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Nachhaltigkeit unternehmerisch umsetzen
Aktualisiert: vor 10 Stunden 32 Minuten

NIREM-Veranstaltungen für Unternehmen

12. September 2019 - 9:33

Von Smart Factory bis Tech for Good: Im September und November gibt es im Rahmen des Projektes NIREM (Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand) spannende Veranstaltungen für Unternehmen.  Am 25. September werden gemeinsam mit der Leuphana Lernfabrik Nachhaltigkeitskonzepte der Industrie 4.0 diskutiert. Der Workshop Digital.Regional.Kompetent am 14. November befasst sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Organisationen.

25.09. – Leuphana Lernfabrik – Erleben.Optimieren.Umsetzen

Welche modernen Produktions- und Logistiksysteme gibt es und wie kann man sie optimieren?
Durch die Zusammenarbeit mit der Leuphana Lernfabrik wird NIREM-Kooperationspartnern, interessierten Unternehmen und Studierenden des MBA Sustainability Management die Möglichkeit geboten, Produktionsstätten neu zu erleben, zu optimieren und innovative Ansätze umzusetzen. Die Teilnehmenden lernen moderne Produktions- und Logistiksysteme kennen und verstehen. Ausgehend von ineffizienten und ineffektiven Prozessen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Basis der Lean Production-Methoden in den Bereichen Fertigung, Montage und Logistik Lösungsansätze zur Optimierung. Ziel ist auch Nachhaltigkeitspotentiale moderner Produktions- und Logistiksysteme (z.B. Ressourcen- und Materialeffizienz) zu reflektieren und diskutieren. Neben Vertreter*innen von produzierenden Unternehmen können auch fach­frem­de Teil­neh­mer*innen ein grund­le­gen­des Verständ­nis von indus­tri­el­ler Pro­duk­ti­on und Lo­gis­tik ent­wi­ckeln. Mehr zur Veranstaltung.

  • 25. September 2019, 10 – 14:30 Uhr
  • Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Lernfabrik
  • Anmeldung: bis zum 18. Sep­tem­ber hier, die Teilnahme ist kostenfrei

14.11. – Regional.Digital.Kompetent – Digitalisierung in Organisationen nachhaltig gestalten

Tech for Good oder Tech for Fu­ture: Di­gi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit sind brand­ak­tu­el­le The­men in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on. Führt ein Mehr an Di­gi­ta­li­sie­rung und Au­to­ma­ti­sie­rung aber au­to­ma­tisch zu ei­nem Mehr an Nach­hal­tig­keit? Oder kom­pen­sie­ren die berüch­tig­ten Re­bound-Ef­fek­te die ver­meint­li­chen Vor­tei­le der Di­gi­ta­li­sie­rung? Wie muss Di­gi­ta­li­sie­rung ge­dacht und ge­stal­tet wer­den, so dass sie der Nach­hal­tig­keit dient? In der Ver­an­stal­tung re­gio­nal.di­gi­tal.kom­pe­tent diskutieren Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten aus Po­li­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft diese Fragen.An­sch­ließend wer­den dazu auf ei­nem „Markt­platz“ er­folg­rei­che Bei­spie­le aus der Re­gi­on vor­ge­stellt.

Die Pro­jek­te NIREM – Nachhaltigkeitsinnovationen im reginalen Mittelstand und Digital Knowledge Transfer veranstalten Regional.Digital.Kompetent zu­sam­men mit nachhaltig.digital . Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kategorien: Hamburg

„Mein Weg zu 100% digitaler Nachhaltigkeit“

9. September 2019 - 9:28

Von Lüneburg aus zu 100 % Nachhaltigkeit. Mehr als 650 Studierende und Alumni des MBA Sustainability Management sorgen in allen Ecken der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Nachhaltigkeitsfortschritte. Diese Beitragsreihe erzählt von Wegen im, mit und nach dem MBA Sustainability Management.

„Mein Weg zu 100 % digitaler Nachhaltigkeit“ von Dr. Saskia Dörr, Absolventin 2012:

„Die Verabschiedung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele durch über 150 Nationen stellt eine der großartigsten Errungenschaft unserer Zeit dar. Doch wir wissen: in der Umsetzung hängt die Weltgemeinschaft und auch Deutschland hinterher. Nicht zuletzt deswegen wird aktuell Digitalisierung häufig im Nachhaltigkeitskontext genannt, denn digitale Technologien könnten das Erreichen der SDG beschleunigen. Sogar bis zur Hälfte der CO2-Emissionen, die bis zum Jahr 2030 in Deutschland eingespart werden sollen, könnte die  Digitalisierung bringen, davon geht die Bitkom aus. Weitere Chancen z.B. für Bildung, Gesundheit und Ernährung kommen hinzu.

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Aber leider sind die Digitaltechnologien keine „Wunderwaffen“ und der digitale Wandel zeigt bereits eine Reihe bedenklicher „Nebenwirkungen“: Ein Viertel aller Deutschen – immerhin 16 Millionen – sieht sich aufgrund fehlender Kompetenzen im „digitalen Abseits“. Immerhin 33% aller 30- bis 49%jährigen – das Gros gehört zur Generation X – fühlt sich hilflos den Gefahren des Internets ausgesetzt. Nur 11% aller Kinder können programmieren und damit die Welt der Algorithmen und Daten gestalten. Die Dynamik des Wandels vergrößert den „digitalen Graben“ und hängt gesellschaftliche Gruppen in Bezug auf die gesellschaftliche Teilhabe, Vereinfachung des Lebens  oder Jobfähigkeit ab. Die von den meisten bevorzugten Online Services führen zu innerstädtischem Strukturwandel. Und mit ihrem unendlichen „Energiehunger“ – bereits in diesem Jahr soll die Blockchain 0,6 % des weltweiten Stroms verbrauchen – treibt die Digitalisierung selbst den Klimawandel voran.

Digitalisierung zeigt sich uns heute in beschleunigter Veränderung unserer Lebens- und Arbeitswelt, steigender globale Verflechtung, stärkerer Kommerzialisierung und mehr Alltagskomplexität. Sie steht damit den „vier E“ – Entschleunigung, Entflechtung, Entkommerzialisierung und Entrümpelung – die Wolfgang Sachs als „Merkposten für einen mass-vollen Wirtschaftsstil“ beschrieb, entgegen. Also eher weniger, als nach mehr Nachhaltigkeit?

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Dennoch: Ich persönlich kann mir durchaus eine analog-digital integrierte Gesellschaft vorstellen, die smarter, fairer und umweltfreundlicher ist! Aber für einen gemeinwohlorientierten digitalen Wandel benötigen wir Engagement in Politik, öffentlichen Organisationen, Stiftungen und weiteren Teilen der Zivilgesellschaft. Und verantwortungsvolle Unternehmer, die nicht alles ausreizen, was geht. Diese Handlungslücke der Nachhaltigkeit zu schließen, ist für mich eine der ganz großen Herausforderungen der nächsten Dekade.

Wie sich die Entwicklung der Digitaltechnologien beschleunigen würde, habe ich im Jahr 2012 als ich meine Masterarbeit über „Wertsteigerung durch Nachhaltigkeitsintegration bei Telekommunikationsunternehmen“ verfasste, wahrlich nicht kommen sehen.  Durch die „digitale Revolution“ scheinen die Beobachtungen von damals wie unter einem Vergrößerungsglas und zeigen nun Bedeutung für unsere gesellschaftliche Zukunft. Sowohl das Digital-Know-How aus meiner langjährigen Laufbahn in der Telekommunikationsbranche als auch meine Nachhaltigkeitsexpertise sind jetzt bei der Beratung von Verwaltung, Organisationen und Unternehmen zu Digitalisierung für Mensch und Gemeinwohl gefordert.

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Ich empfinde es als Privileg, dass ich auch durch den MBA Sustainability Management am CSM in Lüneburg auf diese Weise an der Gestaltung der Zukunft beteiligt sein kann. Der MBA-Studiengang hat mein Leben beruflich wie persönlich im besten Sinne „disruptiert“ und ich danke Prof. Stefan Schaltegger, Dr. Holger Petersen, Dr. Charlotte Hesselbarth und dem ganzen wunderbaren CSM-Team für die Begleitung durch eine nicht immer einfache Zeit. Herzlichen Glückwunsch zum 15ten!“

Über Saskia Dörr
Dr. Saskia Dörr ist Nachhaltigkeitsmanagerin und Digitalexpertin mit über zwanzig Jahren Erfahrung in Management-Positionen der Informations- und Kommunikationsbranche. Als Gründerin der Unternehmensberatung WiseWay unterstützt sie ihre Kunden auf dem Weg zu einer nachhaltigen und ethischen Digitalisierung im Sinne einer Corporate Digital Responsibility. Für Studierende des MBA Sustainability Management und Mitglieder des CSM Alumni e.V. bietet sie im November ein Webinar zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit an.

Bildquelle: © BOSSE UND MEINHARD

Dieser Beitrag ist Teil der Festschrift ‚15 Jahre MBA Sustainability Management‘. Mehr Infos zum MBA Sustainability Management und zur Bewerbung für einen der kommenden Jahrgänge finden Sie hier.

Kategorien: Hamburg

Q&A-Webinar am 5.9: Zukunft managen – aber wie?

22. August 2019 - 12:55

Sie fragen, wir antworten. Warum Nachhaltigkeitsmanagement studieren? Was und wie lernt man im MBA Sustainability Management? Wie lassen sich Prüfungen und Beruf vereinbaren? Was immer Sie zum MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement wissen möchten, fragen Sie einfach. Am 5.9 ab 18.30 Uhr stehen MBA-Studierende im digitalen Konferenzraum Rede und Antwort.

  • Datum: Dienstag, den 05. September 2019
  • Zeit: 18.30 Uhr bis 19:15 Uhr
  • Format: Online-Webinar // Q&A-Session
Fragen und Antworten zum MBA Sustainability Management

Nach einem kurzen Impuls zu Inhalten und Studienbedingungen des weltweit ersten „Green MBA“ haben Interessent*innen die Möglichkeit gezielt Fragen zu stellen. Und zwar denen, die aus erster Hand vom Studium berichten können: Studierenden des MBA Sustainability Management.

Julia Lenninghausen

15. Jahrgang
des MBA Sustainability Management

 text weiß

Dominique Breuer

16. Jahrgang
des MBA Sustainability Management

 text weiß

Gründe für mein MBA Studium jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10186-1 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10186-1'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Der Wunsch, mein Herzensthema Nachhaltigkeit weiter zu vertiefen und es zukünftig mit meinem bisherigen Werdegang verbinden zu können. Julia Lenninghausen jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10186-2 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10186-2'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Meine professionelle Expertise zum Thema Nachhaltigkeit vertiefen. Entwicklung vom Denken und Reden hin zum Handeln. Dominique Breuer

Anna Michalski, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for Sustainability Management und zuständig für die Interessent*innenberatung für den MBA Sustainability Management, führt durch das Q&A-Webinar.

Anmeldung – so sind Sie dabei
  • Bitte melden Sie sich über dieses Formular an. Nach Ihrer Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen weitere Infos und einen Zugangslink zum digitalen Konferenzraum zu. Kurz vor der Veranstaltungverschicken wir zusätzlich einen Reminder.
  • Anrede*FrauHerr
  • Name Vorname Nachname
  • E-Mail*
  • Datenschutz gelesen*Ja, ich möchte teilnehmenNein, keine TeilnahmeIm Zuge Ihrer Teilnahme verarbeiten wir Ihre Daten und schicken Ihnen per Mail die Zugangsinfos. Sie sind einverstanden, dass wir Ihre persönliche Information (wie z. B. Name und E-Mailadresse) für diesen Zweck und für eine sporadische Kommunikation des CSM zum MBA Sustainability Management mit Ihnen speichern. Sie können diese Einwilligung jederzeit widerrufen (opt-out), wodurch wir uns verpflichten, Ihre personenbezogenen Daten umgehend zu löschen. Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise auf der Webseite.
  • NameDieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
jQuery(document).bind('gform_post_render', function(event, formId, currentPage){if(formId == 24) {} } );jQuery(document).bind('gform_post_conditional_logic', function(event, formId, fields, isInit){} ); jQuery(document).ready(function(){jQuery(document).trigger('gform_post_render', [24, 1]) } ); Kontakt für Rückfragen

Anna Michalski

Studienberatung & Marketing
E-Mail: csm-kommunikation@leuphana.de
Fon: 04131-677 2229

Zu weiteren Infos zum Studiengang und zur Online-Bewerbung (Bewerbungsfrist: 30.09)

Kategorien: Hamburg

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“

12. August 2019 - 20:05

Von Lüneburg aus zu 100 % Nachhaltigkeit. Mehr als 650 Studierende und Alumni des MBA Sustainability Management sorgen in allen Ecken der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für Nachhaltigkeitsfortschritte. Diese Beitragsreihe erzählt von Wegen im, mit und nach dem MBA Sustainability Management.

„Mein Weg zu 100 % Entrepreneurship“ von Désirée Schubert, Absolventin 2009 und Geschäftsführerin Fährmann Unternehmensberatung GmbH:

„Bereits am ersten Tag der Einführungsveranstaltung in Lüneburg traf ich eine Gleichgesinnte, mit der ich alle Höhen und Tiefen des MBAs durchleben sollte. Das war ein großes Glück, denn als Einzelkämpferin ist das Nebeneinander von Beruf und Studium nur schwer zu stemmen. Um es mit den Fantastischen Vier zu sagen: „denn nur zusammen ist man nicht allein“. Die Gemeinschaft in unserem Jahrgang – es war der vierte – war für mich entscheidend für den eigenen Erfolg im Studium und auch danach.

jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10129-1 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10129-1'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Désirée Schubert

Mit jedem Modul hatte man inhaltliche Herausforderungen zu knacken, nicht selten gepaart mit organisatorischen und kooperativen. Jedes bestandene Modul befeuerte mich und gab mir Schub für das nächste – und natürlich habe ich viel gelernt über den Business-Case Nachhaltigkeit. Jede Präsenzveranstaltung in Lüneburg war verwoben mit der schönen Stadt, mit ihrer Unaufgeregtheit und dem zwischenmenschlichen „Drumherum“.

Der MBA Sustainability Management ist für mein berufliches Vorankommen Meilenstein und Wendepunkt zugleich. Mit ihm habe ich die beruflichen Weichen inhaltlich und auch mich selbst mental neu (ein-)gestellt.

Der MBA führte mich über viele Stationen, u.a. Vorstand des SustainCo Beraternetzes, Nachhaltigkeitsverantwortliche des Branchennetzwerks der Assekuranz (AMC), Studienautorin zur CSR-Kommunikation der Versicherungswirtschaft samt Buchauskopplung bei Springer, Expertin für verständliche Kommunikation bis zur Geschäftsführerin meines eigenen Unternehmens. Wo, wenn nicht in Lüneburg, hätte ich wohl meine heutigen Mitstreiterinnen für eine gemeinsame Firmengründung treffen sollen?

jQuery(document).ready(function ($) { var moving = $('#aesop-quote-component-10129-2 blockquote'), component = $('#aesop-quote-component-10129-2'); // if parallax is on and we're not on mobile moving.waypoint({ offset: '90%', handler: function (direction) { $(this).toggleClass('aesop-quote-faded'); } }); }); „Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft.“ Désirée Schubert

Mit meinen Geschäftspartnerinnen Meike Frese und Elsa Pieper habe ich vor drei Jahren die Fährmann Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in München und Köln gegründet. Wir beraten und begleiten Unternehmen, die sich nachhaltig transformieren wollen, im In- und Ausland zu wertebasierter Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsstrategie und -kommunikation. Hier fließen alle meine Learnings und Stationen bestens zusammen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Abschlussrede von Prof. Schaltegger zur feierlichen Übergabe meines MBA-Titels. Der Begriff, der darin am häufigsten fiel, war Frustration. Zu dem Anlass sicherlich nicht unbedingt das, was man hören möchte, aber es steckt auch ein großes Stück Wahrheit darin. Wer sich mit nachhaltiger Transformation beschäftigt, der braucht eine hohe Frustrationstoleranz und einen langen Atem. Die gute Nachricht: Dranbleiben hilft. Und: es geht nicht allein. Wer viel erreichen will, braucht fähige Mitstreiter mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Kompetenzen – und letztlich mehr als zwei Schultern, auf denen sich die Herausforderungen verteilen lassen.“

Bildquelle: Désirée Schubert

Dieser Beitrag ist Teil der Festschrift ‚15 Jahre MBA Sustainability Management‘. Mehr Infos zum MBA Sustainability Management und zur Bewerbung für einen der kommenden Jahrgänge finden Sie hier.

Kategorien: Hamburg

Home Coming Days 2019 – auch für frühe Vögel

15. Juli 2019 - 7:28

Mitte September ist es wieder soweit, die jährlichen Home Coming Days (HCD) finden statt. Neben Studierenden, Absolvent*innen und Lehrenden des MBA Sustainability Management, sind auch Bewerber*innen eingeladen, die sich früh für den MBA entscheiden.

Heute für morgen managen – und für übermorgen netzwerken. Das macht den MBA Sustainability Management aus. Die jährlichen Home Coming Days im September bieten neben einer Fachkonferenz zum Thema „SDGs im Praxis-Check. Chancen, Herausforderungen und Umsetzungsstand” viel Raum zum Kennenlernen und Netzwerken. Studierende, Absolvent*innen und Lehrende können sich jetzt anmelden. Auch Interessent*innen, die sich bis zur Early-Bird-Frist bewerben, laden wir zu den diesjährigen Home Coming Days ein.

  • Online bis zum 15.08.2019 für einen Platz im 17. Jahrgang des MBA Sustainability Management bewerben
  • Early-Bird-Vorteil sichern: Teilnahme an den Home Coming Days vom 13.-14.09.2019 (Abendessen ausgenommen)

Zum Programm der Home Coming Days 2019 geht es hier entlang.

Kategorien: Hamburg

CSM-Studienreise 2019 – Auf Carlowitz‘ Spuren

12. Juli 2019 - 7:12

Vom 2. bis 5. Mai begaben sich 19 reiselustige Nachhaltigkeitswandelagenten auf die Spuren von Hans Carl von Carlowitz, der 1713 den Begriff „Nachhaltigkeit“ in Deutschland prägte. Hier  einige Reiseimpressionen der diesjährigen Studienreise des CSM Alumni e.V. nach Dresden und Freiberg in Wort und Bild.

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Nächtlicher Blick auf die Dresdner Altstadt.

Ina Reinders

Die Dresdner Frauenkirche bot nicht nur ein trockenes Obdach an einem regnerischen Tag, sondern eine spannende Themenführung: Der Architekt und Leiter der Kirchbauverwaltung Thomas Gottschlich gab viele spannende Einsichten in das nachhaltige Gebäudemanagement der Kirche, die durch die Bombennacht am 13. Februar 1945 zerstört wurde und erst in den 1990er Jahren wieder aufgebaut wurde. „Recycling“ wurde dabei nicht nur aus ökologischen Gründen, sondern v. a. für die Erinnerungskultur großgeschrieben: Jeder noch vorhandene Sandsteinziegel der Ruine ist in minutiöser Rekonstruktionsarbeit wieder an seinen alten Platz gekommen. Da der „alte“ Sandstein dunkler ist als der neue, sieht man an der originalgetreu wiederaufgebauten Kirche heute ein mosaikartiges Muster.

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Die Dresdner Frauenkirche – im Rokoko-Stil wiederaufgebaut.

Tina Teuchler

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Turmbesteigung der Dresdner Frauenkirche.

Oliver Tunnat

Bei einem Erlebnisrundgang durch die Gläserne Manufaktur von Volkswagen lernten wir die Produktionswege des e-Golf kennen. Dr. Carsten Krebs, Leiter Kommunikation und Öffentliche Angelegenheiten bei Volkswagen Sachsen, diskutierte mit uns über Herausforderungen der e-Mobilität. Der VW-Konzern will seine Flotte CO2-neutral stellen und investiert dafür in E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Grünstrom.

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Futuristischer Prototyp „SEDRIC“ bei der Führung durch die VW-Manufaktur.

Ina Reinders

Der frühe MBA-ler pflanzt den Baum. Trotz Regen in Bindfäden waren alle mit von der Partie, als es am Samstagmorgen hieß: Baumpflanzen auf den Spuren von Carlowitz, in seiner Wirkungsstadt Freiberg. Herr Schröder vom Umweltamt der Stadt hatte da was für uns vorbereitet: Eine Schuppenrinden-Hickory (Carya Ovata) aus der Familie der Walnüsse. Wir segneten mit einer kleinen Morgenmeditation über das Ernten und Nachwachsenlassen.

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Baumpflanzen an der Wirkstätte von Carlowitz: Eine Hickory-Nuss aus der Familie der Walnüsse freute sich gleich über Regen am neuen Standort. Organisator Martin hielt bei Wind und Wetter in kurzen Hosen aus

Oliver Tunnat

Was passiert eigentlich mit den Batterien aus Elektroautos? Dr. Hans-Georg Jäckel, Institutsleiter und Professor für Recyclingmaschinen an der TU Bergakademie Freiberg klärte uns über das Recycling der Li-Traktionsakkus auf. Zwar wäre eine 100%-Wiederverwertung möglich, aber nur bis 80% ist sie wirtschaftlich darstellbar – danach zahlt man jeden Prozentpunkt Steigerung mit unverhältnismäßig viel ökonomischem Aufwand.

Am Sonntagvormittag trafen wir uns im Impact Hub Dresden am Hauptbahnhof. Dort erklärte uns Community Managerin Angie Kiefl das Geschäftsmodell der Impact Hubs: Coworking Räume, Events und Beratung/Workshops zu Innovationen und New Work Konzepten.  Michael Jenkner von der nachhaltigen Gründungsberatung plant values berichtete u.a. von einem Event namens Global Goals Jam, bei dem Unternehmen in 40 Ländern gleichzeitig Lösungen für die Sustainable Development Goals (SDGs) entwickeln. Schließlich kochte Stefanie Nünchert vom Start-up „Zur Tonne“ mit uns Köstliches aus Resten. Der Staffelstab für Studienreisen ging an Rita, die uns nächstes Jahr nach Oldenburg führt.

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Köstliches aus Resten, dank dem Start-up „Zur Tonne“.

Tina Teucher

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Übergabe des Studienreise-Staffelstabs: Nächstes Mal geht’s nach Oldenburg.

Susanne Petry

Kategorien: Hamburg

Infotag Berufsbegleitend Studieren am 6. Juli 2019

1. Juli 2019 - 14:02

Regelmässig informiert das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg über das Studiengangebot im Themenfeld Nachhaltigkeitsmanagement und CSR. So auch am 06. Juli 2019 beim PS-Info-Tag. Eine Gelegenheit um alle Facetten des berufsbegleitenden  MBA Sustainability Management näher kennenzulernen.

Die Leuphana Universität hat mit ihrem Profil-Schwerpunkten – etwa Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsmanagement und CSR – ein klares und etabliertes (berufsbegleitendes) Studienangebot bzw. Weiterbildungsangebot. Beim Infotag stellen sich daher die berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge und MBA-Studiengänge den Studieninteressierten vor. Das Angebot umfasst dabei Programme aus den Bereichen Management & Entrepreneurship, Governance, Nachhaltigkeit & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales.

Die Teams der Studiengänge stellen am Infotag Inhalte und Rahmendaten des jeweiligen Studienprogramms in Präsentationen vor und stehen für individuelle Fragen und persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich allgemein zu Themen wie Studienwahl, -organisation oder -finanzierung beraten zu lassen und sich über die E-Learning-Plattform zu informieren, die ein wesentlicher Bestandteil des berufsbegleitenden MBA-Studiums ist.

MBA Sustainability Management kennenlernen

Das Programm des Infotages beginnt um zehn Uhr im Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg (Libeskind-Bau). Um 11.15 Uhr stellen wir in Raum C40.154 Inhalte und Struktur des MBA Sustainability Management in einem Vortrag vor und es gibt ausreichend Raum für Fragen. Ab 13.15 Uhr steht Anna Michalski vom Centre for Sustainability Management für Einzelberatungen zur Verfügung.

Zu weiteren Infos und zur Anmeldung

Um eine Anmeldung wird gebeten, spontane Besucher*innen sind aber auch willkommen.

Zur Online-Bewerbung für den MBA Sustainability Management

Bilder: Leuphana

Kategorien: Hamburg

Heute für morgen managen – Online-Info-Webinar am 25. Juni

14. Juni 2019 - 17:11

Ab sofort kann man sich online für den 17. Jahrgang des MBA Sustainability Management bewerben. Interessierte können am 25. Juni in einem Online-Info-Webinar mehr über zukunftsfähiges Unternehmertum und den weltweit ersten „Green MBA“ erfahren.

Nachhaltige Entwicklung anpacken? Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg lädt alle Interessierten herzlich zur Online-Infoveranstaltung (Webinar) ein, um aktuelle Trends im Nachhaltigkeitsmanagement und Inhalte & Studienbedingungen des weiterbildenden “MBA Sustainability Management” kennenzulernen.

Online-Info-Webinar: Heute für morgen managen –
MBA-Studium im Nachhaltigkeitsmanagement

Datum: Dienstag, den 25. Juni 2019
Zeit: 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Format: Online-Webinar

Im Dialog: Studiengangleiter Stefan Schaltegger Professor Stefan Schaltegger

Eröffnet wird das etwa 90-minütige Webinar mit einem Impulsvortrag durch Institutsleiter Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Das Online-Info-Webinar bietet außerdem Raum für Fragen und persönliches Feedback. Neben Professor Schaltegger und dem MBA-Team sind Absolvent*innen anwesend und teilen ihre Erfahrungen aus studentischer Perspektive.

Rückfragen und formlose Anmeldung Anna Michalski, Interessentenbetreuung

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail an und teilen Sie uns Ihren Namen, Ihren Vornamen sowie Ihre E-Mailadresse mit:

Anmeldung per E-Mail an:
Telefon für Rückfragen: 0049-(0)4131-677 2229

Nach Ihrer Anmeldung per E-Mail senden wir Ihnen den Zugang zum „Virtuellen Seminarraum“ zu.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Kategorien: Hamburg

Veranstaltung: Nachhaltigkeit in der Lieferkette

14. Juni 2019 - 12:23

Vie­le so­zia­le und öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keits­her­aus­for­de­run­gen ent­ste­hen ent­lang von (in­ter­na­tio­na­len) Lie­fer­ket­ten. Die Bewälti­gung die­ser Her­aus­for­de­run­gen ist ein zen­tra­ler As­pekt nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­tens.

Da­mit ein­her­ge­hend wur­den in jünge­rer Zeit et­li­che na­tio­na­le, eu­ropäische und in­ter­na­tio­na­le Ge­set­ze ein­geführt und Kun­den­an­for­de­run­gen ha­ben zu­ge­nom­men, die große wie mit­telständi­sche Un­ter­neh­men in die Pflicht neh­men, mehr Trans­pa­renz und Nach­hal­tig­keit in ih­ren Lie­fer­ket­ten zu schaf­fen.

Die Ver­an­stal­tung zielt dar­auf ab, ei­nen bran­chenüberg­rei­fen­den Über­blick über zen­tra­le Nach­hal­tig­keits­her­aus­for­de­run­gen und -an­for­de­run­gen in der Lie­fer­ket­te zu ge­ben. Darüber hin­aus wer­den da­mit ein­her­ge­hen­de Chan­cen und Ri­si­ken für den Geschäfts­er­folg auf­ge­zeigt so­wie Me­tho­den und Stra­te­gi­en für ein nach­hal­ti­ges Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ment an­hand kon­kre­ter Best Prac­tices dis­ku­tiert. Die Teil­neh­men­den ha­ben außer­dem die Möglich­keit, im Rah­men ei­ner kur­zen Ar­beits­pha­se Grundzüge ei­nes nach­hal­ti­gen Lie­fer­ket­ten­ma­nage­ments für ih­ren Be­trieb zu skiz­zie­ren oder wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Moderation: Prof. Dr. Ste­fan Schal­teg­ger, CSM, Leu­pha­na
Praxisimpuls: Vo­el­kel GmbH

27. Juni 2019, 14:00 – 16:30
Leuphana Universität Lüneburg

Uni­ver­sitätsal­lee 1, 21335 Lüne­burg

Wir bit­ten um An­mel­dung bis zum 20. Juni 2019. Zur Anmeldung

Eine Ver­an­stal­tung des Pro­jek­tes NIREM – Nachhaltigkeitsinnovationen im regionalen Mittelstand

Kategorien: Hamburg

Workshop für Unternehmen zum Umgang mit Rebound-Effekten

6. Juni 2019 - 10:55

Das CSM lädt im Forschungsverbund (Öko-Institut, IÖW, Data Center Group und B.A.U.M. e.V.) zum Praxisdialog zum Thema „Effizienz wirksam umsetzen – zum Umgang mit Rebound-Effekten in Unternehmen“. Interessierte Unternehmensvertreter*innen können sich kostenfrei für den Workshop am 19. Juni 2019 in Berlin anmelden.

Thema: Rebound-Effekte in Unternehmen

Aus unternehmerischer Sicht ist es sinnvoll, Energie und Ressourcen effizient zu nutzen. Dies ist nicht nur gut für die Unternehmen selbst, sondern auch für die Umwelt. Allerdings kann als Nebenwirkung ein neuer Energie- oder Ressourcenverbrauch entstehen – etwa, wenn durch höhere Effizienz Verbrauchskosten sinken und das eingesparte Geld für neue Güter oder Investitionen eingesetzt wird.

Wo und wodurch können Rebound-Effekte in Unternehmen auftreten? Wie kann man Rebound-Effekte in Unternehmen erfassen? Welche Strategien im Umgang mit Rebound-Effekten sind denkbar? Diese und weitere Fragen werden im Workhop diskutiert.

Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Schaltegger und Sebastian Wüst vom CSM stellen den Stand der Wissenschaft vor, die Deutsche Telekom, die Miele & Cie. KG und die Richard Henkel GmbH geben Praxis-Inputs.

Am Workshop teilnehmen

Wann? 19. Juni 2019, 10-17 Uhr
Wo? Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Potsdamer Str. 105, 10785 Berlin

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung.

Kategorien: Hamburg