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Aktualisiert: vor 8 Stunden 33 Minuten

Fossile Energien## Lob von NGOs für Ausstiegspläne der EIB

30. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant Medienberichten zufolge im Entwurf einer neuen Energierichtlinie, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Stattdessen wolle sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald lobt die EIB-Pläne.

Guatemala## Kontroverse um Vereinbarung mit den USA

29. Juli 2019 - 11:09

Washington. - Guatemalas Innenminister Enrique Degenhardt hat eine kontroverse Vereinbarung mit der US-Regierung unterzeichnet, die das mittelamerikanische Land de facto zu einem sicheren Drittstaat erklärt. Das guatemaltekische Verfassungsgericht hatte Präsident James Morales jedoch unlängst untersagt, einen Staatsvertrag ähnlichen Inhalts ohne Zustimmung des Kongresses zu unterschreiben. In Guatemala werde deshalb die Rechtmäßigkeit des nun unterschriebenen Übereinkommens bezweifelt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

Earth Overshoot Day## Müller fordert mehr Investitionen in den Klimaschutz

29. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Am 29. Juli ist das weltweite Guthaben an natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Der "Earth Overshoot Day" oder "Erdüberlastungstag" markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viele Ressourcen beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert deshalb mehr Investitionen in den Klimaschutz und ein Förderprogramm für erneuerbare Energien in Afrika.

Horn von Afrika## Dürre bedroht Leben von 15 Millionen Menschen

26. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Mehr als 15 Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend humanitäre Hilfe, da Äthiopien, Kenia und Somalia erneut von einer Dürre heimgesucht werden. Doch die internationale Gemeinschaft reagiere bislang unzureichend auf die drohende Katastrophe und gefährde damit Millionen Menschenleben, kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht.

Brot für die Welt## Klarer Kurs im Kampf gegen den Klimawandel notwendig

25. Juli 2019 - 11:21

Berlin. - Angesichts steigender Hungerzahlen hat Brot für die Welt mehr Einsatz gegen den Klimawandel angemahnt. Zum dritten Mal in Folge hat sich die Zahl der weltweit Hungernden erhöht - auf jetzt 821 Millionen Menschen. Eine Hauptursache ist der weltweite Temperaturanstieg. Extremwetterereignisse, Überschwemmungen und Dürren vernichten immer öfter die Lebensgrundlage vieler Menschen und untergraben Chancen auf Entwicklung.

Pakistan## Wenig Medienvielfalt und laxe Gesetze

25. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Die Medienvielfalt in Pakistan ist in hohem Maße gefährdet. Nur eine Handvoll Medien vereinen mehr als die Hälfte der Mediennutzerinnen und Mediennutzer auf sich. Eine laxe Gesetzgebung setzt der Medienkonzentration wenig Grenzen. Infolge dessen ist die Vielfalt der Nachrichtenquellen, aus denen sich die pakistanische Öffentlichkeit informieren kann, sowie die Vielfalt der vertretenen Weltanschauungen und Meinungen stark eingeschränkt. Das sind zentrale Ergebnisse des gemeinsamen Rechercheprojekts Media Ownership Monitor (MOM) Pakistan von Reporter ohne Grenzen (ROG) und dem pakistanischen Projektpartner Freedom Network.

Erdüberlastungstag## Am 29. Juli ist das Budget der Natur aufgebraucht

24. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Am kommenden Montag (29. Juli) ist der globale Erdüberlastungstag. Der Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viel von der Erde beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Berechnet wird dieser Erdüberlastungstag jedes Jahr vom Global Footprint Network. Im vergangenen Jahr fiel er noch auf den 1. August.

Venezuela## Vertreter blockfreier Staaten verurteilen US-Politik

23. Juli 2019 - 11:11

Caracas. - Die Repräsentanten der Blockfreien-Bewegung (Non-Aligned Movement, NAM), die 120 Staaten vertreten, haben in einer Erklärung die feindliche Politik der USA gegen Venezuela verurteilt. Sie forderten die Regierung der USA auf, die gegen Venezuela verhängten wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen unverzüglich aufzuheben. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

CITES-Konferenz## Debatten über Schutz hunderter Tierarten in Genf

23. Juli 2019 - 0:00

München. - Elefant, Nashorn und Giraffe sind nur einige der Arten, über deren Schutz bei der kommenden 18. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) verhandelt wird. Die Konferenz findet vom 17. bis 28. August in Genf statt. Im Fokus der Weltartenschutzkonferenz stehen unter anderem zahlreiche Tierarten, die als Körperteile (Elfenbein, Nashorn-Horn, Felle, Häute, Knochen) oder Jagdtrophäen gehandelt werden.

Mittelmeer## Ärzte ohne Grenzen nimmt Seenotrettung wieder auf

22. Juli 2019 - 11:19

Berlin. - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat angekündigt, in Kürze wieder Seenotrettungsaktionen zu starten. Die Rückkehr ins Mittelmeer sei eine Antwort auf die "seit zwei Jahren andauernde Kampagne europäischer Regierungen mit dem Ziel, Seenotrettung zu verhindern, sowie auf die Normalisierung einer Politik, die zahlreiche Todesfälle im Mittelmeer und gewaltiges Leid im Konfliktgebiet in Libyen verursacht" habe, erklärte die Hilfsorganisation.

Kolumbien## Ehemalige Farc-Kämpfer beseitigen Landminen

22. Juli 2019 - 0:00

Freiburg. - In Kolumbien beteiligen sich erstmals ehemalige Kämpfer der Farc-Guerilla aktiv an der Beseitigung der von ihnen während des Bürgerkrieges landesweit gelegten Landminen. Das von Caritas Kolumbien initiierte Hilfsprojekt soll die Zivilbevölkerung besser vor den Gefahren der ungezählten, im Land vergrabenen Landminen schützen. Zugleich soll den Ex-Kombattanten die Gelegenheit gegeben werden, in der Vergangenheit begangenes Leid im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv wiedergutzumachen.

Agenda 2030## Hunger und soziale Ungleichheiten nehmen weiter zu

19. Juli 2019 - 11:34

Berlin. - Mit der Agenda 2030 wollen die UN-Mitgliedstaaten bis 2030 weltweit eine nachhaltige Entwicklung erreichen. "Dieses Ziel werden die Regierungen der Welt krachend verfehlen, wenn sie so weitermachen wie bisher", konstatierte der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Freitag in Berlin. Das zeige der erste globale Bericht zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, der beim Hochrangigen Politischen Forum (HLPF) in New York vorab in Auszügen vorgestellt wurde.

Jahresbericht## Caritas kritisiert weltweite Aufrüstungsspirale

19. Juli 2019 - 11:09

Freiburg. - Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international hat vor den Auswirkungen einer weltweiten Aufrüstungsspirale gewarnt. "Es ist nicht nachzuvollziehen, wenn auf weltpolitischer Ebene davon geredet wird, Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, während parallel dazu die Armeen hochgerüstet werden", sagte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Vorstellung des Jahresberichts von Caritas international in Freiburg.

World Vision## Alle Menschen brauchen Zugang zur Justiz

19. Juli 2019 - 0:00

New York. - Zum Abschluss des Hochrangigen Politischen Forums (HLPF) der Vereinten Nationen in New York hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision eine kritische Bilanz gezogen - besonders bezüglich des Nachhaltigkeitsziels 16. Die Staatengemeinschaft mache bisher wenig Fortschritte darin, friedliche Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufzubauen.

MISEREOR## Bundesregierung muss mutigere Politik machen

18. Juli 2019 - 11:41

Köln. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, bei der Verwirklichung der UN-Nachhaltigkeitsziele an Tempo zuzulegen. Trotz einiger Fortschritte hinke Deutschland ebenso wie die meisten anderen Länder der Erde bei seinen selbst gesteckten Vorhaben im Rahmen der Agenda 2030 deutlich hinterher, kritisierte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel bei der Vorstellung der Jahresbilanz seiner Organisation am Donnerstag in Köln.

USA## Flüchtlingskinder werden inhaftiert und schikaniert

18. Juli 2019 - 11:12

Berlin. - Die privat geführte Notunterkunft in Homestead, Florida, in der Kinder und Jugendliche untergebracht werden, die alleine in die USA einreisen, muss so schnell wie möglich geschlossen werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Amnesty-Bericht "No home for children: The Homestead 'Temporary Emergency' Facility". Amnesty-Researcher besuchten die Einrichtung im April und im Juli 2019. Teilweise waren dort fast 2.500 Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren untergebracht. Zurzeit sind dort knapp 2.000 Kinder in Haft.

Libyen## Bundesregierung soll Gefangene aus Internierungslagern in Sicherheit bringen

18. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Nach dem Luftangriff auf ein Internierungslager in Tripolis mit etwa 60 Toten Anfang Juli hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die Bundesregierung jetzt aufgefordert, Schutzsuchende aus Libyen in Sicherheit zu bringen. Das völkerrechtswidrige Zurückbringen von Bootsflüchtlingen nach Libyen durch die EU-unterstützte libysche Küstenwache müsse beendet werden.

Fairer Handel## Umsatz wuchs im Jahr 2018 um 15 Prozent

17. Juli 2019 - 11:18

Berlin. - Im Geschäftsjahr 2018 haben die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland 1,7 Milliarden Euro für Produkte aus Fairem Handel ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 15 Prozent. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Umsatz im Fairen Handel mehr als verdoppelt. Das hat das Forum Fairer Handel am Mittwoch in Berlin bekannt gegeben.

G7-Finanzministertreffen## Frauen brauchen Zugang zu Finanzdienstleistungen

17. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Am Mittwoch und Donnerstag treffen sich die G7-Finanzminister in der französischen Stadt Chantilly. Für Deutschland nimmt Finanzminister Olaf Scholz (SPD) an dem Treffen teil. Im Vorfeld hat die entwicklungspolitische Organisation ONE die G7-Finanzminister dazu aufgefordert, Frauen überall auf der Welt Zugang zu Finanzdienstleistungen zu verschaffen.

UN-Bericht## Zahl der Hungernden weltweit steigt auf 820 Millionen

16. Juli 2019 - 11:11

Berlin. - Rund 820 Millionen Menschen hatten 2018 nicht genug zu essen. Im Jahr davor waren es noch 811 Millionen. Damit ist der Hunger weltweit zum dritten Jahr in Folge gestiegen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten UN-Bericht "The State of Food Security and Nutrition in the World" hervor.

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