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SID Mitglieder Update

Leitfaden vom World Future Council: Bildung für nachhaltige Entwicklung #BNE

Weblinks - 3. November 2019 - 14:03

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  • Das Handbuch zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zeigt die Faktoren auf, die dazu beitragen, BNE strukturell, z.B. durch politische Rahmenbedingungen und in der Praxis erfolgreich umzusetzen anhand von Fallbeispielen. Gleichzeitig stellt es die Trends und Aussichten vor, die diese ganzheitliche, fortschrittliche und umgestaltende Bildung mit sich bringt. - Karsten Weitzenegger

Tags: bildung, entwicklung, lernen, globales_lernen, BNE, zukunft, bildungskooperation

by: Karsten Weitzenegger

CrossArea Jahrestagung

GIGA Event - 1. November 2019 - 16:15
Solidarität und Gegen-Solidarität: Cross-Area-Perspektiven Hamburg Konferenz Referent*innen Prof. Dr. Andreas Mehler (Vorsitzender CrossArea), Prof. Dr. Patrick Köllner (GIGA), Dr. André Bank (GIGA), Dr. Nicole Hirt (GIGA), Dr. Abdulkader Saleh Mohammad (GIGA), Dr. Hakki Tas (GIGA), Dr. Nikolai Huke (Eberhard-Karls Universität Tübingen), Dr. Janina Pawelz (IFSH) Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Forschungsschwerpunkte Politische Verantwortlichkeit und Partizipation Frieden und Sicherheit Regionen GIGA Institut für Afrika-Studien GIGA Institut für Nahost-Studien Anmeldung erforderlich

DIE auf der GDN-Konferenz in Bonn – Interdisziplinärer Austausch zur Wissensorganisation und Nachhaltiger Entwicklung

DIE Blog - 31. Oktober 2019 - 14:08

Vom 23. bis 25. Oktober 2019 beging das Global Development Network (GDN) sein zwanzigjähriges Jubiläum mit einer Konferenz in Bonn. Unter dem Motto „Knowledge for Sustainable Development: The Research-Policy Nexus” trafen sich Expertinnen und Experten der Entwicklungszusammenarbeit, -politik und –forschung im World Conference Center Bonn. Das Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und weitere Institutionen waren Mitveranstalter der Konferenz.

Der Fokus der GDN-Konferenz lag auf der Schnittstelle zwischen Forschung und Politik bei der Umsetzung der Agenda 2030 – ein Thema, dem sich das DIE unter anderem durch Wissenskooperation und seine Arbeit bei der Wissenschaftlichen Beratung zu nachhaltiger Entwicklung widmet. In verschiedenen Veranstaltungen unterstrichen die Panelisten und Gäste, dass ein Blick über thematische Silos hinweg notwendig ist, um komplexe Herausforderungen, wie die Sustainable Development Goals (SDGs) zu erreichen. Eine Besonderheit der GDN-Konferenz war dabei die große Teilhabe von Forschenden und Praktikern aus dem Globalen Süden. Die Konferenz bot eine Plattform für offene Diskussionen, die verschiedene Perspektiven auf relevantes Wissen für nachhaltige Entwicklung zuließen.

Die Konferenz konzentrierte sich auf miteinander verknüpfte Themen, die in Plenardiskussionen, kleineren Workshops und Panels aufgegriffen wurden: Interdisziplinäre Forschung und Wissensaustausch, die Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, die digitale Transformation und individuelle Verantwortung, sowie Nachhaltigkeit in der Forschung.

©DIE, Photo by Neil Baynes

Die Kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, leitete die Eröffnungsveranstaltung, die der Frage nachging, wie weit die Umsetzung von Forschung in Handeln in der nachhaltigen Entwicklung fortgeschritten ist. Die Diskussion zeigte dabei auf, dass es mehr Offenheit für neue Konzepte von Entwicklung, eine Vielfalt von Methoden und interdisziplinären Ansätzen, sowie die Freiheit braucht schwierige Fragen zu stellen. Am zweiten Tag der Konferenz präsentierte Imme Scholz darüber hinaus gemeinsam mit dem Vorsitzenden von Southern Voice, Debapriya Bhattacharya, deren neue Studie State of the Sustainable Development Goals’.

 

 

 

 

 

Video Impressionen des 1. Tages

Ansätze für die Verbesserung der Beziehungen von Forschenden und Entscheidungstragenden sowie der breiteren Gesellschaft war der Schwerpunkt der Konferenz. In einer von der European Association of Development Research and Training Institutes (EADI) organisierten Paneldiskussion, die von Sven Grimm, Leiter des Programms Inter- und transnationale Zusammenarbeit am DIE, geleitet wurde, diskutierten die Teilnehmenden die ethischen Abwägungen von Politikgestaltenden, Forschenden und der Zivilgesellschaft. Während die Politik die Balance von gesellschaftlichen Interessen hält, untersuchen Forschende die Kosten und Nutzen solcher Kompromisse, die wiederum zu politischen Spannungen beitragen können. In einigen Situationen berät sich die Forschung eng mit Entscheidungstragenden, um Probleme anzugehen und transformative Forschung zu betreiben. In anderen Fällen wählt sie einen distanzierteren Ansatz. Die Einbeziehung des Staates und gesellschaftlicher Akteure in den Forschungsprozess benötigt dabei eine fortschreitende Klarstellung der Rollen und ein kritisches Reflektieren ethischer Fragen.

Letzteres war auch Thema bei einer Diskussion über Ethik in der Entwicklungsforschung, organisiert von Lennart Kaplan und Jana Kuhnt. Sie luden die Konferenz-Gäste dazu ein, das Thema „Ethics in development research: Doing no harm to research staff when conducting research in developing countries“ zu diskutieren. Die Veranstaltung beleuchtete dabei den schmalen Grat zwischen Helfen und Hindern, dem Forschende bei Ihrer Arbeit in Entwicklungsländern begegnen. Eine systematische Literaturauswertung von Kaplan und Kuhnt stellt dabei fest, dass Forschende sich dieser Frage vor ihrer Feldforschung bewusst sein sollten, man sich auf einige Situationen jedoch kaum vorbereiten kann. Mehr Informationen über die Forschung des DIE zu diesem Thema, gibt es auf der Webseite des Projekts.

©DIE, Photo: Neil Baynes

Am zweiten Tag der Konferenz veranstaltete das DIE eine Paneldiskussion zu transnationaler Wissenskooperation für globale nachhaltige Entwicklung. Das Event, welches von Anna Schwachula geleitet wurde, kehrte dabei zum Kernthema der Konferenz zurück: dem Wissensaustausch. Die Panelisten waren aufgefordert, die realen Implikationen von Konzepten, wie „Koproduktion von Wissen“ oder „Kooperation auf Augenhöhe“ zu diskutieren. Paulo Esteves (BRICS Policy Centre, Brazil) stellte dabei die Herausforderungen in der Kooperation zwischen Forschungspartnern mit vielfältigen Hintergründen und Forschungsfeldern heraus. Dies gilt sowohl in der Nord-Süd- als auch der Süd-Süd-Kooperation. Laut Esteves werden diese Probleme durch Regierungen verstärkt, die die Menschenrechte und demokratischen Prinzipien in Frage stellen. Citlali Ayala (Instituto Mora, Mexico) präsentierte zehn Prinzipien der gemeinsamen Wissensproduktion, die globalen Kooperationsnetzwerken dabei helfen, mit globalen Herausforderungen umzugehen. Julia Schöneberg (Universität Kassel) zeigte auf, wie postkoloniale Machtverhältnisse (z.B. die erkenntnistheoretische Vormachtstellung) in Wissensnetzwerken fortbestehen. DIE-Expertin Johanna Vogel zeigte, anhand des MGG Networks, wie Wissensnetzwerke bleibende Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung liefern können.

Eine weitere DIE-Präsentation konzentrierte sich auf die Effekte von Umweltklauseln in Handelsabkommen. Das DIE nutzt einen umfangreichen Datensatz – entwickelt von Jean-Frédéric Morin – um sein TREND analytics tool zu speisen. Das Online-Tool analysiert über 300 unterschiedliche Umweltklauseln aus den Gesamttexten von rund 630 Handelsabkommen seit 1945. In der Präsentation der Forschungsergebnisse, zeigte DIE-Experte Axel Berger die positiven Effekte auf, die diese Art von Klauseln mit sich bringen. Sie reichen von der Reduktion der Umweltverschmutzung, bis hin zur Förderung von grünen Produktionsmethoden und Exporten.

Video Impressionen des 2. Tages

Am letzten Tag der Konferenz traf sich DIE-Experte Daniele Malerba mit Kolleginnen und Kollegen anderer Institutionen, um die Umsetzung der SDGs m Globalen Süden zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde von EADI organisiert.

Während der drei Konferenztage präsentiert das DIE darüber hinaus die vielseitige Arbeit von Managing Global Governance, unter anderem in den Bereichen Nachhaltigkeitsstandards, Digitalisierung und wie Training an Öffentlichen Verwaltungsschulen zur Agenda 2030 beitragen kann. Am DIE-Messestand tauschten sich darüber hinaus zahlreiche Fachkräfte aus dem Globalen Norden und Süden über die Arbeit des Institutes aus. Im Sinne der Stärkung des research-policy nexus, werden wir die dort geknüpften Verbindungen vorantreiben.

Die Konferenz wurde gemeinsam von GDN, DIE, dem Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval), der Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung (ICB) und dem Institute for Environment and Human Security der United Nations University in Bonn organisiert. Die Konferenz fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) statt und wurde durch das Auswärtige Amt (AA) und die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation unterstützt.

Video Impressionen des 3. Tages

 

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DIE at the GDN Conference in Bonn – Interdisciplinary discussions on knowledge organisation and sustainable development

DIE Blog - 31. Oktober 2019 - 11:10

The Global Development Network (GDN) celebrated the network’s 20th anniversary with a conference in Bonn from 23 to 25 October 2019. Under the motto “Knowledge for Sustainable Development: The Research-Policy NexusKnowledge for Sustainable Development: The Research-Policy Nexus”, development practitioners and academics were invited to the World Conference Center Bonn. – The German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) and other institutions were co-hosts of this conference.

The GDN conference’s focus on the research-policy interface in pursuit of the 2030 Agenda resonated well with DIE’s work on knowledge cooperation and the institute’s work on policy advice for sustainable development. In different sessions, panelists and participants highlighted that thinking beyond silos is necessary to tackle problems as complex as those defined in the Sustainable Development Goals (SDGs). A special characteristic of GDN’s conferences is the broad participation of researchers and practitioners from countries of the Global South, thus providing a platform for open discussions concerning different perspectives on what constitutes relevant knowledge for sustainable development.

©DIE, Photo by Neil Baynes

The conference focussed on four interrelated themes, which were addressed in plenary sessions and in smaller parallel workshops and panels. They were: interdisciplinary research and knowledge sharing, challenges of sustainable development, digital transformation and personal responsibility as well as sustainability in research.

DIE’s acting director Imme Scholz chaired the opening plenary, which asked the question how far we have come from research to action for sustainable development. The panel highlighted the need for openness towards new concepts of development, diversity of methods and disciplinary approaches and the freedom to ask difficult questions and express divergent views. On day 2, Imme Scholz also participated in the launch of Southern Voice’s Report on the ‘State of the Sustainable Development Goals’ with Southern Voice’s Chair Debapriya Bhattacharya.

The conference sought approaches that improve the relationship between researchers and policy-makers as well as the wider society. In a panel organised by the European Association of Development Research and Training Institutes (EADI), chaired by Sven Grimm, head of the programme “Inter- and Transnational Cooperation with the Global South” at DIE, participants discussed the respective roles of policy makers, researchers and civil society and highlighted ethical considerations. While policy-making works to balance out diverse societal interests, research generates evidence on the benefits and costs related to such compromises which in turn might also contribute to tensions. In some settings, researchers consult closely with decision-makers to address issues and engage in transformative research; in others, researchers opt for a more distanced approach. The involvement of state and societal actors in the research process always requires a continuous clarification of roles and a reflection on ethical questions.

©DIE, Photo by Neil Baynes

The latter was also the topic for a side event on ethics in development research, organised by Lennart Kaplan and Jana Kuhnt of DIE. They invited the conference participants to discuss “Ethics in development research: Doing no harm to research staff when conducting research in developing countries”. The event highlighted the thin line between helping and harming on which researchers must walk when conducting field research in developing countries. Their systematic literature review on the subject highlighted that researchers need to reflect these questions when preparing for field research, and to be aware of the fact that some situations are hard to prepare for. Find out more about DIE’s research on that topic by taking a look at this related project.

On day two, DIE’s panel on transnational knowledge cooperation for global sustainable development, chaired by Anna Schwachula, returned to the conference theme of knowledge sharing. Panelists were invited to discuss the real-life implications of terms such as “co-production of knowledge” or “eye-level cooperation” from their different perspectives. Paulo Esteves (BRICS Policy Centre, Brazil), highlighted the challenges of cooperation between partners of diverse backgrounds and disciplines, both in the context of North-South as well as South-South Cooperation and how they are exacerbated by governments that question human rights and democratic principles and rules . Citlali Ayala (Instituto Mora, Mexico) presented ten principles of joint knowledge production that enable global cooperation networks to deal with global challenges. Julia Schöneberg (University of Kassel) then showed how post-colonial power issues (such as epistemic dominance) persist in knowledge networks. Along the example of the MGG network, DIE’s Johanna Vogel illustrated how knowledge networks make a difference.

Another DIE presentation focussed on the effects of environmental provisions in preferential trade agreements. Over the last couple of years, DIE has been using a comprehensive dataset developed by Jean-Frédéric Morin to create the TREND analytics tool, which tracks more than 300 different environmental clauses in about 630 preferential trade agreements signed since 1945. In his presentation of the research DIE’s Axel Berger highlighted the positive effect these kinds of provisions can have on sustainability issues like pollution and the fostering of green production and exports.

On the last day of the conference, DIE’s Daniele Malerba met with colleagues from other institutes to discuss the implementation of the SDGs in countries of the Global South. This session was also organised by EADI.

Throughout the three days of the conference, DIE also presented its work on Managing Global Governance in a variety of policy fields, including sustainability standards, digitalisation how training by national schools of public administration contributes to implementing the 2030 Agenda,  and many more at a dedicated booth, drawing a large audience of development experts from the Global North and South. Many connections were made. We will follow up on as many as possible, to further improve the research-policy nexus for sustainable development around the world.

The conference was co-organised by the GDN, DIE, the German Institute for Development Evaluation (Deval), the Bonn Alliance for Sustainability Research and the Institute for Environment and Human Security of the United Nations University in Bonn. The conference was held under the auspices of the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and supported by the German Federal Foreign Office and the Sparkassenstiftung für internationale Kooperation.

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LHÜ-Info Oktober 2019

SID Blog - 30. Oktober 2019 - 21:50

DIE showcases Postgraduate Training Programme at development trade fair

DIE Blog - 30. Oktober 2019 - 14:57

The „Engagement Worldwide“ fair ©AKLÜH e.V.

Every two years the “AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für internationale personelle Zusammenarbeit” hosts a job and trade fair with more than fifty exhibitors from the international development sector, accompanied by interesting talks and presentations. At this year’s fair on 12 October at the Stadthalle in Siegburg, DIE’s Martin Koch (Communications Department) and Dr. Regine Mehl (Head of Postgraduate Programme) did represent the institute and answered the question of the many hundreds of visitors.

The focus of the fairs attendees interest was the Postgraduate Training Programme, which prepares recent university graduates with a masters degree for a career in bilateral development cooperation. Throughout the day, the fair also included keynotes and panel discussion, that dealt with the current developments on the job market as well as with opportunities for advanced trainings. Authentic first hand experiences of working in the development field were also part of the presentations. Among others, Regine Mehl discussed the current trends in the development sector with visitors and other exhibitors during a panel discussion.

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DIE präsentiert sich mit Postgraduierten-Programm auf EZ-Fachmesse

DIE Blog - 30. Oktober 2019 - 14:55

Die „Engagement Weltweit“ Fachmesse ©AKLÜH e.V.

Alle zwei Jahre veranstaltet der „AKLHÜ e.V. – Netzwerk und Fachstelle für internationale personelle Zusammenarbeit“ eine Berufs- und Fachmesse mit Ausstellern von mehr als 50 entwicklungspolitischen Organisationen und einem interessanten Rahmenprogramm. Auf der diesjährigen Veranstaltung am 12. Oktober in der Siegburger Stadthalle, vertraten Martin Koch (Stabsstelle Kommunikation) und Dr. Regine Mehl (Leiterin Postgraduierten-Programm) das DIE und standen den vielen hundert Besucherinnen und Besuchern zur Arbeit des Institutes Rede und Antwort.

Im Zentrum des Interesses der Messegäste stand dabei das Postgraduierten-Programm des DIE, das jungen Masterabsolventinnen und –absolventen berufliche Direkteinstiege in die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht. Die Messe bot darüber hinaus den ganzen Tag über Impulsvorträge und Paneldiskussionen, in denen über die aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert wurde. Auch authentische Erfahrungsberichte aus verschiedenen Arbeitsfeldern waren zu hören. Unter anderem diskutierte auch Regine Mehl im Rahmen einer Paneldiskussion mit Besucherinnen und Besuchern sowie Ausstellenden über Beruftrends im Entwicklungssektor.

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DIE presented itself as a centre of research on the evolvement of the social contracts in the Middle East and North Africa (MENA)

DIE Blog - 30. Oktober 2019 - 13:29

Sixteen Researchers from four continents contributed to a whole-day symposium organised by DIE’s Middle East and North Africa team at this year’s DAVO conference.

DAVO – the German Middle East Studies Association – brings together several hundred people each year – this year on 3-5 October in Hamburg. And DIE presented itself as a centre of research on the evolvement of the social contracts in the Middle East and North Africa (MENA). Ishac Diwan (Harvard University) gave a lecture on the effects of insecurity on political values in the MENA, Erin McCandless (New School in New York) on the building of new social contracts in conflict-affected countries, DIE guest researcher Laryssa Chomiak (Centre d’Etudes Maghrébines à Tunis) on the new social contract in Tunisia, Zafiris Tzannatos (Lebanese Center for Policy Studies) on the misinterpreations of the youth bulge in MENA countries and Wael Khatib (Jordan) on the social contract in Jordan.

DIE researchers presented the social contract concept, the rationalisation of social transfer spending in the MENA, the rural social contract and reconstruction, nation building and development co-operation in conflict-affected MENA countries. Other researchers focused on Dubai, Sudan and education in Egypt.

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DIE präsentiert sich als Zentrum der Forschung zur Entwicklung der Gesellschaftsverträge in der MENA-Region

DIE Blog - 30. Oktober 2019 - 13:28

Sechzehn Forscher aus vier Kontinenten beteiligten sich an einem ganztägigen Symposium, das das Team des DIE für die MENA-Region (den Nahen Osten und Nordafrika) auf der diesjährigen DAVO-Konferenz veranstaltete.

Die DAVO – Deutsche Gesellschaft für Nahostforschung – bringt jedes Jahr mehrere hundert Menschen zusammen – dieses Jahr vom 3.-5. Oktober in Hamburg. Hier präsentierte sich das DIE als Zentrum der Forschung zur Entwicklung der Gesellschaftsverträge in der MENA-Region. Ishac Diwan (Harvard University) hielt einen Vortrag über die Auswirkungen von Unsicherheit auf politische Einstellungen in der MENA-Region, Erin McCandless (New School in New York) über den Aufbau neuer Gesellschaftsverträge in von Konflikten betroffenen Ländern, DIE-Gastwissenschaftlerin Laryssa Chomiak (Centre d’Etudes Maghrébines à Tunis) über den neuen Gesellschaftsvertrag in Tunesien, Zafiris Tzannatos (Libanesisches Zentrum für politische Studien) über die Fehlinterpretationen der hohen Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen in MENA-Ländern und Wael Khatib (Jordanien) über den Gesellschaftsvertrag in Jordanien.

DIE-Mitarbeiter gaben Vorträge über das Konzept des Gesellschaftsvertrags, die Rationalisierung von Sozialtransferausgaben, den ländlichen Sozialvertrag in MENA-Ländern und den Wiederaufbau, das nation building und Entwicklungszusammenarbeit in den Bürgerkriegsländern der MENA-Region. Andere Forscher fokussierten auf Dubai, Sudan und Bildung in Ägypten.

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Lecture by Henry Farrell and Abraham Newman

GIGA Event - 29. Oktober 2019 - 16:54
Weaponized Interdependence Hamburg GIGA Lecture Series Referent*innen Prof. Dr. Henry Farrell (George Washington University), Prof. Dr. Abraham Newman (Georgetown University) Moderation

Prof. Dr. Amrita Narlikar (President of the GIGA)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Anmeldung erforderlich

„Global Day“ – Storytelling as an instrument of development policy

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:42

Presenting the documentary „We Exist“ ©DIE

What opportunities do audio-visual media and digital social media campaigns offer to sensitise the public to global problems and inform them about development policy approaches to combat them? This was the theme of the „Global Day“ on 15 October 2019 at this year’s Film Festival Cologne, to which Engagement Global, the Film Festival Cologne, MISEREOR, the German UNESCO Commission, the Deutsche Welle Academy and the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) had invited. Actors from Germany and Africa presented strategies, current projects and best practice cases. Two films were presented in the evening.

The Italo-Western „Bacurau“ takes a look into the future. The inhabitants of Bacurau are cut off from the water supply. However, not only the lack of water but also fascist politicians are a problem for the people. Mr. Kleber Mendonça Filho from Brazil deals with the topic of right-wing populism in his home country.

The documentary „We Exist“ tells the story of everyday life on the run. Director Lucian Segura refrains from using an explanatory narrative text. For minutes, the camera shows the face of a singing girl without any comment. A child singing about the loss of her mother who had been lost on the run. The 45-minute film combines music from countries in the Middle East and Africa with snapshots from everyday life in a refugee camp.

Director Lucian Segura will show his film „We Exist“ during a film tour until 30 November 2019 in eleven towns in Germany. In discussions after the film screenings, Segura wants to reflect and discuss about the film with the audience. The film tour is part of the programme ”Development Education in Germany” (EBD).

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„Global Day“ – Storytelling als entwicklungspolitisches Instrument

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:40

Filmvorführung von „We Exist“ ©DIE

Welche Chancen bieten audiovisuelle Medien und digitale Social-Media-Kampagnen, um die Öffentlichkeit für globale Probleme zu sensibilisieren und über entwicklungspolitische Lösungsansätze zu deren Bekämpfung zu informieren? Damit beschäftigte sich der „Global Day“ am 15. Oktober 2019 beim diesjährigen Film Festival Cologne, zu dem Engagement Global, das Film Festival Cologne, MISEREOR, Deutsche UNESCO-Kommission, die Deutsche Welle Akademie und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) eingeladen hatten. Akteure aus Deutschland und Afrika präsentierten Strategien, aktuelle Projekte und Best Practice-Cases. Am Abend wurden zwei Filme präsentiert.

Der Italo-Western “Bacurau“ wirft einen Blick in die Zukunft. Die Einwohner des Ortes Bacurau sind von der Wasserversorgung abgeschnitten. Doch nicht nur der Wassermangel auch faschistische Politiker machen den Menschen zu schaffen. Der Brasilianer Kleber Mendonça Filho setzt sich in dem Film mit dem Thema Rechtspopulismus in seiner Heimat auseinander.

Der Dokumentarfilm „We Exist“ erzählt vom Alltag auf der Flucht. Regisseur Lucian Segura verzichtet auf einen erklärenden Sprechertext. Minutenlang zeigt die Kamera kommentarlos das Gesicht eines singenden Mädchens. Ein Kind, das den Verlust der auf der Flucht verlorenen Mutter besingt. Der 45–minütige Film kombiniert Musik aus Ländern des mittleren Ostens und Afrikas mit Momentaufnahmen aus dem Alltag im Flüchtlingscamp.
Regisseur Lucian Segura zeigt seinen Film „We Exist“ in einer gleichnamigen Filmtour noch bis Samstag, den 30. November 2019 in elf deutschen Ortschaften. In Gesprächen nach den Filmvorführungen möchte Segura das Gesehene mit den Zuschauern reflektieren und diskutieren. Die Filmtour findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt.

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Sustainable Public Procurement for Strategic Policy Goals – MUPASS Dialogue Forum 2019 at DIE

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:34

Dialogue-Forum on Sustainable Public Procurement for Strategic Policy Goals will be consolidated as Strategic Knowledge Platform

From 28 until 30 October 2019, a dialogue forum took place at DIE in Bonn within the framework of the project „Municipalities Promoting and Shaping Sustainable Value Creation (MUPASS) – Public Procurement for Fair and Sustainable Production„. It was the third of its kind, for the second year in a row, the event brought together municipal procurement practitioners from Europe, sub-Saharan Africa and Latin America.

Public procurement can become a powerful lever for sustainable and inclusive economies: at least 10% to 20% of the gross domestic product of most countries is generated by public demand. In many countries, municipalities stand for a large part of this demand. The MUPASS project therefore targets in particular municipal actors.

Last year’s dialogue forums have shown how actors from different world regions can benefit from an international exchange on sustainable and strategic procurement. Together with our project partner, the Service Agency Communities in One World (SKEW), this year’s forum intensified and consolidated this dialogue.

The Forum had two main objectives: First, it seeked to exchange knowledge and experience on topics related to strategic and sustainable public procurement. For this purpose, appropriate instruments and framework conditions were examined. Topics included e-procurement, state support structures, purchasing groups across municipalities and the use of sustainability standards. The second main objective of the forum was to give participants the opportunity to exchange with each other. The associated get-togethers at the working and at middle management levels facilitated future exchange and networking. In order to be able to support this in the future, the MUPASS project team is currently working on setting up a flanking virtual dialogue platform.

A case study on the implementation of sustainable public procurement in Costa Rica can be found here.

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Nachhaltige öffentliche Beschaffung für strategische Politikziele – MUPASS Dialogue Forum 2019 im DIE

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:32

Dialog-Forum zu nachhaltiger öffentlicher Beschaffung wird als strategische Wissensplattform verstetigt

Vom 28. bis 30. Oktober 2019 fand im Rahmen des Projekts „Kommunen zur Förderung und Gestaltung einer nachhaltigen Wertschöpfung (MUPASS) – Öffentliche Beschaffung für eine faire und nachhaltige Produktion“ ein Dialogforum am DIE in Bonn statt. Im zweiten Jahr in Folge brachte die Veranstaltung kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus Europa, Subsahara-Afrika und Lateinamerika zum Thema nachhaltige öffentliche Beschaffung zusammen.

Öffentliche Beschaffung kann zu einem starken Hebel für nachhaltiges und inklusives Wirtschaften werden: Mindestens 10 – 20% des Bruttoinlandsprodukts der meisten Länder werden durch die öffentliche Nachfrage generiert. In vielen Ländern machen die Kommunen einen großen Teil dieses Bedarfs aus. Das MUPASS-Projekt richtet sich daher insbesondere an kommunale Akteure.

Die Dialogforen des letzten Jahres haben gezeigt, wie gewinnbringend der internationale Austausch zu nachhaltiger und strategischer Beschaffung ist. Mit dem diesjährigen Forum haben wir gemeinsam mit unserem Projektpartner, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), diesen Dialog intensiviert und verstetigt.

Das Forum verfolgte zwei Hauptziele: Zum einen erfolgte ein Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Themen der strategischen und nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Hierzu beleuchteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechende Instrumente und Rahmenbedingungen. Themen waren dabei das E-Procurement, staatliche Unterstützungsstrukturen, Einkaufsgemeinschaften und Standardsetzung und -nutzung in der öffentlichen Beschaffung.
Das zweite Hauptziel des Forums bestand darin, den Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch untereinander zu ermöglichen. Das damit verbundene Kennenlernen auf Arbeitsebene und bei Vertretungen des mittleren Managements erleichtert den zukünftigen Austausch und die Netzwerkbildung. Um dies in Zukunft unterstützen zu können, arbeitet das MUPASS-Projektteam aktuell am Aufbau einer flankierenden virtuellen Dialogplattform.

Eine Fallstudie zur Umsetzung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung in Costa Rica finden Sie hier.

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Investment Facilitation Index presented at WTO Public Forum

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 10:39

Axel Berger at the WTO Public Forum ©DIE

Axel Berger presented the new Investment Facilitation Index (IFI) at the Public Forum of the World Trade Organization (WTO) on 10 and 11 October 2019 in Geneva.

The index maps the adoption of investment facilitation measures at domestic level and serves as a basis for future research on the economic benefits and costs of an international framework for investment facilitation that is currently being discussed among WTO members. A key result of the IFI is that developing countries, that potentially benefit the most from investment facilitation reforms, face major challenges to implement international disciplines on investment facilitation.

Discussions at the WTO Public Forum made clear that further research and policy dialogue is needed to better align investment facilitation initiatives with the demands of sustainable developments and the 2030 Agenda.

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Präsentation des Investment Facilitation Index beim WTO Public Forum

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 10:37

Axel Berger beim WTO Public Forum ©DIE

Axel Berger präsentierte den neuen Investment Facilitation Index (IFI) während des Public Forums der Welthandelsorganisation (WTO) am 10. und 11. Oktober 2019 in Genf.

Der Index bildet die Implementierung von Investment Facilitation-Maßnahmen auf nationaler Ebene ab und dient als Grundlage für zukünftige Untersuchungen zum wirtschaftlichen Nutzen und zu den Kosten eines internationalen Rahmenwerks für Investment Facilitation, das derzeit von Mitgliedern der WTO diskutiert wird. Ein wichtiges Ergebnis des IFI ist, dass Entwicklungsländer, die möglicherweise am meisten von Investment Facilitation-Reformen profitieren, großen Herausforderungen bei der Umsetzung potenzieller internationaler Verpflichtungen im Bereich Investment Facilitation gegenüberstehen.

Die Diskussionen während des WTO Public Forum haben zugleich deutlich gemacht, dass weitere Forschung und politischer Dialog erforderlich sind, um Investment Facilitation besser auf die Anforderungen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung abzustimmen.

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