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weltweitwissen 2020: Ideen und Projekte gesucht!

agl - 14. Januar 2020 - 15:32

 

Vom 07. bis 09. Mai 2020 findet der 8. WeltWeitWissen-Kongress in der Landessportschule Bad Blankenburg in Thüringen statt. Themenschwerpunkte sind Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum und der Nutzen von digitalen Medien.

 

Neben praktischen und theoretischen Impulsen und Workshops wird es während des Kongresses einen Bildungsmarkt geben, auf dem ausgewählte Projekte ihre Arbeit mit einem eigenen Stand vorstellen können. Das Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT) und die agl laden ein, Angebote für den Bildungsmarkt oder einen Workshop einzureichen. Frist ist der 15.2.2020.

 

Weitere Informationen zur Ausschreibung unter www.weltweitwissen2020.eu/programm/bildungsmarkt.

 

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China and Rwanda – natural allies or uneasy partners in regime stability

DIE - 14. Januar 2020 - 13:00

This chapter explores the potential effect of China’s cooperation on African authoritarian regimes and states, using the case of Rwanda. First, we will discuss the interests of Chinese actors in engaging with Rwanda, and more specifically, to what extent statehood and regime type matter to Chinese actors. Second, we will analyze the interests of Rwandan actors in engaging with China. In particular, we will investigate to what extent and under what conditions Chinese engagement helps Rwanda’s regime survival and weakens or strengthens Rwanda’s statehood. Due to scarcity of resources, Rwanda’s elite professes a tangible and ambitious development-orientation. Yet, we argue, China’s engagement with Rwanda is driven by political, strategic, and aid-policy interests, whereas business interests do not play a prominent role. Rwanda’s economic and political aspirations, for their part, prevent the government from getting too close to Beijing, as that would increase the risk of being overlooked as a small actor. Rather, an independent foreign policy and an ability to pique China (without overly annoying it) seems crucial. China’s direct impact on regime survival thus is limited in the case of Rwanda.

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14. Januar 2020

ONE - 14. Januar 2020 - 11:44

1. Kamerun gängelt Journalistin
Wie die Welt meldet, wurde die Journalistin Irène Mbezele in Kamerun für ihre Arbeit mit zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe verurteilt. Das Gericht habe sie und den Verleger der Zeitschrift Kalara wegen „Verleumdung“ sowie „Beleidigung staatlicher Institutionen“ für schuldig befunden. Mbezele habe in Kalara einen Artikel veröffentlicht, der die Einflussnahme einer Parlamentarierin auf die Justiz thematisierte. Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen habe das Urteil scharf kritisiert.

2. Investitionen für Akzeptanz
Wie der Deutschlandfunk der NDR melden, erhält das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in den kommenden zwei Jahren acht Millionen Euro für den Aufbau einer neuen Forschungsdiziplin. Gegenstand der Forschung soll sein, wie man Vorbehalte medizinischer Hilfe in Entwicklungsländern abbauen könne, um „Infektionskrankheiten wie Malaria oder Ebola wirksamer zu bekämpfen“. Es reiche nicht, nur die nötigen Wirkstoffe bereitzustellen, sondern man müsse auch Wege finden, den Einsatz vor Ort zu vermitteln und dabei kulturelle Unterschiede zu antizipieren. Daher werden neue Konzepte auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit der Psychologie, Anthropologie sowie der und Kommunikationswissenschaft entwickelt.

3. Historischer Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit
Im Interview mit Deutschlandfunk Kultur beleuchtet der Historiker Hubertus Büschel die Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit. In der Spätzeit des Kolonialzeiten habe es bereits Ansätze von „Entwicklungsbemühungen“ gegeben. Heute sei der Ansatz partnerschaftlicher, allerdings kommen auch hier nicht nur die Ressourcen, sondern auch die Inhalte sowie die Herangehensweise aus dem „Westen“. Von den Geldgebern werde festgesetzt, wohin die Entwicklung gehen solle. Dabei seien trotz wichtiger Zielsetzungen wie „Senkung der Kindersterblichkeit, Erhöhung der Lebenserwartung“ sowie „Wirtschaftlichkeit“ auch vieles an kulturellem Erbe in Afrika zersört worden. Auch bei der Verantwortung für die eigene koloniale Verantwortung tue sich Deustchland schwer, wie das Beispiel Namibia zeige.

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Fachgespräch in Bonn: Die SDGs im Schatten drohender Finanzkrisen

Global Policy Forum - 14. Januar 2020 - 11:25
Photo: Pixabay

Massenproteste erschüttern derzeit weltweit eine wachsende Zahl von Ländern. In Ecuador, Chile und Argentinien, in Ägypten und im Libanon gehen Millionen von Menschen auf die Straßen. Die Gründe sind vielschichtig. Auslöser war aber in vielen Fällen die Ankündigung neuer Sparpakete durch die Regierungen im Rahmen einer forcierten Austeritätspolitik. Sie reagierten damit auf die eskalierende Auslandsverschuldung oder die verschlechterten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Gefahr ist groß, dass sich die Lage im Jahr 2020 weiter verschärft. Schon heute zeichnen sich neue Verschuldungsspiralen mit möglicherweise verheerenden sozialen und ökologischen Folgen ab. Der Handlungsspielraum vieler Regierungen wird dadurch erheblich eingeschränkt – und damit auch ihre Möglichkeit, die Agenda 2030 und ihre globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu verwirklichen. In einem gemeinsamen Fachgespräch von GPF und Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn möchten wir auf Grundlage einer neuen Studie des GPF über die Gefahren einer sich ausbreitenden globalen Finanzkrise, die möglichen Folgen für die Verwirklichung der SDGs und die daraus abzuleitenden politischen Konsequenzen diskutieren.

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„Wir müssen Menschenleben retten“

Welthungerhilfe - 14. Januar 2020 - 11:12
Simbabwe befindet sich in einer schweren humanitären Krise. Die Situation verschlechtert sich kontinuierlich. Landesdirektorin Regina Feindt erklärt die Hintergründe.
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2020 – Der Countdown läuft

ONE - 14. Januar 2020 - 11:03
Was 2020 (für uns) wichtig wird: Europa, Impfungen und der deutsche Haushalt 

Für ONE ist 2020 nicht irgendein Jahr. Ab jetzt wird runtergezählt: 10, 9, 8… 2020 markiert den Countdown bis zum Jahr 2030. Dem Jahr, in dem die globale Gemeinschaft die Nachhaltigen Entwicklungsziele erreicht haben will. 

Wird die Welt immer schlechter? 

Aktuell gibt es noch sehr viel zu tun. Wir sind zehn Jahre vor Ablauf der Frist längst nicht da, wo wir sein müssten. Und die aktuellen Umstände machen es nicht leichter. Schauen wir zurück auf das letzte Jahrzehnt oder auch nur auf die ersten Tage des neuen Jahres, sehen wir viele besorgniserregende Entwicklungen und Katastrophen auf der ganzen Welt. Es scheint, dass gerade jetzt, zu einer Zeit, in der die internationale Zusammenarbeit bei vielen nicht en vogue ist und auf nationale Alleingänge gesetzt wird, die Welt mehr und mehr Krisen gegenübersteht, die von einem Staat alleine gar nicht bewältigt werden können: Klimakrise, Geschlechterungleichheit, Migration und die andauernde Gefahr von Krankheiten und Hunger.

Erfolge der Entwicklungszusammenarbeit 

Leicht vergessen wir da die großen Erfolge der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Es wurde schon so viel erreicht: Die extreme Armut hat sich weltweit mehr als halbiert, es gehen mehr Kinder zur Schule denn je und kürzlich hat die Welt in gemeinsamer Anstrengung eine Rekordsumme für den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria bereitgestellt. Auf diesen Erfolgen wollen wir aufbauen, damit wir es doch noch schaffen, bis 2030 die Nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen! Um das zu schaffen, hat ONE in Deutschland 2020 drei Prioritäten.

Unsere Prioritäten für 2020
    1. Europa! Wir wollen ein Europa, das internationale Verantwortung übernimmt und eine neue Partnerschaft mit Afrika eingeht. Die EU wird 2020 superwichtig werden. Einmal, weil aller Voraussicht nach in diesem Jahr der neue 7-Jahres-Haushalt der EU, der sogenannte Mehrjährige Finanzrahmen, verabschiedet wird. Um die globalen Herausforderungen bewältigen zu können, müssen aus dem EU-Haushalt 140 Milliarden Euro über sieben Jahre für Armutsbekämpfung bereitgestellt werden. Der Fokus muss hier auf Afrika liegen. Unsere Kampagne “ONE Chance” läuft daher auf Hochtouren. Darüber hinaus übernimmt Deutschland in der zweiten Jahreshälfte die EU-Ratspräsidentschaft. Gemeinsam mit unseren Jugendbotschafter*innen und jungen ONE-Aktivist*innen aus Afrika, den ONE Champions, werden wir der EU und der Bundesregierung zeigen, was die Jugend, also unser aller Zukunft, will: Eine neue Partnerschaft zwischen Europa und Afrika auf Augenhöhe!

      ONEs Jugendbotschafter*innen vor dem EU-Parlament im Brüssel

    2. Impfungen! Für alle. Überall. Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch auf der Welt ein Recht auf ein Leben in Würde haben soll. Egal, wo der Mensch geboren ist. Eine gute Gesundheit ist der Grundstein dafür. Die Globale Impfallianz Gavi hat seit ihrer Gründung im Jahr 2000 760 Millionen Kinder in den ärmsten Ländern der Welt gegen vermeidbare Krankheiten geimpft und dadurch geholfen, langfristig 13 Millionen Menschenleben zu retten. Wir werden mit unserer globalen Kampagne “Tiny but Mighty” alles daran setzen, Gavi dabei zu unterstützen, sein neues Finanzierungsziel von 7,4 Milliarden US-Dollar zu erreichen. So kann Gavi bis 2025 300 Millionen Menschen impfen. Dazu haben wir bis Juni Zeit. Dann findet die Finanzierungskonferenz in London statt. Unser Ziel ist, dass Deutschland 700 Millionen Euro für die Jahre 2021-2025 bereitstellt. Und das am besten sobald wie möglich, da ein großer deutscher Beitrag ein starkes Zeichen an alle anderen Geberländer sein wird. Ende Januar startet unsere globale Kampagne, aber in Deutschland machen wir jetzt schon Druck!

      Photo: Gavi

    3. Last but not least: Der Deutsche Haushalt! Während es in den vergangenen Jahren stetig mehr Geld für internationale Entwicklungszusammenarbeit gab, sieht es laut mittelfristiger Finanzplanung für 2021 und danach düster aus. Angesichts der großen globalen Herausforderungen, die vor uns liegen, und mit Blick auf die uns verbleibende Zeit bis zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen, darf der deutsche Entwicklungsetat auf gar keinen Fall stagnieren oder gar schrumpfen. Damit würde die Große Koalition nicht nur Deutschland langfristig schaden und ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag brechen, weil die ODA-Quote von 0,7 Prozent der Wirtschaftskraft für Entwicklungshilfe absinken würde – entgegen der Vereinbarungen von Union und SPD. Deutschland ließe auch Millionen von Menschen im Stich. Das werden wir nicht zulassen!

      ONE-Jugendbotschafter*innen vor dem Bundestag

All das schaffen wir nicht allein 

Nur mit unseren Unterstützer*innen und den ONE-Jugendbotschafter*innen gemeinsam können wir erfolgreich sein und uns dafür stark machen, dass jeder Mensch überall ein Leben in Würde und mit Chancen führen kann. Die Teams von ONE in den afrikanischen Büros sind unsere Augen und Ohren auf dem afrikanischen Kontinent. Sie arbeiten mit afrikanischen Aktivist*innen, mit prominenten Unterstützer*innen und politischen Expert*innen vor Ort zusammen. Ihre Kenntnisse, Bewertungen und Einschätzungen leiten unsere internationale Arbeit. ONE wird bei allen politisch Verantwortlichen darauf drängen, dass ihre wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Strategien im Einklang mit der „Agenda 2063” stehen, der Entwicklungsagenda der Afrikanischen Union.

Hast Du Lust, dabei zu sein? 

Hast du Lust, diese großen Themen gemeinsam mit uns anzupacken? Dann unterzeichne jetzt unseren Aufruf und setz dich auf unseren Verteiler. Wir melden uns dann, sobald wir deine Unterstützung benötigen. 

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Australien brennt

EINEWELTblabla - 14. Januar 2020 - 10:06

Es brennt und brennt in Australien. Die Wildfeuer konnten seit Monaten nicht gestoppt werden. Besonders schlimm ist es im Südosten des Landes: Die abgebrannte Fläche ist bereits größer als Belgien und es musste eine 250 km lange Sperrzone eingerichtet werden. Insgesamt beläuft sich die verbrannte Fläche auf rund zehn Millionen Hektar. Menschen mussten an die Strände fliehen, fast 2.000 Häuser wurden von den Flammen zerstört und unzählige Tiere und Insekten getötet. Auch 26 Menschen sind durch das Feuer oder seine Folgen gestorben, darunter vier Feuerwehrmänner. 

Saisonale Feuer gehören in Australien zur Agenda, jedoch begannen diese aktuell viel früher und auch das Ausmaß ist ungewöhnlich und extrem alarmierend. Grund dafür ist die extreme Hitze des Landes. Auch in Australien wurden 2019 Rekordhöhen der Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen Anfang des letzten Jahrhunderts verzeichnet. Und mit der Hitze kommt die Dürre: Im Dezember wurde mit 41,9°C die höchste Durchschnittstemperatur Australiens aller Zeit gemessen, parallel zu dem geringsten Niederschlagswert. Eine Entspannung der Lage ist leider auch nicht in Sicht, da erst im Februar, dem Beginn des Australischen Herbsts, wieder mit Regenschauern zu rechnen ist.

Die aktuelle Feuerkarte der NASA findest du hier.

Klimawandel als Ursache

In Australien sind die Folgen der Klimakrise unmittelbar: Das Absterben des Great-Barrier-Reefs, Wassernotstand in zahlreichen Städten, brennende Nationalparks und Regenwälder, welche einst als Weltnaturerbe eingestuft wurden. Hektare der einzigartigen Flora und Fauna sind verschwunden. Und die Tiere? Wissenschaftler*innen nehmen an, dass ca. eine halbe Milliarde heimischer Tiere durch die Flammen getötet wurden. Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen, da die Brände noch nicht erloschen sind und das Ausmaß bislang unbekannt ist. Einige Tier- und Pflanzenarten wurden wahrscheinlich sogar ausgerottet. Besonders betroffen sind Koalas, die wegen Krankheiten und Verlust des Lebensraums ohnehin auf der Liste der bedrohten Tierarten stehen. Sie leben auf Bäumen und sind zu langsam, um den Flammen zu entkommen. Durch die extreme Hitze und Schnelligkeit des Feuers sind auf Bäumen lebende Tiere besonders gefährdet.

Doch auch die überlebenden Arten werden Schwierigkeiten haben Nahrung und artgerechten Lebensraum zu finden. Bislang ist abzuwarten, wie die Tier- und Pflanzenwelt tatsächlich aussehen wird, sobald die Wildfeuer erloschen sind. Erfahrungen aus früheren Buschbränden wecken die Hoffnung, dass von Flammen unberührte „Inseln“ bestehen, auf die sich Tiere flüchten konnten. Diese Inseln entstehen, weil Feuer sich nicht gleichmäßig ausbreitet. Breitflächig gesehen kann es allerdings bis zu 40 Jahre dauern, bis sich die Lebensräume wieder erholen konnten.

Kritik an der Australischen regierung

Australische Klimaaktivist*innen und Studierende gingen am Wochenende auf die Straßen, um gegen die klimaverleugnende Politik ihrer Regierung zu protestieren. Seit Jahrzehnten werden internationale Abkommen zum Klimaschutz untergraben und der Klimaschutz-Index listet Australien auf Platz 56 von 61. Das liegt unter anderem an dem Stellenwert der Kohle-, Öl- und Gasindustrie des Landes: Australien ist weltweit größter Exporteur von Kohle und Gas und der Premier Scott Morrison bekannter Befürworter dieser Industrien.

Kohle ist einer der schlechtesten Energieträger. Bei der Verbrennung werden gigantische Mengen an CO2 ausgestoßen und Unmengen an Wasser verbraucht. Die Umwelt wird zerstört und konkret in Australien auch das Great Barrier Reef, weil der Abtransport über dem Korallenriff stattfinden soll. Wenn wir die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen wollen, müssen wir auf fossile Brennstoffe verzichten und auf erneuerbare Energien umsteigen. Laut Greenpeace wird weltweit jedoch immer noch 40 % des Stroms mit Kohle erzeugt. 

reaktionen in Deutschland

Doch auch hierzulande konzentrierten sich Klimaaktivist*innen zuletzt auf Australien. Die neusten Proteste finden vor den Büros des Technologiekonzerns Siemens statt, organisiert von Fridays for Future (FFF). In der Kritik steht die geplante Lieferung einer Zugsignalanlage, die für den Abbau von klimaschädlicher Kohle aus einem der weltweit größten Kohlebergwerke genutzt werden soll. Die Umweltaktivist*innen fordern von Siemens auf das Geschäft zu verzichten. Sie beklagen den Widerspruch des Kohlegeschäfts mit Siemens erklärtem Ziel, die Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen. Bei dem Kohlebergwerk handelt es sich um ein Projekt des indischen Industriekonzerns Adani, welches mit fünf Untertageminen und sechs Tagebaustätten eines der größten weltweit werden soll. Das geschätzte Volumen Kohle pro Jahr beträgt 60 Millionen Tonnen. Es wird von Umweltschützer*innen bereits seit Jahren bekämpft.

Als Antwort auf die Proteste erklärte sich Siemens-Chef Joe Kaeser bereit, ein Gespräch mit der FFF-Aktivistin Luisa Neubauer zu führen. Dieses fand am Freitag schließlich statt mit dem Ergebnis, dass der Konzern an dem Geschäft festhalten will. In seinem Statement nennt er als Grund, dass es „praktisch keinen legalen und ökonomisch verantwortlichen Weg gebe sich aus dem Vertrag zurückzuziehen ohne treuhänderische Pflichten zu vernachlässigen“. Zugleich verwies er auf die Eirichtung eines Aufsichtsgremiums für Nachhaltigkeit, für das Luisa Neubauer auch gleich einen Sitz angeboten bekam. Sie lehnte den Posten ab, um nicht den Interessen des Unternehmens verpflichtet zu sein und weiter ihre Rolle als Klimaaktivistin wahrnehmen zu können. Für diese Woche sind weitere Proteste geplant.

Beitragsbild von Skeeze auf Pixabay

Der Beitrag Australien brennt erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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C20 endorses inclusive and transparent roadmap for 2020 to ensure voice of civil society is heard in G20 process

#C20 18 - 14. Januar 2020 - 9:57
RIYADH, 14 January 2020 - The Civil Society Engagement Group (C20) concluded its Kick-off Meeting in which more than 25 representatives of civil society from 14 different countries, joining in person and others via teleconference, charted a roadmap to ensure a robust participation by civil society in the G20 process.Coming at a time of heightened [...]
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Digitale Landwirtschaft: Gläserne Landwirte oder Lösung globaler Krisen?

INKOTA - 14. Januar 2020 - 9:30
Die Digitalisierung verändert alle Lebens- und Arbeitsbereiche – auch die Landwirtschaft. Viele Bäuerinnen und Bauern sind offen für die Digitalisierung. Mehr und mehr gehört sie zum Alltag ihrer Arbeit. Neue Möglichkeiten der Vernetzung, Produktion, zur Organisation, zum Austausch von Informationen oder zur Vermarktung eröffnen Chancen. Gerade vor dem Hintergrund der Klima – und Biodiversitätskrise wird viel Hoffnung in die Digitalisierung der Landwirtschaft gesetzt. Mehr Effizienz durch digital gestützte Produktionsstrukturen könnten zu einer nachhaltigeren Agrarproduktion führen. Gleichzeitig sehen zivilgesellschaftliche Organisationen die Gefahr, dass Digitalisierung zu einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft beiträgt und den Druck auf kleine und mittlere Betriebe noch einmal verschärft. Digitalisierung ist ein vielschichtiger Prozess, in dem große Konzerne große Interessen haben. Umso wichtiger ist es, die Digitalisierung in der Landwirtschaft aktiv zu gestalten und Leitlinien für eine nachhaltige und sozial gerechte Digitalisierung zu setzen. Während sich die internationale Agrar- und Ernährungsindustrie bei der Grünen Woche in Berlin trifft, diskutieren wir mit Ihnen und Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis, welche Risiken und Potenziale die Digitalisierung in der Landwirtschaft birgt.
  • Was: Podiumsdiskussion
  • Wann: Dienstag, 14. Januar 2020, 19 bis 21 Uhr
  • Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin
Außerdem gibt es an diesem Abend eine Prämiere: INKOTA wird erstmals ein neues Positionspapier vorstellen, welches politische Leitplanken für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche digitale Landwirtschaft formuliert. Dieses Papier wird von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen, das sich erstmal gemeinsam hinter die darin enthaltenen Forderungen stellt. Ausgehend von den Inhalten des Positionspapiers möchten wir gemeinsam mit Ihnen folgende Fragen diskutieren: Wer hat die Hoheit über die erfassten Daten in der Landwirtschaft? Wie hoch ist der Energie- und Ressourcenverbrauch digitaler Technologien? Inwieweit trägt die Digitalisierung zum Verlust bäuerlichen Wissens bei? Welchen tatsächlichen Nutzen haben digitale Instrumente für Bauern und Bäuerinnen in unterschiedlichen Regionen der Welt? Wer hat überhaupt Zugang zu den Technologien? Wir freuen uns, dass wir für die Diskussion renommierte Expert*innen gewinnen konnten, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema blicken:
  • Key Note Speech: Dr. Alistair Fraser, University of Maynooth, Irland
  • Bernd Voß, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
  • Prof. Dr. Engel Friederike Hessel, Digitalisierungsbeauftragte für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Klaus Herbert Rolf, CLAAS / 365 FarmNet
Jetzt Positionspapier zu Digitalisierung in der Landwirtschaft herunterladen Erfahren Sie mehr zum Themenbereich Digitalisierung in der Landwirtschaft Lesen Sie die Broschüre „Blocking the Chain – Konzernmacht und Big-Data-Plattformen im globalen Ernährungssystem“ Bestellen Sie das Infoblatt Welternährung Nr. 17 „Digitalisierung“
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Neue Ombudsperson ernannt

Engagement Global - 14. Januar 2020 - 9:04
Ministerialdirektorin a.D. Dorothee Fiedler ist Ombudsperson bei Engagement Global. Foto: BMZ

Ministerialdirektorin a.D. Dorothee Fiedler hat im Dezember 2019 das Amt der Ombudsperson bei Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen übernommen. Als unabhängige Instanz vermittelt die Ombudsperson bei Beschwerden, wenn andere Beschwerdewege in der Organisation von der beschwerdeführenden Person als nicht ausreichend betrachtet werden.

Mit der Einführung des Amtes im Herbst 2014 setzte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ein deutliches Zeichen für Bürgerbeteiligung und Transparenz in der staatlichen Entwicklungsorganisation.

Dorothee Fiedler bringt langjährige Erfahrung im politischen Raum sowie in der zwischenstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit mit.

Von 2014 bis 2017 leitete sie die Zentralabteilung im BMZ. Vorangehende Stationen im BMZ waren die Leitung der Unterabteilung „Grundsatzfragen und Organisation der bilateralen Zusammenarbeit; Beauftragte für Lateinamerika“ (2008 bis 2012) und der Unterabteilung „Politische Steuerung in der bilateralen EZ“ (2012 bis 2014). Dorothee Fiedler ist außerdem Mitglied des Fachbeirats des Exposure- und Dialogprogramme e.V. (EDP) in Bonn.

Weitere Informationen
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Janicki Omni Processor: Maschine verwandelt Fäkalien in Trinkwasser, Strom und Dünger

reset - 14. Januar 2020 - 7:14
Mangelnde sanitäre Anlagen führen zu kontaminiertem Trinkwasser und gefährlichen Erkrankungen. Ein Projekt im Senegal packt das Problem an: Es begreift menschliche Exkremente nicht als Abfall, sondern als wertvolle Rohstoffe.
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The SDGs in the face of looming financial crises

#2030Agenda.de - 14. Januar 2020 - 0:54

Mass protests are currently shaking a growing number of countries worldwide. In Ecuador, Chile and Argentina, in Egypt and Lebanon, millions of people are taking to the streets. The reasons are complex, but the trigger is often a forced austerity policy by governments. In doing so, they are usually reacting to escalating foreign debt, deteriorating global economic conditions, and pressure from international financial institutions like the International Monetary Fund (IMF).

There is a great danger that the situation will worsen further in 2020. New vicious circles of debt and austerity policies with potentially devastating social and ecological consequences are looming. This will considerably restrict the policy space of many governments -- and thus also their ability to implement the 2030 Agenda and their Sustainable Development Goals (SDGs).

At the roundtable discussion, we would like to discuss the dangers of a spreading global financial crisis, the possible consequences for the realization of the SDGs and the political consequences to be derived from this, based on a new study by the Global Policy Forum. This will be done together with civil society representatives from various regions, who are going to report "at first-hand" on the causes of the crises and the demands

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Felwine Sarr: "#Afrotopia" - Schluss mit westlichen Kriterien!

Weblinks - 14. Januar 2020 - 0:40

Comments:

  • Der senegalesische Ökonom Felwine Sarr entwirft im Sachbuch "Afrotopia" seine Vision für den Kontinent: Er funktioniere anders als westliche Kulturen. Man spürt seinen Zorn bei der Lektüre – und weiß, das kommende Afrika ist nahe. - Karsten Weitzenegger

Tags: afrika, entwicklung, globales_lernen, Senegal, afrikanisch, afrikapolitk

by: Karsten Weitzenegger

C20 Action Plan

#C20 18 - 13. Januar 2020 - 22:05
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C20 Advocacy Strategy

#C20 18 - 13. Januar 2020 - 22:04
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Roundtable discussion in Berlin: The SDGs in the face of looming financial crises

Global Policy Forum - 13. Januar 2020 - 17:26
Photo: Pixabay

Mass protests are currently shaking a growing number of countries worldwide. In Ecuador, Chile and Argentina, in Egypt and Lebanon, millions of people are taking to the streets. The reasons are complex, but the trigger is often a forced austerity policy by governments. There is a great danger that the situation will worsen further in 2020. New vicious circles of debt and austerity policies with potentially devastating social and ecological consequences are looming. This will considerably restrict the policy space of many governments -- and thus also their ability to implement the 2030 Agenda and their Sustainable Development Goals (SDGs). At the roundtable discussion, we would like to discuss the dangers of a spreading global financial crisis, the possible consequences for the realization of the SDGs and the political consequences to be derived from this, based on a new study by the Global Policy Forum. This will be done together with civil society representatives from various regions, who are going to report "at first-hand" on the causes of the crises and the demands of the protest movements.

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25.02.2020 | Köpfe und Ideen: Britta Steffen zu Gast in der GIZ

GIZ Event - 13. Januar 2020 - 14:57
Veranstaltungsdatum: Dienstag, 25. Februar 2020
Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Köpfe und Ideen" steht eine Persönlichkeit, die neue Impulse setzt und so die internationale Zusammenarbeit bereichert.
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13. Januar 2020

ONE - 13. Januar 2020 - 14:08

1. Angriff auf Militärlager in Niger
Islamistische Milzen griffen am Donnerstag einen Armeestützpunkt in Niger an, wie die Welt, Zeit Online, Spiegel, die Deutsche Welle, der Standard, die Stuttgarter Nachrichten, die Stuttgarter Zeitung und die Presse melden. Nach einer Durchsuchung des Camps gehe man mittlerweile von rund 90 Opfer auf Seiten der nigrischen Armee aus. Von den Angreifenden seien ebenfalls 77 Menschen gestorben. Dieser Angriff auf das nigrische Militärlager Chinégodar nahe der malischen Grenze stelle die schwerste Attacke auf das nigrische Militär seit Ausbruch der terroristischen Aktivitäten 2015 dar. Die Bedrohungslage in der Sahelzone verschlechtere sich rapide, wie tagesschau.de und der Standard berichten. Um den „Rahmen und die Ziele des französischen Engagements im Sahel zu evaluieren“ treffen sich heute die Staatschefs der Eingreiftruppe G5-Sahel aus Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso und dem Tschad mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron in der französischen Stadt Pau, so die französische Regierung. Macron möchte eine „kontinentübergreifende Antiterrorkoalition“ unter französischer Führung gründen, wie die Tageszeitung (taz) berichtet. Bisher fehle dem französischen Vorstoß allerdings die breite europäische Unterstützung.

2. Südsudan scheitert am Frieden
Bernd Dörries portraitiert in der Süddeutschen Zeitung den Alltag von Rogasiano Felix Andrea, einem Postmitarbeiter in der südsudanesischen Hauptstadt Juba, und beschreibt anhand seiner Geschichte den Zustand des Landes. Das jüngste Land der Welt habe 2011 nach jahrelangen, wiederkehrenden Bürgerkriegen seine Unabhängigkeit vom Sudan erlangt. Nach anfänglicher Euphorie sei zwei Jahre später ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Gekämpft werde vor allem um wichtige Ämter im Militär sowie den Gewinnen aus der Ölförderung. Seit der Unabhängigkeit seien im Südsudan mehr als 400.000 Menschen ums Leben gekommen. Kritik*innen des Regimes werden verfolgt und bestraft. Auch wenn sich der Südsudan mutmaßlich zurückentwickle, mangele es Rogasiano Felix Andrea nicht an Hoffnung. Bald werde ein nahegelegenes Atomkraftwerk ans Netz gehen und sowohl Stadt als auch Postfiliale mit Strom versorgen.

3. Afrika zahlt per Handy
Martina Schwikowski thematisiert in der Deutschen Welle mobile Zahlungssysteme in vielen afrikanischen Ländern. Aufgrund fehlender finanzieller Infrastruktur (vor allem der Mangel an Geldautomaten, Banken oder Kassen) sowie der weit verbreiteten Hyperinflation haben sich die Transaktionen per Mobiltelefon in vielen afrikanischen Ländern etabliert. Im Gegensatz dazu konnten sich die mobilen Zahlungssysteme im stark entwickelten Südafrika nicht durchsetzen. In vielen anderen afrikanischen Ländern dominieren die Anbieter MTN, Vodafone und Orangen die Märkte und planen noch mehr afrikanische Märkten zu erschließen und ihr Angebot weiterzuentwickeln. Mittlerweile verzeichne beispielsweise Vodafone mit 37 Millionen Kund*innen weltweit mehr Transaktionen als der Online-Bezahldienst Paypal.

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Entwicklungszusammenarbeit

DIE - 13. Januar 2020 - 13:27

Die europäische Entwicklungspolitik hat ihren Ursprung in der in den Römischen Verträgen von 1957 vereinbarten Unterstützung der überseeischen Länder und Gebiete. Sie hat sich parallel zum europäischen Erweiterungsprozess zu einem alle Weltregionen abdeckenden Politikbereich entwickelt. Heutzutage betreuen die europäischen Institutionen etwa 20 Prozent der gesamten europäischen Entwicklungsfinanzierung. Seit 2015 konzentriert sich die europäische Entwicklungspolitik mehr auf Migration und damit verbunden auf wirtschaftliche Kooperation mit afrikanischen Staaten. Aktuelle Initiativen und politische Debatten zeigen einen noch unentschiedenen Richtungskampf: Beschreitet man weiter den Weg der „klassischen“ Entwicklungszusammenarbeit und erhält die etablierten Kooperationsformen mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten? Oder setzt sich der Ansatz einer integrierten Außenpolitik durch, in der Entwicklungspolitik stärker anderen außenpolitischen Interessen untergeordnet wird?

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