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studentische Hilfskräfte (SHK) im Bereich Nachhaltigkeit gesucht

#HOCHN - 27. Dezember 2019 - 12:00

Wir suchen mehrere motivierte studentische Hilfskräfte (SHK), die unsere Projektarbeit im „Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität“ (KNU) der Universität Hamburg unterstützen. Das KNU ist direkt zwischen Campus und Alster, bei der Präsidialverwaltung angesiedelt.

Aufgaben (u.a.)

Pflege der Website: Redaktion von Texten sowie Hochladen von Inhalten auf die Website Unterstützung bei der allgemeinen Projektarbeit (Rechercheaufgaben, generelle Assistenz, Kommunikation mit Projekthochschulen, Veranstaltungsvorbereitung und -dokumentation) (optional) Eigene Projekte und Themen im Bereich (soziale) Nachhaltigkeit, Umwelt bzw. Ökologie konzipieren (optional) Teilnahme an externen Veranstaltungen in ganz Deutschland ggf.: Mitwirkung bei der Organisation eines deutschlandweiten Netzwerkes für eine nachhaltige Hochschullandschaft (Webseiten- und Verteilerpflege, neue Konzepte und Kommunikationsmaßnahmen miterstellen und ausarbeiten)

Anforderungsprofil

ausreichend Zeit für relativ flexibel einteilbare 10 Wochenstunden Arbeitszeit motivierte, selbständige, präzise und zuverlässige Arbeitsweise gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sicheres Arbeiten am Computer mit den üblichen Office-Anwendungen Interesse an bzw. Offenheit für Nachhaltigkeitsthemen eingeschrieben an einer Hochschule der Region (z.B. die Uni Hamburg) gerne optional Erfahrungen in der Organisation von Veranstaltungen gerne optional Kenntnisse in Content Management Systemen zur Webseitenpflege sowie Social Media Erfahrung gerne optional stilsicheres Schreiben und Freude an Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation gerne optional Erfahrungen mit Multimedia- oder Grafiksoftware (Adobeprodukte)

Wir bieten

ein spannendes Arbeitsumfeld mit Einblicken in die Nachhaltigkeitsthematik aktiver Einbezug in die vielfältigen und anspruchsvollen Projektaufgaben einen Aufgabenbereich der nach Möglichkeit mit Rücksicht auf Interessens- und Kompetenzprofil der Studierenden ausgestaltet wird eine gute Arbeitsatmosphäre im kleinen und diversen Team flexible Arbeitszeiten (ca. 10 Wochenstunden) Vergütung nach UHH-Standard (siehe hier)

Bewerbungsfristende

Sonntag, 15. Dezember 2019

Für Rückfragen steht Cordula Schwart gerne zur Verfügung.
Mail: kontakt@hoch-n.org, Tel. +49 40 42838-8896

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf) per Mail.
Bitte darin auf die genannten Anforderungspunkte eingehen und zusätzlich angeben wie lange Du voraussichtlich noch studierst.

Foto: UHH/Arvid Mentz

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Jahresrückblick 2019: Unsere Lieblingsfotos (und Videos!)

Unicef - 26. Dezember 2019 - 10:00
Wieder ist ein Jahr um. Haben Sie einen Trick, um sich an die besonderen Momente zu erinnern? Wir haben unsere Lieblingsfotos und -videos gesammelt. Sie berühren uns oder regen zum Nachdenken an. Und bei manchen müssen wir einfach immer lächeln, wenn wir sie sehen. Welches gefällt Ihnen am besten?
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Unser Jahresrückblick: Tschüss 2019, hallo Zukunft! P.S.: Wir sind noch voller Hoffnung!

reset - 26. Dezember 2019 - 6:21
Der Blick zurück ist bei uns auch ein Blick nach vorne. Denn wir begeben uns mit unserer Arbeit auf die Suche nach Lösungen auf die drängensten Herausforderungen dieser Zeit und tragen diese in die Welt. Das waren unsere Highlights und Schwerpunkte 2019.
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Syrien: Kinder sind die Hauptleidtragenden der zunehmenden Gewalt

Unicef - 24. Dezember 2019 - 16:13
Die aktuell verstärkte Gewalt in den dicht besiedelten Gebieten von Ma’arat An-Nu’man, südlich von Idlib, hat Tausende Familien nach Norden in die Flucht getrieben.
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Syrien: Kinder sind die Hauptleidtragenden der zunehmenden Gewalt

Unicef - 24. Dezember 2019 - 16:13
Die aktuell verstärkte Gewalt in den dicht besiedelten Gebieten von Ma’arat An-Nu’man, südlich von Idlib, hat Tausende Familien nach Norden in die Flucht getrieben.
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„Wir brauchen eine Neujustierung der Nachhaltigkeitspolitik im digitalen Zeitalter“

reset - 23. Dezember 2019 - 6:56
Wie können wir die Digitalisierung nachhaltig gestalten? Damit hat sich der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in diesem Jahr in einem Bericht ausführlich beschäftigt. Wir sprachen mit Dr. Benno Pilardeaux, Pressesprecher und Mitverfasser des Berichts.
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Die Nato und Europas Verteidigung: Veränderung über Institutionen hinweg denken

SWP - 23. Dezember 2019 - 0:00

»Wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann gründe einen Arbeitskreis« – so in etwa wirkt die Reaktion der Nato auf die Fundamentalkritik des französischen Präsidenten Macron, der dem Bündnis im November den Hirntod bescheinigt hatte. Empört widersprachen damals fast alle Alliierten und gaben glühende Bekenntnisse zur Nato ab. Ebenso drückten sich fast alle aber auch vor einer Antwort auf die Frage des französischen Präsidenten: Ist das überhaupt noch eine echte Allianz? Militärisch funktioniere die Nato zwar, so Macron, aber politisch eben nicht: Die politisch-strategischen Interessen der Alliierten drifteten immer weiter auseinander, ob zu Russland oder Terrorismus, auch seien einige Nato-Mitglieder koordinationsunwillig und unternähmen, wie die USA oder die Türkei, Alleingänge ohne Rücksicht auf andere Alliierte.

Da ein Treffen zum 70. Geburtstag der Allianz kurz bevorstand, fürchteten viele Staaten, dass öffentliche Streitereien die Feier sprengen würden. Außenminister Heiko Mass hatte daraufhin die rettende Idee: eine Expertenkommission, die Vorschläge entwickelt, wie die Nato wieder zum Ort der politischen Debatte wird. Der Vorschlag rettete die Nato-Feier. In der Abschlusserklärung wurde der Generalsekretär beauftragt, Vorschläge für einen »vorwärts gewandten Reflexionsprozess« zur Stärkung der politischen Dimension der Nato zu unterbreiten.

Optionen für einen NATO-Reflexionsprozess in der Diskussion

Die Frage ist nun: Was macht die Nato damit? Tatsächlich eröffnet der Auftrag theoretisch alle Möglichkeiten von der technischen Anpassung von Verfahren bis hin zur strategischen Debatte über die Verteidigung Europas. Mandat, Zeitplan und personelle Besetzung sind noch zu definieren, und dabei werden die Staaten eine Rolle spielen. In der aktuellen Diskussion dominieren zwei Optionen.

Erstens wird eine technische Lösung diskutiert. Hier würden sich die Verbündeten auf praktische Fragen konzentrieren, indem sie zum Beispiel neue Formate oder Verfahren für strategische Debatten erwägen. Ziel wäre es, die von Macron angesprochenen und von vielen Alliierten zumindest ansatzweise geteilten Probleme in einen internen Prozess zu übersetzen, zu kanalisieren und damit zu entschärfen. Bei diesem Ansatz ginge es mehr um Problemeinhegung als darum, die politisch-strategischen Streitthemen offen anzugehen. Denn der Nato fehlt es kaum an Formaten, sondern vielmehr an der Bereitschaft einzelner Staaten, sich abzusprechen. Politische Unterschiede gab es immer, heißt es bei einigen Alliierten, Hauptsache, die Nato funktioniert militärisch. Und eben dies sei in Gefahr, wenn öffentlich die gemeinsame politische Basis in Frage gestellt wird. Wer glaubt schon einer Gruppe zerstrittener Alliierter, dass sie militärisch füreinander einsteht? Der wenig ambitionierte technische Ansatz kann dieses Glaubwürdigkeitsrisiko begrenzen. Denjenigen, die die Meinungsverschiedenheiten beilegen möchten, bliebe die Hoffnung, dass sie sich von selbst lösen, zum Beispiel durch die Wahl eines europafreundlicheren US-Präsidenten Ende 2020.

Der Reflexionsprozess könnte, zweitens, einen politischen Fokus wählen: Die Alliierten würden dann ernsthaft über strategische Prioritäten, Probleme und die Zukunft der Nato diskutieren und versuchen, ihre Differenzen zu klären. Frankreich hat bereits Themen vorgeschlagen: strategische Stabilität in Europa; die Definition der Nato-Aufgaben mit Bezug auf Terrorismus, Russland und China; Rechte und Pflichten von Alliierten. Hier ginge es nicht mehr bloß um die Verbesserung von Abläufen, sondern um politische Grundsätze. Das Risiko liegt auf der Hand: Solche Debatten können die Unterschiede zwischen den Alliierten noch schärfer hervortreten lassen, die Fragmentierungstendenzen verstärken und die Nato letztlich lähmen. Vielen Staaten erscheint das geradezu fahrlässig für ein Verteidigungsbündnis, das sie als ihre Lebensversicherung ansehen.

Statt Vogel-Strauß-Politik Reflexion über Institutionen hinweg

Die meisten Alliierten scheinen die technische Variante zu bevorzugen, Frankreich steht mit seinem Wunsch nach einem ambitionierten Prozess ziemlich alleine da. Die Versuchung, aus Sorge um die Glaubwürdigkeit des Militärbündnisses die politisch-strategische Debatte zu vertagen, ist nachvollziehbar. Doch das Wegducken birgt Gefahren: Wenn die Probleme – sei es die Rolle der USA, der Umgang mit Russland oder nationale Alleingänge – wieder unter den Teppich gekehrt werden, drohen sie in absehbarer Zeit erneut zum Vorschein zu kommen und die Handlungsfähigkeit des Bündnisses zu unterminieren. Mindestens Frankreich wird den Finger immer wieder in die Wunde legen.

