Sie sind hier

Ticker

Deutschland darf Aufhebung der Impfpatente nicht weiter blockieren

SID Blog - 13. September 2021 - 13:24
Weltweite Aktionswoche für einen TRIPS Waiver

Berlin, 13.09.2021. In Deutschland und den meisten Industrieländern erkranken immer weniger Menschen schwer an COVID-19, in Ländern mit niedrigem Einkommen sterben Menschen, weil sie keinen Zugang zu Impfstoffen haben. Während einer weltweiten Aktionswoche vom 14. bis 21. September ruft das Bündnis „People's Vaccine Alliance" politische Entscheidungsträger*innen auf, eine Aufhebung des TRIPS-Abkommens über geistiges Eigentum für alle COVID-19-bezogenen Technologien bei der WTO und den Transfer von Impfstofftechnologien zu unterstützen.

Jeden Tag sterben weltweit 10.000 Menschen an den Folgen von COVID-19. Während Länder mit hohem Einkommen nun damit beginnen, ihren Bürgern Auffrischungsimpfungen anzubieten, reicht das weltweite Angebot bei weitem nicht aus, um flächendeckende Impfungen zu gewährleisten.

Von Nairobi bis zum Sydney Opera House in Australien, von den Union Buildings in Pretoria bis zum berühmten Cristo Rei in Brasilien sowie der Golden Gate Bridge in San Francisco werden Aktivist*innen auf der ganzen Welt am 14. September Aktionen veranstalten, um Bundeskanzlerin Merkel und die Kanzlerkandidat*innen Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet aufzufordern, die Bemühungen für Zugang zu Impfstoff auf der ganzen Welt nicht länger zu blockieren. Angesichts der Tatsache, dass weiterhin täglich Tausende von Menschen an COVID-19 sterben, fordern die Aktivist*innen Deutschland auf, sich mit dem Rest der internationalen Gemeinschaft zu solidarisieren.

Am 20. September werden sich im Rahmen der globalen Aktionswoche Menschen vor der UN-Vollversammlung in New York versammeln, um US-Präsident Biden und die Staats- und Regierungschef*innen der Industrieländer aufzufordern, die Produktion von COVID-19-Impfstoffen unverzüglich auszuweiten, Pharmamonopole zu brechen, die gemeinsame Nutzung von Produktionstechnologien sicherzustellen und die künstliche Knappheit zu beenden, die diese Pandemie aufrechterhält.

Deutschland muss den TRIPS Waiver jetzt unterstützen

Die Tatsache, dass eine kleine Anzahl von Impfstoffherstellern monopolistisch kontrolliert, wie viel Impfstoff produziert wird und wo er produziert wird, hat zu einem ernsthaften Mangel an Impfstoffdosen geführt. Deutschland und einige andere Länder blockieren weiterhin den TRIPS Waiver und die gemeinsame Nutzung des COVID Technology Access Pool (C-TAP) der WHO, was täglich zu Tausenden von unnötigen Todesfällen und der Gefahr neuer Mutationen führt, die Leben und wiedergewonnene Freiheiten auch in Deutschland und Europa bedrohen. Das Ende der deutschen Blockade gegen den Verzicht auf Patente ist von entscheidender Bedeutung für die Überwindung von Impfstoffmonopolen, den Transfer von Impfstofftechnologie und die Ausweitung der Impfstoffherstellung auf der ganzen Welt, um Millionen weiterer Todesfälle durch Covid-19 zu verhindern.

Die „People's Vaccine Alliance" ist ein Zusammenschluss von mehr als 75 Organisationen, darunter Club de Madrid, Yunus Centre, Oxfam, Bot für die Welt, UNAIDS, Physicians for Human Rights, Nizami Ganjavi International Center, Global Justice Now und Avaaz mit dem gemeinsamen Ziel, sich für einen frei zugänglichen Impfstoff gegen COVID-19 einzusetzen.

Hinweise:

Bundestagswahl 2021: #Kinderrechtechampion | UNICEF

SID Blog - 13. September 2021 - 13:23
p {padding-bottom: 1em; margin-top: 0;} body {margin: 0; padding: 0; font-family: Arial, sans-serif; background-color: rgb(245,245,245);} a:link {color: black;} a:visited {color: black;} a:hover {color: black;} a:active {color: black;} ul, ol {list-style-position: outside;}

Mehr als 300 Politiker*innen wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinderrechte einsetzen

Bundestagswahl 2021

© National Coalition Deutschland

Köln, 13. September 2021 // 304 Kandidat*innen für die Bundestagswahl wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinder und ihre Rechte einsetzen und als #KinderrechteChampion in den neuen Bundestag ziehen.

Die Kampagne #KinderrechteChampion wurde von zehn Kinderrechtsorganisationen gestartet, um die Kinderrechte bei der Bundestagswahl auf die Agenda zu setzen und langfristig zu stärken. Auch über den Wahltag hinaus können sich Bundestagskandidat*innen und Abgeordnete des neuen Bundestages der Aktion anschließen, um sich im neu gewählten Bundestag für die Umsetzung der Kinderrechte einzusetzen. UNICEF Deutschland unterstützt die Kampagne. 

„Das große parteiübergreifende Interesse, Kinderrechte auf die politische Agenda zu setzen, freut mich sehr. Ich hoffe, dass aus dem Bekenntnis auch ein entschlossenes Handeln für Kinder und mit ihnen folgt. Denn angesichts der großen Herausforderungen, vor denen junge Menschen heute stehen, kommt es mehr denn je darauf an, unseren grundlegenden Werten zu folgen und einen klaren Kompass zu haben: das Wohl unserer Kinder und die Verwirklichung ihrer Rechte", so Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland.  

Alle #KinderrechteChampion wollen in der kommenden Legislaturperiode die Beteiligung von Kindern fördern, Investitionen in Bildung stärken sowie Kinderarmut und Ungleichheit bekämpfen. Fortschritte in diesen Bereichen sind dringend notwendig, um die Kinderrechte in Deutschland und weltweit zu verwirklichen und Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Eine vollständige Liste der mitwirkenden Kandidat*innen und weitere Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Website: kinderrechtechampion.de 


Weltkindertag 2021: Einladung zum Bildtermin

Unicef - 13. September 2021 - 13:00
Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags laden UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk zum Bild- und Pressetermin ein.
Kategorien: Ticker

The ‘Global South’ in the study of world politics: examining a meta category

DIE - 13. September 2021 - 12:39

This introductory contribution examines the ‘Global South’ as a meta category in the study of world politics. Against the backdrop of a steep rise in references to the ‘Global South’ across academic publications, we ask whether and how the North–South binary in general, and the ‘(Global) South’ in particular, can be put to use analytically. Building on meta categories as tools for the classification of global space, we discuss the increasing prominence of the ‘Global South’ and then outline different understandings attached to it, notably socio-economic marginality, multilateral alliance-building and resistance against global hegemonic power. Following an overview of individual contributions to this volume, we reflect on the analytical implications for using the ‘Global South’ category in academic research. Insights from China, the Caribbean, international negotiations or academic knowledge production itself not only point to patterns of shared experiences but also highlight the heterogeneity of ‘Southern’ realities and increasing levels of complexity that cut across the North–South divide. Overall, we argue for an issue-based and field-specific use of the ‘Global South’ as part of a broader commitment to a more deliberate, explicit and differentiated engagement with taken-for-granted categories.

Kategorien: Ticker

Für ein zivilgesellschaftliches Engagement in Afghanistan

DIE - 13. September 2021 - 11:12

Es ist der Zeitpunkt erreicht, zu dem die afghanische Zivilgesellschaft nicht im Stich gelassen werden darf und gleichzeitig den Taliban verdeutlicht werden muss, dass die afghanische Zivilgesellschaft, sehr viel mehr als vor 20 Jahren, über substantielle Handlungs- und Gestaltungsmacht verfügt. Denn die afghanische Bevölkerung ist nicht Manövriermasse für politische Launen, sondern verfügt über eine eigene Stimme, die nun gestärkt werden muss.

Bis sich herausstellt, ob die Taliban willens sind, ihren Versprechungen der Mäßigung, etwa bei der Berufstätigkeit von Frauen, Taten folgen zu lassen, wird es einiger Vertrauensbeweise bedürfen und viel Zeit vergehen. Auch wird sich erst mit der Zeit herausstellen, ob die Taliban aufgrund ihrer eigenen heterogenen Zusammensetzung überhaupt in der Lage sind, rudimentäre Sicherheit für Leib und Leben und eine Grundversorgung im Land zu gewährleisten. Die internationale Gemeinschaft steht vor den Fragen, ob sie sich diese Zeit nehmen und abwarten oder ob sie die Geschehnisse in Afghanistan proaktiv mitgestalten will.

Allerdings läuft ihr die Zeit davon: Die humanitäre und wirtschaftliche Lage der Bevölkerung hat sich bereits seit Jahresanfang rapide verschlechtert. Nicht nur ist die Ernährungssituation im Land aufgrund von Missernten und Dürren vor Anbruch des Winters katastrophal, sondern schon kurzfristig fehlt den Taliban der Zugang zu den Kapitalmärkten.

Die Verhandlungen, ob und unter welchen Bedingungen die internationale Gemeinschaft mit den Taliban kooperieren könnte, gestalten sich langwierig. Angesichts der verheerenden Lage im Land bleibt aber keine Zeit, weiter abzuwarten, was Analysen und Beratungen ergeben. Das gesellschaftliche Korsett, das die Taliban der eigenen Bevölkerung schnüren, betrifft in besonderem Maße Frauen, Minderheiten und Menschenrechtsaktivist*innen. Will man nicht die Entwicklungsleistungen der letzten 20 Jahre – und unsere häufig betonten Werte – vollständig zur Disposition stellen, darf das Land jetzt nicht in eine humanitäre Katastrophe, eine Fragmentierung der Gesellschaft und intensive Gewaltkonflikten abrutschen.

Selbstverständlich muss die bereits angekündigte humanitäre Hilfe massiv verstärkt werden, auch in den Nachbarländern (v.a. Pakistan, Iran), die bereits seit Jahrzehnten Zielländer der Flüchtenden aus Afghanistan sind, damit deren Gesellschaften nicht weiter destabilisiert werden. Darüber hinaus ist ein finanziell entschlossener und klar zivilgesellschaftlich geprägter Kooperationsansatz notwendig, der über die humanitäre Hilfe hinausreicht. Zivilgesellschaftliche Kooperation, ihrerseits von nationalen und internationalen Gebern gefördert, zielt dabei nicht mehr, wie die direkte staatliche Zusammenarbeit, darauf ab, einen Staat nach einem wie auch immer gearteten Vorbild zu schaffen und zu kontrollieren. Das Vorhaben, einen Staat nach externen Vorgaben aufzubauen, ist ganz offensichtlich gescheitert. Dabei wurden zum militärischen Schutz des Staatsaufbaus erhebliche Gebermittel aufgewendet. In den (Verwaltungs-)Aufbau und seine Kapazitäten flossen dagegen vergleichsweise geringe Mittel.

Ein zivilgesellschaftlicher Ansatz bedeutet, vor allem auf der lokalen Ebene auszuprobieren, welche Möglichkeiten es für zivilgesellschaftliche Partner gibt, konkrete Programme und Projekte unter den Taliban zu gestalten und durchzuführen. Die internationalen Geber verfügen über diese zivilgesellschaftlichen Kontakte und belastbare Netzwerke; allein die deutschen politischen Stiftungen kooperieren mit mehreren Dutzenden. Nicht nur in politisch unverfänglichen Themen wie Brunnenbau, Wasser/Abwasser, Sanitärversorgung, Basisgesundheit (WASH) oder Ernährungssicherheit, sondern auch in Themen wie Bildung, Gesundheit oder Community-Building ist es gerade jetzt wichtig, den Taliban zu verdeutlichen, welche Maßnahmen die internationale Gemeinschaft bereit ist, zu fördern. Es geht darum, mit den Entscheidungsträger*innen auf lokaler Ebene schnell ins Gespräch zu kommen. Einige private Hilfsorganisationen praktizieren dies schon seit Jahren. Denn wenngleich die Taliban sicherlich weit weg von Gleichstellung, Demokratie und Menschenrechten sind, zeigen viele Projekte, die kleine NGOs ins Leben gerufen haben, dass mit örtlichen Taliban gesprochen und verhandelt werden kann, ein kontinuierlicher Dialog möglich ist.

Eine schnelle und deutliche Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Afghanistan würde zudem direkt ausloten, zu welchen Kompromissen die Taliban bereit sind. Man müsste nicht darauf warten, bis die Taliban agieren und ihre Politik landesweit umsetzen, sondern könnte proaktiv handeln. Die Crux dieses Ansatzes ist aber auch klar: Zum einen bedeutet dies einen Vertrauensvorschub in die beschwichtigenden Äußerungen der Taliban, dass ihre zukünftige Politik durch Kooperation und moderates Auftreten geprägt sein werde. Zum anderen geht man das Risiko ein, dass gewisse zivilgesellschaftliche Vorstellungen umsetzbar sind, andere – die für die Entwicklungszusammenarbeit zentral sind (etwa in den Geschlechterbeziehungen) – eventuell auf der Strecke bleiben. Denn dann dürfte ein völliger Rückzug aus der Kooperation mit Afghanistan eine enttäuschte Zivilgesellschaft zurücklassen. Trotz dieses Risikos wäre dieser Weg der zivilgesellschaftlichen Kooperation für die Afghan*innen, aber auch für den Umgang mit den Taliban weit beherzter und von einem echten Interesse an dem Land geleitet, als abzuwarten und den Taliban das Bestimmen der Agenda zu überlassen.

Prof. Dr. Conrad Schetter forscht seit 30 Jahren zu Afghanistan. Er ist Direktor des Friedens- und Konfliktforschungsinstituts BICC in Bonn. 

Kategorien: Ticker

Mehr als 300 Politiker*innen wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinderrechte einsetzen

Unicef - 13. September 2021 - 10:00
304 Kandidat*innen für die Bundestagswahl wollen sich in der nächsten Legislaturperiode für Kinder und ihre Rechte einsetzen und als #KinderrechteChampion in den neuen Bundestag ziehen.
Kategorien: Ticker

13. September 2021

ONE - 13. September 2021 - 9:26
1. Die Verantwortung der Industriestaaten

Maximilian Popp spricht im Spiegel mit der Direktorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, über die Fehler der Industriestaaten während der Corona-Pandemie. Diese hätten Entwicklungsländer zum Teil im Stich gelassen. Die WTO habe vorgeschlagen, dass Berufstätige im Gesundheitsbereich, etwa Ärzt*innen oder Pfleger*innen, weltweit als Erste geimpft werden. Dafür hätte es drei Prozent des globalen Impfstoffvorrats gebraucht. Doch dies sei nicht passiert. Eine Studie des Weltwährungsfonds zeigt auf, dass es lediglich ein Investment von 50 Milliarden US-Dollar gebraucht hätte, um 40 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 und 60 Prozent bis Mitte 2022 zu impfen. Entscheidend für den Zugang zu Vakzinen sei in Zukunft, die Produktion der Impfstoffe zu dezentralisieren und Technologieentwicklungen zu transferieren, so Okonjo-Iweala. Momentan werden 80 Prozent des Impfstoffs aus nur zehn Ländern exportiert. Auch im Kampf gegen den Klimawandel sieht Okonjo-Iweala die Industriestaaten in der Verantwortung: Sie haben die Ressourcen, um den Wandel früher zu vollziehen. Der afrikanische Kontinent trage nur drei Prozent zum globalen CO2-Ausstoß bei. Trotzdem werden von ihnen Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel erwartet.

2. 20 Jahre Terrorismus in Afrika

In den letzten 20 Jahren ist Afrika zur am meisten von Terror betroffenen Weltregion geworden. Das beichtet Norbert Hahn für Tagesschau.de. Der IS und seine Verbündeten seien vor allem in Zentral- und Westafrika aktiv. Die mit Al-Kaida verbündete Al-Shabaab, die vom Norden Mosambiks aus auch in Tansania operiere, sei UN-Berichterstattungen zufolge eine “besonders beunruhigende Entwicklung”. In Mali seien 13.000 UN-Soldat*innen stationiert, darunter etwa 1.000 Deutsche und etwa 5.000 französische Soldat*innen. Auch in Somalia haben es 20.000 Soldat*innen aus elf afrikanischen Ländern seit 2007 auch mit massiver westlicher Hilfe nicht geschafft, Stabilität herzustellen. Die USA fahren ihr Engagement mit 6.000 Soldat*innen bereits zurück. Der islamistische Aufschwung in Subsahara-Afrika habe schlimme Folgen: Mittlerweile gebe es zwei Millionen Geflüchtete im Westen des Sahel, weit über 1.000 Tote jährlich in Mali und 30.000 Tote seit 2009 durch die Islamisten in Nigeria. Einer Studie der südafrikanischen Ichikowitz-Stiftung zufolge seien rund 80 Prozent der jungen Befragten im Alter von 18 bis 24 Jahren besorgt über die Entwicklung.

3. Afrika: Junge Bevölkerung, alte Regierung

Afrika ist der Kontinent mit vielen der ältesten Regierungsoberhäuptern der Welt. Dabei ist seine Bevölkerung so jung wie nirgendwo sonst. Darüber schreibt Claudia Böll in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. In Kamerun betrage dieser Altersunterschied beispielsweise 69 Jahre. In Deutschland liege die Differenz dagegen nur bei 21 Jahren, in den USA bei knapp 40 Jahren. Die junge Bevölkerung des afrikanischen Kontinents wachse schnell. Diese “selbstbewusste, gut ausgebildete Generation”, so Böll, begehre gegen betagte Amtsinhaber auf. Dabei seien ihre bevorzugten Instrumente das Internet und die sozialen Medien. Viele Regierungsoberhäupter reagieren darauf mit Gewalt, Gerichtsverfahren und Internet-Abschaltungen. Durch ein zentralistisches politisches System sei es für jüngere Menschen in vielen Ländern schwierig, in die Politik einzusteigen.

The post 13. September 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

KInsecta: Volkszählung für Insekten

reset - 13. September 2021 - 6:06
Wie viele Insekten fliegen um uns herum? Welche Arten sind in unseren Gärten, Wiesen und Städten unterwegs? Nicht leicht zu beantworten. Das Projekt KInsecta soll es Forschenden und interessierten Laien künftig ermöglichen, ganz einfach Daten über die heimische Insektenwelt zu sammeln und auszuwerten.
Kategorien: Ticker

Welthungerhilfe zur Geberkonferenz Afghanistan

SID Blog - 12. September 2021 - 17:20


Welthungerhilfe zur Geberkonferenz Afghanistan Die notleidende Bevölkerung braucht schnelle Hilfe

Bonn/Berlin, 12.09.2021. Mehr als die Hälfte der Menschen ist auf humanitäre Hilfe angewiesen, also auf Nahrung, Trinkwasser, medizinische Versorgung und Unterkünfte. 13,2 Mio. Menschen haben nicht ausreichend zu essen, d.h. jeder Dritte Einwohner des Landes hungert. Seit Beginn 2021 sind 590.000 Menschen wegen der Kämpfe im Land aus ihren Dörfern geflohen, viele nach Kabul. Vor allem in den ländlichen Regionen ist die Not groß. Erkundungsmissionen von lokalen Mitarbeitern der Welthungerhilfe in den letzten beiden Wochen im Norden Afghanistans (Privinzen Jawzjan, Balkh, Samargan) zeigen die dramatische humanitären Lage.

Viele Häuser wurden durch die Kämpfe zerstört und müssen vor dem anstehenden Winter repariert werden, um Schutz vor der Kälte zu bieten. Die Mehrheit der besuchten Dörfer hat keinen Zugang zu Trinkwasser, d.h. die Menschen sind entweder abhängig von Wasserlieferungen oder sie trinken Wasser aus ungeschützten Quellen oder Flüssen. Viele Frauen leben allein mit ihren Kindern, im Durchschnitt betrifft das jeden vierten Haushalt. Die Männer sind entweder gestorben, leben als Flüchtlinge in den Nachbarländern oder sind an Kämpfen beteiligt gewesen. Je nachdem, was die Taliban anordnen, ist es für diese Frauen schwierig, das Haus zu verlassen. Viele von ihnen wissen nicht, wie sie Lebensmittel bezahlen sollen. Viele Dörfer sind sehr abgelegen, zum nächsten Markt sind es oft 10 Kilometer oder mehr. Das ist vor allem für alleinstehende Frauen enormes Problem. Keines der Dörfer erhält derzeit Nahrungsmittelhilfe von außen: Staatliche Hilfen und Lebensmittelverteilungen durch die UN sind eingestellt worden.

Die humanitäre Hilfe muss dringend fortgesetzt und aufgestockt werden, um Menschenleben zu retten. Die Welthungerhilfe ist im Land und will diese dringend benötigte Unterstützung leisten. Die Rahmenbedingen, unter denen diese Hilfe geleistet wird, müssen mit der neuen Regierung verhandelt werden. Dazu gehört der freie und ungehinderte Zugang zu den Bedürftigen, die Neutralität der humanitären Hilfe und Sicherheitsgarantien für die Helfer. Diese Verhandlungen sollten die Bundesregierung und auch die internationale Staatengemeinschaft weiterführen. Die humanitäre Hilfe hat eindeutig Priorität. Unter welchen Bedingungen und wann die bilaterale staatliche Entwicklungshilfe fortgeführt werden kann, muss in einem zweiten Schritt entschieden werden. Auch hier sollte es klare Bedingungen geben.

Weitere Informationen unter https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/2021/unsere-arbeit-in-afghanistan-geht-weiter/

 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 10.369 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 4,2 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.





Die notleidende Bevölkerung braucht schnelle Hilfe

Welthungerhilfe - 12. September 2021 - 10:06
Welthungerhilfe zur Geberkonferenz Afghanistan.
Kategorien: Ticker

Germanwatch: Klimaschutz ist Freiheitsschutz

SID Blog - 10. September 2021 - 16:33
die nächste Regierung muss endlich klare Konzepte für den Schutz von Klima, Artenvielfalt und... ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
­
News und Hintergründe zu Klima | Landwirtschaft | Unternehmensverantwortung | Bildung ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Klimaschutz ist Freiheitsschutz ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Hallo, ­ die nächste Regierung muss endlich klare Konzepte für den Schutz von Klima, Artenvielfalt und sozialer Gerechtigkeit auf den Weg bringen.

In unserem heutigen Statement zur Bundestagswahl mache ich u. a. mit Dr. Eckart von Hirschhausen (Arzt und Gründer der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen), Dr. Antje von Dewitz (VAUDE), Pirmin Spiegel (MISEREOR) und Pierre Baigorry („Peter Fox") auf den so wichtigen Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Freiheit aufmerksam: Je später wir handeln, desto kleiner wird unser Handlungsspielraum. Damit die Maßnahmen dann noch rechtzeitig Wirkung zeigen, werden sie tiefgreifender und radikaler ausfallen müssen. Handelt die kommende Regierung nicht oder nur halbherzig, hätte das den Verlust von Freiheit und die Einschränkung zentraler Grundrechte zur Folge.

Noch haben wir die Wahl. Für ein gutes Leben jetzt und in der Zukunft, für unsere Gesundheit und die des Planeten – und für eine freiheitliche Gesellschaft. ­ ­ Ihre Silvie Kreibiehl
Vorstandsvorsitzende von Germanwatch ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Zum Statement "Klimaschutz ist Freiheitsschutz" ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 10 Kernforderungen zur Bundestagswahl ­ Im Rahmen umfassender Reformen muss die nächste Bundesreigerung Deutschland gerechter, nachhaltiger und international verantwortungsvoller machen. Diese 10 Aufgaben müssen aus unserer Sicht jetzt angepackt werden. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Themenseite zur Bundestagswahl ­ Appelle, offene Briefe und Aktionen: In den letzten Wochen haben wir uns immer wieder zusammen mit weiteren NGOs und Verbänden zu Wort gemeldet. Auf unserer Themenseite finden Sie alle Positionen und Forderungen rund um die Wahl. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Machen Sie die Wahl zur Abstimmung für's Klima! ­ Versprechen Sie in dieser digitalen Aktion Ihre Stimme der Partei, die aus Ihrer Sicht die besten Ideen für Klimaschutz hat und reden Sie darüber: mit Freund:innen, der Familie, am Arbeitsplatz, ... ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Weitere aktuelle Themen ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Hintergrundpapier ­ ­ ­ Kontrovers diskutiert: Antibiotika in der Tierhaltung ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Werden bestimmte Antibiotika in Zukunft allein den Menschen vorbehalten und in der Veterinärmedizin verboten? Ein entsprechender Rechtsakt wird aktuell im EU-Parlament diskutiert. Dieses Hintergrundpapier fasst die Fakten, Standpunkte und Entwicklung der aktuellen Debatte zusammen. ­ Zum Hintergrundpapier ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Blogbeitrag ­ ­ ­ Gerechtigkeit als energiepolitisches Ziel verankern ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit - innerhalb dieses Zieldreiecks wird in Deutschland über energiepolitische Maßnahmen entschieden. Den Anforderungen des Klimaschutzes wird das Dreieck jedoch nicht gerecht. Es muss um die Dimension Gerechtigkeit erweitert werden, plädieren Eva Schmid und David Frank. ­ Zum Blogbeitrag ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Interview ­ ­ ­ "Unser Kampf für Umwelt und Menschenrechte ist gefährlich" ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die junge Brasilianierin Giulia Dias setzt sich mit Fridays for Future Amazônia für den Schutz des Regenwalds und die Rechte indigener Gemeinschaften in ihrem Land ein. Lesen Sie das vollständige Interview in unserem aktuellen WEITBLICK, den wir den komplexen Zusammenhängen zwischen Welthandel und Waldvernichtung gewidmet haben. ­ Zum Interview ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ▶ Alle aktuellen Meldungen, Publikationen und Pressemitteilungen finden Sie auf unserer Webseite.   ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Termine ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 14.09.2021 ­ ­ ­ Digitales Seminar ­ Ausbeutung in der Landwirtschaft - Die Schattenseiten der Agrar-Lieferketten ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 16.09.2021 ­ ­ ­ Konferenz - Bonn und digital ­ Global Renewable Energy Forum 2021 ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 24.09.2021 ­ ­ ­ Demonstration - verschiedene Städte weltweit ­ Klimademo #AlleFürsKlima ­ Weitere Germanwatch-Termine ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ In eigener Sache ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Neuer Newsletter: „Transformation gestalten lernen" ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Bildungsakteur:innen aufgepasst: Unser Team "Bildung für nachhaltige Entwicklung" informiert ab jetzt mehrfach im Jahr über aktuelle Debatten, spannende Veranstaltungen und neue Publikationen und Materialien rund um Bildung und Engagement für die Transformation. ­ Jetzt Newsletter abonnieren! ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Folgen Sie uns auf: ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Germanwatch e.V. | info@germanwatch.org | www.germanwatch.org
Büro Bonn: Dr.Werner-Schuster-Haus | Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn | Tel. +49 (0)228 / 60 492-0
Büro Berlin: Stresemannstr. 72 | D-10963 Berlin | Tel. +49 (0)30 / 28 88 356-0
Vereinsregistereintrag: 20 VR 6173, Bonn | St.Nr.: 205/5783/2229 ­ SPENDEN - Ihre Spende an Germanwatch e.V. kann steuerlich geltend gemacht werden.
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft AG | IBAN: DE33 1002 0500 0003 2123 00 ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Sicher online Spenden ­ Datenschutz | Impressum | ­ ­ ­ ­

CPDE launches CSO Development Effectiveness review survey

CSO Partnership - 10. September 2021 - 11:46

Eleven years since civil society organisations (CSOs) adopted the Istanbul Principles (IP), global civil society platform CSO Partnership for Development Effectiveness has launched the CSO Development Effectiveness Review survey among its members.

The Istanbul Principles is a landmark document that consolidates the principles and values that guide CSO practice all over the world. CPDE, in its Strategic Plan 2020-2023, has renewed its commitment to continue the promotion and the development of tools around CSO Development Effectiveness based on the Principles.

Through the survey, CPDE aims to establish a baseline information to know the current state of Istanbul Principles implementation within its platform and to support succeeding platform initiatives, including development of CSO Development Effectiveness frameworks,  the conduct of country initiatives and global conferences and other engagements.

CPDE hopes that the exercise will help its members reflect on how their organisation has practiced the Principles and on the challenges they have faced in its implementation.

There are two ways to answer the survey:

  1. Answer at once. Answering the full survey in one go will take you around 45 minutes, and may be completed until 24 September. You may start by clicking on the Module 1 link and proceed as instructed
  2. Answer per module. The survey is divided into three parts, with each part answerable in 15 minutes. You may answer one module per week (starting this week). The surveys are available here:

To access the survey, visit the page dedicated to the CPDE CSO DE Review here.

Kategorien: english, Ticker

10. September 2021

ONE - 10. September 2021 - 10:09

1. Afrikas Image geprägt von Hunger, Armut und Konflikt

Fabian Sickenberger thematisiert im Tagesspiegel die westlichen Vorstellungen des afrikanischen Kontinents. Sie seien geprägt von einer „Single Story of Catastrophe“, dem unhinterfragten Narrativ eines ganzen Erdteils als Katastrophengebiet, so die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie. Umfragen zufolge verbinden Menschen in Europa und Deutschland den Kontinent in erster Linie mit Hunger, Armut und Konflikten. Zentral für solche Ansichten seien Informationen aus den Massenmedien. Eine kürzlich verteidigte Dissertation an der Technischen Universität Dortmund zur Afrikaberichterstattung der ARD-„Tagesschau“ thematisiere, wie das Fernsehen über Afrika berichtet. Untersucht worden sei eine repräsentative Stichprobe aus knapp 1800 Nachrichten über den afrikanischen Kontinent, die zwischen 1952 und 2018 ausgestrahlt wurden. Die Analyseergebnisse zeigen: Weniger als vier Prozent aller „Tagesschau“-Nachrichten befassen sich mit Afrika. Die wenigen Nachrichten wiederum behandeln zu mehr als 60 Prozent Krisen, Kriege, Katastrophen, Konflikte, Korruption, Krankheiten und Kriminalität.

 

2. Covax liefert weniger Impfstoffdosen als geplant

Afrika wird laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis Ende des Jahres 25 Prozent weniger Corona-Impfstoffdosen erhalten als geplant. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Hannoversche Allgemeine Zeitung, der Bayerische Rundfunk, die Neue Zürcher Zeitung und aerzteblatt.de. Die internationale Impfstoff-Initiative Covax habe ihre prognostizierten Lieferzahlen für 2021 nach unten korrigiert. Statt der ursprünglich angepeilten 2 Milliarden Dosen werden es bis Ende des Jahres nur rund 1,4 Milliarden sein. Grund dafür seien unter anderem Auffrisch-Impfungen und das Horten von Impfstoffdosen in einigen Ländern. So seien alleine in den USA seit März 15 Millionen Dosen der Vakzine verfallen und weggeworfen worden. Mit diesen Dosen hätten alle Menschen über 18 Jahren in Liberia, Mauretanien und Gambia geimpft werden können. In Afrika seien bisher nur etwa drei Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Die weltweite Lage beim Zugang zu Corona-Impf­stoffen sei „inakzeptabel“, betonten die WHO, das UN-Kinderhilfswerk UNICEF sowie die öffentlich-privaten Allianzen Gavi und CEPI gestern in einer gemeinsamen Erklärung.

 

3. Pandemie-Folgen in Afrika: Mehr Teenager bekommen Kinder

In afrikanischen Ländern häufen sich Anzeichen für steigende Zahlen von Schwangerschaften bei Teenagern als Folge des Lockdowns während der Corona-Pandemie. Darüber berichtet Martina Schwikowski in der Deutschen Welle. Internationale Hilfsorganisationen sehen Grund zur Sorge und warnen vor den Langzeitfolgen für junge Mädchen. Laut dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF gehören Schwierigkeiten bei Schwangerschaft und Geburt zu den Haupttodesursachen bei jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren. Viele Anlaufstellen für Jugendliche und junge Erwachsene in Notsituationen sowie die Schulen seien geschlossen. Wenn diese Sicherheitsstrukturen wegfallen, gebe es laut der afrikanischen Hilfsorganisation Amref Health Africa in Kenia für die Mädchen keinen Schutz vor sexuellem Missbrauch und niemanden, der sie über sexuelle und reproduktive Gesundheit aufklärt. Nach Einschätzung von Amref gelte dieser Trend für den ganzen Kontinent. Die Pandemie berge die Gefahr, dass Mädchen Rückschläge erleiden und bereits gewonnene Fortschritte – vor allem in Bezug auf Bildung – verloren gehen, so Marumo Sekgobela, Gesundheits- und Ernährungsmanager bei Save the Children Südafrika.

The post 10. September 2021 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

Germany’s Role in EU Development Policy: From Broker to Agenda-Setter

DIE Blog - 10. September 2021 - 9:20

Germany is the world’s second largest development donor after the US, and the European Union’s (EU) largest aid provider. And yet its financial heft is not commensurate with its positioning on development in the EU. For the second time, Germany reached the aid target of 0.7 percent of gross national income (GNI) in 2020 (the first being in 2016, albeit in part due to its response to the high influx of refugees into the country), making significant contributions to the global pandemic response, including through the EU, COVAX, and the WHO. With a new government taking over the helm of the country and building on its financial firepower, Germany now has the opportunity to fully embrace a leadership role in the EU as an agenda-setter in development, driving forward innovative ideas, rather than as a mere broker.

Germany is considered to be a heavyweight member state in the EU and usually acts in tandem with France. Angela Merkel herself has been accredited with holding the EU together in past crisis situations. There have been instances (such as the Eurozone crisis, or during the presidency amidst the COVID_19 crisis) where German leadership has been forceful and single-minded. However, there are other cases in which Germany has “led from behind,” attempting to organise and negotiate diplomatic solutions (as in the migration crisis), which have not always proved fruitful.

A broker for EU development policy

In EU development policy, Germany has played a strong intermediary role, successfully getting deals over the line. This role was particularly clear during Germany’s EU presidency, most notably with the new Global Europe Financial Instrument (or more commonly known as the Neighbourhood, Development and International Cooperation Instrument) and the new agreement between the EU and the African, Caribbean, and Pacific countries. Germany has a reputation of being a respected and reliable partner amongst its peers. And having achieved the 0.7 percent target, Germany has now shed its stigma of being a slow starter when it comes to development finance.
However, the evolution of Germany’s own international development policy has developed largely independent from the EU’s development policy. Its main strategies—BMZ 2030, the Marshall Plan with Africa, the Compact with Africa—were devised without integrating European partners or securing early buy-in at the EU level. Particularly for its Marshall Plan for Africa, this approach of keeping German development policy separate from the EU’s has has subsequently prevented it from significantly influencing the positions of member states.

What makes for good leadership in EU development policy

A good agenda-setter in EU development policy develops innovative and coherent strategies and quickly adapts to changing situations. It also needs to build coalitions from the outset with other member states and the EU Institutions to successfully rally partners behind a common approach. Member states have tended to shape EU development policy by “uploading” their policies and objectives to the European level, thus creating a composite of a variety of policies that result in an overloaded, broad, and unstrategic agenda. All member states, but in particular the more influential ones, tend to have a strong interest in defining what the EU should or should not do, while shielding their national policies from EU influence. Yet, even for a big member state, such as Germany, transformational impact is difficult to achieve through national policies alone. Initiatives, on the other hand, that involve the EU Institutions and selected member states from the outset—be it at the multilateral level or for strategies with specific purposes—not only lend more weight but also strengthen leadership and credibility at the EU level.
Rather than seeking to synchronize its national efforts with those at the European level, German leadership should seek to influence and guide activities by providing solutions to common problems or offering ideas about how to accomplish collective purposes and mobilising the energies of others to follow these courses of action.

Obstacles to transitioning from broker to EU leader

An innovative approach to development policy—be it at European or at national level—will have to build on a thorough understanding of the role of international cooperation in achieving sustainable development both in Europe and globally. While COVID-19 revealed the fragility of the gains made in human development by developing countries over the last decade, the need to promote and provide global public goods (GPGs) is increasing, due to the scope, interconnectedness, and complexity of the Sustainable Development Goals (SDGs), transnational development challenges, as well as the crucial socio-ecological reconstruction window that is opening up.
However, there are two fundamental challenges that Germany needs to overcome to address this agenda and transition towards a leadership role in EU development policy. The first is around its own internal mechanics. Germany is the only remaining European donor with a standalone development ministry. For some, this is a key advantage, as it allows the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) to focus attention and promote issues of global sustainability and development in the Cabinet. However, the “Ressortprinzip”—the principle of ministerial autonomy in decision-making—means that internal processes of coordinating with the foreign ministry and other line ministries are both time and energy consuming, and often result in a lack of a joint approach across government. This organization makes a convincing stance in the EU even more difficult to achieve. Secondly, while Germany has a number of strategy and policy papers, such as the German Sustainable Development Strategy, it does not have a clear overarching strategic vision for how global sustainable development issues are organised across the federal government and implementing organisations. The absence of a whole-of-government approach means that Germany is unable to address the incoherence between domestic and European policies on global sustainable development across government. Furthermore, Germany lags behind other EU member states in articulating its development policy strategy for social and ecological reconstruction in a post-COVID world, despite having most instruments at hand with BMZ 2030 and the new German Sustainable Development Strategy.
This lack of an innovative vision for the role of international cooperation and development in pursuing global sustainability transformations mirrors the absence of debate on development policy in the run-up to German elections. Germany’s role in development, let alone its role in EU development policy, are niche topics in all the political party manifestos. What exists mainly reflects the domestic agendas of the political parties with the Social Democrats (SPD) emphasising fair globalisation and trade policies, the Greens climate finance, the Liberals (FDP) market mechanisms in support of development and the Conservatives (CDU) security and the role of the private sector. Not a single party presents a strategic vision for global sustainable development nor convincing ideas of how to address existing incoherencies between domestic and external objectives.

Actively shaping the future EU development agenda

As a new German government takes up office, it needs to define its agenda not only for development policy but also for how to promote global sustainability transformations across the government. In doing so, the European perspective needs to be integrated from the outset, taking into account the challenges the EU is better equipped to tackle than single member states, the shared principles and priorities of the EU and mutual advantage, and how it can lead that agenda as part of the collective, recognising that transformational impact can only be generated by working together. But a convincing strategic vision is paramount for others to follow. Leadership also requires a concerted effort to address domestic issues that hinder global sustainable development. The supply chain law is a key example of a BMZ led cross-government initiative that successfully contributed to a step change in domestic politics and as a result makes it possible for the incoming new government to further push similar legislation at the EU level and claim leadership.
When the new German government comes in, decisions around EU distribution and programming of funds will have already been made. However, the question of how the EU positions itself around the immediate and long-term challenges spewed by the pandemic and how member states align their national policies with a joined-up EU approach for “building back better” will be live. The external dimension of the EU’s Green Deal is at the very heart of these questions. There has been little progress in defining an integrated approach that links both domestic and external policies and that addresses negative spill-overs of European policies and of the domestic policies of member states. Furthermore, although the “Team Europe” approach has undoubtedly achieved greater visibility of EU development, there has also been little progress towards defining a common strategy that bridges social and ecological development objectives. There is a very real risk that social objectives become a blind spot of the EU Green Deal thereby overlooking buy-in from partner countries. No matter how important a green recovery is, most of the EU’s partners are now first and foremost prioritising the immediate damage done to human development and jobs.
Beyond defining its own approach towards post-COVID reconstruction that is sustainable and transformational in partner countries, a new German government should seize the opportunity to actively shape this agenda at the EU level, combining its brokering skills with a progressive agenda-setting role.

This contribution was also published on the website of the Center for Global Development

Der Beitrag Germany’s Role in EU Development Policy: From Broker to Agenda-Setter erschien zuerst auf International Development Blog.

How Can We Live Sustainably Every Day – An Invitation to Citizens of Wuppertal and Aachen to Join “We #MoveTheDate” Workshops in September and October 2021

SCP-Centre - 10. September 2021 - 9:05

Despite growing climate and environmental literacy, changing our behaviour to live more sustainably can still be challenging. The project We #MoveTheDate invites citizens of Wuppertal and Aachen to join workshops and share what motivates but also hinders them in applying new behaviours. In a separate workshop, we discuss ways to support and enable civil society organisations to activate peers and fellow citizens to #MoveTheDate.

The project We #MoveTheDate has looked at city level solutions as well as at projects of local community groups within the cities of Wuppertal and Aachen that have the potential to move the date of Earth Overshoot Day. However, translating what sustainability means for us individually and how to integrate it into our everyday lives can be tricky. This is where the project ties into.

In close collaboration with the city administrations of Wuppertal and Aachen, the project will zoom in on one topic per city to shed light on the potential toward a sustainable change in the specific area. This will be carried out through collaborative workshops with the citizens. Drawing on behavioural insights and research, the civil society will be invited to jointly identify and discuss barriers and opportunities for local change on the topic of mobility in Aachen and the topic sustainable food consumption in Wuppertal.

Aachen: Mobility

In view of the European Mobility Week, a series of three workshops will dive deep on the topic of mobility and the question: What makes us decide for or against certain means of transport when not using the car? The aim is to develop a better understanding of the mobility behaviour of citizens in the districts of Eilendorf, Haaren and Brand in the city of Aachen. All residents of these districts interested in the topic are invited to join the workshop, share their thoughts and pitch their ideas.

The workshops for the three different districts are free of charge and will take place on the following dates:

Eilendorf  – 20 September 2021, 19:30
Haaren – 21 September 2021, 19:30
Brand – 22 September 2021, 19:30  

Registrations are limited to 15 participants per districts and can be made until the 12 September 2021 here. Details on the workshops’ venues will be shared soon. As a thank you, all participants will receive a travel voucher via the ASEAG APP movA.

Wuppertal: Good Food for a Good Climate 

Co-hosted by the Bergische Volkshochschule, families, including children, are invited to explore questions like: What does our food have to do with the climate? How does buying groceries like tomatoes, butter or rice influence climate change? Together with the participants, the project team will work out what is important in terms of food consumption and preparation and how our dinner table behaviour impacts the climate. These insights will then guide the search for any potentials to adapt to more sustainable diets.

The workshop is free of charge and will take place at the Bergische Volkshochschule on 7 October 2021, 17:30-20:00. To register, please go here.

All workshops will adhere to the local COVID-19 regulations and the 3G rules (Genesene, Geimpft, Getestet). The workshops are planned to take place in person, but the format might change to online.

The project We #MoveTheDate: Local Responses for a Good Life is carried out in partnership with the Global Footprint Network and funded by the Stiftung Mercator.

For further questions, please contact Alexandra Kessler.

Der Beitrag How Can We Live Sustainably Every Day – An Invitation to Citizens of Wuppertal and Aachen to Join “We #MoveTheDate” Workshops in September and October 2021 erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

Kategorien: english, Ticker

Staatliches Textilsiegel Grüner Knopf feiert zweiten Jahrestag

SID Blog - 10. September 2021 - 1:45

150 Millionen verkaufte Textilien – Anzahl der Unternehmen verdreifacht

 

Berlin - Das staatliche Siegel feiert heute seinen zweiten Jahrestag. Entwicklungsminister Müller gratuliert:

„Der Grüne Knopf ist eine Erfolgsgeschichte: Vor zwei Jahren sind wir mit 27 Unternehmen gestartet. Heute hat sich die Zahl fast verdreifacht: 78 Unternehmen machen mit. Hundert weitere haben das Siegel beantragt. 40 Prozent der Deutschen kennen den Grünen Knopf. Das Interesse zeigt sich auch an der Ladentheke: Bislang wurden 150 Millionen Textilien mit dem Grünen Knopf verkauft. Im letzten Halbjahr so viele wie noch nie – trotz Corona! Wenn Sie sich andere Nachhaltigkeitssiegel anschauen, werden Sie wenige finden, die sich so schnell am Markt etabliert haben.

Am Thema Nachhaltigkeit kommt niemand mehr vorbei. Der Grüne Knopf ist im Markt angekommen: Marken wie Trigema, Jack Wolfskin und Esprit machen mit genauso wie große Handelsketten, etwa Tchibo, Aldi, Lidl oder Rewe. Sie zeigen auch, dass nachhaltig produzierte Kleidung nicht teuer sein muss. Auch bei der Beschaffung setzen immer mehr auf den Grünen Knopf: Caritas und Diakonie wollen alle 56.000 Einrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime mit ihren 2,2 Millionen Betten auf Grüne Knopf-Textilien umstellen. Die Deutsche Bahn hat bereits die neuen Outfits für 43.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zertifiziert. Ebenso wie viele Fankollektionen von Bundesliga-Vereinen. Das sind tolle Zeichen der Verantwortung. Darüber freue ich mir sehr.

Bei der nachhaltigen Beschaffung erfüllt der Bund  seine selbst gesetzten Ziele nicht. Unser Ziel muss deshalb sein: Den Grüne Knopf zur Standardmarke der öffentlichen Beschaffung zu machen, sowohl in allen Kommunen als auch staatlichen Betrieben."

 

Vor zwei Jahren, am 9. September 2019, hat Entwicklungsminister Gerd Müller den Grünen Knopf gestartet.

  • Seitdem wurden 78 Unternehmen zertifiziert. Dreimal mehr als beim Start.

 

Der Grüne Knopf ist auf Mode, Outdoor-Bekleidung, Heimtextilien und Berufsbekleidung zu finden.

  • Vom 1. Januar 2020 bis zum 30.6.2021 wurden ca. 150 Millionen Textilien mit dem Siegel verkauft:

o   Halbjahr 2020: 50 Millionen Textilien

o   Halbjahr 2020:  39 Millionen Textilien

o   Halbjahr 2021: 57 Millionen Textilien

  • Die Gesamtzahl verkaufter GK-zertifizierter Textilien stieg im 1. Halbjahr 2021 um 45% im Vergleich zum 2. Halbjahr 2020.
  • In der Produktgruppen Bekleidungstextilien stieg im Vergleich erstes Halbjahr 2021 zu zweitem Halbjahr 2020 die Anzahl verkaufter GK-zertifizierter Produkte um 49%, in der Gruppe Heim-&Haustextilien um 32% und in der Gruppe Textile Schuhe und Accessoires um 50%.

Laut einer repräsentativen GfK-Umfrage kennen 40 Prozent der Deutschen den Grünen Knopf und von diesen haben fast die Hälfte bereits ein Produkt mit dem Siegel gekauft.

Der Grüne Knopf ist mittlerweile international aufgestellt: Der Green Button ist eine geschützte EU-Marke - große deutsche Einzelhändler mit Filialen in ganz Europa nutzen ihn bereits.

Auch ausländische Unternehmen können ihre Produkte mit dem Siegel zertifizieren. 

Als erstes staatliches Siegel stellt der Grüne Knopf aber nicht nur Anforderungen an das Produkt (T-Shirt, Bettwäsche), sondern auch an das Textilunternehmen.

46 Sozial- und Umweltkriterien müssen für den Grünen Knopf eingehalten werden, wie die Zahlung von Mindestlöhnen, das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit und das Verbot gefährlicher Chemikalien.

 



Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika #AGRA gescheitert

SID Blog - 9. September 2021 - 21:07

.background {background-color: #fff;}a {color: #0066ff;text-decoration: none;}.text {color: #666;font-size: 12px;font-family: Arial;}body {margin: 0px;padding: 0px;background-color: #f7f7f7;width: 100% ! important;color: #666;font-size: 12px;font-family: Arial;min-width: 100%;-webkit-text-size-adjust: 100%;-ms-text-size-adjust: 100%;}.ExternalClass {width: 100%;}.ExternalClass,.ExternalClass p,.ExternalClass span,.ExternalClass font,.ExternalClass td,.ExternalClass div {line-height: 100%;}#backgroundTable {width: 100%!important;line-height: 100%!important;}img {outline: none;text-decoration: none;-ms-interpolation-mode: bicubic;display: block;}center {width: 100%;min-width: 580px;}a img {border: none;}table {border-collapse: collapse;}td {word-break: break-word;-webkit-hyphens: auto;-moz-hyphens: auto;hyphens: auto;border-collapse: collapse!important;}table,tr,td {vertical-align: top;text-align: left;}table.body {height: 100%;width: 100%;}table.container {width: 580px;margin: 0 auto;text-align: inherit;}table.row {padding: 0px;width: 100%;position: relative;}td.wrapper {padding: 0px 0px 0px 0px;position: relative;}table.columns,table.column {margin: 0 auto;}table.columns td,table.column td {padding: 0px 0px 0px;}table.columns td.sub-columns,table.column td.sub-columns,table.columns td.sub-column,table.column td.sub-column {padding-right: 10px;}td.sub-column,td.sub-columns {min-width: 0px;}table.row td.last,table.container td.last {padding-right: 0px;}table.one center {min-width: 30px;}table.two center {min-width: 80px;}table.three center {min-width: 130px;}table.four center {min-width: 180px;}table.five center {min-width: 230px;}table.six center {min-width: 280px;}table.seven center {min-width: 330px;}table.eight center {min-width: 380px;}table.nine center {min-width: 430px;}table.ten center {min-width: 480px;}table.eleven center {min-width: 530px;}table.twelve center {min-width: 580px;}table.one .panel center {min-width: 10px;}table.two .panel center {min-width: 60px;}table.three .panel center {min-width: 110px;}table.four .panel center {min-width: 160px;}table.five .panel center {min-width: 210px;}table.six .panel center {min-width: 260px;}table.seven .panel center {min-width: 310px;}table.eight .panel center {min-width: 360px;}table.nine .panel center {min-width: 410px;}table.ten .panel center {min-width: 460px;}table.eleven .panel center {min-width: 510px;}table.twelve .panel center {min-width: 560px;}.body .columns td.one,.body .column td.one {width: 8.333333%;}.body .columns td.two,.body .column td.two {width: 16.666666%;}.body .columns td.three,.body .column td.three {width: 25%;}.body .columns td.four,.body .column td.four {width: 33.333333%;}.body .columns td.five,.body .column td.five {width: 41.666666%;}.body .columns td.six,.body .column td.six {width: 50%;}.body .columns td.seven,.body .column td.seven {width: 58.333333%;}.body .columns td.eight,.body .column td.eight {width: 66.666666%;}.body .columns td.nine,.body .column td.nine {width: 75%;}.body .columns td.ten,.body .column td.ten {width: 83.333333%;}.body .columns td.eleven,.body .column td.eleven {width: 91.666666%;}.body .columns td.twelve,.body .column td.twelve {width: 100%;}td.offset-by-one {padding-left: 50px;}td.offset-by-two {padding-left: 100px;}td.offset-by-three {padding-left: 150px;}td.offset-by-four {padding-left: 200px;}td.offset-by-five {padding-left: 250px;}td.offset-by-six {padding-left: 300px;}td.offset-by-seven {padding-left: 350px;}td.offset-by-eight {padding-left: 400px;}td.offset-by-nine {padding-left: 450px;}td.offset-by-ten {padding-left: 500px;}td.offset-by-eleven {padding-left: 550px;}td.expander {visibility: hidden;width: 0px;padding: 0!important;}table.columns .text-pad,table.column .text-pad {padding-left: 10px;padding-right: 10px;}table.columns .left-text-pad,table.columns .text-pad-left,table.column .left-text-pad,table.column .text-pad-left {padding-left: 10px;}table.columns .right-text-pad,table.columns .text-pad-right,table.column .right-text-pad,table.column .text-pad-right {padding-right: 10px;}.block-grid {width: 100%;max-width: 580px;}.block-grid td {display: inline-block;padding: 10px;}.two-up td {width: 270px;}.three-up td {width: 173px;}.four-up td {width: 125px;}.five-up td {width: 96px;}.six-up td {width: 76px;}.seven-up td {width: 62px;}.eight-up td {width: 52px;}table.center,td.center {text-align: center;}h1.center,h2.center,h3.center,h4.center,h5.center,h6.center {text-align: center;}span.center {display: block;width: 100%;text-align: center;}img.center {margin: 0 auto;float: none;}.show-for-small,.hide-for-desktop {display: none;}table.button,table.tiny-button,table.small-button,table.medium-button,table.large-button {width: 100%;overflow: hidden;}table.button td,table.tiny-button td,table.small-button td,table.medium-button td,table.large-button td {display: block;width: auto!important;text-align: center;background: #2ba6cb;border: 1px solid #2284a1;color: #ffffff;padding: 8px 0;}.sub-grid table {width: 100%;}body.outlook p {display: inline!important;}#crMainContent {background-color: #fff;border: 1px solid #ccc;padding: 10px 20px;}

Einladung

Ein Stachel im AGRA-Märchen

Unabhängige Expert*innenbewertung bestätigen das Scheitern der Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA)

Präsentation & Diskussion 

14.09.2021, 16:00 - 18:00 Uhr
online (via zoom) 
Anmeldung: zoom.us/webinar/register/WN_wbDq9UPNRp-

Die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA) und ihre Fixierung auf technische Lösungen zur Hunger- und Armutsbekämpfung spielen eine Schlüsselrolle auf dem UN-Welternährungsgipfel im September dieses Jahres. Die AGRA-Präsidentin, Dr. Agnes Kalibata, ist beispielsweise Sondergesandte des Gipfels. AGRA, registriert in den USA, wurde 2006 unter anderem von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung mit der Vision gegründet, die landwirtschaftlichen Erträge und Einkommen von 30 Millionen kleinbäuerlichen Haushalten zu verdoppeln und damit sowohl Hunger als auch Armut in 20 afrikanischen Ländern bis 2020 zu halbieren. In ihrem kürzlich erschienenen Hintergrundpapier entlarven zivilgesellschaftliche Organisationen aus Burkina Faso, Deutschland, Kenia, Mali, Nigeria, Tansania, Uganda und Sambia den Mythos um AGRA: Der AGRA-Ansatz ist gescheitert.

Vertreter*innen aus verschiedenen afrikanischen Ländern, Deutschland und den USA werden bei der Online-Veranstaltung über die Bedrohungen durch AGRA für kleine Lebensmittelerzeuger*innen berichten und erläutern, warum das milliardenschwere Programm gescheitert ist.

Sprecher*innen:

Million Belay AFSA, Uganda
Timothy Wise IATP, USA
Anne Maina BIBA, Kenia
Mariann Bassey ERA/FoEN, Nigeria
Lena Bassermann INKOTA-netzwerk, Deutschland
Roman Herre FIAN, Deutschland 

Moderation:
Jan Urhahn, Rosa Luxemburg Stiftung
Josephine Koch, Forum Umwelt und Entwicklung

Sprachen:
Deutsch, Englisch und Französisch (mit Simultanübersetzung).

14.09.2021, 16:00 - 18:00 Uhr
online (via zoom) 
Anmeldung: zoom.us/webinar/register/WN_wbDq9UPNRp- Diese Veranstaltung gehört zu der 4-teiligen Veranstaltungsreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Unser Essen, unsere Story – Das Narrativ um Ernährungssysteme zurückerobern".




LHÜ-Info August 2021

SID Blog - 9. September 2021 - 21:06


LHÜ-INFO August 2021

AKLHÜ-Feature Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT 2021: Personelle Zusammenarbeit ist wichtiger denn je!

„Ich kann junge Menschen nur ermutigen, einen Auslandsaufenthalt anzugehen. Ein Einsatz im Globalen Süden ist prägend. Es gibt mir die Gelegenheit, mit tollen Menschen zusammenzuarbeiten. Ich bin dabei weltoffener und bewusster geworden. Dafür bin ich sehr dankbar"

– Tobias Kühner, 41 Jahre, ehemalige Fachkraft, aus: AGdD. Entwicklungsdienst. Mehr als nur ein Job! Bonn 2021.

Am 23.Oktober 2021 veranstaltet der AKLHÜ die diesjährige Messe ENGAGEMENT WELTWEIT, die bundesweit einzige Fachmesse zur internationalen personellen Zusammenarbeit (IPZ). Die Messe bietet Interessierten die ideale Plattform, um erste Schritte in Richtung IPZ zu gehen oder sich vertiefend mit verschiedenen Organisationen und Themen zu beschäftigen.

→ Zum LHÜ-Feature

   

Personelle Zusammenarbeit (PZ) Die VENRO Kampagne #weltweitwichtig - Was internationalen Fach- und Freiwilligendiensten wirklich wichtig ist

Am 26. September wählen die Bürgerinnen und Bürger eine neue Regierung. VENRO möchte mit der Kampagne #weltweitwichtig die Bundestagswahlen nutzen, um den Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien aufzuzeigen, was den Menschen #weltweitwichtig ist! Wir haben einige Stimmen der internationalen Fach-, Entwicklungs- und Freiwilligendienste gesammelt.

→ Weiterlesen

  Politisch dranbleiben und Partner nicht im Stich lassen - Lehren aus dem Afghanistaneinsatz nach dem Truppenabzug

In einem Blog-Beitrag für das forumZFD berichtet Winni Nachtwei, ehemaliger Abgeordneter im Deutschen Bundestag und Mitglied im Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung der Bundesregierung, über die Situation vor Ort und die notwendige personelle Unterstützung, die u.a. aus Deutschland kommen sollte.

→ Weiterlesen

  Deutsch-Afrikanisches Jugendwerk - Gemeinsam lernen und handeln

Der Senior Experten Service (SES) ist einer der zentralen Partner im neuen Deutsch-Afrikanischen Jugendwerk (DAJW). Mit „Team works! Fachkräftebegegnungen für nachhaltige Entwicklung" führt der SES eine von zwei Programmlinien des am 24. Juni im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin vorgestellten Jugendwerks durch.

→ Weiterlesen

  Welttag der humanitären Hilfe: Die Arbeit von ADRA geht weiter!

Weltweit sind jedes Jahr tausende humanitäre Helferinnen und Helfer im Einsatz, die dazu beitragen, das Leben von Millionen von Menschen zu bewahren und zu verbessern. Am 19. August, dem Welttag der humanitären Hilfe, wird an die schwierige Arbeit in den Krisengebieten dieser Welt gedacht.

→ Weiterlesen

   

Tipps & Termine Die neue AGdD Ausgabe transfer ist online zum Thema: Arbeiten als Führungskraft

Im Entwicklungsdienst erwerben Fachkräfte vielfältige fachliche und soziale Kompe­tenzen, die sie für ihre weitere berufliche Entwicklung nutzen können – darunter auch solche, die für Führungspositionen hilfreich sind.

→ Mehr Infos

   




UNICEF: „Die Kinder in Afghanistan jetzt nicht allein lassen!“

SID Blog - 9. September 2021 - 21:05
p {padding-bottom: 1em; margin-top: 0;} body {margin: 0; padding: 0; font-family: Arial, sans-serif; background-color: rgb(245,245,245);} a:link {color: black;} a:visited {color: black;} a:hover {color: black;} a:active {color: black;} ul, ol {list-style-position: outside;}

UNICEF: „Die Kinder in Afghanistan jetzt nicht allein lassen!" 

UNICEF Deutschland zur Lage der Kinder in Afghanistan vor der internationalen Hilfskonferenz am 13. September in Genf 

© UNICEF/UN0498793/UNICEF Afghanistan

Köln, den 9. September 2021 // Vor der internationalen Afghanistan-Hilfskonferenz am kommenden Montag in Genf ruft UNICEF die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Hilfe für Kinder fortzusetzen und keine weitere Verschärfung der humanitären Krise zuzulassen. Gewalt, Dürre und die Covid-19-Pandemie haben in den vergangenen Monaten bereits zu einer deutlichen Verschlechterung der Lage der Kinder geführt. 

So sind nach Schätzung von UNICEF bereits jetzt allein 10 Millionen Mädchen und Jungen in Afghanistan auf humanitäre Hilfe angewiesen. Bis Ende des Jahres könnten eine Million Kinder so schwer mangelernährt sein, dass ihr Leben in Gefahr ist. UNICEF setzt mit einem großen Team die Arbeit im Land fort und weitet trotz der unsicheren Situation seine Hilfe für Kinder und Frauen aus. Dazu werden allein bis Ende des Jahres 192 Millionen US-Dollar nur für Maßnahmen der humanitären Hilfe benötigt. UNICEF Deutschland ruft auch die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger dringend zu Spenden auf.

„Wir dürfen die Kinder in Afghanistan in dieser sehr unsicheren Situation nicht allein lassen. Die lebensrettenden Maßnahmen, ohne die die schon verzweifelte Lage vieler Mädchen und Jungen noch schlimmer wird, müssen dringend fortgesetzt werden. Dabei ist strikt darauf zu bestehen, dass finanzielle Mittel genau wie vorgesehen eingesetzt werden", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. 

UNICEF ruft die neuen Machthaber dazu auf, überall sicheren, schnellen und ungehinderten Zugang zu notleidenden Menschen zu garantieren. Alle humanitären Akteure in Afghanistan müssen ihre Arbeit nach den internationalen Grundprinzipien von Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit leisten können. Die Fortschritte beim Zugang zu Bildung für Kinder – insbesondere für Mädchen – müssen bewahrt werden und alle Kinder wie auch ihre Lehrerinnen und Lehrer sich sicher fühlen. 

Bereits vor dem in wenigen Wochen beginnenden Winter ist die Not der Kinder und Familien in vielen Regionen groß: 

  • Allein seit Ende Mai hat sich die Zahl der Menschen, die innerhalb Afghanistans vertrieben wurden, auf mehr als 550.000 Menschen verdoppelt – mehr als die Hälfte davon sind Kinder;
  • Viele Eltern wissen schon jetzt nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Eine Million Mädchen und Jungen unter fünf Jahren drohen bis Ende des Jahres schwer mangelernährt zu sein;
  • Nach aktuellen Schätzungen sind bisher weniger als 1,3 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft;
  • In mehr als 320 Distrikten stieg die Zahl von Masernerkrankungen in den ersten sechs Monaten des Jahres exponentiell an;
  • Angesichts der großen Lebensmittel- und Wasserknappheit in 25 Provinzen wurde im Juni der Dürre-Notstand ausgerufen. Dadurch steigt auch die Gefahr von Krankheiten. Bereits jetzt leiden vier von fünf Kindern unter fünf Jahren in den Dürregebieten an Durchfallerkrankungen;
  • Schätzungsweise 4,2 Millionen Kinder – 60 Prozent Mädchen – gehen schon jetzt überhaupt nicht zur Schule, insbesondere in schwer zugänglichen Gegenden. Hinzu kommen allein 9,5 Millionen Mädchen und Jungen, die aufgrund der pandemiebedingten Schließungen von öffentlichen Schulen nicht lernen können;
  • UNICEF ist zudem besorgt über die Zunahme schwerer Menschenrechtsverletzungen, insbesondere über die Rekrutierung von Kindern durch bewaffnete Gruppierungen. Zahlreiche Kinder sind zutiefst traumatisiert, weil sie Zeuge schrecklicher Gräueltaten wurden. Auch die Gefahr durch Minen und Blindgänger ist hoch.

UNICEF bleibt in Afghanistan, um die Kinder zu unterstützen

Trotz der schwierigen Bedingungen stockt UNICEF seine Hilfe in Afghanistan weiter auf. Wo immer es möglich ist, sorgt das Kinderhilfswerk zusammen mit seinem großen Netzwerk an Partnern für sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen, versorgt mangelernährte Kinder mit lebensrettender Erdnusspaste und impft Babys und Kleinkinder, insbesondere in Lagern für Binnenvertriebene. UNICEF hilft auch, kinderfreundliche Orte, Ernährungszentren sowie Schulen auszustatten. 


EWIK Newsletter September: Demokratische Teilhabe / Pressefreiheit weltweit

SID Blog - 9. September 2021 - 21:05

Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe September 2021: Demokratische Teilhabe / Pressefreiheit weltweit

Liebe Leser*innen,

in einer Welt, in der sich Wissen und Werte unaufhörlich verändern und in rasender Geschwindigkeit neue Technologien erfunden werden, muss das Recht auf Pressefreiheit immer wieder neu erstritten und verteidigt werden.

Allerdings lässt sich gegenwärtig weltweit eine unerfreuliche Tendenz beobachten: Unterschiedliche Weltanschauungen, wirtschaftliche Zwänge und das Verbot religiöser Darstellungen grenzen seit Jahren die Pressefreiheit ein. Zudem hat die Corona-Krise gravierende negative Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Die Berichterstattungen mancher Regierungen wurden teilweise manipuliert, indem Zensurregeln verschärft, Informationen zurückgehalten und unabhängige Journalist*innen eingeschüchtert oder sogar inhaftiert wurden. Darüber hinaus führen Desinformationskampagnen und Fake News, die insbesondere in sozialen Netzwerken verbreitet werden, dazu, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Medien stark abgenommen hat.

Was bedeutet diese Entwicklung für das Zusammenleben unserer Gesellschaft und wie können wir dem entgegenwirken? Eine freie und unabhängige Medienlandschaft ist eine wichtige Grundvoraussetzung unserer Demokratie und somit die Basis für die politische Willensbildung und demokratische Teilhabe jedes Einzelnen. Damit alle Bürger*innen ihre unterschiedliche Meinung einbringen können, muss der freie Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen und eine offene und faire Diskussion möglich sein. Hierfür bedarf es einerseits unabhängige Journalist*innen und andererseits Bürger*innen, die Meldungen kritisch hinterfragen und falsche Informationen als solche erkennen können.

Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, die Themen Pressefreiheit und demokratische Teilhabe sowie die Mechanismen von Fake News im Schulunterricht zu behandeln und Schüler*innen diesbezüglich aufzuklären. Wir von ARTE Education sehen es als unsere Aufgabe, Lehrkräfte bei dieser Mission bestmöglich zu unterstützen. Mit unserer Plattform Educ'ARTE möchten wir allen Schüler*innen, unabhängig ihrer Herkunft, über digitale Tools den Zugang zu vertrauenswürdigen Informationen ermöglichen. Als geschlossene Plattform verfügen wir ausschließlich über geprüfte Quellen und entlohnen die Autor*innen für ihre audiovisuelle Arbeiten. Unser Katalog von über 1400 Videos bietet nicht nur geballtes Wissen, sondern fördert gleichzeitig die Medienkompetenz der Schüler*innen und Lehrkräfte. In unserer Auswahl mit dem Besten von ARTE befinden sich zahlreiche Materialien, die sich für eine Behandlung der Themen im Unterricht ideal eignen - diese sind, unter anderem, in den Themenlisten „Medien und Gesellschaft" und „Was sind Fake News?" zu finden (*). Hinsichtlich der gestiegenen Relevanz dieser Themen bieten wir in diesem Schuljahr in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk ein gemeinsames pädagogisches Projekt zum Thema „Fake-News" an. Hier geht's zur Projektausschreibung.

Dieser Newsletter stellt Ihnen verschiedene Lehr- und Lernmaterialien, Veranstaltungen und weiterführende Ressourcen zu diesen für die Schulbildung unerlässlichen Themengebieten vor. Wir wünschen eine interessante und kurzweilige Lektüre!

Das Team (Mathilde Saxe und Tanja Braun) von ARTE Education

EWIK-Kooperationspartner

(*) Educ'ARTE ist als Abonnement für Bildungseinrichtungen verfügbar. Mit einem Klick auf unsere Website www.educarte.de können Sie Ihren unverbindlichen Testcode anfordern, um die Schulmediathek einen Monat lang kostenlos zu testen und Zugang zu den oben erwähnten Themenlisten erhalten.

Aktuelles

Überarbeitet: Konzept „Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit"


Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am 30. August 2021 das aktualisierte Konzept „Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit" veröffentlicht. Es geht auf einen intensiven Konsultationsprozess, u. a. mit den Deutschen Ländern sowie mit Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft, zurück. Das Konzept ist die Grundlage für die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit des BMZ und der aus Mitteln des BMZ unterstützten Maßnahmen, Aktivitäten und Programme.
Das Konzept aktualisiert das Vorgängerkonzept 159 aus dem Jahre 2008. Es liegt als PDF und in Kürze in gedruckter Form vor.
  Global Education Week - Digitales Lernen weltweit fair gestalten! Machen Sie mit!

Das Ziel 4 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sieht vor, dass alle Menschen weltweit Zugang zu hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen erhalten. Da die Digitalisierung gegenwärtig alle Formen des Lernens und Lehrens verändert, steht jetzt eine Verständigung darüber an, wie eine digitale Transformation von Bildung aussehen kann. Für die Global Education Week 2021 lädt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd des World University Service e.V. zum Austausch über diese Themen ein. Die Informationsstelle freut sich über die Zusendung von Projekten aller Art, die Bildung, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung kritisch und kreativ verbinden. Das Format kann frei gewählt werden.

Doku-Fiktion "Ein Ball" mit begleitender Handreichung


Der Film Ein Ball informiert über die Produktion von Sportbällen und die zugehörigen Rahmenbedingungen, benennt Missstände und zeigt Handlungsalternativen auf. Mit der zugehörigen Handreichung zum Download eignet er sich auch gut für den Unterricht. Die Handreichung enthält Anregungen für Workshop-Einheiten zum Einsatz in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, in Seminaren mit Studierenden sowie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Arbeit in Sport- und Freizeiteinrichtungen, Vereinen oder Nichtregierungsorganisationen.  

Globales Lernen in Berlin

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern kann im Bereich des Globalen Lernens / der Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtige Impulse setzen. Nichtregierungsorganisationen (NRO) bringen eine spezifische Expertise zu globalen und nachhaltigen Fragen und Herausforderungen mit, fördern den Blick über den „eigenen Tellerrand" und zeigen neue Perspektiven auf. Oftmals ermöglichen sie auch das Lernen an außerschulischen Lernorten.
Die Senatsverwaltung Berlin hat in Kooperation mit BtE Berlin Brandenburg eine neue Broschüre herausgegeben: Darin finden sich Angebote außerschulischer Kooperationspartner für alle Jahrgangsstufen an Schulen in Berlin und Brandenburg im Themenbereich Nachhaltige Entwicklung / Leben in Globalen Zusammenhängen.


Über 200 kostenfreie Unterrichtsbeispiele zu BNE


Im Rahmen der sächsischen Länderinitiative „Erstellung von Unterrichtsbeispielen zur Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung" sind mittlerweile über 200 Unterrichtsbeispiele zu den Themenbereichen des Orientierungsrahmens entstanden. Für sächsische Oberschulen und Gymnasien gab es bereits Broschüren mit je 12 ausgewählten BNE-Unterrichtsbeispielen. Mit passgenauer Anbindung an die sächsischen Lehrpläne stehen jetzt alle 209 Unterrichtsbeispiele seit April 2021 frisch gelayoutet und zum kostenlosen Download auf dem BNE-Portal Sachsen zur Verfügung. Die Unterrichtsbeispiele sind natürlich auch in allen anderen Bundesländern uneingeschränkt anwendbar.

 

Neuauflage: Wegweiser durch das Label-Labyrinth

Das Label-Labyrinth kann Verbraucherinnen und Verbraucher ganz schön orientierungslos zurücklassen: Es gibt zahlreiche Zertifikate, die biologische und faire Produktion bescheinigen - aber längst nicht alle halten, was sie versprechen. Die Christliche Initiative Romero (CIR) hat für die Neuauflage ihres beliebten Handbuchs „Wegweiser durch das Label-Labyrinth" 60 gängige Siegel, Logos und Labels für Lebensmittel und Kleidung auf ihre sozialen und ökologischen Standards sowie ihre Glaubwürdigkeit überprüft. Mit dem Wegweiser sind Interessierte bestens informiert, ob ein Label tatsächlich bei ethischem und nachhaltigem Konsum unterstützt, oder nur so tut als ob.


Über die urbanen Monster einer imperialen Lebensweise


Begeben Sie sich mit diesem Material auf die Suche nach urbanen Monstern in der eigenen Stadt und erforschen Sie die materiellen und mentalen Infrastrukturen einer imperialen Lebensweise, die Wachstum und Wohlstand nur auf Kosten anderer ermöglicht!
Das neue Unterrichtsmaterial, entwickelt am Fachbereich Didaktik der politischen Bildung an der Uni Kassel, stellt Unterrichtsmodule und Bausteine eines fächerübergreifenden Projektvorhabens zur Verfügung und erläutert den kreativen didaktischen Ansatz, der die Potenziale politischer, kultureller Bildung und künstlerischer Intervention vereint und das am Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung ausgerichtet ist.
 

Neue Materialien der Agrar Koordination: Erklärfilm zur Nachhaltigen Ernährung und Podcast zu "Land und Wirtschaft - wer erntet?"

Im Jugendbildungsprojekt BIOPOLI wurde ein neues Video zur Nachhaltigen Ernährung produziert. Im Video gehen Jonas und Julia der Frage nach, wie sie ihre eigene Ernährung umstellen können, um einen Beitrag für die eigene Gesundheit und den Klimaschutz zu leisten.
Mit der Fotoausstellung "Land und Wirtschaft – wer erntet? hat die Agrar Koordination und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft  Bauern und Bäuerinnen aus Tansania und Deutschland portraitiert. In einem neuen 15-minütigen Podcast wird über die Situation der Kleinbäuerinnen und -bauern in beiden Ländern informiert.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien

Fokuscafé Lateinamerika - Werkheft Demokratie


Bei diesem Werkheft des Vereins Informationsbüro Nicaragua liegt der Fokus nicht auf dem klassischen Demokratieverständnis mit Wahlsystem oder Gewaltenteilung. Das Heft beleuchtet vielmehr eine Nische im Demokratiekonzept und betrachtet alternative Formen und Konzepte von Demokratie. Dabei werden Impulse gegeben, Demokratie aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Es wird ein machtkritischer Blick auf das Thema geworfen, durch diverse Methoden sollen die Konflikthaftigkeit und die Dilemmata demokratischer Prinzipien erfahrbar gemacht werden. Es werden Zusammenhänge kritisch hinterfragt und neue Perspektiven aufgezeigt. Das Heft richtet sich an Multiplikator*innen, politischen Bildner*innen und Lehrer*innen.  
Praxisimpulse Demokratiebildung:
Neue Publikation der UNESCO-Projektschulen


Mit Beispielen aus über 40 UNESCO-Projektschulen gibt die Publikation einen facettenreichen und aktuellen Einblick zur Demokratiebildung in den Schulen des Netzwerks.
Die einzelnen Praxisbeispiele werden dabei mit ihren Schnittstellen – zum Beispiel im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung, des digitalen Lernens oder der kulturellen Bildung – vorgestellt und entfaltet. Damit bietet der Band auf 146 Seiten in zehn Kapiteln Anregungen und Impulse, die zum Mitmachen, Vernetzen und Nachdenken einladen.
Wie wollen wir zusammen leben? Demokratie und Mitbestimmung

Der dritte Teil der Reihe "Wie wollen wir zusammen leben?", die Attac in Kooperation mit dem Humanistischen Landesverband Berlin-Brandenburg veröffentlicht, beschäftigt sich mit dem Thema "Demokratie und Mitbestimmung".
In acht Übungen können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 zunächst lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und anzuerkennen, dass es unterschiedliche Ansichten zur gleichen Frage geben kann. Sie können üben, ihre eigenen Standpunkte zu vertreten und diese zu verändern, wenn es gute Argumente dafür gibt. Zudem lernen sie gemeinsame Regeln für faires Streiten zu entwickeln und sich daran zu halten. Die Materialien erscheinen sowohl online als auch gedruckt.
 
Weltkarte der Pressefreiheit


Pressefreiheit? Was ist das? Reporter ohne Grenzen hat eine Weltkarte für Lehrkräfte entwickelt, die Interessierten einen Handlungsfaden für Themen wie Medienkompetenz, Pressefreiheit und Umgang mit sozialen Medien im Unterricht bereitstellt. Auf der Vorderseite ist eine Weltkarte abgebildet, die einen guten Überblick darüber gibt, wie es weltweit um die Pressefreiheit bestellt ist. Die Rückseite bietet neben Informationen zu den angesprochenen Themenfeldern auch Vorschläge für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Komplex Presse- und Informationsfreiheit: Spiele, Grundlagentexte und die vollständige Rangliste der Pressefreiheit.

Workshop: Pressefreiheit aus internationaler Perspektive

In diesem Workshop, angeboten von SPIEGEL Ed, setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Bedeutung von Pressefreiheit als zentrales Element von Demokratien auseinander. Ziel des Workshops ist es, den Schülerinnen und Schülern das Privileg der Pressefreiheit bewusst zu machen und dazu anzuregen, sich weiter mit dem Thema und der Situation einiger als Beispiele gewählter Länder zu befassen. Das Modul richtet sich an Lehrkäfte aller Schulformen, empfohlen wird es ab Klassenstufe 9.  Zum Schwerpunkt: Multimediales


Die Klimadebatte

"Was hat die Klimafrage mit Demokratie zu tun?" Jeden Donnerstag veröffentlicht Mehr Demokratie e.V. einen neuen Podcast, um unterschiedlichen Stimmen zu 15 Themen rund um die Verbindung von Klimaschutz und Demokratie Raum zu geben. Der Journalist Timo Rieg spricht mit ganz unterschiedlichen Menschen über die Klimafrage. Es geht um Fakten, Perspektiven und Gefühle und letztlich um die Frage: Wie können wir als Gesellschaft das 1,5-Grad-Ziel einhalten – und was hat Demokratie damit zu tun?

Lernplattform „Wimmelbild online" für die Demokratiebildung an Schulen

Ein neuartiges digitales Angebot für die Demokratiebildung an Schulen hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) entwickelt. Die Lernplattform „Wimmelbild online" nutzt spielerische, aus der Kinderbuchliteratur bekannte Elemente für die pädagogische Arbeit. Das großformatige „Wimmelbild" zeigt eine städtische Szene aus der Vogelperspektive. Es lädt zum Entdecken ein. Viele kleine Alltagssituationen zeigen Begegnungen und auch Konfliktsituationen, die zu weiteren Fragen führen.

 

Pressefreiheit grenzenlos - Der Podcast von Reporter ohne Grenzen

Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für Presse- und Informationsfreiheit ein und unterstützt Medienschaffende, die in Not geraten sind. In einem neuen Podcast stehen die Menschen im Fokus, für die sich die Organisation tagtäglich einsetzt. Bis jetzt sind vier Folgen erschienen, die Aspekte und Schwierigkeiten journalistischer Arbeit in Kolumbien, Belarus, Deutschland und Bangladesch beleuchten.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Demokratische Teilhabe und Pressefreiheit weltweit

Themen wie Klimagerechtigkeit und die Umsetzung der 17 Ziele der SDGs fordern besonders auch junge Menschen heraus, ihr Recht auf Teilhabe und Meinungsäußerung in Anspruch zu nehmen.
Die Datenbank Eine Welt Medien hat zum Schwerpunkt dieses Newsletters eine interessante Empfehlungsliste mit Filmen zusammengestellt. Alle Filme werden jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen aufgeführt.
 Zum Schwerpunkt: Aktionen, Kampagnen, Angebote
OUR VOICES – OUR PLANET. Internationaler Dialog und Globales Lernen zu Demokratie und Nachhaltigkeit

In dem Projekt OUR VOICES - OUR PLANET lernen die Teilnehmenden Akteurinnen und Akteure aus Demokratie- und Nachhaltigkeitsbewegungen aus aller Welt kennen. Expertinnen und Experten aus dem Globalen Süden und Norden entwickeln gemeinsam analoge und digitale Bildungsformate, durch die die Verbindungen von Demokratie und Nachhaltigkeit deutlich und Menschen zur Mitwirkung an Nachhaltigkeits- und Demokratieprozessen ermächtigt werden. Zielgruppen sind interessierte Erwachsene, Jugendliche/junge Erwachsene und Referentinnen und Referenten des Globalen Lernens und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.  

Kampagne #weltweitwichtig

Am 26. September wählen die Bürgerinnen und Bürger eine neue Regierung. VENRO möchte mit der Kampagne #weltweitwichtig die Bundestagswahlen nutzen, um den Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien aufzuzeigen, was den Menschen #weltweitwichtig ist! Globale Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit sollen wieder stärker in den politischen Fokus rücken. Es sollen deshalb möglichst viele Menschen dazu motiviert werden, in Statements, Videos oder Fotos unter dem Hashtag #weltweitwichtig ihre Erwartungen an die neue Regierung zu posten.

Jugend-Task-Force der Globalen Bildungskampagne zur Bundestagswahl

Die Jugend-Task-Force der Globalen Bildungskampagne ist ein Zusammenschluss engagierter Jugendlicher und junger Erwachsener, die sich aktiv für das Grundrecht auf Bildung einsetzen und für alle Menschen global einfordern. Sie wollen die deutsche Gesellschaft und Politik darauf aufmerksam machen, dass noch mehr getan werden muss, um das Grundrecht auf Bildung bis 2030 zu erreichen. Aktuell wurde eine E-mail-Aktion zur Bundestagswahl entwickelt, mit der den Kandidierenden im eigenen Wahlkreis auf den Zahn gefühlt werden kann und sie dazu aufgefordert werden, sich für gute Bildung weltweit stark zu machen.  Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen


Themenseiten des BMZ zu Demokratie und Meinungs- und Pressefreiheit

Deutschland hat mit mehr als der Hälfte seiner Kooperationsländer eine Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit dem Schwerpunkt "Demokratie, Zivilgesellschaft, öffentliche Verwaltung (Governance)" vereinbart. Auf den Themenseiten des BMZ finden sich ausführliche Informationen zu Merkmalen und Verbreitung von Demokratie und den Maßnahmen des BMZ zur Förderung politischer Teilhabe. Eine wichtige Säule der deutschen Demokratie- und Governance-Förderung ist die EZ im Bereich der Meinungsfreiheit und Medienentwicklung. Auf der BMZ-Website gibt es entsprechend auch dazu umfangreiche Informationen, etwa zur La­ge der Mei­nungs- und Pres­se­frei­heit in der Welt, aktuell mit besonderem Blick auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Medienfreiheit in globaler Perspektive.


Zustand der Demokratie - Thema des Heftes "Aus Politik und Zeitgeschichte"


Über den Zustand der Demokratie wurde in jüngerer Vergangenheit häufig geklagt. Seien es die Veränderungen im Parteiengefüge, der grundlegende Wandel der politischen Öffentlichkeit oder der Ruf nach innovativen Formen politischer Beteiligung: Die Beschaffenheit demokratischer Institutionen ist in Veränderung begriffen. Wohin diese führen werden, ist Gegenstand der politischen wie wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Eine Bestandsaufnahme zum Themenkomplex liefert die Ausgabe 26-27/2021 des Heftes APuZ - "Aus Politik und Zeitgeschichte".  

Reporter ohne Grenzen: Länder-Ranking und -berichte zum Thema Pressefreiheit

In unregelmäßigen Abständen werden auf www.reporter-ohne-grenzen.de ausführliche Bestandsaufnahmen zu Einschränkungen der Medien und Verfolgung von Medienschaffenden in einzelnen Ländern oder zu staatenübergreifenden Entwicklungen mit negativen Folgen für die Pressefreiheit veröffentlicht.
Weiterhin findet man auf der Website das jährliche Länder-Ranking in Bezug auf Pressefreiheit, eine laufende Statistik "Barometer der Pressefreitheit" sowie eine interaktive Weltkarte der Pressefreiheit, die anschaulich den Grad der Informationsfreiheit in 180 Ländern zeigt. Die Karte und weiteres Informationsmaterial sind zudem gegen eine Versandkostenpauschale kostenlos zu beziehen.

Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik „Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.



Praxisbuch „Zukunftsesser: Klimafreundliche Ernährung im Unterricht und Schulalltag"

Anregungen, Hintergrundinformationen und passende Materialien zur Vermittlung des Themas „Klimafreundliche Ernährung" bietet das neue Praxisbuch „Zukunftsesser" der Verbraucherzentrale NRW. Es wendet sich an Lehrkräfte von weiterführenden Schulen sowie an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Ernährungsbereich. Neben ausführlichen Planungshilfen und Anleitungen beinhaltet das Praxisbuch alle nötigen Materialien zur Umsetzung einer Unterrichtseinheit für die 7. bis 10. Klassen sowie Aktionen in der Schule für alle Jahrgänge von der 5. Klasse bis zur Oberstufe („Zukunftsesser in Aktion").

 

Was!Wir!Euch!Zu!Sagen!Haben! -
Botschaften für eine bessere Welt


Unter dem Motto „Was!Wir!Euch!Zu!Sagen!Haben!" hatte der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) im Vorfeld des Eine-Welt-Tages Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und Bremen aufgerufen, ihre Wünsche für eine nachhaltige Zukunft zu formulieren.
In Videos, Podcasts, Fotos, Plakaten und Poetry Slams machten sie deutlich, was sie bewegt und was sie sich von Politik und Gesellschaft wünschen. 130 Schülerinnen und Schüler haben sich beteiligt, über 60 Botschaften wurden eingesendet. Die darin angesprochenen Themen reichen von nachhaltigem Konsum, Klima- und Meeresschutz über Geschlechtergerechtigkeit bis zu Bildungspolitik.

Der politische Handabdruck

Klimagerechtigkeit und ein gutes Leben für alle erfordern eine Menge Veränderung. Privat auf faire und ökologische Optionen zu achten, genügt nicht. Für vieles gibt es ja noch gar keine fairen Optionen. Es kommt darauf an, als Gesellschaft die Strukturen zum Beispiel bei der Ernährung, bei der Mobilität, beim Energieverbrauch und in der Arbeitswelt so zu ändern, dass Nachhaltigkeit zum Standard wird. Sich dafür wirksam einsetzen – dafür steht der Handabdruck. Der Handabdruck-Test von Brot für die Welt und Germanwatch macht zahlreiche Handabdruck-Ideen bekannt, ermutigt zum Engagement und unterstützt bei den ersten Schritten. Im Test führen sechs Fragen zu einem konkreten Vorschlag für eine Handabdruck-Aktion.

 

Bildungsmaterial zum Film „Rafaël" – eine Liebesgeschichte in Zeiten von Flucht und Migration

Der Spielfilm „Rafaël" erzählt eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Arabischen Frühlings und der Bootsflüchtlinge auf der Mittelmeerroute. Brot für die Welt hat zum Film „Rafael" Begleitmaterial herausgegeben, das eine Fülle von Informationen und Impulse für die Schul- oder Gemeindearbeit gibt.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla


EineWeltBlaBla im Sommer 2021

Anfang Juli haben wir uns mit einer Alternative zu bisherigen Solaranlagen beschäftigt und dabei die Erfindung des philippinischen Studenten Carvey Ehren Maigue vorgestellt: Solaranlagen aus Biomüll, die ohne Sonneneinstrahlung funktionieren.

Barrierefreies Kommunizieren mit Alltagsmaske ist für gehörlose Menschen gar nicht so einfach. Wir haben Juliet Namujjus Fashionlabel Kimuli Fashionability in Uganda vorgestellt. Sie stellt nachhaltige und inklusive Alltagsmasken mit Sichtfenster aus Plastikabfall her.

Ende Juli war Earth Overshoot Day. Der Tag, an dem alle Ressourcen aufgebraucht sind, die die Erde in diesem Jahr regenerieren könnte. Zu diesem Anlass haben wir über globale Klimaungerechtigkeit berichtet und unter #movethedate zur Veränderung aufgerufen.

Im Kontext der steigenden Corona-Infektionen im Globalen Süden und ausbleibenden Impfstoffen haben wir uns mit der Frage beschäftigt, warum wir globale Impfsolidarität anstatt Wohltätigkeit brauchen. Dabei haben wir uns auch mit dem Streit um Patente beschäftigt.

Einen Blick über den Tellerrand wagten wir im August, indem wir die Problematik unfairer Lieferketten anhand dreier konkreter Lebensmittel aufzeigten.

Im August thematisierten wir außerdem die restriktive Migrationspolitik der EU in Libyen. In einem informativen Gastbeitrag fragt die Autorin, ob diese mit dem außenpolitischen Ziel der Demokratieförderung vereinbar ist.

Und schließlich beschäftigten wir uns unter dem Titel "Sprichst du afrikanisch?" mit Ignoranz, Stereotypen und gefährlichem Halbwissen in Bezug auf Afrika. In diesem Zusammenhang stellten wir das Institut „Africa Policy Research" vor, das dieses Problem angehen und zu einem realistischen Afrikabild beitragen möchte.  

Kennt ihr schon unseren Instagram und Facebook Account? Da werdet ihr regelmäßig über die Veröffentlichung unserer neuen Beiträge informiert!
Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!

Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Demokratische Teilhabe und Pressefreiheit weltweit

Themen wie Klimagerechtigkeit und die Umsetzung der 17 Ziele der SDGs fordern besonders auch junge Menschen heraus, ihr Recht auf Teilhabe und Meinungsäußerung in Anspruch zu nehmen.
Die Datenbank Eine Welt Medien hat zum Schwerpunkt dieses Newsletters wieder eine interessante Empfehlungsliste mit Filmen zusammengestellt. Alle Filme werden jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen aufgeführt.
 Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Eine Auswahl aktueller Neuerscheinungen finden Sie hier.
Veranstaltungen
Faire Woche 2021 zum Thema #fairhandeln für Menschenrechte weltweit
10.09.2021 - 24.09.2021 bundesweit Weiterbildung: Online-Projektwoche Zukunft selbst gestalten – Bei mir. Bei dir. Weltweit.
16.09.2021 - 19.09.2021 in Rostock Klimakatastrophe, Lebensmittelverschwendung und Ernährung
17.09.2021 - 19.09.2021 in Lindlar Perspektivwechsel Globaler Süden: Globaler Norden
17.09.2021 - 18.09.2021 in Marburg
Workshop: Klimawandel - Ein Blick auf sozial-ökonomische Ungleichheiten, Macht und transformative Lösungsansätze
18.09.2021 online Frieden und Gerechtigkeit mit dem Fokus Flucht - Eine globale Perspektive und ein Blick in deutsche Klassenzimmer
22.09.2021 online Netzwerktagung: „Nachhaltigkeit in der Freien Wohlfahrtspflege – Auf dem Weg zu einer sozialökologischen Transformation''
22.09.2021 online Zukunft.Fair.Medien - Barcamp für nachhaltige Medienbildung in Sachsen
23.09.2021 in Dresden Hands On! H5P-Tools selbst erstellen
23.09.2021 online Interkulturelle Woche 2021 #offengeht
26.09.2021 - 03.10.2021 bundesweit
Fachtagung „Globales Lernen - Inspirationen für den transformativen Unterricht"
28.09.2021 in Ludwigsfelde Workshop: Klimawandel verschärft Schuldenkrisen
30.09.2021 in Stuttgart Das Spiel in der Bildungsarbeit. Workshop für Lehrkräfte, Multikplikatorinnen und Multiplikatoren und Studierende
01.10.2021 in Kassel Multiplikator*innenseminar: FIAN-Bildungsmethoden zum Menschenrecht auf Wasser
01.10.2021 in Bad Honnef Seminar zu machtkritischen Konzepten des Globalen Lernens - Demokratie und Soziale Bewegungen
01.10.2021 - 02.10.2021 in Köln Weiterbildung: Von 1,5 °C bis zu Klimagerechtigkeit – Wege zu einem Klima des Wandels
07.10.2021 - 10.10.2021 in Rostock Vorschau Ausgabe Oktober 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende September 2021 zum Thema

Sustainable Development Goals (SDG)

Zusendungen sind bis zum 23. September 2021 willkommen.
EWIK-Umfrage: Bitte bewerten Sie uns! Ihre Meinung ist gefragt:
Geben Sie dem Portal Globales Lernen Noten


Um Ihre Suche nach passenden Bildungs- und Unterrichtsmaterialien, nach aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten zu erleichtern, versuchen wir stets, die Vielfalt der Angebote im deutschsprachigen Raum möglichst umfassend darzustellen.

Wir möchten daher gerne wissen: Werden wir unserem Anspruch gerecht, einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen zu bieten?

Hier geht es zur Umfrage. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  Juni 2021 Ziel 3 der Agenda 2030:
Gesundheit und Wohlergehen

Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
Weitere Informationen und Bestellung Online-Newsletter



 
Der Newsletter informiert monatlich per E-Mail über Neuigkeiten aus dem Bereich der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit.


Weitere Informationen und Bestellung Redaktion World University Service e.V. –
Eine Welt Internet Konferenz (EWIK)
Goebenstraße 35
65195 Wiesbaden    
                      
Telefon: +49 (0)611-40809694
Fax: +49 (0)611-446489
service@globaleslernen.de
www.globaleslernen.de

Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)


Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des
über den






Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren