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12.04.2019 Nach Zyklon: Minister Müller startet Wiederaufbauprogramm für südliches Afrika

BMZ - 12. April 2019 - 0:00
Im Zuge des Zyklons Idai und dessen Folgen sind über 1.000 Menschen ums Leben gekommen. Rund 3,5 Millionen Menschen sind durch den Verlust ihrer Häuser, durch Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und Ernteverluste von Hunger und Tod bedroht. Das BMZ wird daher den Wiederaufbau in Mosambik, Malawi und Simbabwe mit 50 Millionen Euro in den kommenden Jahren unterstützen. Das kündigte Entwicklungsminister Müller am Rande der Frühjahrstagung der Weltbank in ...
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Rüstungskontrolle jenseits des INF‑Vertrags

SWP - 12. April 2019 - 0:00

Mit dem drohenden Ende des Vertrags über das Verbot landgestützter Mittelstrecken­waffen (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty, INF) rückt die Frage stärker in den Vordergrund, wie der Aufrüstung bei dieser Waffenkategorie begegnet werden kann. Es ist nicht zu erkennen, dass auf den Ruinen des INF-Vertrags eine Vereinbarung ent­steht, die eine größere geografische Reichweite hat oder einen breiteren Verbotstatbestand enthält als das Abkommen selbst. Jenseits des noch bestehenden Verbots landgestützter Raketen mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern wird es daher wohl zunächst darauf ankommen, einen unkontrollierten Rüstungswettlauf in Europa zu verhindern und der Verbreitung von Mittelstreckenwaffen in weitere Staa­ten entgegenzuwirken. Politische Bemühungen sollten sich zudem auf die Verlängerung des New-START-Vertrags und auf ein Verbot besonders destabilisierender Waf­fensysteme wie etwa nuklearer Marschflugkörper konzentrieren. Europa könnte auch versuchen, vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen zwischen der Nato und Russland anzustoßen.

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Kritik an Jerusalemer al-Quds-Universität

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
Kritik an Jerusalemer al-Quds-Universität - Entwicklung/Antwort
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Chinesisches Engagement in Äthiopien

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
Chinesisches Engagement in Äthiopien - Entwicklung/Kleine Anfrage
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Grüne fragen nach Bildungsstrategie

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
Grüne fragen nach Bildungsstrategie - Entwicklung/Kleine Anfrage
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Kritik an neuer Agrarforschungsinitiative

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
Kritik an neuer Agrarforschungsinitiative - Entwicklung/Kleine Anfrage
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FDP will liberale Demokratie stärken

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
FDP will liberale Demokratie stärken - Europa/Antrag
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FDP: Mehr Wald für den Klimaschutz

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
FDP: Mehr Wald für den Klimaschutz - Entwicklung/Antrag
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AfD will EU-Hilfsfonds nicht verlängern

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
AfD will EU-Hilfsfonds nicht verlängern - Europa/Antrag
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AfD will EU-Entwicklungsfonds stoppen

#Bundestag - 11. April 2019 - 20:41
AfD will EU-Entwicklungsfonds stoppen - Europa/Antrag
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Guterres: „Es ist noch Zeit einen blutigen Kampf in Libyen zu verhindern“

Vereinte Nationen - 11. April 2019 - 16:07

April 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat am Mittwochabend gesagt, dass es immer noch möglich sei, einen „blutigen Kampf um Tripolis" abzuwenden.

Die Offensive gegen die Hauptstadt und die Truppen, die der international anerkannten Regierung treu geblieben sind, hatte am Montag begonnen. UN-Sprecher Stephane Dujarric sagte vor Journalisten, dass sich die Zusammenstöße „mit zunehmendem Einsatz von Artillerie und Luftangriffen verschärften.“

Die selbsternannte Libysche Nationalarmee (LNA) versucht, in die Hauptstadt vorzudringen und trifft auf den Widerstand von regierungsfreundlichen Kämpfern.

Guterres sagte, dass er letzten Freitag ein Treffen mit Kommandanten Haftar in Benghazi mit „schweren Herzen" verlassen habe und seine Bedenken „bis jetzt vollständig bestätigt" worden seien.“

„Es bleibt noch Zeit zu erkennen, dass es keine militärische Lösung gibt", fuhr er fort. „Nur politische Lösungen können für Situationen wie die in Libyen zielführend sein.“

„Gleichzeitig bin ich besonders besorgt über Migranten und Flüchtlinge, die in dieser schrecklichen Situation gefangen sind", fügte er hinzu und zeigte sich erleichtert, dass es dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR gelungen sei, Gefangenenlager in der Nähe der Hauptstadt zu evakuieren.

Auf die Frage nach seiner Meinung darüber, was der Sicherheitsrat an dieser Stelle tun sollte, sagte er: „Es ist bewusst, dass wir einen ernsthaften politischen Dialog wieder aufnehmen müssen. Dies kann aber nicht geschehen kann, bis die Feindseligkeiten vollständig eingestellt sind."

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11. April 2019

ONE - 11. April 2019 - 13:16

1. OECD: Weniger Entwicklungsmittel für Afrika
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, das Handelsblatt und Zeit Online melden, ist für die Entwicklungszusammenarbeit 2018 weltweit weniger Geld geflossen als noch im Jahr zuvor. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) habe mit insgesamt 132,5 Milliarden Euro einen Rückgang von 2,7 Prozent verzeichnet. Afrika sei am schwersten von dem Rückgang betroffen. Dort seien die Entwicklungsgelder um ganze vier Prozent gesunken. OECD-Generalsekretär Angel Gurría kritisierte, dass sich Geberländer nicht an ihre Zusagen von 2015 gehalten haben, ihre Entwicklungsfinanzierung zu erhöhen. Lediglich fünf Mitgliedsländer haben das selbstgesteckte Ziel erreicht, 0,7 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Mit einer Quote von 0,61 Prozent habe Deutschland dieses Ziel ebenfalls verfehlt. In absoluten Zahlen sei Deutschland mit etwa 23 Milliarden Euro jedoch immer noch der zweitgrößte Geber nach den USA. Kritik kam unter anderem von der Entwicklungsorganisation ONE, wie die Deutsche Welle, Migazin und Welt-Sichten berichten. Es sei „mehr als bedauerlich“, dass die Bundesregierung noch immer „meilenweit“ von den 0,7 Prozent entfernt sei.

2. Keine Verhütung für 214 Millionen Frauen
Wie unter anderem Tagesschau.de, das ZDF, BR.de, die Tageszeitung (taz), Deutschlandfunk, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Tagesspiegel, die Deutsche Welle, Spiegel Online und n-tv.de berichten, haben 214 Millionen Frauen, die eigentlich eine Schwangerschaft verhindern wollen, keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Gemäß einem Bericht der Vereinten Nationen (UN) fehle es in Entwicklungsländern jeder vierten Frau im gebärfähigen Alter an Verhütungsmitteln. Hierbei bedingen sich Armut und Familienplanung: Je ärmer die Frauen, desto geringer ihre Chance, verhüten zu können. Grund für viele ungewollte Schwangerschaften und damit auch das schnelle Wachstum der Weltbevölkerung sei auch die fehlende Gleichberechtigung der Geschlechter. Deshalb fordert der Bericht, Frauen, Familienplanung und damit reproduktive Rechte stärker zu fördern. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte diesbezüglich, dass zwei Drittel des weltweiten Bevölkerungswachstums auf Entwicklungsländer zurückzuführen seien und warnte vor möglichen Versorgungsengpässen in diesen Ländern. Der Minister habe zudem gestern eine Erhöhung des deutschen Anteils an der Finanzierung des UN-Bevölkerungsfonds um weitere elf Millionen Euro angekündigt.

3. Das Ende von Al-Baschir?
Wie unter anderem Tagesschau.de, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt und Sueddeutssche.de berichten, deutet vieles darauf hin, dass im Sudan Präsident Omar Al-Baschir zurücktritt. Die sudanesische Armee habe eine „wichtige Erklärung angekündigt“. Zudem sollen Minister*innen und Funktionär*innen der Regierungspartei festgenommen worden sein. Zehntausende haben seit Monaten gegen den Präsidenten demonstriert. Auch in Algerien wurde nun nach wochenlangen Protesten der Termin für freie Wahlen auf den 4. Juli festgelegt. Darüber berichten unter anderem Tagesschau.de, das ZDF, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeit Online und die Deutsche Welle. Am Dienstag sei nach dem Rücktritt von Präsident Abd al-Aziz Bouteflika der Nationalratschef Abdelkader Bensalah als Übergangspräsident eingesetzt worden. Infolgedessen seien abermals tausende Algerier*innen auf die Straße gegangen, da sie Bensalah als Repräsentant des Regimes sehen, das sie stürzen wollen. Bensalah habe nun freie Wahlen für Anfang Juli angekündigt, bei welchen er nicht als Präsident kandidieren dürfe und zu denen auch zehn neue Parteien zugelassen werden. Algeriens Armee habe zudem angekündigt, den Wahlprozess zu überwachen und den Forderungen der Menschen nachkommen zu wollen. Es sprach sich dafür aus, dass sich Mitglieder der noch amtierenden Führung für Vergehen wie Korruption verantworten sollen.

 

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22.05.2019 | GIZ Innovation Fund Final Pitch

GIZ Event - 11. April 2019 - 13:15
Veranstaltungsdatum: Mittwoch, 22. Mai 2019
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Fair von Anfang an!

Engagement Global - 11. April 2019 - 12:21
Der Kongress „Fair von Anfang an!“ widmete sich dem Thema Globales Lernen für Kinder. Foto: Steffi Kapp

Der Kongress „Fair von Anfang an!“ brachte am 8. April 2019 rund 350 Profis aus dem pädagogischen Bereich zusammen: berufserfahrene Erzieherinnen und Erzieher, Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung, Studierende des Bachelorstudiengangs Frühkindliche Bildung und Dozentinnen und Dozenten von Fachschulen für Sozialpädagogik.

2018 konnte Baden-Württemberg 496.154 Kita-Plätze für die Betreuung von Kindern (bis 12 Jahre) zur Verfügung stellen und 105.296 Personen arbeiteten in diesem Bereich. Kindertagesstätten sind damit ein relevantes Handlungsfeld, um für Nachhaltigkeitsthemen zu sensibilisieren. Dies kann durch Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Globales Lernen oder Vermittlung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG, Sustainable Development Goals) geschehen.

In diesem Sinne richtete der Kongress seine Themen aus:

  • der Beitrag der frühkindlichen Bildung zur Umsetzung des SDG 4 Hochwertige Bildung,
  • Methoden und Themen des Globalen Lernens für Kinder bis 10 Jahre
  • Kindergärten und Kindertagesstätten als ganzheitliches System, das in Elternarbeit, frühkindlicher Pädagogik und dem Umfeld der Einrichtung in der Kommune verschiedene Ebenen und Ansatzpunkte hat.

Viele Teilnehmende sahen den gravierenden Fachkräftemangel nicht als Hinderungsgrund, sich in der Arbeit der Kita global zu orientieren. Denn Globales Lernen lässt sich sehr gut in den Alltag der Kindertagesstätten integrieren. Ob beim Müll, der Wassernutzung oder bei der Ernährung – der Mikrokosmos Kindergarten kann gelebte Nachhaltigkeit werden. Dabei unterstützen die Neugier der Kinder und die kulturelle Diversität unter den Kindern wie auch dem Personal.

Diskussion und ein intensiver gegenseitiger Austausch darüber, welche Methoden, welche Kinderbücher, welche Lieder und Projekte im Sinne des Globalen Lernens eingesetzt werden können, bestimmten das Bild des Kongresses. Als Bedarf auch klar formuliert: Mehr Austausch und Zugang zu Fachmaterialien, Fachtage und Fortbildungen mit Zertifikat.

Einig waren sich die Teilnehmenden darin: Die Kinder selbst können nicht „retten“, was die die Erwachsenen in Politik und Wirtschaft versäumen. Kinder müssen aber stark gemacht werden, damit sie den Herausforderungen, die auf sie zukommen werden, aktiv begegnen können. „Sie bekommen ohnehin vieles mit, zum Beispiel die ausgetrockneten Flüsse im vergangenen Sommer“, so Susanne Schubert von Innowego eG aus Bonn, „und sie sollten nicht in Watte gepackt werden. Erzieherinnen und Erzieher müssen aber kompetent mit den Fragen der Kinder umgehen können“.

Bildung für nachhaltige Entwicklung berücksichtigt, dass die Freiräume der Kinder besonders zu schützen sind. Es ist wichtig, dass sie selbst entdecken, was sich besser, nachhaltiger machen lässt, damit sie Selbstwirksamkeit durch Erfahrung kennenlernen. Katastrophenpädagogik ist out, das war ein klares Fazit auf dem Kongress.

Kinder und Erwachsene benötigen einen langen Atem. „Das wird belohnt“, betonte Karin Wirnsberger von kikuna e.V.. Sie hatte im Vorreiterkindergarten von Bollingen, der ersten zertifizierten Fairen Kita in Baden-Württemberg, vor 15 Jahren angefangen hat, Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu integrieren und kann jetzt berichten: „Gerade sind die Kinder von damals dabei, ein Faires Jugendhaus zu gründen!“

Dass die frühkindliche Bildung in manchem weiter ist als die schulische Bildung stellt Dietmar Böhm, Ko-Direktor an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart fest. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist Querschnittsaufgabe im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung und dadurch in allen Fächern und Handlungsfeldern verankert, es kann sogar Prüfungsaufgabe werden“. Seine Fachschule macht seit zehn Jahren jährlich ein großes Projekt in den Eingangsklassen, zu Kinderarbeit, Kinderrechten, Fairem Handel. Integriert ist dieses Projekt in die Fächer Deutsch, Erziehungswissenschaften, Kinderliteratur und Spiel.

Durchgeführt wurde der Tageskongress von einem Trägerkreis aus Kirchen, Zivilgesellschaft, Ausbildungsstätten und Staat, darunter die Evangelische Landeskirche Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Entwicklungspädagogische Informationszentrums EPiZ und kikuna e.V., die Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik und die Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland EBD.

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Geschafft! Die 63. Tagung der CSW ist beendet

BfdW #Nachhaltigkeit - 11. April 2019 - 11:40
Am 22. März 2019 wurde die 63. Tagung der Frauenstatuskommission (CSW) beendet mit der Annahme eines gemeinsamen Abschlussdokuments – den agreed conclusions.
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