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Sammlung von Newsfeeds

The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

GDI Briefing - 19. Januar 2038 - 4:14

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

Kategorien: english

The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

DIE - 19. Januar 2038 - 4:14

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

Kategorien: Ticker

Sampling respondents in migration surveys: challenges and trade-offs

ODI - 8. Oktober 2020 - 0:00
This event, co-hosted by MIGNEX and GMDAC, explores the design and implementation of sampling strategies for migration and development surveys.
Kategorien: english

Strengthening disability inclusion in humanitarian action

ODI - 7. Oktober 2020 - 0:00
We explore disability inclusive approaches being used in humanitarian action and what more needs to be done to move from rhetoric to action.
Kategorien: english

Justice for all and Afghanistan’s future

ODI - 6. Oktober 2020 - 0:00
Justice for all is essential for a durable peace in Afghanistan. We explore how to ensure it is the top of the pledging agenda at the 2020 Conference.
Kategorien: english

Multilateralismus in der Krise

Europa-Union Hamburg - 30. September 2020 - 17:00
Eine Kooperationsveranstaltung des Info-Point Europa Hamburg, der Europa-Union Landesverband Hamburg e.V. und dem Landesverband Nord der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) e.V.
Kategorien: Hamburg

The UK’s support to the African Development Bank Group

ODI - 29. September 2020 - 0:00
This event, co-hosted by ICAI, explores how the UK can strengthen its strategic engagement with the Bank to ensure maximum impact and value for money.
Kategorien: english

Online-Infoabend: "Zu gut zum Wegschmeißen - Lebensmittelreste aus der Kita- und Schulverpflegung weitergeben – Lernen aus erfolgreichen Ansätzen"

AgrarKoordination - 28. September 2020 - 8:37
An vielen Kitas und Schulen werden große Mengen Lebensmittel weggeworfen – das ist problematisch, weil unnötigerweise wertvolle Ressourcen verbraucht und Kosten verursacht werden. Es gibt viele Möglichkeiten, an Kitas und Schulen Lebensmittelabfälle zu vermeiden – zum Beispiel die Zubereitung kindgerechter Speisen und Portionen und ein gutes Feedback- und Bestellsystem. Doch auch bei bester Planung sind Lebensmittelreste in Kitas und Schulen nicht komplett vermeidbar. Diese Reste müssen aber nicht im Müll landen – sie können weitergegeben werden: an die Eltern der Kinder oder an engagierte „foodsaver“. So kann das übrig gebliebene Essen noch genossen werden. Vielen ist nicht bekannt, dass die Weitergabe von Lebensmittelresten an Kitas und Schulen rechtlich möglich und auch unter hygienischen Aspekten praktikabel ist. Doch einige Kitas und Schulen zeigen bereits, wie es funktioniert.

Der Infoabend zeigt Handlungsoptionen für engagierte Eltern sowie Personal an Kitas und Schulen auf und inspiriert durch einen Bericht über erfolgreiche Erfahrungen:

Julia Sievers, Leiterin des Projekt „Gutes Essen macht Schule“ führt ein in die Problematik der Lebensmittelabfälle und gibt einen Überblick über Handlungsoptionen, wie Lebensmittelabfälle an Kitas und Schulen vermieden werden können.

Sophia Haschke von foodsharing berichtet über ihre Erfahrungen mit der Resteweitergabe an Kitas in Lüneburg und gibt Tipps, worauf in der Praxis zu achten ist.

Im Anschluss an die Beiträge gibt es Zeit für Fragen und Austausch.

Der Infoabend wird im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Deutschland rettet Lebensmittel!“ angeboten und in Form eines Zoom-Meetings durchgeführt.

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zum Infoabend versendet. Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos.

Anmeldung und weitere Infos bei Julia Sievers:
E-Mail: gutes-essen-macht-schule@agrarkoordination.de
Tel.: 040/39 25 26
https://www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/


Kategorien: Hamburg

Europa und die Umwelt: Was tut die EU für den Hamburger Hafenbetrieb?

Europa-Union Hamburg - 24. September 2020 - 18:00
Eine Veranstaltung im Rahmen der Hamburger Klimawoche
Kategorien: Hamburg

Supporting job protection during and after the pandemic

ODI - 24. September 2020 - 0:00
This digital event explores the role Development Finance Institutions can play in making markets and jobs more resilient to international shocks.
Kategorien: english

VERBUND erwirbt den 51 % Anteil der OMV an Gas Connect Austria

Presseportal Afrika - vor 2 Stunden 20 Minuten
VERBUND AG [Newsroom]
Wien (ots) - Einigung über den Transaktionsvertrag zwischen OMV und VERBUND: VERBUND erwirbt 51 % der Anteile an Gas Connect Austria GmbH. Die Unterzeichnung des Vertrags erfolgt heute, das Closing wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen ... Lesen Sie hier weiter...

Original-Content von: VERBUND AG, übermittelt durch news aktuell

Reimagining risk and resilience for a global future

ODI - vor 10 Stunden 56 Minuten
At the UN's SDG Action Zone, we explore risks vulnerable populations face, their transboundary nature and building resilience for the future.
Kategorien: english

Praktikant (m/w/d) Nachhaltigkeitsmanagement - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - Bonn

Indeed - 22. September 2020 - 23:12
Grundkenntnisse der Entwicklungspolitik, Überblicksvermögen zu aktuellen entwicklungspolitischen Themen. Die Gruppe Qualität und Nachhaltigkeit koordiniert die… 1.608 € pro Monat
Gefunden bei Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) - Tue, 22 Sep 2020 21:12:54 GMT - Zeige alle Bonn Jobs
Kategorien: Jobs

Referent*in (w/m/d) Bildung (Magdeburg)

epojobs - 22. September 2020 - 22:00


IRC (International Rescue Committee) Deutschland sucht

eine*n Referent*in Bildung (w/m/d)


mit Fokus auf den Übergang Kita – Grundschule
im Homeoffice in Magdeburg | ab Dezember 2020 oder Januar 2021
mit 32 Wochenstunden | Elternzeitvertretung befristet bis 31. Dezember 2021


Über uns

International Rescue Committee (IRC) steht von Krieg und Krisen betroffenen Menschen zur Seite, um ihr Überleben und den Wiederaufbau ihrer Existenz zu sichern. Seit ihrer Gründung im Jahre 1933 auf Anregung von Albert Einstein leistet die Organisation insbesondere für Flüchtlinge lebensrettende Hilfe. Heute unterstützen wir jährlich etwa 23 Millionen Menschen in über 40 Ländern der Welt. Wir spielen eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer, nachweislich wirksamer Ansätze, um den Schutz und die Selbstbestimmung besonders gefährdeter Menschen zu fördern. IRC ist international eine der größten Hilfsorganisationen mit einem Fokus auf fragile Kontexte. Seit 2016 sind wir auch mit zwei Niederlassungen in Deutschland aktiv. Hier führen wir den strategischen Dialog mit anderen Akteuren der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, akquirieren Fördermittel und nehmen bei politischen Prozessen Einfluss zugunsten derer, die von Vertreibung betroffen sind. Zudem setzen wir Integrationsprojekte mit und für geflüchtete Menschen in Deutschland um, mit Schwerpunkt auf den Bereichen Schutz und Teilhabe, Bildung und wirtschaftliche Integration.
 
Dabei liegt ein Fokus im Bereich Bildung (www.IRCDeutschland.de/Bildung) auf der Förderung des psychosozialen Wohlbefindens geflüchteter Kinder und Jugendlicher vom Elementarbereich bis zu berufsbildenden Schulen. IRC passt dabei vorhandene Ansätze und Werkzeuge an den deutschen Kontext an und bietet Fortbildungen für Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal an. Der Fokus bei dem Projekt Vor-Sprung liegt hierbei auf der Ausgestaltung eines unterstützenden Übergangs zwischen Kindertagesstätte und Grundschule.

Im Rahmen des Projekts Vor-Sprung, das unter anderem von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird, unterstützt IRC seit dem Jahr 2020 Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, und Sachsen-Anhalt. Für den Standort Magdeburg sucht IRC ab Dezember 2020 oder Januar 2021 eine*n Referent*in (w/m/d) als Elternzeitvertretung zum weiteren Auf- und Ausbau des Projektstandorts Magdeburg und zur Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen. Die Stelle ist mit 32 Stunden pro Woche (80%) veranschlagt. Die Tätigkeit findet hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Grundschulen sowie lokalen Akteur*innen vor Ort sowie im Homeoffice statt. Sie beinhaltet regelmäßige kürzere Dienstreisen zu Koordinierungstreffen in Berlin.


Ihr Verantwortungsbereich

  • Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Weiterbildungsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte aus Elementar- und Primarbildung
  • Fortlaufende Begleitung und Betreuung der beteiligten Institutionen und Fachkräfte durch Hospitationen, Einzelberatungen und Anleitung von kollegialer Beratung
  • Gestaltung und Organisation von Netzwerkveranstaltungen in der Region
  • Ansprache und Akquise von Teilnehmenden
  • Pflege von Kooperationen mit lokalen Partnern
  • Entwicklung und Erstellung von Projektmaterialien
  • Kontinuierliche Wirkungsbeobachtung, um eine angemessene Rechenschaftslegung um fortlaufende Verbesserung sicherzustellen
  • Zusammenarbeit mit der Projektleitung in Berlin und den regionalen Referent*innen im Projekt in Braunschweig/Salzgitter, Cottbus und Hamburg/Schwerin zur Weiterentwicklung des Programmdesigns und der Konzeption von Maßnahmen sowie mit der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts
  • Beitrag zum Berichtswesen sowie der Dokumentation von Erfahrungen, um die Arbeit von IRC im Bereich Bildung zu kommunizieren


Ihr Profil

  • Sie haben bereits mindestens drei Jahre in den Bereichen Bildung oder humanitäre Hilfe gearbeitet, mit Schwerpunkt auf Bildung für Flüchtlinge und/oder Kinder.
  • Sie haben Erfahrung in der praktischen Arbeit mit Kindern, Geflüchteten und der Zusammenarbeit mit Eltern, Kitas und/oder Grundschulen.
  • Idealerweise haben sie schon bestehende Netzwerke zu Akteur*innen in der Region.
  • Sie verfügen über Erfahrung und Kenntnisse in der methodisch-didaktischen Entwicklung von Unterrichtsmaterial und -einheiten und der Durchführung von Trainings.
  • Sie bringen Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen mit.
  • Sie haben ein Hochschulstudium und/oder eine Berufsausbildung in einem relevanten Feld abgeschlossen.
  • Sie haben sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Sie sind sicher im Umgang mit MS Office (Word, Excel, PowerPoint).
  • Sie zeichnen sich durch hohe Kommunikations- und Sozialkompetenz, interkulturelle Sensibilität, Flexibilität, Eigeninitiative, Improvisationsvermögen und Freude an der Arbeit im Team aus.


Wir bieten Ihnen

  • Eine sinnstiftende Gestaltungsaufgabe mit viel Eigenverantwortung
  • Flexible Arbeitszeiten mit Anbindung an unsere Büros in Berlin, Bonn, sowie Teamkolleg*innen in Braunschweig, Bremen, Cottbus, Heidelberg, München und Hamburg
  • Mitarbeit in einer internationalen humanitären Hilfsorganisation mit über 15.000 Mitarbeitenden, die jährlich rund 26 Millionen in über 40 Ländern erreicht
  • Ein monatliches Gehalt vergleichbar ungefähr zum Grundgehalt TVÖD-Bund E10
  • 30 Tage Jahresurlaub
  • Diverse Vorteile für Mitarbeitende (z.B. BahnCard, Zuschuss zum ÖPNV, kostenlose Mitgliedschaft bei Urban Sports Club, betriebliche Altersvorsorge, Corporate Benefits)


Bitte reichen Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben mit Angabe Ihres möglichen Starttermins, Lebenslauf, mind. drei relevante Arbeitszeugnisse/Referenzen) über das Bewerbungsportal von IRC ein. Für inhaltliche Fragen steht Ihnen gerne Frau Marlies Knoops, Projektleiterin Bildung, unter marlies.knoops(at)rescue.org zur Verfügung.

IRC legt bei der Auswahl geeigneter Kandidat*innen ausschließlich Qualifikation und Erfahrung zugrunde. Persönliche Eigenschaften wie Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Alter, Familienstand oder Behinderung werden nicht berücksichtigt. Wir bitten daher von Fotos in den Bewerbungsunterlagen abzusehen.
Die Ausschreibung richtet sich insbesondere auch an geeignete Bewerber*innen mit Schwerbehinderung.

Es gibt für diese Ausschreibung keine Bewerbungsfrist. Da die Position schnellstmöglich zu besetzen ist, bleibt die Ausschreibung bis zur Besetzung online.

Weitere Informationen zu IRC finden Sie auf www.IRCDeutschland.de

Kategorien: Jobs

Senior Berater*in (w/m/d) Strategische Partnerschaften - Auswärtiges Amt (Berlin)

epojobs - 22. September 2020 - 22:00


IRC (International Rescue Committee) Deutschland sucht eine*n

Senior Berater*in (w/m/d) Strategische Partnerschaften - Auswärtiges Amt


Berlin | zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Vollzeit | unbefristet


Über uns

IRC (International Rescue Committee) steht von Krieg und Krisen betroffenen Menschen zur Seite, um ihr Überleben und den Wiederaufbau ihrer Existenz zu sichern. Seit ihrer Gründung im Jahre 1933 auf Anregung von Albert Einstein leistet die Organisation insbesondere für Flüchtlinge lebensrettende Hilfe. Heute unterstützen wir jährlich etwa 23 Millionen Menschen in über 40 Ländern der Welt. Wir spielen eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer, nachweislich wirksamer Ansätze, um den Schutz und die Selbstbestimmung besonders gefährdeter Menschen zu fördern. IRC ist international eine der größten Hilfsorganisationen mit einem Fokus auf fragile Kontexte. Seit 2016 sind wir auch mit zwei Niederlassungen in Deutschland aktiv. Hier führen wir den strategischen Dialog mit anderen Akteuren der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, akquirieren Fördermittel und nehmen bei politischen Prozessen Einfluss zugunsten derer, die von Vertreibung betroffen sind. Zudem setzen wir Integrationsprojekte mit und für geflüchtete Menschen in Deutschland um, mit Schwerpunkt auf den Bereichen Gewaltschutz, Bildung und wirtschaftliche Integration.

Die Awards Management Unit (AMU) von IRC ist eine globale Abteilung, die für die Akquise und Verwaltung aller Fördermittel institutioneller Geber zuständig ist. Die AMU arbeitet als Bindeglied zwischen den institutionellen Gebern und IRC Länderbüros.


Ihr Tätigkeitsbereich

Als Senior Advisor (m/w/d) Strategic Partnerships sind Sie Teil der AMU und unser*e erste*r Ansprechpartner*in für das Auswärtige Amt (AA). Sie sind verantwortlich für die Entwicklung und Pflege einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen IRC und dem AA sowie zentrale*r Ansprechpartner*in für die Kooperation mit der deutschen Zivilgesellschaft in allen Angelegenheiten der humanitären Hilfe.

  • Entwicklung und Implementierung einer Kooperationsstrategie mit dem AA
  • Proaktiver Aufbau und Pflege eines Netzwerks mit NGOs und zivilgesellschaftlichen Akteuren
  • Entwicklung von engen Arbeitsbeziehungen mit den relevanten Abteilungen des AA (S03, S08, S09)
  • Recherche und Wissensmanagement zu Strategien und Entscheidungen des AA, insbesondere Finanzierungsprioritäten, geografische Interessen und politische Schwerpunkte sowie Vorbereitung von Analysen und Briefings für den internen Gebrauch
  • Abteilungsübergreifende enge interne Koordination (z.B. mit den Abteilungen Kommunikation, Policy&Advocacy sowie den Länderbüros) um Konsistenz, Genauigkeit und Pünktlichkeit in der Kommunikation mit deutschen Gebern zu gewährleisten
  • Regelmäßige Information der Geschäftsführung von IRC DE über den Stand der Zusammenarbeit mit AA und zur Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, um die strategische Entscheidungsfindung zu unterstützen
  • Repräsentation des IRC bei wichtigen externen Veranstaltungen mit dem AA und anderen sektorrelevanten Gruppen


Ihr Profil

  • Ausgeprägtes Verständnis des deutschen politischen Umfelds sowie gute Kenntnisse der Arbeitsweise, Prioritäten und Finanzierungsmechanismen des AA
  • Umfassende Erfahrung in den Bereichen Programmmanagement, Interessenvertretung und Zusammenarbeit mit dem AA, idealerweise durch eigene Arbeitserfahrung beim AA
  • Erfahrung mit dem Aufbau und der Pflege von Gebernetzwerken sowie idealerweise ein bereits bestehendes Netzwerk von institutionellen und zivilgesellschaftlichen Akteuren
  • Gute Kenntnisse des deutschen Zuwendungsrecht
  • Erfahrung mit der Überprüfung von Richtlinien, Datensätzen und Berichten, sowie mit der Erstellung von schriftlichen und mündlichen Briefings.
  • Ausgezeichnete schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in Deutsch und Englisch
  • Ausgeprägte Dienstleistungsmentalität und Teamfähigkeit
  • Gute analytische Fähigkeiten und Detailgenauigkeit.
  • Ausgeprägte Organisations- und Zeitmanagementfähigkeiten.
  • Lernbereitschaft und Eigeninitiative
  • Gute MS-Office Kenntnisse (Word, Outlook, Excel)


Wir bieten Ihnen

  • Eine sinnstiftende Gestaltungsaufgabe mit viel Eigenverantwortung in einem interkulturellen Team
  • Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice Möglichkeiten
  • Attraktive Vorteile für Mitarbeitende wie Mitgliedschaft im Fitnessstudio, betriebliche Altersvorsorge, Jobfahrrad, und Jobticket
  • 30 Tage Jahresurlaub
  • Fortbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten


Bitte übermitteln Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben mit Angabe Ihres möglichen Starttermins und Gehaltsvorstellung und Lebenslauf auf Englisch, mind. drei Arbeitszeugnisse/Referenzen) ausschließlich über unser Bewerbungsportal. Leider können wir Bewerbungen, die per E-Mail eingereicht werden, nicht berücksichtigen.
 
Für Fragen steht Ihnen gerne Christine Mader, HR Lead, hr.deutschland@rescue.org zur Verfügung.

Die Frist für Bewerbungen ist der 11. Oktober 2020.

Weitere Informationen zu IRC finden Sie auf www.IRCDeutschland.de

IRC legt bei der Auswahl geeigneter Kandidat*innen ausschließlich Qualifikation und Erfahrung zugrunde. Persönliche Eigenschaften wie Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexuelle Orientierung, Alter, Familienstand oder Behinderung werden nicht berücksichtigt. Wir bitten daher von Fotos in den Bewerbungsunterlagen abzusehen.

Die Ausschreibung richtet sich insbesondere auch an geeignete Bewerber*innen mit Schwerbehinderung.

Kategorien: Jobs

Referent*in (m/w/d) für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit (Wetzlar)

epojobs - 22. September 2020 - 22:00




NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V.

NETZ ist eine deutsche Nichtregierungsorganisation, die für Menschenwürde und gegen Hunger in Bangladesch kämpft. Partnerschaftlich und professionell unterstützt NETZ Selbsthilfe – für Ernährung, Grundbildung und Menschenrechte. In Deutschland setzen wir uns durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie politischen Dialog für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Bangladesch und Indien ein. Komponenten dieser Arbeit sind das öffentliche Eintreten und die Sensibilisierung für Perspektiven benachteiligter Menschen und zivilgesellschaftlicher Akteur*innen im Globalen Süden anhand des Beispiels der Situation und unserer Partner und Projektteilnehmer*innen in Bangladesch. Sobald möglich, wird auch der entwicklungspolitische Freiwilligendienst (von Bangladesch nach Deutschland wie von Deutschland nach Bangladesch) wieder aufgenommen.

Für unsere Geschäftsstelle in Wetzlar suchen wir ab sofort, spätestens zum 1. Dezember 2020 eine*n

Referent*in für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit


Sie brennen dafür, Strukturen globaler Ungerechtigkeit differenziert zu diskutieren? Andere Menschen für politische Anliegen und Handlungen zu begeistern? Als Referent*in für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit bei NETZ haben Sie die Möglichkeit, vom direkten Kontakt mit Menschen in Bangladesch zu profitieren und wichtige Denkanstöße und Handlungsoptionen in Mittelhessen, aber auch bundesweit weiterzugeben. Zu den Themen unserer Zeit wie Klimagerechtigkeit, globale Ungleichheit, Postkolonialismus und Handlungsoptionen der Zivilgesellschaft.


Zu Ihren konkreten Aufgaben gehören vor allem:

  • Die Umsetzung und Gestaltung eines öffentlich geförderten Projekts zur Entwicklungspolitischen Bildung rund um das Thema Klimagerechtigkeit.
  • Die Kooperation mit zuschussgebenden Institutionen für die Bildungs- und Freiwilligenarbeit; Mittelakquise und -abrechnung sowie Budget-Monitoring, die Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten.
  • Die Betreuung, Motivation, inhaltliche wie methodisch-didaktische Beratung ehrenamtlicher Multiplikator*innen, die sich für globale Gerechtigkeit am Beispiel Bangladeschs in Kirchengemeinden, Schulen, Eine-Welt-Gruppen oder in ihrem privaten und beruflichen Umfeld engagieren. Hierzu gehören u.a. die gemeinsame Erarbeitung und ggf. Durchführung von Veranstaltungen, das Aufzeigen konkreter Handlungsoptionen im Rahmen von bürgerschaftlichem Engagement und von NETZ sowie der Ausbau des entsprechenden Netzwerks.
  • Die Erstellung und Weiterentwicklung von Bildungsmaterialien in einem interkulturellen Team unter Berücksichtigung von Perspektiven benachteiligter Menschen im Globalen Süden und konkret unserer Partner*innen in Bangladesch. Hierbei sind insbesondere Qualifikationen in Wort und (Bewegt)Bild von Vorteil, um auch digitale Bildungsmaterialien ansprechend zu gestalten.


Sie bringen folgende Vorrausetzungen mit:

  • Ein abgeschlossenes Studium oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Verbindliche, strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Ehrenamtlichen ist von Vorteil
  • Pädagogische Kompetenz
  • Arbeitserfahrungen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sind von Vorteil
  • Hohe konzeptionelle, kommunikative und Team-Kompetenzen
  • Eigene interkulturelle Erfahrungen sind von Vorteil
  • Erfahrungen im Projektmanagement, vor allem in der Mittelbeantragung und Mittelabrechnung
  • Kenntnisse in der Gestaltung und Optimierung von Arbeitsprozessen sind von Vorteil
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Sehr gute sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Textsicherheit und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte einfach zu erklären
  • Bereitschaft zu Reisen in Deutschland und ggf. in ländliche Gebiete Südasiens


Der ausgeschriebene Aufgabenbereich ist in Teilzeit (26 Stunden/Woche) zu besetzen, die Stelle ist unbefristet. Abhängig von der Qualifikation des*r Bewerber*in besteht ggf. die Möglichkeit, in einem anderen Arbeitsbereich von NETZ zusätzliche Aufgaben wahrzunehmen; dementsprechend kann sich der Stellenumfang erhöhen, bis hin zu Vollzeit (40 Stunden/Woche), insbesondere, wenn der Freiwilligendienst wieder stattfinden kann.


Wir bieten:

Die Mitarbeit in einem äußerst engagierten Team, abwechslungsreiche, herausfordernde und sinnvolle Aufgaben, flexible Arbeitszeiten, eine ortsübliche Vergütung und vermögenswirksame Leistung, ggf. Auslandsreisen sowie Fortbildungen. Selbstverständlich gehört zu unserem Angebot auch eine umfassende Einarbeitung in die neuen Aufgaben. Es besteht die Möglichkeit, teilweise im Home-Office tätig zu sein.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen. Bitte senden Sie die Bewerbung unter Angabe Ihres frühestmöglichen Anfangstermins per E-Mail an: NETZ e.V., Max Stille, Geschäftsführer, bewerbung@bangladesch.org

Weitere Informationen auf www.bangladesch.org

Kategorien: Jobs

Account Development Officer (m/f/div) as FLOCERT's Stakeholder Ambassador (Bonn)

epojobs - 22. September 2020 - 22:00



Fair global trade everyone can believe in

FLOCERT is a leading global certification body. Besides providing sole certification to Fairtrade, FLOCERT also offers an array of services to support companies in sourcing on Fairtrade principles, where no Fairtrade Standard applies.

Founded in 2003, FLOCERT remains mission-driven and dedicated to working with all types of organisations, from small producers to internationally recognised brands, in order to promote fairness in global trade. Our accreditation as a “Social Enterprise” demonstrates our commitment to social business values.

With six international offices conducting business in over 120 countries, FLOCERT specialises in offering global reach with local expertise. For more information, visit us at www.flocert.net

FLOCERT is currently looking for an

Account Development Officer (m/f/div) as FLOCERT´s Stakeholder Ambassador


full-time

  • Job Share: full-time (38.5 hrs. p.w.)
  • Position is based in the FLOCERT GmbH Office in Bonn, Germany
  • The salary and benefit package depends upon qualifications and experience.
  • Reporting to Account Development Manager
  • Start date: November 1st 2020 (or as soon as possible)


Description

As a subdivision of Business Relations, Account Development is currently looking for a self-motivated Key Account/Stakeholder Professional who is responsible for

a) fostering and developing relationships with key Stakeholders and Customers,
b) ensuring a high level of customer service as well as
c) support of the daily Account Development processes and tasks and
d) able to manage multiple projects in a dynamic environment

In general, the objective of the role is to support Account Development in Bonn, Germany, to drive the collaboration and foster relationships with our key stakeholders and customers to achieve our KPIs and to support the global Key Account infrastructure. Travel is required.


Responsibilities

Develop: Grow and Foster Stakeholder and Customer relationships.

Organize: Coordinate and execute account management and sales activities.

Connect: Attend industry fairs, events and conferences, meet with potential/existing customers based in Europe.

Represent: Present and embody FLOCERT and its mission internally and externally.

Administrate: Support the daily business of Account Development (offers, quotes and estimates).


Details

  • Proactively manage a set of Key Stakeholder accounts and develop trusted relationships across hierarchy levels
  • Independently investigate new business opportunities, cross-sell and upsell existing services.
  • Follow-up on account management processes to close deals.
  • Preparation of complex quotes as a direct response to customer inquiries.
  • Represent FLOCERT at events and conferences.
  • Develop trusted advisor relationships with key account stakeholders, and executives
  • Support the optimization of the strategic direction, structure and workflows of Account Development.
  • Facilitate Stakeholder and Customer workshops, business meetings and presentations
  • Cross-departmental collaboration to design and develop customized service offering for our Stakeholders


Qualifications

“Must haves”

  • Successfully completed university degree (e.g. Economics, Business Administration, Marketing, Sales or Communication) or some other equivalent experience.
  • Three to five years of Stakeholder management in the non-profit or NGO sector, ideally in the field of verification, certification, environment protection or sustainability.
  • Managing complex customer engagements as primary point of contact, familiar with multi-stakeholder environment
  • Self-motivated and ability to work independently but also with a team-spirit
  • Strong presentation skills, listening skills, and problem-solving skills
  • Quick learner - not afraid to learn an onslaught of new acronyms and terms, nor to ask for clarification
  • Ideal candidate has background or wide breadth of knowledge of topics and trends  in sustainability
  • A good understanding of an international multi stakeholder environment
  • Outstanding customer and service orientation.
  • Fluent in English (and preferably German, French, and/or Spanish).
  • Excellent oral and written communication and organizational skills.
  • Flexibility to travel (up to 30% of working time)
  • Excellent interpersonal and negotiation skills.
  • Curious mindset and solution oriented


“Nice to have”

  • Previous business consulting experience
  • A good understanding of the sustainability market
  • NGO experience or comparable environment.
  • Trained Facilitator


How to apply

Do visit our website: https://www.flocert.net/about-flocert/careers/

Please apply by submitting your application documents in English here, with curriculum vitae, reference letters or reference contact data as well as a motivation letter with salary indication.

Please do kindly note that only those applicants invited for an interview will be contacted.

Kategorien: Jobs

Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020 „Inklusion und Bildung“ in Deutschland

SID Blog - 22. September 2020 - 20:19
Gemeinsame Pressemitteilung des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Deutschen UNESCO-Kommission

Chancengerechte Bildung: Pandemie droht Ungleichheiten zu verstärken

Präsentation des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020 „Inklusion und Bildung" in Deutschland



Berlin - Am 22. September stellten das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Deutsche UNESCO-Kommission den UNESCO-Weltbildungsbericht 2020 zum Thema „Inklusion und Bildung: Für alle heißt für alle" vor. In einer virtuellen Veranstaltung diskutierten hochrangige politische Vertreterinnen und Vertreter gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten die Auswirkungen auf die Bildung in Deutschland und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

Obwohl sich die Weltgemeinschaft zum Ziel gesetzt hat, mit der Globalen Agenda Bildung 2030 inklusive und chancengerechte Bildung für alle bis 2030 sicherzustellen, haben mehr als eine Viertel Milliarde Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Bildung. Millionen andere werden aufgrund ihrer Herkunft, Identität oder einer Behinderung innerhalb des Bildungssystems ausgegrenzt. Die Covid-19-Pandemie droht diese Ungleichheiten noch zu verschärfen. So haben beispielsweise etwa 40 % der Länder mit niedrigem und niedrig-mittlerem Einkommen während der Covid-19-Krise keine Maßnahmen zur Unterstützung der von Exklusion bedrohten Lernenden ergriffen. Zu dem Schluss kommt der UNESCO-Weltbildungsbericht „Inklusion und Bildung: Für alle heißt für alle", der heute in Deutschland vorgestellt wurde. Die UNESCO warnt, dass durch Covid-19 die jährliche Finanzierungslücke für Bildung in den Ländern mit niedrigem und niedrig-mittlerem Einkommen von 148 Milliarden US-Dollar um bis zu ein Drittel auf fast 200 Milliarden US-Dollar ansteigen wird.

Armut ist entscheidende Hürde für den Bildungserfolg

Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt: „Bildung ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Jeder sollte bestmöglich gefördert werden, um sein eigenes Potenzial voll entfalten zu können. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Verpflichtung, zu der wir uns als globale Gemeinschaft in internationalen Abkommen bekannt haben. In unserer Internationalen Kultur- und Bildungspolitik setzen wir uns dafür ein, dass wir gemeinsam dieser Verantwortung gerecht werden."

Globale Bildungspartnerschaften

Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Im Krisenkontext, wie der aktuellen Covid-19-Pandemie, verschärfen sich bestehende Ungleichheiten weltweit. Über eine Milliarde Kinder konnten wegen der Epidemie dieses Jahr nicht zur Schule gehen. Alle Menschen brauchen einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Bildung. Globale Bildungspartnerschaften müssen jetzt gestärkt werden. Wir brauchen globale Solidarität, um den verheerenden Folgen, die diese Pandemie auf die Bildung hat, entgegenzuwirken."

In einem Viertel aller Länder weltweit ist die getrennte Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung gesetzlich vorgeschrieben. In Asien, Lateinamerika und der Karibik existieren in über 40 Prozent der Staaten entsprechende Regelungen. Aber auch Minderheiten und Geflüchteten wird der Zugang zu hochwertiger Bildung in vielen Ländern der Welt noch immer nicht hinreichend gewährt. In mehreren mittel- und osteuropäischen Ländern lernen Kinder der Roma-Minderheit getrennt von der Mehrheitsgesellschaft. In den OECD-Staaten besuchen mehr als zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund Schulen, an denen mindesten die Hälfte der Schülerinnen und Schüler ebenfalls eine Zuwanderungsgeschichte hat.

Weltweite Schritte Richtung Inklusion

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Unser Anspruch ist es, Bildung auf allen Ebenen inklusiv zu gestalten. Wir müssen uns in Deutschland und der Welt noch mehr anstrengen, damit wir diesem Ziel Schritt für Schritt näherkommen. Jeder und jede hat ein Recht auf gute Bildung, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialem Status, religiöser und sexueller Orientierung oder einer Beeinträchtigung. Mit diesem Ziel vor Augen arbeiten wir im Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine starke inklusive Bildung in Deutschland."

Die heutige Veranstaltung stellte die internationale Perspektive und die Entwicklung weltweit dar, fokussierte aber auf die Bedeutung des Weltbildungsberichts für das deutsche Bildungswesen. Nicht zuletzt der Bericht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Dr. Stefanie Hubig, zeigte Stand und Perspektiven chancengerechter Bildung in Deutschland.

Auch wenn die Weltgemeinschaft noch einen weiten Weg vor sich hat, gibt es viele Beispiele, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann. Vor Veröffentlichung des Weltberichts stellte die UNESCO in diesem Jahr exzellente Beispiele inklusiver Bildung vor, darunter die Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn, die von Sabine Kreutzer geleitet wird. An der 2009 gegründeten Schule wird nach der Dalton-Methode unterrichtet, die den Schülerinnen und Schülern ein selbstbestimmtes Lernen in ihrem eigenen Tempo ermöglicht. Die Bonner Bildungseinrichtung wurde dafür erst 2019 mit dem Jakob Muth-Preis für inklusive Schule ausgezeichnet.

Auch in vielen anderen Ländern hat die UNESCO innovative Ansätze für mehr Bildungsteilhabe gefunden. So existieren auf Kuba, in Malawi und der Ukraine Kompetenzzentren, die allgemeine Schulen dabei unterstützen, Kinder mit besonderen Bedarfen zu unterrichten. In Gambia, Neuseeland und auf Samoa werden mobile Lehrkräfte eingesetzt, um benachteiligte Gruppen zu erreichen. Der indische Bundesstaat Odisha verwendet 21 Stammessprachen in seinen Klassenzimmern und Kenia passt seinen Lehrplan an den Kalender der im Land lebenden Nomaden an.

Inklusion braucht gut geschulte Lehrkräfte

Walter Hirche, Minister a. D., Vorstandsmitglied und Präsident a. D. der Deutschen UNESCO-Kommission: „Vielen Bildungssystemen liegt die Annahme zugrunde, dass alle Menschen dieselben Lernbedürfnisse haben. Doch so unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Arten sich zu bilden. Nicht die Lernenden müssen sich in ein bestehendes System integrieren, sondern das Bildungssystem muss sich an sie anpassen. In Deutschland haben wir in den vergangenen Jahren bereits viel erreicht. Aber die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf lernt noch immer separiert, statt den Unterricht an allgemeinen Schulen zu besuchen. Wir müssen Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung und mit passgenauen Fortbildungen dabei unterstützen, alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen mitzunehmen."

Bei der Umsetzung von Teilhabe im Bildungsbereich kommt insbesondere den Lehrkräften eine entscheidende Rolle zu. Sie sind der Schlüssel zu mehr Inklusion im Schulalltag, brauchen dafür aber das nötige Handwerkszeug. So gab ein Viertel aller Lehrkräfte in 48 untersuchten Ländern an, sich mehr Weiterbildungen zum Unterrichten von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bedarfen zu wünschen.
 

Hintergrund

Mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherzustellen. Die UNESCO koordiniert die Umsetzung dieses Ziels, evaluiert die Fortschritte und veröffentlicht jährlich den Weltbildungsbericht.
 

Weitere Informationen

Programm der Veranstaltung

Deutschsprachige Kurzfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020

Englischsprachige Langfassung des UNESCO-Weltbildungsberichts 2020

Informationen zum UNESCO-Weltbildungsbericht

Porträt von Sabine Kreutzer, Leiterin der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn

Porträt der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn
 


Durchbruch in der internationalen Klimapolitik und Erfolg der EU-Klimadiplomatie

Germanwatch - 22. September 2020 - 19:32
Durchbruch in der internationalen Klimapolitik und Erfolg der EU-Klimadiplomatie Stefan Küper 22.09.2020 | 19:32 Uhr Germanwatch begrüßt heutige Ankündigung Chinas, die eigenen Klimaziele zu verbessern

Berlin (22. Sep. 2020). Die heutige Ankündigung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen, dass China seine Klimaziele verschärfen und vor 2060 Klimaneutralität erreichen wolle, kommentiert Lutz Weischer, Politische Leitung Berlin bei der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch:

„Das ist ein Durchbruch in der internationalen Klimadiplomatie. Hier zeigt sich, dass die EU stark genug ist, andere große Staaten zu mehr Klimaschutz zu bewegen – wenn sie selbst ernsthafte Klimapolitik betreibt. Ohne den Vorschlag der EU-Kommission, das europäische Klimaziel für 2030 auf mindestens minus 55 Prozent zu erhöhen, wäre China nicht zu bewegen gewesen. Jetzt aber entsteht Dynamik nach oben. Entscheidend wird sein, dass die EU, China und weitere Länder in den kommenden drei Monaten wirklich liefern und konkrete, nachprüfbare Ziele sowie Umsetzungspläne beim UN-Klimasekretariat einreichen.“

Chinas Staatspräsident Xi hat heute vor der Generalversammlung angekündigt, dass China seinen nationalen Klimabeitrag unter dem Pariser Klimaabkommen dieses Jahr nachbessern wird. China wolle den Höhepunkt seiner CO2-Emissionen nicht erst 2030, sondern schon vorher erreichen und vor 2060 CO2-neutral werden. Bisher hatte es keine Festlegung Chinas gegeben, bis wann Klimaneutralität erreicht sein soll. In zentralen Punkten entsprechen diese Ankündigungen den Forderungen, die die EU in den europäisch-chinesischen Gesprächen in der vergangenen Woche gestellt hatte. Vor der Videokonferenz am 14. September zwischen Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Charles Michel und Xi Jinping hatte die EU angeregt, dass China dieses Jahr einen verbesserten Klimabeitrag einreichen, den Höhepunkt der Emissionen möglichst 2025 erreichen und Klimaneutralität zur Mitte des Jahrhunderts - spätestens bis 2060 - schaffen solle.

In diesem Jahr sind alle Vertragsstaaten des Pariser Abkommens gefordert ihre Klimapläne deutlich zu erhöhen, um die Erreichung der Pariser Ziele zumindest im Bereich des Möglichen zu halten. Viele kleinere Länder haben dies bereits angekündigt, jetzt endlich auch einige der großen Emittenten. Das ist aus Sicht von Germanwatch ein sehr wichtiger Schritt, der auch US-Präsident Trump weiter isoliert. Allerdings genügen diese verbesserten Ziele der EU und Chinas noch nicht als Beitrag, um den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.

Klimapolitik zu Hause und Forderungen an China: "Die Strategie der EU hat sich bewährt"
Weischer weiter: „Die Beziehungen zu China sind derzeit sehr schwierig, da Menschenrechte und internationale Vereinbarungen von China eklatant missachtet werden. Doch gerade wenn es - aus guten Gründen - heftige diplomatische Spannungen gibt, ist es wichtig, Anker der Kooperation in Bereichen zu legen, an denen beide Seiten existenzielles Interesse haben. Ohne diese großen Emittenten lässt sich die globale Klimakrise nicht eindämmen. Beide Seiten haben ein starkes Interesse an der Funktionsfähigkeit des Pariser Klimaabkommens - auch als Testfall für den Multilateralismus. Und beide Seiten wissen, dass sie dabei gemeinsam mehr erreichen können. Die Strategie der EU, die eigenen klimapolitischen Hausaufgaben zu machen und zugleich klare Erwartungen an China zu formulieren hat sich heute bewährt.“

Themen Klima Internationale Klimapolitik UN-Klimaverhandlungen Europäische Klimapolitik AnsprechpartnerInnen Echter NameChristoph Bals Politischer Geschäftsführer +49 (0)228 / 60 492-34 bals@germanwatch.org Echter NameLutz Weischer Politische Leitung Berlin +49 (0)30 / 28 88 356-64 weischer@germanwatch.org Echter NameRixa Schwarz Teamleiterin Internationale Klimapolitik +49 (0)228 / 60 492-25 schwarz@germanwatch.org Echter NameStefan Küper Pressesprecher +49 (0)228 / 60 492-23, +49 (0)151 / 252 110 72 presse@germanwatch.org

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