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Nordsyrien: Zehntausende auf der Flucht

Welthungerhilfe - 11. Oktober 2019 - 10:04
Das Bündnis Entwicklung Hilft, dem auch die Welthungerhilfe angehört, warnt vor einer Zuspitzung der humanitären Lage durch die türkische Bodenoffensive in Nordsyrien.
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14 Milliarden für das Ende von AIDS, Tuberkulose und Malaria

DSW - 11. Oktober 2019 - 9:03

Die acht Entwicklungsorganisationen Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Freunde des Globalen Fonds Europa, Global Citizen, Kindernothilfe, ONE, Oxfam, Plan International Deutschland und World Vision begrüßen die heute in Lyon von Gebern zugesagten 14 Milliarden USD für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria. Zu diesem Erfolg hat auch Deutschland beigetragen: der deutsche Beitrag für die kommende Finanzierungsperiode (2020-2022) steigt um knapp 18 Prozent auf eine Milliarde Euro.

Die entwicklungspolitischen Organisationen sagen dazu: “Die volle Finanzierung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria ist ein großer Erfolg – vor allem für die 16 Millionen Menschen, deren Leben durch die Arbeit des Fonds gerettet werden können. Doch gerade in einer Zeit, in der der Multilateralismus immer mehr unter Beschuss steht, ist dies auch ein großer Erfolg für die internationale Kooperation. Es ist sehr gut, dass globale Gesundheit weiterhin ein gemeinsamer Nenner ist.”

Die drei großen Infektionskrankheiten Aids, Tuberkulose und Malaria fordern laut WHO auch heute noch jährlich fast drei Millionen Leben. Die Erfolge des Globalen Fonds machen das Ziel greifbar, die Ausbreitung der drei tödlichsten armutsassoziierten Krankheiten endlich zu stoppen und somit der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) näher zu kommen. Es könnte jedoch schnell wieder in weite Ferne rücken, wenn sich die Weltgemeinschaft – und insbesondere wirtschaftsstarke Nationen wie Deutschland – nicht auch in Zukunft als verlässliche Partner bei der Eindämmung der Epidemien erweist. Darauf machten die acht Entwicklungsorganisationen mit der Kampagne #FillUpTheFund im Vorfeld aufmerksam. Insgesamt 19 Bundestagsabgeordnete hatten sich in einer Videobotschaft (fillupthefund.de) für einen starken Beitrag Deutschlands ausgesprochen.

 

Über den Globalen Fonds:

Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria finanziert Präventions- und Behandlungsprogramme in mehr als 100 Ländern. So wurden mit der Hilfe des Globalen Fonds seit seiner Gründung im Jahr 2002 32 Millionen Menschenleben gerettet. Insgesamt konnten die Todesfälle durch die drei Armutskrankheiten um ein Drittel reduziert werden – ein beeindruckender Erfolg, der den Globalen Fonds zu einem der effektivsten Finanzierungsinstrumente für weltweite Gesundheit macht. Bei der alle drei Jahre stattfindenden Finanzierungskonferenz geben die öffentlichen und privaten Geber des Fonds bekannt, welche Beiträge sie für die Jahre 2020 bis 2022 bereitstellen werden. Der Globale Fonds strebte im Vorfeld an, mindestens 14 Milliarden US-Dollar für die drei Jahre zu mobilisieren, um dazu beizutragen, dass 16 Millionen Menschenleben gerettet und die Gesundheitssysteme in einkommensschwachen Ländern nachhaltig verbessert werden können. Heute wurde bekannt, dass dieses Ziel, das von vielen Beobachtern für einen Minimalbeitrag für die gesetzten Ziele gehalten wird, erreicht worden ist.

 

Weitere Informationen:

Über den Globalen Fonds: http://fillupthefund.de/der-globale-fonds/

Infografik zum Globalen Fonds: https://bit.ly/2ZkO5Q4

Infografik zur Wirkung der Investitionen: https://bit.ly/2mnQVGC

Videobotschaften und Kampagnenwebsite: www.fillupthefund.de

Der Globale Fonds und die SDGs:

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Bildung für Mädchen – Nutzen für alle

Engagement Global - 11. Oktober 2019 - 9:00
Im Kampf gegen die Benachteiligung von Mädchen und Frauen ist Bildung ein entscheidender Schlüssel. Foto: Johnny Mansfield/Unsplash

Jedes Jahr am 11. Oktober, am Internationalen Tag der Mädchen, machen zahlreiche internationale Organisationen sowie Aktivistinnen und Aktivisten auf die Benachteiligung von Mädchen aufmerksam. Mit Kampagnen und Aktionen fordern sie beispielsweise die konsequente Umsetzung von Anti-Diskriminierungsgesetzen und die gezielte Förderung von Mädchen und Frauen. Denn im Kampf gegen die Benachteiligung ist Bildung ein entscheidender Schlüssel: Gebildete Frauen bekommen weniger Kinder, sind seltener arm und haben mehr Chancen, ihre Lebensumstände zu gestalten.

Ein ermutigendes Beispiel ist das Centro Educativo Mbaracayú (CEM) für indigene Mädchen im Mbaracayú Biosphärenreservat im Regenwald von Paraguay.

CEM ist ein Internat für Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren. Sie können dort einen Abschluss in Umweltwissenschaften erlangen. Die Schule folgt der Methodik „learning by doing“ und wurde im Jahr 2009 mit dem Ziel gegründet, lokale Gemeinden aktiv am Naturschutz zu beteiligen. Den jungen Frauen ermöglicht dieser Abschluss, eine berufliche Laufbahn im Natur- und Umweltschutz einzuschlagen, sei es als Naturschützerinnen oder Unternehmerinnen. Mit ihren Kenntnissen helfen sie, die Lebensbedingungen in ihren Gemeinden zu verbessern.

In der Schule erlangen die Schülerinnen aber nicht nur Fachwissen zum Naturschutz, sondern eignen sich auch Kenntnisse zu Gesundheit, Hygiene, Familienplanung und Einkommensquellen an. Außerdem werden sie dabei unterstützt, als Multiplikatorinnen das erlangte Wissen in ihre Gemeinden zu tragen und neue Perspektiven für die indigene Bevölkerung zu schaffen.

Eine Partnerin des CEM ist die gemeinnützige Organisation URIDU im pfälzischen Annweiler. URIDU will auf dem Land lebende Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern stärken. Die Organisation hat sich das Ziel gesetzt, lebenswichtiges Wissen auch in abgelegene Weltregionen mit einer hohen Analphabetinnenrate und ohne Zugang zu Elektrizität zu bringen. Dabei helfen robuste, solarbetriebene Audioplayer, die mit über 400 Fragen und Antworten unter anderem zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Familienplanung, Kinderpflege und Erwerbsmöglichkeiten in der jeweiligen Muttersprache der Frauen bespielt wurden. So können sich auch Menschen, die nicht lesen können, gut informieren. Die MP3-Player kommen auch im Mbaracayú Biosphärenreservat im Osten Uruguays zum Einsatz.

Am Rheinland-Pfalz Tag 2019 informierten Ehrenamtliche der Organisation URIDU an einem Stand über das Biosphärenreservat und darüber, dass Frauen maßgebliche Akteurinnen einer nachhaltigen Entwicklung sind. Sie zeigten auf, dass das Wissen, das die Mädchen am CEM erlangen, eine positive nachhaltige Entwicklung in ihren Gemeinden anstoßen und zum Schutz des Regenwaldes beitragen kann. Der Infostand wurde vom Aktionsgruppenprogramm (AGP) von Engagement Global finanziell unterstützt. Das AGP fördert Kleinprojekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit von Schulen, Kitas, Aktionsgruppen und ehrenamtlichen Initiativen.

