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Wider die Corona-Langeweile: Podcasts!

EINEWELTblabla - 2. April 2020 - 11:21

Vor einer Weile hatten wir schon mal fünf Podcasts, die dein Leben nachhaltiger machen vorgestellt. Heute soll es wieder um Podcasts gehen, denn sie sind eine wunderbare Möglichkeit, dem zuweilen beängstigenden Corona-Alltag zu entfliehen und den eigenen Horizont zu erweitern, ohne dafür vor die Haustür zu gehen.

Drei Hörtipps der EineWeltBlaBla-Redaktion

 

ebasa!-Podcast: Von Wandel und Transformation

Dieser Podcast beschäftigt sich mit dem transformativen Potential von Bildung: Wie kann Bildung die Welt verändern? Wie kommt es zur Revolution? Bislang könnt ihr acht folgen anhören.

Bildungswellen: Youtube als Bildungsmedium?

Wohin steuert unsere Gesellschaft? Wie sieht eine nachhaltige Zukunft für uns aus und welche Rolle spielt Bildung dabei? Der Podcast „Bildungswellen” des FORUMs Umweltbildung versucht Antworten zu geben. Er bietet regelmäßig Gespräche mit spannenden Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen – etwa Bildung, Wissenschaft, Natur- und Klimaschutz und nachhaltigem Unternehmertum. Erläutert werden relevante Themen rund um eine Bildung für nachhaltige Entwicklung. Drei Folgen gibt es bisher, und in der letzten geht es um Youtube als Bildungsmedium.

Global Gedacht! Von Gesellschaft und Politik

„Global Gedacht!“ von Masifunde ist der Podcast, mit dem du neue Perspektiven zu gesellschaftsrelevanten Themen der Entwicklungspolitik erhältst. Expert*innen teilen hier ihr Fachwissen und eigene Blickwinkel zu bedeutsamen Diskursen der Entwicklungszusammenarbeit. Dieser Podcast ist noch ganz neu und es ist erst Folge 1 online.

Die Welt zu verändern kann uns mitten im Corona-Lockdown schwierig oder unmöglich vorkommen – doch mit diesen Podcasts könnt ihr euch schon mal mental darauf einstimmen, dass die Welt natürlich nicht stehen bleibt und in der Zeit danach mutige Vordenker*innen besonders gefragt sind. Lest gerne nochmal diesen Beitrag, wenn ihr ihn noch nicht kennt: Was wir aus der Krise lernen können.

Und das Wichtigste: Bleibt gesund!

Beitragsbild: Photo by Malte Wingen on Unsplash

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„Coronavirus wird Hungerkrise verschärfen“

Welthungerhilfe - 2. April 2020 - 10:46
Welthungerhilfe stellt Nothilfe-Fonds über 500.000 Euro bereit.
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Was wir in der Corona-Krise von und über Afrika lernen können

DIE - 2. April 2020 - 10:17

Ist Afrika der Corona-Pandemie schutzlos ausgeliefert? Dies scheint naheliegend, zwingt die Pandemie doch selbst Gesundheitssysteme in die Knie, die sehr viel besser ausgestattet sind als die vieler afrikanischer Länder. Doch diese Schlussfolgerung ist voreilig. Einige afrikanische Länder sind zum Teil sogar besser auf Pandemien vorbereitet als Europa und die USA. Warum das so ist und was reichere Länder sowie die Entwicklungspolitik daraus lernen können, zeigt ein Blick auf die erfolgreiche Bekämpfung des Ebola-Ausbruchs 2014 in Nigeria. 

Lernen aus Erfahrung

Wie andere Länder Afrikas, hat auch Nigeria Erfahrung mit Infektionskrankheiten wie Cholera, Meningitis, Gelbfieber, Lassafieber oder Ebola. Während der bisher größten Ebola-Epidemie starben in Westafrika zwischen 2014 und 2016 11.325 Menschen. Die Zahl der Opfer wäre noch deutlich höher gewesen, wenn sich die Krankheit mit Nigeria auch im bevölkerungsreichsten Land des Kontinents verbreitet hätte. Ebola erreichte Lagos, die mit 21 Millionen Einwohnern größte Stadt Afrikas, am 20. Juli 2014. An diesem Tag landete dort der liberianische Diplomat Patrick Sawyer, der sich zuvor in Liberia bei der Beerdigung seiner an Ebola verstorbenen Schwester infiziert hatte. Doch entgegen allen Befürchtungen, von Lagos aus würde sich die Krankheit national und international ausbreiten, wurde der Ausbruch erfolgreich gestoppt.

Wie war dies möglich in einem Land mit schwachem Gesundheitssystem, regelmäßigen stundenlangen Stromausfällen und weit verbreiteter Korruption? Zunächst war wichtig, dass vom Zeitpunkt des positiven Testergebnisses an alle Akteure entschieden handelten. Der nigerianische Präsident rief den Notstand aus und stellte finanzielle Mittel zur Verfügung. Am Nigeria Centre for Disease Control (NCDC) wurde ein Ebola Emergency Operational Centre (EOC) zur Koordination der Maßnahmen eingerichtet. Entscheidend für die effektive Arbeit des EOC war, dass es auf das eingespielte Personal eines Programms zur Bekämpfung von Polio in Nigeria zurückgreifen konnte.

Die wichtigste Aufgabe des EOC war die Nachverfolgung der Kontakte von Sawyer. 150 Kontaktnachverfolger, von denen viele zuvor im Polio-Programm gearbeitet hatten, führten mehr als 18.500 Besuche durch und nutzen Mobilfunkdaten, um 894 Personen zu identifizieren, die einen direkten oder indirekten Kontakt mit Sawyer gehabt hatten. Diese Personen wurden über die maximale Ebola-Inkubationszeit hinweg überwacht (21 Tage). Entwickelten sie Symptome, wurden sie isoliert und bei positivem Testergebnis in ein Behandlungszentrum verlegt. Insgesamt erkrankten 2014 in Nigeria 20 Personen, von denen acht starben. Die WHO lobte die erfolgreiche Kontaktnachverfolgung unter schwierigsten Bedingungen als eine „Weltklasseleistung epidemiologischer Detektivarbeit“.

Was bedeutet dies für Corona in Nigeria und in Afrika? Aufgrund ihrer Erfahrungen mit Infektionskrankheiten haben viele afrikanische Länder in den letzten Jahren Strukturen zur Bekämpfung von Epidemien aufgebaut. Diese Maßnahmen und der zeitliche Vorsprung, den der Kontinent gegenüber anderen Weltregionen in der Corona-Pandemie hat, sind von Vorteil. Dies gilt aber nur in einem frühen Stadium, solange sich durch die Identifizierung und Isolation infizierter Personen die Infektionsketten noch unterbrechen lassen. Einer unkontrollierten Ausbreitung von Covid-19 hätten die meisten afrikanischen Länder aufgrund ihrer in der Breite schwachen Gesundheitssysteme kaum etwas entgegenzusetzen.

Von Nigeria lernen

Auch wenn Covid-19 und Ebola nur bedingt vergleichbar sind, können reichere Länder von Nigerias Erfahrungen lernen. Dies gilt insbesondere für die entschiedene Kontaktnachverfolgung, das umfangreiche Testen und die konsequente Isolation von Verdachtsfällen. Der Faktor Zeit ist dabei entscheidend: Je früher die Maßnahmen beginnen, umso eher können die Infektionsketten noch unterbrochen werden.

Der nigerianische Erfolg in der Bekämpfung von Ebola hält aber auch eine wichtige Erkenntnis für die internationale Entwicklungszusammenarbeit bereit: In ärmeren Ländern funktioniert nicht zwangsläufig alles schlechter als in reicheren Ländern. Was die Qualität von Regierungsführung und Verwaltung angeht, trifft dies in der Breite zwar oft zu, die lokalen Realitäten sind aber meist vielschichtiger. Schwache und leistungsfähige Institutionen existieren vielerorts nebeneinander. Unter dem Konzept der „pockets of effectiveness“ (Nischen der Effektivität) werden diese positiven Ausreißer in der Forschung erst seit kurzem untersucht. Nigerias Seuchenbekämpfungsbehörde NCDC ist eine solche Nische der Effektivität, wie die Organisation seit der Eindämmung von Ebola 2014 wiederholt unter Beweis gestellt hat.

In Ergänzung bisheriger Ansätze sollte die deutsche Entwicklungspolitik systematischer nach solchen Nischen der Effektivität suchen. Die Akteure hinter diesen Organisationen bieten vielversprechende Anknüpfungspunkte für nachhaltige Reformen sowohl in den Reformpartnerländern wie in fragilen Staaten. Unabhängig davon, wie sich die Zahlen der Covid-19-Infizierten in Afrika in den nächsten Monaten entwickeln, wird die globale wirtschaftliche Rezession den Kontinent schwer treffen. Zur Unterstützung des Wiederaufschwungs durch die deutsche und internationale Entwicklungspolitik wäre die gezielte Identifizierung und Unterstützung von Nischen der Effektivität und den Reformakteure dahinter ein wichtiger zusätzlicher Ansatz – im Gesundheitssektor und darüber hinaus.

Dieser Text ist Teil einer Sonderreihe unseres Formats "Die aktuelle Kolumne", die die Folgen der Corona-Krise entwicklungspolitisch und sozioökonomisch einordnet. Sie finden die weiteren Texte hier auf unserer Überblicksseite.

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Wandern für Solidarität mit Corona-Betroffenen

Misereor - 2. April 2020 - 9:54
Drei Wochen Urlaub – und man kann buchstäblich nichts unternehmen! Nicht ver­reisen, nichts besichtigen, nicht ins Kino, nicht einmal im Straßencafé den Frühling genießen. Alles verboten wegen Corona.

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Die Corona-Pandemie erschwert den Kampf gegen Hunger

EurActiv - 2. April 2020 - 8:26
Unterbrochene Lieferketten, geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen: So sinnvoll viele Maßnahmen sind, die Corona-Pandemie einzudämmen - sie könnten die Ernährungslage von Millionen Menschen verschlechtern.
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Videoreihe „Johann & Mathilda fragen nach(haltig)“

#HOCHN - 2. April 2020 - 0:00
Mit innovativen und spannenden Videos über universitäre Forschung informiert die Universität Göttingen junge Menschen über alltägliche Nachhaltigkeitsthemen und die SDGs.

Foto: Universität Göttingen

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Brexit: Pragmatisches Handelsabkommen

SWP - 2. April 2020 - 0:00

Seit Ende Februar liegen die Verhandlungsmandate der Europäischen Union (EU) und des Vereinigten Königreichs (VK) für das Abkommen vor, das die Handelsbeziehungen zwischen beiden ab dem 1. Januar 2021 regeln soll. Bedingung für dieses Handels­abkommen ist für die EU ein Fischereiabkommen, das sogar schon bis Juli getroffen werden soll, selbst wenn nun wegen der Corona-Krise der genaue Zeitplan gefährdet ist. Die Verhandlungsmandate weisen erhebliche Unterschiede auf: Die EU will das bis­lang im gemeinsamen Binnenmarkt Erreichte an gemeinschaftlicher, starker Regu­lie­rung auch für die Zukunft sichern. Dies spiegelt sich in dem jüngst veröffentlichten europäischen Verhandlungsvorschlag. Ziel des VK hingegen ist es, zukünftig nicht mehr an EU-Handelsregeln gebunden zu sein. Diese Differenzen sind substanziell – ein Ab­schluss der Verhandlungen wird große Kompromisse brauchen. Intelligente Vertrags­konstruktionen könnten vorsehen, konkrete Probleme nach Vertragsschluss zu lösen.

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Was auf den Tisch kommt …

Engagement Global - 1. April 2020 - 18:26
Die Videoreihe zeigt, was Ernährung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwucklung zu tun hat. Foto: Universität Göttingen

Was hat unsere Ernährung mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung zu tun? Sehr viel, wie die Videoreihe „Johann & Mathilda fragen nach(haltig)“ der Universität Göttingen zeigt. Die Universität spricht damit ganz gezielt junge Menschen an.

Die Videos behandeln die Erzeugung von Fisch, Geflügel und Tomaten und fragen, wie diese Erzeugung nachhaltiger gestaltet werden kann. Je Forschungsprojekt wurden zielgruppenspezifisch zwei unterschiedliche Videos gedreht: Während sich „Johann fragt nach(haltig)“ in erster Linie an Studierende richtet, spricht „Mathilda fragt nach(haltig)“ ein noch jüngeres Publikum an, etwa Schülerinnen und Schüler.

Die Videos können sowohl im Schulunterricht als auch zur allgemeinen Wissenschaftskommunikation eingesetzt werden. Sie verknüpfen universitäre Forschung mit schulischer Bildung – gerade im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Videos als Lehrmaterial auf dem BNE-Portal veröffentlicht. So können Lehrkräfte leicht auf die Videos zugreifen und sie in den Unterricht integrieren.

Die sechs Videos sind außerdem über die YouTube-Playlist „Nachhaltigkeit und Forschung“ abrufbar.

Sie wurden produziert vom Green Office der Universität Göttingen in Kooperation mit der Fakultät für Agrarwissenschaften und gefördert durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen

Zum Portal Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zur YouTube-Playlist „Nachhaltigkeit und Forschung“

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Der Südlink zum freien Download

INKOTA - 1. April 2020 - 16:52
Viele Menschen verbringen aufgrund der Corona-Pandemie momentan unfreiwillig viel Zeit in den eigenen vier Wänden. Andere haben mit zum Teil dramatischen Einkommenseinbußen zu kämpfen. Deshalb haben wir uns entschieden, die letzten drei Ausgaben des Südlinks, unseres Nord-Süd-Magazins, kostenlos zum Download zur Verfügung zu stellen.   Um das Erscheinen des Südlinks auch in diesen Krisenzeiten zu sichern, wären wir für jede Unterstützung dankbar. Jedes neu abgeschlossene Abo ist eine große Hilfe. Auch jede kleine Spende sichert die kritische Berichterstattung des Südlink zu globalen Fragen. Viel Spaß beim Lesen, vielen Dank und bleiben Sie gesund!  Südlink 191: Zum Download Südlink 190: Zum DownloadSüdlink 189: Zum Download

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1. April 2020

ONE - 1. April 2020 - 16:42

1. Wie steht es um die grüne Mauer in der Sahelzone?
Um die Ausbreitung der Saharawüste zu verhindern, wollen die Länder der Sahelzone bis 2030 zehntausende Quadratkilometer Bäume pflanzen, wie die Deutsche Welle berichtet. Diese „grüne Mauer“ solle sich von der Küste Senegals am Atlantik bis in den Osten Äthiopien erstrecken. Sie wäre 15 Kilometer breit und 7.775 Kilometer lang. Seit 2007 arbeite die Afrikanische Union (AU) an der Initiative. Das Ziel sei, den Verlust von fruchtbaren Böden und die Lebensgrundlage von Millionen Menschen durch die Ausbreitung der Wüste zu stoppen. Das Projekt würde außerdem 250 Millionen Tonnen Kohlenstoff Dioxid binden und zehn Millionen nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. Auch die Europäische Kommission habe bereits mehr als sieben Millionen Euro in das Projekt investiert. Dennoch sei der Fortschritt bisher langsam und nach über der Hälfte der Laufzeit erst zu 15 Prozent der Arbeiten umgesetzt. In Äthiopien, Nigeria und dem Senegal seien laut Bericht der Vereinten Nationen bereits große Landflächen erfolgreich wiederhergestellt worden. Im mittleren Afrika, etwa in Burkina Faso, Mali und Niger, sei die Gefährdung durch den Terrorismus jedoch so stark, dass die Entwicklungen erheblich gelähmt worden seien. In diesen Regionen werde aufgrund der kritischen Sicherheitslage auch weniger investiert.

2. Wie afrikanische Machthaber die Coronakrise ausnutzen
In der Frankfurter Rundschau thematisiert Johannes Dietrich, dass einige der afrikanischen Staatsoberhäupter die Coronakrise zu ihren Gunsten instrumentalisieren. Die geplanten Wahlen in Malawi werden nun nicht wie geplant im Mai stattfinden. Aufgrund von Betrugsvorwürfen wäre eine Wiederwahl des langjährigen Staatspräsident Peter Mutharika unwahrscheinlich gewesen. Mit Bezugnahme auf die Corona-Pandemie habe er aber nun den Notstand über das Land ausgerufen. Als Folge können die Wahlen nicht stattfinden. Dabei sei noch kein einziger Covid-19-Fall in Malawi registriert worden. Ähnliche „Schicksalswahlen“ stehen auch in weiteren afrikanischen Staaten wie Guinea, Äthiopien, der Elfenbeinküste und Burkina Faso an. Zudem nutzen viele Staatsoberhäupter die aktuelle Situation, um Wahlkampf zu betreiben. Mit strikten Maßnahmen und schnellen Lockdowns wollen sie Vertrauen erwecken. Faktisch sei ein Lockdown in vielen Regionen, wie etwa in Slums, nicht möglich. Es sei daher bereits zu Protesten gekommen, die mit Gewalt unterdrückt worden seien.

3. Corona und die Folgen für HIV- und Tuberkulose-Patient*innen
In einer Spiegel-Reportage berichtet Anne Backhaus über die Situation für HIV- und Tuberkulose-Vorerkrankte in einem Krankenhaus in Simbabwe. Durch das geschwächte Immunsystem seien HIV-Infizierte einer größeren Bedrohung durch Covid-19 ausgesetzt. In medizinischer Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten, die eine Virusvermehrung hemmen, werde davon ausgegangen, dass die HIV-Patient*innen im Krankenhaus in Simbabwe relativ sicher seien. Jedoch seien viele der HIV-Infizierten zusätzlich von der bakteriellen Infektionskrankheit Tuberkulose betroffen. Laut einer neuen Studie seien Menschen mit Tuberkulose anfälliger, sich mit Corona zu infizieren. Häufiger werde hierbei ein schwerer Verlauf beobachtet. Laut Klinikgründer und Mediziner Ruedi Lüthy, müsse davon ausgegangen werden, dass eine mit HIV infizierte Person innerhalb von zehn Jahren nach Ansteckung auch eine Tuberkulose entwickle und dauerhafte Schäden an der Lunge davontrage. Derzeit bekommen alle 7000 Patient*innen der Klinik eine Tuberkuloseprophylaxe.

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Lessons for Global Cooperation from the COVID-19 Pandemic

DIE Blog - 1. April 2020 - 16:16

Picture by Gerd Altmann on Pixabay

The COVID-19 (or coronavirus) disease has led to a major pandemic that has spread to virtually all countries of the world. Although at the time of writing the epidemic has mainly hit South East Asian and Western countries (see Figure below), it is likely that Developing Countries (DCs) will also be heavily affected in the weeks to come.The pandemic is a systemic challenge of much greater gravity than the 2008 global financial crisis. The economic slump is likely to be greater and to last longer, but this time hundreds of thousands of people may die and the lives of virtually everyone will be affected. The response to the 2008 crisis was marked by an intensification of international cooperation; the G20 was newly convened at the leaders’ level to coordinate fiscal and monetary policies of the richest countries and implement financial sector reforms. Conversely, the current crisis has thus far been characterized by almost complete absence of global action. Failure to successfully address this crisis globally may be the nails in the coffin for already frail global governance. On the other hand, it is precisely at a time of crisis that radically new institutions can emerge, as it was the case a decade ago. The goal of this post is to analyse the current and future prospects for global cooperation in the face of the COVID-19 crisis.

Source: Our World in Data

 

A distinctive lack of global action

Since the discovery of COVID-19 in December 2019, countries have acted in almost complete isolation from one another. Only on 25th March did the United Nations (UN) launch a $2 billion global response plan to fund the fight against COVID-19 in the world’s poorest countries. Currently only Norway has endorsed this plan, so it is unclear when it will be operative. On 26th March the first G20 meeting on the matter ended with a grand statement that the G20 was “committed to do whatever it takes to overcome the pandemic”. However, no concrete financial pledge was made in addition to the unprecedented $5 trillion committed to national fiscal packages. On the same day, the President of the European Union Commission stressed the lack of communitarian spirit within the European Union by declaring: “When Europe really needed an all-for-one spirit, too many initially gave an only-for-me response.” Global institutions do have financial instruments to help poor countries dealing with epidemic diseases. However, some of these instruments, like the World Bank’s Pandemic Emergency Financing Facility, have been criticized for their heavy and restrictive conditionality – especially the need for a relatively high number of deaths to occur before the lending can begin (Brim & Wenham, 2019).

It is likely that more global action will be undertaken as the crisis unfolds. But given the inexorable dynamics of exponential growth driving the diffusion of the pandemic, this may be too little too late. The current lack of global concerted action is not only concerning, but also surprising. The eradication of a global pandemic is, in game theory parlance, a “weakest link” game. In other words, if the virus is not eradicated in every country, every country will lose, because sooner or later, the virus will reappear. It is obvious that developing countries (DCs) lack the financial capacity of rich countries to tackle the virus. Measures like lockdowns, which, sooner or later, national governments are bound to enact, rest on substantial “fiscal space” – that is, a large capacity to become indebted to be able to pay unemployment subsidies or emergency living incomes to the millions of workers who have been temporarily made redundant. DCs lack such fiscal space; hence the risk that contagion rates will be sweeping in DCs is high (Hausman, 2020). The fact that international help is not being rolled out suggests either myopia by rich countries or the frightening prospect of a world where people from poor and heavily infected countries are banned from travelling—let alone migrating—to rich countries, as in a de facto Apartheid where epidemic walls replace physical walls. Such a scenario would represent the collapse of one of the key pillars of current globalization.

Are there reasons for hope?

First, evolutionary theory and social sciences argue that people affected by trauma, either due to war or to natural disasters, tend to develop a heightened propensity to cooperate with others (see Bauer et al., 2016, for a review). This is because in a life-threatening situation an individual tends to rely more on others for help and is more highly disposed to reciprocate such help. Societies may then become more cohesive as an effect of this crisis. It is, however, an open question whether this renewed cooperative spirit may have a parochial character, that is, a tendency to favour people exclusively from one’s own group of reference, –typically one’s nation–, or a more cosmopolitan character. It is all too clear that some political leaders are using the COVID-19 crisis to stir nationalist sentiments, as US political leaders labelled COVID-19 the Chinese virus, and Chinese authorities issued unfounded claims that the virus was introduced to Wuhan laboratories by the US Secret Service.

Second, people may change the way they form expectations about the future. The so-called confirmation bias induces people to ignore new information when this contradicts previously held beliefs, especially when this information makes desired outcomes less likely. A confirmation bias may be at the roots of why people ignore the threat of climate change. The COVID-19 crisis may bring home to many people that the climate is not immutable and that low-probability events can be catastrophic. More generally, this crisis may increase the awareness that the rational strategy for societies in the long run is to put strong preventive and insurance mechanisms in place to guard against the possibility of natural disasters. Donald Trump’s disbanding of the National Security Council pandemic response unit, arguably to maximize private profits and GDP growth, is an obvious example of what should not be done.

Third, a side-effect of the COVID-19 crisis is that economies are forced to take a de-carbonising path, as more activities—either work-related or social—will be carried out from home. This will save tons of greenhouse gas emissions currently produced by travel. We have already observed drastic reductions in pollution in areas affected by lockdowns. However, the magnitude of this effect is not clear and there may be rebound effects once the crisis is over. An inequality aspect also exists, as typically labour-intensive low-skilled jobs cannot be replaced with internet-mediated interactions.

What are the prospects for future global cooperation?

Global governance has been lacking in the current crisis. This inaction may be due to sluggishness, to irresponsible wishful thinking by political leaders, to the obstinate dominance of a nationalistic approach to global problem-solving, and to ill-founded willingness to prioritize economic objectives over wellbeing objectives—particularly the protection of human lives. While a simple commitment “to do whatever it takes” works for monetary policy, it is inconsequential for fiscal policy if not followed by facts. The G20 should take urgent and coordinated actions to counter the viral pandemic but also the consequent economic and social pandemics in both developed and developing countries. This requires financial capacity in addition to what is spent for national interventions. Essential first steps include funding the UN intervention plan and jointly cooperating towards finding a coronavirus vaccine. History teaches us that radical social change is often built in the aftermath of crisis. We could envisage a scenario in which people will feel hard-hit by this crisis and retrench into nationalistic mode even further, similar to what happened after the 2008 financial crisis. But we could also envision a future in which people realise that the current “me-first” approach (Snower, 2020) is ultimately self-defeating due to its intrinsic inability to deal with global systemic risk. Multilateralism and even stronger global governance may re-emerge from the ashes of the current crisis, especially if accompanied by inclusive redistributive policies in the transition and if responsible political leaders are voted into power. As former UK Prime Minster Gordon Brown said, a quantum leap in global governance must be demanded now that the world is discovering its fragility. Global threats demand global solutions, and it has to be hoped that a revived cosmopolitan spirit among people around the world will support the emergence of stronger global institutions. These may take the form of global agencies for the prevention and cure of natural disasters. Climate change will pose an even greater threat than that created by the COVID-19 emergency. Our only hope is that humanity learns from its current mistakes and is ready to face such a threat in unity and solidarity, rather than divided and self-centred.

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Rethinking Packaging From the Consumer’s Perspective

SCP-Centre - 1. April 2020 - 15:54

Despite growing consensus about scaling-up sustainable food packaging and promoting un-packaged food, consumer perspectives on these topics often remain on the sidelines. For example, how do contextual circumstances influence consumers’ attitudes about unpackaged food? What if consumers are guided by conventional packaging norms and prefer laminated paper over highly recyclable monoplastic packaging? What happens if despite sustainable packaging, consumers do not sort trash appropriately and, quite importantly, why do they lack the incentives to do that? The newly established Club for Sustainable Packaging Solutions (Club für Nachhaltige Verpackungslösungen) puts the focus on consumer behavioural change as key towards more sustainability.

The German “Club for Sustainable Packaging Solutions” focuses on the packaging/plastics workstream within the Consumer Insight Action Panel and has already identified behavioral barriers for closing the resource loop on packaging. Central to the club’s work is not clustering consumer behaviours as right or wrong, but rather pointing out the key factors that lead to specific behavioural patterns. In the words of Stephan Schaller, CSCP who moderates the club on packaging/plastics, “The club aims to better understand the underlying motivations and drivers behind certain consumer behaviours in order to think about interventions that may help to solve the problem. Designing and implementing circular packaging solutions is a collective responsibility of the whole value chain.”

The club consists of multiple stakeholders, including retailers like ALDI Nord/ALDI Süd, dm drogerie-markt and REWE Group, system gastronomy providers like McDonald‘s Germany, packaging companies, waste collectors and recyclers as well as non-governmental organisations (NGOs). Due to its multi-stakeholder nature, the club hosts a great variety of perspectives and, most importantly, complementary competencies and experiences in order address consumer needs in comprehensive ways.

The club aims to generate sustainable packaging solutions developed collaboratively by the stakeholders and through enhanced engagement with consumers.

The Club for Sustainable Packaging Solutions is a nonprofit initiative led by the CSCP and funded by the German Federal Environmental Foundation (Deutsche Bundesstiftung Umwelt – DBU) and it is part of the Consumer Insight Action Panel, which includes other field-specific clubs. The results from the packaging/plastics club will be fed back directly to the EU level as policy recommendations. Outcomes, in the form of documents and (virtual) learning sessions, will support knowledge-sharing with other actors, in particular Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs).

For further questions, please contact Stephan Schaller

Photo by Sophia Marston on Unsplash

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Webinar: Zertifizierte Schokolade - Was steckt hinter den Siegeln?

INKOTA - 1. April 2020 - 15:35
  • Was: Webinar mit INKOTA-Referent Johannes Schorling zum Thema Zertifizierung im Kakaoanbau
  • Wann: Mittwoch, 8. April, 18-19 Uhr
  • Wo: Überall, da es sich um ein Webinar handelt
Ob als Hase oder Ei – Ostern ohne Schokolade ist kaum vorstellbar. Kein Wunder also, dass zu dieser Jahreszeit so viel Schokolade gegessen wie sonst nie: Rund ein Kilogramm vertilgt jede*r Deutsche im Durchschnitt rund um die Osterfeiertage. Doch während wir uns dem süßen Genuss hingeben, lebt die Mehrheit der Kakaobauernfamilien in Ghana und der Côte d'Ivoire in extremer Armut. Eine Folge dieser Armut: Noch immer sind zwei Millionen Kinder gezwungen, unter ausbeuterischen Bedingungen auf Kakaoplantagen in Westafrika zu arbeiten. Durchblick im Schoko-Siegel-Dschungel Verschiedene Fairhandels- und Nachhaltigkeitssiegel versprechen dagegen einen Genuss mit gutem Wissen. Doch für Konsument*innen wird es immer schwieriger, bei der wachsenden Zahl von Siegeln, den Überblick zu behalten.
Im Webinar nimmt INKOTA-Referent Johannes Schorling deshalb die wichtigsten Siegel unter die Lupe: Welches Siegel hält tatsächlich, was es verspricht? Worin unterscheiden sich die Siegel von Fairtrade und der Rainforest Alliance? Welche anderen Siegel und Vorreiter-Unternehmen gibt es, die über die Standards der großen Zertifizierer hinausgehen? Und wie "fair" sind die Preise im Fairen Handel tatsächlich? Wenn Sie den Durchblick im Schoko-Siegel-Dschungel behalten wollen und erfahren möchten, was Sie tun können, um zu mehr Gerechtigkeit im Kakaoanbau beizutragen, dann melden Sie sich jetzt an. Schreiben Sie dafür einfach eine E-Mail an: rupp@inkota.de Erfahren Sie mehr über die Kampagne Make Chocolate Fair!
Unterzeichen Sie jetzt die Petition für ein Lieferkettengesetz

Gefördert durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

        
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FAQ zu Bioökonomie

Forum Umwelt & Entwicklung - 1. April 2020 - 15:04
Was ist Bioökonomie?

Unter Bioökonomie wird in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Konzept verstanden, dem sich Deutschland und viele andere Staaten verschrieben haben, um den Kapitalismus klima- und umweltverträglicher zu gestalten und gleichzeitig lukrative Geschäftsmodelle zu schaffen. Zur Erreichung dieses Ziels soll die materielle Basis der Wirtschaft von fossilen Ressourcen wie Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend auf nachwachsende Rohstoffe umgestellt werden. Verschiedene Formen von Biomasse[1] aus Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen müssen hierfür in großem Ausmaß produziert, eingesetzt und zu bioökonomischen Produkten (siehe FAQ 2), Treibstoffen und Energie verarbeitet werden.

 

Dabei setzt die Bioökonomie vor allem auf neue Technologien und greift in natürliche Prozesse ein oder ahmt sie nach. Um zum Beispiel Biomasse für die verarbeitende Industrie und Energiewirtschaft schnell in sehr großen Mengen zur Verfügung zu stellen, sollen genetische Ressourcen von Pflanzen mithilfe von Neuer Gentechnik (auch als „synthetische Biologie“ oder „Biotechnologie“ bezeichnet) verändert oder sogar neugestaltet werden. Ziel ist, schnell wachsende Hochertragspflanzen zu kreieren, die resistent gegen Klimaeinwirkungen und Schädlingsbefall sind. Ähnliches gilt für die Züchtung genmanipulierter Nutztiere und anderer biologischer Organismen. Im Rahmen der sog. Präzisionslandwirtschaft („Precision Farming“) sollen digitalisierte Produktionsverfahren die Effizienz der Landwirtschaft weiter erhöhen. In Bezug auf landwirtschaftliche Anbaumethoden bedeutet das zum Beispiel eine intensive Erfassung von Daten über den jeweiligen Standort und Pflanzenbestand.

 

Welche bioökonomischen Produkte gibt es und wie nachhaltig sind sie?

In sog. Bioraffinerien können aus Zuckerrohr, Mais, Palmöl, Holz und potenziell auch Algen sowie bisher nicht verwendeten organischen Abfällen unterschiedliche Erzeugnisse hergestellt werden. Neben Bioenergie und Agrartreibstoffen, Futter- und Lebensmitteln, sind die wichtigsten biomassebasierten Industrieprodukte Spezialchemikalien, biobasierte Kunststoffe („Bioplastik“) und Verbundstoffe, Tenside, Lacke und Farben, Schmierstoffe sowie Papier und Zellstoff, Textilstoffe, Baumaterialien, Möbel und Pharmazeutika.

 

Allerdings sind Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen nicht unbedingt biologisch abbaubar. Sie werden teils mit erdölbasierten Kunstoffen kombiniert, sodass die Bioplastiktüte oder -flasche nicht zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Auch die Biokunststoffe, die biologisch abbaubar sind, lassen sich nur unter den speziellen Feuchte- und Temperaturbedingungen von bestimmten industriellen Kompostierungsanlagen mit einer deutlich längeren Zerfallszeit abbauen. Das wiederum setzt die richtige Mülltrennung und geeignete Infrastruktur voraus, die es noch nicht gibt. In der Regel entstehen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen zudem keine wertvollen Bodenbestandteile. Es findet lediglich ein Abbau zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser statt. Auch ist die Herstellung von Biokunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen nicht unproblematisch: beim Anbau von Mais, Kartoffeln und Zuckerrohr für die „Bioplastik“ kommen sowohl Erdöl, anorganische Düngemittel, als auch Pestizide und teilweise gentechnisch veränderte Organismen zum Einsatz – alles sehr problematisch für die Umwelt. Nicht zuletzt ist die Erzeugung der Plastik in der Fabrik energieintensiv. Unterm Strich sind biobasierte Kunststoffe also längst nicht umweltfreundlicher als herkömmliche Plastik aus Erdöl. Ähnliche Probleme bestehen bei der Erzeugung von Bioenergie und Agrartreibstoffen.

 

Ist Bioökonomie etwas Neues?

Ja und nein. Nein, weil mit der Bioökonomie ähnlich wie bei anderen industrienahen Weiter-So-Ansätzen mit grünem Anstrich a la Green Economy, Green New Deal oder Green Growth die gleiche These vertreten wird: Wirtschaftswachstum und Produktivität ließen sich unendlich steigern und gleichzeitig vom Verbrauch von Rohstoffen abkoppeln. Auch die Bioökonomie sieht keine grundsätzliche Abkehr von unserem hochgradig ungerechten, energie- und ressourcenintensiven Wirtschaftsmodell vor. Zudem sind die meisten bioökonomischen Produkte nichts Neues. Nachwachsende Rohstoffe werden schon lange für die Herstellung von Textilien, als Baumaterial, als Energiequelle oder Kunststoffalternativen verwendet. Biokunststoffe wurden bis in die 1930er Jahre fast ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

 

Gleichzeitig ist der Ansatz auch etwas Neues, weil hier zumindest die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaftsweise erstmals erkannt und stark betont wird. Neu ist aber auch der allumfassende Charakter des Bioökonomie-Konzepts: betroffen sind Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Aquakulturen, die Pflanzen- und Tierzüchtung, die Nahrungsmittelindustrie, die Holz-, Papier-, Leder-, Textil-, Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Energiewirtschaft. Gefährlich ist, dass einige Bioökonomie-VertreterInnen mit der Anwendung neuer Gentechnologien in der Landwirtschaft liebäugeln. Dies könnte fundamentale und teils nicht zurückholbare Veränderungen in der Natur auslösen und möglicherweise die Verselbständigung künstlich geschaffener Mechanismen in der Umwelt mit unabsehbaren Folgen bedeuten.

 

Hat Bioökonomie etwas mit Biolandwirtschaft zu tun?

Nein, die Vorsilbe „Bio“ weist hier nicht auf eine Verbindung zur Biolandwirtschaft hin. Vielmehr soll das Präfix darauf aufmerksam machen, dass sich Bioökonomie auf biologische, also natürliche Prozesse bezieht. Gemeint sind damit zum einen bioökonomische Produkte wie „Bioplastik“, die ihren Ursprung in der Biomasse, also einem biologischen „Abfallprodukt“ der Landwirtschaft haben.

Zum anderen stellt das „Bio“ einen Verweis auf die Anwendung von Biotechnologien oder Methoden der synthetischen Biologie (Synbio) her.  Hier werden zum Beispiel künstlich geschaffene, biochemische Systeme in lebende Organismen integriert, die dadurch neue Eigenschaften erhalten. In einer „klimasmarten Landwirtschaft“[1] sollen so u.a. hitze- und schädlingsresistent gemachte neue Pflanzensorten eingesetzt werden. Solche Verfahren haben jedoch nichts mit Bio- oder Ökolandwirtschaft zu tun, bei der es um eine möglichst umweltschonende Erzeugung und Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten, mit unterschiedlich strengen Vorgaben für Naturschutz und Tierwohl geht. Verfahren neuer (und alter) Gentechnik und der Biotechnologie/Synthetischen Biologie widersprechen fundamental den Prinzipien des Ökolandbaus.

 

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#TeamMenschheit: Zusammenhalten gegen Corona!

Unicef - 1. April 2020 - 14:01
Corona verändert unser Leben. Die Bedrohung durch das Virus trifft alle Menschen. Um diese Gefahr zu überwinden, müssen wir alle zusammenstehen. Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit sind jetzt existentiell - bei uns und weltweit. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens starten deshalb heute die Aktion #TeamMenschheit.
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Tribute to Martin Khor

Global Policy Forum - 1. April 2020 - 13:07

Photo: Andrew Ng Yew Han

Global Policy Forum shares with deep sadness the news that Martin Khor (1951-2020), Third World Network’s Chairman and former Director, passed away peacefully in the early hours of 1 April 2020 in his home in Penang, Malaysia. Global Policy Forum honors all the years of great cooperation with him. His death is a very sad loss, but his messages and ideas for a world in solidarity will live on forever. It will be the task of all of us to continue his work, which is more important in these days than ever before. Andrew Ng Yew Han has put a video together as tribute to Martin Khor.

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The CSCP Kicked-Off “Charter for Sustainable Digitalisation” in Collaboration With DBU

SCP-Centre - 1. April 2020 - 12:33

How can digitalisation help companies become more sustainable, and in turn how can digitalisation itself become more sustainable in the process? These questions are at the heart of the ‘Charter for Sustainable Digitalisation’, the project that kicked-off in March 2020 –  its goal, creating a comprehensive and concise framework that helps companies design sustainable digitalisation processes.

The questions that companies have to face when it comes to digitalisation are manifold: What does digitalisation mean for social responsibility and the environmental impact of a company? How can a company contribute to a good life for its customers through digital means, while at the same time ensuring that digital resources are used in responsible ways. How can digitalisation be used for good workplace designs? Is the company and the customer/consumer data safe?

Despite such complex and pressing questions, to date, there is no clear ethical framework that can guide companies in shaping their digitalisation efforts in sustainable ways. The project ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ aims to close this gap by providing companies, particularly small and medium-sized enterprises (SMEs)  with a framework for orientation and action. The charter– a short, but concise document – will be developed in collaboration with relevant stakeholder groups and it will take into account existing initiatives on the topics of digitalisation and sustainability.

In 2020, the aim is to design a participatory collaborative process together with relevant companies, non-governmental organisations (NGOs) and scientists, which would set the framework for compiling the charter.

The process is still open. Interested companies, NGOs or scientists are welcome to come on board- please reach out to Patrick Eisenhauer for more details.

The ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ is being developed in the light of global and national environmental and social challenges that have led companies to carry a wide range of actions as part of their social responsibility. The ‘Charter for Sustainable Development’ aims to define some of the most crucial challenges and potentials of digitalisation, and provide companies with a framework for sustainable business in a digitalisation-driven world.

The project ‘Charter for Sustainable Digitalisation’ is funded by the Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), which supports innovative, exemplary and solution-oriented projects for the protection of the environment with special emphasis on small and medium-sized enterprises.

For more information, please contact Patrik Eisenhauer.

Photo by Daniel Gonzalez on Unsplash

Der Beitrag The CSCP Kicked-Off “Charter for Sustainable Digitalisation” in Collaboration With DBU erschien zuerst auf CSCP gGmbH.

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