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Welche Strukturen braucht die Bundesregierung zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele?

DIE - 20. September 2021 - 7:18

Das Themenspektrum in den TV-Debatten mit den Spitzenkandidat*innen für die Bundestagswahl hat gezeigt, was die Bürger*innen und die Parteien bewegt: soziale, wirtschaftliche und auch ökologische Fragen. Nicht erwähnt wurden jedoch: Die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die SDGs werden nicht als Orientierungsrahmen für die deutsche Politik wahrgenommen, obwohl sie die Anliegen der Bürger*innen z.B. zu Bildung, Wohnen und Klimaschutz widerspiegeln. Zu sehr gehören die SDGs in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin dem abstrakten Universum der fernen Vereinten Nationen an. Sie mögen für Entwicklungsländer gelten, aber nicht für ein erfolgreiches Industrieland wie Deutschland – der universale Anspruch der Agenda 2030 ist weitgehend unbekannt. Mit dieser Vernachlässigung der Agenda 2030 geht auch ihre Vision verloren, obwohl das gesamte demokratische Parteienspektrum sie im Grunde teilt: die Vision einer nachhaltigen, gerechten und sicheren Welt, in der alle Menschen ohne Hunger und Armut, in Frieden und Wohlstand und mit Respekt für unsere natürlichen Lebensgrundlagen leben können.

Dabei würde auch der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sehr von einer konsequenten Orientierung an den SDGs profitieren. Denn die Implementierung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele durch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) ist bisher bestenfalls unzulänglich. Alle vier Jahre wird die Strategie umfassend weiterentwickelt, zuletzt im März 2021. Bei der Umsetzung der Strategie hapert es allerdings aufgrund der Fokussierung auf unzusammenhängende Einzelmaßnahmen der Ministerien ohne zentrale Steuerungsfunktion. Das macht die DNS zu einer Pflichtübung ohne Konsequenzen und in den Augen vieler Beobachter*innen zu einem fast 400-seitigen Papiertiger.

Die nächste Bundesregierung ist herausgefordert, die eigene Nachhaltigkeitspolitik neu aufzustellen und auf Erfolg auszurichten. Zwar hat Deutschland in dem im Juni dieses Jahres veröffentlichten Sustainable Development Report 2021 den vierten Platz bei der Umsetzung der SDGs belegt – dies darf aber nicht über die enormen Herausforderungen z.B. in den Bereichen soziale und Bildungsgerechtigkeit insbesondere in Folgen der Corona-Pandemie, nicht-nachhaltiger Konsum und Umsetzung der Energiewende hinwegtäuschen.

Zudem sind die SDGs kein internationales Schaulaufen, bei dem es darum geht, zu jeder Berichtsperiode als erstes über eine Ziellinie zu kommen. Vielmehr gilt es, stetig und im Rahmen der nationalen Möglichkeiten einen Beitrag zur weltweiten Erreichung der SDGs zu leisten. Die Verantwortung endet nicht an der eigenen Landesgrenze. Gerade Deutschland ist für zahlreiche negative, sogenannte Spillover-Effekte auf andere Länder verantwortlich. So hinterlassen wir insbesondere durch unsere exportorientierte Wirtschaft, die Verlagerung von schmutziger Produktion in andere Länder und unseren Ressourcenverbrauch einen beachtlichen ökologischen Fußabdruck im Ausland.

In der neuen Legislaturperiode muss die Agenda 2030 daher endlich zur Richtschnur deutscher Politik werden. Aus diesem Grund ist in Anlehnung an das Perspektivenpapier des Staatssekretärsausschusses für nachhaltige Entwicklung vom Juni 2021 eine Neuaufstellung der Governance-Struktur der Deutschen Nachhaltigkeitspolitik vonnöten. Diese muss auch im Koalitionsvertrag ihren Niederschlag finden. Die nächste Bundesregierung sollte für eine effektive und integrierte Implementierung der SDGs bis Mitte 2022 eine knapp gehaltene und auf Umsetzung fokussierte Aktualisierung der DNS mit Zielsetzungen und Maßnahmen für die 20. Legislaturperiode beschließen. Diese Weiterentwicklung bzw. Konkretisierung der DNS gleich zu Anfang der neuen Legislaturperiode ­­– statt wie bislang am Ende – kann ihre politische Relevanz maßgeblich erhöhen. Begleitet werden sollte die Weiterentwicklung durch eine politische Stärkung der verantwortlichen Strukturen im Kanzleramt, z.B. durch die Verankerung der Zuständigkeiten auf Abteilungs- und Staatsminister-Ebene statt bislang in einem Fachreferat.

Dabei ist die Nachhaltigkeitspolitik auch im Sinne der internationalen Verantwortung Deutschlands auszurichten und muss klare, messbare und ambitionierte Zielsetzungen in der internationalen Klima-, Biodiversitäts- und Entwicklungspolitik, in der Außenwirtschaftspolitik und in der Finanzpolitik enthalten. Somit spielen neben dem Umweltministerium auch die für die auswärtigen Politiken zuständigen Ressorts, insbesondere das Entwicklungsministerium und das Auswärtige Amt, eine Schlüsselrolle.

Zum Ende der Legislaturperiode sollte Anfang 2025 umfassend Bilanz zur Umsetzung und Zielerreichung der Nachhaltigkeitsstrategie gezogen werden. Mit Blick auf die Neuanlage der Strategie in 2026 ist eine breite Reflexion aller Beteiligten in Regierung, Parlament und Gesellschaft, die über eine kleine Gruppe von „Nachhaltigkeitsbewegten“ hinausgeht, dringend notwendig. Darüber hinaus ist in Anbetracht der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz, das über Art. 20a GG die Rechte zukünftiger Generationen zur Richtschnur des Handelns in der Klimapolitik macht, auch die Nachhaltigkeitspolitik generationengerecht zu gestalten. Auch die Alltagswirklichkeit der Bürger*innen mit ihren Sorgen und Nöten bezüglich Schulbildung, Rente, ÖPNV im ländlichen Raum etc. ist einzubeziehen, um den Anspruch der DNS eines „Gemeinschaftswerks” zu verwirklichen. So ist es denkbar, dass Bürger*innen die Verpflichtungen der Bundesregierung im Rahmen der Agenda 2030 in einer „Wahlarena” im nächsten Bundestagswahlkampf aktiv ansprechen werden.

Dieser Text ist im Rahmen der Reihe „Impulse zur Bundestagswahl“ erschienen.

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Open Food Network: Auf dem "digitalen Bauernmarkt" werden Lebensmittel gehandelt- und Visionen für ein gerechte Landwirtschaft

reset - 20. September 2021 - 6:32
Next level lokaler Lebensmitteleinkauf: Über die Plattform bauen Menschen weltweit Food-Coops auf, digitalisieren Hofläden und tragen zu einer regionalen und fairen Nahversorgung bei.
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Gefährdete Flüchtlingskinder: perspektivlos und Jahre auf der Flucht

SID Blog - 19. September 2021 - 22:36
Weltkindertag am 20. September 

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September macht die UNO-Flüchtlingshilfe auf die Notlage der Flüchtlingskinder aufmerksam, die oft unter katastrophalen Bedingungen, recht- und perspektivlos leben müssen. Insbesondere die Kinder leiden unter den Folgen von Gewalt und Vertreibung, vor allem, wenn aus akuten Konflikten Langzeitkrisen werden, für die kein Frieden in Aussicht ist. Aktuell sind 42 Prozent der mehr als 82 Millionen Flüchtlinge Mädchen und Jungen. Rund eine Million Kinder sind zwischen 2018 und 2020 als Flüchtlinge geboren worden.

 

„Flüchtlingskinder brauchen besonderen Schutz. Viele Kinder sind oft jahrelang auf der Flucht, weil die Konflikte immer weitergehen und an eine Rückkehr ins Heimatland nicht zu denken ist. Ihre Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit sind gering. Um die Situation zu verbessern, müssen wir jetzt unverzüglich handeln", fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, dem nationalen Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

 

Bildung gefährdet

Derzeit ist vor allem die Bildungssituation für Flüchtlingskinder prekär, die sich aufgrund der Corona-Pandemie noch verschlechtert hat. Nach dem aktuellen Bildungsbericht des UNHCR endet die Schulbildung für fast zwei Drittel der Kinder bereits nach der Grundschule, und nur 34 Prozent von ihnen besuchen eine weiterführende Schule. Der UNHCR fordert daher internationale Unterstützung, um Flüchtlingskindern eine weiterführende Bildung zu ermöglichen. Diese trage nicht nur dazu bei, die Berufsaussichten zu verbessern, sondern verhindere auch, dass junge Flüchtlinge zur Kinderarbeit gezwungen werden.

 

UNHCR-Hilfe in Afghanistan

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen geben vor allem die Lebensbedingungen der Kinder in Afghanistan Grund zur Sorge: Etwa 65 Prozent der afghanischen Bevölkerung – innerhalb und außerhalb Afghanistans – sind Kinder und Jugendliche. Neben der lebensrettenden Nothilfe setzt der UNHCR daher im ganzen Land weitere wichtige Programme um. So werden Schulen ebenso wie Frauenzentren, Maßnahmen zur beruflichen Ausbildung und psychosoziale Unterstützungsangebote unterstützt. Der Bau von 19 Schulen, Lernzentren für Jugendliche sowie eines Cafés für Frauen geht aktuell ebenso weiter wie die Errichtung von neun Gesundheitskliniken.

 


Mehr Informationen zum Thema Flüchtlingskinder und Unterstützungsmöglichkeiten unter:

https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/fluechtlingskinder/

PRESSEMELDUNG DER UNO-FLÜCHTLINGSHILFE 32/2021 Bonn, 19. September 2021

„Wir brauchen eine Regierung, die auf uns Kinder – die Zukunft – setzt!“ | Weltkindertag 2021

SID Blog - 19. September 2021 - 22:35
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Weltkindertag 2021

„Wir brauchen eine Regierung, die auf uns Kinder – die Zukunft – setzt!"

Statement von Selin Sorushyar, 18 Jahre, Mitglied im UNICEF JuniorBeirat anlässlich des morgigen Weltkindertags

Köln, den 19. September 2021 // „Man sagt uns Kindern häufig wir seien die Zukunft und wenn man mich fragt „Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?", dann finde ich auf diese Frage im Augenblick keine Antwort.

1,5 Jahre schon kämpfen wir Kinder und Jugendliche uns scheinbar allein durch dieCovid-19-Pandemie, die uns psychisch belastet. Noch immer haben viele von uns mit den Folgen des Lockdowns zu tun. Einige von uns schaffen es nicht die Lernlücken zu schließen, andere wissen nicht, was sie nach der Schule machen wollen, weil ihnen die Berufsorientierungsphase fehlt und wieder andere trauern um geliebte Personen, die sie an das Virus verloren haben.

Die Impfung bringt Hoffnung auf ein Ende, aber es gehört eben viel mehr dazu als eine Spritze. Eine Impfung heilt nicht die Wunden, mit denen wir Kinder aus der Pandemie gehen.

Die vergangenen 18 Monate fehlen uns auf dem Weg in unsere Zukunft. Das muss aufgearbeitet werden. Es reicht nicht, dass Schulen wieder öffnen. Das Lehrpersonal muss auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen. Psychologische Betreuung muss leichter zugänglich sein für Kinder und Klausuren müssen an die Situation angepasst werden. Den Weg, der uns aus der Pandemie führt, können wir nur gemeinsam gehen- mit Kindern und Jugendlichen.

Aber selbst mit dem Ende der Pandemie werden unsere Ängste nicht weniger. Tagtäglich sehen wir wie die Welt, unsere Lebensgrundlage, Stück für Stück untergeht. Wir sehen die Folgen der Klimakrise nicht nur. Wir spüren sie auch. Während die Politik nach Ausreden sucht und gleichzeitig die Klimakrise als Wahlkampfthema nutzt, haben wir Angst.

Ich weiß nicht, wo ich mich in zehn Jahren sehe, denn das liegt nicht nur in meiner Hand.

Wir brauchen eine Regierung, die uns hört. Die auf globale Zusammenarbeit setzt. Eine Regierung, die konsequent handelt, um die nachhaltigen Entwicklungsziele umzusetzen. Eine Regierung, die auf uns Kinder - die Zukunft - setzt!"


„Wir brauchen eine Regierung, die auf uns Kinder – die Zukunft – setzt!“

Unicef - 19. September 2021 - 12:00
Statement von Selin Sorushyar, 18 Jahre, Mitglied im UNICEF JuniorBeirat anlässlich des morgigen Weltkindertags
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Globaler Bildungsdialog zu Demokratie und Nachhaltigkeit mit digitalen und analogen Bildungsformaten

EINEWELTblabla - 17. September 2021 - 17:37

In dem Projekt OUR VOICES – OUR PLANET arbeiten wir mit Expert*innen aus der ganzen Welt daran, unsere Bildungsarbeit analog und digital so weiterzuentwickeln, dass sie Menschen zu demokratischer Teilhabe an der Gestaltung von Nachhaltigkeit ermutigt und ermächtigt – vor Ort und weltweit.

Hintergrund: Demokratische Teilhabe an Nachhaltigkeitsprozessen

Die Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeits-Entwicklungszielen (SDGs) hat einen Handlungsrahmen abgesteckt, der vom Schutz der Grundfreiheiten über die Beteiligung aller gesellschaftlicher Gruppen an politischen Entscheidungsprozessen, von der Schaffung menschenwürdiger Lebensbedingungen und sozialer Gerechtigkeit bis hin zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen reicht. In der Realität beobachten und erleben wir aber Kriege, Armut, Hunger, eine Zunahme von sozialen Ungleichheiten, von Umweltzerstörung und den Auswirkungen des Klimawandels. Fatale Lebensumstände zwingen unzählige Menschen zu Flucht und Migration.

Für die Überwindung dieser Herausforderungen und die Umsetzung der SDGs ist – neben guter Regierungsführung und Rechtsstaatlichkeit sowie einem förderlichen Umfeld auf nationaler und internationaler Ebene – die demokratische Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen unabdingbar.

Zwar gibt es heute fast überall auf der Welt Demokratien, an denen Menschen zum Beispiel durch Wahlen teilhaben. Weltweit sind Einzelpersonen oder zivilgesellschaftliche Organisationen aktiv, um auf soziale, politische und ökologische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und globalen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit zu initiieren. Doch rechtspopulistische und antidemokratische Bewegungen, nationalistische Abschottung und Menschenfeindlichkeit nehmen zu. Die Wahrung der Grundrechte und der politischen Teilhabe ist vielerorts bedroht – sowohl in Ländern des Globalen Südens, als auch bei uns in Europa. Besonders verletzliche Gruppen sind oftmals von der Beteiligung am politischen Geschehen ausgeschlossen. Weltweit lässt sich eine zunehmende Einschränkung der Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft beobachten: Verbote von NGOs, Restriktionen gegen die Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsäußerungsfreiheit, Aberkennung der Gemeinnützigkeit.

Nachhaltige Entwicklung kann aber nur in einer offenen Gesellschaft erreicht werden, in der Menschen überzeugt und mitgenommen werden, in der sie ihre Vorstellungen aktiv einbringen und in der sie Veränderungen vorantreiben können. Bildung stellt dabei eine Grundlage für die Demokratie und für die Beteiligung an und der Gestaltung von Nachhaltigkeit dar.

Welche Anforderungen stellen aber aktuelle globale Herausforderungen an Beteiligungsprozesse vor Ort und weltweit? Wie muss Demokratie (neu) definiert und gestaltet werden, um Veränderungsprozesse in Richtung globaler Nachhaltigkeit und die aktive Beteiligung aller daran zu ermöglichen?

Our Voices – Our planet – Das Projekt

In dem Projekt OUR VOICES – OUR PLANET diskutieren wir diese und andere Fragen rund um den Themenkomplex Demokratie und Nachhaltigkeit. Wir lernen Akteur*innen aus Demokratie- und Nachhaltigkeitsbewegungen aus aller Welt kennen. Expert*innen aus dem Globalen Süden und Norden entwickeln gemeinsam analoge und digitale Bildungsformate, durch die die Verbindungen von Demokratie und Nachhaltigkeit deutlich und Menschen zur Mitwirkung an Nachhaltigkeits- und Demokratieprozessen ermächtigt werden. Zielgruppen sind interessierte Erwachsene, Jugendliche/junge Erwachsene und Bildungsreferent*innen.

Das Besondere an OUR VOICES – OUR PLANET ist die konsequente Einbeziehung von Perspektiven aus dem Globalen Süden. Das Projekt wird von einer international besetzten Steuergruppe begleitet. In allen Bildungsangebote werden Perspektiven aus dem Globalen Süden einfließen.

Themen des Projekts sind u.a.

  • Teilhabe als Grundvoraussetzung für Demokratie, Nachhaltigkeit und globalen Wandel
  • Schutz und Stärkung demokratischer Handlungsspielräume von Zivilgesellschaft
  • Stärkung der Teilhabe aller und insbesondere von verletzlichen Gruppen
  • Schutz und Nutzung (globaler) Gemeingüter durch Stärkung demokratischer Prozesse
  • Neue Ökonomiemodelle als Voraussetzung für Demokratie und Nachhaltigkeit
  • Nachhaltige Gestaltung von Digitalisierung   

 

Die Umsetzung des Projekts über folgende Maßnahmen.

  1. Die Grundlage des Projekts bildet ein Methodenhandbuch mit Perspektiven und Beispielen aus verschiedenen Ländern und Regionen. Das Handbuch enthält Module zu mit einführenden Informationen, zeigt Herausforderungen und positive Ansätze sowie Beteiligungsmöglichkeiten und Aktionsformen auf. Außerdem stellt es bereits erprobte Bildungskonzepte und -formate vor. Die unterschiedlichen Module können zu inhaltlich und methodisch vielfältigen Workshops und Unterrichtseinheiten zusammengesetzt werden.
  2. Darüber hinaus entwickeln wir neue digitale Bildungsformate: Quizze, Videos von Interviews mit Aktivist*innen, eine digitale Schnitzeljagd sowie eine interaktive Präsentation sollen den Zusammenhang von Demokratie und Nachhaltigkeit verdeutlichen. Einsatzmöglichkeiten der digitalen Elemente werden im Methodenhandbuch beschrieben und in Workshopkonzepten mit analogen Elementen verbunden. Zur Darstellung des entwickelten Angebots wird eine interaktive Präsentation erstellt.
  3. Eine Vielzahl analoger und digitaler Tagesveranstaltungen und Workshops wird angeboten. Es finden thematische Bildungsangebote für interessierte Erwachsene, methodisch-didaktische Fortbildungen für Multiplikator*innen und Workshops für Jugendliche statt. Zusätzlich gibt es eine Online-Diskussionsreihe mit Podiumsdiskussionen und Länder- bzw. inhaltlichen Berichten von Partner*innen aus dem Globalen Süden. Die Diskussionsreihe ist offen für alle Interessierten.
  4. Ergänzend werden zwei größere Bildungsveranstaltungen durchgeführt. Im September 2022 wird eine dreitägige Sommerakademie stattfinden, die als Zwischen-Reflexionsraum dient und zu der auch Gäste aus dem Globalen Süden eingeladen werden. Die zweite größere Veranstaltung, ein dreitägiges Barcamp, wird Anfang 2023 online stattfinden.

 

Weitere Informationen und Kontakt

Wer mehr über das Projekt und das Learn2Change-Netzwerk kennenlernen möchte, ist herzlich am jeweils letzten Donnerstag des Monats zu unseren Learn2Change-Online-Talks eingeladen, bei denen Menschen aus Asien, Afrika, Europa und Lateinamerika über aktuelle Nachhaltigkeits- und Demokratisierungsprozesse in ihren Ländern berichten.

Gerne berichten wir auch darüber hinaus über das Projekt freuen uns über Kontaktaufnahme unter:

Sarah Laustroer: sarah.laustroer@vnb.de, Gabriele Janecki: gabriele.janecki@vnb.de
www.learn2change-network.org/our-voices-our-planet

Ein Projekt von

Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen VNB e. V. und
Learn2Change – Global Network of Educational Activists

Die Beitragsbilder stammen von VNB e.V.

Der Beitrag Globaler Bildungsdialog zu Demokratie und Nachhaltigkeit mit digitalen und analogen Bildungsformaten erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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NGOs fordern: Deutschlands Rolle in der Welt muss Thema werden beim letzten,TV-Triell

SID Blog - 17. September 2021 - 17:06


 "Machen Sie die Welt gerechter!" - ONE projiziert Botschaft an Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet vor den Reichstag © ONE

Aufruf an ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins

Berlin, 17. September 2021. In einem gemeinsamen Appell rufen zehn Hilfs- und
Entwicklungsorganisationen die Fernsehsender ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins dazu auf, bei der TV-Debatte der drei Kanzlerkandidat*innen am kommenden Sonntag humanitäre und
entwicklungspolitische Themen wie globale Armuts- und Hungerbekämpfung und den
weltweiten Kampf gegen Krankheiten wie Tuberkulose und Covid-19 zu berücksichtigen. In den bisherigen TV-Triellen mit RTL/N-TV sowie ARD/ZDF waren Pläne zur Bekämpfung globaler Ungleichheit leider nicht Gegenstand der Debatte. Angesichts der großen globalen
Herausforderungen, vor denen die Welt steht, ist dies aber dringend nötig.

Die Nichtregierungsorganisationen ONE Deutschland, CARE Deutschland, Deutsche Stiftung
Weltbevölkerung (DSW), Deutsche Welthungerhilfe, Global Citizen, Oxfam, Plan International,
Save the Children, UNICEF Deutschland und World Vision appellieren gemeinsamen an die
Fernsehsender ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins: ,,Die internationale Gemeinschaft und damit auch Deutschland hat sich mit den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, die Welt bis 2030 gerechter zu machen. Die Bekämpfung von extremer Armut, Hunger und sozialer Ungleichheit, die Gleichstellung der Geschlechter, der weltweite Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung – das alles sind Themen, die gegenwärtig viel zu kurz kommen. Es bleiben nur noch neun Jahre, um die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Die Wähler*innen haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ernst es Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz mit Deutschlands Verantwortung in der Welt meinen. Wer ins Kanzleramt einziehen will, sollte einen Plan haben, wie wir die UN-Nachhaltigkeitsziele erreichen. Weltweite Armutsbekämpfung muss Chef*innen-Sache werden. Die Wähler*innen sollten wissen, wie der Plan der Kandidierenden aussieht, globale Gerechtigkeit zu erreichen und die UN-Ziele zu verwirklichen."

Global civil society report demands justice beyond rhetoric - Launch of Spotlight on Sustainable Development 2021

SID Blog - 17. September 2021 - 16:59

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Launch of Spotlight on Sustainable Development 2021

Global civil society report demands justice beyond rhetoric 
New York, 17 September 2021

Policy responses to the COVID-19 pandemic and resulting economic crisis have greatly exacerbated national and global inequalities. Blatant examples are the unfair distribution of care work, relying mainly on women and poorly remunerated if at all, and the global disparity in the distribution of vaccines.

So far more than 60 percent of people in high-income countries have received at least one dose of COVID-19 vaccine, but less than 2 percent have done so in low-income countries. In view of this dramatic disparity, the "leave no one behind" commitment of the 2030 Agenda for Sustainable Development remains hollow.

The dominant interests of rich countries, and corporate powers continue to dominate political decision-making. Given the urgency of the COVID-19 crisis and the other unresolved global problems, most notably the climate emergency, it is high time for transformative policies at all levels.
This is the key message of the Spotlight on Sustainable Development Report 2021. The report is launched on the first day of the Global Week to #ACT4SDGS by a global coalition of civil society organizations and trade unions.

According to the report, economic justice based on human rights can be achieved, but the trend towards privatizing, outsourcing and systematic dismantling of public services must be reversed. To combat growing inequality and build a socially just, inclusive post-COVID world, everyone must have equitable access to public services, first and foremost to healthcare and education.

To prevent the COVID-19 pandemic being followed by a global debt and austerity pandemic, governments must be enabled to expand their fiscal policy space and properly tax multinational corporations and wealthy individuals, many of whom pay virtually no income tax at all. Fundamental reforms in the global financial architecture, including a debt workout mechanism beyond piecemeal relief measures for debt servicing, are long overdue.

With a virtual launching event, the key findings of the report will be presented on 17 September, 9am EDT.


Quotes from the authors of the Spotlight Report 2021:


"The COVID-19 pandemic and the climate crisis have reminded the global community of the essentials of reviewing and in many cases rewriting international rules and the urgency of Just Transition strategies to move in this direction.
The scourge of COVID-19 struck an already stark reality of multiple inequalities – in households, across communities, in national context, and among countries. Its waves of devastation have exacerbated pre-existing conditions and disparities as well as creating new ones."
Barbara Adams, Global Policy Forum

"The majority of governments in the world are expected to start austerity cuts with negative social impacts, such as social security/welfare reforms and wage bill adjustments. There are alternatives, even in the poorest countries. Instead of cutting public expenditure and much needed public services, governments must look at new fiscal space and financing sources."
Isabel Ortiz, Global Social Justice Program

"It took a global pandemic to open the world's eyes to the absolutely vital role of education. Free quality inclusive public education for all is imperative to any recovery effort. To make it happen, governments must work with teachers, education personnel, and their representative organisations. They must be supported and empowered to lead the recovery in education."
David Edwards, Education International

"A People's Recovery should be prioritised, we found that 63% of all the recovery money in the global South countries we studied went to big businesses, with only spent on 22% to social protection.  Now people across the world are campaigning to extend and make permanent the grants that were increased during Covid-19, but austerity policies are proposed instead."
Matti Kohonen, Financial Transparency Coalition

"This [UN Food Systems Summit] creates a dangerous precedent in the United Nations, giving corporations a special entry point to global food governance without clear rules, and sidelining existing democratic multilateral and human rights-based bodies such as the Committee on World Food Security (CFS)."
Magdalena Ackermann, Society for International Development & Charlotte Dreger, FIAN International


The annual Spotlight Report has been published since 2016 by the Arab NGO Network for Development (ANND), the Center for Economic and Social Rights (CESR), Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN), Global Policy Forum (GPF), Public Services International (PSI), Social Watch, Society for International Development (SID), and Third World Network (TWN), supported by the Friedrich Ebert Stiftung.


Spotlight on Sustainable Development 2021


Demanding justice beyond rhetoric - Time to overcome contradictions and hypocrisy in the COVID-19 crisis

Global Civil Society Report on the 2030 Agenda and the SDGs

Beirut/Bonn/Ferney-Voltaire/Montevideo/New York/Penang/Rome/Suva, September 2021

www.2030spotlight.org


#SpotlightSDGs




Contributing partners of the Spotlight Report 2021



PRESS RELEASE: Launch of Spotlight on Sustainable Development 2021

Global Policy Watch - 17. September 2021 - 16:07

Global civil society report demands justice beyond rhetoric

New York, 17 September 2021

Policy responses to the COVID-19 pandemic and resulting economic crisis have greatly exacerbated national and global inequalities. Blatant examples are the unfair distribution of care work, relying mainly on women and poorly remunerated if at all, and the global disparity in the distribution of vaccines.

So far more than 60 percent of people in high-income countries have received at least one dose of COVID-19 vaccine, but less than 2 percent have done so in low-income countries. In view of this dramatic disparity, the “leave no one behind” commitment of the 2030 Agenda for Sustainable Development remains hollow.

The dominant interests of rich countries, and corporate powers continue to dominate political decision- making. Given the urgency of the COVID-19 crisis and the other unresolved global problems, most notably the climate emergency, it is high time for transformative policies at all levels.

This is the key message of the Spotlight on Sustainable Development Report 2021. The report is launched on the first day of the Global Week to #ACT4SDGS by a global coalition of civil society organizations and trade unions.

According to the report, economic justice based on human rights can be achieved, but the trend towards privatizing, outsourcing and systematic dismantling of public services must be reversed. To combat growing inequality and build a socially just, inclusive post-COVID world, everyone must have equitable access to public services, first and foremost to healthcare and education.

To prevent the COVID-19 pandemic being followed by a global debt and austerity pandemic, governments must be enabled to expand their fiscal policy space and properly tax multinational corporations and wealthy individuals, many of whom pay virtually no income tax at all. Fundamental reforms in the global financial architecture, including a debt workout mechanism beyond piecemeal relief measures for debt servicing, are long overdue.

Download the Press Release here (PDF version). More information can be found here.

The annual Spotlight Report has been published since 2016 by the Arab NGO Network for Development (ANND), the Center for Economic and Social Rights (CESR), Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN), Global Policy Forum (GPF), Public Services International (PSI), Social Watch, Society for International Development (SID), and Third World Network (TWN), supported by the Friedrich Ebert Stiftung.

Spotlight on Sustainable Development 2021
Demanding justice beyond rhetoric – Time to overcome contradictions and hypocrisy in the COVID-19 crisis
Global Civil Society Report on the 2030 Agenda and the SDGs
Beirut/Bonn/Ferney-Voltaire/Montevideo/New York/Penang/Rome/Suva, September 2021
www.2030spotlight.org
#SpotlightSDGs

For media requests please contact:

Tobias Gerhartsreiter
Global Policy Forum
Coordinator – Public Relations
Email: media@globalpolicy.org

Some quotes from the Spotlight Report 2021:

“The COVID-19 pandemic and the climate crisis have reminded the global community of the essentials of reviewing and in many cases rewriting international rules and the urgency of Just Transition strategies to move in this direction.
The scourge of COVID-19 struck an already stark reality of multiple inequalities – in households, across communities, in national context, and among countries. Its waves of devastation have exacerbated pre-existing conditions and disparities as well as creating new ones.”
Barbara Adams, Global Policy Forum

“The majority of governments in the world are expected to start austerity cuts with negative social impacts, such as social security/welfare reforms and wage bill adjustments. There are alternatives, even in the poorest countries. Instead of cutting public expenditure and much needed public services, governments must look at new fiscal space and financing sources.”
Isabel Ortiz, Global Social Justice Program

“It took a global pandemic to open the world’s eyes to the absolutely vital role of education. Free quality inclusive public education for all is imperative to any recovery effort. To make it happen, governments must work with teachers, education personnel, and their representative organisations. They must be supported and empowered to lead the recovery in education.”
David Edwards, Education International

“A People’s Recovery should be prioritised, we found that 63% of all the recovery money in the global South countries we studied went to big businesses, with only spent on 22% to social protection. Now people across the world are campaigning to extend and make permanent the grants that were increased during Covid-19, but austerity policies are proposed instead.”
Matti Kohonen, Financial Transparency Coalition

“This [UN Food Systems Summit] creates a dangerous precedent in the United Nations, giving corporations a special entry point to global food governance without clear rules, and sidelining existing democratic multilateral and human rights-based bodies such as the Committee on World Food Security (CFS).”
Magdalena Ackermann, Society for International Development & Charlotte Dreger, FIAN International

Contributing partners of the Spotlight Report 2021

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Demanding justice beyond rhetoric

#2030Agenda.de - 17. September 2021 - 15:34

Time to overcome contradictions and hypocrisy in the COVID-19 crisis

Policy responses to the COVID-19 pandemic and resulting economic crisis have greatly exacerbated national and global inequalities. Blatant examples are the unfair distribution of care work, relying mainly on women and poorly remunerated if at all, and the global disparity in the distribution of vaccines.

So far more than 60 percent of people in high-income countries have received at least one dose of COVID-19 vaccine, but less than 2 percent have done so in low-income countries. In view of this dramatic disparity, the "leave no one behind" commitment of the 2030 Agenda for Sustainable Development remains hollow.

The dominant interests of rich countries, and corporate powers continue to dominate political decision-making. Given the urgency of the COVID-19 crisis and the other unresolved global problems, most notably the climate emergency, it is high time for transformative policies at all levels.
This is the key message of the Spotlight on Sustainable Development Report 2021. The report is launched on the first day of the Global Week to #ACT4SDGS by a global coalition of civil society organizations and trade unions.

According to the report, economic justice based on human rights can be achieved

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Kinder verpassen weltweit 1,8 Billionen Stunden Präsenzunterricht

Unicef - 17. September 2021 - 15:00
Vor der UN-Vollversammlung und dem Weltkindertag am Montag ruft UNICEF Regierungen mit der Installation „No time to lose” dazu auf, Schulen schnellstmöglich wieder zu öffnen
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17. September 2021

ONE - 17. September 2021 - 11:19

1. Französisches Militär tötet IS-Anführer

Frankreich ist beim Anti-Terror-Einsatz in der Sahelzone ein wichtiger Schlag gegen den Sahara-Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (ISGS) gelungen. Präsident Emmanuel Macron verkündete in der Nacht zum Donnerstag die “Neutralisierung” des Anführers der Gruppierung. Darüber berichten die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Tagesspiegel, die Stuttgarter Nachrichten und die Deutsche Welle. Adnan Abu Walid al-Sahrawi sei nach einem Drohnenangriff der französischen Barkhane-Truppen Mitte August im Osten Malis seinen Verletzungen erlegen, so Verteidigungsministerin Florence Parly. Dem ISGS werden die meisten Anschläge in der Region zwischen Mali, dem Niger und Burkina Faso zugeschrieben. Der Kampf gegen den Terrorismus soll fortgesetzt werden, so Parly. Ziel sei es zu verhindern, dass der IS und Al-Kaida die Sahelzone als Rückzugsraum nutzen.

 

2. Regierung in Burundi foltert und tötet Oppositionelle

Eine UN-Untersuchungskommission wirft der Regierung Burundis schwere Verletzungen der Menschenrechte und Verbrechen vor. Darüber berichten Deutschlandfunk und evangelisch.de. Sicherheitskräfte sollen seit August vergangenen Jahres Oppositionelle verschleppt, gefangen genommen, gefoltert und getötet haben. Präsident Évariste Ndayishimiye habe seine Versprechen bei seiner Amtseinführung im Juni 2020 nicht eingelöst. Der Amtsinhaber habe damals angekündigt, einen funktionierenden Rechtsstaat aufzubauen, politischen Wandel einzuleiten und Frieden herbeizuführen. Der Bevölkerung werden aber laut des Berichts weiterhin grundlegende demokratische Freiheiten vorenthalten. Ndayishimiye wurde nach dem Tod des damaligen Präsidenten Pierre Nkurunziza zum neuen Staatsoberhaupt Burundis vereidigt. Der Ex-Rebellenführer Nkurunziza hatte einen autoritären Kurs verfolgt und Proteste gegen ihn brutal niedergeschlagen. Viele Menschen seien in Nachbarstaaten geflohen.

 

3. Tigray: Eine der schlimmsten Hungerkrisen seit Jahrzehnten

Fritz Schaap thematisiert auf Spiegel.de die Folgen der “De-facto-Blockade” des Bundeslandes Tigray, welche seit Monaten von der Regierung in Addis Abeba aufrechterhalten wird. Die Blockade habe Ende Juni begonnen, nachdem die Truppen von den Tigray Defense Forces (TDF) aus Ost- und Zentraltigray gedrängt wurden. Die Regierung von Abiy Ahmed setzte damit eine Strategie fort, die sie und ihre Verbündeten fast seit Beginn des Krieges einsetzen: das Aushungern des Feindes. Im schlimmsten Fall könne Abiy dadurch Hunderttausende Menschen in den Hungertod treiben. Laut des geschäftsführenden Leiters des Uno-Nothilfebüros OCHA in Äthiopien hänge das Leben von Millionen von Zivilist*innen in Tigray und den benachbarten Regionen Afar und Amhara davon ab, ob es der Organisation gelinge, sie mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu versorgen. Je nach Schätzung leiden in Tigray bereits jetzt zwischen 400.000 und 900.000 Menschen unter einer Hungersnot.

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CIVICUS, CPDE, and Forus International organise forum on human rights and civic space in digital era

CSO Partnership - 17. September 2021 - 11:19

Global civil society platforms CIVICUS: World Alliance for Citizen Participation, the CSO Partnership for Development Effectiveness (CPDE), and Forus International are joining forces to organise a forum titled Under Pressure: Human rights and civic space in the digital era this 21 September, 4 to 5:30PM GMT. The session is part of a series of events for the Global People’s Assembly, held in time for the United Nations General Assembly.

The activity draws from the civic space situation in many countries around the world, where repressive laws and policies restrict fundamental freedoms of expression, participation, assembly, and association. Despite their vital role in the social and democratic fabric of their countries, civil society networks activists and human rights defenders face intimidation and attacks, both online and offline.

The panel will expound on the said situation, with a specific focus on the digital context. Speakers will discuss how new technologies have helped civil society to grow, activists to mobilise and grassroots movements to unite, and how the attendant risks and opportunities in this domain can be addressed.

Mandeep Tiwana, CIVICUS Chief Programmes Officer, will speak on current global trends relating to civic space and human rights. Biljana Spasovska, CPDE Regional Coordinator for Europe and Executive Director of the Balkan Civil Society Network for Development, will provide an overview of civic space and human rights from the Balkans, as well as how can civil society around the world respond to threats to civic space and human rights.

These will be followed by a segment on The challenge of creating an enabling digital environment for civil society globally, and Innovative global civil society campaigns on civic space and human rights, to be led by Forus’ Deirdre de Burca, Campaigns Coordinator and Bibbi Abruzzi, Communications Officer, respectively.

Finally, an open forum with the participants will revolve around these key questions:

  • What can governments/ civil society/the private sector do to better defend and promote civic space and human rights globally?
  • How can these actors ensure that digitalization does not reduce but rather exapnds civic space online?

The event will be available in English, Spanish, and French.

To register for the events, visit this link.#

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NGOs fordern: Deutschlands Rolle in der Welt muss Thema werden beim letzten TV-Triell

DSW - 17. September 2021 - 10:42

Aufruf an ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins.

Berlin, 17. September 2021. In einem gemeinsamen Appell rufen zehn Hilfs- und Entwicklungsorganisationen die Fernsehsender ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins dazu auf, bei der TV-Debatte der drei Kanzlerkandidat*innen am kommenden Sonntag humanitäre und entwicklungspolitische Themen wie globale Armuts- und Hungerbekämpfung und den weltweiten Kampf gegen Krankheiten wie Tuberkulose und Covid-19 zu berücksichtigen. In den bisherigen TV-Triellen mit RTL/N-TV sowie ARD/ZDF waren Pläne zur Bekämpfung globaler Ungleichheit leider nicht Gegenstand der Debatte. Angesichts der großen globalen Herausforderungen, vor denen die Welt steht, ist dies aber dringend nötig.

Die Nichtregierungsorganisationen ONE Deutschland, CARE Deutschland, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Deutsche Welthungerhilfe, Global Citizen, Oxfam, Plan International, Save the Children, UNICEF Deutschland und World Vision appellieren gemeinsamen an die Fernsehsender ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins: ,,Die internationale Gemeinschaft und damit auch Deutschland hat sich mit den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, die Welt bis 2030 gerechter zu machen. Die Bekämpfung von extremer Armut, Hunger und sozialer Ungleichheit, die Gleichstellung der Geschlechter, der weltweite Zugang zu Gesundheitsversorgung und Bildung – das alles sind Themen, die gegenwärtig viel zu kurz kommen. Es bleiben nur noch neun Jahre, um die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen. Die Wähler*innen haben ein Recht darauf zu erfahren, wie ernst es Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz mit Deutschlands Verantwortung in der Welt meinen. Wer ins Kanzleramt einziehen will, sollte einen Plan haben, wie wir die UN-Nachhaltigkeitsziele erreichen. Weltweite Armutsbekämpfung muss Chef*innen-Sache werden. Die Wähler*innen sollten wissen, wie der Plan der Kandidierenden aussieht, globale Gerechtigkeit zu erreichen und die UN-Ziele zu verwirklichen.”

Informationen für Journalist*innen:
  • Interviews möglich: Bei Interesse stehen Ihnen die beteiligten Organisationen für Interviews zur Verfügung. Kontaktieren Sie dafür gerne einen der untenstehenden Pressekontakte.
  • Bildmaterial: “Machen Sie die Welt gerechter!” – diese Forderung projizierte ONE vergangene Woche ans Kanzleramt und vor den Reichstag. Die dazugehörigen Bilder, die Sie kostenfrei verwenden dürfen, finden Sie hier (Fotocredit “ONE”): https://bit.ly/3l2cOW9
  • Mehr Informationen zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen finden Sie hier: https://17ziele.de/

 

ONE ist eine internationale Bewegung, die sich für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten bis 2030 einsetzt. Damit jeder Mensch ein Leben in Würde und voller Chancen führen kann. Wir sind überparteilich und machen Druck auf Regierungen, damit sie mehr tun im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten, insbesondere in Afrika. Zudem unterstützt ONE Bürger*innen dabei, von ihren Regierungen Rechenschaft einzufordern. Mehr Informationen auf www.one.org.

CARE: 1945 in den USA gegründet, kämpft CARE heute weltweit gegen Not, Armut und Ungerechtigkeit. 100 Millionen CARE-Pakete retteten nach dem Zweiten Weltkrieg Leben. Gespendet von Mensch zu Mensch als Symbol der Versöhnung. In 100 Ländern der Welt setzt sich CARE heute dafür ein, dass Armut überwunden wird und von Katastrophen Betroffene überleben können. Besonders wichtig dabei ist uns die Gleichstellung von Mann und Frau und die besondere Förderung von Frauen und Mädchen – dort, wo sie systematisch benachteiligt sind.

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Die Deutsche Welthungerhilfe e.V. ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030″. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 10.369 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 4,2 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Global Citizen ist eine globale Bewegung engagierter Menschen, die gemeinsam ihre Stimmen nutzen, um extreme Armut bis 2030 zu beenden. Global Citizen bietet hierzu Informationen rund um Kernthemen wie Ernährungssicherheit, Gleichberechtigung, Bildung, Umweltschutz und globale Gesundheit – und die Möglichkeit, sich gemeinsam für die Themen einzusetzen, die einem am Herzen liegen. Auf diesen Wegen mobilisiert Global Citizen eine große Community von Global Citizens, die zusammen Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft zum Handeln auffordert und finanzielle und politische Zusagen für die Global Goals der Vereinten Nationen einfordert. Darüber hinaus unterstützt Global Citizen die Global Goals mit einzigartigen Event- und Aktionsformaten, wie den Global Citizen Festivals, für die Tickets nicht erwerblich sind, sondern durch politisches und soziales Engagement verdient werden. Seit Global Citizen im Jahr 2009 mit der Kampagnenarbeit begann, sind Global Citizens mehr als 28 Millionen Mal aktiv geworden. Mehr Informationen unter www.globalcitizen.org.

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 21 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 3.500 lokalen Partnern in mehr als 67 Ländern. Mehr unter www.oxfam.de

Plan International ist eine unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe. Mädchen und Jungen sollen weltweit die gleichen Rechte und Chancen haben und ihre Zukunft aktiv gestalten. Um das zu erreichen, setzen wir in unseren Partnerländern effizient und transparent Projekte zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung um und reagieren schnell auf Notlagen und Katastrophen, die das Leben von Kindern bedrohen. In mehr als 75 Ländern arbeiten wir Hand in Hand mit Kindern, Jugendlichen, Unterstützenden und Partnern jeden Geschlechts, um unser globales Ziel zu erreichen: 100 Millionen Mädchen sollen lernen, leiten, entscheiden und ihr volles Potenzial entfalten. Die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bestärken uns in unserem Engagement.

Save the Children: Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in 120 Ländern tätig. Save the Children setzt sich ein für Kinder in Kriegen, Konflikten und Katastrophen. Für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet. Eine Welt, in der alle Kinder gesund und sicher leben und frei und selbstbestimmt aufwachsen und lernen können – seit über 100 Jahren.

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. UNICEF setzt sich in 190 Ländern dafür ein, dass jedes Kind sich gesund entwickeln, geschützt aufwachsen und zur Schule gehen kann – unabhängig von Religion, Hautfarbe oder Herkunft. Das Deutsche Komitee für UNICEF wurde 1953 als Verein gegründet und ist heute eine der wichtigsten Stützen der weltweiten UNICEF-Arbeit.

World Vision ist eine unabhängige christliche Kinderhilfsorganisation mit über 70 Jahren Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Nothilfe. Unser Fokus liegt darauf, den am stärksten gefährdeten Kindern Chancen zu bieten, ein erfülltes Leben zu führen.  In rund 100 Ländern arbeiten wir mit Spenderinnen und Spendern, Kindern und Jugendlichen, Dorfgemeinschaften, Regierungen und vielen Partnern transparent zusammen, um nachhaltig Armut und Ungerechtigkeiten zu überwinden. World Vision Deutschland e.V. führt derzeit 280 Projekte in 48 Ländern durch und erreicht damit rund 16 Millionen Menschen. Mit der internationalen Kampagne „It Takes a World to end Violence against Children“ setzt sich World Vision dafür ein, Gewalt gegen Kinder in jeder Form zu beenden.

 

Pressekontakte

ONE: Scherwin Saedi: 0152 / 03 77 14 29, scherwin.saedi@one.org

CARE Deutschland: Stefan Brand: 0170 / 74 48 600, brand@care.de

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): Anke Witte: 0511 / 94 37332, presse@dsw.org

Welthungerhilfe: Simone Pott, Pressesprecherin: 0172 / 252 59 62, simone.pott@welthungerhilfe.de

Global Citizen: Rick Nagelschmidt: 0177 / 576 95 69, presse@globalcitizen.org

Plan International: Barbara Wessel: 040 / 607 716 204, barbara.wessel@plan.de

Oxfam Deutschland: Steffen Küßner, 0177 / 880 99 77, skuessner@oxfam.de

Save the Children: Claudia Kepp: 0170 / 785 89 35, claudia.kepp@savethechildren.de

UNICEF Deutschland: Christine Kahmann, 0221 / 93 650 315, presse@unicef.de

World Vision Deutschland: Pressestelle: 06172 / 763-151, -153, -155, -156;  presse@wveu.org

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E+Z/D+C 2021/11 – ma – Bimbola Oyesola – e-commerce

E+Z - 17. September 2021 - 10:36
The Nigerian e-commerce platform Jumia has been making a difference in consumers’ lives for nine years

In 2011, Nigeria had 160 million people, but no organised retail sector. Jumia co-founder Tunde Kehinde sums up the business idea. “We said: let’s not wait to build malls, let’s launch online.” Today, Nigeria has 200 million people, and the e-commerce giant has also gained a foothold in other African countries.

Challenges included a weak internet infrastructure, a complicated banking sector and logistical difficulties. Jumia responded by showing consumers that online shopping is safe, building a distribution network of its own and creating a solid logistical infrastructure. Today, Jumia owns a larger fleet of delivery trucks than DHL and distributes goods in eleven countries. To some extent, the company has reduced Africa’s geographical fragmentation.  

Jumia’s business model enables the company to improve the lives of African consumers. The e-commerce giant helps people buy the goods they want wherever they live. Customers can order products which are not available locally and for which they would have had to travel far in the past. Even for urban people, commuting to the city centre can be very difficult. Jumia clients do not even need a working internet connection. Another person can place the order for them through a specific system on the Jumia website.

Half of Nigerians live in rural areas. Good roads are as rare as formal addresses. Jumia Logistics does not require that kind of infrastructure. It has a vast network of pickup stations and provides services in areas that were long considered barely accessible.

Two thirds of adult Nigerians do not have a bank account. With JumiaPay, the company tailored its payment methods to African needs. It allows customers to pay in cash upon delivery, so it can sell items to people who are still uncomfortable with online payments. Paying in instalments is accepted, too, which allows people to purchase more expensive goods. Moreover, Jumia puts buyers in touch with sellers, so customers can even order things that Jumia itself is not supplying.

Consumers appreciate the digital opportunities. Juliet Osho is an example. She lives in a rural area and says she needed a pilot’s suit for her seven-year-old son to wear in school for “career day”. A short internet search showed that such an item was available on Jumia, so she quickly made the order. When she brought the suit home only four days later, her son was happy.

Sola Johnson is another Jumia costumer. Buying through Jumia is more convenient for her than going to malls or regular markets. It is also cheaper, even when there are no special sales. “Jumia is quite commendable,” she says. Once she ordered something for a friend in another part of Nigeria. “The goods were delivered to his house without a hitch after he presented the code I had sent him,” she recounts.

Growth strategy

In the future, Jumia is likely to make a difference in even more people’s lives. Africa’s population is growing and purchasing power has been rising. However, the company does not want to rely on those factors alone. Managers emphasise that they must build customer trust. Jumia must thus provide the right products, set attractive prices and make shopping convenient.  

Jumia started operations in 2012. The parent company was the Berlin-based Africa Internet Group. Jeremy Hodara and Sacha Poignonnec, who had previously worked for the multinational business consultancy McKinsey & Company, were among the founders. Initial shareholders included Rocket Internet, a Berlin-based venture capital firm, and Mobile Telephone Networks, a South African corporation. The French insurance giant Axa and the telecoms corporation Orange also invested in Jumia early on.

The company’s first years in operation were marked by rapid expansion. In 2012, Jumia took up operations in Egypt, Morocco, Ivory Coast, Kenya and South Africa. Two years later, offices in Tunisia, Tanzania, Ghana, Cameroon, Algeria and Uganda were launched. By 2018, Jumia was present in 14 African countries.

Jumia started with an initial staff of 10 in Nigeria. It now has more than 5000 employees on the continent. The platform kept expanding into new markets. As early as 2013, Jumia Travel for hotel bookings and Jumia Food became operational. In 2015, Jumia Deals began publishing classified ads from third-party vendors. JumiaPay was launched in 2017 and was soon followed by a lending programme which grants business loans to third-party sellers. Later, a flight-booking platform was created in cooperation with Amadeus, a technology company.

The crisis of 2019  

However, 2019 proved a difficult year. In April, a spectacular initial public offering on the New York Stock Exchange made the Jumia share price rise by more than 200% in three trading sessions, peaking at almost $ 70. But decline was just as dramatic. Due to allegations of fraud and concealed losses, the share price dropped to less than five dollars by the end of 2019. By that time, Jumia had been forced to suspend operations in Cameroon, Tanzania and Rwanda.

In this period, the management began to push for profitability more aggressively. For many years, Jumia had reported losses, which is not unusual for promising start-ups. The crisis, however, clearly showed that investors were losing patience. The management started to take new approaches to meet local needs, drum up business and become profitable. Jumia launched special online shopping events – Black Friday sales, for example – in order to increase brand awareness.  

In 2019, moreover, Jumia attracted millions of additional customers by partnering with more than 110,000 sellers, many of them African companies and entrepreneurs. Since then, the management has expanded its third-party marketplace, collecting commissions on the items that are sold on its platform. At the same time, Jumia began to focus less on selling high-end digital devices such as mobile phones or laptops. Instead, it repositioned its business to marketing fast moving consumer goods. These items are cheaper, but they attract more customers.

For the second quarter of 2021, Jumia once again reported losses. However, financial markets evidently have faith in its strategy and expect the company to become profitable eventually. In August, the share price was almost $ 22.

Bimbola Oyesola is a Lagos-based journalist.
oritokeoyee@gmail.com

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E+Z/D+C 2021/10 – mo – nowadays – Raphael Mweninguwe – Malawi –malnutrition

E+Z - 17. September 2021 - 10:09
To end hunger, nations must reform entire food systems, not just boost farm output

But even before the celebrations died down, nutrition experts sounded a note of caution: High agricultural yields do not necessarily mean improved nutrition. Production of agricultural goods is only one part of a larger system needed to ensure proper nutrition; other elements include efficient food processing and distribution, and education about human nutritional requirements.

“Food production alone does not translate into better nutrition,” notes Martha Nyagaya, country director in Kenya for Nutrition International, a non-profit organisation based in Canada. “The focus should be on ensuring that food systems, social-protection programmes and nutrition policy all work together to end hunger and malnutrition.”

All parts of a country’s food system should be coordinated and should work towards the same goals, says Francesco Branca, the World Health Organization’s head of Nutrition and Food Safety. They should ensure that nutritious food is available, accessible, affordable and desirable, he says.

Coordination of food systems should occur across borders as well. African countries should work together to improve their food systems and ensure nutrition security, Malawian President Lazarus Chakwera told reporters this summer.

National statistics show that concerns about sub-par nutrition are justified. About 63 % of Malawian children under the age of 5 are anaemic, as are 33 % of Malawian women, according to USAID’s Malawi Nutrition Profile. Similarly, 37 % of Malawian children are too short for their age due to poor nutrition, and 23 % of child deaths in Malawi are related to malnutrition, according to UNICEF.

The root cause of malnutrition is poverty. In Malawi, half the population is poor and one-fifth is extremely poor, according to the National Statistical Office (NSO). Most Malawians cannot afford a diet that includes all the basic elements: carbohydrates, fats, vitamins, fibre, minerals and proteins.

Malawi is not alone in this predicament. Even before the Coronavirus pandemic, the world was not on track to meet commitments to end hunger and malnutrition by 2030, according to the UN Food and Agriculture Organization in its 2021 report “The State of Food Security and Nutrition in the World”.

“Prior to the pandemic, more than 820 million people globally were already identified as chronically food insecure,” says Agnes Kalibata, former agriculture minister in Rwanda and a special envoy to the UN’s 2021 Food Systems Summit.

Raphael Mweninguwe is a freelance journalist based in Malawi.
raphael.mweninguwe@hotmail.com

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E+Z/D+C 2021/10 – ma – Paul Miller / Hans Dembowski – Interview Afghanistan

E+Z - 17. September 2021 - 10:02
In regard to Afghanistan, Bush and Obama made three major mistakes

Today, the common narrative is that it was wrong to try to build a modern, democratic Afghan state. As I remember it, however, the necessity of doing so was generally understood 20 years ago. After the attacks on New York and Washington DC of 11 September 2001, the goal was to ensure that Afghanistan would never become a safe haven for terrorists again. The implication was that a power vacuum was unacceptable.
Exactly, there was no other choice. That is what former officials of the Bush administration are still saying today. In 2001/2002 that view was shared internationally, including by NATO leaders and UN officials. Unfortunately, this insight did not make them draft a coherent state-building strategy. State building is a complex challenge and takes a lot of time, however. Institutions have to be established and consolidated step-by-step. Capable staff cannot simply be bought. To earn public trust, officers need training and considerable practical experience. However, we and our allies did not commit to long-term engagement.

To what extent was state building attempted in Afghanistan at all?
It varied from year to year. In the first five years, the focus was on political reconstruction in the sense of holding elections and passing a constitution. Both worked out fairly well. The constitution was based on Afghanistan’s 1964 constitution and updated by Afghans who represented the country’s people and understood its constitutional history. The constitution was Afghan owned rather than imposed by western powers. On the downside, there were no significant efforts to build infrastructure. Afghanistan badly needed roads, hospitals and schools, but also institutions such as law courts and municipal governments. Things changed somewhat in the years 2007 to 2011 when insurgents were gaining strength. In that period, much more was done to ramp up the legal system, develop rural areas and build administrative capacities. However, by that point, reconstruction efforts were rushed and thus often wasteful, the conflict further intensified, and international support later focused almost entirely on the Afghan army and police.

Did western allies fight or foster corruption?
They did both. The core problem was that they tried to do too much too fast, especially in the second phase that I just mentioned. A lot of money suddenly flowed into a very poor country that had recently been the world’s worst failed state and lacked competent institutions. The result was the rule of money. The illegal-drugs trade obviously added to the problems. Poppy cultivation began to expand fast from 2006 on, and by 2009 or so, the Taliban were relying on opium money. Others were involved in the drugs economy too, including influential leaders who officially supported the government. By the end of 2010, a destructive dynamic had set in. The focus was increasingly on fighting insurgents and not on reconstruction. The US administration lost faith in state building, which obviously became more difficult the more the conflict escalated.

Why did things go wrong?
Well, I think there were three major mistakes in the first two presidential administrations:

  • President George W. Bush insisted on a “light footprint” right from the start. One reason was that he had a track record of disparaging notions of nation building. Donald Rumsfeld, his defense secretary, did not like the idea of deploying masses of soldiers for peacekeeping. Some NATO partners, moreover, were uncomfortable with military missions in a far-away country. Germany was a prominent example. As for the UN, its leaders were wary of assuming responsibility for running an entire country the way the UN had done in Cambodia, East Timor and Kosovo. “Light footprint” sounded attractive to all of them.
  • The second major mistake was that Bush started the Iraq war in 2003. It devoured resources that could have been used in Afghanistan. It also distracted attention from Afghanistan, where things seemed to be going well in 2002/2003, though they were really not going well at all.
  • President Barack Obama made the third mistake. Though he correctly promised a “civilian surge” to rebuild the country, he also kept saying he wanted to withdraw our troops. His timetable hurt state building, which requires long-term, open-ended commitment. Obama’s rhetoric, however, told everyone he was losing patience. Both the Taliban and our Afghan allies heard the message and began to plan accordingly. The Taliban became increasingly confident that they would eventually prevail, and our Afghan allies had incentives to hedge by siphoning off as much money as possible, but not to take the state-building agenda seriously.

In the later two administrations, I have nothing good to say about President Joe Biden’s withdrawal or about President Donald Trump’s peace negotiations with the Taliban, which bypassed our Afghan partners and placed no meaningful demands on the Taliban, but several decisive mistakes were made long before Trump or Biden took office.

What role did other western governments play?
Well, Washington basically called the shots. At first, the idea was that individual governments would assume specific responsibilities in Afghanistan, but a sense of frustration set in by 2006. The Bush administration felt that our allies were not doing enough, which was a bit unfair, because it wasn’t doing enough itself.

I find it bewildering that western leaders cared so little about the drugs economy. It accounts for up to 30 % of Afghanistan’s gross national product (GNP). Such a huge black market is incompatible with a modern state and the rule of law.
There were actually many proposals for solving the drugs problem. Some suggested saffron cultivation could be an alternative to poppy cultivation. Others said the international community should simply buy the entire harvest to produce medical morphine. There were attempts to eradicate poppy fields. Everything stayed piecemeal, however. The point is that you cannot make meaningful progress against the drug trade if you do not have a legal system. That is especially true in a war zone. We ended up with a chicken and egg problem. Without peace, you cannot build a legal system and other institutions, but you cannot have peace, unless you have a legal system.

It is also estimated that aid accounted for about 50 % of Afghanistan’s GNP in recent years. There really was not much of an Afghan state.
Well, you have to consider the history of Afghanistan, which has basically been a client state for hundreds of years. For a long time, it depended on the British Empire, later on the Soviet Union. Afghanistan’s official government always relied on outside funding and used that funding to pay off local clients in exchange for their support. Nonetheless, the country was largely at peace thanks to many different compromises and accommodations. That changed with the Soviet invasion of 1979.

Western failure in Afghanistan is now often blamed on Afghans’ supposedly medieval mindset. I find that rhetoric condescending and misleading. The real problem is that Afghan society is controlled by warlords – as medieval Europe was, by the way. People want to survive. They do not care much about whether the armed men in front of them are legitimate in one way or another. The priority is not to get hurt and somehow keep feeding one’s family. Official legislation hardly matters in the rural regions of developing countries, where traditions rule daily life – and it is certainly not relevant in situations of strife.
The Soviets destroyed the structures of Afghan society, such as the tribal networks, landowning khans, and local mullahs. That led to the rise of warlordism and, eventually, the drug economy. After 2001, the international community should not have tolerated power vacuums at the local level. The results were persisting warlordism and opportunities for the Taliban. In the west, everyone knows that Taliban rule was brutal when they controlled the country in the late 1990s. It is less well understood that they nonetheless provided a sense of order, which was obviously very rough. They even banned poppy cultivation for one year, though many observers argue they only did so to drive up the global opium price. What matters now, however, is that Afghans are tired after four decades of war. They long for safety and some believed the Taliban were good at providing it.

And they feel disappointed in western powers. Could the US-led intervention have achieved more?
Well, both Bush and Obama signed agreements with Afghan governments, pledging long-term support. I am convinced we could have done more had we had more patience. State building cannot be done fast and definitely not quickly in a very poor, war-torn country. The depressing truth is that our leaders chose the right words, but did not follow up with action. Our Afghan partners lost faith, and the USA failed to fulfil what our presidents had promised.

Paul D. Miller is a professor of the practice of international affairs at Georgetown University in Washington DC.
millerp1@georgetown.edu

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Deutschlands Rolle in der Welt muss Thema werden beim letzten TV-Triell

Welthungerhilfe - 17. September 2021 - 0:32
Aufruf an ProSieben, Sat.1 und Kabel Eins
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Agrar Koordination Newsletter September 2021

SID Blog - 16. September 2021 - 23:00
 Neues von der Agrar Koordinationt! Donnerstag, 16. September 2021 Biopoli auf der Hamburger Klimawoche | Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ in Leutkirch | Neuer Online-Dialog für Gutes Essen macht Schule  | Veranstaltung zum Lieferkettengesetz | Mitarbeit Buchhaltung & Büroorganisation   Biopoli Was hat meine Ernährung mit dem Klimawandel zu tun?
25.09.2021 | 15.00 - 16:00 Uhr | Workshop mit Sarah Zarin

Vor allem Fleisch und tierische Produkte belasten das Klima. Eine Möglichkeit den klimabelastenden CO2 Ausstoß zu reduzieren ist es, beim Lebensmitteleinkauf auf die Auswahl der Produkte und den Einkaufsort zu achten. In diesem Workshop erhalten Sie Fakten und Hintergrundinfos zum Klimaschutz und Tipps für die Umsetzung bei der eigenen Ernährung.

Auf dem Gelände des ehemaligen Recyclinghofs in Hammerbrook entsteht seit 2019 ein neuer öffentlicher Park. Die Fläche wird am 25.09.2021 zu einem Erkundungsfeld und experimentellem Jahrmarkt für Interessierte an nachhaltiger Ernährung, jungem Engagement und Naturschutz. Auf den 5.200 Quadratmetern könnt ihr euch mit den vielen Initiativen, Stiftungen, Projekten und Vereinen austauschen, an Workshops teilnehmen und das "PARKS"-Gelände erkunden. Den Abschluss macht die Premiere von zwei Kurzfilmen des StadtNatur JugendFilmCamps. Livemusik und veganes Essen der Caval Cantine gibt es oben drauf.

25.09.2021 | 14:00 - 19:00 Uhr
Eat this! – Veränderung geht durch den Magen

Alter Recyclinghof | Alster-Bille-Elbe PARKS: Bullerdeich 6, Hammerbrook

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Kommt vorbei! Komplettes Programm   Biopoli Klimawandel, Landwirtschaft und Ernährung – wie hängt das zusammen? 
20.09. bis 23.09.2021 | Wetter.Wasser.Waterkant.2021

Wir sind mit 10 Biopoli-Workshops beim kostenfreie Bildungsprogramm für Hamburger Schulen zu Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel "Wetter.Wasser.Waterkant.2021" dabei! Die Workshops sind bereits ausgebucht.
Komplettes Programm     Land und Wirtschaft – wer erntet? Ausstellung mit Portraits aus Tansania und Deutschland
Unsere Ausstellung „Land und Wirtschaft – wer erntet?“ Portraits aus Tansania und Deutschland ist ab mitte September in Süddeutschland zu sehen. Die Ausstellung fügt sich ein in den Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit hautnah“ der Stadt Leutkirch zu aktuellen Agrar- und Ernährungsfragen.

15.09. - 03.10.2021 Dreifaltigkeitskirche Leutkirch
08.10. - 31.10.2021 St.-Andreas-Kirche Mühlacker-Dürrmenz
05.11. - 21.11.2021 Museum Wasseralfingen


Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 16.09.2021 um 19:00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche, Evangelische Kirchgasse, Leutkirch statt. Teilnahme möglich für Geimpfte, Genesene, Getestete.

Neuer Podcast!
Wir haben mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bauern und Bäuerinnen aus Tansania und Deutschland portraitiert. Auch im Podcast berichten wir über die Situation der Kleinbäuer*innen in beiden Ländern. Jetzt Reinhören     Gutes Essen macht Schule Online-Dialog: Bio-Städte – Pioniere für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung
28.09.2021 | 18.30 Uhr - 21.00 Uhr | Zoom

Viele Bio-Städte in Deutschland setzen sich für den Bio-Anbau in ihrer Region und für den verstärkten Einsatz von Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen ein. Insbesondere für Kitas und Schulen verfolgen sie das Ziel, den Bio-Anteil schrittweise – teilweise auf bis zu 100% – zu erhöhen. Die Erfahrungen von Bio-Pionieren im Bereich des Schul- und Kitacaterings zeigen: Ein Bio- Mittagessen muss nicht teuer sein.

Wie können sich verschiedene Akteure dafür einsetzen, dass auch Städte in Schleswig-Holstein Bio-Städte werden und die Verwendung von Bio-Lebensmitteln in Kitas und Schulen voranbringen? Wie kann ein kostengünstiger Einsatz von Bio-Lebensmitteln gelingen und lokale Betriebe unterstützt werden? Diese und weitere Fragen werden wir mit Werner Ebert, Koordinator des Bio-Städte-Netzwerks, Kai Vormstein, Geschäftsführer des Bio-Caterers Piratenkombüse und Politiker*innen aus Flensburg und Kiel diskutieren.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugesendet.

Komplettes Programm Gleich anmelden!     Lieferkettengesetz Bitterer Kaffee – 20 Jahre Vertreibung in Uganda zugunsten der Neumann Kaffee Gruppe Hamburg
Gemeinsam mit anderen Hamburger Akteuren laden wir zur Open-Air Veranstaltung ein:
2.10.2021 | 18.00 - 21.00 Uhr | Magellan-Terassen, HafenCity

Dokumentarfilm | »Bitterer Kaffee: Uganda – Bauern kämpfen um ihr Land« von Michael Enger
Musik | Angelina Akpovo, Hamburg
Videobotschaft von Peter Kayiira, Sprecher der Vertriebenen in Uganda
Redebeiträge | Norbert Hackbusch, DIE LINKE | Pastor Siaquiyah Davis, Nordkirche | Gertrud Falk, FIAN Deutschland e.V. | Julia Sievers, Agrar Koordination, Hamburger Initiative Lieferkettengesetz | N.N., el rojito. kaffee solidarisch e.V.
 
Hintergrund der Veranstaltung
Im August 2001 vertrieb die ugandische Armee Bewohner*innen aus vier Dörfern im Bezirk Mubende, weil die Regierung das Land an die Kaweri Coffee Plantation Ltd. verpachtet hat. Kaweri ist eine Tochterfirma der Neumann Kaffee Gruppe (NKG) mit Sitz in der Hamburger HafenCity. NKG ist weltweit führender Rohkaffeedienstleister. Die Vertriebenen in Uganda wurden bis heute nicht angemessen entschädigt. Seit vielen Jahren läuft ein Gerichtsverfahren. Die Veranstalter*innen unterstützen die Forderungen der Vertriebenen an die Neumann Kaffee Gruppe, eine zügige Beendigung des Gerichtsverfahrens nach rechtsstaatlichen Regeln zu verlangen. Dazu soll sie eine Sondersitzung des Gerichts beantragen, in der Kläger*innen und Beklagte dem Richter ihre Beweise und Argumente präsentieren. Damit könnte das Gerichtsverfahren nach 20 Jahren endlich abgeschlossen werden und es wäre Rechtssicherheit für die Vertriebenen gegeben.     Stellenauschreibung Buchhaltung & Büroorganisation
Für unsere Geschäftsstelle suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Mitarbeiterin Buchhaltung & Büroorganisation (m/w/d) für 5 Std./Woche 

Jetzt noch bis 19.09.2021 per E-Mail bewerben.
Für Rückfragen steht unser Finanzreferent Hannes Heise zur Verfügung.

  Zur Stellenausschreibung
 
      Agrar Koordination
Forum für internationale Agrarpolitik e.V.
Nernstweg 32, 22765 Hamburg, Vereinsregister Hamburg: VR 11633 Vertreten durch: Claudia Leibrock (Vorsitzende), Alfons Üllenberg, Irina Cachay
Telefon: 040-39 25 26, E-Mail: info@agrarkoordination.de

www.agrarkoordination.de

UNGA76 Side Event titled Multi-lateralism & Multi-stakeholderism: Where does accountability for the corporate sector fit in?

Global Policy Watch - 16. September 2021 - 19:40

We are thrilled to invite you to a UNGA76 Side Event titled Multi-lateralism & Multi-stakeholderism: Where does accountability for the corporate sector fit in?

When September 24th at 8:00 AM New York / 8:00 PM Beijing / 2:00 PM CET

What An event exploring corporate influence across the United Nations System, and identifying ways in which civil society and all actors can resist corporate influence with a view to build a more accountable and equitable system that operates in the interests of people and planet, rather than profit.

Register bit.ly/AccountabilityForCorporateSector

Interpretation Available in French and Spanish

Corporate influence across the UN system manifests in many ways and these methods/means are increasing. From the introduction of Public-Private Partnerships (PPPs) to newer language regarding “multistakeholderism” and “networked multilateralism”, corporations are being offered varying levels of status and access to many policymaking spaces. At the same time, pushes to democratize these spaces and to be inclusive of all partners appear to be leaving behind civil society, specifically the most marginalized civil society organizations including feminist and grassroots women-led organizations, and movements from the Global South.

At large, this corporatization of the UN legitimizes the importance of the business and corporate sector in international decision-making, bringing business closer to the values of the UN. Some specific cases include the UNâ€s MOU with the World Economic Forum (WEF) from the S-Gâ€s office, the International Chamber of Commerce (ICC) and its observer status in the General Assembly and the Global Compact and its “10 Principles” for corporate sustainability.

This joint event, held in the margins of the 76th Session of the UNGA and the SDG Moment will explore this “dark side” of multistakeholderism at the United Nations and in other intergovernmental fora, and identify ways in which civil society and all actors can resist corporate influence with a view to build a more accountable and equitable system that operates in the interests of people and planet, rather than profit.

Help us spread the word:

Share the event on your Twitter using the sample tweet below and the graphic attached!

Sample Tweet:
What’s up with #CorporateInfluence in the @UN?
Join @globalpolicy, @Women_Rio20 & @Global_Demands for a #UNGA76 side event you don’t want to miss!

📅 Sept 24 at 8am New York / 8pm Beijing / 2pm CET

📲 Register: bit.ly/AccountabilityForCorporateSector

#FeministsWantSystemChange

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Kategorien: english, Ticker

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