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Unterwegs als Lobbyistin in Berlin

ONE - 30. September 2019 - 17:42

Vom 11. bis 13. September 2019 waren unsere Jugendbotschafter*innen in Berlin, um mit Abgeordneten über den Bundeshaushalt 2020 zu sprechen. Hier erzählt unsere Jugendbotschafterin Maxi von ihren Eindrücken.

Mal wieder Berlin. Es ist die altbekannte Zugstrecke über Hamburg in die Hauptstadt. Hier haben wir in den kommenden Tagen Großes vor. Nach einer Begrüßung und einem inhaltlichen Briefing startet unser Programm direkt mit dem Besuch einer Plenarsitzung im Bundestag. Es ist Haushaltswoche. Das heißt, im Bundestag wird aktuell über den Bundeshaushalt für 2020 beraten. Und genau deshalb sind wir auch in Berlin. Unser Ziel? In persönlichen Gesprächen an so viele Abgeordnete, wie möglich, zu appellieren, dass bei der Verteilung der Gelder die Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten noch viel mehr Gewicht bekommen könnte und auch unbedingt sollte.

Anreisetag? Quatsch, wir legen direkt los!

Nun saßen wir aber erstmal auf der Besuchertribüne des Plenarsaals im Bundestag und hörten uns die Reden zum Etat für das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an. Mit einigen der Politiker*innen, die Reden hielten, hatten wir am nächsten Tag persönliche Gespräche vereinbart. Es war also eine perfekte Vorbereitung für uns. Wir konnten so bereits einen ersten Eindruck ihrer Standpunkte bekommen und überlegen, welche unserer Forderungen sie wohl unterstützen würden.

Im Anschluss an die Plenarsitzung hatten wir bereits ein erstes Gespräch mit Sonja Steffen (SPD) und Carsten Körber (CDU). Eine gute Einstimmung auf unseren Gesprächsmarathon am nächsten Tag.

ONE-Jugendbotschafter*innen im Bundestag mit Sonja Steffen (SPD) und Carsten Körber (CDU)

Wir mischen den Bundestag auf

Der nächste Tag startete dann auch gleich super früh mit dem ersten Gespräch um 8 Uhr morgens. Wir wurden in kleine Gruppen eingeteilt, damit wir die über zwanzig Lobbytreffen meistern konnten. Diese waren über den ganzen Tag verteilt. Ich war Teil von zwei Lobbytreffen, eins direkt morgens um 8 Uhr, das andere am Nachmittag. Zwischen unseren privaten Treffen fand aber auch noch eine große Gesprächsrunde von uns Jugendbotschafter*innen und den Obleuten des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt. Der Ausschussvorsitzende Peter Ramsauer (CSU) hatte uns dazu eingeladen.

ONE-Jugendbotschafterinnen mit Jürgen Hardt (CDU)

Mädchen in die Schule!

Die Zeit in unseren Pausen zwischen den Treffen haben wir dafür genutzt, auf sozialen Medien darauf aufmerksam zu machen, dass Millionen Mädchen weltweit nicht zur Schule gehen können. Wir finden, dass die Zeit der Ungerechtigkeiten vorbei sein sollte und es keinen besseren Zeitpunkt gibt, sich für Gleichberechtigung vor allem beim Thema Bildung einzusetzen. Denn wir sind davon überzeugt, dass Bildung ein elementarer Schlüssel zur Bekämpfung von extremer Armut ist. Und das sollte auch der Bundeshaushalt 2020 berücksichtigen.

Jugendbotschafterin Maxi mit ihrem Bildungsstatement

Meine beiden Gespräche waren super interessant und ich glaube auch sehr inspirierend für beide Seiten. Unsere Forderungen wurden zum großen Teil unterstützt und ich bin sehr gespannt, wie die Umsetzung am Ende gelingt. Wir bleiben auf jeden Fall dran und melden uns immer wieder bei unseren politischen Vertreterinnen und Vertretern, damit sie uns auch ja nicht vergessen können.

Unterstütze auch du unsere Jugendbotschafter*innen mit deiner Stimme! 

