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E+Z/D+C 2020/02 – mo – nowadays – Derrick Silimina – Zambia – copper mine

E+Z - 20. Dezember 2019 - 16:13
Tribal chiefs are divided amongst themselves over a proposed open-cast copper mine in Zambia’s Zambezi National Park

While some tribal leaders in Zambia align themselves with the developers, saying the project will bring much-needed jobs and prosperity, others support tour operators and environmental activists, who say the mine will pollute the environment and damage wildlife.

The controversial Kangaluwi mining project – in the Lower Zambezi National Park, which lies on the north side of the Zambezi River – recently won a go-ahead from Zambia’s High Court.

The project’s licensee, Mwembeshi Resources Ltd. and its owner, Dubai-based Grand Resources Ltd, could soon start clearing land at the site, which lies between two seasonal rivers that flow into the Zambezi.

Now, tribal leaders are joining the debate, on both sides of the issue. Chieftainess Chiawa of the Goba people in Kafue district – to the west of the mine –  raised objections. “What will happen to all those animals when mining starts with all its noise?”, she asked. “I am really scared.” She notes that the Lower Zambezi valley provides a critical biodiversity link between animals in the Kafue and the Luangwa valleys.

However, Chief Mburuma of the Nsenga-Luzi speaking people in Luangwa district said the court should hold the project’s opponents in contempt. “The mine is in my chiefdom and we in Luangwa District are the people that need to be asked first,” he said. “I condemn certain chiefs who say this mine should not go ahead. It’s not in their chiefdom.”

The Kafue district “is far away from the mine,” he told journalists. “People in my district want the mine. We have no jobs here, due to lack of economic activities.”

Similarly another tribal leader, Chief Mpuka of Luangwa district, said the proposed mine will create much-needed jobs. He added that tour operators – the major opponents of the mine – are the ones responsible for depleting animal herds in the park.

“They are airlifting the animals to other places that we don’t know,” Chief Mpuka said. “Most of the species, especially in the feline family, are depleted in this area. Where you find the animals is in Kafue, not here. So which animals are they protecting?”

Unemployed young people also support the project. “We welcome it, as it will be a source of alternative income for the people here in Luangwa district,” said Wisdom Mpundu, a 25-year-old youth of the Luangwa district. “The only usual source of income we have here is fishing, but the fish are being depleted and this problem is growing.”

Another youth, Moses Nkumbu, agreed that the government should not listen to the mine’s opponents. And Pauline Kalasa, also a young person in Luangwa, said many people will benefit from the mine project. “Look at the north-western and Copperbelt provinces, they are developed because of mining,” she said. “This is why we want the mine to come here.”

Environmentalists and tour operators argued unsuccessfully in court that the proposed mining operation threatens the park’s wildlife and environment.

Speaking with opponents of the mine before the high court decision, Ronald Chitotela, Minister of Tourism since July 2019, said the court should keep environmental concerns in mind when deciding on the appeal filed against the mine permit.

Noah Chongo, national coordinator of the Zambia Community Based Natural Resources Management Forum, an organisation launched by the former Tourism Ministry, said the government should revoke the mining license to protect the park and its wildlife.

Derrick Silimina is a freelance journalist based in Lusaka, Zambia. He focuses on Zambian agriculture and sustainability issues.
derricksilimina@gmail.com

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Die besten Nachrichten des zweiten Halbjahres 2019

Unicef - 20. Dezember 2019 - 16:00
Zum Jahresende haben wir noch einmal nur gute Nachrichten für Sie! Denn wieder haben in den vergangenen Monaten Krisen und Konflikte die öffentliche Debatte dominiert. Dabei ist auch so viel Positives, Inspirierendes passiert, das Hoffnung und gute Laune macht. Lesen Sie selbst.
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20.12.2019 Entwicklungsminister Gerd Müller: 2020 ein globales Klimaschutzpaket auf den Weg bringen

BMZ - 20. Dezember 2019 - 16:00
"Die heutige Einigung im Bundesrat zum deutschen Klimaschutzpaket und die Verständigung in der EU auf Klimaneutralität im Jahre 2050 gibt uns Rückenwind, um auch auf globaler Ebene höhere Klimaschutzbeiträge einzufordern. Denn auf der nächsten Klimakonferenz 2020 in Glasgow müssen wir deutlich ambitioniertere Klimaziele vereinbaren. Die CO2-Emissionen sind 2018 nochmals um 1,7 Prozent gestiegen. Dabei müssen sie deutlich sinken, um die Erderwärmung ...
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Digitale Landwirtschaft: Gläserne Landwirte oder Lösung globaler Krisen?

INKOTA - 20. Dezember 2019 - 15:39
Die Digitalisierung verändert alle Lebens- und Arbeitsbereiche – auch die Landwirtschaft. Viele Bäuerinnen und Bauern sind offen für die Digitalisierung. Mehr und mehr gehört sie zum Alltag ihrer Arbeit. Neue Möglichkeiten der Vernetzung, Produktion, zur Organisation, zum Austausch von Informationen oder zur Vermarktung eröffnen Chancen. Gerade vor dem Hintergrund der Klima – und Biodiversitätskrise wird viel Hoffnung in die Digitalisierung der Landwirtschaft gesetzt. Mehr Effizienz durch digital gestützte Produktionsstrukturen könnten zu einer nachhaltigeren Agrarproduktion führen. Gleichzeitig sehen zivilgesellschaftliche Organisationen die Gefahr, dass Digitalisierung zu einer weiteren Industrialisierung der Landwirtschaft beiträgt und den Druck auf kleine und mittlere Betriebe noch einmal verschärft. Digitalisierung ist ein vielschichtiger Prozess, in dem große Konzerne große Interessen haben. Umso wichtiger ist es, die Digitalisierung in der Landwirtschaft aktiv zu gestalten und Leitlinien für eine nachhaltige und sozial gerechte Digitalisierung zu setzen. Während sich die internationale Agrar- und Ernährungsindustrie bei der Grünen Woche in Berlin trifft, diskutieren wir mit Ihnen und Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis, welche Risiken und Potenziale die Digitalisierung in der Landwirtschaft birgt. Was: Podiumsdiskussion Wann: Dienstag, 14. Januar 2020, 19 bis 21 Uhr Wo: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin Außerdem gibt es an diesem Abend eine Prämiere: INKOTA wird erstmals ein neues Positionspapier vorstellen, welches politische Leitplanken für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche digitale Landwirtschaft formuliert. Dieses Papier wird von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen, das sich erstmal gemeinsam hinter die darin enthaltenen Forderungen stellt. Ausgehend von den Inhalten des Positionspapiers möchten wir gemeinsam mit Ihnen folgende Fragen diskutieren: Wer hat die Hoheit über die erfassten Daten in der Landwirtschaft? Wie hoch ist der Energie- und Ressourcenverbrauch digitaler Technologien? Inwieweit trägt die Digitalisierung zum Verlust bäuerlichen Wissens bei? Welchen tatsächlichen Nutzen haben digitale Instrumente für Bauern und Bäuerinnen in unterschiedlichen Regionen der Welt? Wer hat überhaupt Zugang zu den Technologien? Wir freuen uns, dass wir für die Diskussion renommierte Expert*innen gewinnen konnten, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Thema blicken:
  • Key Note Speech: Dr. Alistair Fraser, University of Maynooth, Irland
  • Camila Moreno, Vertreterin der internationalen Kleinbauernorganisation La Vía Campesina aus Brasilien
  • Bernd Voß, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)
  • Prof. Dr. Engel Friederike Hessel, Digitalisierungsbeauftragte für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • Klaus Herbert Rolf, CLAAS / 365 FarmNet
Erfahren Sie mehr zum Themenbereich Digitalisierung in der Landwirtschaft Lesen Sie die Broschüre „Blocking the Chain – Konzernmacht und Big-Data-Plattformen im globalen Ernährungssystem“ Bestellen Sie das Infoblatt Welternährung Nr. 17 „Digitalisierung“
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20. Dezember 2019

ONE - 20. Dezember 2019 - 14:48

1. Keine Schokolade ohne Kinderarbeit?
Johannes Ritter thematisiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Missstände in der Kakaoproduktion sowie Lösungsansätze. Zwei Drittel aller Kakaobohnen werden in Ghana und der Elfenbeinküste geerntet. Die meisten Menschen in Westafrika, die Kakao anbauen, leben jedoch unterhalb der Armutsgrenze von 1,90 US-Dollar pro Tag. Hinzu komme, dass insgesamt zwei Millionen Kinder mit anpacken müssen. Sie können nicht zur Schule gehen und müssen schwere, gefährliche und gesundheitsschädliche Arbeiten verrichten. Da sich die Produktionskette nicht gänzlich zurückverfolgen lasse, könne angenommen werden, dass höchstwahrscheinlich in jede Schokoladentafel, die in Europa verkauft werde, die Arbeit von Kindern geflossen ist. Der weltweit größte Hersteller von Kakao- und Schokoladenprodukten Barry Callebaut möchte mit verschiedenen Projekten diese Probleme angehen und plane innerhalb von fünf Jahren nur noch nachhaltig angebaute Kakaobohnen zu verwenden. Kinderarbeit solle bis 2025 aus ihren Lieferketten verschwinden. Doch auch Regierungen und die EU müssten „drastischer durchgreifen“ und die Unternehmen strenger regulieren, so Nicko Debenham, Chef für Nachhaltigkeit bei Barry Callebau. Helfen würde beispielsweise ein Lieferkettengesetz, dass die Einhaltung der Menschenrechte in jedem Produktionsschritt verbindlich vorschreibt.

2. London: Löst Johnson das Entwicklungsministerium auf?
Der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown zeigt sich im Tagesspiegel alarmiert über die Pläne der konservativen britischen Tory-Partei, das nationale Entwicklungsministerium abzuschaffen und in das Außenministerium zu integrieren. Das Entwicklungsministerium sei mit seinem Etat von rund 16,8 Milliarden Euro „der wertvollste globale Aktivposten des Landes“, so Brown. Seit der Gründung des Ministeriums vor 22 Jahren konnten bereits Millionen Menschen aus extremer Armut befreit werden. Premierminister Boris Johnson wolle mit einer Stärkung des Außenministeriums den internationalen Einfluss des Vereinigten Königreiches vergrößern. Die Auflösung des Entwicklungsministeriums werde jedoch das Gegenteil bewirken, so sein Amtsvorgänger. Nur durch einen Mix aus Diplomatie, Entwicklung und Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen könne das Vereinigte Königreich außerhalb der EU globalen Einfluss nehmen. Internationale Zusammenarbeit sei elementar in der „Bekämpfung von Umweltverschmutzung, Armut und Konflikten“ und ihrer Folgen.

3. „Exit“ der UN-Mission in der DR Kongo?
In der Tageszeitung (taz) berichtet Dominic Johnson über die Entwicklung der weltweit größten UN-Mission ‚Monusco‘ in der Demokratischen Republik Kongo. Am Donnerstag habe der UN-Sicherheitsrat zwar das Mandat der UN-Mission in Kongo verlängert, gleichzeitig jedoch die Obergrenze der Truppen von 16.250 auf 14.000 Personen verringert. Darüber hinaus solle der UN-Generalsekretär mit der kongolesischen Regierung für die Mission eine „Exit-Strategie“ besprechen. Gründe hierfür seien Kürzungen im UN-Budget sowie zunehmende Ablehnung gegenüber ausländischem Militär in Afrika. Währenddessen nehmen Menschenrechtsverletzungen in Kongo weiter zu. Die UN habe 41% mehr Vorfälle im November verzeichnet als im Vormonat, die meisten herbeigeführt durch bewaffnete Gruppen. Insgesamt 687.000 Menschen seien aufgrund von Gewalt und Krieg in der Provinz Nord-Kivu auf der Flucht. Hinzukomme ein „Ausmaß von Unterernährung und sexueller Gewalt“, über das die Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen besorgt sei. Kongo bemühe sich zwar um eine grenzüberschreitende, regionale militärische Zusammenarbeit. Allerdings sei der letzte Vorstoß am Widerstands Ugandas gescheitert. Ferner gelte die kongolesische Armee selbst als Haupttäter in den von der UN verzeichneten Menschenrechtsverletzungen.

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Global imbalances: a job for the G20?

DIE - 20. Dezember 2019 - 13:53
Excessive imbalances between countries’ current accounts are significant for two very different reasons. First, they are objects of contention between the Group of Twenty (G20) countries, which use imbalances to try to force other countries to change their policies, and even to justify unilateral trade measures – thus making it harder for G20 members to reach consensus on other important issues. Second, imbalances are not always based on sound economic reasoning and excessive imbalances signal that the global economic system is malfunctioning: It cannot effectively transform available funds created by savings, credit or monetary expansion into consumption and productive investment. Accumulation occurs due to a confluence of factors. Uncertainty, inequality and ageing constrain consumption, while productive investment is constrained by overcapacities and technological change, and the financial system’s inability to distinguish between productive and non-productive purposes. Downward revaluations and bankruptcies normally reduce financial resources that are not used for consumption or production. However, vested interests, easy monetary conditions and assumptions about the systemic nature of certain institutions – especially those in the financial system – interfere with this correction. This may well have been at the root of the 2008 global financial crisis and also be causing today’s excessive imbalances. If there is not resolved, crises can recur. The relational nature of imbalances (one country’s surplus is another’s deficit) means that international coordination is required. The G20, a leaders group that brings together the world’s largest economies, is best placed to coordinate. It can pilot approaches for transforming available funds into consumption and productive investment, and upgrade its working methods, and thus help reduce excessive imbalances.
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20 Jahre Solidarität durch Zivilen Friedensdienst

Engagement Global - 20. Dezember 2019 - 13:01
Solidarität bedeutet, sich füreinander einzusetzen. Foto: Perry Grone

Solidarität bedeutet Zusammengehörigkeit. Es bedeutet, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen, sich für einander einzusetzen. Zum Beispiel im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft. Solidarität kann aber auch gegenüber Menschen ausgeübt werden, die man gar nicht kennt. Gegenüber benachteiligten Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität erinnert seit 2005 jedes Jahr am 20. Dezember daran, dass ein friedliches, sicheres und gutes Zusammenleben nur durch solidarisches Handeln aller stattfinden kann. Gerade in Zeiten weltweiter Krisen und Konflikte wird Solidarität immer wichtiger.

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) setzt sich dafür ein, dass allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht wird. Durch die Entsendung von Fachkräften unterstützt er zivilgesellschaftliche Projekte zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung in Krisen- und Konfliktregionen und engagiert sich für Gewaltminderung, langfristige Friedenssicherung und Krisenprävention.

Dieses Jahr feiert der ZFD sein 20-jähriges Jubiläum. Seit November 1999 sind 1.400 ausgebildete Fachkräfte in 60 Länder gereist, um Menschen vor Ort langfristig in ihrem Engagement für Dialog, Menschenrechte und Frieden zu unterstützen. Denn zivilgesellschaftliche Akteure leisten entscheidende Beiträge zur Entschärfung und Befriedung von Konflikten, die Regierungen so nicht erbringen können.

Unter dem Motto „Frieden kann“ hat der ZFD eine Broschüre herausgebracht, die anhand von 20 Beispielen aus 20 Jahren Friedensarbeit zeigt, wie stark Frieden ist.

In Mexiko ist der ZFD beispielsweise mit neun Fachkräften aktiv. In dem Land sind Korruption, soziale Ungleichheit, Gewalt- und Drogendelikte weit verbreitet. Personen, die sich für die Menschenrechte einsetzen, werden teils eingeschüchtert, bedroht, inhaftiert, entführt oder ermordet.

Um das Risiko für die lokalen Menschenrechtsorganisationen zu vermindern, unterstützen ZFD-Fachkräfte die unbewaffnete Schutzbegleitung der Aktivistinnen und Aktivisten. Die ständige Anwesenheit der Fachkräfte erweitert außerdem den Handlungsspielraum der begleiteten Personen und ihrer Organisationen.

Momentan unterstützt der ZFD in Mexiko 14 Organisationen und zwei zivilgesellschaftliche Netzwerke durch Coachings und Sicherheitstrainings. Da der Schutzschirm nicht nur die begleiteten Organisationen, sondern auch die Gemeinden, mit denen sie arbeiten, umfasst, werden jährlich 70.000 Menschen erreicht.

Auch in Mali unterstützt der ZFD mit einer Fachkraft die Suche nach Auswegen. Im Jahr 2012 eskalierte dort ein jahrelang schwelender Konflikt. Die Regierung wurde durch einen Putsch gestürzt, Rebellen übernahmen im Norden die Kontrolle. Die Militärintervention mit UN-Mandat hält bis heute an, das 2015 vereinbarte Friedensabkommen wird nur langsam umgesetzt und die Konfliktursachen sind nicht behoben.

Der ZDF und seine Partnerorganisation setzen sich im Norden Malis für ein friedvolles Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ein. Dazu gehören Dialog und Versöhnung sowie zivile Konfliktbearbeitung, zum Beispiel an Schulen oder in Gemeinden. Der ZDF unterstützt außerdem Journalistinnen und Journalisten und damit konstruktiven Journalismus.

Bereits vor Beginn der Krise bildete der ZDF knapp 40 malische Expertinnen und Experten in gewaltfreier Konfliktbearbeitung aus, die der Eskalation von Konflikten auf lokaler Ebene entgegenwirkten. Viele von ihnen unterstützten nach der Krise lokale Dialog- und Versöhnungsforen.

Der ZFD wird von neun deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen gemeinsam mit rund 450 lokalen Partnerorganisationen durchgeführt, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) gefördert und von Engagement Global beraten und administrativ unterstützt.

Weitere Informationen
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Neue Publikation von Prof. Markus Vogt

#HOCHN - 20. Dezember 2019 - 13:00
In seinem Essay „Ethik des Wissens“ (2019, oekom) vertieft Prof. Dr. Markus Vogt von der Ludwig- Maximilians-Universität München Gedanken zum Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten des Klimawandels.

Foto: Titelcover: oekom

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Unser Weihnachtsgeschenk: Die beliebtesten Beiträge 2019

EINEWELTblabla - 20. Dezember 2019 - 12:56

Es ist soweit: Das Jahr naht sich dem Ende, und wir verabschieden uns in die Weihnachtspause! Aber nicht, ohne euch nochmal ein bisschen Lesestoff mitzugeben.

EineWeltBlaBla proudly presents: Die drei meistgeklickten Beiträge 2019 Platz 3: 15-jährige Greta Thunberg redet Klartext

Ein Beitrag sogar von Ende 2018: Hier stellten wir zum ersten Mal Greta vor (unglaublich, wie kurz sie erst bekannt ist!). Auch im vergangenen Jahr 2019 habt ihr noch gern über sie gelesen bzw. sie vielleicht erst kennengelernt.

Platz 2: Sklaverei und ihre Auswirkungen heute

In diesem Artikel gab es einen kurzen Abriss der Geschichte der Sklaverei und ihre Auswirkungen. Außerdem einen Verweis auf eine Doku zu moderner Sklaverei. Denn es gibt sie! Und wir können etwas dagegen tun.

Platz 1: Fleischatlas: Woher kommt mein Fleisch?

Unser Dauerbrenner: Das Thema Fleisch und seine Herkunft interessiert euch weiterhin brennend. Das ist super, denn nur, wenn wir uns informieren, können wir gute Entscheidungen treffen.

 

Und nun: Eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Schnapszahl-Jahr 2020!

Wir sind ab der zweiten Januarwoche wieder da. Bis dahin!

Katharina für das EineWeltBlaBla-Team

Beitragsbild: Photo by Jeremy Perkins on Unsplash

Der Beitrag Unser Weihnachtsgeschenk: Die beliebtesten Beiträge 2019 erschien zuerst auf EineWeltBlaBla.

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Microfinance “business as usual” is not the climate action that we need

EADI Debating Development Research - 20. Dezember 2019 - 9:56
By Johan Bastiaensen The urgency and profoundness of the climate crisis begs serious thought about the spending of climate related international donor and investment funds. Our research group at the Institute for Development Policy argues that these should be used to sponsor transformative pathways out of the upcoming climate crisis rather than focusing mainly on …
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Visions/Solutions-Wettbewerb der Jungen Akademie

#HOCHN - 20. Dezember 2019 - 0:00
Die Junge Akademie sucht ab sofort Ideen in den Kategorien Visions für nachhaltige Gesellschaften sowie Solutions für konkrete nachhaltigkeitsrelevante Probleme. Bewerbungsschluss ist der 31.3.2020, 23:59 MESZ.

Foto: Neil Thomas/unsplash.com

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Unilaterale US-Sanktionen gegen Petrostaaten

SWP - 20. Dezember 2019 - 0:00

∎ Auf dem internationalen Ölmarkt nehmen (geo-)politisch motivierte Eingriffe zu. Dies zeigt sich gerade auch am Einsatz unilateraler US-Sanktionen, mit denen Washington erdölproduzierende Länder direkt unter Druck setzen kann. Grundlage dieser Politik sind die Dominanz des Dollars in der Weltwirtschaft und die prägende Rolle im Energiemarkt, welche die Vereinigten Staaten mittlerweile erlangt haben.

∎ Verdeutlichen lässt sich der US-amerikanische Kurs an drei aktuellen Beispielen. Im Fall des Iran dient der Einsatz unilateraler Sanktionen als vorrangiges Instrument einer sogenannten Strategie des maximalen Drucks. Mit Blick auf Venezuela soll mit diesem Mittel ein Regimewechsel befördert werden. Und in Bezug auf Russland könnten verschärfte US-Sanktionen bald gravierende Auswirkungen auf die europäische Energieversorgung entfalten.

∎ Offensichtliche geopolitische Risiken werden auf dem Ölmarkt derzeit kaum oder nur sehr kurzfristig eingepreist. Es überwiegt die Sorge, dass sich die weltweite Konjunktur angesichts der massiven Handelskonflikte abschwächen wird.

∎ Die US-Fracking-Industrie hat den Ölmarkt fundamental verändert und eigentlich für mehr Wettbewerb gesorgt. Gleichzeitig aber begünstigen Washingtons Sanktionen die Politisierung des Marktes und unterminieren den Primat des Ökonomischen. Auf der systemischen Ebene wird so die Fragmentierung des Ölmarkts in Großregionen vorangetrieben (»Multipolarisierung«).

∎ Durch die Neukartierung des Ölmarkts schwinden Möglichkeiten für multilaterales Handeln. Die Europäische Union droht langfristig an Marktmacht zu verlieren und in eine Zuschauerrolle gedrängt zu werden.

∎ Bestehende Instrumente bieten europäischen Unternehmen keinen ausreichenden Schutz vor unilateralen US-Sanktionen. Die deutsche und europäische Autonomie in der Energieversorgung könnte dadurch auf absehbare Zeit empfindlich beeinträchtigt werden.

 

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PD and M5S: The Italian Alliance of Convenience

SWP - 20. Dezember 2019 - 0:00

The attempt to provoke early elections in August 2019 by the leader of the League, Matteo Salvini, unexpectedly led to a pragmatic coalition of the Five-Star Movement (M5S) and the Democratic Party (PD) and the formation of a second government under Giuseppe Conte. This government operates in a fragile political equilibrium where a fear of early elections, which could pave the way for Matteo Salvini to power, is the main stabilising factor. The pragmatic political calculation of the PD and M5S sup­ported by Matteo Renzi’s new party “Italia Viva” may be enough to maintain the coali­tion for a certain time, but it will not generate any major growth incentives for Italy, which are crucial in maintaining the sustainability of public debt.

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UN General Assembly’s Committee on Economic and Financial Affairs: Tensions and interests on macroeconomics hide behind “consensus”

Global Policy Watch - 19. Dezember 2019 - 19:04

Download UN Monitor #11 (pdf version).

By Elena Marmo

The Second Committee of the UN General Assembly, in charge of Economic and Financial Affairs, concluded its 2019 deliberations last November 27. Fifty resolutions were passed and discussion was closed on all but one agenda item: the Revitalization of the UN General Assembly. The range of the resolutions, dealing with sustainable development, macroeconomics, operational activities for development and countries in special situations show that the UN is relevant in macroeconomic and financing matters. More attention will be demanded in the coming year to the issue of Revitalization of the work of the General Assembly through the lens of coordination for sustainable development, while the old debate about the role of consensus in the Committee’s deliberations was reopened.

UN Role in Macroeconomic Affairs

Member States in the Second Committee have very different views regarding the scope of the UN involvement in macroeconomic affairs. On agenda items such as International Trade and Development, the International Financial System and Development, Illicit Financial Flows, External Debt Sustainability, and Financial Inclusion for Development there are significant areas of disagreement amongst governments on the role of the UN in addressing these topics.

While these tensions might not be evident in the resolutions adopted, the various iterations of draft resolutions and proposals as well as statements made upon a resolution’s adoption and voting procedure all shed light on disagreements along the way. A great deal of the global macroeconomic policy is not “governed” by the UN, but rather through bilateral trade and investment agreements, the World Trade Organization (WTO), the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) and Multilateral Development Banks (MDBs) as well as the International Financial Institutions (IFI) members of the UN system – the International Monetary Fund (IMF) and the World Bank. These fora, some of which are not universal in their membership and operate outside of the UN Charter and its instruments and agreements, have varying degrees of engagement with the UN system.

On the topic of Illicit Financial Flows (IFFs), the 21 October Proposal by the G77 and China requested the Committee of Experts on International Cooperation in Tax Matters, currently an ECOSOC subsidiary body, be upgraded to an intergovernmental body. The draft also requested the Secretary-General present a report on challenges in combating illicit financial flows and action to accelerate their elimination. The adopted resolution requests a report on IFFs and identifies the United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) as the lead agency to prepare it:

“… in consultation with relevant entities of the United Nations system, including the United Nations Office on Drugs and Crime, to inform the General Assembly at its seventy-fifth session of the implementation of the present resolution, through a dedicated section of the Sustainable Development Goals Pulse report and of the Trade and Development Report, elaborating in particular on the challenges that Member States experience in combating illicit financial flows and recovering and returning stolen assets and on the options available to help to accelerate the elimination of illicit financial flows and to return stolen assets”.

The resolution’s emphasis on involving the UN Office on Drugs and Crime (UNODC) and its insistence on the “return of stolen assets” and on criminal activity (theft and terrorism) reflects the lack of an internationally agreed definition of “Illicit Financial Flows”. While many see IFFs as a term to address cross-border and extraterritorial issues related to tax avoidance and trade malpractice, others make an effort to restrict the definition to issues of domestic corruption, embezzlement and theft of cultural assets.

The United States representative repeatedly expressed discontent regarding the scope of the resolution, although the final version was adopted by consensus. The European Union also focused on combatting IFFs through the lens of anti-money laundering and terrorist financing, and suggested that the Financial Action Task Force (FATF) should be included in the resolution. The FATF, a non-universal membership body, represents a displacement of governance outside of the UN, with decisions taken by the FATF reflecting solely the interests of its 36 member countries. The EU also recommended that the Committee bi-annualize or tri-annualize the resolution on IFFs, which would further weaken the Committee’s ability to offer policy guidance on macroeconomic affairs.

On International Trade and Development as well as External Debt Sustainability, some of these tensions became even clearer. The adopted resolution on Trade and Development does note the need for a “universal, rules-based, open, transparent, predictable, inclusive, non-discriminatory and equitable multilateral trading system” and “emphasizes the urgent need to combat protectionism in all its forms”. However, in terms of actionable outcomes, authority remains vested in the WTO with UNCTAD as a supporting actor in the “areas of finance, technology, investment and sustainable development, and in contributing to supporting the implementation of the 2030 Agenda”. The Secretary-General and UNCTAD have been requested to present a report on trade and development at the 75th Session of the General Assembly, “including concrete recommendations to accelerate the implementation of the Addis Ababa Action Agenda” (AAAA).

The adopted resolution on External Debt Sustainability and Development also illustrates a struggle for a substantial role in macroeconomic policy. The 15 October Draft Proposal by the G77 and China included measures like interest-free financing and restructuring funding to states affected by climate change as well as action to create a debt workout mechanism. Neither of these appear in the adopted resolution while various references to the World Bank, IMF and  MDBs appear, acknowledging their work and authority to make macroeconomic policy decisions independent of the General Assembly, UNCTAD and AAAA. Again, this shift towards vesting power and authority in institutions where the Global North keeps majority voting power and controls the agenda, signals a shift away from multilateralism.

Consensus Paralysis

Paradoxically, while some Member States are working to diminish or remove issues of macroeconomics on the UN agenda, thus undermining multilateralism, in the debates of the Second Committee many of them have also stressed the importance of adopting resolutions by consensus as a means to uphold multilateralism. 20 of the Committee’s resolutions were put to a recorded vote, often requested by the United States or Israel, while the remaining resolutions were all adopted by consensus.

Some Member States stated the need to achieve consensus on draft resolutions prior to voting. For example, the European Union noted that in negotiations on the resolution on Illicit Financial Flows, “certain Member States view inclusion of the Financial Action Task Force as unfavourable, as regrettably it wasn’t referenced in the resolution to achieve consensus”. This pendulum also swings the other way, preventing developing countries from including preferred language in the interest of consensus as well. Nevertheless, in the closing segment of the final meeting on 27 November after voting on all draft resolutions, the Representative of the G77 and China reflected on the Committee’s work and emphasized developing countries’ collective “objective of reaching consensus on matters of importance to the work of the committee”.

Consensus is seen as necessary to ensure a resolution’s implementation. However, this emphasis on consensus could be an impediment to the substance of the Committee’s work. At the same final meeting, the Representative of Kenya noted that the UN General Assembly “provides a platform for all Member States to discuss important issues that may not have consensus” but that it is “good to practice agreement” when possible. In the same session, critiquing the resolution titled Harmony with Nature, the Representative of Mexico also noted, “multilateralism means working together, not imposing majority vision on the minority”. While the trend towards achieving consensus on resolutions may present the Second Committee as dedicated to strengthening multilateral cooperation, how and why that consensus was achieved remains relevant.

During a recent high-level dialogue between the General Assembly, ECOSOC and the Security Council. Secretary-General Antonio Guterres discussed the drawbacks to an overreliance on consensus at this meeting, noting:

“the concept of consensus is something that I believe needs to be redesigned. Sometimes we tend to have a confusion between consensus and unanimity and consensus is not necessarily unanimity. Consensus means that there is an effort to bring together and to have a clear overwhelming direction in when in one line but not necessarily that every single entity, countries or whatever other we are discussing are 100 percent in agreement with whatever is finally decided.”

How can such overreliance on “consensus” (or  unanimity disguised as consensus) hinder the Second Committee’s work? While many emerging and challenging issues remain on the agenda, a fear of “political” conversations prevents the Committee from developing the substantive policies that the issues demand. Topics such as illicit financial flows, external debt sustainability, international trade, and climate change require political solutions, but is a “win-win” outcome driven by unanimity at all possible or practical in any of these issues?

Revitalization of the Second Committee

A main focus of the Second Committee’s work is on sustainable development and various agenda items have crossovers with the work of the High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) and the Economic and Social Council (ECOSOC). Ranging from Financing for Development (FfD) to Operational Activities for Development (OAD), the substance of the Second Committee’s agenda holds implications beyond the General Assembly’s role in developing policy guidance.

With 2019 as a quiet year for the Quadrennial Comprehensive Policy Review (QCPR), the Committee’s work steered away from the reform processes associated with the ECOSOC, OAD and matters related to the QCPR process, as it will be thoroughly reviewed in the 75th Session of the Committee in 2020. Instead, the focus turned to issues of macroeconomics, FfD, and development policy. This opens the door for more subtle reform through the Committee’s work on the Revitalization of the work of the General Assembly.

On 27 November, the Second Committee adopted a provisional agenda for the 2020 Committee Session, under the Agenda Item 121, Revitalization of the work of the General Assembly but did not conclude its discussion on the topic. Established with the aim of considering the role and authority of the General Assembly as well as working methods and agenda-setting, this agenda item appears in each General Assembly Committee as an opportunity to take stock on the Committee’s work and identify ways forward. At the closing of the Second Committee, Chair Cheikh Niang of Senegal announced that the Committee would conduct a series of informal consultations across December 2019 and January 2020 to discuss the agenda item in more detail before taking action at a plenary meeting in January 2020.

In the Second Committee this year, various Member States from the Global North have expressed interest in finding greater synergies with the 2030 Agenda and other related UN processes. At the Opening of the Second Committee on 2 October, the European Union remarked on “the need for the 2030 agenda to be fully and effectively mainstreamed in the Second Committee’s work”. As such, the European Union announced it would create “an informal working group that would look at issues related to improving working methods of the second committee and reflect on the elaboration of proposals for addressing gaps, overlaps, duplications and implement measures” as related to the 2030 Agenda.

While action taken on this informal working group has been largely opaque, the postponement of Agenda item 121 on Revitalization suggests disagreement on the topic, particularly since the European Union, United States and Canada, Australia and New Zealand (CANZ) have all suggested the bi-annualization and tri-annualization of a variety of topics, some championed by members of the global South.

The coming  informal dialogues on Revitalization should shed light on the future of the Second Committee’s agenda, as well as hold potential implications for ECOSOC and the positioning of the 2030 Agenda as the United Nations’ “crown jewel” and driving force. Secretary-General Antonio Guterres spoke at the ECOSOC Operational Activities Segment of the need “to ensure that the UN development system is well-positioned to help Member States implement the 2030 Agenda.” The separate process on Repositioning of the UN Development System (A/RES/72/279) is taking place alongside the ongoing Revitalization work, the 2020 Review of the HLPF, and the upcoming 75th Anniversary of the United Nations.

At the final session of the Second Committee on 27 November, Mexico delivered a cross-regional statement on behalf of over 20 middle and upper income countries and Australia delivered a statement on behalf of CANZ on the topic of Revitalization. Mexico’s statement noted an “overloaded program of work” and its burden on small delegations, despite the fact that no Least Developed Countries or low-income countries were signed onto the statement. Mexico emphasized that,

“a lack of progress on revitalization is no longer acceptable. The Second Committee, if it is to achieve its full potential, must advance in tandem with the UN Secretary-General’s pursuit of ambitious reform of the UN, including of its development system. The UN needs to be fit for purpose in order to support the achievement of the Sustainable Development Goals”.

With this shared perspective, Australia also supported the Revitalization informal consultations as an opportunity “to reflect on what worked and what didn’t this year” and serve as “a litmus test of second committee’s ability to remain effective and pertinent”.

The extent to which these informal consultations will truly transform the agenda is unclear, but it is a safe bet that behind its nondescript façade, the Second Committee will continue being an arena of struggles for power and control far beyond the resolutions it adopts in each session, with implications for its role in multilateral governance.

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Jenseits von Hühnerteilen: Was Afrikas Agrarprodukte im Wettbewerb hemmt

Welthungerhilfe - 19. Dezember 2019 - 18:37
Handel mit Europa ist von unermesslicher Bedeutung. Wie kann die EU dem Nachbarkontinent die Märkte weiter öffnen. Ein afrikanischer Blickwinkel
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Weltbevölkerung zum Jahreswechsel 2019/2020: Zu Beginn des neuen Jahres leben 7.754.847.000 Menschen auf der Erde

DSW - 19. Dezember 2019 - 16:06

In der Nacht zum 1. Januar 2020 werden voraussichtlich 7.754.847.000  Menschen auf der Erde leben. Das sind rund 83 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2019 somit in etwa um die Einwohnerzahl Deutschlands gewachsen. Jede Sekunde kommen aktuell durchschnittlich 2,6 Erdenbürger (Geburten abzüglich Todesfälle) hinzu. Voraussichtlich im Jahr 2023 werden wir die 8-Milliarden-Marke erreichen. Diese Zahlen gibt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2019 bekannt.

 

Bis 2050 verdoppelt sich die Bevölkerung Afrikas

Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika. Frauen bekommen dort derzeit durchschnittlich 4,4 Kinder, deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 2,4 Kindern pro Frau. Nach aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen wird sich die Bevölkerung Afrikas von heute rund 1,3 Milliarden Menschen auf voraussichtlich rund 2,5 Milliarden im Jahr 2050 fast verdoppeln. Bis 2100 wird die Bevölkerung Afrikas voraussichtlich auf rund 4,3 Milliarden Menschen wachsen.

„Eine Hauptursache des Bevölkerungswachstums in Afrika südlich der Sahara ist die hohe Zahl ungewollter Geburten. Denn dort kann jede zweite Frau nicht verhüten, selbst wenn sie es gerne möchte. Das hat zur Folge, dass Frauen dort im Durchschnitt ein Kind mehr bekommen, als sie sich wünschen“, sagt DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr. „Das liegt vor allem daran, dass es an Aufklärung, modernen Verhütungsmitteln und einer guten Gesundheitsversorgung mangelt. Ein Faktor, der zu wenig Beachtung findet, ist außerdem fehlende Gleichberechtigung. Denn viele Frauen wünschen sich weniger Kinder als ihre Partner, haben aber bei der Familienplanung kein Mitspracherecht. Diese Bereiche müssen dringend stärker gefördert werden – auch durch deutsches Engagement. Wenn Frauen frei entscheiden könnten, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen, würde die Bevölkerungszahl in Afrika südlich der Sahara zum Ende dieses Jahrhunderts um 30 Prozent niedriger liegen, als derzeit prognostiziert wird.“

 

Die Welt als Dorf – heute und 2050

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 59 aus Asien, 17 aus Afrika, zehn aus Europa, acht aus Lateinamerika, fünf aus Nordamerika und einer aus Ozeanien. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 128 steigen.

 

Über die DSW

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Unser Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Wir engagieren uns für die Umsetzung des Menschenrechts auf Familienplanung. Insbesondere unterstützen wir junge Menschen in Ostafrika dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringen wir uns auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

 

Weitere Informationen

 

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Not in my backyard? Welfare gains and social challenges: the impact of refugees on the host population in Uganda

DIE - 19. Dezember 2019 - 15:29
This study exploits a natural experiment of three sudden Congolese refugee inflows to causally investigate the impact of an increased exposure to refugee presence on the Ugandan host population. We focus on the effects on female employment, household welfare and social cohesion among the host population. Using a repeated cross-section (pre- and post-treatment) of Demographic and Health Survey (DHS) data covering the years 2001 to 2011, we find that a higher exposure to our treatment variable increases the probability that Ugandan women are active in the labour market. This effect is mainly driven by agricultural employment. We also find that a higher treatment exposure has a positive impact on household wealth and a beneficial effect on nutritional indicators of children below the age of five. Our qualitative investigation suggests that incoming refugees improved labour market opportunities for Ugandan women, for instance, by increasing demand (such as for agricultural produce) and new marketing channels. These effects translated into positive average welfare effects for the host population. Irrespective of these welfare gains, analysing different dimensions of social cohesion using Afrobarometer data covering the years 2000 to 2012, we found that a higher exposure to our treatment variable was negatively associated with social cohesion indicators: a larger refugee presence was associated, for instance, with a rise in perceived inequality, as well as with lower levels of general trust among the host population. While the underlying mechanisms necessitate future research and a more nuanced analysis, we note that economic gains do not necessarily benefit social cohesion.
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Wie wird Neujahr in afrikanischen Ländern gefeiert?

ONE - 19. Dezember 2019 - 15:07
Wie wird das neue Jahr in Äthiopien, Südafrika und Simbabwe begrüßt? Wir haben einige besondere Festlichkeiten recherchiert und stellen sie euch hier vor. Obwohl manche noch länger auf sich warten lassen, als andere … 
  1. Äthiopien: Neujahr im September

Wir starten mit einem afrikanischen Land, das erst (oder schon?) am 11. oder – in Schaltjahren – am 12. September ins neue Jahr startet. In Äthiopien wünscht man sich dann schon „Melkam addis amet!“, denn das ostafrikanische Land feiert Neujahr nach einer Variante des koptischen Kalenders. Das bedeutet, dass sie diesen September erst das Jahr 2013 eingeläutet haben.

Photo: Estée Janssens via Unsplash

 

  1. Karneval in Kapstadt, Südafrika

Tatsächlich starten die Menschen am Kap von Afrika mit Karneval ins Neujahr. Die Festlichkeit mit Tausenden von Teilnehmer*innen geht auf den „Emancipation Day“ zurück – den Tag, an dem 1833 das Verbot gegen die Sklaverei erlassen wurde. Zum Höhepunkt am 02. Januar gibt es einen lauten und bunten Umzug von Karnevalsgruppen durch Kapstadt.

Photo: Elisha Terada via Unsplash

  1. Lautstark ins neue Jahr in Simbabwe

Schonmal etwas vom Vic Falls Carnival gehört? Bei dieser Festlichkeit um  Neujahr herum kommen zahlreiche Menschen für drei Tage zusammen, um sich an den Victoria Falls in Simbabwe einige von Afrikas größten Musiker*innen anzuhören. Aber nicht nur das – auch traditionelle Tänze, Feuerspucken und einen Umzug kann man erwarten!

Our #WCW is the beautiful and super talented @shekhinahd – the most streamed SA female of 2019 on @spotifysa and one of our headliners at #VFC2019 – we are so 'suited for each other' ????????❤️ What song are YOU most looking forward to hearing her perform? pic.twitter.com/4rKwqotWr8

— Vic Falls Carnival (@VicFallCarnival) December 5, 2019

Spannend, oder? Vielleicht seid ihr ja gerade dabei, eine Reise nach Afrika zu planen, um Neujahr dort selbst zu erleben. Dann könnt ihr euch direkt hier zu unseren Reisetipps weiterklicken. Und wie feiert ihr? Oder kennt ihr noch andere traditionelle Festlichkeiten zum Neujahr in afrikanischen Ländern? Dann teilt sie unbedingt mit uns und lasst einen Kommentar da – wir würden gern noch mehr dazu erfahren!

Photo: Crazy Nana via Unsplash

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Referent*in Projektmanagement

DSW - 19. Dezember 2019 - 14:44
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Ihr Ziel ist es, zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Daher unterstützt sie junge Menschen dabei, selbstbestimmte Entscheidungen über ihre Sexualität und Verhütung zu treffen. Gleichzeitig bringt sie sich auf nationaler und internationaler Ebene in politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter ein.

Neben ihrem Hauptsitz in Hannover ist die DSW in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda sowie mit Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel vertreten.

Die DSW sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Referent*in Projektmanagement

mit Dienstort in Hannover.

Der*die Referent*in wird an der erfolgreichen Umsetzung der Zielsetzungen der Stiftung mitwirken und insbesondere die Betreuung und Begleitung von Projekten in Ostafrika übernehmen. Hierbei steht die Koordination des Projekts „Stärkung der lokalen Interessenvertretung in Ostafrika“ (SLALE) im Vordergrund. Das Projekt unterstützt lokale Organisationen in Tansania und Kenia bei der Umsetzung von politischen Aktionsplänen zur Stärkung von Familienplanung und reproduktiver Gesundheit auf Distriktebene.

Er/Sie wird als Mitglied des Bereichs Programme und Projekte im Projektmanagement Team mitwirken und dabei eng mit dem Monitoring und Evaluierung (M&E) Team, dem Finanzbereich und den Kollegen*innen in den Partnerländern zusammenarbeiten.

Ihre Aufgaben:
  • Koordination und Projektmanagement von „SLALE“ und weiteren DSW Projekten vor allem in Kenia und Tansania, inklusive der inhaltlichen und finanziellen Projektimplementierung und der Berichterstattung an Geber;
  • Ansprechpartner*in für die jeweiligen Projektteams in Kenia und Tansania;
  • Kapazitätenstärkung von Mitarbeiter*innen der Stiftung und lokalen Partner*innen im Bereich von Interessenvertretung zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten (SRGR);
  • Wissensmanagement und Dokumentation von Projekten in der DSW;
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung des DSW–Projektansatzes im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte, der Jugendförderung und der Kapazitätenstärkung.
Wir erwarten:
  • Hochschulabschluss in Gesellschafts- oder Sozialwissenschaften, Public Health oder vergleichbare Qualifikation;
  • 3 – 5 Jahre relevante Berufserfahrung mit entwicklungspolitischem Bezug;
  • Erfahrungen im Projektmanagement sowie im Projektcontrolling, bevorzugt in der Entwicklungszusammenarbeit;
  • Erfahrungen und Kenntnisse in den Bereichen sexuelle und reproduktive Gesundheit, Jugendförderung und Kapazitätenstärkung;
  • Deutsch auf muttersprachlichem Niveau, verhandlungssicheres Englisch
    (in Wort und Schrift);
  • Interkulturelle und kommunikative Kompetenzen;
  • Strukturierte Arbeitsweise sowie Freude an der Arbeit im Team;
  • Bereitschaft zu Dienstreisen (national und international);
Wir bieten:
  • ein internationales Arbeitsumfeld;
  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem dynamischen Team;
  • ein spannendes Themenfeld;
  • angemessene Vergütung.
Bewerbungsverfahren:

Wenn Sie Interesse haben, senden Sie uns bitte Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und Anschreiben) mit dem Verweis „DSW201912/12 Referent*in Projektmanagement“ per E-Mail an: jobs.deutschland@dsw.org.

Bitte beachten Sie, dass nur Bewerbungen mit der Referenznummer “DSW201912/12 Referent*in Projektmanagement” in der Betreffzeile der E-Mail berücksichtigt werden.

Die Funktion ist zunächst auf zwei Jahre befristet.
Bewerbungsschluss ist der 13. Januar 2020.
Bitte sehen Sie von Nachfragen zu Ihrer Bewerbung ab.
Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen!

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11 Frauen, die die Welt verändern

ONE - 19. Dezember 2019 - 14:04

Sie engagieren sich auf unterschiedlichste Art in Bereichen, wie Gesundheit, Umweltschutz und Gleichberechtigung. 2019 haben sie durch ihren Aktivismus einiges umgekrempelt – und unheimlich viel positiven Wandel in der Welt bewirkt. Hier stellen wir euch 10 inspirierende Aktivistinnen vor, die im vergangenen Jahr Großes gemeistert haben.

  1. Vanessa Nakate von ‚Fridays For Future Uganda’

An der Seite von bekannten Aktivistinnen wie Greta Thunberg und Luisa Neubauer kämpfen unzählige afrikanische Aktivist*innen an vorderster Front für effektive Klimapolitik und Umweltschutz. Vanessa Nakate ist eine von ihnen. Sie setzt sich mit Tatkraft in Uganda dafür ein, dass die Folgen des Klimawandels in afrikanischen Ländern Aufmerksamkeit erhalten. So initiierte sie zum Beispiel die Proteste zum Schutz des kongolesischen Regenwalds. Der Klimawandel trifft Menschen in den von Armut am stärksten betroffenen Regionen am härtesten – viele von ihnen in Afrika. Starke afrikanische Stimmen in der internationalen Diskussion zum Klimaschutz sind daher unfassbar wichtig.

Sign if you care

WORLD LEADERS : CONGO RAINFOREST – Sign the Petition! https://t.co/HTMiVpp3gi via @ChangeOrg_India

— Vanessa Nakate (@vanessa_vash) December 19, 2019

  1. Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar

Der Alternative Nobelpreis 2019 (‚Right Livelihood Award‘) ging unter anderem an die Aktivistin Aminatou Haidar, die sich in Westsahara für politische Selbstbestimmung des Landes einsetzt. Seit mehr als 30 Jahren streikt sie zu diesem Zweck rund um die Welt. Vielerorts wurde sie dafür schon als die „sahrauische Gandhi“ bezeichnet. Eine wohlverdiente Auszeichnung für jahrzehntelangen Einsatz.

Ihr gewaltloser Widerstand brachte ihr den Beinamen "Gandhi der Westsahara" ein. Nun erhält Aminatou Haidar den Alternativen Nobelpreis. #RightLivelihoodAward https://t.co/UO2wW8Wd9K

— Süddeutsche Zeitung (@SZ) December 4, 2019

  1. Nanna-Josephine Roloff & Yasemin Kotra gegen die Tamponsteuer

Im Herbst 2019 gab es einen entscheidenden Durchbruch in Sachen Gleichberechtigung in Deutschland: Periodenprodukte werden ab dem 01.01.2020 ermäßigt besteuert! Wuhu! Unter dem Hashtag #keinluxus haben sich mithilfe einer Petition besonders zwei Frauen für diese dringend notwendige Änderung stark gemacht: Nanna-Josephine Roloff und Yasemin Kotra von der Tampontax Alliance. Unter anderem trafen sie sich mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz und überreichten die Petition „Die Periode ist kein Luxus“ für eine Senkung der Tamponsteuer, die mehr als 118.000 Personen unterzeichneten. Wir ziehen den Hut!

Petitionsübergabe im BMF. "Danke für Euer Engagement @njroloff & Yasemin Kotra! Ich finde die Initiative richtig und unterstütze sie gerne. Jetzt ist es wichtig, dass die Steuersenkung auch an die Kundinnen weitergegeben wird", so BM @OlafScholz. #tamponsteuer #pinktax #tampontax https://t.co/N2vu10xnkL pic.twitter.com/OfZEmSvAt3

— BMF (@BMF_Bund) October 8, 2019

  1. Rosebell Kagumire: Weltweiter Einsatz für Frauen und Mädchen

Diese ugandische Aktivistin für Frauen und Mädchen ist nebenbei auch noch Autorin, Medienspezialistin und Expertin in Bereichen, wie Menschenrechte und Friedens- und Konfliktforschung. Rosebell Kagumire hat mit ihren Publikationen schon mehrfach Preise gewonnen und setzt sich weltweit für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Hier könnt ihr in unserem Interview mit ihr nachlesen, welches Potenzial sie im Feminismus sieht.

Photo: Französische Botschaft in Deutschland

  1. Semhal Guesh: Türen öffnen für Frauen in Äthiopien

Semhal leitet das Lederunternehmen Kabana in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. Durch ihre Firma hilft sie anderen Frauen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Als Kind erhielt sie von ihren Eltern viel Unterstützung und Ermutigung. Jetzt versucht sie, anderen Frauen die gleiche Unterstützung teilwerden zu lassen. Semhal glaubt, dass sich dadurch Türen für Frauen in Äthiopien öffnen – und sich in Sachen Gleichberechtigung mehr und mehr im Land tun wird. Solchen Aktivismus für Frauenrechte brauchen wir in der Welt!

Semhal bietet Frauen nicht nur ein geregeltes Einkommen. Sie unterstützt sie auch durch Mentoring und durchbricht durch ihr Engagement alte Rollenbilder.

  1. Black Queen: Rap-Musik und der Kampf für sexuelle Selbstbestimmung

Vielleicht habt ihr schon unsere Petition für die Bestrafung sexueller Gewalt im Senegal gesehen und unterzeichnet? Wenn nicht, ist jetzt der richtige Moment! Die senegalesische Künstlerin und Aktivistin Black Queen unterstützt uns tatkräftig in diesem Kampf. Außerdem arbeitet ONE Senegal mit anderen lokalen Organisationen zusammen, zum Beispiel mit dem Doyna Movement. Denn gemeinsam erreichen wir mehr Menschen mit unserer Botschaft: Gewalt an Frauen ist inakzeptabel – überall auf der Welt!

Photo: dv

  1. Jugenddelegierte der Afrikanischen Union Aya Chebbi

Die tunesische Diplomatin und Feministin Aya Chebbi startete 2010 als Bloggerin während der tunesischen Revolution – und wurde 2018 die allererste Jugenddelegierte der Afrikanischen Union. Sie ist unter anderem Gründerin des African Youth Movements. 2019 wurde sie außerdem mit dem Campaigner Award der Gates Stiftung ausgezeichnet und traf sich mit ONE-Jugendbotschafter*innen und dem Team von ONE Deutschland in Berlin. Was ihr Engagement so besonders macht, könnt ihr auch hier auf unserem Blog genauer nachlesen.

ONE-Jugendbotschafter*innen und Team mit Aya Chebbi vor dem Bundeskanzlerinnenamt in Berlin

  1. Yours in Power, ONE Champion Wadi Victoria Ben-Hirki

Diese starke Frau aus Nigeria ist nicht nur der Star der dritten Episode von ONEs Dokureihe ‚Yours in Power‘. Mit gerade einmal 17 Jahren gründete sie die ‚Wadi Ben-Hirki Foundation‘ und ist außerdem schon lange ONE Champion in Nigeria. 2019 war sie mit zehn anderen afrikanischen Aktivistinnen Sprecherin des offenen Briefs an internationale Staats- und Regierungschef*innen. Die Botschaft? 108 Jahre sind viel zu lang, um Gleichberechtigung zu erreichen! Wir brauchen echten Fortschritt, keine leeren Versprechen. Denn erst, wenn wir alle die gleichen Rechte haben, sind wir alle wirklich gleichberechtigt.

  1. PussyNation mit Carolin Kebekus

ONE Deutschland war dieses Jahr erneut auf Tour – dank des großartigen Einsatzes von Komikerin und Feministin Carolin Kebekus. Schon viele Jahre unterstützt sie ONEs Ziele, besonders zur Stärkung von Frauen und Mädchen im Rahmen der ‚Armut ist sexistisch‘-Kampagne. ONE-Jugendbotschafter*innen waren auf ihrer ‚PussyNation‘-Tour 2019 bei mehreren Shows mit einem Infostand vertreten – und konnten mit zahlreichen Menschen über ONEs Arbeit ins Gespräch kommen und viele neue Unterstützer*innen gewinnen. Danke für diese großartige Kooperation!

Carolin Kebekus mit der sambischen Aktivistin Connie Mudenda und ihrer Tochter Lubona

  1. Connie Mudenda und Tochter Lubona: Gemeinsam gegen Aids

Diese Aktivistin gegen Aids und (RED)-Botschafterin leistet Großartiges für Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind und schafft Aufmerksamkeit dafür, wie wichtig der globale Kampf gegen die Krankheit ist. Gemeinsam mit ihrer Tochter Lubona zeigt sie, dass der Zugang zu den notwendigen antiretroviralen Medikamenten zum Wendepunkt für das gesamte Leben werden kann – und macht sich deshalb schon seit Jahren für andere Frauen und Mütter stark. Im Oktober 2019 sprach sie dazu auf der Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds – der eine Rekordunterstützung für die Bekämpfung vermeidbarer Krankheiten folgte.

Connie und Lubona mit ONE-Jugendbotschafter*innen in Berlin

Du willst dich auch für Frauen und Mädchen weltweit einsetzen? Dann mach jetzt den ersten Schritt und mach dich mit deiner Stimme für unsere ‘Armut ist sexistisch’-Kampagne stark! Oder unterstütze die Petition von Black Queen gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen im Senegal. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

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