Sie sind hier

Ticker

Weltweit etwa jedes zehnte Kind in Arbeit

EurActiv - 12. Juni 2019 - 7:44
Über 150 Millionen Kinder weltweit müssen einer Arbeit nachgehen, um ihre Familie finanziell zu unterstützen, zeigt die Menschenrechtsorganisation Terre des Hommes in ihrem Kinderarbeitsreport 2019, den die Organisation zum internationalen Tag der Kinderarbeit heute am 12. Juni veröffentlicht hat.
Kategorien: Ticker

ABC – der neue inter­nationale Fahrrad-Wettbewerb für Hochschulen

#HOCHN - 12. Juni 2019 - 0:00

Die Kampagne „Academic Bicycle Challenge" (ABC) ist der erste internationale Fahrrad-Wettbewerb für Fachhochschulen und Universitäten und vereint Fahrrad-Spaß, gesunde Bewegung und praktischen Klimaschutz. Das gemeinsame Ziel ist es, möglichst viele Fahrrad-Kilometer zurückzulegen.

Innerhalb des ausgewählten Teilnahmemonats zwischen April und November 2019 treten Mitarbeitende und Studierende in die Pedale und erfassen ihre alltäglichen Fahrten per App. Die ABC zählt alle zurückgelegten Fahrrad-Kilometer und erstellt spannende Rankings – nach Einzelpersonen, Fakultäten, Teams und Hochschulen. Über 30 Hochschulen von Singapur über Brasilien bis nach Ungarn sind bereits dabei. Zu den Unterstützern gehört zum Beispiel der netzwerk n e. V., der sich für eine Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen einsetzt.

Weitere Informationen zur Teilnahme sowie zur Challenge allgemein erhalten Sie auf der Webseite: https://www.go-abc.org/start/

Foto: UHH/Möller

Kategorien: Ticker

11. Juni 2019

ONE - 11. Juni 2019 - 15:16

1. Bildung gegen Bevölkerungsboom
Im Interview mit dem SPIEGEL stellt sich der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, Reiner Klingholz, Fragen zu den Studienergebnissen seines Insituts zur Bevölkerungsnetwicklung in Afrika. Das dortige Bevölkerungswachstum sei im Verhältnis zu anderen Weltregionen verhältnismäßig stark. Entwicklung und Bevölkerungsentwicklung stehen in einem engen Zusammenhang, bisher seien viele Akteure noch zögerlich, aktiv die Herausforderungen bei Familiengrößen und Kindszahlen anzugehen. Dabei sei kein staatlicher Zwang nötig, sondern Investitionen in die Bereiche Gesundheitsversorgung, Bildung und Jobs. Dies habe zum Beispiel in Thailand zu einem deutlichen Rückgang der Geburtenziffern geführt. Insbesondere Bildung für Frauen sei ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Bevölkerungspolitik. Mit steigender Bildung sinke das Risiko einer Frühverheiratung, Frauen bekommen später und weniger Kinder und können sich in der Familienplanung besser gegen ihre Partner durchsetzen. Allerdings reichen Bildungsinvestitionen alleine nicht aus. Es müsse auch sichergestellt werden, dass es genügend Jobs für die gebildeten Frauen gebe. Auch der Zugang zu Verhütungsmittel werde durch religiöse Gruppen oder der gegenwärtigen US-Administration erschwert. Die deutsche Entwicklunspolitik solle sich auf Gesundheit, Bildung und Jobs fokussieren und dabei auch das Ziel verfolgen, das Bevölkerungswachstum zu reduzieren, so Klingholz. Dies ermögliche afrikanischen Ländern einen Entwicklungsschub, wie ihn viele asiatische Staaten bereits durchlaufen haben.