Notwendig wäre daher eine dritte Option, nämlich ein gemeinsames Nachdenken von Europäern, USA und Kanada über die Zukunft von Europas Verteidigung: Die Allianz kann diese nicht mehr alleine leisten. Sie ist auf die EU, die Nato-Staaten und private Akteure angewiesen, zum Beispiel wenn es um den Schutz kritischer Infrastrukturen oder die Stärkung gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit, etwa im Umgang mit Fake News oder mit Blick auf die Bewahrung offener Gesellschaften geht. Ebendies gilt für die militärische Mobilität, also die Verlegung von Streitkräften innerhalb Europas. Zudem ändert sich die geostrategische Lage: Mehr USA in und für Asien bedeutet weniger USA in Europa. Auch die transatlantische Werte- und Interessenbasis wird fragiler. Und nicht zuletzt bröckelt Europas Geschlossenheit, wie der Brexit zeigt. Wie will die Nato, wie will Europa damit umgehen? Bisher gibt es kaum Antworten auf diese Herausforderungen. Die Nato mit den USA gelten derzeit als Europas Lebensversicherung, doch wenn sich die Rahmenbedingungen fundamental ändern, muss die gesamte Verteidigung Europas neu gedacht werden. Mit welchen Partnern, in welchen Institutionen und mit welchen militärischen Fähigkeiten will Europa seine Sicherheit in Zukunft gewährleisten? Und welche Rolle wird die Nato dabei spielen?

Ein über die Institutionen hinausgehender Reflexionsprozess mit politischem Mandat wäre Neuland. Um ihn zum Erfolg zu führen, bräuchte es frische, kreative Ideen. Diese könnten von einer ebenso frischen und kreativen externen Expertengruppe kommen, die Ideen aus Europa, den USA und Kanada einbindet und Europas Verteidigung 2030 skizziert.

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Cooperation, Trust, Security?

SWP - 23. Dezember 2019 - 0:00

∎ In the context of a European security order under pressure, the OSCE – and its long neglected economic and environmental dimension – has developed a new dynamism.

∎ The potential for generating trust in this area is attributed to the idea that economics and the environment are supposedly less sensitive issues to cooperate on. The assumption is that this trust can subsequently have a positive effect on cooperation in other fields, and contribute to greater security in Europe as a whole.

∎ In this regard, the results of this study suggest that we should manage expectations pragmatically: the chances of cooperation on OSCE “second-dimension” issues should be kept in perspective.

∎ A greater degree of intergovernmental cooperation does not automatically mean an increase in trust, nor does spillover between “low politics” and “high politics” necessarily occur.

∎ Alongside its EU partners, Germany should therefore pay particular attention as to how to upgrade the OSCE’s economic and environmental dimension.

∎ Connections between the OSCE dimensions should be actively promoted; debates in the “second dimension” could be even more closely tied to the discussion on the crumbling basic consensus over rule-based order and common principles.

 

 

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ODA: Can the players also be scorekeepers?

Global Policy Watch - 20. Dezember 2019 - 21:16

By Roberto Bissio

The numbers provided by the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) about the assistance contributed by its members to developing countries are “inflated”, include “fictional figures”, suffer from “fundamental flaws of overcounting, incoherence and premature implementation of an unfinished system” and have therefore “become incoherent as a statistical quantity”, argues David Scott, former head of the statistical division of the OECD’s Development Assistance Committee (DAC) in an article recently published by the Brookings Institution.

Official Development Assistance (ODA), frequently called “foreign aid” by the press, is mentioned explicitly or indirectly in the implementation targets of all but one of the 17 Sustainable Development Goals (SDGs) in the UN 2030 Agenda. SDG 5, the goal on gender equality, is the only exemption.

For the last several decades, the dependency on ODA of many developing countries has diminished, but for the least developed countries official assistance still represents the main source of foreign income (above remittances and foreign direct investment), according to UNCTAD’s November 2019 Least Developed Countries Report.

Yet, shortly after the ambitious 2030 Agenda was approved, in February 2016 the OECD unilaterally announced an “update” on what it considers ODA, which thenceforth “can be used to support the military in fragile countries on issues that promote development, such as human rights and the prevention of sexual violence”. Further, “tackling violent extremism” is now also accounted for as a development activity, based on the argument that “90% of terrorist attacks occur in states with weak governance and poor human rights records”. And, in the most contentious change, official subsidies to private for-profit investment are also included, even when such business is not part of any official development plan, as long as it “helps the private sector to boost economic development and create jobs in some of the world’s poorest countries”.

The UK government’s Department for International Development, one of the main promoters of these changes, celebrated them as “historic” and “aimed at ensuring the new Global Goals (i.e., the SDGs) are delivered in the most effective possible way”, quoting SDG 16, on peaceful and just societies, as the justification for accounting military support as part of ODA.

Commenting on this new definition in December 2018, an open letter by J. Brian Atwood, Richard Manning, and Hedwig Riegler stated that “the ‘modernizing’ effort appears to be dominated by politically-motivated discussion guided by Finance Ministries” whose “main interest in the aid field is not to safeguard statistical integrity, but to reduce pressures to increase expenditure” and “get maximum ODA credit from a minimum of outlays”.

Atwood was administrator of the US AID and chair of the Development Assistance Committee (DAC) of the OECD from 2010 to 2012; Manning chaired the DAC from 2003 to 2008 and Riegler was chair of the DAC’s working party on statistics from 2009 to 2013. The main point of their common letter is that all ODA transactions should be “concessional in character; in other words, they must reflect real government effort and give something of value away”.

UNCTAD’s 2019 Least Developed Countries Report emphasizes that “ODA recipients were not effectively party to the decision-making processes that led to ODA reform”. It characterizes the trend to subsidize private sector investment in developing countries as a way for donors to “engage in ‘picking winners’ deemed worthy to receive the embedded subsidies of ODA-backed private sector instruments, which ultimately amounts to a sort of transnational industrial policy initiated and financed by donors that takes place in countries benefiting from aid.” This is done while “the mechanisms to hold the private sector accountable to recipients of ODA […] remain unclear”.

“Private sector instruments” (PSI) are official mechanisms of support to the private sector (e.g. loans, guarantees or equity investment), generally offered at market terms, to avoid distorting competition and spoiling markets.

Accounting for them as part of ODA is difficult, because there is no concessionality on those private sector instruments. In fact, as the loans are paid back, the ‘donor’ State ends up profiting, unless the investment ends in bankruptcy. Therefore, Scott argues in his Brookings article that “a suite of arbitrary and artificial discount rates have been proposed in order to generate ‘grant-equivalent’ figures to be recorded as ODA for PSI transactions”.

The concept of grant equivalency suggests that repayment of the loan is lower then what it would be if it had be contracted using market terms and interests rates. But Scott explains that “the DAC’s discount rates take no account of a loan’s currency or duration, or of the actual country risk of the borrower”. Instead, the DAC uses fixed rates between 5 and 9 percent plus a “risk margin” of 1 to 4 percent, depending on the borrowing country’s per capita income. This results in “inflated grant equivalents, even for loans that are actually at market terms”.

Further, Scott explains, “other fictional figures now in ODA are for equity investments sold at a profit”. If the donor government ends up selling its equity in an investment at, say, USD 2 million, when its original investment of USD 1 million was recorded as ODA, the DAC will ignore the profit and only count as “negative ODA” the original amount of the investment, without even adjusting for inflation in the meantime. “This again biases ODA figures high”, he notes.

Responding to Scott in October 2019, Susanna Moorehead, current chair of the DAC, wrote last October 2019 that “applying the new grant equivalent methodology has not led to inflation of the amount of ODA”. The UNCTAD report notes that the shift in metrics “across all DAC donors, entails a slight expansion of 2.5 percentage points in ODA flows to developing countries, albeit variations can be as large as 40 per cent for individual donors”. But while “private sector instruments – as captured through the provisional methodology – so far only play a marginal role […] the way in which the private sector instruments is operationalized may have serious consequences on the development finance landscape”.

Moorehead further argues that the DAC “is a consensus-based organisation and political compromises are always and inevitably a bit messy”. She expresses her hope that Scott, “as a former staff member of the OECD, you will understand such processes well and that negotiations and decisions combine technical and political considerations”.

But this type of political compromising is precisely the point that her predecessors were trying to make in their warning. Atwood, Manning and Riegler urged the DAC to “not sacrifice practical feasibility, technical soundness and statistical integrity on the altar of a swift political consensus”. The former DAC chairs warned that “if the present excessive political influence on decision-making is not curbed, even the basic role of the OECD/DAC in measurement may well be questioned” and that “if members continue to expand the coverage of ODA in ways that violate its basic concept and definition, we see a clear danger that the UN may in future bypass the OECD/DAC and institute its own measurement system”.

Such a danger is not unheard of. After all, already in 1979 many major US newspapers had decided to ban their writers from scoring baseball games due to conflict-of-interest concerns, and in 1980 MLB began to hire independent official scorers. Controversies related to perceived bias or errors in scoring have led to questions about important baseball records, including Joe DiMaggio’s 56-game hitting streak of 1941. According to Wikipedia, a 2006 academic study confirmed the historical existence of a home-team bias in scoring decisions, but this measurable bias decreased after 1979.

Given the presence of ODA in so many of the indicators in the Global Indicator Framework that measures progress on the SDGs, maybe this is the right moment for the UN Statistical Commission to start debating the biases in ODA accounting methodology and to separate the players from the scorekeeping roles.

Box
What is ODA?

Even if ODA is mentioned in many UN resolutions establishing targets and dates for these targets to be reached, the statistics provided by the OECD (in no way supervised by the UN) are the only source of data on aid provided by the 30 members of the OECD-DAC and 80 other providers of development cooperation (other countries, multilateral organizations and private foundations).
ODA was defined in 1969 as “government aid that promotes and specifically targets the economic development and welfare of developing countries”, but

  • the list of countries able to receive ODA is not the United Nations list of developing countries, since any country defined by the World Bank as “high income” (over USD 15,000 per capita) is excluded. Chile, Seychelles and Uruguay were de-listed in 2018. Palau, Panama and Antigua are scheduled to be out in 2020.
  • assisting refugees in donor countries is counted as ODA during the first year after arrival
  • aspects of military aid, peacekeeping and activities to combat terrorism can be counted as ODA
  • the “grant equivalent” of loans can be counted as ODA, even when loans are repaid with a profit for the donor capital contributions to Development Finance Institutions and private sector instruments can be totally or partially be accounted for as ODA as well as individual loans to private sector entities in developing countries.

