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#ZeroHungerRun: 2140 Teilnehmer erlaufen knapp 50.000 Euro für Welthungerhilfe

Welthungerhilfe - 27. September 2019 - 10:00
Der Spendenlauf der Welthungerhilfe in der Bonner Rheinaue war wieder ein voller Erfolg. Im Schatten des Post-Towers machten 2140 Läuferinnen und Läufer Tempo für eine Welt ohne Hunger. Die Schauspielerinnen Gesine Cukrowski und Liz Baffoe, der Bonner Oberbürgermeister und Schirmherr Ashok Sridharan, die Radrennfahrerin Mieke Kröger, der Comedian Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser und der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, waren mit von der Partie.
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Wake Up! Letzter Aufruf für den Klimaschutz

#HOCHN - 27. September 2019 - 0:00
Die europaweite GLOBAL EDUCATION WEEK vom 18.-24. November 2019 setzt sich unter dem Motto "Wake Up! Letzter Aufruf für den Klimaschutz" für weltweite Maßnahmen zum Klimaschutz ein.

Foto: NiklasPntk on pixabay

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Zusammenhänge zwischen Handelspolitik und Migration

SWP - 27. September 2019 - 0:00

∎ Handelsabkommen können langfristig zu Entwicklung und damit zur Bekämpfung von Fluchtursachen beitragen – wenn sie dezidiert auf nachhaltige Entwicklung und echte Marktöffnung hin gestaltet sind.

∎ Neuere Theorien und Empirie zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Handel und Migration äußerst komplex ist. Vielfach spielen andere Fak­toren (wie Kriege, Wirtschaftskrisen etc.) für Wanderungsbewegungen eine größere Rolle als Handelspolitik und ‑abkommen.

∎ Nur eines ist eindeutig: Migration wirkt sich immer positiv auf Handelsströme aus.

∎ Umgekehrt beeinflussen Handelsabkommen Migration mal positiv, mal negativ: Führen sie zu einer Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens, können sie kurzfristig Migration sogar anheizen. Denn erst ab einem bestimmten Einkommensniveau sind Menschen zur Auswanderung überhaupt in der Lage.

∎ In Handelsabkommen lassen sich aber – im Bereich der Dienstleistungen – legale Möglichkeiten der Migration einräumen, was den Anreiz zu illegaler Migration mindert. Das Thema ist erst recht für die EU von Bedeutung, die sich künftig mit dem Problem des Arbeitskräftemangels in den alternden Gesellschaften ihrer Mitgliedstaaten konfrontiert sieht.

∎ Ökologische und soziale Aspekte des Handelns und Wirtschaftens kön­nen in allen Freihandelsabkommen ausgebaut werden. Spielraum für eine Erweiterung des Marktzugangs besteht vor allem gegenüber Ländern des nördlichen Afrika und Südafrika. Für die meisten Länder südlich der Sahara hat die EU ihren Markt bereits vollständig geöffnet.

∎ Um Widersprüche zwischen Handels- und Migrationspolitik abbauen und berechtigten Sorgen vor unkontrollierter Zuwanderung begegnen zu kön­nen, sind die Instrumente aus beiden Politikbereichen besser aufeinander abzustimmen.

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How Germany Can Benefit from the Global Compact for Migration

SWP - 27. September 2019 - 0:00

In December 2018, 152 United Nations (UN) member states adopted the Global Com­pact for Safe, Orderly and Regular Migration. The document sets out 23 objectives that guide countries of origin, transit and destination in how to deal with the chal­lenges arising in the context of international migration and forced displacement. If practical progress is to be made in the management and organisation of global migra­tion flows, this requires a twofold commitment – internal and external – on the part of the states involved. The German government – just like other governments inter­ested in effective, sustainable and coherent migration policies – should use the Com­pact to identify further needs for internal reform and to win international partners for strategically selected key issues. The Compact’s review process, the core of which is the International Migration Review Forum (IMRF), provides an opportunity for both.

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International Sustainability Academy (ISA) zu globalen Themen der Nachhaltigkeit in Hamburg

Weblinks - 26. September 2019 - 19:06

Comments:

  • Anfang Oktober 2019 startet der erste Durchgang der International Sustainability Academy (ISA).

    12 Stipendiat*innen, 6 Frauen und 6 Männer aus 11 Nationen der Development Assistance Committee (DAC) Entwicklungsländer- und gebieten werden gemeinsam ihre Projekt- und Forschungsarbeiten zu globalen Themen der Nachhaltigkeit in Hamburg aufnehmen. Das einzigartige Stipendium für Young Professionals, ist praxisnah, vielschichtig, global und spannend zugleich. Es steht unter dem Motto „Miteinander voneinander lernen“. - Karsten Weitzenegger

Tags: international, sustainability, academy

by: Karsten Weitzenegger

SDG-Summit: Schritte in die richtige Richtung?

BfdW #Nachhaltigkeit - 26. September 2019 - 16:54
Gestern ging der eineinhalbtägige Nachhaltigkeitsgipfel in New York zu Ende. Schon bei der Verabschiedung der Agenda 2030 im Jahr 2015 wurde beschlossen, dass nach vier Jahren ein SDG-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Generalversammlung stattfinden solle - der SDG-Summit.
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SDG-Summit: Schritte in die richtige Richtung?

BfdW - 26. September 2019 - 16:54
Gestern ging der eineinhalbtägige Nachhaltigkeitsgipfel in New York zu Ende. Schon bei der Verabschiedung der Agenda 2030 im Jahr 2015 wurde beschlossen, dass nach vier Jahren ein SDG-Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Rahmen der UN-Generalversammlung stattfinden solle - der SDG-Summit.

Der SDG-Gipfel begann am 24. September mittags und dauerte noch den gesamten 25. September. Er war gerahmt vom wesentlich medienwirksameren Klimagipfel und den auch eher zurückhaltend wahrgenommenen hochrangigen Treffen zum Thema Gesundheit und zu Entwicklungsfinanzierung.

Der SDG-Gipfel selbst fand im eher kleinen Trusteeship-Council in der UN statt – parallel zur Generaldebatte in der Assembly Hall. Und natürlich gab es zeitgleich unzählige bilaterale und in kleineren Gruppen stattfindende Gespräche der Regierungschefs. So war auch bei der Eröffnung des SDG-Gipfels und bei den Berichten der einzelnen Staaten und Staatengruppen eine gewisse Unruhe im Raum.

Auch Deutschland stand auf der Liste der Länder, die gleich zu Beginn eine 3-minütige Redezeit nutzen würden, um ihr Engagement für die Agenda 2030 zu bekräftigen. Leider wurde diese Gelegenheit nicht wahrgenommen, und so wird wohl auch nicht bekannt werden, was die Kanzlerin zu sagen vorhatte. Bekannt ist jedoch, dass die Bundeskanzlerin gemeinsam mit Minister Müller und Ministerin Schulze nur den Beginn des SDG-Gipfels wahrnehmen konnte, weil alle drei noch am selben Tag zurück nach Deutschland reisten. So gibt es aktuell nur eine Mitschrift einer Pressekonferenz, die die Bundeskanzlerin direkt vor der Eröffnung des SDG-Gipfels anbot. Und auch die Äußerungen von Minister Müller beziehen sich nur auf den Klimagipfel und die Generalversammlung.

Echte Ambitionen sind notwendig

Ein wichtiges Ereignis der Eröffnung des SDG-Gipfels war die Verabschiedung der politischen Erklärung, die bereits im Sommer erstellt worden war. Anders als bei der jährlichen Berichtskonferenz zur Zielerreichung der Agenda 2030 – dem High Level Political Forum – wurde die Erklärung nicht debattiert, sondern in einer etwas unambitioniert wirkenden Weise verabschiedet, ohne ein Wort dazu zu verlieren. Nachzusehen ist diese alles auf UN TV. Inhaltlich kann hervorgehoben werden, dass erfreulicher Weise in der Erklärung das Bekenntnis zum Multilateralismus erneuert wird, die Suche nach friedlichen und gerechten Konfliktlösungen betont wird, der Respekt für internationales Recht und die Prinzipien der UN-Charter erneut bestärkt wird und die Verpflichtung, Menschenrechte zu schützen, zu respektieren und zu gewährleisten gefordert wird. Inwieweit dies allerdings wirklich zu einer Änderung der Politik und zu einer verstärkten nachhaltigen Ausrichtung führen wird, bleibt fraglich.

