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Hungersnot – Schlimmste Dürre seit 40 Jahren bedroht Menschen in Madagaskar

Welthungerhilfe - 8. Mai 2021 - 9:17
Welthungerhilfe stellt 300.000 Euro Soforthilfe für Madagaskar bereit.
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Dumpingpreise zügig verbieten!

SID Blog - 7. Mai 2021 - 23:49

Bundestag geht beim Verbot von unfairen Handelspraktiken nicht weit genug

Berlin/ Wuppertal, 07.05.2021 – Brot für die Welt, Forum Fairer Handel und GEPA – The Fair Trade Company kritisieren, dass das gestern Abend vom Bundestag verabschiedete Gesetz zum Verbot von unfairen Handelspraktiken nicht weit genug geht. Zwar gehe das Gesetz über die Anforderungen der EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken in der Agrar- und Lebensmittelversorgungskette hinaus. Zudem sei begrüßenswert, dass sich der Bundestag für eine unabhängige Ombudsstelle ausgesprochen hat, bei der auch Zulieferer aus Nicht-EU-Ländern Beschwerden über unlautere Handelspraktiken einreichen sowie unfaire Preise melden können. Es sei jedoch verpasst worden, existenzsichernde Einkommen und damit eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung im Lebensmittelhandel zu fördern. Die Preise, die Erzeugerinnen und Erzeuger für ihre Produkte erhalten, decken häufig nicht einmal die Produktionskosten. Um dies zu ändern, hätte ein Verbot des Einkaufs unterhalb der Produktionskosten in das Gesetz mitaufgenommen werden müssen, so Brot für die Welt, Forum Fairer Handel und die GEPA.

„Das sogenannte ‚Gesetz zur Stärkung der Organisationen und Lieferketten im Agrarbereich' und die vom Bundestag geforderte Ombudsstelle sind wichtige erste Schritte, um unfaire Praktiken von marktmächtigen Unternehmen in globalen Lieferketten zu unterbinden. Die Bundesregierung muss jetzt die Beschlüsse des Bundestages wirksam umsetzen und ausreichende Kapazitäten für Überwachung und Durchsetzung der Regelungen schaffen", fordert Klaus Seitz, Leiter der Politikabteilung von Brot für die Welt. „Doch leider haben Bundesregierung und Bundestag die Chance verpasst, dem ruinösen Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel einen Riegel vorzuschieben und den Einkauf unterhalb der Produktionskosten als unlautere Handelspraktik in das Gesetz aufzunehmen. Damit bleibt auch vielen Bananenproduzentinnen und –produzenten in Peru beispielsweise der Weg zu existenzsichernden Einkommen und Löhnen verwehrt."

Aufgrund ihrer Marktmacht können Supermarktketten ihren Lieferanten Preise  diktieren. Der Kosten- und Preisdruck wird so entlang der Lieferkette an die Erzeugerinnen und Arbeiter weitergegeben – in Deutschland und Europa genau wie im Globalen Süden. Die Folge sind Einkaufspreise, die häufig nicht die Produktionskosten decken und damit Produzentinnen und Produzenten in Existenznot bringen und zu Hungerlöhnen bei angestellten Arbeiterinnen und Arbeitern führen. Das neue Gesetz hat diese Lücke nicht geschlossen. „Es muss doch selbstverständlich sein, dass Einkaufspreise die Produktionskosten decken. Immerhin hat der Bundestag trotz viel Gegenwind zumindest beschlossen, ein gesetzliches Verbot des Einkaufs von Lebensmitteln unterhalb der Erzeugerkosten zu prüfen. Die Bundesregierung sollte diese nun zügig durchführen und auch umsetzen, um den regelmäßigen Preiskämpfen der großen Lebensmitteleinzelhändler entgegenzuwirken", fordert Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel.

Produzentinnen und Produzenten kämpfen seit Jahren mit steigenden Produktions-, Lebenshaltungs- und Transportkosten. So ist beispielsweise der EU-Einfuhrpreis von Bananen zwischen 2013 und 2018 um etwa 20 Prozent gesunken. Auch im November 2020 hatte Aldi angekündigt, den Einkaufspreis von Bananen zu senken, und das, obwohl der Lebensmitteleinzelhandel als Gewinner aus der Corona-Krise hervorgeht und seine Umsätze steigern konnte. Zudem hatte der Discounter zusammen mit zahlreichen anderen deutschen Einzelhandelsunternehmen noch im Januar 2020 eine Absichtserklärung unterzeichnet, sich entlang seiner globalen Lieferketten für existenzsichernde Einkommen und Löhne einzusetzen.

„Das Preisdumping im Bananensektor zeigt deutlich, dass Freiwilligkeit nicht ausreicht. Deshalb ist positiv zu bewerten, dass mit der Umsetzung der UTP-Richtlinie unfaire Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette in Zukunft auch sanktioniert werden können. Um existenzsichernde Einkommen und Löhne zu ermöglichen, muss aber auch die Preisfrage adressiert werden. Soziale und ökologische Kosten müssen eingepreist werden und die Preise müssen den Erzeugerinnen und Erzeugern und ihren Familien ein existenzsicherndes Einkommen und eine nachhaltige Produktionsweise ermöglichen. Fair-Handels-Unternehmen zeigen, dass faire Konditionen in globalen Lieferketten umsetzbar sind. Es braucht aber verbindliche Regeln für alle Unternehmen, um existenzsichernde Einkommen branchenweit zu ermöglichen", bekräftigt Peter Schaumberger, Geschäftsführer der GEPA.


(E)United in Solidarity: Europa feiern mit Musik

ONE - 7. Mai 2021 - 17:34
Europatag – Was feiern wir da eigentlich?

Der Europatag erinnert an den Jahrestag der “Schuman-Erklärung“. Diese gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union. Der 9. Mai erinnert seitdem jedes Jahr daran, dass es möglich ist Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Das diesjährige Motto ist die Kraft des Miteinanders.

Der Tag gibt auch Gelegenheit darüber nachzudenken, was es eigentlich bedeutet Europäer*in zu sein. Welche Werte sollte die EU eigentlich repräsentieren und wofür soll sie sich einsetzen? Ein Wert steht dabei ganz oben auf der Liste unserer europäischen Jugendbotschafter*innen: Solidarität – innerhalb, aber auch außerhalb der Grenzen Europas.

Und wie feiern ihn unsere Aktivist*innen?

Nach mehr als einem Jahr Pandemie und „Physical Distancing“, finden unsere Aktivist*innen es wichtiger denn je sich miteinander verbunden zu fühlen. Und was gibt es besseres dafür Menschen zu verbinden als Musik?

Musik hat bekanntlich die Kraft Menschen trotz aller Unterschiede zu vereinen. Und genau darum geht es bei Europa. Um den Europatag physisch getrennt und doch im Herzen zusammen zu feiern, haben unsere Aktivist*innen aus ganz Europa sich etwas besonderes überlegt: Eine Spotify-Playlist. Unter dem Titel „Dance with (E)U“ haben sie mehr als 50 Songs gesammelt, die für sie – unabhängig von Sprache und Genre – die Idee von Europa, Zusammengehörigkeit und Solidarität repräsentieren. In der Playlist ist alles zu finden: Von französischen Chansons, über englische Rock-Hits bis zu italienischen Folksongs.

Unsere Jugendbotschafter*innen Manuel, Jonas, Juliette, Celine und Laura haben uns hier exklusiv ihre Lieblingssongs zum Thema Zusammenhalt verraten.

Titel #13: Underdog von Alicia Keys

“Underdog” – der Titel könnte auf den ersten Blick eine negative Bedeutung haben: jemand, der wahrscheinlich nicht gewinnen wird. Alicia dreht diesen Song jedoch um und macht ihn zu einem Lied über das Übertreffen von Erwartungen und das Infragestellen von Stereotypen. Und das nicht nur indem man seine eigene Stimme findet. Sondern auch, indem man sich für andere einsetzt, deren Stimmen nicht gehört werden. Auf diese Weise ist das Wort „Underdog“ tatsächlich ermutigend. Es sagt: Nutze die Gelegenheit, dich für deine Nachbar*innen (ob nah oder fern) einzusetzen und dafür zu sorgen, dass jeder und jede einen Platz am Tisch bekommt!”

Celine, ONE-Jugendbotschafterin aus den Niederlanden

Track #33 : Goliath von Smith & Thell

“Meiner Meinung nach geht Europa mit dem Konzept der Zusammengehörigkeit und Solidarität einher, denn wir sind eine Union verschiedener Kulturen, Menschen und Sprachen. Und dennoch leben wir unter einem gemeinsamen europäischen Dach und konzentrieren uns auf das, was uns verbindet. Ich habe das Lied ‘Goliath’ von Smith & Thell gewählt, weil es für mich das Prinzip der Gleichheit symbolisiert. Es steht für das, was wir als Jugendbotschafter*innen mit Zusammenhalt und Solidarität erreichen können. So heißt es zum Beispiel im Text: ‚Und ich werde nicht schweigen, bis ihr mich hört.‘ Eine andere Zeile, die diese Idee repräsentiert, ist: ‚Darüber, wenn man sich zu klein fühlt, um etwas zu bewirken.‘ Sie demonstriert die Fähigkeit, die wir als Gruppe haben, mit einer lauten Stimme zu sprechen, wenn wir Unterschiede als Chance sehen voneinander zu lernen.“

Jonas Nitschke, ONE-Jugendbotschafter aus Belgien

Titel #34: You’ll never walk alone von Gerry & the Pacemakers

“Für mich hat Europa keine Grenzen. Wir leben nicht nur in einem einzigen Land, sondern auf dem ganzen Kontinent. Deshalb hat unsere Generation so viele Möglichkeiten. Mein Song auf der Liste ist ‚You’ll never walk alone’ von Gerry & the Pacemakers. Das Lied wurde zur ultimativen Fußballhymne, nicht nur in Liverpool, sondern auf der ganzen Welt. Und selbst wenn man kein Fußballfan ist, kann man aus diesem Lied ein starkes Gefühl der Solidarität und Gemeinschaft mitnehmen. Die Botschaft ist klar: Egal, ob du eine gute Zeit hast oder durch harte Zeiten gehst, du wirst nie allein gehen. Das ist die Botschaft von Europa!”

Manuel Frank, ONE-Jugendbotschafter aus Deutschland

Tracks #17 und #18: Effets secondaires von Grand Corps Malade und Et demain? von Et demain? Le collectif  

“Ich habe mich für zwei Songs entschieden, die von der aktuellen Gesundheitskrise und von ihren Folgen auf zwischenmenschliche Beziehungen handeln. Der erste ist ‚Effets secondaires‘ (Nebeneffekte) von Grand Corps Malade. Im Text hinterfragt Grand Corps Malade die Ursachen und Folgen der Corona-Krise und zollt all jenen Tribut, die an vorderster Front im Kampf gegen die Pandemie stehen. Ich habe auch den Titel ‚Et demain?‘ (Und morgen?) ausgewählt. Dieser brachte 350 Künstler*innen und Prominente in einem Videoclip und mit einem gemeinsamen Lied zusammen. Im Song drücken sie ihre Dankbarkeit gegenüber medizinischem Personal aus, das aktuell unermüdlich arbeitet, um uns eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ein weiterer erwähnenswerter Punkt ist, dass die Gewinne aus diesen beiden Songs an eine Stiftung für französische Krankenhäuser gehen. Dies ist ein Beweis dafür, dass Lieder ein kraftvoller Ausdruck von Solidarität sein und Großes bewirken können.”

Juliette, ONE-Jugendbotschafterin aus Frankreich

Track #12: Futura von Lucio Dalla 

“In diesem Jahr sollte der Europatag nicht nur die Zeit sein, sich an 71 Jahre seit der Schuman-Erklärung zu erinnern, sondern auch eine Gelegenheit, all diejenigen zu feiern, die jetzt Geschichte schreiben und im Geiste der Solidarität und Einigkeit handeln. Da sich die ganze Welt aufgrund der Covid-19-Pandemie in einer schweren Krise befindet, ist dieses Miteinander wichtiger denn je. Mein Lied zum Europatag ist ‚Futura‘ von Lucio Dalla. Es ist ein Lied der Hoffnung, das von der Geschichte zweier Liebender erzählt, einer aus Ostberlin und einer aus Westdeutschland, die in schwierigen und unsicheren Zeiten ihrer Trennung trotzen. Aus ihrer Liebe wurde ‚Futura‘ geboren. Für mich ist ‚Futura‘ Europa. Unser Projekt für eine bessere Zukunft, in der wir in Vielfalt geeint zusammenstehen.”

Laura, ONE-Jugendbotschafterin aus Italien

Egal, ob du gerade zuhause bist, unterwegs oder bei der Arbeit: Es lohnt sich dir einen Moment Zeit zu nehmen, um die Playlist einzuschalten und gemeinsam mit unseren Jugendbotschafter*innen den Europatag zu genießen. Vielleicht verleitet sie dich ja auch dazu die Lautsprecher aufzudrehen und mal wieder so richtig abzutanzen. Dann haben wir auf jeden Fall alles richtig gemacht.

In diesem Sinne: Happy Europe Day!

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Tödliche Covid-19-Welle in Indien: „Kinder erleben eine Tragödie“

Unicef - 7. Mai 2021 - 17:30
Statement von Dr. Yasmin Ali Haque, Leiterin von UNICEF Indien, zur Corona-Situation in Indien und ihre tiefgreifenden Folgen.
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07. Mai 2021

ONE - 7. Mai 2021 - 16:59
1. Geteilte Meinung zu Aussetzung von Patentrechten

Nachdem US-Präsident Biden angekündigt hat, Patentrechte auszusetzen, berichten zahlreiche Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Zeit Online, Reuters, der Tagesspiegel und das Handelsblatt über gemischte Reaktionen. Der Vorstoß treffe bei der Bundesregierung, EU-Kommission und den Pharmafirmen auf Ablehnung. Laut Bundesregierung sei es wichtiger, Produktionsstätten auszubauen und Exportbeschränkungen in den Ländern aufzuheben, in denen bereits Impfstoff produziert wird. Pharmaunternehmen warnen, dass die Forschung an Vakzinen gegen neue Sars-CoV-2-Mutanten so kaum noch weitergeführt werden würde. Emmanuel Macron und Wladimir Putin zeigen sich offen für den Vorschlag. WHO-Chef Tedros Ghebreyesus lobe Bidens Vorgehen als „historische Entscheidung“. Auch in Afrika werden Forderungen nach Unterstützung des US-Vorstoßes laut. Unter anderem die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und der Tagesspiegel schreiben, dass nicht die Patente die Ursache der ungleichen Impfstoffverteilung sind, sondern die politischen Entscheidungen, zuerst und überwiegend die Industrieländer mit den bislang verfügbaren Vakzinen zu versorgen.

2. 25 Jahre Haft für ugandischen Rebellenführer

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (taz), Tagesschau.de, die Frankfurter Rundschau und die Deutsche Welle melden, hat der Internationale Strafgerichtshof den Ex-Chef der ugandischen Rebellengruppe “Widerstandsarmee des Herrn” (LRA), Dominic Ongwen, zu 25 Jahren Haft verurteilt. Nach Ansicht der Richter habe er Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Erstmals gehe ein Anführer der LRA-Miliz ins Gefängnis. Der 46-Jährige sei als Kind selbst Opfer der Rebellengruppe gewesen. Später stieg er jedoch als  stellvertretender Anführer des flüchtigen LRA-Chefs Joseph Kony auf.

3. EU erwägt Anti-Terror-Einsatz in Mosambik

Unter anderem Zeit Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Merkur schreiben, dass die EU in Reaktion auf den wachsenden Einfluss von Terroristen im Norden Mosambiks einen Militäreinsatz zur Unterstützung der Regierungstruppen erwägt. Es solle eine Ausbildungsmission ähnlich wie in der Sahelzone entsendet werden, so der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag bei einem Treffen der Verteidigungsminister der EU-Staaten. Deutschland wolle sich laut Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht mit Soldaten beteiligen. Die Politikerin verwies darauf, dass sich die Bundeswehr bereits stark an dem Ausbildungseinsatz in Mali beteiligt.

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Kinder dürfen jetzt nicht durchs Raster fallen

Unicef - 7. Mai 2021 - 15:00
Wie geht es den Mädchen und Jungen ein Jahr nach Beginn der Pandemie? Und was brauchen sie, um die Krise auch langfristig gut zu überstehen? Wir haben Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. med. Jörg Fegert gefragt.
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Dissecting aid fragmentation: development goals and levels of analysis

DIE - 7. Mai 2021 - 14:36

Aid fragmentation is widely denounced, though recent studies suggest potential benefits. To reconcile these mixed findings, we make a case for studying differences across aid sectors and levels of analysis. Our cross-national time-series analysis of data from 141 countries suggests aid fragmentation promotes child survival and improves governance. However, just looking across countries has the potential to blur important within-country differences. We analyse subnational variation in Sierra Leone and Nigeria and find that the presence of more donors is associated with worse health outcomes, but better governance outcomes. This suggests that having more donors within a locality can be beneficial when they are working to improve the systems through which policies are implemented, but harmful when they target policy outcomes directly. A survey of Nigerian civil servants highlights potential mechanisms. Fragmentation in health aid may undermine civil servants’ morale, whereas diversity in governance aid can promote meritocratic behaviour.

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Zum Muttertag: Was Mütter in aller Welt verbindet

Unicef - 7. Mai 2021 - 14:00
Am Sonntag ist Muttertag. Der Tag um unserer Mutter zu zeigen, wie besonders sie für uns ist. Sie ist einzigartig! Und doch gibt es etwas, das Mütter in aller Welt gemeinsam haben. Das beweisen die fünf Geschichten von Müttern und ihren Kindern, die wir hier gesammelt haben. 
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Urban gardening – Bericht einer Grenzenlos-Lehrkooperation an der Macromedia Akademie

EINEWELTblabla - 7. Mai 2021 - 13:14

Nach erfolgreichem negativen COVID19-Selbsttest konnte es losgehen mit unserer Lehrkooperation vor Ort in der Sandstraße 9 in der Aula. Kathya Lucía Pillajo Armas, Studentin der Medien und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg aus Ecuador, war extra aus Nürnberg angereist, um mit den Auszubildenden der Berufsfachschule für Mediengestalter*innen Digital und Print das Thema „Urban Gardening“ zu bearbeiten. Die Grenzenlos-Aktive kann aus eigener Erfahrung berichten, denn sie ist an einem Urban Gardening Projekt in Nürnberg beteiligt. Das Projekt wurde gestartet, um dem Wunsch nach einem Garten in der Stadt und der Möglichkeit der Selbstversorgung nachzukommen. Die Mitglieder des dafür gegründeten Vereins schätzen die geschaffene Verbindung zur Natur und das starke Gemeinschaftsgefühl, welches sich durch die gemeinsame Gartenarbeit entwickelt hat. Begleitende und unterstützende Lehrkräfte von Macromedia waren Ausbildungsleiter Herwig Horn und Iris Alheidt-Pehrisch.

Thematische Einführung

Zunächst stellte Kathya in einer Präsentation sich und ihr Heimatland Ecuador vor (neben den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN) – in großen Teilen waren Präsentation und auch die Videos in englischer Sprache, da diese Kooperation im Rahmen des Deutsch-Englisch-Unterrichts stattfand. Besonders interessant für alle war ein Video über die Verbreitung des urban farming in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Dort entstanden Gärten, die von Familien gemeinsam mit Flüchtlingen bearbeitet wurden. Die Erträge haben sich alle geteilt und so wurden die Flüchtlinge gut in ein familiäres Umfeld integriert, indem sie für den gemeinsamen Unterhalt produktiv tätig sein konnten – ein gelungenes und überzeugendes Konzept.

Projektphase

Es folgten Projektaufgaben in vier Gruppen – erstes Thema waren „Möglichkeiten des Urban Gardening bei Macromedia“, z. B. auf den großen Balkonen im 6. Stock. In den Gruppen wurden engagiert Ideen und Konzepte zur Begrünung entwickelt und anschließend präsentiert. In einer zweiten Übung sollten passende Wörter zum Thema „Green“ und „Macromedia/Campus“ gefunden werden. Was fällt einem bei diesen Begriffen ein? Ein Beispiel waren die im März an alle Auszubildenden verschickten Eco-Sticks. Diese sogenannten Eco-Sticks, die auf dem folgenden Bild zu sehen sind, sind flache Holzstäbe, an deren Enden sich Samen befinden, die sich ganz leicht einpflanzen lassen. Einige Schüler*innen berichteten, dass ihre Pflanzen schon wachsen.

Fazit

Diese Veranstaltung am Campus hat alle Beteiligten begeistert und war eine sehr gute Erfahrung – und das nicht nur, weil man sich nach so langer Zeit endlich persönlich wiedergesehen hat. Sie hat deutlich gemacht, wie begeisterungsfähig unsere Auszubildenden sind und dass sie motiviert und interessiert an Themen herangehen, die das direkte Lernumfeld betreffen. Sie werden gern beteiligt und einbezogen. 

-B. Baume-

Das WUS-Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Freistaat Bayern und den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen Rheinland-Pfalz und Saarland sowie von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Die Bilder im Beitrag wurden mit freundlicher Genehmigung von Kathya Pillajo zur Verfügung gestellt. 

Der Beitrag Urban gardening – Bericht einer Grenzenlos-Lehrkooperation an der Macromedia Akademie erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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Weshalb unser e-Paper sinnvoll ist

E+Z - 7. Mai 2021 - 10:53
Wozu unser monatliches e-Paper gut ist, und wie es sich vom Druckheft unterscheidet

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Unser monatliches e-Paper fasst die Inhalte zusammen, die wir im Laufe von etwa vier Wochen auf unsere Website stellen. Wer es runterlädt, kann alles in Ruhe offline lesen. Wir gehen davon aus, dass das vor allem für Menschen mit instabiler Internetverbindung hilfreich ist. Um problemlose Downloads zu ermöglichen, haben wir den Datenumfang deutlich reduziert und werden künftig systematisch unter vier MB bleiben.

In autoritär regierten Ländern ist es zudem vermutlich weniger riskant, schnell ein PDF herunterzuladen, als längere Zeit auf einer Website zu verbringen, die sich klar für gute Regierungsführung und Menschenrechte ausspricht. Geheimdienste verfolgen zunehmend aufmerksam, was im Internet geschieht, aber einzelne e-Paper ins Visier zu nehmen, ist technisch recht anspruchsvoll.

Wer das e-Paper gleich nach der Veröffentlichung liest, findet darin eine ganze Reihe von Beiträgen, die noch nicht auf der Website stehen. Unser Team ist für tagesaktuelle Berichterstattung zu klein, wir achten aber darauf, mindestens sechsmal in der Woche einen neuen Beitrag auf der Website zu posten. Wir veröffentlichen ausschließlich Originalbeiträge, die noch nicht anderswo erschienen sind.

Unsere e-Paper unterscheiden sich von unseren Druckheften, die nur alle zwei Monate erscheinen und nur eine Auswahl unserer Web-Inhalte enthalten. Bis Ende 2014 veröffentlichten wir elf Druckhefte im Jahr, aber Porto-, Papier- und Druckkosten waren teuer – und die Post langsam. Deshalb wurde beschlossen, mehr Inhalte für das Internet zu produzieren und die Frequenz der Printausgaben zu reduzieren.

Allerdings waren unsere Leser den Monatstakt gewohnt, sodass wir sie nun mit zwölf e-Paper im Jahr bedienten. Zugriff auf alte Ausgaben gewährt auf der Website unser Archiv (https://www.dandc.eu/de/archive). Vor 2015 gab es das auch schon, bot aber nur Links zu den Einzelbeiträgen aus einem Druckheft. Wenn Sie wollen, können Sie heute noch runterscrollen und den Inhalt der Märzausgabe von 2007 einsehen.

Das neue e-Paper stellen wir jeweils zum Monatsanfang auf unsere Homepage. Wenn Sie daran erinnert werden wollen, bestellen Sie bitte unseren Newsletter:

Falls Sie sich für das Druckheft interessieren, bekommen Sie hier ein Freiabo.

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Escalation in the Kyrgyz-Tajik Borderlands

SWP - 7. Mai 2021 - 0:00

A conflict over water escalated at the end of April into the most serious border clashes between Kyrgyzstan and Tajikistan since independence in 1991. By 1 May, 36 deaths had been reported on the Kyrgyz and 16 on the Tajik side, with more than two hundred injured and dozens of homes destroyed.

This was not the first outbreak of armed violence in the contested territories of the Ferghana valley, whose densely populated oases depend on scarce water sources for irrigation. The administrative boundaries in this multi-ethnic area were drawn during Soviet times and have been disputed ever since. When the former Soviet republics of Uzbekistan, Kyrgyzstan and Tajikistan gained independence in 1991, delimitation of what were now international borders became a major issue, and has been the subject of negotiations ever since. Almost half of the 970-kilometre Tajik-Kyrgyz border remains contested, with large sections neither demarcated nor controlled by border posts. It is here, in the mountains between Batken in Kyrgyzstan and Isfara in Tajikistan, that the most recent violence occurred. Although Kyrgyz and Tajiks have coexisted for generations here, population growth and increasing scarcity of arable land and water have raised tensions, resulting in occasional violence between inhabitants of the border zone.

The conflict dynamic

This time, the bone of contention was the installation by Tajik workers of a surveillance camera at a joint water supply station situated on Kyrgyz territory, to monitor the distribution of water between the two sides. The distribution is governed by bilateral agreements, but the Tajiks apparently believed that the Kyrgyz were exceeding their allocation. While Kyrgyzstan had earlier installed its own camera at that water station, the Tajik move was perceived as a provocation and a Kyrgyz local official, accompanied by law enforcement and an angry crowd, demanded the removal of the Tajik camera. The situation quickly escalated to involve more than a hundred participants on each side – including border guards using hunting rifles, handguns and by some accounts even light military weapons, including mortars. A similar but much smaller incident occurred in September 2019, and clashes claiming lives on both sides have become frequent over the past decade. The drivers of violence are mostly economic in nature, revolving around the distribution of local resources and natural endowments. A truce was agreed on the evening of 29 April and eventually stopped the fighting which had spread further to border villages as far as 70 kilometres from the initial incident.

Historical background

While each side blames the other for starting it, the violence does not seem to have happened by accident. In February 2021, amidst fresh complaints about Tajiks illegally using land belonging to Kyrgyzstan, Kyrgyz activists demanded that the newly elected President Sapar Japarov – who advocates nationalist and populist positions – take up the border issue. Shortly afterwards, in late March, Kamchybek Tashiev, the Chairman of Kyrgyzstan’s State Committee for National Security proposed an exchange of territory involving the densely populated Tajik exclave of Vorukh. The offer was castigated by former Tajik foreign minister Hamroxon Zarifi, with officials and commentators on both sides insulting each other on social media and other outlets. A few days later, Kyrgyzstan held military exercises in its Batken region, involving as much as 2,000 soldiers, 100 tanks and armored personnel carriers; around 20 units of self-propelled artillery were also involved in the drill. On 9 April, Tajik President Emomali Rahmon paid a demonstrative visit to Vorukh and declared that exchanging the exclave for contiguous territory was out of the question.

Given this background of tensions, a heightened state of alert and military deployment on the Tajik side of the border would be expected in response to the Kyrgyz land swap proposal and the subsequent military exercise. It certainly testifies to deeply entrenched mistrust on the Tajik side. The same mistrust and suspicion characterise the Kyrgyz narrative that the recent incident was planned and that the Tajik president is heading for war with Kyrgyzstan in order to distract his nation from the ever worsening economic situation.

Limited scope for external action

The two sides have now announced that they will negotiate the demarcation of a 112 kilometre section of the border, although the details remain unclear. Given the conflicting interests and strong emotions attached to the border issue, new clashes can flare up at any time. External actors have little influence and, as things stand, a lasting solution is a remote prospect. Efforts should therefore concentrate on confidence-building along two axes: humanitarian engagement involving NGOs and Kyrgyz and Tajik communities in the border areas, and strengthening existing early warning mechanisms to help the two governments prevent future escalations. The conflict early warning framework of the Organisation for Security and Cooperation in Europe (OSCE) could be employed in coordination with the two governments. The EU and UN could also contribute by training local officials in conflict resolution and crisis response. Local police should have rapid response teams ready to intervene to stop local clashes. Last but not least, the United Nations in particular should work towards resolving the underlying water resource conflict, by helping establish a “fair” distribution accepted by both sides.

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Welthungerhilfe zum aktuellen Global Report on Food Crisis

SID Blog - 6. Mai 2021 - 23:06
(Optional) Dieser Text erscheint NUR in der Vorschau, jedoch nicht der Haupt-E-Mail .

05.05.2021 | Statement Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe

Zu dem heutigen Report erklärt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe: „Die Zahlen des Global Report on Food Crisis sind alarmierend. Seit fünf Jahren steigt die Zahl der Menschen, die jeden Tag akut unter Hunger leiden. Es ist niederschmetternd zu sehen, dass wir diesen katastrophalen Trend nicht stoppen können. Insbesondere Krisen und Konflikte sind weiterhin die Hungertreiber aber auch der Klimawandel und die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 vernichten Existenzgrundlagen. Deshalb begrüßen wir es, dass Hungerbekämpfung auf der Tagesordnung des G7-Gipfels im Juni steht und wir hoffen, dass schon heute beim Treffen der G7-Außenminister in London erste Maßnahmen beraten werden. Aus unserer Sicht müssen die G7-Staaten dringend zusätzliche Gelder für Nothilfemaßnahmen bereitstellen und vor allem dazu beitragen, dass friedenssichernde Diplomatie wieder ein größeres Gewicht erhält.“

Laut dem Bericht litten im Jahr 2020 155 Millionen Menschen in 55 Ländern unter akutem Hunger und können ihre Ernährung nicht ohne Hilfe bestreiten. Das sind 20 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Zwei Drittel der Hungernden verteilen sich auf nur zehn Länder (D.R. Kongo, Jemen, Afghanistan, Syrien, Sudan, Norden von Nigeria, Äthiopien, Südsudan, Simbabwe und Haiti). Für 133.000 Menschen in Burkina Faso, Südsudan, Jemen waren die Kriterien für eine Hungersnot erfüllt.

Das sind die zentralen Ergebnisse des „Global Report on Food Crisis“, den die UN-Organisationen WFP und FAO mit weiteren Organisationen aus dem Bereich Ernährungssicherung heute vorgelegt haben.

Die Gesamtzahl aller unter- und mangelernährten Menschen lag nach UN-Angaben 2019 bei weltweit 690 Millionen.

Hier finden Sie den Bericht zum Download.

 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.


UNGA Revitalization and selecting the next Secretary-General

Global Policy Watch - 6. Mai 2021 - 22:38

Download UN Monitor #23 (pdf version).

By Elena Marmo

In 2007, the UN General Assembly (UNGA) established an Ad Hoc Working Group on the revitalization of the work of the General Assembly (AHWG) which in recent years has addressed the selection process of the UN Secretary-General (S-G). The current S-G Antonio Guterres’ five-year term is set to expire on 31 December 2021 and Member States have begun activities for the 2021 selection and appointment for the UN S-G position, including a thematic debate on the selection process on 23 April.

In 2015, A/RES/69/321 established reforms to the S-G selection process and affirmed that it must be guided by transparency and inclusivity. These changes brought wider participation in a spirited and well-attended appointment process in 2016. The UNGA held several rounds of interactive and informal dialogues and town hall meetings, some with Member States in addition to a dedicated public town hall with civil society participation. This public town hall was also televized globally by the Al Jazeera Media Network.

This year’s selection process has not been as public facing nor has there been the same participation from other stakeholders, as there is only one official candidate, the incumbent. On 7 May the UNGA will hold an interactive dialogue with current S-G Guterres where he will present his Vision Statement and answer questions from Member States and potentially civil society.

Member State comments – 23 April

On 23 April, Member States convened a thematic debate on the 2021 S-G selection process, at which many expressed some concerns regarding the 2021 process as well as potential reforms to reinvigorate the process in 2026. These include: greater public and/or civil society participation and consultation in the selection process, a call to require more than one candidate presented per selection year, greater geographic and gender balance among both S-G appointees and UN leadership more broadly, and possible term-length changes.

Miguel Mourato Gordo, UN Director of Human Resources, presented data on gender and geographic balance achieved since 2016. The UN has not achieved parity overall, with 59 percent men, 41 percent women across the UN secretariat staff overall and among field location staff 69 percent are men and 31 percent are women. He added, however, that “gender parity has been reached at the USG level, among Resident Coordinators and overall in the majority of the entities”. Further, he stated that women currently hold 69 percent of all senior appointments, meaning 31 out of 45 total.

This report kick-started conversations amongst Member States. While the S-G was congratulated on progress with regard to gender parity achievements, many reiterated calls for additional candidates and terms for enhancing the selection process going forward.

A prominent voice in the discussion has been the Accountability Coherence and Transparency (ACT) Group, a cross-regional group of small and midsized countries promoting accountability. Members include: Austria, Chile, Costa Rica, Estonia, Finland, Gabon, Ghana, Hungary, Ireland, Jordan, Liechtenstein, Luxembourg, Maldives, New Zealand, Norway, Papua New Guinea, Peru, Portugal, Rwanda, Saudi Arabia, Slovenia, Sweden, Switzerland, Uruguay and Denmark.

Among their requests was for greater civil society participation in the selection process:

“ACT encourages all candidates to interact with civil society organizations throughout the process, and we call on the President of the General Assembly to facilitate that interaction and ensure the active and significant participation of civil society throughout the process, both in general and especially in this session’s process.”

This request was bolstered by other Member States and groupings including: Mexico, Korea, United Kingdom, Peru, Chile, Liechtenstein and the European Union.

Chile, an ACT Group member, also recalled progress in transparency and participation made in the 2016 selection process, noting that “A/RES/69/321 included groundbreaking changes to an appointment process that was somehow blurry and opaque. This led to unprecedented public dialogues with the candidates, that tested a broad set of skills, providing the UN membership as well as a global audience with an insight into the thinking of candidates. While we welcome all the progress made, there is still a need to add additional layers of quality control and procedural certainty in the selection process.”

A primary concern remains that there is only one official Member-State nominated candidate for the position. In their statement, South Africa highlighted several recommendations including: “that the Security Council in the future be encouraged to submit more than one name for the General Assembly’s consideration; and that the General Assembly in future seriously reflect on and consider appointing future Secretaries-General for a longer, but single, non-renewable term”. This concern was also voiced by the ACT Group, Afghanistan and Japan.

Costa Rica was among Member States that called for a woman to be appointed, stating: “the time has come to select a female S-G. As we all know, for 75 years the organization has been led by men. We believe that should qualifications among candidates be equal, we should choose a woman by doing this, we would uphold the principle of equality and empower the women of today and tomorrow.”

Japan cited concerns related to the absence of detailed rules: “We have encountered some stumbling blocks due to the fact that detailed rules applying to aspects of the appointment process are arguably not in place.” They noted that while the timeline may not allow for reform or additional rules for the current S-G selection process, that Members States should consider bringing these broader concerns related to term length, rules of engagement, and applicants who lack an official Member State endorsement to a process and “aim at arriving at an agreement within a year or two on a new set of additional rules that are that will apply to the process of appointing the S-G”.

Calls for democratizing the selection process

These Member State discussions have been accompanied by various campaigns and networks that have been weighing in on the selection process. A campaign called Forward held global “primaries” for the S-G amongst civil society between 1-3 May, motivated by concerns regarding the transparency of the selection process. They stated

“The next United Nations S-G is about to be chosen. They will not be elected but selected…The people will have no say. There will be no free and fair, popular, democratic exercise but rather backroom deals involving – in particular – the Permanent five nations of the Security Council.”

On 4 May, the Forward group announced two recommended candidates who garnered the most support: Rosalía Arteaga Serrano, former President of Ecuador and Paula María Bertol, former Ambassador of Argentina to the Organization of American States.

Forward cannot officially nominate these candidates themselves, as candidates must be nominated by their respective governments in the General Assembly. This problem was noted by another civil society campaign, 1 for 7 billion which released a discussion paper on the “unsettled elements” of the 2021 selection process. Their primary focus is on vague wording in recent resolutions that would suggest a Member State nomination is not explicitly the exclusive route for official nomination.

To date these discussions have not been taken up amongst Member States and efforts have not been undertaken to broaden language to include self-appointed candidates or civil society appointed candidates as “official submissions”.

Time for a woman S-G?

This debate regarding 2021 as the “time” to appoint the first ever woman S-G has also reverberated across news outlets and civil society networks. The two requirements for Forward candidates were: they must not be a man; and that they embody a progressive vision for the world.

Pass Blue made this argument as well, running an article in February 2021 titled, “The UN Must Select a Woman S-G Now, Not Later”. This reported that in the 2016 selection process, 13 candidates were nominated by countries overall, 7 women and 6 men. Human Rights Watch has echoed this call for more women candidates in the advancement of SDG 5, “achieve gender equality and empower all women and girls”.

Pass Blue identified six potential women candidates for the role from Latin America and the Carribean, traditionally next in the rotation. Among them are Michelle Bachelet, current High Commissioner for Human Rights, Alicia Bárcena, current Executive Secretary for ECLAC, María Fernanda Espinosa, former President of the General Assembly, Christiana Figueres, Costa Rican diplomat and 2016 S-G candidate, María Emma Mejía, former Secretary-General of the Union of South American Nations and Colombian Minister of Foreign Affairs, Silvia Rucks former Chilean Resident Coordinator and recently appointed Brazilian Resident Coordinator. These six women hold diverse positions, have demonstrated successes and have advocated for progressive policies underpinned by voices of the people and respect for Human Rights.

With only one candidate officially in the 2021 race, next steps in reforming the process move ahead to the 2026 appointment process.

S-G Appointment process: How it works

Beginning in January 2021, the Presidents of the General Assembly and Security Council began the S-G appointment process, which will follow these steps:

  1. Member States submit candidates (nationals of their countries) for the S-G Position which are distributed to all Member States in the UNSC and UNGA.
  2. Candidates for the position present a vision statement and participate in an informal dialogue with Member States.
  3. In May or June, the UNSC will recommend one candidate to the General Assembly for consideration. Since 1996, UNSC members have voted unanimously, although Permanent 5 members do hold the power to veto any candidate.

Through a resolution (typically adopted by consensus), the General Assembly appoints the S-G at least three months before term start date (1 January 2022).



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Hunger in Madagaskar: Kinder in Gefahr

Unicef - 6. Mai 2021 - 18:30
Dürre, klimabedingte Schocks und wachsende Armut in Folge der Covid-19-Pandemie bedrohen das Leben der Kinder in Madagaskar. Die Vereinten Nationen warnen angesichts steigender Mangelernährung bei Kindern vor einer drohenden Hungersnot in Teilen des Landes.
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GLOBALE TRENDS.ANALYSEN

#2030Agenda.de - 6. Mai 2021 - 17:51

Von Ignacio Saiz

Die Ungleichheit zwischen Staaten hat sich durch die COVID-19-Pandemie verstärkt. Ihre wirtschaftlichen Folgen sind in Ländern des Globalen Südens besonders verheerend. Die Ressourcen, die sie zur Bewältigung der Krise mobilisieren können, sind völlig unzureichend. Umso wichtiger ist es, dass die wohlhabenderen Länder und die internationalen Finanzinstitutionen die Hindernisse beseitigen, die sich aus ihrer Schulden- und Steuerpolitik für den finanzpolitischen Spielraum von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ergeben. Eine solche Zusammenarbeit ist nicht nur ein Gebot der globalen öffentlichen Gesundheit. Sie ist auch eine bindende menschenrechtliche Verpflichtung, wie Ignacio Saiz erläutert.

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Corona – und was jetzt? Globale Ungleichheiten und neue Chancen

GIZ Event - 6. Mai 2021 - 15:17
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 27. Mai 2021
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„Ich warte auf Nachrichten, doch ich fürchte sie zugleich“

Welthungerhilfe - 6. Mai 2021 - 14:55
Unsere Kollegin Disha Uppal, die in Bonn arbeitet, bangt jeden Tag um die Gesundheit ihrer Familie und ihrer Freund*innen in Indien. Dort spitzt sich die Corona-Krise weiter dramatisch zu: Jeden Tag stecken sich Hunderttausende mit dem Virus an. So hat sie die letzten Tage erlebt.
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Schulwettbewerb startet in die nächste Runde

Engagement Global Presse - 6. Mai 2021 - 12:24
Unter dem Motto „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“ startet der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Foto: Patric Fouad

Niemanden zurücklassen – das ist der Kerngedanke der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Denken ist gut, aber Handeln ist besser. Deshalb lädt der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik auch in seiner zehnten Runde wieder Schülerinnen und Schüler dazu ein, mehr über die Nachhaltigkeitsziele und globalen Zusammenhänge zu erfahren, aber vor allem auch den eigenen Handlungsspielraum zu erkunden. Ob Bildung, Gleichberechtigung oder sauberes Trinkwasser: Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, allen Menschen zukünftig ein Leben in Würde zu sichern. Und das möglichst schnell. Das neue Rundenthema „Der Countdown läuft: Es ist Zeit für Action!“ weist auf das Ziel der Weltgemeinschaft hin, bis 2030 weltweit die 17 Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und stellt dabei besonders den Faktor „Zeit“ in den Fokus.

Mitmachen und gewinnen

Bis zum Einsendeschluss am 9. März 2022 können sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 13 aller Schulformen und -fächer aus ganz Deutschland und von offiziellen Deutschen Auslandsschulen (DAS) am Wettbewerb beteiligen. Als Schulklasse, Team, Arbeitsgemeinschaft oder Lerngruppe können sie in vier Altersgruppen antreten. Ganze Schulen können sich in einer eigenen Kategorie auf den Schulpreis bewerben. Texte, Fotos, Filme, Kunstwerke, Plakate oder digitale Arbeiten – die Einreichungen sollen zeigen, dass die Teilnehmenden sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und sich der Möglichkeit zur Mitgestaltung der globalen Entwicklung bewusst sind.

Zu gewinnen gibt es mehr als 100 Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro. Die Schulpreise sind dabei mit je 5.000 Euro dotiert. Alle Teilnehmenden werden mit namentlichen Urkunden geehrt. Außerdem nehmen Delegationen der Gewinnerteams bei der Preisverleihung ihre Auszeichnungen persönlich entgegen.

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06. Mai 2021

ONE - 6. Mai 2021 - 12:16
1. USA für Aussetzung von Patentschutz

Zeit Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tagesschau.de, die Deutsche Welle und das Handelsblatt melden, dass sich die USA für eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe ausgesprochen hat. Die US-Regierung glaube zwar fest an den Schutz geistigen Eigentums, werde sich aber bei der Welthandelsorganisation (WTO) für eine Ausnahmeregelung einsetzen. Bei der WTO laufen aktuell Gespräche über ein vorübergehendes Aussetzen des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe. Das hatten Südafrika und Indien bereits im Oktober gefordert. Wichtige Herkunftsländer der Pharmaindustrie, unter anderem die USA, blockierten das Vorhaben bislang. Die Berliner Zeitung berichtet außerdem, dass in Berlin ein internationales Pandemie-Frühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsteht, um durch weltweite Kooperationen früh Hinweise auf mögliche Pandemieausbrüche zu erkennen. 

2. Nahrungskrisen nehmen weiter zu

Wie unter anderem ZDF.de, T-online und N-tv berichten, nehmen weltweite Nahrungskrisen weiter zu. Gewaltsame Konflikte, wirtschaftliche Krisen, die Corona-Pandemie sowie extreme Wetterereignisse haben 2020 rund 155 Millionen Menschen in eine akute Ernährungsunsicherheit getrieben, wie die UN-Welternährungsbehörde FAO gestern warnte. Das seien etwa 20 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. Heiner Hoffmann thematisiert zudem im Spiegel, dass das World Food Programm in Geflüchtetencamps in Ruanda nur noch “die Bedürftigsten” versorgen will. Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Hilfsorganisation aus Geldnot die Essensrationen der Geflüchteten um bis zu 60 Prozent kürzen müssen. Das Handelsblatt und Deutschlandfunk schreiben, dass Entwicklungsminister Gerd Müller die G7-Staaten aufgerufen hat, Verantwortung für die Bekämpfung der sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu übernehmen. Die Gesundheitskrise sei inzwischen eine Mehrfachkrise geworden, warnt der Politiker. 130 Millionen Menschen seien durch die Pandemie in Hunger und extreme Armut zurückgefallen.

3. Unzufriedenheiten über Cotonou 2.0

Jan Philipp Wilhelm thematisiert in der Deutschen Welle Unzufriedenheiten über das neue Grundsatzabkommen zwischen der EU und den Staaten Subsahara-Afrikas, der Karibik und des Pazifiks (OACPS). Das als Cotonou 2.0 bezeichnete Abkommen sei erst wenige Wochen alt, da fordern viele in Afrika schon ein Update. Das Format des Abkommens sei nicht mehr zeitgemäß und nicht auf individuelle Bedürfnisse der drei Partnerregionen angepasst. OACPS-Verhandlungsführer Robert Dussey, Außenminister von Togo, räumt im DW-Interview ein, dass man sich in Subsahara-Afrika untereinander nicht einig war, während „die EU aber sehr genau wusste, was sie wollte.”

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Bildung für nachhaltige Entwicklung voranbringen

Engagement Global - 6. Mai 2021 - 11:39
Die Landeskoordinationen und Länderinitiativen wollen die Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung ausbauen. Foto: Pixabay

Am 26. und 27. April 2021 fand das virtuelle Treffen der Landeskoordinationen und Länderinitiativen im Rahmen des Programms Globale Entwicklung in der Schule (GES) statt. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war es, die Kooperationen zwischen Engagement Global und den Bundesländern zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung auszubauen. Die 33 Kooperationspartnerinnen und -partner aus 15 Bundesländern zogen außerdem eine Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit.

„Länderinitiativen sind ein echter Innovationsmotor für die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung“, unterstrich die Berliner Landeskoordinatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Tatjana Beilenhoff-Nowicki. Gemeinsam mit Dr.Lars Böhme, der an der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zwei Länderinitiativen koordiniert, stellte sie exemplarisch die jüngsten Erfolge bei der Verankerung von BNE an Studienseminaren vor.

Seit vielen Jahren arbeiten die Kultusbehörden der Bundesländer und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) erfolgreich zusammen, um BNE in der schulischen Bildung zu verankern. Die beiden zentralen Instrumente hierfür sind Länderinitiativen zur Umsetzung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung und Landeskoordinationsstellen für BNE in der schulischen Bildung.

Seit dem Jahr 2009 konnten insgesamt 47 Länderinitiativen umgesetzt werden, etwa in den Bereichen Lehrkräftebildung, Entwicklung von Rahmenlehrplänen, Unterrichtsmaterialien und Schulentwicklung. Aktuell werden 16 Länderinitiativen in zwölf Bundesländern durchgeführt. Seit dem Jahr 2017 haben elf Bundesländer zudem in Kooperation mit dem BMZ eine Landeskoordinationsstelle für BNE an ihren Kultusbehörden geschaffen.

Das Treffen der Landeskoordinatorinnen und -koordinatoren und der Akteurinnen und Akteure der Länderinitiativen ermöglichte es, in verschiedenen interaktiven Formaten einen vertieften Blick auf gute Praxisbeispiele aus den Ländern zu werfen. Dabei kamen den Teilnehmenden neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit, etwa in Bezug auf die Unterstützung schulischer Akteurinnen und Akteure bei der Umsetzung partizipativer Prozesse und innovativer Beteiligungsformate.

Die gemeinsame Veranstaltung findet zweimal im Jahr statt. Das nächste Treffen ist am Vortag der diesjährigen Fachtagung der Kultusministerkonferenz und des BMZ zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung im Herbst 2021 geplant.

Der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik startet zum Schuljahresbeginn 2021/2022 in eine neue Runde. Dann können erneut kreative und nachhaltige Projekte zu den Themen der EINEN WELT eingereicht werden!

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