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Den Schnäppchen ein Schnippchen schlagen

INKOTA - 29. Oktober 2019 - 14:22
Rabatte, Discount, Supersale – am Black Friday, dem Schnäppchen-Tag des Jahres, sollen wir alle möglichst viel für möglichst wenig Geld kaufen. Woran viele dabei nicht denken: Wer hat die billigen Klamotten, die reduzierten Handys, die günstigen Pralinen eigentlich hergestellt? Wurden die Menschen dafür ausreichend bezahlt? Haben sie ihre Gesundheit dabei aufs Spiel gesetzt? Genau diese Fragen, wollen wir am 29. November in die Öffentlichkeit tragen und so dem vorweihnachtlichen Schnäppchentag ein Schnippchen schlagen. Doch dafür brauchen wir eure Unterstützung! Statt dass Unternehmen mit billigen Preisen den Druck auf Arbeiter*innen weiter erhöhen, erhöhen wir gemeinsam den Druck auf Unternehmen: Gemeinsam fordern wir ein Lieferkettengesetz für wirksamen Umweltschutz und die Achtung der Menschenrechte durch Unternehmen! Ob auf der Flaniermeile in der Innenstadt, im Einkaufszentrum oder Supermarkt in deiner Stadt: Lasst uns zum Auftakt des Weihnachtsgeschäfts überall in Deutschland mit vielfältigen Aktionen zeigen, dass wir dringend ein Lieferkettengesetz brauchen. Wenn ihr eine Aktion planen wollt, unterstützen wir euch gerne dabei. Wir haben sogar ein kleines Aktionspaket für euch, dass ihr bei uns bestellen könnt:
  • Unterschriftenlisten
  • Flyer
  • Aktionsmaterial für einen Flashmob: Weiße Anzüge, Papiertüten
Meldet euch bei Johannes Schorling: konzernverantwortung[at]inkota.de, 030 / 420 8202-57 Die Vielfalt der Aktivitäten soll auch in den sozialen Medien sichtbar werden. Macht Bilder von eurer Aktion und postet/twittert sie mit dem Hashtag #Lieferkettengesetz. Markiert @INKOTA auch gern auf Twitter. Dann können wir eure Aktionsbilder teilen. Jetzt Petition für ein Lieferkettengesetz unterzeichnen Material zur Kampagne bestellen
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29. Oktober 2019

ONE - 29. Oktober 2019 - 13:27

1. Afrikas Riesen stagnieren
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beleuchtet die stagnierende ökonomische Entwicklung wirtschaftlich starker Staaten in Afrika. Südafrika sei „ein großer Bremser auf dem Kontinent“. Die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung unter dem neuen Präsidenten Cyril Rampahosa sei verschwunden. Laut der nationalen Notenbank wachse die Wirtschaft in diesem Jahr lediglich um 0,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrage 29 Prozent und sei damit auf einem 15-Jahres-Hoch. Ein Grund dafür seien unter anderem Probleme bei der Stromversorgung. Der staatliche Energiekonzern Eskom sei hoch verschuldet, von Korruption geplagt, werde schlecht gemanagt und habe mehrfach die Stromversorgung wegen Überlastung einstellen müssen. Die angekündigten Wirtschaftsreformen Ramaphosas zeigen bisher kaum Wirkung. Zudem reichen die niedrigen Wachstumsraten in den kommenden Jahren nicht aus, um die nötigen Arbeitsplätze zu generieren. Beim Erdölexporteur Nigeria, der größten Volkswirtschaft des Kontinents, sei das Wachstum trotz steigender Ölpreise auf unter zwei Prozent gesunken. Schuld sei hier unter anderem die protektionistische Wirtschaftspolitik der Regierung. Das steigende Wirtschaftswachstum der kommende Jahre werde durch den hohen Bevölkerungsanstieg wieder nivelliert, sodass das Pro-Kopf-Einkommen sogar sinken werde.  Angola und Namibia durchleben eine Rezession und in Simbabwe sei die Lage „katastrophal“. Die dortige Wirtschaft sei um sechs Prozent eingebrochen und durch Missernten drohe Millionen Menschen eine Hungersnot. Anders sehe es jedoch in Ostafrika aus. Insgesamt sinke dort das Wirtschaftswachstum zwar, allerdings auf vergleichsweise hohem Niveu von sechs Prozent. Leuchttürme seien hier vor allem Ruanda, Ghana und Äthiopien, das lange Jahre Wachsrumsraten von über zehn Prozent aufgewiesen habe.

