Sie sind hier

Ticker

BtE in Zahlen

Engagement Global - 18. Juni 2019 - 14:37
Kategorien: Ticker

Milliarden Menschen weltweit fehlt es an Wasser und sanitären Einrichtungen

Vereinte Nationen - 18. Juni 2019 - 10:35

18. Juni 2019 - Laut einem neuen Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben 2,2 Milliarden Menschen kein sauberes Trinkwasser. 4,2 Milliarden sind ohne sanitäre Einrichtungen und drei Milliarden ohne Möglichkeit zum Händewaschen. Vor allem Menschen in ländlichen Gebieten sind betroffen.

„Kinder und ihre Familien in armen und ländlichen Gemeinden sind am stärksten gefährdet, zurückgelassen zu werden“, sagte Ann Naylor, stellvertretende Direktorin für Wasser, Sanitär und Hygiene (WASH). Sie forderte die Regierungen auf, „in ihre Gemeinden zu investieren, wenn wir diese wirtschaftlichen und geografischen Unterschiede überwinden und dieses grundlegende Menschenrecht verwirklichen wollen.“

"Die Länder müssen ihre Anstrengungen im Bereich der sanitären Grundversorgung verdoppeln, sonst erreichen wir bis 2030 keinen universellen Zugang", fordert auch WHO-Direktorin, Maria Neira.

Jedes Jahr sterben etwa 297.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, der durch unzureichendes Waschen verursacht wird. Schlechte sanitäre Einrichtungen und kontaminiertes Wasser tragen auch zur Übertragung von Krankheiten wie Cholera, Ruhr, Hepatitis A und Typhus bei.

Kategorien: Ticker

Ein Pilotprojekt bringt Lastenräder auf die Straßen von Städten und Kommunen

reset - 18. Juni 2019 - 8:08
Lastenfahrräder, die PKW-Fahrten ersetzen, können ein Teil der Lösung für einen umwelt- und klimafreundlichen Verkehr sein. Ein Pilotprojekt in Konstanz und Norderstedt hat erprobt, wie gut sich Lastenräder zum Leihen in Kommunen etablieren lassen.
Kategorien: Ticker

Jeder dritte Mensch auf der Welt hat kein sicheres Trinkwasser

Unicef - 18. Juni 2019 - 0:01
Jeder dritte Mensch auf der Welt – 2,2 Milliarden – hat laut einem neuen Bericht des UN-Kinderhilfswerks UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO kein sicheres* Trinkwasser zur Verfügung. Davon haben 785 Millionen Menschen nicht einmal eine Basis-Versorgung*. 
Kategorien: Ticker

Der Bus kommt!

Unicef - 18. Juni 2019 - 0:00
Madelin lebt mit ihrer Familie in einem Flüchtlingscamp in Jordanien. Wegen des Krieges in ihrer Heimat Syrien hat sie zwei Schuljahre verpasst. Dank UNICEF erhält die Zwölfjährige nun die Chance diese Zeit nachzuholen: Ein Bus bringt sie und ihre Freunde täglich zur Schule.
Kategorien: Ticker

Beyond Obama’s Red Lines: The Syrian Arab Army and Chemical Warfare

SWP - 18. Juni 2019 - 0:00

The Syrian Arab Army’s chemical warfare capacity has been a game-changer throughout the civil war. Unlike intelligence estimates, Bashar al-Assad’s military planners considered these deadly weapons to be tactical arms for battlefield use, rather than last-resort strategic assets. During the reconstruction period, the West should pur­sue a comprehensive approach to address issues concerning Syria’s weapons of mass destruction.

Kategorien: Ticker

Introducing UNSCdeb8 (beta)

SWP - 18. Juni 2019 - 0:00
A Database for Corpus-Driven Research on the United Nations Security Council
Kategorien: Ticker

Neue UN-Projektionen: Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen

DSW - 17. Juni 2019 - 17:00
DSW: Ohne zusätzliche Familienplanungsangebote wird die Fertilitätsrate in Afrika nicht sinken

Hannover, 17. Juni 2019. Die Weltbevölkerung wird von heute rund 7,7 Milliarden Menschen auf 9,7 Milliarden 2050 und 10,9 Milliarden 2100 wachsen. Das geht aus den neuesten Weltbevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen (UN) hervor.

