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Plenarvortrag "Bildung für nachhaltige Entwicklung - von Projekten zum ‚Whole-Institution Approach'"

#HOCHN - 13. Juni 2019 - 9:00
HOCH-N als Beispiel für den "Whole-Institution Approach" im Bereich 'Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)'.

Foto: Gerd Altmann/ Pixabay

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Ein Faultier-Roboter übernimmt die Umweltüberwachung

reset - 13. Juni 2019 - 7:23
Klein und langsam, aber äußerst energieffizient: Ein vom Faultier inspirierter Mini-Roboter soll in entlegenen Gebieten die Umwelt überwachen.
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Unsere nachhaltige Zukunft muss jetzt beginnen

#2030Agenda.de - 13. Juni 2019 - 3:59
Gemeinsam haben 151 europäische Organisationen der Zivilgesellschaft, die im EU-Kontext aktiv sind, einen offenen Brief an die Spitze der Europäischen Union verfasst. Sie fordern, alle politischen Entscheidungen der EU am Prinzip der nachhaltigen Entwicklung auszurichten.
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Eine Frage der Glaubwürdigkeit

SWP - 13. Juni 2019 - 0:00

US-Präsident Donald Trump hat Zweifel ausgelöst an den amerikanischen Sicherheitszusagen im Rahmen der Nato – durch seine »Amerika zuerst«-Programmatik und seine verbalen Angriffe auf das Bündnis. Betroffen ist sowohl die konventionelle Rückversicherung, das heißt die mit nicht nukle­aren militärischen Mitteln untermauerten Zusagen, als auch die nukleare Dimension.

Zum »Faktor Trump« kommt hinzu, dass aus Sicht Washingtons die Kosten und Risiken dieser Sicherheitszusagen gestiegen sind. Gründe dafür sind die Ausweitung des Bündnisgebiets im Zuge der Osterweiterung, die Modernisierung des russischen Militärs und das Ende der unangefochtenen militärischen Übermacht der USA. Dennoch hat Amerika unter Trump seine finanziellen und militärischen Beiträge zur Rückversicherung der europäischen Bündnispartner nicht verringert, sondern erhöht.

Die Unsicherheiten über den Nato-Kurs der USA führen dazu, dass sich die Gräben in Europa vertiefen. Auf der einen Seite stehen die europäischen Bündnisstaaten, die ein höheres Maß an »strategischer Autonomie« von Washington anstreben, auf der anderen jene, die sich stärker an die ameri­kanische Schutzmacht anlehnen wollen. Insbesondere aus der Perspektive östlicher Nato-Staaten sind die amerikanischen Sicherheitszusagen auch in Zeiten Trumps noch wesentlich glaubwürdiger als mögliche europäische Alternativen.

Die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Sicherheitszusagen ist ein facettenreiches Phänomen, das sich nicht auf die Äußerungen des US-Präsi­denten reduzieren lässt. Die europäischen Nato-Staaten betrachten und gewichten die ihr zugrunde liegenden Faktoren verschieden. Ein ausgeprägtes Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger, nicht zuletzt in Deutschland, für diese Unterschiede ist unverzichtbar für den politischen Zusammenhalt in der EU und in der Nato.

 

 

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Hinschauen, hinhören, handeln

Oxfam - 12. Juni 2019 - 16:29
Vergangenes Jahr setzte Oxfam eine unabhängige Kommission ein, um seinen Umgang mit Vorfällen sexueller Ausbeutung, Belästigung und Missbrauch untersuchen zu lassen. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Marion Lieser, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende von Oxfam Deutschland e.V., über unangenehme Wahrheiten, Veränderungswillen und den nötigen Kulturwandel. Die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Marion Lieser erklärt in dieser Video-Botschaft, wofür Oxfam steht und welche Konsequenzen wir aus den Vorfällen sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter 2011 in Haiti gezogen haben.

