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Aktualisiert: vor 1 Tag 1 Stunde

UNHCR## Europa muss Flüchtlingskinder besser schützen

14. Oktober 2019 - 11:01

Berlin. - Die europäischen Staaten müssen sich verstärkt darum bemühen, Flüchtlings- und Migrantenkinder zu schützen, die nicht nur schwierige und gefährliche Wege hinter sich haben, sondern auch in Europa weiterhin Risiken und Schwierigkeiten ausgesetzt sind. Dazu gehören fehlende bzw. unsichere Unterkünfte, falsche Registrierung als Erwachsene und mangelnde, unangemessene Betreuung. In dem heute veröffentlichten UNHCR-Bericht "Desperate Journeys" ("Verzweifelte Überfahrten") heißt es, dass von Januar bis September 2019 rund 81.000 Menschen über das Mittelmeer nach Europa kamen (103.000 waren es im gleichen Zeitraum 2018). Mehr als ein Viertel der Ankommenden sind Kinder, viele von ihnen sind unbegleitet oder wurden von ihren Eltern getrennt.

Syrien## Hilfsorganisationen warnen vor humanitärer Krise im Nordosten

11. Oktober 2019 - 9:36

Berlin. - Die türkische Militäroffensive im Nordosten Syriens droht tausende Zivilisten von Hilfe abzuschneiden. Davor warnen 15 Hilfsorganisationen, darunter CARE, Ärzte der Welt, Aktion gegen den Hunger, Handicap International, International Rescue Committee, NRC Flüchtlingshilfe, Oxfam und World Vision. Humanitäre Helfer vor Ort berichteten, dass zahlreiche Menschen fliehen und die Grundversorgung mit Wasser und medizinischer Hilfe unterbrochen wurde.

Weltmädchentag## Bildung bleibt für Millionen Mädchen ein Traum

11. Oktober 2019 - 0:01

Bonn. - Anlässlich des Weltmädchentages am 11. Oktober hat die UNO-Flüchtlingshilfe darauf hingewiesen, dass für Millionen Mädchen Bildung weiterhin mehr Traum als Anspruch und Realität ist. Der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR) fordert daher, Mädchen weltweit zu stärken, indem ihnen Bildung ermöglicht wird und damit die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben steigen. 50 Prozent der über 70 Millionen Menschen, die sich auf der Flucht befinden, sind jünger als 18 Jahre.

Menschenrechtsabkommen## Bundesregierung muss sich zu Verhandlungen äußern

11. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - Am 14. Oktober beginnt in Genf die fünfte Verhandlungsrunde für ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Deutschland hat bereits angekündigt, sich an den aktuellen Verhandlungen nicht inhaltlich zu beteiligen. Aus diesem Grund fordert die Treaty Alliance Deutschland – ein breites Bündnis aus 27 zivilgesellschaftlichen Organisationen – die Bundesregierung und die EU auf, die Blockade zu beenden und tätig zu werden.

Welternährungstag## Zahl der Hungernden steigt stark an

10. Oktober 2019 - 9:31

Köln. - Die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland hat anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober darauf hingewiesen, dass die Zahl der an "mittlerer oder schwerer Ernährungsunsicherheit" leidenden Menschen in nur vier Jahren um 317 Millionen auf nun über zwei Milliarden Personen gestiegen ist. Das zeigen jüngste Zahlen der Welternährungsorganisation FAO. Zugleich ist die Datenlage zur Zahl der Todesfälle durch Hunger und Mangelernährung lückenhaft: Schätzungen liegen zwischen 9 und 36 Millionen Menschen pro Jahr.

Indien## Oxfam-Studie dokumentiert Ausbeutung auf Teeplantagen

10. Oktober 2019 - 0:01

Berlin. - Arbeiterinnen und Arbeiter auf Teeplantagen in Indien leiden unter Hungerlöhnen und katastrophalen Arbeitsbedingungen. Davon profitieren deutsche Supermärkte und Teeunternehmen, die gut 86 Prozent des Verbraucherpreises für Tee bekommen, während nur 1,4 Prozent für die ArbeiterInnen in Indien übrigbleibt. Das zeigt die neue Oxfam-Studie "Schwarzer Tee, weiße Weste". Oxfam und die Initiative Lieferkettengesetz fordern von der Bundesregierung ein Gesetz, das deutsche Unternehmen zur Verantwortung zieht, die Menschenrechtsverletzungen in ihren Lieferketten in Kauf nehmen.

Ecuador## Regierung flieht vor Protesten aus der Hauptstadt

9. Oktober 2019 - 10:07

Quito. - Ecuadors Präsident Lenín Moreno hat die Hauptstadt Quito angesichts massiver Proteste gegen ein Anfang des Monats in Kraft getretenes Paket neoliberaler Wirtschaftsmaßnahmen verlassen. Er kündigte an, die Regierungsgeschäfte gemeinsam mit seinem Kabinett von der Stadt Guayaquil aus, rund 421 Kilometer südwestlich von Quito, fortzuführen. Das hat das das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Welttag des Sehens## Innovationen wie Handy-Apps können helfen

9. Oktober 2019 - 0:00

Bensheim. - 36 Millionen Menschen weltweit sind blind, 217 Millionen sehbehindert. Die meisten leben in Entwicklungsländern. 75 Prozent von ihnen haben eine Sehschwäche, die behandelt werden könnte. Das Problem: Gerade in den Armutsregionen der Welt fehlen Ärzte und den Betroffenen das Geld für die Untersuchung und Behandlung. Innovationen können hier helfen. Und mit genau solchen Technologien arbeiten das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) und die Christoffel-Blindenmission (CBM). Zum Welttag des Sehens am 10. Oktober weisen die beiden Hilfswerke auf die Bedeutung von augenmedizinischen Neuerungen hin, um in Entwicklungsländern Erblindungen vorzubeugen.

Syrien## Internationale Gemeinschaft muss Krieg gegen die Kurden verhindern

8. Oktober 2019 - 9:46

Frankfurt. - Die Ankündigungen des türkischen Präsidenten Erdogan, in Nordsyrien einzumarschieren und eine sogenannte "Sicherheitszone" zu installieren, sind aus der Sicht von medico international ernst zu nehmen. Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation hat jetzt vor einer Katastrophe gewarnt und die Bundesregierung zum sofortigen Handeln aufgerufen.

Klimawandel## Jeder Zweite sieht Digitalisierung als Problemlöser

8. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - 56 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter mehr als 1.000 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 13 Prozent sind dagegen der Ansicht, dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft. Ein Viertel (23 Prozent) meint, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf den Klimawandel hat.

Klimaschutzgesetz## Germanwatch verlangt Nachbesserung

7. Oktober 2019 - 13:12

Berlin. - Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch hat mit Enttäuschung und Unverständnis auf den von der Regierung vorgelegten Entwurf für ein Klimaschutzgesetz reagiert. "Der Entwurf entkernt das vom Klimakabinett angekündigte Klimaschutzgesetz", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages auf, diesen aufgeweichten Entwurf auf keinen Fall durchzuwinken, sondern nachzuschärfen."

Afghanistan## PRO ASYL protestiert gegen Abschiebungen

7. Oktober 2019 - 9:40

Frankfurt. - Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL hat "angesichts des Wahldesasters in Afghanistan und der daraus resultierenden chaotischen politischen Situation sowie der völlig außer Kontrolle geratenen Sicherheitslage im Land" einen Abschiebungsstopp gefordert. Nach Informationen der Organisation soll am 8. Oktober der mittlerweile 28. Sammelabschiebeflieger nach Kabul starten, diesmal von München aus. "Mit jeder Abschiebung in das Kriegsland setzt die Bundesregierung die Betroffenen wissentlich der Gefahr für Leib und Leben aus", erklärte PRO ASYL.

Welt-Mädchenbericht## Plan kritisiert Frauenrollen in Kinofilmen

7. Oktober 2019 - 0:00

Hamburg. - Die erfolgreichsten Kinofilme der Welt vermitteln die Botschaft, dass Männer in Führungspositionen gehören und Frauen - selbst wenn sie als starke Persönlichkeiten gezeigt werden - meist Sexobjekte sind. Im neuen Welt-Mädchenbericht “Schreib ihre Geschichte neu! Wie Filme und Stereotype in den Medien das Leben und die Ambitionen von Mädchen und jungen Frauen beeinflussen“ hat die Kinderhilfsorganisation Plan International über das Geena Davis Institut die 56 umsatzstärksten Filme aus 2018 in insgesamt 20 Ländern auf Genderstereotype untersucht.

UNESCO## Weltweit fehlen fast 69 Millionen Lehrerinnen und Lehrer

4. Oktober 2019 - 11:14

Berlin. - Bis zum Jahr 2030 werden weltweit nahezu 69 Millionen neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Darauf hat die UNESCO vor dem diesjährigen Weltlehrertag am 5. Oktober aufmerksam gemacht. In Subsahara-Afrika ist der Lehrkräftemangel am größten. 70 Prozent der dortigen Staaten sind mit akuten Personalengpässen im Schulwesen konfrontiert. Aber auch in Deutschland muss nachgebessert werden.

Welttierschutztag## Klimakrise stellt Tierschutz vor enorme Herausforderungen

4. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - Die Klimakrise stellt auch den internationalen Tierschutz vor enorme Herausforderungen. Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober hat die Welttierschutzgesellschaft (WTG) auf die dramatischen Auswirkungen hingewiesen, unter denen die Tierwelt in vielen Regionen der Welt leidet. Berichte von Projektpartnern der WTG auf vier Kontinenten belegen: Nicht nur das Wohl von Wildtieren ist beeinträchtigt. Auch Nutz- und Streunertiere spüren die Folgen der Klimaveränderungen.

Im BMZ## Regierungskommission Fluchtursachen nimmt Arbeit auf

2. Oktober 2019 - 11:30

Berlin. - Im Bundesentwicklungsministerium (BMZ) trifft sich die Fachkommission Fluchtursachen der Bundesregierung am Mittwoch zu ihrer ersten Sitzung. Die 24 Experten aus Wissenschaft und Praxis erarbeiten bis Ende nächsten Jahres Vorschläge für den Bundestag und die Bundesregierung, wie künftig noch zielgenauer die Ursachen von Flucht und irregulärer Migration überwunden werden können. Den Vorsitz nehmen Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, und Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe, gleichberechtigt wahr.

Tag der Deutschen Einheit## Deutsche Länder in der Entwicklungspolitik präsentieren sich

2. Oktober 2019 - 0:00

Wiesbaden. - Die Deutschen Länder in der Entwicklungspolitik sind am 2. und 3. Oktober am Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in Kiel zu Gast. Am Stand 32 im Hiroshimapark, nahe der Kieler Altstadt, präsentieren sie mit Unterstützung des World University Service (WUS) ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung.

Vor dem BMZ## Greenpeace-Aktivisten protestieren für Wald- und Klimaschutz

1. Oktober 2019 - 11:22

Berlin. - Gegen das umstrittene Mercosur-Handelsabkommen und für einen konsequenten Schutz der Amazonas-Wälder haben am Dienstag Greenpeace-AktivistInnen vor dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin protestiert. Grund für die Aktion war der Besuch des brasilianischen Umweltministers Ricardo Salles bei Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

China## Amnesty kritisiert Verschlechterung der Menschenrechtslage

1. Oktober 2019 - 0:00

Berlin. - Unter dem Vorwand, die nationale Sicherheit erhöhen zu wollen, schränkt die chinesische Regierung die Grundrechte der Bevölkerung laut Amnesty International seit Jahren massiv ein. "Freie, unabhängige Medien gibt es in China ebenso wenig wie Meinungs- und Pressefreiheit im analogen oder digitalen Raum. Stattdessen müssen wir über die Jahre einen systematischen Ausbau der Überwachung der chinesischen Bevölkerung feststellen", erklärte Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland.

Ägypten## ROG verurteilt Unterdrückung der Medien

30. September 2019 - 11:33

Berlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die jüngsten Versuche der ägyptischen Behörden verurteilt, eine freie Medienberichterstattung zu unterdrücken. Seit Beginn einer Protestwelle am 20. September seien mindestens sechs Journalistinnen und Journalisten festgenommen worden, berichtete die Menschenrechtsorganisation. Zugleich seien weitere Online-Medien zensiert worden, darunter die Website der britischen BBC.

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