Zwar ist die Fertilität in den meisten Ländern in den vergangenen Jahren zurückgegangen, doch gerade in Afrika ist sie weiterhin hoch und sinkt vergleichsweise langsam. Frauen bekommen in Afrika derzeit durchschnittlich 4,4 Kinder, deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 2,5 Kindern pro Frau. Die UN gehen in ihren Projektionen davon aus, dass die Fertilitätsrate in Afrika bis 2100 auf 2,1 Kinder pro Frau sinkt. Wegen der sehr jungen Altersstrukturen werden Bevölkerungen in Afrika trotz der Senkung der Fertilitätsraten noch für einige Zeit wachsen. Die Vereinten Nationen weisen außerdem darauf hin, dass sich die Zahl der potentiellen Mütter in Afrika bis zum Jahre 2050 verdoppeln wird.

Dazu sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW):

„Angesichts der Tatsache, dass rund 214 Millionen Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern bis heute keinen Zugang zu Familienplanungsangeboten haben, sehe ich die Rückgänge bei der Fertilität in Gefahr. Nur wenn es gelingt, dass die reproduktiven Rechte und die Entscheidungsfreiheit der Frauen vor allem durch Zugang zu Verhütungsmitteln gestärkt sowie ihre Lebensbedingungen und Zukunftschancen durch Aufklärung, Bildung und Beschäftigungsmöglichkeiten verbessert werden, sind die neuen UN-Projektionen realistisch. Andernfalls laufen wir Gefahr, dass das Bevölkerungswachstum wieder an Fahrt aufnimmt. Bereits die heutige Bevölkerungszunahme stellt die Entwicklungsländer vor große Herausforderungen hinsichtlich der Gesundheitsversorgung und Bildung ihrer Bevölkerung. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara wird sich die Einwohnerzahl bis 2050 voraussichtlich verdoppeln.“

Weitere Informationen:

Die vollständigen neuen Daten der UN Bevölkerungsabteilung im englischen Original finden Sie unter: https://population.un.org/wpp/

Der Beitrag Neue UN-Projektionen: Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9,7 Milliarden Menschen erschien zuerst auf DSW.

Kategorien: Ticker

European Development Days 2019: Ungleichheiten beseitigen

Engagement Global - 17. Juni 2019 - 16:39
Der gemeinsame Infostand, Standnummer 102, ist im "Global Village" zu finden. Foto: European Commission

Bei den dreizehnten European Development Days (EDD) in Brüssel kommen 2019 erneut Organisationen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusammen - Menschen aus Europa, die sich über zentrale entwicklungspolitische Themen austauschen und vernetzen. Die EDD, organisiert von der europäischen Kommission, finden in diesem Jahr am Dienstag, 18. Juni und Mittwoch, 19. Juni 2019 statt. Übergreifendes Thema ist die Beseitigung von Ungleichheiten, mit drei Schwerpunkten: Warum sind Ungleichheiten für eine nachhaltige Entwicklung von Bedeutung, was sind strukturelle Gründe für Ungleichheiten und was wirksame Strategien in der Zusammenarbeit, um Ungleichheiten effektiver zu bekämpfen?

Engagement Global informiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Entwicklung (GIZ) und der KfW Entwicklungsbank über die entwicklungspolitischen Aktivitäten im Zuge der Agenda 2030. Ein Fokus von Engagement Global liegt dabei unter anderem auf Austauschprogrammen und Freiwilligendiensten und der Möglichkeit des Nord-Süd- sowie des Süd-Nord-Austauschs. Neben Informationsgesprächen bieten interaktive Elemente wie ein Weltverteilungsspiel und Quiz einen Zugang zu den Themen.

Zu finden ist der gemeinsame Stand im „Global Village“, Standnummer 102 unter dem Titel „Digital Innovations for more Transparency, Participation and Inclusiveness” (Digitale Innovationen für mehr Transparenz, Partizipation und Inklusion). GIZ, BMZ, KfW und Engagement Global stellen Projekte und Beispiele aus ihrer Arbeit vor und zeigen, wie Digitalisierung Ungleichheiten reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe stärken kann.

Hintergrund

Die European Development Days (EDD) sind Europas führendes Forum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Zu den EDD werden Staats- und Regierungschefs, Führungskräfte aus der Wirtschaft und 8.000 Teilnehmende erwartet. Es gibt rund 130 Sessions mit Auditorien, Projektberichte, Diskussionsrunden, Workshops und eine „youth agenda“, Diskussionen und Vorträge, die sich speziell an ein junges Publikum richten. Neben dem „Global Village“ gibt es zudem ein kulturelles Begleitprogramm.

Mehr Informationen

Zum Programm

Kategorien: Ticker

Political Declaration for the HLPF and the SDG Summit – from Zero to Second Draft

Global Policy Watch - 17. Juni 2019 - 14:09

By Elena Marmo

Download UN Monitor #04 (pdf version).

The Political Declaration for the High Level Political Forum will be adopted by Heads of State and Government (HOSG) at the General Assembly’s Sustainable Development Goals (SDG) Summit in September 2019. With the aim of reaching consensus, Member States have started negotiations and are now deliberating a second draft of the Political Declaration. The Declaration is currently titled, “Gearing up for a Decade of Action and Delivery for Sustainable Development: Political Declaration of the SDG Summit” and is divided into three sections: “I. Our Commitment, II. Our World Today, III. Our Call to Accelerated Action.”

The negotiations are being co-facilitated by Ms. Sheila Gweneth Carey, Permanent Representative (PR) of the Bahamas and Mr. Olof Skoog, PR of Sweden. The second draft of the Political Declaration was distributed in the PGA’s letters on 10 June 2019 and the next meeting to discuss the Political Declaration will take place on 17 June 2019. Some key areas of note and concern are becoming apparent based on observations in changes from the zero draft of the document to a second draft.

New Inclusions

Overall, the second draft shows more references to gender equality (paras. 6,9,18,23c) and vulnerable and marginalised groups (paras. 4, 23a) as well as highlighting issue areas of “access to inclusive and quality education, healthcare, food security and improved nutrition, safe drinking water and sanitation, reliable sustainable energy and quality and resilient infrastructure for all.” (para. 7). Additionally, some references to the development/humanitarian nexus have been incorporated (paras. 19, 23f, 23g).

Further, in para. 23i the declaration now calls for “high-quality, timely, reliable, disaggregated data and statistics” as well as support to “countries who face the greatest challenges in collecting, analyzing and using reliable data.” This may provide some additional leverage for UN Country Teams (UNCTs) and Regional SDG Fora as well as add some credibility to the Voluntary National Review (VNR) process with data autonomy and disaggregation creating a potential to shift asymmetrical power distribution inherent in data collection and analysis.

UN SG’s Progress Report, GSDR and Trade-offs

An interesting area highlighted in the Political Declaration pertains to utilising the Secretary-General’s Progress Report and the Global Sustainable Development Report (GSDR) to inform section two, “Our World Today” and section three, “Our Call to Accelerated Action.” While the report is not yet publicly available, drafts have been circulated and the report’s main findings were presented at the UN Deputy Secretary-General’s informal briefing on the Global Sustainable Development Report and the Special Edition of the Secretary-General’s SDG Progress report.

The second draft of the Political Declaration, in para. 17 enumerates the GSDR’s entry points for transformation and transformative levers (or tools) to achieve the SDGs. Central to the report is a recognition that between the SDGs there exist not only synergies and interlinkages but also trade-offs. A nod to this is included in para. 23d of the second draft—“we will strive to equip institutions to better address the interlinkages, synergies and trade-offs between the Goals and targets to ensure a whole-of government approach that can bring about transformative change in governance and public policy”. While it remains unclear what trade-offs Member States have in mind, this can potentially open broad and useful discussions regarding trade-offs between social, environmental, and economic goals and the practices that engender them: like illicit financial flows, land use, extractive industries, and rapid industrialisation to name a few. While the discussion moves in the right direction of acknowledging that economic development gains cannot be accepted at the expense of social and environmental losses, the envelope can be pushed a bit further to expose practices and policies that might be impediments to achieving the SDGs.

Financing the 2030 Agenda

An area for concern within the Political Declaration relates to financing for the SDGs and partnerships. The Addis Ababa Action Agenda (AAAA) is noted in both the zero draft and second draft. Para. 9 in the zero draft reads: “International public finance can play a critical role in this respect, complementing domestic resource mobilization, in line with the Addis Ababa Action Agenda” but was changed to para. 11 in the second draft, reading as “We…commit to accelerate the implementation of commitments across the seven action areas of the Addis Ababa Action Agenda.” While recognising commitments made across the AAAA, this change downplays the vital role of public financing central to underpinning multilateral nature of the 2030 Agenda, as is the responsibility of Member States in ensuring sufficient financing for the 2030 Agenda for Sustainable Development.

The zero draft of the Political Declaration included references to challenges associated with mobilising sufficient funding in both the second section (para. 18) and third section (para. 23b). The zero draft notes: “the mobilization of sufficient financing remains a major challenge. Investments critical to achieving the Sustainable Development Goals remain underfunded. Systemic risks are increasing and parts of the multilateral system are under strain.” However, this paragraph was entirely struck from the second draft, leaving only a reference to financing for the Agenda in para. 23b, wherein it states: “governments, the private sector and other stakeholders need to increase the level of ambition in domestic public and private resource mobilization”. Not only does this build on the aforementioned obfuscation of Member State responsibility, but it also shifts the burden of financing the 2030 Agenda to other actors. The consequences of this burden shifting are explored in detail in “A Fatal Attraction? Business Engagement with the 2030 Agenda.”

It is anticipated that the negotiations for the Political Declaration will continue leading up to the High-level Political Forum in July and possibly beyond.

Political Declaration, Political Significance

The SDG Summit and the Political Declaration are approached with much anticipation and expectation as the HLPF meets only every four years at Summit level and under the auspices of the General Assembly. The SDG Summit is part of a week from 23-27 September 2019 of  high-level meetings on Climate Change, Financing for Development (FfD), Universal Health Coverage (UHC), the elimination of nuclear weapons, and a review of the SAMOA pathway for small island developing states (SIDS).

In a May 30, 2019 Letter the President of the General Assembly, Maria Fernanda Espinosa, notes that the five Summits are: “linked in their ambition to fast-track efforts towards zero-poverty and lives of dignity for all, on a safe, healthy, and peaceful planet”. Deputy Secretary-General (DSG) Amina Mohammed also emphasised the significance of this Summit week at a joint meeting of UN development entity boards: “we are working with the PGA, ECOSOC and the co-facilitators to ensure that the five September summits lead to mutually-reinforcing outcomes to take SDG implementation to the next level”. At a briefing on this high-level week the DS-G again reiterated its political significance noting that through the week: “leaders from government and beyond can send a clear signal to the world: we are taking the decisions that will get us back on track”.

Many Member States, UN Agencies, and civil society organisations agree that the world is not on track to achieve the SDGs and their targets. In the Secretary-General’s Progress Report on the SDGs, he notes “the global response thus far has not been ambitious enough” and that progress on many of the goals lags behind. However, the Political Declaration at present offers merely a restating of the 2030 Agenda and a variety of recommitments, without offering a manifest alternative way forward. This calls into question whether or not accelerated action is needed or instead a new way forward altogether, and whether or not the Political Declaration and SDG Summit will meet their expectations this September.

Kategorien: english, Ticker

17. Juni 2019

ONE - 17. Juni 2019 - 12:02

1. Kommt das Plastikmüllexportverbot?
Wie die Bild am Sonntag berichtet, verlangt Entwicklungsminister Gerd Müller die Plastikmüllexporte aus Europa in Entwicklungsländer zu verbieten. Die Wiederverwertungsrate des Mülles in Entwicklungsländern liege bei nur etwa vier Prozent. Bliebe der Müll in Europa, hätte dies einen positiven Effekt auf das Klima, so Müller. Klimawandel, Armut und Dürre sind stärker werdende Fluchtgründe in Entwicklungsländern, so Christina Molke in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau. Bereits jetzt leide der globale Süden stark unter den Folgen des Klimawandels. Vor allem die Region Ostafrika und die Sahelzone seien von Dürre und ausbleibende Regefällen betroffen. Auch die Bundesregierung versuche durch Unterstützung von erneuerbaren Energien in Entwicklungsländer dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

2. Ebola: Kein Notstand, keine Entwarnung 
Unter anderem der Deutschlandfunk, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Zeit Online berichten, dass der Ebola Ausbruch der vor zehn Monaten in der Demokratischen Republik Kongo stattfand, nun auch das Nachbarland Uganda erreicht hat. Aktuell sehe die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch keinen Anlass, dies als internationalen Notstand zu deklarieren. Auch wenn das Risiko für eine Verbreitung über die Grenzen hinaus hoch bleibe, seien die Kriterien für einen Notstand noch nicht erfüllt, erklärte ein Expertenkomitee der WHO. Nicht nur Uganda, auch Tansania bereitet sich auf einen möglichen Ausbruch vor, wie Welt Online und Zeit Online berichten. Über 1400 Menschen seien bereits während der Epidemie im Kongo gestorben.

3. Al-Bashir vor Gericht
Wie der Deutschlandfunk, der ORF und das SRF melden, ist der vor zwei Monaten gestürzte Langzeitpräsident Sudans, Omar al-Bashir, der Staatsanwaltschaft vorgeführt worden. Ihm werde Korruption, Geldwäsche sowie der Besitz ausländischer Währungen vorgeworfen. Nach monatelangen Massenprotesten habe das sudanesische Militär den ehemaligen Machthaber am 11. April festgenommen und auf seinem Anwesen Bargeld in Höhe von rund 100 Millionen Euro gefunden. Bereits im Mai sei al-Bashir der Anstiftung zum Mord an Demonstierenden verurteilt worden. Seit seiner Absetzung regiere ein Militärrat bis zu einer möglichen Wahl das Land. Zwischen dem Militär und Demonstrierenden gebe es Spannungen und Verhandlungen um eine mögliche Übergangsregierung.

The post 17. Juni 2019 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

UN-Generalsekretär verurteilt Terroranschläge in Kenia und Somalia

Vereinte Nationen - 17. Juni 2019 - 11:39

17. Juni 2019 - Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat die Anschläge von Samstag im kenianischen Wajir und in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, verurteilt. Bei den Anschlägen wurden mindestens 16 Menschen, unter Ihnen auch acht Polizisten, getötet.

Dutzende wurden bei beiden Terroranschlägen verletzt, welche die bewaffnete Gruppe Al-Shabaab für sich beansprucht hat. Sie ist besonders in Ostafrika aktiv. Der Anschlag in Kenia folgte einer Entführung dreier Polizisten am Freitag.

Guterres drückte seine Solidarität und sein "tief empfundenes Beileid gegenüber den Familien der Getöteten und gegenüber den Regierungen und der Bevölkerung Kenias und Somalias" aus und wünschte den Verletzten "eine schnelle Genesung“.

Kategorien: Ticker

Jetzt abstimmen: Wir suchen die besten Menschenrechts-Shirts

INKOTA - 17. Juni 2019 - 11:13
Die TeilnehmerInnen des INKOTA-Aktionsworkshops „Mode, Menschen und Maschinen“ haben Motive für T-Shirts gestaltet, die auf die Kehrseite der glitzernden Modewelt aufmerksam machen. Denn noch immer wissen viele Menschen nicht, unter welch ausbeuterischen Bedingungen ihre Kleidung hergestellt wird: Hungerlöhne, Überstunden, fehlende Sicherheit am Arbeitsplatz – so sieht die dunkle Seite der Schuh- und Textilproduktion aus. Jetzt wollen wir von Ihnen wissen: Welches Design spricht Sie am meisten an? Stimmen Sie jetzt über die T-Shirt-Motive ab! Gemeinsam mit Ihnen wählen wir die fünf beliebtesten Designs aus und lassen sie dann als T-Shirts drucken – natürlich fair und umweltfreundlich! Gemeinsam mit unseren Partnern dna merch und fair&organic werden die Bio-Baumwoll-T-Shirts von Menschen in Indien und Kroatien zu fairen Bedingungen hergestellt. Gedruckt wird im Siebdruckverfahren mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis. Der Versand erfolgt klimaneutral.

Und damit nicht genug: Die Einnahmen aus dem anschließenden Verkauf der Kampagnen-Shirts kommen der INKOTA-Partnerorganisationen Cividep und SLD in Indien zu gute. Mit Trainings und Beratungen unterstützen sie Fabrik- und HeimarbeiterInnen in der indischen Schuh- und Lederindustrie dabei, ihr Recht auf ein Leben in Würde zu erkämpfen. Machen Sie mit: Sagen Sie uns, welches Kampagnen-Shirt Ihnen am besten gefällt! Jetzt über Motive abstimmen Weitere Informationen Alle Infos zur T-Shirt Crowdfunding-Kampagne Shirts for Change Materialien für die Bildungsarbeit zum Thema Schuh- und Lederproduktion
Kategorien: Ticker

Scheitern wäre unbezahlbar teuer

E+Z - 17. Juni 2019 - 10:47
Sollten die SDGs nicht ausreichend finanziert werden, droht Leid, vor dem sich keine Nation schützen kann

Einige Punkte stehen indes schon fest. Länder mit hohen Einkommen sollten endlich das leisten, was sie seit langem als Entwicklungshilfe (Official Development Assistance – ODA) versprechen. Darüber hinaus wird aber mehr Geld nötig sein. Länder mit niedrigen Einkommen müssen also mehr Steuern eintreiben, und Länder mit mittleren Einkommen müssen dazu beitragen, dass schwächere Partner vorankommen. Und auch dann wird das Geld noch nicht reichen. Letztlich kommt es auf Privatinvestitionen an. Es geht um eine große Transformation, denn so wie bislang, kann nicht weiter gewirtschaftet werden. Ziel muss das Wohlergehen aller sein und nicht nur Profit für Investoren. Umweltschäden sind zu verhindern. Öffentliche Güter sind zu gewährleisten – einschließlich guter Bildung und Gesundheitsversorgung für alle.

Ein verbreitetes Missverständnis sieht Staat und Markt als alternative Optionen. Tatsächlich ergänzen sich beide. Um zu gedeihen, brauchen Märkte gute Regeln. Und um diese zu schaffen und durchzusetzen, brauchen Staaten Steuern, die nur florierende Märkte generieren können. Die Logik ist zirkulär. Regierungen sollen die Entscheidungen aller Marktteilnehmer fein steuern, aber sie müssen sie durch Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen in die richtige Richtung lenken. Dabei brauchen weltweite Wirtschaftsbeziehungen auch weltweite Regeln.

Der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge muss die Weltgemeinschaft eine zirkuläre Kausalkette in Gang setzen (siehe Rezensionsbeitrag in E+Z/D+C e-Paper 2019/07, Schwerpunkt). Dabei würde der kluge Einsatz öffentlicher Mittel verantwortliche Privatinvestitionen stimulieren, und mit sauberer Technik und guter Amtsführung würden große Weltprobleme reduziert. Auf dieser Basis würden dann auch bessere Chancen für alle möglich.

Es ist noch viel konzeptionelle Arbeit nötig. Noch steht nicht fest, was genau “Süd-Süd- Kooperation” oder “Klimafinanzierung” bedeuten. ODA ist klar definiert, aber die Schnittmenge mit Klimafinanzierung ist unakzeptabel groß. Teils fließen ODA-Mittel auch in ökologisch fragwürdige Vorhaben. Heimatüberweisung von Migranten und Privatinvestitionen müssen auch zur SDG-Finanzierung beitragen. Aber wer erfasst die ökologischen und sozialen Nebenwirkungen? Dass der Multilateralismus derzeit unter Druck steht, ist in diesem Zusammenhang nicht ermutigend. Richtig ist aber auch, dass mit konzeptioneller Arbeit und guter Politik überall angefangen werden kann – selbst auf der kommunalen Ebene.

Es wird gelegentlich nahegelegt, die Ansprüche der SDG-Agenda seien zu hoch und unfinanzierbar. In Wirklichkeit wäre scheitern zu teuer. Keine Nation kann sich eskalierende Umweltkrisen, das Auseinanderfallen globaler Strukturen und wachsende Kriegsgefahr leisten. Schutz bietet nur Kooperation. Auf sich gestellt, ist keine Nation stark.

Hans Dembowski ist Chefredakteur von E+Z/D+C.
euz.editor@dandc.eu

Kategorien: Ticker

Ein Trio aus bulgarischen Ecopreneuren will die Druckindustrie weniger giftig machen

reset - 17. Juni 2019 - 6:11
Bei der Herstellung von Printprodukten entsteht nicht nur Papiermüll – auch nicht unerhebliche Mengen Plastik kommen hier zum Einsatz. LAM'ON hat eine biologisch abbaubare Laminierfolie entwickelt, die dieses Problem lösen könnte.
Kategorien: Ticker

Ein Trio aus bulgarischen Ecopreneuren macht die Druckindustrie weniger giftig

reset - 17. Juni 2019 - 6:11
Bei der Herstellung von Printprodukten entsteht nicht nur Papiermüll – auch nicht unerhebliche Mengen Plastik kommen hier zum Einsatz. LAM'ON hat eine biologisch abbaubare Laminierfolie entwickelt, die dieses Problem lösen könnte.
Kategorien: Ticker

Civil20 Gipfel fordert Gehör bei den G20 in Japan

BfdW - 14. Juni 2019 - 16:15
Auf dem Civil20 Gipfel in Japan forderten führende Vertreter der Zivilgesellschaft aus der ganzen Welt Gehör bei den G20 Staats- und Regierungschefs in Osaka Etwa 400 Vertreter der Zivilgesellschaft aus 40 Ländern trafen sich vom 21.bis 23.April zum Civil20 Gipfel in Tokio.

Atsuko Miwa, C20 Co-Vorsitzender und Direktor des Asia-Pacific Human Rights Information Center, stellte die Kernforderungen des Civil20 Policy Packs vor und hob die Bedeutung hervor, die die G20 für die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) bis 2030 spielen. Sie betonte, dass es an der Zeit sei, dass die Regierungen ihre Versprechen in Taten umzusetzen. Die Civil20 sei bereit, gemeinsam an den globalen Lösungen für global gemeinsame Probleme zu arbeiten.

Im Zentrum des Civil20 Policy Pack stand die Forderung, dass die Stimme der Zivilgesellschaft angesichts von zunehmender Gewalt und rechtlichen Einschränkungen weltweit nicht mehr von den Beratungen der Gruppe der 20 Staats- und Regierungschefs ausgeschlossen werden dürfe. "Es gibt immer mehr Befürchtungen, dass der Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft vor allem in Asien schrumpft", sagte Yuka Iwatsuki, die Vorsitzende der japanischen Civil 20. "Die G20-Regierungen müssen erkennen, dass zivilgesellschaftliche Organisationen unverzichtbar sind und dass eine Vielfalt von Stimmen aus der Zivilgesellschaft die Politikgestaltung bereichert", fügte sie hinzu.

Vertreter des Steering Committee  der Civil20 überreichten dem Premierminister Shinzo Abe die Civil20 Forderungen, die eine Vielzahl von relevanten Themen umfasst,  von Korruption über Gender, Bildung und Gesundheit bis hin zu Klima, Handel, Arbeit, Infrastruktur und globale Finanzarchitektur. Eine neue Civil20 Task Force zur Digitalisierung hat sich gegründet. Denn beim offiziellen G20 Gipfel  am 28. und 29. Juni in Osaka hat sich dieser Bereich als einer der wichtigsten Punkte des Treffens der führenden Politiker herausgestellt:  "Technologische Innovationen können eine Rolle bei der Bewältigung einer Vielzahl sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen spielen", sagte Tamaki Tsukada, Japans G20 Sous-Sherpa und Vertreter des Außenministeriums, der die Agenda Tokios für den G20-Gipfel vorstellte. "Auf der anderen Seite ist es oft schwierig, auf das Tempo des innovationsgetriebenen digitalen Wandels rechtzeitig zu reagieren, was zu wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen führen kann", stellte Tsukada fest.  Aus diesen Gründen habe Premierminister Shinzo Abe beschlossen, die internationale Diskussion über Data-Governance unter den G20-Führungskräften zu beschleunigen. "Wir hoffen, dass Osaka die internationale  Diskussion über dieses sehr wichtige Thema voranbringen kann", fügte Tsukada hinzu.

Die Vertreter der Zivilgesellschaft warnten:  Wenn sich die G20 mit Digitalisierung befasst, „wird es entscheidend sein, einen neuen Rahmen für die Regelung der Nutzung von Daten zu schaffen, der die Menschenrechte respektiert, einschließlich des Rechts auf Information und des Rechts auf Privatsphäre und Sicherheit", sagte Neth Dano, Co-Exekutivdirektorin der philippinischen ETC-Group (Action Group on Erosion, Technology and Concentration), die die Auswirkungen neuer Technologien und Unternehmensstrategien auf Biodiversität, Landwirtschaft und Menschenrechte überwacht.  "Jede neue globale Regelung für die digitale Wirtschaft muss Rechenschaftspflicht und Transparenz gewährleisten und die Rechte von Arbeitnehmern, Landwirten, Jugendlichen und Frauen in der verarbeitenden Industrie, der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor schützen", betonte Neth Dano.

Die Entscheidung der japanischen Regierung, das Thema Digitalisierung zu einem der zentralen G20 Themen zu machen, hat auch die Zivilgesellschaft veranlasst, über  mögliche Konsequenzen der Digitalisierung  für die verschiedenen Civil20 Themenbereiche nachzudenken.

"Traditionell haben viele (nichtstaatliche Organisationen) einen "Silo-Ansatz" und arbeiten eher zu Entwicklungsfragen wie Bildung und Gesundheit. Fragen  der internationalen Finanzpolitik bearbeiten dagegen nur wenige Nichtregierungsorganisationen, und es erfordert größere Anstrengungen innerhalb der Civil20, entsprechende Empfehlungen für den G20-Prozess zu erarbeiten", sagte Masaki Inaba, der japanische Civil20-Sherpa. Wesentliche Forderungen der Civil20 sind die Regulierung von Schattenbanken, Kapitalverkehrskontrollen bei volatilen grenzüberschreitenden Finanzströmen, bindende Prinzipien für verantwortliche Kreditvergabe und – aufnahme sowie die Einführung eines rechtebasierten Entschuldungsmechanismus.

Andere Diskussionen während des C20-Gipfels konzentrierten sich auf Infrastrukturfinanzierung und Transparenz- und Antikorruptionsmaßnahmen und um Umweltfragen, wie die Beseitigung von Kunststoffabfällen in den Weltmeeren. Im Zentrum aber stand die Frage von Steuervermeidungstaktiken von  großen Unternehmen, die ihr Geld in Steueroasen verstecken.

Der diesjährige C20 fand wegen der Abdankung des japanischen Kaisers nur weniger als fünf Monate nach Abschluss des G20-Gipfels 2018 in Argentinien statt.

Siehe Artikel auch von  Eric Johnston

Thema (BfdW) : Finanz- und HandelspolitikDigitalisierungEntwicklungsfinanzierungEntschuldungVeranstaltung bzw. Programme: G20-Gipfel Bildergalerie: 

Civil20 in Japan: Troika mit Argentinien und Saudi Arabien

© Eva Hanfstaengl

 

Civil20 Internat. Steering Committee

© Eva Hanfstaengl

 

Diskussion mit Japans Finanzministerium

© Eva Hanfstaengl

 

Civil20 zu Steuergerechtigkeit

© Eva Hanfstaengl

 

Civil20 TeilnehmerInnen

© John Christensen

 

Civil20 Arbeit zu SDGs

© Eva Hanfstaengl

 

 

Download:  Civil20 Forderungen zurFinanzarchitektur Programm des Civil20 Gipfels in Japan Civil20 Policy Pack Japan 2019Links: Civil20 JapanCivil20 Forderungspaket
Kategorien: Ticker

14.06.2019 Minister Müller zum Internationalen Tag gegen Wüstenbildung: "Verlust von Böden ist eine der größten vergessenen Krisen unserer Zeit"

BMZ - 14. Juni 2019 - 13:30
Jedes Jahr gehen 50.000 Quadratkilometer fruchtbarer Boden durch Degradation für die landwirtschaftliche Nutzung verloren – eine Fläche so groß wie Costa Rica. Ursachen sind schlechte Anbaumethoden, Übernutzung und zunehmend auch der Klimawandel – und Hungerkrisen häufig die Folge. Wo Boden verödet, breitet sich die Wüste aus: Mittlerweile ist mehr als ein Drittel der weltweiten Landmasse von Wüste bedeckt oder von Wüstenbildung bedroht....
Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren