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Hamburg

Making Things Worse? The Fight Against Violence and Crime

GIGA Event - 18. Oktober 2019 - 16:15
Lectures and discussion Hamburg GIGA Forum Referent*innen Prof. Kai Enno Lehmann, PhD (University of São Paulo), Dr. Janina Pawelz (IFSH), Asma Khalifa (GIGA) Moderation

Dr. David Kuehn (GIGA)

Adresse

GIGA
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

Anmeldung erforderlich

Wer entwickelt wen? Konferenz und Film

VEN Niedersachsen - 18. Oktober 2019 - 15:32

Anfang November veranstaltet der VEN in Kooperation mit verschiedenen Partnern in Hannover ein Wochenende zum Thema Entwicklungszusammenarbeit. Am Samstag, den 02.11. findet eine Konferenz unter dem Titel "Neues Denken und Handeln der Entwicklungspolitik" statt. Sonntag, den 03.11. gibt es im Kino am Raschplatz eine Filmvorführung von Congo Calling und ein anschließendes Gespräch mit dem Regisseur. Weitere Informationen 

Kategorien: Hamburg

Rückblick zum Vortrag „Mobilität in Großstädten heute und morgen – Auswirkungen auf die Universität Hamburg“

KNU - 18. Oktober 2019 - 0:00

Während seines Vortrags (PDF) zum Thema „Mobilität in Großstädten heute und morgen – Auswirkungen auf die Universität Hamburg“ am 25. September kam Dr. Weert Canzler vom Wissenschaftszentrum Berlin der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik/Projektgruppe Mobilität zu folgendem Urteil: Der Verkehrssektor hinkt hinterher, die Eigenschaften „größer, schneller, weiter“ stechen den Faktor Energieeffizienz aus. Als möglichen Ausweg bringt er die Digitalisierung ins Spiel und ging anhand von Beispielen auf Paket-Alternativen ein, die lokale (Elektro-)Mobilitätsangebote, wie Bike-/Carsharing und ÖPNV, miteinander verbinden oder beschrieb Instrumente wie die City-Maut. Als übergreifende und noch zu bewältigende Problemstellung machte er zudem auf soziale Ungleichheiten in Bezug auf Zugänge zu Mobilitätsalternativen aufmerksam.

Im Anschluss ging Dr. Hilmar Westholm vom Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität in seiner Präsentation (PDF) auf die aktuelle Lage zu Mobilitätsfragen der Universität Hamburg ein. Neben dem Ist-Zustand zu Dienstfahrzeugen und Co. wurden Zukunftskonzepte und -ideen vorgestellt.

In der anschließenden Diskussion äußerte sich Dr. Canzler auf eine Frage zu Auswirkungen auf die Automobilindustrie, indem er deutlich machte, dass ein Strukturwandel kommen wird und dafür die Lösungen noch nicht auf der Hand liegen, aber die Automobilbranche dies eher ignoriere und eine Zwangserhaltung stattfinde, die einen Crash nur vor sich her schiebt, statt Lösungen anzubieten. Zudem wurden weitere konkrete Handlungsanweisungen für die Universität Hamburg angesprochen. Einsparpotenzial sieht Dr. Canzler beispielsweise noch durch den Ausbau des Themas Home Office. Weiter ergänzte er die Ausführungen von Dr. Westholm bezüglich des Ausbaus der Videotechnik. Diese müsse extrem gut sein, um wirklich eine Alternative für Dienstreisen darzustellen. In diesem Sinne sei auch insgesamt die Verknüpfung und der Austausch untereinander, zum Beispiel durch eine Art Selbstverpflichtung von Instituten um Kurzreisen zu vermeiden oder die Nutzung von Flotten- statt Privatfahrzeugen, ein probates Mittel um den ökologischen Fußabdruck der Universität Hamburg zu verkleinern.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Mobilitätsumfrage statt, die im September an der Universität Hamburg durchgeführt wurde. Die Umfrage wird derzeit ausgewertet. Die Ergebnisse werden in Kürze hier veröffentlicht.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die anregende Diskussion im Anschluss.

Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Kategorien: Hamburg

Unsere große kleine Farm

AgrarKoordination - 17. Oktober 2019 - 14:25
Ein Paar verlässt ist Großstadt und verwirklicht seine Traum von einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen. EIn einst erschöp‰es und dürres Land bringt neues Leben hervor. TreŠen Sie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere, erleben Sie neue Erfahrungen und traurige Rückschläge und einen Film der zeigt, wie Beharrlichkeit und Mut dazu führen, dass die Natur sich erholt und nach und nach kleine Wunder geschehen. Heilung für Mensch und Umwelt ist möglich. Aber sie hat ihren Preis. 12. November 2019, 19.30 Uhr Zeise Kino, Hamburg Friedensallee 7-9 Vorfilm: Mensch Macht Milch - warum billige Milchexporte schädlich sein können. Gäste: Berit Thomsen, AbL Ursula Gröhn-Wittern, Agrar Koordination Moderation Steffen Wolff, BUNDjugend Hamburg
Kategorien: Hamburg

Entwicklungspolitischer Etat für 2020 zu gering

VEN Niedersachsen - 16. Oktober 2019 - 17:23

Zurzeit wird auf Bundesebene der Haushalt für 2020 verhandelt. Aus Sicht des VEN hat der Haushaltsentwurf erheblichen Nachbesserungsbedarf im Bereich der entwicklungspolitischen Arbeit. Die dort vorgesehenen Mittel – sowohl für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit als auch für die Entwicklungszusammenarbeit – reichen nicht aus. Sie sind eine Verschlechterung des Status Quo und machen eine Umsetzung der Agenda 2030 nicht möglich.

Kategorien: Hamburg

Diskriminierung von Frauen bremst Überwindung des Hungers

SID Hamburg - 15. Oktober 2019 - 12:19

Brot für die Welt und FIAN legen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung 2019 vor

Thema der diesjährigen Ausgabe: Frauen kämpfen weltweit für ihr Recht auf Nahrung

Berlin/Köln, 15. Oktober 2019. Die Zahl der Menschen, die unter Hunger und „mittlerer oder schwerer Ernährungsunsicherheit“ leiden, ist zwischen 2014 und 2018 um 300 Millionen auf über zwei Milliarden angestiegen. Weltweit lebt nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO beinahe jeder vierte Mensch in der Ungewissheit, ob es am nächsten Tag ausreichend und qualitativ gute Nahrung gibt. Frauen und Mädchen sind stärker betroffen als Männer. Verantwortlich dafür sind vor allem ihre fehlende rechtliche Gleichstellung und Diskriminierung beim Zugang zu Land, heißt es in der neuen Ausgabe des Jahrbuchs zum Recht auf Nahrung.

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN sind wie SID Mitherausgeber des Jahrbuchs, das zum Welternährungstag am 16. Oktober veröffentlicht wird.  https://www. righttofoodandnutrition.org/watch

Frauen kommt eine Schlüsselrolle bei der Überwindung von Hunger und Ernährungssicherheit zu, denn sie übernehmen beim Anbau, der Ernte und der Zubereitung von Nahrungsmitteln zentrale Aufgaben. Trotzdem ist die Mehrheit der Hunger leidenden Menschen weiterhin weiblich. Bernhard Walter, Ernährungsexperte von Brot für die Welt, sagt: „Wegen mangelnder politischer Teilhabe, fehlender rechtlicher Gleichstellung und Diskriminierung beim Zugang zu Land und anderen Ressourcen sind Frauen viel stärker von Ernährungsunsicherheit betroffen als Männer. Doch Frauen organisieren sich in vielen Ländern gegen alle Widerstände.“

Philipp Mimkes, Geschäftsführer von FIAN Deutschland ergänzt: „Frauen werden in vielen Ländern in Bezug auf Bildung, Landrechte, Einkommen oder politische Teilhabe diskriminiert. Ihre tragende Rolle in den Ernährungssystemen bleibt in der Regel im Hintergrund. Zudem sind Frauen oftmals systemischer Gewalt ausgesetzt – insbesondere, wenn sie Unternehmensinteressen oder autoritären Regierungen in die Quere kommen. Die Fallbeispiele im neuen Jahrbuch zeigen jedoch eindrücklich die politische Handlungsfähigkeit von Frauen – selbst gegenüber repressiven oder neoliberalen Regierungen.“

Das Recht auf Nahrung ist als Menschenrecht verankert in Artikel 11 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, dem UN-Sozialpakt. Es ist eines der am häufigsten verletzten Menschenrechte. In den Nachhaltigen Entwicklungszielen haben sich die Vereinten Nationen verpflichtet, bis 2030 das Recht auf Nahrung für alle Menschen zu verwirklichen.

Das diesjährige Jahrbuch zum Recht auf Nahrung – der Right to Food and Nutrition Watch –  erscheint in englischer, spanischer, französischer und portugiesischer Sprache und wird am 16. Oktober im UN-Committee on World Food Security (CFS) in Rom vorgestellt. Die Autorinnen und Autoren sind Teil vom Global Network for the Right to Food and Nutrition. Einer der Autoren, Dr. Bernhard Walter, Referent für Ernährungssicherheit bei Brot für die Welt, spricht bei der laufenden Ringvorlesung an der Universität Hamburg am 9. Dezember. Einladung: https://www.sid-hamburg.de/node/703

Zusammenfassung

Ob beim Anbau, der Ernte, der Zubereitung oder dem Konsum: Frauen spielen eine zentrale Rolle in den weltweiten Ernährungssystemen. Ihre spezifischen Bedürfnisse werden jedoch in vielen Gesellschaften ignoriert. Von Männern dominierte politische und gesellschaftliche Strukturen, Sexismus, fehlende rechtliche Gleichstellung, Diskriminierung beim Zugang zu Ressourcen etc. verhindern eine gleichberechtigte Teilhabe. Frauen sind daher auf allen Kontinenten überdurchschnittlich von Hunger betroffen1 .

Der Aufstieg autoritärer Regierungen verschärft die Diskriminierung von Frauen, Landbevölkerung und Minderheiten. Dies führt unter anderem dazu, dass Migrantinnen und dunkelhäutige Frauen überproportional von Ernährungsunsicherheit und akuter Armut betroffen sind. Auch sind Frauen in weiten Teilen der Welt gesellschaftlich unterrepräsentiert oder werden aus politischen Entscheidungen ausgeschlossen – im eigenen Dorf wie in der Weltpolitik.

Selbst bei der Datenerfassung werden Frauen nicht angemessen berücksichtigt. Dadurch schließt sich oft ein Kreislauf von Diskriminierungen: da viele Daten nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt werden, können spezifische Probleme von Frauen meist nur punktuell untersucht und dargestellt werden. Doch Frauen organisieren sich gegen alle Widerstände. Dies belegt das Jahrbuch in eindrücklicher Weise: Beispiele aus Mali und Indien zeigen, wie Frauen nahrhafte Lebensmittel sozial und ökologisch gerecht anbauen; in den Straßen Brasiliens demonstrieren sie beim „Marsch der Gänseblümchen“ gegen Gewalt im Agrarsektor; Migrantinnen von Mittel- nach Nordamerika verbünden sich gegen Gewalt und Hunger; in Nordsyrien bauen Frauen-Kooperativen gemeinsam Lebensmittel an. Und nicht zuletzt drängen Frauen beim Welternährungsrat der Vereinten Nationen in Rom darauf, dass internationale Entscheidungen ihre Belange berücksichtigen.

Die Essays im diesjährigen Jahrbuch zeigen wichtige Schritte für die Stärkung von Frauen im Kontext des Rechts auf Nahrung auf. Zuerst müssen gewaltbasierte Aspekte im Bereich der Ernährung aufgedeckt und überwunden werden, denn oft werden Ernährung und körperliche Autonomie der Frauen durch Autoritarismus und religiösen Konservatismus eingeschränkt. In allen Teilen der Welt werden Frauen ausgebeutet und ihr Land sowie ihre Ressourcen enteignet. Missstände müssen mit umfassenden Statistiken und Zahlen untermauert werden – denn wenn Probleme von Frauen nicht sichtbar gemacht werden, werden sie ignoriert.

Und auch Soziale Bewegungen müssen inklusiver gestaltet werden, um die Rollen von Frauen und ihre spezifischen Bedürfnisse angemessen zu berücksichtigen. Zur Überwindung der aktuellen Krisen – Hunger, Klimaerhitzung, Armut, Artensterben etc. – rufen die Autorinnen zur Schaffung von Ernährungs- und Frauenbewegungen auf, um die Rechte von Frauen und Mädchen zu stärken und gerechtere Ernährungssysteme zu schaffen. Kollektive Rechte, z. B. auf Land und Wasser, müssen geschützt, Ungleichheit und Armut überwunden werden. Die Einhaltung der Menschenrechte ist hierfür die unabdingbare Basis.

1FAO: The State of Food Security and Nutrition in the World 2019 (SOFI), Seite 23.

 

The winner takes it all?

Globales Lernen in Hamburg - 14. Oktober 2019 - 15:24

Methoden für die politische Bildung zu sozialer Ungleichheit

Die 42 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – knapp 4 Milliarden Menschen. Und wie ist es in Deutschland? Auch hier nimmt Ungleichheit zu – in vielen Städten wird Wohnraum zunehmend zu einem Luxus, den sich nur noch Reiche leisten können.

Aber wie kann Bildungsarbeit zum Thema soziale Ungleichheit aussehen? Wie  kann die Geschichte und Gegenwart von Ungleichheit in Deutschland und global didaktisch so aufbereitet werden, dass es interessant, verständlich und auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand ist?

Das Bildungsmaterial „The Winner Takes It All?“ bietet einen Beitrag zu diesen Fragen. In dem Material werden neue Methoden zum Thema soziale Ungleichheit für Jugendliche und junge Erwachsene vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf Methoden, die die Teilnehmer*innen aktivieren.  Das Bildungsmaterial wurde im Rahmen eines gemeinsamen Projektes von AWO International, dem Bundesjugendwerk der AWO,  Brot für die Welt und EPIZ entwickelt. Infos und download: hier.

 

 

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Rückblick: Workshop „SDGs & Universitäten”

#Nachhaltigkeit - 14. Oktober 2019 - 0:00

Der Workshop „Universities and Sustainable Development Goals“ am 11. September der „Sustainable Built Environment D–A–CH Conference 2019“ (SBE19) in Graz beschäftigte sich gezielt mit dem Austausch von universitären Aktivitäten zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) im D-A-CH-Raum. Auch die Universität Hamburg war vor Ort vertreten.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung findet sich im Newsroom der COPERNICUS Alliance unter diesem Link.

Foto: United Nations

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