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Kopie von 18.06.2020 | Köpfe und Ideen: Patrick Zahn zu Gast in der GIZ

GIZ Event - 24. August 2020 - 15:42
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 18. Juni 2020
Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe "Köpfe und Ideen" steht jeweils eine Persönlichkeit, die mit ihrem Lebensweg und ihrer Arbeit neue Impulse setzt und deren Vorstellungen die internationale Zusammenarbeit bereichern.
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Neu im Blog: Hoffnungslichter für Peru

Engagement Global - 24. August 2020 - 15:01
Foto: Lucy Contreras

Der Open Air Filmabend mit dem preisgekrönten Dokumentarfilm „For Sama“ und einem Gespräch mit dem syrischen Journalisten Dilshad Muhammad zu den Hintergründen des Syrienkriegs zog rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer auf das weitläufige Gelände Odoniens in Köln.

Mit dem Dokumentarfilm „For Sama“ gibt die junge Journalistin Waad al-Kateab einen sehr persönlichen Einblick in den syrischen Bürgerkrieg. Über fünf Jahre dokumentierte sie den Alltag in Aleppo während des Aufstands. In dieser Zeit wird auch ihre Tochter Sama geboren, der dieser Film gewidmet ist. Waad al-Kateab zeigt eine Gesellschaft zwischen Angst und Zweifeln, Tod und Hoffnung, und einen mutigen Kampf für ein Leben in Freiheit. Es ist diese persönliche Perspektive, die dem Film Glaubwürdigkeit und emotionale Wucht verleiht.

Der Film gewann zahlreiche europäische Dokfilm-Preise. 2019 eröffnete er das Human Rights Filmfestival Berlin und war – unter anderem – 2020 als bester Dokumentarfilm sowohl für den Oscar als auch die British Academy Film Awards nominiert; bei letzteren wurde er auch ausgezeichnet als bester Dokumentarfilm des Jahres.

Vor der Filmvorführung hatte Moderatorin Sonja Hofmann mit Dilshad Muhammad über Hintergründe des Syrienkriegs gesprochen. Dilshad Muhammad ist syrischer Journalist, lebt seit 2016 in Deutschland und promoviert an der Uni Freiburg. Hier in Deutschland falle es den Menschen schwer sich vorzustellen, was es heißt, in einem autoritären Einparteiensystem zu leben, sagte er. Die Auflehnung dagegen sei unvermeidlich und wichtig gewesen, auch wenn sie unbeschreibliches Leid über das Land gebracht habe. Er betonte, wie vielfältig die syrische Gesellschaft und auch die Widerstandsbewegung gegen die Regierung seien und dass das Regime Assads viel zu lange von westlichen Staaten unterstützt wurde.

Lisa Koch, eine Zuschauerin, die nach dem Film mit ihren Freundinnen noch einmal am Infostand von Engagement Global vorbeikam, formulierte, was sie aus dem Film mitgenommen hat, so: „Es ist so wichtig, dass wir uns vor Augen führen, was dieser Krieg für die Menschen bedeutet und dass wir ihnen gegenüber eine Verantwortung tragen. Der Film erzählt so persönlich und emotional von den Grausamkeiten, die die Menschen dazu bewegt haben ihr zu Hause zu verlassen. … Wenn man nur die Nachrichten hört, begreift man das gar nicht so richtig.“

Global Day im MAKK und neuer Filmpreis

Darum, dass das Erzählen von Geschichten insbesondere durch Filme ein starkes Instrument ist, um entwicklungspolitische Inhalte zu vermitteln, geht es auch beim diesjährigen Global Day. Er findet am 6. Oktober 2020 im MAKK (Museum für Angewandte Kunst Köln) statt und setzt einen Schwerpunkt auf Aktivismus, Protestkultur und entwicklungspolitisches Engagement im Kontext der Digitalisierung.

Im Anschluss an den Global Day wird außerdem zum ersten Mal ein neuer Medienpreis für entwicklungspolitisches Engagement verliehen, der durch die Staatskanzlei NRW gefördert wird. Ausgezeichnet werden herausragende deutschsprachige Bewegtbild-Kampagnen zu entwicklungspolitischem Engagement und der Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Die Kooperation mit dem Film Festival Cologne findet bei Engagement Global im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD) statt. Das EBD-Programm bringt mit unterschiedlichen Formaten einer breiten Öffentlichkeit oder ausgewählten Zielgruppen entwicklungspolitische Themen nahe. Ziel des EBD-Programmes ist es, eine kritische Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungsthemen zu ermöglichen sowie Menschen zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung zu motivieren

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Flugobst in Zeiten des Klimawandels – „tut das wirklich Not“?

Misereor - 24. August 2020 - 12:39
Klimawandel und Flugobst: Wenn wir klimafreundlich essen möchten, dann sollte es vor allem regional und saisonal sein.

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Internationale Entwicklungszusammenarbeit mit fragilen MENA-Ländern im Kontext von COVID-19

DIE - 24. August 2020 - 10:00

Die Regierungen im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) begegnen der Pandemie auf unterschiedliche Weise, dabei sehen sich viele durch schwache Sozialsysteme und wachsende gesellschaftliche Frustrationen herausgefordert. In relativ wohlhabenden Ländern – wie Libanon, Ägypten und Irak – haben führende Politiker die Pandemie als Vorwand benutzt, um berechtigte Proteste gegen ihr fehlendes Verantwortungsbewusstsein und ihr Versagen bei der Bereitstellung der Grundversorgung zu unterdrücken. Für die internationale Entwicklungszusammenarbeit, die das Funktionieren legitimer, rechenschaftspflichtiger Regierungen und widerstandsfähiger Gesellschaften unterstützt, stellt dies eine große Herausforderung dar – wie der Fall des Libanon derzeit zeigt.

In scheinbar endlosen Krisen haben die zyklischen Gewaltkonflikte im Jemen, in Syrien und Libyen zu höchst fragilen, rudimentären Gesundheits- und Sozialsystemen geführt, die von der Pandemie überfordert sind. Sie werden durch große, zunehmende Ungleichheiten und politische Instabilität geschwächt. Wie immer sind die Schwächsten am härtesten betroffen – die Zivilbevölkerung und insbesondere Frauen, Kinder, Vertriebene und Flüchtlinge.

Tunesien dagegen, wirtschaftlich schwach und politisch keineswegs stabil, fällt in der Region auf, weil es das Virus entschlossen bekämpft. Tunesien hat frühzeitige und drastische Maßnahmen ergriffen, um zunächst seine Bevölkerung und damit längerfristig auch seine Wirtschaft zu schützen.

Trotz der großen Herausforderungen in der Region erinnerte UN-Generalsekretär António Guterres kürzlich die arabischen Führer daran, dass die Pandemie auch Chancen für Konfliktlösungen und ein building back better bietet, namentlich durch die Überwindung struktureller Schwächen und die Stärkung der Gesellschaftsverträge.

Guterres schlägt einen Paradigmenwechsel vor, wenn er feststellt, dass „niemand sicher ist, bis alle sicher sind“. Dies bringt unsere wechselseitige Verwundbarkeit zum Ausdruck und verlangt eine ganzheitlichere und umfassendere Sichtweise der Bedrohungen der kollektiven ‚menschlichen Sicherheit‘. Letztere ist integral mit Umweltsicherheit verknüpft, die den Mittelpunkt unseres globalen Denkens und Handelns bilden muss.

Es liegt im vitalen Interesse verantwortungsbewusster Regierungen, internationale Organisationen weiter zu stärken anstatt sie zu zerschlagen oder finanziell auszutrocknen. Denn sie versuchen, die wechselseitigen Gefährdungen menschlicher Sicherheit – darunter tiefe strukturelle und horizontale Ungleichheiten innerhalb von und zwischen Ländern sowie scheiternde Gesellschaftsverträge – zu bekämpfen. Es müssen größere Anstrengungen unternommen werden, um die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft zu verstehen, Hindernisse zu überwinden und Mittel und Wege zu finden, nationale Gesellschaftsverträge zu schließen.

Die Volksaufstände des Arabischen Frühlings und die verschiedenen Reaktionen darauf haben im vergangenen Jahrzehnt die Gesellschaftsverträge und die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft bestimmt. Tunesien, Katalysator der Veränderungen, hat echte politische Reformen eingeleitet. Nach einem äußerst integrativen Übergangsprozess hat das Land u.a. einen ständigen trilateralen Dialog zwischen Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Regierung eingeführt. Das gewonnene Vertrauen der Öffentlichkeit hat dazu beigetragen, dass die Gesellschaft die COVID-19-Regeln der Regierung befolgt.

Für Syrien, den Jemen, Libyen und den Irak, die auf eine lange Geschichte gescheiterter Gesellschaftsverträge und anhaltender gewaltsamer Konflikte und Krisen zurückblicken, verlangen die Pandemie und ihre sich abzeichnenden Folgen radikale Maßnahmen. Es ist entscheidend, die Pfadabhängigkeiten und Zyklen von Gewalt und staatlicher Fragilität zu durchbrechen. Dies ist leichter gesagt als getan, wenn regionale und internationale Akteure Teil des Konflikts sind. Eine länderübergreifende Analyse tief gespaltener Gesellschaften macht deutlich, wie wichtig es ist, nationale politische Regelungen an tragfähige und integrative institutionelle Arrangements zu binden, die strukturelle Konfliktursachen transformieren und die Einhaltung von Zusagen gewährleisten können. Wesentlich ist, dass wachsender sozialer Zusammenhalt – eine Voraussetzung für einen inklusiven Gesellschaftsvertrag – eng mit Fortschritten in diesen Bereichen verbunden ist.

Im Zentrum sozialen Zusammenhalts stehen der Aufbau von Vertrauen und die Erfüllung der materiellen Bedürfnisse und politischen Erwartungen von Gesellschaften. Größeres Vertrauen ist der Kern von tragfähigeren Gesellschaftsverträgen. Internationale Unterstützung durch politisch-normative, finanzielle und technische Zusammenarbeit ist in solchen Kontexten unerlässlich, um nationalen Akteuren bei der Einrichtung von Multi-Stakeholder-Dialogen und der Umsetzung tragfähiger Vereinbarungen zu helfen.

Die internationalen Akteure müssen sicherstellen, dass eine koordinierte Unterstützung keinen Schaden anrichtet – damit der Frieden unter den nationalen Gegebenheiten letztlich organisch wachsen kann. Die Bemühungen um die Bekämpfung der Pandemie in und zwischen fragilen und von Gewaltkonflikten betroffenen Ländern müssen sich auf diese Prioritäten und Verfahren einstellen, wenn die Idee des building back better verwirklicht werden soll. Dies ist keine Hexerei mehr, denn diverse Institutionen haben wegweisende Erkenntnisse über Best Practices in der internationalen Zusammenarbeit gewonnen – auch in Zeiten einer Pandemie.

Erin McCandless ist außerordentliche Professorin an der School of Governance der Witwatersrand University in Südafrika und leitet ein Forschungs- und politisches Dialogprojekt zur Schaffung widerstandsfähiger Gesellschaftsverträge in Ländern, die sich von Konflikten und Autoritarismus abwenden.

Bernhard Trautner ist Politikwissenschaftler und Forscher im Forschungsprogramm Transformation politischer (Un-) Ordnung am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).

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From crisis to resilience ‒ How can we link recovery, sustainability and trade?

GIGA Event - 24. August 2020 - 9:21
Online event in cooperation with the New Zealand Embassy Online event Podiumsdiskussion Referent*innen Vangelis Vitalis (New Zeland Embassy), Prof. Dr. Amrita Narlikar (President of the GIGA), Dr Markus (University of Oxford) Forschungsschwerpunkte Wachstum und Entwicklung Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

CSCP Appointed to the Board of the Global Enabling Sustainability Initiative (GeSI)

SCP-Centre - 24. August 2020 - 9:04

Delivering on the Sustainable Development Goals (SDGs) of the 2030 Agenda requires immediate change of course and joined forces of multiple actors. The CSCP has recently joined the board of the Global Enabling Sustainability Initiative (GeSI), an important platform for multi-stakeholder engagement towards more sustainability through digital technologies.

In close collaboration with Information and Communication Technology (ICT) companies and other organisations around the world, the Global Enabling Sustainability Initiative (GeSI) is a hub for information, resources and best practices for achieving social and environmental sustainability through technology. CSCP’s Executive Director, Michael Kuhndt, has been named to the board of GeSI to help strengthen collaboration across organisations and industries towards a sustainable, fair and inclusive future.

A hallmark of CSCP’s engagement at GeSI will be the “Digital with a Purpose: Delivering a SMARTer2030” movement, which is oriented towards more informed and purposeful development and deployment of digital technologies. In a “race to the top”, digital companies are not only seeking to improve their own operations and reduce negative social and environmental impacts, but also utilise their digital technologies to enable others to achieve the SDGs and increase their positive social and environmental handprints.

A recent report published as part of the “Digital with a Purpose” movement highlights that “of the 169 SDG targets, 103 are directly influenced by digital technologies, with established examples of deployment that provide insight into their potential to make an impact. Analysis of 20 targets and their indicators across the SDGs shows that the expected deployment of existing digital technologies will on average, help accelerate progress by 22 percent and mitigate downward trends by 23 percent”

The “Digital with a Purpose” movement foresees a performance framework to ensure not only commitment but also action and progress towards achieving the SDGs. In support of this, CSCP’s Senior Advisor, Raymond Slaughter, is leading a workstream on circular economy. The focus of the work stream will be to support companies in achieving more sustainability through the implementation of circular economy principles.

The CSCP as well as the other GeSI partners call on organisations around the globe to make four ‘universal commitments‘:

  • Re-commit to the Sustainable Development Goals (SDGs) and become a purpose-led business
  • Take action on climate change, including a specific commitment to reduce greenhouse gases by at least 50% by 2030
  • Embrace the principles of impact transparency and collaboration
  • Harness the power of digital technologies to support these commitments

The CSCP will work closely with the other GeSI board members to strategically lead the „Digital with a Purpose: Delivering a SMARTer2030” movement.

For further information, please contact Raymond Slaughter.

 

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Fleisch der Zukunft: Chancen und Herausforderungen von Ersatzprodukten

reset - 24. August 2020 - 7:08
Der weltweite Fleischkonsum ist viel zu hoch und eine ökologische Katastrophe. Eine Studie des Umweltbundesamtes hat nun untersucht, wie verschiedene Fleischersatzprodukte zu einer fleischärmeren Ernährung beitragen können.
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22.08.2020 Minister Müller zum Erdüberlastungstag 2020: Raubbau an der Schöpfung für Corona-Krise mitverantwortlich

BMZ - 22. August 2020 - 11:00
Am 22. August ist der sogenannte Erdüberlastungstag. Das ist der Tag im Jahr, ab dem die Menschheit rechnerisch mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als unser Planet regenerieren kann. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller: "Wir brauchen ein radikales Umdenken in der globalen Wirtschaft, um Mensch und Natur besser zu schützen. Unser Ziel muss sein, dass der Erdüberlastungstag auch ohne Corona jedes Jahr später stattfindet." ...
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So leicht kann Umweltschutz sein: Jugendliche zeigen es uns

Unicef - 22. August 2020 - 8:45
Heute, am 22. August, ist der diesjährige "Earth Overshoot Day". Der Tag zeigt uns jedes Jahr aufs Neue, dass wir noch lange nicht genug für den Klimaschutz tun. Jugendliche aus ganz Europa nehmen das zum Anlass und zeigen uns in Kurzvideos ihren Beitrag für eine gesunde Erde. Lassen Sie sich mit uns inspirieren!
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The Impact of COVID-19 on Civil Society Organizations

#C20 18 - 21. August 2020 - 19:52
The C20 surveyed 100 CSOs from across the world in the month of April, to investigate the impact ofthe crisis on CSOs operations. The results of the survey helped the C20 develop recommendations toG20 Leaders on improving the conditions for Civil Society Organizations locally and globally. For a fulllist of our recommendations please check our [...]
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Kehrt Afrikas Jugend der Landwirtschaft den Rücken?

Welthungerhilfe - 21. August 2020 - 14:22
Nein. Aber Investitionen müssen für einen zukunftssicheren Sektor Hürden und Stressfaktoren abbauen.
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E+Z/D+C 2020/08 – covid – Arfa Khanum Sherwani – India

E+Z - 21. August 2020 - 11:47
It took India only 20 days to progress from 1 million to 2 million Covid-19 infections

Two million infections was not merely a psychological mark. It showed that India’s Covid-19 policy has been a disaster. Prime Minister Narendra Modi wrongly praises his government for managing Covid-19 better than the “developed” world. The Ministry of Health and Family Welfare argues that it is a great achievement to have kept the recovery rate among patients above and the fatality rate below the global average, but epidemiologists do not agree. They attribute the lower fatality rate to India’s comparatively young demography.

Of course, one does not have to be a public health expert to conclude that more than 50,000 deaths in just over four months is a terrible record, especially after the imposition of a harsh, but improvised lockdown. On 24 March, the prime minister announced a total national lockdown on a notice of just four hours. This resulted in millions of migrant workers getting stranded in big cities without jobs, food or shelter. All public transportation was discontinued, so neither trains nor buses were available. Masses of people started walking home to their villages. The trip took many of them several days – and all too many died on the way.

A rough estimate is that India has about 120 million internal migrants who come from a village but work in one of the major cities. The depressing truth is that the lockdown was not used to ramp up medical services, including testing. The government has centralised decision making, but has not risen to pandemic challenges. The suffering the lockdown caused was therefore mostly in vain. Once the restrictions were lifted, the disease began to spread fast.

In August, Amit Shah, the home minister of the central government, was tested positive for Covid-19. He was immediately admitted to a private hospital. Several other policymakers were infected too, and so is Amitabh Bachchan, the Bollywood superstar. Most of the prominent patients get good medical treatment. Nonetheless, two state ministers in Uttar Pradesh, India’s most populous state, did not survive the virus.

It is telling that Home Minister Shah opted for a private hospital. The public health-care system is in a very poor shape. It has long been neglected. The vast majority of Indians, however, cannot afford private health care. About 90 % of the labour force works for informal businesses or smallholder farms.

Modi’s Hindu-supremacist government is more interested in identity politics than in social services. As the country crossed the 2 million patients threshold, Modi found the time to lay the foundation stone for the construction of Ram temple in Ayodhya on the location where a Mughal Mosque was torn down in 1992 (for background information, see my contribution in Focus section of D+C/E+Z e-paper 2020/08).

Arfa Khanum Sherwani is a New Delhi based journalist and Senior Editor at TheWire.in
Twitter: @khanumarfa

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Bridging the gaps: an integrated approach to assessing aid effectiveness

DIE - 21. August 2020 - 10:04

Does aid contribute to development? If so, under what conditions and to what extent? These questions are as old as the field of development policy itself and they have been controversially discussed among researchers and policymakers ever since. Yet, two main trends put questions related to aid effectiveness high on the political agenda again. First, development actors want to understand and improve their contribution to the Sustainable Development Goals (SDGs). Second, populist parties on the radical right fundamentally question the relevance of aid and thereby bring development policy to the fore of public debates in donor countries. In response, donors feel more pressure to demonstrate and communicate the success of aid. Since the early 2000s, donors’ efforts to meet their commitments under the international aid and development effectiveness agenda have contributed to a plethora of knowledge on what works, what doesn’t work, and why. In parallel, academics have contributed new insights through the study of, for instance, macro effects, impact measurements and research on donor organisations. Increasingly, though, the debate on aid effectiveness has become compartmentalised and fragmented.
This briefing maps these fragmented discussions and proposes an integrated approach to aid effectiveness in research and policymaking. We argue that only an integrated perspective can match the new demands for why, when and how aid can make a difference. Typically, policymakers and researchers operate in one or more of four (often disconnected) communities, working on: 1) macro effects of aid; 2) global principles for development cooperation; 3) the structure and instruments of organisations; 4) the impact of individual interventions.
The first community focuses on research comparing the effects of aid across countries, especially regarding the effect of aid on economic growth or other development indicators. Recently, this analysis has extended to subnational levels and development actors who do not report development finance as per Official Development Assistance (ODA) guidelines, such as China.
The second community engages in the promotion of global principles of effectiveness agreed on by “traditional” providers of aid and partner countries. Five principles of aid effectiveness were enshrined in the 2005 Paris Agenda. As a follow-up, the Global Partnership for Effective Development Cooperation (GPEDC) was created in 2011.
The third community is concerned with managing development organisations. Development organisations have increasingly applied results-based management tools to steering operations, accountability, learning and communicating.
The fourth community focuses on development interventions and the effectiveness of specific development projects. There has been a shift towards more rigorous methods for evaluating project impacts and efforts to aggregate evidence through systematic reviews.
The key insight from our analysis is that an integrated approach to assessing aid effectiveness across the four communities can help to leverage synergies and avoid unintended consequences. For instance, it can improve coordination within development organisations and foster joint knowledge creation among researchers. Finally, an integrated perspective can help to clarify the contribution made by aid to the SDGs vis-à-vis that of other policy fields, and can assist in better communicating the effects of aid to the public.

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Pathways for integrating socially responsible public procurement in municipalities

DIE - 21. August 2020 - 9:33

Public procurement expenditures of European Union (EU) member states are enormous, accounting for approximately 14 per cent of value creation in the EU. In many European countries, municipalities are responsible for a large share of these expenditures, as is the case in Germany. By integrating sustainability criteria in tenders for goods, works and services, municipalities can significantly contribute to Sustainable Development Goal (SDG) 12 of the 2030 Agenda for Sustainable Development, which is to ensure sustainable consumption and production patterns. Sustainable public procurement (SPP) practices are, however, the exception rather than the rule. While environmental criteria are increasingly considered, social standards have thus far been considered far less in public tenders. Thus, we analysed what could be done to support the implementation of Socially Responsible Public Procurement (SRPP) practices in German municipalities.
Our empirical evidence shows that there is no gold standard for implementing SRPP in municipal contexts. Figure 1 presents a map with different entry points from which practitioners and policy-makers may embark on fitting pathways. We recommend measures in the following three dimensions.
Regulatory dimension
Regulations and their “translation” for administrative bodies should be ambitious and clear. The regulatory framework on the municipal level should clearly specify how SPP is introduced and implemented, especially by defining concrete SPP goals and translating goals and policies for civil servants.
Institutional dimension
The basis for effective SPP measures is a strategic procurement organisation. Municipal stakeholders may take action in three areas to make procurement organisation more strategic. First, decision-makers can attach a higher value to procurement as an instrument to realise the strategic goals of the municipality. Second, a huge variety of procurement instruments is applicable to support this value shift. Third, due to the decentralised procurement structures in municipalities, coordination and communication between departments and persons should be streamlined, or municipal procurement should become more centralised.
Individual dimension
Information and capacity building should be offered to all stakeholders. In order to adjust regulatory and institutional conditions for effective SRPP implementation, support from administration and political decision-makers on all levels is a prerequisite. Providing customised information and offering capacity building can raise the level of support. In this regard, SRPP is most likely to be achieved when specific staff is assigned responsibility for its implementation.
Based on insights from German municipalities, this paper outlines further success factors and underlying triggers to utilise public procurement in the transformation towards sustainability.

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Wege zur erfolgreichen Integration sozialverantwortlicher öffentlicher Beschaffung in Kommunen

DIE - 21. August 2020 - 9:09

Von den fast 500 Milliarden Euro, die in Deutschland jährlich für die öffentliche Beschaffung ausgegeben werden, entfallen mehr als 50 Prozent auf Kommunen. Neben dem Preis können bei der Auftragsvergabe auch soziale Kriterien zum Tragen kommen (Socially Responsible Public Procurement, SRPP). Somit birgt die öffentliche Beschaffung ein großes Potenzial, zu nachhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern im Sinne von Ziel 12 der Agenda 2030 beizutragen. Bislang nutzen deutsche Kommunen diesen Hebel aber nur zurückhaltend. Was ist zu tun, um dies zu ändern? Es gibt nicht den einen Goldstandard für die Umsetzung von SRPP in deutschen Kommunen. Abbildung 1 zeigt einen Baukasten unterschiedlicher Maßnahmen, die je nach kommunalem Kontext und differenziert nach Einführungs- und Konsolidierungsphase genutzt werden können und sich über drei Dimensionen erstrecken – eine regulatorische, eine institutionelle und eine individuelle. Obwohl lokale Maßnahmen somit unterschiedlich aussehen können, ergeben sich folgende allgemeine Empfehlungen für Politik und Praxis:
1.    In Bezug auf die regulatorische Dimension sollten Gesetze und Vorschriften zu SRPP auf allen politischen Ebenen klar und ambitioniert gefasst sein und somit Orientierung für die praktische Umsetzung bieten. Dazu müssen Vorschriften – auch Ratsbeschlüsse – detailliert und klar für die Beschaffungspraxis „übersetzt“ werden (z.B. in Formblättern, Dienstanweisungen oder elektronischen Einkaufskatalogen).
2.    In Bezug auf die institutionelle Dimension können drei Maßnahmen dazu beitragen, kommunale Beschaffungsorganisation sozialverträglicher zu gestalten. Erstens müssen Entscheidungsträger*innen die Beschaffung als strategische Stellschraube anerkennen, mit deren Hilfe kommunale Interessen und Ziele verfolgt werden können. Zweitens sollten strategische Beschaffungsinstrumente intensiver genutzt werden (z.B. durch Bieterdialoge oder elektronische Einkaufskataloge). Drittens sollten Defizite in den Arbeits- und Kommunikationsstrukturen identifiziert und angegangen werden. Die meist dezentrale Beschaffung in deutschen Kommunen erschwert eine strategisch abgestimmte Beschaffungsplanung und -erfassung deutlich. Hilfreich ist daher die Einrichtung von Stellen, die speziell für SRPP bzw. nachhaltige Beschaffung zuständig sind.
3.    In Bezug auf die individuelle Dimension ist persönliches Engagement aktuell der wichtigste Erfolgsfaktor für kommunale SRPP-Maßnahmen. Wichtigster Auslöser hierfür ist die persönliche Überzeugung engagierter Personen. Dieser Erfolgsfaktor ist somit von außen nur schwer zu beeinflussen. Der Fokus sollte daher auf den anderen Auslösern für persönliches Engagement liegen: Austausch, Information und Weiterbildung.
Damit sozialverantwortliche öffentliche Beschaffung mittelfristig der Standard wird, müssen insbesondere Maßnahmen in den regulatorischen und institutionellen Dimensionen ergriffen werden. Engagierte Personen sind wichtig, ihr Auftreten aber kaum steuerbar.

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Schulanfang inmitten von Corona: Bilder aus aller Welt

Unicef - 21. August 2020 - 9:00
Die Sommerferien gehen zu Ende. Und nicht nur hier im Land, überall auf der Welt öffnen die Schulen wieder ihre Türen oder haben sie bereits geöffnet. Wie sieht der neue Schulalltag aus? Gibt es eine Maskenpflicht? Gibt es genug Desinfektionsmittel? Schauen Sie mit uns nach China, Ägypten und an die Elfenbeinküste.
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Hamburg startet Aktionen für Nachhaltigkeit – Machen Sie mit!

#HOCHN - 21. August 2020 - 1:00

Im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) starten auch dieses Jahr wieder viele Akteure Aktionen für Nachhaltigkeit im Alltag. Ziel der Aktionswoche ist es, Best Practices und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung sichtbar zu machen.

Auch Hamburger Institutionen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, NGOs uvm. beteiligen sich an den DAN, die dieses Jahr vom 20. bis 26. September 2020 stattfinden. Ob Alster Clean-Up mit Kollegen, eine Klima-Challenge im Fachbereich, eine Woche ohne Einwegplastik mit Kommiliton*innen, lokal-saisonales Lunch-Menü am Campus, soziale Projekte mit Studierenden,.. Was, wann, wo, mit wem entscheiden Sie und Ihre Kolleg*innen!

Mit wenigen Klicks können Sie Ihre Aktion auf der Aktionslandkarte eintragen. Durch den Zusammenschluss zur Europäischen Nachhaltigkeitswoche wird Ihr Engagement auch international sichtbar.

Gemeinsam für ein nachhaltiges Hamburg – machen Sie mit!

Mehr Infos finden Sie unter diesem Link. 

Für Fragen steht Ihnen außerdem gerne das Projektbüro in Hamburg zur Verfügung. Per E-Mail erreichen Sie dort Frau Caroline Bartels.

Die DAN ist ein Projekt des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit den vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeit (RENNs). Die RENNs sind regional organisierte Informations- und Aktions-Plattformen für nachhaltige Entwicklung. RENN.nord ist in den norddeutschen Bundesländern aktiv.

Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung

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„Change Forum” als virtuelles Barcamp am 27. August

#HOCHN - 21. August 2020 - 0:00
Junge Menschen im Gespräch mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft: Mit dem Change Forum bieten die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und der Tagesspiegel am 27. August (11.00-13.30 Uhr) eine virtuelle Diskussions-Plattform über die Themen Nachhaltigkeit, Wandel und Zukunft.

Foto: Pixabay/Hugo Hercer

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Wie der Kongo gegen mehr als eine Krise kämpft

Welthungerhilfe - 20. August 2020 - 18:45
Dem zehnten Ebola-Ausbruch folgt der elfte, Covid-19 breitet sich aus, und die Masern-Epidemie wird vergessen. Ein Lagebericht.
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Junge Agrarexperten fordern die Politik heraus

Welthungerhilfe - 20. August 2020 - 15:22
Afrikas Akademiker wollen mitentscheiden und ihre Forschungsergebnisse zugunsten der Landwirtschaft einbringen.
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