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Aktualisiert: vor 10 Stunden 23 Minuten

Sudan: UNICEF-Chefin fordert ein Ende der Gewalt

12. Juni 2019 - 12:16

12. Juni 2019 - Berichten zufolge wurden im Sudan mindestens 19 Kinder getötet und weitere 49 verletzt, seit Anfang dieses Monats eine militärische Gegenreaktion gegen Demonstranten begann. Die Leiterin des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF), Henrietta Fore fordert ein Ende der Gewalt.

"Wir haben Informationen erhalten, dass Kinder inhaftiert, rekrutiert und sexuell missbraucht werden", sagte die UNICEF-Exekutivdirektorin. „Angesichts der Auswirkungen der anhaltenden Gewalt und Unruhen auf Kinder und Jugendliche“ brachte sie ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck. Sie forderte die Internationale Gemeinschaft dazu auf, sich entschlossen für Frieden im Sudan einzusetzen.

Nachdem die drei Jahrzehnte andauernde autokratische Herrschaft von Präsident Omar al-Bashir im April mit einer militärischen Übernahme endete, stockten die Gespräche zwischen Demonstranten und dem regierenden Übergangs-Militärrat im Mai bezüglich eines Zeitplans für den Übergang in eine Zivilregierung.

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Digitalisierung hilft bei Agenda 2030

11. Juni 2019 - 10:25

11. Juni 2019 – Das Gremium für digitale Zusammenarbeit der Vereinten Nationen hat den neuen technischen Bericht „Das Zeitalter der digitalen Interdependenz“ veröffentlicht. Darin heißt es, dass die digitale Zukunft sicherer und umfassender sein muss. Vor rund einem Jahr wurde das Gremium von Generalsekretär António Guterres ins Leben gerufen.

In dem Bericht wird untersucht, wie die digitale Technologie dazu beitragen kann, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen. In einer Zeit, in der rund die Hälfte der Weltbevölkerung noch keinen Zugang zum Internet hat, fordert das Gremium, dass jeder Erwachsene bis 2030 einen erschwinglichen Zugang zu digitalen Netzen, sowie zu digital gestützten Finanz- und Gesundheitsdiensten hat.

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China: Fahrräder feiern ein Comeback

4. Juni 2019 - 12:34

04 Juni 2019 – Autos haben in vielen chinesischen Städten das Fahrrad als Hauptverkehrsmittel abgelöst. Da jedoch die Luftverschmutzung ein großes Problem für das Land darstellt, erlebt das Fahrrad dank der digitalen Technologien und des Denkens des 21. Jahrhunderts ein Comeback.

Während China einst als das “Königreich des Fahrrads“ galt, haben in den letzten vier Jahrzenten Chinas wirtschaftlicher Wohlstand und die Verstädterung viele Menschen dazu gebracht, auf Kraftfahrzeuge als Hauptverkehrsmittel umzusteigen. Dies trägt zu einer deutlichen Verschlechterung der Luftqualität bei. Das belegen auch Messungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Dem Problem der Luftbelastung soll jetzt entgegengewirkt werden. So hat die Regierung der Stadt Hangzhou die fahrradfreundliche Infrastruktur verbessert und fast 86.000 öffentliche Fahrräder zur Verfügung gestellt. Mit einer Smartcard können Benutzer problemlos auf alle öffentlichen Verkehrsmittel zugreifen.

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UN-Sonderberichterstatter kritisiert Staaten für ihren Umgang mit Assange

3. Juni 2019 - 11:18

03 Juni 2019 - Nachdem er Julian Assange in einem Londoner Gefängnis besuchen konnte, hat Nils Melzer, der UN-Sonderberichterstatter für Folter, seine dringende Besorgnis über das Wohlergehen des Wikileaks-Mitbegründers geäußert. Er kritisiere, dass „eine Gruppe demokratischer Staaten“, sich gegen den Gefangenen „verbündet“ habe, mit dem Ziel Assange „zu isolieren, zu dämonisieren und zu missbrauchen.“

Weiter warnte er davor, den umstrittenen Aktivisten an die USA auszuliefern. Melzer erklärte: „Meine größte Sorge ist, dass Herr Assange in den Vereinigten Staaten einem echten Risiko ernsthafter Verletzungen seiner Menschenrechte ausgesetzt ist, einschließlich seiner Meinungsfreiheit, seines Rechts auf ein faires Verfahren und des Verbots von Folter und anderer unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung.“

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Ein ‚starkes und vereinten Europa‘ ist wichtiger denn je, sagt UN-Chef Guterres

31. Mai 2019 - 13:09

31. Mai 2019 – In einer Zeit, in der internationale Institutionen der Nachkriegszeit erodieren und gefährdert sind, ist ein „starkes und vereintes Europa“ an der Seite der Vereinten Nationen wichtiger denn je, sagte der UN-Generalsekretär António Guterres in Deutschland am Donnerstag.

Guterres war in Aachen, wo er den Karlspreis 2019 für seinen Einsatz für die europäische Einheit erhalten hat. Der Preis wird seit 1950 jährlich verilehen.

Als früherer portugiesischer Premierminister und Mitgestalter der Bemühungen der Europäischen Union in den späten 1990er und früheren 2000er Jahren für stärkere soziale Sicherheit, Solidarität und Kooperation mit Afrika und Indien beschreibt Guterres sich selbst as einen „engagierten Europäer“ der Auszeichnung mit dem Karlspreis gleichzeitig auch eine Ehrung des „Einsatzes, Engagement und Opferbereitschaft der Frauen und Männern der Vereinten Nationen“ ist.

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Guterres fordert den Stopp von Subventionen für fossile Brennstoffe

29. Mai 2019 - 15:29

29. Mai 2019 - "Wir müssen Umweltverschmutzung besteuern, nicht Menschen" und "Subventionen für fossile Brennstoffe beenden" hat der Generalsekretär António Guterres am Dienstag auf dem Weltgipfel der R20-Koalition gesagt. Die R20-Koalition ist eine von den Vereinten Nationen unterstützte Umweltorganisation, die vom ehemaligen kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger gegründet wurde.

Die Idee, dass die Subventionierung fossiler Brennstoffe ein Weg ist, um das Leben der Menschen zu verbessern, könnte nicht falscher sein, sagte der UN-Chef in der österreichischen Hauptstadt Wien. Das Geld der Steuerzahler auszugeben, fügte er hinzu, führe dazu, dass Hurrikans verstärkt und Dürren verbreitet werden.

Guterres forderte weiterhin die Dekarbonisierung der städtischen Infrastruktur, die Einstellung der Kohlekraftwerke und die Förderung eines nachhaltigen Verbrauchs und einer nachhaltigen Produktion: „Kurz gesagt, wir brauchen eine grüne Wirtschaft, keine graue Wirtschaft.“

Der R20 Weltgipfel ist eine langfristige Initiative, die Regionen, Staaten und Städten dabei helfen soll, die Ziele für nachhaltige Entwicklung umzusetzen und die globalen Klimaschutzziele des Pariser Übereinkommens zur Begrenzung des Klimawandels zu erreichen. Ziel von R20 ist es, den Gipfel zum wichtigsten europäischen Treffpunkt für Klimaschutzlösungen auszubauen.

Eine der anderen hochkarätigen Rednerinnen bei der Eröffnungssitzung der Veranstaltung war die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die im November 2018 im Alter von 15 Jahren den Schulstreik „Fridays for Future“ für die Klimabewegung ins Leben gerufen hat.

Greta Thunberg sagte, dass Millionen von Kindern viel Aufmerksamkeit für die Klimakatastrophe mobilisiert haben, aber genau wie die Wissenschaftler seien sie keine Anführer und Entscheidungsträger, im Gegensatz zu den teilnehmenden Politikern, CEOs und Prominenten. „Die Menschen hören Ihnen zu und werden von Ihnen beeinflusst. Sie haben eine enorme Verantwortung, denen die meisten von Ihnen nicht nachgegangen sind.“

Solche Influencer, fügte sie hinzu, könnten sich nicht darauf verlassen, dass Menschen zwischen den Zeilen lesen oder selbst nach wissenschaftlichen Informationen suchen. Sie müssten die Situation wiederholt erklären, egal wie unbequem oder unrentabel das sein möge. Greta Thunberg erinnerte das Publikum daran, dass der Klimawandel zwar eine Chance für grünes Wachstum sein könne, aber in erster Linie sei er „ein Notfall, die größte Krise, mit der die Menschheit jemals konfrontiert war.“

Die Arbeit von Gouverneur Schwarzenegger und der R20-Koalition zur Verdeutlichung der Bedeutung von Klimaschutzmaßnahmen auf "subnationaler" kommunaler- und regionaler Ebene wurde vom UN-Chef gelobt, der subnationales Handeln als "Schlüssel zur Bekämpfung der Klimakatastrophe" bezeichnete.

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