2. Deutschland verdoppelt Mittel für Klimafonds
Wie unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Dresdner Neueste Nachrichten, das Göttinger Tageblatt, die Märkische Allgemeine und die Ostsee-Zeitung melden, hat Entwicklungsminister Gerd Müller Deutschlands Beitrag für den Green Climate Fund auf 1,5 Millarden Euro verdoppelt. Der Fonds soll Schwellen- und Entwicklungsländer darin unterstützen, ihren CO2-Ausstoß zu minimieren und sich an den Klimawandel anzupassen. Deutschlands sei damit nach Frankreich und dem Vereinigten Königreich der drittgrößte Geber des zehn Milliarden schweren Klima-Fonds.

3. Nigerias Aushängeschild: Schriftstellerinnen
Die Deutsche Welle widmet sich der nigerianischen Literatur. Das Land habe eine „lange Literaturtradition“ und weltbekannte Schriftsteller*innen hervorgebracht. Vielen bekannt sei insbesondere die ‚Americanah‘-Autorin Chimamanda Ngozi Adichie, die in diesem Jahr mit dem Kassler Bürgerpreis ‚Glas der Vernunft‘ ausgzeichnet wurde. Bisher seien in erster Linie die Werke männlicher Literaten veröffentlich worden, doch die weiblichen Kolleginnen erleben derzeit so etwas wie einen Boom. Laut Helon Habila, Professor für Kreatives Schreiben, sei dies insbesondere dadurch möglich geworden, dass Frauen bessere Bildungschancen erhalten und so sichtbarer werden.

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Deutsch-Ukrainische Partnerschaftskonferenz

Engagement Global Presse - 29. Oktober 2019 - 11:49
Die vierte deutsch-ukrainische Partnerschaftskonferenz findet in Odessa statt. Foto: Stadtverwaltung Odessa

Die vierte Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz findet am Mittwoch, 6. November, und Donnerstag, 7. November 2019, in der Versammlungshalle des Rathauses von Odessa in der Ukraine statt und richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter deutscher und ukrainischer Kommunen, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind. Organisiert wird die Konferenz von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Odessa.

Die diesjährige Veranstaltung beleuchtet anhand von Podiumsdiskussionen, Fachbeiträgen und Themenworkshops die verschiedenen Dimensionen des Umwelt- und Klimaschutzes als kommunale Herausforderung und entsprechende Potenziale für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Außerdem markiert die Konferenz den Auftakt zur Bildung thematischer Cluster zwischen zentralen Akteuren der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Ukraine und dem Netzwerk der deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wird am Mittwoch, 6. November 2019, um 10:30 Uhr vom Oberbürgermeister der Stadt Odessa, Hennadij Truchanow, und der Leiterin des Referats Länder und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Doris Witteler-Stiepelmann, eröffnet. Im Anschluss hält die stellvertretende Ministerin für Energie und Umweltschutz, Iryna Stawtchuk, die Eröffnungsrede zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung auf kommunaler Ebene.

Mehr als 40 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Deutschland und der Ukraine sowie 82 Kommunen aus beiden Ländern nehmen an der Veranstaltung teil.

Medienvertreterinnen und -vertreter können ausschließlich am ersten Veranstaltungstag, am Mittwoch, 6. November 2019, von 10:30 bis 13:30 Uhr an der Konferenz teilnehmen. Von 13:30 bis 14:00 Uhr gibt es die Gelegenheit für ein Pressegespräch. Bei Rückfragen und Interviewwünschen steht Ihnen vor Ort Tamara Kolisnichenko von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global zur Verfügung.

Weitere Informationen
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„Global Day“ – Storytelling as an instrument of development policy

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:42

Presenting the documentary „We Exist“ ©DIE

What opportunities do audio-visual media and digital social media campaigns offer to sensitise the public to global problems and inform them about development policy approaches to combat them? This was the theme of the „Global Day“ on 15 October 2019 at this year’s Film Festival Cologne, to which Engagement Global, the Film Festival Cologne, MISEREOR, the German UNESCO Commission, the Deutsche Welle Academy and the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) had invited. Actors from Germany and Africa presented strategies, current projects and best practice cases. Two films were presented in the evening.

The Italo-Western „Bacurau“ takes a look into the future. The inhabitants of Bacurau are cut off from the water supply. However, not only the lack of water but also fascist politicians are a problem for the people. Mr. Kleber Mendonça Filho from Brazil deals with the topic of right-wing populism in his home country.

The documentary „We Exist“ tells the story of everyday life on the run. Director Lucian Segura refrains from using an explanatory narrative text. For minutes, the camera shows the face of a singing girl without any comment. A child singing about the loss of her mother who had been lost on the run. The 45-minute film combines music from countries in the Middle East and Africa with snapshots from everyday life in a refugee camp.

Director Lucian Segura will show his film „We Exist“ during a film tour until 30 November 2019 in eleven towns in Germany. In discussions after the film screenings, Segura wants to reflect and discuss about the film with the audience. The film tour is part of the programme ”Development Education in Germany” (EBD).

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„Global Day“ – Storytelling als entwicklungspolitisches Instrument

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:40

Filmvorführung von „We Exist“ ©DIE

Welche Chancen bieten audiovisuelle Medien und digitale Social-Media-Kampagnen, um die Öffentlichkeit für globale Probleme zu sensibilisieren und über entwicklungspolitische Lösungsansätze zu deren Bekämpfung zu informieren? Damit beschäftigte sich der „Global Day“ am 15. Oktober 2019 beim diesjährigen Film Festival Cologne, zu dem Engagement Global, das Film Festival Cologne, MISEREOR, Deutsche UNESCO-Kommission, die Deutsche Welle Akademie und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) eingeladen hatten. Akteure aus Deutschland und Afrika präsentierten Strategien, aktuelle Projekte und Best Practice-Cases. Am Abend wurden zwei Filme präsentiert.

Der Italo-Western “Bacurau“ wirft einen Blick in die Zukunft. Die Einwohner des Ortes Bacurau sind von der Wasserversorgung abgeschnitten. Doch nicht nur der Wassermangel auch faschistische Politiker machen den Menschen zu schaffen. Der Brasilianer Kleber Mendonça Filho setzt sich in dem Film mit dem Thema Rechtspopulismus in seiner Heimat auseinander.

Der Dokumentarfilm „We Exist“ erzählt vom Alltag auf der Flucht. Regisseur Lucian Segura verzichtet auf einen erklärenden Sprechertext. Minutenlang zeigt die Kamera kommentarlos das Gesicht eines singenden Mädchens. Ein Kind, das den Verlust der auf der Flucht verlorenen Mutter besingt. Der 45–minütige Film kombiniert Musik aus Ländern des mittleren Ostens und Afrikas mit Momentaufnahmen aus dem Alltag im Flüchtlingscamp.
Regisseur Lucian Segura zeigt seinen Film „We Exist“ in einer gleichnamigen Filmtour noch bis Samstag, den 30. November 2019 in elf deutschen Ortschaften. In Gesprächen nach den Filmvorführungen möchte Segura das Gesehene mit den Zuschauern reflektieren und diskutieren. Die Filmtour findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt.

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Sustainable Public Procurement for Strategic Policy Goals – MUPASS Dialogue Forum 2019 at DIE

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:34

Dialogue-Forum on Sustainable Public Procurement for Strategic Policy Goals will be consolidated as Strategic Knowledge Platform

From 28 until 30 October 2019, a dialogue forum took place at DIE in Bonn within the framework of the project „Municipalities Promoting and Shaping Sustainable Value Creation (MUPASS) – Public Procurement for Fair and Sustainable Production„. It was the third of its kind, for the second year in a row, the event brought together municipal procurement practitioners from Europe, sub-Saharan Africa and Latin America.

Public procurement can become a powerful lever for sustainable and inclusive economies: at least 10% to 20% of the gross domestic product of most countries is generated by public demand. In many countries, municipalities stand for a large part of this demand. The MUPASS project therefore targets in particular municipal actors.

Last year’s dialogue forums have shown how actors from different world regions can benefit from an international exchange on sustainable and strategic procurement. Together with our project partner, the Service Agency Communities in One World (SKEW), this year’s forum intensified and consolidated this dialogue.

The Forum had two main objectives: First, it seeked to exchange knowledge and experience on topics related to strategic and sustainable public procurement. For this purpose, appropriate instruments and framework conditions were examined. Topics included e-procurement, state support structures, purchasing groups across municipalities and the use of sustainability standards. The second main objective of the forum was to give participants the opportunity to exchange with each other. The associated get-togethers at the working and at middle management levels facilitated future exchange and networking. In order to be able to support this in the future, the MUPASS project team is currently working on setting up a flanking virtual dialogue platform.

