Sie sind hier

Ticker

EINLADUNG: Online-Diskussionsrunde (Webex) - Baustellen des Multilateralismus

#2030Agenda.de - 10. April 2021 - 3:40
Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Die COVID-19-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen hat einmal mehr vor Augen geführt, dass grenzüberschreitende Probleme nicht allein mit unilateralen Maßnahmen bewältigt werden können. Aber der Multilateralismus steckte in den letzten Jahren in einer massiven Krise.
Mit dem Machtwechsel in den USA gibt es nun Anzeichen für eine Trendwende. Und auch die Bundesregierung will mit dem angekündigten „Weißbuch Multilateralismus“ ein Zeichen für die Stärkung internationaler Zusammenarbeit setzen. Stehen wir vor einem Comeback des Multilateralismus?
Das Global Policy Forum beschreibt in seiner neuen Publikation einige „Baustellen“ auf dem Weg zu einem wiederbelebten Multilateralismus. Unter anderem geht es um die Frage, wie das Machtgefälle zwischen den globalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen und den für Menschenrechte und Nachhaltigkeit zuständigen UN-Organisationen reduziert werden kann. Welche Rolle können dabei der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) spielen? Kann es gelingen, Global Governance-Lücken zu schließen, z.B. im Bereich der internationalen Steuerkooperation?
Bei unserer virtuellen Diskussionsrunde wollen wir mit den Autor*innen sowie dem Leiter des Planungsstabs des Auswärtigen Amts darüber sprechen, welche Chancen es für einen solidarischen Multilateralismus unter dem Dach der Vereinten Nationen gibt und welchen

Kategorien: Ticker

Baustellen des Multilateralismus

#2030Agenda.de - 10. April 2021 - 3:40

Die COVID-19-Pandemie mit ihren weltweiten Auswirkungen hat einmal mehr vor Augen geführt, dass grenzüberschreitende Probleme nicht allein mit unilateralen Maßnahmen bewältigt werden können. Aber der Multilateralismus steckte in den letzten Jahren in einer massiven Krise.

Mit dem Machtwechsel in den USA gibt es nun Anzeichen für eine Trendwende. Und auch die Bundesregierung will mit dem angekündigten „Weißbuch Multilateralismus“ ein Zeichen für die Stärkung internationaler Zusammenarbeit setzen. Stehen wir vor einer Renaissance des Multilateralismus?

Das Global Policy Forum beschreibt in seiner neuen Publikation einige „Baustellen“ auf dem Weg zu einem wiederbelebten Multilateralismus. Unter anderem geht es um die Frage, wie das Machtgefälle zwischen den globalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen und den für Menschenrechte und Nachhaltigkeit zuständigen UN-Organisationen reduziert werden kann. Welche Rolle können dabei der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) und das Hochrangige Politische Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) spielen? Kann es gelingen, Global Governance-Lücken zu schließen, z.B. im Bereich der internationalen Steuerkooperation? Welche Chancen gibt es für einen solidarischen Multilateralismus unter dem Dach der Vereinten Nationen und welchen Beitrag sollte die deutsche Politik dazu leisten?

Kategorien: Ticker

E+Z/D+C 2021/05 – mo – nowadays – Mireille Kanyange – Burundi – women in security forces

E+Z - 9. April 2021 - 14:00
Women are starting to take leadership posts in Burundi’s police and military

In Burundi, those efforts are starting to show results. For the first time ever, women are taking prominent jobs in the country’s military and the police forces. They bring to these jobs their unique perspectives on preventing violence, promoting dialogue and protecting women during armed conflict.

For example, Generose Ngendanganya, 55, recently was appointed Principal Police Commissioner. She is the first woman to hold this post, whose rank is equivalent to that of Major General in the army.

Commissioner Ngendanganya joined the police force as a lieutenant nearly 30 years ago and rose through the ranks. Along the way, one of her jobs was to lead the department for the protection of minors. Part of her duties was to protect girls from themselves: when girls in the city of Bujumbura "dressed extravagantly", as she put it, her duty was to advise them to reconsider, for their own safety.

Her new job is wide-ranging. Among other matters, she must guard against corruption in the ranks of the police force itself. Applicants for travel documents, for example, have complained they were forced to pay bribes. "Everyone should be served without paying bribes,” she says. “Passports are now issued without delay. I personally handle emergency cases in an orderly manner.”

Another policewoman who has risen to prominence is Clotilde Poyongo, Burundi’s first female Judicial Police Officer. She processes human- and civil-rights complaints, particularly from women and children.  Queues of such applicants form outside her office every day, reporting attacks and other crimes that they have suffered . Typically, female plaintiffs seek her out rather than turning to male police officers.

Some of Officer Poyongo’s case load consists of referrals from a specialised gender unit within the Ministry of Security. This unit was created in recognition of the high incidence of violence against women and the different nature of crimes, such as rape, that are perpetrated against females.

Women are also making inroads in the military. The Burundian army is including women in peacekeeping missions to neighbouring countries. One example is Major Francine Ndayisaba, who has joined several peacekeeping operations. She says, though, that there are too few women in such roles.

That shortage is being addressed, says Colonel Floribert Biyereke, spokesman for Burundi’s National Defence Force.  He notes that the military has created a gender department and put a woman in charge of it. "If the office has been entrusted to a woman, it is precisely because women have specific needs that require specific treatment," he says.

Taken together, the new roles for women in the police and the military mean that "a giant step has been taken," says Jennet Kem, the UN’s representative in Burundi. 

She notes that women have suffered disproportionately from political violence in eastern Africa’s Great Lakes region, including from clashes between rebels and regular armies in Burundi. “We just need to consider the situation of women 20 years ago” to understand that progress has been made, she says.

Mireille Kanyange is a journalist for Radio Isanganiro in Burundi.
mika.kanyange@gmail.com

 

Kategorien: Ticker

Demokratie versus Kleptokratie

E+Z - 9. April 2021 - 13:52
Um international Demokratie zu fördern, sollten westliche Regierungen illegitime Finanzflüsse bekämpfen

Demokratien sind per definitionem pluralistisch. Wenn Regierungen sich Wählern verantwortlich fühlen, nehmen sie mit großer Wahrscheinlichkeit vielfältige Interessen in Betracht. Autokratische Herrscher dienen dagegen meist kleinen, oligarchischen Eliten. Sie behaupten zwar, „die“ Nation zu stärken, aber zählen nur zur Volksgemeinschaft, wer ihnen zujubelt.

Die Amtszeit von US-Präsident Donald Trump prägten Selbstbereicherung sowie Missachtung von Institutionen auf nationaler wie internationaler Ebene. Er tat nichts, um Demokratie zu fördern. Autoritäre Despoten fühlten sich ermutigt. Leider füllten keine anderen westlichen Politiker die Lücke, die Trump aufriss. Allerdings hat die EU auch eigene Demokratiedefizite, wie etwa rechtspopulistische Regierungen in Polen und Ungarn. US-Präsident Joe Biden will Demokratie wieder zum globalen Leitprinzip machen. Dafür braucht er Verbündete. Wohlklingende Rhetorik wird nicht reichen, denn wer anderen glaubwürdig gute Regierungsführung predigen will, muss selbst mit gutem Vorbild vorangehen. Um das zu tun, sollten westliche Staaten mit viel größerer Entschlossenheit illegitime Finanzflüsse bekämpfen. Das wäre sowohl innen- wie außenpolitisch klug.

Autokraten und Oligarchen spotten zwar gern über liberale Demokratien, aber sie brauchen Zugang zu westlichen Kapitalmärkten. Um sich sicher zu führen, wollen sie schließlich zumindest einen Teil ihres Reichtums in Anlagen investieren, deren Wert in Dollar, Euro, Yen und anderen international anerkannten Währungen gemessen wird. Sie profitieren von Geldwäsche, Steueroasen und dubiosen Transaktionen. Dem können westliche Staaten viel entgegensetzen, wenn sie nach Kräften Wirtschaftskriminalität bekämpfen, das Steuerrecht durchsetzen und Schlupflöcher schließen. Eine Folge wären höhere Staatseinnahmen, sodass ihnen mehr Mittel für das Gemeinwohl zur Verfügung stünden. Soziale Ungleichheit würde reduziert. Je überzeugender sie agieren, desto stärker wird das Vertrauen in Institutionen – zu Hause, aber auch jenseits der Grenzen. Zugleich würden sie Despoten und deren Cliquen das Leben schwerer machen.

Laut dem Center for American Progress, einem Think Tank in Washington, bedroht internationale Korruption in zunehmendem Maße westliche Demokratien. Ein kluges Strategiepapier aus diesem Hause trägt den Titel „Turning the tide on dirty money“. Die Autoren erkennen an, dass die internationale Korruptionsbekämpfung in den vergangenen Jahrzehnten Fortschritte gemacht hat, warnen aber, dass sich bedrohliche Trends noch schneller beschleunigt haben. Zugleich urteilen sie, die USA, die EU und das britische Königreich könnten durch entschlossenes und geschlossenes Handeln wirkungsvoll gegensteuern.

Das ist auch nötig. In Europa halten viele die Zukunft der Demokratie wieder für gesichert, weil Biden nun Präsident ist. Es gibt aber weiterhin Anlass zur großer Sorge. So urteilt Freedom House, ein weiterer Think Tank in Washington, im neuen Jahresbericht 2021 mit dem Titel „Democracy under siege“. Er besagt unter anderem, dass nur noch 20 Prozent der Menschheit in einem freien Land leben. So klein war die Quote seit 1995 nicht mehr. Außerdem leben 75 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern, in denen sich die Lage 2020 verschlechtert hat. Dabei spielt natürlich eine große Rolle, dass Indien unter dem hindu-chauvinistischen Regierungschef Narendra Modi nur noch als „teilweise frei“ statt „frei“ gilt. Mit fast 1,4 Milliarden Menschen stellt das Land aber nur 18 Prozent, nicht 75 Prozent der Menschheit.

In Hongkong, Belarus und andernorts fordern Protestbewegungen (mehr) Demokratie. Manchmal haben sie Erfolg, aber allzu oft werden sie unterdrückt. Als deprimierend bezeichnet Freedom House auch andere Entwicklungen, wie beispielsweise den Bürgerkrieg in Äthiopien, wo Premierminister Abiy Ahmed mehr Demokratie zu versprechen schien, oder das Aufflackern des Gewaltkonflikts in Nagorny-Karabach. Autokraten, Kriegsherren und ihre Verbündeten sind auf illegitime Finanzflüsse angewiesen. Um die Demokratie im eigenen Land zu verteidigen und sie zugleich international zu fördern, sollten westliche Spitzenpolitiker der Kleptokratie entschlossen Grenzen setzen.

Links
Center for American Progress, 2021: Turning the tide on dirty money.
https://www.americanprogress.org/issues/security/reports/2021/02/26/495402/turning-tide-dirty-money/
Freedom House, 2021: Democracy under siege.
https://freedomhouse.org/report/freedom-world/2021/democracy-under-siege

Kategorien: Ticker

Was bedeutet es im Bürgerkrieg aufzuwachsen?

EINEWELTblabla - 9. April 2021 - 12:53

„An den Frieden denken heißt, an die Kinder denken.“ – Michail Gorbatschow 

Die neusten Geschehnisse in Myanmar und die damit verbundene Angst, ein Bürgerkrieg könne ausbrechen, erinnern nur allzu schmerzlich an andere Bürgerkriege in der Welt. Zu oft verschließen wir unsere Augen vor den tragischen Schicksalen vieler Kinder in den betroffenen Regionen. Gerade diese brauchen doch Schutz, einen Zugang zu Bildung, ein sicheres Zuhause und eine dauerhafte Versorgung mit Lebensmitteln. Die Realität sieht jedoch anders aus: Weltweit leben rund 426 Millionen Kinder in Konflikt- und Krisengebieten – fast jedes 5. Kind. Was bedeutet Bürgerkrieg für diese Kinder?

Der Syrien-Konflikt

Nicht zuletzt durch eine kurze mediale Aufmerksamkeitswelle wurde den Menschen im März 2021 vor Augen geführt, dass in Syrien seit nun zehn Jahren Bürgerkrieg herrscht. Ein Ende ist nicht in Sicht. Laut UNICEF sind 9 von 10 Kindern auf humanitäre Hilfe angewiesen, Mangelernährung betrifft im Norden Syriens eins von drei Kindern. Viele sind von Sorgen über Armut geplagt, Perspektivlosigkeit belastet die Psyche. Sorgen, mit denen eigentlich kein Kind konfrontiert werden sollte. In ihrer Verzweiflung müssen viele Eltern ihre Kinder arbeiten schicken. Frühe Heirat ist ein trauriges, aber hilfreiches Instrument, um die Familie zu ernähren.

Auch die Bildung der Kinder ist vom langen Bürgerkrieg gezeichnet: Ein Drittel aller Schulen sind zerstört oder beschädigt, fast 2,5 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule.

Bundesentwicklungsminister Gert Müller hat dazu Mitte März Stellung genommen: „Syrien ist die größte Tragödie dieses Jahrhunderts. Nach 10 Kriegsjahren sind 22 Millionen Menschen im ganzen Krisenbogen auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Eine ganze Generation syrischer Kinder kennt nichts als Angst und Not.“ Weiterhin fordert er: „Auf der Syrienkonferenz Ende März müssen alle Geber ihre Anstrengungen verstärken. Und wir brauchen einen neuen Anlauf für einen dauerhaften Frieden. Denn ein ‚weiter so‘ für die nächsten 10 Jahre kann es nicht geben.“ Die Geberkonferenz zeigte sich am Ende jedoch eher als große Enttäuschung: Lediglich 5,3 der notwendigen 8,54 Milliarden Euro kamen zusammen, wobei Deutschland mit 1,7 Milliarden Euro den größten Betrag beisteuerte. Andere Länder wie Großbritannien kürzten ihre zugesagten Mittel sogar noch. Wenn die Weltgemeinschaft die Notwendigkeit der Hilfe für Syrien nicht erkennt, wer hilft dann all diesen vom Bürgerkrieg gezeichneten Kindern?

Die humanitäre Katastrophe im Jemen

Seit 2015 leiden die Menschen im Jemen unter einem Bürgerkrieg, der laut den Vereinten Nationen zur weltweit größten humanitären Katastrophe unserer Zeit geführt hat. Dabei sind Kinder vor allem von Unterernährung bedroht: In diesem Jahr werden nach Informationen von UNICEF schätzungsweise bis zu 2,3 Millionen Kinder unter 5 Jahren an akuter Mangelernährung leiden. Lebensbedrohlich kann diese Mangelernährung für rund 400 000 Kinder werden. Nur durch Spezialnahrung wie Erdnusspaste und therapeutische Milch kann noch geholfen werden.

Der Zugang zu Bildung wird jemenitischen Kindern durch verschiedene Faktoren erschwert. Schulen werden routinemäßig angegriffen. So wird ein Ort, an dem Kinder in einem behüteten Umfeld lernen sollten, zur Gefahr. Fast 2 Millionen Kinder können die Schule nicht besuchen.

Doch auch der Bürgerkrieg selbst hat viele Kinder als Opfer gefordert. Durch Angriffe haben seit 2015 tausende Kinder ihr Leben verloren. Auch Zwangsrekrutierung ist für viele Realität geworden.

Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Save the Children oder UNICEF geben vor Ort alles, um den Menschen zu helfen. Doch auch hier enttäuscht die internationale Unterstützung: Bei der diesjährigen UN-Gerberkonferenz sind weniger als die Hälfte der benötigten 3,85 Milliarden Dollar für den Jemen zusammengekommen. So bleibt wohl auch weiterhin die drohende Hungersnot und das damit verbundene Leiden an der Tagesordnung im Jemen.

Was also tun bei all dem Leid?

Die Zahlen im Jemen und in Syrien sprechen eine eindeutige Sprache. Leid, Todesangst, Hungersnot und fehlende Bildung im Kindesalter führen zu irreversiblen Schäden. All die Erfahrungen, die Kinder in Kriegs- und Krisengebieten machen, zeichnen sie für ihr Leben. Sie sind nicht wieder gut zu machen. Doch nicht nur Syrien und der Jemen sind vom Bürgerkrieg betroffen, weitere Länder wie Somalia oder der Südsudan kämpfen mit den Folgen bewaffneter Konflikte. Am Ende trifft es jedoch immer die Schwächsten: die Kinder.

Was können wir also tun, bei all dem Leid? Wichtig ist wohl vor allem, die Augen nicht zu verschließen und nicht zu vergessen. Sich die Schicksale und Geschichten anzuhören, nicht wegzuschauen. Gegebenenfalls eine Öffentlichkeit schaffen, immer wieder auf die Missstände hinweisen. Wenn ihr gerne finanziell unterstützen möchtet, könnt ihr dies zum Beispiel über UNICEF oder Save the Children tun.

-Leah-

Das Bild ist von Aladdin Hammami auf Unsplash.com und zeigt Aleppo, Syrien.

Der Beitrag Was bedeutet es im Bürgerkrieg aufzuwachsen? erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

Kategorien: Ticker

09. April 2021

ONE - 9. April 2021 - 11:20
1. Weniger als zwei Prozent aller Corona-Impfungen in Afrika

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) seien an die 1,3 Milliarden Menschen in Afrika bisher weniger als zwei Prozent aller weltweit ausgelieferten Impfdosen verabreicht worden. Das berichten Deutschlandfunk und die Evangelische. David Ehl schreibt in der Deutschen Welle, dass in einigen Ländern die Impfkampagne noch nicht einmal begonnen hat. Laut Clemens Schwanhold, politischer Referent bei der Nichtregierungsorganisation ONE, gebe es mit Blick auf Afrika zwar die gute Nachricht, dass 44 Länder bereits Impfstoff erhalten haben, das bedeute im Umkehrschluss aber auch, dass zehn Länder bisher noch gar keinen Impfstoff erhalten haben. Die WHO befürchtet weitere Verzögerungen der Vakzin-Lieferungen an afrikanische Länder, nachdem Indien den Export von Impfstoffen vorübergehend untersagt habe. Der weltweit größte Impfstoffhersteller habe Probleme, seine eigene Bevölkerung zu impfen, wie David Pfeifer in der Süddeutsche Zeitung thematisiert. Das Serum Institut of India produziere Impfdosen nicht nur für Indien, sondern auch für die 92 ärmsten Länder der Welt. 

2. Rechnungshof fordert Ausgaben-Stopp

Unter anderem Welt, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Spiegel melden, dass der Bundesrechnungshof harte Kritik an der Krisen-Finanzpolitik der großen Koalition übt. in Ausgabenmoratorium durch die nächste Bundesregierung sei unausweichlich. Die Kontrolleure des Bundeshaushalts kritisieren, dass in der mittelfristigen Finanzplanung von Finanzminister Olaf Scholz für die Jahre 2023 bis 2025 bereits absehbare Belastungen nur in unzureichendem Maße berücksichtigt sind. Dazu gehören unter anderem in Aussicht gestellte Mittel für die Entwicklungspolitik. So dürfe es in den Einzelplänen für Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit von 2023 an jeweils rund 3 Milliarden Euro im Jahr fehlen. 

3. SADC berät über Kampf gegen Terrorismus

Wie Deutschlandfunk, die Tageszeitung (taz) und die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichten, haben sich die sechs Staats- und Regierungschefs der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) gestern zu einem Anti-Terror-Gipfel in Mosambiks Hauptstadt Maputo getroffen. Vorausgegangen waren wochenlange Angriffe durch Rebellen auf die Stadt Palma im Norden von Mosambik. SADC habe mit großer Sorge auf die Terrorattacken reagiert und beschloss einen „sofortigen technischen Einsatz“ in Mosambik. Konkrete Schritte dazu sollen auf einem weiteren Krisengipfel Ende des Monats beraten werden. Die Anschläge seien ein „Affront gegen den Frieden und die Sicherheit nicht nur in Mosambik, sondern auch der Region und in der gesamten internationalen Gemeinschaft“, so Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi. 

The post 09. April 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

Vorstellung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2021

DSW - 9. April 2021 - 8:00
„Mein Körper gehört mir“: Pandemie verhindert körperliche Selbstbestimmung

Hannover, 09. April 2021. Viele Mädchen und Frauen haben nicht die Wahl. Sie dürfen nicht wählen, ob und wie lange sie die Schule besuchen. Sie dürfen nicht wählen, wann und wen sie heiraten. Sie dürfen nicht wählen, ob und mit wem sie Sex haben – oder nicht. Sie dürfen nicht wählen, ob und wie viele Kinder sie bekommen. All das hat einen gemeinsamen Ursprung: Der Glaube, Männer hätten das Recht, über die Schicksale von Mädchen und Frauen zu entscheiden.

Der diesjährige Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) trägt den Titel „Mein Körper gehört mir: Das Recht auf Autonomie und Selbstbestimmung einfordern“. Der Bericht liefert erste ernüchternde Antworten auf folgende Frage: Wie wirkt sich die Coronakrise auf die körperliche Selbstbestimmung und Unversehrtheit von Mädchen und Frauen aus?

Die deutsche Kurzfassung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2021 stellen wir Ihnen vor am:

Mittwoch, 14. April 2021, um 14:30 Uhr
Konferenzsaal, Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin (Ecke Reinhardtstraße)

 

Als Redner*innen auf dem Podium:

● Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
● Dr. Natalia Kanem, Exekutivdirektorin UNFPA
● Jan Kreutzberg, Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

Herr Kreutzberg steht im Anschluss für O-Töne zur Verfügung. Wir bitten Sie, gewünschte Interviews bis zum 9. April 2021 anzumelden.

Achtung: Durch die Corona-Krise gelten besondere Einschränkungen. Momentan können nur Mitglieder der Bundespressekonferenz (BPK) und des Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland (VAP) zugelassen werden. Vor Ort gilt eine Registrierungspflicht.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie die Pressekonferenz über einen Livestream verfolgen möchten.

Den UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2021 und Presseunterlagen können Sie bei der DSW, Herausgeberin der deutschen Kurzfassung, anfordern.

Pressekontakt

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei Ihrer Ansprechpartnerin im DSW-Presseteam:

Monika Schröder, Tel.: 0511/ 94373-38 oder per E-Mail: monika.schroeder@dsw.org

Über die DSW

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Der Beitrag Vorstellung des UNFPA-Weltbevölkerungsberichts 2021 erschien zuerst auf DSW.

Kategorien: Ticker

A more ambitious G20 for a sustainable post-pandemic recovery and transformation

DIE Blog - 8. April 2021 - 13:54

The COVID-19 pandemic submerged the world for more than a year now, and global infection numbers are still rising. There are huge differences in the ability of governments and societies to cope with the pandemic: while Europe and the Americas remain epicentres of the disease, there are signs that infections are now also picking up across the African continent.

In an interesting turn-of-tide in discussion, the IMF calls for more public expenditure and higher taxation of the wealthy. The IMF states that economic recovery is possible in 2021 but dependent on both, access to vaccines and other medical interventions, and continuous effective policy support. Policy support needs to cushion the effects of the economic contraction, to decarbonize energy systems and economies, and for intensified multilateral cooperation to ensure universal access to vaccines and therapeutics and adequate financial liquidity of highly indebted countries.

While the IMF focusses on the dual challenge of recovery and decarbonisation, the G20 has committed to implementing the 2030 Agenda as a whole since 2016. All of this means a full agenda for the G20 (and the G7), domestically and globally. In this piece, I want to discuss the advantages and difficulties of such an integrated approach to recovery and transformation, and what the G20 can do for implementing it effectively.

Why choose an integrated approach towards recovery and sustainable development?

In 2020, the argument for integrated approaches was that states faced a dual challenge: they had to react immediately to the social and economic emergencies of the Covid-19 crisis, and invest into the long-term transformation of social and economic infrastructures and consumption habits towards sustainability. This transformation encompasses the reduction of poverty and inequality as much as climate neutrality, the transition to a circular economy and the protection of biological diversity and natural habitats. Integration of the two agendas was not only timely –so many years had been lost with sterile debates and negotiations – but was also needed because public and private budgets are limited. Sequential or disconnected parallel processes cannot be afforded.

Today, one year after, this has not changed; yet, tonality in the debate is different. Covid-19 and its socio-economic consequences will stay with us much longer than anticipated due to the lack of domestic effectiveness and insufficient efforts at multilateral cooperation. Viruses don’t negotiate; if left to “their business”, they mutate. Thus, public budgets and political institutions are under extraordinary pressure and policymakers are having a hard time understanding that wrong decisions lead to irreversible costs in terms of infections and deaths. Adequate decisions are those informed by a variety of scientific disciplines and careful ethical considerations.

Economic recovery is one important aspect of coping with the pandemic – but just one. Living with the virus requires to adjust the ways in which we live and work, we take care of children, youth and the elderly, the sick and the vulnerable in order to enhance social and institutional resilience, domestically and globally. These broader dimensions of coping are reflected in the 2030 Agenda; decarbonisation is but an important part of it. If these adjustments are designed to last, they can support further transformation processes. Citizens expect governments to do what they can to cope with the pandemic; they demand reliable conditions for public and private life. Naturally, the process of coping creates experiences both with failure and with other, alternative ways of doing things. These experiences raise societal expectations.  And alternative experiences can also raise readiness for reform and further change; the population might be more ready for transformation than some decision-makers dare to believe.

It depends on the quality of crisis management now whether in retrospect from 2050 the Covid-19 pandemic will just seem a short episode, compared with the structural transformation process we will hopefully have substantially progressed on by then. Huge impacts on personal lives and expectations, on the economy and on public budgets will shape the next decades. This is why it is so important to get the pandemic under control as quickly as possible and in ways that do not obstruct efforts to create sustainable and attractive futures on this planet. Recovering and transforming have to be integrated processes, and cannot come one after the other.

How can the integrity of public and private investments towards recovery with sustainable transformation be achieved?

Governments need a clear understanding of where to direct public investments to, and how to align private decisions and investments with a sustainable recovery. A clear and reliable strategy and communication helps. Governments should use their national strategies for SDG implementation and decarbonisation plans for these purposes, link these with public budgets so that funding resources are clear and adequate, monitor their implementation with the support of independent scientific commissions, learn from successes and failures, and invest in clear and regular communication around it – with the general public, with stakeholders in the economy, in society and in academia, and with subnational levels of government.

This will allow for reliable framework conditions for private investors (and households) and make uncertainties manageable. One example is dynamic carbon pricing, another one public support for new infrastructures and for new technologies. Work on sustainable finance by central banks and finance ministers, globally, in the G20 and the European Union is crucial.

Equally, clear and reliable strategies, investments in improved social safety nets (e.g. universal health coverage), in economic infrastructure and transparent communication and accountability help to protect and increase cohesion within society and trust in political institutions. This are vital resources for coping with crises and for sustainable transformation and decarbonisation processes.

What can the G20 do?

These tasks are universal and all countries are confronted with them. Still, the resources needed for accomplishing them are very unequally distributed – be they financial, human, technological, knowledge, cultural or social. Securing fiscal space for low-income countries and middle-income countries under stress is vital for controlling the pandemic, for recovery and sustainable transformation. The G20 and the international community at large needs to define clear perspectives for mutual support over the next decade in order to enable public and private action towards these goals.

In principle, the G20 is a very good platform for making recovery converge with implementation of the 2030 Agenda, but its current form of organisation prevents it from using its full potential. The Global Sustainable Development Report published by the UN Independent Group of Scientists in 2019 distinguishes thematic entry-points for sustainable development, such as “human well-being and capabilities” and “sustainable and just economies” from policy-related levers for delivering change. In 2020 we analysed the workstreams of the G20 under the Saudi presidency, and we could see that most of the lever-related workstreams belong to the Finance Track, while all entry point-related workstreams fall under the Sherpa Track. For shaping recovery in a way conducive to sustainable development, both tracks need to work closely together to ensure that transformative policy objectives (often owned by the Sherpa track) are equipped with the levers of adequate financial, fiscal and economic policies (owned by the finance track). The G20 is particularly strong on finance, fiscal and economic policies. However, it needs to expand its political and financial clout to a second lever: science, technology and innovation (STI) policies, and gear it towards sustainable recovery and transformation. Sharing technologies and engaging in joint knowledge creation is vital for sustainable recovery and transformation. Scientific cooperation by G20 members is primarily motivated by strengthening competitiveness. In the 21st century, much more funding is needed for scientific cooperation that envisages the global common good.

The priorities of the Italian presidency of the G20 – grouped under the keywords people, planet, and prosperity taken directly from the 2030 Agenda – are a very good first step for enhancing the collective capacity of the G20 towards integrating recovery and sustainable transformation measures.

In this context, the Development Working Group (DWG) can play an important role in the Italian presidency: it is grouped in the Sherpa track, and it has been tasked in 2016 to coordinate and inspire the G20’s work for sustainable development across all working groups. The Italian presidency has planned four DWG meetings; the first one took place just before the first meeting of finance ministers and central bank governors, while the last meeting will be back-to-back with the meeting of finance and central bank deputies. Timing offers great potential for coordination and even cooperation, on the broader theme of shaping recovery towards sustainable development, and for ensuring that the G20 engages in expanding fiscal space of developing countries, in particular of least developed countries. For realising the potential, national delegations to the DWG need to include representation beyond development departments.

Furthermore, the DWG needs to be ambitious. It should go beyond updating the G20 Action Plan on the SDGs as it has done annually since 2017, and focus on fresh action in the aftermath of the Covid-19 pandemic. The perspective needs to be how to enhance universal implementation of the SDGs, expanding the horizon beyond instruments of development cooperation, and understanding implementation of the 2030 Agenda as what it is: a universal task that includes cooperation relations across all countries, with the G20 strength to go beyond the boundaries of North-South and South-South cooperation and their instruments.

Der Beitrag A more ambitious G20 for a sustainable post-pandemic recovery and transformation erschien zuerst auf International Development Blog.

08. April 2021

ONE - 8. April 2021 - 11:40
1. G20 verlängern Schuldenmoratorium

Wie zahlreiche Medien, darunter Tagesschau.de, die Deutsche Welle, Spiegel, das Handelsblatt, Stern und Arte, berichten, haben die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) angesichts der Corona-Krise von Armut betroffenen Ländern einen weiteren Aufschub ihrer Schulden bis Ende 2021 gewährt. So können die betroffenen Staaten nun das Geld für Sozial- und Gesundheitsausgaben zur Bewältigung der Pandemie nutzen. Der Aufschub allein reiche allerdings nicht, betonte Finanzminister Olaf Scholz. Nötig sei auch, manchen Ländern die Schulden zu erlassen. Zudem forderten die G20 den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf, seine Hilfen für ärmere Länder zu erhöhen. Möglich seien neue Sonderziehungsrechte im Umfang von 650 Milliarden Dollar. Darüber hinaus peilen die G20 bis Juli eine weltweite Steuerreform an, wie Italiens Finanzminister Daniele Franco ankündigte. 

2. Tansanias neue Präsidentin Samia Suluhu Hassan zeigt klare Kante

Die Tageszeitung (taz), die Frankfurter Rundschau und Der Standard thematisieren, wie Tansanias neue Präsidentin Samia Suluhu Hassan klare Stellung gegen Korruption und Corona-Krise bezieht. Nach dem Tod ihres Vorgängers John Magufuli Ende März wurde die bisherige Vizepräsidentin unvorbereitet ins höchste Staatsamt berufen, habe aber schnell Handlungsfähigkeit bewiesen. Mit der Verhaftung eines hochrangigen Regierungsbeamten und personellen Veränderungen greife die neue Präsidentin gegen bestehende Machtstrukturen deutlich durch. Zudem erkenne sie die Corona-Krise an und verkündete die Berufung eines Expertengremiums zur Bekämpfung der Pandemie. Magufuli hatte die Existenz des Virus in Tansania geleugnet.

3. Die WTO braucht grundlegende Reformen

Renate Schubert schreibt in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel über notwendige Reformen der Welthandelsorganisation (WTO), vor der die neue nigerianischen Chefin Ngozi Okonjo-Iweala steht. Seit längerem schaffen es die Länder des Nordens und des Südens nicht mehr, gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Okonjo-Iweala habe bereits erklärt, erstmals verbindliche WTO-Regeln für den digitalen Handel erarbeiten zu wollen, was angesichts der beschleunigten Digitalisierung in der Corona-Pandemie überfällig sei. Handelsstreitigkeiten zwischen „den Großen“ und wechselseitige Blockaden müssen aufbrechen, die Rahmenbedingungen des weltweiten Handels neu gestaltet werden. Letztlich solle es weniger um Vormachtstellungen und Machtdemonstrationen gehen, sondern darum, die Bevölkerung mit möglichst vielen und qualitativ hochwertigen internationalen Gütern zu versorgen. 

The post 08. April 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

Kaffeeradeln

RNE Termin - 8. April 2021 - 10:34

Der Beitrag Kaffeeradeln erschien zuerst auf Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Kategorien: Ticker

In Ghana will eine neue App die Lebensgrundlage von Fischer*innen retten

reset - 8. April 2021 - 6:07
Ghanas Fischereikultur dümpelt seit Jahren vor sich hin. Fast 10 Prozent der Bevölkerung des Landes hängen von der Fischerei ab, aber illegale Aktivitäten entlang der Küste zerstören die Fischpopulationen. Die neue App DASE will die Kleinfischer*innen wieder stärken, indem sie Verstöße auf See einfach melden können.
Kategorien: Ticker

Deadlock in Georgia

SWP - 8. April 2021 - 0:00

Since the parliamentary elections in October 2020, Georgia’s government and oppo­sition have found themselves in a political deadlock. This is evidenced above all by the fact that the majority of elected opposition parties have boycotted entering par­liament. The country is not only facing domestic political challenges. The war over Nagorno-Karabakh has also changed the regional constellation. While Russia and Turkey have positioned themselves as influential actors in the region, the EU has been barely visible. For Georgia, which is the only country in the South Caucasus to have clear EU and NATO ambitions, this change is a potential threat to its pro-Western course. Tbilisi continues to have high expectations of the EU, which claims to be a geopolitical actor. Both the new regional context and the Georgian domestic political crisis should be an inducement for the EU to engage more with its eastern neighbourhood, and especially to give new impetus to its relations with Euro-Atlantic orientated Georgia.

Kategorien: Ticker

Gesund, gerecht, global - Dialogreihe „Ernährung und Demokratie“

INKOTA - 7. April 2021 - 16:16
Hunger, Klimawandel und Artensterben – diese globalen Katastrophen werden durch die Art und Weise wie wir uns ernähren mitverursacht. Dabei dominieren Lebensmittel- und Agrarkonzerne die Ernährungssysteme. Sie geben also vor, wer, wie und wo unser Essen anbaut, verarbeitet und verteilt. Zumeist setzt sich durch, was am meisten Profit für große Konzerne abwirft, nicht was gerecht oder gesund ist. Gerade die ohnehin benachteiligten Arbeiter*innen auf Plantagen, Kleinbäuer*innen oder marginalisierte Menschen gehen dabei leer aus und leiden unter den Folgen - wie etwa niedrigen Löhnen und schädlichen Pestiziden. Auch die Konsument*innen selbst haben kaum Einflussmöglichkeiten darauf, wie ihre Lebensmittel produziert werden. Welternährungsgipfel: gesundes, gerechteres, globales Ernährungssystem? Dass es strukturelle Probleme mit unserem Ernährungssystemen gibt, ist mittlerweile auch im Bewusstsein von Politiker*innen weltweit angekommen. Deshalb kommen sie in diesem Herbst zu einem Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN Food Systems Summit) in New York zusammen. Denn bislang treffen Politiker*innen nicht die nötigen Entscheidungen, um unser Ernährungssystem so zu verändern, dass es alle Menschen mit ausreichend gesunder Nahrung versorgt – und dabei die Gesundheit und Rechte der Nahrungsproduzent*innen schützt und Biodiversität erhält und das Klima schützt.   Was ein Ernährungssystem ist, was von dem diesjährigen Welternährungsgipfel der Vereinten Nationen (UN Food Systems Summit) zu erwarten ist und welche Alternativen zum agroindustriellen Ernährungsmodell es schon jetzt gibt, erfährst du in unserem neuen Erklärvideo: Jetzt Erklärvideo auf YouTube anschauen Doch immer mehr Menschen haben das gegenwärtige System satt. Von den jährlich tausenden Menschen auf der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin, über Kleinbäuer*innen-Kooperativen in Mosambik und Urban Gardening Gruppen in São Paulo bis hin zum Ernährungsrat in Freiburg: sie alle wollen mitbestimmen, wenn es um die Grundlage unseres Lebens geht: unserer Ernährung. Dialogreihe „Ernährung und Demokratie“: für ein gesundes, gerechtes, globales Ernährungssystem! Deshalb möchten wir den Welternährungsgipfel zum Anlass nehmen, um mit euch über unser Ernährungssystem zu diskutieren und Alternativen zu entwerfen. Dafür laden INKOTA, die AgrarKoordination, FIAN und das Netzwerk der Ernährungsräte lokale, regionale und bundesweite Initiativen, Aktivist*innen und Akteur*innen zur Dialogreihe „Ernährung und Demokratie“ ein. Wir möchten Erfahrungen austauschen und über die Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme diskutieren. Welche Initiativen funktionieren? Warum? Wo hat die lokale Politik solche Initiativen erfolgreich unterstützt, wo gibt es Barrieren? Seid dabei, wenn wir über die Zukunft unseres Ernährungssystems diskutieren und es heißt: gesund, gerecht, global!  

Dienstag, 16. März 2021, 15.00-18.00 Uhr: online „Ernährung und Demokratie – Offener Austausch I“ u.a. mit:
  • Prof. Dr. Regina Birner zu: Steuerungsproblemen von Ernährungssystemen
Aus dem ersten Dialogforum möchten wir Ihnen folgende Materialien bereit stellen: Präsentation "Landvergabe und Pachtkriterien" von FINC Leitfaden "Agrarwende konkret" von FINC Präsentation "Du bist hier der Chef!" Mittwoch, 14. April 2021, 17.00-20.00 Uhr: online „Ernährung und Demokratie – Offener Austausch II“ u.a. mit
  • Prof. Dr. Antonio Andrioli über: Erfolge und aktuelle Herausforderungen der agrarökologischen Bewegung in Südbrasilien
  • Prof. Dr. Stefan Selke zu: Utopien sind nichts für Weicheier. Ernährung als Element der Zukunfts(mit)gestaltung im offenen Gesellschaftslabor
Bitte hier anmelden Zur Facebook-Veranstaltung Weitere Informationen: Einladungsflyer herunterladen Jetzt Appell „Giftexporte stoppen!“ unterzeichnen Zum Positionspapier: Welternährung 2030 Zum INKOTA-Infoblatt Welternährung 19: Agroforstwirtschaft Zum INKOTA-Infoblatt Welternährung 7: Klimawandel Zum Südlink - Agrarökologie: Wege in die Landwirtschaft der Zukunft Erfahren Sie mehr über unsere Kampagnen zu Welternährung und Landwirtschaft!
Kategorien: Ticker

Gewalt von Lehrern verhindern

E+Z - 7. April 2021 - 14:21
Trainingsprogramm soll Gewalt von Lehrern als Erziehungsmethode eindämmen

Das Interaction Competencies for Children for Teachers (ICC-T) ist ein interaktiver Workshop, in dem folgende Methoden angewandt werden:

  • Vermittlung von Wissen: In der Lehrerausbildung wird in vielen Ländern die psychische Entwicklung von Kindern zu wenig thematisiert. Es fehlt an Wissen, dass Gewalt Kindern schaden kann. Viele Lehrer wollen nur das Beste für ihre Schüler, sind sich aber nicht bewusst, dass sie durch körperliche und ernie­drigende Bestrafung oft das Gegenteil erreichen. Außerdem fehlt oft das Wissen, dass es Alternativen gibt. Neues Wissen schafft die Voraussetzung, dass Lehrer zu anderen Methoden als dem Rohrstock greifen.
  • Praktische Übungen: Einige gewaltfreie Methoden waren den Lehrern schon vor dem Workshop bekannt, aber sie haben sie nie angewendet. Erst durch das praktische Üben bekamen die Lehrer den Mut und das Selbstvertrauen, diese später auch in ihrem Alltag anzuwenden.
  • Reflexion der eigenen Gewalterfahrungen: Viele Lehrer machen sich keine Gedanken, wie es sich für die Schüler anfühlt und was es auslöst, Gewalt zu erleben. Durch Selbstreflex­ion gelingt es, die Wirkung von Gewalt erlebbar zu machen und die Lehrer zum Umdenken zu bewegen.
     
Kategorien: Ticker

Heuschreckenplage in Ostafrika – wie ein kenianisches Startup ein Problem in eine neue Einnahmequelle verwandelt

EINEWELTblabla - 7. April 2021 - 14:16

Seit 2019 wird Ostafrika von Heuschreckenschwärmen geplagt. Sie kommen in Scharen – ein Schwarm besteht aus bis zu einer Millionen Insekten – und fressen komplette Felder und Landstriche innerhalb kürzester Zeit leer. Dies bedeutet vor allem: ein finanzieller Ruin für Bäuer*innen und zu wenig Essen für die Bevölkerung. Besonders die Wetterlage begünstigt die enorme Ausbreitung der Heuschrecken. Da es in den Jahren 2019 und 2020 viel geregnet hat, profitierten die Insekten von der Vegetation, die ihnen mehr Futter bescherte. Außerdem begünstigten Windverhältnisse die rasche Ausbreitung, da eine ausgewachsene Heuschrecke bis zu 130 km am Tag zurücklegen kann. Zusätzlich erschweren lokale Konflikte die Eindämmung der Plage und dann kam auch noch Corona.

Obwohl die Heuschrecken in diesem Jahr bisher weniger zahlreich vorgekommen sind, warnen Experten vor einer neuen, möglicherweise sogar noch verheerenderen Welle, da immer mehr Bäuer*innen von Heuschrecken berichten und die Regenzeit in Ostafrika vor der Tür steht. Was also tun, um das Problem in den Griff zu bekommen?

The Bug Picture

Das kenianische Startup „The Bug Picture” hat sich etwas Besonderes überlegt: Sie wollen Heuschrecken als Rohstoffe für Tierfutter und Dünger verwenden. Dies hilft nicht nur bei der Bekämpfung der Schädlinge, sondern generiert gleichzeitig eine neue Einnahmequelle für Bäuer*innen, die durch die Plage komplette Ernten verloren haben.

Dafür schlägt das Startup diesen Umgang vor: Bei Einbruch der Dunkelheit beginnt die Arbeit, da sich die Heuschrecken dann zum Schlafen auf den Bäumen niederlassen und somit leichter zu fangen sind. Mit großen Beuteln schütteln die Bäuer*innen die Schädlinge von den Ästen, ihren Lohn bekommen sie am nächsten Morgen pro Sack ausgezahlt. Ein Sack wiegt dabei ca. 19 Kilo und bringt den Bäuer*innen einen Lohn von umgerechnet sieben Euro ein – der Tagelohn für eine*n Handwerker*in und ein finanzieller Ausgleich für die schwer von der Plage getroffenen Bäuer*innen.

Die Weiterverarbeitung

Die Säcke voller Heuschrecken werden im nächsten Schritt mit einem schweren Fass überrollt, um die Schädlinge zu töten. Anschließend werden sie getrocknet und zu einem Pulver weiterverarbeitet. Dieses Pulver wird dann unter das Tierfutter oder den Dünger gemischt. Dies funktioniert vor allem so gut, da Heuschrecken zu etwa 70 Prozent aus Proteinen bestehen, der teuerste Bestandteil im Futter. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Bäuer*innen die Plage nun nicht mehr mit Pestiziden bekämpfen müssen – ein Plus für die Umwelt.

Zwar ist es kaum möglich alle Schädlinge in einer Nacht einzusammeln, doch es ist ein guter Ausgangspunkt ein großes Problem ein wenig zu verkleinern und den Bäuer*innen zu helfen.  

Einen interessanten Artikel über die Auswirkungen der Heuschreckenplage könnt ihr beim Redaktionsnetzwerk Deutschland finden. Wenn ihr mehr über das Startup erfahren wollt, klickt euch durch die Homepage. Besonders aktuell hat auch die Tagesschau über das Startup The Bug Picture berichtet.

 

-Leah-

Das Bild ist von Nicholas Lindsay auf Unsplash.com.

Der Beitrag Heuschreckenplage in Ostafrika – wie ein kenianisches Startup ein Problem in eine neue Einnahmequelle verwandelt erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

Kategorien: Ticker

Climate ambition and sustainable development for a new decade: a catalytic framework

DIE - 7. April 2021 - 13:23

This paper examines the Global Climate Action Agenda (GCAA) and discusses options to improve sub‐ and non‐state involvement in post‐2020 climate governance. A framework that stimulates sub‐ and non‐state action is a necessary complement to national governmental action, as the latter falls short of achieving low‐carbon and climate‐resilient development as envisaged in the Paris Agreement. Applying design principles for an ideal‐type orchestration framework, we review literature and gather expert judgements to assess whether the GCAA has been collaborative, comprehensive, evaluative and catalytic. Results show that there has been greater coordination among orchestrators, for instance in the organization of events. However, mobilization efforts remain event‐driven and too little effort is invested in understanding the progress of sub‐ and non‐state action. Data collection has improved, although more sophisticated indicators are needed to evaluate climate and sustainable development impacts. Finally, the GCAA has recorded more action, but relatively little by actors in developing countries. As the world seeks to recover from the COVID‐19 crisis and enters a new decade of climate action, the GCAA could make a vital contribution in challenging times by helping governments keep and enhance climate commitments; strengthening capacity for sub‐ and non‐state action; enabling accountability; and realizing sustainable development.

Kategorien: Ticker

Schlimme Folgen von Schulgewalt

E+Z - 7. April 2021 - 11:48
Gewalt von Lehrern hat negative Auswirkungen auf die Psyche der Schüler und ihre

Trotz international festgehaltener Ziele zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder ist laut der globalen Initiative „End All Corporal Punishment“ physische Bestrafung zu Hause derzeit in 139 Ländern legal, in der Schule in 67 Ländern. Am höchsten sind die Zahlen in Südostasien und Afrika, wo physische Bestrafung in Schulen in vielen Staaten sowohl legal als auch gesellschaftlich akzeptiert ist.

Seit acht Jahren widmet sich ein Team um den Psychologen Tobias Hecker von der Universität Bielefeld der Erforschung und Prävention von Gewalt in der Erziehung von Kindern im östlichen Afrika, unter anderem in Tansania. Die Wissenschaftler haben in einer Studie Schüler, Eltern und Lehrer an tansanischen Grundschulen befragt. 96 Prozent der Lehrer berichteten, im vorangegangenen Monat der Befragung mindestens eine Form von körperlicher oder emotionaler Gewalt gegen Schüler angewandt zu haben.

Am häufigsten gaben sie an, Schülern mit Gewalt zu drohen. Jeder fünfte Lehrer tat dies mehr als 20 Mal im Monat. Sie gaben auch an, die Schüler häufig anzuschreien und sie mit einem Lineal, Stock oder Ähnlichem auf das Gesäß oder auf Arme, Beine oder Hände zu schlagen. Passend zu den Angaben der Lehrer, berichteten 95 Prozent der Schüler, einmal im Monat mindestens eine Art von Gewalt durch Lehrer erfahren zu haben.

Leistungsabfall bei Schülern

Die Studien der vergangenen Jahre konnten zeigen, dass die erlebte Gewalt in direktem Zusammenhang mit psychischen Problemen der Kinder steht. Je mehr Gewalt Kinder durch Lehrer und die Eltern erleben, desto eher zeigen sie emotionale Probleme (Depressionen oder sozialen Rückzug) und Verhaltensauffälligkeiten (Aggressivität oder Hyperaktivität). Durch die psychische Belastung können sich Schüler schlechter konzentrieren und den Stoff lernen.

Kinder, die Gewalt erleben, sind meist kognitiv weniger leistungsfähig. Dies zeigt sich etwa durch schlechtere Schulnoten. Während Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Kinder gesellschaftlich weniger Gehör finden, stoßen Erkenntnisse über die Folgen für die schulischen Leistungen auf großes Interesse sowohl von Lehrern als auch Eltern. Kinder vor Gewalt zu schützen ist nicht nur für ihre eigene gesunde Entwicklung dringend notwendig, sondern auch, um die Wirtschaft in einkommensschwachen Ländern wie Tansania nicht zusätzlich zu belasten. So untersuchte Plan International anhand einer Studie die wirtschaftlichen Folgen von Gewalt gegen Kinder am Beispiel von Indien: Die Kosten, die der Gesellschaft durch Schulabgänge aufgrund von Schulgewalt entstehen, wurden auf etwa 1,5 bis 7,5 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt.

Mit Blick auf die verheerenden Konsequenzen – emotional, kognitiv, aber auch wirtschaftlich und gesellschaftlich – stellt sich die Frage, warum Lehrer Schüler körperlich und seelisch bestrafen, um sie zu disziplinieren. Auch dieser Frage geht das Forschungsprojekt von Tobias Hecker nach und fand heraus, dass die Einstellung der Lehrer gegenüber Gewalt in der Erziehung dabei eine wichtige Rolle spielt.

Eine zustimmende und akzeptierende Haltung gegen Gewalt kann unter anderem durch eigene Erfahrungen in der Kindheit erklärt werden. Die Lehrer haben es ihrerseits oft nicht anders erlebt und sind in einem gesellschaftlichen Umfeld aufgewachsen, in dem körperliche Bestrafung als normal gilt. Ein Teilnehmer der Studie berichtet: „Darüber nachzudenken, wie ich die Prügel von meinen Lehrern erlebt habe, wie ich mich gefühlt habe und was ich gedacht habe, das hat etwas verändert. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich einen Schüler verprügele, dann kommen gleich meine Wut, meine Verzweiflung, mein Hass hoch, die ich empfunden habe, als mein Lehrer mich verprügelt hat.“

Es spielen aber auch konkrete Überzeugungen und Mythen zu physischer Bestrafung eine wichtige Rolle. Viele Lehrer glauben, dass andere Erziehungsstrategien weniger effektiv sind. Sie bringen körperliche Bestrafung mit dem Erlernen von Respekt und der Bildung des Charakters in Zusammenhang. Es herrscht auch die Auffassung, dass einige Kinder mit anderen Methoden nicht zu kontrollieren seien. Zudem sind Lehrer mit Klassen von bis zu 200 Schülern, mangelnden Unterrichtsmaterialien und einem Haushaltseinkommen von meist weniger als 220 Dollar monatlich (mit durchschnittlich 5 Personen pro Haushalt) großem Stress ausgesetzt. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Stress zu höherer Aggressivität führt und dass Lehrer mit höherem Stress mehr Gewalt gegen Schüler anwenden.

Gewaltfreie Erziehung lernen

Das Forschungsteam von Hecker hat zusammen mit afrikanischen Wissenschaftlern ein Trainingsprogramm für Lehrer entwickelt, das bei den Ursachen für den Einsatz gewalttätiger Bestrafung ansetzt (siehe Kasten). Interaction Competencies for Children for Teachers (ICC-T) ist ein einwöchiger interaktiver Workshop für 20 bis 30 Teilnehmer. Dieser vermittelt Wissen über kindliche Entwicklung, Folgen von Gewalt und alternative Erziehungsmethoden (wie Verstärkungssysteme, logische Konsequenzen oder Partizipation). Die Teilnehmer werden in einem Teil des Programms aber auch dazu angeleitet, ihre eigenen Gewalterfahrungen aus der Kindheit – sowie ihre jetzige Rolle als Ausübende von Gewalt – zu reflektieren.

Das Besondere an ICC-T ist, dass es speziell für ressourcenschwache Kontexte entwickelt wurde. Die Teilnehmer werden dazu motiviert, den Workshop aktiv mitzugestalten und sich mit den anderen intensiv auszutauschen. Auch über den Workshop hin­aus sollen sich die Lehrer über soziale Medien ein Netzwerk zum Austausch aufbauen. Langfristig soll das die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer im Alltag zu alten Gewohnheiten zurückkehren, senken. Außerdem sollen Kollegialität und Kommunikation zwischen den Lehrern gestärkt und damit die Arbeitsatmosphäre verbessert werden.

Bislang wurde ICC-T im Rahmen von drei Studien an 17 Schulen durchgeführt. Teilnehmende Schulen waren Grund- und Sekundarschulen aus urbanen und ländlichen Regionen in Tansania und Uganda. Das Interesse der Lehrer an dem Workshop war groß, die Teilnehmer überwiegend sehr motiviert. Die ersten beiden Studien, in denen das Programm an weiterführenden Schulen in Tansania und Uganda durchgeführt und auf seine Wirksamkeit hin überprüft wurde, lieferten vielversprechende Ergebnisse. Die teilnehmenden Lehrer berichteten, dass sich ihre Einstellungen zu Gewalt verändert habe, und gaben an, weniger physische und emotionale Gewalt gegenüber ihren Schülern anzuwenden. Ein Teilnehmer berichtet: „Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, was meine Schüler dabei empfinden. Es fühlt sich für mich aber nicht gut an, wenn ich nun weiß, dass sie mich hassen, dass sie auf Rache sinnen, dass sie mich nur noch fürchten und nicht mehr achten. Der Gedanke ist schrecklich, und das ist nie und nimmer das, was ich wollte.“

Laura Hinze war für ihre Masterarbeit im Fach Psychologie an der Durchführung der Studie von Tobias Hecker beteiligt. Aktuell arbeitet sie als klinische Psychologin in einer psychiatrischen Akutklinik.
mail@laurahinze.de

Kategorien: Ticker

07. April 2021

ONE - 7. April 2021 - 10:41
1. Amnesty: Corona-Krise verschlechtert Menschenrechtslage weltweit

Zahlreiche Medien, darunter Tagesschau.de, ZDF heute, Spiegel, Deutschlandfunk, das Redaktionsnetzwerk Deutschland  und Zeit Online, thematisieren heute den Bericht von Amnesty International, welcher eine deutliche Verschlechterung der Menschenrechtslage für Millionen Menschen weltweit im Zuge der Corona-Krise aufzeigt. Besonders in Afrika südlich der Sahara, wie in Äthiopien, Mosambik, Kamerun und Nigeria, sei die verheerende Auswirkung gewalttätiger Konflikte durch die Corona-Krise verstärkt worden. In Ländern wie Angola, Guinea und Uganda sei der Pandemie-Schutz als Ausrede genutzt worden, um gegen Oppositionelle, Menschenrechtler und Aktivisten vorzugehen. Der Amnesty-Jahresbericht prangert aber noch einen anderen Missstand an, nämlich mangelnde Fairness bei der Impfstoffverteilung seitens reicher Länder. 

2. Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu guter Gesundheitsversorgung

Zum Weltgesundheitstag berichten unter anderem Deutschlandfunk, das Ärzteblatt und das Handelsblatt über weltweite Mängel bei der Gesundheitsversorgung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) habe die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Dabei zeige die Coronapandemie, wie anfällig eine hochmobile Gesellschaft für infektiöse Krankheiten sei, so die DSW. Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für die Prävention und Eindämmung von Pandemien sei deswegen wichtiger denn je. Medizinische Versorgung muss aus Sicht der WHO im Zuge der Corona-Krise viel gerechter verteilt werden. Globale Gesundheitskrisen verschärfen bestehende gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten. Laut WHO werden drei Viertel der verfügbaren Impfdosen in gerade einmal zehn der reichsten Länder verimpft. 

3. Mosambik: 10.000 Menschen ohne Schutz

Tagesschau.de und die Tageszeitung (TAZ) schreiben heute über die Lage in Mosambik, nachdem islamistische Terroristen die Stadt Palma im Norden des Landes angegriffen haben. Inzwischen habe Mosambiks Armee die Stadt Palma von den islamistischen Rebellen zurückerobert, aber zehntausende Menschen leben dort nun ohne Schutz oder seien auf der Flucht. Die humanitäre UN-Koordinationsstelle OCHA habe zuletzt über 9.000 Menschen aus Palma, die Hälfte davon Kinder, in benachbarten Distrikten durch Nothilfeorganisationen registriert. Dass die Probleme in dem rohstoffreichen aber von Armut geprägten Land nicht militärisch gelöst werden können, betont auch Johannes Dieterich in seinem Beitrag in der Frankfurter Rundschau.

The post 07. April 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

EWIK Newsletter April: Kompetenzorientiertes Lernen: Projekte und Unterrichtsbeispiele

SID Blog - 6. April 2021 - 20:53
Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe April 2021: Kompetenzorientiertes Lernen: Projekte und Unterrichtsbeispiele

Liebe Leserinnen und Leser,

bei der Konzeption und Umsetzung von Unterricht stellen sich für die Lehrkräfte die komplexen Fragen nach der Intention (wozu?), nach der Gestaltung des Lernprozesses (wie?) und nach der Auswahl des Themas (was?). Das Wichtigste sind dabei die Akteure, d.h. die Lernenden, ihre bereits erworbenen Kompetenzen, ihre zunehmend selbstbestimmte Partizipation, ihre Kommunikation mit den Lehrkräften und MitschülerInnen. Sie sollen frühzeitig eine zentrale Rolle spielen bei der Beantwortung der Fragen nach dem Sinn des Vorhabens (Projekts), wie es gemeinsam umgesetzt werden soll und um welche Herausforderungen und Verknüpfungen mit ihrer Lebenswelt es geht.

Angesichts der Vielzahl der für wichtig gehaltenen Lerninhalte und der Komplexität derzeitiger und zukünftiger Herausforderungen sowie der didaktischen Möglichkeiten, ihnen zu begegnen, kann es zuversichtlich stimmen, dass die Zahl erforderlicher Kompetenzen überschaubar bleibt. Sie sind daher bei allen Lernprozessen, denen es – wie in Schule – nicht um den Erwerb von spezialisierten und einem zeitlichen Verfall ausgesetzten Fähigkeiten und Fertigkeiten geht, von grundlegender Bedeutung. Kompetenzorientiertes Lernen kann gelernt und zunehmend wirkungsvoll gestaltet werden, wenn es bei dem Bemühen, Lösungsansätze für zukunftsfähiges Handeln zu finden, nicht ausschließlich um Wissenserwerb geht, sondern das eigene werteorientierte Handeln stets mit in den Blick kommt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Kompetenz vage als Fähigkeit verstanden, etwas zu bewerkstelligen. Die Erziehungswissenschaft hat daraus einen Fachbegriff gemacht, der dabei helfen soll, eine Leistung zu messen. Kompetenzen sind allerdings nicht nur outcome-orientiert, sondern haben in ihrer Ergebnisorientierung auch Bedeutung für die Themenauswahl und die Unterrichtsgestaltung. Sie verbinden nach dem Entwicklungspsychologen F.E. Weinert bereits erworbene und erlernbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, um sich stellende Probleme zu lösen. Kompetenzen sind darüber hinaus aber auch mit emotionalen und sozialen Bereitschaften verbunden, um Herausforderungen verantwortungsvoll begegnen zu können. Das wiederrum kann nur zu zielgerichtetem nachhaltigem Handeln führen, wenn von den Individuen – oder in diesem Fall von der Lerngruppe – Kompetenzen werteorientiert auf das Handeln ausgerichtet sind.

BNE-Kompetenzen werden im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (2016, S. 95) auf 11 Kernkompetenzen begrenzt. Es geht um 11 komplementäre Teilkompetenzen einer holistischen Idee (nachhaltige Entwicklung), wobei im Lernprozess verschiedene Teilkompetenzen zu einer umfassenden Gestaltungskompetenz akkumuliert werden. Da BNE-Kompetenzen ihrem Charakter nach fächerübergreifend sind, sollten sie – wie das im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung geschieht – mit Fachkompetenzen verbunden werden. Für die unterrichtliche Praxis genügt es allerdings nicht, z.B. die Kernkompetenz Perspektivenwechsel und Empathie mit der geographischen Fachkompetenz eigene und fremde Wertvorstellungen bei der Analyse von Räumen und Entwicklungsproblemen zu kombinieren. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern muss eine Spezifische Kompetenz formuliert werden, die der Herausforderung des gewählten thematischen Schwerpunkts gerecht wird. Sie entspricht in der Regel der Aufgabenstellung des Vorhabens (Projekts). Dabei ist eine Visualisierung der gemeinsam formulierten Aufgabenstellung/ Spezifischen Kompetenz empfehlenswert.

Kompetenzen gewinnen an Wert und Wirkung, wenn ihr Erwerb von den Lernenden (z.B. mit Hilfe eines einfachen Selbstbewertungsbogens) beurteilt wird und diese Selbstbewertung Grundlage der Feedbackkultur mit den Lehrkräften wird.

In diesem Newsletter werden aktuelle Materialien, Unterrichtsentwürfe und weitere Bildungsressourcen vorgestellt, die sich explizit auf die Kompetenzentwicklung im Sinne des Orientierungsrahmens beziehen. Schwerpunktunabhängige Meldungen und Veranstaltungshinweise runden das Angebot ab. Anregende Lektüre!
 
Jörg-Robert Schreiber

Mitautor des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung

EWIK-Kooperationspartner
Aktuelles
Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele – Lernsnacks für Lehrkräfte"

Sie suchen Impulse, wie Sie die 17 Nachhaltigkeitsziele in Ihren Unterricht einbinden können? Vom 21. April bis zum 16. Juni 2021 bietet ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und für das Globale Lernen engagieren, die digitale Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" an. Sie richtet sich an Lehrer*innen aller Schulformen und Jahrgangsstufen und weitere Interessierte. Jede Woche werden dienstags oder mittwochs zwei Lernsnacks à 60 Minuten zu je einem Nachhaltigkeitsziel angeboten. Das Themenspektrum der methodenreichen Lernsnacks ist so breit wie die Nachhaltigkeitsziele selbst. Es umfasst unter anderem Aspekte hinsichtlich Armut, Hunger, Klimawandel, Energie, Fairer Handel, Bildung, Gesundheit oder Frieden.

Ausbeutung von Mensch und Umwelt für die Palmöl-Produktion in Guatemala

Das Video „Ein Modell des Todes – Palmölplantagen in Guatemala" der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt, warum es in Deutschland ein starkes Lieferkettengesetz braucht, das robuste Sorgfaltspflichten für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt in der gesamten Lieferkette vorschreibt: Aktivist*innen und Betroffene aus Guatemala prangern im Video die rücksichtslose Ausbeutung von Menschen und Natur durch Palmölplantagen-Betreiber an.

Weltklasse-Aktion der Globale Bildungskampagne vom 26. April bis 26. September 2021

Homeschooling, Wechselunterricht, abgehängte Schüler*innen – die Corona-Pandemie zieht eine noch nie dagewesene Bildungskrise nach sich. Zeitweise konnten laut UNESCO 1,6 Mrd. Schüler*innen weltweit nicht zur Schule gehen. Die Situation stellt ein reiches Land wie Deutschland vor große Herausforderungen. Ärmere Länder im Globalen Süden haben es ungleich schwerer. So führen Schulschließungen und Lockdown oft direkt in die Kinderarbeit. Bildungschancen werden zerstört – in vielen Fällen für immer. Mit der Weltklasse!-Schulaktion 2021 will die Globale Bildungskampagne auf globale Bildungsungleichheit aufmerksam machen und lädt Schulen bundesweit ein, sich für Bildungschancen weltweit einzusetzen.
Online Escape Game "Exit Klimakrise"

In einer Welt, in der wirtschaftliche Interessen und gedankenloser Konsum im Zentrum stehen, will die Geheimorganisation „Next Level Society" die Balance wiederherstellen und das Klima retten. Eine Task Force aus jungen Agent*innen wird sich nun dieser Herausforderung stellen. Auf die Spielerinnen und Spieler wartet eine spannende Schnitzeljagd durch das Internet und vielseitige Rätsel: Wie viele Kilometer legt ein T-Shirt zurück, wenn es produziert wird? Wie ressourcenaufwändig ist unser Fleischkonsum? Und was hat Videostreaming mit Nachhaltigkeit zu tun? Das kostenlose Online-Spiel ist im Rahmen der Klimakampagne 1Planet4All entstanden und eignet sich für Schüler*innen ab 14 Jahren.

Publikation: Weltwerkstatt – Utopien. Kunst. Globales Lernen.

Wie könnten wir in Zukunft leben? Wie kommen wir dorthin? Für eine global gerechte und ökologische Welt brauchen wir positive Zukunftsbilder. Im vergangenen Jahr fand in dem außerschulischen Lernort, der Weltwerkstatt im EPiZ, die fünfteilige Veranstaltungsreihe „Weltwerkstatt – grenzenlos kreativ die Welt von morgen bauen" statt. Sie zielte darauf ab, gemeinsam Utopien zu erproben und diese dann im (Bildungs-) Alltag umzusetzen. In einer eigenen Publikation werden die Idee und der Aufbau der Veranstaltungsreihe nun dargestellt. Fotos, Interviews, ­Methodenbeschreibungen und interaktive Elemente geben Einblicke in die Umsetzung und sollen dazu anregen, auch an anderen Orten Utopien zu entwickeln und neue Wege einzuschlagen.

#excitingedu DIGITAL 2021

Auf der #excitingedu DIGITAL, dem Online-Kongress für die digitale Schule, wird es zahlreiche Sessions zu digitalem Fachunterricht, Methoden für den Fern- und Präsenzunterricht, Tools für das kollaborative Arbeiten,  Medienentwicklungsplanung und auch zum Thema BNE & digitaler Bildung geben. Der Online-Kongress richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte und Vertretende der Bildungsadministrationen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

ökoRAUSCH Wissenswelt - Ausstellung zu zukunftsfähigen Lebensstilen und Gesellschaftsentwürfen

Die partizipative Wissensausstellung, erstmals auf dem ökoRAUSCH Festival für Design und Nachhaltigkeit 2020 gezeigt, knüpft an den Themenkomplex des nachhaltigen Designs an und macht ökologische und soziale Hintergründe greifbar. Warum ist es nötig, einen neuen, ressourcenschonenden Umgang mit Materialien zu entwickeln? Weshalb engagieren wir uns für Gender-Gerechtigkeit? Mit welchen Instrumenten lässt sich die Umsetzung von gesellschaftlichen Visionen in die Realität befördern? Positive Alternativen für eine nachhaltige Zukunft öffnen die Gedanken dafür, dass auch andere Lebens-, Konsum-, Produktions-, Wirtschafts-, und Politikkonzepte möglich sind, die ein gutes, ökologisch und sozial verantwortungsvolles Leben für alle ermöglichen können. Die Ausstellung wird an Vereine, Einrichtungen, Museen oder Veranstaltungen NRW-weit verliehen.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien
Indigene Wege – Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den nachhaltigen Entwicklungszielen

Die ‚Wandel-Erfahrungs-Geschichten' zu den 17 SDGs informieren über das Engagement indigener Gemeinschaften für nachhaltige Entwicklung und den Umgang mit lokalen Auswirkungen der weltweiten sozial-ökologischen Krise. Ihre in der kulturellen Identität verankerten und wertebasierten Vorstellungen und Praktiken von Nachhaltigkeit können auf der Suche nach Lösungen Orientierung bieten. Die dargestellten globalen Zusammenhänge zeigen die Verknüpfungen zwischen dem Handeln von Menschen in Deutschland mit der Situation indigener Völker auf. Sie eröffnen Gestaltungsspielräume für solidarisch motivierte Weltbürger*innen und alle, die sich für nachhaltige Veränderungen auf den Weg machen möchten. Zur Publikation gibt es zusätzlich ein Begleitheft für die Sekundarstufe mit Handreichungen zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen für die Bildungsarbeit.

Critical Literacy am Beispiel von Nachrichten zum Klimawandel

Das Workshop-Konzept zu Medienkompetenz und Klimawandelleugnung des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum e.V. (EPIZ Berlin) ist für Schüler*innen ab der 10. Klasse geeignet. Sie lernen, wie Meinungen entstehen, welche Interessen damit verbunden sein können, wie Quellenkritik geht, und welche Informationskanäle sich für welche Botschaften eignen. Das Workshop-Konzept zielt darauf, Texte, Filme sowie die Rolle der sozialen Medien zum Thema Klimawandel zu analysieren und auf politische Standpunkte, Strategien und verborgene Botschaften hin zu hinterfragen.
Aktualisiert: OR-Teilveröffentlichung Geografie

Die Orientierungsrahmen-Teilausgaben sind praxisorientierte Ergänzungen zum gleichnamigen Fachkapitel des KMK/BMZ Orientierungsrahmens Globale Entwicklung und richten sich insbesondere an Lehrkräfte.
Die jetzt aktualisiert vorliegende Teilausgabe Geografie veranschaulicht die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in diesem Unterrichtsfach. Sie enthält neben einem einführenden Teil das unveränderte Fachkapitel aus dem OR mit dem jeweiligen kompetenzorientierten Unterrichtsbeispiel.
Teilausgaben zum OR liegen für insgesamt neun Fächer vor und stehen zum Download zur Verfügung.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung

Diese Handreichung ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, der Erfahrungen und den Unterrichtskonzepten aus dem Projekt „Fit für MORGEN – Ausbildungs- und Berufsvorbereitung unter Einbeziehung von Bildung für nachhaltige Entwicklung". Fit für MORGEN ist eine gemeinsame Länderinitiative der Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit dem Ziel, die Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung in der Schulpraxis zu unterstützen. In drei beruflichen Schulen in den genannten Bundesländern wurden von 2017 bis 2020 Unterrichtsmodelle für den Bereich der Ausbildungs- bzw. Berufsvorbereitung (BVJ, AVSH) entwickelt und erprobt.

History of Food – Unsere Nahrung und ihre globalen Wurzeln – Unterrichtsmaterial zur Ausstellung www.historyoffood.de

Alle Nahrungsmittel, alle Pflanzen, alle Produkte, die wir kaufen und konsumieren, können wir aus globaler und auch aus machtkritischer Perspektive betrachten. Heutige globale Produktionsverhältnisse sind nicht neutral oder gar geschichtslos. Im Gegenteil: Weltweite Produktionsverhältnisse und Handelsströme sind bis heute geprägt von kolonialer Besetzung und Ausbeutung und im Zuge dessen von Industrialisierung und Globalisierung. Das multimediale Bildungsprojekt „HI [STORY] OF FOOD – Unsere Nahrung und ihre globalen Wurzeln" diskutiert vor diesem Hintergrund die globale Geschichte der Nutzung von Nahrungsmitteln. In multimedialen Angeboten – Wanderausstellung, Website mit Videos, interaktiven Karten und Texten, Bildungsmaterial und Workshops – geht das Projekt Fragen zur Globalgeschichte von ausgewählten Nutzpflanzen nach.
FAIR macht Schule!

Die Unterrichtsmaterialien des Projektes "FAIR macht Schule!" widmen sich nachhaltigem Konsum und weltweiten Zusammenhängen von Produktion, Handel und Konsum. Dabei sollen Schüler*innen lernen, in diesen Themenbereichen Problematiken zu erkennen und schließlich selbst Handlungsoptionen zu entwickeln. Ver Produktgruppen bilden das Herzstück der Materialien: Handys, Steine, Textilien und Kakao. Geeignet sind sie für die Fächer Geografie, Gemeinschafts-/Sozialkunde, Wirtschaft, Ethik/Religionslehre und Geschichte.
Dilemmata bearbeiten. Dilemmata-Kompetenz vermitteln.

Spiele und alltagsnahe Arbeitsaufträge werfen im Themenheft der Tropenwaldstiftung OroVerde immer wieder die Frage auf: "Wie soll ich mich entscheiden?". Beispiele aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz vermitteln Jugendlichen, was moralisch Handeln bedeutet, und wie sie mutig wertbasierte Entscheidungen treffen können. Erkenntnisse aus der Hirnforschung und der Spieltheorie zeigen auf, wie einfach Fehlschlüsse oder kognitive Dissonanz entstehen können. Gleichzeitig werden Methoden erarbeitet, mit denen die Jugendlichen handlungsfähig bleiben können. Das Heft steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Inklusives Unterrichtsmaterial für die Grundschule zum Thema „Nachhaltiger Konsum von Erdbeeren"

Im Rahmen der Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) entstehen Lern- und Lehrmaterialien für alle Fächer des OR und zur Grundschule. In Zusammenarbeit zwischen Engagement Global und der Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev) wird aktuell das Unterrichtsmaterial „Her mit der Erdbeere – Inklusive Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Grundschule" erstellt.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung Sachsen: Unterrichtsbeispiele Gymnasium

Das Material umfasst zwölf ausgewählte Unterrichtsbeispiele zu aktuellen globalen Herausforderungen für verschiedene Fächer. Die Unterrichtsbeispiele wurden von Themenexperten und -expertinnen entwickelt, an den sächsischen Lehrplänen ausgerichtet und durch das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) geprüft. Sie bieten Lehrkräften die Möglichkeit, Themen wie „Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit", „Migration und Integration" oder „Kommunikation im globalen Kontext" mit geringem Aufwand in ihren regulären Unterricht einzubeziehen und damit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schulartspezifisch umzusetzen. Die Unterrichtsbeispiele sind natürlich auch in allen anderen Bundesländern uneingeschränkt anwendbar.
Zum Schwerpunkt: Multimediales

Planspiel zum Thema Palmöl für Berufsschüler*innen

Ob Brotaufstrich, Waschmittel oder Shampoo: Palmöl ist ein vielseitiger Rohstoff und steckt in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens. Doch der steigende Konsum hat massive Folgen. Beim vom WILA Bonn entwickelten "Planspiel Palmöl" schlüpfen Berufsschüler*innen für den Einzelhandel in die Rollen von Kund*innen, Verkäufer*innen und Einkäufer*innen. Sie diskutieren Maßnahmen, um den Handel mit Produkten, in denen Palmöl enthalten ist, nachhaltig und fair zu gestalten.

taraxacum. - Impulskartenspiel mit Fragen und Aufgaben für eine Welt im Wandel 

Querbeet denken, Klartext reden, nachhaltig handeln - das ist das Motto des neuen Impulskartenspiels von Ökohaus e.V. Mit den Karten können wichtige Fragen des sozialökologischen Wandels spielerisch entdeckt werden. Die Spielenden kommen leicht ins Gespräch - von philosophischen Fragen über Experimente und Bewegungsaufgaben bis hin zu konkreten Handlungsmöglichkeiten. taraxacum. eignet sich perfekt für den Einsatz in der Schule - ob als Einstieg in ein Unterrichtsthema oder auch in einer Vertretungsstunde.
Aber auch unter Freunden oder in der Familie bringt es eine Menge Spaß, mit den Karten über Fragen unserer aller Zukunft nachzudenken und zu diskutieren.

Planspiele bei der bpb

Planspiele gewinnen als handlungsorientierte Methode in der schulischen und außerschulischen Bildung für die Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat eine Übersicht über die Methodik der Planspiele zusammengestellt und pflegt eine Datenbank mit Planspielen in der politischen Bildung, darunter auch zahlreiche zu den Themenfeldern Entwicklungspolitik und Ökologie / Nachhaltigkeit.

Immer dem Essen nach! Immer dem Essen nach! – Digitale Schnitzeljagd zu weltweiter Ernährung

Die Schnitzeljagd „Immer dem Essen nach" wird mit der App Actionbound gespielt. Die Spieler*innen besuchen einen Supermarkt, einen Bioladen und ihre Schulkantine, bekommen Informationen zu weltweiter Ernährung, berechnen den Fußabdruck ihres Essen und diskutieren zum Beispiel über die Frage, ob es weiterhin Werbung für ungesunde Nahrungsmittel geben sollte. In der Version für Zuhause gehen sie in ihrer Küche auf Entdeckungstour. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen ab der 6. Klasse und eignet sich für mindestens zwei Schulstunden.

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Fortbildungen
FAIR macht Schule! – Aktionstage für Schulklassen in Baden-Württemberg rund um Sozial- und Umweltstandards

Unter dem Titel "FAIR macht Schule!" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen an, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen rund um nachhaltigen Konsum und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der kommunalen Beschaffung auseinandersetzen und dazu bei einer Stadtrallye in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort treten. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten in Baden-Württemberg ab Klasse 8 und wird auch als digitales Format angeboten.

Multiplikator*innenschulung „Fit für faires globales Handeln"

Der Fußball aus Pakistan, die Schokolade mit Kakao aus Ghana oder das T-Shirt aus Bangladesch - das sind alles global gehandelte Konsumgüter, die auf unterschiedlichste Weise produziert werden und bei uns im Geschäft landen. Aber wie wurden diese Waren produziert, wie steht es um die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette, welche Unternehmen sind beteiligt und handeln sie nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit? In der Multiplikator*innenschulung von hamburg mal fair wird diesen Fragen nachgegangen und ein Einstieg in die Bildungsarbeit für Faires Globales Handeln ermöglicht. Die Fortbildung richtet sich an junge Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen globale Zusammenhänge begreifbar machen möchten und neugierig auf kreative Methoden in der Bildungsarbeit sind.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung

Der "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung" (OR) im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er hilft dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung mit globaler Perspektive fest in Schule und Unterricht zu verankern. Der konzeptionelle Ansatz des OR ist weltweit bislang einmalig. Der OR benennt elf Kernkompetenzen in den Bereichen Erkennen – Bewerten – Handeln, auf die sich die Teil-Kompetenzen der Fächer beziehen (S. 95ff).
Aktuell wird der OR auf die Gymnasiale Oberstufe erweitert. Der OR steht auf dem Portal Globales Lernen in Lang- und Kurzversion, in Fächer-Teilausgaben sowie in fremdsprachigen Versionen zum Download zur Verfügung und kann kostenfrei beim Cornelsen-Verlag bestellt werden.

Globales Lernen. Eine Einführung: Lerneinheit zum Thema Coffee-to-go Einwegbecher

Wie viele andere Organisationen hat auch der Verein Vamos e.V. seit März 2020 die Zunahme von digitalen Angeboten des Globalen Lernens beobachtet und selbst Ideen entwickelt. Im Projekt „welt.weit.virtuell - Globales Lernen mit digitalen Medien", das im November 2020 gestartet ist, beschäftigen sich die Autor*innen u. a. mit der Frage, was mögliche Anderswerte digitalen Globalen Lernens bzw. des Lernens mit digitalen Medien sein können. Im Projekt wird also versucht, genauer auf die Lernprozesse zu schauen, die durch digitale Medien anders gestaltet werden können: Inwieweit und in welchen Bereichen können digitale Elemente Bildungsangebote des Globalen Lernens / BNE ergänzen, verbessern, neugestalten oder sogar neue Lernformen ermöglichen?
Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


Online Escape Game: Digital Breakout – Wer rettet das Internet?

Ein Hacker droht, das Internet lahmzulegen! - WELTWEIT! Es gibt nur eine Chance, das Internet zu retten: Die Spielenden müssen einen Weg finden, wie Digitalisierung nachhaltig und gerecht gestaltet werden kann. Werden Sie es schaffen? Die Zeit läuft! Beim Knacken von Rätseln und Codes werden der zunehmende Rohstoffverbrauch, die damit verbundenen Umweltprobleme und die Arbeitsbedingungen im globalen Süden beleuchtet. Und vor allem geht es in dem Spiel darum, Chancen und Handlungsmöglichkeiten zu finden.

Workshop-Reihe für Schulklassen zum Thema „Grenzen des Wachstums"

Das derzeitige Wirtschaften ist auf Wachstum ausgerichtet. Die bereits in den 1970er Jahren vom Club of Rome aufgezeigten Grenzen des Wachstums werden immer stärker sichtbar. Knapper werdende Ressourcen wie fossile Brennstoffe („Peak Oil") oder landwirtschaftliche Nutzfläche („Peak Soil") führen das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen. Andere Modelle müssen gefunden und diskutiert werden. Ziel der Workshop-Reihe ist es, dass sich die Schüler*innen mit nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen, ihre Urteilskraft schärfen und eine Verantwortung für die eigene Lebensweise wahrnehmen.

Unsichtbar? Hinter den Kulissen globaler Waren: Inklusive Methoden für den Förderschwerpunkt „Sehen"

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern, so lautet das vierte der SDGs (Sustainable Development Goals). Sowohl die Nachhaltigen Entwicklungsziele als auch die UN-Behindertenrechtskonvention verdeutlichen, wie wichtig inklusive Bildung ist. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, allen Kindern und Jugendlichen diese Bildung zu ermöglichen. Das vorliegende Konzept des Schul- und Bildungsprojekts êpa! des Marburger Weltladens für Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Kindern (7 - 12 Jahre) bietet Methoden und Materialien des Globalen Lernens an, die es sehenden und nichtsehenden Kindern gleichermaßen ermöglichen, an diesem Bildungsangebot teilzuhaben.

Podcast „Klima? Gerecht! Globale Perspektiven auf die Klimakrise"

In der aktuellen Folge des Podcasts „Klima? Gerecht! Globale Perspektiven auf die Klimakrise" der Christlichen Initiative Romero (CIR) geht es um die Stärkung marginalisierter Stimmen im Klima-Diskurs. Unter dem Titel „Von Menschenrechten und Machtverhältnissen" diskutieren die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Norma Sancir aus Guatemala und die Klimaaktivistin Lea Dehning aus Deutschland über systemische Ursachen für die Klimakrise und gehen der Frage nach, welche Rolle dabei Kolonialismus und der Schutz von Menschenrechten spielen.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla


EineWeltBlaBla im März 2021

Das Sich-gegenseitige-Verstehen in der eigenen Muttersprache ist manchmal problematisch, im schlechtesten Fall diskriminierend und verletzend. Wie unser Verständnis von Sprache mit dem Begriff Political Correctness zusammenhängt, sind wir in dem Beitrag zu Die Macht der Worte nachgegangen.

Am 3. März war Tag des Artenschutzes - Zeit, um eine Bilanz zu ziehen, haben wir uns gedacht.

Warum fällt uns das mit dem Klimaschutz eigentlich so schwer? Dieser Frage wurde in dem ersten Gastbeitrag dieses Monats nachgespürt und Zusammenhänge zwischen dem Problem des kollektiven Handelns im 21. Jahrhundert, der Verwaltung von öffentlichem Gut und dem Klimawandel erkannt.

Am 8. März war Internationaler Frauentag! In einem ersten Beitrag dazu haben wir uns dem diesjährigen Motto der UN für den Weltfrauentag 2021: Women in leadership: Achieving an equal future in a COVID-19 world gewidmet. In Teil 2 zum feministischen Kampftag gibt es einen Überblick, wie anlässlich des Frauenkampftages weltweit Menschen aktiv geworden sind.

Wie geht es unserer Psyche bei all der Umweltzerstörung? Was bedeuten Begriffe wie Klimaangst, Klimadepression oder Solastalgie? Und wie hängen diese emotionalen Auswirkungen mit der Klimakrise zusammen? Auch damit haben wir uns im März auseinandergesetzt, denn mit diesen Gefühlen steht keine*r alleine da.

Für alle, die es auch vermissen, neue Menschen kennen zu lernen oder ein Gespräch mit einer Person zu führen, über die man noch überhaupt nichts weiß, haben wir die Organisation "Start with a friend" vorgestellt, die Einwander*innen und Locals zusammenführt.

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März hat sich der „a tip: tap" Verein vorgestellt und über sein Engagement und die verschiedenen Projekte zum Thema Leitungswasser berichtet.

Zum Monatsende hin haben wir noch ein wenig den Blick in Richtung kommende Sommermonate schweifen lassen. Denn das Feriencamp Modell morgen verbindet die Fragen der Zukunft mit einer Berufsorientierung der besonderen Art: In den verschiedenen Camps können Jugendliche herausfinden, wie man mit einem sinnvollen Job seinen Lebensunterhalt verdienen und eine zukunftsfähige Welt gestalten kann. Und um einen Eindruck vom letzten Jahr zu bekommen, erzählt eine Teamerin von ihren eigenen Erfahrungen.

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Kompetenz-, werte- und handlungsorientiertes Lernen

Die Datenbank Eine Welt Medien hat zum Schwerpunkt dieses Newsletters eine Empfehlungsliste mit Filmen zusammengestellt. So fördern Filme aus dem Globalen Süden häufig Empathie und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsell und schulen ebenso Reflexions- und Urteilsfähigkeit. Alle Filme werden jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen aufgeführt.
Veranstaltungen
Digitale Öffentlichkeitsarbeit - wirkungsvoll für eigene Formate im digitalen Raum werben
13.04.2021 online Afrika, China und Europa: zwischen Abhängigkeit, Konkurrenz und Kooperation
15.04.2021 online Online-Methodenfortbildung zum Thema „Globale Sanitärversorgung und Hygiene" der German Toilet Organization e. V. (GTO)
16.04.2021 online Grenzen des Wachstums - Über Ressourcenknappheit und das Gute Leben
16.04.2021 - 17.04.2021 online Workshop: Transformative Bildungspraxis – auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation?
17.04.2021 online UrbanArt in der umwelt- und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit - sichtbare Zeichen setzen für Veränderung vor Ort
21.04.2021 online Die SDGs in Unterricht und Schule bringen - Auftaktveranstaltung der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
21.04.2021 online Podcasts, Erklärvideos und andere Bildungssnacks selbst gemacht
21.04.2021 - 22.04.2021 online Online-Seminar „Wirkungsorientierung bei Multiplikator*innenschulungen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit"
22.04.2021 online Warum Kinderarbeit? Ein Bildungsangebot zum SDG 1. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
27.04.2021 online Klimawandel macht Hunger! Ein digitaler Workshop der Welthungerhilfe zum SDG 2. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
27.04.2021 online Welternährung neu denken. Interaktive Lehrerfortbildung zum weltweiten Ernährungswandel. Ein digitaler Workshop zum SDG 2. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
05.05.2021 online One Health - Gesundheit für alle. Ein digitaler Workshop der DAHW zum SDG 3. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
05.05.2021 online Workshop: Transformative Bildung und Digitalisierung
07.05.2021 online Nachhaltigkeitsziel 4: Bildung für alle – digitale Unterrichtsmaterialien mit offener Lizenz selbst erstellen. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte"
11.05.2021 online Kinderarbeit und Kinderrechte weltweit. Ein Online-Workshop von Brot für die Welt zum SDG 8. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
11.05.2021 online Vorschau Ausgabe Mai 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende April 2021 zum Thema

Biologische Vielfalt / Nachhaltige globale Landwirtschaft  

Zusendungen sind bis zum 23. April 2021 willkommen.
EWIK-Umfrage: Bitte bewerten Sie uns! Ihre Meinung ist gefragt:
Geben Sie dem Portal Globales Lernen Noten


Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  März 2021 SDG 2 - Hunger beenden

Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
Weitere Informationen und Bestellung Online-Newsletter



 
Der Newsletter informiert monatlich per E-Mail über Neuigkeiten aus dem Bereich der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit.


Weitere Informationen und Bestellung Redaktion World University Service e.V. –
Eine Welt Internet Konferenz (EWIK)
Goebenstraße 35
65195 Wiesbaden    
                      
Telefon: +49 (0)611-40809694
Fax: +49 (0)611-446489
service@globaleslernen.de
www.globaleslernen.de

Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)

Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
über den


 



Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren