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Aktualisiert: vor 18 Stunden 17 Sekunden

Verteidigungshaushalt## Hilfsorganisationen wollen mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit

9. August 2019 - 0:00

Berlin. - Der Vorstoß der neuen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die Verteidigungsausgaben bis zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO zu steigern, hat koalitionsintern zu Streit geführt. Die Mitglieder des Bündnisses Entwicklung Hilft fordern angesichts der Diskussionen um den Verteidigungshaushalt eine Entkopplung der Militär- von den Entwicklungsausgaben und eine deutliche Steigerung der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit.

IPCC-Bericht## Oxfam fordert mehr Klimaschutz und Unterstützung armer Länder

8. August 2019 - 11:29

Berlin. - Anlässlich des am Donnerstag veröffentlichten Berichts des Weltklimarats IPCC zu Klimawandel und Land hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam mehr Klimaschutz und mehr Unterstützung für die ärmeren Länder beim Ausbau nachhaltiger, agro-ökologischer Anbauverfahren in der Landwirtschaft gefordert.

Vor UN-Sonderklimagipfel## Zivilgesellschaft fordert konkrete Fortschritte beim Klimaschutz

8. August 2019 - 0:00

Berlin. - Gut eineinhalb Monate vor dem Sonderklimagipfel des UN-Generalsekretärs António Guterres in New York (23. September) hat ein internationales Netzwerk aus Forschung und Umweltorganisationen konkrete Klimaschutzmaßnahmen von den Regierungen der G20-Staaten gefordert. Guterres hatte die Staaten aufgefordert, in diesen Tagen eine erste Zusammenfassung ihrer Pläne zu schicken, die sie zum Gipfel mitbringen werden – quasi als Eintrittskarte zum Gipfel. Guterres erwartet, dass die Staaten ambitioniertere Klimaschutzziele für 2030 ankündigen oder zumindest einen Prozess dafür starten. Zudem sollen alle Staaten ihre Politik am Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 orientieren.

Jemen-Krieg## In einem Jahr fast 1.000 Kinder getötet oder verletzt

7. August 2019 - 11:19

Berlin. - Vor einem Jahr wurden im Jemen bei einem Luftangriff auf einen Schulbus in der nordwestlichen Provinz Sa'ada 41 Schulkinder getötet und fast 600 verletzt. Seitdem sind 335 weitere Kinder durch Luftangriffe, Landminen und Granaten getötet und 590 zum Teil schwer verletzt worden. Darauf hat die internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam hingewiesen. Oxfam kritisiert den andauernden Waffenhandel mit Ländern der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition. Von der Bundesregierung fordert Oxfam, den Exportstopp für Waffenlieferungen zu verlängern und konsequenter umzusetzen.

Geplatzte Hoffnung## Bakterien können Plastik im Meer nicht zersetzen

7. August 2019 - 0:00

Warnemünde. - Bakterien sind definitiv nicht in der Lage, in die Meeresumwelt geratenes Plastik zu zersetzen und sie werden diese Fähigkeit voraussichtlich auch nicht evolutionär erwerben. Zu diesem Schluss kommen die Mikrobiologen Sonja Oberbeckmann und Matthias Labrenz vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in einer groß angelegten Übersichtsstudie über Biofilme auf Mikroplastik.

Jemen## Ernährung und Cholera-Bekämpfung im Fokus

6. August 2019 - 11:23

Berlin. - Der Jemen wird in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt-Land für die Diakonie Katastrophenhilfe. Durch die offizielle Registrierung in Aden im Juli kann die Hilfsorganisation Hilfsprojekte einfacher umsetzen. Dabei geht es vor allem darum, die Ernährungslage der Menschen zu verbessern und sie vor der tödlichen Infektionskrankheit Cholera zu schützen.

Schutz indigener Völker## Bündnis fordert Ratifizierung der ILO-Konvention 169

6. August 2019 - 0:00

Berlin. - Aus Anlass des Tages der indigenen Völker (9. August) hat Brot für die Welt darauf hingewiesen, dass der Lebensraum der indigenen Bevölkerung weltweit durch Wirtschaftsinteressen bedroht ist. Gemeinsam mit dem ILO 169-Koordinierungskreis forderte das evangelische Hilfswerk die Bundesregierung auf, die Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu ratifizieren. Die Konvention schützt indigene Völker vor Unterdrückung, Diskriminierung und Vertreibung.

Lebenslanges Lernen## Hamburg tritt UNESCO Global Network of Learning Cities bei

5. August 2019 - 11:35

Hamburg. - Die Stadt Hamburg ist als zweite deutsche Stadt dem UNESCO Global Network of Learning Cities (GNLC) beigetreten. Das GNLC vernetzt Städte, die lebenslanges Lernen ermöglichen und so zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beitragen. Die Deutsche UNESCO-Kommission begrüßte den Beitritt Hamburgs. Als erste deutsche Stadt war Gelsenkirchen dem GNLC beigetreten. Insgesamt gehören 170 Städte in 53 Ländern dem Netzwerk an.

Fairen Kaffee fördern## Niedrigpreise bedrohen Existenz von Kaffeebauern weltweit

5. August 2019 - 0:00

Köln. - Die internationalen Kaffeepreise bewegen sich seit Monaten auf extrem niedrigem Niveau. Der Weltmarktpreis für ein Pfund Arabica-Kaffee lag in der ersten Jahreshälfte zeitweise unter 88 US-Cent – ein historischer Tiefststand. Der Preisverfall bedroht die Existenz von Millionen Menschen, die Kaffee anbauen. Um die Kleinbauern stärker zu unterstützen, hat TransFair e.V. Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, fairen Kaffee zu fördern, die Kaffeesteuer für fairen Kaffee abzuschaffen und die Lebensgrundlagen für Kaffeebauern zu verbessern.

Mexiko## Das gefährlichste Land der Welt für Medienschaffende

2. August 2019 - 11:11

Berlin. - In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sind in Mexiko mindestens acht Journalistinnen und Journalisten wegen ihrer Arbeit ermordet worden - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Das letzte Opfer war Rogelio Barragán Pérez, Leiter des Nachrichtenportals Guerrero Al Instante, der am Dienstag im Bundesstaat Morelos tot aufgefunden wurde. Bereits vor dem Mord an Barragán Pérez hatte sich jeder vierte Todesfall von Medienschaffenden weltweit – 7 der 28 von Reporter ohne Grenzen (ROG) dokumentierten Fälle – in diesem Jahr in Mexiko ereignet.

Greenpeace-Umfrage## Große Mehrheit will keine Atomwaffen in Deutschland

2. August 2019 - 0:00

Hamburg. - 86 Prozent der Bundesbürger sind gegen die Stationierung von US-amerikanischen Atomwaffen und nuklearen Mittelstreckenraketen in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar von Mitte Juli im Auftrag von Greenpeace. Anlass ist der am 2. August auslaufende INF-Vertrag zwischen Russland und den USA über das Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen.

Trauriger Rekord## 2018 starben 12.000 Kinder in bewaffneten Konflikten

1. August 2019 - 11:19

Osnabrück. - Die Zahl der Kinder, die in bewaffneten Konflikten getötet oder verstümmelt wurden, ist im Jahr 2018 weiter gestiegen. Dies belegt ein UN-Bericht zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten, der in New York veröffentlicht wurde. Demnach wurden rund 12.000 Mädchen und Jungen im Jahr 2018 Opfer von Kriegen oder bewaffneten Konflikten.

Nordirak## CARE warnt vor nachlassender humanitärer Hilfe

1. August 2019 - 0:00

Berlin. - 2014 flohen hunderttausende Jesiden aufgrund von schrecklichen Angriffen und Verfolgungen aus dem Sindschar, einer Region im Irak, die zuvor wenig internationale Aufmerksamkeit erhalten hatte. Fünf Jahre danach warnt die internationale Hilfsorganisation CARE, ein weiterer Rückgang der humanitären Hilfsgelder für den Nordirak könnte zahlreiche Menschenleben gefährden.

Mosambik, Malawi, Simbabwe## Hilfsbedarf nach Wirbelstürmen ist noch immer groß

31. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Mitte März fegten innerhalb weniger Wochen zwei heftige Wirbelstürme mit Starkregenfällen über den Südosten Afrikas und hinterließen Zerstörung und Verzweiflung. Vier Monate danach leben zehntausende Menschen in den betroffenen Ländern Mosambik, Malawi und Simbabwe nach wie vor in provisorischen Notunterkünften und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Bündnis Entwicklung Hilft unterstützt die Menschen auch beim Wiederaufbau.

Venezuela## Mehr als vier Millionen Menschen haben ihre Heimat verlassen

30. Juli 2019 - 11:18

Bonn. - Mehr als vier Millionen Frauen, Kinder und Männer haben ihre Heimat Venezuela seit 2015 verlassen. Nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe gehören sie damit zu den größten vertriebenen Bevölkerungsgruppen weltweit. Aufgrund wachsender Gewalt und einer unsicheren Zukunft hält der Exodus aus Venezuela weiterhin an.

Fossile Energien## Lob von NGOs für Ausstiegspläne der EIB

30. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Die Europäische Investitionsbank (EIB) plant Medienberichten zufolge im Entwurf einer neuen Energierichtlinie, ab 2021 keine fossilen Energieprojekte mehr zu finanzieren. Stattdessen wolle sich die Bank auf Energieeffizienz besonders im Gebäudebereich konzentrieren sowie auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, Energiespeicherung und Transformation weg von fossilen Energien. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald lobt die EIB-Pläne.

Guatemala## Kontroverse um Vereinbarung mit den USA

29. Juli 2019 - 11:09

Washington. - Guatemalas Innenminister Enrique Degenhardt hat eine kontroverse Vereinbarung mit der US-Regierung unterzeichnet, die das mittelamerikanische Land de facto zu einem sicheren Drittstaat erklärt. Das guatemaltekische Verfassungsgericht hatte Präsident James Morales jedoch unlängst untersagt, einen Staatsvertrag ähnlichen Inhalts ohne Zustimmung des Kongresses zu unterschreiben. In Guatemala werde deshalb die Rechtmäßigkeit des nun unterschriebenen Übereinkommens bezweifelt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

Earth Overshoot Day## Müller fordert mehr Investitionen in den Klimaschutz

29. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Am 29. Juli ist das weltweite Guthaben an natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Der "Earth Overshoot Day" oder "Erdüberlastungstag" markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viele Ressourcen beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert deshalb mehr Investitionen in den Klimaschutz und ein Förderprogramm für erneuerbare Energien in Afrika.

Horn von Afrika## Dürre bedroht Leben von 15 Millionen Menschen

26. Juli 2019 - 0:00

Berlin. - Mehr als 15 Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend humanitäre Hilfe, da Äthiopien, Kenia und Somalia erneut von einer Dürre heimgesucht werden. Doch die internationale Gemeinschaft reagiere bislang unzureichend auf die drohende Katastrophe und gefährde damit Millionen Menschenleben, kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht.

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