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From our doctoral candidates: Small and Medium Enterprises (SMEs) Finance

DIE Blog - 27. August 2020 - 12:37

Christoph Sommer, ©DIE

How should financial systems be designed to allow small and medium-sized enterprises (SMEs) to access external finance?  Christoph Sommer, researcher at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) investigates this in his dissertation. SMEs play a crucial role in low- and middle-income countries as they account for most firms and more than half of the formal jobs (even significantly more when considering informal jobs as well). Furthermore, SMEs foster inclusive development and thus contribute to reduce poverty and income inequality. Yet, SMEs face particular challenges in accessing finance as they often cannot meet the requirements of the standard credit assessment such as securities (certified ownership of land and buildings), audited financial statements, credit histories and the like.

Development and trends like a growing microfinance sector or increasing digitalisation change the landscape of actors and instruments in the financial system. It is pivotal to understand the consequences of these changes for SMEs and to shape them in a positive manner. In the first part of his dissertation, Christoph Sommer explores the interactions between microfinance and the SME financing activities of conventional financial institutions. The purpose of his research is to examine how microfinance can be reconciled with functioning SME finance in the conventional financial system. In his second paper, he studies the importance of longer-term finance (‘patient capital’) for SMEs since the share of short-term finance further increases because of the promotion of digital finance – potentially with unintended negative consequences for SMEs.

The findings of his dissertation can support decision-makers in designing respective policies that improve SMEs’ access to finance and thus foster inclusive economic development.

Christoph Sommer works in the research project Social Cohesion in Africa at the German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) and writes his dissertation at the Heidelberg University. He studied Economics at the University of Tübingen, University of Botswana and Yale University.

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Doktorand*innen berichten Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen

DIE Blog - 27. August 2020 - 12:34

Christoph Sommer, ©DIE

Wie sollten Finanzsysteme ausgestaltet sein, um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen guten Zugang zu externer Finanzierung zu ermöglichen? Dieser Frage geht Christoph Sommer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in seiner Doktorarbeit nach. KMU kommen in Niedrig- und Mitteleinkommensländern eine besondere Rolle zu, da sie einen Großteil der Unternehmen ausmachen und für mehr als die Hälfte der formellen Jobs verantwortlich sind (deutlich mehr sogar, wenn man informelle Jobs berücksichtigt). Zudem tragen KMU dazu bei, wirtschaftliche Entwicklung inklusiver zu gestalten und dadurch Armut und Einkommensungleichheiten zu verringern. Gleichzeitig aber stehen KMU vor besonderen Herausforderungen, externe Finanzierung zu bekommen, da sie häufig die üblichen Bedingungen für eine Kreditprüfung wie Sicherheiten (verbriefter Grundstück- und Immobilienbesitz), geprüfte Jahresabschlüsse, Kredithistorien und ähnliches nicht erfüllen.

Entwicklungen und Trends wie zum Beispiel ein wachsender Mikrofinanzsektor oder die zunehmende Digitalisierung im Finanzbereich verändern die Akteure und Instrumente im Finanzsystem. Es gilt, die Folgen dieser Veränderungen für KMU zu verstehen und durch entsprechende Politikinterventionen positiv zu gestalten. Im ersten Teil seiner Doktorarbeit betrachtet Christoph Sommer die Wechselwirkungen zwischen dem Mikrofinanzsektor und der KMU-Finanzierung von konventionellen Finanzinstitutionen. Ziel der Forschung ist es, zu beleuchten, wie ein starker Mikrofinanzsektor mit funktionierender KMU-Finanzierung durch konventionellen Finanzsystem vereinbart werden kann. In seinem zweiten Papier untersucht er die Bedeutung von längerfristiger Finanzierung („geduldigem Kapital“) für KMU, da durch die Förderung von „digital finance“ der Anteil an kurzfristiger Finanzierung weiter zunimmt – möglicherweise mit unbeabsichtigten negativen Folgen für KMU.

