Sie sind hier

Vereinte Nationen

Newsfeed Vereinte Nationen abonnieren
Ständig die neueste Meldung auf dem Schirm, aktuell und übersichtlich: Mit dem RSS-Angebot von UNRIC erhalten Sie alle wichtigen Meldungen über die UNO.
Aktualisiert: vor 3 Stunden 31 Minuten

Unaufhaltsame Abfolge von Katastrophen im Asiatisch-Pazifischen Raum sei erst der Anfang, warnt UN-Regionalbüro

23. August 2019 - 11:39

23 August 2019 - Veränderte Muster und sich verschlechternde Auswirkungen von Naturkatastrophen in Asien und im Pazifik, in Verbindung mit Umweltzerstörung und Klimawandel, haben nicht nur die Vorhersage solcher Katastrophen erschwert, sondern sind auch ein „Zeichen zukünftiger Entwicklungen“, warten die Vereinten Nationen.

Der am Donnerstag herausgegebene Katastrophenbericht 2019 der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik (ESCAP) hat ergeben, dass die jährlichen wirtschaftlichen Verluste aufgrund von Katastrophen hoch sind.

Zusätzlich zu den Auswirkungen von Katastrophen auf das menschliche Leben drohen die wirtschaftlichen Verluste die hart erkämpfte Entwicklung im asiatisch-pazifischen Raum rückgängig zu machen.

Laut Armida Alisjahbana, der Leiterin von ESCAP, haben die Länder der Region keine Chance die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 zu erreichen, wenn ihre Bevölkerungen nicht ausreichend vor Katastrophen geschützt sind.

Kategorien: Ticker

Mangelnde Finanzierungsunterstützung zwingt UN lebensrettende Nothilfe im Jemen einzustellen

22. August 2019 - 10:48

22. August 2019 - Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie mehrere humanitäre Programme im Jemen einstellen müssen, da die von den Mitgliedstaaten zugesagten finanziellen Mittel nicht gezahlt worden seien.

"Wir sind angewiesen auf die versprochenen Gelder", sagte Lise Grande, die Humanitäre Koordinatorin der Vereinten Nationen für den Jemen. "Millionen von Menschen im Jemen, die unverschuldet Opfer dieses Konflikts sind, sind auf unsere Unterstützung angewiesen, um zu überleben", mahnte sie.

Wenn die zugesagten Mittel nicht in den kommenden Wochen eingehen, werden die Lebensmittelrationen für 12 Millionen Menschen gesenkt und mindestens 2,5 Millionen unterernährte Kinder von den Grundversorgungsleistungen ausgeschlossen.

"Dies ist die weltweit größte humanitäre Anstrengung zur Bewältigung der schlimmsten humanitären Krise", betonte Grande. "Wenn wir die nötige Finanzierung erhalten, können wir einen großen Unterschied bewirken."

Sie bedankte sich bei den Gebern, die ihre Versprechen eingehalten haben und sagte, dass mit ihren Geldern „ die Nothilfe verdoppelt, in manchen Teilen des Landes auch verdreifacht wurde”.

Kategorien: Ticker

Dringender Bedarf an „Zurückhaltung und echtem Dialog“ im Nahen Osten, um größere Konfrontationen zu vermeiden

21. August 2019 - 11:17

21. August 2019 - Die Kabinettschefin des UN-Generalsekretärs, Maria Luiza Viotti, informierte den Sicherheitsrat über die Lage im Nahen Osten und sagte am Dienstag, dass "Zurückhaltung und ein echter Dialog dringend erforderlich sind", um eine größere Konfrontation zu vermeiden. Diese hätte katastrophale Folgen, auch weit über die Region hinaus.

Sie beschrieb die Lage im Nahen Osten als "problematisch und komplex" und von langwierigen Konflikten und geopolitischen Spannungen gekennzeichnet. Insbesondere in der Straße von Hormus seien die Spannungen auf ein gefährliches Niveau gestiegen. Die mit der Schifffahrt verbundenen Rechte und Pflichten müssten auf Basis des Völkerrechts respektiert werden. Viotti bekräftigte auch die Unterstützung der Vereinten Nationen für den Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA), der häufig als iranisches Nuklearabkommen bezeichnet wird und "der einzige vereinbarte internationale Rahmen bleibt, um das iranische Nuklearprogramm in Angriff zu nehmen."

Ein gerechtes Israel-Palästina „wesentlich für die Zukunft der gesamten Region“

In Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, welcher am längsten auf der Agenda der Vereinten Nationen für Frieden und Sicherheit ist, sagte Viotti, dass eine gerechte, für beide Seiten akzeptable Lösung für die Zukunft der gesamten Region des Nahen Ostens von wesentlicher Bedeutung ist. Die Vereinten Nationen sind bemüht eine Zwei-Staaten-Lösung zu unterstützen, die es Palästinensern und Israelis ermöglichen würde, in zwei demokratischen Staaten nebeneinander, in Frieden und innerhalb sicherer und international anerkannter Grenzen zu leben.

Agenda 2030 „untrennbar mit der Konfliktlösung verbunden“

Die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ist nach Ansicht von Viotti unmittelbar mit der Lösung und Prävention von Konflikten verbunden. Sie wies auf die Gleichstellung der Geschlechter hin und erklärte, dass es in den letzten Jahren in der Region zwar einige bemerkenswerte Fortschritte gegeben habe, die Chancengleichheit jedoch begrenzt geblieben sei und geschlechtsspezifische Gewalt weit verbreitet sei.

Viotti erläuterte abschließend die vielfältigen Möglichkeiten, mit denen die Vereinten Nationen die zahlreichen Herausforderungen im Nahen Osten angehen, z. B. vorbeugende Diplomatie und Mediation, Bereitstellung humanitärer Hilfe und Unterstützung von Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung.

Kategorien: Ticker

Blutbad in Afghanistan verdirbt Feierlichkeiten zu 100 Jahren Unabhängigkeit

20. August 2019 - 11:27

20. August 2019 - Afghanistan befindet sich an „einem entscheidenden Moment“ in der Geschichte des Landes nach 100 Jahren Unabhängigkeit, sagte der Sonderbeauftragte für Afghanistan und Leiter der dortigen UN-Mission am Montag nach einer Reihe von Terroranschlägen in den letzten Tagen.

Tadamichi Yamamoto, Leiter der Hilfsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA), erklärte weiter, dass sich die Bevölkerung Afghanistans trotz des jahrzehntelangen Konflikts weiterhin für eine stabile, friedliche und erfolgreiche Nation einsetze, die die Menschenrechte von Frauen und Männern gleichermaßen schütze.

Yamamoto äußerte auch die Hoffnung, dass die anstehenden Wahlen dem Volk Gehör verschaffen würden und betonte, dass nach so vielen Jahren des Krieges "eine echte Möglichkeit für den Frieden" bestünde - ein Hinweis auf laufende Verhandlungen zwischen den Taliban-Führern und den USA, von denen erhofft wird, dass sie zu einem dauerhaften Waffenstillstand und zu Gesprächen mit der afghanischen Regierung führen werden.

Die Äußerungen des Leiters der UNAMA kommen in Zeiten zahlreicher Terroranschläge gegen Zivilisten, darunter ein Selbstmordanschlag während einer Hochzeitsfeier am Samstag, bei dem 63 Menschen ums Leben kamen und über 180 verletzt wurden.

Der Angriff fand im Shahr-e-Dubai Hochzeitssaal in Westkabul statt, wo ungefähr 1.000 Menschen für eine schiitische Hochzeitszeremonie versammelt waren, teilte die UNAMA in einer Erklärung mit und versicherte, dass das Menschenrechtsteam der UN-Mission den Vorfall untersuchen werde.

Nachrichten zufolge übernahm ein örtliches Mitglied der ISIL-Terroristengruppe die Verantwortung für den Selbstmordanschlag.

"Das Tempo derartiger grausamer Angriffe zeigt, dass derzeitige Schutzmaßnahmen verstärkt werden und diejenigen, die Angriffe organisiert und ermöglicht haben, vor Gericht gestellt und zur Rechenschaft gezogen werden müssen", sagte der Leiter der UNAMA. "Die Vereinten Nationen sind solidarisch mit allen Afghanen und setzen sich weiterhin für einen von Afghanistan geführten Friedensprozess ein, der den Krieg beendet und einen dauerhaften Frieden herbeiführt."

Kategorien: Ticker

Welttag der Humanitären Hilfe würdigt Arbeit humanitärer Helferinnen #WomenHumanitarians

19. August 2019 - 11:02

19. August 2019 - Anlässlich des zehnten offiziellen Welttags der Humanitären Hilfe haben die UN den Beitrag von zehntausenden humanitären Helferinnen, die schutzbedürftige Menschen unterstützen, gewürdigt. Die Arbeit humanitärer Helferinnen findet in Krisen an einigen der gefährlichsten Orte der Welt statt und mache einen "großen Unterschied" für das Leben von Millionen von Frauen, Männern und Kindern in dringender Not, sagte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, in seiner Botschaft zum Welttag der Humanitären Hilfe.

Der Welttag der Humanitären Hilfe wird jedes Jahr am 19. August begangen, im Gedenken an das Jahr 2003, indem das UN-Hauptquartier in Bagdad Ziel eines terroristischen Anschlags wurde, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen, darunter Sergio Vieira de Mello, der oberste Vertreter der Vereinten Nationen im Irak.

Kategorien: Ticker

Gleichberechtigung der Geschlechter, Bildung und Umwelt stehen im Mittelpunkt der neuen SDG-Kampagnen

15. August 2019 - 11:37

15. August 2019 – Sechs weitere prominente Unterstützer haben sich den Kampagnen für die Erreichung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) angeschlossen. Es sind: die brasilianische Nationalspielerin und UN-Sonderbotschafterin für Frauen, Marta Vieira da Silva. Die Umweltaktivistim Hindou Oumarou Ibrahim und Edward Ndopu, afrikanischer Aktivist für Menschenrechte und Rechte für Behinderte, sind ebenso Botschafter der UN-Kampagne. Außerdem UN-Umwelt Sonderbotschafterin, Dia Mirza, sowie Muhammad Sanusi II, ein Aktivist für die Rechte der Jugend und die Menschenrechtsaktivistin und Nadia Murad, Sonderbotschafterin für die Würde der Überlebenden von Menschenhandel.

Jede/r der neuen offiziellen SDG-Vertreter/innen hat sich verpflichtet, die 17 Ziele im Sinne von „Frieden, Wohlstand, Menschlichkeit, Umweltbewusstsein und Partnerschaft“ aktiv zu verfolgen.

Die neuen SDG-Unterstützer nutzen ihre Plattform für öffentliches Engagement, um „den UN-Generalsekretär bei der Förderung der Ziele, der Sensibilisierung, der Aufrechterhaltung des globalen Engagements und der Forderung nach mehr Ehrgeiz und skalierbaren Maßnahmen zur Erreichung der SDGs bis 2030 zu unterstützen“ und in diesem Prozess niemanden zurückzulassen.

Kategorien: Ticker

UN fordern Behörden und Demonstranten in Hongkong nachdrücklich zu deeskalierendem Handeln auf

14. August 2019 - 11:24

14. August 2019 - Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen (OHCHR), Michelle Bachelet, ist über die laufenden Ereignisse in der Sonderverwaltungsregion Hongkongs (SAR) besorgt. Die Eskalation der Gewalt in den letzten Tagen sei besorgniserregend, sagte ihr Sprecher am Dienstag gegenüber Reportern in Genf.

Nach Chaos am internationalen Flughafen Hongkongs und der zweitägigen Aussetzung des Flugbetriebs brachte Bachelet ihre Forderung und Besorgnis zum Ausdruck. Sie verurteile „jede Form von Gewalt“ oder Zerstörung von Eigentum und fordere „die Behörden und die Menschen in Hongkong auf, einen offenen und integrativen Dialog zu führen, um alle Probleme friedlich zu lösen."

Kategorien: Ticker

UN Appell: „Simbabwes schlimmste Hungerkrise muss bekämpft werden“

8. August 2019 - 11:12

8. August 2019 – Das Welternährungsprogramm (WFP) hat seinen humanitären Appell für Simbabwe verstärkt, um die Nahrungsmittelhilfe für die am stärksten von Dürre, Überschwemmungen und wirtschaftlicher Stagnation betroffenen Menschen zu erhöhen. Das Land befinde sich in der „schlimmsten Hungerkrise“, die Simbabwe je erlebt habe.

Bei einer Veranstaltung in Genf betonte der Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP), Hervé Verhoosel: „Das WFP wird die Hilfe vor allem für die von Dürre betroffenen Bewohner erhöhen, aber auch die Kapazitäten der Bevölkerung aufbauen, um auf Klimaschocks zu reagieren.“ Verhoosel forderte die humanitäre Gemeinschaft auf, Maßnahmen und geforderte Mittel zu unterstützen, um auf die schwierige humanitäre Situation des Landes zu reagieren.

Kategorien: Ticker

UN-Menschenrechtskommissarin: "Alle Staaten tragen Hauptverantwortung für den Schutz vor Hassattacken"

7. August 2019 - 10:37

7. August 2019 – UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat die Schießereien des vergangenen Wochenendes in den USA verurteilt und gemahnt, dass "nicht nur die USA, sondern alle Staaten" mehr tun sollten, um Diskriminierung zu stoppen.

Bei einer Veranstaltung in Genf begrüßte der Sprecher von Bachelet, Rupert Colville, die Ablehnung der USA von „Rassismus, Hass und weißer Vorherrschaft“ nach den beiden Tragödien, bei denen am Samstag in Texas und Ohio mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen waren.

Colville forderte Social Media Unternehmen und Regierungen auf, bei Maßnahmen zusammenzuarbeiten, die eine wachsende Anzahl von Hassverbrechen und deren Verbreitung über Social Media in den USA und anderen Orts aufhalten könnten.

Kategorien: Ticker

UN-Generealsekretär verurteilt bewaffnete Angriffe in den USA

6. August 2019 - 10:09

UN-Generalsekretär António Guterres hat den Terroranschlag in El Paso (Texas) am vergangenen Samstag auf das "Schärfste" verurteilt, sowie seinen "Schock und seine Empörung" über die Massenerschießungen wenige Stunden später in Dayton (Ohio) zum Ausdruck gebracht.

Guterres drückte den Familien und Angehörigen der Opfer sein tief empfundenes Beileid aus. Er drückte seine Solidarität mit den Menschen und Regierungen der Vereinigten Staaten und Mexikos aus, die bei dem El-Paso-Angriff jeweils Mitbürger verloren.

In einer Erklärung seines Sprechers betonte Guterres am Montag, dass „alle zusammenarbeiten müssen, um Gewalt, die auf Hass, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeglicher Art beruht, entgegenzuwirken“.

Kategorien: Ticker

UN-Generalsekretär beklagt Beendigung des INF-Abrüstungsvertrags

5. August 2019 - 11:01

5. August 2019 – UN-Generalsekretär António Guterres hat am Freitag sein "tiefes Bedauern" darüber ausgdedrückt, dass der wegweisende Vertrag über mittelgroße Nuklearstreitkräfte (INF) zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ausgelaufen ist.

In einer Erklärung seines Sprechers bekräftigte der UN-Generalsekretär, dass er "die Vereinigten Staaten und die Russische Föderation beständig aufgefordert habe, ihre Differenzen durch die im Vertrag vorgesehenen Konsultationsmechanismen beizulegen, und bedauert, dass sie dies nicht erreicht haben.“

1987 hatten die Staats- und Regierungschefs der USA und der Sowjetunion den INF-Vertrag zur Beseitigung von landgestützten Nuklearraketen und Mittelstreckenarsenalen aus Europa unterzeichnet.

"Der Generalsekretär betont die Notwendigkeit, destabilisierende Entwicklungen zu vermeiden und dringend eine Einigung über einen neuen gemeinsamen Weg für die internationale Rüstungskontrolle zu erzielen", heißt es in seiner Erklärung.

Kategorien: Ticker

Seiten