Denn die Ergebnisse des globalen Nachhaltigkeitsberichtes (Global  Sustainable Development Report GSDR) sind ernüchternd. Für diese Vorstellung wurden 15 Minuten eingeräumt, was angesichts der hohen Komplexität ein schwieriges Unterfangen war. Daher beschränkten sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf Schlüsselaussagen. Eine davon ist: „Ein neues Verhältnis von Mensch und Natur ist notwendig“.  Dieses soll sich insbesondere in den Bereichen: Nachhaltige Ernährungssysteme und gesunde Ernährung; Nachhaltige städtische Entwicklung; Nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften und Dekarbonisierung von und universeller Zugang zu Energie gestalten.
 

Solidarität ist notwendig

Der Bericht stellt fest: Nur drei der 169 Unterziele würden fast erreicht werden, wenn es hieße „business as usual“ – zwei im Bereich Gesundheit, eines bezogen auf Bildung. Alle anderen Ziele und Unterziele sind weit von ihrer Erreichung entfernt (Armut, sauberes Trinkwasser, Ungleichheit). Einige unterliegen sogar einem negativen Trend, das heißt, die Situation verschlechtert sich. Dazu gehören die Bekämpfung von Hunger, die Verringerung von Ungleichheit, die nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen, der Stopp der Verschmutzung und Überfischung der Meere und die Erhaltung der Biodiversität.

Die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 ist nur möglich, wenn Solidarität im Zentrum steht, und zwar nicht nur bezogen auf die globalen Güter – Biodiversität, Meere, Atmosphäre, Klima, Land, sondern auf alle Lebensbereiche, in denen Menschen weltweit benachteiligt und ausgegrenzt sind, also auch dann, wenn es darum geht, Armut und Hunger zu beseitigen.

Deutschland sollte die Verpflichtungen, die die politische Abschlusserklärung formuliert, ernst nehmen. Diese sind unter anderem:

  • Niemanden zurücklassen - leaving no one behind,
  • eine verbesserte nationale Umsetzung und Stärkung von Institutionen für mehr integrierte Lösungen,
  • ein „Mainstreaming“ der Agenda 2030 in die nationalen Planungsinstrumente, Politiken, Strategien und Finanzierungsinstrumente,
  • die Nutzung von Synergien zwischen den Zielen durch einen „whole-of-government approach“,
  • eine höhere politische Kohärenz für nachhaltige Entwicklung,
  • verbesserte lokale Aktivitäten für eine beschleunigte Umsetzung der Agenda 2030,
  • internationale Kooperation und verbesserte globale Partnerschaft und die Verpflichtung zum Multilateralismus,
  • die Stärkung des HLPF für gegenseitiges Lernen.
  Kreativität und neues Denken sind notwendig

Und Kreativität und ein Denken zugunsten systemischer Veränderungen ist notwendig. Denn alle auf nachhaltige Entwicklung bezogenen Berichte stellen fest, dass die Länder noch nicht weit genug gegangen sind, um dem notwendigen Paradigmenwechsel Rechnung zu tragen, den die Agenda 2030 erfordert. Auch das ist eine Erkenntnis aus New York: Nur wenn die Konzentration auf einzelne Ziele überwunden wird, können die Ziele der Agenda 2030 insgesamt erreicht werden.

Thema (BfdW) : NachhaltigkeitAgenda 2030Sozial-ökologische Transformation
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Major action must be taken to access ‘hidden’ finance to fulfil SDGs

Global Policy Watch - 26. September 2019 - 16:39

UN High-level Dialogue on Financing for Development – 26 Sept

Civil society groups call for urgent reforms to combat illicit financial flows, abolish tax havens, introduce a global wealth tax and an intergovernmental body on tax cooperation.

