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Nachhaltigkeitsgerichtstag

RNE Termin - 24. Oktober 2022 - 9:39
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Video online: Wie gelingt die Energiewende in deiner Nachbarschaft?

reset - 24. Oktober 2022 - 6:13

Wie können sich Bürger*innen zusammenschließen auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien? Was ist auf Ebene deiner Nachbarschaft möglich? Welche digitalen Tools können dabei unterstützen und wie werden diese am besten eingesetzt? Und welche politischen und rechtlichen Hürden gilt es zu überwinden?
Das sind die Fragen, über die wir am 1. Oktober bei der Bits-und-Bäume-Konferenz 2022 in Berlin zusammen mit Astrid Aretz (IÖW), Frieder Rabl (A2EI) und Christoph Rink (BürgerEnergieBerlin) diskutiert haben. Hier kannst du die Panel-Diskussion anschauen: Wie gelingt die Energiewende in deiner Nachbarschaft?

Das 1,5-Grad-Ziel ist ohne eine echte Transformation unseres Energiesystems unerreichbar. Aber wie kann sie gelingen? Was sind die Energiequellen der Zukunft? Welche digitalen Lösungen stehen bereit und wo sind Innovationen gefragt? Und wie kann die Transformation vorangetrieben werden?

Das RESET-Greenbook „Energiewende- Die Zukunft ist vernetzt“ stellt digitale, innovative Lösungen vor und beleuchtet die Hintergründe.

Bits-und-Bäume-Konferenz zum Nachschauen – unsere Empfehlungen

Die Bits & Bäume 22 waren zwei Tage volles Programm mit unglaublich vielen spannenden Talks und Workshops. Hier kommen unsere Empfehlungen:

Building Just and Sustainable Digital Futures (EN): A panel that maps different approaches to understand opportunities and pitfalls of emerging technologies; and that showcases pathways towards building the just and sustainable futures we want to see. With: Camila Nobrega (Brazilian journalist and researcher), Julia Kloiber (Superrr Lab), Prof. Dr. Lynn Kaack (Hertie School), Katrin Fritsch (Green Web Foundation) and Aymara Llanque Zonta (Siglo XX, Bolivia).

Politische Antworten auf die Nachhaltigkeitskosten von KI: In dieser Session werden die wahren Nachhaltigkeitskosten von KI-Systemen aufgezeigt und politische Lösungen diskutiert. Mit: Anne Mollen (AlgorithmWatch), Tabea Rößner (MdB – Grüne, Vorsitzende Ausschuss für Digitales), Marina Köhn (Umweltbundesamt, Green IT) und Alexandra Geese (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA).

Die Nicht-Nachhaltigkeit von Blockchain & Web3: Blockchain und Web3 werden als revolutionäre neue Techniken, die die Wirtschaft und Gesellschaft dezentralisieren und demokratisieren werden, gefeiert. Aber stimmt das? Rainer Rehak (Weizenbaum-Institut, FIfF) über die Grundlagen für eine kritische Analyse.

Ein Großteil des Programms ist online, hier alle Sessions im Überlick.

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Amidst Refugee Flows, Irregular Migration, and Authoritarianism

SWP - 24. Oktober 2022 - 2:00

With the background of the Syrian crisis, irregular migration, and authoritarianism –strengthened by the collapse of the Peace Process of the Turkish state with the Work­ers’ Party of Kurdistan (PKK) in 2015 and the 2016 coup attempt – the Turkish gov­ernment has amended the Citizenship Law, changed policies concerning refugees and irregular migrants, and re-designed access to basic citizenship rights in the last decade. Due to these amendments and changes, tens of thousands of Syrians have been awarded Turkish citizenship. A few millions of them are now settled in Turkey and exercising social and education rights without being Turkish citizens. This state of affairs contra­dicts previous Turkish policies for citizenship and supports the claims that the gov­ernment under the Justice and Development Party (AKP) has been con­structing a more Islamic and less secular Turkish nationhood. Concomitantly, the basic citizenship rights of Kurds and members of the Gulen community have been massively violated. This indicates that being Muslim or Turkish does not protect citizens from discrimination.

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Tagesgespräch: China im Hamburger Hafen - Wie sehen Sie das?

SWP - 24. Oktober 2022 - 0:00
Wenn es nach Bundeskanzler Olaf Scholz geht, könnte ein Teil des Hamburger Container-Hafens an Cosco, die staatliche Reederei aus China, verkauft werden. Das Tagesgespräch auf Bayern 2 und ARD-alpha fragt: Wie stehen Sie zum Teilverkauf des Hamburger Hafens? Wie sollte die Politik mit Chinas Plänen umgehen? Hat der Krieg in der Ukraine Ihre Sicht auf sensible Infrastruktur in Deutschland verändert? Fürchten Sie, dass China zu großen Einfluss auf dem Weltmarkt hat?
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Welthunger-Index 2022: Der Ausblick auf die Ernährungslage ist düster

Welthungerhilfe - 21. Oktober 2022 - 17:14
Verheerende Entwicklungen bei den weltweiten Nahrungsmittelpreisen, wieder steigende extreme Armut, eine Verdoppelung der Kriege und Konflikte und zunehmende Temperaturanomalien bieten kein geeignetes strukturelles Umfeld, um den Hunger zu überwinden.
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Pläne für den Hamburger Hafen: Erst Piräus, jetzt das Tor zur Nordsee

SWP - 21. Oktober 2022 - 16:17
Ein chinesischer Staatskonzern will bei einem Teil des Hamburger Hafens einsteigen. FDP und Grüne warnen davor, einem autoritären Land ein wichtiges Stück Infrastruktur zu überlassen. In Griechenland ist das schon geschehen. Wie ging es dort weiter?
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Vom Notfallmodus zum Best-Case-Szenario: Lehren aus der Flut in Pakistan

Welthungerhilfe - 21. Oktober 2022 - 15:26
Der Klimawandel erhöht die Regenmengen im Indusbecken. Um weitere Tragödien zu vermeiden, muss muss der Hochwasserschutz erhöht werden. Aber Wiederaufbau gelingt am besten lokal: für einen Neustart der Versorgung in Bezirken!
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Die strategische Autonomie der Türkei

SWP - 21. Oktober 2022 - 15:05

Mitte September kamen in der usbekischen Stadt Samarkand die Staats- und Regierungschefs zahlreicher eurasischer Staaten zusammen. Bei dem Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wurde die Aufnahme Irans als neuntes Mitglied beschlossen. Nach dem Treffen gab der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bekannt, dass auch sein Land eine Mitgliedschaft in dem primär sicherheitspolitischen Zusammenschluss anstrebt. Neben dem Iran gehören der 2001 gegründeten Gruppe China, Russland, Indien, Pakistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan an. Die Türkei ist seit 2012 Dialogpartner in der SOZ.

Eine Alternative zur EU

Erdoğans Ankündigung wurde von westlichen Politikern scharf kritisiert. Dabei ist sie keine Überraschung, hatte er doch bereits im Februar 2013 erstmals die Option eines außenpolitischen Kurswechsels ins Spiel gebracht. Als damaliger türkischer Ministerpräsident bat er nach eigener Aussage den russischen Präsidenten Wladimir Putin um die Aufnahme der Türkei in die SOZ. »Dann sagen wir der EU auf Wiedersehen«, so Erdoğan. Diese Rhetorik schürt seither Erwartungen an sein politisches Handeln – sowohl in der Türkei als auch in einzelnen Mitgliedsstaaten der SOZ. Einen formellen Aufnahmeantrag hat die Türkei bislang aber nicht gestellt. Es ist davon auszugehen, dass dies auch vor den Wahlen im kommenden Jahr nicht mehr erfolgt. Dafür ist das Zeitfenster zu klein.

Die Begründung für Erdoğans Initiative ist jedoch aufschlussreich. Er verweist darauf, dass die EU die Türkei seit 52 Jahren nicht aufgenommen habe. Sich deshalb nach Alternativen umzuschauen, sei normal. Die Türkei verfolge eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit Staaten in Asien, sowohl in der Sicherheits- wie auch in der Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik. Diese Erklärung unterstreicht die Ambition des Nato-Mitglieds Türkei, alternative Kooperationsformate eurasischer Prägung beizutreten beziehungsweise seine außenpolitische Rolle in solchen Institutionen zu stärken. In diesem Sinne ist auch die Rede Erdoğans beim Gipfeltreffen in Samarkand zu verstehen, in der er auf die einzigartige Möglichkeit verwies, die sein Land als Brücke zwischen Ost und West biete. Mit dem Status als Dialogpartner in der SOZ habe sich für die Türkei eine weitere Tür nach Asien geöffnet.

Zunehmende wirtschaftliche Kooperation

Mit einer angestrebten Vollmitgliedschaft unterstreicht Präsident Erdoğan ebenso, wie sehr sich sowohl die Türkei als auch die SOZ in den vergangenen Jahren verändert haben. Die wirtschaftspolitische Bedeutung der Gruppe ist 2017 durch die Mitgliedschaft von Indien und Pakistan aufgewertet worden. Mit dem Beitritt Irans wird sie energiepolitisch weiter wachsen. Auf dem Gipfel in Samarkand wurde mit Ägypten erstmals ein Staat aus Afrika als neuer Dialogpartner aufgenommen.

Diese Expansion der SOZ geht einher mit einer Ausweitung ihrer Handlungsfelder. Neben sicherheitspolitischer Kooperation will die Schanghai-Gruppe verstärkt die Zusammenarbeit in der Infrastrukturpolitik fördern, insbesondere die Transportinfrastruktur zu Land und auf See. Vor diesem Hintergrund versucht Erdoğan, die Türkei als »mittleren Korridor« zu positionieren, mit neuen Partnern und strategischen Optionen Richtung Zentralasien. Die seit Dezember 2021 operierende Zugverbindung Islamabad-Teheran-Istanbul (ITI) dient dabei als Vorzeigeprojekt für Konnektivität im Transportsektor.  

Erdoğans Ankündigung in Samarkand wird in zahlreichen europäischen Hauptstädten als »Abkehr vom Westen« und Hinwendung zum »Club der Autokraten« interpretiert. Diese zum Teil berechtigte Kritik greift allerdings in einem Aspekt zu kurz: Sie verkennt, wie sehr sich Ankara seit mindestens einer Dekade darum bemüht, seine institutionelle Präsenz in Zusammenschlüssen zentralasiatischer Prägung zu intensivieren.

Die Organisation der Turkstaaten (OTS), 2009 unter Federführung der Türkei gegründet, ist dafür ebenso ein prägendes Beispiel wie die seit 2015 bestehende Mitgliedschaft der Türkei in der chinesischen Seidenstraßeninitiative (Belt and Road) und der Beitritt Ankaras zur von China gegründeten Asiatischen Infrastruktur- und Investitionsbank (AIIB) ein Jahr später. All diese Schritte unterstreichen die strategische Neuausrichtung in der Außenwirtschaftspolitik. Und da sich die Schanghai-Gruppe nun auch stärker als ökonomischer Zusammenschluss zu positionieren versucht, könnten sich für die Türkei künftig noch weitere Anknüpfungspunkte in Richtung Asien ergeben. So vereinbarten

die SOZ und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) eine verstärkte Zusammenarbeit, um den grenzüberschreitenden Handel von landwirtschaftlichen Produkten zwischen SOZ-Mitgliedsländern zu erleichtern.

Durch die Debatte um eine eventuelle SOZ-Vollmitgliedschaft gelingt es Erdoğan, das Augenmerk auf die strategische Unabhängigkeit der Türkei zu lenken. Er will sich institutionelle Optionen offen halten. Die Nato-Bündnispartner können das Bestreben der Türkei auf eine Mitgliedschaft in der SOZ nicht länger als Randthema behandeln. Wichtig ist, klarzustellen, dass eine Doppelmitgliedschaft in der Nato und in der SOZ nicht vereinbar ist. Die aktive Teilnahme der Türkei in internationalen Foren wie der SOZ zeigt allerdings, dass Ankara für sich in Anspruch nimmt, strategische Autonomie zu definieren. Die expandierende Schanghai-Organisation und ihre wachsende geoökonomische Bedeutung bieten sich als Alternative an.

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BMZ startet Podcast „Entwicklungssache“

SID Blog - 21. Oktober 2022 - 12:55
Sind Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Frieden und Sicherheit #Entwicklungssache? Wir meinen ja – und diskutieren diese Zusammenhänge im Podcast „Entwicklungssache" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Denn die Welt ist komplexer geworden und die globalen Herausforderungen sind groß. Mit wechselnden Expertinnen und Experten sprechen Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze und Moderatorin Conny Czymoch zu drängenden Fragen unserer Zeit.

Folge 1 erscheint am Freitag, 21. Oktober 2022 auf BMZ.de und allen gängigen Kanälen. Im Fokus steht: „Zeitenwende nicht ohne Entwicklungspolitik?" Bundeskanzler Scholz hat nur wenige Tage nach Putins völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine von einer sicherheitspolitischen Zeitenwende gesprochen. Was bedeutet das für die deutsche Entwicklungspolitik? Wie kann Entwicklungspolitik zu menschlicher Sicherheit in Europa und im Globalen Süden beitragen? Darüber sprechen Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, Prof. Dr. Ursula Schröder, Wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und Moderatorin Conny Czymoch.

Sie finden den Podcast unter BMZ.de/Entwicklungssache

 

Erwachsenenbildung – global und nachhaltig

Engagement Global - 21. Oktober 2022 - 11:50

Die Fachtagung „Global.Nachhaltig.Wirtschaften“ am 17. und 18. Oktober 2022 rückte Möglichkeiten, wie Verständnis und Engagement für nachhaltige Entwicklung in der Erwachsenenbildung verankert werden können, in den Fokus. Gemeinsam wurde im Kloster Irsee eine Antwort auf die Frage gesucht, was im Bildungsbereich geschehen kann, um nachhaltige Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft global voranzubringen. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg, dem Bayerischen Volkshochschulverband und der Schwabenakademie Irsee realisiert.

„In der Bildung für nachhaltige Entwicklung kann und muss die Erwachsenenbildung mit ihrer flächendeckenden und kommunal verankerten Infrastruktur eine wesentliche Rolle spielen. Hier sehen wir eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre, um einerseits unsere Gesellschaft bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft zu unterstützen und andererseits die Erwachsenbildung selbst zukunftssicher auszurichten“, führte Direktor des Volkshochschulverbandes Baden-Württemberg Dr. Tobias Diemer in seiner Begrüßungsrede aus.

Strukturen nutzen, Nachhaltigkeit verankern

Die rund 350 Volkshochschulen und Außenstellen sowie andere Akteurinnen und Akteure in der Erwachsenenbildung haben die Chance, große Teile der Gesellschaft zu erreichen, so Dr. Tobias Diemer. Zudem würden im Bildungssektor die Kompetenzen vermittelt, die es zur Gestaltung nachhaltiger Entwicklung und dem Vorantreiben einer sozial-ökologischen Transformation braucht.

Nach dem Einführungsvortrag von Professor Dr. Dr. Johannes Wallacher von der Hochschule für Philosophie, der insbesondere die hohe Auslagerung von sozialen und ökologischen Kosten als Grundübel der Fehlentwicklung unserer Wirtschaft ausmacht, wurden mehr als 20 Praxisbeispiele vorgestellt. Mache der angeführten Bildungsformate integrieren das Thema global nachhaltiges Wirtschaften lebensnah, wie das Kurssystem „Enkeltauglich leben“ des katholischen Bildungswerks Traunstein oder die von sechs Volkshochschulen gemeinsam umgesetzte „Slow Fashion Week“.

Wer tiefer einsteigen und sich weiter fortbilden möchte, erhielt auf der Tagung Einblicke in das BNE Fortbildungskonzept der Volkshochschule Pforzheim und das Xpert Green Future Certificate des Volkshochschulverbandes Niedersachsen. Auch auf die flächendeckende Unterstützung, die es durch das Eine Welt Promotorenprogramm und das Programm Bildung trifft Entwicklung gibt, wurde Aufmerksam gemacht. Die Fachtagung bot viele Gelegenheit, tiefer in die Thematik einzusteigen und in den Austausch zu gehen – um die Erwachsenenbildung global und nachhaltig zu gestalten.

Die Tagung wurde von Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) ermöglicht, einem Programm das sich mit Themen und Methoden der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) insbesondere an Erwachsene in ganz Deutschland richtet.

BNE befähigt die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln und ermöglicht, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Dabei verbindet BNE verschiedene Dimensionen von Nachhaltigkeit – die ökologische, ökonomische und soziale Dimension, die in der Agenda 2030 und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in globaler Perspektive ausformuliert wurden. Ein zentrales Ziel von BNE ist es, vom Wissen zum Handeln zu kommen.

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Wenn Scham die Würde nimmt

Welthungerhilfe - 21. Oktober 2022 - 10:36
Wie in so vielen Regionen der Welt bedeutet auch im Südsudan die Zeit der Periode eine große Herausforderung für Frauen und Mädchen.
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BMZ unterstützt Welternährungsprogramm 2022 so stark wie nie zuvor

SID Blog - 20. Oktober 2022 - 21:32
Strukturen verändern gegen den Hunger: BMZ unterstützt Welternährungsprogramm 2022 so stark wie nie zuvor

Das Entwicklungsministerium und das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, WFP, wollen die Zusammenarbeit in 27 Ländern ausweiten, die besonders von der globalen Hungerkrise betroffen sind. Das vereinbarten Entwicklungsministerin Svenja Schulze und WFP-Exekutivdirektor David Beasley heute in Berlin. Dafür unterstützt das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) das WFP in diesem Jahr mit Mitteln in Höhe von 530 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor. Mit den Investitionen sollen Strukturen geschaffen werden, die zu mehr Ernährungssicherheit führen und Import-Abhängigkeiten reduzieren – etwa durch mehr lokalen Anbau, klimaangepasste Sorten oder effizientere Dünge- und Bewässerungstechniken.

Schulze: „Der Klimawandel, die Pandemie und ein russischer Präsident, der Getreide als Waffe einsetzt – all das ergibt bereits eine gefährliche Mischung, die weltweit Millionen Menschen in den Hunger treibt. Weitere Krisentreiber kommen dazu: Dünger wird immer teurer und knapper mit fatalen Folgen für die nächsten Ernten. Und eine wachsende Schuldenlast führt dazu, dass viele Entwicklungsländer ihre Importe nicht mehr bezahlen können. Wir dürfen in unserem Engagement gerade jetzt nicht nachlassen. Die Antwort muss eine Politik sein, die Entwicklungsländer wieder stärker zu Produzenten macht und die Import-Abhängigkeiten reduziert. Darum arbeiten wir daran, vor Ort nachhaltige, klimaangepasste und effiziente Agrar- und Ernährungssysteme aufzubauen."

Beasley: „Deutschlands Engagement geht weit über seine großzügigen Beitrage für WFP-Programme hinaus. Mit der deutschen G7-Präsidentschaft ist Ernährungssicherheit ganz oben auf der politischen Agenda angekommen. Der Höhepunkt dieser historischen Hungerkrise ist noch nicht erreicht, deshalb müssen nicht nur Menschenleben retten, sondern auch noch mehr in nachhaltige Lösungen investieren, die Menschen gegen zukünftige Krisen wappnen. Wenn wir den Kampf gegen den Hunger richtig führen, schützen wir das Klima, stärken Frauen und schaffen Stabilität als Voraussetzung für Frieden."

Deutschland ist zweitgrößter Geber des WFP. Derzeit sind in den 82 Ländern, in denen WFP tätig ist, 345 Millionen Menschen akut vom Hunger bedroht. Das sind fast 200 Millionen mehr Menschen als Anfang 2020. Gründe für diesen enormen Anstieg sind nicht nur zunehmende Konflikte, der Klimawandel und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie – hinzu kommt der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der die ohnehin angespannte Lage noch deutlich verschärft, indem er weltweit die Kosten von Nahrungs- und Düngemitteln, Energie und Transport in die Höhe treibt. Auch die zunehmende Schuldenkrise verschärft die Situation für viele Entwicklungsländer.

Die diesjährigen Mittel des BMZ werden vom Welternährungsprogramm dort eingesetzt, wo die Not am größten ist. Der Schwerpunkt liegt auf Programmen in Afrika und dem Nahen Osten. Konkret fließen die BMZ-Mittel in folgende 27 Länderprogramme des WFP: Jordanien, Palästinensische Gebiete, Libanon, Libyen, Irak, Jemen, Burkina Faso, Mali, Maurentanien, Niger, Tschad, Benin, Nigeria, DR Kongo, Äthiopien, Sudan, Südsudan, Kenia, Mosambik, Burundi, Madagaskar, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Afghanistan, Pakistan, Ägypten und die Türkei.

Das BMZ finanziert im Einsatz für Ernährungssicherheit gezielt die WFP-Projekte, die nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen der Probleme angehen und Gesellschaften krisenfester machen. Das umfasst sogenannte „Food for asset-Programme", bei denen Menschen ein Einkommen erzielen, indem sie an der Schaffung von ernährungs- und einkommensrelevanter Gemeindeinfrastruktur mitwirken. Das kann etwa der Bau von Brunnen, Bewässerungskanälen oder Lagerstätten sein, der Hochwasserschutz, aber auch die Fruchtbarmachung landwirtschaftlicher Flächen oder die Wiederaufforstung. Weitere Aktivitäten sind Schulspeisungsprogramme oder die Förderung von Kleinbäuer*innen durch Schulungen, Verbesserung des Marktzugangs oder die Vermeidung von Nachernteverlusten. Zudem fördert das BMZ den Ausbau sozialer Sicherungssysteme durch WFP.

Die BMZ-Mittel für das WFP kommen zum großen Teil aus den Sondermitteln in Höhe von 880 Millionen Euro, die die Bundesregierung im Rahmen des von Ministerin Schulze initiierten Bündnisses für globale Ernährungssicherheit zugesagt hatte.

Eine Zwischenbilanz des von Ministerin Schulze initiierten Bündnis für globale Ernährungssicherheit sowie Projektbeispiele finden Sie unter https://www.bmz.de/sachstand-bündnis-für-globale-ernährungssicherheit.



"Der Klimawandel wird die Abhängigkeit von Getreideimporten erhöhen"

Welthungerhilfe - 20. Oktober 2022 - 20:32
Gerät die globale Ernährungskrise außer Kontrolle? FAO-Direktor Josef Schmidhuber über Stress in armen Ländern, explodierende Importkosten und neue Notkredite des IWF.
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Historical complexities and transformations of refugee policies in Kenya and Tanzania

DIE - 20. Oktober 2022 - 16:48

This article discusses the history of hosting political refugees in Kenya and Tanzania. It argues that refugee hosting is not merely a humanitarian act, but a complex interplay of domestic interests, political ideologies, and foreign policies. The intertwinement of economic, social, and political factors creates situations in which refugee-related policies and their implementation are fraught with inconsistencies and contradictions that explain varied reactions to refugees from different politiconational backgrounds. Tanzania and Kenya, at various points in their history of hosting refugees as postindependence states, have alternately embraced and rejected specific refugee communities, showing how refugee hosting is not exclusively about the principles of humanitarian law. Reactions to political refugees in Kenya and Tanzania have crystalized in recent times into stringent regimes, as domestic and foreign-policy interests are increasingly formulated in ways that exclude refugees.

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Nachhaltig regieren beim SDG-Spiel

Engagement Global Presse - 20. Oktober 2022 - 16:39
Spiel für die 17 Ziele. Foto: Engagement Global

Wie können globale und lokale Krisen gemeistert werden? Was ist die richtige Strategie für eine große Bevölkerung? Wie kann das eigene Land zum Erfolg geführt werden – ohne, dass ein anderes darunter leidet? Beim Brettspiel „Gemeinsam für die Zukunft – 17 Ziele für eine nachhaltigere Welt“ können Teilnehmende diesen Fragen anhand eines Szenarios auf den Grund gehen.

In der Rolle von Staatsoberhäuptern übernehmen alle Teilnehmenden die Verantwortung für fiktive Länder – etwa für einen Staat im Globalen Süden oder für eine Industrienation. Gewinnen kann nur, wer mit den Mitspielerinnen und Mitspielern zusammenarbeitet. Die gemeinsame Aufgabe: Die Staatengemeinschaft als Ganzes in eine nachhaltige Zukunft führen. Wer also schon immer mal das eigene strategisches Gespür testen, das Wissen über nachhaltige Entwicklung stärken und die diplomatische Fähigkeiten verbessern wollte, hat am Mittwoch, 2. November 2022, dazu die Chance. Die Außenstelle Berlin von Engagement Global lädt zum entwicklungspolitischen Spieleabend in die Volkshochschule Berlin Mitte ein.

17 Ziele, vier Personen und ein Ziel

Die Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) ist eine reale Herausforderung, mit der sich die Weltgemeinschaft konfrontiert sieht. Die Aufgaben sind zahlreich: von Armutsbekämpfung über das Erreichen von Geschlechtergerechtigkeit bis zum Schutz der Meere. Mit dem SDG-Strategiespiel können Interessierte einen Eindruck von den Zusammenhängen, Herausforderung und Auswirkungen nachhaltiger Entwicklung – oder dem Fehlen einer solchen – bekommen.

Beim Spieleabend in der Volkshochschule können circa 20 Spielerinnen und Spieler teilnehmen und gleichzeitig spielen – vier Personen je Spiel. Wer wird fair regieren und das Land in eine ökologisch, wirtschaftlich und politisch nachhaltige Zukunft führen?

  • Datum: Mittwoch, 2. November 2022
  • Uhrzeit: 17 bis 20 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Berlin Mitte
  • Eintritt: Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die Website der Volkshochschule

Das Strategiespiel ist im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) von Engagement Global entstanden. Die Veranstaltung wird von der Außenstelle für Berlin und Brandenburg von Engagement Global im Rahmen des EBD-Programms durchgeführt, in Kooperation mit der Volkshochschule Berlin Mitte.

Das EBD-Programm zielt darauf ab, Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen zu motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu ermutigen.

Ansprechperson

Rebecca Burkert
Engagement Global
aussenstelle.berlin@engagement-global.de

Weitere Informationen
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Kohärente Friedenspolitik: Auf den Inhalt kommt es an

DIE - 20. Oktober 2022 - 15:47

Dass Ressortkonkurrenz außenorientierte Politik nicht erfolgreicher macht, ist eine Binsenweisheit. Dass alle Teile der Regierung am selben Strang ziehen, reicht jedoch nicht aus. Es muss auch die Richtung stimmen.

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07.11.2022 | Soziale Sicherung weltweit – welchen Beitrag kann nachhaltige Entwicklung leisten?

GIZ Event - 20. Oktober 2022 - 14:47
Veranstaltungsdatum: Montag, 7. November 2022
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