Sie sind hier

Ticker

Orange Fiber: Nachhaltige Mode aus Orangenschalen

reset - 30. September 2019 - 7:51
Jedes Jahr fallen in Italien 700.000 Tonnen Abfälle in der Zitrusfrucht-Industrie an. Ein Modelabel nutzt das Potenzial der organischen Reste und verarbeitet sie zu hochwertigen Stoffen.
Kategorien: Ticker

Rückkehr und Reintegration

SWP - 30. September 2019 - 0:00

In Deutschland herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass abgelehnte Asylsuchende und andere Ausreisepflichtige das Land so bald wie möglich verlassen sollen. Ab­schie­bungen sind aber aufwendig, teuer und vor allem dann gesellschaftlich heftig um­strit­ten, wenn die politische Situation im Zielland instabil und die Sicherheitslage dort an­gespannt ist. Um Anreize für freiwillige Rückkehr zu bieten, hat die Bundesregierung daher ihre Programme zur Rückkehrförderung ausgebaut und um Reintegrationsmaßnahmen vor Ort ergänzt. Dabei setzt sie auf die Entwicklungszusammenarbeit. Nichtregierungsorganisationen kritisieren dies, da sie eine Vermischung migrations- und entwicklungspolitischer Ziele ablehnen. Jenseits dieser nor­ma­tiven Debatte wird aber zu wenig diskutiert, inwieweit Entwicklungsprogramme überhaupt geeignet sind, die individuellen und strukturellen Herausforderungen von Rückkehr zu bewältigen.

Kategorien: Ticker

Zehn Jahre Fairtrade-Towns-Kampagne

BfdW #Nachhaltigkeit - 28. September 2019 - 18:49
Neben der Hauptstadt des Fairen Handels 2019 wird dieses Jahr auch das zehnjährige Jubiläum der Fair Trade Towns Kampagne gefeiert.
Kategorien: Ticker

Zehn Jahre Fairtrade-Towns-Kampagne

BfdW - 28. September 2019 - 18:49
Neben der Hauptstadt des Fairen Handels 2019 wird dieses Jahr auch das zehnjährige Jubiläum der Fair Trade Towns Kampagne gefeiert.Fair-Trade Towns Kampagne verankert Fairen Handel in Städten und Gemeinden

Es gibt sie in Ghana, Brasilien, Wales oder Deutschland - Mittlerweile sind über 2100 Städte als Fairtrade-Towns ausgezeichnet. Und es werden immer mehr. Wie wichtig die Fairtrade-Towns-Kampagne für den Fairen Handel ist, wurde auch während der diesjährigen Internationalen Fair Handels-Konferenz in Lima deutlich. Im Globalen Süden nimmt die Kampagne aktuell vor allem in Lateinamerika Fahrt auf. Städte und Gemeinden spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) und können durch das Engagement und die Verankerung des Fairen Handels einen großen Beitrag leisten.

Die Fairtrade-Towns-Kampagne fördert das Bewusstsein von Konsumentinnen und Konsumenten über globale Wertschöpfungsketten, ein breites Angebot an fair gehandelten Produkten sowie die Verankerung des Fairen Handels im Beschaffungswesen. Sagrario Angulo, Repräsentantin und Schlüsselperson der Fairtrade-Towns-Kampagne in Quito, hat auf der WFTO-Konferenz berichtet, welche Herausforderungen die Hauptstadt Ecuadors überwinden musste, damit sie Fairtrade-Stadt wurde. Der größte Erfolg dabei sei bisher die Verankerung des Fairen Handels in der Verfassung von Ecuador. Auch der Stadtrat sei in der Umsetzung der Kriterien einer Fairtrade-Town sehr engagiert und bemühe sich beispielweise, das Bildungsangebot zum Fairen Handel in Schulen zu verbessern. Die Auseinandersetzung mit alternativen Handels- und Wirtschaftsmodellen wie dem ‚Buen vivir‘ oder solidarischem Wirtschaften hat in Ecuador Tradition. Es ist somit nicht verwunderlich, dass Quito als Vorzeigebeispiel für Ansätze alternativen Wirtschaftens und einer engagierten Fairtrade- Town gilt. Wenn man es ernst meint, so Sagrario Angulo, geht die Arbeit aber nach der Deklaration als Fairtrade-Town erst so richtig los. Sie betont, dass die Kampagne und die Förderung des Fairen Handels das Engagement der Bürgerinnen und Bürger benötigt. Sie müssen die Kampagne leben und vorantreiben. Als Anerkennung für das große Engagement der Stadt wurde Quito als Austragungsort der internationalen Fairtrade-Towns- Konferenz 2020 gewählt.

Hauptstadt des Fairen Handels 2019 in Deutschland

Während in Lateinamerika die Fairtrade-Towns-Kampagne noch am Anfang steht, gibt es in Deutschland bereits 600 Städte, die sich dem Fairen Handel verschrieben haben. Darunter sind zum Beispiel Saarbrücken, Leipzig oder Nürnberg. Alljährlich gibt es einen Wettbewerb zur Hauptstadt des Fairen Handels. Dieser wird von der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt" organisiert. Bewerben können sich alle Kommunen in Deutschland. Auch dieses Jahr haben sich wieder über 100 Städte und Gemeinden mit kreativen Ideen und nachhaltigen Konzepten um den Titel beworben.

Gewonnen hat 2019 Neumarkt in der Oberpfalz. Die Stadt in Bayern engagiert sich seit vielen Jahren im Fairen Handel durch zahlreiche kreative Ideen, Maßnahmen zur Verankerung des Fairen Handels im Beschaffungswesen und der Umsetzung SDGs vor Ort. Neumarkt hat sich den Titel somit mehr als verdient – Herzlichen Glückwunsch!

Brot für die Welt engagiert sich seit fast 50 Jahren in der Fair Handels Bewegung. Zu Stärkung des Fairen Handels im Globalen Süden unterstützt Brot für die Welt die Fairtrade-Towns-Kampagne, insbesondere in Lateinamerika. Gemeinsam mit den Produzentennetzwerken WFTO-Lateinamerika und der CLAC wird beispielsweise die Entwicklung eines regionalen Strategieplans für Fairtrade-Towns unterstützt.

Thema (BfdW) : Nachhaltiges WirtschaftenÖkofaires BeschaffenFairer HandelLinks: Viva Colonia! Hauptstadt des Fairen Handelsweitere Informationen zum WettbewerbWFTO-Konferenz: Fairer Handel braucht Klimaschutz
Kategorien: Ticker

bl-dem-ipcc-thunberg-science

E+Z - 28. September 2019 - 17:30
Teenage climate activists are not painting apocalyptic picture of the future - scientists are

Indeed, the research evidence is absolutely overwhelming. The scientific consensus is that emissions caused by human activity are heating the planet and that the consequences will be devastating. Probably the most important reports are published by the Inter-governmental Panel on Climate Change (IPCC). It regularly surveys scientific publications and compiles the evidence.

Last week, the IPCC launched its “Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate . Here is the brief summary that Brian Resnick wrote for www.vox.com:

 “'Over the 21st century, the ocean is projected to transition to unprecedented conditions,' the report warns. The ocean will be warmer, more acidic, hold less oxygen, and be more greatly stratified (i.e. the top and bottom layers won’t mix as much). Ocean heat waves are growing more common, and it’s likely more extreme El Niño and La Niña systems will form, leading to more extreme weather around the globe. All of these changes make the ocean less hospitable for many forms of life and more dangerous for human societies. Meanwhile, the two largest ice sheets on Earth — the Greenland ice sheet and the Antarctic ice sheet — are losing mass at an accelerating rate. That, in turn, is causing oceans to rise at an accelerating rate. A lot of these changes — both in the cryosphere and in the oceans — the report warns, will not be reversed if global emissions are halted. Some of the damage is already done. But the report underscores how we’re not powerless to avoid the worst-case scenario. All of the changes to our oceans and ice will be much worse if we do not reduce emissions.”

IPCC reports are meant to be policy-relevant, but not policy-prescriptive. The panel was created in the late 1980s and now works on behalf of 195 governments. Scientists from around the world volunteer to assess thousands of  research papers taht are  published annually. IPCC documents thus convey up-to-date information on what is known about the drivers of climate change, its impacts and future risks, and how adaptation and mitigation can reduce those risks.

As the scientific evidence keeps becoming ever clearer (and more frightening), the IPCC is publishing more reports. In August, it launched a report concerning land-use . In October last year, it issued a paper on why it is becoming increasingly hard for humankind to limit global heating to 1.5 degrees.

The IPCC, however, is not the only international agency concerned with these issues. In 2012, another one was set up to focus on biodiversity and ecosystem services. A few months ago the IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) launched report that spelled out how pesticide use and climate change are driving pollinators towards extinction and thus undermining food security .

Gerta Thunberg famously started her personal school strike on Fridays in Stockholm before these papers were published. But even then, it was science evidence that was frightening her. She has inspired millions of teenagers around the world, and this month some 4 million people are estimated to have rallied around the world on September 20. In many places, scientists addressed those rallies. The idea that the young generation is simply paranoid is uninformed. The scientists researching these issues are at least as worried.

Kategorien: Ticker

Aktionswerkstatt: Lieferkettengesetz jetzt!

INKOTA - 28. September 2019 - 11:22
Das hat es in Deutschland noch nie gegeben: INKOTA und unzählige andere NRO haben sich zur Inititative Lieferkettengesetz zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern wir: Deutsche Unternehmen müssen auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards einhalten! Doch jetzt geht es darum, den Protest auch in die Öffentlichkeit und auf die Straße zu tragen. Dazu brauchen wir Sie und laden Sie zur Aktionswerkstatt in Berlin ein.  Was: Aktionswerkstatt zur Initiative Lieferkettengesetz
Wann:
Mittwoch, 16. Oktober 2019 von 18:00 bis 21:00
Wo:
Braustube im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin Wir stellen die Initiative Lieferkettengesetz vor: Wer ist beteiligt, was ist in den kommenden Monaten geplant, warum ein Lieferkettengesetz? Außerdem werden wir in die Planung von Aktivitäten, Ideen für Aktionen in Berlin und den ersten bundesweiten Aktionstag der Kampagne Ende November einsteigen.

Wenn Sie Interesse haben dabei zu sein, melden Sie sich zum 9. Oktober bei Johannes Schorling (konzernverantwortung@inkota.de) an. Ein ausführliches Programm verschicken wir nach der Anmeldung. Jetzt Petition unterzeichnen Jetzt Aktions-Material bestellen
Kategorien: Ticker

Keine Angst vor existenzsichernden Preisen!

INKOTA - 27. September 2019 - 17:42
Fair, öko, bio – wenn wir im Supermarkt Schokolade kaufen, verlassen wir uns auf die Siegel auf der Verpackung. Auch beim grünen Frosch der Rainforest Alliance gehen wir davon aus, dass der Kakao in der Schokoladentafel nachhaltig ist. Doch wir finden, das stimmt so nicht: Denn die Mehrheit der Kakaobauern und -bäuerinnen, die für die Rainforest Alliance arbeiten, lebt unterhalb der Armutsgrenze! Und damit nicht genug: Fällt der Kakaopreis, sinken ihre Einnahmen. Sie sind den ständigen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt schutzlos ausgeliefert. Dabei schuften sie jeden Tag hart, um die Anforderungen der Rainforest Alliance zu erfüllen. Das ist nicht fair!

Die Rainforest Alliance könnte die Bäuerinnen und Bauern vor Preisschwankungen schützen und ihnen einen Weg aus der Armut ermöglichen: Dazu müsste sie einen existenzsichernden Mindestpreis für Kakao garantieren. Doch der Geschäftsführer Han de Groot zögert noch. Die Angst ist offensichtlich groß, dass Kakao- und Schokoladenunternehmen nicht bereit sind, höhere Preise für Kakao zu zahlen – und dann lieber auf den grünen Frosch als Siegel verzichten. Doch das lassen wir der Rainforest Alliance nicht durchgehen: Wer wirklich nachhaltig sein will, muss mutig vorangehen.

Im Augenblick entwickelt die Rainforest Alliance neue Vorgaben für die Vergabe ihres Siegels. Bis Ende des Jahres soll entschieden werden, ob darin Mindestpreise aufgenommen werden – oder nicht. Jetzt kommt es auf Sie an: Fordern Sie den Geschäftsführer der Rainforest Alliance auf: Sei kein Frosch, keine Angst vor existenzsichernden Preisen! Nur wenn jetzt viele SchokoladenliebhaberInnen mitmachen und sagen, was sie von einem Nachhaltigkeitssiegel erwarten, können wir es schaffen, Han de Groot zu überzeugen und endlich faire Preise für die Kakaobauern und –bäuerinnen sichern.

Hier klicken und Mail versenden
Andere Kakao-Zertifizierer gehen übrigens schon jetzt mit gutem Beispiel in der Preisfrage voran: Fairtrade wird seinen Kakao-Mindestpreis zum Oktober 2019 auf 2.400 US-Dollar pro Tonne erhöhen. Auch wenn das noch kein existenzsichernder Mindestpreis ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Rainforest Alliance gibt es also keine Ausreden mehr: Sie müssen nun dem Beispiel von Fairtrade folgen, statt einen Unterbietungswettlauf zwischen den Standards anzuheizen.

Unsere Erfahrung zeigt: Wenn sich viele Menschen hinter einer Forderung versammeln, können wir etwas bewegen. Mit der Kampagne Make Chocolate Fair und der Unterstützung von zehntausenden INKOTA-Aktiven haben wir es geschafft, die Schokoladenindustrie in den letzten Jahren mächtig ins Schwitzen zu bringen: So konnten wir zum Beispiel auf der Weltkakaokonferenz in Berlin das Thema existenzsichernde Einkommen auf die Agenda setzen.

Sie haben es in der Hand: Senden Sie jetzt eine E-Mail an Han de Groot und sorgen Sie so dafür, dass Kakaobäuerinnen und -bauern endlich einen Lohn zum Leben bekommen! Jetzt mitmachen
PS: 2016 kollabierte der Kakaopreis an der Börse: Mit einem Schlag verloren viele Kakaobauernfamilien 30 Prozent ihres Einkommens. Eine Katastrophe für die Menschen, die die wichtigste Zutat für unserer Schokolade produzieren. Sorgen Sie dafür, dass sich das ändert. Setzen Sie sich für einen existenzsichernden Kakaopreis ein!

Senden Sie eine Mail an Han de Groot
Kategorien: Ticker

16. September 2019: Leading Peace! – Celebrating Mahatma Gandhi’s birthday

SID Frankfurt - 27. September 2019 - 16:44

“Honesty and Truth are the best policy”

Mahatma Gandhi

Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi, born on 2ndOctober 1869, played an instrumental role in achieving a peaceful transition to independence for Colonial India from Britain in1947. Gandhi’s principles and actions are based on Satyagrah (truth-force), humanity and non-violence. His particular brand of leadership has inspired many civil rights and freedom movements globally, and has become almost proverbial for signifying peace and non-violence.

To commemorate Gandhi’s immense achievements-and his struggle, the world is celebrating his 150th birth anniversary. In this evening, FS India Desk in collaboration with Consulate General of India and the Society for International Development, will be hosting an evening reception including vegetarian snacks, a panel discussion on the role of peace in an age of (economic) nationalism, and will display various works of art depicting Gandhi’s life.

Frankfurt School of Finance and Management

Interessierte Besucher bei der Veranstaltung in der Frankfurt School of Finance and Management. Dr. Barbara Drexler (Frankfurt School of Finance and Management), Ms. Pratibha Parkar (Consul General of Republic of India), Norbert Noisser (President, SID-Frankfurt), Abhishek Gupta (Frankfurt School of Finance and Management)

27.09.2019 Entwicklungsminister Müller: Leichtathletik-WM in Katar muss Ausgleich für Klimabelastung schaffen

BMZ - 27. September 2019 - 15:00
Anlässlich der heute beginnenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Katar erklärt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: "Alle reden und fordern Klimaschutzmaßnahmen in diesen Tagen und dazu müssen auch die Organisatoren in Katar und die teilnehmenden Verbände ihren Beitrag erbringen. Das Mindeste, was sie leisten sollten, ist ihre Teilnahme klimaneutral zu stellen – und das mit einem vollen Ausgleich durch Kompensationsmaßnahmen in den ...
Kategorien: Ticker

Das DIE beim International Cooperations Cup in Bonn

DIE Blog - 27. September 2019 - 14:54

Das Team des DIE ©DIE

Unsere Freunde des gepflegten Rasensports versammelten sich am Freitag, dem 30.08.2019 auf dem Venusberg, um beim International Cooperation Cup (ICC) 2019 wieder für Furore zu sorgen. Aus diversen Gründen stellte das DIE dieses Mal lediglich eine etwas kleinere Truppe. Dies lässt sich keinesfalls auf die fehlende Sportbegeisterung innerhalb des Instituts zurückführen, sondern auf den ungewöhnlich frühen Zeitpunkt. Gerade die fehlende Einbindung des Postgraduiertenkurses, der erst Anfang September starten sollte hat ein großes Loch in die sonst breite Auswahl des Forschungsinstitutes gerissen. Untypisch für das DIE, dass dieses Mal nur eine Frau am Turnier teilgenommen hatte. Nach den Regeln des ICC musste immer mindestens eine Frau auf dem Platz stehen. Doch waren es gerade die neuen Gesichter, die dem DIE dieses Mal den Stempel aufdrückten, indem sie eine Dreier-Abwehrkette bildeten, die nur wenig anbrennen ließ. Dies ermöglichte der „Abteilung Attacke“ ein freies Spiel nach vorne. Beim ersten Spiel gegen die DLR fiel bereits die schwache Chancenauswertung auf. Es wurde munter verteidigt und stark nach vorne gespielt, jedoch fehlte es am Ende am nötigen Glück, weshalb das 0:0 eher schmeichelhaft war.

