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100 Jahre ILO: Erneuerung des Gesellschaftsvertrags

Baustellen der Globalisierung - 25. Juni 2019 - 13:31
Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn ein Ereignis der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von den Medien nicht die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhält. Das betrifft sogar den 100. Jahrestag, der in der letzten Woche in Genf begangen wurde. Dabei ist die ILO die einzige Organisation der UN-Familie, die eine Tripartite-Struktur aufweist, an der die Vertreter der internationalen Gewerkschaftsbewegung, der Arbeitsgeber und der Staaten gleichberechtigt beteiligt sind. Die Konferenz zum 100. Jahrestag ging mit der Annahme zweier Instrumente zu Ende, einer Jahrhundert-Erklärung zur Zukunft der Arbeit und einer neuen Internationalen Konvention gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz.

Die Jahrhundert-Erklärung enthält die historische Verpflichtung zur Verwirklichung einer Zukunft der Arbeit, in deren Mittelpunkt der Mensch steht und die sich an dem Gesellschaftsvertrag orientiert, der das Gründungsmandat der ILO enthielt. Die Deklaration stellt eine Agenda der Rechte und des Schutzes für alle ArbeiterInnen dar, in einer Zeit mit enormen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der digitalen Revolution sowie einen Sockel sozialer Sicherung für alle ArbeiterInnen. Letzteres schließt hunderte von Millionenen Arbeiter ein, die in der informellen Ökonomie arbeiten müssen oder deren Arbeitsplätze unsicher, gefährlich und unterbezahlt sind. Dazu gehören auch ausbeuterische Lieferketten und die wachsende Zahl von Plattform-Unternehmen.
Ein ähnlicher Meilenstein ist die Konvention gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz, die erste Konvention seit der Verabschiedung der Konvention zum Schutz der Hausangestellten vor einigen Jahren. Sie ist der krönende Abschluss einer mehrjährigen Kampagne und rechtlich verbindlich, sobald die Regierungen sie ratifiziert haben. Sie garantiert, dass die Welt frei sein muss von Gewalt und Belästigung und gibt den Forderungen von Millionen Beschäftigten, vor allem Frauen, neuen Schwung. Sie folgt einem inklusiven Ansatz, der den Schutz auf alle Beschäftigten ausdehnt, ungeachtet ihres vertraglichen Status, darunter auch auf Leitungspersonal und Unternehmer sowie Arbeitsplatzsuchende, Auszubildende, Praktikanten, Freiwillige u.a.. Die Konvention stellt ebenfalls klar, dass Gewalt und Belästigung, von denen auch Dritte betroffen sind, wie Kunden, Patienten oder öffentliche Personen, ebenfalls verfolgt werden müssen.
Die Vorsitzende des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC), Sheran Burow, kommentiert zu Recht: „Die Jahrhundert-Konferenz hat die Welt daran erinnert, wie wichtig die ILO ist, die älteste und signifikanteste aller multilateralen Institutionen. Angesichts nie dagewesener Einkommensungleichheit, sich verringernder demokratischer Spielräume und einem Zeitalter der Angst, in dem Konzerne zu viel und Menschen zu wenig Macht haben, ist die ILO ein Bollwerk gegen die Verwandlung der Arbeit in einen Rohstoff, der ohne Rücksicht auf die menschliche Würde gehandelt werden kann.“
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Neues von SDSN Germany

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 13:22

Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes (1. Reihe, 6.v.l.), mit Teilnehmenden des Forums Nachhaltigkeit im Bundeskanzleramt © Bundesregierung/Lene
Münch

Am 13. Juni fand auf Einladung des Bundeskanzleramts das Forum Nachhaltigkeit statt, mit Teilnahme von etwa fünfzig zentralen gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsakteuren. Nach Berichten aus den Ressorts hielt der Chef des Bundeskanzleramts, Prof. Dr. Helge Braun, eine Keynote und eröffnete die Diskussion. Im Anschluss wurden Workshops zu internationaler Nachhaltigkeitspolitik, Nachhaltigkeitsindikatoren, Bund-Länder-Zusammenarbeit, Kommunikation und zum Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung angeboten. Am Nachmittag fand eine Diskussion mit Impulsen aus Wirtschaft, Umwelt, Sozialem, Jugend und Entwicklung statt, die Gelegenheit für Beiträge aus dem Plenum bot. Neben SDSN Germany waren auch einige der Mitglieds- und Partnerorganisationen aus dem Netzwerk sowie die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, vertreten

Weitere Informationen und einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie hier: www.deutsche-nachhaltigkeitsstrategie.de 

Am 19. Juni 2019 fand der Trialog „Nachhaltig unterwegs – Mobilität jetzt attraktiv gestalten“ im Berliner Allianz Forum statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe Mobilität der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und der Humboldt-Viadrina Governance Plattform. Ziel des Trialogs war es, die Standpunkte von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Medien zum Thema nachhaltige Mobilität zusammenzubringen und den Grundstein für eine Roadmap Mobilität zu legen. Nach Einführung durch Gesine Schwan (HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH) und Dirk Messner (United Nations University – Institute for Environment and Human Security) gaben Helge Pols (BMVI), Carl-Friedrich Eckardt (BMW), Susanne Henckel (VBB) und Anika Meenken (VCD) Inputs zu Aufgaben und Herausforderungen einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätswende. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden innerhalb drei verschiedener Workshops Handlungs- und Problemfelder zu den Fokusthemen „Dekarbonisierung der Mobilität“, „Umbau von Städten“ und „Mobilität auf dem Land“.

Am 20. Juni hat die Geschäftsstelle von SDSN Germany im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit der Universität Hamburg gemeinsam mit dem Projekt HochN und dem Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität eine Session des Veranstaltungsprogramms gestaltet. Dies war eine weitere Station der ‚#SDSN_Deutschlandreise‘. Neben den Chancen und Herausforderungen der Netzwerkarbeit wurden insbesondere auch perspektivische Kooperations- und Austauschmöglichkeiten zwischen den Netzwerken und ihren Mitgliedern identifiziert.

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bl-dem-istanbul

E+Z - 25. Juni 2019 - 13:20
Istanbul election shows that people have become tired of Erdogan’s divisiveness

According to Jan-Werner Müller, a democracy is in trouble when populists are in power. The reasons include that the government then denies the legitimacy of all other political forces and will try to manipulate the constitutional order in its favour. It will do its best to get a grip on the courts, rig elections and stifle free media. Therefore, a democracy is damaged when populists are in power, Müller argues, though it has not necessarily ended .

In the past decade, Erdogan has been a model case of what Müller writes. One of his latest maneuvers to reinforce his grip on power was to deny Imamoglu the narrow election victory he had one in Istanbul at the end of March. Back then, the opposition candidate was ahead by 12,000 votes. The president put pressure on the election commission to find fault with some procedural details and rescind the election. The re-run, however, did not go as planned. This time, Imamoglu was ahead by more than 800,000 votes.

Right-wing populists have been gaining influence in many countries around the world. It is interesting to note that, in spite of their authoritarian leanings, they tend not to abolish elections. The trend is that they try to change the way that elections are held with an eye to perpetuating their power. This shows that even would-be dictators acknowledge that a government's legitimacy hinges on it having a mandate from the people. Of course, an election system has serious flaws if the president of a nation is in a position to have mayoral elections annulled simply because he doesn't like the result. As the example of Istanbul shows, however, the need to hold a new election can empower a pro-democracy movement.

It is quite obvious that a big majority of Istanbul's citizens were appalled by Imamogly being denied the office he was elected to hold in March. They understood that the rerun was not about procedural shortcomings. It was an attempt to tighten the AKP's grip on power. Quite obviously, people did not want that to happen. Indeed, they are increasingly unhappy with Erdogan's rule. One reason, of course, is the economic crisis that is affecting everyone.

The AKP has been running the government for almost two decades now. Its history is unusual. It was founded by Islamists who wanted to take a more moderate course than the Turkish version of the Muslim brothers normally did in order to become electable. Erdogan was one of them. He became the party's top leader and led it to electoral victory after a severe economic crisis in 2003. At the time, the AKP was an underdog that challenged the establishment. It was supported by rural and working-class people who felt that their Muslim faith had been discriminated against by previous governments.

For many years, the AKP cooperated with other political forces with the goal of dismantling Turkey's “deep state”, a powerful network of high-ranking bureaucrats, judges and generals. For a while, it was actually a modernising force, but then it began to build its own deep state. Today, the AKP is the establishment, but it still uses its old rhetoric of Muslims being victimised and clandestine networks denying the people their rights. It is peculiar that an Islamist Imam, Fetuallah Gülen, and his followers are now considered the most dangerous "terrorists". Gülen used to be Erdogan's ally.

Imamoglu's victory shows that many people are tired of AKP divisiveness. Imamoglu's message was one of inlcusiveness. He went out of his way to show his respect for people who do not agree with him and he certainly did not demonize them. He displayed an interest in local problems and finding solutions that can make a difference in people's lives. His message was one of brotherly love and pursuit of the common good. It resonated with the citizenship that longs for hardships to be eased and does not believe that evil traitors and terrorists are lurking everywhere. The rerun elections allowed Imamoglu to launch a revitalised and more forceful campaign than he had run in March.

Some observers now argue that his re-election indicates a sea change in Turkish politics. Whether the tide is really turning, remains to be seen. To use Müller's terms, Turkey's democracy is indeed damaged. Independent journalists are still being hounded in Turkey, and political opponents are harassed. Leaders of the civic protest movement that rallied to protect a park in downtown Istanbul from urban development in 2013 are currently on trial, accused of trying to stage a coup. The prosecutors are not shying away from demanding life sentences. That is clearly overblown and undemocratic. It may help the defendants, however, that many now see Erdogan as a spent force. The election in Istanbul, moreover, can inspire mild hopes in other countries affected by populists' governance. At some point, populists are sure to be recognised as the divisive and destructive forces they are. Yes, they will rig elections, but once the opposition against them becomes overwhelming, they are likely to lose nonetheless.

 

 

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Sustainability is a Behavioral Challenge, 1 July 2019 in Brussels: Register Now

SCP-Centre - 25. Juni 2019 - 12:57

Changes in consumption patterns and mainstream lifestyles are a critical and integral part of the solutions package to addressing climate change, especially if we are to deliver on the 1.5°C target.

In this transition towards a more sustainable society, understanding how humans actually think and behave is crucial. In other words, sustainability is a behavioural challenge and it is about time for us to develop behaviourally-informed solutions.

On the Day of Change, 1 July 2019 in Brussels, the Academy of Change invites you to address these questions together with leading NGOs, policymakers, business and experts. The interactive sessions will combine the latest findings of the 1.5-Degree Lifestyles Report presented by Sitra and partners, with the Academy practical insights and real-world results on how to make sustainable behaviour change happen in practice.

NGOs that would need support with their travel cost to attend the day can request it through the registration link. Priority will be given to those travelling in a more sustainable way to the event, on a “first come, first served” basis.” If you are far away from Brussels, please note, that there will also be the chance to follow parts of the event online.

Join us and increase your knowledge on the topic, network with actors already active on this and jointly accelerate change towards the sustainable behaviours that really matter. Registration is free of charge, but please note the places are limited.

Looking forward to meeting you on the Day of Change!

Event: Day of Change: Towards the sustainable behaviours that really matter
Date: 01 July 2019
Time: 10:30-16:00
Location: Brussels

Click here to register for the event.

Click here for event agenda

 

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Christine Hackenesch übernimmt kommissarische Ko-Leitung des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit“

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 12:41

Christine Hackenesch ©
DIE

Zum 15. Juni hat Christine Hackenesch die kommissarische Ko-Leitung des Forschungsprogramms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen Süden“ übernommen. Frau Hackenesch ist seit mehr als zehn Jahren wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIE und beschäftigt sich in ihrer Forschung und Politikberatung mit der Politik der EU für globale nachhaltige Entwicklung, Demokratieförderung durch die EU und China-Afrika-Beziehungen.

Der bisherige Ko-Leiter des Programms „Inter- und Transnationale Zusammenarbeit mit dem globalen SüdenStephan Klingebiel hat zum 16. Juni 2019 die Leitung das UNDP Global Policy Centre for Global Development Partnerships in Seoul (Südkorea) übernommen. Dr. Klingebiel wurde dafür bis maximal Juni 2020 beurlaubt.

Die Policy Centres bilden eine wichtige Grundlage für die strategische Ausrichtung und die Mittelallokation von UNDP. Sie bauen u.a. vielfältige Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren auf, evaluieren ihre Wirksamkeit und fördern Innovationen. Der Fokus des UNDP Global Policy Centre in Seoul liegt auf trilateralen Partnerschaften, mit denen das Lernen und der Erfahrungsaustausch zu innovativen Policy-Instrumenten gefördert wird.

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Handlungsempfehlungen des WBGU

E+Z - 25. Juni 2019 - 12:28
Was zu tun ist für eine digitale Transformation zur Nachhaltigkeit

Allen Maßnahmen voran müsse die Unantastbarkeit der Menschenwürde gewährleistet werden. Eng damit verknüpft ist die Sicherstellung des Gemeinwohls und eine nachhaltige Entwicklung. Oberstes Ziel müsse der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sein. Digitale Technologien, so die Autoren, sollten dafür genutzt werden, um Umweltgüter zu bepreisen. Steuern und Abgaben sollten auf Ressourcenverbrauch und Schädigung der Umwelt erhoben werden.

Die Digitalisierung sollte auch für die Dekarbonisierung und den Klimaschutz im Energiesektor genutzt werden. Dabei sei ein Umstieg auf erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz nötig. Im Sinn der Kreislaufwirtschaft sollten Elektrogeräte langlebig und reparaturfreundlich gebaut werden. In der Landwirtschaft sollte die Digitalisierung dazu eingesetzt werden, um den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zu verringern. Außerdem sollte das Umweltbewusstsein der Menschen durch die Digitalisierung unterstützt werden.

Eine weitere Empfehlung des Gremiums ist die Nutzung digitaler Technologien zur Armutsbekämpfung und zu inklusiver Entwicklung. Die Entwicklungspolitik sollte sich zur Aufgabe machen, eine „digitalisierte Nachhaltigkeitsgesellschaft“ aufzubauen. Auch hier steht wieder der Klima- und Ressourcenschutz als Ziel an erster Stelle. Um dies mit Hilfe der Technik umsetzen zu können, müssten Kompetenzen aufgebaut werden. Dafür sei auch die  Zusammenarbeit mit Schwellenländern wichtig.

Nötig sei aber auch die „analoge Basis“, an der es Entwicklungsländern häufig mangele. Gemeint sind Infrastruktur und Bildungssysteme. Die Kluft zwischen reicher und armer Welt müsse geschlossen werden.

Der WBGU hebt auch die nachhaltige Entwicklung der Städte und Kommunen hervor und sieht es dabei als essenziell an, dass die Gestaltungs- und Technologiehoheit bei den Verwaltungen bleiben müsse. Dazu gehört auch eine Gestaltung nachhaltiger Mobilität in den Städten.

Ein weiterer Punkt, den das Gutachten anspricht, ist das Thema Arbeit der Zukunft und Abbau von Ungleichheit. Da sich die Erwerbsarbeit und die Arbeitsmärkte tiefgreifend verändern, müssten eine Reihe von Maßnahmen ergriffen werden. Der WBGU plädiert dafür, das Steuer- und Abgabesystem zu reformieren. So könnten Arbeitseinkommen geringer besteuert werden, wenn Umweltgüter dafür konsequent bepreist würden. Das Gremium fordert auch im digitalen Zeitalter die Sicherung und Förderung von Standards für Arbeitsschutz und soziale Absicherung der Beschäftigten.

Des Weiteren spricht sich der WBGU für neue Mechanismen der Verteilung der Einkommen und Unternehmensgewinne im Sinne eines Abbaus von Ungleichheit aus. Als Beispiele nennt der Bericht ein Grundeinkommen für alle Bürger oder die direkte Beteiligung an Unternehmensgewinnen. Dafür gelte es, Konzepte zu erarbeiten. Bewusst aufgewertet werden sollten Tätigkeiten, die zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen beitragen oder Teilhabe fördern, wie etwa ehrenamtliche Arbeit.

Wichtig findet der WBGU, Bildung mehr auf digitale Mündigkeit auszurichten. Das bedeute unter anderem, Schulen und Universitäten finanziell besser auszustatten, Lehrer zu qualifizieren und Curricula so zu gestalten, dass Digitalisierung verstanden wird und genutzt werden kann.

Der WBGU weist auf Fragen der Privatsphäre hin. Staaten müssten dafür sorgen, dass Nutzerdaten geschützt werden.  Dafür schlägt der WBGU unter anderem eine neue UN-Konvention vor. Sie könne auch  die Nutzung von Massendaten durch Algorithmen (Big Data)  regeln. Regierungen müssten  kriminelle Tätigkeiten, Manipulation und Missbrauch bekämpfen.

Da in der Global-Governance-Struktur eine Platform für Verständigung auf gemeinsames Handeln fehle, plädiert der WBGU dafür, einen UN-Gipfel zum Thema „Nachhaltigkeit im digitalen Zeitalter“ einzuberufen. Er solle dann  eine Charta zu verabschieden. Das Thema Digitalisierung müsse zudem stärker im UN-System verankert werden. (sb)

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Sicherheitsrat drängt auf "maximale Zurückhaltung" in der Golfregion

Vereinte Nationen - 25. Juni 2019 - 12:19

25. Juni 2019 – Nach Ansicht des iranischen Botschafters Majid Takht Ravanchi bei den Vereinten Nationen ist ein "regionaler Dialog" erforderlich, um den wachsenden Spannungen am Golf zu begegnen. Weiter forderte er Generalsekretär António Guterres auf, "eine Rolle zu spielen", um die Staaten an den Tisch zu bringen.

Ravanchi sprach am Montag mit Reportern vor der Sitzung des Sicherheitsrates, wo ein Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten wurde, um die sich verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und dem Iran zu erörtern.

"Die heutige Entscheidung der USA, weitere Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, ist ein weiteres Indiz für die anhaltende Feindseligkeit der USA gegenüber dem iranischen Volk und seinen Führern", sagte er. "Um die Spannungen in der erweiterten Golfregion abzubauen, müssen die USA ihr militärisches Abenteurertum in unserer Region sowie ihren Wirtschaftskrieg einstellen."

"Die Ratsmitglieder fordern die Betroffenen und alle Länder in der Region nachdrücklich auf, maximale Zurückhaltung zu üben und Maßnahmen und Aktionen zu ergreifen, um Eskalation und Spannungen abzubauen", sagte der Botschafter.

In der Erklärung des Sicherheitsrates wird gefordert, dass Differenzen „friedlich und im Dialog“ angegangen werden sollten.

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Imme Scholz bei Ratssitzung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 11:34

Stiftungsrat der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen © Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Am 6. Mai nahm die kommissarische Direktorin des DIE, Imme Scholz, an der Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen teil. Auftrag der 2001 durch die Landesregierung gegründeten Stiftung ist die Förderung bürgerschaftlichen Engagements für nachhaltige Entwicklung. Sie fördert unter anderem Projekte zu Umweltbildung, fairem Handel sowie zu globalem und interkulturellem Lernen.

Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet.

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Einmalig, aber unterfinanziert

E+Z - 25. Juni 2019 - 11:10
Ohne ausreichende Finanzierung können Länder mit niedrigen Einkommen die SDGs nicht erreichen

Die SDG Agenda ist einmalig, denn sie geht weit über insprierende Schlagworte und moralische Apellen hinaus. Sie bennent klare Ziele, die dringendem Handlungsbedarf entsprehcen. Die Angenda taugt dazu:

  • Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung voranzubringen,
  • den Klimawandel zu bekämpfen und sich an bereits nicht mehr anwendbare Folgen anzupassen,
  • Ungleichheit – auch zwischen den Geschlechtern – zu reduzieren,
  • Frieden zu sichern und
  • internationale Zusammenarbeit zu koordinieren.

Grundsätzlich darf niemand zurückgelassen werden. Alle Staaten sollen die 17 SDGs mit ihren 169 Unterzielen erreichen – unabhängig vom Stand ihrer sozioökonomischen Entwicklung. Über die Hälfte der 54 Staaten Afrikas sind Länder mit niedrigen Einkommen, haben also ungünstige Voraussetzungen. Fragile Staatlichkeit schafft vielerorts zusätzliche Probleme. Dennoch gilt der Anspruch, dass die SDGs überall erreicht werden sollen.

Die Herausforderungen sind riesig. Sie reichen von grundlegenden Armutsproblemen über Beschäftigung und Ungleichheit bis hin zu globalen Gefahren wie Klimawandel und Schwund der Artenvielfalt. Offensichtlich sind viele Länder mit niedrigen Einkommen nicht in der Lage, alle Aufgaben aus eigener Kraft zu meistern. Viele tun sich schon mit grundlegenden innenpolitischen Aufgaben schwer. Vor diesem Hintergrund verabschiedete die UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung im Juli 2015 die Addis Ababa Action Agenda (AAAA).

Sie war das Ergebnis eines langen diplomatischen Prozesses, der im  selben Jahr auch noch zum SDG-Beschluss führte. Die AAAA benennt die Quellen für die SDG-Finanzierung. Die wohl wichtigsten Optionen sind:

  • höhere Steuereinnahmen in Entwicklungsländern,
  • mehr Geld für Entwicklungshilfe (Official Development Assistance – ODA) und
  • Privatinvestitionen (ausländische und heimische).

Vor den SDGs gab es die Millenniums-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals – MDGs). Sie zeigten, dass weltweit koordinierte Anstrengungen tatsächlich Fortschritt bringen können, dafür aber die Finanzierung nicht hinter dem Bedarf zurückbleiben darf. Die MDGs waren wirkungsvoll, aber die Geldmittel reichten nicht, um alle Erwartungen zu erfüllen.

Die SDGs sind deutlich anspruchsvoller als die MDGs. Die zügige Umsetzung der Agenda hängt nun von ausreichendem Mittelfluss aus verschiedenen Quellen ab. Das SDG Center for Africa (SDGC/A) schätzt, dass die Niedrigeinkommen-Länder südlich der Sahara jährlich zusätzliche 21 Milliarden Dollar für Bildung, zusätzliche 20 Milliarden Dollar für das Gesundheitswesen und zusätzliche 12 Milliarden Dollar für ökologisch gute Wasserversorgung brauchen. Es kann nicht oft genug gesagt werden, dass die fortgeschrittenen Volkswirtschaften ihre ODA-Ausgaben steigern müssen. Seit den 1970er Jahren erfüllen sie das Versprechen nicht, 0,7 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung dieser Aufgabe zu widmen. Laut OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development), einem Verband von Ländern mit hohen und hohen mittleren Einkommen, belief sich die Gesamt-ODA von 29 Geberregierungen 2017 nur auf 147 Milliarden Dollar. Das waren 185 Milliarden Dollar weniger als grundsätzlich versprochen.

Erschwerend kommt hinzu, dass ODA-Zahlungen an afrikanische Länder in den vergangenen Jahren stark schwankten. Angesichts schnellen Bevölkerungswachstums sind sie pro-Kopf zudem rückläufig. In den vergangenen 20 Jahren entsprachen die Mittel, die Ländern mit niedrigen Einkommen zur Verfügung gestellt wurden, weder dem Umfang noch der Dringlichkeit der Probleme. Das muss anders werden – aber selbst dann wird das Geld nicht reichen.

Die Aussichten, das Steueraufkommen in Entwicklungsländern zu steigern, sind nicht ermutigend (siehe Essay von Dereje Alemayehu im Schwerpunkt des E+Z/D+C e-Paper 2019/07). SDGC/A-Daten zeigen, dass in über einem Dutzend afrikanischer Länder das Steuereinkommen immer noch nicht die 15 Prozent der Wirtschaftsleistung beträgt, die allgemein als Voraussetzung funktionstüchtiger Staatlichkeit gelten. Afrikaweit lag diese Quote 2012 im Schnitt zwar bei 17,5 %, 2017 war sie aber wieder auf etwa 16 % gesunken. Zu viele Länder haben aber nur unterdurchschnittliche Steueraufkommen. Leider haben die Staatseinnahmen auch nicht mit dem Wirtschaftsleistung mitgehalten.

Um die SDGs zu erreichen, müssen die Staatsausgaben in Niedrigeinkommen-Ländern indessen noch mal um 15 % ihrer Wirtschaftsleistung steigen. Zu diesem Ergebnis kam 2018 ein internes Papier des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nötig sind beträchtliche Investitionen unter anderem in Bereichen wie Bildung, Gesundheitswesen, Wasser- und Sanitärversorgung, Straßen und Stromversorgung. Viele Länder der Niedrigeinkommen-Kategorie erzielen aber noch nicht einmal Staatseinnahmen von 15 Prozent der Wirtschaftsleistung. Offensichtlich gibt es riesige Finanzierungslücken.

Schwierige Rahmenbedingugen

Derweil bleiben Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung problematisch. Rohstoffpreise sind zuletzt gefallen, was die Volkswirtschaften, die entsprechende Güter exportieren, belastet. Deshalb wäre es naiv,  mit rasant steigenden Staatseinnahmen zu rechnen. In der Tat wächst die Staatsverschuldung, so dass Fachleute von IWF und Weltbank vor exzessiver Verschuldung warnen (siehe Jürgen Zattler im Schwerpunkt des E+Z/D+C e-paper 2018/09).

Die multilateralen Regeln zur Sicherung der makroökonomischen Stabilität sind zu strikt. Sie beachten nur die Verschuldungshöhe – ohne Rücksicht darauf, wofür Darlehen verwendet werden. Die Zinsen sind international zurzeit niedrig, und Klimaschutz ist sicherlich wichtiger als Inflationsvermeidung auf lange Sicht. Schnelle Preissteigerungen sind schmerzhaft, aber wenn sie denn stattfinden, kann die Geldpolitik sie in den Griff bekommen. Der Treibhauseffekt ist dagegen unumkehrbar. Den aktuell gültigen Regeln zufolge werden Staatsschulden ab einem bestimmten Niveau als nicht mehr nachhaltig bewertet, und dann können Länder nicht nur den Zugang zu Krediten, sondern sogar zu Zuschüssen verlieren. Die internationalen Finanzinstitutionen und die OECD-Mitglieder sollten ihnen mehr Spielraum lassen.

Wichtig sind auch die Entwicklungsbanken, die Ländern mit niedrigen Einkommen gehören. Es gibt in Afrika etwa 65 solcher nationalen und regionalen Institute. An manchen sind auch private Anteilseigner beteiligt. Diese Banken sind leider meist klein und unterfinanziert. Ihre Finanzkraft und ihre fachliche Kompetenz sollten so gestärkt werden, dass sie zur SDG-Erreichung beitragen können. Inklusion und Nachhaltigkeit müssen dabei Prioritäten sein.

Auch privates Kapital ist wichtig. Es ist aber nicht leicht, es wirklich in Richtung SDG-Erfolg zu lenken. Es kommt auf die richtigen Anreize an. Es wäre möglich, Investitionen in ökologisch oder sozial wertvolle Vorhaben mit negativen Zinsen zu belohnen. Für solche Subventionen wäre allerdings Staatsgeld nötig. Gebraucht werden sogenannte „impact investments“, die nicht nur auf Profit, sondern gleichermaßen auf ökologische und soziale Wirkung ausgerichtet sind. Solche Zusagen gibt es bereits, es muss aber noch deutlich mehr passieren.

Festzuhalten ist, dass vier Jahre nach der Verabschiedung der SDGs bezüglich ihrer Finanzierung noch viel zu wenig erreicht wurde. Nächstes Jahr wird ein Drittel der 15-jährigen Zeitspanne zu ihrer Erreichung vorüber sein. Im bisherigen Tempo wird die Vision 2030 nicht Wirklichkeit werden. Weitere Nachlässigkeit führt zum Scheitern, und das können wir uns  nicht leisten.

Links

International Monetary Fund (IMF), 2019: Fiscal policy and development: human, social, and physical investment for the SDGs.
https://www.imf.org/en/Publications/Staff-Discussion-Notes/Issues/2019/01/18/Fiscal-Policy-and-Development-Human-Social-and-Physical-Investments-for-the-SDGs-46444

SDG Center for Africa (SDGC/A), 2019: Sustaianble Development Goals three year reality check.
https://sdgcafrica.org/wp-content/uploads/2019/06/AFRICA-2030-SDGs-THREE-YEAR-REALITY-CHECK-REPORT.pdf

2019 Africa index and dashboard report:
https://sdgcafrica.org/wp-content/uploads/2019/06/SDGS_INDEX_REPORT_2019WEB.pdf

Belay Begashaw leitet das Sustainable Development Goals Center for Africa (SDGC/A) in Ruandas Hauptstadt Kigali.
bbegashaw@sdgcafrica.org

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Zertifizierung als familienbewusstes Institut: Audit berufundfamilie

DIE Blog - 25. Juni 2019 - 10:59

Beruf und Familie Zertifikatsverleihung 2019 Berlin, © berufundfamilie, Thomas Ruddies, Christoph Petras

Zum mittlerweile dritten Mal hat das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) die Zertifizierung des audit berufundfamilie erfolgreich durchlaufen. Das Zertifikat wurde am 25. Juni 2019 in Berlin feierlich an den Leiter der allgemeinen Verwaltung, Horst Jobelius übergeben. Mit dem Audit berufundfamilie wird am DIE die Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie erhöht, ein Beitrag zur familienbewussten Kultur des DIE geleistet und das DIE als attraktiver Arbeitgeber sichtbar.

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Eine besondere Schule für ein besonderes Mädchen

Unicef - 25. Juni 2019 - 9:00
Sechs Jahre lang blieb Dao in der zweiten Klasse. Aufgrund einer geistigen Behinderung fällt es ihr schwer, im Unterricht mitzukommen. Ein Schulwechsel in der Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt verändert nun ihr Leben.
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Effektive Energiespeicher: So kann die Energiewende gelingen

reset - 25. Juni 2019 - 6:18
Der Anblick von Solardächern oder Windrädern ist längst keine Seltenheit mehr, doch an der Speicherung erneuerbarer Enegien hakt es noch. Effektive und bezahlbare Speichertechnologien sind eine der wichtigsten Stellschrauben für die Energiewende.
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Energiespeichersysteme: Der Dreh- und Angelpunkt der Energiewende

reset - 25. Juni 2019 - 5:00
Lässt sich mit erneuerbaren Energien allein eine Versorgungssicherheit für Deutschland schaffen? Ja, das geht! Eine der wichtigsten Stellschrauben, um das zu schaffen, sind jedoch effiziente Speichertechnologien.
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Weser-Rundfahrt: Die Freiheit der Meere – Eine Illusion? Schifffahrt zwischen Globalisierung, Seenotrettung und fairem Transport

Forum Umwelt & Entwicklung - 24. Juni 2019 - 16:06

Die Freiheit der Meere – Eine Illusion?

Schifffahrt zwischen Globalisierung, Seenotrettung und fairem Transport

Zu einer Weser-Rundfahrt auf der “MS Friedrich” laden ein:

Fair Oceans und das Forum Umwelt und Entwicklung

 

Dienstag, 02. Juli 2019 | Zeit: 18:30 bis 21:30 Uhr

Ort: “MS Friedrich” Schlachte, Liegeplatz 4b – Nähe Bürgermeister-Smidt-Brücke, Bremen

 

Ohne die Seeschifffahrt sind internationale Arbeitsteilung und Fernhandel in Zeiten der Globalisierung nicht denkbar. Die Seewege verbinden die ökonomischen Zentren der Welt. Mit Containerriesen massenhaft verschiffte Waren stellen den kontinuierlichen Nachschub sicher, um Konsumansprüche zu befriedigen und Produktionsketten am Laufen zu halten.

 

Die maritime Logistik hat jedoch ihren Preis. Die negativen Umweltauswirkungen werden immer deutlicher. Luftschadstoffe, Kohlendioxid-Emissionen, Lärmbelastung und Müll sind einige der Begleiterscheinungen der Schifffahrt. So hat die Schifffahrt in verschiedener Hinsicht eine weitreichende Bedeutung für die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

 

Vergessen werden darf dabei nicht die Situation der Menschen, die zu See fahren. Der Meeresraum zwischen den Kontinenten ist auch ein sozialer, ein politischer Raum, der Aufmerksamkeit verdient. Zwei sehr unterschiedliche Gruppen von Menschen auf See wird die Veranstaltung deshalb näher betrachten, um dies zu verdeutlichen:

 

Die Seeleute, die mit ihrer Arbeit die Globalisierung erst möglich machen und dennoch selten Teil der Überlegungen über die Bedingungen eines fairen Handels sind. Auf Schiffen finden wir härteste Arbeitsbedingungen bis hin zur Sklaverei. Reedereien lassen ihre Schiffe unter Billigflaggen fahren, die Sozialabgaben sparen und Umweltstandards umgehen. Und Geflüchtete, die versuchen die Meere zu überqueren und dort immer häufiger auf Mauern stoßen, die ihre Menschenrechte missachten. Staaten weigern sich ihrer Verpflichtung zur Seenotrettung nachzukommen und nehmen den Tod von Menschen auf der Flucht in Kauf.

An Bord der “MS Friedrich” möchten wir mit unseren Referent*innen und Gästen über diese unterschiedlichen Facetten der Schifffahrt diskutieren.

 

Es referieren

Matthias Ristau, Deutsche Seemannsmission

Kai Kaschinski, Fair Oceans

Die Moderation übernimmt Marie-Luise Abshagen, Forum Umwelt und Entwicklung

 

Eine Anmeldung wird aufgrund der begrenzten Plätze an Bord erbeten bis zum 01.07.2019 unter: contact@fair-oceans.info

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Getränke und Kleinigkeiten zum Essen gibt es an Bord.

Hinweis: Gäste können zwischen 18.00 und 18.30 Uhr an Bord kommen.

Das Schiff legt pünktlich um 18:30 Uhr ab.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des

Gefördert durch BINGO! Die Umweltlotterie

Gefördert durch den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen

Gefördert durch das Umweltbundesamt

und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Boom Project Participates in youcoN 2019

SCP-Centre - 24. Juni 2019 - 15:28

“How would we live in 2030? What would we wear? What would we eat? How would we move from one place to another? Where does energy come from?” These questions guided the participants of youcoN 2019 through their vision of 2030.

Last month the CSCP joined the youcoN with some of our BOOM tools in our luggage. With the motto “Wir l(i)eben Zukunft” (We live/love future), around 150 young adults aged between 14 and 27 gathered in Prora an island of Rügen, in Germany. YoucoN is one of the biggest youth conventions for sustainability, where topics such as climate protection, reducing the use of plastic, digital education, environmentally-friendly mobility, nutrition among many more, were discussed. Through different workshops, ideas for education for sustainable development were generated and how everyone can make a personal contribution.

At youcoN 2019, the CSCP presented the future vision workshop, a tool from the upcoming BOOM holiday camps starting in 2020. The workshop asked the participants to individually reflect on an ideal future for their planet alongside a career choice that supports that vision. Through rounds of self-reflection and group discussions, the participants exchanged their viewpoints on sustainable careers for a better future.

The CSCP also participated in the festival of the future (“Fest der Zukunft”) and presented the “BOOM holiday camps” project to a wider audience. Two further BOOM tools for self-assessment and external perception were also shared with the visitors. We were able to gather useful feedback on the tools and are looking forward to our first-holiday camp, which is scheduled to begin in summer 2020.

 

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09.07.2019 | Von Koka zu Kokain – das vergessene Glied in der Kette

GIZ Event - 24. Juni 2019 - 14:51
Veranstaltungsdatum: Dienstag, 9. Juli 2019
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH präsentiert eine Fotoausstellung über Vorurteile und Realitäten.
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