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China: Fahrräder feiern ein Comeback

Vereinte Nationen - 4. Juni 2019 - 12:34

04 Juni 2019 – Autos haben in vielen chinesischen Städten das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel abgelöst. Da jedoch die Luftverschmutzung ein großes Problem für das Land darstellt, erlebt das Fahrrad dank der digitalen Technologien und des Denkens des 21. Jahrhunderts ein Comeback.

Während China einst als das “Königreich des Fahrrads“ galt, haben in den letzten vier Jahrzenten Chinas wirtschaftlicher Wohlstand und die Verstädterung viele Menschen dazu gebracht, auf Kraftfahrzeuge als Hauptverkehrsmittel umzusteigen. Dies trägt zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität bei. Das belegen auch Messungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Dem Problem der Luftbelastung soll jetzt entgegengewirkt werden. So hat die Regierung der Stadt Hangzhou die fahrradfreundliche Infrastruktur verbessert und fast 86.000 öffentliche Fahrräder zur Verfügung gestellt. Mit einer Smartcard können Benutzer problemlos auf alle öffentlichen Verkehrsmittel zugreifen.

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Grün ist die Hoffnung in Haiti

Welthungerhilfe - 4. Juni 2019 - 12:08
Wie die Deutsche Welthungerhilfe gegen Dürreschäden und Erosion kämpft.
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Was kommt nach dem Neoliberalismus?

Baustellen der Globalisierung - 4. Juni 2019 - 11:58
Gastblog von Joseph E. Stiglitz

Welche Art von Wirtschaftssystem trägt am besten zum menschlichen Wohlergehen bei? Die heutige Zeit wird zunehmend von dieser Frage geprägt, da wir nach vierzig Jahren Neoliberalismus in den Vereinigten Staaten und anderen Industrieländern wissen, was nicht funktioniert.

Das neoliberale Experiment – also niedrigere Steuern für die Reichen sowie Deregulierung der Arbeits- und Produktmärkte, Finanzialisierung und Globalisierung – ist spektakulär gescheitert. Das Wachstum ist geringer als in den 25 Jahren nach den Zweiten Weltkrieg, und der größte Teil davon hat sich ganz oben an der Einkommenspyramide angesammelt. Weiter unten stagnieren oder fallen die Einkommen seit Jahrzehnten, und deshalb muss der Neoliberalismus für tot und begraben erklärt werden.

Um seine Nachfolge konkurrieren mindestens drei politische Alternativen: der rechtsextreme Nationalismus, der gemäßigt-linke Reformismus und die progressive Linke (die gemäßigte Rechte steht für das neoliberale Scheitern). Trotzdem aber halten diese Alternativen mit Ausnahme der progressiven Linken an einer Form der Ideologie fest, deren Verfallsdatum überschritten ist (oder sein sollte) ...

... den kompletten Artikel finden Sie >>> hier.
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Lernen im digitalen Zeitalter

Engagement Global Presse - 4. Juni 2019 - 10:46
Die Dokumente „Orientierung gefragt“ und „OER und BNE“ finden Sie in der Mediathek. Foto: Engagement Global

Engagement Global hat in der Reihe Veröffentlichungen zum Orientierungsrahmen nun auch eine Handreichung zum Verhältnis von Open Educational Resources (OER) und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) veröffentlicht. Die Veröffentlichung zeigt, dass OER und BNE sich ergänzen und tragende Elemente einer guten Schule für das digitale Zeitalter sind. Als frei zugängliche Bildungsmaterialien räumen OER den Nutzerinnen und Nutzern umfassende Rechte ein – auch zur Gestaltung und Verbreitung von Bildungsmaterialien.

Im Fokus stehen die pädagogischen Möglichkeiten für Schulen, die sich durch OER und BNE ergeben. In den Bereichen Bildungskultur, Didaktik und Schulentwicklung werden Chancen und Bedingungen für ein gutes Gelingen dargestellt sowie Herausforderungen und Perspektiven, beschrieben. Hierzu zählen beispielsweise Fragen der Qualitätssicherung, des Zugangs und der Sicherheit. Das Papier bietet eine Sammlung von praktischen Ideen und Anregungen sowie Beispiele guter Praxis. Anliegen ist es auch, den Austausch zwischen OER- und BNE-Communities anzuregen.

Der Impuls zur Erstellung dieser Handreichung entstand während der 9. KMK (Kulturministerkonferenz)/BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)- Fachtagung zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (OR), die vom 6. bis 7. Dezember 2018 in Köln stattfand. Teilnehmende des Workshops „OR goes OER – Schnittstellen von Open Educational Resources und BNE“ hatten gemeinsam erarbeitet, was nun als Ergebnisse und Ideen zusammengefasst und aufbereitet in der Handreichung vorliegt.

Die Publikation versteht sich als ein Beitrag zur Diskussion um die wechselseitige Bereicherung von BNE und Digitaler Bildung, die mit dem 2018 erschienenen Diskussionspapier „Orientierung gefragt“ von Engagement Global 2018 angestoßen wurde. Die Abteilung Schulische Bildung von Engagement Global koordiniert diesen Prozess im Kontext der Weiterentwicklung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung (OR).

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Stiftungen für SDG

Engagement Global Presse - 4. Juni 2019 - 9:52
Anwendung der Experimanto-Box in der Fundacion Ninos del Arco Iris in Urubamba. Foto: Uli Reinhardt / Zeitenspiegel/ Siemens Stiftung

Unter der gemeinsamen Federführung von Engagement Global und dem EZ-Scout Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzten Studierende der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ein ambitioniertes Projekt um. Sie recherchierten und dokumentierten Stiftungsprojekte, die zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen. Herausgekommen sind 17 Factsheets, die jeweils eine Stiftung mit ihrem Projekt vorstellen.

Zusätzlich unterstützt wurde das Projekt vom Deutschen Stiftungszentrum (DSZ) sowie mit einer Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

„Darüber hinaus war das Projekt eine tolle praxisnahe Gelegenheit für die Studierenden, sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und der Agenda 2030 im Rahmen ihres Studienganges genauer auseinanderzusetzen“, so Susanne Schmeier, Projektleitung der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie von Engagement Global.

Die Factsheets zeigen, dass Stiftungen wie viele andere Einrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen leisten. Diese Ziele, international als SDG (Sustainable Development Goals) bekannt, wurden 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) verabschiedet und die VN-Mitgliedsstaaten haben sich zu ihrer Umsetzung bis zum Jahr 2030 verpflichtet. Zu den Zielen zählen die Beendigung von Armut und Hunger, der gerechte Zugang zu Bildung und lebensnotwendigen Ressourcen, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Natur und Umwelt, die Gleichstellung der Geschlechter und die Sicherung von Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Konsum.

Die Veröffentlichung dieser Beispiele will weitere Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen ermuntern, aktiv für die 17 Ziele zu werden, ihr Engagement dafür zu verstetigen und auszubauen.

Wollen Sie oder Ihre Stiftung sich auch entwicklungspolitisch engagieren? Engagement Global mit der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie unterstützt Sie dabei gerne mit Beratung, Vernetzung, Qualifizierung und Förderangeboten. Auf dem Deutschen StiftungsTag 2019 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen finden Sie uns von Mittwoch, 5. Juni, bis Freitag, 7. Juni 2019 im

Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2 , 68161 Mannheim , 1. Etage / Stand Nummer 6

Kontakt

Susanne Schmeier
Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie
Telefon +49 (0)228 20 717-573
stiftungen@engagement-global.de

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DIE ANSAGE – Veranstaltung von RNE und RENN-Leitstelle

RNE Termin - 4. Juni 2019 - 8:03

Am 17. September 2019 findet in Berlin die Veranstaltung DIE ANSAGE von RNE und RENN-Leitstelle statt. Sie richtet sich an alle, die nicht nur reden, sondern handeln (wollen) und das weltweit. Anmeldungen sind jetzt möglich.

Der Beitrag DIE ANSAGE – Veranstaltung von RNE und RENN-Leitstelle erschien zuerst auf Rat für Nachhaltige Entwicklung.

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Ciao CO2! Eine portugiesische Insel will komplett auf fossile Brennstoffe verzichten

reset - 4. Juni 2019 - 7:08
Erneuerbare Energie, Vehicle-to-Grid, Second-Life-Batteriespeicher und Cloud-Plattform – eine Kombination aus all dem soll eine Insel frei von fossilen Brennstoffen machen.
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Ein neuer Haushalt für die EU

SWP - 4. Juni 2019 - 0:00

Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU sind stets langwierig, komplex und konfliktreich. Nicht anders ist dies beim MFR 2021–2027, der ein Finanzvolumen von rund 1,3 Billionen Euro umfassen soll. Die Verhandlungen drehen sich wie üblich um politische Prioritäten, die dafür festzulegenden Aufwendungen und die Verteilung der finanziellen Lasten unter den Mitglied­staaten. Erschwert wird der laufende Prozess durch den bevor­stehenden Brexit, denn das Vereinigte Königreich hat bisher erhebliche Beträge zum Haushalt der Union beigesteuert. Hinzu kommen neue Aufgaben für die EU, die zusätzliche Mittel notwendig machen, wie der Aufbau einer Verteidigungs­union, ein verstärkter Schutz der EU-Außen­grenzen und die Stabilisierung der Eurozone.

