Sie sind hier

KMGNE

Newsfeed KMGNE abonnieren
Wir kommunizieren Nachhaltigkeit
Aktualisiert: vor 1 Stunde 34 Minuten

Storytelling-Workshop für Promovierende des PIK

21. Juni 2019 - 14:44

Im Doktorandenprogramm des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung fand am 15.05.19 der 10. PhD-Day statt. Anne Mette vom KMGNE war eingeladen, um einen Workshop zum Thema Scientist-Pupils interaction – How to communicate science in an educational context? zu leiten.

Nach einer Einführung in die Herausforderungen der Klimakommunikation bzw. Wissenschaftskommunikation im Klimawandel und die Bedeutung von Storytelling auf der Weg zu neuen (Klima)Narrativen wurden in praktischen Übungen Beispiele für Klimakommunikation in Bildungskontexten vermittelt. Eingesetzt wurden Lernformen und -formate, die auch im Schulunterricht angewandt werden können.

Workshop-Programm

Kategorien: Ticker

Praxis für Islands Management von Küste und Meer

19. Juni 2019 - 12:36

Im sechsten Jahr war Anne Mette (KMGNE) eingeladen, den abschließenden Praxiskurs des Masterstudiengangs „Coastal and Marine Management“ am University Center of the Westfjords auf Island zu leiten.

Zusammen mit Zoi Konstantinou (Meeresbiologin bei der DG Mare der Europäischen Kommission) forderte Anne Mette die Studierenden zu Beginn auf, das formal Gelernte in eine große Kiste zu packen und beiseite zu stellen. Denn in dem Kurs greifen die Teilnehmenden intuitiv und basierend auf den Erfahrungen und Kompetenzen jeder/s Einzelnen auf Ihr Wissen zurück und wenden es an. In einer Serie schrittweiser Aufgabenstellungen, die sich über zwei Wochen erstreckt, arbeitet jede Gruppe an einem konkreten Handlungsfeld in geographischen Räumen (in diesem Jahr waren es der Varna Bay am Schwarzen Meer in Bulgarien, die Ostküste Maroccos, Cádiz in Spanien, Concepción und Bío Bío in Chile und das Küstendelta von Bangladesh).

Nach der Erarbeitung einer wünschenswerten Zukunft werden analytische Schritte durchlaufen, die zu der Vorstellung eines fiktiven Managementplans (in einem Stakeholderforum / auf einer Bürgerversammlung) als Abschlusspräsentation führen. Die Arbeitsschritte wurden von Anne Mette und Zoi Konstantinou in thematische Kurzinputs eingebettet. Bei den Präsentationen der Studierenden nahmen sie teils die Rolle von Stakeholdern ein, um ihnen mögliche Schwächen oder Konfliktfelder in ihren Planungsschritten aufzuzeigen – oftmals auch mit einer zur guten Atmosphäre des Kurses beitragenden Überspitzung.

Bei den Abschlussarbeiten der Studierenden wird nicht auf eine klassische Hausarbeit abgezielt. Stattdessen entstehen Storytelling Essays, in denen aus der Perspektive eines Managers, Planers oder Bürgermeisters in einer Zukunft erzählt wird, wie es zu dieser Zukunft gekommen ist. Eine Auswahl besonders spannender Geschichten werden wir auf unserem Blog veröffentlichen.

 

Kategorien: Ticker

Widerstandsfähigkeit ländlicher Regionen

12. Juni 2019 - 9:52

Im Bürgersalon, einer Vortrags- und Erzählreihe auf dem Projekthof Karnitz e.V. zur Zukunftsregion Malchin, war am 3. Juni 2019 Prof. Dr. Harald Kegler zu Gast. An der Universität Kassel lehrt und forscht er zu Stadtplanung und Resilienz.

Der Einfluss des Menschen hat seine Umwelt, seine eigene Lebenswelt verwundbar gemacht. Nun liegt es an ihm, den Lebenssystemen wieder Kraft zu geben. Denken wir daran, wie wir unserem eigenen Körper Stoffe (Vitamine etc.) zuführen, um ihn gegen Krankheiten widerstandsfähig zu machen. Für Städte und ländliche Regionen gibt es solche Mittelchen nicht. Und darum kümmern sollte sich nicht jeder einzelne für sich. Alle müssen zusammen anpacken. Was für die Ausbildung von Widerstandfähigkeit grundsätzlich und für die Region Malchin im Speziellen relevant ist, kam im Bürgersalon mit Harald Kegler zur Sprache.

Ein Veranstaltungsbericht findet sich auf der Webseite des Projekthofs Karnitz.

Resilienz kann auch in historischer Perspektive als Analysemodell dienen, wie dieses Beispiel eines Forschungsprojekts zeigt.

 

Kategorien: Ticker

Vitaler ländlicher Raum

3. Juni 2019 - 15:18

Am 21. Mai fand das Netzwerktreffen “Vitaler ländlicher Raum in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und den Niederlanden“ statt, das die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Zusammenarbeit mit der Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE) veranstaltete. Teilgenommen hat auch das KMGNE.

Das Netzwerktreffen fand in Bollewick, in der Nähe des Müritzsees statt. Nach mehreren Begrüßungsworten und Einführungen (etwa Prof. Dr. Henning Bombeck, Inhaber der Professur Siedlungsgestaltung und ländliche Bauwerke, Universität Rostock) sprachen die Mitglieder der Delegation (Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, König Willem-Alexander der Niederlande, Königin Máxima der Niederlande, Minister Till Backhaus, Ministerin Cora van Nieuwenhuizen) mit Vertretern ausgesuchter Projekte und Initiativen.

Das Nachmittagsprogramm bildeten Workshops, in denen über Digitalisierung, Tourismus, Mobilität, Ausbildung & Arbeiten, Umweltschutz oder soziale Teilhabe im ländlichen Raum diskutiert wurde. Das KMGNE stellte dar, wie über Netzwerke von raumwirksamen Pionieren, Bürgerstiftungen, Künstlern, Selbstdenkern der transformative Umstieg zu resilienzfähigen und suffizienten Strukturen und individuellen und institutionellen Kompetenzen für eine zukunftsfähige Daseinsvorsorge erprobt wird. Ein aktuelles Projekt, in dem das KMGNE entsprechend vorgeht, ist Land*Stadt Transformationen.

Weitere Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

Kategorien: Ticker

K3 Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft

24. Mai 2019 - 11:23

Der Kongress K3 zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft findet dieses Jahr vom 24. bis 25. September in Karlsruhe statt und befasst sich mit Klimakommunikation in Zeiten gesellschaftlicher Transformation.

2017 fand der erste deutschsprachige K3 Kongress in Salzburg statt. Das KMGNE war mit einem  Workshop vertreten. Ein daraus hervorgegangenes Magazin (Promet) mit 16 Artikeln zur Klimakommunikation ist online verfügbar. Darin findet sich auch Joachim Borners Artikel „Es wird einmal…Narrativer Alphabetisierungsprozess in der Klimakommunikation“.  Zu diesem Artikel und zu weiteren Publikationen des KMGNE (etwa im Rahmen des ENavi-Projekts) geht es hier.

In diesem Jahr geht es im Karlsruher Institut für Technologie als Veranstaltungsort darum, wie Klimakommunikation analysiert werden kann und welche Erkenntnisse wir daraus ziehen können, wie Klimakommunikation wirksam werden kann (etwa in Politik und Alltag) und welche Zukunftsbilder der Klimakommunikation helfen können. DIe Keynotes werden von Gesine Schwan, Harald Welzer, George Marshall (Climate Outreach) und Eckart von Hirschhausen gehalten.

Zum Programm und zur Anmeldung geht es hier.

Kategorien: Ticker

Klimaschutz für Rehna in Mecklenburg-Vorpommern

20. Mai 2019 - 14:13

Ein neues Projekt des KMGNE nutzt den Reallabor-Ansatz, um in der Stadt Rehna in Nordwestmecklenburg ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten.

Im Projekt „Intergriertes Klimaschutzprojekt in Rehna, Mecklenburg-Vorpommern“ nutzt das KMGNE das katalytische Potential des Reallabor-Ansatzes, um mit dem Klimaschutzkonzept einen lokal getragenen Transformationsprozess hin zu einer Zukunftsstadt Rehna zu initiieren. Dabei geht es auch um eine nachhaltige Energieversorgung. Hierzu sollen die bisherige Ergebnisse aus dem ENavi-Projekt in die Arbeit einfließen.

Das Projekt hat im März begonnen und läuft bis Dezember 2019. Koopperationspartner sind die Trigenius GmbH und der Forschungs GmbH der Hochschule Wismar (ein Unternehmen der Hochschule Wismar).

 

Kategorien: Ticker

Passende Lernarrangements für globales Lernen

10. Mai 2019 - 11:24

Im Kontext seiner entwicklungspolitischen Arbeit (WSD – Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch) hat der Projekthof Karnitz in Zusammenarbeit mit dem KMGNE unterschiedliche Lernarrangements und außerschulische Lernorte erschlossen. Ein Format ist die Veranstaltung von moderierten, thematisch ausgewählten Filmvorführungen für Klassen- bzw. Schulverbände in der Region Malchin.

Aktuell wurden Klassen der Stufen 9 bis 11 zum Filmgespräch mit Jan „Monchi“ Gorkow dem Sänger der mecklenburgischen Punkband Feine Sahne Fischfilet und Sebastian Schultz, Regisseur des Films Wildes Herz in die Aula der Berufsschule Malchin eingeladen.

Das filmische Porträt „Wildes Herz“ über Feine Sahne Fischfilet ging letztes Jahr bereits auf Tour und wurde nun in Mecklenburg-Vorpommern an wenigen ausgewählten Orten nochmal gezeigt – und Malchin war einer von ihnen.

Drei Jahre lang begleiteten die Regisseure Sebastian Schultz und Charly Hübner die Band bei ihren Proben, Konzerten, auf Demos und im Privaten.
Der Film zeigt das politische Engagement der Bandmitglieder, die sich unermüdlich und mit klarer Position gegen rechte und rechtsextreme Kräfte stellen und zum Widerstand gegen AfD und NPD aufrufen. So deutlich, dass die Band regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Landtags auftaucht.

„Selbstbewusst sein und eigene Akzente setzen“

Von der Leinwand ins Reale, stellten sich Monchi und Sebastian Schultz im Anschluss an den Film eine Stunde lang den Fragen der Schüler*innen.
Kennengelernt haben sich die beiden bei einem Kurzfilm über Rechtsradikalismus in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Band Feine Sahne Fischfilet als „außerparlamentarische Opposition“ mit klarer Haltung denen gegenüber standen, die nur im Konjunktiv redeten, den Politikern, so der Regisseur.

Dabei sei er, sagt Monchi von sich selbst, gar nicht der „Politik-Nerd“. Er ist aber politisch, wenn er bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 mit seiner Band die Anti-Rechts-Tour „Noch nicht komplett im Arsch“ durch Mecklenburg-Vorpommern startet. Und wenn er am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges, in Demmin zwischen den Bunten steht und gegen den Aufmarsch der Rechten skandiert und dabei für eine offene Gesellschaft demonstriert.
In Mecklenburg-Vorpommern müsse man selbstbewusst sein und Akzente setzen, sich mit den coolen Leuten vor Ort zusammentun, um etwas bewegen zu können, so sein unter Applaus endendes Statement für das Bundesland.

Organisiert wurde das Filmgespräch von Engagierten des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin und des Projekthofs Karnitz. Bereits im März kamen Schüler*innen des Malchiner Gymnasiums zusammen und sahen Die Kriegerin im Kino Malchin.
Weitere politisch-künstlerische Angebote mit Raum zur Diskussion für junge Menschen aus Malchin werden folgen.

(Text: Simone Hieber)

Kategorien: Ticker

Narrations of Sustainability

16. April 2019 - 14:28
Kategorien: Ticker

Publikationen im ENavi-Projekt

15. April 2019 - 16:02
Kategorien: Ticker

Neue Methoden der Klimabildung – Tagung auf der Burg Schwaneck

3. April 2019 - 10:14

Im Rahmen der Klima.Energie.Initiative.29++ hatte das Naturerlebniszentrum Pullach in Kooperation mit der ANU Bayern e.V. und dem Pädagogischen Institut der Stadt München zur Klimabildungs-Tagung „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz“ am 27. und 28. November 2018 auf die Burg Schwaneck eingeladen.

65 Personen, darunter Beschäftigte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Multiplikator*innen der Klima- und Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltstationen, Schulen und Kommunen aus ganz Bayern befassten sich mit dem hochaktuellen Thema und erfolgreichen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.


In seinem Impulsvortrag „Neue Narrative für ein gutes Zukunftsklima“ in Berlin überzeugte Joachim Borner die Anwesenden von der Bedeutung neuer hoffnungsvoller Geschichten und transformativer Denkmuster für eine gelungen Klimabildungsarbeit.

In mehreren Kurzvorträgen und Workshops wurde an diversen Fragestellungen und Zugängen der Klimabildung gerbeitet.

Das gemeinsame Fazit der Tagung lautete: „Klimabildung muss gesellschaftsübergreifend gedacht werden. Wenn jeder in dem Bereich in dem er tätig ist, sein Bestes gibt und an den Strukturen arbeitet und damit sozialer, ökologischer und nachhaltiger agiert, dann hat die Erde eine Zukunft. Es ist wichtig, bei den Kindern und Jugendlichen anzufangen, denn es ist ihre Zukunft und sie sind die Zukunft!“

Weitere detailliertere Informationen sind der Dokumentation der Tagung zu entnehmen.

Kategorien: Ticker

Vernissage Christian Kabuß

27. März 2019 - 16:19

Am 22. März 2019 fand auf dem Gut Gremmelin in Mecklenburg-Vorpommern die Vernissage der Zeichnungen und Malereien des Künstlers Christian Kabuß statt.

Christian Kabuß ist ein international renommierter Künstler, der mit seiner Familie in Altkalen am Rande der Mecklenburgischen Schweiz lebt. Mit dem KMGNE hat er bereits mehrfach in Projekten zusammengearbeitet.

 

Die Frühlingsausstellung des Gutes Gremmelin zeigt „spontane Zeichnungen ausgehend vom Erleben der heimischen Welt und intensive Tafelbilder mit dem Anspruch künstlerischer Forschung“.

Der Laudator Joachim Borner assoziierte zwei Dinge: 1. Die Arbeiten erscheinen immer im Verhältnis von Intention und Kontext, als bewusste Reflexion von Intention und eigener Weltsicht, die nach Maturana immer autopoetisch und über soziale Kommunikation aktuell ist. Das erinnert sehr an den Ansatz von Okwui Enwezor, Kurator der Dokumenta 11 und Direktor des Hauses der Kunst in München. 2. Christian Kabuß führt Materialität vor im Sinne des „neuen Materialismus“ (Bruno Latour, Karen Barad): Die Dinge handeln autonom – wie es der Klimawandel vorstellt. Der Mensch ist somit fremdbestimmt. Trennung von Mensch (Kultur) und Natur ist demnach zu hinterfragen dahingehend, dass eine gemeinsame Welt aus ständiger Kommunikation des globalen ökologischen Haushalts bestehen sollte.
Kabuß lehnt sich sehr an Dombois Ansatz an, wonach neben der Forschung über/für/durch Kunst ebenso die Kunst über/für/durch Forschung existiert. Kunst ohne Forschung entbehrt genauso ihrer wesentlichen Grundlage, wie dies für die Wissenschaft zutrifft. Als kulturelle Leistung leben beide von der Balance von Tradition und Innovation. Tradition ohne Forschung wäre blinde Übernahme, und Innovation ohne Forschung reine Intuition.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Juni 2019 zu sehen.

Kategorien: Ticker

Internationale Sommeruniversität 2019

12. März 2019 - 9:41

Die Internationale Sommeruniversität „Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels – Kommunizieren für die Zukunft“ des KMGNE und des CCCLab findet dieses Jahr im Blended Learning vom 17. Juni bis 30. November mit einer Präsenzphase vom 19. bis 31. August auf dem Projekthof Karnitz statt.

Im Zentrum steht dieses Jahr die Entwicklung von Zukunftserzählungen in Anbetracht der Suche nach neuen Narrativen.

Hier geht es zur Pressemitteilung und zur Pressemappe.

Anmeldung ist bis zum 16. Juni auf der Webseite des CCCLab möglich.

Kategorien: Ticker

Zeitschrift mit Universität in Santiago de Chile

11. März 2019 - 14:03
Kategorien: Ticker