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Wir kommunizieren Nachhaltigkeit
Aktualisiert: vor 7 Stunden 25 Minuten

Narrations of Sustainability

16. April 2019 - 14:28
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Publikationen im ENavi-Projekt

15. April 2019 - 16:02
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Neue Methoden der Klimabildung – Tagung auf der Burg Schwaneck

3. April 2019 - 10:14

Im Rahmen der Klima.Energie.Initiative.29++ hatte das Naturerlebniszentrum Pullach in Kooperation mit der ANU Bayern e.V. und dem Pädagogischen Institut der Stadt München zur Klimabildungs-Tagung „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz“ am 27. und 28. November 2018 auf die Burg Schwaneck eingeladen.

65 Personen, darunter Beschäftigte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Multiplikator*innen der Klima- und Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltstationen, Schulen und Kommunen aus ganz Bayern befassten sich mit dem hochaktuellen Thema und erfolgreichen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.


In seinem Impulsvortrag „Neue Narrative für ein gutes Zukunftsklima“ in Berlin überzeugte Joachim Borner die Anwesenden von der Bedeutung neuer hoffnungsvoller Geschichten und transformativer Denkmuster für eine gelungen Klimabildungsarbeit.

In mehreren Kurzvorträgen und Workshops wurde an diversen Fragestellungen und Zugängen der Klimabildung gerbeitet.

Das gemeinsame Fazit der Tagung lautete: „Klimabildung muss gesellschaftsübergreifend gedacht werden. Wenn jeder in dem Bereich in dem er tätig ist, sein Bestes gibt und an den Strukturen arbeitet und damit sozialer, ökologischer und nachhaltiger agiert, dann hat die Erde eine Zukunft. Es ist wichtig, bei den Kindern und Jugendlichen anzufangen, denn es ist ihre Zukunft und sie sind die Zukunft!“

Weitere detailliertere Informationen sind der Dokumentation der Tagung zu entnehmen.

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Vernissage Christian Kabuß

27. März 2019 - 16:19

Am 22. März 2019 fand auf dem Gut Gremmelin in Mecklenburg-Vorpommern die Vernissage der Zeichnungen und Malereien des Künstlers Christian Kabuß statt.

Christian Kabuß ist ein international renommierter Künstler, der mit seiner Familie in Altkalen am Rande der Mecklenburgischen Schweiz lebt. Mit dem KMGNE hat er bereits mehrfach in Projekten zusammengearbeitet.

 

Die Frühlingsausstellung des Gutes Gremmelin zeigt „spontane Zeichnungen ausgehend vom Erleben der heimischen Welt und intensive Tafelbilder mit dem Anspruch künstlerischer Forschung“.

Der Laudator Joachim Borner assoziierte zwei Dinge: 1. Die Arbeiten erscheinen immer im Verhältnis von Intention und Kontext, als bewusste Reflexion von Intention und eigener Weltsicht, die nach Maturana immer autopoetisch und über soziale Kommunikation aktuell ist. Das erinnert sehr an den Ansatz von Okwui Enwezor, Kurator der Dokumenta 11 und Direktor des Hauses der Kunst in München. 2. Christian Kabuß führt Materialität vor im Sinne des „neuen Materialismus“ (Bruno Latour, Karen Barad): Die Dinge handeln autonom – wie es der Klimawandel vorstellt. Der Mensch ist somit fremdbestimmt. Trennung von Mensch (Kultur) und Natur ist demnach zu hinterfragen dahingehend, dass eine gemeinsame Welt aus ständiger Kommunikation des globalen ökologischen Haushalts bestehen sollte.
Kabuß lehnt sich sehr an Dombois Ansatz an, wonach neben der Forschung über/für/durch Kunst ebenso die Kunst über/für/durch Forschung existiert. Kunst ohne Forschung entbehrt genauso ihrer wesentlichen Grundlage, wie dies für die Wissenschaft zutrifft. Als kulturelle Leistung leben beide von der Balance von Tradition und Innovation. Tradition ohne Forschung wäre blinde Übernahme, und Innovation ohne Forschung reine Intuition.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Juni 2019 zu sehen.

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Internationale Sommeruniversität 2019

12. März 2019 - 9:41

Die Internationale Sommeruniversität „Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels – Kommunizieren für die Zukunft“ des KMGNE und des CCCLab findet dieses Jahr im Blended Learning vom 17. Juni bis 30. November mit einer Präsenzphase vom 19. bis 31. August auf dem Projekthof Karnitz statt.

Im Zentrum steht dieses Jahr die Entwicklung von Zukunftserzählungen in Anbetracht der Suche nach neuen Narrativen.

Hier geht es zur Pressemitteilung und zur Pressemappe.

Anmeldung ist bis zum 16. Juni auf der Webseite des CCCLab möglich.

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Zeitschrift mit Universität in Santiago de Chile

11. März 2019 - 14:03
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Checkpoint: Montagsgespräch der Bundeszentrale für politische Bildung

27. Februar 2019 - 13:42

Die Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet seit mehreren Jahren die Montagsgespräche. Viele der behandelten Themen berühren oder betreffen unmittelbar die nachhaltige Entwicklung. Am 25. Februar ging es um „Ländlicher Raum – Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Stadt und Land“.

Zu der aktuellen Ausgabe der Montagsgespräche waren als Vortragende und Gäste der Podiumsdiskussion geladen Dr. Tobias Federwisch vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, der einen einführenden Vortrag hielt sowie Ministerialrat Brockhaus vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Benjamin Schaarwächter vom Hof Prädikow und Christine Wenzel, Bürgermeisterin des Ortes Quetzdölsdorf. Moderiert wurde die Diskussion von Cornelius Adebahr, Politikberater aus Berlin.

Eine ausführlicher Artikel zur Veranstaltung ist auf dem CCCLab erschienen.

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Seriell und transmedial

12. Februar 2019 - 11:00
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Kolloquium transformative Kommunikation

9. Februar 2019 - 11:52

Am 19. Dezember 2018 hatte die Universidad Academia de Humanismo Cristiano (UAHC) in Chile gemeinsam mit dem KMGNE zum Kolloquium „Herausforderungen für eine transformative Kommunikation“ geladen.

Teilnehmende waren Studierende des gemeinsamen Masters „Nachhaltige Entwicklung in Umwelten und Territorien“ sowie Postgraduierte der Universität.

Vor der spannenden Diskussion hielt Joachim Borner einen Vortrag der auf der folgenden Ausgangslage fußte:
Die Menschheit steht im Anthropozän (das man in diesem Kontext vielleicht eher Kapitalozän nennen sollte) immensen Herausforderungen gegenüber. Wir durchbrechen schon einige der Planetarischen Leitplanken und sind kurz davor, weitere zu überschreiten. E steht fest, dass es eines radikalen kulturellen und zivilisatorischen Wandels bedarf, um innerhalb des „safe operating space for humanity“ zu bleiben. Joachim Borner reflektierte diese Herausforderungen nun aus der kommunikativen und systemischen Perspektive: Was können wir aus den System-Ansätzen von Maturana, Luhmann und Habermas (u.a.) lernen für eine transformative Kommunikation, die diesen Herausforderungen und dem Handlungsdruck gerecht wird.

Die weiteren Fragestellungen lauteten: Wie können wir basierend auf der wissenschaftlichen Evidenz transformativ kommunizieren und handeln? Welche Kommunikations-Codes und kulturellen Codes funktionieren in den globalen und lokalen Systemen und Subsystemen?

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Nina Ziller

5. Februar 2019 - 12:46
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Transformative Prozesse in Chile

30. Januar 2019 - 13:01

Am 4. Januar 2019 fand auf Einladung der Kommunalverwaltung von Renca (Region Metropolitana in Chile) mit dem KMGNE und Wissenschaftler*innen der UAHC ein Workshop zur Initiierung, Organisation und Steuerung von transformativen Prozessen in kommunalen Territorien statt.

Renca (mit 170.000 Einwohnern) liegt im nördlichen Bereich der Region Santiago und hat mit über 15 miteinander vernetzten Projekten den nachhaltigen Umbau der Kommune angepackt (Stadtklima und Klimaanpassung, Energie, Mobilität u.a.). Interesse von Seiten der Verwaltung bestand an dem Design von Reallaboren und der Prozessbegleitung, wie es in ENavi erprobt wird.

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Reallabore und Experimentierräume

25. Januar 2019 - 10:54

Reallabore und Citizen Science gelten als Ansätze, um die Kluft zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft aufzulösen. Jeder könne vom anderen lernen. So lautet die Idee. Aber die Politik hat auch ihre Vorstellungen.

Anne Kraft vom Projekt EnNavi war zuletzt auf mehreren Veranstaltungen zum Thema Reallabore und hat darüber geschrieben.

26. Energiepolitischer Dialog des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

4. Energy & Society Conference in Exeter, UK, September 2018, September 2018

Reallabore, Citizen Science, Service Learning & Co. Transformative Bildung für nachhaltige Entwicklung, 22. Januar 2019

 

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KMGNE publiziert wissenschaftliche Zeitschrift

21. Januar 2019 - 12:07

Die zuletzt erschienene Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift des geisteswissenschaftlichen Instituts der Universität in Santiago de Chile widmet sich den Herausforderungen des sozialen und ökologischen Wandels.

Die gemeinsame Edition der 2018 erschienen Ausgabe der Zeitschrift durch Raúl Gonzáles Meyer und Joachim Borner ist Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit des KMGNE mit der Universidad Academia de Humanismo Cristiano in diversen Projekten (Internationale Sommeruniversität, Internationaler Masterstudiengang Transformation).

Das Spektrum der Artikel reicht von Betrachtungen des Verhältnisses Natur-Kultur (Sascha Miguel Cornejo Puschner, Andrés Juan Duran Pereira) über Ansätze des regenerativen Designs für einen sozial-ökologischen Wandel (Björn Barutzki) und eine Reflexion der Debatte zur sozial-ökologischen Realität (Joachim Borner) bis zur soziologischen-anthropologischen Analyse der Rezeption einer internationalen zeitgenössischen Kunstausstellung in Valparíso, Chile (Thiago P. Barbosa, Manuel Rivera, Francisca Mena, Mariela Paredes, Milena Morales).

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Autonomie des Lernens | neue Lernkulturen

12. Januar 2019 - 11:32

Am 26.12.2018 fand in San Pedro de Pichasa in der Region Rio Hurtado in Chile die Tagung der Pädagog*innen und Lehrer*innen zur Autonomie des Lernens und zu neuen Lernkulturen statt.

Die Tagung befasste sich mit drei Themen:

  1. Dem Autonomieerhalt der Bildung in lokalen/regionalen Strukturen und Kulturen Chiles und dafür notwendiges eigenes Empowerment von Schulen, nonformalen Lernangeboten und Lehrer*innen. Betont wurde die Notwendigkeit des Erhalts der regional-kulturellen Besonderheiten und Bezogenheit von Lernen. Diese Diskussion hat ihren Hintergrund in den strategischen Bildungsreformen des Landes, die sich auf zukunftsfähige Bildungslandschaften konzentrieren.
  2. Dem transversalen Lernen gedacht als zukunftsbezogenes Lernen, das sich zunehmend in Formen des Projektlernens verlagern soll. Dazu wurde das Schulforschungsprojekt „Anthropozän – Schule von morgen“ als Reallabor vorgestellt.
  3. Der Wissensvermittlung und Kompetenzentwicklung via Narrationen für phänomenologische Themen wie Klimawandel, Biodiversität, Partizipation in politischen und ökonomischen Teilhabeprozessen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Veranstaltung war eine Kooperation von KMGNE und UAHC mit dem Departamento de Educacion für neue Lernkulturen und Lernarrangements in Zeiten der großen Transformation.

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