Seit die Europäische Kommission am 2. Mai 2018 ihren Vorschlag für eine pragmatische Reform des EU-Budgets vorlegte, verhandeln die Mitglied­staaten über ein umfassendes Paket. Allerdings schwindet mittlerweile der Zusammen­halt in den Koalitionen von Nettozahlern und Nettoempfängern. Die heikle Gemengelage macht Verlauf und Ergebnisse des Aushandlungs­prozesses schwerer vorhersehbar und die Akteure weniger berechenbar. Wegen der zunehmenden Unsicherheit wächst bei allen Beteiligten die Erwartung, dass Deutschland eine ausgleichende Rolle spielen wird. Viele Länder erhoffen sich, dass Deutschland als stärkste Volkswirtschaft und größter Nettozahler zusätzliche Ressourcen aufbringen wird, um einen Konsens über den neuen MFR zu ermöglichen. Deshalb benötigt die Bundes­regierung klare und feste Vorstellungen, auf welchen Feldern sie EU-Politiken modernisieren sowie weiter europäisieren und vergemeinschaften will.

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Engagement Global auf dem Kirchentag

Engagement Global Presse - 3. Juni 2019 - 17:01
Durch Upcycling zum eigenen Sportmaterial. Foto: Florian Gaertner

Engagement Global nutzt einmal mehr das Forum, das der Evangelische Kirchentag für gesellschaftspolitische Fragen bietet, für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und den Austausch mit der Zivilgesellschaft. Den roten Faden der dreitägigen Präsenz (20. bis 22. Juni 2019) bilden die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auf dem Markt der Möglichkeiten informieren und beraten, wie praktisches Engagement dafür aussehen kann:

Halle 4, Stand 4-J28 (Themenbereich Globale Herausforderungen)

Gute Beispiele, wie nachhaltige oder faire Beschaffung auch im Sport funktionieren kann, bieten die beiden Workshops im Eissportzentrum Westfalen, Erdgeschoss, am Samstag, 22. Juni 2019, von 11 bis 13 Uhr:

Fair Play in der Sportartikelindustrie? Ein Planspiel
Referent: Lucas Milbert, Engagement Global Außenstelle Nordrhein-Westfalen
Seminarraum 1

Durch Upcycling zum eigenen Sportmaterial
Referent: Ralph Mouchbahani, Athletic-Solutions/Deutscher Olympischer Sportbund
Seminarraum 2

Engagement Global ist nicht nur mit einem Stand in der Westfalenhalle und Workshops im Eissportzentrum präsent, sondern auch im Außenbereich vor der Westfalenhalle. Dort bietet der Kirchentag auf den

Außenbereichsflächen A4 und A5, Zentrum Sport

eine auch ohne Eintrittskarte zugängliche Veranstaltungsfläche für zahlreiche sportliche Aktivitäten wie Torwandschießen, Parcours, Klettern oder Volleyball. Dieses Zentrum Sport beherbergt auch den Aktionsstand von Engagement Global und dem Kooperationspartner DOSB (Deutscher Olympischen Sportbund) und dort wird das Crossboccia-Spiel GloBall zum Einsatz kommen. Entwickelt wurde das Spiel in Zusammenarbeit des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global mit MÖWe (Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, westfälische Landeskirche), dem CVJM (Christlicher Verband Junger Menschen) und dem katholischen Sportverband DJK (Deutsche Jugendkraft).

Vor der Westfalenhalle finden Interessierte auch das 17Ziele-Mobil, das mit einer Vielzahl interaktiver Angebote lockt, die Informationen rund um die 17 Ziele spielerisch vermitteln.

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03. Juni 2019

ONE - 3. Juni 2019 - 15:55

1. Wahl in Algerien abgesagt
Unter anderem Tagesschau.de, Zeit Online, die tageszeitung (taz), Spiegel Online, der Deutschlandfunk, die Welt und die Frankfurter Rundschau melden, dass die Präsidentschaftswahl in Algerien verschoben werden muss. Der algerische Verfassungsrat habe die Kandidatur der zwei einzigen Kandidaten nicht akzeptiert und deshalb das Abhalten der Wahl am 4. Juli für „unmöglich“ erklärt. Grund dafür sei ein Mangel an Kandidat*innen und dass die zwei zur Wahl angetretenen Kandidaten die Bedingungen für eine Kandidatur nicht erfüllen. Um antreten zu dürfen, brauchen sie zum Beispiel die Unterstützung von 60.000 Bürger*innen oder 600 gewählten Amtsträger*innen. Da die Wahl nicht mehr wie geplant stattfinden könne, sei Interimspräsident Abdelkader Bensalah nun dafür verantwortlich, einen neuen Termin festzulegen. Laut Verfassung laufe jedoch auch Bensalahs Amtszeit bereits am 9. Juli ab.

2. Tansania: Plastiktütenverbot in Kraft getreten
Wie unter anderem Tagesschau.de, Spiegel Online, Zeit Online und die Frankfurter Rundschau bereits am Wochenende berichteten, ist am 1. Juni das Plastiktütenverbot in Tansania in Kraft getreten. Seit Samstag dürfen dort keine Plastiktüten mehr importiert, exportiert, produziert, verkauft oder genutzt werden. Bei Nichteinhaltung drohen empfindliche Strafen. Hersteller*innen können mit bis zu 390.000 Euro oder zwei Jahren Gefängnis bestraft werden. Auch Privatpersonen müssen bei einem Verstoß gegen das Verbot mit bis zu 12 Euro Strafe oder zwei Wochen Haft rechnen. Lediglich Plastik für den medizinischen Gebrauch, für die Landwirtschaft oder die Bauindustrie sei von dem Verbot ausgeschlossen. Tansania sei damit das dritte afrikanische Land, nach Ruanda und Kenia, das Plastiktüten verbiete. International haben bereits 61 Staaten ein solches Gesetz eingeführt. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordere dies auch für Deutschland.

3. Die Gefahr der Digitalisierung
Zuletzt thematisierten mehrere Zeitungen die digitale Entwicklung Afrikas. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, dass der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei ein 2015 geschlossenes Telekommunikation-Grundsatzabkommen mit der Afrikanischen Union um weitere drei Jahre verlängert hat. Da Afrika als größter Wachstumsmarkt der Mobilfunkbranche gelte und angesichts des gegenwärtigen Streits des chinesischen Konzerns mit den USA, sei dies von großer Bedeutung. Huawei sei bereits jetzt Vorreiter beim afrikanischen Mobilfunknetz-Aufbau. Die Deutsche Welle schreibt unterdessen, dass das Rennen um die digitale Vorherrschaft in Afrika zunehmend von US-amerikanischen Unternehmen wie Amazon, Google und Facebook bestimmt wird. Um mehr Menschen Zugang zu ihren Plattformen zu ermöglichen, wollen die US-Konzerne die notwendige digitale Infrastruktur schaffen. Der Soziologe Michael Kwet der Universität Yale sehe in diesem Vorhaben strukturelle Gefahren für Afrika und warne vor „digitalem Kolonialismus“. Die amerikanischen Konzerne können dadurch die Kontrolle über den gesamten digitalen Datenverkehr Afrikas gewinnen. Gerade ärmere Länder können mit den Unternehmen aus dem Ausland nicht konkurrieren. Dies verhindere, dass sie eigene Industrien entwickeln. Dominic Johnson thematisiert in der tageszeitung (taz) totalitäre Überwachungssysteme, welche durch das Projekt der „digitalen Seidenstraße“ in Afrika auf dem Vormarsch seien. Huawei und andere Sicherheitsfirmen versorgen den bisher in diesem Bereich unerschlossenen afrikanischen Markt bereits jetzt mit 5G-Netzwerken und Überwachungssystemen. Diese werden zur Überwachung, sozialen Kontrolle und Manipulation der Bevölkerung genutzt. Gerade in Staaten mit einer lebendigen Zivilgesellschaft habe dies negative Auswirkungen.

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Vitaler ländlicher Raum

KMGNE - 3. Juni 2019 - 15:18

Am 21. Mai fand das Netzwerktreffen “Vitaler ländlicher Raum in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und den Niederlanden“ statt, das die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Zusammenarbeit mit der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE) veranstaltete. Teilgenommen hat auch das KMGNE.

Das Netzwerktreffen fand in Bollewick, in der Nähe des Müritzsees statt. Nach mehreren Begrüßungsworten und Einführungen (etwa Prof. Dr. Henning Bombeck, Inhaber der Professur Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke, Universität Rostock) sprachen die Mitglieder der Delegation (Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, König Willem-Alexander der Niederlande, Königin Máxima der Niederlande, Minister Till Backhaus, Ministerin Cora van Nieuwenhuizen) mit Vertretern ausgesuchter Projekte und Initiativen.

Das Nachmittagsprogramm bildeten Workshops, in denen über Digitalisierung, Tourismus, Mobilität, Ausbildung & Arbeiten, Umweltschutz oder soziale Teilhabe im ländlichen Raum diskutiert wurde. Das KMGNE stellte dar, wie über Netzwerke von raumwirksamen Pionieren, Bürgerstiftungen, Künstlern, Selbstdenkern der transformative Umstieg zu resilienzfähigen und suffizienten Strukturen und individuellen und institutionellen Kompetenzen für eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge erprobt wird. Ein aktuelles Projekt, in dem das KMGNE entsprechend vorgeht, ist Land*Stadt Transformationen.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

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40.000ste Freiwillige im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts

Engagement Global Presse - 3. Juni 2019 - 14:56
Laura Stertenbrink (Mitte) mit Bridget Lakion (links) und Glory Akim (rechts), die in der Aufsicht und Produktion von Taste of Malawie .V. arbeiten. Foto: Laura Stertenbrink

Laura Stertenbrink ist die 40.000ste Freiwillige, die seit Start des weltwärts-Programms 2008 einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst leistet. Über die deutsche Entsendeorganisation artefact unterstützt sie in Malawi eine Schneiderei, die talentierte Frauen ausbildet und sie in die Selbstständigkeit begleitet. Die Zahl 40.000 berücksichtigt alle Freiwilligen aus Deutschland sowie alle Engagierten aus Ländern des Globalen Südens, die in Deutschland ihren weltwärts-Freiwilligendienst absolvieren.

„Ich freue mich sehr, die 40.000ste Freiwillige im weltwärts-Programm zu sein. Meine Motivation war vor allem, eine andere Lebens- und Arbeitswelt kennenzulernen. Raus aus dem deutschen Automatismus. Und auch um meiner beruflichen Laufbahn einen neuen Weg zu geben. Zurück zu den Wurzeln quasi“, sagt Stertenbrink, die mit 16 Jahren eine Ausbildung zur Bekleidungstechnischen Assistentin machte und später Wirtschaftswissenschaften studierte. „Bei Taste of Malawi unterstütze ich in der Produktion, im Design, der Schnitterstellung und im Unterricht. Ich hoffe, den Frauen ein bisschen Mut auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zuzusprechen, da auch mein beruflicher Werdegang viele Stationen und Herausforderungen mit sich gebracht hat. Daher sehe ich den Erhalt und Aufbau eines soliden Selbstvertrauens als essenziell an, wenn die Frauen später ihr eigenes Business haben werden.“

Taste of Malawi e. V. ist ein junges Nähprojekt, das Frauen durch gezielte Förderung und Weiterbildung auf ihrem Weg in ein unabhängiges Leben unterstützt. Sie erhalten eine einjährige Schneiderausbildung, die in Kombination mit kaufmännischen Workshops das Fundament für die berufliche Selbstständigkeit bildet.

Vorbereitet auf ihren Freiwilligendienst wurde Laura Stertenbrink von artefact, einer bereits seit 2008 anerkannten Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Lerndienstes.

Über weltwärts

weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren können sich über den staatlich geförderten Lerndienst in Projekten in Deutschland (Süd-Nord-Komponente) sowie in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien (Nord-Süd-Komponente) für sechs bis 24 Monate engagieren. Ziele von weltwärts sind, dass die Teilnehmenden eine andere Lebensweise kennenlernen sowie Impulse für ein solidarisches Engagement nach der Rückkehr mitnehmen und verwirklichen. Seit 2012 ist weltwärts als Gemeinschaftswerk von Staat und Zivilgesellschaft organisiert. Die administrative Koordinierung des Programms liegt im Auftrag des BMZ bei Engagement Global gGmbH.

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UN-Sonderberichterstatter kritisiert Staaten für ihren Umgang mit Assange

Vereinte Nationen - 3. Juni 2019 - 11:18

03 Juni 2019 - Nachdem er Julian Assange in einem Londoner Gefängnis besuchen konnte, hat Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter für Folter, seine dringende Besorgnis über das Wohlergehen des Wikileaks-Mitbegründers geäußert. Er kritisiere, dass „eine Gruppe demokratischer Staaten“, sich gegen den Gefangenen „verbündet“ habe, mit dem Ziel Assange „zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.“

Weiter warnte er davor, den umstrittenen Aktivisten an die USA auszuliefern. Melzer erklärte: „Meine größte Sorge ist, dass Herr Assange in den Vereinigten Staaten einem echten Risiko ernsthafter Verletzungen seiner Menschenrechte ausgesetzt ist, einschließlich seiner Meinungsfreiheit, seines Rechts auf ein faires Verfahren und des Verbots von Folter und anderer unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung.“

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Pressemitteilung: Keine Zeit mehr für Untätigkeit – Zivilgesellschaft sieht dringenden Handlungsbedarf in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik

Forum Umwelt & Entwicklung - 3. Juni 2019 - 8:50
Pressemitteilung

 

Keine Zeit mehr für Untätigkeit – Zivilgesellschaft sieht dringenden Handlungsbedarf in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik

 

Berlin, 03. Juni 2019         Vor fast 4 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030-Agenda mit den Sustainable Development Goals – den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Jahr kommen Staats- und Regierungschefs erneut zusammen um das erste Mal eine umfassende Bilanz über die bisherige Umsetzung zu ziehen. Eines ist auch vor dem Treffen klar – das bisherige Tempo ist bei weitem nicht ausreichend um die gesetzten Ziele bis 2030 zu erreichen. Vor diesem Hintergrund hat ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen eine gemeinsame Erklärung an die Bundesregierung erarbeitet, die heute veröffentlicht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert wird.

 

Dazu Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, Mitinitiator der Erklärung und Mitorganisator des heutigen zivilgesellschaftlichen Gipfels: „Die Bundesregierung kann die Augen nicht länger verschließen vor den Konsequenzen der eigenen Politikentscheidungen. Eine Kurswende hinzu nachhaltiger Entwicklung wird nicht durch einige Schönheitsreparaturen hier und da erreicht. Mit der aktuellen Ausrichtung unserer Wirtschafts- und Handelspolitik, dem ungebremsten Profitstreben in der Agrarpolitik und den Fehlentscheidungen in der Energie- und Verkehrspolitik sind wir auch in 100 Jahren nicht auf dem Pfad in eine nachhaltige Zukunft. Wir kommen heute in Berlin zusammen um deutlich zu machen: Nachhaltige Politik sieht anders aus!

 

Die gemeinsame Erklärung, die aktuell von 118 Organisationen aus ganz Deutschland unterzeichnet wurde, zeigt wie selten die Einigkeit in der Zivilgesellschaft über die fehlenden Anstrengungen der Politik im Bereich der Nachhaltigkeitspolitik. Dabei verbindet sie ein Kerngedanke der Agenda 2030: Nur, wenn ökologische, soziale und wirtschaftliche Fragen zusammen gedacht werden und gesellschaftliche Gruppen gemeinsam an Lösungen arbeiten, können Antworten auf die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit gefunden werden. Die Forderung der Erklärung ist klar. Die Bundesregierung muss der Umsetzung der Agenda 2030 oberste Priorität einräumen und Nachhaltigkeit im Sinne globalen (Generationen-)Gerechtigkeit als zentrales Leitbild zu ihren Entscheidungen machen.

 

Download der Erklärung: Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik

 

Pressekontakt

Elisabeth Staudt
Forum Umwelt und Entwicklung
staudt@forumue.de
+49 (0)160 2943 727

 

Pressemitteilung als PDF

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Zivilgesellschaftliche Erklärung zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik: Genug herausgeredet: Höhenangst vor dem UN-Gipfel überwinden!

Forum Umwelt & Entwicklung - 3. Juni 2019 - 8:48

Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisatioen hat eine gemeinsame Erklärung an die Bundesregierung erarbeitet, die heute veröffentlicht und mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik diskutiert wird.

 

DOWNLOAD DER ERKLÄRUNG

 

Die gemeinsame Erklärung, die aktuell von 118 Organisationen aus ganz Deutschland unterzeichnet wurde, zeigt wie selten die Einigkeit in der Zivilgesellschaft über die fehlenden Anstrengungen der Politik im Bereich der Nachhaltigkeitspolitik. Dabei verbindet sie ein Kerngedanke der Agenda 2030: Nur, wenn ökologische, soziale und wirtschaftliche Fragen zusammen gedacht werden und gesellschaftliche Gruppen gemeinsam an Lösungen arbeiten, können Antworten auf die Krisen und Herausforderungen unserer Zeit gefunden werden. Die Forderung der Erklärung ist klar. Die Bundesregierung muss der Umsetzung der Agenda 2030 oberste Priorität einräumen und Nachhaltigkeit im Sinne globalen (Generationen-)Gerechtigkeit als zentrales Leitbild zu ihren Entscheidungen machen.

 

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Forscher erzeugen durch künstliche Photosynthese einen Kraftstoff aus CO2

reset - 3. Juni 2019 - 7:14
Seit einer halben Milliarde Jahre erzeugen Pflanzen ihre eigene Solarenergie. Jetzt holt die Menschheit bei der Nachbildung photosynthetischer Prozesse auf.
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Partnership on the High Seas

SWP - 3. Juni 2019 - 0:00

On the occasion of the 70th founding anniversary of China’s national navy, a big naval parade with more than 30 Chinese ships sailed off the coast of Qingdao. A few days later, on 29 April 2019, the “Joint Sea 2019” Russian-Chinese bilateral naval exercise began. In numbers, China’s navy now has the world’s biggest fleet – also thanks to decades of Russian naval armament. From Beijing’s point of view, however, the Chi­nese armed forces have a serious shortcoming: a lack of operational experience. Here, too, Moscow fills some gaps. Since the first joint manoeuvre in 2005, cooperation has increased at many levels. Sino-Russian sea manoeuvres now also serve as a menacing signal of support for China’s claims in the South China Sea or in the Sino-Japanese disputes in the East China Sea. Moscow and Beijing use the joint naval exercises to set geopolitical signals. Despite all historic mistrust, Sino-Russian cooperation seems to rest on a relatively stable foundation of partnership. But maritime cooperation and coordinated partnership must not lead to an alliance.

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Ein Staatsfonds für den Prinzen

SWP - 3. Juni 2019 - 0:00

Mit dem Entwicklungsplan »Vision 2030« will Saudi-Arabien seine Wirtschaft diversifizieren und seine Abhängigkeit vom Erdöl langfristig beenden. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Public Investment Fund (PIF) zu. Dieser soll bis 2030 zum größten Staatsfonds weltweit ausgebaut werden und Finanzanlagen im Wert von zwei Billionen US‑Dollar verwalten. Dabei ist der PIF nicht als Sparfonds, sondern als Stabilisierungs- und Entwicklungsfonds konzipiert: Mit dem Fonds­kapital sollen der Staatshaushalt gegen Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt abgefedert, Entwicklungsvorhaben finanziert und Investitionen und Know-how aus dem Ausland ins Königreich geholt werden.

Die Analyse zeigt indes, dass der Ausbau des PIF in erster Linie machtpolitisch motiviert ist. Durch den Staatsfonds erhält Kronprinz Muhammad Bin Salman direkten Zugriff auf erhebliche finanzielle Ressourcen des Staates. Diese kann er gemäß seinen Präferenzen einsetzen und damit herrschaftsstrategisch wichtige Gruppen an sich binden. Zudem könnte sich Bin Sal­man über den PIF internationale Unterstützung für seine politischen Ziele »erkaufen«. Durch den Staatsfonds wird die Wirtschaftstransformation in Saudi-Arabien so aufs engste mit der Herrschaftskonsolidierung des Kron­prinzen verbunden. Entscheidungsträger in Deutschland und Europa sollten sich diesen Funktionen des PIF bewusst sein. Wirtschaftskooperationen mit dem König­reich unter Einbeziehung des PIF oder von ihm kontrollierter Unternehmen haben eine machtpolitische Dimension, die nicht ignoriert werden darf. Zudem könnte ein stärkeres Engagement des PIF in Europa eine politische Folgenabschätzung erforderlich machen, bei der geprüft werden müsste, ob der Staatsfonds primär als renditeorientierter Investor auftritt oder ob er eine außenpolitische Agenda verfolgt.

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