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SID Mitglieder Update

Krisenregion Sahel – die unterschätzte Herausforderung

GIGA Event - 13. August 2019 - 10:12
Vorträge und Diskussion Berlin GIGA Gespräch Referent Botschafter Robert Dölger (Auswärtiges Amt), Dr. Malte Lierl (GIGA), Dr. Melina Kalfelis (GIGA) Moderation

Prof. Dr. Matthias Basedau (GIGA)

Adresse

GIGA Berlin Büro
Friedrichstraße 206
- Eingang Zimmerstraße -
10969 Berlin
Direkt am Checkpoint Charlie

Regionen GIGA Institut für Afrika-Studien Anmeldung erforderlich

Neu: Repair Café im Goldbekhaus ab 10. August 2019

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 6. August 2019 - 10:00
Toaster qualmt? Stuhl wackelt? Rollator eiert? Wegschmeißen und Neukaufen scheint häufig die einzige Lösung. Das neue Repair Café im Goldbekhaus zeigt, wie es auch anders geht. Bringt eure „Problemfälle“ beim neuen Repair Café vorbei und repariert sie zusammen mit versierten [...]

OECD Studie: Blended Finance in den am wenigsten entwickelten Ländern

Weblinks - 4. August 2019 - 16:31

Comments:

  • Die 47 am wenigsten entwickelten Länder der Welt (LDCs) sind zugleich die Länder, die den Anschluss an den Rest der Welt am ehesten verlieren können – auch was das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen betrifft. Hierfür benötigen sie neben öffentlicher Entwicklungshilfe auch private Finanzmittel. Doch bislang wird zu wenig in die LDCs investiert. Deshalb sind neue Ansätze gefragt, um mehr und bessere öffentliche und private, nationale und internationale Finanzmittel in die verwundbarsten Länder der Welt sowie unterversorgte Gemeinschaften und Projekte zu lenken. - Karsten Weitzenegger

Tags: oecd, blended, finance, ldc

by: Karsten Weitzenegger

LHÜ-Info Juli 2019

SID Blog - 2. August 2019 - 12:55

Noch Plätze frei: Kreativtage „Zero Waste – Nachhaltiger Alltag leicht gemacht“ am 22. und 23. August 2019 im Gängeviertel

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 2. August 2019 - 9:15
Du möchtest gerne nachhaltiger leben, weißt aber nicht wie? Dann bist du bei den Kreativtagen Nachhaltigkeit von STADTKULTUR HAMBURG genau richtig. Die Kreativtage werden im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes angeboten, stehen aber auch für Mitglieder und Nicht-Mitglieder offen. Den Teilnehmer*innen wird [...]

Ungleichheit: Thema Nr.1 auf dem HLPF in New York

VENRO - 26. Juli 2019 - 15:26

Die Frage nach der Verringerung weltweiter Ungleichheit zog sich wie ein roter Faden durch das diesjährige High-level Poltical Forum der Vereinten Nationen. Auch auf dem Side Event, das VENRO gemeinsam mit dem BMZ und der ILO veranstaltete, stand das Thema im Mittelpunkt – mit interessanten Erkenntnissen.

„Die reichsten ein Prozent besitzen die Hälfte des weltweiten Wohlstandes“, so begann Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth ihren Eröffnungsvortrag. Frau Flachsbarth war eine der beiden Hauptrednerinnen einer Veranstaltung zu Ungleichheit, die VENRO gemeinsam mit dem Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der internationalen Arbeitsorganisation ILO auf dem High-level Political Forum (HLPF) in New York organisiert hatte. Damit war eine wichtige Dimension der zunehmenden weltweiten Ungleichheit klar benannt – die wirtschaftliche. Frau Flachsbarth betonte darüber hinaus auch die enge Verknüpfung von Ungleichheit und Armut: Ohne die Reduzierung von Ungleichheit werde die Beseitigung extremer Armut bis 2030, wie sie die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) vorsehen, nicht gelingen. Und sie ging noch weiter: Die zunehmende Ungleichheit – SDG10 – sei einer der wesentlichen Trends, die negativ auf die Umsetzung der gesamten Agenda 2030 wirken.

Die Verringerung von Ungleichheit war jedoch nicht nur Thema dieser Veranstaltung – auch auf dem diesjährigen HLPF stand das SDG10 der Agenda 2030 auf der Tagesordnung. Und dabei blieb es nicht, denn Ungleichheit zog sich auf dem HLPF wie ein roter Faden sowohl durch die Hauptveranstaltungen als auch durch die Side Events. Das Thema wurde bei der Eröffnung des HLPF von den Anwesenden sogar als wichtigste Herausforderung bei der Umsetzung der Agenda 2030 benannt – denn Ungleichheit verhindere quasi quer liegend die Erreichung vieler anderer Ziele und müsse daher grundlegend behandelt werden, vor allem auch ihre Ursachen.

Umverteilung und Steuerpolitik

Als mögliche Wege, den gegenwärtigen Entwicklungen entgegen zu wirken, legte Frau Flachsbarth folgende dar: Zum einen gehe es um eine progressive und faire Besteuerung und das Stopfen von Steuerschlupflöchern, den Kampf gegen Steuerflucht sowie die Forderung nach mehr Transparenz in Steuerangelegenheiten. Aber auch die verstärkte Verwendung öffentlicher Mittel für soziale Dienstleistungen, Bildung, Gesundheit und soziale Sicherungssysteme könnten zunehmender Ungleichheit entgegenwirken. Politikansätze mit positiver Umverteilungswirkung seien hier das Mittel der Wahl, und vor allem sollte der Zugang zu sozialen Dienstleistungen nicht vom privaten Einkommen abhängen. Und schließlich trage auch eine Politik, in dem sie die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärkt und faire Löhne garantiert, zur Reduzierung von Ungleichheit bei.

Politischer Einfluss und alltägliche Ungleichheit

Einen etwas anderen Schwerpunkt legte ich durch die Verbindung von Ungleichheit und politischem Einfluss (Lesen Sie hier meinen Beitrag): Ungleichheit wird zwar systemisch verstärkt, aber auch soziale Systeme werden von Akteuren produziert und reproduziert. Und genau hierin liegen Interessen einiger Akteure – in der Aufrechterhaltung von Ungleichheiten. Die zunehmende weltweite Ungleichheit geht zu einem großen Teil darauf zurück, dass die Reichsten noch reicher werden, nicht darauf, dass die armen Menschen noch ärmer werden. Die Einflussnahme dieser Eliten auf internationale politischen Regulierungs- und Entscheidungsprozesse sollte viel stärker im Fokus der Diskussion stehen, denn „das System“ agiert nicht von allein.

Aber auch ein vermeintlich alltägliches Leben in einem für Europa oder die USA typischen Lebensstil trägt zur Aufrechterhaltung von Ungleichheit bei: Die Übernutzung der Ressourcen wie Land und Wasser, die Externalisierung der ökologischen Kosten, die Ausbeutung von Arbeitskräften weltweit – das ist die Basis des Lebensstils vieler Menschen in Europa. Viele von denen wollen allerdings gar nicht in einem auf Ausbeutung gegründeten System leben! Sie wollen keine Kleidung kaufen, die in Sklavenarbeit produziert wurde. Hier sind Politik und Gesetzgebung gefragt – national und international –, um z.B. im Bereich Wirtschaft und Menschrechte verbindliche Regelungen einzuführen. Dazu braucht es politischen Mut und Willen zur Umsetzung.

Inequality is man made – there is a choice

Das folgende Panel, das aus deutlich unterschiedlichen Perspektiven zusammengesetzt war, führte den Argumentationsfaden, dass Ungleichheit gemacht sei, weiter. „Inequality is man made – there is a choice“, so Wolfgang Schiefer von der ILO. Auch in Arbeitsmärkten würden Ungleichheiten perpetuiert. Notwendig seien hier Politikansätze, die dem entgegen wirken, wie Umverteilung, Mindestlöhne und soziale Sicherungssysteme. Roberto Bissio von Social Watch präsentierte Uruguay als Land, das Ungleichheit tatsächlich reduziert. Erfolgreich sei hier die Kombination aus Besteuerung, Stärkung von Gewerkschaften und formaler Arbeit. So habe die Regierung ein Gesetz zum Recht auf Pflege erlassen und damit die (zumeist weiblichen) pflegenden Personen aus der Unsichtbarkeit geholt und zu Rechtsträger_innen gemacht.

Die Steuerthematik wurde auch von Chiara Mariotti (Oxfam UK) besonders in den Mittelpunkt gestellt. Sie schlug die Messung der Effizienz von Steuermaßnahmen vor, die deren Wirksamkeit auf Ungleichheit ermittelt. Eine stärkere Besteuerung reicher Bevölkerung, die Reduzierung der Mehrwertsteuer (da sie niedrige Einkommensgruppen ungleich stärker belastet) sowie die Bekämpfung von Steuerflucht waren die Instrumente, die auch Frau Mariotti ins Feld führte.

Globale Ungleichheit und der Einfluss der Wirtschaft

Neben der nationalen Perspektive lenkte Roberto Bissio den Blick auf die globale Ebene: Die globale Ungleichheit sei größer als die innerhalb des Landes mit dem größten Ungleichheitswert – Südafrika. Dies habe mit Machtsystemen zu tun, u.a. mit den Abstimmungsmechanismen in den internationalen Finanzinstitutionen, so Bissio.

Pedro Conceição, Direktor des Human Development Reports des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), gab bereits einen Ausblick auf den Bericht zur menschlichen Entwicklung 2019, der sich als Schwerpunkt mit dem Thema Ungleichheit beschäftigt: Dem Bericht vorausgegangen waren zahlreiche Debatten darüber, wie eigentlich Ungleichheit zu fassen sei, wenn es nicht in erster Linie um Armutsbekämpfung ginge. Von welcher Ungleichheit sollte gesprochen werden? Hilfreich für UNDP sei hier das Konzept von Amartya Sen, der von Ungleichheit der Fähigkeiten und Potentiale (capability approach) spricht. Conceição forderte eine intensivere Beschäftigung mit Ungleichheit über die bisherige Diskussion – die oft den Fokus auf Exklusionsprozesse lege – hinaus. Damit kämen auch ganz andere Politikfelder in den Blick: Wenn die Anhäufung von Marktmacht einer der Haupttreiber von Ungleichheit sei, dann müssten auch Maßnahmen wie Wettbewerbspolitik oder auch der Einfluss von Wissenschaft und Technologie auf  Ungleichheit thematisiert werden.

Was wir brauchen

Letztendlich landete auch die Debatte auf dem Podium bei dem Fazit von Chiara Mariotti: „It’s about power relations and modifying power relations between countries, between men and women, the bottom and the upper group.” Was wir brauchen, sind neue und wirkungsvollere Ansätze. Und dafür ist eine starke Zivilgesellschaft notwendig. „Civil Society is essential to advancing social progress. Governments typically don’t trigger progressive approaches unless Civil Society is asking for that”, so Mariotti weiter.

Vieles von dem, was zu Ungleichheit führt, wird noch nicht erfasst und verstanden. Oder wie Pedro Conceição es formulierte: „Something is happening that social preferences are not translated into policies. Those who are on the top will get more and more and they will try to get decisions influenced.”

Dieser politische Einfluss ist häufig unsichtbar und schwer zu fassen. Doch genau darin liegt ein weiterer Schlüssel zur Reduzierung von weltweiter Ungleichheit.

Dieser Blogbeitrag ist in ähnlicher Form auch bei unserer Mitgliedsorganisation Brot für die Welt erschienen.

HLPF Side Event in New York

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:53

Conference Photo of HLPF

Im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums zur Überprüfung der SDG-Umsetzung, das am 9.-19. Juli 2019 in New York stattfand, hat das DIE am 11. Juli ein Side Event ausgerichtet. Dort wurden die Ergebnisse einer sich im Erscheinen befindlichen Studie zu zweckgebundener Finanzierung im multilateralen Entwicklungssystem vorgestellt. Internationale Organisationen wie UNDP, die WHO, oder UNFP verfügen über multilaterale Vorzüge, die ihnen einzigartige Rollen bei der Umsetzung der Agenda 2030 zuweisen. Diese werden aber durch die derzeit vorherrschende Finanzierung des UN-Entwicklungssystem unterlaufen: Mittlerweile mehrheitlich zweckgebundene Mittel, welche vor allem von OECD/DAC Geber an bestimmte thematische und geografische Schwerpunkte geknüpft werden, führen zu Fragmentierung, Angebotsorientierung, Konkurrenz, und Unterfinanzierung multilateraler Kerntätigkeiten. Trotz einiger hilfreicher Varianten, die die Zusammenarbeit und innovatives Handeln fördern, läuft ein Großteil der zweckgebunden Finanzierung dem Ruf der 2030 Agenda nach transformativem, integriertem und übergreifendem Vorgehen zuwider. Im New Yorker Büro der Dag Hammarskjöld Foundation diskutierten rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von internationalen sowie UN-Organisationen und Mitgliedstaaten darüber, wie laufende Reformprozesse Fortschritte erzielen können.

 

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Side Event beim HLPF in New York

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:52

Conference Photo of HLPF

Im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums zur Überprüfung der SDG-Umsetzung, das am 9.-19. Juli 2019 in New York stattfand, hat das DIE am 11. Juli ein Side Event ausgerichtet. Dort wurden die Ergebnisse einer sich im Erscheinen befindlichen Studie zu zweckgebundener Finanzierung im multilateralen Entwicklungssystem vorgestellt. Internationale Organisationen wie UNDP, die WHO, oder UNFP verfügen über multilaterale Vorzüge, die ihnen einzigartige Rollen bei der Umsetzung der Agenda 2030 zuweisen. Diese werden aber durch die derzeit vorherrschende Finanzierung des UN-Entwicklungssystem unterlaufen: Mittlerweile mehrheitlich zweckgebundene Mittel, welche vor allem von OECD/DAC Geber an bestimmte thematische und geografische Schwerpunkte geknüpft werden, führen zu Fragmentierung, Angebotsorientierung, Konkurrenz, und Unterfinanzierung multilateraler Kerntätigkeiten. Trotz einiger hilfreicher Varianten, die die Zusammenarbeit und innovatives Handeln fördern, läuft ein Großteil der zweckgebunden Finanzierung dem Ruf der 2030 Agenda nach transformativem, integriertem und übergreifendem Vorgehen zuwider. Im New Yorker Büro der Dag Hammarskjöld Foundation diskutierten rund 20 Vertreterinnen und Vertreter von internationalen sowie UN-Organisationen und Mitgliedstaaten darüber, wie laufende Reformprozesse Fortschritte erzielen können.

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EU Migration Policy and Free Movement of Persons in Africa: Expert Discussion with Clare Castillejo

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:46

On 8 July, an expert discussion took place at DIE on the influence of EU migration policy on freedom of movement in West and North-East Africa. Since the so-called European refugee crisis of 2015, the control of irregular migration from Africa has been the focus of European migration policy. This conflicts not least with African initiatives to promote the free movement of persons and regional integration. The Protocol on the Free Movement of Persons of the Economic Community of West African States (ECOWAS) is now regarded as established, and similar agreements are being prepared in other regions.

Clare Castillejo, Associate Researcher at DIE, presented the results of a study, which was conducted as part of the BMZ-funded research project „Reducing the causes of flight and shaping migration“. Representatives of the European Commission and the Intergovernmental Authority on Development (IGAD) commented on the study. In addition, colleagues from BMZ, GIZ and the German Institute for International and Security Affairs (SWP) took part in the discussion.

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EU-Migrationspolitik und Personenfreizügigkeit in Afrika: Fachgespräch mit Clare Castillejo

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:42

Am 8. Juli fand am DIE ein Fachgespräch über den Einfluss der EU-Migrationspolitik auf Freizügigkeit in West- und Nordostafrika statt. Seit der sogenannten Europäischen Flüchtlingskrise 2015 bildet die Kontrolle irregulärer Migration aus Afrika den Schwerpunkt der europäischen Migrationspolitik. Dieser konfligiert nicht zuletzt mit afrikanischen Initiativen zur Förderung der Personenfreizügigkeit und regionaler Integration. Das Freizügigkeitsprotokoll der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) gilt mittlerweile als etabliert, ähnliche Abkommen werden in anderen Regionen vorbereitet.

Clare Castillejo, assoziierte Wissenschaftlerin des DIE, stellte die Ergebnisse einer Studie vor, die im Rahmen des BMZ-finanzierten Forschungsprojektes „Fluchtursachen reduzieren und Migration gestalten“ durchgeführt wurde. Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Kommission und der Intergovernmental Authority on Development (IGAD) kommentierten die Studie. Des Weiteren nahmen Kolleginnen und Kollegen von BMZ, GIZ und der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) an der Diskussion teil.

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News from SDSN Germany

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:32

On June 27 2019, the international symposium „From Copenhagen to Katowice – 10 Years of Climate Policy and Climate Change“ took place at the Climate House Bremerhaven. The event was held on the occasion of the tenth anniversary of the Climate House. The aim of the symposium was to discuss the development of climate change and international climate policy with representatives from politics, business, civil society and science. After a keynote speech by Professor Harald Welzer (Futurzwei Stiftung Zukunftsfähigkeit) on climate policy communication and economic growth, a panel discussed the past, present and future development of international climate policy. After urgent calls by representatives from Fridays for Future and Youth Climate Bremerhaven, two workshops highlighted the impact of climate change on different parts of the world. Jewel Tuitama (Ministry of Climate, Oceans and Resilience, Tokelau) shared her experiences in the South Pacific, while Ibrahim Kane Annour shared his impressions from Niger. SDSN Germany was involved as a partner in the international symposium at the Climate House Bremerhaven.

Since July 2019, the network „Sustainability at Higher Education Institutions: develop – network – report“ (HOCHN) has joined SDSN Germany as a partner. Focal points of the project are questions such as how Higher Education Institutions (HEI) can contribute to a sustainable development in the field of governance, sustainability reporting, teaching & education, research, operations and transfer. Moreover, the project is also interested in the question which joint understanding of sustainability and transformation might be developed in the university network. SDSN Germany and HOCHN have identified many synergy opportunities in their work and aim to put these synergies into value within the framework of the partnership.

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Neues von SDSN Germany

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:30

Am 27. Juni 2019 fand im Klimahaus Bremerhaven das Internationale Symposium „From Copenhagen to Katowice – 10 Years of Climate Policy and Climate Change“ statt. Die Veranstaltung wurde anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Klimahauses in Bremerhaven ausgerichtet. Ziel des Symposiums war es, mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft über die Entwicklung des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik zu diskutieren. Nach einer Keynote von Prof. Dr. Harald Welzer (Futurzwei Stiftung Zukunftsfähigkeit) über klimapolitische Kommunikation und Wirtschaftswachstum fand eine Podiumsdiskussion statt. In dieser wurde die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der internationalen Klimapolitik diskutiert. Nach eindringlichen Aufrufen durch Vertreterinnen von Fridays for Future und Youth Climate Bremerhaven machten zwei Workshops den Einfluss des Klimawandels auf unterschiedliche Gebiete der Welt deutlich. Jewel Tuitama (Ministry of Climate, Oceans and Resilience, Tokelau) berichtete von ihren Erfahrungen im Süd-Pazifik, während Ibrahim Kane Annour seine Eindrücke aus dem Niger schilderte. SDSN Germany war als Partner am internationalen Symposiums im Klimahaus Bremerhaven beteiligt.

SDSN Germany begrüßt einen neuen Partner in seinem Netzwerk. Das Netzwerk Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – entwickeln (HOCHN) ist seit Juli 2019 Partner von SDSN Germany. Im Fokus von HOCHN steht die Fragestellung, welchen Beitrag Hochschulen zur nachhaltigen Entwicklung in den Handlungsfeldern Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer leisten können. Darüber hinaus geht es aber auch um die Frage, wie ein gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit und Transformation im Hochschulverbund entwickelt werden kann. SDSN Germany und HOCHN sehen viele Synergiemöglichkeiten in ihrer Arbeit, die sie im Rahmen der Partnerschaft zukünftig in Wert setzen möchten.

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New awareness for sustainability in public procurement at the Global Revolution Conference in Nottingham

DIE Blog - 26. Juli 2019 - 13:07

Lecture by Max Müngersdorff

From 16 to 18 June, the Public Procurement: Global Revolution IX Conference took place in Nottingham, UK, for the ninth time. Dr Maximilian Müngersdorff and Tim Stoffel, both researcher at DIE, presented their research on sustainable public procurement to an international audience.

At the conference, tendencies in approaching the topic became visible that have also been shown in the MUPASS research project, conducted together with the Service Agency Communities in One World (SKEW): Sustainable public procurement is receiving increasing attention by policy makers and practitioners alike. At the same time, there is a shift in how the topic is being approached. Presentations by representatives of international organisations, like OECD, showed that those organisations have already integrated sustainability into their concepts for public procurement and now increasingly focus on implementation and mutual learning, when dealing with the topic. Based on the research at DIE, this was a predictable development: “Legal frameworks worldwide already allow for the consideration of social and ecological aspects in public procurement. The main challenge now is to support actors in implementation”, Tim Stoffel put it.

The MUPASS project shows that change management within administrations and supporting them with practical implementation is central for the realisation of sustainable procurement practices in municipalities. At the third MUPASS Dialogue Forum, which will take place in October 2019, municipal actors from Germany, Europe, Sub-Sahara Africa, and Latin America come together to learn from each other within a framework of transformative research for sustainable public procurement.

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