Sie sind hier

Ticker

Studie: Kinderarbeit im Kakaoanbau

INKOTA - 20. Oktober 2020 - 10:41
Verbraucher*innen in Deutschland müssen davon ausgehen, dass in ihrer Schokoladentafel mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbeuterische Kinderarbeit steckt. Davon müssen wir nach den Erkenntnissen einer gestern im Auftrag des US-Arbeitsministeriums veröffentlichten Studie ausgehen. Das Schlimme: Die Schokoladenindustrie weiß um den Missstand, hat aber trotz vielmaliger Versprechen viel zu wenig dagegen unternommen. „Die Schokoladenindustrie hat ihr Versprechen gebrochen“, fasst INKOTA-Referent Johannes Schorling zusammen. Um die Schokoladenindustrie auf die Einhaltung ihrer Versprechen zu verpflichten, brauchen wir in Deutschland endlich ein wirksames Lieferkettengesetz. Auf 1,5 Millionen schätzen die Forscher*innen des National Opinion Research Center (NORC) der Universität Chicago die Zahl der Kinder, die unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in der Côte d'Ivoire und in Ghana arbeiten. Aus den beiden westafrikanischen Staaten stammen etwa 70 Prozent des Kakaos, der in deutschen Süßwaren verarbeitet wird. Damit geht rund jedes zweite Kind, das in den landwirtschaftlichen Regionen der Côte d'Ivoire und Ghanas lebt, ausbeuterischer Kinderarbeit nach.  Trotz Versprechen: keine Abnahme von Kinderarbeit Bereits 2001 hatten Schokoladenhersteller wie Mars und Nestlé im Harkin-Engel-Protokoll versprochen, die schlimmsten Formen der Kinderarbeit bis 2005 zu beenden. Zuletzt hatte die Industrie eine Reduzierung der Kinderarbeit um 70 Prozent bis 2020 in Aussicht gestellt. Daraus geworden ist nichts, wie die neue Studie belegt. Die Kinderarbeit hat in den letzten 10 Jahren nicht abgenommen. Gestiegen ist sogar der Anteil der Kinder, die während der Arbeit gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind - auf mittlerweile 24 Prozent.   „Menschenrechte nicht zum Nulltarif“ „Die Unternehmen haben zu wenig gegen Kinderarbeit getan und zu spät damit angefangen“, stellt Johannes Schorling, Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei INKOTA, fest. „Programme zur Bekämpfung der Kinderarbeit erreichen bisher nur einen kleinen Teil der Bauern, auch weil Unternehmen die hohen Kosten für solche Programme scheuen. Menschenrechte gibt es aber nicht zum Nulltarif. Unternehmen müssen bereit sein, die nötigen Kosten für die Vermeidung von Kinderarbeit zu tragen – dazu gehört auch die Zahlung eines existenzsichernden Kakaopreises.“ Armut bekämpfen, Kinderarbeit beseitigen Um die gravierende Lage nachhaltig zu verbessern, fordert INKOTA die Schokoladenhersteller deshalb auf, ihre Anstrengungen im Kampf gegen Kinderarbeit zu intensivieren. Unternehmen müssen bereit sein, die nötigen Kosten für die flächendeckende Einrichtung von Überwachungs- und Korrektursystemen gegen Kinderarbeit zu tragen. Außerdem müssen die Unternehmen bereit sein, existenzsichernde Kakaopreise zu zahlen, um die Armut der Kakaobauernfamilien zu beenden und dadurch eine der wichtigsten Ursachen für Kinderarbeit zu beseitigen. Lieferkettengesetz gegen gebrochene Versprechen Von der Bundesregierung fordert INKOTA ein wirksames Lieferkettengesetz, das Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen ermöglicht, vor deutschen Gerichten auf Schadensersatz zu klagen. Die Verhandlungen über Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz wurden im Bundeskabinett zuletzt jedoch mehrmals vertagt, weil Wirtschaftsminister Peter Altmaier eine starke gesetzliche Regelung blockiert. „Die gebrochenen Versprechen der Schokoladenindustrie zeigen einmal mehr: Ohne klare gesetzliche Spielregeln kommen wir bei der Bekämpfung von Kinderarbeit nicht weiter“, so Johannes Schorling. Jetzt E-Mail an Wirtschaftsminister Altmaier schreiben   
Weiterführende Informationen: Zur NORC-Studie: „Assessing Progress in Reducing Child Labor in Cocoa Production in Cocoa Growing Areas of Côte d’Ivoire and Ghana“ Zum Online-Seminar: Schokolade ohne Kinderarbeit gibt es schon

Erfahren Sie mehr über die Kampagne „Make Chocolate fair!“
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in der Côte d'Ivoire
Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Ghana




 


Kategorien: Ticker

UNICEF warnt vor drohender Ernährungskrise in Sahelzone

Unicef - 20. Oktober 2020 - 9:52
Die humanitäre Situation in der zentralen Sahelzone spitzt sich zu. Rund 7,2 Millionen Kinder brauchen dringend Unterstützung.
Kategorien: Ticker

Ein zweites Leben für Einweg-Masken

reset - 20. Oktober 2020 - 5:01
Nach einem kurzen Einsatz als Virenfänger sind Einweg-Masken ein weiteres Wegwerfprodukt, das sich auf unseren ohnehin schon enormen Müllbergen stapelt. Wenn es nach einem französischen Unternehmen geht, muss das aber nicht sein.
Kategorien: Ticker

Das zweite Leben der Einweg-Masken

reset - 20. Oktober 2020 - 5:01
Einweg-Masken haben, wie der Name schon sagt, ein ziemlich kurzes Leben. Nach einem kurzen Einsatz als Virenfänger sind sie ein weiteres Wegwerfprodukt, dass sich auf unsere ohnehin schon enormen Müllberge addiert. Wenn es nach einem Unternehmen aus Frankreich geht, muss das jedoch nicht sein.
Kategorien: Ticker

8. Hamburger Ratschlag

#HOCHN - 20. Oktober 2020 - 0:00
20 Hamburger NROs laden zum 8. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung am 13. November 2020 ein.

Foto: UHH/Ohme

Kategorien: Ticker

German Armed Forces Approaching Outer Space

SWP - 20. Oktober 2020 - 0:00

With the establishment of the Air and Space Operations Centre (ASOC), the Bundes­wehr is bringing together several capacities in one central facility. What sounds like science fiction at first glance is a necessary response to the growing military impor­tance of space as an operational dimension. Space operations will not become part of everyday life overnight. In the medium to long term, however, the new centre offers opportunities for multidimensional integration that could prove to be a driver of innovation for the armed forces as a whole. In order to exploit this potential, addi­tional personnel and structural adjustments are necessary.

Kategorien: Ticker

Africa-Europe Civil Society Survey: Engere Zusammenarbeit absolut notwendig

VENRO - 19. Oktober 2020 - 17:33

Über 360 Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Afrika und Europa haben Anfang Oktober an der Umfrage „Africa-Europe Civil Society Survey“ teilgenommen. Die Bedeutung der afrikanisch-europäischen Beziehungen wurde dabei als hoch bewertet, die Qualität hingegen in Zweifel gezogen. Die erstmals durchgeführte Befragung wurde von VENRO zusammen mit CONCORD, Plataforma Portuguesa das ONGD und SLOGA in Auftrag gegeben und vom Institut für Demoskopie Allensbach umgesetzt.

An der zehntägigen Online-Umfrage, die auf Englisch, Französisch und Portugiesisch verfügbar war, nahmen insgesamt 363 Personen teil (221 aus Afrika und 142 aus Europa). Die meisten Befragten engagieren sich in den Bereichen Menschenrechte sowie Umwelt und Klimaschutz.

97 Prozent der Befragten sehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ an. Doch mehr als zwei Drittel sind der Auffassung, dass die bisherige Zusammenarbeit „nicht gut“ oder „überhaupt nicht“ funktioniert. Dabei fällt auf, dass der Anteil negativer Bewertungen unter den afrikanischen Teilnehmer_innen (50 Prozent) deutlich geringer ist als unter den europäischen (84 Prozent).

Fast alle Befragten (93 Prozent) sind dafür, die Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa zu intensivieren. Unter den fünf Kernthemen, die die EU-Kommission in ihrem Vorschlag für eine neue AU-EU-Strategie nennt, wird dem Bereich „Sustainable Growth and Jobs“ die größte Bedeutung beigemessen (afrikanische Befragte: 42 Prozent, europäische Befragte: 31 Prozent). Danach folgen „Peace, Security and Governance (27 und 22 Prozent) und „Green Transition and Energy Access (13 und 21 Prozent). Die von der EU-Kommission stark betonten Bereiche „Migration and Mobility“ (drei und zwölf Prozent) sowie „Digital Transformation“ (vier und ein Prozent) werden hingegen selten genannt.

Mehr zivilgesellschaftliche Teilhabe notwendig

Eine wichtige Erkenntnis der Befragung ist zudem, dass die große Mehrheit der Teilnehmer_innen (71 Prozent) mit der 2007 von AU und EU initiierten politischen Zusammenarbeit „Africa-Europe Partnership“ kaum oder gar nicht vertraut ist. Unter den Befragten, die die Partnerschaft besser kennen oder zumindest von ihr gehört haben, sind nur neun Prozent der Meinung, dass dabei Anliegen und Positionen zivilgesellschaftlicher Organisationen ausreichend berücksichtigt werden.

Mit Blick auf die zukünftigen afrikanisch-europäischen Beziehungen wünschen sich 89 Prozent der Teilnehmer_innen eine stärkere Einbindung der Zivilgesellschaft in die „Africa-Europe Partnership“, und zwar sowohl über die nationalen Regierungen als auch durch die direkte Zusammenarbeit mit AU und EU. 79 Prozent der Befragten in Afrika und 84 Prozent in Europa arbeiten bereits regelmäßig mit zivilgesellschaftlichen Akteur_innen auf dem jeweils anderen Kontinent zusammen.

Eine ausführliche Auswertung des „Africa-Europe Civil Society Survey“ wird derzeit erstellt und in den kommenden Wochen veröffentlicht. Die Ergebnisse sollen auch in die Vorbereitungen des auf 2021 verschobenen AU-EU-Gipfels einfließen.

Corona: Vielschichtige Krise für die Ärmsten

Welthungerhilfe - 19. Oktober 2020 - 16:36
Die weltweite Covid-19-Pandemie hat viele Leben gekostet und belastet die Wirtschaft. Gerade in den ärmsten Ländern werden dramatische Auswirkungen für die Bevölkerung ganz konkret spürbar: Tagelöhner haben keine Arbeit mehr, immer mehr Menschen hungern, die häusliche Gewalt steigt und Mädchen werden früher verheiratet. Wie Corona das Leben der Menschen in unseren Projektländern beeinflusst.
Kategorien: Ticker

Außenstelle Stuttgart: Neue Adresse

Engagement Global - 19. Oktober 2020 - 15:43
Die Außenstelle Stuttgart von Engagement Global ist ab sofort in der Olgastraße 53 zu finden.

Im Oktober hieß es für das Team der Außenstelle Stuttgart: Aufräumen, sortieren, Kartons packen und nach mehr als sechs Jahren Abschied nehmen vom Standort am Charlottenplatz. Dort war es eng geworden für das siebenköpfige Team, das zuständig ist für Baden-Württemberg und Bayern. Die neue Anschrift lautet nun: Olgastraße 53, 70182 Stuttgart.

Das neue Büro liegt am Rande des Bohnenviertels, der kleinen, charmanten Altstadt von Stuttgart, und wenige Gehminuten entfernt vom ehemaligen Standort, dem Welthaus. Mit den Vereinen im Welthaus wird die Außenstelle weiterhin Kontakt halten, insbesondere über die Kooperation des Globalen Klassenzimmers.

Dienstags von 14 bis 17 Uhr ist das Büro in der Regel offen und Informationssuchende finden kundige Ansprechpersonen in der Olgastraße 53. Wegen Corona sollte jedoch vorher telefonisch oder per E- Mail ein Termin vereinbart werden. Selbstverständlich berät die Außenstelle Stuttgart auch telefonisch und beantwortet Anfragen auch per E-Mail.

Wie die anderen fünf dezentralen Standorte von Engagement Global ist die Außenstelle Stuttgart Anlaufstelle für Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit in den Bundesländern, für bürgerschaftliches Engagement und kommunale Entwicklungspolitik. Die Außenstellen bieten Zugang zu Informationen und Netzwerken, Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Ihre Angebote richten sich an entwicklungspolitisch interessierte und engagierte Menschen. Besonders angesprochen sind zivilgesellschaftliche Akteure – einschließlich migrantischer und diasporischer Organisationen (MDO) – Schulen, Gruppen, Vereine, Bildungseinrichtungen, Film- und Medienschaffende und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung in Kommunen und Landkreisen.

### Image Gallery ###
Kategorien: Ticker

Aktuell nachgefragt | Waldsterben 2.0: Wie steht es nach drei Dürresommern um den Wald?

Forum Umwelt & Entwicklung - 19. Oktober 2020 - 15:09

Noch 2017 erklärte die Bundesregierung den deutschen Wald ihrem Waldbericht für »in gutem Zustand«.  Nach den letzten drei katastrophal trockenen Sommern kann davon keine Rede mehr sein. Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Stürme, Dürre, Borkenkäfer und auch Waldbrände haben den Wäldern schwere Schäden zugefügt. Betroffen sind vor allem die Fichtenbestände. Doch auch immer mehr Laubbäume leiden. Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu.

Wie ist die Lage einzuschätzen? Sind Wälder und Wasserhaushalt bereits irreparabel geschädigt? Und vor allem: was ist zu tun?

In unserem neuen Veranstaltungsformat Aktuell nachgefragt steht dazu Klaus Borger Rede und Antwort. Er ist Diplom-Forstwirt und Umweltstaaatssekretär a.D., seit 30 Jahren als Geschäftsführer und Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald, einem Zusammenschluss von vorwiegend Kleinwaldbesitzern.

 

Termin: Dienstag 27. Oktober, 15 Uhr
Die Veranstaltung findet über zoom statt. Bitte melden Sie sich an um den Link zur Teilnahme zu erhalten.

 

Aktuell nachgefragt

45 Minuten für ein aktuelles Thema, ein informativer Input am Anfang, dann Fragen und Kommentare, direkt vom Schreibtisch aus, allerdings auch ohne anschließenden Abendempfang: Mit dem neuen Video-Veranstaltungsformat des Forums Umwelt & Entwicklung wollen wir in Zukunft kurz, bündig und aktuell informieren. Diskutieren Sie mit oder hören Sie nur zu – Sie sind herzlich eingeladen!

 

Anmeldung

 

[contact-form-7]
Kategorien: Ticker

Für eine starke Jugendperspektive in der AU-EU-Partnerschaft!

VENRO - 19. Oktober 2020 - 14:56

Die junge Generation braucht mehr Mitsprache: Warum bei der Überarbeitung der AU-EU-Strategie die Anliegen der jungen Generation in den Mittelpunkt gestellt werden sollten, erklären die amtierenden UN-Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung für Deutschland, Felix Kaminski und Sophia Bachmann.

„Die Jugend muss Impulse setzen.“

„Wir brauchen einen fundamentalen Wandel.“

„Jugend soll das Herzstück der der europäisch-afrikanischen Partnerschaft werden.“

Mit diesen und weiteren hochmotivierten Aussagen startete der zweite Tag des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisierten Jugendforums zur Partnerschaft der Afrikanischen- (AU) und Europäischen Union (EU).

„Create your vision“ war der Titel der Konferenz, moderiert wurde sie von Shary Reeves, die viele Menschen in Deutschland noch aus ihrer Zeit bei „Wissen-macht-Ah!“ kennen. Dank ihrer locker-leichten Moderation sowie des ambitionierten Titels des Jugendforums arbeiteten die Teilnehmer_innen eineinhalb Tage mit großer Motivation an verschiedenen Themen rund um eine nachhaltige Zukunft. Die am ersten Tag in Kleingruppen erarbeiteten Politikempfehlungen wurden zum Abschluss virtuell als „Roadmap of Solutions“ an Bundesentwicklungsminister Gerd Müller übergeben.

Als persönliches Fazit dieser Konferenz können wir vor allem zwei Dinge festhalten: Es gibt eine Menge junger Menschen, die voller Ideen, Kreativität und politischer Energie sind und wollen, dass ebendiese Ideen und Zukunftsvorstellungen gehört und umgesetzt werden. Und es gibt eine Menge Politiker_innen, die gerne ambitionierte Reden halten und mit großen Worten eine nachhaltige und generationengerechte Zukunft ankündigen.

Größte junge Generation der Geschichte braucht mehr Mitsprache

Nach all diesen enthusiastischen Reden und große Worten müssen nun Taten folgen. Es ist immer leichter, zu reden, als zu handeln. Genau da stößt auch das Jugendforum an seine Grenzen: Wie kann es sein, dass den jungen Redner_innen zur Präsentation ihrer Politikempfehlungen lediglich fünf Minuten pro Arbeitsgruppe eingeräumt werden? Wie kann es sein, dass die Politiker_innen deutliche höhere Redeanteile haben als die Jugendlichen, wenn das Motto doch „Create YOUR vision“ lautet und nicht „Listen to the vision of politicans“?

Wie kann es sein, dass all den jungen Menschen, die sich unter der Woche so viel Zeit für dieses Forum genommen haben, keine konkreten nächsten Schritte im Umgang mit der „Roadmap of Solutions“ genannt wurde? Für uns ist es nicht ausreichend und nicht hinnehmbar, lediglich zu hören, dass Bundesminister Müller versuchen wird, diese Empfehlungen in eine andere Konferenz einfließen zu lassen.

Als größte junge Generation der Geschichte fordern wir, dass unsere Ideen und Empfehlungen ernst genommen und angemessen umgesetzt werden – sei es in der (inter-)nationalen Klimapolitik, im Kampf gegen jegliche Formen von Diskriminierung oder in der afrikanisch-europäischen Partnerschaft. Wie gesagt: Worte reichen nicht, Taten müssen folgen!

Wir erwarten, dass all unser Engagement auf allen politischen Ebenen nicht nur mit netten oder vielsprechenden Worten, sondern mit konkreten Taten gewürdigt wird!

Nächster Mitspracheversuch: Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Die Erarbeitung der AU-EU-Strategie, die nun im kommenden Frühjahr während des geplanten AU-EU-Gipfels fertig sein soll, wäre eine Möglichkeit für konkrete Taten. Die Jugend steht dafür bereit: Mit der Energie und dem Willen, jugendpolitische Forderungen in die AU-EU-Strategie zu integrieren, haben wir uns Ende September mit rund 30 Jugendvertreter_innen aus Afrika und Europa zu dem hybriden Seminar „How can we shape governmental institutions in Africa and Europe to increase youths’ trust and participation in politics“ getroffen.

Gemeinsam haben wir einen Zehn-Punkte-Plan mit Forderungen zur afrikanisch-europäischen Partnerschaft erstellt. Sie spiegeln den Zeitgeist unserer Generation wider und haben zum Ziel, das Vertrauen junger Menschen in politische Institutionen zu erhöhen.

Unsere Forderungen sind auf verschiedenen Ebenen angesiedelt: Auf der Makroebene fordern wir eine institutionalisierte Jugendbeteiligung entlang des Politikzyklus sowie eine bessere finanzielle Ausstattung von jugendpolitischen Aktivtäten. Auf der Mikroebene geht es uns unter anderem um die Erstellung eines jährlichen Berichts, in dem AU und EU erklären, inwieweit sie jugendpolitische Forderungen im Berichtszeitraum umgesetzt haben, sowie um eine bessere Nachvollziehbarkeit von politischen Diskussionen durch die Verwendung leicht-verständlicher Sprache oder den Ausbau von kulturellen Austauschprogrammen zwischen Afrika und Europa.

Diese Ergebnisse haben wir auch in kurzen Videostatements veröffentlicht. Wir haben sie zudem am 16. Oktober bei der Konferenz zur Afrika-Europa-Partnerschaft von VENRO auf einem Panel mit Jutta Urpilainen, der EU-Kommissarin für internationale Partnerschaften, sowie in einem anschließenden Workshop vorstgestellt.

Das digitale Zeitalter und die einfache Nutzung virtueller Formate haben es möglich gemacht, im kleinen Workshop-Format unseren Zehn-Punkte-Plan zu erstellen und in einem größeren Format bei der Jugendkonferenz an der „Roadmap of Solutions“ mitzuwirken. Aber ganz gleich wie die verschiedenen Positionspapiere bezeichnet oder ausgestaltet werden: Eine bloße Vorstellung und Veröffentlichung der Ergebnisse reicht nicht aus. Es liegt an uns, aufmerksam zu überprüfen, ob und wie entschieden die Politik unsere Empfehlungen umsetzt. Und es liegt auch an uns, weiterhin in Gesprächen und auf Konferenzen Politiker_innen die Wichtigkeit von echter Jugendbeteiligung vor Augen zu führen.

Felix Kaminski und Sophia Bachmann sind die amtierenden Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung für Deutschland. Sie begleiten die deutsche Nachhaltigkeitspolitik und vertreten die Interessen junger Menschen bei nationalen und internationalen Veranstaltungen wie dem Hochrangigen Politischen Forum für Nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum for Sustainable Development, HLPF).

Werden Sie Teil unseres Teams! Wir bieten zwei Praktika ab Dezember 2020.

Global Compact - 19. Oktober 2020 - 13:53
Sie besitzen vertiefte Kenntnisse im Themenfeld Unternehmerische Verantwortung und/oder in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Medien und können diese erfolgreich einsetzen? Sie interessieren sich für die Arbeit des Deutschen Global Compact Netzwerks und des UN Global Compact und sind ab Dezember 2020 für sechs Monate verfügbar?
Kategorien: Ticker

19. Oktober 2020

ONE - 19. Oktober 2020 - 12:02

1. Nigeria: Proteste gegen Polizeigewalt gehen weiter
Wie der Tagesspiegel und die Frankfurter Rundschau berichten, eskaliert die Polizeigewalt in Nigeria weiter. Die Polizeieinheit SARS, gegen die die Menschen in Lagos seit Wochen auf die Straße gehen, habe laut Amnesty International bereits 82 Menschen getötet. Zudem liegen schwere Vorwürfe wegen Folter und Erpressung vor. Erst zu Beginn dieses Monats habe SARS einen jungen Mann aus einem Hotel gezerrt und daraufhin auf offener Straße hingerichtet. Die Hinrichtung sei aufgezeichnet und auf den sozialen Medien verbreitet worden. Dies habe zu einer Protestbewegung geführt, die keine*n Anführer*in habe und online koordiniert werde. Auch international solidarisieren sich Stars wie Wizkid und Kanye West mit dem Protestierenden. Nigerias Präsident Muhammadu Buhari habe sowohl die Auflösung der SARS-Polizeieinheit sowie die Freilassung aller im Zuge der Demonstrationen festgenommenen Personen versprochen sowie die Einrichtung einer Kommission, die die Übergriffe aufklären soll. Allerdings habe er ebenfalls die Gründung einer neuen Polizeieinheit angeordnet – SWAT (Special Weapons and Tactics Team). Da es in den letzten Jahren bereits ähnliche politische Versprechen gegeben und sich dennoch nichts geändert habe, seien die Protestierenden gewillt, weiterhin auf der Straße zu bleiben. Sie haben ihren Hashtag von #ENDSARS zu #ENDSWAT geändert. Die militärische Führung Nigerias habe bereits angedroht, „mit den subversiven Elementen und Störenfrieden aufzuräumen“.

2. Guinea: Wahlen ein politisches Pulverfass
Wie unter anderem die Tageszeitung (Taz), die Frankfurter Rundschau, die Deutsche Welle und evangelisch.de melden, fanden am Sonntag Präsidenschaftswahlen im westafrikanischen Guinea statt. Die Spitzenkandidaten seien dieselben wie jene bei der ersten demokratischen Wahl im Land 2010: Oppositionsführer Cellou Dalein Diallo sowie Amtsinhaber Alpha Condé. Letzterer würde mit einer erfolgreichen Wahl in eine dritte Amtszeit starten. Da dies bisher verfassungswidrig gewesen sei, habe Condé ein Verfassungsreferendum erwirkt, das ihm weitere zwölf Jahren im Amt ermöglichen würde. Es gebe landesweit politische und ethnische Spannungen, so Ilaria Allegrozzi von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Laut dem Washingtoner ‘Afrika Zentrum für Strategische Studien’ ergeben Amtszeitbegrenzungen Sinn, da temporäre Präsident*innen das Landeswohl nicht um jeden Preis mit der eigenen Macht verknüpfen. Laut einer Umfrage des Afrikabarometers befürworten 75 Prozent der Bewohner*innen des afrikanischen Kontinents eine Beschränkung der Amtszeit ihrer jeweiligen Staatsoberhäupter*innen. Laut Joschka Philipps, Soziologe mit Forschungsschwerpunkt Guinea an der Universität Basel, habe die internationale Gesellschaft großes Interesse daran, das westafrikanische Land stabil zu halten. Die Gründe dafür seien wirtschaftlich: Guinea habe weltweit das größte Bauxit-Vorkommen. Ein Sprecher des UN-Generalsekretärs António Guterres habe die Parteien Guineas aufgerufen, von Gewalt abzusehen, schreibt evanglisch.de.

3. Elfenbeinküste: Aufruf zum Wahlboykott
Wie die Tageszeitung (TAZ), die Frankfurter Rundschau und die Deutsche Welle thematisieren, haben zwei der vier Präsidentschaftskandidaten in der Elfenbeinküste zum Boykott der bevorstehenden Wahlen aufgerufen. Von 44 Bewerber*innen für die Kandidatur seien lediglich vier zugelassen worden. Der derzeitige Amtsinhaber Alassane Ouattara habe auf Grund des Todes seines Wunschnachfolgers Amadou Gon Coulibaly (ehemaliger Ministerpräsident) eine Erlaubnis für eine dritte Amtszeit erbeten und diese vom Verfassungsgericht erhalten. Die Bevölkerung sowie die Opposition stehen dieser Entscheidung kritisch gegenüber. Es sei bereits im August zu Ausschreitungen mit Todesopfern gekommen.

The post 19. Oktober 2020 appeared first on ONE.

Kategorien: Ticker

„Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit brauchen wir ein gemeinsames Verständnis von Ursachen und Lösungen“

VENRO - 19. Oktober 2020 - 11:53

Die afrikanisch-europäischen Beziehungen sind vielschichtig und nicht frei von Spannungen. Dennoch sieht Jane Nalunga, die Direktorin des Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) in Uganda, viele Möglichkeiten für eine konstruktive und solidarische Zusammenarbeit auf Grundlage der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030.

Almost a year ago, the newly appointed President of the EU Commission met with the Chairperson of the AU Commission during her first official trip abroad. She repeatedly announced that the EU Commission wants to take the AU-EU partnership to a “new level”. Do you see any improvement in that sense?

The commitment is welcome though we are yet to see it transformed into practical results that will structurally transform Africa’s economies. Although there has been bilateral assistance from the EU and the recognition that there are potential mutual benefits arising from the partnership, the historically unequal relationship has persisted. Such instances as the EU’s undue pressure on African countries to conclude the contentious Economic Partnership Agreements depicted a move away from the development intent to the pursuit of the EU’s objectives of increasing trade. But the AU has also failed to overcome the dependency syndrome and to come up with a coherent cooperation strategy for the EU.

The relations between African and European civil society are also not free of difficulties and misunderstandings. Which imbalances do you perceive? And what do we need to do to take our partnership to the “next level”?

While there is a lot in common between African and European civil society especially in terms of their fight for justice and a fair world, there is a power imbalance based on access to resources like finances, information and spaces for engagement. This has sometimes led to a skewed relationship between the two sides. European civil society should appreciate the challenges facing African civil society, especially in terms of access to resources and the complicated operating environment. The two parties should work under the principles of solidarity, mutual respect and complementarity while respecting diverging views, cultural sensitivities and priorities.

Which are the issues of common interest that both African and European citizens would benefit from and that the AU and EU should therefore focus on?

Both African and European citizens should push the AU and EU to focus on addressing the root causes of poverty and inequality within and between nations. This will entail the AU and EU working in concert to ensure that policies at their respective national, regional and multilateral levels promote sustainable people centred development as provided for in the Sustainable Development Goals (SDGs).

We continue to witness glaring inequality, for example in relation to climate justice, the distribution of wealth or the access to political and social rights. How can African and European civil society better coordinate their efforts to jointly tackle these challenges?

In order for the African and European civil society to jointly tackle these challenges, they should first of all develop a common understanding of the root causes and solutions to these challenges. This will facilitate successful joint engagement with the duty bearers in both Africa and the EU. For example, the challenges related to climate justice and the distribution of wealth are as a result of the promotion of the discredited neoliberal policies that facilitate unbridled capitalism. Yet some civil society members may see capitalism as as the solution. Joint advocacy cannot be sustained under such circumstances.

A new generation of young activists has entered the political arena with global concerns like climate change on their minds and digital communication tools in their hands. In how far does that change our mutual perception? Can we hope for more exchange and solidarity between people in Africa and Europe?

The young activists, facilitated by digital platforms, provide a ray of hope to promote solidarity between Africa and Europe. The dynamism and enthusiasm from the young people to advocate for such diverse issues as climate change, debt, fair taxation among others is refreshing. It is important that these efforts are channelled into engagement with power centres to ensure policy changes that will structurally transform African economies and eradicate inequality and poverty.

Jane S. Nalunga ist Direktorin des Southern and Eastern Africa Trade Information and Negotiations Institute (SEATINI) in Uganda. Sie war Podiumsteilnehmerin bei der Konferenz “Civil Society Driving Change: Towards a New Quality of the Africa-Europe Partnership“ am 16. Oktober 2020.

Zu viele Schlupflöcher

E+Z - 19. Oktober 2020 - 11:26
Die AIIB braucht klare und fristgerechte Informationspflicht über soziale und ökologische Risiken

Die AIIB (Asian Infrastructure Investment Bank) ist in Rekordzeit zum weltweit bedeutenden Akteur geworden. Mit Sitz in Peking nahm sie 2016 die Arbeit auf und will schon 2021 der wichtigste Kreditgeber für große Infrastrukturprojekte überhaupt sein. Sie entstand auf chinesische Initiative hin, ihr Präsident Jin Liqun ist von der chinesischen Regierung ernannt, und die Volksrepublik ist der größte Anteilseigner. Europäische und andere Regierungen traten ihr gegen den erklärten Wunsch von US-Präsident Barack Obama bei und sagten, sie würden sich für beste internationale Praxis in Hinblick auf Transparenz- und andere Standards einsetzen.

Das haben sie bisher nicht erreicht. Das sogenannte „Accountability Framework“ der Bank gibt ihrem Präsidenten weitreichende Vollmachten, die Finanzierung von Projekten im Alleingang zu entscheiden.

Anfangs kofinanzierte die AIIB meist Projekte mit anderen internationalen Finanzinstitutionen (IFIs). Mittlerweile baut sie aber ein eigenes Portfolio auf, das sich nicht auf Asien begrenzen soll, sondern auch Projekte in Afrika, Lateinamerika und Europa vorsieht.

Was Transparenz angeht, klingt der Wortlaut der AIIB-Richtlinien wie der bei anderen Banken. Bei näherem Hinsehen fehlt die nötige Substanz, was etwa Veröffentlichungsfristen für Umweltprüfungen betrifft. Wegen Schlupflöchern in der „Public Policy on Information“ (PPI) entscheidet letztlich der AIIB-Präsident, was die Öffentlichkeit erfährt. Ausnahmeregeln ermöglichen zudem Vertagung.

Auch die Transparenzregeln des „Environmental and Social Framework“ (ESF), der multilateralen Institution sind unzureichend. Es enthält keine Fristen dafür, wann die Bank und ihre Kunden öffentlich über einschlägige Risiken berichten müssen. Die entsprechenden Paragrafen verlangen die Publikationen nur „zeitgerecht“ beziehungsweise „sobald wie möglich“. Dabei ist Aufschub unbegrenzt erlaubt, sollten Informationen das Marktgeschehen beeinflussen können – zum Beispiel, weil ein Privatunternehmen betroffen ist. Kommerzielle Firmen­interessen übertrumpfen also das öffentliche Interesse.

Europäische Anteilseigner fordern klarere Regeln. Leider enthält der im September 2020 veröffentlichte Entwurf für die ESF-Reform, die nächstes Jahr beschlossen werden soll, solche Regeln nicht.

Es gibt zwar wichtige neue Klauseln im ESF-Entwurf. Sie betreffen beispielsweise die Fälle, in denen die AIIB ihre eigenen Sozial- und Ökostandards durch die entsprechenden Regeln eines Kunden ersetzt oder in denen sie mit privatwirtschaftlichen Finanzinstituten kooperiert oder in diese investiert. Allerdings gibt es abermals viele Schlupflöcher, die Transparenzpflichten bleiben vage und Fristen werden nicht definiert.

Selbst wenn solch ein Finanzpartner hochriskante Projekte mit AIIB-Förderung unterstützt, besteht keine spezifische Informationspflicht zu Sozial- und Ökofragen. Verlangt wird dafür nur ein Jahresbericht über einschlägige Dokumente – und auch diese Pflicht kann wegen Einschränkungen oder Bedenken von Finanzpartnern ausgesetzt werden.

Während die Klimakrise eskaliert und die Artenvielfalt schwindet, schrumpft vielerorts der Spielraum für zivilgesellschaftlichen Aktivismus. In China werden Stimmen zum Schweigen gebracht, die sich für die Menschenrechte oder auch nur eine kluge Gesundheitspolitik aussprechen.

Für multilaterale Entwicklungsbanken muss Rechenschaftspflicht herrschen. Große Infrastrukturprojekte sind immer hochriskant. Wenn der neue ESF-Entwurf nicht grundsätzlich revidiert wird, verpassen die Anteilseigner eine wichtige Chance, transparente Kreditvergabe, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit zu fördern.

Es geht dabei nicht nur um die AIIB selbst. Es besteht die Gefahr, dass andere multilaterale Banken ihre eigenen Umwelt- und Sozialstandards im Wettbewerb mit ihr schwächen. Sie suchen schließlich dieselbe Art von Investitionschancen.

Korinna Horta ist unabhängige Wissenschaftlerin und resident scholar der Universität Lissabon.
korinna.horta@gmail.com

Wawa Wang arbeitet für VedvarendeEnergi, eine zivilgesellschaftliche Organisation in Dänemark, die sich mit Energie- und Umweltfragen beschäftigt.
ww@ve.dk

Kategorien: Ticker

Aktuell nachgefragt | Waldsterben 2.0: Wie steht es nach drei Dürresommern um den Wald?

Forum Umwelt & Entwicklung - 19. Oktober 2020 - 11:05

Noch 2017 erklärte die Bundesregierung den deutschen Wald ihrem Waldbericht für »in gutem Zustand«.  Nach den letzten drei katastrophal trockenen Sommern kann davon keine Rede mehr sein. Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert. Stürme, Dürre, Borkenkäfer und auch Waldbrände haben den Wäldern schwere Schäden zugefügt. Betroffen sind vor allem die Fichtenbestände. Doch auch immer mehr Laubbäume leiden. Der Klimawandel schlägt mit voller Wucht zu.

Wie ist die Lage einzuschätzen? Sind Wälder und Wasserhaushalt bereits irreparabel geschädigt? Und vor allem: was ist zu tun?

In unserem neuen Veranstaltungsformat Aktuell nachgefragt stand dazu Klaus Borger Rede und Antwort. Er ist Diplom-Forstwirt und Umweltstaaatssekretär a.D., seit 30 Jahren als Geschäftsführer und Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Saar-Hochwald, einem Zusammenschluss von vorwiegend Kleinwaldbesitzern.

 

Termin: Dienstag 27. Oktober, 15:00 Uhr

Zum nachhören & – sehen hier der Mitschnitt:

 

 

Aktuell nachgefragt

45 Minuten für ein aktuelles Thema, ein informativer Input am Anfang, dann Fragen und Kommentare, direkt vom Schreibtisch aus, allerdings auch ohne anschließenden Abendempfang: Mit dem neuen Video-Veranstaltungsformat des Forums Umwelt & Entwicklung wollen wir in Zukunft kurz, bündig und aktuell informieren. Diskutieren Sie mit oder hören Sie nur zu – Sie sind herzlich eingeladen!

Kategorien: Ticker

Deutschland bewegt sich: 500.000 Euro Spenden

Welthungerhilfe - 19. Oktober 2020 - 10:00
„Wir können was bewegen!“ – Unter diesem Motto rief die Welthungerhilfe vom 11. - 18.10.2020 zu einer Aktionswoche für eine Welt ohne Hunger auf. TV- und Sport-Stars wie Max Raabe, Janina Hartwig, Gesine Cukrowski, Jan Sosniok, Jürgen Hingsen oder Klaus Augenthaler nutzten die „Woche der Welthungerhilfe“, um auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Im Rahmen der begleitenden #WocheChallenge setzten sich auch zahlreiche Bürger*innen in sportliche Bewegung.
Kategorien: Ticker

Vorbereitung auf Corona-Impfungen: Kein Impfstoff ohne Kühlkette

Unicef - 19. Oktober 2020 - 9:24
Während die Welt noch auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus wartet, bereitet UNICEF die größte Impfkampagne aller Zeiten vor. Um wirksam zu sein, müssen Impfstoffe durchgehend gekühlt werden. Doch in vielen Ländern ist es eine Mammutaufgabe, die Kühlkette zu gewährleisten.
Kategorien: Ticker

UNICEF beschafft über eine halbe Milliarde Spritzen für eventuelle Covid-19-Impfungen

Unicef - 19. Oktober 2020 - 9:01
Während weltweit auf einen Covid-19-Impfstoff gewartet wird, hat UNICEF mit den Vorbereitung auf mögliche Impfungen begonnen.
Kategorien: Ticker

Soziale "Tipping Points" könnten entscheidende Hebel im Kampf gegen den Klimawandel sein

reset - 19. Oktober 2020 - 5:39
Laut einer Studie könnten soziale "Tipping Points", auch Kipppunkte genannt, weitreichende gesellschaftliche Veränderungen anstoßen und so den Klimawandel eindämmen.
Kategorien: Ticker

Seiten

SID Hamburg Aggregator – Ticker abonnieren