2. Über 150 Millionen von Kinderarbeit betroffen
Unter anderem die Süddeutsche Zeitung, tagesschau.de, ZDF.de und Zeit Online thematisieren einen Bericht des Kinderhilfswerks Unicef und der Kinderrechtsorganisation Terre des hommes. Demnach müssen rund 152 Millionen Kinder arbeiten, rund jedes zehnte Kind weltweit. Für etwa 50 Prozent der Betroffenen gelten gefährliche und ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Mit 72 Millionen Jungen und Mädchen führt Afrika die Liste der meisten Kinderarbeiter*innen an. Die meisten seien in der Landwirtschaft beschäftigt. Die Zahl der betroffenen Kinder sei im Vergleich zum Jahr 2000 zwar um über 90 Millionen zurückgegangen, aber der Rückgang verlangsame sich. Unicef habe dazu aufgerufen, extreme Armut, Bildung und die Stärkung in den Fokus von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu rücken, um Kinderarbeit stärker zu bekämpfen. Terre des Hommes habe zudem eine weltweite Durchsetzung der Schulpflicht sowie eine stärkere Sanktionierung von Arbeitgebern gefordert, die Kinder beschäftigen.

3. Tote in Mali
Wie unter anderem Spiegel Online, tagesschau.de, FAZ.net, Zeit Online melden, sind bei einem Überfall in Mali knapp 100 Menschen getötet worden. Unbekannte haben das Massaker in einem Dorf in der Region Mopi verübt. Die Täter*innen seien noch nicht identifiziert worden, aber ein ethnischer und verteilungspoiltischer Konflikt werde nicht ausgeschlossen. Der Konflikt in der Region habe sich durch das Auftauchen islamistischer Terrormilizen verschärft. Bereits im März seien bei einem ähnlichen Angriff 130 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundeswehr sei im Rahmen einer UN- und einer EU-Mission mit etwa 1000 Soldat*innen vor Ort im Einsatz.

The post 11. Juni 2019 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

11.06.2019 Minister Müller: "Kinderarbeit ist eine Tragödie für jedes einzelne Kind und für Entwicklungsländer als Ganzes"

BMZ - 11. Juni 2019 - 14:00
Anlässlich der derzeit in Genf stattfindenden Jahreskonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni erklärt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: "Auch im Jahr 2019 müssen weltweit noch immer über 150 Millionen Kinder arbeiten, um ihr Überleben zu sichern. Das sind über 150 Millionen Kinder, denen eine sorglose Kindheit und ihr Recht auf Bildung verwehrt werden."...
Kategorien: Ticker

Timor-Leste: Starke Frauen braucht das Land!

Misereor - 11. Juni 2019 - 11:47
Knapp drei Viertel der Frauen in Timor-Leste sind Opfer häuslicher und sexueller Gewalt. Christina ist eine von ihnen.

Weiterlesen

Der Beitrag Timor-Leste: Starke Frauen braucht das Land! erschien zuerst auf MISEREOR-Blog.

Kategorien: Ticker

Henkel und UNICEF: gemeinsam gegen Mangelernährung

Unicef - 11. Juni 2019 - 11:00
Ab 2019 unterstützt der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern UNICEF dabei, die Ernährung von Kindern weltweit zu verbessern, damit sie überleben und sich gesund entwickeln können. Gemeinsames Ziel ist es, möglichst vielen Kindern den Zugang zu einer gesunden und nahrhaften Ernährung zu ermöglichen.
Kategorien: Ticker

Digitalisierung hilft bei Agenda 2030

Vereinte Nationen - 11. Juni 2019 - 10:25

11. Juni 2019 – Das Gremium für digitale Zusammenarbeit der Vereinten Nationen hat den neuen technischen Bericht „Das Zeitalter der digitalen Interdependenz“ veröffentlicht. Darin heißt es, dass die digitale Zukunft sicherer und umfassender sein muss. Vor rund einem Jahr wurde das Gremium von Generalsekretär António Guterres ins Leben gerufen.

In dem Bericht wird untersucht, wie die digitale Technologie dazu beitragen kann, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen. In einer Zeit, in der rund die Hälfte der Weltbevölkerung noch keinen Zugang zum Internet hat, fordert das Gremium, dass jeder Erwachsene bis 2030 einen erschwinglichen Zugang zu digitalen Netzen, sowie zu digital gestützten Finanz- und Gesundheitsdiensten hat.

Kategorien: Ticker

Mit KI, Big Data und Citizen Science Giraffen schützen

reset - 11. Juni 2019 - 8:08
Wie viele Tier- und Pflanzenarten sind auch Giraffen vom Aussterben bedroht. Eine Mischung aus Big Data, Künstlicher Intelligenz und Citizen Science soll helfen, bessere Schutzmaßnahmen für die Tiere zu planen.
Kategorien: Ticker

Ursachen von Kinderarbeit stärker bekämpfen

Unicef - 11. Juni 2019 - 1:05
UNICEF zum Welttag gegen Kinderarbeit: Kinderarbeit raubt Kindern ihre Kindheit und zerstört ihre Zukunftschancen. Trotzdem müssen immer noch 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes zehnte Kind auf der Welt – arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.
Kategorien: Ticker

Mehr als nur eine Personalentscheidung

SWP - 11. Juni 2019 - 0:00

Europa hat gewählt, nun steht die Neubesetzung der EU-Institutionen an. Die meiste Aufmerksamkeit richtet sich auf personelle Fragen. Doch genauso wichtig ist die inhalt­liche und strukturelle Neuaufstellung der EU-Kommission, die unter Präsident Juncker zahlreiche Reformen erfahren hat. Zum Ende ihrer Amtsperiode ist die Bilanz ge­mischt: Die Kommission ist fokussierter geworden, und die interne Kohärenz deut­lich gestiegen. Doch viele der Gesetzgebungsvorschläge waren auch am Ende der Legis­laturperiode im Europäischen Parlament und/oder im Rat der EU nicht mehrheits­fähig. Das Leitbild der politischen Kommission hat sich zunehmend als unvereinbar mit den Kontrollaufgaben des höchsten Exekutivorgans der EU erwiesen. Die neue Kommission wird in einem schwierigeren politischen Umfeld agieren und selbst par­tei­politisch heterogener werden. Ihre Neuaufstellung sollte daher auch als Gelegenheit genutzt werden, um das Spitzenkandidatenprinzip anders zu interpretieren und um zwischen Parlament, Rat und neuer Kommission ein gemeinsames politisches Pro­gramm für die EU zu verhandeln.

Kategorien: Ticker

UN Global Compact Aufruf: SDG-Pioniere gesucht!

Global Compact - 11. Juni 2019 - 0:00
Der UN Global Compact hat im Mai seine Suche nach SDG-Pionieren für 2019 gestartet - gesucht werden junge Fach- und Führungskräfte, die in Unternehmen besondere Arbeit leisten, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) voranzubringen.
Kategorien: Ticker

Wege zum klimafesten Wald von Morgen: Wir brauchen die ökologische Waldwende dringender denn je!

Forum Umwelt & Entwicklung - 10. Juni 2019 - 17:48

Rede von László Maraz (Forum Umwelt und Entwicklung und BUND AK Wald)
Waldschutzkonferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am 14.6.2019 | Panel 2: Wege zum klimafesten Wald von Morgen

 

Wer für das Morgen plant, muss das Gestern analysieren und verstehen. Wie kam es zu der Wald- und Klimakrise, die uns so viele Sorgen bereitet? Wie können wir es besser machen?

 

Wenn Borkenkäfer sprechen können, würden sie folgende Worte an uns richten:

Großen Teilen der deutschen Forstwirtschaft ist es zu verdanken, dass unser Verbreitungsgebiet um das 14-fache, nämlich von etwa zwei auf 28 Prozent der Waldfläche vergrößert wurde.

Wir bedanken uns auch bei führenden Akteuren der Jägerschaft dafür, dass der von vielen Waldeigentümern und engagierten Förstern betriebene Waldumbau in Mischwälder mangels Ihrer „Schützenhilfe“ verhindert und verteuert wurde und nur langsam vorangekommen ist.

Wenn wir mit den Fichten fertig sind, haben vielleicht Forstprofessoren, von denen einige auch im Wissenschaftlichen Beirat Wald des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind, dafür gesorgt, dass uns viele neue Wunderbaumarten als Brotbäume zur Verfügung gestellt wurden.

Enttäuscht sind wir von den Umwelt- und Naturschützern, die die Anlage großer maschinenintensiver Holzplantagen ablehnen, und die sich gegen die Massenbaumhaltung aussprechen und Nadelbäume nur in Beimischung, in kleinen Gruppen innerhalb der Laubmischwälder empfehlen, damit für etwas Bauholz gesorgt ist.

Hilfreich war es auch, dass die forstlichen Interessengruppen es weitgehend unterlassen haben, beispielsweise an Freitagen auf öffentlichen Plätzen für echten Klimaschutz zu demonstrieren. Obwohl sie heute schon stärker von der Erdüberhitzung betroffen sind als Schülerinnen und Schüler. Stärker betroffen als Menschen, die den Hambacher Wald schützen und für den Kohleausstieg und eine echte Verkehrswende kämpfen.“

 

Soweit die Worte der Borkenkäfer. Sehr geehrte Damen und Herren, falls sich hiervon jemand provoziert fühlen sollte, kann ich Sie beruhigen:

 

Ich finde es schlimm, dass viele Waldeigentümer nicht zuletzt durch eine jahrzehntelange fehlgeleitete Forst- und Umweltpolitik wirtschaftliche Schäden erleiden oder befürchten müssen. Es ist auch provozierend, durch struktur- und artenarme Holzmonokulturen zu streifen, die von manchen Leuten in unzutreffender Weise als „Wald“ bezeichnet werden.

Bedauerlich ist auch, dass wichtige Verbandsvertreter es sträflich unterlassen, eine selbstkritische Ursachenanalyse vorzunehmen und die notwendigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Anstelle sich zu einer echten Waldwende zu bekennen, halten sie lieber die Hand aufhalten bitten um etwas Geld. Obwohl sie doch eigenen Aussagen zufolge einem wirtschaftsmächtigen „Cluster Forst und Holz“ angehören, das mit etwa 180 Milliarden Jahresumsatz vorgibt, „too big to fail“ zu sein. Geld für ein „Weiter so“?

Wir brauchen die ökologische Waldwende dringender denn je:

  1. Der Wald muss im Mittelpunkt stehen. Nur ein gesundes Ökosystem hat eine Chance, auch uns dauerhaft Waldfunktionen und Rohstoffe bereitzustellen. Nur die Holzwirtschaft ist nachhaltig und zukunftsfähig, die sich mit dem begnügt was der Wald leisten kann, ohne am Burnout zugrunde zu gehen.
  1. Die Gesellschaft möge den dringend notwendigen Waldumbau dann mit reichlichen Geld- und Personalmitteln unterstützen, wenn dieser darauf verzichtet, Holzplantagen anzulegen, Pestizide zu versprühen, Kahlschläge zu verursachen, massenweise Holz zu verbrennen oder gar neue Wunderbaumarten anzubauen, die noch weniger an die Erdüberhitzung angepasst sind als unsere heimischen Baumarten. Sie können die Klimakrise nicht totspritzen. Wir müssen die Wälder endlich umbauen.
  1. Wir brauchen dringend eine wald- und waldumbaugerechte Jagd. Wir dürfen es uns nicht mehr leisten, dass Laubbäume nur dann aufwachsen können, wenn wir teure Zäune bauen. Dass wir viele Jahre an Produktionszeit verlieren, weil die Verjüngung dauernd weggefressen wird. Wer überhöhte Schalenwildbestände zulässt oder sich nicht dagegen wehrt, hat die Unterstützung der SteuerzahlerInnen nicht verdient.

 

  1. Das Zulassen der natürlichen Sukzession ist als wichtige, kostengünstige und risikoarme Waldbauform zu fördern. In Laubwäldern sollte das Holz nur sehr schonend und behutsam eingeschlagen werden, um die Bestände nicht aufzureißen und der Austrocknung preiszugeben.
  1. Die Überforderung der Wälder als angebliche „Klimaretter“ sollte unterlassen werden. Weder das Energieholz, noch das Bauholz können einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Alleine der Ersatz der Braunkohle, die jährlich aus dem Tagebau Hambach gefördert wird, würde einen Holzeinschlag von mehr als 80 Millionen Festmeter Holz erfordern. Der Wald kann nicht das Versagen unserer Verkehrspolitik und unseres überzogenen Konsums von Energie und Rohstoffen ausgleichen.
  1. Auch die GRÜNEN haben kürzlich leider im Bundesrat für Importe von Erdgas gestimmt. Diese Fehlentscheidung können Sie mit noch so vielen Windkraftanlagen oder Elektroautos niemals wettmachen. Ohne den raschen Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern haben unsere Wälder aber keine Überlebenschance.
  1. Die Forstwissenschaft muss dringend neu aufgestellt werden. Wir brauchen ForstwissenschaftlerInnen, die sich ganzheitlich für den Wald engagieren, anstatt sich nur an den Begehrlichkeiten von Holzverbrauchern zu orientieren. Nachhaltigkeit definiert sich im gesunden Waldökosystem, und nicht am Markt.
  1. Die Forstwissenschaft sollte sich, nachdem ausführlich über die Unkosten einer Unterschutzstellung von 5% der Waldfläche berichtet wurde, endlich mit den gesamten Kosten bzw. Schäden der seit vielen Jahrzehnten stark überhöhten Schalenwildbestände befassen, diese ermitteln und Lösungen anmahnen.
  1. Die Waldeigentümer und die Akteure der Forstwirtschaft sollten sich nicht nur als Opfer der Wald- und Klimakrise betrachten. Sie müssen sich für Klimaschutz und für alle Wälder einsetzen, und zwar nicht nur in Deutschland oder Brasilien, sondern auch beispielsweise in Rumänien, wo derzeit alte Wälder auch in Schutzgebieten legal und illegal abgeholzt werden. Mitten in Europa.
  1. Wälder können die von uns verursachte Umwelt- und Klimakrise nicht für uns lösen. Wir haben den Wald zum Patienten gemacht. Es ist Zeit, ihn zu retten. Wenn dies auf ökologische Art und Weise geschehen soll, sollten wir alle dafür werben, die erforderlichen Geld- und Personalmittel bereitstellen.

Um den Schutz der Borkenkäfer brauchen wir uns auch dann nicht zu sorgen, wenn wir unsere Wälder zu hoffentlich überlebensfähigen Ökosystemen umgestaltet haben. In den Wäldern, in denen sie natürlicherweise vorkommen, aber auch in beigemischten Fichtenkleinbeständen werden sie überleben, ohne wirtschaftliche Probleme zu verursachen.

Die Borkenkäfer sind nicht schuld an der Waldkrise. Wer seinen Groll gegen die Insekten richtet, verliert die wahren Ursachen aus den Augen. Die Borkenkäfer sind Teil des Ökosystems und machen nur ihren Job.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit

Kategorien: Ticker

Warum eine Berufsausbildung für den Personentransport in Nairobi wichtig ist und junge Frauen Arbeitsplatzangebote brauchen | E+Z

Weblinks - 9. Juni 2019 - 23:43

Comments:

  • In Nairobi betreiben private Transportunternehmen die Buslinien. Eines von ihnen ist Citi Hoppa. Geschäftsführerin Judy Thuo setzt auf Qualität in der Kundenbetreuung. Sie erklärt, warum betriebliche Ausbildung im öffentlichen Nahverkehr nötig ist und warum besonders Frauen Erwerbschancen brauchen. - Karsten Weitzenegger

Tags: frauen, entwicklung, berufsbildung, Kenia

by: Karsten Weitzenegger

Kinderarbeit: Die sieben wichtigsten Fragen und Antworten

Unicef - 7. Juni 2019 - 14:52
Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu Kinderarbeit im Überblick – und so viel vorweg: Wenn Ihre Kinder nicht beim Aufräumen oder Rasen mähen helfen wollen und sich dabei auf das Verbot von Kinderarbeit berufen, dürfen Sie getrost widersprechen.
Kategorien: Ticker

Der neue Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz ist da

Engagement Global - 7. Juni 2019 - 14:39
Bildungsangebote des Globalen Lernens zeichnen sich durch Methodenvielfalt und die Orientierung an den Bedürfnissen und Erfahrungen der Lernenden aus. Foto: Engagement Global

Ab sofort ist die Printversion des neuen Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz verfügbar sowie die digitale Version ab Ende Juni in der interaktiven Datenbank zu finden. Von Dienstag, 4. Juni, bis Donnerstag 6. Juni 2019 wurde in Trier, Klingenmünster und Koblenz der neue Kompass vorgestellt. Er bündelt die vielfältigen Bildungsangebote des Globalen Lernens und informiert zu Anbieterinnen und Anbietern sowie Bildungsinitiativen solcher Angebote in und für Rheinland-Pfalz.

In Trier kamen Interessierte, Bildungsanbieterinnen und –anbieter sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Austausch und zur Vorstellungen des Kompasses bei einem Workshop zusammen. Unter dem Motto „Globales Lernen in Eifel, Hunsrück und der Region Trier: Themen aus aller Welt in unserer Region“ wurden außerdem verschiedene Mitmachangebote des Globalen Lernens aus der Region vorgestellt. Beispielhaft stellte die Toupi-Group ihr Angebot zum Demokratie-Lernen vor.

Bei dem Workshop „Sozial-ökologischer Wandel in der Südpfalz: Das ‚Gute Leben‘ und andere Ansätze zum Globalen Lernen“ wurden Material- und Projektangebote lokaler Bildungsanbieterinnen und -anbieter aufgezeigt sowie nach Vernetzungsmöglichkeiten für mögliche gemeinsame Projekte in der Region gesucht. Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Südpfalz aus. Neben vielfältigen Bildungsakteuren war auch Federico Koelle von der Organisation Fundación Cerro Verde/ Schutzwald e.V. anwesend, die derzeit am Süd-Nord-Austausch-Programm von weltwärts teilnimmt. Er betonte, dass zum „Buen Vivir“ die Stärkung der Gemeinschaft nötig sei. Die Mehrheit der Anwesenden stimmte dem zu und unterstrich den Wert lokaler Zentren und konkrete Vernetzungsmöglichkeiten im ländlichen Raum, wie sie die Bürgerstiftung Pfalz anbietet.

Über beispielhafte Wege vom Lernen zum Handeln wurde bei dem Vernetzungstreffen in Koblenz gesprochen. Bildungsanbieterinnen und –anbieter aus der Region stellten ihre Arbeit vor und sprachen über Wege, wie Globales Lernen zu lokalem Handeln führen kann. Das ISSO-Institut plant dazu weitere Veranstaltungen. Der Vertreter des Ministeriums für Bildung, Jan-Hendrik Winter, hob die Bedeutung des Kompass Globales Lernen hervor und versprach, die Verbreitung in Rheinland-Pfalz weiter zu unterstützen.

Globales Lernen steht für Vielfalt und einen offenen pädagogischen Ansatz. Bildungsangebote des Globalen Lernens zeichnen sich durch Methodenvielfalt und die Orientierung an den Bedürfnissen und Erfahrungen der Lernenden aus. Sie sind interaktiv, kreativ, partizipativ und spielerisch.

Zu den drei Veranstaltungen luden ELAN e.V., die Lokale Agenda 21 Trier, die Bürgerstiftung Pfalz, das ISSO-Institut und die Außenstelle Mainz von Engagement Global ein.

Der Kompass Globales Lernen in Rheinland-Pfalz ist ein Ergebnis der Kooperation zwischen dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk (ELAN) e.V., der dort angesiedelten Fachpromotion Globales Lernen und der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland von Engagement Global.

Kontakt

Die gedruckte Ausgabe des Kompass Globales Lernen in Rheinland-Pfalz kann bei ELAN e.V. bestellt werden per E-Mail an:

bildung@elan-rlp.de

Kleinere Stückzahlen können auch bei der Außenstelle von Engagement Global in Mainz abgerufen werden per E-Mail an:

aussenstelle.mainz@engagement-global.de

Mehr Informationen

Zum Online-Angebot des Kompass Globales Lernen in Rheinland Pfalz (ab Ende Juni verfügbar)

Kategorien: Ticker

Wegen Klimawandel: Änderungen vorbehalten!

BfdW - 7. Juni 2019 - 14:06
Im Rahmen der European Sustainable Development Week hat die Botschaft von Neuseeland in Deutschland zusammen mit Brot für die Welt zu einem Film- und Diskussionsabend eingeladen, um die Betroffenheit der pazifischen Inseln durch den Klimawandel in den Fokus zu stellen.

Mit dem Titel “Subject to Change – Pacific Islands on the frontline of climate change” haben am 3. Juni die Botschaft von Neuseeland und Brot für die Welt in das Haus des Werkes EWDE für einen Film- und Diskussionsabend eingeladen. Die Abendveranstaltung reihte sich damit in die Veranstaltungen der “Diplomacy for Sustainability” - Woche. Unter diesem Motto stellten diese Woche das Auswärtige Amt und 23 in Berlin vertretene Botschaften während der European Sustainable Development Week 2019 (ESDW19) ihre Arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Sustainable Development Goals (SDGs) vor.

Brot für die Welt hat gleich zugestimmt, als die Botschaft von Neuseeland die Anfrage gestellt hat gemeinsam ein Event zu gestalten, bei dem die starke Verletzlichkeit der pazifischen Inseln gegenüber des Klimawandels im Fokus steht und wie Klimagerechtigkeit erreicht werden kann für die betroffene Bevölkerung.

Nach der Eröffnung der Abendveranstaltung durch Antje Monshausen, Referatsleitung Wirtschaft und Umwelt bei Brot für die Welt, wurde der neuseeländische Dokumentarfilm „Subject to change“ (auf Deutsch „Änderungen vorbehalten“) gezeigt, der über das Schicksal der am Pazifikufer gelegenen Dorfgemeinschaften, die mit den Auswirkungen des Klimawandels kämpfen, informiert.

Im Anschluss an den Film begrüßte der Botschafter von Neuseeland in Deutschland, S. E. Herr Rupert Thomas Holborow das Publikum und lud zu einer Podiumsdiskussion, um die Verletzlichkeitsaspekte im Pazifik vertieft aufzugreifen und zu debattieren, was getan werden muss, damit niemand in der Klimakrise zurückgelassen wird.

Moderiert durch Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland, wurde der Botschafter von Tuvalu in der EU, S. E. Aunese Makoi Simati, gebeten in Reflexion auf den Dokumentarfilm die Auswirkungen des Klimawandels auf seinen kleinen Inselstaat zu beschreiben und seine Erwartungen an Staaten wie Deutschland und Neuseeland in der Unterstützung von Tuvalu in der Klimakrise.

Der Botschafter hat dabei sehr deutlich gemacht, dass Tuvalu nicht auf internationale Hilfe wartet, um die Bewohner vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen, sondern selbst sehr aktiv Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe ergreift. Neben diversen Anpassungsmaßnahmen und der Reduktion des ohnehin schon sehr niedrigen CO2-Ausstosses, hat Tuvalu auch einen Survival Fund, der im Fall eines Extremwetterereignisses wie zum Beispiel eines Zyklons sofort der Bevölkerung zur Verfügung steht. So wolle man garantieren, dass die Bevölkerung sich von klimabedingten Schäden und Verluste sofort wieder rehabilitieren kann.

Sabine Minninger, Referentin für internationale Klimapolitik bei Brot für die Welt, hat Tuvalu, Fidschi und Französissch Polynesien mehrfach im Rahmen ihrer Arbeit besucht, zuletzt zusammen mit dem Klimabotschafter von Brot für die Welt, dem ARD-Wettermann Sven Plöger. Sie gab zu bedenken, dass die Bereitstellung von Klimafinanzierung für die Kompensation von klimabedingten Schäden und Verluste im Südpazifik keine Charity-Maßnahme ist, sondern die Industriestaaten und ölexportierende Entwicklungsländer wie zB Saudi Arabien gemäß des Verursacherprinzips in der Verantwortung stehen. Dementsprechend sollten diese Staaten auch in der Verantwortung stehen, die ärmsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppen in der Klimakrise zu unterstützen. Zusammen mit weltweiten NGO-Bündnissen wie der ACT Alliance und dem Climate Action Network fordert Brot für die Welt daher auch die verpflichtende Bereitstellung von Klimafinanzierung für Betroffene von klimabedingten Schäden und Verluste. Dieses Anliegen der ärmsten und verletzlichsten Staaten wie der pazifischen Inselstaaten wurde leider im Pariser Klimaabkommen nicht verankert und müsste daher nun nachträglich vereinbart werden.

Ingrid-Gabriela Hoven, Leiterin der Abteilung „Globale Zukunftsfragen – Sektoren“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellte die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung vor wie zum Beispiel die Unterstützung eines pazifischen Klimarisikopools, der wie eine „Klimaversicherung“ den Menschen nach einem Extremereignis hilft, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Die Bundesregierung hält auch ihr Versprechen, ihren Beitrag für den Grünen Klimafond zu verdoppeln und Frau Hoven würde sich freuen, wenn andere Industriestaaten ebenso ihren fairen Beitrag leisten würden zur Finanzierung von CO2-Minderungs- und Anpassungsprojekten im Globalen Süden. Sie steht auch zu der Klimaverantwortung Deutschlands und hält daher einen schnellen Kohleausstieg sowie ein Klimarahmengesetz für dringend notwendig.

Dr. Nina Hall, Assistenzprofessorin am Bologna Institute for Policy Research, beschäftigt sich wissenschaftlich mit der neuseeländischen Klima- und Migrationspolitik. Vor dem Hintergrund, dass im schlimmsten Fall die pazifischen Inseln Aufgrund des Meeresspiegelanstiegs unbewohnbar werden beschäftigt sie sich mit den Einwanderungsgesetzen von Neuseeland.

Die Beiträge aufgrund der unterschiedlichen Expertise der Podiumsgäste lieferten noch genug Diskussionsstoff für die anwesenden ZuhörerInnen, die anschließend bei einem Empfang im Foyer des Werkes noch angeregt lange weiter diskutierten.

 

Thema (BfdW) : KlimafluchtKlima, Energie und UmweltKlimaLänderbezug (Asien): FidschiVeranstaltung bzw. Programme: Politische Veranstaltungen Bildergalerie: 

v.l.n.r. Nina Hall, Ingrid-Gabriela Hoven, Christiane Averbeck

© Deniz Rönsch

 

Botschafter von Tuvalu in der EU, S. E. Aunese Makoi Simati mit Christiane Averbeck und Sabine Minninger

© Deniz Rönsch

 

Botschafter von Neuseeland in Deutschland, S. E. Herr Rupert Thomas Holborow

© Deniz Rönsch

 

 

Links: Der Dokumentarfilm: Subject to ChangeDoku-Beitrag von Brot für die Welt: Tuvalu in Zeiten des KlimawandelsBlogbeitrag: Tuvalu - Should I stay or should I go
Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren