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Nachhaltigkeit unternehmerisch umsetzen
Aktualisiert: vor 32 Minuten 10 Sekunden

Zweiter MERU-Praxisdialog zum Thema Rebound-Effekte in Unternehmen

6. November 2019 - 14:53

Nach dem erfolgreichen Start der Praxisdialog-Reihe im Juni veranstaltet das vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Ganzheitliches Management von Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen“ (MERU) für interessierte Unternehmen den zweiten Praxisdialog zu diesem wichtigen Umweltthema. Thema des 2. Praxisdialogs ist „Effizienz wirksam umsetzen – Die Erfassung von Rebound-Effekten in Unternehmen“.

Interessierte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zu dem Praxis-Workshop am 28. November 2019 in Stuttgart eingeladen, um diese Fragen zu diskutieren. Die Veranstaltung wird diesmal durch den Projektpartner Umwelttechnik Baden-Württemberg  ausgerichtet.

Das bietet der Workshop:
– Einblicke in den Stand der Wissenschaft
durch Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger, Leuphana Universität Lüneburg & Dr. Nele Kampffmeyer, Öko-Institut
   – Praxis-Inputs aus der Initiative „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ und der betrieblichen Energiemanagement-Beratung
   – Diskussion in Arbeitsgruppen

Wann? 28. November 2019 | 10-17 Uhr
Wo? Sparkassenakademie, Pariser Platz 3 A, 70173 Stuttgart
Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum bis zum 24. November hier an. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Das Programm finden Sie hier, Informationen zu Rebound-Effekten hier.

Kategorien: Hamburg

Wollmilchsau oder Spezialist?

24. Oktober 2019 - 11:37

Kein Entweder-oder, sondern Sinn und Karriere. Das versprechen Stellenbeschreibungen wie Chief Sustainability Officer, Nachhaltigkeitsmanager*in, CSR-Expert*in oder Sustainability Director.

Was CSR Manager*innen können müssen und was sie im Arbeitsalltag erwartet, haben wir im Jobportrait „Wollmilchsau oder Spezialist – Das machen CSR Manager*innen“ für das Magazin der Plattform GoodJobs zusammengefasst.

Nachhaltigkeitsmanager*innen im Portrait

Wie sieht das in der Praxis aus und was bringt der MBA Sustainability Management dabei? Das zeigen zum Beispiel diese Beiträge aus der Reihe „Studierende im Portrait“ der Leuphana.

Olaf Wit­ten­burg ist MBA-Absolvent und Af­ter-Sa­les-Ma­na­ger bei ei­ner großen Elek­tro­nik-Han­dels­ket­te und als Nach­hal­tig­keits­be­auf­trag­ter für über 400 Fi­lia­len in Deutsch­land zuständig. Zum Portrait

Charlotte Klement stu­diert seit 2018 be­rufs­be­glei­tend den MBA Sustaina­bi­li­ty Ma­nage­ment und ar­bei­tet bei ei­nem Bio-An­bau­ver­band – nach Stationen in Pa­ris, Lon­don und der Ka­ri­bik wieder in ihrer Heimatstadt Lüneburg. Zum Portrait

Fotos: Titel © Izuddin Helmi Adnan – Unsplash / Portraits Olaf Wittenburg & Charlotte Klement © Leuphana

Kategorien: Hamburg

Podcast mit Prof. Stefan Schaltegger

26. September 2019 - 13:29

Prof. Stefan Schaltegger war zu Gast im neuen Lifeverde-Podcast von Marcus Noack.  Wie und wo kann man Nachhaltigkeit studieren? Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Wirtschaft? Was muss sich gesellschaftlich ändern? Und wie können wir alle nachhaltiger leben?

Auf diese und mehr Fragen gibt der Podcast Antworten. Reinhören!

Weitere Folgen gibt es hier.

Kategorien: Hamburg

CSM feiert 36 Master of Sustainable Business Administration

24. September 2019 - 13:51

Lernen, diskutieren, netzwerken, Hüte werfen, feiern: Zu den jährlichen Home Coming Days (HCD) versammelten sich rund 120 Studierende und Absolvent*innen des MBA Sustainability Management auf dem Campus in Lüneburg. Bevor 36 Absolvent*innen feierlich verabschiedet wurden, diskutierten die Gäste bei einer Fachkonferenz, welche Bedeutung die UN Sustainable Development Goals (SDG) in der Praxis haben.

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Bilder: ©Leuphana, Patricia Jäger

Die SDG sind ein wichtiger Rahmen; da waren sich alle Referent*innen – von Traditionsunternehmen über Zivilgesellschaft bis zu Start-Ups – einig. Angie Kiefle vom Impact Hub Dresden bezeichnete sie als „Sprache, die global verstanden wird“, Georg Hoffmann, Nachhaltigkeitsmanager bei Ritter Sport, als international unstrittiges Rahmenwerk: „Wir haben nicht mehr so viel auf dem Planeten, wo wir uns einig sind“. Dr. Saskia Juretzek, Senior Manager Sustainability bei der Allianz, mahnte, man müsse aufpassen, dass man an Themen arbeitet und sich nicht mit Rahmenwerken überfrachtet. Die präsentierten Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung hatten eine große Bandbreite: BASF integriert SDGs in die Portfoliosteuerung  und schafft Anreize für besonders nachhaltige und zugleich ökonomisch erfolgreiche Produkte, Ritter Sport setzt auf eine eigene Kakaoplantage, auf der ökologisch und sozial verträglich angebaut wird, Goldeimer fördert mit nachhaltigen Komposttoiletten Sanitärprojekte weltweit und Kevin Fuchs baut mit Gexsi eine Charity-Suchmaschine, die mit jeder Anfrage sozial-innovative Projekte fördert. Gute Lösungen sind dringend nötig: „Was die SDG angeht, sind wir alle Entwicklungsländer, haben Nachholbedarf“, machte Katrin Kolbe (Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.) deutlich.

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Bilder: © Centre for Sustainability Management, Anna Lorscheider

Um Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung ging es auch bei der feierlichen Titelverleihung im Glockenhaus. „Sie dürfen, sollen und können wertvolle Beiträge für eine nachhaltigere Entwicklung leisten. Das Gute bei den Nachhaltigkeitsherausforderungen ist, dass qualifizierten Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten die Arbeit nicht ausgeht!“, gibt Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger den frischgebackenen Absolvent*innen vor der Urkundenübergabe auf der Weg. In seiner Rede skizziert er eine Welt, die von vielen gesellschaftlichen und ökologischen Problemen geprägt ist: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Plastikflut, Politikversagen, Polarisierung, Popularisierung – und mehr Herausforderungen, die sich ändern, in ihrem Ausmaß aber nicht unbedingt kleiner werden. Die Krisen zu benennen, sei richtig. Jammern und über die Un-Nachhaltigkeit der Welt zu weinen, sei aber nicht ausreichend.

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Neben kontinuierlicher Begeisterung für Nachhaltigkeit wünscht er den Absolvent*innen auch eine Portion Naivität und Selbstüberschätzung, da gerade das in vielen Fällen Lösungen erst ermögliche.

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Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle freute sich in seinem Beitrag, dass Nachhaltigkeit nun in Bewegung kommt: „Wenn wir nicht alle etwas tun, dann hat unsere Welt keine Zukunft.“ Er forderte die Absolvent*innen auf, auf das Gelernte zu vertrauen und Biss zu zeigen.

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Was die Absolvent*innen in den Stuhlreihen des Glockenhauses selbst mit dem MBA Sustainability Management verbinden, berichteten Julia Selle und Swantje Lehners  im Absolvent*innenbeitrag. „Was ist das Wichtigste, das du mitnimmst?“ und „Was hat sich während der Studienzeit für dich verändert?“ – diese Fragen haben die beiden ihren Kommiliton*innen gestellt. Eine kleine Auswahl der Antworten:

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Bei der feierlichen Titelverleihung sprachen Patricia Siebel (edding AG) und Thorsten Kiehn (Coca Cola European Partners Deutschland GmbH) als Workshop-Partner des MBA Grußworte. In der Abschlussphase ihres Studiums erarbeiten alle Absolvent*innen in einem einwöchigen Praxisworkshop vor Ort Nachhaltigkeitslösungen für Unternehmen. Häufig setzen die Unternehmen die vorgeschlagenen Lösungen um: Coca Cola hat beispielsweise die Verpackung optimiert, Einwegplastikbecher aus den Kaffeeautomaten verbannt und einen regelmäßigen Corporate Volunteering Tag für Nachhaltigkeit eingeführt, edding recycelt Produkte aus Rücknahmeboxen jetzt mit kürzeren Wegen und hat das Thema Verpackungen angepackt, um Kunststoffe zu reduzieren.

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Über 650 Studierende und Alumni und über 50 Praxis- und Kooperationspartner bilden inzwischen das größte Netzwerk zum Thema Nachhaltigkeitsmanagement – ihr Zuhause ist das CSM der Leuphana. Alle, die zukünftig auch als Nachhaltigkeitsexpert*innen ihren Hut werfen möchten, können sich für den kommenden Studienstart des MBA Sustainability Management im Frühjahr 2020 bis 30. September bewerben.

Kategorien: Hamburg

NIREM-Veranstaltungen für Unternehmen

12. September 2019 - 9:33

Von Smart Factory bis Tech for Good: Im September und November gibt es im Rahmen des Projektes NIREM (Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand) spannende Veranstaltungen für Unternehmen.  Am 25. September werden gemeinsam mit der Leuphana Lernfabrik Nachhaltigkeitskonzepte der Industrie 4.0 diskutiert. Der Workshop Digital.Regional.Kompetent am 14. November befasst sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Organisationen.

25.09. – Leuphana Lernfabrik – Erleben.Optimieren.Umsetzen

Welche modernen Produktions- und Logistiksysteme gibt es und wie kann man sie optimieren?
Durch die Zusammenarbeit mit der Leuphana Lernfabrik wird NIREM-Kooperationspartnern, interessierten Unternehmen und Studierenden des MBA Sustainability Management die Möglichkeit geboten, Produktionsstätten neu zu erleben, zu optimieren und innovative Ansätze umzusetzen. Die Teilnehmenden lernen moderne Produktions- und Logistiksysteme kennen und verstehen. Ausgehend von ineffizienten und ineffektiven Prozessen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Basis der Lean Production-Methoden in den Bereichen Fertigung, Montage und Logistik Lösungsansätze zur Optimierung. Ziel ist auch Nachhaltigkeitspotentiale moderner Produktions- und Logistiksysteme (z.B. Ressourcen- und Materialeffizienz) zu reflektieren und diskutieren. Neben Vertreter*innen von produzierenden Unternehmen können auch fach­frem­de Teil­neh­mer*innen ein grund­le­gen­des Verständ­nis von indus­tri­el­ler Pro­duk­ti­on und Lo­gis­tik ent­wi­ckeln. Mehr zur Veranstaltung.

  • 25. September 2019, 10 – 14:30 Uhr
  • Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Lernfabrik
  • Anmeldung: bis zum 18. Sep­tem­ber hier, die Teilnahme ist kostenfrei

14.11. – Regional.Digital.Kompetent – Digitalisierung in Organisationen nachhaltig gestalten

Tech for Good oder Tech for Fu­ture: Di­gi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit sind brand­ak­tu­el­le The­men in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on. Führt ein Mehr an Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung aber au­to­ma­tisch zu ei­nem Mehr an Nach­hal­tig­keit? Oder kom­pen­sie­ren die berüch­tig­ten Re­bound-Ef­fek­te die ver­meint­li­chen Vor­tei­le der Di­gi­ta­li­sie­rung? Wie muss Di­gi­ta­li­sie­rung ge­dacht und ge­stal­tet wer­den, so dass sie der Nach­hal­tig­keit dient? In der Ver­an­stal­tung re­gio­nal.di­gi­tal.kom­pe­tent diskutieren Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten aus Po­li­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft diese Fragen.An­sch­ließend wer­den dazu auf ei­nem „Markt­platz“ er­folg­rei­che Bei­spie­le aus der Re­gi­on vor­ge­stellt.

Die Pro­jek­te NIREM – Nachhaltigkeitsinnovationen im reginalen Mittelstand und Digital Knowledge Transfer veranstalten Regional.Digital.Kompetent zu­sam­men mit nachhaltig.digital . Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kategorien: Hamburg

„Mein Weg zu 100% digitaler Nachhaltigkeit“

9. September 2019 - 9:28

Von Lüneburg aus zu 100 % Nachhaltigkeit. Mehr als 650 Studierende und Alumni des MBA Sustainability Management sorgen in allen Ecken der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Nachhaltigkeitsfortschritte. Diese Beitragsreihe erzählt von Wegen im, mit und nach dem MBA Sustainability Management.

„Mein Weg zu 100 % digitaler Nachhaltigkeit“ von Dr. Saskia Dörr, Absolventin 2012:

„Die Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele durch über 150 Nationen stellt eine der großartigsten Errungenschaft unserer Zeit dar. Doch wir wissen: in der Umsetzung hängt die Weltgemeinschaft und auch Deutschland hinterher. Nicht zuletzt deswegen wird aktuell Digitalisierung häufig im Nachhaltigkeitskontext genannt, denn digitale Technologien könnten das Erreichen der SDG beschleunigen. Sogar bis zur Hälfte der CO2-Emissionen, die bis zum Jahr 2030 in Deutschland eingespart werden sollen, könnte die  Digitalisierung bringen, davon geht die Bitkom aus. Weitere Chancen z.B. für Bildung, Gesundheit und Ernährung kommen hinzu.

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Aber leider sind die Digitaltechnologien keine „Wunderwaffen“ und der digitale Wandel zeigt bereits eine Reihe bedenklicher „Nebenwirkungen“: Ein Viertel aller Deutschen – immerhin 16 Millionen – sieht sich aufgrund fehlender Kompetenzen im „digitalen Abseits“. Immerhin 33% aller 30- bis 49%jährigen – das Gros gehört zur Generation X – fühlt sich hilflos den Gefahren des Internets ausgesetzt. Nur 11% aller Kinder können programmieren und damit die Welt der Algorithmen und Daten gestalten. Die Dynamik des Wandels vergrößert den „digitalen Graben“ und hängt gesellschaftliche Gruppen in Bezug auf die gesellschaftliche Teilhabe, Vereinfachung des Lebens  oder Jobfähigkeit ab. Die von den meisten bevorzugten Online Services führen zu innerstädtischem Strukturwandel. Und mit ihrem unendlichen „Energiehunger“ – bereits in diesem Jahr soll die Blockchain 0,6 % des weltweiten Stroms verbrauchen – treibt die Digitalisierung selbst den Klimawandel voran.

Digitalisierung zeigt sich uns heute in beschleunigter Veränderung unserer Lebens- und Arbeitswelt, steigender globale Verflechtung, stärkerer Kommerzialisierung und mehr Alltagskomplexität. Sie steht damit den „vier E“ – Entschleunigung, Entflechtung, Entkommerzialisierung und Entrümpelung – die Wolfgang Sachs als „Merkposten für einen mass-vollen Wirtschaftsstil“ beschrieb, entgegen. Also eher weniger, als nach mehr Nachhaltigkeit?

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Dennoch: Ich persönlich kann mir durchaus eine analog-digital integrierte Gesellschaft vorstellen, die smarter, fairer und umweltfreundlicher ist! Aber für einen gemeinwohlorientierten digitalen Wandel benötigen wir Engagement in Politik, öffentlichen Organisationen, Stiftungen und weiteren Teilen der Zivilgesellschaft. Und verantwortungsvolle Unternehmer, die nicht alles ausreizen, was geht. Diese Handlungslücke der Nachhaltigkeit zu schließen, ist für mich eine der ganz großen Herausforderungen der nächsten Dekade.

Wie sich die Entwicklung der Digitaltechnologien beschleunigen würde, habe ich im Jahr 2012 als ich meine Masterarbeit über „Wertsteigerung durch Nachhaltigkeitsintegration bei Telekommunikationsunternehmen“ verfasste, wahrlich nicht kommen sehen.  Durch die „digitale Revolution“ scheinen die Beobachtungen von damals wie unter einem Vergrößerungsglas und zeigen nun Bedeutung für unsere gesellschaftliche Zukunft. Sowohl das Digital-Know-How aus meiner langjährigen Laufbahn in der Telekommunikationsbranche als auch meine Nachhaltigkeitsexpertise sind jetzt bei der Beratung von Verwaltung, Organisationen und Unternehmen zu Digitalisierung für Mensch und Gemeinwohl gefordert.

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Ich empfinde es als Privileg, dass ich auch durch den MBA Sustainability Management am CSM in Lüneburg auf diese Weise an der Gestaltung der Zukunft beteiligt sein kann. Der MBA-Studiengang hat mein Leben beruflich wie persönlich im besten Sinne „disruptiert“ und ich danke Prof. Stefan Schaltegger, Dr. Holger Petersen, Dr. Charlotte Hesselbarth und dem ganzen wunderbaren CSM-Team für die Begleitung durch eine nicht immer einfache Zeit. Herzlichen Glückwunsch zum 15ten!“

Über Saskia Dörr
Dr. Saskia Dörr ist Nachhaltigkeitsmanagerin und Digitalexpertin mit über zwanzig Jahren Erfahrung in Management-Positionen der Informations- und Kommunikationsbranche. Als Gründerin der Unternehmensberatung WiseWay unterstützt sie ihre Kunden auf dem Weg zu einer nachhaltigen und ethischen Digitalisierung im Sinne einer Corporate Digital Responsibility. Für Studierende des MBA Sustainability Management und Mitglieder des CSM Alumni e.V. bietet sie im November ein Webinar zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit an.

Bildquelle: © BOSSE UND MEINHARD

Dieser Beitrag ist Teil der Festschrift ‚15 Jahre MBA Sustainability Management‘. Mehr Infos zum MBA Sustainability Management und zur Bewerbung für einen der kommenden Jahrgänge finden Sie hier.

Kategorien: Hamburg

Q&A-Webinar am 5.9: Zukunft managen – aber wie?

22. August 2019 - 12:55

Sie fragen, wir antworten. Warum Nachhaltigkeitsmanagement studieren? Was und wie lernt man im MBA Sustainability Management? Wie lassen sich Prüfungen und Beruf vereinbaren? Was immer Sie zum MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement wissen möchten, fragen Sie einfach. Am 5.9 ab 18.30 Uhr stehen MBA-Studierende im digitalen Konferenzraum Rede und Antwort.

  • Datum: Dienstag, den 05. September 2019
  • Zeit: 18.30 Uhr bis 19:15 Uhr
  • Format: Online-Webinar // Q&A-Session
Fragen und Antworten zum MBA Sustainability Management

Nach einem kurzen Impuls zu Inhalten und Studienbedingungen des weltweit ersten „Green MBA“ haben Interessent*innen die Möglichkeit gezielt Fragen zu stellen. Und zwar denen, die aus erster Hand vom Studium berichten können: Studierenden des MBA Sustainability Management.

Julia Lenninghausen

15. Jahrgang
des MBA Sustainability Management

 text weiß

Dominique Breuer

16. Jahrgang
des MBA Sustainability Management

 text weiß

Gründe für mein MBA Studium jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10186-1 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10186-1'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Der Wunsch, mein Herzensthema Nachhaltigkeit weiter zu vertiefen und es zukünftig mit meinem bisherigen Werdegang verbinden zu können. Julia Lenninghausen jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10186-2 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10186-2'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Meine professionelle Expertise zum Thema Nachhaltigkeit vertiefen. Entwicklung vom Denken und Reden hin zum Handeln. Dominique Breuer

Anna Michalski, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Sustainability Management und zuständig für die Interessent*innenberatung für den MBA Sustainability Management, führt durch das Q&A-Webinar.

Anmeldung – so sind Sie dabei
  • Bitte melden Sie sich über dieses Formular an. Nach Ihrer Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen weitere Infos und einen Zugangslink zum digitalen Konferenzraum zu. Kurz vor der Veranstaltungverschicken wir zusätzlich einen Reminder.
  • Anrede*FrauHerr
  • Name Vorname Nachname
  • E-Mail*
  • Datenschutz gelesen*Ja, ich möchte teilnehmenNein, keine TeilnahmeIm Zuge Ihrer Teilnahme verarbeiten wir Ihre Daten und schicken Ihnen per Mail die Zugangsinfos. Sie sind einverstanden, dass wir Ihre persönliche Information (wie z. B. Name und E-Mailadresse) für diesen Zweck und für eine sporadische Kommunikation des CSM zum MBA Sustainability Management mit Ihnen speichern. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen (opt-out), wodurch wir uns verpflichten, Ihre personenbezogenen Daten umgehend zu löschen. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise auf der Webseite.
  • NameDieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
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Anna Michalski

Studienberatung & Marketing
E-Mail: csm-kommunikation@leuphana.de
Fon: 04131-677 2229

Zu weiteren Infos zum Studiengang und zur Online-Bewerbung (Bewerbungsfrist: 30.09)

Kategorien: Hamburg

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“

12. August 2019 - 20:05

Von Lüneburg aus zu 100 % Nachhaltigkeit. Mehr als 650 Studierende und Alumni des MBA Sustainability Management sorgen in allen Ecken der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Nachhaltigkeitsfortschritte. Diese Beitragsreihe erzählt von Wegen im, mit und nach dem MBA Sustainability Management.

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“ von Désirée Schubert, Absolventin 2009 und Geschäftsführerin Fährmann Unternehmensberatung GmbH:

„Bereits am ersten Tag der Einführungsveranstaltung in Lüneburg traf ich eine Gleichgesinnte, mit der ich alle Höhen und Tiefen des MBAs durchleben sollte. Das war ein großes Glück, denn als Einzelkämpferin ist das Nebeneinander von Beruf und Studium nur schwer zu stemmen. Um es mit den Fantastischen Vier zu sagen: „denn nur zusammen ist man nicht allein“. Die Gemeinschaft in unserem Jahrgang – es war der vierte – war für mich entscheidend für den eigenen Erfolg im Studium und auch danach.

jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10129-1 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10129-1'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Désirée Schubert

Mit jedem Modul hatte man inhaltliche Herausforderungen zu knacken, nicht selten gepaart mit organisatorischen und kooperativen. Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Jede Präsenzveranstaltung in Lüneburg war verwoben mit der schönen Stadt, mit ihrer Unaufgeregtheit und dem zwischenmenschlichen „Drumherum“.

Der MBA Sustainability Management ist für mein berufliches Vorankommen Meilenstein und Wendepunkt zugleich. Mit ihm habe ich die beruflichen Weichen inhaltlich und auch mich selbst mental neu (ein-)gestellt.

Der MBA führte mich über viele Stationen, u.a. Vorstand des SustainCo Beraternetzes, Nachhaltigkeitsverantwortliche des Branchennetzwerks der Assekuranz (AMC), Studienautorin zur CSR-Kommunikation der Versicherungswirtschaft samt Buchauskopplung bei Springer, Expertin für verständliche Kommunikation bis zur Geschäftsführerin meines eigenen Unternehmens. Wo, wenn nicht in Lüneburg, hätte ich wohl meine heutigen Mitstreiterinnen für eine gemeinsame Firmengründung treffen sollen?

jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10129-2 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10129-2'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); „Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft.“ Désirée Schubert

Mit meinen Geschäftspartnerinnen Meike Frese und Elsa Pieper habe ich vor drei Jahren die Fährmann Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in München und Köln gegründet. Wir beraten und begleiten Unternehmen, die sich nachhaltig transformieren wollen, im In- und Ausland zu wertebasierter Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsstrategie und -kommunikation. Hier fließen alle meine Learnings und Stationen bestens zusammen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Abschlussrede von Prof. Schaltegger zur feierlichen Übergabe meines MBA-Titels. Der Begriff, der darin am häufigsten fiel, war Frustration. Zu dem Anlass sicherlich nicht unbedingt das, was man hören möchte, aber es steckt auch ein großes Stück Wahrheit darin. Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft. Und: es geht nicht allein. Wer viel erreichen will, braucht fähige Mitstreiter mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Kompetenzen – und letztlich mehr als zwei Schultern, auf denen sich die Herausforderungen verteilen lassen.“

Bildquelle: Désirée Schubert

Dieser Beitrag ist Teil der Festschrift ‚15 Jahre MBA Sustainability Management‘. Mehr Infos zum MBA Sustainability Management und zur Bewerbung für einen der kommenden Jahrgänge finden Sie hier.

Kategorien: Hamburg