A case study on the implementation of sustainable public procurement in Costa Rica can be found here.

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Nachhaltige öffentliche Beschaffung für strategische Politikziele – MUPASS Dialogue Forum 2019 im DIE

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 11:32

Dialog-Forum zu nachhaltiger öffentlicher Beschaffung wird als strategische Wissensplattform verstetigt

Vom 28. bis 30. Oktober 2019 fand im Rahmen des Projekts „Kommunen zur Förderung und Gestaltung einer nachhaltigen Wertschöpfung (MUPASS) – Öffentliche Beschaffung für eine faire und nachhaltige Produktion“ ein Dialogforum am DIE in Bonn statt. Im zweiten Jahr in Folge brachte die Veranstaltung kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus Europa, Subsahara-Afrika und Lateinamerika zum Thema nachhaltige öffentliche Beschaffung zusammen.

Öffentliche Beschaffung kann zu einem starken Hebel für nachhaltiges und inklusives Wirtschaften werden: Mindestens 10 – 20% des Bruttoinlandsprodukts der meisten Länder werden durch die öffentliche Nachfrage generiert. In vielen Ländern machen die Kommunen einen großen Teil dieses Bedarfs aus. Das MUPASS-Projekt richtet sich daher insbesondere an kommunale Akteure.

Die Dialogforen des letzten Jahres haben gezeigt, wie gewinnbringend der internationale Austausch zu nachhaltiger und strategischer Beschaffung ist. Mit dem diesjährigen Forum haben wir gemeinsam mit unserem Projektpartner, der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), diesen Dialog intensiviert und verstetigt.

Das Forum verfolgte zwei Hauptziele: Zum einen erfolgte ein Wissens- und Erfahrungsaustausch zu Themen der strategischen und nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Hierzu beleuchteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechende Instrumente und Rahmenbedingungen. Themen waren dabei das E-Procurement, staatliche Unterstützungsstrukturen, Einkaufsgemeinschaften und Standardsetzung und -nutzung in der öffentlichen Beschaffung.
Das zweite Hauptziel des Forums bestand darin, den Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch untereinander zu ermöglichen. Das damit verbundene Kennenlernen auf Arbeitsebene und bei Vertretungen des mittleren Managements erleichtert den zukünftigen Austausch und die Netzwerkbildung. Um dies in Zukunft unterstützen zu können, arbeitet das MUPASS-Projektteam aktuell am Aufbau einer flankierenden virtuellen Dialogplattform.

Eine Fallstudie zur Umsetzung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung in Costa Rica finden Sie hier.

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Investment Facilitation Index presented at WTO Public Forum

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 10:39

Axel Berger at the WTO Public Forum ©DIE

Axel Berger presented the new Investment Facilitation Index (IFI) at the Public Forum of the World Trade Organization (WTO) on 10 and 11 October 2019 in Geneva.

The index maps the adoption of investment facilitation measures at domestic level and serves as a basis for future research on the economic benefits and costs of an international framework for investment facilitation that is currently being discussed among WTO members. A key result of the IFI is that developing countries, that potentially benefit the most from investment facilitation reforms, face major challenges to implement international disciplines on investment facilitation.

Discussions at the WTO Public Forum made clear that further research and policy dialogue is needed to better align investment facilitation initiatives with the demands of sustainable developments and the 2030 Agenda.

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Präsentation des Investment Facilitation Index beim WTO Public Forum

DIE Blog - 29. Oktober 2019 - 10:37

Axel Berger beim WTO Public Forum ©DIE

Axel Berger präsentierte den neuen Investment Facilitation Index (IFI) während des Public Forums der Welthandelsorganisation (WTO) am 10. und 11. Oktober 2019 in Genf.

Der Index bildet die Implementierung von Investment Facilitation-Maßnahmen auf nationaler Ebene ab und dient als Grundlage für zukünftige Untersuchungen zum wirtschaftlichen Nutzen und zu den Kosten eines internationalen Rahmenwerks für Investment Facilitation, das derzeit von Mitgliedern der WTO diskutiert wird. Ein wichtiges Ergebnis des IFI ist, dass Entwicklungsländer, die möglicherweise am meisten von Investment Facilitation-Reformen profitieren, großen Herausforderungen bei der Umsetzung potenzieller internationaler Verpflichtungen im Bereich Investment Facilitation gegenüberstehen.

Die Diskussionen während des WTO Public Forum haben zugleich deutlich gemacht, dass weitere Forschung und politischer Dialog erforderlich sind, um Investment Facilitation besser auf die Anforderungen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung abzustimmen.

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Nordost-Syrien: UNICEF impft Flüchtlingskinder

Unicef - 29. Oktober 2019 - 10:27
Vor dem heutigen Auslaufen der Waffenruhe in Nordost-Syrien ist UNICEF besorgt über die Lage der Kinder. UNICEF appelliert an die Konfliktparteien die Zivilbevölkerung zu schützen. Trotz der unsicheren Situation impfen UNICEF und Partner in der Region um die syrische Stadt Al Hasakeh derzeit 230.000 Kinder gegen Kinderlähmung und Masern geimpft.
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Contending Regions? A geographical approach to the 2030 Agenda

EADI Debating Development Research - 29. Oktober 2019 - 10:21
What are the most crucial changes brought about by the SDGs? Where does the Agenda 2030 leave Latin America and Africa? What can we as researchers do? And do we need new economic perspectives such as degrowth to achieve sustainable development?  The panel session at the recent EADI Directors’ Meeting in Cordoba raised more questions …
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Für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffen

BfdW - 29. Oktober 2019 - 9:53
In einem offenen Brief haben sich 12 deutsche Nichtregierungsorganisationen an die Bundesregierung gewandt und sich für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen eingesetzt.

Brot für die Welt hat sich zusammen mit 11 deutschen Nichtregierungsorganisationen im März 2019 an Außenminister Heiko Maas gewandt.  Darin fordern wir die Bundesregierung dazu auf, sich im Rahmen der Expertengespräche der Vereinten Nationen in Genf (CCW) umgehend und explizit für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen auszusprechen bzw. Verhandlungen über einen verbindlichen Verbotsvertrag einzufordern. Unter den unterzeichnenden Organisationen finden sich neben Brot für die Welt auch Misereor, Facing Finance e.V., Greenpeace und Oxfam.

Die Unterzeichner*innen dieses Briefes, beobachten mit großer Sorge die bereits seit einigen Jahren im Militärbereich stattfindende Automatisierung sowie Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) und eine sich damit verändernde Kriegsführung. Auch wenn autonome Waffen noch nicht vollständig entwickelt sind, werden (teil-)autonome Waffen bereits in Kriegen getestet und an Grenzen eingesetzt.

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bewertet Waffensysteme ohne menschliche Steuerung als Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Vollautonome Waffen, sogenannte „Killer Robots“, müssten nicht nur in ausreichendem Maße zwischen Zivilisten und Kombattanten unterscheiden, sondern auch den Effekt eines jeden möglichen Waffeneinsatzes im Voraus berechnen oder zusätzlich zur Ziel- und Waffenauswahl Abwägungsentscheidungen treffen, bei denen der erwartete militärische Vorteil in Relation zu möglichen zivilen Opfern gesetzt wird. Darüber hinaus schreibt das völkerrechtlich verankerte Prinzip der Verantwortlichkeit fest, dass alle Mitglieder der Streitkräfte zu jeder Zeit und unter allen Umständen dazu verpflichtet sind, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten. Alles in allem eine für Roboter wohl kaum zu überwindende Hürde.

Die Organisationen begrüßen deshalb die Ankündigung des deutschen Cyberkommandos, keine autonomen Waffen zu erwerben, sowie die Koalitionsvereinbarungen der Bundesregierung vom Dezember 2013 und Februar 2018, die sich für eine weltweite Ächtung autonomer Waffensysteme aussprechen, die der Verfügung des Menschen entzogen sind. Der Aufruf des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) an die Bundesregierung sich für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen einzusetzen, ist zudem ein Schritt in die richtige Richtung. Die rasante technologische Weiterentwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz und autonomer Waffen erfordert aber ein unverzügliches Handeln.

Sollte es nicht gelingen autonome Waffensysteme zu verbieten, dann werden diese Waffen zu einem Verlust an menschlicher Steuerung von Kriegshandlungen führen, die Hemmschwelle für militärische Konflikte senken, die Kriegsführung erheblich beschleunigen, die Opferzahlen erhöhen, das Eskalationsrisiko steigern und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts erschweren bzw. unmöglich machen.

Die unterzeichnenden Organisationen erwarten ein klares Bekenntnis der amtierenden Bundesregierung zu der im Koalitionsvertrag zugesagten globalen Ächtung autonomer Waffensysteme und rufen die Bundesregierung dazu auf, sich im Rahmen der Expertengespräche der Vereinten Nationen in Genf explizit für ein verbindliches Verbot von autonomen Waffensystemen auszusprechen bzw. Verhandlungen über einen verbindlichen Verbotsvertrag einzufordern, so wie es zuletzt 28 Staaten, inklusive dem Vatikan, der VN-Generalsekretär António Guterres, tausende Wissenschaftler*innen und Ingenieure und das Europaparlament getan haben.

Im Folgenden finden Sie den Brief zum Herunterladen.

Thema (BfdW) : FriedenDownload:  Offener Brief zu Autonomen Waffen an Außenminister Heiko Maas Links: Weitereführende Informationen bei der Kampagne "Killer Roboter stoppen"Interreligiöser Aufruf zum Verbot von autonomen Waffensystemen
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The CSCP Hosts Round Table at DiKomm – Future Digital Municipalities fair on 5 November in Essen

SCP-Centre - 29. Oktober 2019 - 9:02

Cities have great creative potential and can act as facilitators for societal transformation for sustainability in the public and private sector. The CSCP will be hosting a round table discussion titled “Circular City and Digital Community – interlocking developments” at dikomm, where we will be sharing more concrete examples on circular cities and urban digitalisation. Dikomm is the side event during the DIGITAL FUTUREcongress for municipalities.

For cities, the circular economy approach not only offers completely new paths to a sustainable future and a better quality of life for their citizens but also unimagined economic potential: according to EU figures, net savings of 600 billion euros or 8 per cent of the annual turnover of companies in the EU could be achieved through waste prevention, eco-design, reuse and similar measures. For innovative companies, there are also huge growth markets that are emerging in the course of the transformation towards a “Circular City” and that can be shaped in cooperation with key players.

The roundtable discussion will be moderated by CSCP’s Project Manager Janpeter Beckmann and Research Assistant Valerija Bogomolova, who will introduce the topics of urban digitalisation in connection to the development of circular cities. This will be followed up with an open discussion on how digitalisation can foster the development of circular cities and the benefits of the interlinking the two.

Event will be held in German: Circular City und digitale Kommune – ineinandergreifende Entwicklungen

Date: 5 November 2019

Time:  11:30 to 12:00

Location: Messehalle Essen, Norbertstraße 2, 45131 Essen

Click here for event schedule.

Please contact Janpeter Beckmann for further questions.

Der Beitrag The CSCP Hosts Round Table at DiKomm – Future Digital Municipalities fair on 5 November in Essen erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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Solar Foods: Nahrung aus Luft, Wasser und Strom

reset - 29. Oktober 2019 - 7:38
Das finnische Startup Solar Foods stellt Proteine aus Luft, Wasser und sauberem Strom her. Das klingt nach Science-Fiction? Wir haben beim Gründer Pasi Vainikka nachgehakt, was die Idee tatsächlich leisten kann.
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Turkey’s Nuclear Onset

SWP - 29. Oktober 2019 - 0:00

President Recep Tayyip Erdoğan has recently stated that there is no reason why Tur­key should not have nuclear warhead-tipped missiles, at a time when other nations also possess such a deterrent. The Turkish president’s remarks sparked heated debates as to Ankara’s possible military policy shifts and related nuclear objectives. In the 2010s, Turkey accomplished a number of outstanding achievements in the defence sector, especially in unmanned systems development. Ankara is also pursuing a ballistic missile programme (the Bora missile) which saw its operational debut back in May 2019. However, in the short term, the Turkish defence technological and in­dus­trial base (DTIB) lacks the capacity to support military-grade nuclear proliferation, nuclear warhead design and strategic ballistic missile production. More importantly, present indicators suggest no backtrack from Turkey’s non-proliferation commitments. Rather, the ‘nuclear missile’ rhetoric essentially highlights Ankara’s geo­political worldview.

 

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The EU's Regulatory Approach to Cybersecurity

SWP - 29. Oktober 2019 - 0:00
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