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UN-Habitat hilft bei der Gestaltung lebenswerter Städte

E+Z - 22. Januar 2021 - 9:13
Städtische Masterpläne können viel bewirken

Gut geplante Städte lassen sich von solchen, die es nicht sind, leicht unterscheiden. Sie bieten:

  • leicht zugängliche und erschwingliche Möglichkeiten für Wirtschaft, Freizeit und Kultur,
  • ein sicheres und friedliches Umfeld,
  • saubere Luft und sauberes Wasser,
  • bequeme und bezahlbare Verkehrsmöglichkeiten und
  • eine effiziente Land- und Energienutzung.

Eine gute Planung sorgt zudem dafür, dass die Bedingungen auch in Zukunft fortbestehen. In schlecht geplanten Städten hingegen sind die Menschen mit Zersiedlung, unsicherem und heruntergekommenem Wohnraum, Verkehrsstaus, Kriminalität, Umweltverschmutzung und sozialen Unruhen konfrontiert.

Gute Planung ist die Aufgabe von Stadtplanern in Zusammenarbeit mit vielen Teilen der Verwaltung, gesellschaftlichen Gruppen, Privatunternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Bürgern.

Ein Hauptinstrument dafür ist der Masterplan, an dem sich Wachstum und Entwicklung einer Stadt ausrichten. Er berücksichtigt die voraussichtlichen Veränderungen hinsichtlich Einwohnerzahl, Wirtschaftstätigkeit und dem Bedarf an Wohnraum, Verkehr und Gemeinschafts­einrichtungen. Der Masterplan für eine Stadt – und oft auch ihr Umfeld – definiert idealerweise eine realistische Vision für die Zukunft des Ballungsraums und geht zugleich seine unmittelbaren Bedürfnisse an.

Ein guter Masterplan kann auch dazu beitragen, eine Stadt gegen menschengemachte und Naturkatastrophen zu wappnen. Das betont das UN-Wohn- und Siedlungsprogramm UN-Habitat in seinem „World cities report 2020“. Die Coronapandemie macht deutlich, wie wichtig es ist, Städte so zu planen, dass sie auf die Herausforderungen derartiger Krisen – in diesem Fall vor allem in der Gesundheitsversorgung – reagieren können.

Im Mittelpunkt der Planung steht die Stadt als Ganze. Ziel ist es, die einzelnen Bereiche wie Flächennutzung, Bebauung, Luft- und Wasserqualität, Energieverbrauch und Verkehr, Kommunikation, Abfallentsorgung und so weiter unter dem Dach eines Masterplans zusammenzuführen.

Strukturelle Trennung aufheben

Vor allem in Entwicklungsländern könne das eine große Herausforderung sein, sagt Shipra Narang Suri von UN-Habitat. Die verschiedenen Abteilungen der Stadtverwaltung seien dort häufig strukturell voneinander getrennt, was Zusammenarbeit schwierig mache. Stadtplaner und diejenigen, die für die Umsetzung verantwortlich sind, sollten laut Narang Suri zumindest im selben Gebäude sitzen. UN-Habitat bietet seine Beratungsdienste an, um die Zusammenarbeit von Abteilungen und auch mit externen Organisationen zu vermitteln.

Besonders wichtig ist die Abstimmung mit der Finanzabteilung, damit die Stadtplanung sich mit den finanziellen Prioritäten und Möglichkeiten der Stadt deckt. Narang Suri betont: „In der Stadtplanung denken wir häufig zu wenig darüber nach, wie der Plan finanziert werden soll. Die Möglichkeiten innovativer Finanzierung auszuloten ist ein fundamentaler Teil des Planungsprozesses.“ Das könne zum Beispiel eine neue lokale Steuer sein, öffentlich-private Partnerschaften oder die Nutzung nationaler Mittel für Projekte vor Ort.

Neben der Koordination müssen Stadtplaner den Planungsprozess in gleichem Maße in den Fokus nehmen wie den Masterplan selbst. Prozess und Ergebnis sind untrennbar miteinander verbunden. „Masterpläne haben zu lange Design und technische Aspekte von politischen, rechtlichen und Verwaltungsaspekten getrennt“, sagt Narang Suri. „Planungsprozesse liefen losgelöst von anderen Prioritäten ab, sie waren anders strukturiert und von anderen Teams gesteuert.“

Ein fundiertes Verfahren bedeutet, zunächst die institutionellen Möglichkeiten einer Stadt zu ermitteln, einen Masterplan aufzustellen und umzusetzen. Dazu bedarf es einer genauen Analyse der Regierungsführung, der politischen Zielsetzungen und der rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei könnten Planer zum Beispiel eine Schwäche in einer Richtlinie feststellen, die die Planung behindert, oder umgekehrt eine bestehende Vereinbarung, die ihr entgegenkommt. Die Analyse ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der weiteren Schritte – dem Entwerfen einer Strategie, eines Aktionsplans und schließlich des physischen Plans.

Keiner der Schritte dürfe ausgelassen oder abgekürzt werden, betont Narang Suri. „Ohne die Strategie, die Vision und die institutionellen Rahmenbedingungen, die ihn unterstützen, ist der Plan bedeutungslos.“ Die Art und Weise, wie ein Masterplan entwickelt werde, entscheide über seinen Erfolg.

Und schließlich müsse der Plan auch von klar definierten und umsetzbaren gesetzlichen Bestimmungen getragen werden. Dazu gehören Planungsstandards, Vorgaben zur Flächennutzung, Strukturen für die Koordination von Planung und Bodenverwaltung sowie das Steuerrecht. Als Hilfestellung für diese Phase hat UN-Habitat 2018 die Handreichung „Planning law assessment framework“ veröffentlicht. Sie zeigt Möglichkeiten auf, um im Vorhinein zu ermitteln, ob die Planungsgesetze einer Stadt einen verlässlichen, langfristigen Rahmen für die Stadtentwicklung bieten, die ein Masterplan skizziert.

Zwei Gruppen von Indikatoren sind wesentlich. Die erste betrifft die rechtlichen Regelungen für die Stadtplanung. Darin geht es unter anderem darum, ob sie übereinstimmende Ziele definieren, für Transparenz der Verfahren sorgen, Zuständigkeiten der verschiedenen Institutionen benennen und Standards und Maßnahmen für die Umsetzung des Masterplans festlegen. Die zweite Gruppe ist eher technisch und zielt auf die grundlegenden Elemente der Planungsgesetze ab, etwa bezüglich Flächennutzung, Baurichtlinien oder Finanzierung.

Ein wichtiges Element in diesem Prozess ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Im ursprünglichen Sinne sind Masterpläne Richtlinien dafür, wie sich Städte verändern sollen. Sie dienen aber auch zur Weiterbildung. Einen Masterplan aufzustellen kann – und sollte – die Möglichkeit eröffnen, die Kommunalverwaltung zu verbessern.

Planer sollten möglichst wichtige Stakeholder aus der Gesellschaft, der Wissenschaft und dem Privatsektor identifizieren und dafür sorgen, dass sie angehört werden. Die Einbeziehung von Frauen ist besonders wichtig, wird aber oft vernachlässigt. Input aus der Öffentlichkeit hilft den Verantwortlichen dabei, die Bedürfnisse der Stadtbewohner zu erkennen. Beteiligung sorgt für Informationsaustausch und Konsensfindung, die Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen und die Festlegung von Prioritäten.

Somit trägt Stadtplanung in nicht unerheblichem Maße auch zur Demokratisierung bei, wobei UN-Habitat diesen Aspekt nicht offiziell betont. Die UN-Organisation will nicht den Eindruck vermitteln, dass sie sich in die inneren Angelegenheiten eines Landes einmischt. Ihre technokratische Beratung von Mitarbeitern von Stadtverwaltungen beinhaltet nichtsdestotrotz den Hinweis, dass ein Masterplan, der ohne Beteiligung lokaler Stakeholder entsteht, kaum Aussicht auf Erfolg hat.

Vision von Nachhaltigkeit

UN-Habitat bietet eine Vision des Lebens in der Stadt an, das von kompetenter Planung profitiert. Es ist möglich, kompakte, ganzheitliche und miteinander verbundene Stadtviertel zu erschaffen, die effizient mit Ressourcen umgehen und eine gute Art zu leben ermöglichen. Solche Städte lassen sich zum Beispiel leicht zu Fuß erschließen und bieten attraktive und sichere öffentliche Räume.

Um Nachhaltigkeit zu erreichen, sollten Planer laut UN-Habitat insbesondere:

  • genügend Platz für Straßen und ein effizientes Straßennetz vorhalten,
  • eine große Dichte von mindestens
  • 15 000 Einwohnern pro Quadratmeter anstreben,
  • Gebiete mit gemischter Nutzung bevorzugen, wobei mindestens 40 Prozent der Erdgeschossflächen jedes Viertels wirtschaftlich genutzt werden sollten,
  • für eine soziale Mischung sorgen, indem 20 bis 50 Prozent der Grundfläche in jedem Viertel für Wohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen reserviert werden und
  • monotone Strukturen begrenzen, so dass Blöcke mit nur einer Nutzung weniger als zehn Prozent jedes Viertels ausmachen.

 

Links

World Cities Report:
https://unhabitat.org/wcr/

Planning Law Assessment Framework:
https://unhabitat.org/planning-law-assessment-framework

Katie Cashman ist Beraterin für nachhaltige Entwicklung und hat unter anderem für UN-Habitat und für die internationale Umweltorganisation 2811 gearbeitet. Sie dankt Shipra Narang Suri von UN-Habitat für ihren Input zu diesem Text.
katie@2811.cl

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Resumen de noticias sobre la cooperación al desarrollo – 18-22 de enero de 2021

CSO Partnership - 22. Januar 2021 - 8:12
¿Sabías que?

Un ensayo fotográfico que presenta los principales hitos del movimiento por los derechos de la mujer, los avances y retrocesos, y las voces y aspiraciones de mujeres líderes de todos los rincones del mundo. http://bit.ly/35WGkG8  

Publicaciones/Declaraciones

Los copresidentes de la AOED publican una declaración de apoyo a la copresidenta Beverly Longid, cuya organización de pueblos indígenas en Filipinas se enfrenta a ataques maliciosos por parte del gobierno, y está siendo etiquetada como enemiga del Estado: http://bit.ly/2NnCpvv 

DECA Equipo Pueblo de la AOED organiza una conferencia de prensa sobre la recuperación y el fortalecimiento de los espacios cívicos en México – Nuestro artículo de resumen del evento arriba mencionado. http://bit.ly/3nYiz6Q 

Mantener el espacio cívico sano”: El informe anual 2019-2020 del Centro Internacional para la Ley Sin Fines de Lucro (ICNL) ha salido a la luz! https://bit.ly/3sGwSQT  

El Grupo Árabe para la Protección de la Naturaleza (APN), como parte del grupo de trabajo de la AOED sobre Conflictos y Fragilidad, lanzó su estudio de investigación sobre la realidad del trabajo de desarrollo en Yemen: https://bit.ly/39QcQuv  

El European Center for Not-for-Profit Law (ECNL) ha publicado las actualizaciones de CSO Meter sobre el entorno de la sociedad civil en los países de la Alianza Oriental, con Armenia, Bielorrusia, Moldavia, Azerbaiyán, Georgia y Ucrania: https://csometer.info/  

Racismo y discriminación institucionalizada en el despliegue de la vacuna COVID-19″. Declaración conjunta de la Red de ONG palestinas (PNGO), el Consejo Palestino de Organizaciones de Derechos Humanos (PHROC) y el Instituto Nacional Palestino de ONG (PNIN): http://bit.ly/3ism7Nk  

Eventos en línea ¡Guarde la fecha!

Compruebe su hora local: https://www.thetimezoneconverter.com/    

Del 25 al 29 de enero de 2021, la Red de Investigación de Asia-Pacífico (APRN) celebra su conferencia anual de investigación sobre los tratados de libre comercio (TLC) en Asia-Pacífico con el tema “Hacia una economía y una agenda comercial favorables a las personas”. Inscríbase en las sesiones plenarias: bit.ly/aprnrcon2021    

El 7º Simposio anual sobre el papel de la religión y las organizaciones religiosas en los asuntos internacionales tendrá lugar el 26 de enero de 2020 de 8 a 12:30 EST. El evento de este año se titula “2021: Un año decisivo para acelerar la igualdad, la equidad y la justicia de género”. Inscríbase: http://bit.ly/3ibPHXw  

El 26 de enero de 2021, a las 16:00 horas de Johannesburgo/ 10:00 horas de Manila, CIVICUS celebra un seminario web titulado “Narrativas positivas de la acción colectiva” – Inscríbase: http://bit.ly/3i6KqA8  

Del 23 al 31 de enero, la edición 2021 del Foro Social Mundial (FSM) se celebrará virtualmente. El FSM debe ser un espacio abierto para la reflexión, el debate democrático de ideas y la articulación de acciones efectivas por parte de las entidades y movimientos de la sociedad civil de todo el mundo. Consulta su programa e inscríbete (EN/FR/SP/ARABIC/CHINESE +): https://wsf2021.net/ 

¡Vea!

Nuestros colegas de DECA, Equipo Pueblo, AC dieron una conferencia de prensa sobre la Campaña Nacional sobre la Reducción de los Espacios Cívicos en México. http://bit.ly/3qAPSOT  

Foro de Solidaridad Asia-Pacífico en apoyo del movimiento campesino en la India. http://bit.ly/2KwyqvJ  

Seminario web del Centro Internacional de Derecho no Lucrativo (ICNL) sobre “La mejora de la gobernanza y la lucha contra la corrupción para el crecimiento inclusivo en Oriente Medio y el Norte de África”. http://bit.ly/3bUu2BP  

Convocatoria de proyectos/solicitudes

El Fondo de los Balcanes Occidentales ha lanzado una convocatoria abierta de trabajos de investigación “Impacto de COVID-19 en la sostenibilidad de las organizaciones de la sociedad civil en la región de los Balcanes Occidentales”. Solicite antes del 7 de febrero de 2021: https://bit.ly/3bxqyVF  

Los jóvenes activistas son bienvenidos a solicitar el Laboratorio de Acción Juvenil CIVICUS, un laboratorio de co-creación de un año para apoyar a los jóvenes activistas a ser más resistentes y sostenibles en su trabajo. Solicita antes del 1 de febrero de 2021 (ES): https://shorturl.at/zANPW  

Los jóvenes de la región de Asia-Pacífico están invitados a presentar su propuesta de negocio o idea innovadora para mejorar la vida de los migrantes, los desplazados y sus comunidades de acogida entre los pobres urbanos. Presenta tu candidatura a la iniciativa de Innovación Juvenil para la Movilidad Humana para obtener apoyo en el desarrollo de tu idea hasta convertirla en una empresa social viable. Solicita antes del 10 de febrero de 2021: https://bit.ly/youth4humanmobility  

Buena Lectura

¿Puede la sociedad civil sobrevivir a COVID-19? (ING) http://bit.ly/3sA7axo  

Los pueblos indígenas desconfían del plan de rescate de la biodiversidad de la ONU (ING) http://bit.ly/3nZQ6NO  

Las empresas de auditoría no deberían encubrir la inacción de las marcas mundiales frente a los salarios precarios (ES) http://bit.ly/3iuN0Ag  

Recuperar el espacio cívico: desafíos globales, respuestas locales (ES) http://bit.ly/38ZP14n  

Por qué el derecho de las mujeres a la salud y la igualdad de género son importantes para su empresa (ES) http://bit.ly/38Xx0nm   

‘Big Data’: ¿aliado o enemigo de los pequeños agricultores? (ES) http://bit.ly/3qCmjwp  

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Una declaración de apoyo a Beverly Longid, y a todos los defensores de los derechos humanos

CSO Partnership - 22. Januar 2021 - 7:11

Nosotros, los copresidentes de la Alianza de OSC para la Eficacia del Desarrollo, deseamos expresar nuestra solidaridad con nuestra copresidenta Beverly Longid, una destacada defensora de los derechos de Filipinas y también coordinadora mundial del Movimiento Internacional de los Pueblos Indígenas por la Autodeterminación y la Liberación.

Como plataforma mundial de la sociedad civil, trabajamos por el avance de los derechos humanos y las libertades civiles. Creemos en la defensa de los derechos de las personas a la libre expresión, la reunión pacífica, la asociación, la participación cívica y el diálogo social. Defendemos una sociedad civil empoderada, que pueda decir la verdad al poder y realizar los controles necesarios a los gobiernos y las empresas.

Estos pilares de las democracias deben ser protegidos en todo momento. Son los instrumentos del pueblo para luchar por su bienestar y sus intereses, y para buscar reparación contra la opresión y la explotación. Son la clave para alcanzar la justicia social y el verdadero desarrollo.

Lamentablemente, las libertades cívicas y la sociedad civil y las organizaciones populares han sido atacadas en todo el mundo, en lo que denominamos el patrón global de reducción del espacio cívico. Hemos seguido especialmente de cerca la situación en Filipinas, y los hechos revelan que los defensores de los derechos humanos en el país están siendo objeto de un ataque implacable e impune. Cientos de defensores de los derechos son acosados, encarcelados, secuestrados, torturados e incluso asesinados. A las organizaciones de la sociedad civil se les impide realizar su labor de incidencia mediante restricciones burocráticas. Nuestros colegas y socios están siendo etiquetados como terroristas por dedicar sus vidas al servicio de los marginados.

En el caso de Beverly, una de sus afiliaciones, la Alianza Popular de la Cordillera (CPA), junto con otras organizaciones progresistas, está siendo etiquetada como enemiga del Estado. Otros líderes de los pueblos indígenas del país también se enfrentan a amenazas de muerte: hay una orden de disparar a matar contra Windel Bolinget de la CPA, y justo antes de que acabara el año, nueve líderes Tumandok de Filipinas Central fueron asesinados.

Habiendo trabajado con muchos miembros de estas formaciones, en la AOED sabemos que son responsables de un trabajo legítimo e importante para la promoción de los derechos de los pueblos indígenas y de los derechos humanos, como las campañas en defensa de las tierras ancestrales, la autodeterminación, la protección del medio ambiente y la producción y el consumo sostenibles. Durante más de tres décadas, la CPA ha hecho campaña contra la minería a gran escala, la construcción de presas, la tala de árboles y la militarización, entre otras actividades que causaron un gran daño a sus comunidades. Los tumandoks asesinados se resistían a un megaproyecto de presa que destruirá sus hogares y sus medios de vida.

Los líderes y defensores de los PI merecen el apoyo y el reconocimiento del Estado, no la difamación ni el vilipendio. Denunciamos enérgicamente estos ataques a los derechos humanos bajo el gobierno del presidente filipino Rodrigo Duterte. Exigimos que se rindan cuentas por todos los delitos que se están cometiendo contra las libertades cívicas del pueblo.

El año pasado, lideramos a las organizaciones de la sociedad civil en la campaña Llamamiento a la Acción de Belgrado. Pedimos a los Estados miembros de las Naciones Unidas -entre los que se encuentra Filipinas- que actuaran para revertir el cierre y la reducción del espacio para la sociedad civil, para detener los ataques a los defensores de los derechos humanos y el debilitamiento de la participación democrática, y para renovar las perspectivas de una Agenda 2030 inclusiva, y la plena realización de los Objetivos de Desarrollo Sostenible.”

Seguimos manteniendo estos llamamientos, por Beverly Longid y el resto de nuestros aliados filipinos, así como por los defensores de los derechos humanos de todo el mundo. Alabamos su compromiso y les apoyamos en su lucha por una sociedad mejor para todos.

 

Firmado,

Marita González

Justin Kilcullen

Mónica Novillo

Richard Ssewakiryanga

 

Copresidentes de la AOED

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Development Cooperation News Roundup – 18-22 Jan 2021

CSO Partnership - 22. Januar 2021 - 5:42
Did you know?

A photo-essay presenting key milestones in the women’s rights movement, the progress and pushback, and voices and aspirations of women leaders from every corner of the world. http://bit.ly/35WGkG8  

Publications/Statements
  • CPDE Co-Chairs release a support statement for Co-Chair Beverly Longid, whose indigenous people’s organisation in the Philippines faces malicious attacks from the government, and is being tagged as enemies of the state: http://bit.ly/3qFQ8fB 
  • CPDE LAC’s DECA Equipo Pueblo hosts a press conference for Recovering and Strengthening Civic Spaces in Mexico – Our summary article of the event. EN http://bit.ly/3o0rxAj 
  • ‘Keeping Civic Space Healthy”: The International Center for Not-For-Profit Law (ICNL) 2019-2020 Annual Report is out! https://bit.ly/3sGwSQT 
  • The Arab Group for the Protection of Nature (APN),  as part of the CPDE working group on Conflict and Fragility, launched their research study on the reality of development work in Yemen: https://bit.ly/39QcQuv 
  • The European Center for Not-for-Profit Law (ECNL) has published the CSO Meter updates regarding civil society environment in the Eastern Partnership countries, featuring Armenia, Belarus, Moldova, Azerbaijan, Georgia and Ukraine: https://csometer.info/ 

‘Racism and Institutionalised Discrimination in the Roll-Out of the COVID-19 Vaccine’. A Joint Statement from the Palestinian NGOs Network (PNGO), the Palestinian Human Rights Organisations Council (PHROC), and the Palestinian National Institute for NGOs (PNIN): http://bit.ly/3ism7Nk 

Online events Save the date!

Check your local time: https://www.thetimezoneconverter.com/   

  • From January 25 to 29, 2021, the Asia Pacific Research Network (APRN) holds its annual research conference on free trade agreements (FTAs) in Asia Pacific with the theme “Towards a Pro-People Economy and Trade Agenda”. Register for plenary sessions: bit.ly/aprnrcon2021 
  • The 7th Annual Symposium on the Role of Religion and Faith-Based Organisations in International Affairs will take place on January 26, 2020 from 8-12:30 EST. This year’s event is entitled “2021: A Defining Year for Accelerating Gender Equality, Equity and Justice.” Sign up: http://bit.ly/3ibPHXw 
  • On 26 January 2021 at 4PM Johannesburg/ 10PM Manila, CIVICUS holds a webinar entitled ‘Positive narratives of collective action’ – Sign up: http://bit.ly/3i6KqA8 
  • From January 23 to 31, the 2021 edition of the World Social Forum (WSF) will be held virtually. The WSF should be an open space for reflection, democratic debate of ideas, and articulation of effective actions by the entities and movements of civil society worldwide. Check-out their program and sign-up (EN/FR/SP/ARABIC/CHINESE +):  https://wsf2021.net/  
Watch!
  • Our colleagues from DECA, Equipo Pueblo, AC held a press conference on the National Campaign on Shrinking Civic Spaces in Mexico.  http://bit.ly/3qAPSOT 
  • Asia Pacific Solidarity Forum in support of farmers’ movement in India. http://bit.ly/2KwyqvJ 
  • International Center for Not-For-Profit Law (ICNL)’s webinar on ‘Improving Governance and Fighting Corruption for Inclusive Growth in the Middle East and North Africa’. http://bit.ly/3bUu2BP 
Call for projects/applications
  • The Western Balkan Fund launched an Open Call for Research Papers ‘Impact of COVID-19 on sustainability of Civil Society Organizations in the Western Balkan region’. Apply before February 7, 2021: https://bit.ly/3bxqyVF 
  • Youth activists are welcome to apply for the CIVICUS Youth Action Lab, a one year co-creation lab to support youth activists to be more resilient and sustainable in their work. Apply before February 1, 2021: https://shorturl.at/uwEZ2 
  • Youth in the Asia-Pacific region are welcome to submit their business proposal or innovative idea to improve the lives of migrants, displaced people and their host communities among the urban poor. Apply to the Youth Innovation for Human Mobility initiative to get support in developing your idea into a viable social enterprise. Apply before Feb 10, 2021: https://bit.ly/youth4humanmobility 
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A statement of support for Beverly Longid, and all human rights defenders

CSO Partnership - 22. Januar 2021 - 5:39

We, the Co-chairs of CSO Partnership for Development Effectiveness, wish to express our solidarity with our co-chair Beverly Longid, a leading rights advocate from the Philippines and also the Global Coordinator of the International Indigenous People’s Movement for Self-Determination and Liberation.

As a global civil society platform, we work towards the advancement of human rights and civil liberties. We believe in upholding the people’s rights to free expression, peaceful assembly, association, civic participation and social dialogue. We stand for an empowered civil society, which can speak truth to power and perform the necessary checks for governments and corporations.

These pillars of democracies must be protected at all times. They are the people’s means to fight for their welfare and interests, and to seek redress against oppression and exploitation. They are key to the attainment of social justice and genuine development.

Sadly, civic freedoms and civil society and people’s organisations have been under attack around the world, in what we refer to as the global pattern of shrinking civic space. We have especially been closely monitoring the situation in the Philippines, and facts reveal that human rights defenders in the country are being targeted relentlessly and with impunity. Hundreds of rights advocates are being harassed, imprisoned, abducted, tortured, even murdered. Civil society organisations are being prevented from doing advocacy work through bureaucratic restrictions. Our colleagues and partners are being tagged as terrorists for devoting their lives in the service of the marginalised.

In Beverly’s case, one of her affiliations, the Cordillera People’s Alliance (CPA), along with other progressive organisations, is being tagged as an enemy of the state. Other indigenous people’s leaders in the country also face threats to their lives: there is a shoot-to-kill order on Windel Bolinget of CPA, and just before the year ended, nine Tumandok leaders in Central Philippines were killed.

Having worked with many members of these formations, we at CPDE know that they are responsible for legitimate and important work for the promotion of Indigenous Peoples rights and human rights, such as campaigns in defense of ancestral land, self-determination, environmental protection, and sustainable production and consumption. For over three decades, CPA has campaigned against large-scale mining, dam construction, logging, and militarization, among other activities that brought great harm to their communities. The murdered Tumandoks were resisting a mega-dam project that will destroy their homes and livelihood.

Indigenous People leaders and advocates deserve State support and recognition, not defamation or vilification. We strongly denounce these attacks on human rights under the rule of Philippine President Rodrigo Duterte. We demand accountability for all the crimes being committed against the people’s civic freedoms.

Last year, we led civil society organisations in the Belgrade Call to Action campaign. We asked United Nations Member States – which include the Philippines – to act to reverse the closing and shrinking space for civil society, to stop the attacks on human rights defenders and the undermining of democratic participation, and to renew the prospects for an inclusive agenda 2030, and the full realisation of the Sustainable Development Goals.

We continue to uphold these calls, for Beverly Longid and the rest of our Filipino allies, as well as for the human rights defenders around the world. We laud their commitment and stand by them in their fight for a better society for all.

Signed,

Marita Gonzalez
Justin Kilcullen
Monica Novillo
Richard Ssewakiryanga

CPDE Co-Chairs

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Warum Deutschland den Kernwaffenverbotsvertrag nicht unterstützen sollte

SWP - 22. Januar 2021 - 0:30

Am heutigen Freitag tritt der UN-Kernwaffenverbotsvertrag in Kraft. Seine Verfechter – an der Spitze Mexiko, Österreich, Südafrika, Irland und die Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) – jubeln: Damit seien Kernwaffen endlich illegal, ein Meilenstein auf dem Weg zu einer atomwaffenfreien Welt sei erreicht. Erwartungsgemäß werden nun Forderungen laut, die Bundesregierung solle ihre Ablehnung des Vertrages überdenken und beitreten oder zumindest eine Mittlerrolle zwischen den Gegnern und Befürwortern einnehmen. Denn: Was kann an einem Verbot von Atomwaffen schon falsch sein? Doch an diesem Vertrag ist leider Vieles falsch. Berlin sollte daher weder den Vertrag unterschreiben noch vermitteln, denn es ergibt strategisch keinen Sinn und wäre für Deutschland und seine Verbündeten sogar riskant. Drei nüchterne Realitäten sprechen gegen einen Kurswechsel.

Der Vertrag wird sich nicht durchsetzen

Erstens: Die Ächtung von Kernwaffen wird sich auch mit dem Inkrafttreten des Verbotsvertrags international nicht durchsetzen. Denn der Vertrag verbietet die gesamte Praxis atomarer Abschreckung. Zielscheibe des Abkommens sind also nicht nur die Kernwaffenstaaten, sondern ebenso alle Mitglieder von Allianzen, die für ihre Sicherheit auf nukleare Abschreckung setzen. Letzteres betrifft neben der NATO die US-Allianzen mit Japan, Südkorea und Australien. Wenig überraschend lehnen diese insgesamt 39 Staaten den Vertrag geschlossen ab. Damit hat er keine Chance, jemals Teil des Völkergewohnheitsrechts zu werden.

Die 39 Länder wollen weiterhin auf nukleare Abschreckung setzen, weil sie sich von anderen Kernwaffenstaaten bedroht fühlen, etwa die NATO-Staaten von Russland oder die US-Alliierten in Asien von China. Nichtsdestotrotz wissen diese Staaten um die nuklearen Risiken und Probleme. Aus ihrer Sicht ist atomare Abschreckung aber ein notwendiges Übel zur Kriegsvermeidung in ihren Regionen. Die undifferenzierte Position des Verbotsvertrags, nach der Kernwaffen immer verwerflich sind, geht damit an den Bedürfnissen dieser Staaten vorbei.

Auch deshalb zeigen sich die Atomächte und ihre Alliierten bisher unbeeindruckt, dass bereits 51 Staaten dem Verbotsvertrag beigetreten sind. Dies sind größtenteils Kleinstaaten aus dem Globalen Süden, die kaum Druck auf die Länder des Westens, Russland und die Atommächte Asiens ausüben können. Denn: Zum einen wirkt »Peer Pressure« – der Druck auf Staaten in vergleichbarer Lage und mit ähnlichen Interessen – eben nur unter Peers. Zum anderen verfügen sie nicht über materielle Druckmittel, etwa große wirtschaftliche Macht, die es bräuchte, um Beitritte zum neuen Vertrag zu erzwingen. Auch ihre Hoffnung, die Atomrüstung durch ein »Naming and Shaming« der beteiligten Unternehmen finanziell auszutrocknen, ist unrealistisch. Es werden sich immer Investoren für diesen lukrativen Markt finden. Zudem würde bei Liquiditätsengpässen in allen Nuklearmächten zweifellos der Staat einspringen.

Zivilgesellschaft machtlos in nuklearen Autokratien

Die zweite unbequeme Wahrheit ist eine geopolitische: Der zivilgesellschaftliche Druck gegen Atomwaffen durch Organisationen wie ICAN wirkt nur in liberalen Gesellschaften wie den westlichen. Denn nur diese lassen kontroverse Debatten überhaupt zu. In den autokratischen Kernwaffenstaaten Russland, China und Nordkorea findet keine offene Auseinandersetzung über Atomwaffen statt; ICAN spielt hier keine Rolle. Würden aber die Demokratien auf nukleare Abschreckung verzichten, während die Autokratien ihre Kernwaffen behielten, gerieten Erstere massiv unter Druck: Sie würden verletzlicher, erpressbarer und würden an Sicherheit verlieren.

Moskau und Peking haben diese ungleiche Verwundbarkeit registriert und ihren Widerstand gegen den Vertrag gemäßigt: Sie treten nicht bei, zeigen aber Verständnis. Beide erkennen wohl das Potential des Verbotsvertrags, Streit in die NATO und die US-Allianzen in Asien zu tragen. Die zivilgesellschaftlichen Akteure hinter dem Verbotsvertrag wischen diese Risiken beiseite – aber westliche Entscheidungsträger sollten sich diese nonchalante Sicht auf den geopolitischen Kontext ihres Handelns nicht erlauben.

Deutschland kann nicht neutral vermitteln

Die dritte Realität ist: Ein deutscher Beitritt zum Verbotsvertrag würde dessen außen- und sicherheitspolitische Kerninteressen beschädigen. Denn nukleare Abschreckung spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für Europas Verteidigung, Deutschlands Sicherheit und die europäische politische Ordnung. Wer fordert, Berlin solle beim Verbotsvertrag zumindest als »Brückenbauer« zwischen den Lagern agieren, überschätzt die Erfolgsaussichten einer solchen Vermittlung. Während der Aushandlung des Vertrags haben dessen Verfechter Kompromissvorschläge, etwa von Schweden, brüsk abgelehnt. Dass sich die Vertragsparteien jetzt, berauscht vom Inkrafttreten, konzessionsbereiter zeigen, ist illusorisch. Zudem ist Deutschland letztlich nicht neutral: Seine Interessen liegen eindeutig im Lager derer, die den Vertrag ablehnen. Ein Versuch Berlins, als »ehrlicher Makler« zu vermitteln, wäre daher vor allem eins: unehrlich.

Da Berlin nicht alle Seiten zufriedenstellen kann, muss es priorisieren. Natürlich ist es nützlich, dass Deutschland im Globalen Süden geschätzt wird. Maßgeblicher aber sind die europäischen, atlantischen und übrigen westlichen Partner, die den Verbotsvertrag allesamt ablehnen. Aus diesem Konsens auszuscheren, um eine aussichtslose Vermittlerrolle einzunehmen, würde das deutsche Verhältnis zu entscheidenden Partnern schwer belasten: zu Frankreich, den USA, den übrigen NATO-Staaten und den Demokratien im Indopazifik. Berlin sollte dieses Fundament der deutschen Außenpolitik stärken, nicht durch Alleingänge schwächen.

So hart es klingt: Deutschland sollte dem Kernwaffenverbotsvertrag weder beitreten noch als Vermittler agieren. Das heißt nicht, auf Abrüstung zu verzichten – doch dafür gibt es effektivere und weniger riskante Wege. Ein Beitritt zum Verbotsvertrag würde Deutschlands Kerninteressen untergraben und seine wichtigsten Partner vor den Kopf stoßen. Dieser Preis ist hoch – und für einen aussichtslosen Vertrag viel zu hoch.

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Machtkampf in Venezuela: Auswege aus der Sackgasse

SWP - 22. Januar 2021 - 0:10

Mit seiner mit den Mitgliedstaaten abgestimmten Erklärung vom 6. Januar 2021 hat der Außenbeauftragte der Europäischen Union (EU) Josep Borrell ein Fenster geöffnet für die Neupositionierung Europas in der politischen Krise Vene­zuelas: Er verzichtet auf die Bezeichnung »Interimspräsident« für Juan Guaidó, stattdessen rückt er die Mitglieder der 2015 gewählten und von Guaidó angeführten Nationalversammlung sowie Akteure der Zivilgesellschaft in den Vordergrund. Damit trägt Borrell der ver­fahrenen Situation im Lande und den festgefahrenen internationalen Dialogversuchen Rech­nung; Europa bindet sich weniger an die Person Guaidó und nimmt die verschie­denen Kräfte der in sich gespal­tenen Opposition stärker in den Blick. Dies bietet neue Möglich­keiten, um die extreme Personalisierung des Konflikts in Venezuela zwischen Nicolás Maduro und Juan Guaidó zu überwinden. Gleichzeitig können sich die natio­na­len Akteure, aber auch die internationale Gemeinschaft neu auf­stellen und Raum ge­schaffen werden für flexiblere Ansätze für Dialog und Verhandlung. Unter anderem könnten die neue US-Regierung unter Joe Biden und ihre Initiativen besser einbezogen werden. Dies könnte eine anders gelagerte Sanktionspolitik in Verbindung mit posi­ti­ven An­rei­zen für eine Lösung jenseits der akuten Machtfrage in Venezuela beinhalten.

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Nach dem Brexit: Eine neue Debatte über Erweiterung und Vertiefung der EU

SWP - 22. Januar 2021 - 0:05

Der Austritt des Vereinigten Königreichs (VK) und die Aussicht, dass ein unabhängiges Schottland in die EU strebt, werfen für die EU grundsätzliche Fragen zu ihrer künftigen Größe und Geographie sowie ihrer inneren Verfasstheit auf. Traditio­nell hängt die deutsche Europapolitik der Auffassung an, dass Erweiterung und Vertiefung zwei Seiten einer Medaille sind. In der Brüsseler Wirklichkeit jedoch konnten die Inte­gra­tionsfortschritte mit dem Tempo der Erweiterung nach Osten nicht Schritt halten. Seit dem mit Ach und Krach zustande gekommenen Vertrag von Lissa­bon 2009 schwebt über jeder tiefgreifenden Reform und besonders einer Vertrags­revision das Damokles­schwert der Einstimmigkeit und damit des Scheiterns. Die Schottlandfrage kann die Erweiterungspolitik aus ihrem Halbschlaf wecken und die EU anspornen, sich durch innere Reformen nicht nur für ein neues 28. Mitglied, son­dern eine EU-34 zu rüsten.

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"Futures of Sustainability: Modernization, Transformation, Control"

#HOCHN - 22. Januar 2021 - 0:00
The digital annual conference of the Humanities Centre for Advanced Studies takes place on the 11. and 12. February 2021. Registration is open now.

Foto: UHH/Lutsch

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Kommentar zu Kinderrechte ins Grundgesetz: Mut zu starken Kindern!

Unicef - 21. Januar 2021 - 15:00
Die Einigung ist da: Die Kinderrechte sollen ins Grundgesetz. Doch aus Sicht von Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, muss der Vorschlag der Regierungsparteien dringend weiterentwickelt werden. Er fordert jetzt Mut zu starken Kindern. Lesen Sie hier seinen Kommentar.
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„Kinderarbeit verletzt die Rechte der Kinder und zerstört ihre Zukunftschancen."

Unicef - 21. Januar 2021 - 13:30
Statement von Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland, zum internationalen Jahr gegen Kinderarbeit
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21. Januar 2021

ONE - 21. Januar 2021 - 11:50
1. Biden stoppt WHO-Austritt der USA

Zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, das Redaktionsnetzwerk Deutschland und Stern.de, berichten, dass US-Präsident Joe Biden den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stoppt. Bereits in seinen ersten Stunden als neuer Präsident habe Joe Biden ein Schreiben zum Verbleib der USA in der Organisation der Vereinten Nationen unterzeichnet. Mitten in der Corona-Pandemie habe Donald Trump aus Protest den Rückzug der USA aus der WHO angekündigt. Trump habe zuvor die WHO-Beiträge im April letztes Jahr eingefroren. Die USA waren bislang mit mehr als 100 Millionen Dollar wichtigster Geldgeber der Organisation. Der mit einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist verbundene Austritt wäre Anfang Juli dieses Jahres wirksam geworden. Der damalige US-Präsident Trump habe der Organisation in Bezug auf ihren Umgang mit der Pandemie vorgeworfen, sie hätte zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert und stünde unter der Kontrolle der chinesischen Regierung. Zur Eindämmung der Pandemie wolle Biden so schnell wie möglich einen politischen Kurswechsel in der Krise einleiten. Vorher habe Biden bereits den Brief zur US-Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Anfang November letztes Jahr war der von Donald Trump initiierte Austritt aus dem Abkommen wirksam geworden.

2. Entwicklungsminister Müller: Mehr Impfstoffe für Entwicklungsländer

In einem Interview mit der Rheinischen Post mahnt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller zu einer weltweit gerechteren Verteilung von Corona-Impfstoffen. Man dürfe nicht vergessen, dass es sich um eine Pandemie handle, die die Ärmsten der Armen am härtesten trifft, so Müller. Denn man könne die Pandemie nur gemeinsam besiegen. Deshalb fordert er unter anderem, dass die EU unter Beteiligung der Europäische Investitionsbank ein Sofortprogramm von vier Milliarden Dollar bereitstellen soll. Er appelliere dabei auch an private Geldgeber wie Amazon, Facebook und Google. Außerdem möchte er mit einer europäisch-afrikanischen Initiative Impfstoff-Produktionskapazitäten in Südafrika, Ghana oder Senegal ausbauen. Pharmaunternehmen sollten dazu Lizenzen vergeben. Müller mahnt, dass Entwicklungs- und Schwellenländer durch die Krise zehn oder 20 Jahre in ihrer Entwicklung zurückfallen und staatliche Strukturen dort zusammenbrechen könnten.

3. Mögliches Mittel gegen Malaria-Übertragung entdeckt

Wie der Deutschlandfunk meldet, haben Wissenschaftler möglicherweise ein Mittel gegen die Übertragung von Malaria entdeckt. Forschende der Universität von Pretoria in Südafrika haben entdeckt, dass zwei Stoffe, die auf ihre Wirksamkeit gegen Tuberkulose und Krebs untersucht werden, möglicherweise Malaria-Parasiten abtöten können. Dies soll auch dann möglich sein, wenn der Parasit infektiös sei. Die bisherigen Mittel wirken nur gegen den Malaria-Parasiten, wenn diese gerade die Leber oder rote Blutkörperchen befallen haben. Jedoch wirken sie nicht mehr, wenn der Parasit diese Zellen wieder verlässt. Dadurch kann er auf andere Menschen übertragen werden. Nach Angaben der WHO habe es im Jahr 2019 etwa 400.000 Malariatote gegeben. Für das vergangene Jahr befürchte die WHO noch mehr Opfer, weil wegen der Corona-Pandemie viele Präventionsmaßnahmen nicht durchgeführt werden konnten.

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21.01.2021 Start des UN-Jahrs gegen Kinderarbeit: Minister Müller fordert rasche Einigung beim Lieferkettengesetz

BMZ - 21. Januar 2021 - 10:30
Zum Start des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahrs zur Beseitigung der Kinderarbeit erklärte Entwicklungsminister Müller: "Die Corona-Krise ist eine Katastrophe für viele Kinder: Derzeit können 320 Millionen Kinder nicht zur Schule. Nach Schätzungen der UNESCO werden 24 Millionen nicht mehr in die Schulen zurückkehren, sondern müssen arbeiten und das Überleben ihrer Familien sichern. Schon vor der Pandemie mussten über 70 ...
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World Wetlands Day 2021: Threatened Lake Areas

Forum Umwelt & Entwicklung - 21. Januar 2021 - 9:42

 

Living Lakes is an international network and partnership whose mission is to enhance the protection, restoration and rehabilitation of lakes, wetlands, other freshwater bodies of the world and their catchment areas. Living lakes is coordinated by the Global Nature Fund.

Together with the German NGO Forum on Environment and Development we celebrate the World Wetlands Day 2021 – Wetlands and Water with the online event Threatened Lake Areas announcing the Pantanal as this years ‘Threatened Lake of the Year’. You’ll also learn about Wetland Albufera in Valencia, Spain and get an impression of the Global Lakes Marathon, an inspiring 24 hours online-Event around the globe.

 

Download Invitation – online event World Wetlands Day 2021

 

Date: 2nd February 2021, 14–15.15h CET

Place: online ( via zoom, please note the registration form below )

 

Programme   Threatened Lake Areas 14:00  

Introduction and Moderation

Udo Gattenlöhner, Executive Director, Global Nature Fund  

News from L’Albufera – Threatened Lake of the Year 2020

Antonio Guillem, Fundación Global Nature, Spain  

The Pantanal: Threatened Lake of the Year 2021 –
Lakes of Holstein Switzerland: Living Lakes of the Year 2020/2021

Bettina Schmidt, Project Manager, Global Nature Fund  

Global Lake Marathon Impressions and conclusions + Citizen Science
Éva Geletáné Varga, Lake Balaton Development Coordination Agency, Hungary  

Contributions from the Living Lakes Network  

Discussion 15:15  

End of the event

 

 

This event  is the start of the online seminar series of the Working Group on Water in the Forum Environment and Development: City – Country – Waters: Water for All?!

 

Please note, the individual online seminars will be conducted using the conference application Zoom. By registering, you agree to the recording and provision of the seminars.

You find more information on Wetlands and Water here: www.worldwetlandsday.org 

 

Registration

Here you can register for this event or all events of the online seminar series of the Working Group on Water in the Forum Environment and Development: City – Country – Waters: Water for All?!

 

[contact-form-7]

 

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A behavioural perspective on the drivers of migration: studying economic and social preferences using the Gallup World Poll

DIE - 21. Januar 2021 - 9:18

This paper addresses the self-selection of potential migrants. In particular, the study examines whether risk and time preferences explain a significant proportion in the movement heterogeneity of individuals. It is further intended to shed light on the role of social preferences (trust, altruism, reciprocity) as potential migratory determinants. By making use of a unique cross-sectional data set on migration intentions (Gallup World Poll) and experimentally-validated preferences (the Global Preference Survey) covering 70 countries worldwide, a probit model is estimated. The empirical results provide evidence that potential migrants exhibit higher levels of risk-taking and patience than their counterparts who stay at home (the stayers). This holds true across differing countries with various cultural backgrounds and income levels. Trust and negative reciprocity are found to be significantly related to migration aspirations as well. Yet conclusive clarifications still remain necessary, providing impetuses for future research.

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Launch-Event: MOOC on „Nature-based Solutions for Disaster and Climate Resilience“

Postgraduates - 21. Januar 2021 - 9:12

UN Environment Programme (UNEP) and the Partnership for Environment and Disaster Risk Reduction (PEDRR) start the new year with a new Massive Open Online Course (MOOC): Nature-based Solutions (NbS) for Disaster and Climate Resilience.

The course is being launched at the 22nd of January 2021 with 3 Events:

13:30 – 14:15 CET:

Special Launch Event with private sector insights

Register here

14:45 – 15:30 CET:

Youth for nature-based solutions online Learning for climate action

Register here

16:00 – 17:30 CET: (MOOC LAUNCH)

New opportunities for boosting planetary health and resilience

Register here

 

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Gemeinsam Grenzen überwinden – mit Musik!

Engagement Global - 21. Januar 2021 - 9:09
Die Band Words Beyond Borders setzt sich für eine gleichberechtigte Begegnung und den EINE WELT-Gedanken ein. Foto: Engagement Global

Der Bandname steht für die persönlichen Erfahrungen der Bandmitglieder wie auch für ihren gemeinsamen Aufruf, Grenzen zu überwinden und Vorurteile abzubauen. Die Mitglieder von Words Beyond Borders kommen aus völlig unterschiedlichen Ländern Europas und Asiens und leben fast alle erst seit einigen Jahren in Deutschland. Das 2017 gestartete Integrationsprojekt förderte ihr gemeinsames Musikmachen. So entstanden beispielsweise Songs, die deutsche, arabische und persische Strophen vereinen – schon beim Songwriting wird damit deutlich, wie ihre Musik Dialog schaffen kann und Menschen miteinander verbindet. Doch nicht nur hinsichtlich ihrer musikalischen Entwicklung unterstützen sich die jungen Erwachsenen wechselseitig, sondern auch beim Ankommen und Zurechtfinden in Deutschland und auf ihren persönlichen Lebenswegen.

Dabei spielen die gemeinsame Verarbeitung von Fluchterlebnissen und das Thema Grenzüberwindung in ihrem Alltag eine entscheidende Rolle – seien es räumliche Grenzen oder solche in den Köpfen von Menschen und Gesellschaft. In ihrer Band und dem Projekt haben die Mitglieder für sich einen Ort innerhalb Deutschlands geschaffen, an dem Grenzen und Unterschiede, wie beispielsweise Sprache und Herkunft, keine Rolle spielen. Mehr noch: Im Zuge des gemeinsamen Musik Machens verschwinden diese gänzlich.

Das Engagement der Band für eine gleichberechtigte Begegnung und für den EINE WELT-Gedanken hat die Jury des Song Contest ausgezeichnet: Ihr Song „Keine Grenzen“ erhielt einen Platz auf dem EINE WELT-Album Vol. 3.

Der Song Contest startet in eine neue Runde

Ab dem 28. Januar 2021 können junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren erneut ihre Songs für die EINE WELT einreichen und zeigen, welche globalen Themen sie beschäftigen. Dann nämlich startet der Song Contest in eine neue Runde.

Weitere Informationen
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Impf-Solidarität mit armen Ländern

Welthungerhilfe - 21. Januar 2021 - 8:36
Corona, Hunger und Armut besiegen wir nur gemeinsam oder gar nicht. Die Welthungerhilfe fordert Impf-Solidarität mit armen Ländern.
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Frischepost: Ein digitaler Hofladen verbindet Produzent*innen direkt mit Verbraucher*innen

reset - 21. Januar 2021 - 6:56
Frischepost bringt frische und fair produzierte Lebensmittel direkt von Produzent*innen aus der Region nach Hause oder in die Firma - und funktioniert so ganz anders, als der zentralisierte Lebensmitteleinzelhandel.
Kategorien: Ticker

Ein digitaler Hofladen verbindet Produzent*innen direkt mit Verbraucher*innen

reset - 21. Januar 2021 - 6:56
Frischepost bringt frische und fair produzierte Lebensmittel direkt von Produzent*innen aus der Region nach Hause oder in die Firma - und funktioniert so ganz anders, als der zentralisierte Lebensmitteleinzelhandel.
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