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Aktuelle Meldungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 4 Stunden 36 Minuten

Mach doch einfach - IdeenExpo Hannover

25. Juni 2019 - 14:58
Engagement Global informierte über die 17 Ziele in der Klimazone bei der IdeenExpo 2019. Foto: Engagement Global.

Was ist eigentlich Klima? Welche Folgen hat Klimawandel in welchen Bereichen unseres Lebens? Wie können wir mit dem Klimawandel umgehen? Diese Fragen zogen sich durch viele Gespräche am Stand von Engagement Global bei Europas größtem Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik, der IdeenExpo, in Hannover.

Engagement Global informierte auf Einladung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an dessen Stand über ihre Angebote und Ausbildungsmöglichkeiten sowie zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Großes Interesse fanden das Programm Bildung trifft Entwicklung sowie das Austauschprogramm weltwärts.

Während der IdeenExpo zeigte das BMZ mit einem 360-Grad-Film und Virtual-Reality-Brillen, wie sich der Klimawandel auf Madagaskar bemerkbar macht. Mit Temperatur- und Geruchseffekten erlebten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Situation in Madagaskar hautnah mit.

Am Eröffnungstag, dem 15. Juni 2019, präsentierte sich Engagement Global zudem als Arbeitgeberin auf der Karrierebühne. Neben Philipp Minten aus der Personalabteilung von Engagement Global berichtete auch die weltwärts-Rückkehrerin Lotta Braunert über ihren Einsatz in einem Klimaprojekt in Tansania.

Rund 250 Aussteller präsentierten in den fünf Themenwelten Energie, Kommunikation, Leben und Umwelt, Mobilität sowie Produktion über 650 Mitmach-Exponate. Die IdeenExpo will den Forschergeist bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entfachen und sie für Ausbildungs-, Forschungs- und Arbeitsmöglichkeiten in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern gewinnen.

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Vertrauen gewonnen

24. Juni 2019 - 15:56
Dr. Maria Flachsbarth und Angela Krug testen das Crossboccia-Spiel "GloBall"

Der 37. Evangelische Kirchentag stand unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ und bot vom 20. bis 23. Juni 2019 in Dortmund mit 2.000 Einzelveranstaltungen ein vielfältiges Programm. Aus aller Welt kamen Menschen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, aktuelle Fragen aus Politik und Gesellschaft zu diskutieren, Konzerte zu besuchen, an kreativen Workshops teilzunehmen, Gottesdienste zu feiern und gemeinsam Freude zu haben.

Engagement Global war gleich zweimal präsent: Auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 4 mit einem Infostand im Bereich „Globale Herausforderungen“ und im Außenbereich auf der Aktionsfläche „Zentrum Sport“ mit dem 17-Ziele-Mobil. Dort, im „Zentrum Sport“, unterzeichneten Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, am Donnerstagabend auch eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.

Auf dem Markt der Möglichkeiten informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Angebote von Engagement Global und kamen ins Gespräch mit dem Publikum zu fairem Handel, den nachhaltigen Entwicklungszielen und den Möglichkeiten individuellen Engagements. Das Eine-Welt-Quiz oder das SDG-Hüpfspiel boten gute Anknüpfungspunkte für Fragen und führten zu zahlreichen Gesprächen mit interessierten Kirchentagsgästen.

Auf der Aktionsfläche „Zentrum Sport“ im Außenbereich zog das 17-Ziele-Mobil neugierige Passantinnen und Passanten an und informierte unter dem Motto „Tu Du´s“ zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG, Sustainable Development Goals). Spielbegeisterte, darunter viele junge Menschen, ließen das SDG-Riesen-Jenga immer wieder in den Himmel wachsen und das Energie-Rad sorgte mit durch Körperkraft erzeugter Luft für Abkühlung.

Premiere feierte das Spiel „GloBall“, ein neue Variante des Crossboccia-Spiels. Das Spiel schafft eine Gelegenheit, über das Thema Nachhaltigkeit ins Gespräch zu kommen und bietet praktische Anregungen für nachhaltiges Handeln im Alltag. Das nutzte auch die Polit- und Sportprominenz, die den Weg zum 17-Ziele-Mobil fand: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Maria Flachsbarth, die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze, Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter der GRÜNEN, die Biathletin Magdalena Neuner, Hans-Peter Durst von Paracyclar sowie Stefan Kiefer, der Vorstandsvorsitzende der DFL-Stiftung (Deutsche Fußball Liga) spielten eine Runde GloBall und diskutierten mit den Besucherinnen und Besuchern.

Des Weiteren gab es Workshops, durchgeführt von Mitarbeitenden aus der Außenstelle in Düsseldorf, die in der Entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit einen Schwerpunkt auf das Thema Sport setzt. In einem Workshop spielten die Teilnehmenden ein Planspiel zum Thema „Fair Play in der Sportartikelindustrie?“ und schlüpften in die Rollen von Sportunternehmen, Näherinnen und Konsumenten. Gesucht waren Lösungen für die Probleme eines fairen Umgangs in der Sportartikelindustrie. Lucas Milbert von der Außenstelle Düsseldorf von Engagement Global leitete das Planspiel an. Im Workshop „Durch Upcycling zum eignen Sportmaterial“ waren Kreativität und Innovation gefragt, denn aus kaputten Abwasserrohren wurden Materialien für Leichtathletik und Co gebastelt.

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BtE in Zahlen

18. Juni 2019 - 14:37
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European Development Days 2019: Ungleichheiten beseitigen

17. Juni 2019 - 16:39
Der gemeinsame Infostand, Standnummer 102, ist im "Global Village" zu finden. Foto: European Commission

Bei den dreizehnten European Development Days (EDD) in Brüssel kommen 2019 erneut Organisationen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit zusammen - Menschen aus Europa, die sich über zentrale entwicklungspolitische Themen austauschen und vernetzen. Die EDD, organisiert von der europäischen Kommission, finden in diesem Jahr am Dienstag, 18. Juni und Mittwoch, 19. Juni 2019 statt. Übergreifendes Thema ist die Beseitigung von Ungleichheiten, mit drei Schwerpunkten: Warum sind Ungleichheiten für eine nachhaltige Entwicklung von Bedeutung, was sind strukturelle Gründe für Ungleichheiten und was wirksame Strategien in der Zusammenarbeit, um Ungleichheiten effektiver zu bekämpfen?

Engagement Global informiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Entwicklung (GIZ) und der KfW Entwicklungsbank über die entwicklungspolitischen Aktivitäten im Zuge der Agenda 2030. Ein Fokus von Engagement Global liegt dabei unter anderem auf Austauschprogrammen und Freiwilligendiensten und der Möglichkeit des Nord-Süd- sowie des Süd-Nord-Austauschs. Neben Informationsgesprächen bieten interaktive Elemente wie ein Weltverteilungsspiel und Quiz einen Zugang zu den Themen.

Zu finden ist der gemeinsame Stand im „Global Village“, Standnummer 102 unter dem Titel „Digital Innovations for more Transparency, Participation and Inclusiveness” (Digitale Innovationen für mehr Transparenz, Partizipation und Inklusion). GIZ, BMZ, KfW und Engagement Global stellen Projekte und Beispiele aus ihrer Arbeit vor und zeigen, wie Digitalisierung Ungleichheiten reduzieren und gesellschaftliche Teilhabe stärken kann.

Hintergrund

Die European Development Days (EDD) sind Europas führendes Forum für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung. Zu den EDD werden Staats- und Regierungschefs, Führungskräfte aus der Wirtschaft und 8.000 Teilnehmende erwartet. Es gibt rund 130 Sessions mit Auditorien, Projektberichte, Diskussionsrunden, Workshops und eine „youth agenda“, Diskussionen und Vorträge, die sich speziell an ein junges Publikum richten. Neben dem „Global Village“ gibt es zudem ein kulturelles Begleitprogramm.

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Zum Programm

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Die 17 Ziele und ihre Bedeutung für Kommunen

11. Juni 2019 - 13:02
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Der neue Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz ist da

7. Juni 2019 - 14:39
Bildungsangebote des Globalen Lernens zeichnen sich durch Methodenvielfalt und die Orientierung an den Bedürfnissen und Erfahrungen der Lernenden aus. Foto: Engagement Global

Ab sofort ist die Printversion des neuen Kompass Globales Lernen Rheinland-Pfalz verfügbar sowie die digitale Version ab Ende Juni in der interaktiven Datenbank zu finden. Von Dienstag, 4. Juni, bis Donnerstag 6. Juni 2019 wurde in Trier, Klingenmünster und Koblenz der neue Kompass vorgestellt. Er bündelt die vielfältigen Bildungsangebote des Globalen Lernens und informiert zu Anbieterinnen und Anbietern sowie Bildungsinitiativen solcher Angebote in und für Rheinland-Pfalz.

In Trier kamen Interessierte, Bildungsanbieterinnen und –anbieter sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Austausch und zur Vorstellungen des Kompasses bei einem Workshop zusammen. Unter dem Motto „Globales Lernen in Eifel, Hunsrück und der Region Trier: Themen aus aller Welt in unserer Region“ wurden außerdem verschiedene Mitmachangebote des Globalen Lernens aus der Region vorgestellt. Beispielhaft stellte die Toupi-Group ihr Angebot zum Demokratie-Lernen vor.

Bei dem Workshop „Sozial-ökologischer Wandel in der Südpfalz: Das ‚Gute Leben‘ und andere Ansätze zum Globalen Lernen“ wurden Material- und Projektangebote lokaler Bildungsanbieterinnen und -anbieter aufgezeigt sowie nach Vernetzungsmöglichkeiten für mögliche gemeinsame Projekte in der Region gesucht. Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Südpfalz aus. Neben vielfältigen Bildungsakteuren war auch Federico Koelle von der Organisation Fundación Cerro Verde/ Schutzwald e.V. anwesend, die derzeit am Süd-Nord-Austausch-Programm von weltwärts teilnimmt. Er betonte, dass zum „Buen Vivir“ die Stärkung der Gemeinschaft nötig sei. Die Mehrheit der Anwesenden stimmte dem zu und unterstrich den Wert lokaler Zentren und konkrete Vernetzungsmöglichkeiten im ländlichen Raum, wie sie die Bürgerstiftung Pfalz anbietet.

Über beispielhafte Wege vom Lernen zum Handeln wurde bei dem Vernetzungstreffen in Koblenz gesprochen. Bildungsanbieterinnen und –anbieter aus der Region stellten ihre Arbeit vor und sprachen über Wege, wie Globales Lernen zu lokalem Handeln führen kann. Das ISSO-Institut plant dazu weitere Veranstaltungen. Der Vertreter des Ministeriums für Bildung, Jan-Hendrik Winter, hob die Bedeutung des Kompass Globales Lernen hervor und versprach, die Verbreitung in Rheinland-Pfalz weiter zu unterstützen.

Globales Lernen steht für Vielfalt und einen offenen pädagogischen Ansatz. Bildungsangebote des Globalen Lernens zeichnen sich durch Methodenvielfalt und die Orientierung an den Bedürfnissen und Erfahrungen der Lernenden aus. Sie sind interaktiv, kreativ, partizipativ und spielerisch.

Zu den drei Veranstaltungen luden ELAN e.V., die Lokale Agenda 21 Trier, die Bürgerstiftung Pfalz, das ISSO-Institut und die Außenstelle Mainz von Engagement Global ein.

Der Kompass Globales Lernen in Rheinland-Pfalz ist ein Ergebnis der Kooperation zwischen dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk (ELAN) e.V., der dort angesiedelten Fachpromotion Globales Lernen und der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland von Engagement Global.

Kontakt

Die gedruckte Ausgabe des Kompass Globales Lernen in Rheinland-Pfalz kann bei ELAN e.V. bestellt werden per E-Mail an:

bildung@elan-rlp.de

Kleinere Stückzahlen können auch bei der Außenstelle von Engagement Global in Mainz abgerufen werden per E-Mail an:

aussenstelle.mainz@engagement-global.de

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Zum Online-Angebot des Kompass Globales Lernen in Rheinland Pfalz (ab Ende Juni verfügbar)

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Bayerische Kommunen für die Partnerschaftsarbeit gesucht

5. Juni 2019 - 14:07
Tunesien beim demokratischen Wandel unterstützen. Das ist das Ziel des neuen Vorhabens. Foto: panthermedia.net/Demixx

Seit 2012 besteht eine Länderpartnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und Tunesien mit dem Ziel, den demokratischen Wandel in Tunesien zu unterstützen. Da insbesondere die Kommunen eine zentrale Rolle im Zuge der Dezentralisierung spielen, soll im Rahmen eines neuen Pilotvorhabens gezielt die kommunale Zusammenarbeit zwischen bayerischen und tunesischen Städten und Gemeinden unterstützt werden. Bayerische Kommunen können ihr Wissen im Rahmen der Länderpartnerschaft einbringen und somit durch fachlichen Austausch und technische Unterstützung den Ausbau lokaler demokratischer Strukturen und des kommunalen Know-hows vor Ort nachhaltig fördern.

Um bayerischen Kommunen die Länderpartnerschaft mit Tunesien näher zu bringen, veranstaltet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global einen Informationsworkshop am Freitag, 28. Juni 2019 in München zu kommmunaler Entwicklungszusammenarbeit zwischen Bayern und Tunesien. Während des Workshops sollen Möglichkeiten des kommunalen Engagements sowie Unterstützungangebote für bayerische Kommunen aufgezeigt werden.

Durchgeführt wird das neue Pilotvorhaben von der SKEW von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Alle Aktivitäten finden in enger Abstimmung mit der Hanns-Seidel-Stiftung (Landesbüro Tunesien) und der Bayerischen Staatskanzlei statt.

Hat auch Ihre Kommune Interesse, einen Beitrag zum Transformationsprozess in Tunesien zu leisten? In einem ersten Informationsworkshop am 28. Juni 2019 in München werden die neuen Unterstützungsangebote vorgestellt. Interessierte können sich vorab online anmelden.

Kontakt

Nadja Bonarius
Telefon: +49 228 20717- 620
nadja.bonarius@engagement-global.de

Hélène Pestel
Telefon: +49 228 20717 - 673
helene.pestel@engagement-global.de

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So lecker ist nachhaltig

4. Juni 2019 - 16:08
Im Workshop wurde fairer Schokoaufstrich hergestellt. Foto: René Frampe

Wie fair und nachhaltig Kakao und Schokolade sein können, zeigte das Schokoladenmuseum in Köln vergangene Woche. Von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 2. Juni 2019 fand die Themenwoche Nachhaltigkeit sowie das große Familienwochenende zur nachhaltigen Entwicklung statt. Engagement Global war mit einem Infostand sowie Workshops zu den Themen der Wertschöpfung von Kakao, Schokolade und Kokospalmprodukten dabei.

Während der gesamten Themenwoche präsentierten sich Organisationen und Initiativen aus dem Bereich Fairer Handel und Nachhaltigkeit. Neben Plant-for-the-Planet, Dillicicous Schokoladen, Original Beans und Ethiquable, informierte auch Engagement Global – unter Federführung der Außenstelle Düsseldorf – im Museumsfoyer über die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Rund 2.500 Besucherinnen und Besucher kamen täglich während der Nachhaltigkeitswoche ins Museum. Dabei zeigten sich vor allem Kinder und Jugendliche an den Nachhaltigkeitszielen interessiert. Sie testeten ihr globales Wissen am Eine-Welt-Quiz-Rad und auch das Afrika- und das Lateinamerika-Puzzle waren bei Erwachsenen und Kindern besonders beliebt.

An allen Tagen fanden mehrmals täglich die beiden Workshops „Wertschöpfungskette von Kakao bis zur Schokolade“ und „Wer hat die Kokosnuss …“ statt. Etwa 50 Interessierte – meist Familien – nahmen an den Workshops teil. Gabriela Bojalil und Renata Breitenfeld, Referentinnen von Bildung trifft Entwicklung (BtE), einem Programm von Engagement Global, informierten in ihrem Kakaoworkshop über den Weg von der Kakaobohne zur Tafel Schokolade und zeigten den Teilnehmenden, wie sie selbst einen fairen Schokoaufstrich herstellen können. Dabei durfte ausgiebig genascht werden.

In einem zweiten Workshop, angeleitet von BtE-Referent Hanns Groeschke, lernten die Teilnehmenden mehr über die Situation philippinischer Kokosbauern sowie über die Verarbeitung von Kokospalmprodukten, wie zum Beispiel Kokosöl, Kokosblütenzucker, Kokosmehl und verschiedene Faser- und Handwerksartikel.

Seit Montag, 3. Juni, und noch bis Freitag, 7. Juni 2019, informiert das Schokoladenmuseum Kölner Schulklassen zum Thema „Schokolade und Kakao – nachhaltig und fair“. In dieser zweiten Hälfte der Nachhaltigkeitswoche gibt es Mitmachaktionen und spezielle Führungen für Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Nachhaltigkeit. Am Mittwoch, 5. Juni 2019 finden Workshops für Schulklassen statt, in denen BtE-Referentinnen und -Referenten mit den Schülerinnen und Schülern das Weltverteilungsspiel durchführen. Das Spiel veranschaulicht anhand von Zahlen und Fakten die Verteilung von Gütern und Ressourcennutzung auf der Welt.

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Festival der Taten: Ideen für die 17 Ziele

28. Mai 2019 - 13:38
Die 17 Ziele wurden in der Seminarreihe an der Goethe-Universität Frankfurt diskutiert. Foto: Engagement Global

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) sind die nachhaltige Zielgerade – in Frankfurt genauso wie in Europa und der Welt. Doch inwiefern werden die 17 Ziele bereits umgesetzt? Um diese Frage aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, veranstaltete die Goethe-Universität Frankfurt im Wintersemester 2018/19 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) – Landesverband Hessen, der Society for International Development (SID) – Chapter Frankfurt und der Außenstelle Mainz von Engagement Global die Lehrveranstaltung „Die Sustainable Development Goals – in Hessen, Deutschland, Europa und der Welt“. In fünf öffentlichen Veranstaltungen wurde zudem über die 17 Ziele auf globaler, nationaler sowie lokaler Ebene diskutiert.

Jede der fünf Veranstaltungen an der Goethe-Universität Frankfurt setzte einen spezifischen Schwerpunkt innerhalb der Agenda 2030. Während der ersten Veranstaltung am Dienstag, 20. November 2018, erläuterte Jens Martens vom Global Policy Forum die 17 Ziele aus globaler Perspektive.

Die zweite Veranstaltung nahm unter dem Motto „SDG Acht - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ das Freihandelsabkommen mit Afrika in den Blick. Professor Dr. Helmut Asche, Dr. Boniface Mabanza und Joachim Schuster diskutierten dabei, wie das achte Ziel im Hinblick auf Europas Handelspolitik mit dem afrikanischen Kontinent gesehen werden kann.

Am Dienstag, 22. Januar 2019, trat der Roundtable Deutschland zusammen. Das Podium mit Dr. Imme Scholz vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Dagmar Maur von Engagement Global, Wolfgang Obenland vom Global Policy Forum Europe sowie UN Jugenddelegierter Lukas Schlapp wagte eine Prognose, welche Ziele in Deutschland bereits erreicht und an welchen Stellen der Agenda 2030 Prozess noch intensiviert werden muss.

In der vierten Veranstaltung gab Professor Dr. Lothar Brock von der Goethe-Universität mit Blick auf SDG 16 einen Einblick, wie Frieden als Leitmotiv der Agenda 2030 fungiert und wie die programmatische Verknüpfung von Frieden und Entwicklung zu beurteilen ist.

Während der letzten Veranstaltung am Dienstag, 12. Februar 2019, hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Gelegenheit zu erfahren, wie global vernetzt und lokal aktiv Hessen tatsächlich ist. Andrea Jung vom Entwicklungspoltischen Netzwerk Hessen, Jennifer Gatzke von RENN.west und Renate Labonté vom Referat Nachhaltigkeitsstrategie im Umweltministerium standen zu diesem Thema Rede und Antwort.

Die Veranstaltungen fanden von November bis Februar jeweils dienstags statt. Im Anschluss hatten die Studierenden und die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Referentinnen und Referenten zu diskutieren.

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Das Remstal hat „Afrika im Blick“

27. Mai 2019 - 10:59
Diskutiert wurde unter anderem über die Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele in Kommunen und Zivilgesellschaft. Foto: Krabbe

Anlässlich des Afrikatags fand im Rahmen der Remstal Gartenschau 2019 die Konferenz „Remstal Global –Afrika im Blick“ am Freitag, 24. und Samstag, 25. Mai 2019 im Congress-Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd statt. Dabei standen Themen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 globalen Nachhaltigkeitszielen sowie die Möglichkeiten kommunaler Entwicklungspolitik mit Beispielen aus Süd und Nord im Vordergrund.

Vor dem offiziellen Konferenzbeginn bot eine entwicklungspolitische Börse für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Landräte und Amtsleitungen der Remstal-Kommunen und weiteren Kommunen aus Baden-Württemberg statt, den Raum sich über Themen der kommunalen Entwicklungspolitik zu informieren und auszutauschen. Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Schirmherr der Konferenz, hielt einen inspirierenden Vortrag zur Rolle der Kommunen in der Entwicklungszusammenarbeit und würdigte neue Zeichnungskommunen der Musterresolution zur Umsetzung der Agenda 2030 aus der Region. Die Kommunen wurden aufgerufen, sich mit ihren Ideen aktiv in die Konferenz einzubringen.

Eröffnet wurde die Konferenz von Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold gemeinsam mit dem Ehrengast Josseline da Silva Gbony, Botschafterin der Republik Benin, die auf Einladung der Stadt erneut nach Schwäbisch Gmünd gekommen war. Oberbürgermeister Richard Arnold hob hervor, dass er sich sehr freue diese Konferenz mitauszurichten, da die Remstal-Kommunen bisher noch nie eine internationale Konferenz gemeinsam veranstaltet hatten.

In einem Podiumsgespräch diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Land, Kommunen und Zivilgesellschaft mit Blick auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung über die Perspektiven für 2030. Dr. Boniface Mabanza, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) merkte dabei an, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) seiner Ansicht nach das Minimum darstellen, auf das sich die Weltgemeinschaft einigen konnte, und es für mehr Gerechtigkeit auf der Welt noch weiterer Ziele bedarf.

Die Teilnehmenden ließen den ersten Konferenztag bei einer öffentlichen musikalischen Open-Air-Gala am Remsstrand des Gartenschaugeländes ausklingen, bei der unter anderem junge Künstlerinnen und Künstler des Song Contest „Dein Song für EINE WELT“ ihr Können unter Beweis stellten.

Am Samstag, 25. Mai 2019 gingen die Teilnehmenden dann von der Theorie zur Praxis über. So wurden konkrete Umsetzungsbeispiele für die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele vorgestellt und über die Verankerung der Ziele in Kommunen, Wirtschaft und Land gesprochen. Unter anderem berichtete Saliou Gueye, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik in der Stadt Ludwigsburg, wie die Stadt Ludwigsburg zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene beiträgt.

Nach einem gemeinsamen Besuch des Eine-Welt-Marktes wurde in fünf Workshops weitergearbeitet. Dort entwickelten die Teilnehmenden der Konferenz Möglichkeiten zur Aktivierung von entwicklungspolitischem Engagement in Kommunen und Zivilgesellschaft, etwa mit Blick auf Öffentlichkeitsarbeit und Bildung oder auf migrantisches entwicklungspolitisches Engagement.

Der Eine-Welt-Markt, auf dem Eine-Welt-Initiativen, Vereine und Organisationen aus der Region ihre entwicklungspolitische Arbeit zur Agenda 2030 und zu Afrika vorstellten, präsentierte sich direkt vor dem Congress-Centrum Stadtgarten und konnte auch vom Publikum der Remstalgartenschau besucht werden.

Zur Veranstaltung hatte Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und der Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd eingeladen.

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ASA-Programm im Wandel

20. Mai 2019 - 10:04
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Fair begegnen – Fair gestalten

10. Mai 2019 - 9:26
Der Kongress „Fair begegnen - Fair gestalten“ findet am 18. und 19. September 2019 in Köln statt.

Der zweite Samstag im Mai ist seit 2001 der Tag des Fairen Handels. Ursprünglich 1996 als europäischer Weltladen-Tag ins Leben gerufen erinnert der Aktionstag daran, dass Fairer Handel einen wirkungsvollen Beitrag zur Bekämpfung von Armut und Ausbeutung leistet.

Wettbewerb – Frist: 28. Juni 2019

Der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ rückt seit 2003 ins Bewusstsein, dass auch Kommunen einen effektiven Beitrag zu mehr wirtschaftlicher Gerechtigkeit liefern können, nicht zuletzt durch den Einsatz ihrer Beschaffungsbudgets. Als Dortmund zur ersten Hauptstadt des Fairen Handels gekürt wurde, hatten sich noch 30 andere Kommunen beworben und zu bewerten waren rund 150 Projekte. 2017, in der achten Runde, zeigten schon 100 Kommunen mit mehr als 900 Projekten, auf welch vielfältigen Wegen fairer Handel vorangebracht werden kann.

Nun sind in der neunten Runde wieder alle Städte und Gemeinden in Deutschland aufgerufen sich zu bewerben. Sie können sowohl einzelne Aktionen oder Projekte als auch kontinuierliche Maßnahmen, Leitbilder und Strategien noch bis zum 28. Juni 2019 einreichen.

Kongress – Anmeldefrist 12. Juli 2019

Die Preisverleihung wird am 18. September 2019 in Köln, der Hauptstadt des Fairen Handels 2017, gefeiert und ist Teil von „Fair begegnen – Fair gestalten“, dem Kongress der Ideen und Taten. Er bringt Engagierte aus Kommunen, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft im Kölner E-Werk für drei Tage zusammen, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen und neue Wege zu finden für mehr Fairen Handel.

Gefeiert wird dort auch am 19. September 2019 das 10-jährige Jubiläum der Kampagne „Fairtrade-Towns“.

Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam von Engagement Global und Fairtrade Deutschland.

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Elektronisches Vergabeverfahren startet

9. Mai 2019 - 11:04
Ab Mai 2019 werden Vergaben bei Engagement Global elektronisch durchgeführt.

Elektronische Informations-und Kommunikationsmittel sollen zum Standard der Kommunikation in Vergabeverfahren werden. Zukünftig soll in allen Verfahrensphasen ausschließlich elektronisch kommuniziert werden, insbesondere auch bei der Übermittlung von Angeboten. Das sieht die Richtlinie 2014/24/EU der Europäischen Union vom 26. Februar 2014 vor.

Engagement Global führt daher ab Mai 2019 stufenweise das elektronische Vergabeverfahren ein. Mitarbeitenden wird dadurch die prüfungssichere Dokumentation eines Vergabeverfahrens erleichtert. Bieter finden auf dem digitalen Vergabemarktplatz alle für sie relevanten Unterlagen und können ihre Angebote dort abgeben.

Bietern und Auftragnehmern wird empfohlen, sich bereits jetzt auf dem online-Vergabemarktplatz von Engagement Global zu registrieren. Denn auch bei beschränkten Vergaben lädt Engagement Global über diese Plattform zur Angebotsabgabe ein.

Die Registrierung auf dem digitalen Vergabemarktplatz, die Suche nach sowie die Teilnahme an Ausschreibungen ist kostenfrei.

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Afrika in Brandenburg

7. Mai 2019 - 16:30
Bundesminister Gerd Müller würdigte das Engagement der Kinder der Grundschule Lausitzer Haus des Lernens. Foto: Engagement Global/Merlin Nadj-Torma

Unter das Motto „Kontinent der Vielfalt – Afrika erleben im Lausitzer Haus des Lernens“ stellte die Grundschule Lausitzer Haus des Lernens ihren Tag der offenen Tür, der sich mit Themen rund um den afrikanischen Kontinent beschäftigte.

Die Schule gehört zum Albert Schweitzer Familienwerk Brandenburg e.V. (ASF). Inhaltliche und organisatorische Unterstützung erhielt die Spremberger Grundschule dabei von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen. So hatte die Organisation Lehrkräfte der Grundschule zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung fortgebildet.

Die Schülerworkshops wurden von den Brandenburger entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstagen (BREBIT) durchgeführt. Die Präsentation der Ergebnisse dieser Workshops war ein Höhepunkt der Veranstaltung. Denn Bundesentwicklungsminister Gerd Müller würdigte das Engagement der Kinder und dankte auch den Lehrkräften für ihr Engagement. „Wir müssen Euch zuhören, von Euch lernen, unsere Hausaufgaben machen. Denn beim Klimawandel, beim Meeresschutz, bei den Arbeitsbedingungen gilt: Wie wir heute handeln, so wird die Welt morgen aussehen, wenn Ihr die Erwachsenen seid. Deswegen: Macht weiter so, bleibt interessiert und engagiert“, so Bundesminister Müller in seiner Rede.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher fanden den Weg auf das Schulgelände in Spremberg. Sie erhielten dank der Projektpräsentationen einen Einblick in die Lebenswelten, Kulturen, Ressourcenvielfalt und Herausforderungen des afrikanischen Kontinents.

Begleitet wurde der Tag der offenen Tür außerdem von Mitmachaktionen von Vereinen und Nichtregierungsorganisationen sowie von musikalischen Beiträgen ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ von Engagement Global.

Die Schulleitung zog ein positives Fazit: „Der Tag war für uns ein voller Erfolg. Wir sind begeistert von den Projektergebnissen unserer Schülerinnen und Schüler und freuen uns sehr, dass sie sich so intensiv mit entwicklungspolitischen Themen auseinandergesetzt haben. Der Besuch und die Würdigung durch den Minister war natürlich der Höhepunkt“, so die Schulleiterin Ute Schenk.

Das c/o Pop Festival findet seit 2004 jährlich in Köln statt. Von Mittwoch, 1. Mai, bis Sonntag, 6. Mai 2019, gab es neben einem vielfältigen musikalischen Programm auch zahlreiche Workshops, Lesungen und Sportangebote rund um den Kölner Stadtteil Ehrenfeld.

Kontakt

Für weitere Fragen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Bianca Klüser
Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Engagement Global gGmbH
Telefon 0228 20717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

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Song Contest goes c/o pop

6. Mai 2019 - 14:35
Sich musikalisch und tänzerisch ausprobieren konnten sich jungen Menschen beim Hip-Hop Workshop während der c/o Pop in Köln. Foto: Engagement Global

„Song Contest goes c/o pop“ - so lautete das Motto am Samstag, 4. Mai 2019, in Köln. Auf dem Gelände des Clubs Heinz Gaul war der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ von Engagement Global nicht nur mit einem Stand vertreten, sondern bot auch einen HipHop-Workshop an, bei dem junge Menschen ihre Fähigkeiten in Sachen Songwriting und Performance erproben konnten. Der Workshop wurde in Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation Heartbeat durchgeführt, die mit Hip-Hop-Freizeit- und Bildungsprogrammen Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich musikalisch und tänzerisch auszuprobieren.

Das c/o Pop Festival findet seit 2004 jährlich in Köln statt. Von Mittwoch, 1. Mai, bis Sonntag, 6. Mai 2019, gab es neben einem vielfältigen musikalischen Programm auch zahlreiche Workshops, Lesungen und Sportangebote rund um den Kölner Stadtteil Ehrenfeld.

In einer ersten Session lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man Ideen für einen Song sammelt sowie hilfreiche Tricks in Sachen Songwriting. Dabei stand insbesondere die Auseinandersetzung mit eigenen Wünschen für die Eine Welt und die Integration dieser Wünsche in eigene Songtexte im Vordergrund. Im Anschluss gab es eine kurze Einführung in den Bereich Tanz-Performance. Zum Abschluss präsentierten die Kinder und Jugendlichen ihre selbstgeschriebenen Songtexte und die neu gelernten Tanzschritte auf der Bühne vor begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern.

„Uns ist es wichtig, jungen Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich auf musikalische und kreative Weise mit globalen Themen auseinanderzusetzen und eine Botschaft in einen Song zu projizieren, mit der sie auch andere Menschen bewegen und auf das Thema, das ihnen besonders am Herzen liegt, aufmerksam machen können“, so Bianca Klüser von Engagement Global. „Und heute haben wir genau das gehört und gesehen! In kürzester Zeit sind grandiose Songtexte entstanden, die sich mit unserer Einen Welt beschäftigen.“

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“, der 2015 als Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ins Leben gerufen wurde und von Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt wird, ist Ende Februar 2019 in seine dritte Runde gestartet. Bis zum 25. Juni haben junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren noch Gelegenheit, ihr selbstgeschriebenen Songs für die Eine Welt einzureichen.

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Fair von Anfang an!

11. April 2019 - 12:21
Der Kongress „Fair von Anfang an!“ widmete sich dem Thema Globales Lernen für Kinder. Foto: Steffi Kapp

Der Kongress „Fair von Anfang an!“ brachte am 8. April 2019 rund 350 Profis aus dem pädagogischen Bereich zusammen: berufserfahrene Erzieherinnen und Erzieher, Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung, Studierende des Bachelorstudiengangs Frühkindliche Bildung und Dozentinnen und Dozenten von Fachschulen für Sozialpädagogik.

2018 konnte Baden-Württemberg 496.154 Kita-Plätze für die Betreuung von Kindern (bis 12 Jahre) zur Verfügung stellen und 105.296 Personen arbeiteten in diesem Bereich. Kindertagesstätten sind damit ein relevantes Handlungsfeld, um für Nachhaltigkeitsthemen zu sensibilisieren. Dies kann durch Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Globales Lernen oder Vermittlung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG, Sustainable Development Goals) geschehen.

In diesem Sinne richtete der Kongress seine Themen aus:

  • der Beitrag der frühkindlichen Bildung zur Umsetzung des SDG 4 Hochwertige Bildung,
  • Methoden und Themen des Globalen Lernens für Kinder bis 10 Jahre
  • Kindergärten und Kindertagesstätten als ganzheitliches System, das in Elternarbeit, frühkindlicher Pädagogik und dem Umfeld der Einrichtung in der Kommune verschiedene Ebenen und Ansatzpunkte hat.

Viele Teilnehmende sahen den gravierenden Fachkräftemangel nicht als Hinderungsgrund, sich in der Arbeit der Kita global zu orientieren. Denn Globales Lernen lässt sich sehr gut in den Alltag der Kindertagesstätten integrieren. Ob beim Müll, der Wassernutzung oder bei der Ernährung – der Mikrokosmos Kindergarten kann gelebte Nachhaltigkeit werden. Dabei unterstützen die Neugier der Kinder und die kulturelle Diversität unter den Kindern wie auch dem Personal.

Diskussion und ein intensiver gegenseitiger Austausch darüber, welche Methoden, welche Kinderbücher, welche Lieder und Projekte im Sinne des Globalen Lernens eingesetzt werden können, bestimmten das Bild des Kongresses. Als Bedarf auch klar formuliert: Mehr Austausch und Zugang zu Fachmaterialien, Fachtage und Fortbildungen mit Zertifikat.

Einig waren sich die Teilnehmenden darin: Die Kinder selbst können nicht „retten“, was die die Erwachsenen in Politik und Wirtschaft versäumen. Kinder müssen aber stark gemacht werden, damit sie den Herausforderungen, die auf sie zukommen werden, aktiv begegnen können. „Sie bekommen ohnehin vieles mit, zum Beispiel die ausgetrockneten Flüsse im vergangenen Sommer“, so Susanne Schubert von Innowego eG aus Bonn, „und sie sollten nicht in Watte gepackt werden. Erzieherinnen und Erzieher müssen aber kompetent mit den Fragen der Kinder umgehen können“.

Bildung für nachhaltige Entwicklung berücksichtigt, dass die Freiräume der Kinder besonders zu schützen sind. Es ist wichtig, dass sie selbst entdecken, was sich besser, nachhaltiger machen lässt, damit sie Selbstwirksamkeit durch Erfahrung kennenlernen. Katastrophenpädagogik ist out, das war ein klares Fazit auf dem Kongress.

Kinder und Erwachsene benötigen einen langen Atem. „Das wird belohnt“, betonte Karin Wirnsberger von kikuna e.V.. Sie hatte im Vorreiterkindergarten von Bollingen, der ersten zertifizierten Fairen Kita in Baden-Württemberg, vor 15 Jahren angefangen hat, Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu integrieren und kann jetzt berichten: „Gerade sind die Kinder von damals dabei, ein Faires Jugendhaus zu gründen!“

Dass die frühkindliche Bildung in manchem weiter ist als die schulische Bildung stellt Dietmar Böhm, Ko-Direktor an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart fest. „Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist Querschnittsaufgabe im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung und dadurch in allen Fächern und Handlungsfeldern verankert, es kann sogar Prüfungsaufgabe werden“. Seine Fachschule macht seit zehn Jahren jährlich ein großes Projekt in den Eingangsklassen, zu Kinderarbeit, Kinderrechten, Fairem Handel. Integriert ist dieses Projekt in die Fächer Deutsch, Erziehungswissenschaften, Kinderliteratur und Spiel.

Durchgeführt wurde der Tageskongress von einem Trägerkreis aus Kirchen, Zivilgesellschaft, Ausbildungsstätten und Staat, darunter die Evangelische Landeskirche Württemberg und die Diözese Rottenburg-Stuttgart, das Entwicklungspädagogische Informationszentrums EPiZ und kikuna e.V., die Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik und die Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland EBD.

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Ein Stück Faire Welten

9. April 2019 - 13:09
Die Messe Faire Welten fand zum fünften Mal im Rahmen der Rheinland-Pfalz Ausstellung statt. Foto: Engagement Global

Dass Fair auch schön und lecker bedeuten kann, bewiesen zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller auf der Messe Faire Welten in Mainz. Die „Messe in der Messe“ lud von Samstag, 6. April, bis Montag 8. April 2019 zum Stöbern, Probieren und Mitmachen ein. Rund 50 Unternehmen und Organisationen, die sich für fairen Handel und nachhaltige Entwicklung engagieren, präsentierten dort ihre schönen und nützlichen, und vor allem nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen. Auf der Messe, die Teil der Rheinland-Pfalz Ausstellung ist, wurde das Thema Nachhaltigkeit durch vielfältige Workshop-Angebote für alle Besucherinnen und Besucher greifbar. Engagement Global war mit einem Stand vor Ort und informierte über ihre Arbeit.

Vor allem engagierte Lehrerinnen und Lehrer nutzten das Beratungsangebot und Schülerinnen und Schüler testeten ihr globales Wissen am Eine Welt Quiz-Rad. Die Außenstelle in Mainz hatte Upcycling-Workshops organisiert, in denen Schulklassen und andere Interessierte aus alten Haushaltswaren neue Produkte herstellen konnten. Aus alten Getränkekartons wurden so zum Beispiel Portemonnaies. „Ziel des Workshops ist es, dass die Schülerinnen und Schüler anhand des Haushaltsmülls, den wir dort verarbeiten, ins Nachdenken kommen, sich darüber Gedanken machen, was sie selbst produzieren und was man davon vermeiden könnte. Und darüber hinaus werden die motorischen Fähigkeiten geschult“, erzählte Thomas Zigahn von der Upcycling-Werkstatt und -Ideenschmiede „Tanz auf Ruinen“, der einige der Workshops anleitete.

Publikumsmagneten waren die Fair-Fashion-Modenschau, das Hope Theatre Nairobi, und die Fairtrade Kochshow. Die Fair-Fashion-Szene aus Mainz und aller Welt präsentierte ihre faire Mode, und die Designerinnen und Designer erzählten von der Idee bis zur Umsetzung ihrer eigenen Labels. Von farbenfroh und sportlich bis hin zu klassisch und minimalistisch war für die Modebegeisterten alles dabei.

Wie lecker fairer Handel schmeckt, zeigten Hendrik Meisel und sein Team an allen drei Messetagen bei ihrer Drei-Gänge-Menü Kochshow, verfeinert mit Erlebnisberichten und Zutaten aus Asien, Afrika und Lateinamerika.

Die Jugendlichen vom Hope Theatre Nairobi machten auf ihrer Deutschlandtournee Halt auf der Messe Faire Welten, präsentierten Ausschnitte aus ihren politischen Revuen zu Themen des fairen Handels und Nachhaltigkeit und animierten das Publikum zum Mitmachen.

Das bekannte Gesellschaftsspiel BINGO! sorgte ebenfalls für großes Interesse bei den Messebesucherinnen und -besuchern. Lotto-Rheinland, einer der Kooperationspartner der Messe Faire Welten, zeigte, wie sie damit entwicklungspolitische Bildungsarbeit fördern.

Neben Engagement Global boten zahlreiche Informationsstände, beispielsweise von der Landeszentrale für politische Bildung, dem entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz oder TransFair e.V. die Möglichkeit, sich intensiv mit Fragen der Einen Welt auseinanderzusetzen.

Die „Messe in der Messe“ ist seit fünf Jahren fester Teil der Rheinland-Pfalz-Ausstellung und wird gemeinsam mit fünfzehn weiteren Kooperationspartnern von Engagement Global,und ihrer Außenstelle in Mainz veranstaltet.

Kongress „fair begegnen, fair gestalten“

Wer sich für fairen Handel oder faire Beschaffung engagiert, ist auf dem Kongress der Ideen und Taten „fair begegnen, fair gestalten“ vom 18. bis 20. September 2019 in Köln genau richtig. Organisiert wird die Veranstaltung von Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und der Transfair e.V. mit Fairtrade. Während des Kongresses findet die Preisverleihung im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ sowie das 10-jährige Jubiläum der Kampagne „Fairtrade-Towns“ statt.

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Wie der Sport Menschen vereint

5. April 2019 - 15:47
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