Die Vorfälle sexueller Ausbeutung durch Oxfam-Mitarbeiter während des Nothilfe-Einsatzes in Haiti 2011, die im Februar vergangenen Jahres publik wurden, haben unsere Organisation schwer erschüttert. Kollegen von uns hatten Menschen ausgenutzt, die sie schützen und unterstützen sollten. Und unsere Organisation ging nicht konsequent und aufrichtig genug gegen dieses Verhalten vor.

Doch die Erschütterung setzte auch Veränderungswillen frei. Mit unserem 10-Punkte-Aktionsplan arbeiten wir seither beharrlich daran, dass es bei Oxfam für sexuelle Ausbeutung, Belästigung und Missbrauch keinen Raum gibt. Wir wollen eine Organisation sein, in der Machtmissbrauch gesehen und sanktioniert wird, in der Betroffene gehört und geschützt werden, in der eine Kultur des Miteinanders und Füreinanders herrscht und in der Probleme offen angesprochen werden.

Doch es reicht nicht, etwas zu wollen. Damit man es erreicht, muss man sich auf den Weg machen, muss hinschauen, hinhören und handeln – auch wenn es weh tut. Wir mussten uns der Tatsache stellen, dass auch eine Hilfsorganisation wie Oxfam nicht frei von ausbeuterischem Verhalten ist. Das mag angesichts von #MeToo und der Allgegenwärtigkeit von Belästigung und Missbrauch in der Gesellschaft, was heute vielen präsenter ist als früher, wenig überraschen. Doch die Öffentlichkeit erwartet von uns zu Recht, dass wir gegen solches Verhalten besonders gründlich vorgehen.

Bericht der unabhängigen Kommission

Deshalb haben wir im März vergangenen Jahres eine unabhängige Kommission eingesetzt, mit dem klaren Mandat, unsere gesamte Organisation zu durchleuchten und Probleme schonungslos offenzulegen. Diesen Auftrag nahmen renommierte Menschenrechtsexpert*innen an, von der früheren Frauenministerin Haitis bis hin zu internationalen Expert*innen für sexualisierte Gewalt in Konflikten. Wir baten die Kommission, tief zu graben, mit Mitarbeiter*innen zu sprechen, dorthin zu reisen, wo Oxfam und andere Hilfsorganisationen in einem komplexen humanitären Umfeld tätig sind und über ihre Erkenntnisse zu berichten – öffentlich und transparent.

Der nun vorliegende Abschlussbericht der Kommission ist genau das, worum wir gebeten haben: ein Bericht, der Klartext spricht, der uns hilft, den nötigen grundlegenden Wandel bei Oxfam zu schaffen. Die Kommission beschreibt Fälle von Ausbeutung, Mobbing und Missbrauch. Es tut uns aufrichtig leid, dass es diese Vorfälle gab und Menschen durch unsere Fehler zu Schaden gekommen sind. Wir haben vieles auf den Weg gebracht, um auf solche Vorfälle besser zu reagieren als in der Vergangenheit. Die entsprechenden Empfehlungen der unabhängigen Kommission werden wir vollständig umsetzen.

Unsere Hauptlektion ist jedoch, dass es nicht damit getan ist, Regeln und Prozesse zu verbessern, sondern dass wir uns den Problemen in unserer Organisationskultur stellen müssen, die solche Vorfälle überhaupt möglich machen. Es gilt, Gerechtigkeit, Gleichheit und Würde in allem sichtbar werden zu lassen, was wir tun. Es geht um die Veränderung uralter und tief verankerter Denk- und Handlungsweisen. Dies ist der Schwerpunkt unserer Anstrengungen.

Auch bei Oxfam Deutschland haben wir in diesem Zusammenhang vieles auf den Weg gebracht: Unter anderem haben wir mit externer fachlicher Begleitung ein Schutzkonzept zur Prävention von und zum Umgang mit sexualisierter Gewalt entwickelt und eingeführt. In Workshops wurden alle Mitarbeiter*innen informiert und für das Thema sensibilisiert. Einzelne Mitarbeiter*innen wurden zusätzlich fortgebildet, um Vorfälle professionell und mit größtmöglicher Sensibilität zu bearbeiten. Und wir haben einen Prozess etabliert, um über unsere Organisationskultur zu sprechen, über den Umgang mit Macht, über Teilhabe, Wertschätzung und Anerkennung.

UK Charity Commission

Neben der unabhängigen Kommission hat gestern auch die britische Regulierungsbehörde für NGOs, die UK Charity Commission, einen Bericht vorgelegt. Dieser untersucht den Umgang unserer Schwesterorganisation Oxfam Großbritannien mit Vorfällen sexueller Ausbeutung, Belästigung und Missbrauch, während des Nothilfe- Einsatzes in Haiti im Jahr 2011 und darüber hinaus. Auch dieser Bericht offenbart Schwächen und Probleme, denen sich die Kolleg*innen in Großbritannien wie im gesamten Oxfam-Verbund stellen werden. Den Bericht verstehen wir als einen weiteren wichtigen Beitrag zu unserer Veränderung.

Uns ist bewusst, dass der Weg weit ist und wir noch ein gutes Stück vor uns haben. Doch wir werden ihn konsequent weitergehen. Wir tun dies im Wissen, dass sich die große Mehrzahl unserer Mitarbeiter*innen mit viel Engagement und Überzeugung für eine gerechte Welt ohne Armut einsetzt, ihre Arbeit respektvoll leistet und dazu beiträgt, das Leben von Menschen in Armut positiv zu verändern. Darauf werden wir aufbauen.

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Warum die Agenda 2030 (noch) nicht dazu beiträgt, die Gendergerechtigkeitsbewegung in Deutschland voranzubringen

#2030Agenda.de - 12. Juni 2019 - 15:58

Das neu veröffentlichte Diskussionspapier von Hannah Birkenröter, Gabriele Köhler und Anke Stock ist Teil einer 7-Länder Studie, geführt von UN Women, um das Streben nach Geschlechtergleichstellung im Kontext der 2030 Agenda.

Diese Studie befasst sich mit der Rezeption der Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (2015), und insbesondere, inwieweit das nachhaltige Entwicklungsziel 5 zu Geschlechtergerechtigkeit Bundespolitik beeinflusst. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland bislang kein erkennbarer Anstoß der Agenda auf die Frauen*bewegung und den Kampf um Gleichberechtigung zu verzeichnen ist. Das Ergebnis überrascht insofern, als der gesamtheitliche Anspruch der Agenda 2030 gerade dadurch einen “Mehrwert” bietet, dass sie herkömmlich eher nicht miteinander verknüpfte Politikbereiche - Geschlechter-, soziale, und Klimagerechtigkeit - zusammenführt und auf eine neue Ebene heben könnte.

Ausgehend von 28 Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ministerien, Zivilgesellschaft und der Wissenschaft, verzeichnet die Studie verschiedene Dissonanzen. Es fehlt an Kohärenz auf ministerieller Ebene, sowie zwischen Regierung und Zivilgesellschaft – eine horizontale Kluft. Auch mangelt es an einer Verbindung zwischen der Agenda 2030, einer multilateralen Vereinbarung, und ihrer Umsetzung in nationale Sozial- oder Wirtschaftspolitik – eine vertikale Kluft.

Diese mag damit zusammenhängen, dass die Agenda nicht verbindlich ist; dadurch hat sie nur begrenzte Durchschlagskraft für wirklich

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Online-Konsultation: Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Prüfstand

#HOCHN - 12. Juni 2019 - 15:00
Forschende aller Fachrichtungen sind aufgerufen, sich an der Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu beteiligen. Dafür hat die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 die Online-Konsultation „Eine Frage der Wissenschaft: Die Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Prüfstand“ aufgesetzt.

Foto: UN

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12.06.2019 Internationale Konferenz zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens tagt in Berlin

BMZ - 12. Juni 2019 - 13:00
Ab heute beraten in Berlin rund 300 Fachleute aus mehr als 80 Ländern über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Die Konferenz steht unter dem Motto "Umsetzung inspirieren und Veränderung ermöglichen". Neben der Umsetzung steht die Fortschreibung der nationalen Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions – NDCs) im Fokus....
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Neues Handbuch „Managing Outcomes“ der AGEH | ZFD Ziviler Friedensdienst

Weblinks - 12. Juni 2019 - 12:42

Comments:

  • Das Handbuch „Managing Outcomes“ der AGEH gibt insbesondere ZFD-Partnerorganisationen und ZFD-Fachkräften einen Leitfaden für Projektplanung, -monitoring und -evaluation (PME) an die Hand. „Ziel des Buches ist es, anhand der vorgestellten Methode Projekte im ZFD-Kontext erfolgreicher umzusetzen und damit langfristig die Arbeit der Partnerorganisationen nachhaltiger zu gestalten“, so Christian Kuijstermans, Berater für wirkungsorientiertes PME bei der AGEH und Autor des Buches. Neben der fundierten Einführung in den „Managing Outcomes“-Ansatz mit Hilfe grafischer Elemente enthält das Buch eine Vielzahl an Arbeitsblättern zur konkreten Umsetzung. Beispiele aus Projekten der ZFD-Partnerorganisationen der AGEH veranschaulichen die praktische Arbeit mit dem „Managing Outcomes“-Ansatz. Lokale PME-Fachkräfte, die in ZFD-Programmen weltweit arbeiten, haben ihre Erfahrungen aus vielen Jahren praktischer Arbeit mit der Methode ebenfalls einfließen lassen. - Karsten Weitzenegger

Tags: outcomes, friedensdienst, Freiwilligendienst, evaluierung, Wirkungsorientierung, wirkung, wirkungsmessung, partnerschaften, handbuch, manual

by: Karsten Weitzenegger

Sudan: UNICEF-Chefin fordert ein Ende der Gewalt

Vereinte Nationen - 12. Juni 2019 - 12:16

12. Juni 2019 - Berichten zufolge wurden im Sudan mindestens 19 Kinder getötet und weitere 49 verletzt, seit Anfang dieses Monats eine militärische Gegenreaktion gegen Demonstranten begann. Die Leiterin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Henrietta Fore fordert ein Ende der Gewalt.

"Wir haben Informationen erhalten, dass Kinder inhaftiert, rekrutiert und sexuell missbraucht werden", sagte die UNICEF-Exekutivdirektorin. „Angesichts der Auswirkungen der anhaltenden Gewalt und Unruhen auf Kinder und Jugendliche“ brachte sie ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck. Sie forderte die Internationale Gemeinschaft dazu auf, sich entschlossen für Frieden im Sudan einzusetzen.

Nachdem die drei Jahrzehnte andauernde autokratische Herrschaft von Präsident Omar al-Bashir im April mit einer militärischen Übernahme endete, stockten die Gespräche zwischen Demonstranten und dem regierenden Übergangs-Militärrat im Mai bezüglich eines Zeitplans für den Übergang in eine Zivilregierung.

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A tale of multiple disconnects: Why the 2030 Agenda does not (yet?) contribute to moving German gender equality struggles forward

Global Policy Forum - 12. Juni 2019 - 12:03

A new discussion paper by UN Women, authored by Hannah Birkenröter, Gabriele Köhler and Anke Stock, addresses the percolation and domestication of the United Nations’ “2030 Agenda for Sustainable Development – Transforming our World” in Germany with a view to understanding its impact on domestic gender equality policies. Concentrating on federal-level policymaking, the main finding of the study is that the 2030 Agenda and SDG 5 have, as of yet, not had a discernible impact on domestic gender equality struggles. This is surprising, since the 2030 Agenda offers a holistic conception of sustainability, and thus has the “value added” advantage of merging and transcending the rather disjointed gender, social justice, and ecological sustainability policy strands.

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12. Juni 2019

ONE - 12. Juni 2019 - 11:28

1. Botswana legalisiert Homosexualität
Viele Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, die tageszeitung (taz), die Rheinische Post, Spiegel Online, ZDF.de, Bild.de und der Deutschlandfunk melden, dass Botswana Homosexualität nicht mehr unter Strafe stellt. Das oberste Gericht des Landes habe das Verbot von gleichgeschlechtlichem Sex abgeschafft. Es sei ein „Relikt aus der viktorianischer Zeit“, so Michael Elburu, Richter am Obersten Gericht. Bisher seien in Botswana für homosexuelle Handlungen Haftstrafen von bis zu sieben Jahren vorgesehen. Die Anti-Aids-Intiative der UN, UNAIDS, haben die Entscheidung als einen wichtigen Schritt im Kampf gegen HIV/Aids gelobt. Im vergangenen Monat sei das Oberste Gericht in Kenia bei der Prüfung eines verwandten Gesetzes zu einem anderen Urteil gekommen und habe die restriktive Gesetzgebung gegen Homosexuelle bestätigt. In über der Hälfte der Länder Subsahara-Afrikas sei Homosexualität noch immer strafbar. Im Sudan und in Nordnigeria drohe Betroffenen gar die Todesstrafe.

2. NGOs wollen mehr Geld gegen Aids
Neun Entwicklungsorganisationen rufen die Bundesrgeierung dazu auf, den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria mit 1,2 Milliarden Euro zu unterstützen, wie unter anderem die Berliner Morgenpost, das Hamburger Abendblatt, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, die Westfälische Rundschau und die Braunschweiger Zeitung melden. Laut der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung sterben jedes Jahr rund drei Millionen Menschen an diesen Krankheiten, insbesondere die Menschen, die besonders von Armut betroffen sind. Wie der Evangelische Pressedienst (epd) ergänzt, unterstützt der Globale Fonds Entwicklungsländer nicht nur bei der Krankheitsprävention, sondern auch beim Aufbau nachhaltiger Gesundheitssysteme. Seit seiner Gründung habe er dazu beigetragen, 27 Millionen Menschenleben zu retten. Bis zu seiner Finanzierungskonferenz in Lyon am 10. Oktober benötige er 14 Milliarden US-Dollar, um seine erfolgreiche Arbeit in den kommenden drei Jahren fortsetzen zu können.

3. Masern und Ebola machen Kongo zu schaffen
Wie unter anderem tagesschau.de, SWR.de und der Deutschlandfunk melden, sind in der von Ebola betroffenen Demokratischen Republik Kongo nun auch die Masern ausgebrochen. Es gebe laut Regierungsangaben bereits hundert Todesfälle. Die Weltgesundheitsorganisation beziffere die Zahl der Masern-Toten sogar auf 1.500 Menschen. Auch die Masern-Verdachstfälle seien um ein Drittel auf 87.000 gestiegen. Die Größe und insbesondere die entlegenen Teile des Landes machen eine flächendeckende Masern-Impfung nahezu unmöglich. Probleme bereiten der Regierung hier darüber hinaus die fragile Sicherheitslage sowie eine ausgeprägte Impfskepsis in der Bevölkerung. Zudem seien im Kongo bisher über 2000 Fälle von Ebola regisrtiert worden, davon seien mehr als 1300 bereits gestorben. Mittlerweile habe das hochansteckende Virus bereits das Nachbarland Uganda erreicht, wie unter anderem Zeit Online und n-tv.de melden.

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Außenstelle Düsseldorf zieht um

Engagement Global Presse - 12. Juni 2019 - 11:10
Die neue Außenstelle in Düsseldorf. Foto: Engagement Global

Zusehends kleiner und enger wurde es in den alten Büros an der Schadowstraße. Daher zieht das Düsseldorfer Team von Engagement Global um. Ab dem 17. Juni 2019 lautet die neue Adresse:

Benrather Straße 8, 40213 Düsseldorf.

Das Büro liegt unmittelbar am Carlsplatz zwischen den Stadtteilen Altstadt und Carlstadt. Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie die Servicezeiten bleiben unverändert.

Die Außenstelle Düsseldorf ist Ansprechpartnerin vor Ort für entwicklungspolitisch interessierte und aktive Vereine, Initiativen, Einzelpersonen wie auch Kommunen. Das Team der Außenstelle informiert und berät zu Förderprogrammen, die sowohl vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als auch vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert werden. Engagement Global unterstützt zum Beispiel die entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit in Partnerländern oder den Freiwilligendienst in Entwicklungsprojekten.

Kontakt

Außenstelle Düsseldorf
Engagement Global
Telefon +49 (0)211 175 257-0
aussenstelle.duesseldorf@engagement-global.de

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Kinderarbeit: Zwei Schicksale in Bangladesch

Unicef - 12. Juni 2019 - 11:00
Noch immer müssen weltweit etwa 152 Millionen Kinder arbeiten – oft unter ausbeuterischen Bedingungen. Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit erzählen wir die Geschichten von Sumon und Mohamed aus Bangladesch.
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Der Plastikatlas zeigt: Hauptverursacher der Plastikkrise sind nicht Konsumenten, sondern international agierende Unternehmen

reset - 12. Juni 2019 - 10:46
Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – es erleichtert vieles, gefährdet aber auch unsere Gesundheit und überhäuft unseren Planeten mit Müll. Der neue Plastikatlas der Böll-Stiftung bietet Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff.
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2 Millionen Kinder schuften für süße Schokolade

INKOTA - 12. Juni 2019 - 10:44
Noch immer arbeiten rund zwei Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika. Der Grund: Die Mehrheit der Kakaobäuerinnen und –bauern lebt deutlich unter der Armutsgrenze und kann sich deshalb keine bezahlten Arbeitskräfte leisten. Große Schokoladenhersteller wie Nestlé, Mars und Ferrero hatten zwar schon 2001 gemeinsam mit den Regierungen der Côte d’Ivoire und Ghana eine freiwillige Vereinbarung getroffen, um die schlimmsten Formen der Kinderarbeit bis 2005 zu beenden. Doch davon kann keine Rede sein: Das Ziel wurde mehrfach revidiert, aktuell strebt die Industrie eine Reduzierung der Kinderarbeit um 70 Prozent bis 2020 an - und auch dieses Versprechen droht zu scheitern. „Der Schutz der Menschen- und Kinderrechte ist vielen Unternehmen offensichtlich nicht die nötigen Mittel wert“, sagt INKOTA-Referent Johannes Schorling. Außerdem kritisiert er, dass die Schokoladenunternehmen das wichtigste Thema beim Kampf gegen Kinderarbeit außer Acht lassen: die zu niedrigen Kakaopreise. „Wenn Schokoladenunternehmen einen nachhaltigen Kakaosektor ohne Kinderarbeit erreichen wollen, brauchen wir existenzsichernde Kakaopreise“, so Schorling weiter. Doch bei der Beseitigung der Kinderarbeit allein auf die Schokoladenunternehmen zu setzen, reicht aus Sicht von Johannes Schorling nicht aus. Auch die Bundesregierung sieht er in der Pflicht. Sie habe es bisher versäumt, Unternehmen konsequent zur Einhaltung der Menschenrechte in ihren Auslandsgeschäften zu verpflichten. „Wir brauchen endlich ein Gesetz, das alle Unternehmen verpflichtet, menschenrechtliche Risiken in ihren Lieferketten frühzeitig zu identifizieren und Abhilfe zu schaffen. Außerdem muss es für Betroffene von Menschenrechtsverletzungen möglich sein, auch hierzulande vor Gericht auf Entschädigung zu klagen.“ Neues Infoblatt zu Kinderarbeit im Kakaoanbau In einem neuen Infoblatt nimmt INKOTA das Problem der Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Ghana und der Elfenbeinküste genauer unter die Lupe. Wie wird Kinderarbeit eigentlich definiert? Was sind die Ursachen für Kinderarbeit und was kann dagegen getan werden? Diese Fragen beantwortet das Infoblatt auf vier Seiten. Jetzt Infoblatt „Kinderarbeit – Die bittere Seite der Schokolade“ bestellen Pressemitteilung zum Tag gegen Kinderarbeit
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Widerstandsfähigkeit ländlicher Regionen

KMGNE - 12. Juni 2019 - 9:52

Im Bürgersalon, einer Vortrags- und Erzählreihe auf dem Projekthof Karnitz e.V. zur Zukunftsregion Malchin, war am 3. Juni 2019 Prof. Dr. Harald Kegler zu Gast. An der Universität Kassel lehrt und forscht er zu Stadtplanung und Resilienz.

Der Einfluss des Menschen hat seine Umwelt, seine eigene Lebenswelt verwundbar gemacht. Nun liegt es an ihm, den Lebenssystemen wieder Kraft zu geben. Denken wir daran, wie wir unserem eigenen Körper Stoffe (Vitamine etc.) zuführen, um ihn gegen Krankheiten widerstandsfähig zu machen. Für Städte und ländliche Regionen gibt es solche Mittelchen nicht. Und darum kümmern sollte sich nicht jeder einzelne für sich. Alle müssen zusammen anpacken. Was für die Ausbildung von Widerstandfähigkeit grundsätzlich und für die Region Malchin im Speziellen relevant ist, kam im Bürgersalon mit Harald Kegler zur Sprache.

Ein Veranstaltungsbericht findet sich auf der Webseite des Projekthofs Karnitz.

Resilienz kann auch in historischer Perspektive als Analysemodell dienen, wie dieses Beispiel eines Forschungsprojekts zeigt.

 

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Weltweit etwa jedes zehnte Kind in Arbeit

EurActiv - 12. Juni 2019 - 7:44
Über 150 Millionen Kinder weltweit müssen einer Arbeit nachgehen, um ihre Familie finanziell zu unterstützen, zeigt die Menschenrechtsorganisation Terre des Hommes in ihrem Kinderarbeitsreport 2019, den die Organisation zum internationalen Tag der Kinderarbeit heute am 12. Juni veröffentlicht hat.
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ABC – der neue inter­nationale Fahrrad-Wettbewerb für Hochschulen

#HOCHN - 12. Juni 2019 - 0:00

Die Kampagne „Academic Bicycle Challenge" (ABC) ist der erste internationale Fahrrad-Wettbewerb für Fachhochschulen und Universitäten und vereint Fahrrad-Spaß, gesunde Bewegung und praktischen Klimaschutz. Das gemeinsame Ziel ist es, möglichst viele Fahrrad-Kilometer zurückzulegen.

Innerhalb des ausgewählten Teilnahmemonats zwischen April und November 2019 treten Mitarbeitende und Studierende in die Pedale und erfassen ihre alltäglichen Fahrten per App. Die ABC zählt alle zurückgelegten Fahrrad-Kilometer und erstellt spannende Rankings – nach Einzelpersonen, Fakultäten, Teams und Hochschulen. Über 30 Hochschulen von Singapur über Brasilien bis nach Ungarn sind bereits dabei. Zu den Unterstützern gehört zum Beispiel der netzwerk n e. V., der sich für eine Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen einsetzt.

Weitere Informationen zur Teilnahme sowie zur Challenge allgemein erhalten Sie auf der Webseite: https://www.go-abc.org/start/

Foto: UHH/Möller

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