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Berliner Startup HEDERA will den Impact von Mikrofinanzprojekten messbar machen

reset - 30. März 2020 - 8:40
Kann man Nachhaltigkeit messbar machen? Das Startup HEDERA hat ein digitales Toolkit zur Erhebung und Visualisierung von Daten für den Mikrofinanzsektor entwickelt. So kann besser analysiert werden, ob Projekte die gewünschte Wirkung erzielen.
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Windenergie in Brasilien – Chancen und Herausforderungen

Misereor - 30. März 2020 - 8:32
Windenergie birgt große Potentiale für die Gestaltung der Energiepolitik in Zeiten des Klimawandels. In Brasilien werden bei der Errichtung von großen Windenergieparks jedoch nicht immer die Rechte der Landbevölkerung gewahrt, auf deren Land die Windräder gebaut werden. MISEREOR-Partner analysieren bei einem Partnertreffen in Natal die Chancen und Risiken der Windenergie in Brasilien.

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Wie wir der Klimamigration nach der Corona-Zeit begegnen müssen

DIE - 30. März 2020 - 8:00

Immer mehr Fallzahlen zeugen von der Ausweitung der Corona-Krise, weltweit und auch in Deutschland. Manche stellen sich bereits eine sensible Frage: Finden wir neben den medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die die Pandemie mit sich bringt, vielleicht zu einem neuen gesellschaftlichen Miteinander? Ist es möglich, dass wir danach auch andere globale Probleme anders angehen? Die Liste dieser globalen Herausforderungen reicht von der Bekämpfung von Hunger und der Klimakrise bis hin zum Umgang mit Migration. Ob dieser Optimismus gerechtfertigt sein mag oder nicht: Wir dürfen diese langfristigen Herausforderungen nicht aus den Augen verlieren und auch nicht isoliert voneinander betrachten. Gerade den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Migration müssen wir aufgrund der sich abzeichnenden Klimakrise sehr ernst nehmen. Wissenschaft, aber vor allem auch Politik und Zivilgesellschaft waren hier bis dato zu zögerlich und müssen umsteuern.

Schon lange gibt es Szenarien, nach denen sich bald Millionen sogenannte „Klimaflüchtlinge“ auf den Weg nach Europa machen könnten. Diese Befürchtungen haben die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Klimamigration“ begünstigt: Zahlreiche größere und kleinere Forschungsprojekte zum Zusammenhang zwischen Erderwärmung und menschlicher Mobilität wurden seit den 2000er Jahren initiiert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Zusammenhang von Klimawandel und Migration wesentlich komplexer ist als gemeinhin angenommen. Auch in bereits vom Klimawandel besonders betroffenen Gebieten sind es wirtschaftliche, soziale oder politische Gründe, die dazu führen, dass Menschen ihre Heimat verlassen. Ob ein Migrationsprozess nun „klimainduziert“ oder gar eine „Klimaflucht“ ist oder nicht, ist schwer zu sagen.

Häufig handelt es sich um Prozesse von zirkulärer Arbeitsmigration, bei denen nicht ganze Familien, sondern Individuen – meist zeitlich begrenzt – ihre Heimat verlassen. Unter Umständen können durch das so verdiente Geld klimabedingte Schäden wie Ernteverluste wieder ausgeglichen werden: Migration kann auch eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel sein. Da besonders ärmere Bevölkerungsgruppen im globalen Süden betroffen sind, sind Szenarien eines von Klimawandel hervorgerufenen Massenansturms in Richtung Europa eher unrealistisch. Denn dazu fehlen den allermeisten Betroffenen die notwendigen finanziellen Ressourcen. Viele Menschen sind gar so arm, dass sie auch trotz der schlimmsten Folgen von Umwelt- und Klimawandel nirgendwohin migrieren können.

Diese Ergebnisse beruhen allerdings auf einer Betrachtung des Status Quo. Wir müssen davon ausgehen, dass sich die Folgen des Klimawandels in den nächsten 30 Jahren immer heftiger äußern werden, dass Territorien vor allem aufgrund des Meeresspiegelanstiegs verschwinden oder unbewohnbar werden. Dann werden wir wohl auch ganz neue Migrationsdynamiken erleben. Bisher war die Forschung zum Thema „Klimamigration“ sehr auf die Frage ausgerichtet, welche Rolle der Klimawandel nun ganz genau für Migrationsentscheidungen und -prozesse spielt. Wir brauchen aber eine Hinwendung zu den Erfahrungen und spezifischen „Migrationswirkungen“ im Kontext von Umwelt- und Klimawandel. Letztendlich muss es auch darum gehen, konzeptionelle und politisch sehr relevante Fragen besser zu beantworten. Dazu zählt vor allem die Frage, unter welchen Umständen und welche Formen von Mobilität als Anpassungs- oder Bewältigungsstrategie gelten können. Notwendig sind dafür auch eine bessere interdisziplinäre Forschung, eine bessere Verknüpfung verschiedener Forschungsmethoden oder eine Analyse großer Datenmengen (zum Beispiel Mobilfunkdaten). Ebenso wichtig sind mehr Langzeitstudien und Studien in Ländern und Regionen, welche bis dato noch kaum betrachtet wurden hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Klimawandel und (Binnen-)Migration – dazu zählt auch Europa.

Dies muss natürlich auch von der Politik unterstützt werden. Migration ist zwar schon seit 2010 ein Thema bei den UN-Klimakonferenzen. Auch gibt es internationale Initiativen wie die Platform on Disaster Displacement, die sich des Themas annehmen. Politische und zivilgesellschaftliche Akteure von der globalen bis zur lokalen Ebene waren aber bis jetzt insgesamt zu zögerlich, wenn es um konkrete Maßnahmen geht, wie der klimabezogenen Migration begegnet werden kann. Aus Sicht der Wissenschaft benötigen wir ein politisches Leitbild, um Migration im Kontext des Klimawandels – und darüber hinaus – zu gestalten. Dazu sollte gehören: Zwangsmigration bestmöglich zu verhindern, die positiven Potentiale von Migration (zum Beispiel durch Regelungen zu regionaler Personenfreizügigkeit) zu maximieren und Risiken und negative Aspekte wie Menschenhandel oder die Ausbeutung von Migranten zu minimieren. Statt primär jegliche Migration unterbinden zu wollen, wäre ein Verinnerlichen dieses Leitbilds auf allen politischen und zivilgesellschaftlichen Ebenen und Sektoren ein probates Mittel, der „Klimamigration“ zu begegnen. Es muss ja nicht immer erst zur Krise kommen.

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Internationale Zusammenarbeit in der Corona-Krise: Chancen für Europa, Gefahren für die Welt

SWP - 30. März 2020 - 0:00

Auch in der Corona-Krise wird die europäische Zusammenarbeit viel kritisiert. Noch schlimmer steht es nach Auffassung zahlreicher Beobachter um die internationale Ordnung: Sie ordne nicht mehr, sondern löse sich auf. Meist ist diese Kritik zutreffend, zuweilen aber auch überzeichnet. Tatsächlich gibt es sowohl Gründe für vorsichtigen Optimismus wie für ernste Sorge – Optimismus hinsichtlich der Zukunft der Zusammenarbeit in Europa, Sorge dagegen mit Blick auf die Perspektiven des Weltregierens.

Die Kritik am internationalen Krisenmanagement verkennt, dass es dabei vorrangig um Verwaltungshandeln nach klaren Zuständigkeiten geht. Internationale Organisationen sind in der Regel darauf angewiesen, dass die Mitgliedsstaaten Entscheidungen gemeinsam ausarbeiten und diese dann durch ihre nationalen bzw. ihre substaatlichen und kommunalen Verwaltungsorgane ausführen. Das gilt – mit nur wenigen Ausnahmen – sogar für die Europäische Union. Staaten kooperieren leider nur selten aus hehren Motiven europäischer oder internationaler Solidarität, sondern zumeist unter dem Druck wechselseitiger Abhängigkeiten und Verwundbarkeit.

Die EU muss sich in der Zusammenarbeit behaupten

Dass die Europäische Union beim Corona-Krisenmanagement versagt haben soll, ist deshalb weder neu noch überraschend. Sowohl die Zuständigkeiten wie auch die Ausführungsorgane des Krisenmanagements finden sich in Europa nach wie vor in den Nationalstaaten. Die Mitgliedstaaten können in der Krise handeln; die Europäische Union kann es in der Regel nicht. Sie muss sich erst zu gemeinsamem Handeln zusammenraufen. Das braucht Zeit und ist meist nicht besonders erbaulich anzusehen – aber es funktioniert, und zwar je mehr Zeit verstreicht, desto besser. Sicher: Die Ergebnisse sind selten optimal. Sie beruhen auf komplizierten Kompromissen, in die auch manches einfließt, was nicht zur Sache gehört. Es ist deshalb noch viel Luft nach oben in der europäischen Politik. Aber am Ende stehen alle Beteiligten besser da als ohne europäische Zusammenarbeit. Und die Ergebnisse sind zumeist besser als ihr Ruf.

Die Logik des Aufeinander-Angewiesen-Seins verstehen auch die nationalen Entscheidungsträger, allerdings nicht unbedingt gleichermaßen. Entscheidungen fallen ja nicht aufgrund der objektiven Lage, sondern auf der Basis ihrer Wahrnehmung und Bewertung durch diejenigen, die sie treffen. Dabei können sachfremde Aspekte hineinspielen, von der Fähigkeit der Entscheider, die Probleme angemessen zu verstehen, über die eigenen Chancen auf Wiederwahl und persönliche Bereicherung bis hin zu den Verlockungen des Trittbrettfahrens, wenn Regierungen die Vorteile der Zusammenarbeit, die andere einbringen, kassieren, selbst aber keine Gegenleistungen erbringen.

Derartige Belastungen der europäischen Zusammenarbeit haben seit der Erweiterung der EU überhandgenommen. Wie damit umzugehen ist, ist aus Sicht der Sozialwissenschaften klar: Europäische Zusammenarbeit ist die richtige Strategie, der allerdings gegenüber denjenigen, die versuchen, die Kooperation einseitig auszunutzen, mit Sanktionen Nachdruck verliehen werden muss. Strategien des »Wie Du mir, so ich Dir« als Reaktion auf Kooperationsverweigerung und Trittbrettfahren sollte in der europäischen Politik deshalb in Zukunft mehr Beachtung finden – in Verbindung mit immer wieder neuen Angeboten zur konstruktiven Zusammenarbeit. Ein guter Ansatzpunkt hierfür wäre die skandalöse Art und Weise, wie insbesondere in Osteuropa die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik finanziell abgeschöpft wird, um korrupte Netzwerke im persönlichen Umfeld etwa eines Viktor Orban in Ungarn oder eines Andrej Babiš in Tschechien mit hunderten Millionen von europäischen Steuergeldern zu begünstigen. Vor allem aber wird es in Zukunft darum gehen, die europäische Zusammenarbeit unter denjenigen zu vertiefen, die das im Sinne des europäischen Projektes wirklich wollen. Das heißt: Mehr Kerneuropa, Vertiefung und Strukturreformen der Eurozone sowie eine Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, die diese Bezeichnung wirklich verdient, um Europa als globale Gestaltungsmacht zu positionieren.

USA, China und Russland hemmen internationale Zusammenarbeit

Die Chancen, dass es durch die Krise und über sie hinaus gelingen könnte, die europäische Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, stehen gar nicht schlecht. Denn die Pandemie wird den Europäern nachdrücklich ins Bewusstsein rufen, wie sehr sie aufeinander angewiesen sind. Weniger gut sieht es dagegen bei der internationalen Zusammenarbeit jenseits der Europäischen Union aus, etwa im Rahmen der G7, der G20 oder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Denn was möglich ist, wird bestimmt durch die Fähigkeit und Bereitschaft der USA, Chinas und Russlands, miteinander Kompromisse zu finden, um internationale Probleme zu lösen. Daran aber mehren sich Zweifel in dem Maße, in dem sich vor allem die chinesisch-amerikanischen Beziehungen derzeit alarmierend verschlechtern. Auf beiden Seiten werden die Spannungen aus innenpolitischen Gründen angeheizt, die jeweils andere Seite wird für die Corona-Pandemie verantwortlich gemacht und dämonisiert, im Umgang miteinander wird fast nur noch vergolten und die strategischen Kooperationsangebote sind rar. Washington wie Beijing riskieren dabei Fehlkalkulationen und Realitätsverlust.

Die Konsequenz: Lösungen für aktuelle Probleme – von der Corona-Pandemie über das nukleare Wettrüsten bis hin zum Klimawandel – lassen sich nur noch innerhalb der prekären Handlungskorridore finden, die durch die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Selbsterhaltungsmotive der großen Mächte USA, China und Russland definiert werden. Das betrifft auch die dringliche Entwicklung des Weltregierens. Alle drei wissen, dass sie sich militärisch und auch wirtschaftlich gegenseitig vernichten könnten. Auch darauf lässt sich zur Not – der Kalte Krieg hat es gezeigt – ein Mindestmaß an internationaler Zusammenarbeit aufbauen. Aber das wäre nicht nur zu wenig, um in den anstehenden globalen Herausforderungen zu bestehen, es stünde obendrein auch noch auf der wackligen Grundlage tiefen wechselseitigen Misstrauens und liefe damit stets die Gefahr einer fatalen Fehlentscheidung – in Beijing, Moskau oder auch in Washington.

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Jede dritte Hochschule bei HOCH-N vertreten: Deutschlands größtes Hochschulnetzwerk für Nachhaltigkeit wächst weiter

#HOCHN - 30. März 2020 - 0:00
Inzwischen sind im Nachhaltigkeitsnetzwerk HOCH-N 133 Hochschulen mit mindestens einer Person im Netzwerk vertreten. Damit gibt es an einem Drittel von insgesamt 400 deutschen Hochschulen HOCH-N-PartnerInnen, die zu nachhaltiger Entwicklung arbeiten, lehren, forschen oder studieren.

Foto: Projekt HOCH-N

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Nachbericht: Nachhaltigkeit und Politik in der Lehre

#HOCHN - 30. März 2020 - 0:00
Austausch, Vernetzung, Weiterbildung - Am 14. und 15.11.2019 fand der Workshop "Nachhaltigkeit und Politik in der Lehre" in Zusammenarbeit der AK Umwelt der DVPW und dem Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung der Universität Magdeburg statt.

Foto: Berger, Stefan/ Universität Magdeburg

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"Drei Beatmungsgeräte für acht Millionen Menschen"

Unicef - 28. März 2020 - 12:00
Von Ostasien bis nach Afrika: Weltweit arbeiten UNICEF-Helfer rund um die Uhr daran, die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken und Kinder und ihre Familien vor den Folgen der Pandemie zu schützen. Auch deutsche Mitarbeiter sind dabei im Einsatz. Wie erleben Sie die derzeitige Situation?
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Die globale Corona-Krise

#2030Agenda.de - 28. März 2020 - 3:44
Global Policy Forum Europe

Die globale Corona-Krise hat neben den gesundheitlichen Aspekten des Virus auch finanzielle, sozioökonomische und nicht zuletzt auch entwicklungspolitische Konsequenzen. In jüngster Vergangenheit wurden deshalb eine Vielzahl von Maßnahmen von Regierungen und internationalen Organisationen in Gang gesetzt, die zur Eindämmung des Virus einerseits und zur Verhinderung noch schwerwiegender wirtschaftlicher Konsequenzen (siehe dafür unser Briefing Paper ,,Die globale Coronakrise Weltwirtschaftliche Auswirkungen und internationale Reaktionen – eine Momentaufnahme (Stand 18.3.2020)‘‘) andererseits dienen sollen.

Letztere enthalten beispielweise Hilfspakete verschiedener Form und Umfang und sollen dabei vor allem die gravierenden wirtschaftlichen und daher auch sozialen Konsequenzen weltweit abfedern. Adressaten sind dabei vor allem das Gesundheitssystem sowie größere Banken und Unternehmen, denen mit Krediten und Finanzspritzen ausgeholfen werden soll. Einige Strategien richten sich allerdings auch an kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen und deren Erspartes, private Renten und andere private Vermögenswerte.

Besonders problematisch wird die Situation für viele Entwicklungsländer. Ihre Gesundheitssysteme sind schwach, die Regierungen haben kaum finanziellen Spielraum, und der Großteil der Bevölkerung genießt keinen Schutz durch das soziale Sicherungsnetz, weshalb Krankheit, Arbeitslosigkeit und Lohnausfälle hier noch problematischer sind als in Europa. Internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation und die Weltbank beginnen daher damit, Maßnahmen speziell auf sie zuzuschneiden.

Um einen

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Flüchtlingslager in Griechenland: Kinder vor dem Coronavirus schützen

Unicef - 27. März 2020 - 17:45
Auch in Zeiten von Corona dürfen wir die Not der Kinder in den griechischen Flüchtlingslagern nicht vergessen. Sie leben auf engstem Raum und haben keine angemessene medizinische Betreuung. Die Hygienebedingungen in den Flüchtlingslagern sind schlecht. Was können wir für sie tun?
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G20 Leaders Need to Resume the Decade of Action

#C20 18 - 27. März 2020 - 16:40
C20 Follow Up Statement on the Outcomes of the G20 Extraordinary Leaders’ SummitG20 Leaders Need to Resume the Decade of ActionThe Civil Society Engagement Group (C20) welcomes the convening of the G20 Extraordinary Virtual Summit in response to the COVID-19 pandemic and its global impact on people and the economy. We strongly agree with the G20 [...]
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G20 Leaders Need to Resume the Decade of Action

#C20 18 - 27. März 2020 - 16:34
C20 Follow Up Statement on the Outcomes of the G20 Extraordinary Leaders’ SummitG20 Leaders Need to Resume the Decade of ActionThe Civil Society Engagement Group (C20) welcomes the convening of the G20 Extraordinary Virtual Summit in response to the COVID-19 pandemic and its global impact on people and the economy. We strongly agree with the G20 [...]
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Coronavirus in Nicaragua: Regierung instrumentalisiert Krise

INKOTA - 27. März 2020 - 16:06
Ein Aufruf für „Liebe in Zeiten von Covid-19“ zu demonstrieren und Hoffnung in den Tourismus während der Karwoche. Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist die Antwort der nicaraguanischen Regierung auf die globale Corona-Pandemie. Oppositionelle, Gesundheitsorganisationen und die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte kritisieren Desinformation durch das Ortega-Regime und befürchten Schlimmes für das Land. Regierung lässt demonstrieren, bleibt aber fern Um die Zehntausend Menschen schoben sich am 14. März durch die Straßen der Hauptstadt Managua. Sie folgten einem Aufruf der Regierung, unter dem Motto „Wir gehen mit der Kraft des Glaubens und der Hoffnung. Liebe in Zeiten von Covid-19“ zu demonstrieren. Während die mittelamerikanischen Nachbarländer Maßnahmen wie Quarantänen und Verbote größerer Versammlungen verhängt haben, leugnet die nicaraguanische Regierung nach wie vor die Gefahren des Coronavirus. Das Bezeichnende: Weder Präsident Daniel Ortega noch seine Ehefrau und Vizepräsidentin Rosario Murillo folgten ihrem eigenen Aufruf. Interamerikanische Kommission für Menschenrechte besorgt Auf den ersten Blick erscheint die Situation in Nicaragua noch wenig besorgniserregend: Nur zwei Corona-Fälle hat das Land bisher offiziell zu verzeichnen (Stand: 27.03.2020). Doch in den Krankenhäusern häufen sich Fälle von „Lungenentzündungen“ und Oppositionelle und zivilgesellschaftliche Gruppen sind überaus besorgt. Bislang hat die Regierung keinerlei Anstrengungen gezeigt, über Präventionsmöglichkeiten aufzuklären oder transparent über die Corona-Pandemie zu informieren. Um sich selbst zu schützen übernehmen dies nun Teile der Bevölkerung aus eigener Initiative. Die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte zeigte sich in einem Tweet besorgt darüber, dass bislang keine „dringenden Maßnahmen in Übereinstimmung mit internationalen Standards der Gesundheit und Menschenrechte getroffen wurden“. Die Regierung ruft sogar in- und ausländische Tourist*innen aktiv dazu auf, während der bald anstehenden Karwoche im Land zu verreisen. Weiter Repression gegen Oppositionelle Während die Regierung also alle Ratschläge von Virolog*innen missachtet, schreckt sie nicht davor zurück, die Krise politisch für ihren Kampf gegen die Opposition zu instrumentalisieren. Oppositionelle Medien berichten davon, dass Plakate in öffentlichen Krankenhäusern aufgetaucht seien. Auf diesen werden oppositionelle Gruppen angegriffen, die über Gefahren des Coronavirus und Möglichkeiten seiner Vorbeugung informieren. Diese Informationskampagnen seien ein „mediales Spektakel der Putschist*innen“. Juan Carlos Ortega, der für seinen extravaganten Lebensstil bekannte Medienunternehmer und Sohn des Präsidentenpaares, twitterte: „Der gefährlichste Virus ist die Lüge.“ Seit dem Ausbruch der Massenproteste gegen die diktatorische Herrschaft Ortegas im April 2018, hat die Regierung die Opposition immer wieder des „Putschismus“ bezichtigt. Die Proteste seien das Resultat einer vom CIA gesteuerten Verschwörung und Lügenkampagne. Die Sicherheitskräfte reagierten mit brutaler Gewalt auf die Proteste, in deren Folge hunderte Menschen starben und tausende Nicaraguaner*innen das Land verlassen haben. Seitdem geht die Regierung noch drastischer gegen Oppositionelle und die Zivilgesellschaft vor. Auch die Arbeit unserer Partnerorganisationen hat darunter zu leiden.
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Drei Fragen an… Anna-Katharina Hornidge

DIE Blog - 27. März 2020 - 15:47

Seit 1. März 2020 ist Professorin Dr. Anna-Katharina Hornidge neue Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE). Die Newsletter-Redaktion war mit ihr im Austausch darüber, welche ersten Ziele und Herausforderungen sie für ihre Arbeit am DIE sieht und was sie in diesen Tagen bewegt.

Redaktion: Worauf freuen Sie sich am meisten im Rahmen Ihrer neuen Aufgabe als Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)?

Anna-Katharina Hornidge: Ich freue mich darauf, mit dem gesamten Team am DIE, dieses ganz besondere fachliche und partnerschaftliche Feld, das wir hier am Institut bearbeiten, auszufüllen. Dieses liegt zwischen empirischer Entwicklungsforschung und Theoriediskussion, einem offen kommunizierten Anwendungsbezug, politischer Beratung sowie universitärer Lehre und Ausbildung. Das ist eine breite Aufstellung, die uns die spannende Möglichkeit bietet, uns wissenschaftlich und gegenwartspolitisch immer wieder selbst herauszufordern.

Redaktion: Welche Rolle sehen Sie derzeit für globale Kooperation und Entwicklungsforschung in Zeiten von Corona?

Anna-Katharina Hornidge: Die Coronakrise unterzieht die Strukturen globaler Kooperation und Zusammenarbeit einem Test. Sind sie und der sie definierende Solidaritätsanspruch trag- und arbeitsfähig in Zeiten zunehmender Grenzziehungen? Zahlreiche unserer Partnerländer in Asien, Afrika, Lateinamerika werden massiv von der Krise betroffen sein. Einige sind es bereits. Die Aufgabe von Entwicklungsforschung und -politik ist es, im Sinne eines globalen Gemeinwohls Gesundheitssysteme, Wirtschaft und Sozialsysteme in unseren Partnerländern bei der Bewältigung der Krise zu stützen. Deutschland muss sich fragen, welche Rolle es in und nach der Krise im internationalen Staatengefüge spielen möchte – und entsprechend jetzt handeln. Der Vorsitz Deutschlands im Rat der Europäischen Union, den wir in der zweiten Hälfte des Jahres übernehmen, stellt hier eine Möglichkeit dar, eine entwicklungspolitische Vorreiterrolle zu demonstrieren.

Redaktion: Was würden Sie gerne nach 100 Tagen im Amt sagen können?

Anna-Katharina Hornidge: Meine ursprünglichen Pläne sahen vor, einen Meeresgovernance-bezogenen Forschungsschwerpunkt zu etablieren. Außerdem wollen wir die Drittmittelstrategie am Institut weiter ausbauen. Inhaltlich möchte ich die aktuelle Forschungsstrategie des Institutes gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern reflektieren und wir wollen uns mit der Frage befassen, für welche Wissenschaft, Politikberatung und Ausbildung das DIE unter der neuen Leitung steht. Diese Punkte sind weiterhin wichtig und ich werde sie angehen. Sie wurden aber durch die aktuelle globale Situation ergänzt: Im Moment steht im Fokus, dass wir die Gesundheit und die besonderen Lebensumstände unserer Mitarbeiter*innen im Blick haben und gleichzeitig sicherstellen, dass wir unser Mandat auch unter diesen besonderen Umständen als Institut erfüllen. Ich möchte mich daher an dieser Stelle ganz besonders für das besondere Engagement aller Mitarbeiter*innen des DIE in diesen dynamischen Zeiten bedanken: Ich danke allen im administrativen Bereich, die mich und die Geschäftsleitung darin unterstützen, flexible Lösungen zu realisieren, und allen wissenschaftlichen Mitarbeiter`*innen, die in dieser durch große Unsicherheiten geprägte Situation Forschung, Ausbildung und Beratung des Instituts weiter sicherzustellen. Mein Dank gilt außerdem dem lebendigen Netzwerk des DIE, Ihnen und vielen weiteren Partnern und Freunden des Instituts, die unsere Kooperationen gerade virtuell und kreativ weiter aufrechterhalten. Auf Basis dieser großen Unterstützung blicke ich daher dennoch positiv und mit viel Freude auf die ersten, und folgenden, Wochen im Amt.

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Research Team Botswana continues work virtually

DIE Blog - 27. März 2020 - 15:39

On 26 January 2020, together with our team leader Sebastian Ziaja, we took off on our research trip to Botswana to investigate e-government and democracy in Botswana. Faster than expected, the Corona developments caught up with us and brought us back to Germany from one day to the next only seven weeks later. However, even though our research stay was shortened by a few weeks, we were able to implement our plans and had a very exciting time in Gaborone.

Research-team Botsuana, ©DIE

Arriving in the capital of Botswana, we were welcomed by bright sunshine. On the same day, we had our first meeting with our project partner Professor David Sebudubudu, Dean of the Faculty of Social Sciences at the University of Botswana. In the following two weeks, further meetings with partners and relevant actors followed, such as Statistics Botswana, Afrobarometer and the Water Utilities Corporation. The goal for our research stay was to conduct an experiment on digital tax returns and a survey on e-government in Gaborone. After the questionnaire had been prepared and we had trained 27 research assistants, our survey was ready to start. In three intensive weeks, we were able to conduct more than 2,123 interviews. Before the survey, we had conducted an information campaign in cooperation with Botswana Unified Revenue Service in order to inform taxpayers in Gaborone about the option of e-filing (filing tax returns over the internet).

In the following week, events took a turn for the worse due to the worldwide corona pandemic. Our planned presentation of our preliminary research results at the University of Stellenbosch had to be cancelled. Likewise, the planned presentation of our final research results at University Botswana, as well as further background interviews should not take place. During the course of March, the decision was made to return to Germany early.

After an intensive time spent together, we are now working on our research report from our homes with regular video conferences. We are very very excited about the results of our analysis and would be happy if you continue to follow us on our Twitter channel: @EgovBotsTeam.

Best greetings and all the best for the time to come.

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Forschungsteam Botswana setzt Arbeit virtuell fort

DIE Blog - 27. März 2020 - 15:36

Hier ein Erlebnisbericht von den Mitgliedern des Forschungsteams Botsuana:

Das ging schneller als gedacht: Am 26. Januar 2020 starteten wir gemeinsam mit unserem Teamleiter Sebastian Ziaja unsere Forschungsreise zum Thema e-Government und Demokratie in Botsuana. Knappe sieben Wochen später sollten uns die Corona-Entwicklungen einholen und uns von einem auf den anderen Tag zurück nach Deutschland bringen. Doch auch wenn unser Forschungsaufenthalt verkürzt wurde, konnten wir unser Vorhaben umsetzen und hatten eine sehr spannende Zeit in Gaborone.

Forschungs-Team Botswana, ©DIE

In der Hauptstadt Botsuanas angekommen, empfing uns strahlender Sonnenschein. Noch am gleichen Tag hatten wir unser erstes Treffen mit unserem Projektpartner Professor David Sebudubudu, dem Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Botsuana. In den kommenden zwei Wochen folgten weitere Treffen mit Partnern und relevanten Akteuren, wie Statistics Botswana, Afrobarometer und der Water Utilities Corporation. Das Ziel unseres Forschungsaufenthaltes war es, ein Experiment zur digitalen Steuererklärung sowie eine Umfrage zu e-Government in Gaborone durchzuführen. Nachdem der Fragebogen überarbeitet und wir 27 Forschungsassistent*innen geschult hatten, konnte unsere Umfrage losgehen. In drei intensiven Wochen führten wir mehr als 2.123 Interviews durch. Vorab organisierten wir in Kooperation mit dem Botswana Unified Revenue Service eine Informationskampagne, um Steuerzahler*innen in Gaborone über die Möglichkeit des e-Filings (elektronische Abgabe der Steuererklärung) zu informieren.

In der folgenden Woche überschlugen sich die Ereignisse aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie. Die erste Vorstellung unserer Forschungsergebnisse an der Universität Stellenbosch musste abgesagt werden. Ebenso sollten die geplante Präsentation an der Universität Botswana sowie weitere Expert*innengespräche nicht mehr stattfinden. Im Laufe des März fiel schließlich die Entscheidung vorzeitig nach Deutschland zurückzukehren.

Nach einer intensiven gemeinsamen Zeit arbeiten wir nun mit regelmäßigen Videokonferenzen weiter an unserem Forschungsbericht. Wir sind gespannt, auf unsere Analyseergebnisse und freuen uns, wenn Sie uns weiterhin auf unserem Twitter-Kanal folgen: @EgovBotsTeam.

Beste Grüße und alles Liebe für die kommende Zeit.

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Osterhasen: Ab ins Netz!

INKOTA - 27. März 2020 - 14:44
Viele von euch waren total motiviert, an unserer diesjährigen Osteraktion teilzunehmen: Als Osterhasen verkleidet wolltet ihr durch die Innenstädte ziehen, gegen unfaire Schokolade protestieren und Unterschriften für ein Lieferkettengesetz sammeln. Wegen der Corona-Pandemie ist es gerade nicht möglich, die Aktion so umzusetzen. Doch euer großes Interesse hat uns so gefreut, dass wir uns jetzt eine Online-Variante für den Osterhasen-Protest überlegt haben. Denn gerade durch die Corona-Krise wird einmal mehr deutlich, wie dringend wir ein Lieferkettengesetz brauchen! Nicht nur das Virus selbst, sondern auch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treiben viele Menschen im globalen Süden an den Rand ihrer Existenz. Denn sie sind häufig schlechter abgesichert als viele Menschen hier in Europa: Keine Sozialversicherung, informelle Arbeitsverhältnisse, schlechte Gesundheitsversorgung. Aus Indien wissen wir bereits, dass viele Arbeiter*innen in der Schuh- und Textilproduktion von heute auf morgen ihr Einkommen verloren haben, weil Unternehmen aus Deutschland, Italien und China ihre Aufträge stornieren. Auch im Kakaoanbau könnte sich die Pandemie in den kommenden Monaten negativ auswirken: Der Weltmarktpreis für Kakao ist infolge der Krise innerhalb weniger Wochen um 20 Prozent in den Keller gestürzt. Wenn dieser Trend weitergeht, könnte die Armut von Kakaobauernfamilien zunehmen – die schon jetzt eine der Hauptursachen für ausbeuterische Kinderarbeit ist. Für uns ist klar: Diese globale Krise können wir nur gemeinsam meistern. Dazu gehört auch, dass Unternehmen entlang ihrer gesamten Lieferkette Verantwortung übernehmen müssen – auch für Menschen im globalen Süden. Die Forderung nach einem Lieferkettengesetz ist also aktueller denn je. In der aktuellen Lage ist es wichtig, dass wir zusammenrücken und solidarisch miteinander sind. Diesen Gedanken wollen wir mit unserer Osteraktion aufgreifen: Wir zeigen uns solidarisch mit denjenigen Menschen, die in globalen Lieferketten gerade wegen der Corona-Krise besonders bedroht sind, und fordern ein Lieferkettengesetz!

Vieles spielt sich gerade im Internet ab, und genau dorthin tragen wir jetzt auch unseren Protest. Hier kommt unser Aktionsvorschlag:
  1. Bastelt euch für die Online-Aktion einen „gesetzlichen Rahmen“ und (wer Lust hat) Osterhasen-Ohren. Eine Vorlage dafür findet ihr hier
  2. Verabredet euch mit eurer Gruppe zu einer Video-Konferenz (z.B. per Skype oder Jitsi)
  3. Ladet eure Freund*innen, Bekannte, Oma, Opa, Tante, Onkel zu diesem Termin ein und sendet ihnen mit der Einladung den Link zu unserer Bastel-Vorlage: bit.ly/bastelvorlage-osteraktion
  4. Wenn alle im Video-Chat sind, macht einen Screenshot (ein Beispiel dafür seht ihr oben in der Meldung).
  5. Sendet euren Screenshot an rupp@inkota.de. Wir verbreiten euer Bild dann auf unserer Webseiten und in unseren Social Media-Kanälen, um den Protest für ein Lieferkettengesetz sichtbar zu machen!
  6. Teilt euer Aktionsfoto gerne auch auf eurer eigenen Webseite oder in euren Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag #Lieferkettegesetz und dem Aufruf, die Petition für ein Lieferkettengesetz zu unterzeichnen: www.inkota.de/lieferkettengesetz
Tipp: Nicht alle haben einen Drucker zuhause, um sich den Rahmen oder die Ohren auszudrucken. Kein Problem: Bastelt euch einfach selbst ein Schild mit der Aufschrift „Lieferkettengesetz jetzt!“, nehmt eure Oster-Deko mit ins Bild oder Frühlingsblumen. Lasst eurer Kreativität und eurem Improvisationstalent freien Lauf! Für alle, die noch mehr wollen: Wir fordern euch heraus! Auf unserem INKOTA-Team-Foto (oben in der Meldung) haben wir immerhin sechs Leute zusammen bekommen. Schafft ihr mehr? Wer die meisten Menschen in einer Video-Konferenz versammelt, bekommt von uns ein schokofaires Überraschungspaket zugesendet! Was ihr noch tun könnt: Macht Pressearbeit zu eurer Aktion! Viele Lokalredaktionen suchen gerade händeringend nach Themen, weil das öffentliche Leben durch die Corona-Krise stillsteht. Daher sind die Chancen nicht schlecht, dass sie über eure Aktion berichten. Wir haben eine Muster-Pressemitteilung für euch erstellt, die ihr an eure lokalen Pressekontakte schicken und sie damit über die Online-Osteraktion informieren könnt. Bei Interesse stellen wir euch gerne die Muster-Pressemitteilung zur Verfügung. Schreibt dafür einfach eine Mail an rupp@inkota.de. So, jetzt sind wir gespannt, wie viele von euch sich auch an unserer Online-Aktion beteiligen. Seid dabei und sorgt so dafür, dass viele Menschen erfahren, wie wichtig ein Lieferkettengesetz ist und sich unserer Forderung anschließen. Wir zählen auf euch! Unterzeichnet die Petition für ein Lieferkettengesetz Erfahrt mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair!
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bl-dem-covid-19-II

E+Z - 27. März 2020 - 14:40
an incomplete selection of important statements concerning global response to Covid-19

Last week, I wrote a blog post in which I argued that Covid-19 required a global response, both in regard to health and economic challenges. In the meantime, more competent people have been weighing in spelling out similar messages. Here is an incomplete compilation of some important statements.

Abiy Ahmed, Ethiopia's prime minister, explains in today's Financial Times why developing countries like his will be especially hard-hit: “Ethiopia has made steady progress in the provision of health services over the past two decades. But nothing has prepared us for threats posed by Covid-19. Access to basic health services remains the exception rather than the norm. Even taking such common-sense precautions as washing hands is often an unaffordable luxury to the half of the population who lack access to clean water. Even seemingly costless social distancing is hard to implement. Our lifestyle is deeply communal, with extended families traditionally sharing the burdens and bounties of life together, eating meals from the same plate. Our traditional and rain-dependent agriculture is dictated by the fixed timeframes of weather cycles in which planting, weeding and harvesting must happen. The slightest disruption to that chain, even for a brief period, can spell disaster, further jeopardising already tenuous food supply and food security.”

He warns that the disease must not be allowed to spread in Africa, and not only for the sake of Africans, but for the sake of the entire world community. If Covid-19 spins out of control in one world region, it will spread from there again even if it is contained in more prosperous places, where success would only prove momentary. The Ethiopian leader wants the World Health Organization, the G 20 and other international institutions to act fast and responsibly.

As the world economy is dropping into a deep economic slump, the World Bank and International Monetary Fund have issued an unusual call for debt relief. They express particular concern for low–income countries which are eligible to loans from IDA (International Development Association):“With immediate effect – and consistent with national laws of the creditor countries – the World Bank Group and the International Monetary Fund call on all official bilateral creditors to suspend debt payments from IDA countries that request forbearance. This will help with IDA countries’ immediate liquidity needs to tackle challenges posed by the coronavirus outbreak and allow time for an assessment of the crisis impact and financing needs for each country. We invite G20 leaders to task the WBG and the IMF to make these assessments, including identifying the countries with unsustainable debt situations, and to prepare a proposal for comprehensive action by official bilateral creditors to address both the financing and debt relief needs of IDA countries.”

The stance the World Bank and the IMF are taking fits in well with what African governments and non-governmental organisations want. Both international financial institutions have announced huge lending programmes, especially for boosting health care. The big question, of course, is whether developing countries can afford to borrow at all, which is why debt relief is so important.

The global community is experiencing an unprecedented crisis, and conventional policy approaches need to be reconsidered. That is especially true in regard to government spending. Paul Krugman, the Nobel Prize-winning economist and New York Times columnist, points out that economies cannot simply be stimulated as would normally be the case in a financial crisis: “What we’re seeing in those surging unemployment claims isn’t a conventional recession; it’s more like a medically induced coma, done for the patient’s own good – which is why Trump’s desire to get people back to work is lethally misguided. But people need to eat even while they can’t work. So two cheers for the $ 2 trillion legislation the Senate just passed. People keep calling it a ’stimulus’ bill, but that’s not what it really is. Instead, it’s mainly disaster relief: checks to families, enhanced unemployment benefits, aid to hospitals and hard-pressed states, and loans to help small businesses survive.”

Krugman's column implicitly supports the idea of international debt relief. The point is that not only prosperous nations need financial firepower. Neither financially week individuals nor financially week nations must be overburdened with debt. Therefore, new loans from governments and multilateral bodies make less sense than grants. This is not the time to worry about irresponsible indebtedness. Covid-19 requires decisive action, and that action has negative impacts on economies. Not taking such action is  irresponsible. The implication is that nobody is guilty of recklessly causing economic slowdown. We are facing a collective crisis, and international solidarity is needed to escape from it.

It is a good sign that G 20 held a digitised meeting this week, but the results were disappointing. The promise of boosting the world economy with $ 5 billion spending looks minuscule when compared with the multi-billion programmes the USA and Germany have adopted at the nation-state level. G 7 coordination has been even more disappointing. Its foreign ministers could not agree on a joint declaration because Mike Pompeo, the US secretary of state, insisted on calling the novel coronavirus the “Wuhan virus” . No, it does not help to blame China for this crisis. As the WHO has correctly pointed out, this is a global crisis that requires global action. Blame shifting does not help.

       
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Nachhaltige Beschaffung in wissenschaftlichen Einrichtungen

#HOCHN - 27. März 2020 - 14:00
In der April-Ausgabe des Magazins "Kleine Kniffe" geht es um nachhaltige Beschaffung im Bildungssektor. Die Projekte LeNa und HOCH-N stellen Handreichungen für Wissenschaftsinstitutionen vor.

Foto: Juri B./pixabay.com

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