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Aktualisiert: vor 1 Tag 1 Stunde

DR Kongo## Oxfam warnt vor Ausweitung der Ebola-Epidemie

3. September 2019 - 0:00

Berlin. - Die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hat vor einer weiteren Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gewarnt. In der vergangenen Woche seien dort erstmals 3.000 Fälle gezählt worden, fast 2.000 Menschen seien durch die Epidemie bereits zu Tode gekommen. Um neue Infektionen zu verhindern, sei Aufklärungsarbeit von entscheidender Bedeutung.

Zentralamerika## INKOTA fordert Vermarktungsverbot für Ackergifte

2. September 2019 - 11:13

Berlin. - Nach Bekanntwerden der Studienergebnisse eines internationalen Forscherteams zum Zusammenhang des Pestizideinsatzes auf Zuckerrohrplantagen in Zentralamerika und dem Tod zehntausender Menschen hat die Entwicklungsorganisation INKOTA die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Sie müsse endlich dafür sorgen, dass europäische Konzerne wie Bayer-Monsanto und Syngenta erwiesenermaßen gesundheitsschädliche Pestizide nicht länger in Ländern des globalen Südens vermarkten dürfen.

Kolumbien## MISEREOR verurteilt Rückkehr der FARC-Guerilla zu den Waffen

2. September 2019 - 0:00

Aachen. - MISEREOR und seine Partnerorganisationen in Kolumbien haben die Rückkehr einer Gruppe von FARC-Kommandanten zu den Waffen verurteilt. Die Gruppe hatte verkündet, eine neue Guerilla gegründet zu haben und zu diesem Schritt durch den "Verrat am Friedensvertrag" seitens der aktuellen Regierung gezwungen worden zu sein.

Kolumbien## Farc-Guerilla nimmt bewaffneten Kampf wieder auf

30. August 2019 - 11:11

Bogotá. - Drei Jahre nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (Farc-EP) haben führende Köpfe dieser Guerillaorganisation den bewaffneten Kampf wieder aufgenommen. Der zweithöchste Kommandant der ehemaligen Farc-Guerilla, Iván Márquez, veröffentliche in der Nacht zum Donnerstag ein Video, in dem er zusammen mit anderen ehemaligen Guerillaführern "eine neue Phase des bewaffneten Kampfes" ankündigt. Dies hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

UNHCR-Bericht## Jedes zweite Flüchtlingskind kann nicht zur Schule gehen

30. August 2019 - 7:00

Berlin. - Weltweit kann mehr als die Hälfte aller Flüchtlingskinder nicht zur Schule gehen. Das geht aus dem jährlichen Bildungsreport hervor, den der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) am Freitag vorgelegt hat. Demnach erhalten zwar 3,4 Millionen Flüchtlingskinder im Schulalter eine Form von Bildung. Die Mehrheit aber, 3,7 Millionen Kinder, habe diese Chance nicht.

DR Kongo## NGOs kritisieren Schließung von Kobalt-Mine

29. August 2019 - 12:05

Berlin. - Nach der Schließung der größten Kobalt-Mine in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) haben zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit das Schweizer Bergbauunternehmen Glencore kritisiert. Es handele sich um einen strategischen Schachzug des Unternehmens, um die Kobaltpreise steigen zu lassen und die kongolesische Regierung unter Druck zu setzen. Nachdem KleinschürferInnen im Land gewaltsam vertrieben wurden, warnen die Entwicklungsorganisationen INKOTA und ÖNZ vor Unruhen und zunehmenden sozialen Konflikten in den Provinzen Haut-Katanga und Lualaba.

Namibia## Müller will "Versöhnungsprozess weiter stärken"

29. August 2019 - 11:21

Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist zu einem Besuch in Namibias Hauptstadt Windhuk eingetroffen. Im Mittelpunkt der Reise in die ehemalige deutsche Kolonie stehen nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Regierungsgespräche und ein Zusammentreffen mit Vertretern der Volksgruppen der Herero und der Nama.

CITES-Konferenz## Großer Gewinn für den globalen Artenschutz

29. August 2019 - 0:00

München. - Die in Genf zu Ende gegangene Weltartenschutzkonferenz (CITES) wird von Artenschützern als eine der erfolgreichsten bisher beurteilt. Für 142 Tierarten und 20 Pflanzenarten wurde ein besserer Schutz beschlossen. Die Versuche, den strengen Schutz von Elefanten und Nashörnern aufzuweichen, scheiterten hingegen mit überwältigenden Abstimmungsergebnissen.

Brasilien## Kritik an der Regierung Bolsonaro wächst

28. August 2019 - 11:19

Brasilia. - Nachdem die brasilianische Regierung heftige Kritik für ihren zögerlichen Kampf gegen die verheerenden Feuer im Amazonasgebiet eingesteckt hat, greift nun seit drei Tagen das Militär ein. Sieben Bundesstaaten hatten um die Unterstützung der Streitkräfte gebeten: Rondônia, Roraima, Pará, Tocantins, Amazonas, Acre und Mato Grosso. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Mittwoch berichtet.

Äthiopien## Kooperation ermöglicht Projekt zur Wiederaufforstung

28. August 2019 - 0:00

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision und die ökologische Non-Profit-Suchmaschine Ecosia arbeiten künftig gemeinsam an Projekten zur Wiederaufforstung. Von der Kooperation soll zunächst ein Projekt in Äthiopien profitieren.

Germanwatch## G7 klimapolitisch nicht gemeinsam handlungsfähig

27. August 2019 - 11:10

Berlin. - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch sieht in dem Ergebnis des Gipfels in Biarritz einen klaren Beleg, dass die G7 mit dieser US-Regierung klimapolitisch nicht handlungsfähig ist. Zugleich gebe es einige Anzeichen, dass die "G6"-Staaten die internationale Kooperation vorantreiben und die USA isolieren wollen.

Klimaschutz## Wie eine CO2-Bepreisung sozial ausgewogen wirkt

27. August 2019 - 0:00

Berlin. - Die Bepreisung von Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrauch von Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas freigesetzt wird, ist für den Klimaschutz unverzichtbar und lässt sich sozial ausgewogen umsetzen. Das geht aus einer Studie hervor, die die beiden Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende gemeinsam mit dem Öko-Institut und der Freien Universität Berlin angefertigt haben.

Globaler Fonds## Merkel verspricht eine Milliarde Euro für Aidsbekämpfung

26. August 2019 - 11:15

Friedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision hat die Ankündigung von Kanzlerin Angela Merkel begrüßt, für die nächsten drei Jahre insgesamt eine Milliarde Euro für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria bereitzustellen. "Noch immer ist Aids weltweit Todesursache Nummer Eins von Frauen unter 50 Jahren", sagte Marwin Meier, Referent für Gesundheit.

Greenpeace-Untersuchungen## Westatlantik stark mit Mikroplastik belastet

26. August 2019 - 0:00

Hamburg. - Die Konzentration von Mikroplastik ist in der westatlantischen Sargassosee offenbar ähnlich stark wie im großen pazifischen Müllstrudel. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler an Bord des Aktionsschiffes "Esperanza" nach ihren Untersuchungen während einer Greenpeace-Schiffsexpedition vom Nord- zum Südpol. In einer Wasserprobe fanden die Forscher 1298 Teilchen aus Mikroplastik, die Konzentration ist sogar höher als im pazifischen Müllstrudel.

G7-Gipfel## VENRO will mehr Einsatz für globale Steuergerechtigkeit

23. August 2019 - 11:29

Berlin. - Im Vorfeld des G7-Gipfels in Biarritz hat der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) an die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs appelliert, den Entwicklungsländern mehr Rechte zur Besteuerung von internationalen Unternehmen einzuräumen. Eine global gerechte Steuerpolitik sei für die Menschen in den Ländern des Südens besonders wichtig.

CITES-Konferenz## Absage an Lockerung des Elefantenschutzes

23. August 2019 - 11:18

Genf. - Auf der Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Genf hat eine überwältigende Mehrheit der Regierungsvertreter für den Schutz von Giraffen und gegen den Elfenbeinhandel sowie die Lockerung des Elefantenschutzes gestimmt. Mehrere Regierungsvertreter verwiesen auf die fatalen Auswirkungen von zwei früheren Experimenten zur Freigabe des Elfenbeinhandel in den Jahren 2000 und 2008. Wilderei und illegaler Elfenbeinhandel waren danach deutlich angestiegen.

G7## Zivilgesellschaft beim Gipfel in Frankreich unerwünscht

23. August 2019 - 0:00

Friedrichsdorf. - Vor dem G7 Gipfel in Biarritz hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision kritisiert, dass die Zivilgesellschaft in diesem Jahr keinen Zugang zum Gipfel bekommt und es offenbar keine gemeinsame Abschlusserklärung geben wird. "Es ist ein Skandal", so Marwin Meier, politischer Referent bei World Vision, "dass die Nichtregierungsorganisationen in einer westlichen Demokratie außen vorgelassen werden. In den Ländern des Südens und in Katastrophen sollen wir zwar helfen, aber ansonsten die Klappe halten."

Gipfel in Biarritz## G7-Staaten verschärfen weltweit soziale Ungleichheit

22. August 2019 - 11:25

Berlin. - Die Politik der G7-Staaten verschärft weltweit soziale Ungleichheit. Das kritisiert Oxfam im Vorfeld des am Samstag beginnenden Gipfeltreffens im französischen Biarritz. In ihrem Bericht "The G7's Deadly Sins" beschreibt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Versäumnisse der G7 auf sieben wichtigen Politikfeldern und zeigt auf, was die Staaten tun müssen, um soziale Ungleichheit zu verringern. Oxfam fordert unter anderem ein gerechtes Steuersystem, mehr Investitionen in öffentliche Bildungs- und Gesundheitssysteme sowie deutlich mehr Klimaschutz.

ONE## G7-Gipfel muss Wendepunkt für Gleichberechtigung weltweit werden

22. August 2019 - 0:00

Berlin. - Im Vorfeld des G7-Gipfels in Biarritz (24. August) hat die entwicklungspolitische Organisation ONE die G7 dazu aufgerufen, sich zu konkreten Maßnahmen und finanziellen Zusagen für Geschlechtergerechtigkeit weltweit zu verpflichten. ONE hat einen offenen Brief initiiert, der weltweit von über 50 Nichtregierungsorganisationen unterzeichnet und in dieser Woche an die Staats- und Regierungsoberhäupter der G7 gesandt wurde. Die Organisationen warnen darin, dass die Welt noch meilenweit davon entfernt sei, Geschlechtergerechtigkeit herzustellen - allen guten Worten zum Trotz.

Rohingya## NGOs warnen vor Verschärfung der Krise in Myanmar

21. August 2019 - 11:16

Berlin. - Fast eine Million Rohingya warten zwei Jahre nach der gewaltsamen Vertreibung aus ihren Heimatorten in Myanmar immer noch auf Gerechtigkeit und auf Zusagen für ihre Zukunft. Derzeit garantiert ihr Aufenthalt im Nachbarland Bangladesch ihnen weder Sicherheit noch ein Leben in Würde. In einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung fordern 61 lokale, nationale und internationale Organisationen, die in den beiden Ländern tätig sind, die Anerkennung der Menschenrechte für alle Menschen im Bundesstaat Rakhine und die Beteiligung der Rohingya-Flüchtlinge an der Entscheidungsfindung über ihr eigenes Leben, einschließlich der Bedingungen für ihre Rückkehr nach Myanmar.

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