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UNICEF-Studie zu Familienpolitik in OECD- und EU Staaten

Unicef - 14. Juni 2019 - 13:25
Schweden, Norwegen, Island, Estland und Portugal stehen an der Spitze einer neuen Studie des UNICEF-Forschungsinstituts Innocenti zur familienfreundlichen Politik in 31 Industrieländern. Griechenland, Zypern, Großbritannien, Irland und der Schweiz schneiden mit Blick auf die politischen Rahmenbedingungen für Familien am schlechtesten ab.
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Druckfrisch: Handbuch zu BNE in Schulbüchern

Engagement Global Presse - 14. Juni 2019 - 12:56
Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist diesen Monat erschienen. Foto: Engagement Global

Das Handbuch „Schulbücher für Nachhaltige Entwicklung. Handbuch für die Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ ist die deutsche Übersetzung des „Textbooks for Sustainable Development – A Guide to Embedding“. Dieses englische Handbuch wurde 2017 vom UNESCO Mahatma Gandhi Institute of Education for Peace and Sustainable Development (MGIEP) publiziert. Engagement Global war als strategischer Partner an der Konzeption und Erstellung beteiligt.

Weltweit einmalig ist der in Deutschland verfolgte Ansatz, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) umfassend fachdidaktisch zu verankern. Dies geschieht mit dem Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung, der Inhalte und Zielsetzungen von BNE in alle Schulfächer trägt. Dieser Ansatz entspricht den Empfehlungen der UNESCO und hat die Zusammenarbeit von Engagement Global mit dem MGIEP inspiriert. Die Mitwirkung von Autoren des Orientierungsrahmens an diesem Handbuch hat sich positiv auf die Zusammenführung und Weiterentwicklung der didaktischen Konzepte ausgewirkt.

Das Handbuch richtet sich an eine Vielzahl von Bildungsakteurinnen und –akteuren in Deutschland, die mit und an Schulbüchern arbeiten. Es beschreibt klar die Konzeption von BNE und ihren unterschiedlichen Ansätzen. Exemplarisch wird die didaktische Umsetzung in den Schulfächern Mathematik, Naturwissenschaften, Geographie und Sprachen/Englisch beschrieben. Autorinnen und Autoren sollen Impulse erhalten und Anregungen gewinnen, um BNE im Unterricht wirkungsvoll umzusetzen. Zudem erhalten Schulen Orientierungshilfen bei der Anschaffung von Lehrbüchern und Unterrichtsmaterialien.

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When border-security forces are a cause of flight

E+Z - 14. Juni 2019 - 12:42
In regard to democracy promotion, western governments’ credibility currently looks dented

The RSF are historically rooted in the Janjaweed militias that perpetrated horrific crimes in Sudan’s Darfur region one and a half decades ago. Because of their government-backed atrocities, the International Criminal Court unsuccessfully issued an arrest warrant for then-President Omar al-Bashir. Subsequently, western governments did their best to isolate his regime. Nonetheless, he stayed in power until his military removed him in April this year in view of the democratic uprising.

The sad truth is that the EU and the USA currently lack the credibility they need to forcefully promote democracy and human rights. US President Donald Trump shows no interest in doing so anyway. At this point, his authoritarian leanings need no detailed elaboration.

Britain’s government is incapacitated by the Brexit drama. The EU, however, has serious problems beyond this important member planning to leave. As right-wing populists became stronger in recent years, many EU policymakers began to focus on limiting immigration. They want African governments to do more to control people’s movement across borders, and the “Khartoum Process” serves that purpose. No, not all African governments involved have democratic legitimacy, and yes, even formerly ostracised al-Bashir has played a central role in it, which is why the process carries the name of Sudan’s capital.

“By stifling migration, Sudan’s feared secret police aid Europe”, was a headline in the New York Times in April 2018. According to the article, Sudanese police officers were even deployed in Europe, for example Italy. Moreover, it is understood that the RSF have been involved in border control.

The European public may not be fully aware of these developments, but African policymakers are. They see their EU counterparts, who like to demand good governance and human rights, prioritise border security in Africa over human rights. The reputation of Sudan’s regime has benefited from the Khartoum Process, and so have, at least indirectly, its finances. The EU insists that its funding has only served humanitarian purposes, but that gives the government breathing space, and inner-Sudanese transactions are plainly not transparent. African civil-society activists find EU policies exasperating – for example, though not only, in Niger.

Africa expert Martin Plaut states: “Whether the EU has, or has not, funded the RSF does not mean that EU support has not had a direct impact on the ground. It has served to embolden security actors, and caused them to adopt new objectives that have little to do with the protection of those migrating through their territory.”

Western governments’ current wavering is certainly not encouraging pro-democracy protestors, whether in Sudan, Algeria, Hong Kong or Russia. It is true, of course, that a country’s governance ultimately depends on the interaction of its domestic political forces. But while democracy cannot be imposed from outside, the international environment does have a bearing on domestic forces’ interaction.

European leaders like to say that they are fighting “causes of flight” and that border controls serve that purpose. The Sudanese experience shows that this is short-sighted. The RSF are themselves a cause of flight. Sudan may now be heading for renewed dictatorship or civil war. In either case, we must expect more people to flee.

After the World War II, great European leaders started the integration process that brought us the European Union. They wanted to establish a supranational alliance that would do more than safeguard human rights, democracy and peace in Europe. The ambition was also to assume a leading role in global affairs. If current EU leaders want to play such a role, they should back off from opportunistic collaboration with dubious leaders. That applies to the EU as a whole – and to every individual member country, including Germany of course.

P.S.: Last week, I promised to write a blogpost on functional development in China. I now hope to post it next Sunday.

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14. Juni 2019

ONE - 14. Juni 2019 - 12:35

1. Deutsche Entwicklungsmittel in China
In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen erklärt Entwicklungsminister Gerd Müller, warum China der drittgrößte Empfänger deutsche Entwicklunsgmittel ist. Laut Müller habe die Bundesregierung die klassische Entwicklungszusammenarbeit mit China schon vor Jahren eingestellt. Es gebe allerdings noch mehrjährige Projekte, die derzeit auslaufen. Bei dem Großteil der Mittel handle es sich ohnehin um Kredite der deutschen Förder- und Entwicklungsbank KfW, die verzinzt zurückgezahlt werden müssen. Mit diesen Mitteln wollte man unter anderem deutsche Unternehmen beim Ausbau erneuerbarer Energien in China unterstützen. Die globale Armuts- und Hungerbekämpfung bleibe aber nach wie vor Schwerpunkt deutscher Entwicklungszusammenarbeit. China sei selbst mittlerweile zu einem Geber aufgestiegen und engagiere sich insbesondere in Afrika. Müller begrüßt dies, kritisiert aber auch, dass China noch zu sehr auf die Rohstoffe schaue und zu wenig auf nachhaltige Entwicklung.

2. Südafrika: Korruptionssumpf oder Neuanfang?
Johannes Dieterich behandelte in der Frankfurter Rundschau bereits gestern den Machtkampf in der südafrikanischen Regierungspartei ANC. Partei-Generalsekretär Ace Magashule, ein enger Vetrauter des ehemaligen Prasidenten Jacob Zuma, der wegen Korruptionsvorwürfen sein Amt räumen musste, sabotiere regelrecht die Arbeit des ANC. Bei der Listenaufstellung für die vorherigen Parlamentswahlen seien Zuma-Vertraute bevorzugt behandelt worden. Magashule habe zudem an der Gründung einer neuen Partei (ATM) mitgewirkt, die den Wahlsieg Ramaphosas beeinträchtigen sollte. Darüber hinaus habe er eine finanzpoltische Entscheidung des höchsten ANC-Gremiums manipuliert, was zu einem Absturz der Landeswährung  geführt habe. Sein Ziel sei, die Bemühungen des Präsidenten so lange zu sabotieren, bis der Unmut der Wähler*innen zu einem Rücktritt Ramaphosas führe. Der ANC sei für viele zu einem Selbstbedienungsladen geworden. Lediglich zwei Parteimitglieder seien mit milden Geldstrafen davongekommen, dabei sei der ANC in 21 Korruptionsskandale verwickelt. Rampahosa, der zusammen mit seinem Vorgänger Nelson Mandela die Landesverfassung ausgearbeitet habe, wolle eine Abkehr von dieser „Raubritter“-Mentalität. Seine Chance gegen den Kontrahenten in seiner eigenen Partei bestehe darin, die neu geschaffenen staatlichen Institutionen so zu gestalten, dass sich Bedienstete dem Gemeinwohl unterordnen.

3. Keine weißen Retter
Marc Engelhardt thematisiert im Deutschlandfunk die ugandische Initiative „Keine weißen Retter“, die sich gegen Stereotypisierung in der Entwicklungszusammenarbeit richtet. Kritisert werden unter anderem Prominente, die in Krisengebiete fliegen und dabei die immer gleichen Rollenbilder reproduzieren. Während weibliche Prominente oft mit Baby im Arm im Gespräch mit einheimischen Müttern seien, sehe man männliche Aktuere oft beim Fußballspielen mit den Kindern vor Ort. Dabei gebe es auch andere Wege, Bilder zu produzieren, die „authentisch und detailliert über Situationen vor Ort berichten können“. Prominente treten oft in Kontakt mit den am stärksten von Armut betroffenen Menschen und verzerren so oft das Bild von Afrika, so eine gängige Kritik. Den Initiatorinnen des Hashtags #NoWhiteSaviors liege am Herzen, das Paradigma des „weißen Retters“ aufzubrechen. Sie betonen, dass die Kritik sich explizit an das vermittelte Rollenbild richte, nicht gegen Weiße als solche.

 

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USA bekräftigen vor UN-Sicherheitsrat Vorwürfe gegen Iran zu Tanker-Angriffen

Vereinte Nationen - 14. Juni 2019 - 11:33

14 Juni 2019 - Der UN-Sicherheitsrat hat sich in einer Dringlichkeitssitzung mit den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman befasst. Dabei bekräftigten die USA nach Angaben von Diplomaten am Donnerstag ihre Vorwürfe gegen den Iran. US-Botschafter Jonathan Cohen sagte demnach, alle Hinweise ließen auf eine Verantwortung Teherans schließen, unter anderem die Art der eingesetzten Sprengsätze.

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UNESCO beschließt vorläufig BNE-Programm ab 2020 | BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Weblinks - 14. Juni 2019 - 10:58

Comments:

  • Ende 2019 läuft das aktuelle UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung aus. Doch es steht bereits fest, dass es weitergehen wird: Der UNESCO-Exekutivrat hat dem Positionspapier für die inhaltliche Ausgestaltung des Nachfolgeprogramms zugestimmt. - Karsten Weitzenegger

Tags: unesco, bildung, entwicklung, BNE, Nachhaltige Entwicklungsziele

by: Karsten Weitzenegger

Ukraine’s Decentralization Reform

SWP - 14. Juni 2019 - 0:00
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Globale Nachhaltigkeit in Bremen umsetzen!

#2030Agenda.de - 13. Juni 2019 - 16:01
In Bremen begannen am 12. Juni 2019 die Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Grünen und Linken. Zu diesem Anlass veröffentlichte das Bremer entwicklungspolitische Netzwerk e.V. ein Positionspapier. Die Vorschläge zielen darauf ab, dass das Land Bremen auch unter der neuen Regierung der Verantwortung nachkommt, die Politik anhand der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) zu gestalten.
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CDU/CSU und SPD legen Antrag zur Förderung der Agrarökologie vor

#Bundestag - 13. Juni 2019 - 16:01
Der Bundestag berät am Mittwoch, 27. Juni 2019, abschließend einen von CDU/CSU und SPD mit dem Titel „Nachhaltige Entwicklungsziele erreichen – Potenziale aus der Agrarökologie anerkennen und unterstützen“ (19/8941). Für die Debatte vor der Abstimmung ist eine halbe Stunde eingeplant. Der Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird dazu noch eine Beschlussempfehlung abgeben. Koalitionsfraktionen: Engagement für Agrarökologie CDU/CSU und SPD verweisen in der Vorlage darauf, dass die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen die Potenziale und Ansätze von Agrarökologie als eine wichtige Antwort auf soziale Probleme wie Armut, Ungleichheit, Hunger und Mangelernährung, mangelnde Geschlechtergerechtigkeit und auch ökologische Herausforderungen wie Abholzung, Wasserknappheit, steigende Kohlendioxidemissionen sowie Verlust an Biodiversität diskutiert. Die Fraktionen fordern die Bundesregierung auf, das Engagement zur Agrarökologie fortzusetzen und in der Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung der ländlichen Räume weiter auszubauen. Agrarökologie solle als Konzept zur Armutsbekämpfung auf dem Land gefördert und bei der für dieses Jahr geplanten Überarbeitung des Konzepts zur ländlichen Entwicklung verankert werden. Mit Konzepten der Agrarökologie solle auch die Subsistenzwirtschaft überwunden werden. Die Regierung solle sich zudem für die Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Nachernteverlusten einsetzen, die Forschung zur Agrarökologie unterstützen und den internationalen wissenschaftlichen Austausch verstärken. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stärkung eines gerechten Zugangs zu Land, Wasser und Fischereirechten für die lokale Bevölkerung in Entwicklungsländern solle systematisch unterstützt werden. (hau/sas/13.06.2019)
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03.07.2019 | Zwischen Fernweh und FridaysforFuture: (Wie) geht nachhaltiges Reisen?

GIZ Event - 13. Juni 2019 - 14:31
Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 3. Juli 2019
Die Welt im Gespräch: General-Anzeiger und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH laden ein zur Diskussion ein.
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Mehr Nachhaltigkeit: Die Zeit ist reif

VENRO - 13. Juni 2019 - 14:13

Bewegungen wie Fridays for Future oder die Ergebnisse der Europawahl zeigen, dass das Thema der ökologischen Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Dennoch kommt die Umsetzung der Agenda 2030 nur schleppend voran. Eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland ist daher überfällig. Auf einem zivilgesellschaftlichen Gipfel haben wir hierfür erste Akzente gesetzt.

Würde die ganze Welt so leben wie wir in Deutschland, bräuchte es drei Planeten. Denn das deutsche und europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ist nicht nachhaltig – weder ökologisch noch sozial oder wirtschaftlich – und mit globaler Gerechtigkeit nicht vereinbar. Erstmals seit Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung findet im September 2019 wieder ein Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen statt, auf dem Bilanz gezogen wird. Bereits heute ist klar, dass die Weltgemeinschaft ihre Ziele weitestgehend verfehlen wird. Der UN-Gipfel muss daher für einen klaren Appell genutzt werden: Wir brauchen endlich mehr Bewegung in der Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele.

Obwohl Union und SPD die Agenda 2030 im Koalitionsvertrag als Maßstab ihres Regierungshandelns bezeichnen, kommt die Umsetzung in Deutschland nur schleppend voran. Vor diesem Hintergrund fordern mehr als 130 zivilgesellschaftliche Organisationen in der gemeinsamen Erklärung Genug herausgeredet die Bundesregierung auf, die Agenda 2030 konsequent umzusetzen und ihre Politik endlich an den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen auszurichten. Die in der Erklärung dargelegten Forderungen wurden am 3. Juni 2019 mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung auf der Konferenz Nicht auf der Höhe – Deutschland vor dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen diskutiert, die vom Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO und weiteren Nichtregierungsorganisationen organisiert wurde.

„Wir sind entschlossen, die kühnen und transformativen Schritte zu unternehmen, die dringend notwendig sind, um die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit zu bringen […] und niemanden zurückzulassen“, zitierte Dr. Luise Steinwachs, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von VENRO, die Präambel der Agenda 2030 in ihrer Einführungsrede. Die parlamentarischen Staatssekretärinnen Rita Schwarzelühr-Sutter (Bundesumweltministerium) und Dr. Maria Flachsbarth (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) bekräftigten auf der Konferenz den Willen, sich verstärkt für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie in, mit und durch Deutschland einzusetzen und dabei mit der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten.

Es bedarf Taten statt Worte

Um gezielte Akzente für eine umfassende Nachhaltigkeitsdebatte in Deutschland zu setzen, bestand die Konferenz aus verschiedenen Dialogformaten, die eine Plattform für Austausch und Strategieentwicklung bieten sollten. Im Rahmen eines World Café-Gesprächs diskutierten Ressortkoordinator_innen aus sechs Bundesministerien die Politikansätze ihrer Häuser mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft. Im Abschlusspanel tauschten sich Vertreter_innen von Fridays for Future, dem BUND, Oxfam und der Deutschen Umwelthilfe über mögliche Lösungsansätze zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele aus.

Einmal mehr wurde dabei deutlich, dass die Zeit reif ist. Immer öfter fordern junge Menschen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern von der Bundesregierung die Einhaltung der Nachhaltigkeitsziele ein. Es bedarf daher Taten statt Worte: Die Bundesregierung muss die internationale Verantwortung Deutschlands für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit endlich zu einem wichtigen Kriterium ihrer politischen Entscheidungen machen.

Denn die große transformative Wirkung, die von der Agenda 2030 ausgehen sollte, lässt bisher weiter auf sich warten. Ihre Umsetzung stellt die internationale Staatengemeinschaft vor Herausforderungen, die nur gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft bewältigt werden können. Wir brauchen deshalb multilaterale Lösungen und eine globale Partnerschaft, wir brauchen eine große Willenskraft der Mitgliedsstaaten und wir brauchen die Bereitschaft jedes Einzelnen, um die Kernanliegen der Agenda, Menschen, Planeten, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft, als Leitprinzipen der Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.

Unsere zivilgesellschaftliche Erklärung können Sie hier abrufen: Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

13.06.2019 Neues deutsch-irakisches Beratungszentrum in Bagdad eröffnet

BMZ - 13. Juni 2019 - 14:00
Entwicklungsstaatssekretär Martin Jäger hat gestern gemeinsam mit dem irakischen Migrationsminister Naufel Bahaa Musa das neue deutsch-irakische Beratungszentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Bagdad eröffnet. Es ist das zweite seiner Art im Irak neben dem Beratungszentrum in Erbil, das seine Arbeit bereits im April 2018 aufgenommen hatte....
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HOCH-N auf der RNE-Jahreskonferenz 2019

#HOCHN - 13. Juni 2019 - 14:00
Am 04. Juni 2019 fand die 19. Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im bcc in Berlin statt.

Foto: André Wagenzik; Andreas Domma / Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

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UN-Generalsekretär Guterres: Konfliktverhütung und Vermittlung sind wichtige Instrumente zur Verringerung des menschlichen Leidens

Vereinte Nationen - 13. Juni 2019 - 13:55

Konfliktverhütung und Vermittlung sind zwei der „wichtigsten Instrumente, mit denen wir menschliches Leid lindern können“, hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat gesagt.

„Wenn wir frühzeitig handeln und uns einig sind, können wir erfolgreich Krisen deeskalieren, Leben retten und Leiden verringern - und so das grundlegendste Mandat der Vereinten Nationen erfüllen“, erklärte er.

Um diese Ziele zu erreichen, arbeiteten die Vereinten Nationen mit verschiedenen Konfliktparteien und Partnern auf der ganzen Welt zusammen.

Er nannte einige "ermutigende Anzeichen", wie die erfolgreiche konstitutionelle Machtübertragungen in Mali und Madagaskar; die Annäherung zwischen Äthiopien und Eritrea; das revitalisierte Abkommen im Südsudan; und, nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen, „die international anerkannte Ernennung der Republik Nordmazedonien“.

Wenn der Sicherheitsrat kooperieren und mit einer starken einigen Stimme sprechen kann, „können seine Entscheidungen entscheidende Auswirkungen haben“, sagte auch der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, gegenüber dem Sicherheitsrat.

"Die Arbeitsmethoden des Rates könnten verbessert werden", erklärte er und riet den Mitgliedern, "sich auf einen gemeinsamen Standpunkt zu einigen, um Konflikte in ihrem frühen Stadium anzugehen“. Auch sollten vermehrt rechtzeitige und überzeugende Erklärungen zu Konflikten abgegeben werden.

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Wie verantwortungsfrei ist die Wissenschaft? Diskussionsauftakt

#HOCHN - 13. Juni 2019 - 13:00
Mit dem Video-Impuls von Prof. Markus Vogt aus der Ludwig-Maximilians-Universität München wird die Diskussion zur Wissenschaftsfreiheit aufgegriffen und auf der Podiumsdiskussion am 19.6.2019 im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg weiter geführt.

Foto: moritz320 on pixabay

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Xi Jinping is weaker than many observers believe

E+Z - 13. Juni 2019 - 11:46
Why I do not think that China proves authoritarianism to be effective

First of all, however, let me reiterate once more that development, as I understand the term, basically means functional differentiation. The term was coined by the eminent sociologist Niklas Luhmann. It means that important subsystems of society – including politics, the economy, law, science, mass media, religion et cetera – become self-organising while staying mutually interdependent at the same time. Such functional differentiation is enshrined in many western constitutions that guarantee the freedoms of expression, religion and personal choices in many fields. Typically they also protect private property and define separate branches of government – administration, legislation and judiciary.

Functional differentiation means that the subsystems concerned become more dynamic and generate evermore options and opportunities. While China never introduced democracy, considerable space was given to markets, higher learning and personal choice. Local and regional governments have more scope for action that is not micromanaged by the top leadership moreover. As far as I can tell, this is the basis on which the People’s Republic achieved not only rapid growth, but also fast rising per-capita incomes. Successful economic development, in turn, is what makes one party rule legitimate in many people's eyes.

Unfortunately, the regime has become more oppressive since President Xi Jinping took office in 2013. Uighur Muslims are suffering serious repression, for example. Censorship on social media is increasing. Computer surveillance is increasing and citizens are being rated in a sophisticated system that measures their behaviour. Power is being centralised to a larger extent again in the hands of the president, who no longer faces a term limit. Before Xi, the Chinese government said it was keen on fulfilling human rights, but in a country with mass poverty, economic and cultural rights took precedence over political rights. Eventually, it indicated, it wanted to introduce democracy. Under Xi, that rhetoric has stopped.

Some observers read this as a sign of strength. According to them, Xi is so powerful that he does not have to reckon with what others may think or want. He can impose his will.

I disagree. The monopolistic grip on power that dictators claim actually makes the society they are trying to control weaker. If dissent cannot be expressed, shortcomings will not be discussed and even less corrected. Market dynamism, moreover, depends on the free flow of information. Investors cannot make smart decisions if they lack reliable information. Technological progress is slowed down when researchers cannot operate freely, but are told exactly what they are supposed to invent.

Indeed, recent Chinese successes in artificial intelligence distort the picture. The underlying reason why Chinese is strong in this filed is not especially creative research and development. It is that China is such a huge nation that AI experts can use huge databases to train the algorithms that are supposed to replicate human decision-making.

Yes, Chinese progress has been impressive, but no, it does not result from the dictator telling everyone what to do. Repression is actually expensive in another way too. A huge government apparatus is busy monitoring and controlling the people, without contributing to their welfare. When regimes need such an apparatus to ensure what they call security, it basically proves that they are not confident that their people agree with them. All too often, it also hides that those in power are enriching themselves.

So why did the slow process of incremental Chinese liberalisation go into reverse? I do not have a profound understanding of the country, but as an observer of international affairs I can think of several reasons that matter:

  • While China’s development was very impressive in the 1980s and 1990s in terms of lifting people out of poverty, things have become more complicated since. Environmental problems escalated, and labour relations became difficult in many places. Protests spread, and the Communist Party did not know how to deal with them.
  • The global financial crisis that erupted on Wall Street in 2008 was a consequence of market failure. China’s leaders are keenly aware of this fact. Their self-confidence grew after they managed to protect the Chinese economy from going into recession. In their eyes, western free-market doctrines are overblown. They think that they will stay able to manage the economy.
  • The recent rise of right-wing populism around the world further reconfirms the regime’s perception of democracy being overrated. Seen from Beijing, for example, the Brexiteers’ insistence that the UK must leave the EU simply does not make sense. The way her own party humiliated Prime Minister Theresa May and thwarted her Brexit agreement with the EU, is utterly irresponsible in the eyes of policymakers who are used to strong and unquestioned hierarchies.
  • Global environmental change probably matters too. The Chinese government knows climate change is real and is working towards protecting its country. The political clout of climate deniers in some western countries – most prominently, of course, President Donald Trump in the USA – is exasperating. Rather than discussing all relevant issues in public with all parties involved, the Chinese government prefers to be firmly in control.

I do not doubt that democracy is not only ethically preferable to dictatorship but also generally more efficient. Authoritarian rule goes against the grain of functional differentiation because the top leadership tends simply cannot micromanage decisions in all spheres of public life. I must admit, however, that democratically elected governments of rich nations are currently not setting great examples of successfully tackling the most urgent global challenge – climate change. Populist insurgencies, moreover, show that their domestic legitimacy is not as big as it used to be.

However, the west’s right-wing populists do not offer solutions. Trump may not believe in climate change, but that does not protect his country from floods, wildfires or hurricanes. He may not believe in multilateral agreements, but his erratic tariff policies are undermining investor confidence. He may resent independent judges and critical journalist, but they still have an important role to play. Trump may want to be as powerful in the USA as Xi is in China, but the more he assumes the strongman role, the weaker his country’s institutions become and the more it becomes evident why autocratic rule is normally dysfunctional.

In the past three decades, authoritarian rule in China has been untypical. The Communist Party actually developed the country. My hunch is that its rule is becoming increasingly dysfunctional, but that is not in plain sight yet. Compared to some erratic western policymakers, however, Xi looks concerned, competent and coherent. Nonetheless, historic experience tells us that absolute power tends to corrupt absolutely. Xi is most certainly neither as great nor as indispensable as he thinks he is and as underlings tell him. It is more obvious than Trump’s case, but probably not fundamentally different.

 

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13. Juni 2019

ONE - 13. Juni 2019 - 10:41

1. China: Medienmacht in Afrika
Der SPIEGEL berichtet über den wachsenden Einfluss des chinesischen Staatsfernsehens in Afrika. Der Sender China Global Television Network (CGTN) beschäftige rund 150 Mitarbeiter*innen in seinem Afrika-Studio in Kenias Hauptstadt Nairobi. Als weltweit einziger Sender strahle er in allen sechs UN-Amtsprachen aus. Geleitet werde die Anstalt von Liao Lang, einem mutmaßlichen ehemaligen Armeeoffizier. Das Ziel sei, die Deutungshoheit westlicher Medien zu brechen und positiv über Chinas zu berichten. Mit einem jährlichen Handelsvolumen von über 200 Milliarden US-Dollar sei China mittlerweile vor den USA der größte Wirtchaftspartner in Afrika. Neben dem Rohstoffabbau, dem Erschließen von Märkten und der Öffnung von Militärstützpunkten setze China auf „sanfte Machtinstrumente“. So beteilige sich die Volksrepublik an Blauhelmeinsätzen in Afrika, helfe bei der Bekämpfung von Ebola und fördere den Zugang zu chinesischer Kultur. Peking habe sogar den Bau des Hauptquartiers der Afrikanischen Union in Addis Abbeba finanziert. China schule außerdem jährlich 1000 angehende afrikanische Journalist*innen. Ein CGTN-Mitarbeiter berichtet anonym von einem Apartheidsysten innerhalb der Sendeanstalt, in dem die Chines*innen Priviliegien besitzen, die anderen Mitarbeiter*innen, insbesondere schwarzen, vorenthalten werden. Die Arbeit sei kein unabhängiger Journalismus, sondern „reine Propaganda im Auftrag der Kommunistischen Partei“. Menschenrechtsfragen oder Verschuldung bei China seien „tabu“, so der CGTN-Angestellte.

2. Annäherung im Sudan?
Mehrere Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt, n-tv.de und der Deutschlandfunk berichten, dass die Opposition im Sudan ihren Generalstreik beendet und sich zu neuen Gesprächen mit dem regierenden Militärrat bereit erklärt hat. Verhandelt werden solle über eine gemeinsame Übergangsregierung. Sudans Langzeitpräsident Omar al-Bashir sei im April nach monatelangen Massenprotesten vom Militär abgesetzt worden. Seitdem regiere ein Militärrat das Land. Gespräche mit der Opposition seien abgebrochen worden, da man sich nicht auf eine die Machtaufteilung in der Übergangsregierung habe einigen können. In der Folge seien bei der gewaltsamen Niederschlagung einer Protestaktion über 100 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden. Seitdem habe sich die Opposition im Generalstreik befunden. Am vergangenen Freitag sei Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed nach Sudan gereist, um zwischen den beiden Seiten zu verhandeln.

3. Mali: Deutschland übergibt EU-Mission an Österreich
Wie mehrere Medien, unter anderem die Neue Zürcher Zeitung, die Salzburger Nachrichten und die Ruhr-Nachrichten, melden, hat Deutschland das Kommando über die EU-Trainingsmission in Mali gestern an Österreich übergeben. Der Zustand des Landes sei durch das Wirken islamistischer Extremisten und wegen ethnischer Konflikte fragil. Der deutsche Brigadegeneral Peter Mirow, Leiter der deutschen EU-Mission, ziehe laut Deutscher Presseagentur (DPA) eine gemischte Bilanz. Einerseits sei die Zusammenarbeit mit den heimischen Streitkräften gut verlaufen, andererseits habe sich die Sicherheitslage verschlechtert. Die Konflikte in Mali ließen sich nicht militärisch lösen, so Mirow. Neben der Beteiligung an dem EU-Projekt sei die Bundeswehr noch an der UN-Mission Minusma zur Unterstützung des Friedensabkommens beteiligt.

 

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Das grüne Museum 2019

RNE Termin - 13. Juni 2019 - 10:40

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Faith as Inspiration for Politics and Development

EADI Debating Development Research - 13. Juni 2019 - 9:43
By Henning Melber  Designs and practices of developmental cooperation continue to maintain an almost exclusive focus on aspects of physical and economic well-being. While these are important necessary dimensions, such reduced perspective neglects the important spiritual source of individual mindsets in human beings. After all, resilience as one of the most important motivating sources of …
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G20 finance ministers release 14-point communiqué

T20 - 13. Juni 2019 - 9:24

Group of 20 finance leaders met in Japan where they issued a communiqué at the close of their two-day meeting.

Finance ministers and leaders from the world’s 20 leading industrialized and emerging economies met in Japan to find ways of working toward international economic cooperation.

“Global growth appears to be stabilizing and is generally projected to pick up moderately later this year and into 2020,” wrote G20 finance leaders in a communiqué issued at the close of the meetings in Fukuoka, a city on the northern shore of Japanese island Kyushu.

Ministers from various governments contributed to the 14-point communiqué ahead of Japan’s G20 Summit on June 28-29 in Osaka. 

The communiqué acknowledged that trade and geopolitical tensions have “intensified,” and lists various priorities, such as closing loopholes used by tech giants to reduce their corporate taxes by 2020. 

Other priorities included sustainable infrastructure development, strengthening financial inclusion in aging societies and continued support for the G20 Compact with Africa (CwA), which should “involve closer engagement with private sector investors and enhanced bilateral engagement.”

Further information regarding the G20 Finance Ministers and Central Bank Governors Meeting can be found on the official website.

G20 Finance Ministers and Central Bank Governors Meeting. Photo credit: Japan’s Ministry of Finance

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