New York, 26 September: The High-level Dialogue on Financing for Development which follows the SDG Summit, must urgently find ways to access the funds governments need to achieve the SDGs, say members of the Reflection Group*.

“The 2030 Agenda cites the enormous disparities of opportunity, wealth and power as one of the immense challenges to sustainable development. And yet governments are not doing nearly enough to tackle these challenges, despite a plethora of robust policy proposals emanating from civil society, academics and others”, say Kate Donald from the Center for Economic and Social Rights and Jens Martens from the Global Policy Forum.

Growing accumulation of private wealth while governments become poorer

Since 2015, the growth in global inequality has accelerated, with a small group of individuals and companies getting richer and richer. This concentration of economic power and wealth buys political influence, and may explain the adoption of regressive tax policies: since the 1980s, statutory corporation income tax rates have declined from an average 45% to 25-30%.

“At the same time governments are become poorer, so are forced to cut state services, adding to this wealth inequality, and hampering the achievement of the SDGs”, says Martens. The irony is that governments are now calling on those same private actors that have accumulated such wealth to run the public services they need to keep their countries afloat.

The rich have a much bigger ecological footprint as they consume more, and can influence decision makers to prevent robust action to fight climate change which would contradict their interests.

Urgent action needed to combat illicit financial flows

The scale of tax evasion and tax avoidance has ballooned, and the way wealthy private individuals and multinational companies stash their money in tax havens is being singled out for urgent action during the Financing for Development High Level Dialogue. Donald and Martens suggest the following measures:

  • institute a serious crack-down against illicit financial flows, including through mandatory country-by-country reporting for transnational corporations, effective measures against the manipulation of transfer pricing and taking action against tax havens;
  • move decisively towards the introduction of a Global Asset Register to record ownership of equity, bonds and other financial and non-financial assets;
  • introduce a globally coordinated wealth tax, along the lines suggested by economist Thomas Piketty, such as a 1% tax on wealth of $1–5 million, and 2% tax above $5 million.
  • establishing an intergovernmental body on tax cooperation under UN auspices in which all countries participate equally.

“The policies we suggest are practical and doable, if the political will can be mustered”, say Donald and Martens. “We believe they could be the prerequisite to unleash the transformative potential of the SDGs, and fulfil their ambition to realise the human rights of all”.

For more information or to talk to Jens Martens or Kate Donald, please contact: Daphne Davies: Tel/WhatsApp:US: +1 917 291 3560; UK: +447770230251, Daphnedoubled@gmail.com

* The Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development is a joint initiative by a number of leading global civil society organisations including economic and social policy organisations, human rights organisations, feminist organisations and trade unions. It is supported by the Friedrich Ebert Stiftung. www.2030spotlight.org

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Ozeane und Arktisgebiete zahlen den Preis für die globale Erderwärmung

Vereinte Nationen - 26. September 2019 - 16:15

26. September 2019 - Ozeane und Dauerfrostgebiete absorbieren seit Jahrzehnten die zusätzliche Wärme, welche durch die globale Erwärmung verursacht wird. Darauf haben Experten bei der Veröffentlichung des neuen Klimafolgen-Berichts am Mittwoch hingewiesen. Zusätlich haben sie davor gewarnt, dass ohne eine radikale Änderung des menschlichen Verhaltens Hunderte von Millionen Menschen leiden werden aufgrund des steigenden Meeresspiegels, häufigen Naturkatastrophen und Nahrungsmittelknappheit.

Die Ozeane werden wärmer, giftiger und weniger produktiv, heißt es in dem Bericht des Zwischenstaatlichen Gremiums für Klimawandel (IPCC). Das Schmelzen von Gletschern und Eisdecken führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels, und die extremen Wetterereignisse an den Küsten werden immer schwerwiegender.

Um Menschen, die vom steigenden Meeresspiegel betroffen sind, und ihren Lebensunterhalt zu schützen, fordert das IPCC die Einführung von Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf das niedrigstmögliche Niveau im Einklang mit dem international vereinbarten Pariser Übereinkommen von 2015 .

