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Improving Europe’s China Competence

SWP - 30. Juli 2020 - 0:00

Dealing with China is not only about finding answers to urgent problems in politics, business, or technology. Rather, a system of European China competence must be established that ensures long-term capacity for action. It is crucial to locate this task at the nexus of foreign and education policy. The development of China competence through education should therefore be part of Europe’s China strategy.

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#PassTheMic: Michael Mittermeier übergibt an Prof. Kekulé und Dr. Tlaleng Mofokeng

ONE - 29. Juli 2020 - 17:56

Bei unserer weltweiten Kampagne #PassTheMic haben wir Informationen über die Pandemie aus erster Hand bekommen. Renommierte Expert*innen und diejenigen, die an vorderster Front gegen Covid-19 kämpfen, übernahmen für einen Tag die Social-Media-Kanäle von unseren prominenten Unterstützer*innen.

In Deutschland übergab neben Carolin Kebekus und Motsi Mabuse auch der Comedian Michael Mittermeier seinen Account auf Instagram und Facebook.

Michael Mittermeier #PassTheMic an…

Auf Instagram übernahm die südafrikanische Ärztin Dr. Tlaleng Mofokeng. Sie hat sich auf den Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte spezialisiert.  Zu ihren Fachgebieten gehören die öffentliche Gesundheitspolitik und die Produktion von Inhalten für die öffentliche Gesundheitskommunikation.

Bei Facebook übergab Michael Mittermeier sein Profil an Prof. Dr. Alexander Kekulé. Er ist Direktor des Instituts für Biologische Sicherheitsforschung in Halle und hat die Bundesregierung 12 Jahre lang zum Seuchenschutz beraten. Seine aktuelle Arbeit umfasst unter anderem das aktuelle Infektionsgeschehen zu bewerten wie in diesem Podcast des MDR.

Professor Dr. Kekulé auf Facebook

Als Einführung in die Aktion betonte Michael Mittermeier, dass ein Lösungsansatz immer die regionale und lokale Ebene einbeziehen muss.

In einer Krisensituation braucht man auch Vertrauen, Flexibilität, Reaktionsgeschwindigkeit und Improvisationstalent.

Damit bezog er sich auf die Aussage von der WHO – ein künftiger Impfstoff müsse für alle verfügbar sein.

Prof. Kekulé sagte, dass mit der Corona-Krise eine Art weltweite Notgemeinschaft entstanden ist. Die Krise verpflichtet dazu, global zu denken. Zu Zeiten der Ebola-Krise in Westafrika vor einigen Jahren gab es viele Stimmen, die das seinerzeit schon gefordert haben. So richtig passiert sei leider kaum etwas. Bei Corona hofft er darauf, dass der ‘globale Geist’ stark ist und auch über die Zeit der akuten Krise hinaus bestehen bleibt.

Das hier ist #PassTheMic von ONE Deutschland: Ich mache Sendepause und überlasse heute meine Social Media Accounts…

Posted by Michael Mittermeier on Friday, June 12, 2020

Was die beiden besprochen haben, findet ihr hier:

Kommt ein Virologe zum Komiker. Klingt wie ein vielversprechender Anfang für einen Witz, wenn ihr mich fragt. Schaut euch selbst an, was ich mit Prof. Dr. Alexander Kekulé für #PassTheMic zu besprechen habe.

Posted by Michael Mittermeier on Friday, June 12, 2020

Dr. Tlaleng Mofokeng übernimmt auf Instagram

Auf Instagram übernahm Dr. Tlaleng Mofokeng. Die Allgemeinärztin, die sich auf sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte spezialisiert hat, erzählte in ihrer Übernahme welche Lernerfolge aus vergangen Pandemien auch bei der Bekämpfung von Corona nützlich sein können.

Egal, ob es um Impfstoffe geht, um Forschung oder um Aufklärung – wir müssen sicherstellen, dass wir in der Corona-Pandemie niemanden zurücklassen, vor allem nicht die Ärmsten.

Denn: Niemand von uns ist sicher, wenn nicht alle Menschen in Sicherheit sind.

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Wenn wir in Südafrika eines aus der HIV-Krise gelernt haben, dann wie wichtig Gesundheitsgerechtigkeit ist. Egal, ob es um Impfstoffe geht, um Forschung oder um Aufklärung – wir müssen sicherstellen, dass wir in der Corona-Pandemie niemanden zurücklassen, vor allem nicht die Ärmsten. Denn: Niemand ist geschützt, wenn nicht alle sicher sind.

A post shared by Michael Mittermeier (@michlmittermeier) on Jun 12, 2020 at 2:59am PDT

Das Gespräch von den beiden findet ihr hier:

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Für mich als bekennender Südafrika-Fan und Vater einer Tochter war es total spannend mit Dr. T sprechen zu dürfen. Ich habe auf jeden Fall einiges gelernt. Danach bin ich ruhig. Versprochen.

A post shared by Michael Mittermeier (@michlmittermeier) on Jun 12, 2020 at 12:51am PDT

Wir befinden uns in einer weltweiten Pandemie, die eine globale Reaktion erfordert. Ruft gemeinsam mit uns zu Maßnahmen auf, um jeden und jede überall zu schützen. Folgt uns auf Facebook und Twitter um auf dem Laufenden zu bleiben.

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29.07.2020 Corona-Pandemie: Deutsche Expertengruppe Gesundheit übergibt 1,4 Millionen Tests an Afrikanische Union

BMZ - 29. Juli 2020 - 15:00
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Corona ist längst nicht besiegt. Weltweit haben sich 17 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern steigen die Zahlen rasant. Unser Nachbarkontinent Afrika meldet jeden Tag rund 20.000 Neuinfektionen – doppelt so viele wie vor einem Monat. Mit 450.000 bestätigten Infektionen steht Südafrika weltweit bereits auf Platz 5 der Länder mit den meisten Corona-Fällen. Wir ...
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G20 Anti-Corruption Commitments Tracker

#C20 18 - 29. Juli 2020 - 14:13
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29. Juli 2020

ONE - 29. Juli 2020 - 12:18

1. Seit Corona sterben jeden Monat 10.000 Kinder
Wie unter anderem die Tagesschau, Deutschlandfunk, Rheinische Post, Redaktionsnetzwerk Deutschland und die Deutsche Welle berichten, sterben durch die Coronakrise jeden Monat mehr als 10.000 Kinder an Hunger. Dies gehe aus einer Studie der Vereinten Nationen hervor. Betroffen seien Regionen, in denen Nahrungsmittel ohnehin knapp seien, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Unicef erklären. Bauern und Bäuerinnen in ländlichen Regionen mit schwachen Erträgen werden vom Markt abgeschnitten. In kleineren Dörfern kommen keine Lebensmittel- oder Medizinlieferungen mehr an. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten drehe sich die Entwicklung damit um. Seit 1980 habe die Kindersterblichkeit stetig abgenommen. Die Mangelernährung vieler Kinder werde Langzeitfolgen haben, wie Francesco Branca, Chef für Ernährung bei der WHO, erklärt. So leiden durch die Mangelernährung immer mehr Kinder am sogenannten Wasting-Syndrom, eine starke Form der Unterernährung und Verkümmerung, die zu dauerhaften körperlichen und psychischen Schäden führt. Laut UN seien mindestens 2,4 Milliarden US-Dollar Soforthilfe nötig. Wie Alan Posener in der Welt beleuchtet, schlägt die UN vor, den am stärksten von Armut betroffenen Menschen während der Coronakrise ein Grundeinkommen zu zahlen. Zur Finanzierung sollen die Regierung der betroffenen 132 Länder die Mittel verwenden, die eigentlich zur Schuldentilgung vorgesehen sind. Monatlich wären das 172 Milliarden Euro. Für sechs Monate entspräche es einem Drittel der Schuldenrückzahlungen, die die Staaten in diesem Jahr zahlen müssten. Ein Feldversuch des Grundeinkommens in Namibia habe vielversprechende Ergebnisse gezeigt: Über zwei Jahre sei ein Rückgang der Kriminalität und ein Anstieg im Schulbesuch verzeichnet worden. Schwierig bleibe bei einem solchen Vorhaben im größeren Stil allerdings, wie sichergestellt werden kann, dass das Geld auch wirklich Bedürftige erreicht und keine korrupten Regime.

2. Verhandlungen in Mali
Katrin Gänsler thematisiert in der tageszeitung (taz) die Verhandlungen in Westafrika über die derzeitige Krise in Mali. Dreimal innerhalb der letzten zwei Wochen haben die 15 Staatsoberhäupter der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) getagt. Zuletzt haben sie sich in einer Videokonferenz am Montag darauf verständigt, die Vorschläge der ersten Ecowas-Vermittlungsmission von Nigerias Ex-Präsident Goodluck Jonathan erneut zu unterstützen. Mali Protestbewegung lehne diese jedoch ab. Der größte Streitpunkt sei, dass die westafrikanischen Regierungen den amtierenden Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita unterstützen. Das Ziel der malischen Protestbewegung M5-RFP sei jedoch Keitas Rücktritt. Neben der kritischen Sicherheitslage sei der Wahlsieg von 31 Parlamentsabgeordneten umstritten. Laut Opposition habe das Verfassungsgericht die ursprünglichen Wahlergebnisse zugunsten von Bewerber*innen der Regierungspartei RPM aufgehoben. In diesem Fall befürworte auch die Ecowas-Mission Neuwahlen für die betroffenen Wahlkreise. Dies könnte sich auf die gesamte Region auswirken, da zum Ende des Jahres auch in Malis Nachbarländern Guinea, Elfenbeinküste, Burkina Faso und Niger neue Präsident*innen gewählt werden. Die Mehrheit dieser Wahlen berge Konfliktpotential, da auch in anderen Ländern Wahlergebnisse umstritten seien und Proteste gegen Regierungsparteien stattfinden.

3. Ostkongo: Kehrt M23 zurück?
Simone Schlindwein berichtet in der tageszeitung (taz) über die Gerüchte von wiederkehrenden M23-Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Seit einer Woche kursieren Meldungen, nach denen die Rebellengruppe M23 (Bewegung des 23. März) wieder in den Bergen Ostkongos aktiv sei. Teile des Bezirks Rutshuru in der Provinz Nord-Kivu seien eingenommen worden. Der kongolesische Armeesprecher Major Njike Kaiko Guillaume habe Kämpfe im Bezirk Ruthuru bestätigt. Drei Soldat*innen seien getötet und eine*r verwundet worden. Er habe zunächst nur von „Angreifern“ und „bewaffneten Männern“ gesprochen, aber die Gruppen nicht genauer identifiziert. Viele Menschen vermuten, dass es sich um M23 handelt: Die Terrorgruppe habe 2012 die Provinzhauptstadt Goma eingenommen. Erst 2013 habe die Rebellengruppe zurückgedrängt und entwaffnet werden können. Nach eigenen Aussagen befinde sich M23-Militärführer Sultani Makenga seit Anfang 2017 mit knapp 100 Kämpfern aus Uganda in der Nähe des erloschenen Sabinyo-Vulkans. Dort warte er auf „den richtigen Moment“. Aus Uganda werden die Vermutungen als Gerüchte und Angstmacherei auf Social Media abgetan.

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Der Siegeszug der Jute-Tasche

Misereor - 29. Juli 2020 - 11:17
Der Jute-Beutel war in den 70er Jahren mehr als nur eine einfache Tasche – er war eine Lebenseinstellung. Wie die aussah und wie die fair gehandelte Jute-Tasche ihren Siegeszug antrat, davon erzählt Karl Wirtz. Er koordinierte als Öffentlichkeits- und Bildungsreferent bei MISEREOR Ende der 1970er Jahre die Aktion „Jute statt Plastik“.

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The Competence Centre eStandards Project Extended: Greener Businesses Through Digitalisation

SCP-Centre - 29. Juli 2020 - 9:43

Since its launch in 2017, the Competence Centre eStandards has directly reached over 14,000 companies as part of its goal to bring digitalisation and standardisation to German Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs). In the second phase, the project looks to maximise its positive impact by strengthening the work on sustainability and focusing on new thematic priorities: Artificial Intelligence (AI), blockchain technology, and platform economy.

As the first thematic competence centre in Germany, the Competence Centre eStandards (Mittlestand – 4.0 Kompetenzzentrum eStandards) has been a hub for enabling more digital and sustainable business models and production processes at the SME level. During the past three years, the project conducted 40 pilot projects, developed numerous hands-on tools, and offered creative training formats to bring SMEs one step further in the world of sustainable digitalisation. In addition, the Centre held over 850 presentations at external conferences and organised multiple specialised events.

In its second phase (2020-2022), a leading objective of the Centre would be to support SMEs as they navigate through the new normal imposed by the COVID-19 pandemic, while placing an even stronger emphasis on the topic of sustainability. A strategic aim is to support companies in adapting more sustainable business models that allow them to remain competitive and thrive, including in crisis times.

The Competence Centre eStandards is hosted by a consortium of the CSCP and GS1 Germany, HAGENagentur für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Tourismus mbH,Fraunhofer Institute for Applied Information Technology (FIT) Sankt Augustin, Fraunhofer Centre for International Management and Knowledge Economy IMW.  The project is supported by the Federal Ministry of Economics and Energy (BMWi).

For further information, please contact Patrik Eisenhauer.

 

Der Beitrag The Competence Centre eStandards Project Extended: Greener Businesses Through Digitalisation erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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Religion und Vorurteile: Glaubst du in Schwarz-Weiß?

Unicef - 29. Juli 2020 - 9:00
Emina engagiert sich ehrenamtlich im UNICEF JuniorTeam. Sie lebt in der Nähe von München und hat dort für ihre Schülerzeitung einen Beitrag über Religionsfreiheit geschrieben, den wir nun auch auf unserem Blog veröffentlichen. 
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The interaction of private and public governance: the case of sustainability standards for palm oil

DIE - 29. Juli 2020 - 7:26

By providing insights into the interaction between private-driven and public-driven governance initiatives in the context of the Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO) and the Indonesian Sustainable Palm Oil (ISPO), this article sheds new light the interaction between private and public governance. It investigates how the relationship between the RSPO and the ISPO evolves over time and who and what drives this evolution. While the interaction between these standard schemes has initially largely been characterized by competition, it has become more collaborative and also coordinated in nature. This article argues that the experimentalist architecture of palm oil governance has fostered mechanisms for coordination across public and private certification schemes and has helped to join up the separate components of the regime complex through productive interactions. At the same time, several gaps and challenges remain, especially in light of the different interests of the multiple public and private actors involved in palm oil.

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28. Juli 2020

ONE - 28. Juli 2020 - 16:35

1. Afrikanische Freihandelszone kommt 2021
Wie unter anderem ZDF heute, N-tv und die Stuttgarter Nachrichten berichten, sieht die Weltbank im Kampf gegen Armut eine Freihandelszone in Afrika als Mittel der Wahl. Eigentlich sei das Vorhaben schon für Anfang Juli diesen Jahres geplant gewesen. Durch die Corona-Pandemie verschiebe sich der Start der Freihandelszone AfCFTA auf den 1. Januar 2021. Aus einem neuen Bericht der Weltbank gehe hervor, dass durch die afrikanische Freihandelszone bis 2035 rund 30 Millionen Menschen von Armut befreit werden könnten. Das Gesamteinkommen in Afrika könne um 450 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, heißt es weiter. Exporte innerhalb des Kontinents würden um 81 Prozent steigen. Insbesondere jene Staaten, die derzeit hohe Handelskosten haben, würden profitieren. Dazu zählen unter anderem die Elfenbeinküste oder Simbabwe. Mit allen afrikanischen Staaten wäre AfCTFTA die größte Freihandelszone weltweit und würde einen Markt von 1,2 Milliarden Menschen umfassen. Durch die Corona-bedingten Wirtschaftseinbußen sei die Freihandelszone nächstes Jahr besonders wichtig, heißt es aus Kreisen der Weltbank. Die Wirtschaft könne in Afrika laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr um 3,2 Prozent schrumpfen. Die Freihandelszone würde regionalen Handel und Wertschöpfungsketten unterstützen und so die negativen Folgen der Krise abfedern.

2. Malis mächtige Opposition
Katrin Gänsler thematisiert in der tageszeitung (taz) die Position und Strategie von Imam Mahmoud Dicko in Mali. Heute führe er die Protestbewegung M5-RFP gegen den amtierenden Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita an. Noch vor zwei Jahren habe er gemeinsam mit weiteren religiösen Meinungsführer*innen den Wahlsieg Keitas unterstützt. Die Protestbewegung wolle Imam Dicko selbst als Präsidenten sehen. Die gewählte Regierung versuche durch Gespräche mit Dicko, die Wogen zu glätten. Seit 2008 sei Dicko Vorsitzender der religiösen Instanz „Hoher Islamischer Rat von Mali“ (HCIM) und damit ein sehr einflussreicher religiöser Meinungsführer. Rund 95 Prozent der malischen Bevölkerung seien Muslim*innen. Bereits 2009 habe es Dicko geschafft ein Familiengesetz zu verhindern, dass „unislamische“ Reformen beinhaltet hätte. Damals habe er 50.000 Demonstrant*innen mobilisieren können. Im April 2019 sei es ihm gelungen, mit einer Kampagne den Rücktritt des Premierministers Soumeylou Bobyéye Maiga zu erzwingen. In Mali sei das Vertrauen in die Politik gering. Viele hoffen daher auf religiöse Führungspersonen, die das Land aus der Krise führen können.

3. Somalia: Ministerpräsident abgewählt
Wie unter anderem Deutschlandfunk und der österreichische Standard berichten, wurde der somalische Regierungschef Hassan Ali Khaire vom Parlament abgewählt. Das Misstrauensvotum habe aufgrund der kritischen Sicherheitslage im Land stattgefunden. Erst seit 2012 habe das ostafrikanische Land wieder eine international anerkannte Regierung. Noch immer werden aber weite Teile des Landes durch die islamistische Al-Shabaab-Miliz kontrolliert. Khaire weigere sich jedoch, die Entscheidung des Parlaments anzunehmen. Präsident Abdullahi Mohamed wolle aber schon bald eine Nachfolge nominieren.

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Auf in die Welt: Messe für Auslandsaufenthalte und internationale Bildung

EINEWELTblabla - 28. Juli 2020 - 14:55

Auslandsaufenthalte (können) bilden. Daher möchten wir euch auf die  Messe „Auf in die Welt“ aufmerksam machen. Sie ist für Schüleraustausch, High School, Internate, Privatschulen, Gap Year, Sprachreisen, Au Pair, Demi Pair, Freiwilligendienste, Praktika, Work & Travel, Colleges und Universitäten. Ihr seht: Es gibt viele unterschiedliche Angebote und auf der Messe könnt ihr euch gleich zu allen informieren, um zu sehen welcher Auslandsaufenthalt für euch am besten passt.

Leider weiß niemand wie es mit Corona weitergeht, das bleibt natürlich offen… Informieren kann man sich dennoch – und der Eintritt ist frei.

Beratung, Erfahrungsberichte und Vorträge

Je nachdem wann ein Auslandsaufenthalt in Frage kommt, gibt es Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Zum Beispiel während der Schulzeit kann man an einem Schüleraustausch teilnehmen oder ein Feriencamp besuchen. Nach der Schulzeit bieten sich Work an Travel oder Au Pair an. Eine Sprachreise kann man eigentlich immer mal machen, um vor Ort seine Kenntnisse zu vertiefen.

Dafür reicht das Geld nicht? Dann informiert euch auf der Messe auch zu Stipendien und Fördermöglichkeiten!

Ab Ende August geht es weiter

Dieses Jahr konnten schon ein paar Messen stattfinden, nach einer Pause wegen Corona geht es seit Juni weiter. Die nächste Messe findet am 22. August in Mainz statt und auch im weiteren Verlauf des Jahres gibt es welche deutschlandweit. Hier sind alle aktuellen Termine.
Berichtet uns danach gerne wie es euch gefallen hat!

Die Messe wird von der Deutschen Stiftung Völkerverständigung organisiert.

Zum Thema Reisen empfehlen wir euch auch unseren Beitrag Fernweh zu Pandemiezeiten.

Das Beitragsbild ist von Ben White auf Unsplash.

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Kenia und Äthiopien: Hunderttausende von Dreifach-Katastrophe in Ostafrika betroffen

Misereor - 28. Juli 2020 - 11:23
COVID-19, Heuschrecken, Überflutungen: „Die Lage in Ostafrika macht uns derzeit gewaltige Sorgen“, so MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. „Ich habe schon im Februar die Bedrohung durch Heuschrecken vor Ort selbst wahrgenommen. Einige Regionen Ostafrikas kämpfen jetzt nicht nur gegen die globale Corona-Pandemie an, sie sind gleich dreifach getroffen."

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Learning from the grassroots: “Together we are much more than two”

EADI Debating Development Research - 28. Juli 2020 - 10:16
Impressions from the Third Bridge 47 Iberian Knowledge Exchange Partnership Meeting By Talia Vela-Eiden “… y en la calle codo a codo somos mucho más que dos.” (and in the street side by side we are much more than two) Te quiero, Mario Benedetti It was not to be, meeting in Lisbon. However, coming together …
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Seminar: UN Kleinbauernerklärung (UNDROP)

INKOTA - 28. Juli 2020 - 10:05
  • Was: 3-teiliges Seminar zur Umsetzung der UN-Kleinbauernerklärung (UNDROP) in Deutschland
  • Wann: 11., 15. und 16. September 2020
  • Wo: Am 11. und 15. September online und am 16. September in einem ganztägigen Workshop in der Jugendherberge Kassel
Global und lokal – die Umsetzung der UN-Erklärung der Rechte von Bäuer*innen und anderen Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, in Deutschland Im Dezember 2018 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Menschenrechtserklärung für Bäuerinnen, Bauern und andere im ländlichen Raum arbeitende Menschen, verabschiedet – ein Meilenstein für das Menschenrecht auf Nahrung für kleinbäuerliche Erzeuger*innen und andere sowie für den Kampf um Ernährungssouveränität weltweit. Alle Staaten sind aufgefordert, die Inhalte der Erklärung umzusetzen und damit die Rechte der Menschen, die in der Landwirtschaft und im weiterverarbeitendem Handwerk arbeiten, zu stärken. In einem 3-teiligen Seminar sollen Möglichkeiten der Umsetzung der Erklärung mit internationalen Expert*innen aus der Bewegung und mit Jurist*innen diskutiert und nach konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in Deutschland gesucht werden. Das Seminar richtet sich an Menschen, die in der Erzeugung und Weiterverarbeitung von Lebensmitteln aktiv sind, an Multiplikator*innen an Mitarbeitende aus NGOs sowie alle Unterstützer*innen der UNDROP. Bitte beachten Sie: Eine verbindliche Anmeldung für das 3-teilige Seminar ist bis 12.8.2020 unter dem folgenden Formular erforderlich. Für die Teilnahme an dem Workshop in Kassel erheben wir ein Teilnahmegebühr von 20 Euro pro Person, die Fahrtkosten können erstattet werden. Ein ausführliches Programm geht Ihnen in Kürze zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an INKOTA-Referentin Lena Bassermann: bassermann[at]inkota.de Flyer: Seminar zur UN Kleinbauernerklärung (UNDROP) Anmeldeformular Ein Seminar von: INKOTA, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), FIAN Deutschland, und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Mit Unterstützung von: Brot für die Welt, Fairtrade Deutschland, IG Nachbau, Misereor, Oxfam, Weltfriedensdienst. Erfahren Sie mehr zu Welternährung und Landwirtschaft
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Die Digitalisierung kann nur mit grünen Rechenzentren nachhaltig werden

reset - 28. Juli 2020 - 7:32
Eine neue Studie ermittelt den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen von Rechenzentren und zeigt, wie diese zentrale Infrastruktur der Digitalisierung klimaschonender betrieben werden kann.
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Weitere 6,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren wegen Covid-19 von akuter Mangelernährung bedroht

Unicef - 28. Juli 2020 - 0:30
Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie fordert UNICEF ein stärkeres Vorgehen bei der Vorbeugung und Behandlung von Mangelernährung. Die humanitäre Gemeinschaft benötigt 2,4 Milliarden US-Dollar, um die Ernährung von Müttern und Kindern zu verbessern.
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27. Juli 2020

ONE - 27. Juli 2020 - 17:06

1. Was kommt nach Cotonou-Abkommen?
Daniel Pelz thematisiert in der Deutschen Welle, wie es um das sogenannte Cotonou-Abkommen steht. Das Cotonou-Abkommen klärt die Beziehungen zwichen der Europäischen Union und 80 Entwicklungsländern aus Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP-Staaten). Da dieses zum Ende des Jahres ausläuft, verhandeln die EU und AKP-Staaten nach länger Corona-Pause seit Anfang Juni wieder um ein Nachfolgeabkommen. Die finnische EU-Verhandlungsführerin und Kommissarin für Entwicklungszusammenarbeit Jutta Urpilainen zeige sich optimistisch. Seitens der AKP sei Verhandlungsführer Robert Dussey, Außenminister Togos, noch zurückhaltend. Seit 2018 werde über die Neuausrichtung der Partnerschaft verhandelt. Es gehe um die politischen Beziehungen, Wirtschaft, Handel und Entwicklungspolitik zwischen 106 Ländern, den EU-Staaten und ehemaligen europäischen Kolonien. Die afrikanische Seite fordert, dass auch ihre Prioritäten in einem neuen Abkommen stärker berücksichtigt werden, erklärt der südafrikanische Diplomat John Maré. Insbesondere im Handel werde ein neuer Kurs gefordert. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die sogenannten EPAs, mit einzelnen AKP-Staaten seien umstritten. Lokale Märkte werden mit Billigimporten aus der EU geflutet und dadurch die lokale Wirtschaft zerstört, wie Maré beklagt. Zudem arbeite die Afrikanische Union an einer panafrikanischen Freihandelszone. Dies erschwere die Aushandlung des neuen Abkommens, da Einzelabkommen der mit afrikanischen Ländern diese Freihandelszone unterminieren können.

2. Corona: Südafrika kommt nicht zur Ruhe
Wie unter anderem die Stuttgarter Zeitung und die Augsburger Allgemeine berichten, hat die Coronakrise Südafrika weiter fest im Griff. Durch Armut und Korruption werde die Eindämmung von Covid-19 weiter erschwert. Auch bei leichteren Fälle, die sich zu Hause auskurieren lassen, sind viele auf Kliniken angewiesen, da viele Menschen kein Zuhause haben, in dem sie sich isolieren können. Zudem seien nur ein Bruchteil der Betten in Corona-Zentren im Land auch an Sauerstofftanks angeschlossen. Für mittelschwere und schwere Verläufe sei eine Beatmung mit Sauerstoff aber überlebenswichtig. Die Lieferanten kommen zudem nicht nach und der Sauerstoff werde immer knapper, wie der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize zugibt. Die Pandemie sei zwar mit zeitlicher Verzögerung, dafür aber mit voller Wucht in Südafrika angekommen. Francoise Venter, Virologe der Johannesburger Witwatersrand-Universität, bedauert, dass die Chance verspielt worden sei von anderen Ländern zu lernen, die früher von der Pandemie betroffen waren. Bisher sei die offizielle Sterberate noch relativ gering. Allerdings werden jene nicht erfasst, die ohne einen Test an Covid-19 gestorben sind.

3. Gewalt im Sudan
Wie unter anderem die Süddeutsche Zeitung, Zeit Online, Deutschlandfunk und BR24 berichten, sind bei einem Angriff in Dafur im Sudan 60 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden worden. 500 bewaffnete Männer sollen am Samstag das Dorf Masteri in der Nähe der Landesgrenze zum Tschad überfallen haben, wie das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten mitteilte. Die Angreifer haben Häuser und den örtlichen Markt in Brand gesteckt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Suna haben die Kämpfe von Samstagmorgen bis Sonntagabend angedauert. In Dafur sind UN-Soldat*innen stationiert, um Sudan auf dem Weg zu Frieden und Demokratie zu unterstützen. Jedoch zeigen immer wieder auftretende Ausschreitungen, wie fragil die Lage in der Region weiterhin sei. Wie unter anderem die Deutsche Welle und evangelisch.de melden, sei im Süden des Sudans zudem ein  Massengrab mit Überresten von 28 Militärs entdeckt worden. Es stamme vermutlich aus der Zeit des ehemaligen Präsidenten Omar al-Baschir. Die derzeitige Übergangregierung in Khartum habe versprochen, Verbrechen unter dem langjährigen Machthaber aufzuklären. Seitdem werden immer wieder Massengräber im Land gefunden.

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Collective trauma

E+Z - 27. Juli 2020 - 12:42
Gewalttätige Konflikte können ganze Gesellschaften traumatisieren

Gewalttätige Konflikte können zur Traumatisierung ganzer Gesellschaften führen. Die Folgen sind kollektive Gefühle von Misstrauen und Angst, oft in Kombination mit starren Denkmustern. Schuldgefühle werden unterdrückt und das Opfersein wird zur Gruppenidentität.

Trauma führt zu Stress, und das kann zu Symptomen der Übererregbarkeit führen. Betroffene neigen dazu, sich leicht zu erschrecken, missmutig, wütend, aufgewühlt oder wie versteinert zu sein. Damit einher gehen oft Schlaf- und Konzentrationsprobleme. Sowohl Einzelne als auch Gesellschaften neigen zu psychischer Betäubung, um sich von den traumatischen Erfahrungen zu lösen. Sie ziehen sich zurück, verlieren das Interesse an Aktivitäten und an anderen Menschen, flüchten vor der Realität.

Kollektives Trauma ist ein noch nicht vollständig abgeschlossener Lernprozess, um mit extremem negativem Stress, Angst und Hilflosigkeit umzugehen (Reimann und König, 2018). Es kann dazu führen, dass Menschen in Konfliktdynamiken gefangen bleiben und Gewalt gegen sich selbst und andere ausüben. Traumasymptome werden oft an die nächste Generation weitergegeben, entweder durch die Erziehung und das Verhalten der Eltern, durch Vererbung oder Sozialisierung. Es handelt sich dann um ein „generationsübergreifendes Trauma“.

Wenn die traumatisierte Gruppe kollektive Gedanken und Gefühle entwickelt, werden diese als kollektive Identitätsmerkmale Teil der Gruppenrealität (Reimann und König, 2018). Das kann einer Heilung im Weg stehen. Narrative von Verlust und Verzweiflung, von Schuld und Scham und/oder eine gemeinsame Opferidentität sind typisch. Die kollektiven Emotionen werden von Misstrauen, Unsicherheit, extremer Verzweiflung oder Apathie bestimmt (Becker, 2004). Starre Denkmuster, Schuldzuweisungen, Vorurteile, Stereotype und ausschließende Normen charakterisieren die kollektiven Denkmodelle oder Glaubenssysteme. All das begünstigt Aggressionen, eine Gewaltkultur und Polarisierung innerhalb der Gruppe.
Eine traumasensible Konflikttransformation bedeutet demzufolge, darauf hinzuarbeiten, dass diese Gruppenidentitätsmerkmale sich in inklusivere Wahrnehmungen der Welt wandeln. Es geht darum, die Resilienz betroffener Gruppen zu stärken, damit diese konstruktive Strategien entwickeln können, um mit dem Erlebten klarzukommen.

Quellen

Becker, D., 2004: Dealing with the consequences of organised violence in trauma work. In: Austin, A., Fisher, M., Rospers, N. (eds): Transforming ethnopolitical conflict. The Berghof Handbook: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.

Reimann, C., und König, U., 2018: Closing a gap in conflict transformation. Understanding collective and transgenerational trauma.
https://www.ximpulse.ch/wp-content/uploads/1806CollectiveTrauma.pdf

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‘Competitive After Corona’: CSR.digital Discusses Opportunities with SMEs

SCP-Centre - 27. Juli 2020 - 12:35

With a combined demand and supply shock, Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs)  have been greatly exposed to the adversities of the pandemic outbreak. On the one hand, production has been affected by business closures, travel restrictions, and distancing requirements. On the other, containment measures have decreased demand, especially in sectors such as gastronomy or tourism. Amidst this pressure, SMEs still have to pay all their fixed costs. Despite a rollback on lockdown measures, many such enterprises are still facing challenges on how to react and adapt to the new situation. What are the lessons learnt so far? Which are the right actions? How to strengthen resilience and become more future-proof?

In July 2020, CSR.digital, the Centre for Digital Responsibility in North-Rhein Westphalia, addressed these questions in an online meeting together with over 130 representatives from SMEs, the NRW government, civil society, and the scientific community. Harnessing the power of digitalisation in supporting SMEs to become more resilient was at the centre of the discussions.

At the event opening, the Minister of Economics and Digital Affairs in NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart addressed the participants via a recorded video, in which he explained how digital responsibility can lead to more competitiveness, including in crisis times.

Prof. Dr. Barbara  E. Weißenberger from Heinrich-Heine-University Düsseldorf, a CSR.digital project partner, reflected on the current state of research: “We are still observing a certain optimism regarding the economy and there is hope that we will be able to absorb a good part of the economic downturn next year. However, I consider it realistic that we will have to deal with the effects of the pandemic even by 2023 or 2024”. She added that the essential part is to focus on making companies more crisis-proof and that this requires measures to improve sustainability. In turn, higher sustainability goals are closely linked to digitalisation, concluded Weißenberger.

Tying digitalisation processes with sustainability goals is a key in CSR.digital. With the support of the Chamber of Industry and Commerce in NRW and the scientific community,  CSR.digital is looking into the specific needs of the businesses and trying to map out solutions collaboratively with them. CSR.digital also intends to make existing knowledge visible and connect key players with one-another. As Wolfgang Trefzger, IHK NRW representative in the CSR.digital team points out: “We want to implement our work in close collaboration with the 16 IHKs in NRW. Experiences from companies that are already pioneering in sustainable digitalisation processes will be taken into account, too”.

One such example, the Cologne-based bag manufacturer FOND OF, was already presented during the online meeting. Julian Conrads and Till Hess from FOND OF shared first insights into good practices of digital responsibility and set the framework for the following discussion. The highlights of their interview are available here.

The expert panel pointed out various pressing issues regarding digital responsibility on the SMEs’ side. Stephan Grabmeier, innovation and social entrepreneurship expert, highlighted that “neither the economy nor the individual company must see themselves as an end on their own, but instead take the whole into account. Therefore, business must always meet social demands and create meaning. When asked what the world would lack if my company no longer existed, entrepreneurs should be able to give a clear answer in the face of ecological and social crises. This would then also motivate the employees.” Dr. Myriam Jahn, CEO of IoT specialist Q-loud, recalled that competitiveness in the case of digitalisation means speed above all else. This is particularly visible in the context of the development of Artificial Intelligence (AI), where according to Jahn, the German economy has still to catch up. On the other hand, Roland Schüren, managing director in the 4th generation bakery ‘Ihr Bäcker Schüren’, emphasised the entrepreneurial perspective, which is less characterised by planning and more so by action, trial, and error. Closer peer exchange, which CSR.digital will facilitate, is fundamental with respect to this.

The discussion of the experts was complemented by questions and suggestions from the audience. An important consensus from the audience side was that, SMEs’ needs and opportunities are often not the focus of the public debate on digitalisation. This could be countered by actively addressing the challenges posed by sustainability and digitalisation, for example by offering products and services with added social value, the experts suggested.

The next CSR.digital online event, a live interview with KI.NRW, a central networking initiative in the field of artificial intelligence in NRW, is scheduled for 12 August 2020. Find out more about the event and register here. In the coming weeks, the CSR.digital team will visit IHK Bonn and IHK Düsseldorf to communicate project contents and receive direct feedback in interactive workshops and personal talks. 

CSR.digital – Sustainably Competitive is funded by the Ministry of Economic Affairs NRW via the EFRE fund.

For further information, please contact Anna Hilger.

Der Beitrag ‘Competitive After Corona’: CSR.digital Discusses Opportunities with SMEs erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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