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AgrarKoordination

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Aktuelles von der Agrarkoordination
Aktualisiert: vor 15 Stunden 33 Minuten

Praktikant*in gesucht

15. Januar 2020 - 10:58

Das Projekt Gutes Essen macht Schule 

Mit dem Projekt Gutes Essen macht Schule setzen wir uns bundesweit für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein. Durch Bildungs-, Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit wirken wir insbesondere auf folgende Aspekte einer nachhaltigen Ernährung in Kitas und Schulen hin:
  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen
  • Reduzierung des Fleischangebotes (maximal 1-2 Mal pro Woche)
  • Verstärkter Einsatz von Bio-Lebensmitteln, vorzugsweise aus der Region
  • Verwendung von fair gehandelten Lebensmitteln
  • Nachhaltiger Fischkonsum
Wir suchen
  • Student*innen im Bereich Ernährungswissenschaften, Umweltwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozialwissenschaften o.ä. mit Kenntnissen im Bereich nachhaltige Ernährung
  • Im Idealfall jemand mit Interesse, die eigene Bachelor- oder Masterarbeit zum Themenbereich Nachhaltige Ernährung/Nachhaltige Kita- oder Schulverpflegung zu schreiben und dies mit dem Praktikum bei der Agrar Koordination zu verknüpfen
Wir bieten
  • eine interessante Tätigkeit in einem netten Team
  • Einblicke in die Arbeit einer kleinen Nichtregierungsorganisation
  • Unterstützung bei der Planung einer praxisnahen Bachelor-/Masterarbeit
  • Fahrtkostenzuschuss für den öffentlichen Nahverkehr
Aufgaben
  • Durchführung von Recherchen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Rückfragen und Bewerbung bitte richten an: Julia Sievers, julia.sievers@agrarkoordination.de, Tel.: 040/ 39 25 26

Kategorien: Hamburg

Pestizide in Brasilien: Die agrarökologische Bewegung kämpft für ein Leben ohne Agrar-Gifte

28. November 2019 - 12:45

„Das Leben ist Agrarökologie“, so sagt eine Kleinbäuerin aus Südbrasilien. Ihre Familie ist eine von vielen, die ein Leben ohne Gift leben wollen. Dafür kämpfen sie um Land und setzen auf einen vielfältigen Anbau mit Agroforst und traditionellem Saatgut. In einem Land, das von gentechnisch verändertem Soja- und Maisanbau dominiert ist, ist dies kein einfaches Unterfangen. Brasilien ist der größte Pestizidmarkt der Welt, mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung vor Ort.

Im Bundesstaat Parana hat sich eine starke soziale Bewegung gebildet, die Alternativen zum agrarindustriellen Model aufzeigt. Wichtige Errungenschaften werden jedoch von der aktuellen brasilianischen Regierung unter Jair Bolsonaro bedroht. Fördergelder wurden gestrichen und viele Bäuerinnen und Bauern, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen werden bedroht. Sie brauchen dringend mehr internationale Unterstützung und Aufmerksamkeit.

Susan Haffmans, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. umreißt das Pestizidproblem und stellt Ergebnisse der Studie „Giftige Exporte. Die Ausfuhr hochgefährlicher Pestizide von Deutschland in die Welt“ vor.

Mireille Remesch, Agrar Koordination, war im Oktober in Parana und berichtet wie die Menschen in diesen schwierigen Zeiten für Agrarökologie kämpfen und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Moderation: Petra Zivkovic, umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

 

28.11.2019 um 19.30 Uhr in der GLS Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung von Agrar Koordination, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. und umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Kategorien: Hamburg

Fortbildung: Lebensmittelabfällen in der Kita- und Schulverpflegung vermeiden

14. November 2019 - 0:00

Lüneburg 14.11.2019, Hamburg 15.11. 2019, Heidelberg 22.11.2019

Zielgruppe: Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen; Leitungen und Verpflegungsverantwortliche sowie Caterer, die Kitas und Schulen versorgen

Lüneburg 14.11.2019, 10:30 - 17:00 Uhr, Jugendherberge Lüneburg, Soltauer Str. 133, 21335 Lüneburg
Hamburg 15.11. 2019, 11-17 Uhr, Seminarraum der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
Heidelberg 22.11.2019, 13.30 – 17.30 Uhr, WeltHaus, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg.

Kosten: 25 Euro

An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Doch das lässt sich ändern. Das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ bietet mit einem Fortbildungsprogramm das nötige Hintergrundwissen und praktische Hilfestellungen für Verpflegungsverantwortliche und Küchenmitarbeiter*innen an Kitas und Schulen. Die Teilnehmenden werden darin qualifiziert, selbst Abfallmessungen und Ursachenanalysen durchzuführen und daraus Maßnahmen für die eigene Einrichtung abzuleiten, um Abfälle zu reduzieren. Zusätzlich zu dem Fortbildungstag bietet das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ Unterstützung und individuelle Beratung für die Einrichtungen der Teilnehmenden.

Veranstalter: Projekt „Gutes Essen macht Schule“, Agrar Koordination

Information und Anmeldung: www.agrarkoordination.de

Formlose Anmeldung mit Rechnungsanschrift bis 7 Tage vor Fortbildungsbeginn an: julia.sievers@agrarkoordination.de (Termin in Hamburg),
regina.schrader@agrarkoordination.de (Termin in Lüneburg),
maike.nestle@googlemail.com (Termin in Heidelberg)

Kategorien: Hamburg

But Beautiful

29. Oktober 2019 - 10:19
Ein Film über die Kunst glücklich zu sein. Sehr zu empfehlen ! Start 14. November 2019 Nichts ist knapp. Wir haben nur falsche Konzepte. Nichts existiert unabhängig Alles wird gut. So einfach macht es sich der Filmemacher Erwin Wagenhofer nicht. In seinem neuesten Film BUT BEAUTIFUL sucht er das Schöne und Gute und zeigt Menschen, die ganz neue Wege beschreiten. Wie könnte ein gutes, ein gelungenes Leben aussehen? Ist ein „anderes“ Leben überhaupt möglich? Entstanden ist ein Film über Perspektiven ohne Angst, über Verbundenheit in Musik, Natur und Gesellschaft, über Menschen mit unterschiedlichen Ideen aber einem großen gemeinsamen Ziel: eine zukunftsfähige Welt. Frauen ohne Schulbildung, die Solaranlagen für Dörfer auf der ganzen Welt bauen. Permakultur-Visionäre auf La Palma, die Ödland in neues Grün verwandeln. Ein Förster, der die gesündesten Häuser der Welt entwickelt. Ein geistliches Oberhaupt mit Schalk und essenziellen Botschaften und seine tibetische Schwester mit großem Herz für die Jugend. Ein junges Jazztrio, ein etablierter Pianist, eine beseelte kolumbianische Sängerin, die uns den Klang der Schönheit vermitteln. BUT BEAUTIFUL verbindet sie alle. Alles wird gut? Alles kann gut werden.
Kategorien: Hamburg

Recherchereise in Brasilien zu Agrarökologie

22. Oktober 2019 - 10:02
Vom 15. bis 30. Oktober 2019 wird Mireille Remesch, entwicklungspolitische Referentin der Agrar Koordination eine Recherchereise im Bundesstaat Parana in Südbrasilien machen, mit dem Ziel Interviews und Gespräche mit Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, Indigenen, Vertreter*innen von Bauernorganisationen und sozialen Netzwerken, der Landlosenbewegung MST, Kirchenvertreter*innen sowie Student*nnen und Professor*innen der UFFS (Universidade Federal da Fronteira Sul) über die Umsetzung von Agrarökologie zu führen. Ausgangspunkt wird dabei die staatliche Universität UFFS in Laranjeiras do Sul sein. Sie ist eine von sechs staatlich geförderten Universitäten im ländlichen Raum mit Schwerpunkt Agrarökologie, die hauptsächlich mit Absolvent*innen staatlicher Schulen arbeitet. Eine wichtige Errungenschaft, die bäuerlichen Familien und Indigenen und speziell auch Frauen, den Zugang zu einer höheren Bildung verschafft. Ein zentraler Beitrag für die Stärkung des ländlichen Raums, zur Armutsbekämpfung und einer gesunden Ernährung. Die UFFS entstand auf Druck der wichtigsten sozialen Bewegungen in Südbrasilien. Mit der UFFS ist es beispielhaft möglich, wie es die Grundlage der Agrarökologie ist, bäuerliche Praxis, soziale Bewegungen und wissenschaftliche Arbeit eng zu verzahnen. Dieses agrarökologische Projekt ist einzigartig und zeigt klare Alternativen zum agrarindustriellen Model und zum MERCOSUR Abkommen auf. In der Folge wird es massiv von der brasilianischen Regierung unter Jair Bolsonaro bedroht. Wichtige Fördergelder wurden der UFFS bereits gestrichen. Viele Bäuerinnen und Bauern, Aktivisten und Wissenschaftler werden bedroht und brauchen dringend mehr internationale Unterstützung und Aufmerksamkeit. Der brasilianische Präsident unterstützt aktiv eine Ausweitung der Sojaanbauflächen und Viehhaltung. Wichtige zuvor geschaffenen Programme zur Förderung von Kleinbauern, wie das Nationale Schulspeisungsprogramm PNAE, bei dem mindestens 30% der Lebensmittel von regionalen bäuerlichen Betrieben stammen müssen, sind massiv gefährdet. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit im Januar 2019 löste Bolsonaro den Nationalen Rat für Ernährungssicherheit (CONSEA) auf. Dadurch wurde die Instanz abgeschafft, welche seit 2006 erheblich zur Verbesserung der Ernährungssicherheit der Bevölkerung Brasiliens beigetragen hat.
Kategorien: Hamburg

Unsere große kleine Farm

17. Oktober 2019 - 14:25
Ein Paar verlässt ist Großstadt und verwirklicht seine Traum von einer eigenen Farm. Auf über 80 Hektar in den kalifornischen Hügeln will das Paar mehr Harmonie in sein Leben bringen – und in das Land, das es ernährt. Was folgt, sind acht Jahre Arbeit, die den Idealisten alles an Einsatz abverlangen. EIn einst erschöp‰es und dürres Land bringt neues Leben hervor. TreŠen Sie alle erdenklichen Haus- und Wildtiere, erleben Sie neue Erfahrungen und traurige Rückschläge und einen Film der zeigt, wie Beharrlichkeit und Mut dazu führen, dass die Natur sich erholt und nach und nach kleine Wunder geschehen. Heilung für Mensch und Umwelt ist möglich. Aber sie hat ihren Preis. 12. November 2019, 19.30 Uhr Zeise Kino, Hamburg Friedensallee 7-9 Vorfilm: Mensch Macht Milch - warum billige Milchexporte schädlich sein können. Gäste: Berit Thomsen, AbL Ursula Gröhn-Wittern, Agrar Koordination Moderation Steffen Wolff, BUNDjugend Hamburg
Kategorien: Hamburg

Schuldig? Entwicklungspolitik auf der Anklagebank.

12. Oktober 2019 - 14:25
MARKK – Museum am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 64, Eintritt 5€, ermäßigt 3€ Entwicklungszusammenarbeit auf der Anklagebank Anmeldung: info@fard-ev.org
Kategorien: Hamburg

Qualifizierungsseminar "Agrarökologie" vom 27.-29.9.2019 in Niederkaufungen (bei Kassel)

27. September 2019 - 12:05
Einladung zum nächsten Qualifizierungsseminar, hier geht es zum Programm. Vom 27.-29. September findet dieses Jahr das zweite und letzte Qualifizierungsseminar in Niederkaufungen bei Kassel statt. Hauptthemen sind Agarökologie und Bildungsveranstaltungen zu unserer Fotoausstellung "Land und Wirtschaft - wer erntet?" Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis Montag, den 9.9. 2019. Das Seminar kostet 50€.
Kategorien: Hamburg

Sonderbericht des Weltklimarates zu Klimawandel und Landsysteme

26. September 2019 - 17:16
Der Sonderbericht fordert eine Umgestaltung der Landnutzung und klimaanpassung . Negative Folgen des Klimawandels für Ernährung, Entwicklung und Migration sind zu erwarten.  Bericht in der deutschen Kurzfassung
Kategorien: Hamburg

Statement der Agrar Koordination zum Globalen Klimastreik am Freitag, den 20.9.2019

19. September 2019 - 10:32
Am Freitag, den 20. September 2019 werden Menschen weltweit auf die Straße gehen und mit der „Fridays For Future“-Bewegung für mehr Klimaschutz demonstrieren. Der globale Klimastreik wird in mehr als 2300 Städten Jugendliche und Erwachsene mobilisieren. Auch die Agrar Koordination aus Hamburg wird an dem Streik teilnehmen. Die NRO beobachtet den Klimawandel und Agrarpolitik im entwicklungspolitischen Kontext und informiert über den Zusammenhang von Hunger, Agrarhandel, Klimawandel und dem Einfluss der Agrarindustrie auf Umwelt- und Entwicklungspolitik. Laut IPCC Sonderbericht (Quelle:https://www.ipcc.ch/report/srccl/) waren Land- und Forstwirtschaft zwischen 2007 und 2016 für weltweit 25% der anthropogenen (d.h. vom Menschen verursachten) Klimagase verantwortlich. Für Deutschland geht man von 8-13% aus (Quelle: Thünen-Institut, Braunschweig (Quelle: .

Ursula Gröhn-Wittern, Agrarpolitische Referentin der Agrar Koordination: „Wir vermissen Maßnahmen im Bereich der Landwirtschaftspolitik. Was wir bis jetzt sehen, ist der Glaube, dass viel Geld viel nützt. Auch Technik allein wird es nicht richten, die Klimaziele und die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Unsere Regierung braucht mehr Mut, sich gegen die Lobbyinteressen der Agrarindustrie zu stellen. Die Bevölkerung ist da schon viel weiter“. Die Forderungen der Agrar Koordination
Die Agrar Koordination fordert die Politik auf, die Agrarwende nun endlich mit verbindlichen Maßnahmen einzuläuten: „Eine glaubwürdige Klimapolitik schreit nach Weichenstellungen in der EU Agrarpolitik, aber auch der nationale Spielraum wird nicht genutzt. Für eine Agrarwende zu mehr Agrarökologie ist nun die Zeit gekommen. Die Einfuhr von Soja und Fleisch aus Südamerika und den USA sollte mit einer CO2-Steuer belegt werden. Eine heimische Produktion von qualitativ hochwertigem Fleisch auf der Grundlage hofeigenen Futters zu fördern und die Tierbestände zu reduzieren, wäre Schritte in die richtige Richtung zu Klimaschutz, Schutz der Biodiversität und Trinkwasserschutz“, so Gröhn-Wittern weiter. Die Forderungen im Überblick:
  • Einführung einer CO2-Steuer auf die Einfuhr von Soja und Fleisch aus Südamerika und den USA
  • Förderung der heimischen Produktion von qualitativ hochwertigem Fleisch
  • Einsatz von hofeigenem Futter
  • Abkehr von der Export-Orientierung der Landwirtschaft / Reduktion der Tierbestände

Hamburg, September 2019
Kategorien: Hamburg

Zu hoher Fleischkonsum an Schulen: Agrar Koordination fordert verbindliche Vorgaben

2. September 2019 - 10:06
Hamburg, im August 2019 – Am 8. August hat der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme veröffentlicht. Darin wird deutlich: Der weltweite Temperaturanstieg hat über den Landflächen bereits 1,53 Grad erreicht. Die Auswirkungen des stetig voranschreitenden Klimawandels sind Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregen. Laut Bericht stammen 23 Prozent aller durch menschliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. Der IPCC sieht die sichere Versorgung mit Lebensmitteln für die wachsende Weltbevölkerung in Gefahr. Gerade die intensive Tierhaltung mit ihrem hohen Methanausstoß und den benötigten Futtermittelflächen befeuert den Klimawandel in besonderem Maße. Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit ihrem Projekt „Gutes Essen macht Schule“ setzt sie sich für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein, berät und unterstützt Kitas und Schulen in der Umsetzung.

Julia Sievers-Langer, Koordinatorin des bundesweiten Projekts „Gutes Essen macht Schule“: „Die Agrar Koordination begrüßt die aktuellen Forderungen des IPCC nach einem Wandel unseres Ernährungssystems. Schulen und Kitas sollten nun mit gutem Beispiel vorangehen. Der derzeitige Fleischkonsum an Schulen ist einfach zu hoch. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schulen und Kitas in ihren Qualitätsstandards, maximal zwei Mal pro Woche Fleisch anzubieten. Doch nur in 20 % der Schulen wird diese Empfehlung umgesetzt, wie eine bundesweite Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt. In vielen Kindergärten und Schulen kommt Fleisch fast täglich auf den Tisch. Durch die Fleischproduktion werden hohe Treibhausemissionen verursacht und für die Tierfütterung ein Großteil der globalen Ackerflächen sowie der Weltgetreideernte beansprucht. Kurz: Ein hoher Fleischkonsum schadet dem Klima und der globalen Ernährungssicherheit. Daher fordern wir: Die Empfehlung der DGE-Qualitätsstandards zur Begrenzung des Fleischangebots müsste endlich verbindlich werden für  Kitas und Schulen in Deutschland!“

Wer als Kita oder Schule und als deren Träger Schritte in Richtung einer nachhaltigen Verpflegung  gehen möchte, erhält über das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ individuelle Beratung und konkrete Unterstützung:
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/ 
Kategorien: Hamburg

WAS BEDEUTET GUTES KITA- UND SCHULESSEN FÜR SIE? gesund lecker fair nachhaltig bio

30. August 2019 - 14:45
Sind Sie unzufrieden mit der Verpflegung Ihres Kindes? Dann können Sie einen Anstoß für Veränderungen geben: Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Engagement für eine gesunde und nachhaltige Verpflegung ihres Kindes. WAS SIE TUN KÖNNEN:
  1. Drucken Sie die Postkarte aus und kreuzen Sie auf der Postkarte rechts an, welche Aspekte eines guten Kita- und Schulessens Ihnen wichtig sind Trennen Sie die Postkarte ab und senden Sie sie an die Person, die für die Verpflegung an Ihrer Kita/Schuleverantwortlich ist (z.B. die Leitung der Einrichtung)
  2. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um gemeinsam weitere Schritte zu planen (z.B. eine Informationsveranstaltung an Ihrer Kita/Schule)
Ihr Engagement lohnt sich mit Sicherheit!
Kategorien: Hamburg

Globaler Klimastreik für ALLE 20.9.

28. August 2019 - 11:08
Unser Aufruf richtet sich an jede Generation - an Kolleg*innen und Arbeitgeber*innen, an Eltern und Nachbar*innen, an Kolleg*innen und Angestellte, an Lehrer*innen und Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Arbeitssuchende, Kreative und Auszubildende – an alle: Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Wir treffen uns in Hamburg um 12 Uhr vor dem Eingang zum Alsterhaus auf dem Jungfernstieg. Kommt mit uns! Info und Materialien Hier.
Kategorien: Hamburg

100% Bio in Hamburg: Wann? Kopenhagen, Berlin und Bremen zeigen den Weg

28. August 2019 - 10:53
PROGRAMM
Begrüßung: Alexandra Wandel, Vorstandssprecherin, Stiftung World Future Council, und Sandra Blessin, Vertreterin des VerbraucherInnenbündnis Bio-Stadt Hamburg Diskussion:
  • Vertreterin aus Kopenhagen: Emma Peyron, Transformationsmanagement Beraterin – Biolebensmittel und Nachhaltigkeit, Kopenhagens Haus der Lebensmittel (Københavns Madhus)
  • Vertreterin der Stadt Bremen: Mücella Demir, Projektleiterin Bio-Stadt Bremen
  • Vertreterin der Stadt Hamburg: Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (angefragt)
  • Vertreterin der Stadt Berlin: Anne Christine Weber, Referentin für Grundsatz- und Einzelangelegenheiten der Ernährung, Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung (angefragt)
  • VertreterIn des VerbraucherInnenbündnisses Bio-Stadt Hamburg
Moderation: Dr. Tanja Busse, Moderatorin und Buchautorin

In Kürze:

Mittels verbindlicher politischer Ziele ist es den Städten Kopenhagen, Berlin und Bremen gelungen, eine Wende hin zu nachhaltiger Ernährung einzuleiten, welche sicherstellt, dass die öffentlichen Einrichtungen der Stadt gesundheitsförderliche Verpflegungskonzepte einführen, die zeitgleich unsere Umwelt, Klima und Biodiversität schützen. Insbesondere die öffentliche Beschaffung spielt darin eine maßgebliche Rolle. Die Stadt Kopenhagen übernimmt dabei weltweit ein Vorreiterrolle: Sie hat es geschafft, das Ziel von 90 Prozent „Bio“ in öffentlichen Kantinen im Jahr 2015 umzusetzen, ohne eine Erhöhung der Kosten für die Mahlzeiten einfordern zu müssen. Unterstützt wurde sie in ihrem Vorhaben vom dänischen Nationalen Bio-Aktionsplan, welcher vor kurzem mit dem Future Policy Award 2018 der Hamburger Stiftung World Future Council ausgezeichnet wurde. Vorbildlich ist auch die Hauptstadt Berlin sowie die Stadt Bremen: Sie beschloss im Februar 2018 einen mehrstufigen Bio-Aktionsplan und stellt nun bis 2022 in der Gemeinschaftsverpflegung der Schulen und Kitas auf 100 Prozent Bio um. Auch Hamburg will vermehrt nun bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen auf gesunde Bio-Lebensmittel setzen. Was kann Hamburg diesbezüglich von Kopenhagen, Berlin und Bremen lernen? Sollte auch Hamburg eine 100%-Bio-Zielvorgabe in öffentlichen Kantinen etablieren? Diesen und weiteren brennenden Fragen wird die Veranstaltung nachgehen.

Kategorien: Hamburg

Globales Open-Air Kino

27. August 2019 - 14:15
KapellenKino mit fünf Filmen zu globalen Themen, Veranstaler: KulturKapelle und seine Kooperationspartner (Link: lernort-kulturkapelle.de) In diesem Rahmen wird unter anderem eine Veranstaltung für Klassen ab Klasse 9 angeboten mit dem Titel "Wo bitte gehts zum nächsten Planeten?" Genauere hier
Kategorien: Hamburg

Zu hoher Fleischkonsum an Schulen: Agrar Koordination begrüßt Sonderbericht des Weltklimarats und fordert verbindliche Vorgaben

27. August 2019 - 12:12
Hamburg, den 22.8.2019 – Am 8. August hat der Weltklimarat IPCC einen Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme veröffentlicht. Darin wird deutlich: Der weltweite Temperaturanstieg hat über den Landflächen bereits 1,53 Grad erreicht. Die Auswirkungen des stetig voranschreitenden Klimawandels sind Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürreperioden und Starkregen. Laut Bericht stammen 23 Prozent aller durch menschliche Aktivitäten verursachten Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft. Der IPCC sieht die sichere Versorgung mit Lebensmitteln für die wachsende Weltbevölkerung in Gefahr. Gerade die intensive Tierhaltung mit ihrem hohen Methanausstoß und den benötigten Futtermittelflächen befeuert den Klimawandel in besonderem Maße. Die Agrar Koordination engagiert sich als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg für eine vielfältige Landwirtschaft, die Ressourcen und Umwelt schützt und jetzt und in Zukunft alle Menschen gesund ernähren kann. Mit ihrem Projekt „Gutes Essen macht Schule“ setzt sie sich für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein, berät und unterstützt Kitas und Schulen in der Umsetzung. Julia Sievers-Langer, Koordinatorin des bundesweiten Projekts „Gutes Essen macht Schule“: „Die Agrar Koordination begrüßt die aktuellen Forderungen des IPCC nach einem Wandel unseres Ernährungssystems. Schulen und Kitas sollten nun mit gutem Beispiel vorangehen. Der derzeitige Fleischkonsum an Schulen ist einfach zu hoch. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Schulen und Kitas in ihren Qualitätsstandards, maximal zwei Mal pro Woche Fleisch anzubieten. Doch nur in 20 % der Schulen wird diese Empfehlung umgesetzt, wie eine bundesweite Studie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zeigt. In vielen Kindergärten und Schulen kommt Fleisch fast täglich auf den Tisch. Durch die Fleischproduktion werden hohe Treibhausemissionen verursacht und für die Tierfütterung ein Großteil der globalen Ackerflächen sowie der Weltgetreideernte beansprucht. Kurz: Ein hoher Fleischkonsum schadet dem Klima und der globalen Ernährungssicherheit. Daher fordern wir: Die Empfehlung der DGE-Qualitätsstandards zur Begrenzung des Fleischangebots müsste endlich verbindlich werden für  Kitas und Schulen in Deutschland!“
Wer als Kita oder Schule und als deren Träger Schritte in Richtung einer nachhaltigen Verpflegung  gehen möchte, erhält über das Projekt „Gutes Essen macht Schule“ individuelle Beratung und konkrete Unterstützung:
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/ 

Kategorien: Hamburg

Umfrage zur EU-Agrarpolitik

20. August 2019 - 13:39
Du bist zwischen 15 und 25 Jahre alt? Dann mach auch Du mit! Wie soll Deiner Meinung nach unsere Landwirtschaft aussehen? Was sollte mit Hilfe der Gelder aus Brüssel gefördert werden und was nicht? Die Umfrage läuft von April bis zum 30. November 2019. Die Ergebnisse werden Ende 2019 von uns veröffentlicht und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreicht. Hier geht es zur Umfrage
Kategorien: Hamburg