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Schuldenkrise und Wahlen in Mosambik

INKOTA - 30. September 2019 - 16:34
Die Schuldenkrise und die politischen Verpflechtungen, die anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die gewaltvolle Situation in Cabo Delgado und die Erdgasvorkommen, die große Hoffnungen wecken. Mit diesen und weiteren Themen möchten wir uns auf der diesjährigen Herbsttagung des INKOTA-Netzwerk und des KoordinierungsKreis Mosambik e.V. vom 08.-10. November in Bielefeld beschäftigen.
  • Was: Seminar für Engagierte der Solidaritäts- und Partnerschaftsarbeit; sowie alle Mosambikinteressierte
  • Wann: 08. - 10. November 2019
  • Wo: Jugendgästehaus Bielefeld, Hermann-Kleinewächter-Straße 1, 33602 Bielefeld
Mosambik steckt seit einigen Jahren in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Ausgelöst wurde diese durch illegal aufgenommene Kredite in Milliardenhöhe. Die Folgen des Skandals sind gravierend und wirken in den Alltag zahlloser Menschen hinein: Ausgaben für Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft mussten zum Teil drastisch gekürzt werden, mit Auswirkungen insbesondere für diejenigen, denen es ohnehin schon am Nötigsten fehlt. Mit der Schuldenkrise und der schleppenden Aufarbeitung des Skandals um die illegalen Kredite wächst auch die Unzufriedenheit der Menschen. Das Land ist in Aufruhr, und im Oktober sind die Mosambikaner*innen zu Parlaments-, Präsidentschafts- und Provinzwahlen aufgerufen. Paula Monjane, Geschäftsführerin der mosambikanischen Organisation CESC (Centro de Aprendizagem e Capacitação da Sociedade Civil) wird vom 08. - 10. November als Referentin beim Seminar des Koordinierungskreis Mosambik über die Auswirkungen der Schuldenkrise und die Ergebnisse und Bedeutung der Wahlen diskutieren. INKOTA ist Kooperationspartner und mit einem Workshop zum Thema Klimawandel und Klimagerechtigkeit dabei. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und laden alle Interessierte herzliche zum Seminar ein! Weitere Informationen: Detailliertes Programm des Herbstseminars Projektarbeit des INKOTA-Netzwerk in Mosambik
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Nicht nur für Kaffeeliebhaber: Ziporas Unternehmen macht einen Unterschied

ONE - 30. September 2019 - 14:50

Zipora Nyituriki steht in der Bibliothek einer ostafrikanischen Schule mit dem Anliegen junge Frauen in Führungspositionen zu stärken. Als einzige Schule für Frauen in Burundi und Ruanda, bietet das Akilah Institut die seltene Chance für Schülerinnen wie Zipora, ihr Leben zu ändern. Von den Mädchen, die diese Schule besuchen, sind 97 Prozent die ersten in der Familie, die eine höhere Bildung bekommen.

Informatik-Studentinnen am Akilah Institut in Kigali, Ruanda

Zipora sitzt in einem Holzstuhl, die Ellenbogen auf den Tisch gestützt, und schaut lächelnd über die Regale der Bibliothek. Sie sucht ein Buch über Landwirtschaft. Heute hat sie keinen Unterricht und will die Zeit nutzen, um sich um ihr Unternehmen zu kümmern. Mit nur 24 Jahren hat Zipora ihre eigene Kaffee-Kooperative, COOBAKAMU, gegründet. Für die Kooperative arbeiten über 400 Kaffeebauern in der Muhanga Region im Süden Ruandas.

Eine Kaffeeplantage eines COBAKAMU Mitglieds in Ruanda

Das ist eine großartige Leistung. Zipora ist aus einer ländlichen Gegend und die Jüngste in einer sehr großen Familie. In der Schule war sie nicht besonders gut und hat daher keine Möglichkeit gehabt, eine Universität zu besuchen. Auf eine Privatuni zu gehen war keine Option, da es einfach zu teuer gewesen wäre. „Ich hatte das Gefühl, in der Klemme zu stecken”, erinnert sie sich.

Aber dann hat sie vom Akilah Institut erfahren und davon, dass 70 Prozent der Studiengebühren durch Stipendien finanziert werden. Da war sie, ihre zweite Chance. Zipora hat sofort ihre Bewerbung fertig gemacht und sie eingereicht.

„Ich war sehr aufgeregt, weil ich endlich die Möglichkeit hatte, an die Uni zu gehen”, sagt sie. Aber alle freien Plätze waren schon vergeben und Zipora’s Bewerbung wurde abgelehnt.

Das war aber nicht genug, um sie von ihrem Ziel einer höheren Bildung abzubringen. Als Zipora herausfand, dass das Akilah Institut einen zweiten Campus im benachbarten Burundi hat, verließ sie ihr Heimatland Ruanda, um sich dort zu bewerben.

Ihre Hartnäckigkeit hat sich definitiv ausgezahlt: Zipora wurde am Campus in Burundi angenommen und hat ihr erstes Jahr an der Uni dort verbracht, bevor sie sich erneut am Campus von Kigali bewarb und am Lehrstuhl für Entrepreneurship angenommen wurde.

Je mehr Kurse sie besuchte, umso mehr Gestalt nahmen die Pläne an, wie Zipora ihre Zukunft gestalten wollte. „Als ich Marktforschung und Produktdesign studiert habe, dachte ich ständig an mein Dorf in Muhanga”, sagt sie. In diesem Teil von Ruanda produzieren Bäuer*innen tonnenweise Kaffeebohnen, die sie nicht verkaufen können, da der Weg zu den Verarbeitungsanlagen zu weit ist.  „Ich wollte ihnen wirklich helfen, hatte aber Angst, dass sie mich nicht ernst nehmen weil ich so jung bin”, gibt sie zu. “Also habe ich um die Unterstützung von erfahrenen Leuten vor Ort gebeten.”

Es stellte sich heraus, dass die Bäuer*innen begeistert von ihrem Wissen über Marktbedingungen waren. Im Februar 2016 gründeten Zipora und die Kaffeebauer*innen von Muhanga dann eine Kooperative um sie darin zu unterstützen hochwertigen Kaffee zu produzieren.

Aline Kabanga, Direktorin des Akilah Instituts

“Wir produzieren jeden Monat zwischen fünf und zehn Tonnen Kaffee, haben acht festangestellte Mitarbeiterinnen und noch mehr saisonale während der Erntezeit”, sagt sie.

Aline Kabanga ist die Direktorin des Akilah Instituts. Für sie ist Zipora nur ein Beispiel dafür, was junge Frauen leisten können, wenn sie Zugang zu einer guten Schulbildung bekommen.

“Wir arbeiten an ihrer Haltung und Einstellung, damit die Mädchen ihr eigenes Leben besser gestalten können”, sagt sie. “Eine praktische Ausbildung, basierend auf den Fähigkeiten, die in den Märkten gefragt, aber oft nicht vorhanden sind, ist die mächtigste Waffe, die wir den Mädchen geben können.”

Für Zipora hat das super funktioniert. Sie plant, die Zahl der Bäuerinnen, die von ihrem Unternehmen profitieren, zu verdoppeln und in andere Sektoren zu expandieren. Von ihrem Bildungsweg inspiriert träumt sie davon, anderen Mädchen zu helfen. Sie möchte ihnen zeigen, dass es möglich ist, die Hürden zu nehmen und ein Unternehmen zu gründen, das einen Unterschied macht. Genauso wie Zipora es getan hat.

Story und Fotos von  Gaius Kowene

Kennst du schon die Erfolgsstory von Semhal? Semhal Guesh wuchs in Äthiopien auf und leitet die Firma Kabana, ein Lederunternehmen in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. Wie sie es geschafft hat, erfährst du hier!

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Panel on “German Histories of Law and Development” in the context of the Conference “The Purality of Law and Development”

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:45

On 26 September, the Acting Director of DIE, Imme Scholz, took part in a panel dealing with “German Histories of Law and Development” in the context of the Conference “The Plurality of Law and Development” at the Humboldt University of Berlin. The focus of the 4th annual conference of the Law and Development Research Network (LDRN) is organized by Prof. Dr. Philipp Dann, member of the Board of Trustees and jurist at the Humboldt University in Berlin. It aims to investigate the plural nature of law and development as a field of study and practice.

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Panel on “German Histories of Law and Development” in the context of the Conference “The Purality of Law and Development”

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:44

Im Rahmen der Konferenz “The Plurality of Law and Development” an der Humboldt-Universität zu Berlin nahm Imme Scholz am 26. September als Diskutantin an einem Panel zum Thema “German Histories of Law and Development” teil. Die diesjährige Konferenz des Law and Development Research Networks (LDRN) wurde organisiert von Prof. Dr. Philipp Dann, Kuratoriumsmitglied der DIE und Jurist an der der Humboldt-Universität zu Berlin. Der inhaltliche Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Untersuchung der pluralistischen Natur von Recht und Entwicklung in Forschung und Praxis.

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Opening Event of the Institute for Sustainable Development and Learning, Leuphana University Lüneburg

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:43

On 25 September, the founding event of the Institute for Sustainable Development and Learning (ISDL) took place at Leuphana University in Lüneburg. Imme Scholz has been appointed as member of the advisory committee of the ISDL as expert for sustainable development and the interfaces of environment, society and policy.

The Institute for Sustainable Development and Learning aims to contribute to the implementation of the Sustainable Development Goals (SDGs) by providing a platform for transdisciplinary, evidence-generating research and support evidence-based application of findings in close collaboration with partners from the global south.

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30. September 2019

ONE - 30. September 2019 - 14:43

 1. Libysche Küstenwache nimmt 70 Menschen aus Mittelmeer auf

Einige Medien, u.a. Zeit online berichten heute, dass die libysche Küstenwache 70 Menschen aus Seenot gerettet habe, die bereits zwei Tage auf Hilfe gewartet hatten. Die Küstenwache habe sie zurück nach Libyen gebracht. Erst letzten Donnerstag habe die Europäische Union ihren Einsatz zur Unterstützung und Ausbildung der lybischen Küstenwache um sechs Monate verlängert. Der Einsatz sei umstritten, da die Küstenwache dafür mitverantwortlich sein soll, die aufgegriffenen Menschen in Libyen in Internierungslager zu bringen. Laut Angaben der Vereinten Nationen (VN) herrschten dort unmenschliche Zustände. In einem Interview mit Ricarda Breyton in der Welt erklärt David Starke, Geschäftsführer von SOS Méditeranée, außerdem, dass das Seerecht vorsehe, Gerettete an einen sicheren Ort zu bringen. Laut EU und dem Flüchtlingshilfswerk der VN sei Libyen kein sicherer Ort. Angesichts der mindestens 646 Menschen, die dieses Jahr im Mittelmeer ertrunken seine, fordert Starke zudem „unbedingt mehr Rettungsschiffe“.

2. Afrikaexpertin an der Spitze des Goethe-Instituts

Wie unter anderem der Tagesspiegel berichtet, wurde mit Carola Lentz eine ausgewiesene Afrikaexpertin an die Spitze des Goethe-Instituts gewählt. Im November 2020 soll die Professorin für Ethnologie an der Universitär Mainz den aktuellen Präsidenten Klaus-Dieter Lehmann ablösen. Außenminister Heiko Maas (SPD) begrüßte diese Entscheidung. Er freue sich sehr über den inhaltlichen Schwerpunkt der damit gesetzt werde und auf die Zusammenarbeit, insbesondere zum Thema Afrika.

3. Amnesty International-Chef: Frauen im Sudan Vorbild für den Kontinent

In der Welt berichtet Amnesty International-Chef Kumi Naidoo im Interview mit Christian Putsch über aktuelle Herausforderungen im Sudan. Naidoo hatte im September als erster Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation den Sudan bereist. Unter anderem habe er sich mit dem neuen Justizminister sowie mit der Sudanese Professionals Association (SPA) getroffen, ein Berufsverband, der eine wichtige Rolle bei der Revolution innehatte. Laut Justizminister soll ein Menschenrechtsrat eingerichtet werden, was Naidoo sehr begrüßte. Dennoch müssten die Menschen höchstwachsam bleiben und überprüfen, ob die Armee einhalte, was sie verspochen habe. Die SPA sei beim Aufbauprozess des Landes daher immens wichtig, so Naidoo. Sie verstünden sich als „Aufpasser*innen der Mächtigen“. So hätten sie beispielsweise Nominierungen für die Minister*innen-Posten abgegeben, beanspruchten aber keine Führungsposition. Sonst sei es unmöglich, Rechenschaft von der Politik einzufordern. Naidoo betont außerdem die starke Rolle, die Frauen während der Revolution gespielt haben. Dies sei Vorbild für Frauen auf dem ganzen Kontinent gewesen. In der kommenden Regierung werden vier von 18 Ministerien von Frauen geführt. Dies sei ein kleiner, aber wichtiger Schritt zur Geschlechterparität. In Anbetracht der wichtigen Rolle, die Frauen im Revolutionsprozess gespielt hätten, solle die neue Führung jedoch den Anspruch haben, volle Geschlechterparität zu erreichen, so Naidoo. Außerdem werde noch viel zu wenig über Gewalt gegen Frauen als Kriegs- bzw. Konfliktmittel gesprochen. Das Thema sei in gesellschaftliches Tabu.

 

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Eröffnungsveranstaltung des Institute for Sustainable Development and Learning, Leuphana Universität Lüneburg

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:40

Mit einer öffentlichen Gründungsveranstaltung wurde am 25. September das Institute for Sustainable Development and Learning (ISDL) an der Leuphana Universität Lüneburg eröffnet. Die kommissarische Direktorin des DIE Imme Scholz wurde als Expertin für Nachhaltigkeitsfragen an den Schnittstellen von Umwelt, Gesellschaft und Politik in den Beirat des ISDL berufen.

Ziel des Institute for Sustainable Development and Learning ist es, in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem globalen Süden eine Plattform für transdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschung zu schaffen und evidenzbasierte Beiträge zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu leisten.

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Access to health insurance reduces child labour

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:38

In cooperation with the World Bank, Christoph Strupat, researcher in programme „Transformation of Economic and Social Systems“ at DIE, examined the effects of nationwide health insurance in Ghana. The authors show that there were not only savings in individual health expenditures, but that health insurance also makes a significant contribution to reducing child labour and thus increase class attendance of children in schools. High medical costs after sickness, child labour and educational poverty are closely linked in many developing countries: Lack of education and health care is one of the main causes of material impoverishment. And without education, poverty is often transmitted from one generation to the next. National insurances enable an additional „social benefit“ over and above the direct insurance benefit and can reduce child labour and prevent the inheritance of poverty. It is therefore worth taking this enormous gain into account when implementing health insurance schemes.

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Zugang zu Krankenversicherungen verringert die Kinderarbeit 

DIE Blog - 30. September 2019 - 14:35

In Zusammenarbeit mit der Weltbank untersuchte Christoph Strupat, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprogramm Transformation der Wirtschafts- und Sozialsysteme am DIE, die Wirkungen der landesweiten Krankenversicherung in Ghana. Die Autoren zeigen, dass es nicht nur Einsparungen bei den individuellen Gesundheitsausgaben gab, sondern die Krankenversicherung auch deutlich zur Verringerung von Kinderarbeit beiträgt und dadurch Kindern die Teilnahme am Schulunterricht ermöglicht. Hohe Krankheitskosten, Kinderarbeit und Bildungsarmut sind in vielen Entwicklungsländern eng miteinander verknüpft: Mangelnde Bildung und Gesundheitsversorgung ist eine der Hauptursachen für materielle Verarmung. Und ohne Bildung wird Armut häufig von einer Generation auf die nächste übertragen. Landesweite Versicherungen ermöglichen über die unmittelbare Versicherungsleistung hinaus einen zusätzlichen „sozialen Gewinn“ und können somit Kinderarbeit reduzieren und die Vererbung von Armut verhindern. Es lohnt sich daher diesen enormen Gewinn bei der Implementierung von Krankenversicherungen zu berücksichtigen.

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agl-Bundeskonferenz 2019: denk-Bar - Zukunft gemeinsam gestalten

agl - 30. September 2019 - 13:38
 

 

Am 17. und 18. September 2019 versammelten sich Aktive der Eine Welt-Arbeit in Berlin unter dem Motto „denk-Bar – Zukunft gemeinsam denken“ zur 8. Bundeskonferenz der Eine Welt-Promotor*innen und Multiplikator*innen. Die Geburtstage der agl (20 Jahre) und SNSB (25 Jahre) waren Anlass, einmal zurück vor allem aber nach vorne zu schauen. Wie steht es um die Zukunft der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Inland?

 

In Debattenräumen und Barcamps tauschten sich über 160 eine Welt-Promotor*innen und Multiplikator*innen zu Themen wie dem Whole Institution Approach, der Arbeit in Bündnissen und Kampagnen oder zu verschiedenen Theorien des Wandels für die Große Transormation aus.   

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Bonn-Rhine-Sieg University Students Visit the CSCP as Part of ‘Tour De CSR’

SCP-Centre - 30. September 2019 - 13:25

The students of Bonn-Rhine-Sieg University of Applied Sciences (H-Brs) attended a workshop organised by the CSCP to learn about developing innovative Corporate Social Responsibility (CSR) activities that facilitate the concept of circular cities. This was a part of their one-week CSR course where they cycled to different organisations in the Rhineland and Ruhr area to learn about business ethics and different approaches to CSR.

The 2- hour workshop started with a presentation on CSR and circular cities, through which the students were made aware of the challenges in cities. Following this, they were divided into groups and had the chance to collaborate on solutions on the following questions:
– How can organisations contribute to the development of circular cities through their CSR strategy?
– How can design thinking be used and successfully implemented?

The other topics students focused on were local production systems, urban mobility system and urban bioeconomy, where they had the opportunity to develop their concepts. One such interesting concept which they devised under the topic of urban bioeconomy was a food waste collection system. Here, waste from private households and companies are collected by people riding cargo bicycles, which is then brought to urban gardening spots. The organic waste produced from the food waste is then further used as fertiliser to cultivate fruits and vegetables. Additionally, this urban gardening spot houses a recreation space which also offers childcare facilities.

They also developed business models for the future which were based on CSR-strategies and the principles of the circular economy. Each group had the chance to present their results and explain the business model. This was followed by a lively discussion on the challenges and opportunities of these business models .

The Faculty of Economics and the Centre for Ethics and Responsibility (ZEV) at the Bonn-Rhein-Sieg University of Applied Sciences (H-BRS) introduced a one-week course in CSR for their students this year. Instead of this course being held in a lecture hall, the students conceived the idea of Tour de CSR, where they cycle to different companies to engage with their representatives and receive insights into their CSR strategy.

The Tour de CSR lead the group of students to companies Deutsche Post DHL Group (Bonn), REWE Group (Cologne), PricewaterhouseCoopers, Fortuna Düsseldorf, C&A (Düsseldorf), Impact Hub Ruhr (Essen) and Barmer (Wuppertal).

For further information, please contact Marius Mertens.

Photo by Holger Willing

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Damals und heute: 30 Jahre Kinderrechte für jedes Kind!

Unicef - 30. September 2019 - 13:10
In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihren 30. Geburtstag, denn vor genau 30 Jahren wurde sie in New York unterzeichnet. Wie sieht Kindheit heute und wie sah sie damals aus? Wir zeigen eine Bildergeschichte der Kinderrechte von 1989 bis 2019!
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Guterres begrüßt Durchführung der afghanischen Wahlen und lobt "alle, die trotz Sicherheitsbedenken ihr Wahlrecht in Anspruch genommen haben"

Vereinte Nationen - 30. September 2019 - 11:27

30. September 2019 - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Durchführung der Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am 28. September begrüßt und lobte alle Afghanen, "die trotz erheblicher Sicherheitsbedenken ihre demokratische Pflicht ausübten und ihr Wahlrecht wahrnahmen".

Guterres ermutigte alle Anteilhaber, den Wahlinstitutionen die uneingeschränkte Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu ermöglichen, "unter anderem indem Beschwerden über die geeigneten Kanäle und Verfahren bearbeitet werden können".

In ähnlicher Weise twittere die UN-Hilfsmission für Afghanistan (UNAMA), als die Wahllokale am Samstag geschlossen wurden: „Die Wahlbehörden in Afghanistan müssen jetzt geduldig und besonnen sein, um ihre Arbeit durchzuführen, Stimmen zu zählen, Beschwerden zu überprüfen und Ergebnisse bekannt zu geben. Die Parteien müssen ihren Verpflichtungen nachkommen, Verhaltensregeln einhalten und dazu beitragen, die Stabilität in der kommenden Zeit sicherzustellen“.

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Communications Assistant (part-time) based in Berlin

DSW - 30. September 2019 - 10:41

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) is a global development organisation that focuses on the needs and potential of the largest youth generation in history. We are committed to creating demand for and access to health information, services, supplies, and economic empowerment for youth. We achieve this by engaging in advocacy, capacity development, and reproductive health initiatives so that young people are empowered to lead healthy and self-determined lives. With our headquarters in Hannover, Germany, DSW operates two liaison offices in Berlin and Brussels, as well as maintaining a strong presence in Ethiopia, Kenya, Tanzania, and Uganda.

For more information, please see: www.dsw.org

DSW seeks to recruit an

Communications Assistant (part-time) based in Berlin, Germany

The part-time Communications Assistant (20 hrs a week) supports the International Communications Manager with the further development and implementation of the “State of African Women” Project. The right candidate must have a creative mind-set and be able to apply specialised communications knowledge in building awareness of the project to international audiences.

Areas of Responsibility:

·     Expand online and social media presence via Facebook, Twitter, and Instagram. Responsible for measuring impact and reporting progress (collating analytics and metrics)

·     Create engaging and impactful blog entries

·     Support with material and publication development

·     Maintain, monitor, and expand project website

·     Proofreading and editing print publications and online material

·     Event and administrative support

·     Any other duties as assigned by the International Communications Manager

Requirements:

·     Social media savvy with proven experience (content creation and monitoring)

·     Solid writing ability to create engaging posts within a tight-timeframe

·     Knowledge of the publication process (digital/print)

Person Specifications:

·     Professional qualification in either Communications, International Relations, Journalism, Marketing, or in another relevant field.

·     Must be a native-level English speaker. Proficiency in German is required.

·     One-three years’ experience working in communications. This position is also suitable for students.

·     Strong writing and copy-editing skills in English (native level).

·     Above all, the applicant must have an open, positive attitude, and be committed to continuous improvement.

·     Supportive of DSW’s mission, vision, and core values.

We offer:

·     A pleasant working atmosphere within a dynamic department

·     A competitive salary

If you are interested, please send your application in English with a CV and cover letter. Please also state your salary expectations. Reference the email “DSW201909/8 Communications Assistant Application” and send directly to: jobs.deutschland@dsw.org

Please be informed that only applications with the reference number “DSW201909/8 Communications Assistant Application” in the email subject line will be taken into account.

·     Deadline for application: October 6, 2019

·     Contract duration: Five Months

·     Ideal start date: October 28, 2019

Please note: Non-EU applicants must be in possession of a full valid work permit for Germany.

DSW is an equal opportunity employer.

We look forward to your application!

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The CSCP Joins Leading German Association on Alternative Protein Sources

SCP-Centre - 30. September 2019 - 10:05

The German Association for Alternative Protein Sources (Bundesverband für alternative Proteinquellen e.V., or Bal-Pro) officially kicked-off this summer. The Association’s members come from a network of start-ups, food companies and experts. They will come together to create a platform that provides transparent and comprehensible information on alternative protein sources. The CSCP is a member of this Association and will mainly act as a scientific advisor.

The complexity of our food production systems often makes it difficult for consumers to understand the production processes to make sustainable and informed consumption choices. The Bal-Pro Association thrives on an exchange from start-ups, consumers, research institutions and corporations. They aim to provide clear information on alternative protein sources internally (between the members of the association) and externally.

The official kick-off meeting saw representatives from the German food industry (including large and small corporations), innovative start-ups and scientists from the food industry. The CSCP participated in this meeting as our Executive Director, Michael Kuhndt, is a member of this Association.

Bal-Pro chairmen Sebastian Biedermann and Fabio Ziemßen shared that the association, which began with seven members, has now expanded to 48 member companies. The members also set the strategic fields of action for Bal-Pro,  including Food Data + Protein 4.0, Labelling +Transparency, the Future of Alternative Proteins, and Raw Materials.

The CSCP is looking forward to being a part of this promising new association as alternative protein sources have great potential to change the food landscape in Germany to be more sustainable.

For further information, please contact Carina Diedrich.

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FIW: Working Paper | “The Label of ‘Religion’: Migration and Ascriptions of Religious Identities in Contemporary Europe”

Bonn - 30. September 2019 - 8:33
Als elftes FIW Working Paper ist im August ein Text von Rafaela Eulberg, Annika Jacobsen und Petra Tillessen zum Thema Migration und Zuschreiben religiöser Identitäten im gegenwärtigen Europa erschienen. Das Working Paper kann als PDF heruntergeladen werden. Wir freuen uns, das elfte FIW Working Paper präsentieren zu können: “The Label of ‘Religion’: Migration and Ascriptions […]
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