Mit den Erkenntnissen aus seiner Doktorarbeit können Entscheidungsträger unterstützt werden, entsprechende Politiken auszugestalten, die KMU-Finanzierung und damit den inklusiven wirtschaftlichen Fortschritt fördern.

Christoph Sommer arbeitet im Forschungsprojekt Soziale Kohäsion in Afrika am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und schreibt seine Dissertation an der Universität Heidelberg. Er hat VWL an der Universität Tübingen, University of Botswana und der Yale University studiert.

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„Wir wollen, dass weibliche Stimmen auch aus der Zivilgesellschaft Gehör im Sicherheitsrat finden“

VENRO - 26. August 2020 - 19:57

Die Bundesregierung erarbeitet aktuell den dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution Frauen, Frieden, Sicherheit 1325. Im Interview erklärt Dr. Wiebke Rückert, Leiterin des Referats für Menschenrechte und Genderfragen im Auswärtigen Amt, wie die Zivilgesellschaft bei dem Monitoring des neuen Aktionsplans eingebunden werden soll und wie die Bundesregierung ungleichen Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern entgegenwirken will.

Frau Dr. Rückert, welche Schritte plant die Bundesregierung in der verbleibenden Zeit ihrer Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN), um ungleichen Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern weltweit entgegenzuwirken?

In den Verhandlungen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VNSR) werden wir uns in den nächsten fünf Monaten weiter dafür einsetzen, dass auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und den Kampf gegen sexualisierte Gewalt stärker eingegangen wird. Wir werden uns dafür stark machen, dass weibliche Stimmen auch aus der Zivilgesellschaft Gehör im Sicherheitsrat finden. Als Ko-Vorsitz der informellen VNSR-Expertengruppe „Women, Peace and Security“ (WPS) stellen wir sicher, dass der Sicherheitsrat einschlägige Informationen und Empfehlungen zum Thema Frauen, Frieden und Sicherheit erhält, wenn er sich mit bestimmten Ländersituationen oder Friedensmissionen befasst.

In diesem Jahr erarbeitet die Bundesregierung den dritten Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution Frauen, Frieden, Sicherheit 1325. Wie soll sich dieser vom zweiten Aktionsplan unterscheiden, um eine konsequente Umsetzung der Resolution sicherzustellen?

Um die neuen Schwerpunkte des dritten Aktionsplans herauszuarbeiten, haben wir uns in den letzten sechs Monaten mit der deutschen Zivilgesellschaft und Zivilgesellschaftsvertretern aus fragilen Staaten, Konfliktstaaten und Postkonfliktstaaten in verschiedenen Formaten beraten. Darauf basierend erarbeiten wir nun Ziele und Maßnahmen in folgenden sechs Schwerpunktbereichen: Konfliktprävention, Einsatz für mehr Teilhabe von Frauen, Humanitäre Hilfe/Wiederaufbau, Schutz vor sexualisierter Gewalt und Unterstützung Überlebender,  Werben für die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit und Stärkung unserer eigenen Kapazitäten.

Welche Maßnahmen will die Bundesregierung ergreifen, um die Fortschritte der Umsetzung künftig besser zu überprüfen?

Wie bisher werden wir im Aktionsplan die von uns angestrebten Wirkungen, Ziele und Maßnahmen darstellen. Zusätzlich planen wir die Einführung von Indikatoren und zeitlichen Rahmenvorgaben.

Wie soll die internationalen und lokale Zivilgesellschaft bei dem Monitoring des Aktionsplans eingebunden werden?

Bei dem begleitenden Monitoring des neuen Aktionsplans wird die Bundesregierung auch auf das bewährte Format der vierteljährlichen Konsultationsgruppentreffen und fachlich-operativen Austausche zurückgreifen. Wie bisher sollen die Konsultationsgruppentreffen sowohl dem strategischen Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Regierung, als auch dem fortlaufenden Monitoring des Aktionsplans dienen.

Welche Möglichkeiten sehen Sie, Frauenrechtsorganisationen und Menschenrechtsverteidigerinnen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie finanziell und politisch stärker zu unterstützen?

Im April haben wir unseren Ko-Vorsitz der Informellen Expertengruppe des UN-Sicherheitsrates genutzt, um die Auswirkungen von Covid-19 auf Frauen zu thematisieren. Im Juli haben wir alle Sicherheitsrats-Mitglieder zu einem hochrangigen Austausch mit Friedensaktivistinnen eingeladen. Bei der politischen Unterstützung vor Ort spielen unsere Auslandsvertretungen eine wichtige Rolle. Unsere finanzielle Unterstützung läuft zum einen über die humanitären Maßnahmen; hier stellen wir insgesamt für die Bewältigung der Covid-19-Pandemie zusätzliche 450 Millionen Euro bereit. Zum anderen unterstützen wir mit dem Covid-19-Notfenster des UN-verwalteten „Women’s Peace and Humanitarian Fund“ Frauenorganisationen in Krisenregionen mit 3,5 Millionen. US-Dollar. Im Bereich Menschenrechte haben wir unseren Partnerorganisationen angeboten, ihre Projekte den neuen Bedürfnissen anzupassen.

Dr. Wiebke Rückert ist Leiterin des Referats für Menschenrechte und Genderfragen im Auswärtigen Amt.

Density, Cities and Air Pollution: A Global View

GIGA Event - 26. August 2020 - 12:18
Lecture by Jun.-Prof. Melanie Krause | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Jun.-Prof. Melanie Krause](https://www.wiso.uni-hamburg.de/en/fachbereich-vwl/professuren/krause/team/krause-melanie.html) is junior professor at the University of Hamburg Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

10. September 2020: Einladung zur Webkonferenz – SID im Gespräch: Der Virus und die Entwicklungszusammenarbeit

SID Frankfurt - 25. August 2020 - 15:39

Liebe Mitglieder und Freunde/-innen von SID Frankfurt,

wir möchten Ihnen aus unserer Sicht wichtige entwicklungspolitische Themen mit Bezug zu Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und entwicklungspolitischer Praxis vorstellen und darüber diskutieren.

Der Coronavirus hat erhebliche Auswirkungen auf die entwicklungspolitische Arbeit. Das möchten wir auf einer SID-Veranstaltung beleuchten, zu der wir Sie herzlich einladen.

SID im Gespräch – Bruno Wenn diskutiert mit Gästen
Der Virus und die Entwicklungszusammenarbeit

Schwerpunkt Nichtregierungsorganisationen –
Donnerstag, den 10. September 2020, 16:00 – 17:00 Uhr

Webkonferenz

Welche genauen Auswirkungen der Virus auf Entwicklungsländer hat, lässt sich anhand unzureichender Daten oft nur vermuten. Die Folgen für die Anstrengungen entwicklungspolitischer NRO vor Ort sind gravierend.

Heike Spielmans (Geschäftsführerin des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen – VENRO) wird uns hierzu Hintergrund liefern.

Bruno Wenn (Beirat SID Frankfurt) wird das Gespräch führen. Wir freuen uns auch auf Ihre Diskussionsbeiträge und Fragen, für die Zeit vorgesehen ist.

Zur Teilnahme nutzen Sie zur angegebenen Zeit den folgenden Link:
Zoom-Link: https://zoom.us/j/96984911791?pwd=Qk5sZWE5dUdzMUVFTnFZaTlJTGVqQT09
Meeting-ID: 969 8491 1791
Kenncode: 156449

Darüber hinaus wird die Veranstaltung über unsere Website www.sid-frankfurt.de nachzuhören sein.
Um uns einen Überblick zu ermöglichen bitten wir Sie, sich unter vorstand@sid-frankfurt.de anzumelden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Veranstaltung Ihr Interesse fände, und verbleiben bis dahin mit freundlichen Grüßen

Norbert Noisser Vorsitzender von SID-Frankfurt

Klicken Sie hier, um die Einladung als PDF herunterzuladen.

From crisis to resilience ‒ How can we link recovery, sustainability and trade?

GIGA Event - 24. August 2020 - 9:21
Online event in cooperation with the New Zealand Embassy Online event Podiumsdiskussion Referent*innen Vangelis Vitalis (New Zeland Embassy), Prof. Dr. Amrita Narlikar (President of the GIGA), Dr Markus (University of Oxford) Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

2020 as the Anno Commotio (Year of Yearning) –Academia needs to change for diversity, too!

DIE Blog - 19. August 2020 - 14:00

Last year, international relations scholars labelled the year 2020 as anno horribilis, because of the prospect of difficult upcoming chairmanship of important multilateral “clubs” such as the G7 (United States), G20 (Saudi Arabia) and BRICS (Russia). These governments are perceived to undermine multilateralism. The year 2020, however, thus far has been shaped primarily by other major disruptions: the COVID19 pandemic, new negative records in climate change, and the racial tensions in the United States and in other parts of the world. Indeed, these disruptions are reversing advancement in human rights and good governance. Disruption, however, has the potential to enable paradigm shifts – also to the better, and somewhat closer to home.

Researchers and practitioners of international cooperation and academia more broadly have long started the discussion about the need to foster diversity in their home institutions and their network of partners. Re-considerations are necessary in the Global North and in the Global South. There are no sustainable solutions as long as incentives are not altered or complemented accordingly. But a reflection is already a good first step.

Structural barriers in academia

There are many interrelated and mutually reinforcing structural barriers that maintain discriminatory mechanisms for scholars from the Global South particularly in international cooperation and development studies/research. A huge challenge in identifying these structural barriers is the limited number of empirical studies as well as the dependence rather on anecdotal (individualistic) evidence in documenting structural inequities. Academic debates on issues that touch on fairness, justice and equity inevitably deal with experiential values that can be easily rebutted due to their subjectivity.

The current system of gaining recognition in research via tenureship or regularization of employment contracts is based on certain criteria around publications and acquisitions of funding. While demanding for all, it represents an additional burden to scholars from the Global South.

There is a need to re-assess the current landscape of scientific research where one’s research excellence is primarily determined by the impact factor and publication in high-level (English-language) peer-reviewed journals. The practice of evaluating a scholar’s “employability” or “academic standing” solely based on their publications in high-level (English-language) peer-reviewed journals has merits. At the same time, this practice poses structural barriers to scholars from the Global South, who tend to shoulder more teaching load compared to their peers from the Global North, due to higher student numbers per researcher caused by structural underfunding of their academic institutions.

In addition, most of these (non-English speaking) Global South scholars do not have the same access to needed funds for publication (e.g., language editing). These barriers have a negative impact on the global competitiveness of Scholars from the Global South in terms of employability in world-leading universities and research institutions.

Moreover, many Western universities and research institutions pre-require that applicants from the Global South already have work permits prior to the application. The majority of these institutions tend not to sponsor visa applications, especially not in the last ten years, reducing the chances of scholars from the Global South to work in world-leading institutions. The situation forces those scholars who are in-between jobs or new graduates to accept the first job opportunity offered, even if this job does not really expand their academic expertise or does not “round their profile”. These scholars risk becoming scholars with no coherent profile, which later becomes a disadvantage, if a criterion is “seemless CVs”.

Last, but not least, there is a need to re-visit how impact is defined, operationalized, measured and interpreted, particularly in international cooperation and development. For example, instead of focusing primarily on journal publications which often need subscriptions and thus not really serve as catalysts for change, why not (and how to) assess the ability to be game changers at grass-root levels? How is a scholar’s research activities and outreach efforts mobilizing transformative change?

Individuals between North and South – or beyond both?

Do scholars with a diverse background not have more opportunities, as both “home countries” and “host societies” offer jobs? Hardly.

The huge difference of remuneration between scholars from the Global South and the Global North works as an addition structural barrier. This difference reflects the different income levels of countries, yet it works as a disincentive for “brain gain” of return migration. Scholars from the Global South who achieved their qualification in Western countries and wish to come back to their countries are faced with the “local rate”, not allowing for similar research funds, thus exacerbating existing disincentives.

More aggravating is institutional racism through the practice of revering existing “expat” positions with competitive salaries for European or American applicants. These institutions prefer to hire persons seen to increase their “international standing”. For example, many director positions or professorship in many leading universities and research institutions in Asia are occupied by (male and white) Europeans or Americans. This tendency is reinforced by international ranking regimes that compare research institutions based on indicators (publication, access to third party funding, international collaboration) that structurally favour institutions from the Global North, as highlighted above.

Institutions in the Global North, for their part, presumably want to retain a diverse staff. Contracts are important in this: All researchers need job security. Yet, short-term and “patch work” contracts particularly affect staff from the Global South, as it causes additional anxieties and implications related to the visa regimes. This practice often leads scholars to leave their families in their home countries. In this case, they suffer loneliness if not broken homes. Under these circumstances, work satisfaction – and ultimately: staff retention – might become an issue.

Diversity as an asset in academia – specific support for transformation needed

Diversity comes with the potential to access research contexts more profoundly, engage with issues from a multitude of perspectives and thus enhances reflection among all staff members. Yet, a still dominant narrative is: diversity means to weaken scientific quality. Often, diversity hires are perceived as “inferior”, unable to compete in “normal” circumstances.

For non-majority staff members, nothing is more frustrating than having the impression that everyone is just waiting for a mistake; and the implanted “imposture” self-doubts due to external pressure can lead to mistakes. In cases where diversity hires are able to fulfill if not surpass expectations, they often receive what can be called “poisoned compliments” (“Congratulations, I was not expecting you to make it”). This additional expectation to “level up” is a significant emotional burden that is difficult to understand if one is not at the receiving end.

Diversity hiring should not be a mere fig leaf. Diversity needs to be reflected in other aspects of employment to ensure that diversity hires are here to stay. Long-term perspectives and support are necessary – and wise, if diversity is truly an asset.

Specific measures to take should include:

  • Consider a variety of paths to academia when hiring; linear CVs are hardly the most rounded;
  • The position of a diversity officer – a mandate distinct from gender spokespersons – might be helpful;
  • Create and nurture a culture of support, e.g. by including assistance in overcoming language barriers, and allow for mistakes;
  • Review of what they mean by “international standing” by institutions in the Global South;
  • Make diverse staff visible – across all echelons of your institution, and allow for work on long-term career development through adequate contracts.

The year 2020 is telling us that we need to reflect on our privileges. The political will as well as the current public opinion are turning out to be a strong force to motivate colleagues to speak out and others to listen. This exciting year is the anno commotio – the year of yearning.

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Safeguarding the Freedom of Navigation in the Indo-Pacific: What Role for European Navies?

GIGA Event - 19. August 2020 - 8:47
Online event Berlin GIGA Gespräch Referent*innen Dr. Christian Wirth (GIGA), Prof. Dr. Alexander Proelss (Universität Hamburg) Moderation

Dr. Carolin Liss (Vesalius College)

Kommentar Dr. Eva Pejsova (Fondation pour la Recherche Stratégique), Dr. Sebastian Bruns (University of Kiel) Adresse

Online event

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

Immigration from Fragile Countries and Crime Rates in Italy: An Analysis with Province-Level Data

GIGA Event - 17. August 2020 - 11:01
Lecture by Dr. Michael Henry | Online event Online event GIGA Seminar in Socio-Economics Referent*innen [Dr. Michael Henry](https://www.birmingham.ac.uk/staff/profiles/business/henry-michael.aspx) is senior lecturer at the University of Birmingham Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Anmeldung erforderlich

LHÜ-Info Juli 2020

SID Blog - 3. August 2020 - 21:33

New World Disorder and the Indian Imperative

GIGA Event - 30. Juli 2020 - 11:29
Dr. Shashi Tharoor and Dr. Samir Saran in conversation with Prof. Amrita Narlikar | Online event Online event Veranstaltung Referent*innen Dr. Shashi Tharoor (Member of Parliament), Dr. Samir Saran (ORF) Moderation

Prof. Dr. Amrita Narlikar (GIGA)

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

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