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23. Juli 2021

ONE - 23. Juli 2021 - 15:07

1. Impfstoff “made in Africa”?

Tagesschau.de thematisiert heute die Situation in Senegal, inbesondere mit Blick auf die Corona-Pandemie. Von den rund 17 Millionen Bürger*innen seien erst knapp 700.000 geimpft. Weit über 15.000 Corona-Toten seien bislang offiziell registriert worden. Die Hoffnungen richten sich nun auf eine eigene Impfstoffproduktion. Mit einer dezentralen Produktion in Afrika verbessere sich laut Amadou Alpha Sall, Leiter des Instituts Pasteur in Dakar, die Verfügbarkeit des Impfstoffes. In Afrika Impfstoff für Afrika herstellen zu können sei ein “Schlüsselinstrument” in der Pandemiebekämpfung. “Wir haben die Erfahrung, wir stellen seit 80 Jahren Impfstoffe her”, so Sall. Afrika produziere auch den Impfstoff gegen Gelbfieber, der den Qualitätsansprüchen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspreche und weltweit vertrieben werden könne. 2022 soll ein Corona-Impfstoff für Afrika ausgeliefert werden können. Deutschland unterstütze das Projekt in Senegal mit 20 Millionen Euro.

 

2. Madagaskar: Attentat auf Präsidenten vereitelt

Spiegel.de, ntv.de und Rheinpfalz.de thematisieren das versuchte Attentat auf Madagaskars Staatspräsidenten Andry Rajoelina sowie weitere Regierungsmitglieder. Eine Gruppe madagassischer und ausländischer Staatsangehöriger habe laut Generalstaatsanwältin Berthine Razafiarivony geplant, verschiedene madagassische Persönlichkeiten zu “eliminieren”. Die Verdächtigen seien im Rahmen einer Ermittlung wegen der Gefährdung der Staatssicherheit festgenommen worden. Unter den Festgenommenen seien auch zwei Franzosen. Der 47 Jahre alte Rajoelina sei seit 2019 Präsident von Madagaskar. Zuvor habe es einen jahrelangen Machtkampf gegeben. Bereits während der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag Madagaskars am 26. Juni habe die Polizei verkündet, ein Attentat auf Sicherheits-Staatssekretär Richard Ravalomanana vereitelt zu haben. Der General gelte als rechte Hand des Präsidenten.

 

3. DR Kongo vernichtet massenhaft Corona-Vakzine

Judith Raupp berichtet in der Deutsche Welle über die Corona-Situation in der Demokratischen Republik Kongo. Seit einigen Wochen gebe es vor allem in der ostkongolesischen Provinz Nord-Kivu immer mehr Corona-Tote. Grund dafür sei der Ausbruch des Nyiragongo-Vulkans im Mai gewesen. In der Folge haben viele Menschen flüchten mussten und Hygieneregeln nicht mehr beachtet. Kongo habe bis Mitte Juli mehr als 46.000 Corona-Fälle verzeichnet. Den Krankenhäusern gehen Sauerstoff, Masken, Handschuhe und Schutzumhänge aus. Es werde nur wenig getestet. Das Land habe Anfang März im Rahmen der internationalen Impfstoff-Initiative COVAX 1,7 Millionen AstraZeneca-Impfdosen für seine 90 Millionen Einwohner erhalten. Doch der Impfstoff sei vielerorts aufgrund von schlechter Infrastruktur und Zweifeln am Produkt nicht verbraucht worden. Nun müssen die kongolesischen Behörden große Mengen vernichten, da das Haltbarkeitsdatum überschritten worden sei. Kongo sei in einer kritischen Situation, so Stéphane Hans Bateyi, Chefarzt und Verantwortlicher für alle Impfkampagnen der Provinzregierung. Aufgrund der Skepsis seien bisher nur wenige Leute geimpft. Jetzt, da durch die Delta-Variante die Todeszahlen steigen, habe das Land keinen Impfstoff mehr. Es seien inzwischen nochmals fünf Millionen Impfdosen bei der COVAX-Initiative angefragt worden, die Ende des Monats eintreffen sollen.

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#Weltweitwichtig: Klimapolitik im Zentrum der Bundestagswahlen

VENRO - 23. Juli 2021 - 12:24

Dass Klimapolitik ein Schlüsselthema für die Bundestagswahlen ist und werden muss, ist eigentlich selbstverständlich – wird aber durch die aktuellen Katastrophen noch einmal zusätzlich untermauert. Es geht nicht einfach um „Umweltpolitik“, sondern schlicht um Überlebenspolitik.

Die verheerenden Regenfälle in Süd- und Westdeutschland haben in den letzten Tagen zu massiven Zerstörungen und menschlichem Leid bei uns in Deutschland geführt. In vielen Orten wurden absolute Rekordwerte bei den Niederschlägen erreicht. Dies folgte nur wenige Tage auf historische Hitzerekorde im Westen Nordamerikas. In Kalifornien und anderen Teilen des Landes sind bereits zu einem relativ frühen Zeitpunkt im Jahr verheerende Waldbrände entstanden – eine Gefahr, die für Mensch und Natur dort aufgrund von aufeinanderfolgenden Dürren leider immer mehr zum „new normal“ wird. Nach Analysen von renommierten Klimawissenschaftlern ist das für die Hitzewelle verantwortliche Wettermuster nur durch den vom Menschen befeuerten Klimawandel erklärbar. Derzeit stehen diese Katastrophen im Zentrum der Aufmerksamkeit, aber die Klimakrise ist im Globalen Süden leider schon zu oft ein täglicher Gegner im Streben nach Überleben und nachhaltiger Entwicklung– häufig bei besonders marginalisierten Bevölkerungsgruppen wie Frauen und Jugend.

Keine dieser Katastrophen wäre objektiv betrachtet „notwendig“, um die Existenz des menschgemachten Klimawandels in unser Gedächtnis zu rufen und die Notwendigkeit des dringenden Handelns zu unterstreichen. Dies betrifft sowohl die Notwendigkeit des Klimaschutzes – also die Vermeidung der Emissionen – als auch die bessere Vorsorge gegenüber Klimarisiken. Denn dass diese Klimakrise vor allem durch die Verbrennung der fossilen Energien angeheizt wird und bereits mitten im Gange ist, ist ja seit Jahrzehnten wissenschaftlich belegt und mittlerweile fachlich unumstritten. Im Paris-Abkommen von 2015 haben auch nahezu alle Staaten diese Tatsache anerkannt. Dennoch hinken wir weltweit immer noch weit hinter dem notwendigen Pfad zur Einhaltung der 1,5°C-Grenze hinterher und nehmen die Klimavorsorge und -anpassung weiterhin zu wenig ernst –  ein Ausdruck der noch immer vorhandenen Ignoranz in Teilen von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik.

Die Klimakrise erfasst alle gesellschaftlichen und politischen Bereiche

Dass Klimapolitik ein Schlüsselthema für die Bundestagswahlen ist und werden muss, ist angesichts der zentralen Weichenstellungen, die nach Jahren einer zu zögerlichen Klimapolitik anstehen, eigentlich selbstverständlich – wird aber durch diese aktuellen Katastrophen noch einmal zusätzlich untermauert. Dabei gehören Klimaschutz hier und Unterstützung und Solidarität für die besonders Betroffenen dort – im Globalen Süden, der insgesamt besonders wenig zur Klimakrise beigetragen hat – untrennbar zusammen für ein Land, dass sich zum Pariser Klimaabkommen verpflichtet hat, unter anderem durch die einstimmige Ratifizierung aller Parteien im Bundestag 2016.

Dass es hier nicht einfach um „Umweltpolitik“ geht, ist mittlerweile auch keine Binsenweisheit, muss aber anscheinend immer wieder betont werden: Die Klimakrise erfasst alle gesellschaftlichen und politischen Bereiche: Wirtschaft, Industrie, Landwirtschaft, Bildung, Infrastruktur etc. – und nicht zuletzt die internationale Zusammenarbeit. Es geht schlicht um Überlebenspolitik, denn in einer Welt, die im Durchschnitt um drei bis vier Grad heißer werden könnte, sind nicht nur massiv Menschenleben sehr konkret gefährdet, sondern langfristig auch die Zivilisationsfähigkeit der Menschheit. Die Weichen werden in diesem Jahrzehnt wesentlich gestellt.

Konkrete Wege zu 1,5-Grad-kompatiblem Klimaschutz als Gestaltungsaufgabe

Die deutschen Klimaschutzziele müssen am 1,5-Grad-Limit ausgerichtet werden, so die einhellige Forderung der deutschen Zivilgesellschaft. Die bisherigen Maßnahmen und Ziele sind dafür nicht ausreichend, wenn auch in den letzten Monaten in Deutschland Schritte in die richtige Richtung eingeschlagen wurden. Das Minderungsziel für 2030 soll auf 70 Prozent angehoben werden, damit die Klimaneutralität bis 2040 erreichbar bleibt. Zudem sollten die zukünftig regierenden Parteien schnellere Umsetzungsschritte für Klimaschutzmaßnahmen und eine sofortige Beendigung von Subventionen für fossile Energien beschließen. Wie dies Deutschland am besten schaffen kann – hin zu einer sozial-ökologisch gerechten Gesellschaft – ist die zentrale Gestaltungsaufgabe, der sich die Parteien und Politiker_innen stellen müssen. Diese Aufgabe kann nicht mit ständigen undifferenzierten rhetorischen Abwehrkämpfen nach dem Motto „Klimaschutz ja, aber bitte nicht die Wirtschaft gefährden“ angegangen werden. Es steht an, diese Herausforderung schnell und proaktiv anzugehen – und die Wähler_innen haben auch ein Anrecht darauf, hier konkret die Pläne der Parteien zu verstehen.

Klimagerechtigkeit mit und gegenüber dem globalen Süden ist unabdingbar

International steht Deutschland in den Augen vieler Länder als klimapolitisch engagiert dar – in einem Maße, das häufig über die Versäumnisse in der nationalen Klimapolitik hinwegtäuscht. Doch auch hier gibt es weiterhin Baustellen.

Deutschland muss sich durch Aufwüchse in der Klimafinanzierung dafür einsetzen, dass die Industrienationen ihr Versprechen einhalten, jährlich 100 Milliarden US-Dollar für die Eindämmung und die negativen Folgen des Klimawandels in den am stärksten betroffenen Ländern im globalen Süden aufzubringen. Diese Unterstützung muss in den kommenden Jahren kontinuierlich und deutlich ansteigen, von derzeit etwa 4 Milliarden Euro an Haushaltsmitteln pro Jahr auf mindestens 8 Milliarden bis 2025. 50 Prozent der gesamten Klimafinanzierung sollten für Maßnahmen zur Klimaanpassung eingesetzt werden. Auf dem G7-Gipfel hat die amtierende Bundesregierung sehr vage Andeutungen gemacht, bis 2025 auf 6 Milliarden Euro zu erhöhen, Details sind allerdings offen und unklar.

Darüber hinaus wäre es wichtig, mit deutscher Unterstützung innovative globale Finanzierungsmechanismen einzuführen, etwa eine Flug- oder Schiffsverkehrsabgabe, um zusätzliche Mittel zur Bewältigung von klimawandelbedingten Verlusten und Schäden in ärmeren Ländern zu mobilisieren. Diese sollten über den bestehenden Mechanismus im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen verwaltet werden. Eine komplexe, aber gleichzeitig dringend notwendige Herausforderung ist die Entwicklung einer umfassenden und langfristige Regierungsstrategie zur fairen und menschenrechtsbasierten Verantwortungsübernahme im Bereich klimabedingter Migration.

Ich erlebe es selbst in Diskussionen in der internationalen Zivilgesellschaft, wie stark auf die Bundestagswahl insbesondere vor dem Hintergrund der Klimakrise und der anstehenden Herausforderungen geschaut wird. Gerade weil es derzeit international eine neue positive Dynamik gibt, brauchen wir eine Bundesregierung, die die Klimakrise national und international angeht und als Motor auf allen Ebenen agieren kann: nicht durch Zögerlichkeit, sondern durch Entschlossenheit, Weitsicht und in vollstem Verständnis der tiefgreifenden Gefahren und radikalen Umwälzungen, die bei einem andauernden Versagen in der Klimapolitik auf uns und gerade die Menschen im globalen Süden zukommen würden.

Dieser Artikel ist Teil unserer Themenreihe zur Bundestagswahl 2021, in der wir unsere Erwartungen für die kommende Legislaturperiode formulieren. Die Blogserie basiert auf unserem aktuellen Positionspapier Was jetzt #WeltWeitWichtig ist – Erwartungen an die Parteien zur Bundestagswahl 2021. Darin fordern wir die Parteien, die zukünftigen Abgeordneten und die kommende Bundesregierung auf, ihre Prioritäten auf eine nachhaltige Politik zu richten, die alle mitnimmt!

Lesen Sie mehr dazu unter www.weltweitwichtig.de.

Libanon: Wasserversorgungssysteme am Rande des Zusammenbruchs

Unicef - 23. Juli 2021 - 12:15
Mehr als vier Millionen Menschen im Libanon sind davon bedroht, ihren Zugang zu sauberem Wasser zu verlieren – darunter eine Million geflüchtete Menschen.
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AUFRUF : Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!

Forum Umwelt & Entwicklung - 23. Juli 2021 - 10:02
AUFRUF : Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!
31. Juli 2021 – Demonstration gegen das geplante Flüssigerdgasterminal in Brunsbüttel

 

Die Wissenschaft ist eindeutig: Um die Klimakrise zu bekämpfen müssen alle fossilen Energieträger – Kohle, Gas und Öl – jetzt im Boden bleiben. Doch im Zuge des hart erkämpften Kohleausstiegs setzen Politik und Energiekonzerne auf den Ausbau der Erdgasnutzung. Zahlreiche Erdgaskraftwerke, Pipelines und Terminals für flüssiges Erdgas sollen neu gebaut werden. Aber nicht mit uns!

Das Aktionsbündnis Ende Gelände ist am Wochenende vom 29.07.-02.08. in Brünsbüttel gegen das geplante Flüssigerdgasterminal aktiv. Wir tragen unseren Protest mit einer bunten Demonstration auf die Straße. Als Klimagerechtigkeitsbewegung setzen wir uns für einen schnellen Erdgasausstieg und gegen den Ausbau fossiler Infrastruktur ein. Unsere Demonstration in Brunsbüttel endet an dem Standort des geplanten Fracking-Gas Terminals. Wo heute noch eine schöne Wiese zu sehen ist, soll schon in kurzer Zeit ein Ort der Zerstörung entstehen. Dabei wird die Geschichte vom sauberen Gas weiter gesponnen, während verschwiegen wird, dass zusätzlich zum CO2, auch das noch schädlichere Methan freigesetzt wird. Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge!

Der Standort Brunsbüttel ist nicht zufällig gewählt: Von neuer Erdgas-Infrastruktur in der Bundesrepublik profitieren Chemie-Konzerne. Ein Beispiel ist der Düngemittel-Hersteller Yara, der nicht nur klimaschädliche Landwirtschaft fördert, sondern auch 1% des deutschen Gasbedarfs verbraucht.
Das wirtschaftliche Geschehen bezieht sich dabei auf einen Ursprung von menschlicher und rohstofflicher Ausbeutung weltweit, vor allem im Globalen Süden, durch Länder und Konzerne der sogenannten Industrienationen. Das nehmen wir nicht hin! Wir solidarisieren uns mit den anti-kolonialen und emanzipativen Kämpfen weltweit und stellen uns der Aneignung und dem Profitgewinn vor Ort entgegen.

Kommt am 31.07.21 nach Brunsbüttel und demonstriert mit uns für eine klimagerechte Welt überall!

 

 

Der Aufruf wird getragen von:

attac Trägerverein e.V.
Berliner Wassertisch
Bündnis Gesundheit ohne Profite Halle
Bürgerinitiative für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen
Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre
dielinke.SDS Kiel
Forum Ökologie und Papier
Forum Umwelt und Entwicklung
Fridays for Future Deutschland
Grüne Jugend Bundesverband
interventionistische Linke (iL) – Klima AG
Jugendrat der Generationen Stiftung
Jung.Ökologisch
Klimabündnis gegen LNG
Klimakollektiv Lüneburg
Konzeptwerk Neue Ökonomie
KoordinierungsKreis Mosambik e.V.
Linksjugend [‘solid] Berlin
Linksjugend [‘solid] Schleswig-Holstein
Naturfreunde Deutschlands
Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar
PowerShift e.V.
ROBIN WOOD e.V.
Umweltinstitut München e.V.
Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung – WEED e.V.
ZeroWaste Itzehoe

 

Anreise und Ablauf:
Die Demonstration startet um 13 Uhr in der Flethseer Str. (Nordbünge, Landscheide; erreichbar über B5, Ausfahrt St.Margarethen/Glückstadt, Richtung St.Margarethen,
ca.400m nach der Ausfahrt links). Ab 11 Uhr werden Busshuttle vom Bahnhof Itzehoe und Wilster angeboten.
Die Demonstration endet mit einer Kundgebung an dem Standort des geplanten LNG Terminals. Danach werden Busse zurück zu den nächstgelegenen Bahnhöfen fahren.

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A Sting in the AGRA Tale: Independent expert evaluations confirm that the Alliance for a Green Revolution (AGRA) has failed

Forum Umwelt & Entwicklung - 23. Juli 2021 - 10:00

In July 2020, five African and five German organizations together published the study “False Promises: The Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA)”. It is the first study to scientifically assess the impacts of AGRA – an agricultural alliance registered in the US, which is supported by numerous international organisations, governments in the Global North like the German government and some African governments. Central to the study was the question whether AGRA has achieved its own goals of doubling agricultural yields and the incomes of 30 million small-scale food producer households, thereby halving both hunger and poverty in 20 African countries by 2020. The study’s findings clearly revealed AGRA’s failure.

There is now new evidence of this failure from AGRA itself. Following a request based on the US Freedom of Information Act, AGRA had to publish both the internal mid-term evaluation and another eleven country evaluations on its website. The authors of the “False Promises” report, as well as representatives of another five African organisations, have analysed the AGRA evaluations and the country reports. Their findings include the following:

  • AGRA’s own evaluations comprehensively confirm the findings of the “False Promises” study: the AGRA approach has failed.
  • AGRA was far from achieving the goals it set for itself. In many cases, AGRA’s Green Revolution approach does not even provide the farmers involved in its projects with incomes that are above the poverty line.
  • AGRA systematically exerts political influence on fertilizer and seed legislation in partner countries in favour of agribusiness and to the detriment of smallholder producers, among other things by sending staff or providing direct financial support to ministries or advisory bodies of African governments. In this way, AGRA promotes and creates, through financial and other contributions, an institutional framework in many of its focus countries that makes its own Green Revolution approach binding through laws and framework conditions. In this way, AGRA ultimately legitimizes itself.

Based on these findings, this alliance of 16 African and German organizations conclude that donor governments in the Global North should cease all political and financial support for AGRA and shift their support to agroecology. In addition, African governments should withdraw from AGRA and other Green Revolution programs, and redirect spending towards the promotion of a more robust array of policies in support of agroecology.

 

For further information:

Download the background paper

 

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Sachbearbeiter*in Entwicklungspolitik, Deutschland

DSW - 22. Juli 2021 - 17:01
Über die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungs-organisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein. Neben ihrem Hauptsitz in Hannover ist die DSW in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda sowie mit Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel vertreten. Mehr Informationen unter www.dsw.org.

Die DSW sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Sachbearbeiter*in Entwicklungspolitik, Deutschland

der*die unser Team in Berlin unterstützt.

Sie wollen unser politisches Team bei seinem Engagement für eine gute Entwicklungszusammenarbeit unterstützen? Sie sind Expertin darin erfolgreich Veranstaltungen zu organisieren und Arbeitsprozesse reibungslos zu gestalten? Sie haben Spaß daran, die kleinen und großen Herausforderungen des Arbeitsalltags standortübergreifend gemeinsam mit Kolleg*innen aus dem Finanz- und Verwaltungsteam an unserem Hauptsitz in Hannover anzupacken? Dann erwartet Sie bei uns eine spannende und sinnvolle Tätigkeit.

Ihre Aufgaben:
  • Unterstützung des politischen Teams, zum Beispiel mit Recherchen zu entwicklungspolitischen Themen
  • Unterstützung des Berliner Büros bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen
  • Unterstützung von Projektverantwortlichen bei der Planung und Koordinierung von Aktivitäten
  • Zusammenarbeit mit externen Dienstleister*innen, inklusive Angebotseinholung und Rechnungsüberprüfung
  • Selbständige Organisation von Büroabläufen, zum Beispiel die Beschaffung von Büromaterialien, die Abwicklung von Rechnungen, Datenbankpflege und Versandaktionen
  • Gewährleistung von reibungslosen administrativen und projektbezogenen Abläufen zwischen dem Berliner Büro und unserem Hauptsitz in Hannover sowie Aufrechterhaltung einer einwandfreien Büroinfrastruktur, einschließlich der IT- und Medieninfrastruktur
Wir erwarten:
  • Ein abgeschlossenes Bachelorstudium (VWL, BWL, Politikwissenschaften, Verwaltungswissenschaften oder vergleichbarer Studiengang) oder eine abgeschlossene relevante Berufsausbildung
  • Mindestens ein Jahr Berufserfahrung, gerne in der Entwicklungszusammenarbeit
  • Sehr gute Computer- und Datenbankkenntnisse sowie Interesse an IT und technischen Herausforderungen
  • Erste Erfahrung in der Durchführung von Veranstaltungen und/ oder der Projektarbeit
  • Ausgezeichnete soziale und kommunikative Kompetenzen sowie Freude an der Arbeit im Team
  • Einen eigenverantwortlichen und lösungsorientierten Arbeitsstil
  • Deutsch auf muttersprachlichem Niveau, verhandlungssicheres Englisch (in Wort und Schrift)
Wir bieten:
  • Ein spannendes Themenfeld in einem internationalen und abwechslungsreichen Arbeitsumfeld
  • Eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem motivierten Team
  • Flache Hierarchien, kurze Kommunikationswege und ein sehr gutes Betriebsklima
  • Eine faire Bezahlung und betriebliche Altersvorsorge
  • Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf durch Angebote wie z. B. mobiles Arbeiten und Jobrad-Leasing
Bewerbungsverfahren:

Haben Sie Interesse? Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse) bitte mit dem Verweis „DSW2021/05 Sachbearbeiter*in Entwicklungspolitik“ per E-Mail an: jobs.deutschland@dsw.org

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit der Referenznummer “DSW2021/05 Sachbearbeiter*in Entwicklungspolitik” in der Betreffzeile der E-Mail berücksichtigt werden.

Die Stelle ist teilzeitgeeignet und zunächst bis zum 31. August 2022 befristet.

Bewerbungsschluss ist der 14. August 2021.

Wir freuen uns auf Zusendungen!

Der Beitrag Sachbearbeiter*in Entwicklungspolitik, Deutschland erschien zuerst auf DSW.

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Barrierefreies Kommunizieren mit Alltagsmasken? Gar nicht so einfach!

EINEWELTblabla - 22. Juli 2021 - 13:02

Die Mundnasenschutzmaske, irgendwie gehört sie zum Alltag schon fast dazu. Letztes Jahr war es noch ein merkwürdiges Gefühl, ein bisschen wie im Film. Inzwischen haben sich viele an den Anblick und das Tragen der Masken gewöhnt. Natürlich empfinden einige die wichtigen Helfer im Kampf gegen die Pandemie noch immer als störend. Doch für manche Menschen sind die Masken weitaus mehr als lästig.

Besonders belastend ist der Alltag mit Maske zum Beispiel für gehörlose Menschen. Neben der Hand- und Fingerbewegung ist das Lippenlesen für sie ein wichtiger Teil der Gebärdensprache und der täglichen Kommunikation. Das macht vieles schwieriger. Nicht richtig kommunizieren zu können, das bedeutet immerhin oft eine eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Doch wie können wir Kommunikation in Corona Zeiten barrierefreier gestalten?

Nachhaltig und Inklusiv

Diese Frage hat sich auch Juliet Namujju gestellt. In einem Artikel der Deutschen Welle wird über die erfolgreiche Modedesignerin aus Uganda berichtet. Sie ist Gründerin des ugandischen Fashionlabels Kimuli Fashionability und hat das Masken-Problem in Angriff genommen. Gemeinsam mit ihrem Team designen sie Alltagsmasken mit Sichtfenster aus recyceltem Plastikabfall. Das gefällt vielen und die Masken kommen super an! Doch wie kam sie auf die Idee?

Schon lange ist Inklusion für Frau Namujju ein Anliegen. Als sie noch ein Kind war, verlor ihr Vater beide Beine. Früh lernt sie, wie schwer es ist, mit einer Behinderung in der Gesellschaft zurecht zu kommen. Für ihr Modelabel stellt sie Menschen mit Behinderung ein und bildet sie aus. Durch ihre Teammitglieder, von denen viele gehörlos sind, wurde sie auf das Problem der Alltagsmasken aufmerksam und feilte gemeinsam im Team an einer Lösung.

Doch das Modelabel ist nicht nur inklusiv, sondern auch nachhaltig. Juliet Namujju nutzte bereits als kleines Mädchen Stoffreste ihrer Oma und Plastikmüll um Spielsachen herzustellen. Müll ist für sie nicht einfach nur Abfall, sondern etwas Schönes, aus dem etwas Neues entstehen kann. Heute kämpft sie für die Umwelt gegen das Plastikproblem, indem sie aus Dingen, die andere wegwerfen, Kleidung entwirft, oder eben Alltagsmasken mit Sichtfenster herstellt.

„Waste is not waste, not until you waste it and disability is not inability! “meint sie in einem Video der Social Innovation Academy (SINA). Das bedeutet in etwa: „Müll ist nur dann Müll, wenn du ihn verschwendest, und Behinderung bedeutet keine Unfähigkeit“. Das macht Sinn, oder?

Nachhaltigkeit und das Empowerment von Menschen mit Behinderung sind für das Modelabel zentral. Juliet Namujju schafft es, beide wichtige Themen zu verbinden.

Es bleibt kompliziert: Barrierefreie Kommunikation weiterdenken!

Ganz so einfach ist es mit den Masken leider auch nicht, denn das Sichtfenster beschlägt oft. Fragt man die Mitarbeiterin Rose Nakangu ist es dennoch eine große Verbesserung zu den herkömmlichen Masken.

Probleme mit barrierefreier Kommunikation gibt es auch in Deutschland. (Mehr dazu kannst du in diesem Artikel auf rbb 24 nachlesen) Was wir bei den Diskussionen um die Masken nicht vergessen sollten, ist die Zielgruppe, denn um das Kommunikationsproblem zu lösen, müssen natürlich auch hörende Menschen spezielle Masken tragen. Das Lippenlesen ist für Gehörlose auch gerade deshalb so wichtig, da viele Menschen keine Gebärdensprache sprechen. Sie sind deshalb oft auf andere Personen angewiesen. Barrierefreie Kommunikation ist also gar nicht selbstverständlich, sondern ein strukturelles Problem. Doch solange öffentliche Kommunikation ein Privileg bleibt, laufen Gehörlose und andere Minderheiten Gefahr, keinen Zugang zu Beratung oder wichtigen medizinischen Informationen zu haben. Das kann im schlimmsten Fall gefährlich werden!

Menschen wie Juliet Namujju sind deshalb inspirierend, weil sie Probleme erkennen und Lösungen finden! Diese Einstellung ist wichtig, um tiefliegende Herausforderungen in der Gesellschaft aufzudecken.  Das bedeutet auch, dass die Diskussion zur barriereUnfreien Kommunikation nicht bei der Beschaffung inklusiver Masken aufhören darf!

Denn Ausnahmesituationen wie Corona zeigen uns noch etwas: bereits existierende, strukturelle Probleme und welche Menschen bei Entscheidungen zu wenig Beachtung finden.

Juliet Namujju zeigt, wie es gehen kann. Sie ist ein großartiges Vorbild, wenn es um innovative Projekte geht, die gleich mehrere Probleme angehen! Ich hoffe ihre Geschichte und ihr Einsatz inspirieren dich! Hast du auch Ideen, die unsere Gesellschaft besser machen könnten? Welche Probleme würdest du gerne lösen? Ich bin gespannt!

-Jules-

Das Beitragsbild stammt von Adam NieściorukM auf unsplash.com.

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22. Juli 2021

ONE - 22. Juli 2021 - 12:16

1. BioNTech-Impfstoff wird bald in Afrika abgefüllt

Die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt und die Deutsche Welle berichten, dass das südafrikanische Unternehmen Biovac bald den Corona-Impfstoff der Hersteller BioNTech und Pfizer in Kapstadt abfüllen und verpacken wird. Der Technologietransfer beginne sofort. Die ersten Dosen sollen Anfang 2022 ausgeliefert werden. Die Jahreskapazität belaufe sich auf mehr als 100 Millionen Dosen und sei ausschließlich für die 55 Staaten der Afrikanischen Union bestimmt. Die Preise für eine Impfdosis sollen laut Pfizer-Chef Albert Bourla an die Wirtschaftskraft der jeweiligen Länder gekoppelt werden. BioNTech und Pfizer seien nicht die ersten Unternehmen, die einen Corona-Impfstoff in Südafrika herstellen lassen. Schon im November habe der US-Konzern Johnson & Johnson einen Vertrag mit Aspen Pharmacare geschlossen, allerdings habe es Rückschläge in der Zusammenarbeit gegeben. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn hatte in der vergangenen Woche bei einem Besuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf die Unterstützung der Bundesregierung beim Aufbau von Impfstofffabriken in Afrika zugesichert.

 

2. Tansania: Schlag gegen Opposition

Die Deutsche Welle und Merkur.de berichten über die Festnahme von Freeman Mbowe und zehn weiteren hochrangigen Mitgliedern der Oppositionspartei Chadema in Tansania. Sie seien in der Nacht zum Mittwoch in der Stadt Mwanza von Polizist*innen festgenommen worden. Während die anderen Parteimitglieder auf eine Wache gebracht worden seien, sei der Aufenthaltsort des Parteichefs Mbowe unklar. Die Partei verurteile die Festnahme scharf. Die Polizeiaktion sei kurz vor einer geplanten Kundgebung erfolgt, in der die Opposition eine Verfassungsreform fordern wollte. Die Behörden hatten die Veranstaltung allerdings aufgrund von Corona-Beschränkungen verboten. Die Chadema sei die größte Oppositionspartei Tansanias. In Tansania regiere seit vier Monaten die Präsidentin Samia Suluhu Hassan. Sie hatte das höchste Staatsamt nach dem Tod ihres Vorgängers John Magufuli im März übernommen. Hassan habe nach ihrer Amtseinführung betont, Demokratie und Grundfreiheiten in Tansania schützen zu wollen. 

 

3. Nigeria: 100 Frauen und Kinder befreit

Evangelisch.de thematisiert heute die Befreiung von 100 Geiseln in Nigeria. Die Frauen und Kinder seien Anfang Juni im Norden Nigerias von einer bewaffneten Bande verschleppt worden. Nach Verhandlungen mit den Entführer*innen seien die Geiseln ohne die Zahlung von Lösegeld bedingungslos freigelassen worden. Zwanzig der 100 freigelassenen Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Wer für die Entführung verantwortlich war, sei unklar. In der Region operieren neben zahlreichen lokalen Milizen auch islamistische Gruppen wie Boko Haram. In den vergangenen Monaten habe es im Norden Nigerias vermehrt Entführungen gegeben, bei denen insgesamt mehrere Hundert Menschen verschwanden, darunter auch immer wieder Schulkinder. Bewaffnete Banden fordern von Angehörigen oder vom Staat hohe Beträge an Lösegeld, mit denen sie ihre Aktivitäten finanzieren. Die Regierung habe in der Vergangenheit jedoch immer wieder betont, kein Lösegeld zu zahlen.

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The PathoCERT Project Launches Communities of Practice in Europe and South Korea

SCP-Centre - 22. Juli 2021 - 12:15

Outbreaks of waterborne diseases often occur after severe events, such as massive rain- or snowfalls. They can affect communities within a short time-span but may leave behind long-lasting harmful effects. Therefore, a central question is: how can we enhance the responsive capacities of first responders and strengthen the resilience of local communities during waterborne pathogen contamination events? Our project PathoCERT finds out that multi-stakeholder engagement and collaboration are among the key instruments.

Connecting local and national actors to identify challenges and opportunities and to explore pathways, including technical and social innovative solutions, are prerequisites  for improving our preparedness in the occurrence of emergency situations.

To enable such collaboratives processes and exchanges, the PathoCERT (Pathogen Contamination Emergency Response Technologies) project has successfully launched its six Communities of Practice (CoPs). Five European cities: Limassol (Cyprus), Granada (Spain), Amsterdam (The Netherlands), Thessaloniki (Greece), Sofia (Bulgaria), plus Seoul (South Korea) have recently concluded the first series of their CoPs meetings.

These events have seen the participation of a variety of actors. Around 80 stakeholders representing local civil defence departments, civil protection agencies, police and fire services, public health services, local and municipal authorities, water utilities, and red cross, have been engaged during this first round of the CoP meetings.

Central to all Community of Practices is to identify existing challenges faced by first responders as well as opportunities with respect to the regulations and operating procedures for a better management of water contamination events. Moreover, tailor-made technologies in connection to the emergency scenarios that each pilot city is usually confronted with will also be co-developed within the CoP. These initial outcomes will pave the way for the upcoming CoPs meetings, including hands-on pilot testing of PathoCERT novel technologies, guidelines, platforms and processes.

The European funded (H2020) PathoCERT project aims to increase the ability of first responders to rapidly detect waterborne pathogens and ensure collaboration and coordination between the different actors during emergency events. To achieve this, PathoCERT brings together a consortium of 23 partners including universities, research organisations, NGOs, small and medium-sized enterprises (SMEs), large enterprises, first responders, and water utility operators from Europe (Belgium, Bulgaria, Cyprus, Germany, Greece, Italy, the Netherlands, Romania, Spain, Sweden) and South Korea. Together they will research, develop and evaluate specialised technologies, tools, and procedures, to handle emergencies and investigate events that involve waterborne pathogens contamination situations.

For further information, please contact Francesca Grossi.

Photo by Jonathan Ford on Unsplash

 

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High Level Political Forum 2021

Forum Umwelt & Entwicklung - 22. Juli 2021 - 11:38

Deutschland berichtete am 15. Juli 2021 zum zweiten Mal beim High Level Political Forum über seine Umsetzung der SDGs. Der Freiwillige Nationale Staatenbericht (VNR) ging dabei vor allem auf einige zentrale Aktionsfelder ein.

Einige ausgewählte Stakeholdergruppen (Forum Umwelt und Entwicklung, VENRO, BDI, DGB, Jugendvertreter*innen) konnten außerdem jeweils einen engl. 2-Seiter für den Anhang des offiziellen VNRs formulieren und bei der VNR-Präsentation ein gemeinsames Statement vortragen.

 

Download deutscher VNR (engl)

Video VNR Präsentation Deutschland

Download zivilgesellschaftliches Statement

Download 2-Seiter Forum Umwelt und Entwicklung

 

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Changing research practices in times of Covid – Insights from an international fishbowl

EADI Debating Development Research - 22. Juli 2021 - 9:38
By Basile Boulay | EADI/ISS Blog Series The closing plenary of the 2021 EADI ISS conference opened the floor to all participants, encouraging them to reflect on their changing research practices in times of Covid through a virtual fishbowl format. How has the pandemic changed our research practice? How do losses and gains balance out? What …
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Challenges to Iran’s Role in Iraq in the Post-Soleimani Era

SWP - 22. Juli 2021 - 2:00

On January 3, 2020, the Iranian Quds Force commander, Maj. Gen. Qassem Soleimani, was assassinated by the United States in Iraq. He was considered the mastermind behind Iran’s regional strategy, especially in Syria and Iraq. A year and a half later, the Islamic Republic continues to wield considerable influence in Iraq, and Iran-backed militias continue to violently pressure US forces to leave Iraq. However, Iran now faces a series of serious challenges that are directly and indirectly related to Soleimani’s death. In the geopolitical and economic spheres, the influence of Iran’s rivals in Iraq has increased, while Tehran’s room for maneuver has become increasingly limited. In the political arena, divisions among Iran-backed forces in Iraq have increased, while Iran’s direct influence over the Iraqi government has been declining. At the same time, rising anti-Iranian sentiments among the Iraqi people have reduced Iran’s social capital in the neighboring country. The combination of these factors seems to be limiting Iran’s influence in Iraq. The EU should build upon this opportunity to sup­port a strong Iraqi government that pursues a multi-vector foreign policy.

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The Review of the Resident Coordinator System: Give UNDS reform a chance!

DIE Blog - 21. Juli 2021 - 14:00

Photo by hibino on Flickr (altered), https://www.flickr.com/photos/hibino/51544029/

These days, the United Nations (UN) General Assembly is tasked with fine-tuning a centrepiece of the reform: the strengthened Resident Coordinator system – key driver of a more cohesive UN Development System (UNDS) working towards a common agenda. Negotiations have yet to reach a break-through.

A Resident Coordinator (RC) leads a UN Country Team – on average 18 UN entities – in a given programme country. The reform delinked the RC system from the UN Development Programme (UNDP) and invigorated the authority and neutrality of RCs. During the Covid-19 pandemic, many RCs have enabled and enriched the UN’s response; they have been useful beyond the amount of resources they command, due to their convening powers and the ways they can orchestrate change, bridge the peace and development nexus, and liaise with external actors. Many have stood up for human rights, gender equality and the principle of ‘Leaving no one behind’, demonstrating the value of a strong multilateral development actor that can use the considerable trust of developing countries for promoting the 2030 Agenda in all its facets.

The RC system is set out as the centre of gravity in the ongoing exercise to reposition the UNDS. UN member states decided in 2018 on a set of far-reaching measures to make the UNDS greater than a sum of its parts and fit for the requirements of the 2030 Agenda. The objective is to offer more sophisticated services, policy and normative support that leverages the full breadth of the system’s capacities. This is not an easy task in a very heterogeneous system that comprises entities as diverse as the World Health Organization, UNDP, or the Office of the High Commissioner for Human Rights, with partially or completely independent governance arrangements, unreliable funding structures, big differences in size, and overlapping activities.

In the current negotiations, as most important task, parties must agree on how to reliably foot the bill for the 130 Resident Coordinators, their strengthened offices, as well as support structures at regional and headquarter level. The current hybrid funding model (consisting of contributions by UN entities, a 1 percent levy on earmarked resources, and a trust fund for voluntary contributions by member states) does not provide a sound basis. For 2021, a funding gap of US$ 58 million is projected.

The UN Secretary-General therefore –as already in 2018 – proposed to fund the costs of altogether US$ 281 million annually through assessed contributions, or at least a rather small portion (US$ 154 million) thereof. Assessed contributions are mandatory payments by all UN member states in line with their capacity to pay. They would provide greater predictability and distribute the costs of the vital RC function across the UN membership, thereby ensuring better ownership. Assessed contributions would also firmly place sustainable development at the heart of the organisation and on par with the UN’s peace and security and human rights functions.

So far, important member states are opposed to or not yet fully supportive of introducing assessed contributions, even for such as relatively small amount. Nor have they come up with viable alternatives. Should member states fail to agree on a significantly improved funding model, the chances of success for the UNDS reform will be significantly diminished. RCs and their support staff would be weakened in their ability to pull the system together, and resistance from within the UNDS against the reform would increase. Three considerations should inform the negotiations.

1. UNDS reform deserves a chance

So far, the reform is showing progress. More than two years into the reform, the Secretary-General’s RC Review report is an impressive compendium of the multifaceted efforts in terms of legal, institutional, staff-related, programmatic, and operational changes. An analysis by the Multilateral Performance Assessment Network describes the RC system as one of the reform areas that has seen most progress. This chimes in with key positive findings from the first system-wide early lessons study on the UN’s socio-economic response to the COVID-19 pandemic. Yet, the actual impact on delivering on common objectives e.g. through integrated policy advice is less clear. The RC review lists some positive examples, as does our own research which however concludes that a broad repositioning of functions has yet to take place. A UNU CPR report echoes this, detailing the challenges for the UNDS to effectively address environmental crises. While success depends on many factors, all in all, reform measures do address the right levers and need to be reinforced.

2. UNDS Reform demands behavioural change also from member states

Secretary-General Guterres uses his political weight to make UN entities align. Yet, his power remains limited in a system of semi- or fully-autonomous entities and a system-wide share of roughly 80 per cent earmarked funding. Member states command both, the carrots, in form of funding, and the sticks, in form of governance. They can demand support and provide funding through RCs, or can continue to deal with individual agencies. They can demand and fund complex, integrated policy support – or short-term services. The UNDS remains fragmented, and longstanding relations between states and individual UN entities make it hard to follow through on reform commitments articulated in New York.

Funding is a central risk to the reforms. As important as a secure funding for the RC system is an overall shift towards a higher quality of funding. Contributions to the Peacebuilding Fund, the Joint SDG Fund or other pooled funds incentivise cooperation. While the UN system showed overall good progress in implementing its commitments of the Funding Compact, member states lag behind in their commitments to provide a higher quality of funding.

3. A half-hearted solution to funding the RC system will reinforce reform resistance

The reform changes power within the UNDS. Our research saw that some staff and entities fear losses – loss of access to government or funders, visibility, the ability to fully implement their mandate. This is particularly true for larger UN entities. They shoulder a greater burden of coordination costs, individually enjoy strong support from contributing countries, and might calculate that in the long run, they stand a chance of ‘going it alone’. All reform studies underline that the reform is still fragile. Despite nascent structural changes, competition about visibility, mandates, and funding persists. For the reform to succeed, entities need to subscribe to the new model, in which collective objectives (not necessarily joint work) clearly take precedence. Many UN entities have adjusted their policies to reform requirements – across areas ranging from business practices to job descriptions and staff appraisals. However, staff incentives for raising the profile of individual entities still compete with or even trump a more coherent, synergetic approach. In this concoction, whatever member states decide will send signals to laggard UN entities: they encourage resistance or reform.

What next?

Funding coordination is never appealing, least so during a pandemic with high domestic costs. However, investments in the RC System go beyond mere coordination and promise increasing returns. The urgent need to accelerate sustainability transformations calls for a politically empowered UNDS able to work much better across organisations and sectors.

Member states should do their part in supporting a more cohesive UNDS. They should improve the current funding model of the RC system and thereby support the repositioning efforts. Assessed contributions would be a clear sign that states step up to their collective responsibility. Subsequent UN budget negotiations may become affected by the ongoing geopolitical struggle over influence. Assessed contributions however provide clearer limits to unilateral influence than voluntary funding. Negotiators should use the only formula member states ever agreed on for sharing the burden of funding truly collective tasks. If the UN is to become more relevant in managing transnational threats, this is the way to go. Member states: focus on the big picture!

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How Behavioural Insights Can Support the Shift Toward More Sustainable and Healthier Food Consumption Patterns

SCP-Centre - 21. Juli 2021 - 11:00

What ends up on our dining table has a direct impact on the environment. Growing concerns related to the consumption of high-footprint food urge for more action in promoting healthier and more sustainable consumption patterns. A better understanding of consumer behaviours and choices is pivotal for the success and effectiveness of policies, business innovations, and other interventions in food systems. The VALUMICS report ‘Putting solutions on the table’ provides insights on behaviourally-informed interventions that can have a positive impact.

Traditionally, efforts to shift food purchasing and consumption toward more sustainability have been based on classical persuasion and information-based interventions and strategies. Such efforts have positively contributed to increasing consumers’ awareness. However, beyond that, they have not managed to support a real shift from the Europeans’ carbon-intensive eating patterns.

Challenging longstanding premises of humans as solely rational decision makers, behavioural insights suggest that instead of optimising the information available, consumers often opt for mental shortcuts when making decisions, including food purchasing choices. Having to choose between price, nutritional value, taste, origin or sustainability performance, consumers often simply opt for the easiest choice and base their decision on a few criteria. For example either price, taste or even appearance, and/or are guided by other factors such as habits, social norms or product availability and arrangement. Accordingly, for more effective outcomes, strategies that promote the uptake of sustainable food consumption should be based on and consider the actual behavioural patterns of consumers.

Building on such findings, the VALUMICS report ‘Putting solutions on the table’ provides insights on behaviourally-informed interventions that aim to support the food industry actors, policymakers and governments as well as civil society organisations (CSOs) to promote sustainable food consumption. The report describes how behavioural insights are helpful in driving consumers into sustainable food consumption and highlights practical behavioural interventions that have supported such shifts. These interventions are clustered according to the behavioural approaches they are based on, namely, simplifying the information regarding sustainable food items, improving framing information to enhance the acceptance and implementation of a suggested behaviour, enhancing the physical environment of sustainable food items, changing the default option, making sustainable food consumption the norm, and priming.

For example, a pizza restaurant in Italy managed to reduce food waste at the point of purchase by making takeaway bags of unfinished food the default option, leading to an increased customer demand for the service by 44% two weeks into the experiment. The report highlights this and numerous such interventions based on behaviour insights that have shown positive impact and have the potential to be taken up and upscaled.

The report ‘Putting solutions on the table’ is the second in a series of VALUMICS publications focusing on food consumption analysis. The first report brings together information on the determinants that influence and drive European food consumption patterns. The upcoming reports look at multi-stakeholder recommendations toward more sustainable food consumption, and food retailer interventions to support this shift.

To read more about behavioural insights and interventions that could guide consumers towards more sustainable food purchases, please read the full report here.

For further questions, please contact Cristina Fedato.

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21. Juli 2021

ONE - 21. Juli 2021 - 10:48

1. Anschlag auf Präsident in Mali

Die Süddeutsche Zeitung, die Tageszeitung (taz) und die Deutsche Welle berichten über einen vereitelten Anschlag auf Malis Übergangspräsident Assimi Goïta. Gestern habe ein Attentäter in der Hauptstadt Bamako versucht, Oberst Goïta von hinten mit einem Messer zu attackieren. Der Angreifer, sei von Sicherheitskräften überwältigt worden und habe eine andere Person verletzt. Der Präsident sei unverletzt geblieben. Über die Identität oder das Motiv des Angreifers sei noch nichts bekannt. Die politische Situation in Mali sei seit 2012 instabil. Die meist dschihadistisch motivierte Gewalt habe in den vergangenen Jahren auch die benachbarten Länder in der Sahel-Zone erreicht. Oberst Goïta hatte sich im Mai an die Macht geputscht, was international scharf verurteilt worden sei.

 

2. Corona-Pandemie trifft Kinder besonders hart

Sascha Karberg thematisiert im Tagesspiegel die zunehmende Unterernährung von Kindern, die durch die Pandemie verursacht wurde. Laut einer Modellierungsstudie einer Forschungsgruppe um die Ernährungswissenschaftlerin Saskia Osendarp von der niederländischen Universität Wageningen droht drei Milliarden Menschen infolge der Corona-Pandemie, sich keine ausreichende und gesunde Ernährung leisten zu können. Der moderaten Schätzung zufolge werde es 2022 etwa 9,3 Millionen Kinder mehr als vor Pandemiebeginn geben, die ein zu geringes Gewicht für ihre Größe haben. 2,6 Millionen Kinder werden zu leicht für ihr Alter sein. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, seien laut der Forscher*innen bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen jährlichen Investitionen in Ernährungsprogramme nötig. Der Tagesspiegel und die Stuttgarter Nachrichten berichten ferner über eine weitere Folge der Pandemie für Kinder: Laut einer Studie der Forschungsgruppe um Seth Flaxman vom Imperial College in London verloren rund 1,1 Millionen Kinder weltweit mindestens ein Elternteil oder ein für sie sorgendes Großelternteil durch Corona. Dies sei eine bedeutende und bisher wenig beachtete Konsequenz der Pandemie. Laut des National Institute of Health (NIH) müsse eine psychosoziale und wirtschaftliche Unterstützung für diese Kinder eine zentrale Rolle bei der Reaktion auf die Pandemie spielen.

 

3. Südafrika nach den Unruhen

Die Welt, der Tagesspiegel und die Tageszeitung (taz) thematisieren die derzeitige Situation in Südafrika, das in den vergangenen Wochen von schweren Unruhen geprägt war. Langsam kehre die Normalität zurück, die Lebensmittelindustrie beliefere wieder den Handel und geschlossene Autobahnen seien wieder frei. Eine Nahrungsmittelknappheit sei nicht mehr zu befürchten. Sorge bereite unter anderem, dass bei den Unruhen auch über 30 Schulen zerstört wurden. Südafrikas Kinder seien ohnehin besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, warnt die Entwicklungsorganisation Save the Children. 1.718 Schulen seien geschlossen, 750.000 Kinder können keinen Schulunterricht mehr wahrnehmen. Der Vandalismus verschärfe diese Situation noch weiter. Die Massenzerstörungen in Südafrika offenbaren nicht nur die aktuelle Spaltung des regierenden „African National Congress“ (ANC), sondern jahrzehntelanges Versagen der Partei auf allen Ebenen, so Christian Putsch, Afrika-Korrespondent der Welt.

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Failing forward in the EU's common security and defense policy: the integration of EU crisis management

DIE - 21. Juli 2021 - 10:16

Recent years have witnessed renewed efforts to advance integration in the EU's Common Security and Defence Policy (CSDP), including in the domain of military and civilian capability development. The adoption of a Civilian CSDP Compact (CCC) and the creation of a European Peace Facility (EPF) are prominent examples of recent steps taken towards further integration. Still, despite recent progress, CSDP reforms have often been slow to materialise, lag behind the reform ambitions of key EU foreign policy actors, and fail to address important shortcomings experienced by CSDP. This article addresses why this might be by exploring the evolution of CSDP crisis management through a failing forward approach, which charts the course of integration dynamics, identified by neofunctionalism and liberal intergovernmentalism, through time, revealing its cyclical nature. Our case studies of the EPF and the CCC demonstrate how the long-term integrative dynamics in EU military and civilian crisis management are marked by a cycle of crisis followed by incomplete institutional reforms, policy feedback, experiential learning and subsequent, yet again incomplete, efforts to remedy institutional shortcomings and policy failure.

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Questioning development: What lies ahead?

EADI Debating Development Research - 21. Juli 2021 - 8:48
By Christiane Kliemann Development Studies requires “an epistemological and ontological change” write Elisabetta Basile and Isa Baud in the introduction to the recent EADI volume “Building Development Studies for a New Millennium”. The planned sequel of the book will take this analysis one step further and explore viable ways to build on both the critique …
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Racoon: Die digitale Recycling-Tonne trennt Abfall und verteilt Belohnungen

reset - 21. Juli 2021 - 5:02
Rund ein Viertel der Abfälle, die in der Wertstofftonne landen, sind eigentlich nicht recycelbar. Eine neue, mit Kameras ausgestattete Mülltonne soll in der Branche aufräumen und Verbraucher*innen unterstützen.
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A systematic review on ethical challenges of 'field' research in low-income and middle-income countries: respect, justice and beneficence for research staff?

DIE - 20. Juli 2021 - 17:15

Primary data collection in low-income and middle-income countries (LMICs) is associated with a range of ethical complexities. Considerations on how to adequately ensure the well-being of research staff are largely neglected in contemporary ethics discourse. This systematic review aims to identify the ethical challenges that research staff across different hierarchical levels and scientific disciplines face when conducting research in LMICs.

We searched 13 electronic databases and handsearched publications in six selected journals as well as the reference lists of all included studies. No restrictions were applied with respect to the publication date, research design, and target population.

23 151 studies were retrieved, 183 of which met our inclusion criteria. We identified nine different types of ethical challenges that research staff may be exposed to during field research, including (1) role conflicts that can emerge from participants’ help requests and the high level of deprivation found in certain study settings, (2) feelings of guilt and (3) detrimental mental health impacts. Further challenges were (4) sexual harassment (5) safety risks and (6) political repression, particularly in postconflict, disaster-ridden or autocratic study contexts. Additionally, studies reported (7) inadequate working conditions and (8) power imbalances within research teams, while (9) ethics boards were found to be ill equipped to anticipate and address emerging risks, thus increasing the ethical liability of researchers.

This review revealed several complex ethical challenges that research staff may face during data collection. In order to achieve the Sustainable Development Goal 8.8 on ‘safe and secure working environments’ and to protect research staff from harm, amendments must urgently be made to current ethical standards.

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