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Pressemitteilungen der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen
Aktualisiert: vor 13 Stunden 35 Minuten

Auftakt zum Zukunftsforum

18. November 2019 - 15:14
In der Auftaktveranstaltung geht es um die Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung der Wälder. Foto: Anton Gudkov

Welche Auswirkungen haben die Waldbrände in Brasilien weltweit? Diese Frage wird unter anderem am Dienstag, 26. November 2019, bei der Auftakt-Vorlesung zum Zukunftsforum an der Hochschule Harz diskutiert. Zum Zukunftsforum lädt Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Wernigerode und der Hochschule Harz Interessierte jeden Alters zu einer Sonderveranstaltung der GenerationenHochschule in Wernigerode ein.

„WeltWald im Wandel: Auswirkungen von Klima, Brand und Rodung“ lautet der Titel der ersten Vorlesung, bei der der Wald im Fokus steht. 2020 wird die Reihe rund um das Thema Nachhaltigkeit mit mehreren Veranstaltungen fortgesetzt. László Maráz vom Forum Umwelt und Entwicklung sowie Judith Reise vom Öko-Institut e.V. werden als Experte und Expertin referieren. Die Moderation übernimmt die Geografin Dr. Christina Alff.

Eingangs wird Judith Reise, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Energie und Klimaschutz, erläutern wie sich unser Umgang mit dem Wald auch auf globale Prozesse auswirkt, anschließend beleuchtet László Maráz, der die Dialogplattform Wald und AG Wälder koordiniert, welche Auswirkungen die Brände in Brasilien haben und wie sich diese auch in Deutschland bemerkbar machen.

Veranstaltungsort

Hochschule Harz
„Papierfabrik“ (Haus 9)
Wernigeröder Campus
Am Eichberg 1
38855 Wernigerode

Interessierte können sich vorab online zur Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Harz, der Stadt Wernigerode und Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland.

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10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen

11. November 2019 - 10:06
Heidi Weidenbach-Mattar, ständige Vertreterin des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz. Foto: Alexander Schmidt

Rund 220 Fachleute aus Ministerien, Wissenschaft, Lehrerbildung, Schulen und Zivilgesellschaft trafen sich zur 10. Fachtagung zum Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) am 4. und 5. November 2019 in Leipzig. Bei der Tagung wurden sie von über 30 Schülerinnen und Schülern sowie Jugendlichen unterstützt, die sich für nachhaltige Entwicklung engagieren.

Ziel der jährlichen Fachtagungen, die im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Kultusministerkonferenz (KMK) von Engagement Global gGmbH durchgeführt werden, ist die Weiterentwicklung und Umsetzung des Orientierungsrahmens sowie die Vernetzung von Akteuren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Das Thema der diesjährigen Tagung war, wie Engagement für nachhaltige Entwicklung durch Schule unterstützt und gefördert werden kann und soll. Dabei spielten die aktuellen Diskurse um politische Beteiligung von Jugendlichen, aber auch generelles individuelles Engagement eine besondere Rolle.

Heidi Weidenbach-Mattar, Ständige Vertreterin des Generalsekretärs der KMK, freute sich, so viele junge Menschen begrüßen zu können. Auch ihnen sei es zu verdanken, dass die Notwendigkeit, den globalen Krisen entgegenzusteuern, stärker ins öffentliche Bewusstsein rücke. Um die Handlungsspielräume zu nutzen und Einfluss zu nehmen, sei die Bildung für nachhaltige Entwicklung ein zentraler Baustein – und zu deren Umsetzung in der Schule sei der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung ganz zentral. „Wir sind hier auf einem guten Weg. Viele Länder ergreifen Initiativen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung mittels des Orientierungsrahmens in der Schule strukturell zu verankern und umzusetzen.“

Dirk Schwenzfeier, Unterabteilungsleiter im BMZ, sagte, das große Interesse an der Fachtagung spiegele die hohe Aktualität von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er verwies auf die beachtliche Leistung des Orientierungsrahmens als Referenz für entwicklungspolitische Bildungsarbeit an Schulen: 2008 erstmals von der KMK verabschiedet und 2015 erweitert, habe er auf die Gestaltung des Lernbereichs Globale Entwicklung und somit auf BNE in Deutschland beträchtlichen Einfluss. Die Erweiterung des Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) auf die gymnasiale Oberstufe wäre ein nächster wichtiger Schritt zur Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf ein Wissenschaftsverständnis „das nicht nur auf Rezeption, sondern auch auf eine aktive Teilhabe an wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu nachhaltiger Entwicklung abzielt“. Aktuell berät die KMK über diese Erweiterung.

Nicht nur thematisch, auch methodisch bot die Tagung innovative, beteiligungsorientierte Formate an. Elemente für neue Konzepte und Strategien, beispielsweise zu BNE in virtuellen Welten oder zur Peer-to-Peer-Arbeit in Schulen, erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in insgesamt acht Workshops.

Die Ergebnisse der OR-Fachtagung werden ab Februar 2019 auf der Internetseite Globale Entwicklung in der Schule veröffentlicht werden.

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Tour der Nachhaltigkeit kommt nach Mannheim

4. November 2019 - 15:57
Das Festival der Taten fand im März 2019 in Berlin statt. Foto: Frederik Schramm

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) verabschiedet. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele, auch Agenda 2030 genannt, sind ein Vertrag, der aufzeigt, wie die großen Herausforderungen der Welt – etwa Armut, Hunger, Energie, nachhaltiger Konsum und Klimawandel – gelöst werden können. Damit die 17 Ziele bis zum Jahr 2030 auch wirklich umgesetzt werden, braucht es neben der Politik, Unternehmen und Organisationen auch jede und jeden Einzelnen von uns. Menschen, die nachhaltige Ideen und Projekte engagiert auf lokaler Ebene umsetzten.

Die Tour der Nachhaltigkeit präsentiert das Festival der Taten am Donnerstag, 5. Dezember 2019, im Congress Center Rosengarten in Mannheim. Dort können Interessierte zwischen 16 und 35 Jahren mit kreativen Methoden Ideen und Projekte zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung erarbeiten. Noch bis Freitag, 15. November 2019, können sich junge engagierte Menschen online für das Festival der Taten anmelden.

Am Freitag, 6. Dezember 2019, werden alle Ideen präsentiert und Feedback aus dem Plenum eingeholt. Anschließend diskutieren Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, mit Akteuren aus Sport, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu nachhaltigen Themen wie faire Schokolade, Kaffee und der Grüne Knopf. Die Popakademie Baden-Württemberg - Mannheim sorgt für den musikalischen Ausklang.

Abgerundet wird die Station der Tour der Nachhaltigkeit in Mannheim mit einem Mitmach-Tag am Samstag, 7. Dezember 2019, des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Neben Informationen rund um nachhaltige Themen, Musik und Aktionen gibt es einen nachhaltigen Weihnachtsmarkt und viele Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen, was jede und jeder Einzelne im Alltag für die 17 Entwicklungsziele tun kann. Zum Abschluss gibt es einen Sustainable Science Slam, bei dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsthemen kurz und unterhaltsam vorstellen.

Programm Donnerstag, 5. Dezember 2019
  • Festival der Taten - Entwicklung von Ideen und Projekten
    Beginn: 8:30 Uhr

    Musik und Ausklang
    Beginn: 18 Uhr
Freitag, 6. Dezember 2019

Festival der Taten - Pitches der Ideen und Projekte

Beginn: 8:30 Uhr

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Dialog

Bundesminister Dr. Gerd Müller diskutiert mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz

Beginn: 12:30 Uhr

Samstag, 7. Dezember 2019

Aktionstag NABU

Beginn: 10 Uhr

Sustainable Science Slam

Beginn: 18 Uhr

Anmeldeschluss ist Freitag, der 15. November 2019.

Veranstaltungsort

Congress Center Rosengarten
Rosengartenplatz 2
68161 Mannheim

Kontakt

#17Ziele-Team
info@17Ziele.de

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Deutsch-Ukrainische Partnerschaftskonferenz

29. Oktober 2019 - 11:49
Die vierte deutsch-ukrainische Partnerschaftskonferenz findet in Odessa statt. Foto: Stadtverwaltung Odessa

Die vierte Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz findet am Mittwoch, 6. November, und Donnerstag, 7. November 2019, in der Versammlungshalle des Rathauses von Odessa in der Ukraine statt und richtet sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter deutscher und ukrainischer Kommunen, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind. Organisiert wird die Konferenz von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global gemeinsam mit der Stadt Odessa.

Die diesjährige Veranstaltung beleuchtet anhand von Podiumsdiskussionen, Fachbeiträgen und Themenworkshops die verschiedenen Dimensionen des Umwelt- und Klimaschutzes als kommunale Herausforderung und entsprechende Potenziale für die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Außerdem markiert die Konferenz den Auftakt zur Bildung thematischer Cluster zwischen zentralen Akteuren der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in der Ukraine und dem Netzwerk der deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaften.

Die Veranstaltung wird am Mittwoch, 6. November 2019, um 10:30 Uhr vom Oberbürgermeister der Stadt Odessa, Hennadij Truchanow, und der Leiterin des Referats Länder und Kommunen im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Doris Witteler-Stiepelmann, eröffnet. Im Anschluss hält die stellvertretende Ministerin für Energie und Umweltschutz, Iryna Stawtchuk, die Eröffnungsrede zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung auf kommunaler Ebene.

Mehr als 40 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Deutschland und der Ukraine sowie 82 Kommunen aus beiden Ländern nehmen an der Veranstaltung teil.

Medienvertreterinnen und -vertreter können ausschließlich am ersten Veranstaltungstag, am Mittwoch, 6. November 2019, von 10:30 bis 13:30 Uhr an der Konferenz teilnehmen. Von 13:30 bis 14:00 Uhr gibt es die Gelegenheit für ein Pressegespräch. Bei Rückfragen und Interviewwünschen steht Ihnen vor Ort Tamara Kolisnichenko von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global zur Verfügung.

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Partnerschaften stärken

23. Oktober 2019 - 14:27
Die Delegierte Mariam Mammar und Alaa Abdal Wahab aus Battir im Gespräch mit ihren Kollegen Roland Mohlberg und Oliver Mülhens aus Brühl. Foto: Martin Magunia

Wie können kommunale Partnerschaften einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung leisten? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigten sich auf Einladung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global und der Stadt Brühl vom 24. bis 27. September 2019 mehr als 80 Vertreterinnen und Vertreter aus 36 deutschen und palästinensischen Kommunen, darunter auch Engagierte aus der Zivilgesellschaft. Ausgerichtet wurde die Konferenz in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Stadtverwaltung Brühl im Herzen der Stadt zwischen dem Weltkulturerbe Schloss Augustusburg und dem Max Ernst Museum. Mit der Auftaktveranstaltung am Abend des 24. September 2019 im Max Ernst Museum des Landschaftsverband Rheinland (LVR) wurde die Konferenz durch Bürgermeister Dieter Freytag, Projektleiterin Wencke Müller, der Botschafterin der Palästinensischen Mission in Deutschland Dr. Khouloud Daibes, Nicole Hofmann vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, und Musa Hadid, Präsident des palästinensischen Kommunalverbandes APLA (Association of Palestinian Local Authorities) feierlich eröffnet.

Zwischen dem Weltkulturerbe Schloss Augustusburg, das in der Nachkriegszeit noch als Repräsentanz für Staatsempfänge diente, und dem Max Ernst Museum, symbolisieren die beiden Tagungsorte in Brühl die Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Gegenwart und wurden als Startpunkte für die Entwicklung zukunftsorientierter partnerschaftlicher Projekte, für konstruktive Dialoge und ein friedvolles Miteinander gewählt. Passend, wie Bürgermeister Dieter Freytag fand, denn gelebte Toleranz und gelungene Integration seien Merkmale des Rheinlandes im Herzen Europas. Die historische Verantwortung motiviere die Stadt, die Idee des Brückebauens nicht nur zu denken, sondern durch projektbezogene Partnerschaften mit Leben zu füllen.

Seit Februar 2019 ist die Stadt Brühl selbst Teil des mittlerweile vierunddreißig Kommunen umfassenden Partnerschaftsnetzwerks. Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding schlug Brühl die Brücke zur Projektarbeit mit der palästinensischen Kommune Battir nahe Bethlehem. Beide Kommunen sind blühende Weltkulturerbe-Stätten und wünschen sich, die geplante Zusammenarbeit im Tourismusbereich voranzubringen. Für die junge Partnerschaft stellte die Konferenz eine erste gemeinsame, verbindende Erfahrung dar. Begleitet wurde die Veranstaltung von Brühler Künstlerinnen und Künstlern wie dem Trio rund um Maria Jonas sowie Dozenten der Brühler Kunst- und Musikschule.

Neben den Kommunen waren auch eine Reihe von Partnerschaftsvereinen, der palästinensische Städteverband APLA, der Deutsche Städtetag und das Local Governance Reform Programme (LGRP) der GIZ in Ramallah vertreten. Die Teilnehmenden diskutierten darüber, wie Städte von Kommunalverbänden profitieren und gemeinsam die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 verfolgen können. Mit der Vorstellung des neuen Strategieplans des Verbands warb der Geschäftsführer von APLA, Abdullah Anati, für die Intensivierung der nationalen Zusammenarbeit, mehr Miteinander statt Wettbewerb und den geordneten Erfahrungsaustausch unter palästinensischen Kommunen.

Unter diesen Zeichen standen auch der Fachaustausch in Arbeitsgruppen und Informationsräumen zu Themen wie effektive Kommunikation in Partnerschaften, Partizipation im Hinblick auf Gender und Inklusion und die kommunale Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Der Austausch anhand von Praxisbeispielen setzte neue Impulse und Bestrebungen zu gemeinsamen Vorhaben in Gang. So stieß die Umstellung auf eine klimafreundliche City-Beleuchtung in Beit Jala mit Unterstützung seiner Partnerkommune Bergisch Gladbach auf großes Interesse in anderen Projektpartnerschaften, die zum Thema Energieeffizienz arbeiten möchten.

Ein Wiedersehen soll es im nächsten Jahr bei den nationalen Vernetzungstreffen und der für das Jahr 2021 geplanten fünften Partnerschaftskonferenz in Palästina geben.

Die Konferenz ist Teil des seit 2015 laufenden SKEW-Projekts „Deutsch-Palästinensische kommunale Partnerschaften“ und fand nun bereits zum vierten Mal statt. Dabei steigt die Zahl der Partnerschaften und Konferenzteilnehmenden stetig: Gab es auf der Konferenz in Jericho 2017 erst neun etablierte Partnerschaften, so beteiligen sich in diesem Jahr bereits 17 Partnerschaften an der Initiative. Finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) soll das Projekt durch Erfahrungs- und Wissensaustausch, Qualifizierung und Beratung der Zielgruppen sowie der Förderung von Partnerschaftsprojekten entwicklungspolitische Erfolge erzielen und globalen Zusammenhalt fördern.

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Gendergerechtigkeit: Agenda 5/17

22. Oktober 2019 - 14:58
Die Teilnehmenden der Auftaktveranstaltung 2017. Foto: Engagement Global

Ungleichheit zwischen Frauen und Männern besteht weltweit: Frauen besitzen nur 10 Prozent des weltweiten Reichtums und sind in Parlamenten durchschnittlich mit nur 17 Prozent vertreten. Geschlechtergerechtigkeit zu erringen, muss also ein weltweites Anliegen sein. Die Fachkonferenz Agenda 5/17 widmet sich daher dem Thema Gendergerechtigkeit und findet in diesem Jahr in Freising bei München statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Interessierte können sich noch bis 31. Oktober 2019 online für die Konferenz anmelden.

Veranstaltungsort

Munich Airport Marriott Hotel
Alois-Steinecker-Straße 20
85354 Freising
Montag, 4. November 2019 von 10 Uhr bis 16:30 Uhr

Die Veranstaltungsreihe wurde angeregt durch die Summer School 2017 des United Nations Center for Sustainable Development und wird seither in Form von jährlichen Fachkonferenzen in Kooperation von Engagement Global und UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. umgesetzt. Sie verknüpft die Ziele 5 (Stärkung von Frauen und Gleichstellung der Geschlechter) und 17 (Globale Partnerschaften für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

In der Veranstaltungsreihe geht es jedes Jahr um die Förderung der internationalen Gendergerechtigkeit auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen, etwa durch Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft und durch die Stärkung sowie Förderung von Frauen. Zentral ist dabei, dass Partnerinnen aus dem Süden selbst zu Wort kommen und ihre Perspektive einbringen.

In Podiumsdiskussionen werden unter anderem die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman, Karin Nordmeyer, Präsidentin von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V., Christine Haderthauer, Fachanwältin für Arbeitsrecht, S.E. Igor César, Botschafter der Republik Ruanda, und Buchautorin und Filmproduzentin Nahid Shahalimi über die Ungleichheit in der politischen Teilhabe von Frauen sprechen. Auch die Frage, was Entwicklungszusammenarbeit in diesem Kontext leisten kann, wird diskutiert.

In insgesamt drei Workshops zu den Themen „Frauen als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung“, „Überwindung von Gewalt gegen Frauen als Voraussetzung für weltweiten Wandel“ und „Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe“ können alle Teilnehmenden selbst aktiv werden und ihr Wissen vertiefen.

Ansprechpartner

Dr. Joy Asongazoh Alemazung
Engagement Global gGmbH, Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern
Telefon +49 (0) 711 120 406 -13
joy.alemazung@engagement-global.de

Anmeldung und Informationen

Zur Veranstaltungsseite

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Schulwettbewerb ruft zum Mitmachen auf

18. Oktober 2019 - 9:38
„Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen. Foto: Engagement Global

Wieso schwimmt immer mehr Plastikmüll in unseren Weltmeeren? Welche Folgen hat die Erderwärmung für unsere Lebenswelt? Welche Auswirkungen hat unser Konsumverhalten weltweit? Und wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Diese und weitere Fragen rücken bei Kindern und Jugendlichen immer mehr in den Fokus. „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen lautet daher das Thema der neuen Wettbewerbsrunde. Gesucht werden vielfältige, ideenreiche Projekte, Konzepte und Handlungsideen in jeder denkbaren Form. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 2. März 2020.

Dass die Auseinandersetzung mit globalen Themen und das aktive Engagement für die Zukunft der EINEN WELT gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind, weiß auch Moderator Ralph Caspers. Als prominenter Unterstützer der neunten Runde des Schulwettbewerbs bestärkt er junge Menschen darin, sich für den EINE WELT-Gedanken einzusetzen.

Als prominenter Unterstützer des neunten Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik bestärkt Moderator Ralph Caspers junge Menschen darin, sich für den EINE WELT-Gedanken einzusetzen. Foto: Johannes Haas

„Mut ist stärker als Angst. Trotzdem wird uns oft – mal offensichtlich, mal ganz subtil – gesagt, dass wir vor allem und jedem Angst haben sollten. Das ist ziemlich bescheuert. Denn wer nicht komplett Bio und Erdkunde verschlafen hat, weiß: Was man sät, wird größer. Wenn man Angst sät, wird Angst größer, wenn man dagegen Reis sät, wird Reis größer. Und was macht wohl einen Großteil der Menschen satter? Deshalb finde ich es großartig, dass es den Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik gibt. Angst wird man los, indem man mutig ist, in die Welt rausgeht und Sachen macht. Und ich freue mich schon jetzt auf die Preisverleihung, um zu sehen, was da alles gewachsen sein wird“, so Caspers.

Großes Finale mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller in Berlin

Alle eingereichten Beiträge werden von einer fachkundigen Jury in einem zweistufigen Verfahren bewertet und so die Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt. Diese können sich über attraktive Preisgelder im Gesamtwert von über 50.000 Euro freuen. Dabei werden Schulen, die sich erfolgreich für den Schulpreis bewerben, mit Geldpreisen im Gesamtwert von mehr als 25.000 Euro ausgezeichnet. Delegationen der Gewinnerteams werden zur großen Preisverleihung im Juni 2020 nach Berlin eingeladen, um ihren Preis persönlich von Bundesminister Dr. Gerd Müller entgegenzunehmen. Zudem erhalten alle Teilnehmenden eine namentliche Urkunde.

Themen nachhaltiger Entwicklung in Schulunterricht und -alltag integrieren

Immer mehr Schülerinnen und Schüler wollen im Rahmen der weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ darauf aufmerksam machen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen und bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitbestimmen möchten, um einen stärkeren Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu haben. Mit dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen nimmt die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik genau diesen Wunsch in den Blick und bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. Lehrerinnen und Lehrer haben durch die Teilnahme am Wettbewerb die Möglichkeit, den Lernbereich Globale Entwicklung in ihrem Unterricht zu verankern, die komplexen Zusammenhänge der EINEN WELT altersgerecht zu vermitteln und Kinder und Jugendliche für eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt zu motivieren.

Alle Informationen zum Schulwettbewerb, den Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien finden Sie auf der Webseite. Außerdem stehen Lehrkräften thematisch passende Unterrichtsmaterialien für die Klassenstufen 1–6 sowie 7–13 kostenlos zur Bestellung und zum Download zur Verfügung.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Ansprechpartnerinnen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon: +49 (0)228 20 717-307
E-Mail: bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49(0)30 60945180
E-Mail: einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zur Internetseite des Schulwettbewerbs
Zum Auftakttrailer zur neunten Wettbewerbsrunde
Zur Facebook-Seite des Schulwettbewerbs
Zur Instagram-Seite des Schulwettbewerbs


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„We Exist“ Filmtour

17. Oktober 2019 - 16:53
Der Dokumentarfilm „We Exist“ wechselt die Perspektive und begleitet Menschen auf der Flucht. Foto: We Exist

Kriege und bewaffnete Konflikte, aber auch Ressourcenverknappung und Naturkatastrophen führen nicht selten zu Flucht und Migration. Weltweit waren noch nie so viele Menschen auf der Flucht wie heute. In der Öffentlichkeit wird oft über die damit zusammenhängenden Herausforderungen für die Länder Europas gesprochen und selten über das, was die Menschen auf ihrer Flucht erleben.

„We Exist“ ist ein Dokumentarfilm, der die Perspektive wechselt und Menschen auf der Flucht begleitet. Die gleichnamige Filmtour startete bereits und wird noch bis Samstag, 30. November 2019, in zwölf deutschen Ortschaften Halt machen. Mit dabei ist Regisseur Lucian Segura.

Der 45-minütige Dokumentarfilm „We Exist“ kombiniert Musik von Musikerinnen und Musiker aus Ländern des mittleren Ostens und Afrikas mit Bildern von Menschen auf der Flucht, die den menschlichen Aspekt des Ausnahmezustands zeigen.

Die Musikerinnen und Musiker kommen teilweise aus Flüchtlingslagern, teilweise sind es regional und international bekannte Gruppen, die ihre Musik für diesen Film komponiert und zur Verfügung gestellt haben. Der Film hat eine Erzählstruktur, die sich von der klassischen, journalistischen Erzählweise unterscheidet: Er nimmt die Zuschauenden an die Hand und mit zu den Menschen auf der Flucht.

Bei allen Veranstaltungen wird Regisseur Lucian Segura im Anschluss für ein Filmgespräch anwesend sein, um mit den Zuschauerinnen und Zuschauern über das Gesehene zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Lucian Segura ist ein deutsch-spanischer Filmemacher, Absolvent der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und lebt in Barcelona. Er dreht vor allem Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit Themen wie Migration, Klimawandel und der Umwelt beschäftigen.

Insgesamt macht die Filmtour noch in zwölf deutschen Städten Halt, unter anderem in mehreren Ortschaften im brandenburgischen Landkreis Prignitz, für Studierende an den Universitäten in Berlin und Osnabrück oder für die breite Öffentlichkeit im Rahmen des Globalen Filmherbst im Süden 2019 in Weil der Stadt, Ludwigsburg und Meitingen. Weitere Informationen zu den Orten finden Sie auf der Homepage zum Film.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Engagement Global und dem Deutschen Institut für Entwicklungszusammenarbeit (DIE) sowie lokalen Partnern in den jeweiligen Orten, in denen der Film gezeigt wird. Die Filmtour findet im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt.

Weitere Informationen

Zur Internetseite der „We Exist“ Filmtour
Zum Programm Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD)

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Song Contest: Die Top 5 stehen fest!

14. Oktober 2019 - 16:12
Bei der Sitzung der Hauptjury wurden die Top 5 des Song Contests ernannt. Foto: Engagement Global

Bis zum 25. Juni 2019 waren Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 25 Jahren aus aller Welt aufgerufen, sich in selbstkomponierten Songs mit Fragen globaler Entwicklung auseinanderzusetzen. Eine Vorjury hatte im August 2019 bereits eine Vorauswahl getroffen, aus der im Oktober 2019 von der Hauptjury neben den fünf besten Songs auch die drei Sonderpreise „Afrika“, „Lateinamerika“ und „Bestes Video“ sowie 20 Songs für das EINE WELT-Album Vol. 3 und die Anerkennungspreise (Plätze 21 bis 30) gewählt wurden.

Die Finalistinnen und Finalisten stehen fest

Die Top 5 sind Alina feat. Mika aus Windorf mit dem Song „Mutter Erde“, Byrd & Ward aus Blieskastel mit „Molotov zum Blumenstrauß“, Die Totenköpfe aus Berlin mit „Kinder dieser Welt!“, Jamilah und Hadaya aus Köln mit „Mein Körper gehört mir“ und Volcanic King ZW aus Waterfalls (Simbabwe) mit dem Song „Kuchema Kwedu“.

„Wir haben nur EINE WELT und tragen hierfür gemeinsam Verantwortung, jede und jeder in seinem Bereich. Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 – der Weltzukunftsvertrag – sind nur zu erfüllen, wenn alle mitziehen. Deshalb ist der Song Contest so wichtig, weil er junge Menschen dazu motiviert, sich aktiv für die Erreichung dieser Ziele einzusetzen. Der hohe Stellenwert der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitischen Themen allgemein wird durch die hohe Resonanz, die der Song Contest auch in dieser Runde erfahren hat, bestätigt. Musik ist ohne Frage in der Lage zu verbinden. Und dieses Verbindende im Hinblick auf unsere EINE WELT – das ist etwas, was besonders wichtig ist“, betonte Dirk Schwenzfeier, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Begrüßung der Mitglieder der Hauptjury des Song Contests.

Für die Finalistinnen und Finalisten des Song Contests bleibt es spannend: Am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 präsentieren sie ihre Songs live vor einer Jury, die anschließend den erstplatzierten „EINE WELT-Song“ kürt, der als professionelles Musikvideo produziert und die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik 2019/2020 als Hymne begleiten wird. Die Plätze zwei und drei können sich zusätzlich zu einer Studioproduktion ihres Songs über ein Preisgeld von 2.000 Euro beziehungsweise 1.000 Euro freuen. Alle Finalistinnen und Finalisten werden vor ihrem Auftritt von den musikalischen Patinnen und Paten des Wettbewerbs, weiteren professionellen Musikerinnen und Musikern sowie Medienexpertinnen und -experten gecoacht.

Mit den Sonderpreisen „Afrika“ und „Lateinamerika“ werden Beiträge geehrt, die mit Beteiligung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der entsprechenden Region einen besonderen Fokus auf die Vielfalt Lateinamerikas oder des afrikanischen Kontinents legen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro. Zudem werden beide Songs gemeinsam mit den übrigen 20 Gewinnersongs auf dem EINE WELT-Album veröffentlicht. Die Hauptjury entschied sich beim Afrika-Sonderpreis für The Elites aus Malawi. Mit ihrem Song „Love and Unity“ appelliert die Gruppe daran, die Welt als Einheit zu begreifen und sich für ein besseres und friedliches Miteinander einzusetzen. Die Colombia Caritas aus Kolumbien sicherten sich den Lateinamerika-Sonderpreis. Angetrieben von den politischen Konflikten in ihrem Heimatland Kolumbien, thematisiert die Gruppe in ihrem Song „Caminos de Esperanza“ ihre Wünsche für eine bessere Welt und damit das Streben nach mehr Gleichheit, Gerechtigkeit und Bildungschancen. Der Sonderpreis in der Kategorie „Bestes Video“ und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro wurde an Ants In Pants aus Haan mit „Hey, steht auf“ vergeben. Der Publikumspreis des Wettbewerbs, auf den auch eine Platzierung auf dem EINE WELT-Album wartet, wurde bereits im August im Rahmen eines dreiwöchigen User-Votings ermittelt und ging an die Band „Elas e o Jairo“ aus Brasilien mit ihrem Song „Só de nós“.

Zur Jury des Song Contests zählten sowohl prominente Patinnen und Paten des Wettbewerbs als auch Expertinnen und Experten aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Musikpädagogik und nachhaltige Entwicklung.

Die Jurymitglieder zum Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“

Don Cali, Musiker (Culcha Candela) │ Sabine Cordes, Grundschule am Wingster Wald │ Dr. Dolly Conto Obregón, Vorsitzende des Hauses der Kulturen Lateinamerikas │ David K. Ehlers, Dozent Centre for World Music │ Kahbit Ebob Enow, Vorstand AfricAvenir International e.V. │ Stephan Glöckner, Musiker │ Camilla Hildebrandt, Projektleitung Deutsche Welle Akademie Lateinamerika │ Niko Hüls, Geschäftsführer BACKSPIN Media│ Jamie-Lee Kriewitz, Musikerin │ Christoph Lammen, stellvertretender Regionalkoordinator UNESCO-Schulen NRW│ Philip Lenk und Oscar Ureta, Musiker (Kafvka) │ Mathea, Musikerin│Arne Müller und Sebastian Tomaszewski, Musiker (Banda Internationale) │ Albert N’Sanda, Musiker (Gorilla Funk)│ Malte Pfau, Kindernothilfe e.V. │ Jens Raygrotzki, Plan International Deutschland e.V. │Tobias Rotsch, Dozent am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik in der Westfälischen Wilhelms Universität Münster│ Carolin Runte, Christoffel Blindenmission e.V. │Klaus Schilling, Bundeskoordinator UNESCO-Projektschulen │ Frank Schneider, Verband deutscher Musikschulen e.V. │ Prof. Dr. Ilka Siedenburg, Professorin für Musikpädagogik an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster│ Johnny Strange, Musiker (Gorilla Funk)│ Erika Takano-Forck, Stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats

Partner

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ wird von Partnern aus der Zivilgesellschaft und Medien sowie von Fachpartnern unterstützt. In der Runde 2019/2020 sind dies: Backspin, Big FM, Blogrebellen, Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V., der Cornelsen Verlag, Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V., Kindernothilfe e.V., Plan International Deutschland e.V., SPIESSER – das Jugendmagazin sowie der Verband deutscher Musikschulen e.V.

Patinnen und Paten

Prominente Patinnen und Paten sind: Banda Internationale, Cassandra Steen, EES, Graf Fidi, Jamie-Lee Kriewitz, JESS, Johanna Klum, Joyce Candido, Kafvka, Karyna Gomes, Mathea, Mu Mbana und Niko Backspin.

Der Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ und wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik ist im September 2019 unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen in eine neue Runde gestartet. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen aus ganz Deutschland und aus deutschen Schulen im Ausland. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist Montag, der 2. März 2020. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Ansprechpersonen

Engagement Global gGmbH, Song Contest „Dein Song für EINE WELT!“
Bianca Klüser
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Beate Wiese
Telefon +49 (0)30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zur Webseite des EINE Welt Song Contest
Zur Webseite des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik

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Engagement Global beim Film Festival Köln

10. Oktober 2019 - 15:06
Das Film Festival Cologne findet vom 10. bis 17. Oktober statt. Foto: Film Festival Cologne

Globale Probleme wie Klimawandel, Hunger, Krieg oder Ressourcen-Raubbau verlangen internationale Zusammenarbeit und entwicklungspolitisches Engagement. Moderne audiovisuelle Medien, Videoproduktionen jeglicher Art und digitale Kampagnen in den sozialen Medien bieten dabei neue Chancen, Menschen über globale Zusammenhänge und Herausforderungen zu informieren und eine große Öffentlichkeit zu erreichen. Aber wie funktioniert Storytelling, das Vermitteln von Wissen durch den Einsatz von Geschichten, als Instrument der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit? Und was sind die Bedarfe und Möglichkeiten in afrikanischen Partnerländern?

Beim Global Day des Film Festivals Cologne präsentieren im Cineplex Filmpalast in Köln am Dienstag, 15. Oktober 2019, Expertinnen und Experten aus Deutschland und afrikanischen Ländern Strategien, aktuelle Projekte und Best Practice Beispiele. In einer Podiumsdiskussion zum Thema Social Targeting, also Werbekampagnen und Strategien in sozialen Medien, wird es um die Frage gehen, wie entwicklungspolitische Themen eine relevante Öffentlichkeit erreichen können.

Unter anderem berichten Deve Shema, Poupoune Sesonga und Modeste Ndayishimiye, Produzentinnen und Produzenten aus Kigali, Ruanda, sowie Aimee Umutoni vom Rwanda Film Office über Storytelling im entwicklungspolitischen Kontext und die Bedarfe der afrikanischen Partnerländer. Edima Otuokon aus Lagos, Nigeria, ist Mitbegründerin und Executive Director der LADIMA Stiftung, eine panafrikanischen Nichtregierungsorganisation, die Frauen in der Filmindustrie stärken wollen. Auch sie wird mitdiskutieren und Projekte der Stiftung vorstellen.

Ab 18:30 Uhr werden außerdem zwei Filme präsentiert, deren Macher für ein Filmgespräch anwesend sein werden. Der Dokumentarfilm „We exist“ begleitet Musikerinnen und Musikern aus den Ländern des mittleren Ostens und Afrikas und kombiniert dabei Bilder von Menschen auf der Flucht. Regisseur ist Lucian Segura, der über die Entstehung des Films berichten wird.

Das Filmscreening zu „We exist“ ist auch gleichzeitig der Auftakt für die bundesweite Filmtour, die Engagement Global gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Entwicklung (DIE) durchführt. Bei jeder Vorführung wird auch der Regisseur Lucian Segura anwesend sein und Fragen beantworten. Die Tour geht am 23. Oktober im brandenburgischen Perleberg weiter und endet am 30. November in Meitingen bei Augsburg.

Der zweite Film Bacurau, ein Mystery-Science-Fiction-Drama, handelt von einem fiktiven Ort in Brasilien, der von der Wasserversorgung abgeschnitten ist. Eine Gruppe von westlichen Touristen kommt in das Dorf und zieht den Argwohn der Bewohnerinnen und Bewohner auf sich. Mit dem Film wollen die Regisseure Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles auf den Rechtspopulismus in ihrem Heimatland aufmerksam machen.

Der Global Day ist eine Kooperation des Film Festivals Cologne mit Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), gemeinsam mit Misereor, der deutschen UNESCO-Kommission und der Deutschen Welle Akademie.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab an unter presse@engagement-global.de.

Veranstaltungsort

Ort: Cineplex Filmpalast, Hohenzollernring 22, 50672 Köln
Zeit: Dienstag, 15. Oktober 2019, 14 bis 23 Uhr

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Freiwilligenbefragung: Große Zufriedenheit mit weltwärts

2. Oktober 2019 - 11:15
94 Prozent der Freiwilligen waren mit ihrem Freiwilligendienst insgesamt zufrieden. Foto: Marc Franz

Weltwärts trifft weiterhin den Bedarf junger Menschen und die Organisationen im In- und Ausland führen das Programm sorgfältig durch. Dieses Fazit zieht das uzbonn,Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation, das die Befragung im Auftrag von Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen durchgeführt hat.

86 Prozent der Befragten waren mit ihrem Einsatzplatz sehr oder eher zufrieden. Sehr positiv sahen die Freiwilligen auch die soziale Einbindung am Einsatzplatz und die Möglichkeiten, sich aktiv im Projekt einzubringen. Die Zufriedenheit der Freiwilligen mit der Vorbereitung auf den Dienst erreichte mit 96 Prozent einen neuen Höchstwert. Auch das begleitende Seminarprogramm wurde von den Freiwilligen positiv bewertet.

Für 96 Prozent der Freiwilligen ist der Freiwilligendienst eine lebensprägende Erfahrung. Selbständigkeit und Eigenverantwortung sowie die Offenheit gegenüber anderen Kulturen wurden durch den Freiwilligendienst positiv beeinflusst. Rund 90 Prozent der Befragten gab an, dass sich der Freiwilligendienst positiv auf ihr Interesse an entwicklungspolitischen Fragen, ihr Verständnis für globale Zusammenhänge sowie auf ihre Motivation gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ausgewirkt hat. 39 Prozent der Rückkehrerinnen und Rückkehrer engagierten sich in Deutschland weiter freiwillig. 46 Prozent gaben an, dass sie sich zukünftig sehr sicher oder wahrscheinlich engagieren werden.

Auch wenn Freiwillige von Situationen berichteten, die subjektiv als bedrohlich empfunden wurden, haben nur 5 Prozent selbst körperliche Gewalt im Aufenthaltsland erfahren. Trotz der Sicherheitsprobleme fühlten sich 93 Prozent aufgrund der Begleitung und Vorsorge durch ihre Entsendeorganisation in Deutschland und ihrer Aufnahmeorganisation im Gastland insgesamt (eher) gut aufgehoben. Dies ist ein neuer Höchstwert.

82 Prozent der Freiwilligen haben direkt nach Ende ihrer Schulzeit am Programm teilgenommen. 97 Prozent der Befragten gab das (Fach-)Abitur als höchsten erworbenen Schulabschluss an. 1,5 Prozent der Freiwilligen hatten eine Beeinträchtigung oder Behinderung.

Die Freiwilligen-Befragung dient dazu, das Programm im Sinne eines entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienstes für die Freiwilligen und die beteiligten Organisationen im Norden und Süden stetig weiterzuentwickeln. Befragt wurden alle Freiwilligen, die im Jahr 2018 ihren Freiwilligendienst beendet haben. An der Befragung haben zwei Drittel der Freiwilligen teilgenommen.

Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren können sich über den staatlich geförderten Dienst in Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien beziehunsgweise Deutschland engagieren. Ziele von weltwärts sind, dass die Teilnehmenden eine andere Lebensweise kennenlernen sowie Impulse für ein solidarisches Engagement nach der Rückkehr mitnehmen. Die Koordinierung des Programms liegt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) bei Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen.

Weitere Informationen

Zu den Ergenissen der Freiwilligen-Befragung 2018
Zur Webseite von weltwärts
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Fair begegnen – Fair gestalten

19. September 2019 - 13:45
Der Fair Kongress findet vom 18. bis 20. September in Köln statt. Foto: Jakub Kaliszewski

1.000 Speaker und internationale Gäste aus Zivilgesellschaft, Kommunalverwaltung und Wissenschaft, Startup-Gründerinnen und -Gründer, Schul- und Studierendengruppen treffen sich noch bis morgen, 20. September, im Kölner E-Werk und Palladium zum „Kongress der Ideen und Taten“, des bislang größten interaktiven Kongresses für den Fairen Handel. Veranstalter sind TransFair und Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

„Die Klimakrise, geopolitische und wirtschaftliche Krisen werden wir nur mit gebündelten Kräften lösen“, so Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair. „Hier auf dem Kongress erlebe ich eine kreative Diskussions- und Ideenkultur, die zeigt, dass es noch nicht zu spät ist für ein Umdenken und dass der faire Handel eine wichtige Lösungsoption ist.“

Global denken und lokal handeln sind auch für Michael Marwede von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt entscheidend: „Globale Verantwortung und die Umsetzung der Agenda 2030 gelingt – oder scheitert – in Kommunen“, sagte Marwede. „Mit dem, was durch die Fair-Handels-Bewegung insbesondere auch in Kommunen erreicht wurde, ist ein richtiger und solider Weg beschritten. Ich wünsche mir, dass die Teilnehmenden am Kongress, mit einem Füllhorn an Möglichkeiten und Kontakten für ihre Aktivitäten im Fairen Handel zurückfahren und besonders stark motiviert sind, noch mutiger vor Ort zu sein!“

Die Welt von morgen heute verändern – Fairness for Future

Gesellschaftliches Umdenken sei dringend nötig, gab Wirtschaftsökonom Niko Paech auf dem Kongress in seinem Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit, Wachstum und globale Gerechtigkeit“ zu bedenken: „Die Menschen waren nie reicher, freier, gebildeter und gaben sich problembewusster – während sie zugleich nie ökologisch verantwortungsloser lebten.“ Er forderte einen Wandel, weg vom Wachstumsparadigma, hin zu bewusstem, fairem Konsum mit Rücksicht auf die endlichen Ressourcen unseres Planeten.

In einer Vielfalt interaktiver Sessions wie Coachings, Speed Datings und Kreativ-Werkstätten diskutierten die Teilnehmenden mögliche Wege dorthin und entwickelten Aktivitäten für Klimafairness und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Schulgruppen trafen auf Startup-Gründerinnen und -Gründer, engagierte Akteure aus Kommunalverwaltung und Zivilgesellschaft vernetzten sich untereinander für globale Gerechtigkeit auf lokaler Ebene und Kaffeebäuerinnen aus Honduras und Ruanda tauschten sich mit Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft aus. Kurz vor der großen Klima-Protestaktion am Freitag, 20. September, lassen es sich auch Aktive der Fridays for Future-Bewegung sowie Plant-for-the-Planet Gründer Felix Finkbeiner nicht nehmen, beim Kongress ihre Ideen und Taten einzubringen.

Hauptstadt des Fairen Handels und Jubiläum der Fairtrade Towns

Neben Diskussion und Austausch bietet der Kongress auch den Rahmen zum Feiern: Am Mittwochabend fand die Auszeichnungsfeier zur „Hauptstadt des Fairen Handels“ statt. Nach Köln, der 2017 ausgezeichneten fairen Hauptstadt, darf nun Neumarkt in der Oberpfalz den Titel tragen. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt vergeben. Neumarkt setzte sich im Bewerbungsverfahren gegen 99 Konkurrenten durch.

Am Donnerstagabend folgt die Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen der Kampagne Fairtrade-Towns. Fast 650 Kommunen in ganz Deutschland tragen bereits den Titel und demonstrieren so ihr Engagement für den Fairen Handel. Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland leben in einer Fairtrade-Town. Derzeit nehmen viele Städte im Rahmen der Fairen Woche an Aktivitäten teil und beteiligen sich an der Kampagne #MachKaffeeFair, indem sie zu fairen Kaffeetafeln einladen oder Protestbriefe für mehr fairen Handel an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfassen und den Hashtag #MachKaffeeFair verbreiten. Unterstützerinnen und Unterstützer können sich an der längsten Kaffeetafel der Welt bis zum 1. Oktober, den internationalen Tag des Kaffees, beteiligen. Die Protestaktion läuft bis 31. Oktober.

Ansprechpartnerinnen

Petra Gohr-Guder Pressesprecherin Engagement Global gGmbH
Telefon +49 (0)228 20717-120
mailto:presse@engagement-global.de

Edith Gmeiner
Pressereferentin TransFair e.V.
Telefon +49 (0)221 942040-46
mailto:presse@fairtrade-deutschland.de

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Zum Programm vom Kongress der Ideen und Taten

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Faire Gewinner

18. September 2019 - 20:42
Alle Sieger des Wettbewerbs "Hauptstadt des Fairen Handels 2019". Foto: Engagement Global/Jörg Loeffke

Neumarkt in der Oberpfalz konnte sich gegen 99 Kommunen und Städte durchsetzen und ist „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“. Damit gewinnt zum ersten Mal eine Kommune aus Bayern den Titel. Der Wettbewerb zeichnet seit 2003 Kommunen aus, die sich für den Fairen Handel und Faire Beschaffung einsetzen.

Die Preisverleihung fand heute, 18. September 2019, im Kölner E-Werk statt und bildete den Auftakt des Kongresses „fair begegnen – fair gestalten“, bei dem sich noch bis Freitag, 20. September 2019 alles um Fairen Handel dreht. Für den Schirmherrn des Wettbewerbs, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, überreichte sein Abteilungsleiter Dr. Bernhard Felmberg in Köln die Preise.

Nicht nur Neumarkt in der Oberpfalz durfte sich dabei über einen Preis freuen. Die Sieger und ihre Preisgelder:

1. Platz: Stadt Neumarkt in der Oberpfalz (70.000 Euro)
2. Platz: Stadt Bad Säckingen (40.000 Euro) und Stadt Münster (40.000 Euro)
3. Platz: Stadt Nürnberg (30.000 Euro)
4. Platz: Stadt Leipzig (20.000 Euro)

Weitere Sonderpreise, mit je 10.000 Euro dotiert, gehen für gelungene Einzelprojekte an Dinslaken, Gotha, Hamburg, Lübeck und Westerstede.

„Auch 2019 bewarben sich wieder 100 Kommunen, so viele wie beim vorherigen Wettbewerb im Jahr 2017. Die Jury hat intensiv um die Platzierungen gerungen. Auffällig waren dieses Mal die Maßnahmen in vielen Kommunen, die Schritte zu Fairem Handel und Fairer Beschaffung nachhaltig strukturell zu verankern. Sehr erfreulich!“, so Michael Marwede von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen, die den Wettbewerb im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchführt.

Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global, freut sich über das wachsende Interesse der Kommunen: „Städte und Gemeinden spielen zunehmend eine wichtige Rolle in der Förderung des Fairen Handels; und sie unterstützen kreative Ansätze, wie die Preisträger der letzten Jahre und auch die Beiträge in diesem Jahr nachdrücklich unter Beweis gestellt haben. In immer mehr Städten und Gemeinden wird die Idee der „Fairness“ zur selbstverständlichen Aufgabe. Das zeigen auch die Anträge an die Servicestelle für finanzielle Unterstützungen und die vielen Koordinatorinnen und Koordinatoren zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit in deutschen Kommunen – auch hier in Köln.“

Zum Sieger Neumarkt (Bayern, rund 40.000 Einwohner)

Die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz bewirbt sich seit 2005 beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“. Sie gehört damit zu den treuesten Teilnehmerkommunen. Seit 2011 belegt Neumarkt regelmäßig einen Platz auf dem Siegertreppchen: 2011 den 4. Platz, 2015 den 3. Platz, 2013 und 2017 jeweils den 2.Platz. 2019 konnte sich die engagierte Kommune nun als Gewinner durchsetzen.

Zum zweiten Mal nach 2009 und der damaligen Siegerstadt Marburg gewinnt mit Neumarkt eine Mittelstadt. Dass auch solche Kommunen mit einer Einwohnerzahl von 20.000 bis 100.000 viel bewegen können, zeigt Neumarkt eindrücklich: Die Stadt überzeugte die Jury unter anderem mit ihrem starken und breit aufgestellten gesellschaftspolitischen Engagement und der festen, strategischen Verankerung des Gedankens des Fairen Handels in der bayerischen Kommune. Als preiswürdig erachtete die Jury auch die tiefe, regionale wie thematische Vernetzung der Kommune mit anderen Akteuren.

Ausgezeichnet werden ferner die Kontinuität der Arbeit und die Vielfältigkeit der eingereichten Projekte, darunter etwa die Vergabe von Mikrokrediten in den Globalen Süden durch Neumarkt selbst. Die sehr gute Qualität der Projekte hält mühelos den Vergleich mit größeren Kommunen stand. Außergewöhnlich gelungen ist auch die Verbindung der Idee des Fairen Handels mit anderen Querschnittsthemen wie Klima und Umwelt, so die Jury.

Die diesjährige Jury bestand aus zehn Expertinnen und Experten aus dem Bereich Fairer Handel und kommunale Beschaffung:

• Nadine Gerks, Verband Kommunaler Unternehmen
• Georg Abel, Verbraucher Initiative e.V.
• Miriam Feldmann, Stadt Köln
• Felix Reifschneider, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
• Axel Welge, Deutscher Städtetag
• Deliana Bungard, Deutscher Städte- und Gemeindebund und Juryvorsitzende
• Teresa Hoffmann, Brot für die Welt
• Ruben Enxing, Forum Fairer Handel e.V.
• Uwe Prüfer, Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft (BBAG)
• Dieter Overath, TransFair e.V.

Die Preisverleihung 2019 unterstützte die Stadt Köln. 2021 geht der Wettbewerb voraussichtlich in die zehnte Runde.

Alle Bewerber- und Preisträgerkommunen werden 2020 an Erfahrungsaustauschen (zwei Termine, je zwei Tage) teilnehmen, die die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt durchführt. Die Teilnahme hat jeder Bewerber gewonnen, alle Kosten werden übernommen.

Weitere Informationen

Zum Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ und den Kurzfilmen der Kommunen

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Viertes NachhaltigkeitsCamp Bonn am 27. September 2019

17. September 2019 - 13:17
Bei einem Barcamp organisieren die Teilnehmenden selbst das Programm. Foto: Jo Hempel

Bereits zum vierten Mal veranstaltet Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen mit Unterstützung von Bonn.digital das NachhaltigkeitsCamp Bonn. In den selbstorganisierten Sessions wird sich am Freitag, den 27. September 2019, alles rund um das Thema Nachhaltigkeit drehen.

Das NachhaltigkeitsCamp Bonn findet in Form eines Barcamps, also einer offenen Konferenz statt. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden nicht nur zuhören, sondern selbst aktiv werden. Die Sessions werden erst am Veranstaltungstag vor Ort angeboten und über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert. Alle bringen etwas mit – Themen, Diskussionsbeiträge, Fragen – und können viel mitnehmen.

Der Veranstaltungsort ist das BaseCamp Bonn. Das Hostel im Campingplatz-Stil bietet mit umgebauten Wohnwagen und einer großen Außenfläche die ideale Kulisse. Die Teilnehmenden haben auch die Möglichkeit, sich über eine virtuelle Karte mit anderen Teilnehmenden zu vernetzen. So können sie auch nach dem Barcamp gemeinsam an Projektideen arbeiten oder Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden.

Das Barcamp leistet einen Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Die Teilnehmenden können die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte von Nachhaltigkeit an konkreten Beispielen diskutieren und neue Ideen entwickeln.

Tickets kosten 25 Euro pro Person und können noch bis Donnerstag, den 26. September, 18 Uhr erworben werden. Darin enthalten sind Eintritt, Frühstück, Mittagessen sowie Kaffee & Kuchen. Um Plastikflaschen zu vermeiden, steht vor Ort eine Wasserstation bereit. Wir bitten alle Teilnehmenden, eine eigene Trinkflasche mitzubringen.

Presseeinladung

Journalistinnen und Journalisten sind zur gesamten Veranstaltung herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich im Vorfeld bei:

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 228 201717-120
presse@engagement-global.de

Veranstaltungsort

BaseCamp Young Hostel
In der Raste 1
53129 Bonn

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum NachhaltigkeitsCamp Bonn 2019 und Tickets erhalten Sie hier:
Zur Internetseite des NachhatligkeitsCamps Bonn

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Internationale Jugendkonferenz „Our Common Future“

12. September 2019 - 14:52
Bei der Konferenz kommen engagierte Jugendliche zusammen. Foto: bridge-it e.V.

Überall auf der Welt erheben Jugendliche gerade ihre Stimme. Auf Straßen, Schulhöfen und in Parlamenten fordert eine neue Generation ihr Recht auf eine klimagerechte und nachhaltig lebenswerte Welt. Die Konferenz „Countdown 2030, 2063 and beyond: Our Common Future“, die vom 2. bis 6. Dezember 2019 in Köln stattfindet, lädt dieses Jahr Jugendliche aus Süd-Nord-Projekten ein, sich der Bewegung anzuschließen und ihre Visionen für eine nachhaltige Entwicklung zu formulieren.

Die Konferenz möchte Jugendliche zusammenführen, die schon im internationalen Austausch aktiv sind. Ganz besonders sind alle Mitglieder von Süd-Nord-Schulpartnerschaften und alle Süd-Freiwilligen eingeladen, die derzeit in Deutschland sind. Aber auch alle anderen sind willkommen, die Zukunft mitgestalten wollen.

Das Konferenz-Programm wird komplett in Eigenregie von Jugendlichen in Benin, Burkina Faso, Deutschland, Kamerun, Malawi und Südafrika organisiert. Diese Teams haben die Themen und Formate bestimmt, über die 150 Jugendliche in Köln fünf Tage lang diskutieren werden. Die drei Themenblöcke sind:

  • Erkunden und Hinterfragen der Agenden 2030 und 2063: Jugendstimmen zu unserer gemeinsamen Zukunft
  • Maßnahmen auf individuellem Niveau: Nachhaltiger Konsum im Fokus (Ziel 12)
  • Der Blick aufs Große Ganze: Wie soziale Innovationen Gesellschaften im Sinne der Agenden verändern können

Ab Dienstag, 17. September 2019, bis 15. November 2019, können sich interessierte Schulklassen, Gruppen oder Einzelpersonen für die Konferenz anmelden.

Für Teilnehmende ist die gesamte Veranstaltung kostenfrei inklusive Aufenthalt, sowie An- und Abreise innerhalb Deutschlands. Schülerinnen und Schüler sowie Projektgruppen werden bei der Schulbefreiung unterstützt.

Die Countdown 2030 Konferenz wird veranstaltet durch Bridge-it! e.V. in Kooperation mit Engagement Global sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin, Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, von der BGAG-Stiftung Walter Hesselbach sowie von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

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Presseeinladung zur Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“

10. September 2019 - 10:30
Die Gewinnerkommunen des Wettbewerbs 2017. Foto: Iris Maria Maurer

Welche Stadt setzt sich am besten, witzigsten oder erfolgreichsten für den Gedanken des Fairen Handels ein? Dieser Frage widmet sich alle zwei Jahre der Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“. Die Gewinnerkommunen werden am Mittwoch, 18. September 2019, im Rahmen einer großen Preisverleihung bekannt gegeben und erhalten Preisgelder im Wert von insgesamt 250.000 Euro. Als Gäste erwartet werden unter anderem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Dr. Bernhard Felmberg, Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Wann: Mittwoch, den 18. September 2019
von 16 bis 18:30 Uhr Einlass ab 15 Uhr, anschließend Empfang

Wo: Im E-Werk, Schanzenstraße 37, 51063 Köln

Der 2003 ins Leben gerufene Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels“ wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Und zeigt dabei wachsende Wirkung: Auch 2019 bewarben sich wieder 100 Kommunen. Die bisherigen Preisträger des begehrten Titels waren: Köln (2017), Saarbrücken (2015), Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) und Dortmund (2003 und 2005).

Im Jahr 2019 bildet die Preisverleihung den Auftakt zum bisher größten Kongress zu den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung. Von Mittwoch, 18., bis Freitag, 20. September 2019 findet „Fair begegnen – Fair gestalten” – der Kongress der Ideen und Taten in der amtierenden „Hauptstadt des fairen Handels“ Köln statt. Erwartet werden rund 1.000 Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich im Rahmen eines vielseitigen Programmes austauschen, informieren und vernetzen.

Wenn Sie bei dieser Veranstaltung in Köln dabei sein wollen, um live zu erfahren, wer die Gewinner der diesjährigen Ausschreibung zur „Hauptstadt des fairen Handels“ sein werden, bitten wir Sie zwecks Planung um eine kurze Anmeldung bis zum 16. September 2019.

Ansprechperson

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 (0)228-20717-120
presse@engagement-global.de

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Startschuss zur neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik

10. September 2019 - 9:00
Schülerinnen und Schüler stellten Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller Fragen. Foto: Merlin Nadj-Torma/Engagement Global

Was sind die Aufgaben eines Bundesentwicklungsministers? Was hat es mit dem ökologischen Fußabdruck auf sich? Wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Und welche Rolle kommt dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik dabei zu? – Es waren Fragen wie diese, die die Schülerinnen und Schüler der Berliner Max-von-Laue-Oberschule an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller herantrugen.

Damit unterstrichen sie nicht nur ihr Interesse an globalen Themen und Zusammenhängen, sondern auch ihre Bereitschaft, einen aktiven Beitrag zur Gestaltung der Zukunft der EINEN WELT zu leisten. Bereits im Rahmen der siebten Wettbewerbsrunde hatten die Schülerinnen und Schüler als Mitglieder der Sozial-Arbeitsgemeinschaft „TAT“ (Think Act Talk) am Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilgenommen und mit ihrem Beitrag den ersten Preis in der Kategorie 3 (Klassenstufen 8–10) gewonnen. Bei der Pressekonferenz stellten sie ihr preisgekröntes Brettspiel „Vielfältig oder Einfältig“, das Aspekte wie nachhaltiges Leben und Wirtschaften sowie Flucht und Kooperation aufgreift und zur kreativen Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Themen motiviert, noch einmal gemeinsam mit der Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Christiane El-Nahry vor. Bundesentwicklungsminister Müller würdigte die Präsentation der Schülerinnen und Schüler und warb um die Bedeutsamkeit des Beitrags:

„Mir gefällt dieses Spiel sehr gut. Man lernt wo und wie die Welt strukturiert ist. Reden ist das eine, handeln das andere – bei jedem Einzelnen und in der Politik. Deshalb müssen wir Bewusstsein schaffen und Wissen. Umso schöner ist es, dass ihr euch mit diesen wichtigen Themen, wie Klimawandel und nachhaltigem Konsum, auseinandersetzt. Denn häufig könnt ihr Kinder mehr bewegen als wir Erwachsene.“

Lokales Handeln – globales Mitbestimmen: Kinder und Jugendliche gestalten die Zukunft

Kinder und Jugendliche wollen heutzutage bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitbestimmen können, um dadurch einen stärkeren Einfluss auf die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft zu haben. Mit dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen nimmt die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik genau diesen Wunsch in den Blick und bietet Kindern und Jugendlichen eine Plattform für ihre Gedanken und Ideen. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen sind aufgerufen, sich mit eigenen und fremden Vorstellungen von einem zukunftsfähigen Zusammenleben in unserer EINEN WELT auseinanderzusetzen und ihre Möglichkeiten zur demokratischen Mitgestaltung dieser Zukunft zu reflektieren.

Ob Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Theater- oder Musikstücke, Plakate oder digitale Arbeiten – bei der Beitragsgestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beteiligen können sie sich in Schulklassen, Schülerteams, Arbeitsgemeinschaften sowie Lerngruppen aller Art, aus ganz Deutschland und aus deutschen Schulen im Ausland. Ganze Schulen können sich in einer eigenen Kategorie für den sogenannten Schulpreis bewerben und zeigen, dass globales Lernen fester Bestandteil ihres Schulalltags ist. Einsendeschluss für alle Wettbewerbsbeiträge ist der 2. März 2020. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten attraktive Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ wird von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Ansprechpersonen

Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Bianca Klüser
Telefon +49(0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Beate Wiese
Telefon +49(0)30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

Weitere Informationen

Zum Schulwettbewerb, den Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien

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Pressekonferenz: Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet

29. August 2019 - 9:43
Bei der Pressekonferenz können Schülerinnen und Schüler Fragen an Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen. Foto: Engagement Global

Was sind die Aufgaben eines Bundesentwicklungsministers? Was hat es mit dem ökologischen Fußabdruck auf sich? Wie können junge Menschen dazu beitragen, die EINE WELT nachhaltiger zu gestalten? Und welche Rolle kommt dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik in diesem Zusammenhang zu? – Fragen wie diese können Schülerinnen und Schüler, aber auch Jugendreporterinnen und -reporter und Vertreterinnen und Vertreter der Presse am 10. September 2019 direkt an Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller stellen.

Den Rahmen dazu bietet eine Pressekonferenz, die anlässlich des Auftakts zur neunten Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?!“ Lokales Handeln – globales Mitbestimmen stattfindet.

Eine Pressekonferenz der ganz besonderen Art, denn: Bundesminister Dr. Gerd Müller stellt sich bei dieser Veranstaltung Zukunftsfragen einer Berliner Schülergruppe, ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs. Anschließend steht der Bundesentwicklungsminister selbstverständlich auch den anwesenden Presse- und Medienvertreterinnen und -vertretern für Fragen zur Verfügung. Mitarbeitende des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von Engagement Global, der den Wettbewerb betreuenden Organisation, begleiten die Pressekonferenz, um rund um den Wettbewerb zu informieren.

Ablauf

ab 08:30 Uhr Einlass und Akkreditierung

09:00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema der 9. Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik durch Engagement Global und Präsentation eines Wettbewerbsbeitrags durch Schülerinnen und Schüler der Max-von-Laue-Schule Berlin

09:10 Uhr Rede von Bundesminister Dr. Gerd Müller

09:15 Uhr Fragen von Schülerinnen und Schülern der Max-von-Laue-Schule Berlin sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kinder- und Jugendpresse an Bundesminister Dr. Gerd Müller

09:35 Uhr Fragen Presse- und Medienvertreterinnen und -vertretern an Bundesminister Dr. Gerd Müller sowie an die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Max-von-Laue-Schule

09.50 Uhr Fotos und ggf. Interviews mit Bundesminister Dr. Gerd Müller sowie anwesenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften

10:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme an dieser Veranstaltung eine Akkreditierung beim Deutschen Bundestag erforderlich ist. Sollte diese Ihnen noch nicht vorliegen, melden Sie sich zeitnah bei bianca.klueser@engagement-global.de

Ansprechpersonen

Bianca Klüser
Engagement Global gGmbH, Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik
Telefon +49 (0)228 20 717-307
bianca.klueser@engagement-global.de

Beate Wiese
wiese pr Agentur für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 (0)30 60945180
einewelt@wiese-pr.de

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21 deutsch-afrikanische Städtepartnerschaften zu Gast in Hannover

28. August 2019 - 10:13
Eine Teilnehmerin der dritten Konferenz „Kommunale Partnerschaften mit Afrika“ 2016 hält einen Vortrag. Foto: Martin Magunia

Welchen Beitrag können deutsche und afrikanische Städte für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft leisten? Mit genau dieser Fragestellung beschäftigt sich die bundesweite „4. Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika“ von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. September 2019 in Hannover. Gastgeberin ist die Landeshauptstadt Hannover, die erst im letzten Jahr das fünfzigste Jubiläum mit ihrer Partnerstadt Blantyre in Malawi feierte. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Austausch über Erfahrungen und fachliche Themen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, wie Klima, Beschäftigungsförderung und kommunale Dienstleistungen. Durchführende Organisation ist die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global.

Veranstaltungsort
Designhotel + CongressCrentrum Wienecke XI.
Hildesheimer Straße 380
30519 Hannover

Zur Veranstaltung erwartet werden rund 150 Vertreterinnen und Vertreter deutscher und afrikanischer Städte, die durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden sind, darunter 30 Städte und Gemeinden aus der gesamten Bundesrepublik sowie 21 afrikanische Kommunen. Die afrikanischen Gäste kommen unter anderem aus den Ländern Äthiopien, Burkina Faso, Djibouti, Ghana, Kamerun, Malawi, Mali, Mosambik, Namibia, Südafrika, Senegal, Tansania und Uganda.

Eröffnet wird die Konferenz am Montag, den 9. September 2019 um 10 Uhr durch die niedersächsische Staatskanzlei sowie Dr. Stefan Wilhelmy, Bereichsleiter der SKEW von Engagement Global. Besonderer Gast ist Erastus Mwencha, ehemaliger Vizevorsitzender der Kommission der Afrikanischen Union, der die kommunale Entwicklungszusammenarbeit aus afrikanischer Perspektive, unter dem Blickwinkel der „Agenda 2063 – The Africa We Want“, diskutieren wird. Neben verschiedenen Vorträgen und Fachdiskussionen bietet die Konferenz den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen gezielt weiterzugeben und Fragen der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit zu beantworten. Dabei werden verschiedene interaktive Methoden, wie die Barcamp Methode, angewandt, um einen offenen Dialog unter den Teilnehmenden zu fördern.

Ein kulturelles Rahmenprogramm ergänzt die Netzwerkveranstaltung. Geplant ist am Montagabend der Besuch der Fotoausstellung „Leben und Menschen in Malawi“ zum Jubiläum der Städtepartnerschaft Hannover – Blantyre im Kulturzentrum Pavillon. Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. September 2019. Höhepunkt der Konferenz ist ein Empfang im Neuen Rathaus der Stadt Hannover, am Dienstag, den 10. September 2019, durch Bürgermeister Thomas Hermann.

Engagement Global arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und fördert und stärkt weltweit das kommunale und zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Engagement.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Petra Gohr-Guder
Engagement Global gGmbH –Service für Entwicklungsinitiativen
Stabsstelle Kommunikation, Veranstaltungen
presse@engagement-global.de

Weitere Informationen

Zur Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika

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Speed Dating für den fairen Handel

26. August 2019 - 8:49
Der Kongress der Ideen und Taten findet vom 18. bis 20. September in Köln statt. Foto: Engagement Global

Zum „Kongress der Ideen und Taten“ laden TransFair e.V. und Engagement Global gGmbH mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt vom 18. bis 20. September 2019 ins Kölner E-Werk und Palladium ein. Interaktive Formate wie Group Speed Datings, Fish Bowls oder Coaching-Sessions bringen die Gäste ins Gespräch über aktuelle Fair Handels-Trends und geben lokale Antworten auf globale Herausforderungen. Inhaltliche Impulse kommen unter anderem von folgenden Gästen, die auch für Interviews vor Ort zur Verfügung stehen:

  • Susanne Jordan zeigt als Gründerin von Nager IT, wie faire Produkte auch in der Computerindustrie möglich werden.
  • apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Siegen, prägte den Begriff der „Postwachstumsökonomie“ und wird über nachhaltige Lebensstile und gesellschaftliche Veränderungsprozesse diskutieren.
  • Florence Wanjiru Wanjiku, Tochter einer Blumenarbeiterin, ermöglichten Fairtrade-Gelder das Studium. Sie arbeitet heute als Human Ressource Assistant auf der Flamingo-Blumenfarm in Kenia.
  • Melanie Weigel nimmt sich nach ihrer erfolgreichen Petition für fairen Kaffee in der Deutschen Bahn nun das Unternehmen Ikea vor.
  • Christian Bersin, Leiter des Amts für Klima- und Umweltschutz in Saarbrücken, der Hauptstadt des Fairen Handels 2015, teilt seine Expertise fürs Vernetzen.
  • N.N., Vertretung der Gewinnerkommune „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“


Feiern Sie außerdem mit uns die Preisverleihung des Wettbewerbs „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am Mittwoch, 18. September sowie das Jubiläum zum 10-jährigen Bestehen der Kampagne „Fairtrade-Towns“ am Donnerstag, 19. September, moderiert von Enie van den Meiklokjes.

Foto-Highlights der Veranstaltung sind die Preisverleihung „Hauptstadt des Fairen Handels 2019“ am 18. September ab 16 Uhr und die längste Fairtrade-Kaffeetafel am Donnerstag, 19. September um 17 Uhr.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung.

Für Terminwünsche für Interviews mit unseren Gästen kommen Sie gerne auf uns zu.

Ansprechpersonen

Petra Gohr-Guder
Pressesprecherin Engagement Global
Telefon +49 (0)228 20 717-120
petra.gohr-guder@engagement-global.de

Edith Gmeiner
Pressereferentin TransFair e.V.
Telefon +49 (0)221 942040 46
presse@fairtrade-deutschland.de

Weitere Informationen

Kongress der Ideen und Taten

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