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Inauguration of The New CODESRIA Scientific Committee

CODESRIA - 16. Oktober 2019 - 17:53

At its 92nd meeting in Dakar, the CODESRIA Executive Committee appointed 12 senior academics to the Council's Scientific Committee. Eleven of those appointed accepted their appointment and have signed up to the responsibilities of the committee. The Scientific Committee is a charter organ in the governance structure of the Council with the mandate to advice the executive committee and the secretariat on the execution of the Council's scientific programmes. The new Scientific Committee convened at the Council's headquarters in Dakar from the 14-15 October 2019 for their inaugural meeting, this being the 19th meeting of the committee. Top of the agenda for the 19th meeting was the election of the chair and vice-chair of the committee and the induction of the members into the Council's scientific programmes for the 2017-2021 programme cycle.

The members of the committee nominated Prof. Adebayo Olukoshi as chair and Dr. Marema Toure as vice-chair, positions and responsibilities which the two accepted. The full list of members of the Scientific Committee is as follows:

  • 1. Adebayo Olukoshi, Male, Nigeria (West Africa) -Chair
  • 2. Marema Toure, Female Senegal, West Africa, -Vice-Chair
  • 3. Fatima Denton, Female, Gambia, (West Africa)
  • 4. Funmi Olonisakin, Female, UK (Diaspora)
  • 5. Cheryl Hendricks, Female, South Africa (Southern Africa)
  • 6. Jean-Christophe Boungou Bazika, Male, Congo (Central Africa)
  • 7. Samuel Negash, Male, Ethiopia (East Africa)
  • 8. Nacer Djabi, Male, Algeria (North Africa)
  • 9. Driss Ksikes, Male, Morocco (North Africa)
  • 10. Maitseo Bolaane, Female, Bostwana (Southern Africa)
  • 11. Nansozi Muwanga, Female, Uganda (East Africa)

Prof. Olukoshi is the Regional Director for Africa and West Asia at the International Institute for Democracy and Electoral Assistance (IDEA) based in Addis Ababa Ethiopia and also former Executive Secretary of CODESRIA. He has vast experience leading institutions engaged in various intellectual and policy work. He is widely published on a range of topics in the social sciences. Dr. Marema Toure Thiam is Senegalese, a sociologist by training and works as the Chief of the Social and Human Sciences Sector (SHS) at the West Africa Office of UNESCO. She has had a long association with the scientific activities of the Council and her intellectual work has focused on gender as her field of interest. She is also widely published on a range of topics.

In appointing the new Scientific Committee, the Executive Committee paid attention to diversities within the African social science and humanities community and sought to strike a balance between intellectual excellence and representation. Above all, the new Committee has the onerous task of positioning the Council for a new era in which CODESRIA continues to advance as the reference point for illuminating debates, quality knowledge production, and a strong focus in contributing to the reproduction of the new generation of the African social science and humanities community.

Godwin R. MURUNGA

EXECUTIVE SECRETARY.

Sachbearbeiter*in Stiftungsverwaltung bei SOS-Kinderdörfer weltweit in München

Talents4Good - 16. Oktober 2019 - 17:26

Die SOS-Kinderdörfer sind eine internationale Kinderhilfsorganisation mit Standorten in 137 Ländern. Dazu gehört SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V., eine der größten deutschen Spendenorganisationen zugunsten von SOS-Kinderdorf-Projekten in aller Welt.

Als Elternzeitvertretung unserer Abteilung „Stiftungen“ suchen wir für den Standort München zum nächstmöglichen Zeitpunkt und in Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) eine/n

Sachbearbeiter/in Stiftungsverwaltung (m/w/d)

Ihre Aufgaben
  • Sie verwalten selbständig kleinere Stiftungen unter dem Dach der Hermann-Gmeiner-Stiftung als BackOffice für die jeweiligen Spenden- und Stifterbetreuer.
  • Sie bereiten die Jahresabschlüsse und Zuwendungsbestätigungen für selbständige Stiftungen bzw. Treuhandstiftungen als Schnittstelle zwischen der Stiftung und der Finanzbuchhaltung vor.
  • Sie bereiten Beschlüsse der Stiftungsgremien vor und setzen diese um.
  • Sie versorgen unsere Stifter mit Projektinformationen und erstellen Tätigkeitsberichte dieser Stiftungen für das Finanzamt und ggf. für die Stiftungsaufsicht.
  • Sie unterstützen den Vorstand der Hermann-Gmeiner-Stiftung und die Stiftungsabteilung in organisatorischen Belangen.
  • Sie unterstützen die Abteilungsleitung und Stiftungsreferenten bei der Akquise und Betreuung externer Stiftungen, indem Sie ggf. in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen relevante Informationen zu Projekten zusammenstellen und aufbereiten.
  • Sie übernehmen kleinere Recherchen und pflegen unser CRM-System.
  • Sie arbeiten eng im Austausch mit den Abteilungen Private Förderer und Finanzbuchhaltung zusammen und betreiben ein proaktives Schnittstellenmanagement.
Ihr Profil
  • Sie haben eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und buchhalterische Grundkenntnisse.
  • Sie sind sicher im Umgang mit Zahlen.
  • Sie verfügen über sehr gute Kenntnisse in MS Office, insbesondere Excel.
  • Sie arbeiten sowohl gerne in einem Team als auch eigenverantwortlich und selbstständig.
  • Sie sind gut organisiert und arbeiten sehr sorgfältig und genau.
  • Sie sind serviceorientiert, flexibel und freundlich.
Wir bieten
  • eine vielseitige, inspirierende und verantwortungsvolle Aufgabe in einer professionell arbeitenden, international tätigen NGO
  • ein sinnstiftendes Umfeld mit hervorragendem Betriebsklima
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Angebote zum Thema Work-Life-Balance
  • ein konkurrenzfähiges NGO-Gehalt
  • die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung
  • einen zentral gelegenen Arbeitsplatz am Heimeranplatz in München

Wenn Sie sich von dieser Aufgabe angesprochen fühlen, ein/e Teamplayer/in sind und Lust haben, mit uns den Bereich „Private Partner und Förderer“ auszubauen und mitzugestalten, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Jetzt Bewerben!

SOS-Kinderdörfer weltweit • Ridlerstraße 55 • 80339 München

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Kategorien: Jobs

Entwicklungspolitischer Etat für 2020 zu gering

VEN Niedersachsen - 16. Oktober 2019 - 17:23

Zurzeit wird auf Bundesebene der Haushalt für 2020 verhandelt. Aus Sicht des VEN hat der Haushaltsentwurf erheblichen Nachbesserungsbedarf im Bereich der entwicklungspolitischen Arbeit. Die dort vorgesehenen Mittel – sowohl für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit als auch für die Entwicklungszusammenarbeit – reichen nicht aus. Sie sind eine Verschlechterung des Status Quo und machen eine Umsetzung der Agenda 2030 nicht möglich.

Kategorien: Hamburg

Geschäftsführer*in bei der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH in Berlin

Talents4Good - 16. Oktober 2019 - 17:19

Beschäftigungsbeginn:                  01. Januar 2020 (spätestens 01. April 2020)
Beschäftigungsende:                     Befristet auf 3 Jahre; Verlängerung möglich
Beschäftigungsort:                         Berlin
Beschäftigungsart:                         Vollzeit (ggfls. auch Teilzeit möglich)
Gehaltsangaben:                            65.000 EUR – 80.000 EUR / Jahr

Über uns:

Die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Berlin, deren Erträge ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden (gGmbH). Das Ziel der Gesellschaft ist die Förderung von demokratischen Prozessen und durchdachten Governance-Strategien in Deutschland, Europa und der Welt, sowie die Förderung der Kooperation zwischen den wichtigsten gesellschaftlichen Akteuren: Politik und Verwaltung, Privatsektor und organisierte Zivilgesellschaft, inkl. Wissenschaft und Medien. Wir tragen damit zur Verständigung durch einen argumentativen Austausch zugunsten nachhaltiger Politik bei.

Mit einem Jahresbudget von derzeit ca. 2,5 Mio. Euro sowie 15 Mitarbeiter*innen setzt sich die HUMBOLDT-VIADRINA national als auch international für die Stärkung von Transparenz und Partizipation zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen ein.

Oberstes Willensbildungsorgan der Gesellschaft ist ein 10-köpfiger Gesellschafterkreis. Ein Aufsichtsrat, bestehend aus 3 Mitgliedern des Gesellschafterkreis, berät und überwacht die Geschäftsführung.

Aufgabenbeschreibung:

Im Zuge des Ausscheidens unseres langjährigen Geschäftsführers suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Geschäftsführer*in. Die diversen Projekte und Initiativen unserer Organisation sind mit hoher Eigenverantwortung ausgestattet. Wir suchen daher eine Person, die Erfahrung mit partizipativer Führung, eigenverantwortlichem Management und kompetenzbasierten flachen Hierarchien besitzt.

Die verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe der Geschäftsführung besteht aus zwei großen Bereichen: Ihr obliegt die operative Leitung und Steuerung der Organisation sowie die Gesamtkoordination und Weiterentwicklung der Themenfelder (Zeitaufwand ca. 50-70%). Darüber hinaus konzipiert, akquiriert und leitet die Geschäftsführung auch selbst eigene Projekte für die Organisation (Zeitaufwand ca. 50-30%).

Ihre Aufgaben:
  • Finanzielle Führung einer gemeinnützigen GmbH und die damit verbundene operative Buchführung, Rechnungsstellung und Liquiditäts-Monitoring
  • Regelmäßige Berichterstattung an den Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung
  • Personelle Führung des Teams der Organisation, inkl. wöchentliche Team-Sitzungen, jährliche Mitarbeitergespräche etc.
  • Unterstützung der Gesellschafterversammlung bei der Umsetzung der langfristigen Entwicklungsstrategie der Gesellschaft
  • Akquise von Fördermitteln bei nationalen und internationalen Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen
  • Koordination zwischen einzelnen Projekten sowie Vorausplanung in Form der Sicherung der personellen Ressourcen
  • Konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von eigenen Projekten
  • Sicherstellung und Prüfung der Berichterstattungskriterien von Förderpartnern
  • Repräsentanz der Organisation nach Außen gemeinsam mit den Projektleitungen bei Fördermittelgeber*innen und Kooperationspartner*innen
Profil:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, bspw. in Wirtschafts-, Politik- oder Kommunikations-wissenschaften
  • Mehrjährige Erfahrung in Führungspositionen mit 10+ Mitarbeiter*innen, idealerweise im gemeinnützigen Bereich (insbesondere einer gGmbH)
  • Fachlich und menschlich überzeugende Persönlichkeit mit Motivations- und Verhandlungsgeschick sowie verantwortungsvoller, strukturierter, eigenständiger und kreativer Arbeitsweise
  • Hohe Identifikation mit dem Leitbild und Zielen der Organisation
  • Mehrjährige Erfahrung im Finanzcontrolling sowie Bilanzierung
  • Ausgeprägtes Netzwerk an Kooperations- und Förderpartnern (national wie international)
  • Sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch und Englisch
Unser Angebot
  • Ein spannendes und kreatives Arbeitsumfeld mit viel Raum zur eigenverantwortlichen Gestaltung
  • Eine Organisation mit hohem Entwicklungspotenzial und politischem Gewicht
  • Ein aufgeschlossener Aufsichtsrat, der Sie inhaltlich unterstützt
  • Ein Arbeitsplatz im Herzen von Berlin
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
Interessiert?

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung in folgendem Umfang: kurzes Motivationsschreiben, Lebenslauf, Gehaltsvorstellung, Einstiegsdatum sowie zwei Referenzpersonen, die wir ggfls. kontaktieren dürfen.
Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen bis zum 15. November 2019 per E-Mail an Herr Sven Biermann: sbiermann@governance-platform.org. Herr Biermann steht Ihnen auch für Rückfragen zur Verfügung.

Wir streben ein zweistufiges Auswahlverfahren an. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich zwischen dem 20. und 22. November in Berlin statt. Fahrtkosten innerhalb Deutschlands übernimmt die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform.

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Kategorien: Jobs

Berater (m/w/d) - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - Bonn

Indeed - 16. Oktober 2019 - 17:13
Abgeschlossenes Hochschulstudium in Kommunikations- oder Medienwissenschaften, Journalismus vorzugsweise mit einer Zusatzausbildung und/oder Kenntnissen im…
Gefunden bei Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - Wed, 16 Oct 2019 15:13:58 GMT - Zeige alle Bonn Jobs
Kategorien: Jobs

IVCO 2019 Paper

#Volunteering - 16. Oktober 2019 - 17:11

This paper will be discussed at IVCO 2019. You can find out more about IVCO 2019 here.

Kategorien: english

Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT - Arbeiten bei Engagement Global

Engagement Global - 16. Oktober 2019 - 16:23
Engagement Global bündelt Beratung, Information, Vernetzung und Förderung in der Entwicklungszusammenarbeit. Foto: Bernadett Yehdou

ENGAGEMENT WELTWEIT ist eine Fachmesse zum Thema Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit. Die in Deutschland einmalige Messe bietet Interessierten die Gelegenheit, sich direkt und umfassend über die Möglichkeiten des beruflichen Engagements im In- und Ausland, die verschiedenen Arbeitsfelder, Qualifizierungsangebote, Nachwuchsförderungsprogramme sowie Entwicklungen und Trends in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu informieren. Mehr als 50 Organisationen und Institutionen der EZ präsentierten sich am Samstag, den 12. Oktober 2019 in der Rhein-Sieg-Halle in Siegburg den rund 850 Besucherinnen und Besuchern.

Am Stand von Engagement Global erhielten Interessierte Informationen rund um das Arbeiten bei Engagement Global und erfuhren, welche Einstiegsmöglichkeiten es gibt.

Engagement Global bündelt Beratung, Information, Vernetzung und Förderung in der EZ, insbesondere in der Bildungsarbeit. Die Organisation unterstützt beispielsweise zivilgesellschaftliche Organisationen, Kommunen und Schulen bei ihrem entwicklungspolitischen Engagement. Entsprechend vielfältig sind ihre Arbeitsfelder. Mitarbeitende von Engagement Global unterstützen Programme wie den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts oder Bildung trifft Entwicklung (BtE), indem sie Verwaltungs- und Koordinierungsaufgaben wahrnehmen. Weltwärts richtet sich an junge Menschen, die für sechs bis 24 Monate als Freiwillige in einem Entwicklungsprojekt arbeiten wollen. Die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global prüft unter anderem die Anträge der Entsende- und Aufnahmeorganisationen auf Förderung und leitet die Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an diese weiter. Das Programm BtE engagiert sich deutschlandweit für ein Lernen, das Brücken zwischen globalen Zusammenhängen und den Lebenswelten der Lernenden schlägt. Die Mitarbeitenden von BtE vermitteln unter anderem Referentinnen und Referenten für Bildungsveranstaltungen, beraten bei der Gestaltung von Projekttagen oder stellen didaktische Materialien zum Globalen Lernen bereit.

Neben den Infoständen der in der EZ tätigen Organisationen und Institutionen bot die Fachmesse auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Gesprächsrunden und Workshops mit Expertinnen und Experten der EZ, beispielsweise zum Arbeitsalltag von Fach- und Führungskräften oder zu kritischen Perspektiven auf ausgewählte Aspekte der internationalen personellen Zusammenarbeit.

Bei einer Gesprächsrunde, an der die Personalabteilung von Engagement Global beteiligt war, ging es zum Beispiel um „Schlüsselkompetenzen in der internationalen Zusammenarbeit“. Neben Anforderungen wie eine sehr gute Kommunikationsfähigkeit oder hohe Flexibilität waren allen Anwesenden auch die Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber den Lösungswegen, die vor Ort entwickelt werden, sehr wichtig, da diese eine Grundvoraussetzung für die Begegnung auf Augenhöhe darstellen. „Bei Engagement Global haben zudem die Fähigkeiten zu organisieren und öffentliche Mittel zu verwalten, einen hohen Stellenwert“, fügte Daniela Rippin, Mitarbeiterin bei Engagement Global, hinzu. Sie betonte außerdem, dass die Mitarbeitendenschaft sehr divers ist und dass aufgrund der interkulturellen Projekte Bewerbungen von Menschen aller Kulturkreise begrüßt werden.

Die Ausschreibung der aktuellen Stellenangebote erfolgt über die Homepage von Engagement Global sowie über Bund.de und Interamt.de. Bewerbungen werden ausschließlich über das Bewerberportal Interamt entgegengenommen. Initiativbewerbungen und Bewerbungen auf dem Postweg können aus technischen Gründen nicht berücksichtigt werden.

Weitere Informationen

Zu den Stellenangeboten

Kategorien: Ticker

Kathryn Kaufman, OPIC

Devex - 16. Oktober 2019 - 15:27
Kategorien: english

Jungen weltweit: Schlechter ernährt, häufiger im Kriegseinsatz

Unicef - 16. Oktober 2019 - 15:25
Es gibt etwa gleich viele Mädchen und Jungen auf der Welt: Alle Kinder haben gleiche Rechte, aber ihre Situation kann sehr unterschiedlich sein. Heute stelle ich Ihnen neun teils überraschende Fakten über die Situation von Jungen weltweit vor.
Kategorien: Ticker

Sınır hattından izlenimler: Bombaların altında yaşam

taz.de - 16. Oktober 2019 - 14:28
Suriye sınırında yaşayan insanlar, Barış Pınarı harekatı nedeniyle köylere ve şehir merkezine göç ediyor. Sınırda bulunan iki ilçeyi ziyaret ettik. mehr...

Referent (m/w/d) Katastrophenvorsorge in fragilen Kontexten (Berlin)

epojobs - 16. Oktober 2019 - 14:17

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen in gesundheitlichen oder sozialen Notlagen umfassend Hilfe leistet, allein nach dem Maß der Not.

Das DRK als nationale Rotkreuzgesellschaft und Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege, bekennt sich zu den sieben Rotkreuzgrundsätzen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.

Im DRK-Generalsekretariat ist im Team „Internationale Zusammenarbeit“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

                                 Referent (m/w/d) Katastrophenvorsorge in fragilen Kontexten


zu besetzen.

Die Vollzeitstelle ist zunächst auf zwei Jahre, mit der Option der Verlängerung bis zum 31.12.2022, befristet.

Das Deutsche Rote Kreuz baut seine Kompetenzen und Fähigkeiten in der weltweiten Sofort- und Nothilfe für eine bedarfsorientierte, schnelle und effektive humanitäre Hilfe in Notlagen, Krisen und Katastrophen aus.

Ihre Aufgaben:
Der/die Stelleninhaber/in ist zuständig für die Koordinierung und die fachliche Betreuung und Aufarbeitung von Maßnahmen der Katastrophenvorsorge und der antizipativen humanitären Hilfe des DRK in fragilen Kontexten. Dazu zählt eine vertiefte Analysephase von relevanten Ansätzen des DRK, der internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und anderer Nationaler Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Konkret erwarten Sie folgende Schwerpunkte:

  • Fortlaufende Analyse von globalen, nationalen und regionalen Ansätzen und Trends der Katastrophenvorsorge und möglicher antizipativer Ansätze in fragilen Kontexten (technische und policy Perspektive)
  • Aufarbeitung von best-practices aus der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zur Umsetzung effektiver Katastrophenvorsorge und der antizipativen humanitären Hilfe in fragilen Kontexten
  • Weiterentwicklung relevanter Ansätze mit Partnern der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, IFRC und ICRC), deutscher humanitärer Akteure sowie Organisationen der Vereinten Nationen
  • Intensiver Austausch mit wissenschaftlichen Akteuren zur (Weiter-)Entwicklung neuer antizipativer Ansätze der Konfliktanalyse und der besseren Vorbereitung von DRK-Partner in den relevanten Ländern
  • Vertretung des DRK in internationalen Arbeitsgruppen zur Arbeit in fragilen Kontexten (u.a. IFRC, UNDRR)
  • Mitarbeit in der Planung, Umsetzung und Evaluierung von Projekten der Katastrophenvorsorge in fragilen Kontexten
  • Vorbereitung und Organisation von Workshops und Tagungen zum Austausch relevanter Akteure
  • Unterstützung bei der Entwicklung wissenschaftlicher Publikationen und der Öffentlichkeitsarbeit des DRKs zu Projekten in fragilen Kontexten

Ihr Profil:

  • Hochschul-/Fachhochschulabschluss
  • Mindestens 5 Jahre Arbeitserfahrung und fundierte Kenntnisse der humanitären Hilfe oder Entwicklungszusammenarbeit (bestenfalls in fragilen Kontexten)
  • Praktische Erfahrungen in der gemeindebasierten Katastrophenvorsorge
  • Interesse und Fähigkeit neue Prozesse zu initiieren und diese ggf. komplett neu aufzubauen
  • Ausgeprägte Fähigkeit in komplexen Zusammenhängen zu denken und zu arbeiten
  • Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen
  • Verhandlungssicheres Englisch, weitere Sprachkenntnisse sind wünschenswert
  • Bereitschaft zu Auslandsreisen, Tropentauglichkeit
  • Fundierte Kenntnisse der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit und starker Wille zur Kooperation

Wir bieten:

  • Eine verantwortungsvolle und vielseitige Tätigkeit im Zeichen der Menschlichkeit
  • Eine auf zwei Jahre befristete Vollzeitstelle (39 h pro Woche), mit der Option der Verlängerung
  • Eine faire Bezahlung nach DRK-Reformtarifvertrag (Entgeltgruppe 12)
  • Betriebliche Altersversorgung, innerbetriebliche Bildungsangebote und betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Flexible Arbeitszeiten und ein Arbeitszeitkonto
  • 29 Tage Urlaub im Jahr
  • Raum für Ihre berufliche und persönliche Entwicklung
  • Einen modernen Arbeitsplatz mit grünem Innenhof und eigener Kantine

Als Arbeitgeber stellen für uns die Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond- Bewegung eine besondere Verpflichtung dar. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen unabhängig von ethnischer, sozialer und nationaler Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung.

Ihre Bewerbung:

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse) bis zum 31.10.2019 unter Angabe der Kennziffer 2019-101 an:

Jobs-im-Generalsekretariat@drk.de

Deutsches Rotes Kreuz
- Generalsekretariat -
Team Justitiariat und Personal
- SG Personal -
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Kategorien: Jobs

Programmhinweise und -änderungen für das SWR Fernsehen von Donnerstag, 17. Oktober 2019 (Woche 42) bis Freitag, 22. November 2019 (Woche 47)

Presseportal Afrika - 16. Oktober 2019 - 13:55
SWR - Südwestrundfunk [Newsroom]
Baden-Baden (ots) - Donnerstag, 17. Oktober 2019 (Woche 42)/16.10.2019 20.15 BW: Zur Sache Baden-Württemberg! Das Politikmagazin fürs Land mit Stefanie Germann Moderation. Stefanie Germann Themen der Sendung: Tempo 130 - Schluss mit freier Fahrt? ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: SWR - Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

Mitarbeiter/in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Stuttgart)

epojobs - 16. Oktober 2019 - 13:45

Stuttgart, 15. Oktober 2019

STELLENAUSSCHREIBUNG

Mitarbeiter*in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko (DMRKM) ist ein Netzwerk von 15 Organisationen und Initiativen, das sich im Jahr 2000 gegründet hat. Ziel des Zusammenschlusses ist es, gemeinsam auf eine Einhaltung und effektive Garantie der Menschenrechte in Mexiko hinzuwirken. Hierzu führt die Deutsche Menschenrechtskoordination auf deutscher und europäischer Ebene Lobby- und Kampagnenarbeit durch. Das Netzwerk arbeitet mit nichtstaatlichen Menschenrechtsorganisationen in Mexiko zusammen und steht im regelmäßigen Austausch mit staatlichen sowie internationalen Institutionen und Menschenrechtsorganisationen. Zur Bündelung der Aktivitäten unterhält die Koordination eine Geschäftsstelle in Stuttgart. Dieses Büro ist als Projektstelle organisatorisch an das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. in München angebunden.

Im Rahmen der dreijährigen Projektphase 2020 bis 2022 ist vorbehaltlich der Bewilligung der Finanzierung die Einrichtung einer Teilzeitstelle (15 Std./Woche) zur Stärkung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Der*die Stelleninhaber*in wird in enger Koordination mit der Geschäftsstelle in Stuttgart zusammenarbeiten.

Die neu einzurichtende Stelle bei der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko umfasst folgende Aufgaben:

  • Konzeption, Vorbereitung und Durchführung unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den strategischen Themen der DMRKM
  • Medienbeobachtung und Auswertung der Berichterstattung bzw. unserer Pressearbeit
  • Schreiben und Redigieren von Pressetexten, sowie Koordination der Abstimmungsprozesse unter den Mitgliedsorganisationen der DMRKM
  • Pflege von Pressekontakten und -verteiler
  • Erstellung von Inhalten für soziale Netzwerke
  • Versenden relevanter Informationen aus Mexiko an Koordinationsmitglieder
  • Pflege der Homepage sowie Aufbau und Pflege von Bilddatenbank
  • Betreuung und Koordinierung von Foto- und Filmaufträgen – einschl. kreativer Ideeneingabe
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit während der geplanten Mexiko-Tagung der Koordination im Jahr 2021 

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften oder der Lateinamerika-, Politik-/Gesellschaftswissenschaften oder vergleichbare Qualifikation mit ergänzender Ausbildung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Volontariat o.ä.)
  • Erfahrungen im Journalismus oder in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Erfahrung im NGO-Bereich, gerne Netzwerkarbeit
  • Schnelle Auffassungsgabe und politisches Fingerspitzengefühl
  • Hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Selbstständige, zuverlässige und zielorientierte Arbeitsweise
  • Hohe Belastbarkeit
  • Gute Kenntnisse in der Anwendung von MS Office-Programmen (Word, Excel, PowerPoint) sowie Beherrschen der gängigen Softwares für die Erstellung und Pflege von websites (u.a.  Wordpress); social media Kompetenz
  • Sehr gute Spanisch- und Englischkenntnisse, Deutsch auf Muttersprachniveau
  • Gutes Vorwissen der menschenrechtsbezogenen Situation in Lateinamerika, möglichst mit Bezug zu Mexiko. Vertrautheit mit den Themen Rechtsstaatlichkeit und Schutz von Menschenrechts-verteidiger*innen ist wünschenswert

Was wir bieten:

  • Arbeit in einem spannenden Themenfeld  -  an der Schnittstelle zwischen Anliegen zivilgesell-schaftlicher Organisationen und Politik
  • 30 Tage Urlaub/Jahr (gerechnet auf eine volle Stelle)
  • Offenheit für individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle
  • Interne Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Zusammenarbeit mit ehrenamtlich & hauptamtlich Engagierten zum Thema „Menschenrechte in Mexiko“ in multikulturellem Umfeld

Das Netzwerk schreibt zum 15. Januar 2020 eine zunächst bis zum 31.12.2022 befristete Mitarbeiter*innenstelle für seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus.

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 15 Stunden. Die Vergütung orientiert sich am TVöD in der Entgeltgruppe 11. Die Stelle ist voraussichtlich in Berlin im Homeoffice angesiedelt. Organisatorisch ist sie an das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. in München angebunden.

Bewerbungen richten Sie bitte schriftlich in elektronischer Form bis zum 04. November an die Geschäftsstelle der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko, z.Hd. Carola Hausotter, Stichwort „Bewerbung Menschenrechtskoordination Mexiko“, im PDF-Format an:

hausotter@mexiko-koordination.de.

Die Unterlagen sollen ein Motivationsschreiben und den CV sowie den Nachweis über Schlüsselqualifikationen und Beispiele von 1-2 selbstgeschriebenen Texten in einem Dokument enthalten.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich Ende November 2019 statt.

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Geschäftsstelle       Blumenstr. 19        70182 Stuttgart       fon: +49 - (0)711 - 57 64 68 79     

mail: hausotter@mexiko-koordination.de    http://www.mexiko-koordination.de   

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Die deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko ist ein Netzwerk von: Amnesty International (Deutsche Sektion), Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, CAREA e.V., Initiative Mexiko, Mexiko-Initiative Köln/Bonn, México vía Berlin, Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR, Missionsprokur der deutschen Jesuiten, Missionszentrale der Franziskaner, Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., Pacta Servanda e.V., Partner Südmexikos, e.V., pax christi Solidarität Eine Welt, Peace Brigades International deutscher Zweig e.V. und Promovio e.V.

 

 

Kategorien: Jobs

Entwicklungszusammenarbeit: “Die Stimmen von jungen Menschen müssen mehr gehört werden”

DSW - 16. Oktober 2019 - 12:59

Am 27. September veranstaltete die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gemeinsam mit acht anderen NGOs ein parlamentarisches Frühstück im deutschen Bundestag. Das Thema: Entwicklungszusammenarbeit und ihre Finanzierung. Auch Lara aus dem Plan International Jugendbeirat setzt sich schon lange mit diesem Thema auseinander und war als Sprecherin aus der Perspektive von jungen Menschen mit dabei. In Ihrer Rede vor den Bundestagsabgeordneten konnte sie ihre eigenen Standpunkte zu dem Thema verdeutlichen: 

Sehr geehrte Damen und Herren, wie stellen Sie sich das Jahr 2030 vor?

Mit der Agenda 2030 haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, darunter Deutschland, dazu verpflichtet, sich für eine Welt ohne Hunger, mit hochwertiger Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, menschenwürdiger Arbeit und einem intakten Planeten einzusetzen. Wir haben noch etwa zehn Jahre Zeit, um diese Ziele zu erreichen und um ehrlich zu sein, schlagen wir uns nicht gerade gut. So steigt die Anzahl der Menschen, die Hunger leiden gerade wieder an – nach langjährigem Sinken.

Auch können wir nicht behaupten, wir würden uns an den Leitsatz der Agenda 2030Leave no one behind” halten. Denn in manchen Gegenden der Welt gehen fast 50 Prozent der Mädchen und jungen Frauen nicht zur Schule. Und 27 Prozent der Menschheit wird 2030 aufgrund grenzüberschreitender Konflikte und Kriege, Pandemien, Hungersnöten, Extremismus und Naturkatastrophen voraussichtlich in fragilen Kontexten leben.

Mir machen diese Zahlen große Sorgen. Denn das klingt nicht gerade nach einer Welt, in der ich gerne leben möchte. Aber noch haben wir Zeit, Entwicklungen umzukehren und es besser zu machen. Dafür ist eine Finanzierung nötig, die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, kurz: ODA) möglich macht und ermöglicht Potentiale zu entfalten.

Geschlechtergerechtigkeit fördert Entwicklung

Nehmen wir Geschlechtergerechtigkeit als Beispiel: Wenn wir uns für  die Stärkung der Rechte von Mädchen und Frauen weltweit stark machen, werden Sie zu Trägerinnen positiver Veränderung für die Zukunft. Mit jedem weiteren Schuljahr, dass ein Mädchen zur Schule gehen kann, steigt ihr späteres Einkommen um 10 bis 20 Prozent. Sie verbessert nicht nur ihre eigene ökonomische Situation, sondern häufig auch die ihrer Familie und Gemeinde. Wenn Mädchen die Schule abschließen können, entscheiden sie selbstbestimmter und sind weniger anfällig für Krankheiten wie HIV und Aids oder Malaria. Außerdem schützen Mädchen sich, ihre Familie und ihr Umfeld besser vor den Folgen des Klimawandels und verbessern Ernährungssicherheit, wenn sie in ihren Rechten gestärkt werden. Im Jahr 2017 gingen dennoch nur 39,2 Prozent der sektoral aufteilbaren ODA Deutschlands  in Projekte, die Geschlechtergerechtigkeit als Nebenziel hatten und nur 1,1 Prozent in Projekte, die Geschlechtergerechtigkeit als Hauptziel verfolgt haben.

Weniger Konflikte durch Bildung

Nochmal zum Beispiel Bildung: Investitionen in Bildungschancen verbessern nicht nur die Perspektiven der Menschen vor Ort.  Bildung trägt auch zur Stärkung von Demokratie und Frieden weltweit bei. Laut einer über einen großen Zeitraum hinweg durchgeführten Studie in 100 Ländern mit niedrigem und mittleren Einkommen, waren Länder mit extremen Bildungsunterschieden  zweimal so anfällig dafür in den Folgejahren Konflikte zu erleben. Wenn aber im Durchschnitt 10 Prozent mehr junge Männer die Sekundarschule besuchten, sank das Risiko eines Konfliktes um ein Viertel. Und wir dürfen nicht vergessen, weltweit gehen 264 Millionen Kinder nicht zur Schule.

Entwicklungszusammenarbeit ist mehr als Fluchtursachenbekämpfung

Entwicklungszusammenarbeit ist eine Investition in die Welt, in der wir leben werden. Und als solche sollte sie dazu eingesetzt werden, Menschenrechte zu stärken und auf Augenhöhe und nachhaltig zusammenzuarbeiten. Entwicklungszusammenarbeit nur als Fluchtursachenbekämpfung anzusehen, ist zu kurzfristig und geht im besten Fall an den Bedürfnissen der Menschen vorbei, wenn es nicht sogar riskiert Unrecht und Menschenrechtsverletzungen zu verstärken.

Deutschland hat eine internationale Verantwortung sich für eine gerechtere Welt einzusetzen und dabei darauf zu achten, dass niemand zurückgelassen wird. Denn nicht zuletzt baut unser Wohlstand auch auf dem globalen Wohlstandsgefälle auf. Als Industrienation hat Deutschland unverhältnismäßig viel zur globalen Erwärmung und Ressourcenverschwendung beigetragen. Und unfairer Handel trägt dazu bei, dass Konsumierende hier Waren billig kaufen können und Unternehmen Profite machen, während anderswo Menschenrechte durch Zwangsarbeit, Ausbeutung und Landraub verletzt werden. Daher sollten wir alles tun, um diese Ungleichheiten abzubauen und nachhaltige Entwicklung zu fördern – und dafür reichen nicht nur Lippenbekenntnisse, wir müssen auch bereit sein, Geld zu investieren.

Kinder werden vor geschlossenen Türen stehen

Ich möchte Ihnen von meiner Erfahrung während meines Freiwilligendienstes in Nord-Mazedonien erzählen. Dort habe ich in einem Bildungszentrum mit Kindern und Jugendlichen aus der Roma-Community gearbeitet, Europas größter Minderheit, die sich leider in ganz Europa immer noch häufig mit Benachteiligung und Diskriminierung konfrontiert sieht. In dem Bildungszentrum, bekamen die Kinder und Jugendlichen Unterstützung um soziale Rechte vor allem das Recht auf Bildung besser wahrnehmen zu können. Durch meine Organisation haben sie die Möglichkeit ihrem Traum, in der Zukunft Richterin, Stewardess oder Anwalt zu werden ein Stück näher zu kommen. Das Zentrum verbreitet mit seiner Arbeit viel Mut und Hoffnung für eine bessere Zukunft. Doch, wenn zum Ende des Jahres die Projektfinanzierung ausläuft und kein neuer Geber gefunden wurde, werden um die 100 Kinder vor geschlossenen Türen stehen, wenn sie Hilfe bei den Hausaufgaben oder Förderung in bestimmten Schulfächern suchen. Was möchte ich mit diesem Bericht sagen? Es gibt Hoffnung für die Zukunft, es gibt schon viele Lösungsansätze. Aber wir müssen auch darein investieren. Zukunft gibt es nicht umsonst.

Versprechen einhalten – Unsere Zukunft sollte es wert sein

Deutschland hat sich 1970 im Rahmen der Vereinten Nationen dazu verpflichtet jährlich 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit (ODA) auszugeben. Dieses Ziel  haben wir in fast 50 Jahren kein einziges Mal erreicht, wenn man die Kosten für geflüchtete Menschen im Inland nicht mit einrechnet. Dabei hat die jetzige Regierung sich in dem Koalitionsvertrag noch einmal zu ihrer internationalen Verantwortung bekannt. Und auch in den kommenden Jahren, jetzt wo wir so drängenden globalen Fragen gegenüber stehen, sieht es nicht so aus, als ob das Ziel erreicht werden würde. Im Gegenteil: Wie die aktuelle Studie von VENRO zeigt, werden nächstes Jahr 1,3 Milliarden Euro fehlen, um das 0,7 Prozent Ziel zu erreichen. In den Jahren danach wird die ODA-Lücke sogar noch größer. Mal im Vergleich dazu: Für das Verteidigungsministerium  sind im Haushaltsentwurf für 2020 44,9 Milliarden Euro vorgesehen. Warum geben wir Millionen Euro für Militär aus, vernachlässigen gleichzeitig aber die Finanzierung von ziviler Konfliktbearbeitung und Friedensförderung und Entwicklungszusammenarbeit, die nachhaltig dazu beitragen kann, dass Konflikte erst gar nicht ausbrechen und sich um die Menschen kümmert, die durch Konflikte ihre Lebensgrundlagen verloren haben und noch lange mit den Folgen von Krieg leben müssen?

Nicht zuletzt würde ich mir wünschen, dass die Stimmen von jungen Menschen mehr gehört werden. Denn wir sind diejenigen, die die Konsequenzen jetziger Entscheidungen tragen. Wir werden nicht nur 2030 erleben, sondern auch 2050, 2075 und manche von uns sogar 2100. Und deshalb ist es uns wichtig, dass in das Erreichen der Agenda 2030, in unsere Zukunft investiert wird.

Wir  müssen jetzt gemeinsam anfangen Schritte in die richtige Richtung zu gehen und  Zukunft zu gestalten.  Dafür müssen wir Zeit, Kraft, Mut und Geld  investieren. Unsere Zukunft sollte es uns wert sein!”

Quellen:

Dieser Beitrag ist im Vorfeld auf der Website von Plan International Deutschland erschienen. Hier geht’s zum Beitrag.

Der Beitrag Entwicklungszusammenarbeit: “Die Stimmen von jungen Menschen müssen mehr gehört werden” erschien zuerst auf DSW.

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