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Climate ambition and sustainable development for a new decade: a catalytic framework

DIE - 7. April 2021 - 13:23

This paper examines the Global Climate Action Agenda (GCAA) and discusses options to improve sub‐ and non‐state involvement in post‐2020 climate governance. A framework that stimulates sub‐ and non‐state action is a necessary complement to national governmental action, as the latter falls short of achieving low‐carbon and climate‐resilient development as envisaged in the Paris Agreement. Applying design principles for an ideal‐type orchestration framework, we review literature and gather expert judgements to assess whether the GCAA has been collaborative, comprehensive, evaluative and catalytic. Results show that there has been greater coordination among orchestrators, for instance in the organization of events. However, mobilization efforts remain event‐driven and too little effort is invested in understanding the progress of sub‐ and non‐state action. Data collection has improved, although more sophisticated indicators are needed to evaluate climate and sustainable development impacts. Finally, the GCAA has recorded more action, but relatively little by actors in developing countries. As the world seeks to recover from the COVID‐19 crisis and enters a new decade of climate action, the GCAA could make a vital contribution in challenging times by helping governments keep and enhance climate commitments; strengthening capacity for sub‐ and non‐state action; enabling accountability; and realizing sustainable development.

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Schlimme Folgen von Schulgewalt

E+Z - 7. April 2021 - 11:48
Gewalt von Lehrern hat negative Auswirkungen auf die Psyche der Schüler und ihre

Trotz international festgehaltener Ziele zur Bekämpfung von Gewalt gegen Kinder ist laut der globalen Initiative „End All Corporal Punishment“ physische Bestrafung zu Hause derzeit in 139 Ländern legal, in der Schule in 67 Ländern. Am höchsten sind die Zahlen in Südostasien und Afrika, wo physische Bestrafung in Schulen in vielen Staaten sowohl legal als auch gesellschaftlich akzeptiert ist.

Seit acht Jahren widmet sich ein Team um den Psychologen Tobias Hecker von der Universität Bielefeld der Erforschung und Prävention von Gewalt in der Erziehung von Kindern im östlichen Afrika, unter anderem in Tansania. Die Wissenschaftler haben in einer Studie Schüler, Eltern und Lehrer an tansanischen Grundschulen befragt. 96 Prozent der Lehrer berichteten, im vorangegangenen Monat der Befragung mindestens eine Form von körperlicher oder emotionaler Gewalt gegen Schüler angewandt zu haben.

Am häufigsten gaben sie an, Schülern mit Gewalt zu drohen. Jeder fünfte Lehrer tat dies mehr als 20 Mal im Monat. Sie gaben auch an, die Schüler häufig anzuschreien und sie mit einem Lineal, Stock oder Ähnlichem auf das Gesäß oder auf Arme, Beine oder Hände zu schlagen. Passend zu den Angaben der Lehrer, berichteten 95 Prozent der Schüler, einmal im Monat mindestens eine Art von Gewalt durch Lehrer erfahren zu haben.

Leistungsabfall bei Schülern

Die Studien der vergangenen Jahre konnten zeigen, dass die erlebte Gewalt in direktem Zusammenhang mit psychischen Problemen der Kinder steht. Je mehr Gewalt Kinder durch Lehrer und die Eltern erleben, desto eher zeigen sie emotionale Probleme (Depressionen oder sozialen Rückzug) und Verhaltensauffälligkeiten (Aggressivität oder Hyperaktivität). Durch die psychische Belastung können sich Schüler schlechter konzentrieren und den Stoff lernen.

Kinder, die Gewalt erleben, sind meist kognitiv weniger leistungsfähig. Dies zeigt sich etwa durch schlechtere Schulnoten. Während Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Kinder gesellschaftlich weniger Gehör finden, stoßen Erkenntnisse über die Folgen für die schulischen Leistungen auf großes Interesse sowohl von Lehrern als auch Eltern. Kinder vor Gewalt zu schützen ist nicht nur für ihre eigene gesunde Entwicklung dringend notwendig, sondern auch, um die Wirtschaft in einkommensschwachen Ländern wie Tansania nicht zusätzlich zu belasten. So untersuchte Plan International anhand einer Studie die wirtschaftlichen Folgen von Gewalt gegen Kinder am Beispiel von Indien: Die Kosten, die der Gesellschaft durch Schulabgänge aufgrund von Schulgewalt entstehen, wurden auf etwa 1,5 bis 7,5 Milliarden US-Dollar jährlich geschätzt.

Mit Blick auf die verheerenden Konsequenzen – emotional, kognitiv, aber auch wirtschaftlich und gesellschaftlich – stellt sich die Frage, warum Lehrer Schüler körperlich und seelisch bestrafen, um sie zu disziplinieren. Auch dieser Frage geht das Forschungsprojekt von Tobias Hecker nach und fand heraus, dass die Einstellung der Lehrer gegenüber Gewalt in der Erziehung dabei eine wichtige Rolle spielt.

Eine zustimmende und akzeptierende Haltung gegen Gewalt kann unter anderem durch eigene Erfahrungen in der Kindheit erklärt werden. Die Lehrer haben es ihrerseits oft nicht anders erlebt und sind in einem gesellschaftlichen Umfeld aufgewachsen, in dem körperliche Bestrafung als normal gilt. Ein Teilnehmer der Studie berichtet: „Darüber nachzudenken, wie ich die Prügel von meinen Lehrern erlebt habe, wie ich mich gefühlt habe und was ich gedacht habe, das hat etwas verändert. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich einen Schüler verprügele, dann kommen gleich meine Wut, meine Verzweiflung, mein Hass hoch, die ich empfunden habe, als mein Lehrer mich verprügelt hat.“

Es spielen aber auch konkrete Überzeugungen und Mythen zu physischer Bestrafung eine wichtige Rolle. Viele Lehrer glauben, dass andere Erziehungsstrategien weniger effektiv sind. Sie bringen körperliche Bestrafung mit dem Erlernen von Respekt und der Bildung des Charakters in Zusammenhang. Es herrscht auch die Auffassung, dass einige Kinder mit anderen Methoden nicht zu kontrollieren seien. Zudem sind Lehrer mit Klassen von bis zu 200 Schülern, mangelnden Unterrichtsmaterialien und einem Haushaltseinkommen von meist weniger als 220 Dollar monatlich (mit durchschnittlich 5 Personen pro Haushalt) großem Stress ausgesetzt. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass Stress zu höherer Aggressivität führt und dass Lehrer mit höherem Stress mehr Gewalt gegen Schüler anwenden.

Gewaltfreie Erziehung lernen

Das Forschungsteam von Hecker hat zusammen mit afrikanischen Wissenschaftlern ein Trainingsprogramm für Lehrer entwickelt, das bei den Ursachen für den Einsatz gewalttätiger Bestrafung ansetzt (siehe Kasten). Interaction Competencies for Children for Teachers (ICC-T) ist ein einwöchiger interaktiver Workshop für 20 bis 30 Teilnehmer. Dieser vermittelt Wissen über kindliche Entwicklung, Folgen von Gewalt und alternative Erziehungsmethoden (wie Verstärkungssysteme, logische Konsequenzen oder Partizipation). Die Teilnehmer werden in einem Teil des Programms aber auch dazu angeleitet, ihre eigenen Gewalterfahrungen aus der Kindheit – sowie ihre jetzige Rolle als Ausübende von Gewalt – zu reflektieren.

Das Besondere an ICC-T ist, dass es speziell für ressourcenschwache Kontexte entwickelt wurde. Die Teilnehmer werden dazu motiviert, den Workshop aktiv mitzugestalten und sich mit den anderen intensiv auszutauschen. Auch über den Workshop hin­aus sollen sich die Lehrer über soziale Medien ein Netzwerk zum Austausch aufbauen. Langfristig soll das die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer im Alltag zu alten Gewohnheiten zurückkehren, senken. Außerdem sollen Kollegialität und Kommunikation zwischen den Lehrern gestärkt und damit die Arbeitsatmosphäre verbessert werden.

Bislang wurde ICC-T im Rahmen von drei Studien an 17 Schulen durchgeführt. Teilnehmende Schulen waren Grund- und Sekundarschulen aus urbanen und ländlichen Regionen in Tansania und Uganda. Das Interesse der Lehrer an dem Workshop war groß, die Teilnehmer überwiegend sehr motiviert. Die ersten beiden Studien, in denen das Programm an weiterführenden Schulen in Tansania und Uganda durchgeführt und auf seine Wirksamkeit hin überprüft wurde, lieferten vielversprechende Ergebnisse. Die teilnehmenden Lehrer berichteten, dass sich ihre Einstellungen zu Gewalt verändert habe, und gaben an, weniger physische und emotionale Gewalt gegenüber ihren Schülern anzuwenden. Ein Teilnehmer berichtet: „Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, was meine Schüler dabei empfinden. Es fühlt sich für mich aber nicht gut an, wenn ich nun weiß, dass sie mich hassen, dass sie auf Rache sinnen, dass sie mich nur noch fürchten und nicht mehr achten. Der Gedanke ist schrecklich, und das ist nie und nimmer das, was ich wollte.“

Laura Hinze war für ihre Masterarbeit im Fach Psychologie an der Durchführung der Studie von Tobias Hecker beteiligt. Aktuell arbeitet sie als klinische Psychologin in einer psychiatrischen Akutklinik.
mail@laurahinze.de

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07. April 2021

ONE - 7. April 2021 - 10:41
1. Amnesty: Corona-Krise verschlechtert Menschenrechtslage weltweit

Zahlreiche Medien, darunter Tagesschau.de, ZDF heute, Spiegel, Deutschlandfunk, das Redaktionsnetzwerk Deutschland  und Zeit Online, thematisieren heute den Bericht von Amnesty International, welcher eine deutliche Verschlechterung der Menschenrechtslage für Millionen Menschen weltweit im Zuge der Corona-Krise aufzeigt. Besonders in Afrika südlich der Sahara, wie in Äthiopien, Mosambik, Kamerun und Nigeria, sei die verheerende Auswirkung gewalttätiger Konflikte durch die Corona-Krise verstärkt worden. In Ländern wie Angola, Guinea und Uganda sei der Pandemie-Schutz als Ausrede genutzt worden, um gegen Oppositionelle, Menschenrechtler und Aktivisten vorzugehen. Der Amnesty-Jahresbericht prangert aber noch einen anderen Missstand an, nämlich mangelnde Fairness bei der Impfstoffverteilung seitens reicher Länder. 

2. Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu guter Gesundheitsversorgung

Zum Weltgesundheitstag berichten unter anderem Deutschlandfunk, das Ärzteblatt und das Handelsblatt über weltweite Mängel bei der Gesundheitsversorgung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) habe die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung. Dabei zeige die Coronapandemie, wie anfällig eine hochmobile Gesellschaft für infektiöse Krankheiten sei, so die DSW. Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für die Prävention und Eindämmung von Pandemien sei deswegen wichtiger denn je. Medizinische Versorgung muss aus Sicht der WHO im Zuge der Corona-Krise viel gerechter verteilt werden. Globale Gesundheitskrisen verschärfen bestehende gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten. Laut WHO werden drei Viertel der verfügbaren Impfdosen in gerade einmal zehn der reichsten Länder verimpft. 

3. Mosambik: 10.000 Menschen ohne Schutz

Tagesschau.de und die Tageszeitung (TAZ) schreiben heute über die Lage in Mosambik, nachdem islamistische Terroristen die Stadt Palma im Norden des Landes angegriffen haben. Inzwischen habe Mosambiks Armee die Stadt Palma von den islamistischen Rebellen zurückerobert, aber zehntausende Menschen leben dort nun ohne Schutz oder seien auf der Flucht. Die humanitäre UN-Koordinationsstelle OCHA habe zuletzt über 9.000 Menschen aus Palma, die Hälfte davon Kinder, in benachbarten Distrikten durch Nothilfeorganisationen registriert. Dass die Probleme in dem rohstoffreichen aber von Armut geprägten Land nicht militärisch gelöst werden können, betont auch Johannes Dieterich in seinem Beitrag in der Frankfurter Rundschau.

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EWIK Newsletter April: Kompetenzorientiertes Lernen: Projekte und Unterrichtsbeispiele

SID Blog - 6. April 2021 - 20:53
Newsletter Eine Welt Internet Konferenz

Der Infodienst des Portals Globales Lernen

Ausgabe April 2021: Kompetenzorientiertes Lernen: Projekte und Unterrichtsbeispiele

Liebe Leserinnen und Leser,

bei der Konzeption und Umsetzung von Unterricht stellen sich für die Lehrkräfte die komplexen Fragen nach der Intention (wozu?), nach der Gestaltung des Lernprozesses (wie?) und nach der Auswahl des Themas (was?). Das Wichtigste sind dabei die Akteure, d.h. die Lernenden, ihre bereits erworbenen Kompetenzen, ihre zunehmend selbstbestimmte Partizipation, ihre Kommunikation mit den Lehrkräften und MitschülerInnen. Sie sollen frühzeitig eine zentrale Rolle spielen bei der Beantwortung der Fragen nach dem Sinn des Vorhabens (Projekts), wie es gemeinsam umgesetzt werden soll und um welche Herausforderungen und Verknüpfungen mit ihrer Lebenswelt es geht.

Angesichts der Vielzahl der für wichtig gehaltenen Lerninhalte und der Komplexität derzeitiger und zukünftiger Herausforderungen sowie der didaktischen Möglichkeiten, ihnen zu begegnen, kann es zuversichtlich stimmen, dass die Zahl erforderlicher Kompetenzen überschaubar bleibt. Sie sind daher bei allen Lernprozessen, denen es – wie in Schule – nicht um den Erwerb von spezialisierten und einem zeitlichen Verfall ausgesetzten Fähigkeiten und Fertigkeiten geht, von grundlegender Bedeutung. Kompetenzorientiertes Lernen kann gelernt und zunehmend wirkungsvoll gestaltet werden, wenn es bei dem Bemühen, Lösungsansätze für zukunftsfähiges Handeln zu finden, nicht ausschließlich um Wissenserwerb geht, sondern das eigene werteorientierte Handeln stets mit in den Blick kommt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Kompetenz vage als Fähigkeit verstanden, etwas zu bewerkstelligen. Die Erziehungswissenschaft hat daraus einen Fachbegriff gemacht, der dabei helfen soll, eine Leistung zu messen. Kompetenzen sind allerdings nicht nur outcome-orientiert, sondern haben in ihrer Ergebnisorientierung auch Bedeutung für die Themenauswahl und die Unterrichtsgestaltung. Sie verbinden nach dem Entwicklungspsychologen F.E. Weinert bereits erworbene und erlernbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, um sich stellende Probleme zu lösen. Kompetenzen sind darüber hinaus aber auch mit emotionalen und sozialen Bereitschaften verbunden, um Herausforderungen verantwortungsvoll begegnen zu können. Das wiederrum kann nur zu zielgerichtetem nachhaltigem Handeln führen, wenn von den Individuen – oder in diesem Fall von der Lerngruppe – Kompetenzen werteorientiert auf das Handeln ausgerichtet sind.

BNE-Kompetenzen werden im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung (2016, S. 95) auf 11 Kernkompetenzen begrenzt. Es geht um 11 komplementäre Teilkompetenzen einer holistischen Idee (nachhaltige Entwicklung), wobei im Lernprozess verschiedene Teilkompetenzen zu einer umfassenden Gestaltungskompetenz akkumuliert werden. Da BNE-Kompetenzen ihrem Charakter nach fächerübergreifend sind, sollten sie – wie das im Orientierungsrahmen Globale Entwicklung geschieht – mit Fachkompetenzen verbunden werden. Für die unterrichtliche Praxis genügt es allerdings nicht, z.B. die Kernkompetenz Perspektivenwechsel und Empathie mit der geographischen Fachkompetenz eigene und fremde Wertvorstellungen bei der Analyse von Räumen und Entwicklungsproblemen zu kombinieren. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern muss eine Spezifische Kompetenz formuliert werden, die der Herausforderung des gewählten thematischen Schwerpunkts gerecht wird. Sie entspricht in der Regel der Aufgabenstellung des Vorhabens (Projekts). Dabei ist eine Visualisierung der gemeinsam formulierten Aufgabenstellung/ Spezifischen Kompetenz empfehlenswert.

Kompetenzen gewinnen an Wert und Wirkung, wenn ihr Erwerb von den Lernenden (z.B. mit Hilfe eines einfachen Selbstbewertungsbogens) beurteilt wird und diese Selbstbewertung Grundlage der Feedbackkultur mit den Lehrkräften wird.

In diesem Newsletter werden aktuelle Materialien, Unterrichtsentwürfe und weitere Bildungsressourcen vorgestellt, die sich explizit auf die Kompetenzentwicklung im Sinne des Orientierungsrahmens beziehen. Schwerpunktunabhängige Meldungen und Veranstaltungshinweise runden das Angebot ab. Anregende Lektüre!
 
Jörg-Robert Schreiber

Mitautor des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung

EWIK-Kooperationspartner
Aktuelles
Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele – Lernsnacks für Lehrkräfte"

Sie suchen Impulse, wie Sie die 17 Nachhaltigkeitsziele in Ihren Unterricht einbinden können? Vom 21. April bis zum 16. Juni 2021 bietet ein Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, die sich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und für das Globale Lernen engagieren, die digitale Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" an. Sie richtet sich an Lehrer*innen aller Schulformen und Jahrgangsstufen und weitere Interessierte. Jede Woche werden dienstags oder mittwochs zwei Lernsnacks à 60 Minuten zu je einem Nachhaltigkeitsziel angeboten. Das Themenspektrum der methodenreichen Lernsnacks ist so breit wie die Nachhaltigkeitsziele selbst. Es umfasst unter anderem Aspekte hinsichtlich Armut, Hunger, Klimawandel, Energie, Fairer Handel, Bildung, Gesundheit oder Frieden.

Ausbeutung von Mensch und Umwelt für die Palmöl-Produktion in Guatemala

Das Video „Ein Modell des Todes – Palmölplantagen in Guatemala" der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt, warum es in Deutschland ein starkes Lieferkettengesetz braucht, das robuste Sorgfaltspflichten für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt in der gesamten Lieferkette vorschreibt: Aktivist*innen und Betroffene aus Guatemala prangern im Video die rücksichtslose Ausbeutung von Menschen und Natur durch Palmölplantagen-Betreiber an.

Weltklasse-Aktion der Globale Bildungskampagne vom 26. April bis 26. September 2021

Homeschooling, Wechselunterricht, abgehängte Schüler*innen – die Corona-Pandemie zieht eine noch nie dagewesene Bildungskrise nach sich. Zeitweise konnten laut UNESCO 1,6 Mrd. Schüler*innen weltweit nicht zur Schule gehen. Die Situation stellt ein reiches Land wie Deutschland vor große Herausforderungen. Ärmere Länder im Globalen Süden haben es ungleich schwerer. So führen Schulschließungen und Lockdown oft direkt in die Kinderarbeit. Bildungschancen werden zerstört – in vielen Fällen für immer. Mit der Weltklasse!-Schulaktion 2021 will die Globale Bildungskampagne auf globale Bildungsungleichheit aufmerksam machen und lädt Schulen bundesweit ein, sich für Bildungschancen weltweit einzusetzen.
Online Escape Game "Exit Klimakrise"

In einer Welt, in der wirtschaftliche Interessen und gedankenloser Konsum im Zentrum stehen, will die Geheimorganisation „Next Level Society" die Balance wiederherstellen und das Klima retten. Eine Task Force aus jungen Agent*innen wird sich nun dieser Herausforderung stellen. Auf die Spielerinnen und Spieler wartet eine spannende Schnitzeljagd durch das Internet und vielseitige Rätsel: Wie viele Kilometer legt ein T-Shirt zurück, wenn es produziert wird? Wie ressourcenaufwändig ist unser Fleischkonsum? Und was hat Videostreaming mit Nachhaltigkeit zu tun? Das kostenlose Online-Spiel ist im Rahmen der Klimakampagne 1Planet4All entstanden und eignet sich für Schüler*innen ab 14 Jahren.

Publikation: Weltwerkstatt – Utopien. Kunst. Globales Lernen.

Wie könnten wir in Zukunft leben? Wie kommen wir dorthin? Für eine global gerechte und ökologische Welt brauchen wir positive Zukunftsbilder. Im vergangenen Jahr fand in dem außerschulischen Lernort, der Weltwerkstatt im EPiZ, die fünfteilige Veranstaltungsreihe „Weltwerkstatt – grenzenlos kreativ die Welt von morgen bauen" statt. Sie zielte darauf ab, gemeinsam Utopien zu erproben und diese dann im (Bildungs-) Alltag umzusetzen. In einer eigenen Publikation werden die Idee und der Aufbau der Veranstaltungsreihe nun dargestellt. Fotos, Interviews, ­Methodenbeschreibungen und interaktive Elemente geben Einblicke in die Umsetzung und sollen dazu anregen, auch an anderen Orten Utopien zu entwickeln und neue Wege einzuschlagen.

#excitingedu DIGITAL 2021

Auf der #excitingedu DIGITAL, dem Online-Kongress für die digitale Schule, wird es zahlreiche Sessions zu digitalem Fachunterricht, Methoden für den Fern- und Präsenzunterricht, Tools für das kollaborative Arbeiten,  Medienentwicklungsplanung und auch zum Thema BNE & digitaler Bildung geben. Der Online-Kongress richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte und Vertretende der Bildungsadministrationen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

ökoRAUSCH Wissenswelt - Ausstellung zu zukunftsfähigen Lebensstilen und Gesellschaftsentwürfen

Die partizipative Wissensausstellung, erstmals auf dem ökoRAUSCH Festival für Design und Nachhaltigkeit 2020 gezeigt, knüpft an den Themenkomplex des nachhaltigen Designs an und macht ökologische und soziale Hintergründe greifbar. Warum ist es nötig, einen neuen, ressourcenschonenden Umgang mit Materialien zu entwickeln? Weshalb engagieren wir uns für Gender-Gerechtigkeit? Mit welchen Instrumenten lässt sich die Umsetzung von gesellschaftlichen Visionen in die Realität befördern? Positive Alternativen für eine nachhaltige Zukunft öffnen die Gedanken dafür, dass auch andere Lebens-, Konsum-, Produktions-, Wirtschafts-, und Politikkonzepte möglich sind, die ein gutes, ökologisch und sozial verantwortungsvolles Leben für alle ermöglichen können. Die Ausstellung wird an Vereine, Einrichtungen, Museen oder Veranstaltungen NRW-weit verliehen.

Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien
Indigene Wege – Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den nachhaltigen Entwicklungszielen

Die ‚Wandel-Erfahrungs-Geschichten' zu den 17 SDGs informieren über das Engagement indigener Gemeinschaften für nachhaltige Entwicklung und den Umgang mit lokalen Auswirkungen der weltweiten sozial-ökologischen Krise. Ihre in der kulturellen Identität verankerten und wertebasierten Vorstellungen und Praktiken von Nachhaltigkeit können auf der Suche nach Lösungen Orientierung bieten. Die dargestellten globalen Zusammenhänge zeigen die Verknüpfungen zwischen dem Handeln von Menschen in Deutschland mit der Situation indigener Völker auf. Sie eröffnen Gestaltungsspielräume für solidarisch motivierte Weltbürger*innen und alle, die sich für nachhaltige Veränderungen auf den Weg machen möchten. Zur Publikation gibt es zusätzlich ein Begleitheft für die Sekundarstufe mit Handreichungen zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen für die Bildungsarbeit.

Critical Literacy am Beispiel von Nachrichten zum Klimawandel

Das Workshop-Konzept zu Medienkompetenz und Klimawandelleugnung des Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationszentrum e.V. (EPIZ Berlin) ist für Schüler*innen ab der 10. Klasse geeignet. Sie lernen, wie Meinungen entstehen, welche Interessen damit verbunden sein können, wie Quellenkritik geht, und welche Informationskanäle sich für welche Botschaften eignen. Das Workshop-Konzept zielt darauf, Texte, Filme sowie die Rolle der sozialen Medien zum Thema Klimawandel zu analysieren und auf politische Standpunkte, Strategien und verborgene Botschaften hin zu hinterfragen.
Aktualisiert: OR-Teilveröffentlichung Geografie

Die Orientierungsrahmen-Teilausgaben sind praxisorientierte Ergänzungen zum gleichnamigen Fachkapitel des KMK/BMZ Orientierungsrahmens Globale Entwicklung und richten sich insbesondere an Lehrkräfte.
Die jetzt aktualisiert vorliegende Teilausgabe Geografie veranschaulicht die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in diesem Unterrichtsfach. Sie enthält neben einem einführenden Teil das unveränderte Fachkapitel aus dem OR mit dem jeweiligen kompetenzorientierten Unterrichtsbeispiel.
Teilausgaben zum OR liegen für insgesamt neun Fächer vor und stehen zum Download zur Verfügung.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Ausbildungs- und Berufsvorbereitung

Diese Handreichung ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, der Erfahrungen und den Unterrichtskonzepten aus dem Projekt „Fit für MORGEN – Ausbildungs- und Berufsvorbereitung unter Einbeziehung von Bildung für nachhaltige Entwicklung". Fit für MORGEN ist eine gemeinsame Länderinitiative der Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit dem Ziel, die Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung in der Schulpraxis zu unterstützen. In drei beruflichen Schulen in den genannten Bundesländern wurden von 2017 bis 2020 Unterrichtsmodelle für den Bereich der Ausbildungs- bzw. Berufsvorbereitung (BVJ, AVSH) entwickelt und erprobt.

History of Food – Unsere Nahrung und ihre globalen Wurzeln – Unterrichtsmaterial zur Ausstellung www.historyoffood.de

Alle Nahrungsmittel, alle Pflanzen, alle Produkte, die wir kaufen und konsumieren, können wir aus globaler und auch aus machtkritischer Perspektive betrachten. Heutige globale Produktionsverhältnisse sind nicht neutral oder gar geschichtslos. Im Gegenteil: Weltweite Produktionsverhältnisse und Handelsströme sind bis heute geprägt von kolonialer Besetzung und Ausbeutung und im Zuge dessen von Industrialisierung und Globalisierung. Das multimediale Bildungsprojekt „HI [STORY] OF FOOD – Unsere Nahrung und ihre globalen Wurzeln" diskutiert vor diesem Hintergrund die globale Geschichte der Nutzung von Nahrungsmitteln. In multimedialen Angeboten – Wanderausstellung, Website mit Videos, interaktiven Karten und Texten, Bildungsmaterial und Workshops – geht das Projekt Fragen zur Globalgeschichte von ausgewählten Nutzpflanzen nach.
FAIR macht Schule!

Die Unterrichtsmaterialien des Projektes "FAIR macht Schule!" widmen sich nachhaltigem Konsum und weltweiten Zusammenhängen von Produktion, Handel und Konsum. Dabei sollen Schüler*innen lernen, in diesen Themenbereichen Problematiken zu erkennen und schließlich selbst Handlungsoptionen zu entwickeln. Ver Produktgruppen bilden das Herzstück der Materialien: Handys, Steine, Textilien und Kakao. Geeignet sind sie für die Fächer Geografie, Gemeinschafts-/Sozialkunde, Wirtschaft, Ethik/Religionslehre und Geschichte.
Dilemmata bearbeiten. Dilemmata-Kompetenz vermitteln.

Spiele und alltagsnahe Arbeitsaufträge werfen im Themenheft der Tropenwaldstiftung OroVerde immer wieder die Frage auf: "Wie soll ich mich entscheiden?". Beispiele aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz vermitteln Jugendlichen, was moralisch Handeln bedeutet, und wie sie mutig wertbasierte Entscheidungen treffen können. Erkenntnisse aus der Hirnforschung und der Spieltheorie zeigen auf, wie einfach Fehlschlüsse oder kognitive Dissonanz entstehen können. Gleichzeitig werden Methoden erarbeitet, mit denen die Jugendlichen handlungsfähig bleiben können. Das Heft steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Inklusives Unterrichtsmaterial für die Grundschule zum Thema „Nachhaltiger Konsum von Erdbeeren"

Im Rahmen der Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung (OR) entstehen Lern- und Lehrmaterialien für alle Fächer des OR und zur Grundschule. In Zusammenarbeit zwischen Engagement Global und der Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev) wird aktuell das Unterrichtsmaterial „Her mit der Erdbeere – Inklusive Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Grundschule" erstellt.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung Sachsen: Unterrichtsbeispiele Gymnasium

Das Material umfasst zwölf ausgewählte Unterrichtsbeispiele zu aktuellen globalen Herausforderungen für verschiedene Fächer. Die Unterrichtsbeispiele wurden von Themenexperten und -expertinnen entwickelt, an den sächsischen Lehrplänen ausgerichtet und durch das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) geprüft. Sie bieten Lehrkräften die Möglichkeit, Themen wie „Globalisierung von Wirtschaft und Arbeit", „Migration und Integration" oder „Kommunikation im globalen Kontext" mit geringem Aufwand in ihren regulären Unterricht einzubeziehen und damit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) schulartspezifisch umzusetzen. Die Unterrichtsbeispiele sind natürlich auch in allen anderen Bundesländern uneingeschränkt anwendbar.
Zum Schwerpunkt: Multimediales

Planspiel zum Thema Palmöl für Berufsschüler*innen

Ob Brotaufstrich, Waschmittel oder Shampoo: Palmöl ist ein vielseitiger Rohstoff und steckt in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens. Doch der steigende Konsum hat massive Folgen. Beim vom WILA Bonn entwickelten "Planspiel Palmöl" schlüpfen Berufsschüler*innen für den Einzelhandel in die Rollen von Kund*innen, Verkäufer*innen und Einkäufer*innen. Sie diskutieren Maßnahmen, um den Handel mit Produkten, in denen Palmöl enthalten ist, nachhaltig und fair zu gestalten.

taraxacum. - Impulskartenspiel mit Fragen und Aufgaben für eine Welt im Wandel 

Querbeet denken, Klartext reden, nachhaltig handeln - das ist das Motto des neuen Impulskartenspiels von Ökohaus e.V. Mit den Karten können wichtige Fragen des sozialökologischen Wandels spielerisch entdeckt werden. Die Spielenden kommen leicht ins Gespräch - von philosophischen Fragen über Experimente und Bewegungsaufgaben bis hin zu konkreten Handlungsmöglichkeiten. taraxacum. eignet sich perfekt für den Einsatz in der Schule - ob als Einstieg in ein Unterrichtsthema oder auch in einer Vertretungsstunde.
Aber auch unter Freunden oder in der Familie bringt es eine Menge Spaß, mit den Karten über Fragen unserer aller Zukunft nachzudenken und zu diskutieren.

Planspiele bei der bpb

Planspiele gewinnen als handlungsorientierte Methode in der schulischen und außerschulischen Bildung für die Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat eine Übersicht über die Methodik der Planspiele zusammengestellt und pflegt eine Datenbank mit Planspielen in der politischen Bildung, darunter auch zahlreiche zu den Themenfeldern Entwicklungspolitik und Ökologie / Nachhaltigkeit.

Immer dem Essen nach! Immer dem Essen nach! – Digitale Schnitzeljagd zu weltweiter Ernährung

Die Schnitzeljagd „Immer dem Essen nach" wird mit der App Actionbound gespielt. Die Spieler*innen besuchen einen Supermarkt, einen Bioladen und ihre Schulkantine, bekommen Informationen zu weltweiter Ernährung, berechnen den Fußabdruck ihres Essen und diskutieren zum Beispiel über die Frage, ob es weiterhin Werbung für ungesunde Nahrungsmittel geben sollte. In der Version für Zuhause gehen sie in ihrer Küche auf Entdeckungstour. Das Angebot richtet sich an Lehrkräfte und Multiplikator*innen ab der 6. Klasse und eignet sich für mindestens zwei Schulstunden.

Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Fortbildungen
FAIR macht Schule! – Aktionstage für Schulklassen in Baden-Württemberg rund um Sozial- und Umweltstandards

Unter dem Titel "FAIR macht Schule!" bietet der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Aktionstage für Schulen an, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen rund um nachhaltigen Konsum und Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen und in der kommunalen Beschaffung auseinandersetzen und dazu bei einer Stadtrallye in Dialog mit verschiedenen öffentlichen und privaten Akteuren vor Ort treten. Das Angebot richtet sich an Schulklassen und Projektgruppen aller Schularten in Baden-Württemberg ab Klasse 8 und wird auch als digitales Format angeboten.

Multiplikator*innenschulung „Fit für faires globales Handeln"

Der Fußball aus Pakistan, die Schokolade mit Kakao aus Ghana oder das T-Shirt aus Bangladesch - das sind alles global gehandelte Konsumgüter, die auf unterschiedlichste Weise produziert werden und bei uns im Geschäft landen. Aber wie wurden diese Waren produziert, wie steht es um die Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette, welche Unternehmen sind beteiligt und handeln sie nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit? In der Multiplikator*innenschulung von hamburg mal fair wird diesen Fragen nachgegangen und ein Einstieg in die Bildungsarbeit für Faires Globales Handeln ermöglicht. Die Fortbildung richtet sich an junge Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen globale Zusammenhänge begreifbar machen möchten und neugierig auf kreative Methoden in der Bildungsarbeit sind.

Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen

Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung

Der "Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung" (OR) im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Er hilft dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung mit globaler Perspektive fest in Schule und Unterricht zu verankern. Der konzeptionelle Ansatz des OR ist weltweit bislang einmalig. Der OR benennt elf Kernkompetenzen in den Bereichen Erkennen – Bewerten – Handeln, auf die sich die Teil-Kompetenzen der Fächer beziehen (S. 95ff).
Aktuell wird der OR auf die Gymnasiale Oberstufe erweitert. Der OR steht auf dem Portal Globales Lernen in Lang- und Kurzversion, in Fächer-Teilausgaben sowie in fremdsprachigen Versionen zum Download zur Verfügung und kann kostenfrei beim Cornelsen-Verlag bestellt werden.

Globales Lernen. Eine Einführung: Lerneinheit zum Thema Coffee-to-go Einwegbecher

Wie viele andere Organisationen hat auch der Verein Vamos e.V. seit März 2020 die Zunahme von digitalen Angeboten des Globalen Lernens beobachtet und selbst Ideen entwickelt. Im Projekt „welt.weit.virtuell - Globales Lernen mit digitalen Medien", das im November 2020 gestartet ist, beschäftigen sich die Autor*innen u. a. mit der Frage, was mögliche Anderswerte digitalen Globalen Lernens bzw. des Lernens mit digitalen Medien sein können. Im Projekt wird also versucht, genauer auf die Lernprozesse zu schauen, die durch digitale Medien anders gestaltet werden können: Inwieweit und in welchen Bereichen können digitale Elemente Bildungsangebote des Globalen Lernens / BNE ergänzen, verbessern, neugestalten oder sogar neue Lernformen ermöglichen?
Aus unseren Fokusrubriken
Das Portal Globales Lernen setzt mit seiner Rubrik "Im Fokus" thematische Schwerpunkte, um aktuelle Themen des Globalen Lernens und der Bildung für nachhaltige Entwicklung ausführlicher behandeln zu können.

Diese Schwerpunkte sind aktuell:

Fridays for Future
Digitalisierung und Globales Lernen
Weniger ist mehr / Degrowth
Sustainable Development Goals (SDG)
Flucht und Asyl
Abfall und Müllexporte weltweit
Lebensmittelverschwendung

Im Folgenden präsentieren wir Ihnen aktuelle Meldungen aus diesen Rubriken.


Online Escape Game: Digital Breakout – Wer rettet das Internet?

Ein Hacker droht, das Internet lahmzulegen! - WELTWEIT! Es gibt nur eine Chance, das Internet zu retten: Die Spielenden müssen einen Weg finden, wie Digitalisierung nachhaltig und gerecht gestaltet werden kann. Werden Sie es schaffen? Die Zeit läuft! Beim Knacken von Rätseln und Codes werden der zunehmende Rohstoffverbrauch, die damit verbundenen Umweltprobleme und die Arbeitsbedingungen im globalen Süden beleuchtet. Und vor allem geht es in dem Spiel darum, Chancen und Handlungsmöglichkeiten zu finden.

Workshop-Reihe für Schulklassen zum Thema „Grenzen des Wachstums"

Das derzeitige Wirtschaften ist auf Wachstum ausgerichtet. Die bereits in den 1970er Jahren vom Club of Rome aufgezeigten Grenzen des Wachstums werden immer stärker sichtbar. Knapper werdende Ressourcen wie fossile Brennstoffe („Peak Oil") oder landwirtschaftliche Nutzfläche („Peak Soil") führen das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen. Andere Modelle müssen gefunden und diskutiert werden. Ziel der Workshop-Reihe ist es, dass sich die Schüler*innen mit nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen, ihre Urteilskraft schärfen und eine Verantwortung für die eigene Lebensweise wahrnehmen.

Unsichtbar? Hinter den Kulissen globaler Waren: Inklusive Methoden für den Förderschwerpunkt „Sehen"

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern, so lautet das vierte der SDGs (Sustainable Development Goals). Sowohl die Nachhaltigen Entwicklungsziele als auch die UN-Behindertenrechtskonvention verdeutlichen, wie wichtig inklusive Bildung ist. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, allen Kindern und Jugendlichen diese Bildung zu ermöglichen. Das vorliegende Konzept des Schul- und Bildungsprojekts êpa! des Marburger Weltladens für Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit Kindern (7 - 12 Jahre) bietet Methoden und Materialien des Globalen Lernens an, die es sehenden und nichtsehenden Kindern gleichermaßen ermöglichen, an diesem Bildungsangebot teilzuhaben.

Podcast „Klima? Gerecht! Globale Perspektiven auf die Klimakrise"

In der aktuellen Folge des Podcasts „Klima? Gerecht! Globale Perspektiven auf die Klimakrise" der Christlichen Initiative Romero (CIR) geht es um die Stärkung marginalisierter Stimmen im Klima-Diskurs. Unter dem Titel „Von Menschenrechten und Machtverhältnissen" diskutieren die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Norma Sancir aus Guatemala und die Klimaaktivistin Lea Dehning aus Deutschland über systemische Ursachen für die Klimakrise und gehen der Frage nach, welche Rolle dabei Kolonialismus und der Schutz von Menschenrechten spielen.

Neues vom Blog EineWeltBlaBla


EineWeltBlaBla im März 2021

Das Sich-gegenseitige-Verstehen in der eigenen Muttersprache ist manchmal problematisch, im schlechtesten Fall diskriminierend und verletzend. Wie unser Verständnis von Sprache mit dem Begriff Political Correctness zusammenhängt, sind wir in dem Beitrag zu Die Macht der Worte nachgegangen.

Am 3. März war Tag des Artenschutzes - Zeit, um eine Bilanz zu ziehen, haben wir uns gedacht.

Warum fällt uns das mit dem Klimaschutz eigentlich so schwer? Dieser Frage wurde in dem ersten Gastbeitrag dieses Monats nachgespürt und Zusammenhänge zwischen dem Problem des kollektiven Handelns im 21. Jahrhundert, der Verwaltung von öffentlichem Gut und dem Klimawandel erkannt.

Am 8. März war Internationaler Frauentag! In einem ersten Beitrag dazu haben wir uns dem diesjährigen Motto der UN für den Weltfrauentag 2021: Women in leadership: Achieving an equal future in a COVID-19 world gewidmet. In Teil 2 zum feministischen Kampftag gibt es einen Überblick, wie anlässlich des Frauenkampftages weltweit Menschen aktiv geworden sind.

Wie geht es unserer Psyche bei all der Umweltzerstörung? Was bedeuten Begriffe wie Klimaangst, Klimadepression oder Solastalgie? Und wie hängen diese emotionalen Auswirkungen mit der Klimakrise zusammen? Auch damit haben wir uns im März auseinandergesetzt, denn mit diesen Gefühlen steht keine*r alleine da.

Für alle, die es auch vermissen, neue Menschen kennen zu lernen oder ein Gespräch mit einer Person zu führen, über die man noch überhaupt nichts weiß, haben wir die Organisation "Start with a friend" vorgestellt, die Einwander*innen und Locals zusammenführt.

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März hat sich der „a tip: tap" Verein vorgestellt und über sein Engagement und die verschiedenen Projekte zum Thema Leitungswasser berichtet.

Zum Monatsende hin haben wir noch ein wenig den Blick in Richtung kommende Sommermonate schweifen lassen. Denn das Feriencamp Modell morgen verbindet die Fragen der Zukunft mit einer Berufsorientierung der besonderen Art: In den verschiedenen Camps können Jugendliche herausfinden, wie man mit einem sinnvollen Job seinen Lebensunterhalt verdienen und eine zukunftsfähige Welt gestalten kann. Und um einen Eindruck vom letzten Jahr zu bekommen, erzählt eine Teamerin von ihren eigenen Erfahrungen.

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Neues aus den Datenbanken
Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien

In der Datenbank Eine Welt Unterrichtsmaterialien können sich Lehrkräfte und Interessierte über das aktuell verfügbare Angebot an didaktischen Printmaterialien zur Einen Welt informieren. Die Datenbank bietet die Möglichkeit, über eine umfassende Suchmaske gezielt nach Publikationen zu suchen. Hier gelangen Sie zu einer Zusammenstellung aktueller Bildungsmaterialien.

Datenbank Eine Welt Medien – Filmtipps zum Thema Kompetenz-, werte- und handlungsorientiertes Lernen

Die Datenbank Eine Welt Medien hat zum Schwerpunkt dieses Newsletters eine Empfehlungsliste mit Filmen zusammengestellt. So fördern Filme aus dem Globalen Süden häufig Empathie und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsell und schulen ebenso Reflexions- und Urteilsfähigkeit. Alle Filme werden jeweils mit ausführlicher Beschreibung, Altersempfehlung und Verleihstellen aufgeführt.
Veranstaltungen
Digitale Öffentlichkeitsarbeit - wirkungsvoll für eigene Formate im digitalen Raum werben
13.04.2021 online Afrika, China und Europa: zwischen Abhängigkeit, Konkurrenz und Kooperation
15.04.2021 online Online-Methodenfortbildung zum Thema „Globale Sanitärversorgung und Hygiene" der German Toilet Organization e. V. (GTO)
16.04.2021 online Grenzen des Wachstums - Über Ressourcenknappheit und das Gute Leben
16.04.2021 - 17.04.2021 online Workshop: Transformative Bildungspraxis – auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation?
17.04.2021 online UrbanArt in der umwelt- und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit - sichtbare Zeichen setzen für Veränderung vor Ort
21.04.2021 online Die SDGs in Unterricht und Schule bringen - Auftaktveranstaltung der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
21.04.2021 online Podcasts, Erklärvideos und andere Bildungssnacks selbst gemacht
21.04.2021 - 22.04.2021 online Online-Seminar „Wirkungsorientierung bei Multiplikator*innenschulungen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit"
22.04.2021 online Warum Kinderarbeit? Ein Bildungsangebot zum SDG 1. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
27.04.2021 online Klimawandel macht Hunger! Ein digitaler Workshop der Welthungerhilfe zum SDG 2. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
27.04.2021 online Welternährung neu denken. Interaktive Lehrerfortbildung zum weltweiten Ernährungswandel. Ein digitaler Workshop zum SDG 2. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
05.05.2021 online One Health - Gesundheit für alle. Ein digitaler Workshop der DAHW zum SDG 3. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
05.05.2021 online Workshop: Transformative Bildung und Digitalisierung
07.05.2021 online Nachhaltigkeitsziel 4: Bildung für alle – digitale Unterrichtsmaterialien mit offener Lizenz selbst erstellen. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte"
11.05.2021 online Kinderarbeit und Kinderrechte weltweit. Ein Online-Workshop von Brot für die Welt zum SDG 8. Teil der Fortbildungsreihe „Die 17 Nachhaltigkeitsziele - Lernsnacks für Lehrkräfte" 
11.05.2021 online Vorschau Ausgabe Mai 2021: 
Die nächste Ausgabe des Newsletters der Eine Welt Internet Konferenz erscheint Ende April 2021 zum Thema

Biologische Vielfalt / Nachhaltige globale Landwirtschaft  

Zusendungen sind bis zum 23. April 2021 willkommen.
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Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd
Print-Rundbrief  –  März 2021 SDG 2 - Hunger beenden

Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
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Dr. Kambiz Ghawami (V. i. S. d. P)

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Umweltbundesamt unterstützt Vereinte Nationen bei digitaler Nachhaltigkeit

SID Blog - 6. April 2021 - 20:51

"Coalition for Digital Environmental Sustainability" (CODES) gegründet Zur Unterstützung der Roadmap für digitale Zusammenarbeit des UN-Generalsekretärs haben sich das Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP, das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen UNDP, der International Science Council, das Umweltbundesamt, die Regierung von Kenia, Future Earth sowie Sustainability in the Digital Age zusammengeschlossen, und gemeinsam die weltweite Initiative CODES (Coalition for Digital Environmental Sustainability) gegründet.


y Die CODES-Initiative ist ein offener Stakeholder-Zusammenschluss. Sie will Umweltbelange fest in der Roadmap für digitale Zusammenarbeit verankern. Die Initiative will Treffen koordinieren, Diskussionen anstoßen, Berichte erstellen und vor allem dabei helfen, Zusammenarbeit herzustellen für einen Aktionsplan zur Stärkung einer Digitalisierung für ökologische Nachhaltigkeit.

Die Roadmap für digitale Zusammenarbeit des UN-Generalsekretärs hebt bereits hervor, wie wichtig digitale Technologien für Umwelt- und Klimaschutz sind: "Die neuesten technologischen Fortschritte werden uns noch besser helfen, den Umweltzustand zu überwachen und die Umwelt zu schützen. Wenn wir diese Technologien richtig nutzen, kann die digitale Revolution helfen, den Klimawandel zu bekämpfen, globale Nachhaltigkeit voranzubringen, und auch das Wohlergehen der Menschen zu fördern."

Die CODES-Initiatoren wollen einen offenen Multi-Stakeholder-Prozess etablieren und anwendungsbasiertes Wissen und Best-Practice zusammenbringen, um die Potenziale der Digitalisierung noch stärker für Nachhaltigkeitstransformationen nutzbar zu machen. Dies beinhaltet: Aufgaben schrittweise priorisieren, ein dezentrales Koordinations-Netzwerk aufbauen, Innovationsförderung und ein gemeinsames Verständnis von Investitionsprioritäten. Ziel ist es, gemeinsam Einfluss zu nehmen darauf, wie der private und der öffentliche Sektor ihre Finanzmittel einsetzen, um einen digitalen nachhaltigen Planeten zu erschaffen. Dabei betrachtet die Initiative den Umgang mit Daten, Standards, Sicherheitsnetzen, Infrastruktur, public-private partnerships und digitalen öffentlichen Gütern. Besonders sollen die Bereiche schnell identifiziert werden, die kommerzielle und nicht-kommerzielle Investitionen in nachhaltige Wirtschaftsformen in Gang bringen.

Um das gemeinsame digitale Nachhaltigkeitsziel zu erreichen, wird CODES in ihrem Aktionsplan weltweite Zielvereinbarungen unterstützen. Die CODES-Initiative wird dazu aufrufen, zählbare und termingerechte Zusagen für Investitionen in digitale Nachhaltigkeit zu tätigen, die dabei helfen sollen, Millionen von Produkten, Milliarden von Konsumenten und Billionen von Geldern zu bewegen CODES-Initiatoren tragen dazu bei, die Fortschritte in Richtung der "Millionen, Milliarden, Billionen"-Ziele zu monitoren und an den UN-Generalsekretär sowie den Technologie-Beauftragten des Generalsekretärs zu berichten.

Als Mit-Initiator der Initiative CODES plant das Umweltbundeamt den Aufbau eines "Anwendungslabors Künstliche Intelligenz und Big-Data", mit dem die Anwendbarkeit von Methoden der KI für das umweltbezogene Monitoring, insbesondere mit globalen Satellitenfernerkundungsdaten, überprüft und konkrete Anwendungen für den Umweltschutz und das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele entwickelt werden sollen. Das Umweltbundesamt unterstützt damit die umweltpolitische Digitalagenda des Bundesumweltministeriums sowie die Umsetzung der EU-Ratsempfehlungen zur Förderung einer nachhaltigen Digitalisierung im Rahmen des Europäischen Green Deals von Dezember 2020.

"Noch sind weniger als die Hälfte der Erdbevölkerung online. Wir wollen bis 2030 alle Menschen ermöglichen, die Vorteile des Internet und der digitalen Welt zu nutzen. Dies wird jedoch die Erde weiter unter Druck setzen", sagte die stellvertretende Generalsekretärin Maria-Francesca Spatolisano, Büro des Technologie-Beauftragten, Vereinte Nationen. "Eine nachhaltigere Zukunft zu erschaffen ist eine zu große Aufgabe für ein einzelnes Land, einen einzelnen Sektor oder Unternehmen. Wir begrüßen daher die CODES-Initiative und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Initiatoren."

Wichtige Meilensteine:
  1. 27. April 2021 (vsl.): Unterstützung der Debatte der UN-Vollversammlung zur digitalen Konnektivität und Zusammenarbeit
  2. Mai 2021: Roundtable "A Digital Planet for Sustainability" zur Diskussion des Berichtsentwurfs und der Agenda der Initiative
  3. 10.-11. Juni 2021: Globale Konferenz "A Digital Planet for Sustainability - Working towards an Acceleration Plan on Digital Environmental Sustainability"
  4. Juli 2021: Roundtable, Besprechung des Plans zur Beschleunigung von Digitalisierung in der ökologischen Nachhaltigkeit
  5. September 2021: Veröffentlichung des "Aktionsplan zur Stärkung einer Digitalisierung für ökologische Nachhaltigkeit: So bewegen wir Millionen von Produkten, Milliarden von Konsumenten und Billionen von Geldern", Input zur 76. UN-Vollversammlung
  6. Einrichtung eines CODES-Programm-Vorstands, um die Beiträge der CODEs-Mitglieder zu überwachen und zu managen und um die CODES-Initiative zu beraten


Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die UN-Plattform SparkBlue oder kontaktieren Sie direkt:

Online-Veranstaltung: Durch den Kakao - Botanik, Kolonialismus, Gegenwart

INKOTA - 6. April 2021 - 18:55
  • Was? Online-Führung zur Botanik der Kakaopflanze, Vortrag und Gespräch u.a. mit Gästen aus Ghana zur Geschichte und Gegenwart des Kakaoanbaus.
  • Wann? Samstag, 17. April 2021, 14:30-16:00 Uhr
  • Wo? Von überall. Denn die Veranstaltung findet online (Zoom) statt. Jetzt anmelden!
Die meisten Menschen in Deutschland lieben Schokolade. Doch nur wenigen ist bewusst, dass mit der Schokolade auch eine lange Geschichte von Ausbeutung und Leid verbunden ist. Mit unserer Veranstaltung begeben wir uns auf eine virtuelle Reise durch eben diese Geschichte: Die Teilnehmer*innen lernen die Botanik der Kakaopflanze kennen und erfahren mehr über die koloniale Geschichte der Schokolade und deren Auswirkungen bis heute. Mit Vertreter*innen aus Ghana diskutieren wir, was geschehen müsste, um die Ungerechtigkeit im globalen Schokoladengeschäft zu überwinden. Die Reise durch den Kakao beginnt bei der Botanik des Kakaos: Steffen Ramm stellt im Rahmen einer Online-Führung durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens Potsdam die Kakaopflanze vor und erläutert die Ursprünge des Kakaoanbaus. Im Anschluss daran beleuchtet INKOTA-Referent Johannes Schorling in seinem Vortrag die Geschichte des Kakaoanbaus von der Kolonialzeit bis heute: Wie kam die „Speise der Götter“ von Lateinamerika nach Afrika, wo Kakao heute hauptsächlich angebaut wird? Welche Auswirkungen hatte der Kolonialismus auf Kakaoanbauländern wie Ghana oder die Côte d'Ivoire, und inwiefern sind seine Folgen dort noch heute spürbar? Von der aktuellen Situation im Kakaoanbau und den Problemen, mit denen Kakaobäuer*innen täglich konfrontiert sind, berichten Pomasi Ismaila von der Kakao-Kooperative Cocoa Abrabopa aus Ghana und Sandra Kwabea Sarkwah von der INKOTA-Partnerorganisation SEND-Ghana in einem Video-Interview. Im Anschluss wollen wir gemeinsam diskutieren, was geschehen muss, um die Ungerechtigkeit im globalen Schokoladengeschäft zu überwinden. Referent*innen:
  • Steffen Ramm, Botanischer Garten Potsdam
  • Johannes Schorling, INKOTA
  • Sandra Kwabea Sarkwah, SEND-Ghana
  • Pomasi Ismaila, Cocoa Abrabopa
Moderation:
  • Helena Funk, Oikocredit
Hier zur Veranstaltung anmelden! Weitere Informationen: Zu unserer Studie „Schoko-Check 2021“ Zu unserem Infoblatt „Vorreiter für Fairness – GEPA, fairafric und Tony‘s Chocolonely im Vergleich“ Erfahren Sie mehr über die Kampagne „Make Chocolate fair!“ Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in Ghana Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit in der Côte d'Ivoire Eine Veranstaltung des INKOTA-netzwerk in Kooperation mit dem Botanischen Garten Potsdam, dem Aktionsladen Eine Welt Potsdam und dem Oikocredit Förderkreis Nordost e.V. (Oikocredit Deutschland)

Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

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Central bank mandates, sustainability objectives and the promotion of green finance

DIE - 6. April 2021 - 18:15

This paper examines the extent to which addressing climate-related risks and supporting sustainable finance fit into the current set of central bank mandates and objectives. To this end, we conduct a detailed analysis of central bank mandates and objectives, using the IMF’s Central Bank Legislation Database, and compare these to current arrangements and sustainability-related policies central banks have adopted in practice. To scrutinise the alignment of mandates with climate-related policies, we differentiate between the impact of environmental factors on the conventional core objectives of central banking and a potential supportive role of central banks with regard to green finance and sustainability. Of the 135 central banks in our sample, only 12% have explicit sustainability mandates, while another 40% are mandated to support the government’s policy priorities, which in most cases include sustainability goals. However, given that climate risks can directly affect central banks’ traditional core responsibilities, most notably monetary and financial stability, even central banks without explicit or implicit sustainability objectives ought to incorporate climate-related physical and transition risks into their core policy implementation frameworks in order to efficiently and successfully safeguard macro-financial stability.

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Financing for Sustainable Development Report 2021: The yawning gap between development finance needs and political ambition

Global Policy Watch - 6. April 2021 - 18:10

By Bodo Ellmers

In the lead-up to the UN’s Financing for Development Forum that takes place virtually from April 12-15, the 2021 edition of the Financing for Sustainable Development Report has been released. The report is published by the so-called Inter-Agency Task Force (IATF), which comprises numerous UN entities, but also the International Monetary Fund, the World Bank and the World Trade Organization. It is widely considered the most comprehensive source of data and analysis on development finance topics.

This year’s edition was heavily influenced by the COVID-19 crisis. It analyses the impact of the crisis on different sources of finance, as well as the response of different development finance providers on it. The thematic chapter deals with “risk-informed sustainable finance and development”. Exploring risk and resilience in relation to development finance has been considered relevant by some UN Member States, as the COVID-19 crisis has exposed various vulnerabilities to shocks. Civil society stakeholders however argued during the consultative process leading to the report that this was the wrong focal issue at the wrong time, and the IATF should have rather devoted their energy to explore crisis mitigation and recovery strategies, as the COVID-19 crisis is still ongoing.

Findings from the special initiative “Financing for Development in the Era of COVID-19 and Beyond” are included in various chapters of the report. The initiative which was co-convened by the UN Secretary-General and the Prime Ministers of Canada and Jamaica resulted in a 130-page strong menu of development finance options released in autumn 2020.

The report suggests a number of policy options for the second year of the COVID-crisis, mainly informing the upcoming ECOSOC Financing for Development Forum, but also other fora such as the IMF and World Bank Spring Meetings, the G20 process, and governments’ policy-making on national level. This year’s recommendations are grouped in three categories:

Immediate action to avoid a lost decade

The objective for this set is to address the pandemic and its socio-economic fallout, primarily in economically weaker countries, in order to avoid a lost decade of development and a more unequal world. The options are primarily related to liquidity support: An issuance of Special Drawing Rights by the IMF, alongside their voluntary redistribution from richer countries that do not need them to poorer countries who do, an extension of the G20’s and Paris Club’s Debt Service Suspension Service (DSSI), and last but not least a call for richer countries to scale up official development assistance (ODA) as committed.

Additional ODA should be used among others to fully finance the COVAX-facility and thus enable universal and affordable access to COVID-19 vaccines. Added last minute to the final version of the report – the unedited advanced draft is usually made available online for stakeholder consultation – was an early replenishment of IDA 20, the World Bank concessional lending facility for Low Income Countries.

The IATF’s analysis in the chapter on “International Public Finance” finds that ODA accounted for only US$ 155 billion or 0.3% of donor countries’ GNI in 2019, less than half of the committed 0.7%. The funding gap of the ACT-Accelerator, to which COVAX belongs, in February 2021 was still US$ 22.9 billion of 33.2 billion, or more than two thirds. The World Bank had accelerated IDA disbursement in 2020, following its commitment to provide positive net flows to developing countries. Contrary to the IMF and bilateral creditors, the World Bank has so far refused to provide any liquidity support in form of debt relief or debt suspension to borrower countries. The option to allocate Special Drawing Rights has also received wide support from CSOs, as evident by an open letter signed by more than 240 CSOs, and seems to be a done deal now as also the new government of the USA has expressed their support.

Rebuilding better: investing in a sustainable recovery and fixing the system

The second set of recommendations build on the assumption that societies and economies were on an unsustainable development path even before this crisis hit. Recovery strategies must therefore change the trajectory, the direction and purpose of investments, and the overarching financial architecture. To do so, the IATF suggests aligning recovery packages with the SDGs and the UN´s climate targets, refraining from a premature phasing out of fiscal support measures, and implementing progressive tax policies.

Drawing on the expertise of the many specialized UN agencies in the IATF, the report’s thematic chapter on “domestic public resources” analyzes in detail how different the size of fiscal support packages were, as well as the coverage of social protection measures. This is a consequence of the different levels of fiscal space in developed countries on one end, and of the Least Developed Countries on the other.

When it comes to tax systems, the analytical part of the report finds that tax progressivity has declined since the 1980s and cites data on how personal income tax rates for the rich top-earners have been falling over the years. However, in what follows, the IATF report focuses on excise taxes and environmental taxes, which impact taxpayers like consumption taxes and thus tend to be regressive. Devoting sufficient space to discussing how to create truly progressive tax system had been a more logical continuation.

The IATF recognizes the need to massively scale up investments in sustainable infrastructure if the SDGs are to be met. Public finance should be scaled-up by additional grants or concessional loans with ultra-long (50 years) maturities. Debt swaps can reduce debt burdens while at the same time securing funding for the Agenda 2030 and climate action. In order to reduce borrower risks related to development finance, the IATF recommends to make public debt state-contingent, meaning to include clauses in loan contracts which would automatize debt relief when a shock such as a natural disaster or a pandemic hits.

In addition, the report suggests using blended financing instruments which use public resources to subsidize private investments or provide guarantees for them. For aligning private finance to the SDGs, the report lists a range of regulatory and voluntary measures. For example, better and more coherent global standards for the disclosure of sustainability-related information by private firms and investment banks, or the reorientation of capital markets and the redesign of private firms’ incentive structures and corporate governance models towards sustainability. CSOs following financing for development discussions have repeatedly expressed concerns that voluntary standards and incentives are insufficient to make private businesses and investments SDG-compatible.

Future-proofing the system 

The third cluster of policy recommendations are related to future-proofing global economic governance and the international financial architecture. The report remains rather vague here, probably because the negotiation processes are ongoing, and perhaps because the agencies involved in drafting it have not found a clear consensus on all conflicting issues either.

However, areas addressed include tax systems, especially building a system for digital taxation that takes the needs of developing countries into account, and reducing harmful tax competition overall. A shortcoming is however that the report does not fully reflect the 14 elaborated reform proposal of the UN’s FACTI panel, whose final report was released in February 2021 and suggest, among others, initiating a process for a UN Tax Convention.

Moreover, the IATF stresses that the debt architecture needs a reform that goes beyond the DSSI. Debt relief and effective institutions have been hot topics since the COVID-19 crisis started to impact on debt sustainability and threatened to push many heavily indebted developing countries over the brink. The UN Secretary-General convened an extraordinary high-level event to discuss the matter on 29 March 2021. According to the analytical chapter of the report, debt service costs in developing countries have risen steadily over the past decade. They now absorb 25% of tax revenue in developing countries overall, and even close to 30% in Small Island Developing States.

The question of which countries should receive debt relief, and for what reason, remains one of most contested questions in international policy-making today, which led to some last-minute changes to country-eligibility related language in the final version of the IATF report. The report suggests a move towards greater debt transparency and better standards for responsible lending and borrowing, but remains disappointingly weak when it comes to creating effective institutions for debt crisis resolution. The call for a sovereign debt workout mechanism, for example, is not reflected in the 2021 IATF report, despite the dark clouds on the debt horizon and the obvious short-comings of the existing regime.

The report’s policy recommendations are to some extent a negotiated outcome of the agencies involved in the IATF. Especially on topics like debt crisis solutions there tend to be different views between, for example, the Bretton Woods Institutions on the one side, and certain UN agencies such as UNCTAD on the other.

It remains to be hoped that political constraints both within the IATF and within the membership of the United Nations can be overcome before it is too late for the Agenda 2030 and the billions of people affected by the COVID-19 crisis. UN Secretary-General António Guterres warned in his foreword to the report: “Financing for sustainable development is at a crossroads. Either we close the yawning gap between political ambition and development financing, or we will fail to deliver the SDGs by the deadline of 2030.”

The 2021 UN Financing for Development Forum is one of the spaces where the recommendations that the IATF made, as well as the ones that it did not include in its 2021 report, can be put into practice. Unfortunately, the zero draft of the Forum’s outcome document indicates that some UN Member States’ political ambition still has upward potential.

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Hindernisse bei der Beschaffung, Herstellung und Verteilung von Covid-19-Impfstoffen abbauen

Unicef - 6. April 2021 - 16:45
Statement von UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore zum Weltgesundheitstag
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Уулзалт, хураамж ба мэдээллийн урсгал: Монгол улсад уул уурхайн болон усны бодлогыг зохицуулах нь (Mongolian version of: Forums, fees and data flows - coordinating mining and water policy in Mongolia)

DIE - 6. April 2021 - 14:43

Эрдэс болон металл олборлох нь олборлолтод шаардлагатай усны хэмжээ, хаягдал ус хаях болон усны нөөцөд үзүүлэх боломжит бохирдлын хувьд усанд томоохон ул мөр үлдээдэг. Иймд уул уурхай болон усны салбар хооронд зохицуулалт хийх нь маш чухал. Уул уурхайн усны нөөц болон усны нөөцөөс хамааралтай орон нутагт үзүүлэх сөрөг нөлөөллийг бууруулах зорилготой энэ хүрээний олон тооны хэрэгслүүдийг гаргасан байдаг. Үүнд байгаль орчинд нөлөөлөх байдлын үнэлгээ (БОНБҮ), эдгээр үйл явцуудад болон голын сав газрын менежментэд оролцогч талуудын оролцоог хангах, уурхайд хаягдал ус цэвэрлэх сэдэлжүүлэлтийн төлбөрийн схемүүд зэрэг багтана. Хэрэгсэл бүрт нэлээд хэдэн урьдчилсан нөхцөлийг бүрдүүлэх хэрэгтэй учраас тэдгээрийг хэрэгжүүлэх эсэх, хэрхэн хэрэгжүүлэх нь үндэсний, бүсийн болон дотоодын байдлаас хамаарна.

Энэ судалгааны хураангуй тайланд Монгол улсыг бид жишээ судалгааны тохиолдол болгон авч, оролцогч талуудын оролцоо, хаягдал ус цэвэрлэх сэдэлжүүлэлт хоёр нь зохицуулалтыг сайжруулах үндсэн хоёр стратеги гэж үзнэ. Бид эдгээр стратегийг бодлогод хэрхэн хөрвүүлж, хоёр зэргэлдээ голын сав газарт бодитоор хэрхэн хэрэгжүүлснийг үнэлнэ. Ингэхдээ доогуур түвшний захиргааны нэгжүүд дэх хүн хүчний болон санхүүгийн чадавх, устай холбоотой мэдээллийн хүртээмжийг байгалийн нөөцийн үр дүнтэй засаглалын урьдчилсан нөхцөл гэж тусгайлан анхаарч үзнэ. Монгол улсын засаглалын систем олон тооны үйл явцуудаар оролцогч талуудын оролцоог хангадаг гэж заадаг бөгөөд хамгийн чухал нь голын сав газрын олон талт платформууд (ГСГОТП) болон БОНБҮ-ний журмын дагуу хийгддэг орон нутгийн хэлэлцүүлгүүдээр дамжуулан хангах гэдгийг бид олж тогтоосон. Гэхдээ

одоогоор судалгааны бүсийн ГСГОТП нь ихэнхдээ доогуур түвшний захиргааны ажилтнуудыг оруулан гишүүдээ шинэчлэх гэж байгаа ба энд орон нутгийн хэлэлцүүлэг бараг хийгддэггүй.Хаягдал усыг цэвэрлэх сэдэлжүүлэлтийн чиглэлээр Монгол улс 2019 оны зун Ус бохирдуулсны төлбөрийн тухай хуулийн нэмэлт, өөрчлөлтийг баталсан бөгөөд одоогоор хэрэгжүүлэх гарын авлагыг боловсруулж байна.Хүндрэлүүд нь сав газрын усны чанарын мэдээллийг цуглуулах болон хангалттай дээж авах, шинжилгээ хийх баталгаатай холбоотой. Энэ нь хамаарах мэдээллийг авах эсвэл үнэлэхэд хүндрэлтэй тулгардаг, доогуур түвшний захиргааны нэгжүүдийн хүн хүч, санхүүгийн чадавх хязгаарлагдмал байгаатай холбоотой. Бид дараах арга хэмжээг зөвлөж байна. Үүнд:

  • Тэнцвэртэй хүртээмж болон платформ дахь хэлэлцүүлгийг хангахын тулд нийгэм, эдийн засгийн байдлын ялгааг харгалзан хувийн хэвшил болон иргэний нийгмийн төлөөллийг түлхүү оролцуулах хэлбэрээр ГСГОТП дахь оролцогч талуудын ялгаатай байдлыг бий болгох
  • БОНБҮ-ний хүрээнд олон нийтийн хэлэлцүүлгийг идэвхжүүлэх (уул уурхайн лиценз авах болон БОНБҮ-г батлуулах гэх мэт) ба Засгийн газраас баталсан дүрэм, журмуудыг нээлттэй болгох, энэ хүрээнд хариуцлага тооцдог болох
  • Усны мэдээллийг олон нийтэд илүү хүртээмжтэй болгох
  • Уул уурхайн хаягдал усыг хаяхын өмнө цэвэрлэхэд урамшуулал олгохын тулд Ус бохирдуулсны төлбөрийн тухай хуулийг хурдхан хэрэгжүүлэх
  • Эрх мэдлээ хэрэгжүүлэх боломжийг нь бүрдүүлэхийн тулд доогуур түвшний захиргааны байгууллагуудыг чадавхжуулах ба ГСГОТП-д санхүүжилт олгох.
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Tax expenditure reporting and domestic revenue mobilization in Africa

DIE - 6. April 2021 - 11:15

The use of tax expenditures (TEs) is an important fiscal practice that is often overlooked in public spending debates. The fiscal cost as well as the lack of effectiveness of TEs can be significant. This chapter describes the state of TE reporting across the world, focusing on Africa. It begins by explaining in detail what TEs are and what their role in government expenditure is. It proceeds by offering examples of the fiscal cost of these provisions, their (in)effectiveness, and the reasons why they are often hard to remove. The main portion of the chapter focuses on the lack and inconsistency of TE reporting. The chapter provides the first results of the “Global Tax Expenditures Database” (GTED), an ongoing project aiming to increase transparency and boost research in the TE field. The GTED reveals that over 64% of African countries do not provide any information on their TEs, while most of the countries that do report on TEs leave out important information such as the policy objectives and beneficiaries of those provisions. Lastly, using the available data, the chapter reports that, on average, TEs in African countries account for 2.8% of GDP and 17.8% of total tax revenue, and being as high as 7.8% (in Senegal) and 58.4% (in Mauritania), respectively.

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Weltgesundheitstag: Die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung

DSW - 6. April 2021 - 7:55
DSW: „Verhütungsmittel gehören zur gesundheitlichen Grundversorgung”

Hannover, 6. April 2021. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April macht die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) darauf aufmerksam, dass noch immer die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung hat. Dabei zeigt die Covid-19-Pandemie, wie anfällig unsere hochmobilen Gesellschaften für infektiöse Krankheiten sind und wie wichtig eine funktionierende und flächendeckende Gesundheitsversorgung für die Prävention und Eindämmung von Pandemien ist.

Krisen verschärfen bestehende Ungleichheiten

Globale Gesundheitskrisen verschärfen bestehende gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten laut dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) nahezu 12 Millionen Frauen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen („Entwicklungsländern“) zeitweise keinen Zugang zu Verhütungsmitteln. Dies führte zu 1,4 Millionen unbeabsichtigten Schwangerschaften. Gerade Mädchen und junge Frauen haben oft nicht Zugang zu der Versorgung, die sie benötigen, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, eine Geburt gesund zu überstehen oder eine Schwangerschaft sicher und legal abbrechen zu können.

Reproduktive Rechte nicht vernachlässigen

„Zugang zu Sexualaufklärung, Verhütungsmitteln und einer professionellen medizinischen Versorgung während Schwangerschaften und Schwangerschaftsabbrüchen sind wichtige Bausteine universeller Gesundheitsversorgung“, betont Jan Kreutzberg, Geschäftsführer der DSW. „Die Regierungen weltweit sind aufgerufen, allen Menschen Zugang zu Services im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit zu ermöglichen, damit sie ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wahrnehmen können. Überall und zu jeder Zeit.“

Pressebild
  • Bild Weltgesundheitstag
  • Bildunterschrift: Noch ein weiter Weg: Nur die Hälfte der Weltbevölkerung hat Zugang zu guter Gesundheitsversorgung. © DSW / Brian Otieno
Über die DSW

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Die Pressemitteilung können Sie hier als PDF herunterladen.

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Wie die "Future Says_"-Initiative Big Tech-Unternehmen zur Verantwortung ziehen will

reset - 6. April 2021 - 5:03
Eine neue globale Initiative arbeitet daran, ein andere Verteilung der Kräfte im Tech-Ökosystem zu erreichen. Sie will die Macht von "Big Tech" einschränken und sucht Wege, wie Technologie von den Menschen für die Menschen gebaut und gestaltet werden.
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New Trade Agreements in Asia

SWP - 6. April 2021 - 0:00

With the signing of the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) on 15 November 2020, the announcement of the EU-China Comprehensive Agreement on Investment (CAI) on 30 December, and the prospects of enlarging the Compre­hensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP), trade policy with and within Asia is gathering speed. In the greater East Asia region, consisting of Japan, South Korea, China and the Association of Southeast Asian nations (ASEAN), economic integration via trade, investment, supply chains and digital connectivity will accelerate. In contrast, regions that remain on the outside – i.e. North America, Europe and India – surely fear that trade flows will be diverted. At the same time, geo­politics have become a determining factor of trade policy. Any agreement also represents political positioning in the context of the Sino-American rivalry, or at least a reinsurance against the risks of economic or technological decoupling. What are the economic and political perspectives of these trade and investment agreements? What goals and strategies are the relevant actors pursuing? And what are the con­sequences for Europe’s trade policy?

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New Trade Agreements in Asia

SWP - 6. April 2021 - 0:00

With the signing of the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) on 15 November 2020, the announcement of the EU-China Comprehensive Agreement on Investment (CAI) on 30 December, and the prospects of enlarging the Compre­hensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP), trade policy with and within Asia is gathering speed. In the greater East Asia region, consisting of Japan, South Korea, China and the Association of Southeast Asian nations (ASEAN), economic integration via trade, investment, supply chains and digital connectivity will accelerate. In contrast, regions that remain on the outside – i.e. North America, Europe and India – surely fear that trade flows will be diverted. At the same time, geo­politics have become a determining factor of trade policy. Any agreement also represents political positioning in the context of the Sino-American rivalry, or at least a reinsurance against the risks of economic or technological decoupling. What are the economic and political perspectives of these trade and investment agreements? What goals and strategies are the relevant actors pursuing? And what are the con­sequences for Europe’s trade policy?

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Knowledge diplomacy and the future(s) of global cooperation

DIE - 5. April 2021 - 10:05

Scientific and expert knowledge is central to any sustainable future. Because consensual knowledge establishes the parameters within which decisions can be made despite complexity and uncertainty, it assumes a facilitating function. This can be for example well observed on how national strategies to achieve sustainability are developed, legitimized, implemented, and assessed. Policy-makers consult scientific experts to better understand problem issues and to come up with evidence-based solutions that can be jointly accepted by any political ideology and by the constituents. At the same time, the reliance of policy-making to scientific knowledge increases the demand or need to be critical of the emerging scientific authority or technocracy. In the context of transformation to sustainability (T2S) where the outcomes of bargaining and persuasion games represent new lock-ins, the ability or the inability to influence the definition of these lock-ins through equitable access to knowledge is integral to the legitimacy of T2S.
Knowledge diplomacy (and how it leads up to consensual knowledge) is an important driver of creating visions and narratives on sustainable futures. At the same time, the transformation process towards sustainability creates new norms for example in governance and social relations that have implications to how knowledge diplomacy is conducted. Expanding access to education as a strategy to reduce income inequality is more likely to empower a broader citizen participation in consensual knowledge making and thus in policy-making. Building on the author’s work on Sustainable Development Pathways, this article introduces three possible futures scenarios of how knowledge diplomacy can unfold depending on how access to scientific and expert knowledge translates into convening power: convergent cosmopolitan society (melting pot 1), convergent liberal world (melting pot 2), and divergent glocality (salad bowl).

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"Christliche Umweltethik. Grundlagen und zentrale Herausforderungen"

#HOCHN - 5. April 2021 - 0:00

Am 15. April 2021  wird das Buch "Christliche Umweltethik. Grundlagen und zentrale Herausforderungen", geschrieben von Markus Vogt, online vorgestellt. 

WAS Buchvorstellung WER Alle Interesssierten WANN 15.04.2021, 19.00-20.30 Uhr

Ethik und Theologie haben sich zunehmend als wichtige Stimmen im Umweltdiskurs etabliert. Für die notwendige „Große Transformation“ fehlt es nicht primär an ökologischem Wissen und technischen Möglichkeiten, sondern an einem tieferliegenden Wandel der kulturellen Grundeinstellungen. Vor diesem Hintergrund entfaltet das Buch eine systematische umweltethische Reflexion.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind hier (Link) hinterlegt.

Foto: wal_172619/pixabay

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Belen aus Ecuador: Tradition und Tatendrang

Unicef - 3. April 2021 - 9:00
Als Kayambi gehört die 16-jährige Belen zu einer indigenen Volksgruppe in Ecuador. Seit vier Jahren engagiert sie sich für ihre Gemeinschaft und lässt alte Rituale wieder aufleben.
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