Der IPCC-Bericht betont die Bedeutung koordinierter, ehrgeiziger und dringender Maßnahmen zur Abschwächung der Auswirkungen der globalen Erwärmung und warnt, dass Gletscher, Schnee, Eis und Permafrost abnehmen und dies auch weiterhin tun werden.

Bei der Erstellung des Berichts bewerteten mehr als 100 Autoren aus 36 Ländern die neueste wissenschaftliche Literatur zum Ozean und zur Kryosphäre und stützten ihre Ergebnisse auf rund 7.000 wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Der Bericht wird den führenden Politikern der Welt, die sich im Dezember in bevorstehenden Klima- und Umweltverhandlungen wie der UN-Klimarahmenkonferenz (COP25) in Chile versammeln, einen wichtigen Dienst leisten.

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Zukunft und Hoffnung für Hirten in Äthiopien

Misereor - 26. September 2019 - 15:28
Gut Ding braucht Weile: Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit am "Pastoral Development Orientation Framework für Äthiopien" mit Vertretern der katholischen Kirche, Tierhaltergemeinschaften, äthiopischen Nichtregierungsorganisatione­n, Universitäten, Vertretern von Ministerien und äthiopische Pastoralismusspezialisten, hat am 24. September die Äthiopische Katholische Kirche ihren Orientierungsrahmen zur Entwicklung mobiler Tierhaltung (Pastoralismus) in Äthiopien verabschiedet.

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Overcoming incoherence

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:49

„Overcoming incoherence“: Workshop Participants© DIE

Effective climate action is urgent in the light of the goal to limit global warming to well below 2°C or 1.5°C. Without such action decades of progress in sustainable development will be undermined by the impacts of climate change. Yet, the interlinked nature of climate and sustainable development action require that both governments and non-state actors seek to avoid negative impacts and to maximize synergies. As less than 11 years are left for the implementation of the Sustainable Development Goals and given the urgency of climate action, it is now critical to ensure a coherent implementation of the two agendas and to accelerate progress.

Under the third-party funded project „Overcoming incoherence in implementing the Paris Climate Agreement and the 2030 Agenda“, DIE organized a workshop in cooperation with the Stockholm Environment Institute (SEI) and Linköping University in Stockholm from 10-11 September. The workshop aimed to establish an international partner consortium and to develop a joint research programme that would take the current project further. To that end, scientists and policy makers from nine partner countries as well as from international organizations (OECD, UNDP) convened and exchanged their experiences on conflicting goals and political incoherence at the national and international levels. Building on this exchange and the project outcomes to date, an analytical framework was developed to support the upcoming research proposal for a three- to four-year international research programme.

The analytical framework aims to take a critical approach on policy (in)coherence and to address the three key underlying factors (“three I’s”): ideas, interests and institutions. Applying this framework, in-depth comparative country case studies and knowledge-based tools for policy makers and stakeholders are planned under the future proposal to manage conflicts of climate and sustainable development objectives and to promote policy coherence.

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Inkohärenzen bei der Umsetzung des Klimaabkommens überwinden

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:45

„Inkohärenzen überwinden“: Workshop © DIE

Wirksame Klimaschutzmaßnahmen sind angesichts des Ziels, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 ° C bis 1,5 ° C zu begrenzen dringend erforderlich. Ohne diese Maßnahmen werden jahrzehntelange Fortschritte in der nachhaltigen Entwicklung untergraben. Klimaschutzmaßnahmen von Regierungen und nichtstaatlichen Akteuren sollten jedoch auch negative Auswirkungen auf andere Nachhaltigkeitsziele vermeiden und stattdessen darauf abzielen, Synergien zu maximieren. Da für die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung noch weniger als 11 Jahre zur Verfügung stehen und angesichts der Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen, ist es nun entscheidend, eine kohärente Umsetzung der beiden Agenden zu gewährleisten und Fortschritte zu beschleunigen.

Im Rahmen des Drittmittel-Projektes „Überwindung von Inkohärenzen in der Umsetzung des Klimaabkommens von Paris und der Agenda 2030“ organisierte das DIE in Kooperation mit dem Stockholm Environment Institute (SEI) und der Linköping Universität einen Workshop vom 10.- 11. September in Stockholm. Ziel war es ein internationales Partnerkonsortium aufzubauen und ein gemeinsames Forschungsprogramm zu entwickeln, das das Projekt vorantreibt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus neun Partnerländern, sowie aus internationalen Organisationen (OECD, UNDP) tauschten ihre Erfahrungen über Zielkonflikte und politische Inkohärenz auf (inter)nationaler Ebene aus. Aufbauend auf diesem Austausch und den bisherigen Projektergebnissen wurde ein analytischer Rahmen spezifiziert, um in einem nächsten Schritt den Forschungsantrag für ein drei- bis vierjähriges internationales Forschungsprogramm zu unterstützen.

Der analytische Rahmen zielt darauf ab, einen kritischen Ansatz für die (Un-)Kohärenz der Politik zu verfolgen und sich mit den drei grundlegenden Faktoren („drei I’s“) auseinanderzusetzen: Ideen, Interessen und Institutionen. Unter Anwendung dieses Rahmens sind im künftigen Forschungsvorhaben eingehende vergleichende Länderfallstudien und wissensbasierte Instrumente für politische Entscheidungsträger und Interessengruppen geplant, um Konflikte zwischen Klima- und Nachhaltigkeitszielen zu bewältigen und die politische Kohärenz zu fördern.

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The UN-Conference to Combat Desertification showed dynamism in its drought agenda

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:39

Michael Brüntrup with Ibrahim Thiaw delegates of Zambia © DIE

On 13 September ended the 14th Conference of the Parties (COP) of the United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD) in Delhi. For the UNCCD it was a record meeting: almost 9000 participants, 170 stakeholder meetings, 44 exhibitors and 126 side events. Heated discussions over ten days led to 36 formal decisions on various issues including the role of women and of secure tenure rights for sustainable land management, the monitoring and fight against the impacts of droughts, and the close cooperation with the other two environmental UN conventions on climate change (UNFCCC) and biodiversity (CBD).

As Germany‘s corresponding scientist in the Committee on Science and Technology (CST), Michael Brüntrup participated in COP14 and advised the German as well as the EU delegations on CST and general drought issues. Achievements are that the new reporting system is more ambitious than originally proposed, that the disaster-related UN-organisations are actively invited to UNCCD’s work on drought, and that there is a strong mandate for further endeavours in the coming years to achieve drought resilience. In addition, Mr. Brüntrup participated in several panels on drought, land degradation and poverty/food security. A trailer of the movie The end of famine was prominently shown at the beginning of the High-level Session during the Day of Drought. The movie, which was jointly produced by DIE and UNCCD, contrasts the bottom-up activities of the local population – particularly women – in a small village in Tigray with the disaster relief missions of the World Food Programme in Ethiopia.

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UN-Conference to Combat Desertification zeigte Dynamik beim Thema Dürre

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:35

Michael Brüntrup mit Ibrahim Thiaw und Vertretern Sambias © DIE

Am 13. September endete in Delhi die 14. Conference of the Parties (COP) der United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD). Für die UNCCD war es ein Treffen der Superlative: fast 9000 Teilnehmer, 170 Stakeholder-Treffen, 44 Aussteller und 126 Seitenveranstaltungen. Zehn Tage lang wurde eine Vielfalt von Themen – teils hitzig – diskutiert und schließlich in 36 formalen Entscheidungen festgehalten, unter anderem zur Rolle von Frauen, der Bedeutung von Landrechten für nachhaltige Landbewirtschaftung, zum Monitoring, zur Bekämpfung von Dürren und zur engen Zusammenarbeit mit den anderen beiden Umweltkonventionen zu Klima (UNFCCC) und Biodiversität (CBD).

Michael Brüntrup war als deutscher Vertreter des Committee on Science and Technology (CST) bei der COP14 dabei und beriet die deutsche sowie die EU-Delegation zu CST-Themen und den weiteren Verhandlungen die Dürrebekämpfung betreffend. Dabei wurde erreicht, dass das neue Berichtssystem zu Dürre ambitionierter wird als ursprünglich vorgesehen, dass auch die Katastrophenhilfe-orientierten UN-Organisationen in die Arbeit aktiv einbezogen werden, und dass es ein starkes Mandat für weitere Bemühungen um Dürreresilienz in den nächsten Jahren gibt. Darüber hinaus nahm Herr Brüntrup auf mehreren Podiumsdiskussionen zu den Themen Dürre, Landdegradation und Armut/Ernährungssicherheit teil. Ein Trailer des von DIE und UNCCD gemeinsam produzierten Films The end of famine, der die Aktivitäten der lokalen Bevölkerung – vor allem von Frauen – in einem Dorf in der Region Tigray mit den Katastrophenhilfe-Einsätzen des Welternährungsprogramms in Äthiopien kontrastiert, wurde prominent zu Beginn der High-level Session beim Day of Drought gezeigt.

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Workshop: Making the most out of it: Impact assessments of governance programmes

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:25

In-depth insights into the impact assessment of governance programmes were provided at the final workshop ‘Making the most out of it: Impact assessments of governance programmes’ of the ‘Impact Initiative Governance’ that was jointly organised by the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) and the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE).

The workshop took place on 18 September at the Berlin Representation of GIZ and opened up room for exchange on experiences of different impact measurements, on rigorous methods and approaches as well as on institutional and structural incentives and impediments for enhancing the use of rigorous methods for the impact assessment of governance interventions. National and international experts from both the practitioners’ field of governance support and the academic debate around impact assessment came together for this vivid exchange, including participants from organisations such as the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development (BMZ), the Evidence in Governance and Politics (EGAP) Network, the International Initiative for Impact Evaluation (3ie), the United States Agency for International Development (USAID), the Federal Foreign Office, the German Institute for Development Evaluation (DEval), the Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) and the Swedish International Development Cooperation Agency (Sida).

In the course of the workshop, insights on the current technical but also political importance of impact assessment and learning processes as common goods. In addition, a need for synthesis reports and bundling of results of different projects has been identified as one of the main challenges.

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Workshop: Making the most out of it: Impact assessments of governance programmes

DIE Blog - 26. September 2019 - 14:22

Einen vertieften Einblick in die Wirksamkeitsmessung von Governance-Programmen gewährte der gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) veranstaltete Abschlussworkshop der ‚Wirkungsinitiative Governance‘ unter dem Titel Making the most out of it: Impact assessments of governance programmes am 18. September 2019 in der GIZ Repräsentanz in Berlin.

Inhaltlich bot der Workshop Raum für den Austausch von Erfahrungen aus verschiedenen Wirkungsmessungsprojekten und eröffnete den Dialog über rigorose Methoden und Ansätze, institutionelle und strukturelle Anreize sowie Hemmnisse in Bezug auf eine verstärkte Nutzung von rigorosen Wirkungsmessungsmethoden. Die Teilnahme nationaler und internationaler Expertinnen und Experten sowohl aus dem Feld der Umsetzung von Governancemaßnahmen als auch der wissenschaftlichen Debatte zum Thema Wirkungsmessung trugen viel zum regen Austausch bei. Darunter waren unter anderem Akteure wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Evidence in Governance and Politics (EGAP), International Initiative for Impact Evaluation (3ie), United States Agency for International Development (USAID), das Auswärtige Amt (AA), das Deutsche Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder die Swedish International Development Cooperation Agency (Sida)vertreten.

Im Rahmen des Workshops konnten unter anderem Erkenntnisse über die aktuelle technische, aber auch die politische Bedeutung der Wirkungsmessung und dem Verständnis von Lernprozessen als öffentliche Güter gewonnen werden. Zudem wurde ein Bedarf an Syntheseberichten und der Ergebnisbündelung verschiedener Projekte als eine der größten Herausforderungen identifiziert.

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26. September 2019

ONE - 26. September 2019 - 14:17
1. UN-Gipfel: Versagen bei Geschlechtergerechtigkeit

Andreas Zumach schreibt in der Tageszeitung (taz), dass die Zwischenbilanz beim UN-Gipfeltreffen in New York zur Agenda 2030 ernüchternd ausfällt. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres machte deutlich, dass man bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) noch weit entfernt von den Zwischenzielen sei, die die Staatengemeinschaft sich gesetzt hatten. Das Zwischenziel zu Geschlechtergerechtigkeit habe keines der 193 Mitgliedsstaaten erreicht. Auch die Zahl der Hungernden sei 2018 weiter angestiegen – bis 2015 sei diese Zahl sowie die der Menschen in extremer Armut zunächst zurück gegangen. Deutlich stärker angestiegen sei die Zahl der Geflüchteten und Binnenvertriebenen mit derzeit fast 70 Millionen. Zudem habe mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu Basis-Gesundheitsversorgung. Sowohl die Grünen als auch Nichtregierungsorganisationen hatten die deutsche Bundesregierung im Vorfeld des Gipfels zu stärkeren Maßnahmen aufgefordert. Bei der Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) wird hingegen deutlich, dass nur mit nötigen finanziellen Mitteln etwas erreicht wird, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Handelsblatt berichten. Der Weltinvestitionsbericht der Unctad beziffere die nötigen Investition allein in Entwicklungsländern auf bis zu 2,7 Billionen Euro pro Jahr. Auch mit dieser Summe könnten laut Bericht nur die grundlegendsten UN-Entwicklungsziele bis 2030 erreicht werden. Im Fokus des Berichts stehen die Gefahren durch den Klimawandel. Passend dazu berichtet auch das Handelsblatt, dass deutsche Unternehmen sich für umweltfreundlichere Energie in Afrika einsetzen wollen. Sie verfügen über das nötige Wissen für klimafreundliche Energieversorgung, so Stefan Liebig, Vorsitzender des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft. Aktuelle mangele es aber noch an passenden Finanzierungsinstrumenten. Die Bundesregierung könne hier unterstützend eingreifen.

2. IWF mit neuer Chefin

Mehrere Medien, darunter das ZDF, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, das Handelsblatt und die Badische Zeitung berichten, dass Kristalina Georgiewa neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird. Die Bulgarin sei somit die erste Person an der Spitze des IWFs aus einem Schwellenland. Seit Januar 2017 sei die Bulgarin Geschäftsführerin der Weltbank, zunächst unter Präsident Jim Yong Kim, später unter David Malpass. Georgiewa habe ihre Managementfähigkeiten unter Beweis gestellt, als im Gremium die Debatten laut wurden, der Posten müsse von einem Kandidaten oder einer Kandidatin aus den Entwicklungsländern besetzt werden. Dies sollte unter anderem die Armutsperspektive in das Führungsgremium bringen. Mit der Wahl Georgiewas bleiben jedoch die alten Mechanismen in Kraft, nach denen die Leitung des IWF europäisch besetzt werde. Georgiewa sei vor dem Wechsel zu Weltbank unter anderem EU-Kommissarin für Entwicklungszusammenarbeit gewesen.

3. Nigeria: Terrorgruppe schlägt erneut zu

Wie die Deutsche Welle meldet, wurde laut der Hilfsorganisation Action Against Hunger in Nigeria eine Geisel der Miliz ‚Islamischer Staat Provinz Westafrika‘ (ISWAP) getötet. Bereits im Juli seien fünf Geiseln in der Nähe der Stadt Damasak von der Gruppe verschleppt worden. Unter den Geiseln haben sich neben einer Angestellten von Action Against Hunger auch drei Mitarbeiter*innen des Gesundheitsministeriums von Nigeria sowie zwei Fahrer*innen befunden. Dies sei nicht das erste Mal, dass die Terrorgruppe Personen verschleppt und tötet. Bereits im vergangenen Jahr seien zwei Mitarbeiterinnen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz Opfer der Gruppe geworden. Der Konflikt im Nordosten Nigerias habe laut einem UN-Bericht bereits 35.000 Menschen das Leben gekostet, zwei Million seien auf der Flucht. Action Against Hunger habe den Vorwurf zurückgewiesen, die Organisation unterstütze terroristische Gruppen mit Nahrung und Medizin und zudem ihr Büro in Borno geschlossen .

 

 

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