 

Das DIE war bestens ausgerüstet ©DIE

Besser stellten sich die Spielerin und Spieler beim befreundeten Team von Flocert/Fairtrade an, die im Vorfeld hoch gehandelt wurden, sich jedoch an der Abwehr des DIE ihre Zähne ausbissen und am Ende verdient mit 2:0 geschlagen wurden. Gegen den späteren Finalisten, die geschätzten Mitstreiterinnen und Mitstreiter der GIZ Eschborn II gelang es dann, mit viel Druck erst die Offensive und am Ende auch die Defensive des DIE zu knacken, die 2:0 Niederlage war leider komplett verdient, Respekt. Das Team von Don Bosco Mondo versuchte auch ordentlich Druck in Richtung des DIE-Tores zu machen, jedoch wurde unter Einsatz einer kontrollierten Offensive der Spieß herumgedreht und das DIE gewann gefahrlos. Somit reichte es in der Endabrechnung für die Bestenrunde, in deren Viertelfinale Germanwatch wartete. In einer regelrechten Abwehrschlacht, in dem das DIE sogar einen Handstrafstoß hielt, hieß es am Ende 1:0 für die Entwicklungspolitik. Im Halbfinale konnte nun die Quasirevanche gegen die GIZ Eschborn gemacht werden, dieses Mal aber an Team I. Eine 2:0-Führung für die GIZ ließ erst die Gemüter ein wenig sinken, doch das DIE startete mit einem Kraftakt eine Schlussoffensive, so dass das Spiel nur in eine Richtung ging, leider wurde dieser enorme Einsatz nicht belohnt. Also, wieder Spiel um Platz drei, wie vor zwei Jahren ging es gegen die Deutsche Welle. Das DIE hatte die Chance, das Beste Ergebnis aller Zeiten beim ICC zu erreichen. Jedoch wurden die letzten Kraftreserven bereits im Halbfinale verbraucht, dies sollte sich nun rächen. Nach anfänglich ansehnlichem Fußball brach unser Team ein und die zahlenmäßig weit überlegene Gruppe der Deutschen Welle spülte das DIE förmlich vom Platz.

In Anbetracht der Umstände gingen auch die Niederlagen allesamt in Ordnung, auch wenn manchmal mehr drin gewesen wäre. Der Respekt geht an die nahezu unschlagbare Truppe der GIZ Eschborn (Team I gewann schließlich das Turnier im Finale gegen Team II), ebenso der Dank für die Organisation eines fairen und außerordentlich schönen Turniers. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder, vielleicht ist dann nicht im Halbfinale Schluss.

Der Beitrag Das DIE beim International Cooperations Cup in Bonn erschien zuerst auf International Development Blog.

DIE contributes to Coalition for Urban Transition Global Report

DIE Blog - 27. September 2019 - 13:57

Cover ©DIE

On 22 September, the Coalition for Urban Transitions Global Report 2019 entitled „Climate Emergency, Urban Opportunity: How national governments can achieve shared prosperity and tackle climate change through transforming cities“ was presented in New York, just in time for the SDG Summit.

The DIE is one of the institutions supporting the report and Tilman Altenburg is one of its co-authors. The Coalition for Urban Transitions is the most important initiative to support national governments in securing economic prosperity and combating the climate crisis by transforming cities. The report quantifies the social, political and economic benefits of decarbonising cities. It provides new data analysis and informative case studies.

Der Beitrag DIE contributes to Coalition for Urban Transition Global Report erschien zuerst auf International Development Blog.

DIE beteiligt am Coalition for Urban Transition Global Report

DIE Blog - 27. September 2019 - 13:51

Cover ©DIE

Am 22. September wurde, zeitnah zum SDG Summit, der Coalition for Urban Transitions Global Report 2019 mit dem Titel “Climate Emergency, Urban Opportunity: How national governments can achieve shared prosperity and tackle climate change through transforming cities” in New York vorgestellt.

Das DIE ist eine der Institutionen, die den Report mittragen und Tilman Altenburg ist einer seiner Ko-Autoren. Die Coalition for Urban Transitions ist die wichtigste Initiative zur Unterstützung nationaler Regierungen bei der Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstands und der Bekämpfung der Klimakrise durch die Umgestaltung von Städten. In dem Bericht werden die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Vorteile quantifiziert, die sich aus der Dekarbonisierung von Städten ergeben würden. Der Report bietet neue Datenanalysen sowie informative Fallstudien.

Der Beitrag DIE beteiligt am Coalition for Urban Transition Global Report erschien zuerst auf International Development Blog.

27. September 2019

ONE - 27. September 2019 - 12:42
  1. Masernepidemie in Demokratischer Republik Kongo

Mehrere Medien, unter anderem Welt online, weltsichten und evangelisch.de berichten über den aktuellen Masernausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Bis Mitte September seien bereits 180.000 Verdachtsfälle gemeldet worden, unter den 3667 Toten seien vor allem Kinder. Mittlerweile seien alle 26 Provinzen Kongos betroffen. Die WHO wolle nun schnellstmöglich 825.000 Kinder zwischen sechs Monaten und fünf Jahren impfen. Laut WHO sei die Lage so schlimm, weil zu viele Kinder die Routineimpfungen verpasst hätten. Gleichzeitig kämpfe das Land gegen den zweitgrößten Ebola-Ausbruch der Geschichte. Auch hier laufe eine Immunisierungskampagne.

  1. Mehr als 50 Staaten bei neuer Multilateralismus-Allianz dabei

Heiko Maas‘ „Allianz für den Multilateralismus”, die er gestern bei den vereinten Nationen vorgestellt hat, stößt auf breites Interesse, wie heute unter anderem der Deutschlandfunk, tagesschau.de und reuters berichten. Vertreter*innen aus mehr als 50 Ländern hätten konkrete Schritte beschlossen, um die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Maas habe diese Idee bereits im Juli vergangenen Jahres erstmals vorgestellt. Frankreich, Japan und Kanada arbeiteten seit geraumer Zeit daran mit. Die neue Allianz solle ein überregionales Netzwerk von Staaten schaffen, die sich auf verschiedenen Feldern für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer multilateralen Ordnung einsetzen wollen. Inhaltlich habe die Gruppe unterschiedliche Initiativen in Bereichen der Cyber-Sicherheit, Autonome Waffensysteme, Bildungs-Chancengleichheit, Klimaschutz oder Pressefreiheit begonnen. Anwesende Außenminister*innen hätten sich in entsprechende Listen für eine oder mehrere Initiativen eintragen können. Die Mitarbeit in einem Bereich genüge bereits, um als Teil der Allianz gezählt zu werden. Da sich die USA für den Bereich Cyber-Sicherheit interessieren, seien auch sie Teil der Allianz.

  1. Sudan schließt seine Grenzen

Wie heute hauptsächlich internationale Medien, u.a. die Presse, melden, schließt der Sudan seine Grenzen zu Libyen und Zentralafrika. Dies geschehe wegen einer „Gefährdung der Sicherheit und Wirtschaft des Landes“, so der Souveräne Rat, der seit gut einem Monat im Amt ist. In der Region Darfur im Westen des Sudan gebe es seit Jahren einen Konflikt zwischen Regierung und Rebellen, bei dem laut UN-Angaben bereits rund 300.000 Menschen getötet und zwei Millionen vertrieben worden seien. Dort überquerten immer wieder Aufständische die Grenze nach Libyen, um sich dort den Einheiten des Generals Khalifa Haftar anzuschließen. Zudem läge der Sudan auch auf Migrationsrouten, die von Ost- und Westafrika zur Mittelmeerküste führen.

The post 27. September 2019 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

News from Klimalog

DIE Blog - 27. September 2019 - 12:33
TEG-CRM Meeting

group picture Klimalog und TEG-CRM © DIE

On 29-30 August, DIE hosted the First Meeting of the Technical Expert Group on Comprehensive Risk Management (TEG-CRM) organized by the Executive Committee of the Warsaw International Mechanism for Loss and Damage (WIM ExCom). The meeting was a unique opportunity for a strategic engagement of diverse research and development organizations in the WIM process. The event served as a platform for developing a plan of action on comprehensive risk management approaches to advance the implementation of the five-year rolling workplan of WIM ExCom.
This event has been organized with the financial support from the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) through the ‘Klimalog’ project.

 

2019 UN Climate Action Summit

#climateactionsummit © UN 2019

On 23 September, UN Secretary General António Guterres convened the 2019 Climate Action Summit. Government leaders and representatives from youth, business, cities, and finance focused on increasing ambitions to lower greenhouse gas emissions and build climate resilience. In advance of the Summit a whole slew of reports were released, including the report on ‘Global Climate Action from cities, regions and businesses’ by NewClimate Institute, Data-Driven Envirolab, PBL Netherlands Environmental Assessment Agency, the German Development Institute/Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), and Blavatnik School of Government at the University of Oxford. This much-anticipated report estimates the impact of individual actors and cooperative initiatives on global and national emissions. This report and other reports show a widening gap between climate goals and governmental commitments to action, as well as the growing impacts of climate change. However, few of the gathered world leaders raised their climate ambitions.

The Summit saw the launch of 28 collaborative initiatives across nine thematic areas, including climate finance, industry transition, mitigation, resilience and adaptation, and nature-based solutions. Eye-catching initiatives include the Asset Owner Alliance, a new coalition of pension funds and insurers that manages over US$2.3 trillion. The Alliance aims to shift investments away from carbon intensive industries with the goal to limit the increase in average temperatures to 1.5°C. Alliance members engage with high-carbon companies to help them adopt sustainable business practices, while divestment from highly polluting industries is on the table as a measure of last resort. To catalyse its impact, the Alliance calls on other large asset owners and sovereign wealth funds to join and align their investment portfolios. In another large initiative, the Bill and Melinda Gates Foundation, along with the World Bank, the European Commission, Sweden, the Netherlands, Switzerland, and Germany, made a US$790 million commitment to support research and innovations that help to improve livelihoods of smallholder farmers facing climate change impacts.

Regrettably, despite these striking initiatives and efforts by the Summit organisers to establish stronger links between non-state and local actions, and governments, the Summit has not rallied higher government ambitions. Some countries (South Korea, the UK, Germany and France) have pledged to double their contributions to the Green Climate Fund and other climate financing programs. However, none of the major economies has acted on the call to raise their targets. Governments will get another chance to raise their pledges at the UN Climate Change Conference in Santiago, Chile, later this year. The time for credible climate commitments by governments is running out, and their inaction is increasingly incurring the wrath of a growing movement of concerned youth, as well as older generations.

Several DIE researchers were on site in New York to observe the summit and feed their research findings into the debate.

 

NDC Explorer: New data on commitments by fossil fuel producers

Research demonstrates that the majority of the known fossil fuel reserves need to stay in the ground if we want to prevent global warming of 2°C above preindustrial levels.
The NDC Explorer, an online tool to analyse and compare countries‘ (Intended) Nationally Determined Contributions (INDCs/NDCs), has added a new subcategory visualising which countries mention fossil fuel production in their NDCs.

“Great that so many countries set targets for emission reduction and renewable energy production in their NDCs,“ Pieter Pauw, Associate Researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) and initiator of the NDC Explorer, confirms. “But they should also explain better in future NDCs what measures they are taking to keep fossil fuels in the ground.”
The new data collected by Cleo Verkuijl, Natalie Jones and Michael Lazarus from the Stockholm Environment Institute (SEI) therefore enriches existing insights from the NDC Explorer, and shows the potential for raising ambitions through national commitments on fossil fuel reserves. Data on countries‘ fossil fuel production was obtained from the International Energy Agency World Energy Balances (Edition 2018), which considers country data for 2016.

The NDC Explorer is solely based on information communicated by Parties to the UNFCCC in their INDCs/NDCs. The dataset was jointly established by the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), the African Centre for Technology Studies (ACTS) and the Stockholm Environment Institute (SEI) in cooperation with the UNFCCC secretariat. The Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance joined the consortium in 2018.

Analyse and compare what countries say about fossil fuel production in their (I)NDCs.

 

Der Beitrag News from Klimalog erschien zuerst auf International Development Blog.

Neues aus dem Klimalog

DIE Blog - 27. September 2019 - 12:19
TEG-CRM-Sitzung

Gruppenbild Klimalog und TEG-CRM © DIE

Vom 29. bis 30. August 2019 war das DIE Gastgeber der ersten Sitzung der Technischen Expertengruppe für umfassendes Risikomanagement (TEG-CRM), die vom Exekutivkomitee des Warschauer Mechanismus für den Umgang mit Schäden und Verlusten (WIM ExCom) organisiert wurde. Die Sitzung bot eine einzigartige Gelegenheit für die strategische Verknüpfung verschiedener Forschungs- und Entwicklungsorganisationen im WIM-Prozess. Die Veranstaltung diente zudem als Plattform zur Entwicklung eines Aktionsplans für umfassende Risikomanagementansätze, um die Umsetzung des fünfjährigen fortlaufenden Arbeitsplans des WIM ExCom voranzutreiben.
Diese Veranstaltung wurde mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des „Klimalog“ Projekts organisiert.

UN-Klimagipfel

#climateactionsummit © UN 2019

Am 23. September fand der diesjährige Klimagipfel des UN-Generalsekretärs, António Guterres, statt. Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, der Jugend sowie aus Wirtschaft, Städten und Finanzen konzentrierten sich darauf, die Treibhausgasemissionen zu senken und die Klimaresilienz zu verbessern. Im Vorfeld des Gipfels wurde eine ganze Reihe von Berichten veröffentlicht, darunter der Bericht über „Globale Klimamaßnahmen von Städten, Regionen und Unternehmen“ des NewClimate-Instituts, des Data-Driven Envirolab, der Niederländischen Agentur für Umweltverträglichkeitsprüfung (PBL), des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) sowie der Blavatnik School of Government der Universität Oxford. Der mit Spannung erwartete Bericht schätzt die Auswirkungen einzelner Akteure und Kooperationsinitiativen auf die globalen und nationalen Emissionen. Dieser und andere Berichte zeigen, dass die Kluft zwischen Klimazielen und staatlichen Maßnahmen immer größer und die Auswirkungen des Klimawandels immer verheerender werden. Nur wenige der in New York versammelten Regierungschefs verkündeten jedoch eine Verschärfung ihrer Klimaziele und Maßnahmen.

Auf dem Gipfel wurden 28 Kooperationsinitiativen in neun Themenbereichen ins Leben gerufen; darunter Klimafinanzierung, Umstellung der Industrie, Minderung von Treibhausgasemissionen, Anpassung sowie ökosystembasierte Lösungen. Zu den auffälligen Initiativen gehört die „Asset Owner Alliance“, eine neue Koalition von Pensionsfonds und Versicherern, die über 2,3 Billionen US-Dollar verwaltet. Die Allianz zielt darauf ab, Investitionen von kohlenstoffintensiven Industrien abzuwenden, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 1,5 °C zu begrenzen. Allianzmitglieder arbeiten mit kohlenstoffintensiven Unternehmen zusammen, um sie bei der Einführung nachhaltiger Geschäftspraktiken zu unterstützen, während die Veräußerung von stark umweltbelastenden Industrien als letztes Mittel gehandelt wird. Die Allianz ruft andere große Vermögenseigner und Staatsfonds auf, sich zusammenzuschließen und ihre Anlageportfolios aufeinander abzustimmen. In einer weiteren großen Initiative haben die Bill and Melinda Gates Foundation zusammen mit der Weltbank, der Europäischen Kommission, Schweden, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland 790 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Forschung und Innovationen zur Verbesserung der Existenzgrundlage von Kleinbauern zugesagt, die den Auswirkungen des Klimawandels besonders ausgesetzt sind.

Bedauerlicherweise hat der Gipfel trotz aller Bemühungen der Organisatoren für eine bessere Verknüpfung zwischen nichtstaatlichen und lokalen Akteuren sowie Regierungen keine erhöhten Ambitionen auf staatlicher Ebene geweckt. Zwar haben einige Länder (Südkorea, Großbritannien, Deutschland und Frankreich) zugesagt, ihre Beiträge zum „Green Climate Fund“ und zu anderen Klimafinanzierungsprogrammen zu verdoppeln. Keine der großen Volkswirtschaften hat jedoch auf die Forderung reagiert, ihre Ziele zu erhöhen. Die nächste Gelegenheit für die Regierungen, gesteigerte Klimaziele und entsprechende Maßnahmen vorstellen, bietet sich im Dezember auf der UN-Klimakonferenz in Santiago, Chile. Die Zeit für glaubwürdige Klimaschutzverpflichtungen der Regierungen läuft ab. Ihre Untätigkeit zieht den Zorn einer wachsenden Bewegung besorgter Jugendlicher sowie älterer Generationen auf sich.

Mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DIE waren in New York vor Ort, um den Gipfel zu beobachten und mit ihren Forschungserkenntnissen zu der Debatte beizutragen.

 

NDC-Explorer: Neue Analysekategorie zu fossilen Brennstoffen

Die Forschung zeigt, dass die Mehrheit der bekannten fossilen Brennstoffreserven im Boden bleiben muss, wenn wir eine globale Erwärmung um 2 °C über dem vorindustriellen Niveau verhindern wollen.
Der NDC Explorer, ein Online-Tool zur Analyse und zum Vergleich der (beabsichtigten) national festgelegten Beiträge der Länder (INDCs/NDCs), hat eine neue Analysekategorie. Diese visualisiert, welche Länder die Produktion fossiler Brennstoffe in ihren NDCs erwähnen.

„Es ist schön, dass so viele Länder in ihren NDCs Ziele für die Emissionsreduzierung und die Erzeugung erneuerbarer Energien festlegen“, bestätigt Pieter Pauw, Assoziierter Wissenschaftler am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und Initiator des NDC Explorer. „Aber sie sollten auch in zukünftigen NDCs besser erklären, welche Maßnahmen sie ergreifen, um fossile Brennstoffe im Boden zu halten.“
Die neuen Daten, die von Cleo Verkuijl, Natalie Jones und Michael Lazarus vom Stockholm Environment Institute (SEI) gesammelt wurden, bereichern daher bestehende Erkenntnisse aus dem NDC Explorer und zeigen das Potenzial, durch nationale Verpflichtungen zu fossilen Brennstoffreserven ambitioniertere Klimaziele zu setzen. Die Daten über die Produktion fossiler Brennstoffe in den Ländern stammen von der Internationalen Energieagentur World Energy Balances (Ausgabe 2018), die die Länderdaten für 2016 berücksichtigt.

Der NDC Explorer basiert ausschließlich auf Informationen, die von den Parteien der UNFCCC in ihren INDCs/NDCs übermittelt werden. Der Datensatz wurde gemeinsam vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), dem African Centre for Technology Studies (ACTS) und dem Stockholm Environment Institute (SEI) in Zusammenarbeit mit dem UNFCCC-Sekretariat erstellt. Die Frankfurt School – UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance ist dem Konsortium 2018 beigetreten.

Analysieren und vergleichen Sie, was die Länder über die Produktion fossiler Brennstoffe in ihren (I)NDCs sagen.

Der Beitrag Neues aus dem Klimalog erschien zuerst auf International Development Blog.

News from SDSN Germany

DIE Blog - 27. September 2019 - 11:56

SDSN Germany organised a press briefing on the SDG and Climate Summit in cooperation with „Foundation 2° – German Businesses for Climate Protection“ and the network of journalists „Netzwerk Weitblick“ in Berlin on 6 September. Gesine Schwan and Dirk Messner (Co-Chairs SDSN Germany), Heike Janßen (Netzwerk Weitblick) and Sabine Nallinger (Foundation 2°) gave an overview of the current discourse on climate and sustainability, the focus of both summits as well as the implementation of both the 2030 Agenda and the Paris Agreement in Germany and the EU. The press briefing was very well received by journalists.

As part of the International Conference on Sustainable Development (ICSD) in New York, SDSN Germany organised two sessions together with MGG. Ariel Hernandez and Adolf Kloke-Lesch facilitated the discussion on knowledge cooperation on the national and international level. Johanna Vogel contributed with one paper to the session.
Gabriela Iacobuta presented her research on climate mitigation strategies in one session. Janina Sturm presented a poster on the implementation of the 2030 Agenda in the EU.

Today, we’re joining in the conversation on Sustainable Development at #ICSD 2019. Our colleague @arielmhernandez is looking forward to an exchange of best practices. Learn more: https://t.co/P8ZufX2pWi @ICSD_Conf #MGGnetwork @SDSN_Germany pic.twitter.com/7PbFI1jRYz

— DIE_GDI (@DIE_GDI) September 24, 2019

On the sidelines of #ICSD2019 in New York, @SDSN_Germany’s Executive Director Kloke-Lesch reflects on the unique challenges the #SDGs pose – and on how circular networks are well-positioned to foster solutions. pic.twitter.com/lb7z5PxzdT

— DIE_GDI (@DIE_GDI) September 25, 2019

Der Beitrag News from SDSN Germany erschien zuerst auf International Development Blog.

Neues von SDSN Germany

DIE Blog - 27. September 2019 - 11:51

Mit Blick auf die Klima- und SDG-Gipfel in New organisierte SDSN Germany in Kooperation mit der „Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für den Klimaschutz“ und dem Journalistenverein Netzwerk Weitblick ein Presse-Briefing am 6. September in Berlin. Gesine Schwan und Dirk Messner, Co-Chairs SDSN Germany, sowie Heike Janßen (Netzwerk Weitblick) und Sabine Nallinger (Stiftung 2°) informierten zu aktuellen Entwicklungen im Nachhaltigkeits- und Klimadiskurs, inhaltlichen Schwerpunkten der Gipfel und zur Umsetzung von Agenda 2030 und Klimaabkommen durch Deutschland und Europa. Das Presse-Briefing stieß auf großes Interesse bei Journalistinnen und Journalisten und wurde auch für Interviews und Hintergrundgespräche genutzt.

Gemeinsam mit MGG organisierte SDSN Germany zwei Sessions im Rahmen der International Conference on Sustainable Development (ICSD) an der Columbia University in New York. Ariel Hernandez und Adolf Kloke-Lesch moderierten die Sessions zu Wissenskooperation auf nationaler und internationaler Ebene, zu denen auch Johanna Vogel mit einem Paper mitwirkte.
Gabriela Iacobuta stellte bei einer Session ihre Forschung zu Klimaschutzstrategien vor.
Darüber hinaus präsentierte Janina Sturm ein Poster zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Union.

Today, we’re joining in the conversation on Sustainable Development at #ICSD 2019. Our colleague @arielmhernandez is looking forward to an exchange of best practices. Learn more: https://t.co/P8ZufX2pWi @ICSD_Conf #MGGnetwork @SDSN_Germany pic.twitter.com/7PbFI1jRYz

— DIE_GDI (@DIE_GDI) September 24, 2019

On the sidelines of #ICSD2019 in New York, @SDSN_Germany’s Executive Director Kloke-Lesch reflects on the unique challenges the #SDGs pose – and on how circular networks are well-positioned to foster solutions. pic.twitter.com/lb7z5PxzdT

— DIE_GDI (@DIE_GDI) September 25, 2019

Der Beitrag Neues von SDSN Germany erschien zuerst auf International Development Blog.

DIY Haushaltsreiniger: umweltbewusst putzen!

EINEWELTblabla - 27. September 2019 - 10:48

Einige von euch fragen sich bestimmt: Wieso sollte ich Haushaltsreiniger selbst machen, wenn ich sie auch einfach kaufen kann? Dieselbe Frage stellte ich mir auch im ersten Moment. Doch wenn man sich ein wenig Gedanken darüber macht, ergibt es auf jeden Fall Sinn. Falls ihr erfahren wollt, warum und wie man selber Putzmittel kreiert, dann lest weiter!

Es gibt mittlerweile Unmengen von diversen Putzmitteln. Es scheint sogar, als gäbe es für jeden spezifischen Fleck und Dreck auch ein eigenes Reinigungsmittel. Doch ist das alles wirklich nötig? Schließlich gab es ja früher auch keine Spezialreiniger. Ok, ok. Ich will nicht mit dem „die guten alten Zeiten“-Argument anfangen. Aber es ist Fakt, dass wir heutzutage beim Einkaufen gedankenlos nach dem Erstbesten und Ansprechendsten greifen, weil wir es entweder eilig haben oder uns nicht damit befassen wollen. Doch wenn wir uns nur etwas Gedanken machen würden, wären wir uns über die Vorteile der selbstgemachten Reiniger im Klaren.

WHY DIY?

Die wichtigsten Argumente sind der Umweltaspekt und das Tierwohl. Es sollte mittlerweile nicht allzu überraschend für uns sein, dass Haushaltsreiniger mit unbekannten Chemikalien und aggressiven Inhaltsstoffen nicht umweltfreundlich sind. Dem Umweltbundesamt zufolge gelangen jährlich ca. 630.000 Tonnen Waschmittel mit dem Abwasser in Flüsse und Seen. Zu den Inhaltsstoffen gehören Tenside, Phosphate, Duftstoffe, Enzyme, Phosphonate, Bleichmittel und Silikone. All das ist umweltbelastend! Hinzu kommt, dass selbstgemachte Reiniger tierversuchsfrei sind und somit ohne Gewissensbisse verwendbar.

Natürlich spart man sich auch durch den Verzicht auf herkömmliche Putzmittel den Verpackungsmüll und sehr viel Platz, wenn man erst die meisten unnötigen Putzmittel los wird. Zum anderen gibt man nicht mehr so viel Geld aus, wie man es für Putzutensilien gewohnt ist.

Man tut damit nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch der eigenen Tasche! Es spricht also nichts dagegen ein Reinigungsmittel mal selbst herzustellen.

Do-It-Yourself Allzweckreiniger: Das Zauberspray

Für das Zauberspray benötigst du:

  • 30 g Reine Soda (75 g Kristallsoda)
  • 50 g Spülmittel (Es gibt auch Rezepte, die nur mit Grundzutaten auskommen. Einfach die ökologische Suchmaschine eurer Wahl bemühen! ???? )
  • 300 ml Tafelessig
  • 1,5 bis 1,75 l Wasser
  • Evtl. ätherische Öle

Das Soda und das Wasser werden in einem Topf umgerührt und zum Kochen gebracht. Die restlichen Zutaten werden dazugerührt. Et voilà! Das Mittel wird in eine geeignete Sprühflasche abgefüllt und ist damit putzbereit. Weder die Zubereitung noch das Auffinden der Zutaten ist aufwendig. Die eigentliche Frage ist jedoch:

Funktioniert das Zauberspray überhaupt?

Der selbstgemachte Allzweckreiniger ersetzt Badreiniger, Fettlöser, Bodenreiniger, Essigreiniger, Kalklöser. Und wir aus der EineWeltBlaBla-Redaktion können bestätigen, dass es funktioniert. Es gibt für uns keinen Unterschied zwischen dem selbstgemachten und den herkömmlichen Putzmitteln. Bei hartnäckigen Verschmutzungen würden wir euch aber raten es ein wenig einwirken zu lassen.

Abgesehen davon ist Essig ein altes Hausmittel. Er hat eine fettlösende (wie Soda), reinigende, kalklösende und desinfizierende Wirkung. Da Essig aber einen penetranten Geruch hat, empfiehlt es sich, ätherische Öle der Wahl hinzuzugeben. Spülmittel wiederum wird hier verwendet, damit die Fleckenentfernung wirksamer wird. Es ist jedoch kein Muss.

Es gibt für nahezu alles eine ökologische Alternative. Sei es Waschmittel, Fensterreiniger, WC-Reiniger, Glasreiniger, Spülmittel oder Scheuerpulver – fast alles kann durch umweltschonende und natürliche Mittel ersetzt werden. Die einzige Voraussetzung dafür ist ein wenig Motivation und Umweltbewusstsein.

Falls ihr auch beim Duschen nachhaltiger werden wollt, lest unseren Artikel zum „No-Poo“-Trend!

Der Beitrag DIY Haushaltsreiniger: umweltbewusst putzen! erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

Kategorien: Ticker

Eine Allianz gegen nationale Alleingänge

Vereinte Nationen - 27. September 2019 - 10:45

27. September 2019 - Zusammen mit Vertretern aus mehr als 50 Ländern hat der deutsche Außenminister Heiko Maas eine "Allianz für Multilateralimus" gestartet, die internationale Zusammenarbeit stärken soll. "Trotz aller Krisen, die es gibt: Die regelbasierte internationale Ordnung hat uns Frieden und Wohlstand wie noch nie zuvor in der Geschichte gebracht. Wir müssen sie verteidigen", sagte Maas bei der Auftaktveranstaltung am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Maas hatte die Idee der Allianz im Juli vergangenen Jahres erstmals präsentiert - quasi als Gegenmodell zu US-Präsident Donald Trumps "America first". Länder wie Frankreich, Japan und Kanada arbeiten seit längerer Zeit daran mit. Das Treffen in New York war aber die erste größere Veranstaltung, um das Bündnis auf den Weg zu bringen. Die Allianz soll bestehende internationale Abkommen stärken, die Reform internationaler Institutionen voranbringen und eine engere Kooperation da fördern, wo es international noch Regelungsbedarf gibt. Sie ist als loses Netzwerk geplant und nicht als Gruppe mit fest geregelter Mitgliedschaft wie etwa die G7 oder die G20.

Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren