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Aktualisiert: vor 1 Tag 5 Stunden

dimap-Umfrage## Wähler wollen schnelles Handeln beim Klimaschutz

13. September 2019 - 11:55

Berlin. - Vier Fünftel der Wahlberechtigten und sogar 86 Prozent der Unionsanhänger wünschen sich, dass das Klimakabinett Maßnahmen mit schneller Wirkung im Klimaschutz beschließt. Knapp vier Fünftel wünschen sich außerdem, dass Deutschland wieder eine internationale Vorreiterrolle beim Klimaschutz übernimmt und damit für mehr Schub weltweit sorgt. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten repräsentativen dimap-Umfrage im Auftrag der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch.

Faire Woche## Gleiche Chancen durch Fairen Handel

13. September 2019 - 11:18

Berlin. - Unter dem Motto "Gleiche Chancen durch Fairen Handel" hat am Freitag die Faire Woche begonnen. Bis zum 27. September finden in ganz Deutschland Aktionen rund um den Fairen Handel statt. Schirmherr der Fairen Woche, die zum 18. Mal stattfindet, ist Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Die Faire Woche wird vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und TransFair (Fairtrade Deutschland) veranstaltet.

Seenotrettung## Vertreter der Zivilgesellschaft beklagen Politikversagen

13. September 2019 - 0:00

Berlin. - "Weiterhin ist keine Lösung in Sicht und das Politikversagen hält an." Zu dieser Bilanz sind Vertreterinnen von Rettungs- und Hilfsorganisationen, Kommunen, der Seebrücke-Bewegung und der evangelischen Kirche mit Blick auf die aktuelle Situation in Libyen und auf dem Mittelmeer gekommen. Gemeinsam forderten sie die Bundesregierung und alle politisch Verantwortlichen in Europa auf, unverzüglich einen europaweiten Verteilmechanismus für im Mittelmeer gerettete Geflüchtete in der EU einzurichten und in Libyen willkürlich inhaftierte Menschen in Sicherheit zu bringen.

Haushaltsentwurf 2020## ODA-Analyse bescheinigt erheblichen Nachbesserungsbedarf

12. September 2019 - 11:19

Berlin. - Damit Deutschland seine internationalen Verpflichtungen einhalten kann, bedarf es weitaus mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe (ODA) als im Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 vorgesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Global Public Policy Instituts im Auftrag des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO).

WeltRisikoBericht 2019## Wassermangel verschärft Katastrophenrisiko

12. September 2019 - 10:00

Berlin. - Hitzerekorde weltweit und zunehmende Dürren: Der Klimawandel verschärft die Probleme rund um die Wasserversorgung und erhöht damit die Verwundbarkeit von Gesellschaften. Das zeigt der WeltRisikoBericht 2019 mit dem Fokus Wasserversorgung. Er wurde am Donnerstag vom Bündnis Entwicklung Hilft und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum (IFHV) veröffentlicht.

Venezuela## UN-Kommissarin Bachelet kritisiert Lage der Menschenrechte

11. September 2019 - 11:30

New York. - UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat die Menschenrechtslage in Venezuela in einem neuen Bericht kritisiert. Sie forderte zudem ein Ende der US-Sanktionen gegen das südamerikanische Land und rief die Konfliktparteien im Land zu einer politischen Lösung auf. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

IAA## Greenpeace-Report kalkuliert CO2-Fußabdruck der zwölf größten Autokonzerne

11. September 2019 - 0:00

Frankfurt. - Anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main hat die Umweltorganisation Greenpeace eine "Verkehrswende ohne Klimakiller" gefordert. Die Autoindustrie verursache mit ihren 2018 weltweit verkauften Pkw mehr Treibhausgase (4,8 Gigatonnen), als alle 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zusammen in einem Jahr ausstoßen (4,1 Gt), heißt es in einem neuen Greenpeace-Report.

Unternehmensverantwortung## Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Lieferkettengesetz

10. September 2019 - 11:22

Berlin. - Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

Textilsiegel## NGOs: "Grüner Knopf" greift zu kurz

10. September 2019 - 0:00

Berlin. - Das von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) vorgestellte neue Textilsiegel "Grüner Knopf" greift nach Auffassung einiger nichtstaatlicher Organisationen (NGOs) zu kurz. Der Grüne Knopf soll sozial und nachhaltig hergestellte Kleidung und Heimtextilien auszeichnen. Er setze jedoch auf Freiwilligkeit und sei daher unverbindlich, kritisieren die NGOs. Zudem erfasse er nur einen Teil der Lieferkette.

BMZ## Müller stellt staatliches Textilsiegel "Grüner Knopf" vor

9. September 2019 - 11:25

Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat am Montag das staatliche Textilsiegel "Grüner Knopf" vorgestellt. Zum Start machen nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 27 Unternehmen mit. 26 weitere Unternehmen seien derzeit im Prüfprozess.

Tschadsee## Caritas besorgt über Verschärfung der humanitären Lage

9. September 2019 - 0:00

Freiburg. - Caritas international warnt vor einer Zuspitzung der humanitären Notlage rund um den Tschadsee. "Die Terroristenmiliz Boko Haram und ihre Splittergruppen haben ihren Einfluss zuletzt stark ausgeweitet. Sie verbreiten Angst und Schrecken in der Bevölkerung und machen es Hilfsorganisationen immer schwerer, die Bedürftigsten in der Region zu unterstützen. Zweieinhalb Millionen Menschen wurden bereits aus ihrer Heimat vertrieben", erklärte Oliver Müller, Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes.

Griechenland## Ärzte ohne Grenzen kritisiert Lage von Geflüchteten auf griechischen Inseln

6. September 2019 - 11:27

Berlin. - Zehntausende Geflüchtete werden auf den griechischen Inseln von der Europäischen Union und Griechenland bewusst im Stich gelassen. Diesen Vorwurf hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen am Freitag erhoben. Derzeit säßen auf Lesbos, Samos und Chios 24.000 Schutzsuchende ohne ausreichend staatliche Versorgung in fünf völlig überfüllten Lagern fest, die für 6.300 Menschen ausgelegt seien. Dies seien so viele wie seit Anfang 2016 nicht mehr.

Äthiopien## Die Hälfte der Bevölkerung sind Analphabeten

6. September 2019 - 0:00

München. - Noch immer kann in Äthiopien die Hälfte der Bevölkerung über 14 Jahre weder lesen noch schreiben oder richtig rechnen. Besonders betroffen sind die Frauen. Darauf hat die Stiftung Menschen für Menschen anlässlich des Weltalphabetisierungstags (8. September) hingewiesen. Äthiopien gehört laut einer Übersicht des Deutschen Bundestages zu den 20 Ländern mit der höchsten Analphabetenrate.

Textil-Siegel## INKOTA dämpft Erwartungen an den Grünen Knopf

5. September 2019 - 11:24

Berlin. - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will am 9. September den "Grünen Knopf" einführen. Die Entwicklungsorganisation INKOTA dämpft die Erwartungen an das staatliche Textil-Siegel. Freiwillige Initiativen für die Unternehmen gebe es bereits, etwa das bekannte Textilbündnis. Solche Initiativen hätten bislang nur eine begrenzte menschenrechtliche Wirkung erzielen können. Es sei nicht zu erwarten, dass dies beim Grünen Knopf anders wird.

China-Reise## Merkel soll sich für Pressefreiheit einsetzen

5. September 2019 - 0:00

Berlin. - Anlässlich der China-Reise Angela Merkels am Donnerstag (5. September) hat Reporter ohne Grenzen (ROG) die Bundeskanzlerin aufgefordert, die desaströse Lage der Pressefreiheit im Land öffentlich anzuprangern. In keinem anderen Land der Welt seien mehr Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis als in China, derzeit seien es mindestens 113, kritisierte ROG.

NRW## Land unterstützt Hochschulen bei Integration von Flüchtlingen

4. September 2019 - 11:45

Bonn. - Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Hochschulen auch zukünftig bei der Integration von Geflüchteten und der damit verbundenen Internationalisierung. Das seit drei Jahren erfolgreich laufende Programm 'NRWege ins Studium' mit insgesamt über 8.000 geförderten Flüchtlingen soll ab Januar 2020 ausgebaut werden, u.a. durch spezielle Stipendien für besonders leistungsstarke Geflüchtete. Zudem startet das neue Programm 'NRWege Leuchttürme – Projekte zur nachhaltigen Internationalisierung der Hochschulen in Nordrhein-Westfalen'. Beide Angebote sind vom Land gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) entwickelt worden.

Südostafrika## Menschen setzen große Hoffnungen auf den Papst

4. September 2019 - 0:00

Aachen. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Reise von Papst Franziskus nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius hat das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR auf die angespannte politische, soziale und ökologische Situation in den genannten Ländern hingewiesen. Es sei von großer Bedeutung, dass das Kirchenoberhaupt mit seinen Besuchen einen Teil der Welt in den Fokus rücke, der global nur selten zum Medien-Thema gemacht wird, es sei denn bei Katastrophen.

Mosambik## Humanitäre Situation vielerorts weiterhin dramatisch

3. September 2019 - 11:07

Freiburg. - Die humanitäre Lage in vielen Teilen Mosambiks ist auch sechs Monate nach dem zerstörerischen Zyklon Idai weiter prekär, warnt Caritas international. "Gerade in den lange von der Außenwelt abgeschnittenen Regionen muss weiterhin dringend benötigte Überlebenshilfe geleistet werden", erklärte Oliver Müller, Leiter von Caritas international, dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Mehr als 1,8 Millionen Menschen sind in Mosambik UN-Angaben zufolge nach wie vor auf Unterstützung angewiesen.

DR Kongo## Oxfam warnt vor Ausweitung der Ebola-Epidemie

3. September 2019 - 0:00

Berlin. - Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor einer weiteren Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. In der vergangenen Woche seien dort erstmals 3.000 Fälle gezählt worden, fast 2.000 Menschen seien durch die Epidemie bereits zu Tode gekommen. Um neue Infektionen zu verhindern, sei Aufklärungsarbeit von entscheidender Bedeutung.

Zentralamerika## INKOTA fordert Vermarktungsverbot für Ackergifte

2. September 2019 - 11:13

Berlin. - Nach Bekanntwerden der Studienergebnisse eines internationalen Forscherteams zum Zusammenhang des Pestizideinsatzes auf Zuckerrohrplantagen in Zentralamerika und dem Tod zehntausender Menschen hat die Entwicklungsorganisation INKOTA die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Sie müsse endlich dafür sorgen, dass europäische Konzerne wie Bayer-Monsanto und Syngenta erwiesenermaßen gesundheitsschädliche Pestizide nicht länger in Ländern des globalen Südens vermarkten dürfen.

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