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Aktualisiert: vor 5 Stunden 39 Minuten

WUS:## Erkenntnisse zu Migration und nachhaltiger Entwicklung breit zugänglich machen

6. November 2019 - 0:00

Wiesbaden. - Das Projekt Intercap des World University Service (WUS) unterstützt das Motto "Open science, leaving no one behind" zum UNESCO-Welttag der Wissenschaft für Frieden und Entwicklung am 10. November. In dem europaweiten Projekt arbeiten Hochschulen und NGOs zusammen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu Migration und nachhaltiger Entwicklung breit zugänglich zu machen.

Menschenrechte## Bundesregierung soll mehr Druck ausüben

5. November 2019 - 13:00

Berlin. - Das Forum Menschenrechte (FMR), dem mehr als 50 Organisationen angehören, die sich in Deutschland und weltweit für Menschenrechte einsetzen, hat die Wahl Deutschlands in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen begrüßt. Bei einem Gespräch überreichten Vertreter des FMR Außenminister Heiko Maas (SPD) eine Liste mit 46 konkreten Anliegen zu Länder- und Querschnittsthemen.

MCC-Studie## Mindestpreis im EU-Emissionshandel notwendig

5. November 2019 - 0:00

Berlin. - Wenn im Dezember die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen startet, steht das Thema Klimaschutz erklärtermaßen weit oben auf der Agenda. Etwa die Hälfte der Treibhausgas-Emissionen werden seit 2005 durch den Europäischen Emissionshandel (EU-ETS) begrenzt – und der lange Zeit extrem niedrige Preis für die Emissionsrechte bewegt sich seit 2018 auf deutlich höheren Niveau. Dennoch braucht das EU-ETS, wenn es wirksame Anreize für Investitionen in CO2-freie Technologien setzen soll, möglichst schnell einen Mindestpreis. Das zeigt eine neue Studie unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Institute on Global Commons and Climate Change).

Studie zeigt Handlungsbedarf## Bundesregierung muss Lieferkettengesetz auf den Weg bringen

4. November 2019 - 11:08

Berlin. - Die internationale Menschenrechtsorganisation Business & Human Rights Resource Centre und die Zürcher Hochschule (ZHAW School of Management and Law) zeigen in einer veröffentlichen Studie, dass die 20 umsatzstärksten deutschen Unternehmen bei der Achtung der Menschenrechte noch großen Nachholbedarf haben. Demnach erfüllt keines der Unternehmen alle untersuchten Menschenrechtsstandards aus den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch fordert von der Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz dazu und hat dafür gemeinsam mit vielen anderen Organisationen die "Initiative Lieferkettengesetz" angestoßen.

Türkei## Hunderte Kritiker der Militäroffensive in Nordsyrien verhaftet

1. November 2019 - 11:17

Berlin. - Hunderte Menschen sind in der Türkei verhaftet und strafrechtlich verfolgt worden, weil sie die türkische Militäroffensive in Nordsyrien kritisiert oder in den Medien darüber berichtet haben. Sie sehen sich mit absurden Anschuldigungen konfrontiert. Das dokumentiert ein neuer Kurzbericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, der am Freitag veröffentlicht wurde.

Menschenrechtsschutz im Kakaoanbau## Studie belegt Scheitern freiwilliger Unternehmensinitiativen

1. November 2019 - 0:00

Berlin. - Eine im Auftrag der Entwicklungsorganisation INKOTA verfasste Studie belegt: Die Kakao- und Schokoladenindustrie setzt die UN-Vorgaben zur Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht in ihren Lieferketten unzureichend um. Trotz freiwilliger Initiativen einiger Unternehmen gehören ausbeuterische Kinderarbeit, bittere Armut und Arbeitsrechtsverletzungen weiterhin zum Alltag im Kakaoanbau.

Indien## Merkel muss auf besseren Schutz für Journalisten dringen

31. Oktober 2019 - 11:20

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich ihrer Indien-Reise am Donnerstag aufgefordert, bei ihren Gesprächen die schwierige Sicherheitslage von Journalistinnen und Journalisten im Land anzusprechen. Indien gehörte 2018 zu den fünf Ländern, in denen weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit starben. Auch in diesem Jahr wurden mehrere Journalistinnen und Journalisten brutal angegriffen, mindestens zwei entkamen dabei nur knapp dem Tod.

Nordost-Syrien## WFP hilft Betroffenen mit Nahrungsmitteln

31. Oktober 2019 - 0:00

Damaskus. - Aufgrund des Konfliktes im Nordosten Syriens hat das UN World Food Programme (WFP) bisher Ernährungshilfe für mehr als 300.000 Syrerinnen und Syrer geleistet. Unterstützung erhalten sowohl die Menschen, die durch die Gefechte vertrieben wurden, als auch die bedürftigen Familien, bei denen sie unterkommen. Viele Vertriebene konnten kaum etwas von zu Hause mitnehmen und fanden Zuflucht in Schulen oder bei Familien und Freunden weiter im Süden.

Zivilgesellschaft## Dachverbände legen Charta für gemeinnütziges Engagement vor

30. Oktober 2019 - 12:28

Berlin. - Mit einer gemeinsamen "Charta für Zivilgesellschaft und Demokratie" haben zwölf Dachverbände und Netzwerke auf die Bedeutung einer unabhängigen Zivilgesellschaft für eine lebendige und starke Demokratie hingewiesen. Die Dachverbände, darunter der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO), heben dabei besonders auf den Status der Gemeinnützigkeit von nichtstaatlichen Organisationen ab.

stimmen afrikas## Jubiläumsfestival CROSSING BORDERS in Köln

30. Oktober 2019 - 0:00

Köln. - Vom 6. bis 9. November 2019 findet in Köln das Literaturfestival "CROSSING BORDERS: translate - transpose – communicate" unter der Schirmherrschaft des Schriftstellers Navid Kermani und der Schauspielerin Dennenesch Zoudé statt. Mit dem Festival feiert die Literaturreihe "stimmen afrikas" des Allerweltshauses Köln ihr 10-jähriges Jubiläum.

Ägypten## ROG beklagt Repressionswelle gegen Journalisten

29. Oktober 2019 - 11:57

Berlin. - Reporter ohne Grenzen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) aufgefordert, bei seinen Gesprächen am Dienstag in Ägypten in aller Deutlichkeit die jüngste Repressionswelle gegen Journalistinnen und Journalisten zu verurteilen. Ägypten ist die dritte Station auf der Nordafrika-Reise des Ministers.

Sustainable Finance Beirat## Bundesregierung muss Weg zu nachhaltigem Finanzmarkt unterstützen

29. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - Anlässlich der dritten Sitzung des Sustainable Finance Beirats hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch von der Bundesregierung mehr Unterstützung bei der Aufgabe gefordert, die Finanzmärkte in Deutschland zukunftsfest zu machen. Der Beirat hat von der Regierung das Mandat bekommen Empfehlungen vorzulegen, um Deutschland zum führenden Standort für einen zukunftsfähigen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Finanzmarkt zu machen.

Argentinien## Alberto Fernández wird neuer Präsident

28. Oktober 2019 - 11:13

Buenos Aires. - Alberto Fernández hat die Präsidentschaftswahlen in Argentinien gewonnen. Der Herausforderer vom Mitte-Links-Bündnis "Frente de Todos" (FdT) gewann bei der Wahl am Sonntag im ersten Wahlgang nach Auszählung von 97,2 Prozent mit 48,1 Prozent der Stimmen gegenüber dem bisherigen Präsidenten Mauricio Macri (Juntos por el Cambio, JC), der 40,4 Prozent erreichte. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

Studie## Einsatz künstlicher Intelligenz benötigt Rahmen für Nachhaltigkeit

28. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - Bessere Ausbeute von Windkraftanlagen, präzisere Markt- und Wetterprognosen, optimiertes Ausbalancieren von Stromangebot und -nachfrage - digitale Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) sind schon heute ein zentraler Treiber der Energiewende. Anlässlich des am Montag beginnenden Digital-Gipfels des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt eine neue Studie der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch neben den großen Chancen aber auch erhebliche soziale, politische und ökologische Risiken, auf die die Politik bisher nicht reagiert hat.

Türkei## Flüchtlinge rechtswidrig ins syrische Kriegsgebiet abgeschoben

25. Oktober 2019 - 11:17

Berlin. - Bereits Monate vor dem Einmarsch türkischer Truppen in Nordsyrien hat die Türkei syrische Flüchtlinge in das vom Krieg zerrüttete Land abgeschoben. Dies geschah also noch vor dem Versuch der türkischen Regierung, auf der syrischen Seite der Grenze eine sogenannte "Sicherheitszone" einzurichten. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Amnesty-Bericht "Sent to a war zone: Turkey's illegal deportations of Syrian refugees".

RISE Weltweit## Forschungspraktika im Ausland seit zehn Jahren erfolgreich

25. Oktober 2019 - 0:00

Bonn. - Kurzzeitige Praxisaufenthalte im Ausland erfreuen sich bei deutschen Studierenden seit Jahren steigender Beliebtheit. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet daher seit 2009 das Programm "Research Internships in Science and Engineering" (RISE Weltweit) für Forschungspraktika im Ausland an. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums treffen sich ab Freitag RISE-Alumni an der Frankfurt University of Applied Science.

Nord-Syrien## MISEREOR-Partner stellen sich auf Versorgung Tausender Flüchtlinge ein

24. Oktober 2019 - 0:00

Aachen. - Angesichts der humanitären Krise und der hohen Zahl von Menschen, die aufgrund des türkischen Angriffs auf die kurdische Region in Nordsyrien in andere Gebiete Syriens und den Nordirak flüchten, verstärkt MISEREOR erneut seine Hilfe in der Region. Zur Unterstützung der Menschen in Syrien solle eine Soforthilfe in Höhe von 50.000 Euro bereitgestellt werden, teilte das katholische Hilfswerk mit.

Meeresschutzkonferenz## Minister Müller reist nach Oslo und Spitzbergen

23. Oktober 2019 - 12:18

Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist am Mittwoch nach Oslo zur internationalen Meeresschutzkonferenz Our Ocean gereist. Bei der hochrangigen Konferenz beraten Regierungen, Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Unternehmen darüber, wie die Meere besser geschützt werden können. Nach der Konferenz besucht Müller Spitzbergen.

DR Kongo## Hilfsorganisationen warnen vor Hungerkrise

23. Oktober 2019 - 11:25

Berlin. - Hilfsorganisationen haben vor einer Hungerkrise in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. Hunderttausende Menschen, die aus ihren Häusern in der Provinz Ituri in der DR Kongo geflohen sind, brauchten dringend Nahrung, Wasser, Unterkunft und Medikamente, erklärten elf NGOs, darunter Oxfam und die Welthungerhilfe.

Syrien## World Vision fordert sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen

23. Oktober 2019 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat den sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen in Syrien und die Aufnahme von Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden in dem Land gefordert. "Nach fast 9 Jahren anhaltender Kämpfe, Tausenden von Toten und Verletzten, Hunderttausenden Vertriebenen und der weitgehenden Zerstörung von Infrastruktur muss es endlich Frieden geben", erklärte Ekkehard Forberg, Experte für Konfliktbearbeitung und Friedensförderung bei World Vision Deutschland.

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