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Schutz der Rechte von Frauen vor, während und nach einem Konflikt

Vereinte Nationen - vor 5 Stunden 15 Minuten

24. April 2019 – Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat es „einen Paradigmenwechsel" beim Verständnis der verheerenden Auswirkungen sexueller Gewalt gegeben.

Auf der Tagung anlässlich des zehnten Jahrestages der Annahme der Resolution 1888, mit der das Mandat des Sonderbeauftragten für sexuelle Gewalt in Konflikten geschaffen wurde, hat der Sicherheitsrat eine Resolution zur Verringerung der sexuellen Gewalt im Konflikt an.

Berichten zufolge fanden langwierige Verhandlungen über den Wortlaut des endgültigen Beschlusses statt, wobei einige Mitglieder gegen die Einführung eines formellen neuen Berichtsmechanismus und auch gegen Hinweise auf die Bestimmungen der reproduktiven und sexuellen Gesundheitsversorgung von Frauen sprachen.

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Nicht auf der Höhe

#2030Agenda.de - vor 5 Stunden 31 Minuten

Das Nachhaltigkeitsjahr 2019 muss für einen klaren Appell an die Bundesregierung genutzt werden: Sie muss mehr Bewegung in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung bringen und die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen. Bereits jetzt verstärkt sich die Sorge, einzelne Ziele im Jahr 2020 bzw. 2030 nicht mehr zu erreichen. Die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt weiter auf sich warten.

Vor diesem Hintergrund wollen wir die Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die die Umsetzung der Agenda 2030 in, mit und durch Deutschland begleiten und voranbringen, zusammenbringen, um gemeinsam an die Verpflichtungen der Regierungen aus dem Jahr 2015 zu erinnern. Der Gipfel soll eine Plattform für Austausch und Strategieentwicklung bieten. Mit verschiedenen Dialogformaten mit politischen Entscheidungsträger*innen und der Veröffentlichung einer gemeinsamen Erklärung wollen wir gezielt Akzente für eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland setzen.

Merken Sie sich den Termin schon heute vor – eine persönliche Einladung erfolgt in Kürze.

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Mit der Blockchain Konfliktmineralien vermeiden? Eine Schwachstelle bleibt.

reset - vor 10 Stunden 38 Minuten
Von DLTs wie der Blockchain versprechen sich viele, dass damit Lieferketten transparenter werden und so nur „korrekte“ Rohstoffe auf dem Markt landen. Doch leider ist das in Realität nicht ganz so einfach.
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Neuer Präsident der Ukraine: Risiko und Hoffnung zugleich

SWP - vor 17 Stunden 1 Minute

 

 

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Mexiko: Die Tragödie ist global

Misereor - 23. April 2019 - 17:33
Schwester Leticia Gutiérrez Valderrama, Mitbegründerin und Direktorin von Scalabrinianas Misión para Migrantes y Refugiados (SMR) in Mexiko wurde schon mehrfach aufgrund ihrer Menschenrechtsarbeit massiv bedroht.

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Gesellschaftliche und kulturelle Schranken überwinden – mit gesellschaftlichen und kulturellen Lösungen

ONE - 23. April 2019 - 17:05

Dies ist ein Gastbeitrag von Anuradha Gupta, der stellvertretenden Geschäftsführerin der Impfallianz Gavi. Der Original-Beitrag erschien auf LinkedIn

Gesellschaftliche und kulturelle Schranken in der globalen Gesundheit

Als Theresa, eine junge Mutter aus Malawi, ihren Sohn impfen ließ, wusste sie nicht viel über die Impfungen. Sie hätte nicht sagen können, weshalb sie wichtig waren oder vor welchen tödlichen Krankheiten sie ihren Sohn schützen würden. Sie erinnert sich jedoch lebhaft daran, wie herablassend das Krankenhauspersonal sie – die 17jährige Mutter – behandelte. Daher entschied Theresa irgendwann, ihren Sohn nicht mehr zu den Impfterminen zu bringen. Sie war zu dem Schluss gelangt, dass er sicher die wichtigsten Impfungen erhalten hatte und hätte auch nicht den Mut gehabt, genauer nachzufragen.

Mutter, Sängerin, Aktivistin: Theresa (links) mit ihren Bandkollegen von Zathu auf einer Gavi-Konferenz im Dezember 2018. Foto: Oscar Seykens

Ihre Geschichte ähnelt der vieler anderer Mütter im ganzen Land, die oft weder lesen noch schreiben können und darauf angewiesen sind, dass Gesundheitsfachkräfte sie über Sinn und Nutzen von Impfungen aufklären. In Malawi wird von Mädchen in der Regel erwartet, dass sie sich still und zurückhaltend verhalten. In vielen Fällen hält dies junge Frauen davon ab, sich proaktiv über Impfmöglichkeiten für ihre Kinder zu informieren. Und Theresa ist davon überzeugt, dass die Folgen noch weitreichender sind: Sie glaubt, dass die Stigmatisierung, die junge Frauen erleben, wenn sie Gesundheitsversorgung in Anspruch nehmen möchten, wesentlich zur hohen Anzahl von HIV-Infektionen und Teenagerschwangerschaften beiträgt und die Gesundheit und das Wohlbefinden dieser Frauen auf vielfältige Weise beeinträchtigt.

Ein neues Impfprogram gegen Gebärmutterhalskrebs in Malawi

Ich musste deshalb sofort an das Gespräch mit Theresa denken, als Anfang des Jahres in Malawi die HPV-Impfung in das nationale Impfprogramm eingeführt wurde. Die Impfung schützt Frauen vor Humanen Papillomviren (HPV), die fast alle Fälle von Gebärmutterhalskrebs verursachen. Für Malawi war die Einführung der Impfung ein wichtiger Schritt, denn Gebärmutterhalskrebs ist dort die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: 2018 starben jeden Tag acht Frauen an dieser Krankheit.

Ziel des Programms ist es, alle Mädchen im Alter von neun Jahren zu impfen. Allerdings ist diese Altersgruppe oft schwer zu erreichen, denn in Malawi schließen weniger als 80 Prozent der Mädchen die Grundschule ab. Wenn das Impfprogramm wirklich etwas bewegen soll, müssen zugleich auch die Herausforderungen und Hürden angegangen werden, die verhindern, dass Mädchen von den wichtigen Gesundheitsmaßnahmen wie den Impfungen erfahren und sie in Anspruch nehmen.

Gesellschaftliche und kulturelle Lösungen im Kampf für globale Gesundheit

Und hier kommt Theresa wieder ins Spiel: Sie gehört zur sechsköpfigen Zathu Band, die von unserem Partner Girl Effect gegründet wurde, um gesellschaftliche und kulturelle Barrieren abzubauen. Die Band soll Gespräche zu Themen anregen, die junge Menschen wirklich beschäftigen: von Stereotypen über Selbstverwirklichung bis hin zu Beziehungsfragen und sexueller Gesundheit.

Die Band nähert sich diesen teils heiklen Themen über Musik und Geschichten. Millionen junger Malawier*innen schalten jede Woche ein, wenn die Band im Radio auf Sendung geht. In einem Land, wo Gebärmutterhalskrebs besonders häufig auftritt und viele junge Frauen daran sterben, ist die Zathu Band der ideale Kommunikationskanal, um über die HPV-Impfung zu informieren.

Mutter, Sängerin, Aktivistin: Theresa (2.v.l.) mit ihren Bandkollegen von Zathu. Gemeinsam machen sie sich für die Gesundheit von Mädchen in Malawi stark. Foto: Oscar Seykens

Mit jahrhundertealten gesellschaftlichen und kulturellen Normen zu brechen und sie neu zu gestalten, scheint auf den ersten Blick eine komplexe oder sogar fast unmögliche Aufgabe zu sein. Aber tatsächlich hat Girl Effect schon erstaunlich viel erreicht. Im Jahr 2017 gaben 96 Prozent der Hörer*innen an, Zathu habe ihnen vermittelt, dass Mädchen und Jungen gleich behandelt werden sollten. 91 Prozent sagten, sie fühlten sich nun besser in der Lage, eigenständige Entscheidungen für ihr Leben treffen.

Wir hoffen, dass die Initiative von Girl Effect und Zathu dazu beiträgt, dass sich viele Mädchen in Malawi für die neue Impfmöglichkeit interessieren und sie wahrnehmen – und dass hierdurch die erschreckend hohe Zahl vermeidbarer Todesfälle aufgrund von Gebärmutterhalskrebs sinkt. Uns ist es wichtig, in der Arbeit mit jungen Frauen neue Wege zu gehen: Sie sollen nicht nur Empfängerinnen von Leistungen sein, sondern selbst als Protagonistinnen, den Wandel in ihre Gemeinden aktiv vorantreiben. Nur dann werden langfristige, nachhaltige Veränderungen möglich sein.

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UN-Sicherheitsrat verurteilt „abscheuliche und feige" Anschläge in Sri Lanka

Vereinte Nationen - 23. April 2019 - 15:29

23. April 2019 – Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit durch Terroranschläge in Sri Lanka im UN-Hauptquartier in New York diskutiert.

Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates verurteilten „ die Serie von abscheulichen und feigen Terroranschlägen aufs Schärfste.” Am Ostersonntag sind in mehreren Kirchen und Hotels in Sri Lanka fast 300 Menschen getötet und Hunderte weitere verletzt worden.

Sie erklärten, dass der Terrorismus in all seinen Erscheinungsformen eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für den Frieden und die internationale Sicherheit ist. Der Sicherheitsrat forderte alle Staaten auf, mit der Regierung Sri Lankas zusammenzuarbeiten und ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. 

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Viele Kinder Opfer der Terroranschläge in Sri Lanka

Unicef - 23. April 2019 - 13:30
Bei den Terroranschlägen in Sri Lanka am Ostersonntag sind laut UNICEF viele Kinder getötet und verletzt worden. Nach heutigem (23. April) Wissensstand wurden bei der Explosion in der Kirche Sankt Sebastian in Katuwapitiya, Negombo, 27 Kinder getötet und zehn weitere verletzt. In Batticaloa starben 13 Kinder.
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Malaria noch nicht besiegt

DSW - 23. April 2019 - 12:22
DSW: „Globaler Fonds kann Eindämmung der Krankheit voranbringen“

Hannover, 24. April 2019. Die weltweite Eindämmung von Malaria kommt nicht voran: Laut dem jüngsten WHO-Bericht (2018) blieb die geschätzte Zahl der Malaria-Todesfälle im Jahr 2017 mit 435.000 unannehmbar hoch und nahezu unverändert gegenüber den letzten fünf Jahren. Eine schnelle Diagnose und eine effektive medikamentöse Behandlung könnten dies verhindern. Malaria trifft vor allem arme Menschen in Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen. Obwohl es wirksame Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung der Infektion gibt, haben Millionen von ihnen aus Kostengründen keinen Zugang dazu. Darauf macht die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April aufmerksam.

Malaria ist vermeidbar. Trotzdem nimmt die Zahl der Erkrankungen in einigen Ländern zu. Im Jahr 2017 gab es schätzungsweise 219 Millionen Malariafälle in 87 Ländern. Menschen in afrikanische Ländern südlich der Sahara und in Indien sind besonders schwer betroffen: Auf sie entfallen rund 90 Prozent der Neuinfektionen und Todesfälle. Die WHO verweist auf erhebliche Versorgungslücken beim Zugang zu den Kerninstrumenten zur Prävention, Erkennung und Behandlung von Malaria, insbesondere in den Ländern mit der höchsten Belastung in der Welt.

DSW zum Welt-Malaria-Tag 2019: “Malaria auf der politischen Agenda halten”

In den vergangenen Jahrzehnten haben die großen Anstrengungen der WHO und verschiedener Initiativen wie der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (Globaler Fonds) große Fortschritte im Kampf gegen Malaria erzielt. Dennoch ist die Infektion nach wie vor ein großes globales Gesundheits- und Entwicklungsproblem. „Nur koordinierte internationale Anstrengungen können die weitere Ausbreitung verhindern und die Eindämmung der Krankheit voranbringen“, betont Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW. „Es sind dringende Maßnahmen erforderlich, um Malaria ganz oben auf der politischen Agenda zu halten und zusätzliche Ressourcen zur Bekämpfung zu mobilisieren. Die sechste Wiederauffüllung des Globalen Fonds im Oktober 2019, bietet hierzu eine ausgezeichnete Möglichkeit, politische und finanzielle Verantwortung zu übernehmen. Das nachhaltige Entwicklungsziel, die Epidemien Aids, Tuberkulose und Malaria bis 2030 zu beenden, ist in Reichweite. Aber dafür müssen die Weichen jetzt gestellt werden.“

Mehr dazu:

Blogbeitrag: 5 Fragen – 5 Antworten zu Malaria

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How Can We Make Trade & Investment Sustainable and Based on Social Justice and Democracy?

Forum Umwelt & Entwicklung - 23. April 2019 - 11:26
Speech by Jürgen Maier, German NGO Forum Environment & Development, at the C20 Summit in Tokyo, 23 April 2019.

 

Trade has become one of the more controversial issues of the G20, but also of the G7 and international politics in general: You remember the battles in G7 or G20 summits in recent years about “protectionism” vs “free trade”. The notion so carefully nurtured by the G20 governments over the last decades that globalization is a one-way street, that it can never be turned back, is now openly exposed as what it has always been: wishful thinking. Indeed, for a lot of people, globalization has gone too far. Today, in most democratic countries, you don’t win elections by promising more free trade, more globalization – such promises are vote-losers. Let us look at the reasons.

 

Since the establishment of the WTO in 1995, global trade has been growing faster than the global GDP, that means we have seen a rapid internationalization of production. It is only logical that this could only be a temporary phenomenon. This was accompanied and promoted by trade agreements, investment protection agreements and policies that have massively reduced tariffs for industrial goods. These policies also have encouraged corporations to internationalize their so-called “value chains”. At the same time, governments have dramatically cut taxes for multinationals and created myriads of possibilities for them to avoid paying taxes altogether. Tariffs were also cut, trade barriers removed in agricultural markets and the services sectors, but not to the same extent as in industrial goods.

 

These policies have not benefitted ordinary people. In Germany and in many other countries, 25 years ago you could feed a family with one average income. Today, you need two average incomes for a family to survive. In the same time, our GDP has doubled. We should be twice as rich compared to 1995, but in reality we work twice as much. Obviously, something has gone wrong. People are asking: where has all the money gone? And then they read the reports about growing inequality, about a handful of billionaire men owning as much as half of humanity, about half of England owned by just 1% of the population, about a growing low-wage sector and so on.

So in a globalized economy, what we are talking about is not just trade policies, we are talking about the economic and fiscal policies of the G7 nations of the EU, the US and Japan. The neoliberal model of deregulation and globalization has benefitted multinational corporations based in these countries, at the expense of working people. When you have voters now rejecting these policies, politicians often think voters have become crazy, they vote for Trump, for Brexit, for populists. But voters have not become crazy, they are angry.

 

Politicians now promise to listen to these angry voters, yet economic and trade policies in Europe have remained the same. The EU has about 20 more free trade agreements in the pipeline, along the same political principles as all their previous trade agreement. This agenda was blocked in the WTO already 20 years ago: developing countries have been successfully blocking further market opening of their markets and further agreements limiting their ability to regulate their economies. The proposals of the G7 nations in the WTO are stalled since almost 20 years now. Western media call that the “paralysis” of the WTO, when in fact it is just successful resistance of developing countries against the EU and US policies.

The industrial nations have since then focused on bilateral and regional trade agreements to pursue the same policies that have been stuck in the WTO. More market opening for their services corporations, more market opening for their agricultural sectors, more investor protection agreements. The EU has quite openly stated it in their “Global Europe” strategy from 2006, which states that the EU wants to become the “most competitive economic area” in the world, and therefore it has a vital interest to open markets all over the world by bilateral agreements. You could have called it “Make Europe Great Again”, and what it did not mention is that other parts of the world, those that are not so competitive, would probably benefit not as much from such agreements as the EU.

 

Nothing illustrates that better than a look at Germany’s trade statistics. In 2017, Germany had a record trade surplus of $300 bn – higher than far more populous countries such as China ($260bn) and Japan ($170bn). The true dimension becomes obvious when you look at the per capita figures – for Germany it is a per capita surplus of $3875, for China a mere $190. Germany’s trade surplus corresponds to 8% of its GDP, and this export success is increasingly turning out to be an extreme vulnerability to external factors.

A trade surplus in one country, however, automatically means a trade deficit somewhere else. The world as a whole always has balanced trade, we don’t trade with the moon. 107 out of 170 countries with reliable statistics today have a trade deficit, and we should not be surprised that a new debt crisis of developing countries is on the horizon.

All that means we cannot continue the old trade and economic policies. But all the free trade agreements currently negotiated, not only those of the EU, follow exactly the same old discredited policies and will, no surprise, yield the same results. The intention of these agreements is to globalize further agricultural markets, to globalize further the whole services sector, and their benefits will be as unevenly distributed as in the past and will produce the same losers as in the past. These policies follow outdated neoliberal ideologies that are rejected by people all over the world, but governments and corporations still believe in these ideologies. What are the consequences?

 

Around 130 countries today are net food importers, Japan is one of them. Last year, the world had a shortfall in the global grain harvest of 30m tons, because of climate change. Climate change is going to become worse, because we refuse to stop it, so we have to prepare for smaller harvests. In such a situation, any reasonable government in a net-food importing country would understand: we have to strengthen our farmers, our agriculture, we cannot be dependent on imports from a global market. But what happens? All FTAs aim at opening agricultural markets to imports, meaning opening agriculture everywhere to international price competition, and family farms all over the world are the losers. But they feed 70% of the world’s population. The global competition of agribusiness vs family farms destroys the basis of regional and local agriculture in vast parts of the world. Japan is one of the world’s biggest food importers, yet with its new free trade agreement with the EU it has exposed its farmers to the EU’s heavily subsidized food export businesses. Is that a good idea to become even more import-dependent, just for a few benefits for Toyota or Toshiba? Free trade in agriculture is a direct attack on regional, on family farming, it is a fundamental error. A global market for smartphones makes sense, a global market for dairy and meat is nonsense.

Similarly, the further globalization and deregulation of the services sector is not a good idea. The result of the already existing deregulation and globalization of the services sector is cutthroat competition, expanding low-wage sectors, profits for shareholders at the expense of workers and consumers. What used to be a nonprofit government service has become a business model for global investors. Often, people in the service sector today cannot survive – despite having a job. That was different before neoliberalism. Developing countries are right to oppose opening their markets even more to multinational corporations. Why would you need German parcel delivery companies in Africa, Swiss insurance companies in Latin America, or US media corporations owning radio stations in Asia, or German supermarket chains in India?

 

People want something else, and they are right. Multinationals have enough market shares, we don’t have too little globalization, we have too much. For 25 years, we have abolished trade barriers and created barriers to justice and sustainability. The next 25 years we have to abolish barriers to justice and sustainability, and let me be very clear: this will be at the expense of those that have become richer over the last 25 years. We need a Green New Deal, a project making our economies more just and more sustainable, at the same time. Essentially it means the unravelling of the neoliberal revolution of the last 30 years. It will turn billionaires back into millionaires, and it will give back working people the social security they deserve. In other words, we should stop lamenting about growing inequality and rather do something about it. The transition to a sustainable economy, respecting the planetary boundaries, respecting the natural environment can only be successful if it is based on social justice. Otherwise it will fail.

Never in history societies were stable where a handful of old men own the majority of the wealth. A Green New Deal, a social and ecological transformation, call it as you like it, will also re-define globalization and international trade. We will always have trade, the question is how much. In a sustainable economy, we will have more regional value chains, reducing the surreal amount of global transport, and it will also allow countries to protect themselves against unfair competition. And we will have international trade where it makes sense. Whether that will happen within a reformed WTO, in a new structure, or in a web of bilateral treaties is an open question, but it is also not important – these are structures, we don’t need a debate about structures, we need a debate about the political substance that any structure should serve.

 

Ladies and gentlemen, the issue is not “protectionism vs free trade”, the issue is whether we have an environmentally sustainable and socially just economy or not. We cannot change trade policies independent of our economic policies. The vast majority of people are against today’s neoliberal economic policies because they are losing out in it, and want alternatives that benefit them. Civil society must push for these alternatives, for an economy for all of us rather than for the privileged few, an economy beyond the outdated growth ideology. Thank you very much.

 

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10 Dinge, die Sie über Impfungen wissen sollten

Unicef - 23. April 2019 - 10:47
Die Weltimpfwoche hat vor allem das Ziel, über die Wichtigkeit von Impfungen aufzuklären und Regierungen, Partner und Spender zur Unterstützung aufzurufen – jedes Jahr aufs Neue. Aber warum sind Impfungen eigentlich so wichtig? Wir verraten es Ihnen.
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23. April 2019

ONE - 23. April 2019 - 9:58

1. WHO startet Malaria-Pilotprojekt
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Spiegel Online, der Deutschlandfunk und die Deutsche Welle berichten, startet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Pilotversuch in Malawi für die Impfung von Malaria. Bis 2022 sollen dort sowie in Ghana und Kenia rund 360.000 Kleinkinder gegen die gefährliche Tropenkrankheit geimpft werden. Unbehandelt verlaufe eine Erkrankung oft tödlich. Jedes Jahr sterben in Afrika 250.000 Kinder an den Folgen von Malaria. Von den weltweit 219 Millionen Malaria-Fällen ereignen sich 90 Prozent in Afrika. Der neu entwickelte Impfstoff habe in Studien etwa 40 Prozent der Erkrankungen sowie 30 Prozent der schweren Fälle verhindert. Für die volle Wirksamkeit seien vier Impfdosen bis zum zweiten Lebensjahr erforderlich – eine Herausforderung insbesondere für Menschen in abgelegenen Gebieten. Da die Wirkung des Impfstoffes mit der Zeit nachlasse, sei es wichtig, weiterhin auf Präventionsmittel wie Moskitonetze zu setzen, die mit Insektiziden behandelt wurden.

2. FDP fordert Fokus auf ärmste Länder
In der Süddeutschen Zeitung thematisiert Kristina Ludwig die aktuelle Forderung der FDP, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit stärker auf die am wenigsten entwickelten Länder zu konzentrieren. Für diese Länder habe die Bundesregierung lediglich 0,1 Prozent seiner Wirtschaftskraft aufgewendet. 2017 habe der Gesamtanteil der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit bei insgesamt 0,66 Prozent gelegen. Der Antrag der FDP-Bundestagsfraktion kritisiert, dass der Fokus derzeit zu sehr auf die Länder gelegt werde, die wirtschaftlich und politisch als relativ stabil gelten. Deutschland müsse den Anteil für die am stärksten von Armut betroffenen Länder auf 0,15 bis 0,2 Prozent erhöhen, so die FDP. Auch die Entwicklungsorganisation Brot für die Welt kritisiert den Fokus auf Länder, „die eigentlich vergleichsweise weniger Hilfe bräuchten“. Das Entwicklungsministerium wies die Kritik mit dem Hinweis zurück, man werde sich dem 0,2-Prozent-Ziel bis 2030 erreichen.

3. Sudan: Opposition will Zivilregierung
Viele Medien, darunter die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung, der Tagesspiegel, Tagesschau.de und der Deutschlandfunk melden, dass sich die angespannte Lage im Sudan weiter zuspitzt, nachdem die Opposition die Gespräche mit der Militärführung abgebrochen hat. Nach dem Sturz des Präsidenten Omar Al-Bashir fürchte die Opposition eine Verlängerung des Status Quo, weswegen man nun durch Demonstrationen den Druck auf den derzeit regierenden Militärrat erhöhen wolle. Die Opposition fordere die sofortige Übergabe der Regierungsgeschäfte an eine Zivilregierung. Ermittlungsbehörden haben derweil auf dem Anwesen des gestürzten Ex-Präsidenten rund sieben Millionen Euro Bargeld gefunden. Gegen Al-Bashir werde laut Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Geldwäsche und Korruption eröffnet. Die Afrikanische Union habe wegen der angespannten Situation im Sudan und in Libyen für heute eine Dringlichkeitssitzung einberufen, wie unter anderem stern.de, der Deutschlandfunk und Merkur.de melden.

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Ein Tauschsystem für E-Fahrzeuge könnte Indiens Umweltprobleme lösen

reset - 23. April 2019 - 7:10
Indiens Straßen sind verstopft, vor allem in den Städten herrscht dichter Smog. E-Fahrzeuge könnten hier Abhilfe schaffen, sind aber für viele Menschen zu teuer. SUN Mobility hat nun eine bezahlbare Lösung entwickelt.
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Allianz auf hoher See?

SWP - 23. April 2019 - 0:00

Anlässlich des 70. Gründungsjubiläums der nationalen Marine findet am 23. April 2019 vor der Küste von Qingdao eine Flottenparade mit mehr als dreißig chinesischen Schiffen statt. Chinas Marine hat sich – auch dank jahrzehntelanger russischer Rüs­tungshilfe – zur größten Asiens entwickelt; Moskau hat »den Drachen gefüttert«. Aus Sicht Pekings haben die chinesischen Streitkräfte aber ein schwerwiegendes Manko: mangelnde Einsatzerfahrung. Auch hier unterstützt der Kreml. Seit dem ersten gemein­samen Manöver im Jahr 2005 hat die Zusammenarbeit auf vielen Ebenen zugenommen. Sino-russische Seemanöver dienen inzwischen auch als Drohkulisse für Chinas Besitzansprüche im Südchinesischen Meer oder bei den sino-japanischen Streitig­keiten im Ostchinesischen Meer. Moskau und Peking nutzen die gemeinsamen Marine­übungen, um geopolitische Signale zu setzen. Allem Misstrauen zum Trotz scheint die Kooperation auf einem relativ stabilen Fundament partnerschaftlicher Beziehungen zu ruhen. Aber handelt es sich deshalb schon um eine Allianz?

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Crowdsourcing hilft bei Erdbebenüberwachung

reset - 22. April 2019 - 7:57
Daten von Internetnutzenden können helfen, Erdbeben rascher als bisher zu lokalisieren.
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C20 Policy Pack 2019 is out now

#C20 18 - 21. April 2019 - 2:00

C20 Policy Pack 2019 is out now!

C20 POLICY PACK 2019_web
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Final Program Agenda of C20 Summit is out now!

#C20 18 - 20. April 2019 - 2:00

Final Program Agenda of C20 Summit is out now.

C20 Summit 2019 Program Agenda_final

 

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Schuldenreport 2019 goes United Nations

erlassjahr.de - 18. April 2019 - 17:34

Zwei Wochen nach der Präsentation des Schuldenreports 2019 hat unsere Weltkarte den Weg in die Vereinten Nationen gefunden – sogar auf Deutsch, obwohl das keine offizielle UN-Sprache ist.

Beim Financing for Development-Forum des Wortschafts- und Sozialrats der UNO (ECOSOC) haben wir zusammen mit Kolleg/innen von Jubilee Caribbean, Jubilee USA, EURODAD und der norwegischen Regierung das Panorama der heraufziehenden nächsten Schuldenkrise ausgebreitet. 

Die englische Version des Schuldenreports liegt für die Delegationen der Regierungen aus der ganzen Welt aus und wird fleißig mitgenommen. Und hoffentlich auch gelesen.

Heute am 18. April geht das Forum zu Ende. Die bereits zuvor erstellte Abschlusserklärung enthält ein paar Stichworte in Richtung auf fairere Lösungen für globale Schuldenkrisen, aber auch in diesem Jahr ist die UNO nicht der Ort, an dem Durchbrüche in dieser Frage erzielt werden. Vielmehr ist sie ein Ort, um gezielte Koalitionen zu bilden und im Blick auf die von Jubilee Caribbean angestrebte regionale Entschuldungsinitiative den Kontakt mit der sehr aktiven UNO-Botschaft von Antigua und Barbuda wieder aufzubauen – und mit Kolleg/innen aus der ganzen Welt nächste Schritte zu planen. Auch wieder bei der UNO natürlich.

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Das Leben wieder aufbauen

Unicef - 18. April 2019 - 14:35
UNICEF und BMZ veröffentlichen Bericht zur psychischen Gesundheit sowie zur psychosozialen Hilfe von Kindern und jungen Menschen in Krisen- und Konfliktregionen. Eines von vier Kindern auf der Welt wächst in einem Land auf, das von Konflikten und Katastrophen betroffen ist – noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren es so viele. 
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18. April 2019

ONE - 18. April 2019 - 14:00

1. Libyen: UN und EU uneinig
Wie unter anderem Tagesschau.de, das ZDF, die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Deutschlandfunk, Zeit Online, die junge Welt, die Dresdner Neuesten Nachrichten und RP-Online.de berichten, spitzt sich die Lage in Tripolis durch die anhaltenden Gefechte immer weiter zu. Seit Beginn der Kämpfe vor rund zwei Wochen seien fast 190 Menschen getötet und 800 weitere verletzt worden. Zwischen 18.000 und 25.000 Personen seien bereits auf der Flucht. Zudem verhindern konkurrierende Ansichten und Interessen eine starke Positionierung der UN sowie der EU zu den Kämpfen. Nun habe Deutschland für heute eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen. Bislang haben sich die Mitglieder des Sicherheitsrates nicht auf eine Resolution einigen können. Auch innerhalb der EU gebe es Meinungsverschiedenheiten: Während Italien starker Befürworter des Übergangspräsidenten Fayiz as-Sarradsch sei, habe Frankreich General Haftar in den letzten Jahren unterstützt. UN-Vermittler Ghassan Salamé fordere ein sofortiges Ende der Kämpfe. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung betont er insbesondere die Notwendigkeit einer klaren Positionierung der internationalen Gemeinschaft.

2. Weber für europäische Afrikapolitik
Wie die Tagespost und Missio.com melden, fordert Manfred Weber, Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für das Europaparlament, eine gemeinsame europäische Afrikapolitik. Dies sei eine der zentralen Herausforderungen für die nächste Kommission, so Weber. Zudem könne er sich vorstellen, dass ein*e Kommissar*in benannt werde, der oder die sich ausschließlich mit der europäischen Afrikapolitik befasse. Außerdem müsse die EU die afrikanische Entwicklungshilfe mit einer „klugen Handelspolitik“ verbinden, um die dortigen Lebensperspektiven zu verbessern. Unterdessen hält Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) an seiner Forderung nach einem höheren Etat für sein Ministerium fest, wie das Chrismon Magazin berichtet. Konkret fordere er für das Jahr 2020 860 Millionen Euro mehr, um bereits getätigte internationale Zusagen einhalten zu können.

3. Höhere Anleihezinsen für Investitionen in Afrika
Heute thematisiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung wie stark sich die Konditionen von Anleihen europäischer oder afrikanischer Entwicklungsbanken unterscheiden können. An der Verzinsung lasse sich die Wahrnehmung der Investor*innen von Risiko und Sicherheit ableiten. Das Risiko, dem Bundesland Niedersachsen Geld zu leihen, werde zum Beispiel als sehr gering eingestuft: Das Land zahle für eine Anleihe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro einen jährlichen Zins von 0,125 Prozent bei sechs Jahren Laufzeit. Der Unterschied in punkto Risikoeinschätzung sei zu erkennen, wenn man sich dagegen den Zinskupon der African Development Bank der Elfenbeinküste anschaut: Für eine Anleihe in Höhe von 12 Millionen Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren betrage der Zinskupon 19,5 Prozent. Die deutsche Entwicklungsbank KfW müsse im Vergleich nur 2,375 Prozent für eine zwei Jahre laufende Anleihe in Höhe von 3 Milliarden Euro aufbringen.

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