Weltweit haben Mädchen immer noch nicht dieselben Rechte und Chancen wie Jungen. Laut einer Schätzung von UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund) müssen Mädchen doppelt so häufig im Haushalt mitarbeiten wie Jungen – dazu gehört kochen, putzen, sich um die Geschwister kümmern und Wasser holen. Sie haben seltener Zugang zu Schulbildung und Gesundheitsversorgung. Weltweit werden jährlich rund 12 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet und 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 waren bereits sexueller Gewalt ausgesetzt. Diese Benachteiligung zu beseitigen ist ein Ziel zur Umsetzung der Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung, die Engagement Globalmit ihren zahlreichen Angeboten unterstützt.

Weitere Informationen

Das Aktionsgruppenprogramm von Engagement Global

Zur Webseite von URIDU

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Fokus: Fridays for Future | Portal Globales Lernen

Weblinks - 10. Oktober 2019 - 19:49

Comments:

  • Seit März 2019 gibt es auf dem Portal Globales Lernen die Fokus-Rubrik Fridays for Future und rund 150 Beiträge wurden seither dort veröffentlicht. Ob Bildungsmaterial, Aktionshinweis, Veranstaltung, App, Poster, Film, Portal, … - ein riesiges Angebot steht zur Verfügung, um sich selbst zu Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu informieren und vor allem: um die Behandlung des Themas in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zu erleichtern. - Karsten Weitzenegger

Tags: lernen, portal, klima, klimaanpassung, klimafolgen, klimaschutz, klimawandel

by: Karsten Weitzenegger

Kommunizieren im Kontext globaler Herausforderungen

KMGNE - 10. Oktober 2019 - 18:05

Am 06.09. war das KMGNE auf die SDG – Sommerakademie 2019 eingeladen. Unter dem Titel: „Ein Klima für den Wandel“ ging es vier Tage lang um die Herausforderungen des Nachhaltigkeitsziels 13.

Die Sommerakademie wurde vom EPiZ – Entwicklungspädagogisches Informationszentrum und Engagement Global (Außenstelle für Berlin und Brandenburg) veranstaltet. „Maßnahmen zum Klimaschutz“ wurden vom KMGNE im Workshop „Kommunizieren im Kontext globaler Herausforderungen“ aufgegriffen. Anne Mette führte die Teilnehmenden mit einer Reihe an Kurzinputs und Übungen an die Frage heran, wie wir die bedrohlichen und komplexen wissenschaftlichen Fakten des Klimawandels in motivierende Geschichten „übersetzen“ und für die immense Dringlichkeit neue Kulturtechniken entwickeln können.

Die Präsentationen hoben insbesondere die gegenwärtigen Trends und Herausforderungen in der Klimakommunikation oder transformativen Kommunikation hervor, während die Übungen auch im beruflichen Kontext leicht adaptiert werden können und gleichermaßen auf mögliche Paradigmenwechsel in unserer Art der Nachhaltigkeits- und Klimakommunikation hinweisen.
Auch „Überforderung“ kam im Workshop zu Tage: wie stellen wir uns eine wünschenswerte Zukunft unter den gegenwärtigen Trends vor? Ohne die rosarote Brille zu tragen und dennoch mit dem Ziel, eine motivierende Zukunftsgeschichte zu erzählen? Diese wirklich anspruchsvolle Aufgabe rückte im zweiten Teil des Workshops in den Mittelpunkt.

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#StepUptheFight – Highlights unserer Kampagne für den Globalen Fonds

ONE - 10. Oktober 2019 - 16:12

ONE-Unterstützer*innen haben dieses Jahr Unmögliches möglich gemacht. Euer Engagement im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria hat uns überwältigt.

UND WIR HABEN GOOD NEWS: Endlich fand die langersehnte Finanzierungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung dieser Krankheiten statt und war ein Riesenerfolg. Länder rund um den Globus, Philantropen und Unternehmen – alle haben an einem Strang gezogen und die notwendige Unterstützung zugesichert. Der Globale Fonds kann dadurch auch in den kommenden drei Jahren seine wichtige Arbeit fortsetzen und Menschen weltweit ein gesundes Leben ermöglichen. ONEs Geschäftsführerin Gayle Smith sprach von einem  großen Sieg für die Menschlichkeit, der Millionen Menschen zu einer echten Chance im Leben verhilft.

Ohne euren Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Hier teilen wir unsere Highlights der Kampagne.

Starker Einsatz in ganz Deutschland

ONE-Unterstützer*innen unterzeichneten unsere Petition, schrieben persönliche Nachrichten an Bundeskanzlerin Merkel und Entwicklungsminister Müller und verbreiteten unsere Forderungen in den sozialen Medien. Und das Beste? ONE – Jugendbotschafter*innen überbrachten eure Forderung persönlich an die Politik.

Heutiges Treffen mit Entwicklungsminister #Müller. Fast 150.000 Bürger fordern die Stärkung des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria! #SDG
#ONEYouth19 #GlobalFund pic.twitter.com/6BcBNNDvhr

— Janice Fuchs (@JaniceKAF) August 10, 2019

Hier erzählt Jugendbotschafterin Janice von ihrem Treffen mit Entwicklungsminister Müller. Doch mehr noch: Ihr habt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Druck auf die Politik gemacht und das mit großem Erfolg: Rund um den Globus wurde Unterstützung für den Globalen Fonds zugesichert. 

Wichtige Botschaft im Kampf gegen Aids

Zögern im Kampf gegen vermeidbare Krankheiten? Lassen wir nicht gelten. Deshalb besuchten ONE-Unterstützer*innen die Botschaften von Ländern, die sich zunächst zögerlich zeigten. Sie stellten dadurch sicher, dass unsere Botschaft auch ankam.

ONE-Volunteers in Nigeria überbrachten unsere Forderungen an die kanadische Botschaft

Auch in Großbritannien setzten sich ONE – Jugendbotschafter für eine starke Unterstützung für den Globalen Fonds ein. Hier beim Besuch der kanadischen Botschaft in London.

Briefmarathon in Kanada

ONE-Unterstützer*innen starteten eine regelrechte Briefe-Flut an den Premierminister Justin Trudeau. Und das mit Erfolg: Kanada erhöhte seine Unterstützung für den Globalen Fonds im Vergleich zu den Vorjahren!

What a week! BIG thanks to our volunteers who helped us send postcard kits to ONE members across Canada in support of The @GlobalFund! Want to write one? Sign up here ???? https://t.co/PVQRMRxrJU #StepUpTheFight #EndAIDS pic.twitter.com/8r5qxZahm2

— ONE Canada (@ONE_in_Canada) March 22, 2019

USA: Aktivismus und Baseball

Sport & Aktivismus verbinden? Gute Idee! Deshalb besuchten über 100 ONE-Unterstützer*innen das sogenannte Congressional Baseball Game. Doch sie feuerten nicht nur ihre Teams an, sondern ließen keine Gelegenheit aus, mit den Fans über die Arbeit des Globalen Fonds zu sprechen.

ICYMI: Over 100 @ONECampaign volunteers were at the @CBG2019 #CongressionalBaseballGame last night to raise awareness about the @GlobalFund & the fight against AIDS. Here are some of our favorite pics! pic.twitter.com/Om4NdEYu4J

— ONE in America (@ONEinAmerica) June 27, 2019

Künstler*innen weltweit vereint im Kampf gegen Aids

Unsere Schwesterorganisation (RED) startete die Kampagne Paint (RED). Streetart-Künstler*innen rund um den Globus lenkten mit spektakulären Kunstwerken die Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen HIV/Aids. Hier bekommt ihr ein paar Eindrücke aus Lyon und Berlin.

???? Lyon, France
????‍???? @_faith47
???? 499 BC – 448 BC
???????? Lyon Croix Rousse Hospital & @PeintureFraicheFestival
???? Chop Em Down Films
???? #paintRED https://t.co/K9Vop8uyQ3 pic.twitter.com/pwjwLt0a7X

— (RED) (@RED) October 8, 2019

#MondayMotivation Ein Rückblick auf #paintRED mit Künstlerin @Herakut in #Berlin???? @RED bringt den Kampf gegen #Aids mit dieser Aktion auf die Wände zahlreicher Städte. ????Seht selbst: https://t.co/6zgzavMmMg pic.twitter.com/GuA1m8TA3X

— ONE in Deutschland (@ONEDeutschland) September 30, 2019

Auch im Regen: Endspurt gegen Aids in Frankreich

Frankreich richtete die wichtige Finanzierungskonferenz aus. Diese fand im Oktober in Lyon statt. Bis zum Schluss machten Jugendbotschafter*innen und ONE-Unterstützer*innen Druck, damit ausreichend finanzielle Mittel zugesagt wurden.

Proof that when #ONEChampions and #ONEYouth19 put their minds to it, anything is possible! ????????????????????????

They helped create this extra-large red ribbon as a reminder to world leaders to #StepUpTheFight. pic.twitter.com/LKmznXHWPv

— ONE (@ONECampaign) October 9, 2019

Euer Einsatz für eine gerechtere Welt zahlt sich aus. Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria wird in den nächsten drei Jahren einen echten Unterschied machen. Gesundheitsprojekte, durch den Globalen Fonds finanziert, werden dazu beitragen 16 Millionen Menschenleben zu retten. Das ist zunächst eine abstrakte Zahl, doch dahinter verbergen sich viele bewegende Einzelschicksale: Kinder, die friedlich unter einem Moskitonetz schlafen können ohne Angst an Malaria zu erkranken. Mütter, die keine Angst haben müssen, das HI-Virus an ihr Baby weiterzugeben. 

Wir finden euer Einsatz hat sich mehr als gelohnt. Wir hoffen auch in Zukunft mit euch für eine Welt ohne vermeidbare Krankheiten zu kämpfen. Teil die guten Neuigkeiten mit euren Mitmenschen.

 

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Weltmädchentag 2019: Elf Fakten über Mädchen

Unicef - 10. Oktober 2019 - 15:40
Am Freitag ist Weltmädchentag. Deshalb haben wir die wichtigsten Fakten darüber zusammengestellt, mit welchen Problemen Mädchen immer noch zu kämpfen haben – und was sie bewegen können, wenn man ihnen die Chance dazu gibt. 
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Engagement Global beim Film Festival Köln

Engagement Global Presse - 10. Oktober 2019 - 15:06
Das Film Festival Cologne findet vom 10. bis 17. Oktober statt. Foto: Film Festival Cologne

Globale Probleme wie Klimawandel, Hunger, Krieg oder Ressourcen-Raubbau verlangen internationale Zusammenarbeit und entwicklungspolitisches Engagement. Moderne audiovisuelle Medien, Videoproduktionen jeglicher Art und digitale Kampagnen in den sozialen Medien bieten dabei neue Chancen, Menschen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen zu informieren und eine große Öffentlichkeit zu erreichen. Aber wie funktioniert Storytelling, das Vermitteln von Wissen durch den Einsatz von Geschichten, als Instrument der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit? Und was sind die Bedarfe und Möglichkeiten in afrikanischen Partnerländern?

Beim Global Day des Film Festivals Cologne präsentieren im Cineplex Filmpalast in Köln am Dienstag, 15. Oktober 2019, Expertinnen und Experten aus Deutschland und afrikanischen Ländern Strategien, aktuelle Projekte und Best Practice Beispiele. In einer Podiumsdiskussion zum Thema Social Targeting, also Werbekampagnen und Strategien in sozialen Medien, wird es um die Frage gehen, wie entwicklungspolitische Themen eine relevante Öffentlichkeit erreichen können.

Unter anderem berichten Deve Shema, Poupoune Sesonga und Modeste Ndayishimiye, Produzentinnen und Produzenten aus Kigali, Ruanda, sowie Aimee Umutoni vom Rwanda Film Office über Storytelling im entwicklungspolitischen Kontext und die Bedarfe der afrikanischen Partnerländer. Edima Otuokon aus Lagos, Nigeria, ist Mitbegründerin und Executive Director der LADIMA Stiftung, eine panafrikanischen Nichtregierungsorganisation, die Frauen in der Filmindustrie stärken wollen. Auch sie wird mitdiskutieren und Projekte der Stiftung vorstellen.

Ab 18:30 Uhr werden außerdem zwei Filme präsentiert, deren Macher für ein Filmgespräch anwesend sein werden. Der Dokumentarfilm „We exist“ begleitet Musikerinnen und Musikern aus den Ländern des mittleren Ostens und Afrikas und kombiniert dabei Bilder von Menschen auf der Flucht. Regisseur ist Lucian Segura, der über die Entstehung des Films berichten wird.

Das Filmscreening zu „We exist“ ist auch gleichzeitig der Auftakt für die bundesweite Filmtour, die Engagement Global gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Entwicklung (DIE) durchführt. Bei jeder Vorführung wird auch der Regisseur Lucian Segura anwesend sein und Fragen beantworten. Die Tour geht am 23. Oktober im brandenburgischen Perleberg weiter und endet am 30. November in Meitingen bei Augsburg.

Der zweite Film Bacurau, ein Mystery-Science-Fiction-Drama, handelt von einem fiktiven Ort in Brasilien, der von der Wasserversorgung abgeschnitten ist. Eine Gruppe von westlichen Touristen kommt in das Dorf und zieht den Argwohn der Bewohnerinnen und Bewohner auf sich. Mit dem Film wollen die Regisseure Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles auf den Rechtspopulismus in ihrem Heimatland aufmerksam machen.

Der Global Day ist eine Kooperation des Film Festivals Cologne mit Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), gemeinsam mit Misereor, der deutschen UNESCO-Kommission und der Deutschen Welle Akademie.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab an unter presse@engagement-global.de.

Veranstaltungsort

Ort: Cineplex Filmpalast, Hohenzollernring 22, 50672 Köln
Zeit: Dienstag, 15. Oktober 2019, 14 bis 23 Uhr

Weitere Informationen
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Mit Agrarökologie globale Krisen überwinden

INKOTA - 10. Oktober 2019 - 14:32
Artensterben, Klimakrise und immer mehr hungernde Menschen weltweit – die industrielle Landwirtschaft trägt seit Jahrzehnten zur Verschärfung dieser globalen ökologischen und sozialen Krisen bei. Internationale Berichte zeigen die Dringlichkeit auf, mit der Landwirtschaft- und Ernährungssysteme anders gestaltet werden müssen. Wie das gelingen und welchen Beitrag Agrarökologie dazu leisten kann, diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der wir herzlich einladen. Was: Podiumsdiskussion "Vielfalt schaffen! Mit Agrarökologie globale Krisen überwinden" Wann: Di, 22.10.2019, 19 Uhr (Einlass 18:30) Wo: Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin Den globalen Krisen gegenüber steht eine junge Umweltbewegung, die dafür eintritt, effektiven Klimaschutz endlich umzusetzen. Junge Menschen fordern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse ernst zu nehmen und politische Schritte zu gehen, die wirklich Veränderung bedeuten und keine weiteren kosmetischen Lösungen sind. Auch immer mehr Bäuerinnen und Bauern machen sich auf den Weg und verändern ihre Anbausysteme. Sie wollen mit der Natur und mit dem Klima wirtschaften und nicht dagegen. Sie wollen Vielfalt fördern und nicht zerstören. Sie setzen ein neues landwirtschaftliches Leitbild um, das Demokratie, Vielfalt, Ökologie und Ökonomie unter dem Namen Agrarökologie miteinander verbindet. Sie merken, dass Agrarökologie Antworten auf zahlreiche globale Krisen bietet und sich in Zeiten von zunehmenden Wetterextremen auszahlt. In Deutschland hat sich der Bundestag in einem Koalitionsantrag für Agrarökologie ausgesprochen und im Juli 2019 wurde vom Expert*innengremium des Welternährungsausschusses ein wegweisender UN-Bericht hierzu veröffentlicht. Auch er zeigt die Potentiale von Agrarökologie für die die Bewältigung der großen Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft heute steht. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir im Rahmen unserer Veranstaltung diskutieren, welche Potentiale Agrarökologie in einer Zeit hat, in der das Artensterben und die Klimakrise sich dramatisch zuspitzen, in der Demokratie, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit immer mehr unter Druck geraten und in der Frauen in der Landwirtschaft immer noch deutlich weniger Rechte und finanzielle Ressourcen haben als Männer. Wir freuen uns, dass wir für die Diskussion an diesem Abend internationale Experten und Expertinnen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, UN-Organisationen und deutscher Politik gewinnen konnten, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Herausforderungen der globalen Landwirtschaft blicken:
  • GUNTHER BEGER Leiter der Abteilung für Grundsatzfragen; Wirtschaft; Handel; ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • VANESSA BLACK Expertin für Agrarökologie und Biodiversität, Biowatch Südafrika
  • JIMENA GÓMEZ Expertin für Agrarökologie und Ökosystem Management der UN Ernährungs- und Landwirtschafsorganisation (FAO)
  • PROFESSOR DR. MICHEL PIMBERT Executive Director, Centre for Agroecology, Water and Resilience der Coventry University
  • DR. JOACHIM SPANGENBERG Vizepräsident des Sustainable Europe Research Institute (SERI) und Mit-Autor des globalen Assessments des Weltbiodiversitätsrats (IPBES)
  • MODERATION: DR. CHRISTINE CHEMNITZ Heinrich-Böll-Stiftung
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10. Oktober 2019

ONE - 10. Oktober 2019 - 13:50
1. UN-bezahlbar – geht Vereinten Nationen das Geld aus?          

Unter anderem, die Tagesschau, die Welt, die Süddeutsche Zeitung, Focus online, der Tagesspiegel und die Deutsche Welle berichten über die fehlenden Gelder bei den Vereinten Nationen. Neben der Arbeit der UN und deren Reformen seien auch die Gehälter der Mitarbeiter*innen gefährdet, so UN-Generalsekretär António Guterres. Nur durch Einsparungen, die bereits am Jahresanfang begonnen hätten, sei die Vollversammlung in New York ohne größere Probleme möglich gewesen. Einer der Gründe für die finanziellen Engpässe: Lediglich 129 von 193 Mitgliedsstaaten haben bis jetzt ihre Beiträge bezahlt. Das größte Defizit hinterließen bis jetzt die USA, der größte Beitragszahler. Die UN-Friedensmissionen seien jedoch nicht in Gefahr, da sie durch separate Mittel finanziert werden.

2. Gewalt gegen Schwangere

Der Deutschlandfunk und evangelische.de thematisieren eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die  Übergriffe und Gewalt an Schwangeren in Entwicklungsländern in den Fokus rückt. Nicht nur verbale Angriffe, sondern auch körperliche Gewalt wie Schläge oder Kaiserschnitte ohne Zustimmungen seien in Kliniken und Gesundheitsstationen keine Ausnahmen. In der Studie seien über 2.000 Geburten in Ghana, Guinea, Nigeria und Myanmar untersucht worden. Rund 14 Prozent der beobachteten Frauen seien Opfer körperlicher Gewalt geworden. Laut der WHO sterben täglich weltweit über 800 Frauen bei einer Geburt.

3. Mosambik: Wahlbeobachter*innen in Gefahr?

Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die Deutsche Welle und evangelische.de berichten, dass der Mord an einem Wahlbeobachter in Mosambik nach wie vor für Unruhen sorgt. Laut eines Polizeisprechers sei eine Sondertruppe der Sicherheitskräfte in den Vorfall verwickelt, vier der fünf Tatverdächtigen seien Teil der Einheit gewesen. Der getötete Wahlbeobachter, Anastancio Matavele, sei Mitglied einer Nichtregierungsorganisation (NROs) gewesen und habe im südlichen Mosambik ein Training für Wahlbeobachter*innen abgehalten. Kommende Woche ist die Bevölkerung in Mosambik aufgerufen, eine neue Regierung zu wählen. Sie erfolge nach dem im August geschlossenen Friedensabkommen der Regierungspartei FRELIMO und der Oppositionspartei RENAMO. Die Situation bleibe jedoch angespannt. In der Provinz Gaza sei es bereits zu Manipulationsvorwürfen bei der Wahl gekommen. Auch mehrere NROs haben Fälle von Menschenrechtsverletzungen gemeldet.

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Statement of the Treaty Alliance Germany on the revised draft for a legally binding UN Treaty on Business and Human Rights

Global Policy Forum - 10. Oktober 2019 - 11:16

On the basis of in-depth consultations with governments, researchers and civil society, the Ecuadorian Chairman Emilio Rafael Izquierdo Miño published a consolidated draft agreement (»Revised Draft«) in July 2019. This document will serve as the basis for "substantive negotiations" during the upcoming fifth session of the working group, to be held in Geneva from 14 to 18 October 2019. In its new statement the Treaty Alliance Germany communicates its views on the provisions contained in the Revised Draft.

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10.10.2019 Entwicklungsminister Gerd Müller: "Der Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria kann gewonnen werden – Deutschland leistet seinen Beitrag"

BMZ - 10. Oktober 2019 - 11:00
Anlässlich der heutigen Wiederauffüllungskonferenz für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria (GFATM) in Lyon erklärt Entwicklungsminister Gerd Müller: "Der Globale Fonds leistet großartige Arbeit im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria. Seit seiner Entstehung im Jahr 2002 konnte er 32 Millionen Menschen das Leben retten. In den Ländern, in denen der Globale Fonds arbeitet, hat sich die Zahl der jährlichen ...
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Das "schwache Geschlecht"? Von wegen!

Unicef - 10. Oktober 2019 - 10:00
Mädchen sind stark! Und außerdem clever, mutig, zielstrebig, kreativ, genial und so vieles mehr. Das beweisen eindrucksvoll sieben starke Mädchen aus aller Welt, deren Geschichten und Statements wir zum Weltmädchentag gesammelt haben.
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Presseeinladung: Child Friendly Cities Summit in Köln

Unicef - 10. Oktober 2019 - 10:00
Erstes internationales Gipfeltreffen Kinderfreundlicher Kommunen: Anlässlich des 30. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention kommen in Köln über 550 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Fachleute sowie Kinder und Jugendliche zusammen. Gemeinsam suchen sie nach Wegen die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Kommunen zu stärken.
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Warnung vor neuer Fluchtbewegung in Nordsyrien

Vereinte Nationen - 10. Oktober 2019 - 9:47

10. Oktober 2019 - Angesichts der Offensive des türkischen Militärs in Nordsyrien hat das Flüchtlingshilfswerk UNHCR vor neuen Fluchtbewegungen gewarnt.

Der Repräsentant der Organisation in Deutschland, Bartsch, sagte der Zeitung „Die Welt“, er befürchte, dass die Kampfhandlungen zu einer neuen Vertreibung führten. Zugleich verwies Bartsch darauf, dass die Ressourcen der internationalen Helfer in Syrien im neunten Kriegsjahr längst am Limit seien.

Die türkische Militäroperation hatte gestern begonnen. Im Einsatz sind auch Bodentruppen. Zudem griff die Luftwaffe mutmaßliche Stellungen der Kurdenmiliz YPG in mehreren Orten an. Diese wurde bislang von den USA unterstützt. Präsident Trump hat die amerikanischen Truppenkontingente allerdings zurückgezogen.

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