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20.12.2019 Minister Müller trifft den ukrainischen Außenminister Prystajko

BMZ - 20. Dezember 2019 - 18:00
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat heute den Außenminister der Ukraine, Wadym Prystajko, zu einem Gespräch in Berlin empfangen. In einem freundschaftlichen Gespräch tauschten sich die beiden Minister über den Stand der Entwicklungszusammenarbeit und die Lage in der Ostukraine aus, sie stimmten darin überein, den Jugendaustausch zwischen beiden Ländern zu intensivieren. Minister Müller stellte in Aussicht, die Ukraine im kommenden Jahr zu besuchen. ...
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Überlastete Infrastruktur

E+Z - 20. Dezember 2019 - 17:35
Auf Bangkoks Straßen sind weit mehr Autos unterwegs, als die Infrastruktur verkraftet

Subventionsprogramme der Regierung und der massive Ausbau der Straßeninfrastruktur taten ein Übriges. Heute fahren auf Bangkoks Straßen schätzungsweise mehr als 5 Millionen Autos. In der Stadt, die nach UN-Schätzungen etwa 10 Millionen Einwohner hat, ist die Pkw-Dichte eine der größten in ganz Asien.

Der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur hat vieles verändert und zweifellos auch verbessert. Doch das Wachstum stößt längst an seine Grenzen. Da Bangkoks Straßennetz nur etwa 2 Millionen Autos bewältigen kann, stehen die Autofahrer in der Stadt im Durchschnitt jedes Jahr mehr als 60 Stunden im Stau. Laut einer Studie des privaten US-Unternehmens INRIX, das Verkehrsdaten aus 1 360 Städten und 38 Ländern ausgewertet hat, lag Bangkok 2018 auf Platz 11 der verstopftesten Städte.

Die thailändische Forschungsinstitution Kasikorn Research Center beziffert den durch die Staus auf Bangkoks Straßen verursachten wirtschaftlichen Schaden auf etwa 11 Milliarden Baht (mehr als 300 Millionen Euro) pro Jahr. Rechnet man die Verkehrstoten und -verletzten hinzu, ergibt sich ein noch dramatischeres Bild des volkswirtschaftlichen Schadens.

Statt Gerechtigkeit herrscht auf Bangkoks Straßen bislang oft das Recht des Stärkeren. Autos, Transporter und Busse drängen Zweiräder an den Rand, Motorradtaxis weichen auf Gehwege aus und gefährden dort die Fußgänger.

Andererseits wächst in Thailands Hauptstadt das Bewusstsein, dass es auch anders geht: Ein gesunder Lebensstil liegt in Teilen der Gesellschaft im Trend, und Leihfahrräder tauchen an immer mehr Stellen im Straßenbild auf. Das Netz des öffentlichen Nahverkehrs wurde mit Skytrain und dem Schnellbussystem Bus Rapid Transit ausgebaut (siehe meinen Beitrag in E+Z/D+C ­e-Paper 2016/10, Schwerpunkt). Fußgänger bekommen in den Innenstadtbereichen auf einer zweiten Ebene mit sogenannten Skywalks eigene, vom restlichen Verkehr getrennte Wege.

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Fuß- und Radwege ausbauen

E+Z - 20. Dezember 2019 - 17:18
Stadt- und Verkehrsplaner weltweit müssen Fußgängern und Radfahrern mehr Aufmerksamkeit schenken

Zu Fuß zu gehen oder Rad zu fahren, um sich fortzubewegen, hat eine ganze Reihe von Vorteilen: Es ist umweltschonend und kostengünstig, fördert die Gesundheit und benötigt nur sehr wenig Fläche. Negative Folgen des motorisierten Verkehrs wie Luftverschmutzung, Lärmbelastung und Treibhausgasemissionen, die zur Erderhitzung beitragen, treten beim Fuß- und Radverkehr nicht auf.

Allerdings hat er gegenüber dem Autoverkehr vielerorts einen schweren Stand. Das Auto ist Statussymbol und gilt als Zeichen für Fortschritt und Wohlstand. Tatsächlich ist seine Bedeutung für die Wirtschaft groß. Ohne motorisierten Verkehr wäre Handel in der heutigen Form unmöglich, abgelegene Orte wären kaum zu erreichen und flächendeckende Versorgung utopisch. In vielen Ballungszentren und Metropolen sind aber mittlerweile die Grenzen des Systems erreicht. Dort könnte mehr nichtmotorisierter Verkehr einen großen Beitrag zur Bewältigung der Probleme leisten. Ein gutes Beispiel ist das für ständige Verkehrsstaus bekannte Bangkok (siehe Kasten).

Viele Todesopfer

Fußgänger und Radfahrer sind überdurchschnittlich oft in tödliche Verkehrsunfälle verwickelt (siehe Beitrag von Katja Dombrowski im Schwerpunkt des E+Z/D+C e-Paper 2020/01). Das gilt weltweit, in afrikanischen Großstädten ist die Gefahr für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer allerdings am größten. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi beispielsweise waren 2016 offiziellen Angaben zufolge 65 Prozent aller Verkehrstoten Fußgänger. Wie in anderen Metropolen der Welt auch hat Nairobis Stadtplanung Radfahrer, Fußgänger und andere nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer jahrzehntelang stark vernachlässigt und vor allem auf den Ausbau der Infrastruktur für den motorisierten Verkehr, insbesondere den motorisierten Individualverkehr, also das Auto, gesetzt.

Nairobi hat 2015 allerdings begonnen umzusteuern. Gemeinsam mit dem „Share the Road“-Programm des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme – UNEP), das die Situation von Fußgängern und Fahrradfahrern im globalen Süden verbessern soll, hat die Stadt eine Verkehrspolitik speziell für den nichtmotorisierten Verkehr entwickelt. Nairobis damaliger Gouverneur Evans Kidero sagte zur Begründung unter anderem: „Es gibt klare Beweise dafür, dass nichtmotorisierter Verkehr eine sehr effiziente Mobilitätsform ist, die nur einer geringen Investition bedarf.“

In erster Linie sollen damit die Bedingungen für die stark benachteiligten Verkehrsteilnehmer Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr verbessert werden. Dazu zählen Infrastrukturmaßnahmen wie der Bau von Bürgersteigen und Mittel zur Verkehrsberuhigung wie Tempo-20-Zonen (Meilen pro Stunde) oder Verschwenkungen in der Straßenführung. Kampagnen, die das Bewusstsein für die Thematik stärken sollen, ergänzen die Maßnahmen. Um zu zeigen, dass es ihnen ernst ist, legten Nairobis Verantwortliche fest, dass 20 Prozent des Budgets für den Straßenbau in die Infrastruktur für den nichtmotorisierten und den öffentlichen Verkehr fließen müssen.

Carly Koinange, die Leiterin des „Share the Road“-Programms, sieht Nairobi in dieser Hinsicht als gutes Beispiel nicht nur für Afrika an: „Diese Verpflichtung, die Zweckbindung von Mitteln: Davon kann der globale Norden ebenfalls lernen“, sagte sie in einem Interview mit Zeit online. Dabei gehe es aber nicht um einen Wettbewerb zwischen Entwicklungs- und Industrieländern, sondern vor allem um Gerechtigkeit zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern.

Wie erfolgreich und nachhaltig Nairobis neue Verkehrspolitik ist, wird sich allerdings erst in der Zukunft zeigen. Zwischen 2013 und 2019 ist die Zahl der registrierten motorisierten Fahrzeuge in der Stadt von knapp 2 Millionen auf etwa 3 Millionen gestiegen. Staus und Verkehrschaos sind an der Tagesordnung – mit den entsprechenden wirtschaftlichen Kosten: Nach Schätzungen der Weltbank verliert Nairobi durch Staus jeden Tag eine halbe Million Dollar.

Aus Sicht der Verkehrsplaner in Nairobi geht es bei der Förderung des nichtmotorisierten Transports um die Verbesserung der Lebensqualität aller Bewohner – durch bessere Luft und weniger Lärm. Außerdem können laut Kidero Privathaushalte durch Kostenersparnisse entlastet werden, da der nichtmotorisierte Verkehr in der Regel günstiger ist. Durch eine gezielte Förderung wird zudem erreicht, dass sich im nichtmotorisierten Transportsektor die Erreichbarkeit verbessert, wenn beispielsweise Fuß- und Radwege angelegt werden. Und da die Mehrheit der unteren Einkommensschichten auf den nichtmotorisierten Verkehr angewiesen ist, wird sich dort auch die Einkommenssituation verbessern, und es können Einkommen generiert werden.

Dies fördert auch die soziale ebenso wie die Klimagerechtigkeit. Denn unter den Umweltbelastungen durch den Autoverkehr leiden vor allem ärmere Menschen in aller Welt. Die von den Hilfswerken Misereor und Brot für die Welt und dem Verein PowerShift herausgegebene Studie „Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit“ kommt zu dem Schluss: „Die zügige Abkehr vom Verbrennungsmotor ist aus Gründen der Umwelt- und Klimagerechtigkeit dringend geboten.“ Und im Jahresbericht 2018 des „Share the Road“-Programms heißt es sogar: „Fußwege sind der einzige gerechte und demokratische Ort, an dem alle Menschen wirklich gleich sind.“

Weltweites Umdenken in Stadt und Land tut not, um den Klimawandel einzudämmen. Die Weltwetterorganisation WMO meldete jüngst erneut Rekordwerte bei den Trei­b­hausgasen: Statt zu stagnieren oder zurückzugehen, beschleunigt sich der Treibhausgasanstieg immer weiter. 80 Prozent der Treibhauswirkung gehen auf das Konto von CO2, und knapp 18 Prozent der CO2-Emissionen wiederum stammen aus dem Straßenverkehr.

Nicholas Hollmann ist Verkehrsplaner und arbeitete von 2010 bis 2014 am International College des King Mongkuts Institute of Technology in Bangkok.
nicholas.hollmann@gmx.net

Links

Contribution of modes of transport to CO2 emissions worldwide:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/317683/umfrage/verkehrsttraeger-anteil-co2-emissionen-fossile-brennstoffe/

Share the Road Programme, Annual Report 2018: Investing in people who walk and cycle.
https://wedocs.unep.org/bitstream/handle/20.500.11822/27503/SRP2018.pdf?sequence=1&isAllowed=y

Misereor, Brot für die Welt, PowerShift (eds.), 2019: Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit (Fewer cars, more global justice, in German only).
https://www.misereor.de/fileadmin/publikationen/Studie-Weniger-Autos-mehr-globale-Gerechtigkeit.pdf
 

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Bedeutsamer als Mondlandung

E+Z - 20. Dezember 2019 - 16:28
So soll der European Green Deal umgesetzt werden

Von der Leyen verglich den Ehrgeiz dieses Vorhabens mit der Mondlandung. Die Mitgliedsländer, vertreten im EU-Rat, stimmen dem Maßnahmenpaket zu. Nur Polen wurde eine längere Zustimmungsfrist bis kommenden Sommer gewährt.

Auch in der Handelspolitik soll Klimaschutz stärker berücksichtigt werden, etwa wenn neue Freihandelsabkommen vereinbart werden. Beim Import von Waren aus Staaten, die ein niedriges Niveau beim Klimaschutz aufweisen, erwägt die EU die Einführung einer CO2-Steuer. Zudem verspricht  die Kommission afrikanischen und Balkan-Staaten Unterstützung für die nachhaltige Umgestaltung ihrer Wirtschaft.

Für 2030 hat sich die EU ein Zwischenziel gesetzt: Im Vergleich zu 1990 soll der CO2-Ausstoß um mindestens 50 Prozent sinken. Um das erreichen zu können, sollen die Mitgliedstaaten bis 2023 ihre Klimapläne aktualisieren.

Ein Kernpunkt ist die Energieversorgung. Strom soll künftig hauptsächlich aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Vor allem das produzierende Gewerbe soll langfristig nur noch deratigen Strom verwenden. Ein weiterer Punkt ist Energieeffizienz – zum Beispiel durch Gebäudesanierung.

Auch in der Land- und Forstwirtschaft sind die Ziele  ehrgeizig. So soll etwa der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bis 2030 um 50 Prozent reduziert werden. Waldgebiete sollen erhalten und wieder aufgeforstet werden. Auch Städte sollen grüner werden, indem tausende Bäume gepflanzt werden.

Beim Verkehr will die EU die E-Mobilität weiter vorantreiben und dafür bis 2025 mindestens eine Million Ladestationen errichten. Der Flugverkehr soll eingedämmt werden. Dafür gibt es Pläne für die höhere Bepreisung von fossilen Energieträgern wie Diesel oder Benzin und neue, schärfere CO2-Grenzwerte für leichte Nutzfahrzeuge.

Um den „Green Deal“ umzusetzen, braucht es eine adäquate Finanzierung. Laut EU-Kommission müssten dafür pro Jahr mindestens 260 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen aufgebracht werden – sowohl aus dem privaten als auch aus dem öffentlichen Sektor. Regionen, die es besonders schwer haben, etwa weil sie überwiegend von fossilen Brennstoffen abhängig sind, sollen finanziell unterstützt werden. Dafür ist ein Just Transition Mechanism mit über  100 Milliarden Euro geplant. 

Link
European Green Deal:
https://ec.europa.eu/info/strategy/priorities-2019-2024/european-green-deal_de

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Von Gambia nach Tokyo: Ein afrikanischer Athlet bei den Olympischen Spielen 2020

ONE - 20. Dezember 2019 - 16:23

Hier bloggt Carolin Desirée Toepfer, ehemalige ONE-Jugendbotschafterin, Gründerin, Bloggerin und Aktivistin, über die Kampagne Champions for Future.

Bakau liegt an der Küste Gambias. Das Land in Westafrika verfügt über keinerlei Bodenschätze. Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus bestimmen die lokale Wirtschaft. Auch in Bakau gibt es einige Vier- und Fünf-Sterne-Hotels für wohlhabende Tourist*innen. Doch Momodou Sey ist nicht dort, um Urlaub zu machen. Er lebt in Bakau und ist Gambias Hoffnung für die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo. Er trainiert jeden Tag hart für sein Ziel und dafür, ein Vorbild für die Kids in seinem Land zu werden.

 

© Jennifer Tuffour

Über das Internet verbunden

Eine verlässliche Internet-Verbindung, um mit seinen Unterstützer*innen in der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben, hat Momodou nicht. Einen Tag langsame Internetverbindung auf dem Smartphone kostet 300 Dalasi, das sind mehr als fünf Euro. Trotzdem ist das Internet für Momodou gerade sehr wichtig. Es verbindet ihn mit der Gruppe internationaler Athlet*innen, die für ihn eine Kampagne gestartet haben, damit er seinen Traum von der Olympia-Teilnahme wahr machen kann.

Angeführt wird diese Gruppe von der Weitspringerin Alexandra Wester, die gerade selbst im Trainingslager in Kalifornien ist, und dem Profi-Basketballer Joshiko Saibou (Telekom Baskets Bonn). Sie hatten im Rahmen einer Sneaker-Spende für die Kinder vor Ort mit ihrer Initiative Smiling Kids of Africa von Momodous Geschichte erfahren und ihn in Bakau kennengelernt.

© Jennifer Tuffour

Bestzeiten trotz schwieriger Trainingsbedingungen

Seit 1984 sendet Gambia Athlet*innen zu den Olympischen Sommerspielen. Diese haben aber noch nie eine Medaille gewonnen. Schaut man sich die Trainingsbedingungen vor Ort genauer an, versteht man warum. Momodou trainiert zwar seit 2014, hat seine ersten eigenen Laufschuhe aber erst von Alexandra geschenkt bekommen.

Rahmenbedingungen, wie sie etwa deutsche Athlet*innen haben, mit Trainings- und Ernährungsberatung, Physiotherapie und zahlreichen Möglichkeiten zur Regeneration, gibt es vor Ort für ihn nicht. Trotz der schwierigen Umstände, hat Momodou es geschafft, sich an internationale Bestzeiten heranzulaufen: 10,56 Sekunden auf 100 Meter und 20,96 Sekunden auf 200 Meter.

© Jennifer Tuffour

Jetzt wartet ein Profi-Coach und eine Trainingsgruppe in Kalifornien auf ihn, damit er die gleiche Trainingsumgebung, wie andere Athlet*innen erhalten kann, die sich rund um den Globus auf ihre Olympia-Qualifikation vorbereiten.

Du hast auch Lust Momodou dabei zu unterstützen bald bei Olympia zu starten? Unter www.championsforfuture.org kannst du mehr über die Kampagne erfahren und, wie du sie unterstützen kannst.

 

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E+Z/D+C 2020/02 – mo – nowadays – Derrick Silimina – Zambia – copper mine

E+Z - 20. Dezember 2019 - 16:13
Tribal chiefs are divided amongst themselves over a proposed open-cast copper mine in Zambia’s Zambezi National Park

While some tribal leaders in Zambia align themselves with the developers, saying the project will bring much-needed jobs and prosperity, others support tour operators and environmental activists, who say the mine will pollute the environment and damage wildlife.

The controversial Kangaluwi mining project – in the Lower Zambezi National Park, which lies on the north side of the Zambezi River – recently won a go-ahead from Zambia’s High Court.

The project’s licensee, Mwembeshi Resources Ltd. and its owner, Dubai-based Grand Resources Ltd, could soon start clearing land at the site, which lies between two seasonal rivers that flow into the Zambezi.

Now, tribal leaders are joining the debate, on both sides of the issue. Chieftainess Chiawa of the Goba people in Kafue district – to the west of the mine –  raised objections. “What will happen to all those animals when mining starts with all its noise?”, she asked. “I am really scared.” She notes that the Lower Zambezi valley provides a critical biodiversity link between animals in the Kafue and the Luangwa valleys.

However, Chief Mburuma of the Nsenga-Luzi speaking people in Luangwa district said the court should hold the project’s opponents in contempt. “The mine is in my chiefdom and we in Luangwa District are the people that need to be asked first,” he said. “I condemn certain chiefs who say this mine should not go ahead. It’s not in their chiefdom.”

The Kafue district “is far away from the mine,” he told journalists. “People in my district want the mine. We have no jobs here, due to lack of economic activities.”

Similarly another tribal leader, Chief Mpuka of Luangwa district, said the proposed mine will create much-needed jobs. He added that tour operators – the major opponents of the mine – are the ones responsible for depleting animal herds in the park.

“They are airlifting the animals to other places that we don’t know,” Chief Mpuka said. “Most of the species, especially in the feline family, are depleted in this area. Where you find the animals is in Kafue, not here. So which animals are they protecting?”

Unemployed young people also support the project. “We welcome it, as it will be a source of alternative income for the people here in Luangwa district,” said Wisdom Mpundu, a 25-year-old youth of the Luangwa district. “The only usual source of income we have here is fishing, but the fish are being depleted and this problem is growing.”

Another youth, Moses Nkumbu, agreed that the government should not listen to the mine’s opponents. And Pauline Kalasa, also a young person in Luangwa, said many people will benefit from the mine project. “Look at the north-western and Copperbelt provinces, they are developed because of mining,” she said. “This is why we want the mine to come here.”

Environmentalists and tour operators argued unsuccessfully in court that the proposed mining operation threatens the park’s wildlife and environment.

Speaking with opponents of the mine before the high court decision, Ronald Chitotela, Minister of Tourism since July 2019, said the court should keep environmental concerns in mind when deciding on the appeal filed against the mine permit.

Noah Chongo, national coordinator of the Zambia Community Based Natural Resources Management Forum, an organisation launched by the former Tourism Ministry, said the government should revoke the mining license to protect the park and its wildlife.

Derrick Silimina is a freelance journalist based in Lusaka, Zambia. He focuses on Zambian agriculture and sustainability issues.
derricksilimina@gmail.com

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Die besten Nachrichten des zweiten Halbjahres 2019

Unicef - 20. Dezember 2019 - 16:00
Zum Jahresende haben wir noch einmal nur gute Nachrichten für Sie! Denn wieder haben in den vergangenen Monaten Krisen und Konflikte die öffentliche Debatte dominiert. Dabei ist auch so viel Positives, Inspirierendes passiert, das Hoffnung und gute Laune macht. Lesen Sie selbst.
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20.12.2019 Entwicklungsminister Gerd Müller: 2020 ein globales Klimaschutzpaket auf den Weg bringen

BMZ - 20. Dezember 2019 - 16:00
"Die heutige Einigung im Bundesrat zum deutschen Klimaschutzpaket und die Verständigung in der EU auf Klimaneutralität im Jahre 2050 gibt uns Rückenwind, um auch auf globaler Ebene höhere Klimaschutzbeiträge einzufordern. Denn auf der nächsten Klimakonferenz 2020 in Glasgow müssen wir deutlich ambitioniertere Klimaziele vereinbaren. Die CO2-Emissionen sind 2018 nochmals um 1,7 Prozent gestiegen. Dabei müssen sie deutlich sinken, um die Erderwärmung ...
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