Sie sind hier

Ticker

Agrar Koordination Newsletter September 2021

SID Blog - 16. September 2021 - 23:00
 Neues von der Agrar Koordinationt! Donnerstag, 16. September 2021 Biopoli auf der Hamburger Klimawoche | Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ in Leutkirch | Neuer Online-Dialog für Gutes Essen macht Schule  | Veranstaltung zum Lieferkettengesetz | Mitarbeit Buchhaltung & Büroorganisation   Biopoli Was hat meine Ernährung mit dem Klimawandel zu tun?
25.09.2021 | 15.00 - 16:00 Uhr | Workshop mit Sarah Zarin

Vor allem Fleisch und tierische Produkte belasten das Klima. Eine Möglichkeit den klimabelastenden CO2 Ausstoß zu reduzieren ist es, beim Lebensmitteleinkauf auf die Auswahl der Produkte und den Einkaufsort zu achten. In diesem Workshop erhalten Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Klimaschutz und Tipps für die Umsetzung bei der eigenen Ernährung.

Auf dem Gelände des ehemaligen Recyclinghofs in Hammerbrook entsteht seit 2019 ein neuer öffentlicher Park. Die Fläche wird am 25.09.2021 zu einem Erkundungsfeld und experimentellem Jahrmarkt für Interessierte an nachhaltiger Ernährung, jungem Engagement und Naturschutz. Auf den 5.200 Quadratmetern könnt ihr euch mit den vielen Initiativen, Stiftungen, Projekten und Vereinen austauschen, an Workshops teilnehmen und das "PARKS"-Gelände erkunden. Den Abschluss macht die Premiere von zwei Kurzfilmen des StadtNatur JugendFilmCamps. Livemusik und veganes Essen der Caval Cantine gibt es oben drauf.

25.09.2021 | 14:00 - 19:00 Uhr
Eat this! – Veränderung geht durch den Magen

Alter Recyclinghof | Alster-Bille-Elbe PARKS: Bullerdeich 6, Hammerbrook

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Kommt vorbei! Komplettes Programm   Biopoli Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährung – wie hängt das zusammen? 
20.09. bis 23.09.2021 | Wetter.Wasser.Waterkant.2021

Wir sind mit 10 Biopoli-Workshops beim kostenfreie Bildungsprogramm für Hamburger Schulen zu Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel "Wetter.Wasser.Waterkant.2021" dabei! Die Workshops sind bereits ausgebucht.
Komplettes Programm     Land und Wirtschaft – wer erntet? Ausstellung mit Portraits aus Tansania und Deutschland
Unsere Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ Portraits aus Tansania und Deutschland ist ab mitte September in Süddeutschland zu sehen. Die Ausstellung fügt sich ein in den Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“ der Stadt Leutkirch zu aktuellen Agrar- und Ernährungsfragen.

15.09. - 03.10.2021 Dreifaltigkeitskirche Leutkirch
08.10. - 31.10.2021 St.-Andreas-Kirche Mühlacker-Dürrmenz
05.11. - 21.11.2021 Museum Wasseralfingen


Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 16.09.2021 um 19:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche, Evangelische Kirchgasse, Leutkirch statt. Teilnahme möglich für Geimpfte, Genesene, Getestete.

Neuer Podcast!
Wir haben mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bauern und Bäuerinnen aus Tansania und Deutschland portraitiert. Auch im Podcast berichten wir über die Situation der Kleinbäuer*innen in beiden Ländern. Jetzt Reinhören     Gutes Essen macht Schule Online-Dialog: Bio-Städte – Pioniere für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung
28.09.2021 | 18.30 Uhr - 21.00 Uhr | Zoom

Viele Bio-Städte in Deutschland setzen sich für den Bio-Anbau in ihrer Region und für den verstärkten Einsatz von Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen ein. Insbesondere für Kitas und Schulen verfolgen sie das Ziel, den Bio-Anteil schrittweise – teilweise auf bis zu 100% – zu erhöhen. Die Erfahrungen von Bio-Pionieren im Bereich des Schul- und Kitacaterings zeigen: Ein Bio- Mittagessen muss nicht teuer sein.

Wie können sich verschiedene Akteure dafür einsetzen, dass auch Städte in Schleswig-Holstein Bio-Städte werden und die Verwendung von Bio-Lebensmitteln in Kitas und Schulen voranbringen? Wie kann ein kostengünstiger Einsatz von Bio-Lebensmitteln gelingen und lokale Betriebe unterstützt werden? Diese und weitere Fragen werden wir mit Werner Ebert, Koordinator des Bio-Städte-Netzwerks, Kai Vormstein, Geschäftsführer des Bio-Caterers Piratenkombüse und Politiker*innen aus Flensburg und Kiel diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugesendet.

Komplettes Programm Gleich anmelden!     Lieferkettengesetz Bitterer Kaffee – 20 Jahre Vertreibung in Uganda zugunsten der Neumann Kaffee Gruppe Hamburg
Gemeinsam mit anderen Hamburger Akteuren laden wir zur Open-Air Veranstaltung ein:
2.10.2021 | 18.00 - 21.00 Uhr | Magellan-Terassen, HafenCity

Dokumentarfilm | »Bitterer Kaffee: Uganda – Bauern kämpfen um ihr Land« von Michael Enger
Musik | Angelina Akpovo, Hamburg
Videobotschaft von Peter Kayiira, Sprecher der Vertriebenen in Uganda
Redebeiträge | Norbert Hackbusch, DIE LINKE | Pastor Siaquiyah Davis, Nordkirche | Gertrud Falk, FIAN Deutschland e.V. | Julia Sievers, Agrar Koordination, Hamburger Initiative Lieferkettengesetz | N.N., el rojito. kaffee solidarisch e.V.
 
Hintergrund der Veranstaltung
Im August 2001 vertrieb die ugandische Armee Bewohner*innen aus vier Dörfern im Bezirk Mubende, weil die Regierung das Land an die Kaweri Coffee Plantation Ltd. verpachtet hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe (NKG) mit Sitz in der Hamburger HafenCity. NKG ist weltweit führender Rohkaffeedienstleister. Die Vertriebenen in Uganda wurden bis heute nicht angemessen entschädigt. Seit vielen Jahren läuft ein Gerichtsverfahren. Die Veranstalter*innen unterstützen die Forderungen der Vertriebenen an die Neumann Kaffee Gruppe, eine zügige Beendigung des Gerichtsverfahrens nach rechtsstaatlichen Regeln zu verlangen. Dazu soll sie eine Sondersitzung des Gerichts beantragen, in der Kläger*innen und Beklagte dem Richter ihre Beweise und Argumente präsentieren. Damit könnte das Gerichtsverfahren nach 20 Jahren endlich abgeschlossen werden und es wäre Rechtssicherheit für die Vertriebenen gegeben.     Stellenauschreibung Buchhaltung & Büroorganisation
Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin Buchhaltung & Büroorganisation (m/w/d) für 5 Std./Woche 

Jetzt noch bis 19.09.2021 per E-Mail bewerben.
Für Rückfragen steht unser Finanzreferent Hannes Heise zur Verfügung.

  Zur Stellenausschreibung
 
      Agrar Koordination
Forum für internationale Agrarpolitik e.V.
Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Vereinsregister Hamburg: VR 11633 Vertreten durch: Claudia Leibrock (Vorsitzende), Alfons Üllenberg, Irina Cachay
Telefon: 040-39 25 26, E-Mail: info@agrarkoordination.de

www.agrarkoordination.de

Learning from the Afghanistan debacle – But what exactly?

DIE Blog - 16. September 2021 - 14:00

With the takeover of Afghanistan by the Taliban only a few weeks after the withdrawal of international troops, the mission failed to leave behind stable functioning state structures which would be resilient enough to withstand military pressure from the Taliban, care for the population and be respected by it.

The failure in Afghanistan casts doubts over the usefulness of military interventions and state-building driven from the outside. However, assuming that not all interventions are doomed to fail, what lessons can be drawn for ongoing counter-terrorism coalitions in the Sahel or Lake Chad region as well as for peacekeeping operations encountering terrorist and militant groups? I propose five reflection points:

Debating interventions

We need an open, honest and nuanced debate around the effectiveness of military interventions which includes peacekeeping operations and counter-terrorism coalitions. Simplistic messages like ‘peacekeeping works’ or ‘military interventions are generally harmful’ are not helpful at all! It is neither acceptable to let terror groups spread without militarily containing them nor can we simply turn away from the deadlock situation in which many international mission find themselves in.
Peacekeeping operations are increasingly deviating from basic principles such as host-country consent, minimum use of force and political neutrality. This results from the splintering of militant groups, increased terrorism and often weak domestic governance structures. The majority of recent missions (Central African Republic, DRC, Mali, South Sudan, Somalia) face an environment displaying persistently high degrees of violence (even after years of deployment) and no clear exit strategy. Such a situation is not sustainable! The risk of donor fatigue in the civilian sector, a gradual withdrawal of troops and losing support from the local population increases over time.
Comprehensive mandates comprising of a mix of peace-building, peacekeeping and nation-building instruments are often desirable but not implementable in the medium term. Realistic achievable mandates need to be designed which should not be seen as a form of downsizing or anti-liberal defeat. It is rather a question of what goals should be prioritized and can be achieved realistically. As the UN Secretary-General aptly formulated it by “attempting too much we dilute our efforts and weaken our impact.”¹ Mandating 209 tasks for the UN Mission in South Sudan is over burdening the operation. “Mandate inflation” needs to end.

Resources don’t fix everything

The amount of resources spent for conflict resolution matters far less than the ability to have broad-based local buy-in for international operations. Simply said, no amount of resources (military or civilian) is likely to override local ‘deficits’. Broad-based host-country consent which extends beyond domestic elites, cannot be bought through international aid. If the impression of predominance of external interests prevails, programmes are merely executed on the population but not developed with them. Where it is lacking, sustainability of progress is in jeopardy. Past debates around peacekeeping effectiveness have concentrated too much on resource supply and too little on ownership.

Raising Awareness

Most peacekeeping missions and counter-terrorism coalitions are in deep crisis but this has not triggered much concern among troop contributing countries or multilateral organizations. As of now there is too little awareness of the fragile situation in which we are in. In the Sahel the security situations has not improved markedly since the setting up of the G5 Sahel Joint Force. In the Lake Chad Basin, the fight against Boko Haram is not progressing further despite initial gains. In Somalia, Al-Shabaab cannot be defeated militarily. As long as military operations continue, much needed governance reforms are often marginalized. Excessive investment in armed forces is upsetting the military/civilian balance to the advantage of the former. In extreme cases political systems get militarized resulting in unnecessary use of force against civilians or increasing the likelihood of coup d’états (Mali 2021). In both cases national forces turn out to be threats to the population which they are sponsored and trained to protect while at the same time the terrorist threat is not dissolving.

The Double Governance Crisis

There is a real crisis of governance. This crisis does not only manifest itself at the local level (the inability of host-countries to erect stable and fair governance institutions) but is also a crisis of the international community which fails in state-building. Even less military heavy UN peacekeeping operations are hardly able to kick start country-wide governance improvements.² In other words these missions are not able to deliver. In the long-run the absence of profound governance improvements bears the risk of relapsing into armed conflict. The goal should be to support building communities which are able manage conflicts on their own.

Accepting Complexity

The character of many conflicts is shaped by complexity which means a high degree of uncertainty over outcomes and non-linearity. These kind of conflicts often do not produce clear winners. Influencing them from the outside is possible, but steering capacities remain limited. However, the response to conflicts is often guided by the implicit belief that, only with the right instrument and enough resources available, a solution can be enforced or administrated. Such a thinking is not likely to succeed. Instead of delivering solutions, these need to be generated within the specific conditions in which conflicts are taking place. In the end, conflict resolution is shaped by self-organization. Accepting these realities by international donors of not being the key drivers of change but merely the facilitators of slow gradual change often clashes with the too high expectations international organizations have created in order to receive donor support.

In Conclusion

The overall situation is uncomfortable, but not hopeless. There are no quick or easy solutions and no deployment can guarantee success. Critical for progressive change is the awareness that the underlying problems cannot be fixed through throwing more resources at conflicts. The very nature of the problem only allows external interveners limited impact. Instead of working with too comprehensive mandates missions need to focus on achievable goals and manage international and host-country expectations accordingly. Achieving military goals such as pushing back militants are not sustainable if governance structures are not embedded in society. The problem is that train-and-equip programmes for national armed forces often seem to deliver quick results while governance and societal support and domestic transformation are lagging behind considerably. Bridging this time gap should be prioritized.

¹ Antonio Guterres, Remarks to Security Council High-Level Debate on Collective Action to Improve UN Peacekeeping Operations, New York 28. 03.2018. https://www.un.org/sg/en/content/sg/speeches/2018-03-28/collective-action-improve-un-peacekeeping-operations-remarks

² Brosig, M. &  Sempijja, N. (2017) “What Peacekeeping Leaves behind: Evaluating Multi-dimensional Peace Operations in Africa” Conflict, Security & Development 17 (1) 21-52.

Der Beitrag Learning from the Afghanistan debacle – But what exactly? erschien zuerst auf International Development Blog.

“Building Back Better” through social protection

DIE - 16. September 2021 - 13:39

Social protection plays a critical role in responding to the immediate effects of the Covid-19 pandemic and in supporting socio-economic recovery efforts. In parallel, current calls for Building Back Better have emphasized that the climate  crisis  needs  to  be  considered  in  Covid-19  recovery  plans  through enhanced climate change adaptation and mitigation action. In recent years, social  protection  has  gained  importance  in  addressing  climate  change risks  and  facilitating  a  just  transition  to a  green economy.  Therefore,  the momentum for Building Back Better during and after the pandemic offers a unique opportunity to integrate social protection into green and resilient recovery strategies which should not be wasted. Against this background, this article describes the role of social protection in buffering economic and social impacts of the pandemic and emphasizes the importance of linking social protection systems with climate action to address the global climate crisis.

Kategorien: Ticker

Localizing the Triple Nexus

CSO Partnership - 16. September 2021 - 9:58

The signs of the times point to an urgent response to prolonged conflicts and exacerbated fragility in different countries. The Triple Nexus approach, in this regard, provides a policy discourse that emphasizes the complementarity and integration of development and peace actions with humanitarian actions in addressing the roots of conflict and state fragility. The Nexus approach is suggested to be a context-specific solution driven by on-ground needs, in contrast to merely implementing pre-existing frameworks. 

In line with this, the Reality of Aid – Asia Pacific (RoA-AP)CSO Partnership for Development Effectiveness – Asia (CPDE Asia), and the International Indigenous Peoples Movement for Self-Determination and Liberation (IPMSDL) will launch their Nexus Policy Research entitled “Localizing the Triple Nexus: 9 Country Contexts” and hold a multi-stakeholder dialogue with CSOs, donors, and multilateral institutions.

The dialogue aims to facilitate peer-learning and bolster solidarity among development actors to forge a more effective development cooperation engagement as well as raise the discourse on the implementation of the Triple Nexus in conflict-affected, fragile contexts. 

The event will feature the presentation of case studies contextualizing the Nexus approach in nine countries: Syria, Bangladesh, Lake Chad Region, Cameroon, Mozambique, Afghanistan, Mali, Guatemala, and the Philippines framed along the themes of gender equality, environment and climate, and refugees and forced migration. Succeeding the research contributors and their presentation are reactors from different donor and multilateral agencies. Before the event wraps up, a moderated discussion will take place to synthesize the event and reap key policy recommendations. 

The Nexus Policy Research Launch and Multi-stakeholder Dialogue will be held on September 7, 2021, Tuesday at 8-10 PM Manila time The event is open to the public and will be live-streamed via Facebook. To participate, register here: http://bit.ly/nexus-launch.

This launch is the concluding event of RoA-AP’s Regional Meeting, “Accelerate Efforts; Amplify Voices: Bolstering Solidarity toward People-Centered Development Cooperation”, which will be held on August 31, September 2 and 7.

The post Localizing the Triple Nexus appeared first on CSO Partnership for Development Effectiveness.

Kategorien: english, Ticker

Neue Podcast-Folge: Satelliten im Umwelt- und Klimaschutz – Wirkungsvolle Hilfe aus dem All

reset - 16. September 2021 - 7:05
Satelliten spielen eine wichtige Rolle im Umwelt- und Klimaschutz. Doch sie bringen auch Herausforderungen mit sich – wie die Anhäufung von Weltraumschrott. In der neusten Podcast-Folge stellen wir Projekte und Lösungen vor.
Kategorien: Ticker

Globale Konferenz Menschenrecht auf hochwertige Bildung vom 21. bis 23. 09. 2021 in Wien

SID Blog - 15. September 2021 - 23:55

@font-face {font-family:Calibri; panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4;}@font-face {font-family:Tahoma; panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-fareast-language:EN-US;}p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader {mso-style-priority:99; mso-style-link:"Kopfzeile Zchn"; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; font-size:12.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-fareast-language:EN-US;}a:link, span.MsoHyperlink {mso-style-priority:99; color:blue; text-decoration:underline;}a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed {mso-style-priority:99; color:purple; text-decoration:underline;}p.MsoAcetate, li.MsoAcetate, div.MsoAcetate {mso-style-priority:99; mso-style-link:"Sprechblasentext Zchn"; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; font-size:8.0pt; font-family:"Tahoma","sans-serif"; mso-fareast-language:EN-US;}span.KopfzeileZchn {mso-style-name:"Kopfzeile Zchn"; mso-style-priority:99; mso-style-link:Kopfzeile;}span.SprechblasentextZchn {mso-style-name:"Sprechblasentext Zchn"; mso-style-priority:99; mso-style-link:Sprechblasentext; font-family:"Tahoma","sans-serif";}span.E-MailFormatvorlage21 {mso-style-type:personal; font-family:"Calibri","sans-serif"; color:windowtext;}span.E-MailFormatvorlage22 {mso-style-type:personal-reply; font-family:"Calibri","sans-serif"; color:#1F497D;}.MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; font-size:10.0pt;}div.WordSection1 {page:WordSection1;}

      

        

 

 

                                                                                                                                                                           

 

Eine globale Konferenz über das Menschenrecht auf hochwertige Bildung findet vom 21. – 23. September 2021 im Festsaal der Universität Wien statt. Sie wird von World University Service (WUS) Austria zusammen mit WUS Deutschland und WUS Kanada in Zusammenarbeit mit der Universität Wien, der Central European University (CEU) und dem Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung veranstaltet. Der Hintergrund der ursprünglich bereits für 2020 geplanten Konferenz durch die drei WUS Komitees an der Universität Wien ist, dass vor 101 Jahren, im Jahr 1920, die Gründung der WUS-Vorgängerorganisation „European Student Relief" aus einer internationalen Hilfsoperation für die Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Wien erfolgte. Diese wurde rasch auf andere notleidende österreichische und europäische Universitäten ausgedehnt.

 

Bis heute befasst sich World University Service mit der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung mit Hilfe zahlreicher Programme, um dieses Menschenrecht im Kontext von Bildungsmaßnahmen für Flüchtlinge, andere gefährdete Gruppen wie Frauen, Mädchen oder Minderheiten zu ermöglichen. Ebenso geht es um die Unterstützung von in ihren akademischen Freiheiten bedrohten Universitätsangehörigen und Universitäten sowie die Bekämpfung der Einschränkungen zivilgesellschaftlicher Räume. Auch soll Bildung für nachhaltige Entwicklung, Qualitätssicherung in der Bildung und eine Weltbürgerschaft gefördert werden.

 

Zur Diskussion all dieser Fragen wird an der Universität Wien ein hochrangiges Programm zentrale Akteurinnen und Akteuren sowie Expertinnen und Experten von internationalen Organisationen, NGOs und der Wissenschaft, aber auch Studierende aus einer Vielzahl von Ländern zusammenführen. Die Konferenz wird durch Statements des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, des österreichischen Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung Heinz Faßmann und der österreichischen Justizministerin Alma Zadić, der Vizerektorin Christa Schnabl für die Universität Wien und der neuen Rektorin der Central European University, Shalini Randeria, eröffnet. Daran schließen sich Kurzvorträge von Assistant High Commissioner of Protection des UNHCR, Gillian Triggs, die gegenwärtig mit der Flüchtlingskrise in Afghanistan und anderen Brennpunkten der Welt befasst ist, der Direktorin für die Sonderverfahren im Hochkommissariat für Menschenrechte, Peggy Hicks, der Leiterin der Abteilung für Migration und Entwicklung der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Cécile Riallant, des Leiters der Abteilung für Bildung des Europarates, Sjur Bergan,  und der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Technologie der Republik Kosovo, Arbërie Nagavci. In den Panels und Arbeitsgruppen werden Robert Quinn von Scholars at Risk (USA) wie auch Erhard Busek, früherer österreichischer Vizekanzler und Bildungsminister sowie David Croisier von der Europäischen Kommission, Patrizia Jankovic von der österreichischen UNESCO Kommission und rund 40 Expertinnen und Experten zur Situation in Belarus, Afghanistan, Myanmar und Türkei und zu verschiedenen Bildungsthemen sprechen. Das Programm samt weiteren Informationen findet sich auf der Konferenzwebsite.

 

Die Konferenz wird auch online zugänglich sein. Ein Höhepunkt wird am Nachmittag des 22. September die Präsentation der Festschrift anläßlich des 100-jährigen Bestehens von WUS sein, zu der mehr als 80 ehemalige WUS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beigetragen haben, beginnend mit dem ehemaligen chilenischen Staatspräsidenten Ricardo Lagos. Die Konferenz wird mit der Annahme der „Wiener Erklärung für das Menschenrecht auf hochwertige Bildung" enden, die auf Grundlage der langjährigen Erfahrungen, Orientierung für die zukünftige Meisterung der Herausforderungen für das Menschenrecht auf Bildung geben wird.

 

 

 

Mitmachaktionen bei der Gartenschau Lindau

Engagement Global - 15. September 2021 - 17:18
Pius Bandte, Stadt- und Kreisrat in Lindau, Thomas Gehring und Hep Monatzeder, Abgeordnete des Bayerischen Landtags, beteiligen sich an den Mitmachaktionen. Foto: Engagement Global

Das große Jenga Spiel des 17 Ziele Mobils von Engagement Global war eine von vielen Mitmachaktionen, die den Besucherinnen und Besuchern der Gartenschau in Lindau zu den Aktionstagen zur Nachhaltigkeit geboten wurde. Zusammen mit der Ausstellung „FRIEDENSKLIMA! 17 Ziele für Gerechtigkeit und Frieden“ und dem Weltspiel, bereitgestellt durch das Programm Bildung trifft Entwicklung (BtE), bildeten sie den Mittelpunkt des Mitmachmarktes am Samstag, 10. und Sonntag, 11. September 2021. Am Ufer des Bodensees konnten sich Interessierte so spielerisch mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung und besonders mit den Themen Frieden, Klima und Ökologie auseinandersetzen.

Pius Bandte, Stadt- und Kreisrat in Lindau, besuchte die Gartenschau in seiner Heimatstadt und beteiligte sich gemeinsam mit den bayerischen Landtagsabgeordneten Thomas Gehring und Hep Monatzeder auch an den Mitmachaktionen. Die drei Politiker zeigten sich begeistert vom Engagement der Akteure. „So viele lokale Initiativen in der Friedensregion Bodensee und so viel ehrenamtliches Engagement bei den Aktionstagen zu sehen, beeindruckt und motiviert mich“, so Pius Bandte.

Von diesem Engagement konnte sich auch Elmar Stegmann, Landrat des Landkreises Lindau, überzeugen, der sich Zeit nahm, die verschiedenen Organisationen und Initiativen kennenzulernen. Gefragt, welche Maßnahme für mehr Nachhaltigkeit die Politiker in ihrem Umfeld als nächstes umsetzen möchten, wurde einstimmig die Umstellung des Verwaltungswesens auf eine faire Beschaffung genannt.

Die Aktionstage zur Nachhaltigkeit fanden erstmalig auf der Gartenschau in Lindau statt und wurden gemeinsam veranstaltet von lokalen und regionalen Initiativen, Vereinen und Organisationen wie Amnesty International Lindau, BUND Naturschutz Bayern e.V. Kreisgruppe Lindau, Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, Eine Welt Netzwerk Bayern im Rahmen des Programms „Bildung trifft Entwicklung“, Friedensregion Bodensee e.V., friedens räume Lindau mit pax christi Diözese Augsburg e.V., Lokale Agenda 21 Stadt Lindau und Parents For Future Lindau.

Kategorien: Ticker

Die nächste Bundesregierung und die Vereinten Nationen

DIE - 15. September 2021 - 12:55

Diese Woche hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen (VN) Antonio Guterres mit „Our Common Agenda“ einen ambitionierten Plan zur Neupositionierung der VN vorgestellt. Deutlich stärker als bislang sollen die VN drängende globale Probleme angehen sowie für globale öffentliche Güter und einen neuen Gesellschaftsvertrag eintreten, der wesentlich auf der Achtung von Menschenrechten beruht. Die nächste Bundesregierung sollte sich diesen Plan, mit dem die VN nach ihrem 75-jährigen Jubiläum eine neue Phase globaler Gemeinwohlpolitik einleiten können, zum Anlass nehmen, um die deutsche VN-Politik strategischer und kohärenter aufzustellen. Sie sollte in Ideen und Allianzen investieren, um die VN wirksam bei der Bewältigung globaler Herausforderungen nutzen zu können und sie zukunftsfähig zu machen.   

Deutschland ist in einer guten Position, um multilateral durchzustarten. Das Engagement bei den VN wurde in den letzten Jahren umfangreich ausgebaut. 2016 ist die Bundesrepublik zum zweitgrößten Beitragszahler der VN aufgestiegen. Das gilt auch für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe, die finanziell betrachtet den Schwerpunkt der VN ausmachen. Für einzelne Organisationen wie das VN-Entwicklungsprogramm (UNDP) oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Deutschland sogar wichtigster Geber. Anders als andere Länder, die während der COVID-19 Pandemie Kürzungen vornahmen, hat Deutschland seine Beiträge deutlich angehoben und damit zu einer effektiveren multilateralen Krisenreaktion beigetragen. Die deutschen WHO-Beiträge etwa haben sich während der Pandemie fast verdreifacht. Bei anderen Entwicklungsorganisationen wie dem Kinderhilfswerk (UNICEF) gab es einen Zuwachs an besonders wertvollen Kernmitteln, die nicht an Gebervorgaben gebunden und so von VN-Organisationen flexibel einsetzbar sind.

Aber nicht nur wegen seines finanziellen Engagements wird Deutschland bei den VN geschätzt. Mit der Allianz für den Multilateralismus, einem Zusammenschluss gleichgesinnter Staaten, die für eine regelbasierte internationale Ordnung eintreten, hat die Bundesregierung einen wichtigen Kontrapunkt zum Unilateralismus der USA unter Donald Trump gesetzt. Beobachter*innen heben auch Deutschlands Beteiligung an sieben von derzeit 13 VN-Friedensmissionen hervor und ziehen insgesamt eine positive Bilanz der deutschen Sicherheitsratspräsidentschaft 2019/2020, trotz geopolitisch widriger Umstände. Dazu beigetragen haben deutliche Worte Deutschlands im Sicherheitsrat zu Menschenrechtsverletzungen durch Russland oder China. Dass bald zwei hochrangige Führungspositionen von Deutschen bekleidet werden – Achim Steiner leitet das UNDP, Gerd Müller ab Januar 2022 die VN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) – zeigt, welche Wertschätzung Deutschland bei den VN erfährt. Dazu kommt, dass Deutschland sich zu einem wichtigen VN-Standort entwickelt hat. Allein in Bonn sind nunmehr 25 VN-Einrichtungen angesiedelt, während in Berlin unlängst der WHO Hub for Pandemic and Epidemic Intelligence eingeweiht wurde.

In Summe ergibt sich daraus aktuell ein beachtliches deutsches Engagement für die VN. Gleichzeitig sind die neue Rolle der Bundesrepublik und damit verbundene Handlungsspielräume noch nicht ausreichend im politischen Bewusstsein von Regierung und Gesellschaft angekommen. Der Ausbau des VN-Engagements folgte bisher keinem strategischen Ziel. Vielmehr ist Deutschland nolens volens mit weithin unkoordiniertem Agieren zu einem schwergewichtigen Akteur aufgestiegen. Angesichts zentraler Herausforderungen, die Deutschland (un)mittelbar betreffen – vom sich beschleunigenden Klimawandel zu Rückschritten in der menschlichen Entwicklung und globalen Regelungslücken –, ist es jedoch wichtiger denn je, internationale Politik strategisch zu gestalten. Angesichts wachsender geopolitischer Großmachtrivalitäten bedarf es einer proaktiven deutschen VN-Politik, die im Verbund mit der Europäischen Union und anderen gleichgesinnten Staaten globale Weichenstellungen im Sinne der von Guterres vorgelegten „Common Agenda“ mitprägt.

Die nächste Bundesregierung sollte sicherstellen, dass die für VN-Organisationen und -Prozesse vorgesehenen Beiträge stabil im Bundeshaushalt verankert werden. Vor allem braucht die deutsche VN-Politik eine größere Strategiefähigkeit und mehr Kohärenz über Ministerien und Durchführungsorganisationen hinweg. Bei der Modernisierung des außenpolitischen Apparats nach dem Scheitern der Intervention in Afghanistan etwa muss die Agenda 2030 ein zentraler Referenzpunkt werden. Generell sollte sich deutsche VN-Politik von ressortübergreifenden klaren Prinzipien anstatt von kleinteiligen Einzelerwägungen leiten lassen. Außerdem sollte die nächste Bundesregierung auf eine Stärkung der VN hinarbeiten, um diese für globale Aufgaben fit zu machen. Das bedeutet vor allem, Ländern des globalen Südens und nichtstaatlichen Akteuren effektivere Mitsprachemöglichkeiten einzuräumen und VN-Organisationen durch eine Erhöhung der Kernbeiträge politisch und finanziell aufzuwerten.

Dieser Text ist im Rahmen der Reihe „Impulse zur Bundestagswahl“ erschienen.

Kategorien: Ticker

Finalising the First Round of the weiter_wirken Project: Experts Shed Light on How CSOs Can Benefit From Behavioural Know-How

SCP-Centre - 15. September 2021 - 10:43

What hinders people from living up to their good intentions to eat more plant-based foods, drive less or reduce waste? Questions like this are ever relevant when it comes to endorsing more sustainable lifestyles. As part of the final event of the first round of our weiter_wirken project, 50 representatives from Civil Society Organisations (CSOs) and the scientific community discussed how findings from behavioural research can contribute to close the intention-action gap.

Dr. Heinrich Bottermann, State Secretary of the Ministry of Environment of North Rhine-Westphalia (NRW) opened the event with a welcoming speech. The panel included: Prof. Dr. Christoph Harff (Hochschule Hamm-Lippstadt), Bernd Draser (Ecosign – Akademie für Gestaltung), Manfred Belle (Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen / Eine Welt Netz NRW e.V.) and Dr. Jacinta Kellermann (Naturschutzbund Deutschland (NABU) Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.)

The expert panel addressed questions such as, how the intention-action gap occurs in the first place, what methods are available to overcome it, and what are the main challenges from the perspective of CSOs.

The second half of the event was used to deep-dive into the topics of behaviour change models and evaluation of behaviour change interventions. Dr. Konrad Götz (ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung) introduced the audience to the behavioural model COM-B and demonstrated how it can be applied in practise, using the example of sustainable mobility. Erik Schäffer (ISPO – Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung) explained how organisations can best measure the success of their behaviour change interventions and which aspects to consider.

Are you a CSO looking to increase your positive impact toward a sustainable, fair, and inclusive future? Behaviour change knowledge might be just the right asset for that!

To keep up to date with the latest weiter_wirken news, including information about the 2022 round, make sure to sign up to our newsletter or check the weiter_wirken website.

‚weiter_wirken‘ is a non-profit initiative of the CSCP and its cooperating partners Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen and ecosign/ Akademie für Gestaltung. The project is funded by the Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

For further questions, please contact Jennifer Wiegard.

Der Beitrag Finalising the First Round of the weiter_wirken Project: Experts Shed Light on How CSOs Can Benefit From Behavioural Know-How erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

Kategorien: english, Ticker

15. September 2021

ONE - 15. September 2021 - 10:33

1. WHO-Chef warnt vor dem Risiko von Corona-Mutationen

Tedros Adhanom, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kritisiert die ungleiche globale Impfstoffverteilung. Darüber berichten Deutschlandfunk und evangelisch.de. Von den weltweit 5,7 Milliarden verabreichten Impfdosen seien bislang nur zwei Prozent auf dem afrikanischen Kontinent verimpft worden. Der Mangel an Vakzinen schade nicht nur Afrika, sondern der ganzen Welt. Tedros warne vor dem Risiko von Mutationen. Er habe die reichen Länder aufgerufen, ihre überschüssigen Impfdosen der internationalen Impfstoff-Initiative Covax zu übergeben. Covax habe bislang mehr als 260 Millionen Dosen an 141 Staaten ausgeliefert, die meisten davon an den globalen Süden. In Afrika seien bisher lediglich 3,5 Prozent der Bevölkerung gegen Corona geimpft. Offizielles Ziel sei eine Quote von 60 Prozent.

 

2. Weltbank erwartet rund 216 Millionen Klimaflüchtende bis 2050

Der Klimawandel könnte laut eines neuen Berichts der Weltbank in den kommenden drei Jahrzehnten mehr als 200 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Darüber berichten Tagesschau.de und Zeit Online. Der Klimawandel sei ein “zunehmend starker Antreiber” der Migration. Falls nicht umgehend Maßnahmen zur Reduzierung der weltweiten Emissionen ergriffen werden, könne es deswegen zur Entstehung von Migrations-Hotspots kommen. In Subsahara-Afrika können beispielsweise bis zu 86 Millionen Menschen zu Binnenmigrant*innen werden, weil ihre Heimat in der Zukunft nicht mehr bewohnbar sei. Die Expert*innen verweisen unter anderem auf einen drohenden Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion, auf Wasserknappheit und einen steigenden Meeresspiegel in Folge der Erderwärmung. Vor allem die Ärmsten der Welt, die am wenigsten zu den Ursachen des Klimawandels beisteuern, seien getroffen. Die Autor*innen des Berichts betonen zugleich die dringliche Bedeutung des Kampfes gegen den Klimawandel. Mit sofortigen und abgestimmten Schritten zur Emissionsminderung könne die Klimamigration deutlich reduziert werden.

 

3. Corona-Pandemie erleichtert weltweit Korruption

Weltweit stellt die Corona-Pandemie laut Delia Ferreira Rubio, Vorsitzende von Transparency International, eine Steilvorlage für Korruption dar. Darüber berichten Nicola Abé, Heiner Hoffmann und Sonja Peteranderl für Spiegel.de. Es fließen zusätzliche Milliarden an öffentlichen Geldern zur Krisenbekämpfung, die in der Not besonders schnell ausgegeben werden. Regierungen führen Maßnahmen und Prozesse ein, die nicht transparent seien und nicht den etablierten Kontrollmechanismen unterliegen, warne Rubio. Korruption sei dabei nicht nur eine institutionelle Frage, an der sich etwa die Qualität von Regierungen messen lasse, sondern betreffe den direkten Alltag von Milliarden Menschen weltweit. Das Geld, das verloren gehe, fehle im Gesundheitswesen, bei Bildung und Infrastruktur.

The post 15. September 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

14 Recommendations to Turn Intentions into Action for More Sustainable Food Consumption

SCP-Centre - 15. September 2021 - 10:27

Although many people declare that they want to eat healthier and more sustainably, the proportion of sustainable food consumption is still shockingly low. How can we move from attitudes and intentions to actual action? How can we bring about the necessary behavioural change for more sustainable food consumption in Europe?

The VALUMICS report From Intention to Action investigates multiple options to close the intention-behaviour gap and provides behaviourally-informed recommendations for policy makers, businesses, and civil society organisations (CSOs).

Drawing on the latest research and insights on consumer evidence, including those of behavioural science, the report puts forward 14 recommendations for supporting the shift toward more sustainable and healthier food consumption patterns. The recommendations are potential actions and ideas that the targeted stakeholders could consider and build upon in their strategies.

Based on the angle of influencing and shaping food choices, the recommendations are organised into four main clusters: ‘choice environment’, ‘choice expansion’, ‘choice editing’, and ‘beyond choice’. For example, ‘choice environment’ brings together recommendations that influence choice by creating a favourable environment for sustainable food purchase, often nudging consumers in a desired direction. Recommendations in the ‘beyond choice’ cluster include broader, more systemic influences that stretch beyond the specific point and time of food purchase, for example, to financial, education, and time incentives.

Targeting food industry actors and policy makers, ‘disrupt or be disrupted’ is a choice expansion recommendation that calls for the investment, innovation and introduction of better-performing and more sustainable food options, such as plant-based proteins, insect-based products or lab-grown / 3D printed meat. On the other hand, ‘off the list’, a choice editing recommendation, boldly suggests experimenting the complete removal of products with poor sustainability performance from product portfolios and markets.

The recommendations contribute to supporting the EU in achieving its targets and goals as defined in its Farm to Fork strategy. More prominently, they support the strategy’s specific goal to ‘promote sustainable food consumption and facilitate the shift to healthy, sustainable diets’.

This report is the fourth and last in a series of VALUMICS publications focusing on food consumption analysis. The first report brings together information about the determinants that influence or drive European food consumption patterns; the second report looks into behavioural evidence that supports the shift towards more sustainable and healthy dietary patterns; while the third one outlines the learnings collected from behaviour change interventions at a retail store.

To learn more about the recommendations, please read the full report here.

For further questions, please contact Cristina Fedato.

Der Beitrag 14 Recommendations to Turn Intentions into Action for More Sustainable Food Consumption erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

Kategorien: english, Ticker

Demokratie schützen: Die Relevanz internationaler Demokratieförderung für Amtszeitbeschränkungen

DIE - 15. September 2021 - 10:00

Die Frage, ob und wie sich Demokratie durch internationale Unterstützung fördern und schützen lässt, hat jüngst an Relevanz gewonnen. Zum einen hat der Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan eine öffentliche Debatte über die Grenzen von Demokratieförderung neu entfacht. Zum anderen wächst der Bedarf an internationalem Demokratieschutz angesichts zunehmender Autokratisierungstrends weltweit. Forschungsergebnisse des DIE zeigen: Wirksame Unterstützung von Demokratie ist möglich. Dabei sind sowohl der Schutz von zentralen demokratischen Institutionen wie Amtszeitbeschränkungen von Machthabern als auch die Förderung von demokratischen Kräften, die sich Autokratisierungsversuchen proaktiv widersetzen, zentral.
Seit 2010 zeichnen sich Autokratisierungstrends dadurch aus, dass sie bereits erreichte Demokratisierungserfolge oft schleichend erodieren und Autokratien festigen. Umgehungen und Aufhebungen präsidentieller Amtszeitbeschränkungen durch amtierende Präsidenten gehören zum typischen „Autokratisierungsbaukasten“. Amtszeitverlängerungen schränken demokratische Kontrolle ein und weiten die präsidentielle Macht aus.
Demokratieförderung und -schutz spielen eine relevante Rolle für den Erhalt präsidentieller Amtszeitbeschränkungen und damit für den Schutz von Demokratie. Sie tragen dazu bei, „Überlebenschancen“ von Amtszeitbeschränkungen zu verbessern. Je mehr internationale Demokratieförderung bereitgestellt wird, desto geringer das Risiko, dass Amtszeitbeschränkungen umgangen werden. Eine DIE-Analyse ergab z. B., dass eine moderat hohe Demokratieförderung von durchschnittlich US$ 2,50 pro Kopf über vier Jahre hinweg das Risiko der Umgehung einer präsidentiellen Amtszeitbeschränkung im Schnitt halbiert.
Basierend auf einer quantitativen Analyse und Fallstudien ergeben sich die folgenden Empfehlungen für internationale Demokratieförderer:
• Demokratieförderung und -schutz komplementär einsetzen. Einerseits gilt es, Demokratie stetig zu fördern, da die Organisations- und Oppositionsfähigkeit politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure nur langfristig aufgebaut werden können. Anderseits müssen Demokratieschützer in politischen Krisen auch mit Ad-hoc-Maßnahmen und diplomatischen Mitteln kurzfristig reagieren.
• Demokratieförderung ist eine Risikoinvestition, die sich lohnt. Ob es gelingt, Demokratie langfristig zu fördern und vor Autokratisierung zu schützen, hängt vor allem von heimischen Kräften und Institutionen ab. Auch für sie sind politische Krisen ergebnisoffen. Während Untätigkeit Autokraten eher in die Hände spielt, birgt kontextsensibles Engagement immerhin die Möglichkeit, einen Beitrag zum Erhalt von Demokratie zu leisten.
• Demokratieschutz durch regionale Organisationen stärken. Regionalorganisationen wie die ECOWAS oder AU bieten regionalpolitische Strukturen, die helfen können, deeskalierend zu wirken und glaubwürdige Verpflichtungen vonseiten der Amtsinhaber zu gewährleisten. Internationale Geber könnten sich daher in demokratiekritischen Situationen mit Regionalorganisationen wirksam abstimmen.

Kategorien: Ticker

Soziale Sicherung ist elementar für Katastrophenvorsorge

Welthungerhilfe - 15. September 2021 - 10:00
Mit dem Fokus "Soziale Sicherung" erscheint heute der neue WeltRisikoBericht.
Kategorien: Ticker

Zeit fürs NachhaltigkeitsCamp

Engagement Global Presse - 15. September 2021 - 9:25
Eine Session im NachhaltigkeitsCamp im BaseCamp Bonn kann auch unter freiem Himmel stattfinden. Foto: Kolja Matzke

Beim NachhaltigkeitsCamp Bonn treffen Kreativität und Nachhaltigkeit aufeinander. Passend zur europäischen Woche der Nachhaltigkeit lädt Engagement Global am Freitag, 24. September 2021, zum sechsten Mal ein, um im BaseCamp Bonn kreativen Austausch und offene Diskussionen rund um Nachhaltigkeit zu ermöglichen. 100 Plätze sind zu vergeben. Der Ticketverkauf ist gestartet. Das Programm ist noch offen – denn bei einem Barcamp wird dieses von den Teilnehmenden am Veranstaltungstag bestimmt.

Auch wenn die Sessions erst vor Ort festgelegt werden, können Ideen schon vorab unverbindlich in eine Liste auf der Website des NachhaltigkeitsCamps eingetragen werden – zur Inspiration und Vorfreude. Alle Teilnehmenden können mit ihren Tipps und Tricks, Fragen oder Projekten zur Veranstaltung beitragen. Die Workshops und Präsentationen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Einfallsreichtum der NachhaltigkeitsCamperinnen und -Camper groß ist.

Spannende Sessions sind zu erwarten

Einer der diesjährigen Camper ist Luca Samlidis, der bei Fridays for Future Bonn für Kommunikation und politische Strategie verantwortlich ist. 2020 hat der Klimaaktivist beim NachhaltigkeitsCamp eine digitale Keynote gehalten, in diesem Jahr schließt er sich dem Barcamp in Präsenz an: „Die Klimakrise zu bewältigen ist eine Jahrhundertherausforderung. Deswegen zählen jeder Gedanke und jede Idee, die dazu beitragen. Das Nachhaltigkeitscamp ist ein idealer Raum, um solche Ideen, im Kleinen und im Großen, zu entwickeln.“

Für noch mehr Inspiration sorgen auf dem Blog des NachhaltigkeitsCamps ehemalige Teilnehmende, die in Interviews von ihren Eindrücken aus dem letzten Jahr und von Projekten und Ideen erzählen, an denen sie seit dem Camp gearbeitet haben. Umstellung von Gewohnheiten, der Einsatz für nachhaltigen Modekonsum, die Entwicklung einer Suchmaschine für lokale Produkte – das sind die Themen, die das NachhaltigkeitsCamp ausmachen und auf die sich auch am Freitag, 24. September 2021, gefreut werden kann. Interessierte können sich ihre Tickets online sichern.

Anmeldung weiterhin möglich

Das NachhaltigkeitsCamp findet am Freitag, 24. September 2021, im BaseCamp in Bonn statt. Veranstaltungsbeginn ist um 10 Uhr, Einlass ab 9 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro inklusive veganem Mittagessen, Snacks sowie warmen Getränken. Falls die Veranstaltung nicht stattfinden kann, werden die Tickets storniert und das Geld erstattet.

In Zusammenarbeit mit dem BaseCamp Bonn wurde ein Hygiene-Konzept erarbeitet. Alle Teilnehmenden müssen laut der 3G-Regel vollständig geimpft, genesen oder getestet sein. Außerdem muss im Innenbereich eine medizinische Maske getragen werden.

Weitere Informationen
Kategorien: Ticker

Protecting democracy: the relevance of international democracy promotion for term limits

DIE - 15. September 2021 - 9:16

The question of whether and how democracy can be promoted and protected through international support has recently gained relevance. On the one hand, the withdrawal of NATO troops from Afghanistan has reignited a public debate on the limits of democracy promotion. On the other hand, the need for international democracy protection is growing due to an increase in autocratisation trends worldwide. DIE research shows that it is possible to effectively support and protect democracy. In this context, both the protection of central democratic institutions, such as term limits for rulers, and the promotion of democratic forces that pro-actively resist attempts at auto¬cratisation are central.
Since 2010, autocratisation trends have been characterised by the fact that they often slowly erode achieved democratisation successes and consolidate autocracies. The circumvention and abolition of presidential term limits by incumbent presidents are part of the typical “autocratisation toolbox”. Term extensions limit democratic control and expand presidential powers.
Democracy promotion and protection play a relevant role in preserving presidential term limits, and thus in protecting democracy. They contribute towards improving the “duration” and “survival chances” of presidential term limits. The more international democracy promotion is provided, the lower the risk that term limits will be circumvented. For example, a DIE analysis found that a moderately high democracy promotion mean of $2.50 per capita over four years on average halves the risk of presidential term limits being circumvented.
Based on quantitative analysis and case studies, the following recommendations for international democracy promoters emerge:
• Use democracy promotion and protection in a complementary way. On the one hand, democracy must be promoted continuously, as the organisa¬tional and oppositional capacity of political and civil society actors can only be built up in the long term. On the other hand, democracy protectors must also react in the short term to political crises with ad hoc measures and diplomatic means.
• Democracy promotion is a risky investment that pays off. Whether it is possible to promote democracy in the long term and protect it from autocratisation depends above all on domestic forces and institutions. For them, too, political crises are open-ended. While inaction tends to play into the hands of autocrats, context-sensitive engagement at least offers the possibility of contributing to the preservation of democracy.
• Strengthen democracy protection through regional organisations. Regional organisations such as ECOWAS and the African Union offer regional political structures that can help with de-escalation and ensure credible commitments on the part of the incumbents. International donors could therefore coordinate with regional organisations in situations where democracy is at stake.

Kategorien: Ticker

Zurück in die Steinzeit - Taliban verkünden Hochschuldoktrin

SID Blog - 15. September 2021 - 0:23

Universitäten und Abschlüsse haben im Vergleich zu Religionsgelehrten keine Bedeutung

 

„Nun ist es auch verkündet, was viele seit der Machtergreifung der Taliban befürchtet haben. Der amtierende Minister für höhere Bildung Abdul Baqi Haqqani erläuterte in einer Pressekonferenz belehrend: ,Mullahs sind besser als ein Arzt oder ein Meister. Sie sehen, dass die Mullahs und Taliban, die an der Macht sind, keinen Doktortitel, keinen Magister oder auch nur einen Highschool-Abschluss haben, aber sie sind die Größten von allen.' Was er nicht sagte, ist, dass die Taliban in den Koranschulen nur vermeintlich den Koran vermittelt bekamen. Vielmehr wurde eine menschverachtende Ideologie, die mit dem Koran überhaupt nichts zu tun hat, gelehrt", so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS).

 

Im offiziellen Erlass Nr. 146 ist seitens der Taliban ein langes Regelwerk mit ihrer Hochschuldoktrin aufgeschrieben. Studentinnen wird der Zutritt zu den Universitäten nur mit einem schwarzem „Niqab" gestattet. Dabei handelt es sich um eine Kopf- und Gesichtsbedeckung, die nur einen schmalen Schlitz für die Augen frei lässt. Darüber hinaus ist ab sofort vorgeschrieben, das Studentinnen und Wissenschaftlerinnen und Frauen in der Hochschulverwaltung räumlich getrennt von Männern „gehalten werden" müssen. Ist dies nicht möglich, müssen Frauen und Männer durch einen Vorhang getrennt werden. Vorlesungen für Studentinnen sollen nur noch von Frauen gehalten werden. Lasse sich dies nicht umsetzen, sei auch die Vorlesung durch einen „alten Mann mit gutem Charakter" ersatzweise möglich. Die Regeln sehen des Weiteren vor, dass Frauen die Vorlesungsräume fünf Minuten vorher verlassen und in speziellen Räumen warten müssen, bis alle Männer das Gebäude verlassen haben. So sollen Begegnungen vermieden werden. Dies gilt auch für den Zugang zu den Räumen.

 

„Wir gehen davon aus, das diese Regelung nur der Beruhigung der internationalen Gemeinschaft für die heutige Geberkonferenz in Genf im Beisein von UN-Generalsekretär António Guterres dient. Die Taliban sind pleite und wollen durch solche Ankündigungen sowohl nach innen gegenüber den Fundamentalisten in ihren eigenen Reihen aber auch gegenüber der internationalen Gemeinschaft sagen, wir haben dazu gelernt und jetzt dürfen auch Frauen bei uns studieren. Dieses durchschaubare Spiel sollte die internationale Gemeinschaft klar benennen und ganz konkrete Bedingungen für ihre Hilfszusagen machen, auch für den Hochschulbereich", so Dr. Ghawami.

 

„Tausende afghanische Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warten immer noch auf eine Gelegenheit, dem Taliban-Regime zu entkommen. Wir, die internationale Academic Community, sind aufgerufen ihnen beizustehen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu ermöglichen", appelliert Dr. Ghawami.

 

„Geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Disziplinen wird es unter den Taliban nicht mehr geben – sie werden ausschließlich ingenieurwissenschaftliche Studiengänge zukünftig erlauben. Denn auch die Taliban haben erkannt, entgegen dem Überlegenheitsanspruch der Taliban- Mullahs, dass sie besser seien als Akademiker je sein könnten, dass sie für das Staatswesen Fachkräfte benötigen. Der WUS hat daher bereits begonnen, ein Konzept zur Errichtung einer „Afghan Online Exile University" mit afghanischen Exil-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu gründen, die über Online-Angebote ein Minimum an akademischer Bildung in Afghanistan als auch in den absehbaren Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten von Afghanistan gewährleisten könnte. WUS hat bereits sehr positive Rückmeldung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Hochschulen zu diesem Vorschlag bekommen und wir planen hierzu in Kürze eine internationale Konferenz", so Dr. Ghawami abschließend.

 



PRESSEMITTEILUNG

13.09.2021

 

 

 

Deutschland tritt der von Indien initiierten International Solar Alliance bei und baut Zusammenarbeit bei Klimapolitik und erneuerbarer Energien aus

SID Blog - 15. September 2021 - 0:22

BERLIN/NEU DELHI – Die Parlamentarischen Staatssekretäre beim Bundesentwicklungsministerium, Dr. Maria Flachsbarth und Norbert Barthle, haben auf ihrer Indien-Reise die Zusammenarbeit bei der Klimapolitik und dem Ausbau erneuerbarer Energien ausgebaut. Diese erste Auslandsreise der Parlamentarischen Staatssekretäre seit Beginn der Corona-Pandemie unterstreicht die Bedeutung Indiens als strategischer Partner Deutschlands für die Erreichung globaler Umwelt- und Entwicklungsziele.
Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Flachsbarth: „Klimapolitik umfasst neben der Senkung von Treibhausgasen gerade auch in Indien die Anpassung an den Klimawandel. Was wir diesen Sommer an Überflutungen erlebt haben in Deutschland, das erleben die Menschen in Indien jedes Jahr in Form von Zyklonen und Starkregen, aber auch in Form von Dürren und Hitzewellen. Wir haben deshalb sowohl mit der Katastrophenschutzbehörde und dem Umweltministerium als auch dem Finanzministerium vereinbart, die Zusammenarbeit zur Anpassungsplanung fortzuführen und insbesondere Finanzierungslösungen zum besseren Schutz vor Klimakatastrophen auch für die ärmsten Menschen voranzutreiben. Die indische Seite prüft derzeit den Beitritt zur InsuResilience Global Partnership, die sich als G20-Initiative unter meiner Führung insbesondere für Anpassungs- und Versicherungslösungen engagiert."

Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle: „Wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz gehen Hand in Hand - wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt. Das haben wir intensiv mit dem Energieminister und dem Minister für berufliche Bildung diskutiert. In Indien erleben wir einen Boom der Solarenergie. Die Kohleverstromung muss schrittweise durch Erneuerbare Energien abgelöst werden. Deshalb arbeiten wir mit zinsverbilligten Krediten, technischer Beratung und Berufsbildung im Solarsektor eng mit Indien zusammen. Damit helfen wir, den Weg zur Klimaneutralität auch in Indien möglich zu machen und gleichzeitig Arbeit und Zukunftschancen für die 1,4 Milliarden Inderinnen und Inder zu sichern."

Die Parlamentarischen Staatssekretäre konnten während ihres Aufenthalts die vom Bundespräsidenten gezeichnete deutsche Beitrittserklärung zur International Solar Alliance übergeben.

Norbert Barthle: „Mit dem Beitritt zu dieser von Indien angeführten internationalen Organisation zur Förderung der Solarenergie unterstreicht Deutschland seine Unterstützung für eine weltweite

Energiewende, die dafür notwendige Technologie- und Marktentwicklung und den Fokus auf eine engere Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern."

In den vergangenen Jahren hat Deutschland jährlich Zusagen von über einer Milliarde Euro an Indien gemacht überwiegend in Form von zinsverbilligten Krediten, aber auch Beratungsleistungen. Ziel ist der Klimaschutz, die Bewältigung der Folgen des Klimawandels und die Erreichung der SDGs, insbesondere in den Bereichen Energiewende, grüne urbane Mobilität und resiliente Städte sowie Schutz von Wald, Boden und Wasser in Zusammenarbeit mit der meist sehr armen ländlichen Bevölkerung. Auch 2021 sind Zusagen in ähnlicher Höhe geplant. Die Reise diente zur politischen Vorbereitung dieser Zusagen.

Ein weiteres wichtiges Thema der Reise war die Verstärkung der Zusammenarbeit zu agrarökologischer Landwirtschaft - insbesondere die wissenschaftlichen Unterlegung ihrer Beiträge für Ernährungssicherung, Steigerung der Einkommen armer Bäuerinnen und Bauern und der Abmilderung der Konsequenzen von Dürren und Starkregen.

 

Maria Flachsbarth: „Wir können mit unserer Zusammenarbeit auf eine dynamische soziale und politische Bewegung zu Agrarökologie in Indien aufbauen. Diese braucht aber mehr internationale Unterstützung, Zugang zu Finanzierung und Märkten. Dies wollen wir mit einem breiten Spektrum von indischen Partnern von der Zivilgesellschaft über Verbände, Banken und Start-up Unternehmen unterstützen. Dabei bauen wir auch auf die notwendige Führungsrolle des indischen Landwirtschaftsministeriums, die Minister Tomar schon im April dieses Jahres angekündigt hat."

 

Im Rahmen von weiteren Terminen mit indischen Wissenschaftseinrichtungen berichteten diese ausführlich über die Erfolge und Herausforderung Indiens bei der Bewältigung der COVID-19 Pandemie, aber auch über gute Erfahrungen Indiens im Bereich One Health. In diesem Zusammenhang hob UNICEF besonders die schnelle und effektive Unterstützung des Entwicklungsministeriums zu Beginn der Krise hervor.

 

Maria Flachsbarth: "Es ist ein großer Erfolg, dass unsere Soforthilfe von 40 Millionen Euro schnell und unmittelbar bei den besonders Bedürftigen und in armen ländlichen Region angekommen ist. Mit dem für November geplanten Einsatz der Schnell Einsetzbaren Expertengruppe Gesundheit (SEEG) knüpfen wir an diesen Erfolg an."

 

In Gesprächen mit Menschen aus der indischen Zivilgesellschaft wurde deutlich, dass die Freiräume zivilgesellschaftlicher Akteure zur Arbeit mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen und Minderheiten als auch breiteren Themen der nachhaltigen Entwicklung zunehmend eingeschränkt werden. Die Parlamentarischen Staatssekretäre brachten im Gespräch mit dem Außenministerium die deutsche Besorgnis darüber zum Ausdruck.

 

Das hat die deutsche Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Indien bislang erreicht:

-                       Installation von 3,37 GW Erneuerbaren Energien in Indien unterstützt.

-                       Durch Beratung und Investitionen trägt die deutsche EZ jährlich zu einer Einsparung von etwa 83 Mio. t CO2 ein (etwa die Emissionen Chiles) - ein Großteil davon durch das Energieeffizienz-Handelssystem industrieller Großverbraucher Perform Achieve and Trade (PAT).

-                       Rund 2 Mio. Hektar Land- und Waldflächen werden nachhaltig und klimaangepasst bewirtschaftet

-                       Rund 2 Mio. Menschen profitieren von verbesserten Lebensgrundlagen und gesteigertem Einkommen aufgrund nachhaltiger Ressourcenbewirtschaftung

 

Bildunterschrift: Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth und Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle mit Energieminister der Metropolregion Delhi bei der Eröffnung einer Solaranlage mit Speicher und Ladesäulen.

Fotocredit: BMZ


140 ehemalige Regierungschef*innen und Nobelpreisträger*innen appellieren: Impfpatente sollten aufgehoben werden

SID Blog - 15. September 2021 - 0:21
Offener Brief an deutsche Kanzlerkandidat*innen

Berlin, 14.09.2021. Mehr als 140 ehemalige Staats- und Regierungschef*innen sowie Nobelpreisträger*innen fordern in einem offenen Brief die Kanzlerkandidat*innen Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet auf, sich für den Verzicht auf geistige Eigentumsrechte und den Transfer von Technologien für Covid-19-Impfstoffe auszusprechen und "dies zur politischen Aufgabe einer künftigen Regierungskoalition zu machen". Die Unterzeichnenden betonen, dass ein Ende der deutschen Blockade gegen den Verzicht auf Patente von entscheidender Bedeutung für die Überwindung von Impfstoffmonopolen, den Transfer von Impfstofftechnologie und die Ausweitung der Impfstoffherstellung in der ganzen Welt sei, um weitere Millionen Todesfälle durch Covid-19 zu verhindern.

Ehemalige Staats- und Regierungschef*innen, darunter der ehemalige französische Präsident François Hollande, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown, der ehemalige kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos, die ehemalige Präsidentin von Malawi Joyce Banda sowie Nobelpreisträger*innen wie Professor Joseph Stiglitz, Professor Francoise Barre-Sinoussi und Elfriede Jelinek bringen in dem Brief zum Ausdruck, sie seien "zutiefst besorgt darüber, dass Deutschland nach wie vor eine vorübergehende Aussetzung der Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) für geistiges Eigentum ablehnt", und das zu einer Zeit, in der "die künstliche Beschränkung der Herstellung und damit des Angebots täglich zu Tausenden vermeidbarer Todesfälle durch COVID -19 führt." In Ländern mit niedrigem Einkommen sind weniger als zwei Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft, während es in Ländern mit hohem Einkommen fast 50 Prozent sind.

Die Unterzeichnenden fordern die drei Kandidierenden nachdrücklich auf, eine weitreichende und umfassende Ausnahmeregelung vom TRIPS-Abkommen zum Schutz geistigen Eigentums für alle COVID-19-bezogenen Technologien bei der WTO zu unterstützen und sich damit mehr als 100 Ländern, einschließlich der Vereinigten Staaten und Frankreich, anzuschließen. Deutschland lehnt weiterhin eine Ausnahmeregelung vom TRIPS-Abkommen für Covid-19-Impfstoffe und Behandlungen in der WTO ab. Die TRIPS-Ausnahmeregelung wurde erstmals im Oktober 2020 von Indien und Südafrika vorgeschlagen und wird inzwischen von mehr als 100 Ländern unterstützt. Frankreich und die Vereinigten Staaten haben zu Beginn des Jahres ihre Unterstützung angekündigt.

Die Unterzeichnenden betonen in dem offenen Brief: "Deutschland hat zur Entwicklung der erfolgreichsten Impfstofftechnologie gegen das Coronavirus COVID-19 beigetragen. Und es kann entscheidend dazu beitragen, diese Pandemie zu beenden, wenn es sich jetzt über Pharma-Monopole hinwegsetzt und darauf besteht, dass diese Technologie geteilt wird." Neben der Unterstützung der TRIPS-Ausnahmeregelung fordern sie die nächste Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass deutsche Pharmaunternehmen die lebensrettende mRNA-Impfstofftechnologie schnell und transparent mit qualifizierten Herstellern in der ganzen Welt teilen.

Helen Clark, ehemalige Premierministerin von Neuseeland, sagt:

"Die Unterstützung Deutschlands für eine TRIPS-Ausnahmeregelung unter den außergewöhnlichen Umständen durch die COVID-19-Pandmie würde ein klares Signal aussenden, dass alle Menschen in der Lage sein sollten, schnell von verfügbaren Impfstoffen und Therapeutika zu profitieren. Eine flächendeckende Impfung jetzt und eine weitere Ausweitung der Impfstoffproduktion werden eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der Pandemie spielen."

Joseph Stiglitz, Wirtschaftsnobelpreisträger, sagt:

"Der oder die neue deutsche Bundeskanzler*in wird die außerordentliche Macht haben, das Blatt bei dieser schrecklichen Pandemie zu wenden. Die nächste Bundesregierung kann die sein, an die man sich erinnert, Millionen von Leben gerettet zu haben. Es ist an der Zeit, dass Deutschland den Transfer von Impfstofftechnologien sicherstellt und sich dem Rest der Welt anschließt, indem es sich bei der Welthandelsorganisation für eine vorübergehende Ausnahmeregelung einsetzt".

Während die Staats- und Regierungschef*innen und Nobelpreisträger*innen an die Kanzlerkandidat*innen schreiben, rufen Aktivist*innen auf der ganzen Welt zu Protesten auf, um die deutsche Regierung aufzufordern, die Bemühungen für Zugang zu Impfstoff auf der ganzen Welt nicht länger zu blockieren. Die Proteste werden von Nairobi bis zum Opernhaus in Sydney in Australien, von den Union Buildings in Pretoria bis zu Brasiliens berühmter Cristo Rei Statue und der berühmten Golden Gate Bridge in San Francisco stattfinden.

Der Brief, der von der People's Vaccine Alliance, einem Zusammenschluss von mehr als 70 Organisationen, darunter Club de Madrid, Oxfam und UNAIDS, koordiniert wurde, warnt davor, dass die extreme Ungleichheit bei der Impfstoffversorgung so lange anhalten wird bis es eine nennenswerte Steigerung der Impfstoffproduktion geben wird. Während Länder mit hohem Einkommen jetzt damit beginnen, ihren Bürgern Auffrischungsimpfungen anzubieten, reicht das weltweite Angebot bei weitem nicht aus, um eine flächendeckende Impfung zu gewährleisten.

Hinweise:

  • Lesen Sie hier den vollständigen Brief und die Liste der Unterzeichner hier
  • Der Brief wurde von der People's Vaccine Alliance koordiniert, einem Zusammenschluss von mehr als 70 Organisationen, darunter Club de Madrid, Physicians for Human Rights, Oxfam, UNAIDS, Nizami Ganjavi International Center, Global Justice Now, Yunus Centre und Avaaz.

 


 

E+Z/D+C 2021/10 – sw – Qaabata Boru – unaccompanied refugee minors – box

E+Z - 14. September 2021 - 16:32
Tens of thousands of Sudanese child refugees fled their country to reach safety

The Sudanese civil war of the 1980s killed an estimated 2 million people and orphaned some 30,000 children. Some of the orphans who fled the country became known as the “Lost boys of Sudan” – so named by humanitarian workers who cared for them at their destinations. The “Lost boys” – later also known as the “Lost boys and girls” – initially numbered more than 20,000 youngsters belonging to the Nuer and Dinka ethnic groups.

Some of the child refugees were as young as five years old; younger children simply followed older ones out of devastated villages. The children left after their homes were burnt down and their parents killed.

The refugee minors first sought asylum in Ethiopia. But in 1991 Ethiopia’s leader was overthrown; the resulting instability forced them to migrate to Kenya, where their destination was the Kakuma refugee camp.

This was a dangerous journey; many children died along the way. Between 1991 and 1992, the number of the “Lost boys and girls” was reduced to 12,000. Particularly treacherous was crossing the fast-flowing and crocodile-infested Gilo River between Sudan and Ethiopia.

A refugee camp is intended as a temporary solution for displaced people while permanent accommodation is found. But permanent accommodation for refugees is hard to find. Many young refugees remained in Kakuma, marrying and raising families there. The luckier ones among the “Lost boys and girls” received humanitarian aid to resettle abroad with families.

“I was 12 years old when our village was attacked and my parents died,” says Simon Deng, one of the “Lost boys” who still lives in Kakuma. “I saw other children die in the Gilo River. I’ve lived in Kakuma for 29 years now. Considering our dependence on aid, we do not have much chance of moving on from here.” 

Qaabata Boru is an Ethiopian journalist and former resident of the Kakuma refugee camp in Kenya. He is the founder and editor-in-chief of Kakuma News Reflector (Kanere), a refugee-led online newspaper.
kakuma.news@gmail.com
https://kanere.org/

Kategorien: Ticker

E+Z/D+C 2021/10 – sw – Qaabata Boru – unaccompanied refugee minors

E+Z - 14. September 2021 - 16:23
Unaccompanied minors who fled wars face further problems in destination countries

What happens to unaccompanied minors when they reach their destination countries depends on those countries’ laws and institutions. Some take care of the children from the start, putting them in suitable temporary shelters and doing everything possible to find appropriate host families or institutions for the long term. Others view the arrivals as problems to be disposed of as quickly as possible.

The surge of unaccompanied minors from Latin America into the US in the past year has cast a spotlight on how not to deal with unaccompanied children requesting asylum. The influx caught US officials by surprise; their facilities were not prepared to handle it. The result was massive bad publicity about refugee children sleeping in temporary holding pens and denied adequate food and care.

The fate of young arrivals sometimes depends as well on their countries of origin. Mexican children arriving in the US are generally sent home quickly – essentially denied asylum procedures. According to Amnesty International, the US Department of Homeland Security returned more than 95 % of unaccompanied Mexican children arriving between November 2020 and April 2021.

The swift deportation of unaccompanied Mexican children may be in keeping with US policy towards Mexico. But it also may violate the US’s own Trafficking Victims Protection Act of 2000, which aims to prevent human trafficking. If incoming minors from Mexico are sent right back home without an in-depth review of their circumstances, the deportation could deny them this legal protection.

The risk of immediate deportation does not stop many Mexican minors from trying their luck. The journey typically involves crossing the Rio Grande – with attendant dangers related to swift currents in some sections and toxic pollutants in others.

The lucky ones who make it across are usually stopped by the US Border Patrol, which screens them briefly for asylum claims and signs of human trafficking. Those who are not immediately designated for deportation are transferred to the Office of Refugee Resettlement, whose job is to find them shelters and/or homes while their claims are heard.

The Office of Refugee Resettlement funds some 200 state-licensed facilities across the US. These shelters try to find suitable sponsors – usually relatives who already live in the US or other foster parents. If no home can be found, the agency cares for the minors until age 18.

Fleeing wars

The reception for unaccompanied refugee minors is somewhat different in Eastern Africa. It is somewhat less bureaucratic, but is also less well organised and funded than in the west.

According to Unicef, the UN Children’s Emergency Fund, more than half of the approximately million refugees in Africa are children. Large proportions of them come from South Sudan, the Democratic Republic of Congo and the Central African Republic.

Unaccompanied minors often head for refugee camps in destination countries such as Kenya and Ethiopia. In these relatively safe destination countries, the lack of immigration and visa procedures relevant to minors can complicate the minors’ situation. In addition the camps tend to be overcrowded and with limited resources to support unaccompanied children.

Children who make it to one of the camps typically fled civil wars and survived harrowing journeys. One such group of child refugees became known as the “Lost boys of Sudan” – so named by health-care workers in the refugee camps that received them (see box).

No less dangerous is the journey faced by unaccompanied African child migrants crossing to North Africa, from which they hope to reach Europe via the Mediterranean. Refugee camps in North Africa provide sanctuary for many of them. But getting to these camps is far from easy: Many children faced violence, extortion, exploitation and neglect along the way.

As in the case of refugee camps in the Horn of Africa, the settlements for refugees hoping to leave North Africa for Europe often become semi-permanent residences for would-be asylum seekers. Even while living in officially recognised refugee settlements, refugee minors often lack attention and protection from violence. Nor is it easy for them to exercise their rights to seek asylum.

This situation contravenes specific protections afforded to children under international law. In its 1959 Declaration of the Rights of the Child, the United Nations said that children have a right to special protection for their physical, mental and social development. It also asserted every child’s right to be “protected against all forms of neglect, cruelty and exploitation“. The declaration was expanded into the 1989 UN Convention on the Rights of the Child, which has been accepted by all member countries behalf the USA.

Hundreds of thousands of children worldwide who have fled their homes and sought asylum still do not receive this special care. Rather than growing up in an environment of understanding and love by parents and society – as the Declaration says is their right – unaccompanied refugee minors typically live in poverty, fear and neglect.

An obvious candidate for improvement is the US system for dealing with unaccompanied refugee minors at its border facilities. Beyond that, destination countries should commit to creating better programmes for young, unaccompanied asylum seekers. That includes introducing safeguards to ensure good treatment at shelters, as well as providing children with access to legal advice about their asylum claims.

Children arriving alone from devastated regions also typically require counselling to deal with traumas they have suffered in their countries of origin and on their journeys. Governments should create institutions and programmes to ensure that such counselling is available.

Today’s children are tomorrow’s adults. If children grow up traumatised and neglected, that serves no one’s interest in the long term.

Qaabata Boru is an Ethiopian journalist and former resident of the Kakuma refugee camp in Kenya. He is the founder and editor-in-chief of Kakuma News Reflector (Kanere), a refugee-led online newspaper.
kakuma.news@gmail.com
https://kanere.org/

Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren