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Sammlung von Newsfeeds

The French response to the Corona Crisis: semi-presidentialism par excellence

GDI Briefing - 19. Januar 2038 - 4:14

This blog post analyses the response of the French government to the Coronavirus pandemic. The piece highlights how the semi-presidential system in France facilitates centralized decisions to manage the crisis. From a political-institutional perspective, it is considered that there were no major challenges to the use of unilateral powers by the Executive to address the health crisis, although the de-confinement phase and socio-economic consequences opens the possibility for more conflictual and opposing reactions. At first, approvals of the president and prime minister raised, but the strict confinement and the reopening measures can be challenging in one of the European countries with the highest number of deaths, where massive street protests, incarnated by the Yellow vests movement, have recently shaken the political scene.

Kategorien: english

Accelerating the SDGs through the 2024 Summit of the Future

GDI Briefing - vor 2 Stunden 2 Minuten

In 2024, the UN will convene the Summit of the Future on the theme, ‘Multilateral Solutions for a Better Tomorrow.’ The Summit’s aim is to reinforce the UN and global governance structures to better address old and new challenges and to formulate a Pact for the Future that would help advance the SDGs by 2030. Already before the SDG Summit in September this year (the so-called mid-term review of the Goals’ implementation), it is clear that, unless the pressure and pace are drastically increased, many Goals will not be achieved. Therefore, UN Secretary-General António Guterres conceives of the Pact for the Future as “a booster shot for the SDGs.” At the SDG Summit, Member States could define the areas where they want to make progress (the what), while strengthening multilateral capacities to do so at the Summit of the Future (the how), while also addressing gaps and new risks.

Kategorien: english

Accelerating the SDGs through the 2024 Summit of the Future

DIE - vor 2 Stunden 2 Minuten

In 2024, the UN will convene the Summit of the Future on the theme, ‘Multilateral Solutions for a Better Tomorrow.’ The Summit’s aim is to reinforce the UN and global governance structures to better address old and new challenges and to formulate a Pact for the Future that would help advance the SDGs by 2030. Already before the SDG Summit in September this year (the so-called mid-term review of the Goals’ implementation), it is clear that, unless the pressure and pace are drastically increased, many Goals will not be achieved. Therefore, UN Secretary-General António Guterres conceives of the Pact for the Future as “a booster shot for the SDGs.” At the SDG Summit, Member States could define the areas where they want to make progress (the what), while strengthening multilateral capacities to do so at the Summit of the Future (the how), while also addressing gaps and new risks.

Kategorien: Ticker

Elektronikbranche nachlässig beim Schutz von Menschenrechten und Umwelt: "EU-Lieferkettengesetz muss liefern!"

WEED - vor 13 Stunden 8 Minuten
08.02.2023: Damit Menschenrechte und Umwelt in IT-Lieferketten wirksam geschützt werden, braucht es starke gesetzliche Vorgaben für Unternehmen durch das EU-Lieferkettengesetz, fordert WEED.

Praktikum Kundenbetreuung / Vertrieb (d/m/w) / Internship customer service / sales (m/f/x) (Berlin) - atmosfair gGmbH

greenjobs - 7. Februar 2023 - 21:12
Bezahltes Praktikum bei atmosfairGerne nehmen wir Bewerbungen für ein Praktikum ab sofort entgegen!Wir besetzen ab sofort eine Praktikumsstelle im Bereich Kundenbetreuung / Vertrieb. Wir bieten Ihnen ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld, ein junges engagiertes Team und anspruchsvolle Aufgaben mit Eigenverantwortung in einem dynamisch wachsenden Unternehmen. Wir suchen Praktikant:innen im Rahmen eines Pflichtpraktikums, eine Immatrikulation ist notwendig. [...]
Kategorien: Jobs

‘Everyone benefits from hydrogen as an energy source’

GIZ Germany - 7. Februar 2023 - 18:57
: Tue, 21 Jun 2022 HH:mm:ss
Frank Mischler works in Brussels to support the energy transition. In this interview, he reports on new developments and the potential role of GIZ.
Kategorien: english

Displaced women in Yemen: success through henna art

GIZ Germany - 7. Februar 2023 - 18:57
: Mon, 20 Jun 2022 HH:mm:ss
It's World Refugee Day. In Yemen, war has displaced many people in their own country. The path to building a new life starts with a secure income.
Kategorien: english

Referent*in für Fundraising (m/w/d)

epojobs - 7. Februar 2023 - 17:35

Das Welthaus Bielefeld sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Referent*in für Fundraising (m/w/d) (zunächst 29 Std./Woche)

Sie möchten Teil des gesellschaftlichen Wandels sein und sich für eine global gerechtere Welt ohne Armut einsetzen? Sie begeistern gern andere und möchten sie zum Mitmachen und Spenden motivieren? Es ist Ihnen wichtig, kreativ und strategisch zu arbeiten, eine Vielfalt an Aufgaben reizt sie?
Dann kommen Sie in unser Team!

Das Welthaus Bielefeld e.V. ist als regionales Zentrum mit bundesweiter Ausstrahlung eine feste Größe in der entwicklungspolitischen Landschaft in Deutschland. Haupt- und Ehrenamtliche engagieren sich hier seit über 40 Jahren in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, in internationaler Kulturarbeit und in der Entwicklungszusammenarbeit mit Projektpartner*innen in Afrika und Lateinamerika sowie im Freiwilligenprogramm weltwärts.
www.welthaus.de 

 

Das können Sie bei uns bewirken:

  • Sie entwickeln unser Fundraising für Auslandsprojekte und Inlandsarbeit strategisch und operativ weiter.
  • Sie identifizieren geeignete Themen, konzipieren Kampagnen und setzen sie um.
  • Sie integrieren dabei klassische Print-Instrumente (z.B. Direct Mailing) ebenso wie Online-Kanäle (z.B. Social Media, Spendenshop).
  • Sie bauen unser Online-Fundraising gezielt aus.
  • Sie implementieren Prozesse, die eine gute Donor Journey ermöglichen.
  • Sie unterstützen Projektverantwortliche bei Ko-Finanzierungen (Kleinanträge, Sponsoring).
  • Sie heben mögliche Potenziale bei Erbschafts- und Bußgeldmarketing.
  • Sie pflegen die Beziehung zu Spender*innen mit Veranstaltungen und punktuellem persönlichem Kontakt.
  • Sie kooperieren eng mit unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Die Jahresplanung der Maßnahmen und des Budgets liegen in Ihrer Hand.
  • Eine künftige strukturelle und personelle Weiterentwicklung unseres Fundraisings (v.a. Großspenden) gestalten Sie mit.
  • Sie vertreten unseren Verein im Vorstand der Stiftung Welthaus Bielefeld.

Damit passen Sie in unser Team:

  • Sie haben ein relevantes abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium (z.B. Fundraising, Marketing, Kommunikation), eine Zusatzqualifikation im Fundraising ist ein Plus.
  • Sie bringen Berufserfahrungen und aktuelles Wissen im Fundraising / Sozialmarketing mit.
  • Sie wissen, wie Sie eine kreative Idee in ein strukturiertes Konzept umwandeln und schließlich effektiv umsetzen.
  • Sie haben eine hohe digitale Affinität. Mit Spendentools, Spenderdatenbank und CMS haben Sie bereits gearbeitet und wissen, wie man Donor Journeys verwirklicht.
  • Ihnen geht das Schreiben zielgruppengerechter Texte flüssig von der Hand (Print, Web, Social Media). Sie wissen dabei Storytelling einzusetzen.
  • Persönliche Kommunikation macht Ihnen Freude.
  • Sie haben eine wertschätzende, respektvolle Haltung, treten gewinnend und souverän auf.
  • Sie setzen sich gerne ein und übernehmen Verantwortung.
  • Sie arbeiten eigeninitiativ und selbständig und haben Freude an inspirierender Teamarbeit.
  • Sie sind veränderungsbereit. Bei neuen Entwicklungen bleiben Sie gern am Ball.
  • Die begrenzten Ressourcen einer NRO schrecken Sie nicht, sondern sind für Sie Motivation, etwas daran zu ändern.
  • Sie sind begeistert von den Zielen und Werten des Welthaus Bielefeld und tragen sie gern nach außen. Mit Sensibilität gegenüber postkolonialen Zusammenhängen reflektieren Sie Stereotype in der Kommunikation.

Und: Sie haben den Mut sich zu bewerben, auch wenn Sie sich noch nicht in allen Anforderungen wiederfinden.

Was wir Ihnen bieten:

  • eine sinnstiftende, vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit
  • einen breiten Gestaltungsspielraum und hohe Eigenverantwortung
  • Mitarbeit in einer überregional anerkannten NRO mit DZI-Spendensiegel
  • eine außergewöhnliche Vielfalt an Themen im entwicklungspolitischen Kontext
  • Unterstützung durch Spendenbuchhaltung und Dienstleister*innen
  • eine verlässliche und interessierte Spender*innen-Community
  • kollegiales Miteinander in einem kompetenten, motivierten, lebendigen Team
  • gemeinsames Lernen durch Reflektion und Austausch
  • bei Bedarf gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten für Ihre Aufgaben
  • Unterstützung bei Ihrer Suche nach einer Wohnung
  • ein nettes Café im Haus mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden
  • ein kleines eigenes Büro im Herzen unseres Altbaus

Unsere Rahmenbedingungen:

  • Dienstort ist Bielefeld, eine Großstadt im Grünen mit engagierter Stadtgesellschaft und vielfältiger Kultur.
  • Eine Vergütung nach unserem einheitlichen Haustarif, angelehnt an TVÖD VKA E9b Stufe I
  • Zuschläge für Kinder und vermögenswirksame Leistungen
  • 30 Tage Urlaub im Jahr bei einer 5-Tage-Woche, ggf. Sonderurlaub
  • jährlich zwei Fortbildungstage und ein Ausflug im gesamten Team
  • gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten
  • zunächst ein Grundvertrag von 29 Std./Woche, zunächst auf zwei Jahre befristet.
    Eine langfristige Zusammenarbeit streben wir ausdrücklich an. Eine Aufstockung der Stelle ist abhängig von eingeworbenen Mitteln und Ihren Vorstellungen perspektivisch denkbar.

Bitte teilen Sie uns mit, welcher Stundenumfang zu Ihren Vorstellungen mittelfristig am besten passt und zu wann Sie Teil unseres Teams werden können. Wir freuen uns insbesondere über Bewerber*innen, die unseren Weg hin zu einer inklusiven und diversen Organisation mitgestalten und zur Vielfalt von Sichtweisen beitragen.

Bewerbungsfrist: 15.03.2023 

Wir behalten uns vor, Gespräche und Stellenbesetzung schon vor Ablauf der Frist durchzuführen: bewerbung@welthaus.de (Anlagen in einem pdf mit max. 5 MB, gern mit Arbeitsproben).
Ihre Fragen beantwortet gern Beate Wolff, 0521/98 648-22.

 

 

Kategorien: Jobs

Junior Sales Manager (m/w/d) (Köln)

epojobs - 7. Februar 2023 - 15:48

Einsatzort: Köln, Hybrid-Modell
Beginn der Tätigkeit: Ab sofort
Art der Anstellung: Teilzeit, unbefristet

Wir integrieren Afrikas top digitale und IT-Talente mit innovativen Unternehmen auf der ganzen Welt.

Die AmaliTech gGmbH wurde Anfang 2019 gegründet und beschäftigt derzeit über 250 Mitarbeiter:innen in Ghana, Ruanda und Deutschland.

Unsere Ausbildungsakademien vermitteln den jungen Menschen vor Ort die notwendigen digitalen Fähigkeiten für eine Beschäftigung und für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit internationalen Kunden. Nach erfolgreichem Abschluss der Trainingsakademie werden die Trainees in unseren Service Centern in Afrika beschäftigt. Dieses Vorgehen bietet den Mitarbeitenden die optimale Möglichkeit, um das als Trainee neu erlernte/ vertiefte Wissen direkt in der Praxis anzuwenden und umzusetzen: Die erworbenen Fähigkeiten stehen dem lokalen und internationalen Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Die AmaliTech Services GmbH (als Tochterunternehmen der AmaliTech gGmbH) ist das Bindeglied zwischen unseren Kunden in DACH (Deutschland, Österreich und der Schweiz) und unseren Service Centern in Afrika. AmaliTech Services akquiriert Kundenprojekte und langfristige Outsourcing-Kontrakte, und steuert die strategischen Aspekte in der Projektumsetzung.

Als Social Business werden alle erwirtschafteten Gewinne in den weiteren Ausbau von AmaliTech oder in Community Services (z. B. Kindergarten, Bildung, Gesundheit) an unsere Service Center vor Ort in Afrika investiert. Wenn auch Du einen wichtigen Beitrag dazu leisten möchtest – werde Teil unseres Teams!

Zur Unterstützung des Sales-Team der AmaliTech Services GmbH in Köln suchen wir Dich in Teilzeit ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt als Junior Sales Manager (m/w/d).

Deine Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Neukunden- und Bestandskundengeschäft sowie Sales Support / Backoffice:

Neukunden- und Bestandskundengeschäft

  • Unterstützung im Accountmanagement & in der Kundenkommunikation
  • (Pro-)aktive Einbringung von innovativen Ideen durch Einblicke in ein IT-Unternehmen in der Zusammenarbeit mit internationalen Kunden
  • Unterstützung in der Zusammenarbeit mit dem Marketing: Konzeptionierung von Marketingmaterialien, Leadmanagement und -tracking, etc.
  • Unterstützung in der Kundenakquise & Bearbeitung von neuen Kundensegmenten
  • Bearbeitung von ersten Kundenanfragen

Sales Support/Backoffice

  • Abwicklung von Kundenrechnungen
  • Ablage und Dokumentation innerhalb des Sales-Teams
  • Unterstützung im Vertragsmanagement
  • Pflegen des Wissensmanagements
  • Erstellung von Protokollen in Kundengesprächen

Dein Profil

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder vergleichbares Bachelorstudium
  • Sehr gute Deutsch und Englischkenntnisse
  • Erste Erfahrungen im Vertrieb und/oder im Backoffice (Praktikum oder Festanstellung etc.) werden vorausgesetzt
  • Generelles Verständnis der Softwareentwicklung und/oder Tech Branche sind von Vorteil
  • Exzellente Fähigkeiten in persönlicher und digitaler Kommunikation, professionelles Auftreten, hohes Selbstbewusstsein und Empathievermögen im Umgang mit Kunden
  • Hohe Proaktivität, Stressresistenz und Teamorientierung
  • Exzellente Excel-Kenntnisse sind wünschenswert
  • Freude an interkultureller Zusammenarbeit und Kommunikation

Unser Angebot

  • AmaliTech richtet sich an Bewerber:innen, die eine langfristige Zusammenarbeit anstreben, um im Job anzukommen und gleichzeitig herausfordernde, erfolgsorientierte Aufgaben mit steiler Lernkurve und Verantwortung zu übernehmen
  • Einblicke in das Management eines schnell wachsenden, internationalen IT Service Providers
  • Hands-on Mitarbeit in allen Sales-relevanten Bereichen
  • Ein internationales Arbeitsumfeld in einem sozialen Unternehmen, welches nachhaltige Jobs und Karrieremöglichkeiten in Afrika schafft
  • Entwicklungsperspektiven auf fachlicher und persönlicher Ebene werden unterstützt
  • Ein modernes Büroumfeld mit Start-up-Atmosphäre in Köln-Ehrenfeld
  • Flexible Arbeitszeiten und hybrides Arbeitsmodell
Kontakt

Bist Du an der Stelle als Junior Sales Manager (m/w/d) interessiert? Dann freuen wir uns auf Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Deiner Gehaltsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins per E-Mail an nina.gebauer@amalitech.org (Nina Gebauer, HR Managerin).

AmaliTech verfolgt eine Politik der Chancengleichheit. Alle qualifizierten Bewerber:innen werden ohne Rücksicht auf Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Alter oder Behinderung für die Beschäftigung in Erwägung gezogen. Wir schätzen die Individualität unserer Mitarbeiter:innen und sehen Vielfalt als Bereicherung.

Kategorien: Jobs

Referent/in Backoffice m/w/d (Bremen)

epojobs - 7. Februar 2023 - 13:58

Über BORDA

Die Bremer Arbeitsgemeinschaft für Überseeforschung und Entwicklung (BORDA e.V.) setzt sich für benachteiligte Bevölkerungsgruppen ein. Seit mehr als 45 Jahren fördert und stärkt BORDA soziale Strukturen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in überwiegend städtischen Gebieten in Übersee (Asien, Afrika und Lateinamerika) mit Unterstützung des Landes Bremen und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie langjährigen Partnerschaften in Deutschland und im Ausland. Im Zentrum der Arbeit steht der Zugang zu grundlegenden Diensten der kommunalen Daseinsvorsorge im Bereich der dezentralen Abwasser- und Abfallwirtschaft sowie regenerativen Energie. Dies erfolgt durch Entwicklung der notwendigen Strukturen vor Ort sowie die Unterstützung von lokalen Partnern bei der partizipativen Planung, der Implementierung und dem Betrieb entsprechender Infrastruktursysteme.

Für unsere Geschäftsstelle in Bremen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen

Referenten im Backoffice (m/w/d) in Teilzeit (32h) zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Das Backoffice (BO) ist ein Teilbereich innerhalb der Abteilung Regionale Koordination in der Geschäftsstelle in Bremen. Der Referent (m/w/d) Backoffice übernimmt und unterstützt alle administrativen Prozesse und Ausarbeitungen für die jeweiligen Regionalreferenten. Der Referent Backoffice befasst sich mit der Verwaltung von Informationen und der Unterstützung von internen Abläufen sowie der Sicherstellung einer professionellen und geberkonformen Umsetzung.

Ihre Aufgaben:
• Unterstützen und sicherstellen, dass Förderrichtlinien, Anforderungen und Abläufe für Projekte/Programme eingehalten werden
• Erarbeiten von Templates und (Schulungs-)Materialien zur Wissensförderung und Einhaltung ordnungs- und zuwendungskonformer Mittelverwendung
• Durchführen von übergeordneten wiederkehrenden administrativen Controlling- und Monitoringaufgaben u.a. Due Dilligence Prüfungen, Prüfen von Belegen, Projektunterlagen, Berichten inkl. der Sicherstellung der Dokumentation und Ablage
• Unterstützung bei innerhalb von Audits/Prüfungen anfallenden administrativen Aufgaben sowie Nachbereitung und Aufarbeitung für anschließenden Wissenstransfer
• Mitwirken bei der Antragsentwicklung neuer Projekte in Zusammenarbeit mit dem Team Regionalreferenten
• Sicherstellen einer kohärenten und vollständigen Projektdokumentation
• Ausarbeiten von Lösungsansätzen/Prozessen sowie Entscheidungsvorlagen für administrative und förderrichtlinien relevante Fragestellungen
• Ansprechpartner/in für Fragen zu Förder- und Geberrichtlinien
• Regelmäßiges Reporting gegenüber der Geschäftsführung
• Aufarbeitung und Entwicklung eines Organisations-Handbuchs sowie die fortführende Aktualisierung und Erweiterung
• Bedarfsorientierte Unterstützung bei sonstigen Tätigkeiten, die in der Geschäftsstelle in Bremen anfallen

Ihr Profil:
Erfolgreich abgeschlossenes Studium der BWL/VWL, (Interkulturelles-) Management, Verwaltungswissenschaften. o.ä., oder vergleichbare Qualifikation durch eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. nachweisbare Berufserfahrung in einem relevanten Tätigkeitsbereich.
• Berufserfahrung mit Bezug zu den beschriebenen Aufgaben
• Erfahrung in der Sachbearbeitung oder Finanz-/Projektmanagement von Projekten nationaler und internationaler Geldgeber und deren Förderrichtlinien
• Kenntnisse des Vergaberechts sowie Zuwendungsrechts, BHO, ANBest-P sind wünschenswert
• Sehr gute Deutsch-, und Englischkenntnisse, weitere Sprachen (Französisch oder Spanisch) von Vorteil
• Erfahrung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, vorzugsweise im Ausland von Vorteil
• Erfahrung mit Finanz-/Budgetmonitoring und Controlling von Vorteil
• Sicherer Umgang mit den gängigen MS-Office-Anwendungen
• Analytisches Denkvermögen, Fähigkeit, komplexe Themen und Inhalte schnell zu erfassen sowie eigenständig Lösungsansätze zu erarbeiten
• Hohe Flexibilität und Arbeitsbereitschaft, Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen
• Selbstständiges, eigenverantwortliches und lösungsorientiertes Arbeiten (“Hands-on-Mentalität”)
• Fähigkeit und Freude, innerhalb eines schnellen Arbeitsumfeldes zu arbeiten
• Hohes Maß an interkultureller und sozialer Kompetenz
• Kommunikationsfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit

Das bieten wir Ihnen:
• eine verantwortungsvolle, sehr vielseitige und ausgesprochen anspruchsvolle Tätigkeit mit einem großen Maß an Gestaltungsmöglichkeiten
• Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf durch Angebote wie mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit auf zwei Wochen unbezahlten Urlaub im Jahr, zusätzlich zu den 30 Tagen Jahresurlaub (anteilig für eine Teilzeitstelle)
• Eine Vergütung in Anlehnung an TVöD Bund
• Ein junges denkendes, motiviertes und engagiertes Team
• Flache Hierarchien und die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen
• Kurze Kommunikationswege und ein sehr gutes Betriebsklima.
• Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer international ausgerichteten Organisation
• Die Möglichkeit auf Weiterbildung

Sind Sie interessiert? Dann senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse und Gehaltsvorstellung) bitte mit dem Verweis * Referent*in Backoffice + Nachname” per E-Mail an jobs@borda.org

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit der Referenznummer * Referent*in Backoffice + Nachname” in der Betreffzeile der E-Mail berücksichtigt werden können.
Das Arbeitsverhältnis ist unbefristet.
Bewerbungsschluss ist der 20.02.2023.
Für inhaltliche Rückfragen zur Ausschreibung können Sie gern eine E-Mail an jobs@borda.org schreiben.
Von Nachfragen zum laufenden Bewerbungsprozess bitten wir abzusehen.

Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

BORDA e.V.
Am Deich 45
28199 Bremen

Kategorien: Jobs

Literacy Teacher Trainer (m/f/d) (Zambia)

epojobs - 7. Februar 2023 - 13:31

Country, Place: Zambia, Ndola

Partner Organisation: Association Pope John 23rd (www.zambia.apg23.org)

Duration: 2 – 3 years

Start of assignment: by agreement

 

Zambia belongs to the group of the poorest countries in the world. Therefore, a majority of the population lives in tough situations without sufficient access to health care, education, social welfare and protection of their rights. 66.2% of the population is below the age of 25 years, education is therefore a key factor for development and breaking the cycle of poverty. Many families in Zambia cannot afford to send their children to school. Our partner organisation Association Pope John 23rd (APJ23) runs 6 community schools in marginalized compounds. They aim to improve literacy and ICT knowledge to give the children and youth better prospects in a digitalised world.

 

Your activities / tasks

As a Comundo co-worker, you will contribute to the improvement of the quality of education within the framework of the Zambia country program. You will primarily support the teachers of APJ23 to build up their skills in the field of education with a focus on:

  • Providing training and coaching in literacy and ICT
  • Training on how to create teaching materials and development of manuals
  • Supporting networking and the recognition on national level
  • Supporting APJ23 with technical advice

 

Your profile

  • Degree in Education
  • Experience in literacy teaching, preferable in English
  • High affinity to ICT
  • Experience in teacher or adult training
  • Self-motivated and independent
  • Experience in working in a different cultural setting is a plus 
  • Very good English knowledge

 

General requirements

  • Completed vocational or tertiary education
  • At least 2 years of professional experience
  • Resident in Switzerland or Germany
  • Very good knowledge of the national language of the country of assignment
  • Intercultural competencies and the ability to act in diverse contexts
  • Good physical and mental health
  • Basic knowledge in project management, institutional development and adult education welcome
  • Ability to work independently and in a team
  • High social skills and intercultural sensitivity
  • You are motivated to live a simple lifestyle 
  • You are prepared to contribute to public relations and fundraising

 

Bewerben Sie sich hier!

Kategorien: Jobs

Berater*in „Unterstützung des Strukturwandels in den ukrainischen Kohleregionen“ (Eschborn, Kiew)

epojobs - 7. Februar 2023 - 13:00

Berater*in „Unterstützung des Strukturwandels in den ukrainischen Kohleregionen“

JOB-ID: J000065822

Bewerber mit Berufserfg. - Befristet

Tätigkeitsbereich

Das Vorhaben „Unterstützung des Strukturwandels in den ukrainischen Kohleregionen“ unterstützt die Ukraine dabei, den mit dem Kohleausstieg verbundenen Strukturwandel nach den Konzepten von Just Transition und Green Recovery gestalten zu können. Das Vorhaben agiert im Rahmen von fünf Komponenten: (1) Förderung des politischen Dialoges; (2) Beratung des strategischen und rechtlichen Rahmens zum Strukturwandel in Kohleregionen; (3) Umsetzung von konkreten Pilotprojekten und die Stärkung lokaler Einrichtungen und Zivilgesellschaft; (4) Aufbau einer Fazilität zur Finanzierung des Strukturwandels; sowie (5) Kommunikation zur Förderung der Akzeptanz der Maßnahmen. Die Aktivitäten des Vorhabens werden mit notwendigen Anpassungen unter den gegenwärtig Kriegsbedingungen fortgesetzt. Ein zusätzlicher Schwerpunkt des Vorhabens liegt seit Kriegsbeginn auf der Bereitstellung technischer Güter zum Wiederaufbau und zur Modernisierung der Energieinfrastruktur. Die unten genannten Tätigkeiten werden zunächst aus Eschborn wahrgenommen.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung der Programm- und Teamleitungen bei der programminternen Koordination, Kommunikation und Berichterstattung
  • Fachliche, inhaltliche und organisatorische Mitarbeit in den Komponenten (3) und (4) des Programms
  • Vorbereitung von Sachständen und Strategiedokumenten für den Auftraggeber
  • Unterstützung der Vergabe und Steuerung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen durch internationale Dienstleister zur Durchführung der Projektaktivitäten
  • Organisation von Kapazitätsentwicklungsmaßnahmen und Multistakeholder-Dialogen im Bereich Strukturwandel
  • Beratung der Auftraggeber und Kooperationspartner zur Umsetzung des Vorhabens
  • Wissensmanagement und Austausch mit weiteren themenverwandten Vorhaben der GIZ; Zusammenarbeit mit weiteren Projekten des Energie- und Klima-Clusters in der Ukraine

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Politik-, Wirtschafts-, oder Sozialwissenschaften oder vergleichbare akademische Qualifikation
  • Mehrjährige relevante Berufserfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit in den Fachbereichen Energiepolitik, Finanzsystementwicklung oder lokale und regionale Wirtschaftsförderung; Berufserfahrung in Entwicklungs- oder Schwellenländern ist von Vorteil
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit deutschen Ministerien und internationalen Finanzinstitutionen sowie in der Politikberatung
  • Erfahrung mit Entwicklung und Aufbau von Finanzierungsfazilitäten 
  • Kenntnisse der wichtigsten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der Energie- und Klimapolitik in Deutschland und der Ukraine sowie deren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Hohe Kommunikations-, Beratungs- und interkulturelle Kompetenz sowie diplomatisches Geschick und sicheres Auftreten
  • Fähigkeit, die Interessen verschiedener Akteure einzuschätzen, zu bündeln und Netzwerke zwischen diesen zu etablieren
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse; Grundkenntnisse in Ukrainisch oder Russisch sind von Vorteil

Zusatzinformationen

Ein besseres Leben für alle und sinnstiftende Aufgaben für unsere Mitarbeiter*innen – das ist unser Erfolgsmodell. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Unternehmen der Bundesregierung bei der weltweiten Umsetzung entwicklungspolitischer Ziele. Gemeinsam mit Partnerorganisationen in 120 Ländern engagieren wir uns in unterschiedlichsten Projekten. Wenn Sie etwas in der Welt bewegen und sich selbst dabei entwickeln möchten, sind Sie bei uns richtig.

Der Arbeitsplatz ist für eine Besetzung in Vollzeit oder durch Teilzeitkräfte geeignet.

Die Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen wird vorausgesetzt.

Der Tätigkeitsbereich der Stelle bezieht sich auf die Ukraine. Die Tätigkeiten werden derzeit von Eschborn ausgeübt. Je nach Sicherheitslage und Vorgabe der GIZ ist es perspektivisch möglich, dass der Standort von Eschborn zurück nach Kiew verlegt wird.

Zur Erfüllung der Unternehmensziele ist die Bereitschaft der Mitarbeitenden für Einsätze an allen Standorten der GIZ im In- und Ausland von hohem Unternehmensinteresse.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Bewerbungen grundsätzlich nur über unser E-Recruiting-System annehmen und bearbeiten können. Nach Bestätigung der erfolgreich erstellten Bewerbung bitten wir Sie, Ihren Spam / Junk Ordner regelmäßig zu überprüfen, da E-Mails unseres eRecruiting-Systems von manchen Providern als Spam eingestuft werden.


Anmeldung: https://jobs.giz.de/index.php?ac=apply&q=d1274902c14604445f963a6dafef2f50b3b9abc0

Weitere Informationen finden Sie hier: https://jobs.giz.de/index.php?ac=jobad&id=65822

Kategorien: Jobs

Geschäftsführer*in (w/m/d) mit Stellenanteil für Bildungsarbeit / Region Nord (Berlin)

epojobs - 7. Februar 2023 - 12:43

 

Die internationale Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit engagiert sich seit 1975 für weltweite Gerechtigkeit. Sie bietet eine sozial wirksame Geldanlage und stellt Finanzierungen und Beratung für Partnerorganisationen im Inklusiven Finanzwesen / Mikrofinanz, in der Landwirtschaft und im Fairen Handel sowie im Bereich Erneuerbare Energien vor allem im Globalen Süden bereit.

Der gemeinnützige Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V. unterstützt diese Arbeit durch entwicklungspolitische Bildungs- und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und betreut derzeit noch treuhänderisch Oikocredit-Geldanlagen von Mitgliedern. Neben der Geschäftsstelle in Berlin gibt es eine Regionalstelle in Leipzig.


Wir suchen zum 01.05.2023 für unsere Geschäftsstelle in Berlin unbefristet eine/n

Geschäftsführer*in (w/m/d) mit Stellenanteil für Bildungsarbeit / Region Nord

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden.


Sie haben Freude daran, die Geschicke eines Vereins mitzugestalten, Kontakte herzustellen und zu pflegen sowie innovative Konzepte zu entwickeln und umzusetzen? Sie denken vernetzt, sind initiativ, arbeiten gern selbstständig wie auch im Team? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!


Ihre Aufgaben umfassen einerseits

  • die Geschäftsführung des Förderkreises in Abstimmung mit dem Vorstand; dazu zählt u. a. die Buchführung/Finanzplanung des Vereins sowie die Führung der anderen hauptamtlichen Mitarbeitenden des Vereins
  • die aktive Mitwirkung und Vertretung des Förderkreises im Verbund der sieben deutschen Förderkreise und gegenüber Oikocredit International.

Andererseits gestalten Sie die Bildungs- und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit in der nördlichen Hälfte des Förderkreises (Berlin, Brandenburg, Teile Sachsen-Anhalts). Dazu arbeiten Sie insbesondere

  • an der weiteren Profilierung der entwicklungspolitischen Bildungs- und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit des Förderkreises in enger Kooperation mit der Regionalstelle in Leipzig und dem Vorstand sowie mit Oikocredit in Deutschland und international
  • an der Steigerung des Bekanntheitsgrades von Oikocredit in der Region
  • an attraktiven Angeboten und Formaten für bestehende und neu zu gewinnende Mitglieder.

Erwartet werden

  • wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einem einschlägigen Fach oder vergleichbare Qualifikation
  • möglichst mehrjährige Berufserfahrung
  • teamorientierte Führungsqualitäten und soziale Kompetenz
  • Kenntnisse zu ethischer Geldanlage
  • gute kommunikative Fähigkeiten und Erfahrungen in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, speziell zu Themen der Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit
  • versierter Umgang mit PC, Internet und Sozialen Medien
  • fließende Deutsch- und Englisch-Kenntnisse.


Wir bieten ein vielseitiges Aufgabenfeld bei familienfreundlichen Arbeitsbedingungen in einem engagierten Team und lebendigen genossenschaftlichen Umfeld samt internationaler Vernetzung. Die Vergütung orientiert sich am TV-EKBO, Entgeltgruppe 14.


Bewerbungen bitte bis zum 05.03.2023 (Posteingang) möglichst per E-Mail an:
E-Mail: mlangner@oikocredit.de – Tel. 03491 / 5058820 – www.ostdeutsch.oikocredit.de
Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V., z. Hd. Dr. Marcel Langner, Kissingenstr. 33, 13189 Berlin

Kategorien: Jobs

Teacher Inclusive Education (m/f/d) (Namibia)

epojobs - 7. Februar 2023 - 12:23

Country, Place: Namibia, Nkurenkuru

Partner Organisation: Directorate of Education, Arts and Culture (DoEAC) Kavango- West

Duration: 2 – 3 years

 

Start of assignment: upon agreement

 

The Namibian “Ministry of Education, Arts and Culture” (MoEAC) is a longstanding partner organisation of Comundo in Namibia. It is committed to deliver an equitable, quality and inclusive education for all children and adolescents. With its Directorates of Education Arts and Culture (DoEAC), it is represented in all 14 regions of the country. Especially in the north of Namibia, schools need more specific knowledge and facilities to provide adequate education for all. That is why, the Directorate of Education Arts and Culture in the Kavango-West region aims to improve the inclusive education as it is set in the Sector Policy on Inclusive Education of Namibia.

 

Your activities / tasks

As a co-worker of Comundo you contribute to the country programme of Comundo in Namibia, which supports the MoEAC and its DoEAC in the implementation of the Inclusive Education Policy. Therefore, you advice and support the regional DoEAC to build the knowledge of teachers and principals for the needs of children with disabilities and learning difficulties. You provide training in the management of heterogeneity in the classroom with a focus on differentiation methods and learner-centered activities.

  • Capacitate teachers, advisory teachers, officers, inspectors, principals on inclusive education practices
  • Support in setting up tutoring groups for learning support
  • Support and organize the realisation of visual, hearing and other medical screenings
  • Design continuous professional development programmes on inclusive education
  • Co-create a mechanism for monitoring the implementation of inclusive education practices and thus the Inclusive Education Policy
  • Support Basic-Pre-Vocational Subjects and Training in schools

 

Your profile

  • Knowledge and experience in inclusive education (degree or working experience)
  • Experience in classroom management
  • Training of trainers’ skills or experience in adult education
  • Having a good command of written and spoken English
  • Monitoring and evaluation knowhow
  • Experience in leadership
  • High ability to adapt to new situations

 

General requirements

  • Completed vocational or tertiary education
  • At least 2 years of professional experience
  • Resident in Switzerland or Germany
  • Very good knowledge of the national language of the country of assignment
  • Intercultural competencies and the ability to act in diverse contexts
  • Good physical and mental health
  • Basic knowledge in project management, institutional development and adult education welcome
  • Ability to work independently and in a team
  • High social skills and intercultural sensitivity
  • You are motivated to live a simple lifestyle
  • You are prepared to contribute to public relations and fundraising

 

Bewerben Sie sich hier!

Kategorien: Jobs

EU-Migrationspolitik: Partnerschaften statt Visahebel

SWP - 7. Februar 2023 - 12:16

In dieser Woche kommen die EU-Staats- und Regierungschefs zu einem außerordentlichen Gipfel in Brüssel zusammen. Ein Anlass sind die wieder steigenden Flüchtlingszahlen über das Mittelmeer und die Balkanstaaten. Zugleich werden die Kapazitäten für die Aufnahme von Flüchtlingen durch den russischen Angriffskrieg weiterhin stark in Anspruch genommen. Aber auch innenpolitische Veränderungen in mehreren EU-Mitgliedsstaaten haben dazu geführt, dass Forderungen nach mehr Abschiebungen von nicht Schutzbedürftigen nun ganz oben auf der Agenda stehen.

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Rückkehrer aus der EU in ihre Heimatländer deutlich gesunken. Als zentrales Problem gilt die fehlende Bereitschaft der Herkunftsländer, ihre Staatsbürgerinnen und -bürger zurückzunehmen. Deshalb hat die EU bereits 2019 den sogenannten Visahebel eingeführt. Danach soll die EU-Kommission regelmäßig die Kooperationsbereitschaft der Herkunftsländer bei der Rückübernahme überprüfen. Ist sie der Auffassung, dass ein Land nicht in ausreichendem Maße kooperiert, kann sie dem Rat der Innenminister vorschlagen, die legale Einreise aus dem betreffenden Land zu erschweren, beispielsweise durch höhere Visumgebühren, Verlängerung der Bearbeitungszeit oder Verkürzung der Gültigkeitsdauer. Die Verschärfungen sollen auch die Eliten des Herkunftslandes zu spüren bekommen.

 

Das Problem mit dem Visahebel

Dieser Ansatz geht auf informelle Praktiken einiger EU-Staaten zurück. So hatte Frankreich 2021 die Visavergabe gegenüber Maghreb-Staaten zeitweise eingeschränkt. Da jedoch Schengen-Visa nach gemeinsamen Kriterien vergeben werden sollen, ist ein solcher Alleingang problematisch. Auf EU-Ebene wurde der Visahebel bislang nur zurückhaltend eingesetzt. Einige Monate vor Frankreichs Maßnahmen hatte die EU-Kommission vorgeschlagen, Visabeschränkungen gegen Bangladesch, Gambia und Irak einzuleiten. Der EU-Innenministerrat beschloss diese dann aber nur für Gambia. Unter anderem wurde die Bearbeitungszeit für Visa auf 45 Tage verdreifacht und die Visumsgebühr auf 120 Euro verdoppelt.

Es ist kein Zufall, dass der Visahebel zunächst nur bei einem kleinen Land wie Gambia angewendet wurde. In anderen Fällen sind die EU und ihre Mitgliedstaaten oft in einer weit schwächeren Verhandlungsposition und auf andere Formen der Zusammenarbeit angewiesen. So musste 2021 der Irak eingebunden werden, um die zynische Politik des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko zu stoppen, der Schutzsuchende – vorrangig Kurden aus dem Nordirak – nach Belarus eingeladen hatte, um sie dann an die EU-Außengrenze zu treiben. Spanien wiederum vollzog kürzlich eine außenpolitische Wende und erkennt nun die umstrittene Herrschaft Marokkos über die Westsahara an, damit weniger irreguläre Zuwanderer auf spanisches Gebiet gelangen. Und Italien zieht alle Register, um die migrations- und energiepolitische Zusammenarbeit mit Libyen auszubauen.

Umfassende Migrationspartnerschaften als Alternative

Meistens sitzt die EU bei der Migrationssteuerung eben nicht am längeren Hebel. Deshalb sollte sie vorrangig an den Interessen der Herkunftsländer ansetzen. Hierzu gehören vor allem Migrationspartnerschaften. Der Vorschlag ist zwar nicht neu. Allerdings fokussieren sich alle dazugehörigen Vorschläge der EU-Kommission seit 2007 auf die Reduzierung irregulärer Wanderung. Entwicklungspolitische Aspekte kommen zu kurz, und die bisherigen Partnerschaften enthalten kaum Angebote zur Förderung geregelter Migration und Mobilität. Ohnehin setzten sich die EU-Staaten nicht wirklich für die Umsetzung der Partnerschaften ein.

Eine gemeinsame europäische Linie, die nicht nur auf Abschottung setzt, bleibt aber sinnvoll und notwendig. So hat die große Fluchtbewegung aus der Ukraine die Mitgliedstaaten zwar in unterschiedlicher Art und ungleichem Umfang betroffen. Sie konnte aber durch die Entscheidung für einen einheitlichen und schnellen Schutzstatus bisher bewältigt werden. Alle Erfahrungen seit 2016 zeigen, dass der nationale Überbietungswettbewerb an Härte nicht weiterführt, denn der Wiederanstieg der Zuwanderung von Schutzsuchenden über das Mittelmeer und dem westlichen Balkan ist primär durch Konflikt- und Notlagen wie in Afghanistan geprägt. In solche Länder kann aus rechtlichen und praktischen Gründen ohnehin nicht zurückgeführt werden. Zudem spüren alle EU-Staaten den Arbeitskräftemangel, der eine andere Einwanderungspolitik verlangt.

Der Europäische Rat wird leider nicht von dieser Einsicht geleitet. Zu erwarten ist, dass die Regierungschefs mehr Rückführungen und die Nutzung von Druckmitteln wie dem Visahebel priorisieren. Dies wird in der Praxis kaum weiterführen. Stattdessen sollten Alternativen vorangetrieben werden, eventuell in kleineren Koalitionen von Mitgliedstaaten. Am Anfang sollte der systematische Austausch mit den Herkunftsländern über ihre Interessen stehen. Dann könnten passende migrationspolitische Instrumente ausgewählt werden, zum Beispiel Ausbildungsprojekte, Hilfen für den Verwaltungs- und Kapazitätsaufbau, eine Rückkehrunterstützung und Reintegrationsmaßnahmen. Vor allem müssen Möglichkeiten für die legale Ausbildungs- und Arbeitsmigration endlich über das Stadium von Pilotprojekten hinausgehen.

Solche Abkommen müssen nicht zwingend EU-Abkommen sein; sie könnten auch bilateral geschlossen werden. Den Rahmen könnte jeweils eine Absichtserklärung bilden, in der Elemente mit bindendem Rechtscharakter aufgeführt werden – etwa ein Rückübernahme-Übereinkommen sowie Abkommen über Praktika und Arbeitsmigration. Möglich wären aber auch zusätzliche und eventuell von einzelnen Ressorts finanzierte Vorhaben wie Grenzsicherung, Reintegrationsprogramme, Kapazitätsaufbau und Ausbildungsprogramme vor Ort. Die Abkommen müssten regelmäßig überprüft werden.

Natürlich können auch solche Migrationspartnerschaften nicht alle Probleme lösen, aber sie verbessern die Zusammenarbeit und tragen zu einer auch menschlich korrekten Rückkehrpolitik bei –  vor allem wenn Reintegrationsprojekte fester Bestandteil sind. Die Erfahrungen der Schweiz mit ihren bisherigen acht Migrationspartnerschaften zeigen, dass solche Ansätze funktionieren können. Und die Chancen für solche zukunftsweisenden Ansätze sind in Deutschland kürzlich deutlich gestiegen. Seit Anfang Februar hat die Bundesregierung einen Sonderbevollmächtigten für Migrationsabkommen – ein Amt, dass es bislang nicht gab.

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virtuelle Info-Veranstaltungen zum Postgraduierten-Programm Am IDOS (ehemals DIE)

epojobs - 7. Februar 2023 - 11:26

Ihr interessiert Euch für das Postgraduierten-Programm am German Institut of Development and Sustainability (IDOS) - ehemals DIE- in Bonn?

Die Bewerbungsphase für den 59. Kurs, der am 01. September beginnt läuft noch bis zum 31. März.

Habt Ihr noch Fragen zum Bewerbungsverfahren, zum Aufbau des Kurses oder den Forschungsreisen?

Wir beantworten Sie Euch gerne in 2 Zoom-Sessions:

1.) am Freitag, den 10. Februar um 17:00-18:30 Uhr

2.) am Donnerstag, den 02. März um 17:00-18:30 Uhr

Schreibt eine Email an postgradprogramm@idos-research.de und meldet Euch an!


Alle Infos zum Programm:

https://www.idos-research.de/ausbildung/postgraduierten-programm

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Bildungsreferent:in (m/w/d) Globales Lernen gesucht!

Globales Lernen in Hamburg - 7. Februar 2023 - 11:09

Die KuKa sucht Verstärkung!

In der KuKa, dem außerschulischen Lernort KulturKapelle in Hamburg Wilhelmsburg, ist die Stelle Bildungsreferent*in (m/w/d) Globales Lernen zum 01.04.23 (befristet bis 31.12.2024 in Teilzeit) ausgeschrieben. Hier gibt es alle Infos zur Stelle:

Ausschreibung: KuKa Bildungsreferenten*in (m/w/d) Globales Lernen

Bewerbungsfrist ist der 28.02.23

Viel Spaß beim Bewerben!

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Kein Staateninsolvenzverfahren ist auch keine Lösung

erlassjahr.de - 7. Februar 2023 - 10:58

In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung darauf geeinigt, sich international für die Schaffung eines Staateninsolvenzverfahrens einzusetzen. Nun zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke: Weitreichende Schritte sind insbesondere aus dem Finanzministerium aktuell (noch) nicht zu erwarten. Das ist enttäuschend! Doch halten die Argumente einer genauen Betrachtung stand? 

Der Vorschlag eines kodifizierten Staateninsolvenzverfahrens auf internationaler Ebene erscheint der Bundesregierung – auch angesichts der veränderten Gläubigerstruktur – derzeit nicht zeitnah realisierbar, heißt es von Seite des Finanzministeriums. Dass es sich bei der Schaffung eines Staateninsolvenzverfahrens um ein dickes Brett handelt, wissen wir nur allzu gut. Auch den aktuell amtierenden Parteien dürfte das bereits vor Regierungsantritt bewusst gewesen sein. Trotzdem haben sie sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, „eine Initiative für ein kodifiziertes Staateninsolvenzverfahren“ zu unterstützen. Dieses selbstgesteckte Ziel nach nicht einmal einem Jahr Amtszeit über Bord zu werfen, darf nicht durch die Komplexität der Sache begründet werden und sollte von den Regierungsfraktionen so nicht akzeptiert werden. 

Fehlende internationale Dynamik?

Als deutsche Bundesregierung, die in internationalen Foren und Verhandlungen ein ernstzunehmendes Gewicht aufweist, auf eine fehlende internationale Dynamik zu verweisen, ist nicht vertretbar. Dies gilt insbesondere, da sich abzeichnet, dass es 2025 und damit im letzten Legislatur-Jahr der amtierenden Bundesregierung vorrausichtlich eine vierte internationale Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung geben wird (Financing for Development, FfD). Dies ist exakt der Ort, an dem weitreichendere Reformen beschlossen werden könnten, etwa ein Staateninsolvenzverfahren unter dem Dach der Vereinten Nationen. Ambitionierte Entscheidungsträger*innen würden daher nicht auf fehlende internationale Dynamik verweisen, sondern darauf hinwirken, dass die Durchführung der FfD-Konferenz bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen diesen Herbst beschlossen und das Schuldenthema prominent auf die Tagesordnung gesetzt wird. Wie viele andere G7-Staaten scheint jedoch auch die Bundesregierung eben aktuell doch (noch) nicht bereit, solche Reformen anzustoßen, die ihre eigene Macht und Einflussmöglichkeiten schmälern könnten. 

Festhalten an Macht und Einflussnahme!

Im Klartext heißt das, dass die Bundesregierung – wie auch in der Antwort angedeutet wird – weiterhin ein Interesse daran hat, Fragen der internationalen Schuldenpolitik allein innerhalb exklusiver Zusammenschlüsse wie der G7 und der G20 sowie innerhalb des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank zu entscheiden, in denen die G7-Staaten über 40 Prozent der Stimmrechte halten. Eine Verlagerung der Kompetenzen auf UN-Institutionen, die auch das eigene Mitspracherecht in zukünftigen Verhandlungen zugunsten eines wirklich gleichberechtigten multilateralen Prozesses schmälern würde, wird von der Bundesregierung aktuell offenbar noch nicht als ernsthafte Option bedacht, um dem selbstgesteckten Ziel im Koalitionsvertrag nahezukommen. Dies wird auch aus der ausweichenden Antwort auf einen Unterpunkt in der Anfrage ersichtlich, in dem die Fraktion Die Linke danach fragt, wie die Bundesregierung die Kolonialschuld Deutschlands bei der Befassung mit der Überschuldungsproblematik berücksichtigt und inwiefern die von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen darauf abzielen, die asymmetrische Verhandlungsposition zwischen Gläubigern und Schuldnerstaaten im Sinne letzterer zu reformieren. 

Kleinschrittige Reformen und Reförmchen

Insbesondere aufgrund der Schwierigkeit, völkerrechtlich bindende Abkommen zu verabschieden, ist es jedoch auch wichtig, auf niedrigerer Ebene nach Ansatzpunkten zu suchen, die Schuldenrestrukturierungen effizienter und vor allem im Sinne der Bevölkerung des Schuldnerlandes fairer gestalten können. Einige solcher Ansatzpunkte haben wir beispielsweise hier zusammengefasst. Werfen wir daher einen Blick darauf, welche kleinschrittigeren Reformen die Bundesregierung gedenkt anzugehen – und welche nicht: 

  1. Die Bundesregierung betont, dass sie bei kritisch verschuldeten Staaten dafür wirbt, einen Antrag auf Umschuldungsverhandlungen im Rahmen des Common Frameworks zu stellen. Besser als nur zu werben, wäre es aber, das Rahmenwerk attraktiver zu gestalten – Schuldnerländer haben schließlich guten Grund dazu, sich vom Rahmenwerk nicht allzu viel zu versprechen. Bisher haben nur vier Staaten einen Antrag gestellt und die Verhandlungen gehen nur schleppend voran. Echte Erlasse wurden bisher in keinem einzigen Fall zugestanden.
  2. Die Bundesregierung betont, dass alle G20-Staaten grundsätzlich offen dafür seien, Schuldnerländern während der Verhandlungen eine vorübergehende Aussetzung des Schuldendienstes zu gewähren. Das Schuldnerland müsse dies aber beantragen und das sei bisher in keinem Fall geschehen. Na, dann kann man da wohl wirklich nichts machen, oder? Wer genau hinschaut ist schlauer: So betont die Bundesregierung, dass Schuldnerländer einen Antrag auf Zahlungsaussetzung stellen dürfen, diesem im Einzelfall aber von den G20-Staaten im Konsens zugestimmt werden muss. Anders formuliert: Automatisch wollen sie Schuldnerstaaten ein Moratorium nicht gewähren. Wenn ein Moratorium im Einzelfall jedoch nur dann gewährt wird, wenn alle zustimmen, ist damit nichts gewonnen. Schließlich ist es eine Banalität, dass jeder das Recht hat, alles Mögliche zu beantragen, und dass ein Antrag Erfolg hat, wenn ihm zugestimmt wird. Wie wahrscheinlich eine solche konsensuale Zustimmung ist, bleibt für Schuldnerstaaten indes ungewiss. Zudem schweigt die Bundesregierung dazu, ob sie Schuldnerstaaten auch im Falle einer vorübergehenden Zahlungseinstellung gegenüber privaten Gläubigern unterstützen würde. Das es genau darauf ankommt, haben wir hier erklärt. 
  3. Die Bundesregierung setzt sich nach eigenen Angaben dafür ein, sich innerhalb der G20 auf Leitlinien für den Ablauf von Umschuldungsverhandlungen zu verständigen und in diesem Sinne auch klare Fristen zu vereinbaren, in welchem Zeitraum sich ein Gläubigerkomitee gebildet und Finanzierungszusagen getätigt werden sollen. Wenngleich es sich dabei eher um ein Reförmchen handelt, dessen positiver Effekt begrenzt sein dürfte – insbesondere wenn unklar bleibt, was passiert, wenn die selbstgesteckten Fristen verstreichen – wäre die Verabschiedung solcher Leitlinien zu begrüßen. Innerhalb der G20 sei diesbezüglich aber kein Konsens zu erreichen, so das Finanzministerium – gemeint sein dürfte China. 
  4. Die Bundesregierung sei bereit, das Common Framework für mehr Länder zu öffnen. Aktuell haben nur die einkommensschwächsten Staaten die Möglichkeit unter dem Umschuldungsrahmenwerk der G20 zu verhandeln. Orientiert wird sich dabei an den Einkommenskriterien der Weltbank.  Damit möchte die Bundesregierung signalisieren, dass sie den Verbesserungsvorschlägen von Weltbank und IWF offen gegenübersteht. In ihrer Antwort begrenzt das Bundesfinanzministerium die Ausweitung jedoch auf Länder mit unterem mittlerem Einkommen – und ignoriert damit nonchalant, dass IWF und Weltbank fordern, das Common Framework für alle Länder mit Überschuldungsproblemen zu öffnen, also auch für Länder mit hohem mittlerem Einkommen (wie beispielsweise Jordanien, Libanon oder Surinam) und Hocheinkommensländer (wie beispielsweise Chile, Barbados oder Antigua und Barbuda). Auch die Zivilgesellschaft fordert diese Ausweitung. Schon heute sind 36 der 55 Länder mit mittlerem unterem Einkommen antragsberechtigt. Besonders vorwärtsgewandt ist die Aussage des Bundesfinanzministeriums an dieser Stelle also nicht. Letztlich sei aber auch bezüglich der Frage der Ausweitung innerhalb der G20 – insbesondere mit China – kein Konsens zu erzielen. 
  5. Die Bundesregierung wie auch die übrigen G7-Staaten lehnt die Beteiligung multilateraler Entwicklungsbanken an Umschuldungen weiterhin ab. China hingegen fordert die Beteiligung multilateraler Gläubiger vehement. Angesichts des relevanten Anteils der Forderungen multilateraler Institutionen ist das nachvollziehbar: Multilaterale Gläubiger wie IWF und Weltbank sind in mehr als der Hälfte der kritisch verschuldeten Staaten die wichtigste Gläubigergruppe. Das Bundesfinanzministerium begründet seine Haltung unter anderem damit, dass insbesondere hochverschuldete arme Länder von multilateralen Entwicklungsbanken „hoch-konzessionäre“ Kredite erhalten, die die Schuldentragfähigkeit nicht oder entsprechend wenig belasten würden. Eine Auswertung der Angaben der Weltbank zeigt jedoch, dass in mehr als der Hälfte der sehr kritisch verschuldeten Länder weniger als 50 Prozent der multilateralen Kredite zu konzessionären, geschweige denn zu „hoch-konzessionären“ Bedingungen vergeben wurden. Multilaterale Entwicklungsbanken mit diesem Argument pauschal aus jeglichen Umschuldungsverhandlungen raushalten zu wollen, erscheint also nicht belastbar. Immerhin betont das Bundesfinanzministerium, dass man Einzelfalllösungen für Länder finden wolle, wo der Anteil multilateraler Forderungen besonders hoch sei. Das ist tatsächlich mal ein neuer, begrüßenswerter Ton aus der Bundesregierung. 
  6. Die Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit, weitere Schritte zu gehen, um die gleichwertige Beteiligung privater Gläubiger an Schuldenerlassen sicherzustellen. Diesbezüglich behauptet das Bundesfinanzministerium, dass die vergleichbare Beteiligung privater Gläubiger in der Vergangenheit grundsätzlich gut funktioniert habe. Empirische Studien sowohl von akademischer Seite als auch von der Weltbank deuten, wie das Bundesfinanzministerium weiß, auf das Gegenteil hin. Die Bundesregierung verweist diesbezüglich aber auf die sehr flexibel auslegbare Definition der „Gleichbehandlung“ des Pariser Clubs, die von der Weltbank – aus unserer Sicht zurecht – kritisiert wird. Zudem verweist sie auf eine interne Überprüfung der Gleichbehandlung entlang dieser Kriterien, die erstens nicht öffentlich ist und zweitens auch nicht von unabhängiger Seite überprüft werden kann, da die Umschuldungsvereinbarungen des Pariser Clubs nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Das bedeutet also, dass die Bundesregierung uns auffordert, ihr blind zu vertrauen, dass es keinen Handlungsbedarf gebe, obwohl alle öffentlich zugänglichen empirischen Studien auf das Gegenteil hindeuten. Für ein Land, das sowohl China als auch Schuldnerstaaten wiederholt vorwirft, nicht transparent genug zu agieren, ist das eine mutige Position. 
  7. Die Bundesregierung sieht primär Schuldnerstaaten in der Verantwortung, die gleichwertige Beteiligung privater Gläubiger sicherzustellen. Abgesehen davon, dass das Bundesfinanzministerium es so darstellt, als habe die Gleichbehandlung privater Gläubiger in der Vergangenheit gut funktioniert, hänge ihr erfolgreicher Einbezug letztlich von den Verhandlungen des Schuldnerstaates ab. Damit zieht sich die Bundesregierung auf die bequeme Position des Pariser Clubs zurück, der Schuldnerstaaten in Umschuldungsverhandlungen standardmäßig dazu auffordert, eine gleichwertige Beteiligung privater Gläubiger sicherzustellen, ihnen aber nicht die Mittel an die Hand gibt, diese auch gegen unkooperative private Gläubiger durchzusetzen. Das erfolgreichste Druckmittel, das Schuldnerstaaten haben, um private Gläubiger zur Beteiligung an Schuldenerlassen zu bewegen, ist es, Zahlungen (vorübergehend) einzustellen. Wenn Schuldnerstaaten von dieser Option Gebrauch machen, müssen sie aktuell aber damit rechnen, von ihren privaten Gläubigern in Staaten des Globalen Nordens verklagt zu werden. Die Staaten des Globalen Nordens unterstützen private Gläubiger also qua judikativer Gewalt, ihre Forderung im vollen Umfang einzutreiben, und lehnen sich gleichzeitig mit dem Verweis zurück, dass der Einbezug privater Gläubiger im Verantwortungsbereich der Schuldnerstaaten liege. Das ist inakzeptabel. 
  8. Das Bundesfinanzministerium sieht kaum Nutzen in einem deutschen Anti-Holdout-Gesetz. Nationale Gesetze, die die Klage- und Vollstreckungsmöglichkeiten privater Gläubiger gegenüber Schuldnerstaaten einschränken, wären ein wichtiger Beitrag, um Schuldnerstaaten in ihren Verhandlungen mit privaten Gläubigern effektiv zu unterstützen und die Gleichbehandlung privater Gläubiger an Schuldenerlassen sicherzustellen. Da der Großteil der ausstehenden Anleiheforderungen jedoch unter angelsächsischem Recht begeben wurde, schlussfolgert das Bundesfinanzministerium, dass ein solches Gesetz in Deutschland nicht zweckdienlich sei. Diese Überlegung ist jedoch verkürzt und verkennt den Unterschied zwischen schuldrechtlich- und vollstreckungsrechtlich konzipierten Gesetzen. Zu diesem Zweck empfehlen wir dem Bundesfinanzministerium in unseren Podcast „Schuldenschnitt“ reinzuhören. Glücklicherweise ist die Ampel-Regierung nicht immer in allen Punkten einer Meinung: Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat bereits eine Studie in Auftrag gegeben, die mögliche Ansatzpunkte der Bundesregierung überprüfen soll (darunter Anti-Holdout-Gesetze), die den Einbezug privater Gläubiger an Schuldenerlassen unterstützen. Bleibt zu hoffen, dass die Ergebnisse die vorschnelle Meinung im Bundesfinanzministerium revidieren können. 

Keine Handlungsmöglichkeiten für die Bundesregierung aufgrund Chinas Blockade?

Die Antwort der Bundesregierung liest sich in Kurzfassung wie folgt: Es ist alles wahnsinnig kompliziert. Deutschland sei ja bereit, aber international gebe es insbesondere aufgrund der blockierenden Haltung Chinas wenig Konsens und das Problem der Privatgläubigerbeteiligung werde ohnehin überschätzt. 

Kann die Bundesregierung also schlichtweg nichts tun, da China sich quer stellt? Nein! Selbstverständlich ist die Weigerung Chinas in einigen der oben genannten Punkten nicht akzeptabel. Doch wer wirklich an der Sache interessiert ist, sollte auf die Reformschritte schauen, die im eigenen Verantwortungsbereich liegen – nicht zuletzt, da dadurch auch ein Kompromiss Chinas an anderer Stelle wahrscheinlicher wird. Diese Verantwortlichkeiten – namentlich die Beteiligung privater Gläubiger sicherzustellen und multilaterale Forderungen in Umschuldungsverhandlungen einzubeziehen – erkennt die Bundesregierung jedoch (aktuell noch) nicht an. 

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Verwaltungskraft (m/w/d) - Erneuerbare Energien - in Teilzeit (Berlin) - Renewables Academy (RENAC) AG

greenjobs - 7. Februar 2023 - 10:42
Die Renewables Academy AG (RENAC) und die RENAC energy & climate gGmbH sind zwei international ausgerichteter Bildungsanbieter spezialisiert auf Erneuerbare Energie-Technologien und Energieeffizienz.Die RENAC bietet online- und Präsenztrainings im In- und Ausland an, baut lokale Trainingsstrukturen auf, setzt in Kooperation mit Universitäten Studiengänge um und organisiert zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Exportinitiative Energie. Seit 2008 hat die RENAC AG [...]
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Twin Transformation in der Praxis: MBA-Abschlussworkshop bei Lufthansa Industry Solutions

Sustainability Management - 7. Februar 2023 - 9:54

Noch im Jahr 2023 gehört sie zu einer der größten Herausforderungen für Unternehmen: die Digitalisierung. Die Lufthansa Industry Solutions GmbH ist als IT-Dienstleistungsunternehmen für verschiedene Branchen tätig und bietet die effiziente und nachhaltige Digitalisierung von Geschäftsprozessen an. 16 Studierende des MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg arbeiteten eine Woche mit dem Unternehmen in Norderstedt zusammen. Im Rahmen des Abschlussworkshops konzipierten sie neue und innovative Nachhaltigkeitslösungen. Die MBA-Studierenden arbeiteten im Abschlussworkshop mit Lufthansa Industry Solutions an Nachhaltigkeitskonzepten sowie strategischen Handlungsempfehlungen. Am Ende präsentierten sie ihre Ergebnisse einer Jury aus Unternehmensvertreter*innen und Expert*innen: Aus dem Unternehmen Lufthansa Industry Solutions waren Vice President, BU Software Services Meike von Glahn, Initiative Lead Greening of IT & Business Manager Christian Ahlbrand und Head of Airline IT Sustainability Tobias Kujac anwesend sowie der stellvertretende Vorsitzende des B.A.U.M. e.V. Martin Oldeland. Workshoppartner Lufthansa Industry Solutions: Digitale Lösungen als Geschäftsmodell Seit 2015 arbeitet Lufthansa Industry Solutions als Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik AG unter der Leitung von Jörn Messner in Norderstedt. Das Unternehmen versteht sich als IT-Dienstleister und unterstützt andere Unternehmen bei der …

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