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Wirtschaftliche Erholung in Ghana

E+Z - 14. September 2022 - 12:52
Unternehmen in Ghana erholen sich langsam vom Corona-Einbruch, doch die steigende Inflation bereitet neue Probleme

Die Studie liefert der Regierung und anderen Akteuren wichtige Informationen, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Einkommen der Haushalte einzuschätzen. Wie überall auf der Welt gehörten Hotels und Restaurants zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Unternehmen.

Rund 36 Prozent der Betriebe mussten schließen, wobei 16 Prozent auch nach den Lockdowns geschlossen blieben. Darüber hinaus ergab die Studie, dass 46 Prozent der Unternehmen die Löhne von rund einem Viertel ihrer Belegschaft (770 124 Arbeitnehmer) kürzten und 4 Prozent (41 952) der Arbeitnehmer entlassen wurden.

Die Ergebnisse der Statistikbehörde entsprechen Zahlen des Kinderhilfswerks UNICEF, das herausfand, dass fast 22 Millionen Ghanaer aufgrund der Pandemie einen Rückgang des Familien­einkommens hinnehmen mussten. Trotz dieser düsteren Szenarien zeigen die Daten der dritten Welle, dass sich die Situation im Vergleich zu den ersten Wellen verbesserte. So waren in der dritten Welle fast wieder alle (97,5 Prozent) Unternehmen geöffnet.

Auch bei der Beschäftigung ist zwischen erster und dritter Welle eine Verbesserung festzustellen. Glücklicherweise verloren insgesamt nur wenige Beschäftigten ihre Arbeit. In der dritten Welle meldeten ein Prozent der Beschäftigten, dass sie entlassen wurden, während es in der ersten Welle noch vier Prozent waren. 3,2 Prozent der Arbeitnehmenden mussten ihre Arbeitszeit in der dritten Welle verringen, verglichen mit fast 15 Prozent in der ersten Welle. Nur 4,1 Prozent der Arbeitnehmenden meldeten Lohnkürzungen, während es zuvor 16,5 Prozent waren. Auch die Zahl der unbezahlten Urlaube ging von 7,2 Prozent auf 0,8 Prozent zurück.

Positiv auf Unternehmen wirkten sich laut der Studie die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung aus. 2021 wurde ein Programm mit 1,2 Milliarden ghanaischen Cedi (rund 125 Mio. Euro) eingeführt, um mittlere und kleine Unternehmen zu unterstützen, die von der Coronavirus-Pandemie betroffen waren.

Der aktuelle Angriff Russlands auf die Ukraine bringt jedoch neue Herausforderungen mit sich. Die daraus resultierende Inflation wirkt sich auf die Preise für Basiserzeugnisse wie Lebensmittel und Treibstoff (Benzin und Diesel) aus. Ghana leidet unter der Inflation, und die Bürgerinnen und Bürger spüren dies täglich. Das Land hat mit 13,53 Cedi (€ 1,3) pro Tag einen der niedrigsten Mindestlöhne in Westafrika.

Der Steuer- und Unternehmensberater Kofi Benteh Afful erklärt: „Die Inflation ist nicht auf die lokale Wirtschaft zurückzuführen. Wir erleben eine importierte Inflation, die sich auf fast alles auswirkt, was wir kaufen.“ Dieser Kostenanstieg wird seiner Meinung nach nicht so bald aufhören, und Menschen mit geringem Einkommen werden die Folgen am meisten zu spüren bekommen.

Dasmani Laary ist Journalist in Ghana.
laarygna@gmail.com

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C20 to the G20 Labour and Employment Ministers’ Meeting G20 Indonesia Presidency

#C20 18 - 14. September 2022 - 12:08

After reviewing the priority issues on the Labour and Employment, C20 call on the concrete steps to turn the commitment into the real actions to solve the current global labour and employment issues.

The labour market landscape around the world is changing , due to digital transformation, the impact of COVID-19 Pandemic, natural disaster, conflicts, wars and global recession, the G20 need to create more job opportunities especially for persons with disabilities, women, youth, migrants, undocumented workers in both land and sea-based sectors.

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Momentum in der Ukraine – Neue Strategie in Deutschland?

SWP - 14. September 2022 - 10:55
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Sustainable Digitalisation as a Competitive Advantage for SMEs: Join our CSR.digital Event on 20 October 2022!

SCP-Centre - 14. September 2022 - 10:10

Since 2020, the CSR.digital project has been working with entrepreneurs in North Rhein-Westphalia, Germany (NRW) to develop a wide range of ideas and strategies on how to implement the twin transformation to a digital and sustainable economy. On 20 October 2022, the project team along with Mona Neubaur, NRW Minister of Economic Affairs, will share key learnings and how those could benefit other companies to transform.

At the event, you will learn first-hand from innovative companies what competitive advantages a sustainable orientation of your digital strategy can bring and how digital technologies can practically support the implementation of mega trends such as the Circular Economy or New Work.

Through an ‘interactive gallery walk’, you will get a taste for workshop concepts developed within the CSR.digital project that can support entrepreneurs to develop and implement digitalisation strategies that are driven by purpose.

An example is the CSR.digital Profile Check, a workshop format that helps companies to assess their positioning within action fields such as sustainable business models, new work methods, or digital skills.

Another one focuses on digitalisation as an enabler for the Circular Economy and supports companies to discover how digital technologies can work in favour of circular solutions along the value chain.

In addition, the project team and frontrunner companies in sustainable digitalisation will offer deep dives on topics such as digital leadership, digitalisation as an enabler for Circular Economy, and digital business models to foster sustainability.

Event: Crisis is always? – How sustainable digitalisation becomes the key to competitive success in small and medium-sized enterprises (SMEs)
Date: 20 October 2022
Time: 17:30-21:00
Place: Design Offices, Düsseldorf
Language: German
Cost: Free of charge

Speakers:

  • Mona Neubaur, Minister of Economic Affairs at the State of NRW
  • Sarah Kölsch, Head of the People & Culture Team at Wilding Shoes
  • Tim Breker, Managing Director at Vytal
  • Jörg Heynkes, Managing Director at Gut Einern
  • Prof. Dr. Barbara E. Weißenberger, Heinrich-Heine University, Düsseldorf

Join us – register now!

For additional details, please go to the CSR.digital project website.

For further information, please contact Anna Hilger.

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RESET-Panel auf der „Bits& Bäume“-Konferenz: Die Energiewende in deiner Nachbarschaft – Wie kann das gelingen?

reset - 14. September 2022 - 6:27

Die Klimauhr tickt jedes Jahr lauter, doch die Politik bewegt sich nach wie vor in Minischritten Richtung Klimaschutz. Und es steht zu befürchten, dass die aktuelle Energiekrise nicht der Booster für den Umstieg auf erneuerbare Energien ist, sondern die Klimaziele mal wieder hintenangestellt werden.

Es braucht also weiter politischen Druck, damit die dringend nötige sozial-ökologische Transformation endlich auf den Weg gebracht wird. Gleichzeitig haben wir viele Möglichkeiten, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen – zum Beispiel, indem wir unsere eigene Energiewende starten.

Was aber ist auf Ebene deiner Nachbarschaft möglich? Wie können sich Bürger*innen zusammenschließen auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien? Welche digitalen Tools können dabei unterstützen und wie werden diese am besten eingesetzt? Und welche politischen und rechtlichen Hürden gilt es zu überwinden?

Das sind die Fragen, die wir am 1. Oktober um 12.10 Uhr bei der Bits & Bäume 2022 in Berlin zusammen mit Expertinnen und Experten diskutieren.

Mit uns auf der Bühne werden sein:

Astrid Aretz, seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Astrid arbeitet seit vielen Jahren zu Fragestellungen aus den Gebieten Erneuerbare Energien, Bürgerenergie und Digitalisierung der Energiewende.

Christoph Rinke, Vorstand von BürgerEnergie Berlin. BürgerEnergie Berlin ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für eine zukunftsfähige, nachhaltige und demokratische Energiepolitik in Berlin engagieren.

Frieder Rabl, Projektmanager beiA2EI. A2EI will mit Open-Source-Daten sowie Vor-Ort-Forschung und -Analyse von Solarlösungen und Softwareplattformen die Solarenergie in Ländern des Globalen Südens vorantreiben.

Also, kommt vorbei und diskutiert mit: Die Energiewende in deiner Nachbarschaft – Wie kann das gelingen?

Das Programm für die Bits & Bäume 2022 steht schon fest, es gibt jeden Menge spannende Beiträge zu allen Themen rund um Digitalisierung und Nachhaltigkeit: Programm Bits & Bäume 2022

Der Ticketverkauf läuft noch bis zum 20.09. – sichert euch jetzt ein Ticket!

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Tödlichstes Jahr aller Zeiten für Medienschaffende

SID Blog - 14. September 2022 - 1:17

Nach der Ermordung von vier weiteren Journalisten im August ist dieses Jahr schon jetzt das tödlichste für Medienschaffende in Mexiko seit Beginn der Aufzeichnung durch Reporter ohne Grenzen (RSF). Angesichts von 14 Morden an Journalistinnen und Journalisten, davon nachweislich mindestens zehn in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit, fordert RSF von der mexikanischen Regierung einen umgehenden und radikalen Kurswechsel.

„Die Zahl der Journalistenmorde steigt in Mexiko teilweise wöchentlich, doch weder die mexikanische Regierung noch die lokalen Behörden setzen sich wirksam für mehr Sicherheit ein", sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr. „Die dramatische Situation erfordert grundlegende Veränderungen: Die staatlichen Programme für Risikoprävention und Schutz müssen ebenso überarbeitet werden wie die entsprechenden Gesetze. Außerdem braucht es umfassende, langfristige politische Maßnahmen für mehr Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten."

RSF fordert Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador auf, sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Organisation zu treffen, um umgehende, konkrete Maßnahmen beschließen zu können, die Mexiko aus der Spirale von Gewalt und Straflosigkeit herausführen. RSF ruft zudem die Gouverneure von Michoacán, Veracruz und Sonora auf, den Schutz für Medienschaffende zu verstärken sowie endlich die Täter und Hinterleute der Journalistenmorde der vergangenen Jahre zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen.

Mehr Getötete als in Kriegsländern Ukraine und Jemen zusammen

Schon das vierte Jahr in Folge sind in Mexiko weltweit die meisten Medienschaffenden umgekommen, mehr als den Kriegsländern Ukraine (bislang acht Getötete) und Jemen (bislang drei Getötete) zusammen. Präsident López Obrador hat nur fünf der 14 Morde dieses Jahr öffentlich verurteilt.

Insgesamt sind RSF mindestens 36 Morde an Journalistinnen und Journalisten seit López Obradors Amtsantritt im Dezember 2019 bekannt. Zwei weitere Journalisten – Jorge Molotzin Centlal und Pablo Felipe Romero Chávez – verschwanden 2021 im Bundesstaat Sonora an der Grenze zu den USA. Die meisten Morde (jeweils fünf) seit Dezember 2019 ereigneten sich in Bundesstaaten, in denen Korruption und organisierte Kriminalität besonders ausgeprägt sind: Michoacán im Südwesten, Veracruz im Südosten und Sonora im Nordwesten. In der überwältigenden Mehrheit dieser 38 Fälle kamen zumindest einige der Täter und Hinterleute bisher straflos davon.

Der jüngste Fall ist der von Fredid Román, der am 23. August in Chilpancingo, der Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Guerrero, Opfer eines Auftragsmordes wurde. Er war gerade mit seinem Auto von zu Hause losgefahren, als zwei behelmte Personen auf einem Motorrad neben ihm herfuhren, das Feuer eröffneten und dann davonrasten. Er war auf der Stelle tot.

Der 59-jährige Román war Kolumnist bei der lokalen Tageszeitung Vértice und schrieb gelegentlich auch für andere lokale Medien. Zuvor war er Herausgeber der von ihm gegründeten Zeitung La Realidad gewesen, die er jedoch wegen fehlender finanzieller Mittel hatte einstellen müssen. In all seinen Kolumnen äußerte er sich sehr kritisch über die Regierung des Bundesstaates Guerrero und über lokale Korruption.

Der Herausgeber von Vertíce erklärte gegenüber RSF, dass Román keine Drohungen im Zusammenhang mit seiner Arbeit erhalten habe und in kein staatliches Schutzprogramm aufgenommen worden sei. Románs Neffe beschuldigte jedoch öffentlich eine lokale kriminelle Gruppe namens Los Ardillos und behauptete, dass diese in letzter Zeit mehrmals gedroht habe, seinen Onkel zu töten. Románs Sohn war bereits am 1. Juli in Chilpancingo ermordet worden. Die örtlichen Behörden versuchen nach eigenen Angaben zu ermitteln, ob die beiden Morde miteinander in Verbindung stehen.

Die anderen drei Journalisten, die im August in Mexiko ermordet wurden, sind Ernesto Méndez (am 3. August im Bundesstaat Guanajuato), Juan Arjón López (am 9. August im Bundesstaat Sonora) und Alán González (am 11. August im Bundesstaat Chihuahua). Wie Román hatten auch sie Korruption und Gewalt in ihrer jeweiligen Region angeprangert. RSF konnte noch keinen direkten Zusammenhang zwischen den Morden und der Arbeit der Journalisten erkennen, untersucht und dokumentiert die genauen Umstände ihrer Ermordung aber weiter.

Mindestens neun Journalisten und eine Journalistin wurden 2022 bislang in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet: José Luis Gamboa Arenas (am 10. Januar), Alfonso Margarito Martínez Esquivel (17. Januar), Lourdes Maldonado López (23. Januar), Roberto Toledo (31. Januar), Heber López (10. Februar), Jorge Luis Camero Zazueta (24. Februar), Juan Carlos Muñiz (4. März), Armando Linares López (15. März), Luis Enrique Ramírez (5. Mai) und Antonio de la Cruz (29. Juni). Acht dieser zehn Medienschaffenden hatten vor ihrem Tod angegeben, bedroht worden zu sein.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht Mexiko auf Platz 127 von 180 Staaten.


Portal Globales Lernen wiedererstanden

SID Blog - 14. September 2022 - 0:12




Wiesbaden, 12. September 2022
Portal Globales Lernen mit neuem Design und verbesserter Suche
www.globaleslernen.de

Das Portal Globales Lernen, das zentrale Internetangebot zum Globalen Lernen und zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im deutschsprachigen Raum, wurde grundlegend überarbeitet. Die Nutzerinnen und Nutzer erwartet eine attraktive und übersichtliche Website, die das umfassende Informations- und Bildungsangebot im Bereich Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung optimal zugänglich macht. Im Zentrum des relaunchten Portals steht eine komplexe Suchfunktion mit vielen Filtermöglichkeiten, über die alle Angebote des Portals erfasst und die Ergebnisse übersichtlich präsentiert werden. Das Melden eigener Bildungsangebote ist nun über ein Upload-Formular leichter möglich.

Das Herzstück: Die neue Suche

Das Informationsangebot im Bereich Globales Lernen/BNE wird immer umfangreicher. Damit Sie schnell und zielgenau das finden, was Sie suchen, ist die neue Suchfunktion des Portals mit vielen Filtermöglichkeiten ausgestattet: So können die Suchergebnisse nach Bildungsbereich, Thema, Format, Schulfach, Land, Nachhaltigkeitsziel (Sustainable Development Goal – SDG) und Anbieter gefiltert werden.

Das Upload-Formular

Das Hochladen von Bildungsangeboten wird nun durch ein Upload-Formular unterstützt, über das Anbieter ihr Angebot mit Beschreibung und umfassender Verschlagwortung an das Portal übermitteln können. Auch Bilder und Dateien können gleich mit hochgeladen werden. Dies erleichtert es Organisationen und Institutionen, ihre Bildungsangebote auf dem Portal zu präsentieren.

Das Portal Globales Lernen: Ein reicher Fundus für Materialien zu Nachhaltigkeitsthemen

Einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu allen relevanten Informations- und Bildungsangeboten zum Globalen Lernen bieten – das war die Idee, die zur Gründung des Portals Globales Lernen vor 23 Jahren führte. Seither finden Lehrkräfte und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der außerschulischen Bildungsarbeit auf dieser Plattform Bildungsmaterialien, Hinweise auf Fortbildungen, Aktionen und Wettbewerbe genauso wie Hilfestellungen zur Gründung einer Nord-Süd-Schulpartnerschaft oder Informationen für eine nachhaltige Entwicklung von Schule oder Kita.

Wer steht hinter dem Portal?

Die Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 113 Organisationen und Institutionen, die Angebote zur entwicklungspolitischen Bildung online zur Verfügung stellen. Aus dieser seit 1999 bestehenden Kooperation ist eine umfassende und einzigartige Online-Angebotsstruktur zum Globalen Lernen für alle Altersgruppen und Bildungseinrichtungen entstanden. Das Portal befindet sich in Trägerschaft des World University Service (WUS) und wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.






   

Geburtstag der DEG - Grund zum Feiern?

SID Blog - 14. September 2022 - 0:11

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Pressemitteilung vom 13. September 2022 Die Entwicklungsbank DEG wird 60 - nur Grund zum Feiern?
FIAN und Urgewald kritisieren Fehlentwicklungen bei der DEG


Am morgigen Mittwoch feiert die staatliche Entwicklungsbank DEG ihren 60. Geburtstag. Die Menschenrechts- und Umweltorganisationen FIAN und Urgewald haben in den letzten Jahren eine Reihe von DEG-Investitionen untersucht und Betroffene, welche im Kontext der Finanzierungen Menschenrechtsverletzungen erfahren haben, bei Beschwerden begleitet. Sie weisen seit Jahren auf Probleme der DEG-Finanzierungen, vor allem aus menschenrechtlicher Sicht hin. Dennoch fehlt es weiterhin an der nötigen Transparenz. Aktuelle menschenrechtliche Standards werden ignoriert und es gibt zahlreiche Investitionen in Steueroasen. Zudem ist eine auf Wachstum getrimmte Entwicklungsbank entwicklungspolitisch extrem fragwürdig. 

Bei Finanzierungen wie etwa der Kredit der DEG in das Palmölunternehmen Feronia-PHC in der Demokratischen Republik Kongo, dessen Landerwerb in die Zeit der belgischen Kolonialherrschaft im Kongo zurückreicht, zeigte sich, dass gültige Menschenrechtsnormen auch formal bei der DEG oft keine Rolle spielen. So verweist die DEG bis heute auf die zehn Jahre alten erarbeiteten Standards der Weltbank statt auf gültige Menschenrechts-Abkommen. Die Standards der DEG  ignorieren aktuelle menschenrechtliche Standards, wie die UN-Landleitlinien oder die Erklärung zu den Rechten von Kleinbäuer*innen.

2013 hatten FIAN und Urgewald zusammen mit 25 weiteren Nichtregierungsorganisationen eine Petition zur Transparenz bei der DEG an den Bundestag gerichtet. Kernanliegen war, dass man sich ein „Bild der menschenrechtlichen Praxis der DEG in ihren Projekten" machen kann. Dies ist jedoch bis heute nicht möglich. Daher hat FIAN aktuell eine Klage zur Veröffentlichung von Umwelt- und Sozialplänen einer DEG-Investition in Paraguay bei den Verwaltungsgerichten Frankfurt und Köln eingereicht; die Klage am VG Frankfurt wird am 23. November verhandelt. „Die DEG ist trotz ihres öffentlichen Auftrags extrem intransparent. Wir sind daher gezwungen, auf dem Klageweg menschenrechtlich relevante Informationen zu erhalten", sagt Philipp Mimkes, Geschäftsführer von FIAN Deutschland.  

Ein weiteres Problem sind die zahlreichen Investitionen in Steuer- und Finanzoasen. Ende 2021 hielt die DEG beispielsweise Anteile an 46 auf den Kaimaninseln registrierten Firmen, weitere 44 Firmen hatten ihren Sitz in Mauritius und 23 Firmen in Singapur. Wo und wie genau diese Finanzierungen in armen Ländern wirken, ist selbst der Bundesregierung und oftmals sogar der DEG nicht bekannt. Nur durch investigativen Journalismus wie über die Pandora Papers werden punktuell hoch problematische Finanzierungen der DEG aufgedeckt. Solche Finanzierungen staatlicher Durchführungsorganisationen konterkarieren zudem Bestrebungen der Bundesregierung, Steueroasen trockenzulegen.

Damit in Zusammenhang steht auch das rasante Wachstum der DEG: In den vergangenen 20 Jahren ist das Investitionsvolumen der DEG um gewaltige 536 Prozent gewachsen. Dieses Wachstum speist sich – anders als bei der KfW – nicht aus öffentlichen Geldern, sondern hauptsächlich aus eigenem, „organischen" Wachstum. „Die starke Expansion der DEG wird mit Gewinnen aus den Zielregionen finanziert. Es stellt sich die Frage, ob dieser hohe Finanzabfluss aus ärmeren Ländern nach Deutschland entwicklungspolitisch zielführend ist – oder die Probleme in den Ländern des Südens nicht oftmals noch verschärft. Denn gewinnbringend sind besonders Finanzinvestitionen in Steuer- und Finanzparadiese, privatisierte Gesundheitssysteme oder große Bergbauvorhaben", so Roman Herre, Agrarreferent der Menschenrechtsorganisation FIAN. 

Die DEG wurde 1962 als "Deutsche Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit mbH" in Köln gegründet. Das Kapital der DEG geht auf staatliche Einlagen und Risikoabsicherung zurück, aus dem die DEG bis Anfang der 1980er Jahre den Großteil ihrer Investitionen bestritt. Zu Beginn der 80er Jahre wurde dieser Kapitalstock in privates Vermögen der Bank transferiert und die DEG zu einem Finanzinstitut umstrukturiert. 2001 wurde die DEG in eine hundertprozentige Tochter der staatlichen KfW-Bank überführt. Heute finanziert die DEG die Privatwirtschaft mit dem Mandat, „im Rahmen der entwicklungspolitischen Grundsätze und Maßnahmen der Bundesregierung" die Entwicklungszusammenarbeit zu fördern. Laut Satzung „verfolgt [die DEG] ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke", weswegen sie steuerbegünstigt ist. Auch in diesem Kontext werfen der Umfang von DEG-Investitionen in Firmen, die in Steueroasen registriert sind, sowie das enorme Wachstum viele Fragen auf.

Bundestagspetition aus 2013 zur Transparenz bei der DEG: https://epetitionen.bundestag.de/epet/petition/pdfdownload?petition=46803

Bericht u.a. von FIAN und Urgewald zur DEG-Investition in eine Palmölplantage im Kongo: https://www.fian.de/aktuelles/neo-kolonialismus-statt-entwicklungszusammenarbeit-im-kongo-neuer-ngo-bericht-kritisiert-deg-scharf/

Artikel zu DEG-Finanzierung in Schattenfinanzplätzen („Pandora Papers"):  https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/pandora-papers-schattenfinanzplaetze-105.html

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage im Bundestag „KfW-Auslandsgeschäfte im Agrarbereich", Antwort auf Frage 14: https://dserver.bundestag.de/btd/19/078/1907868.pdf

Pressemitteilung zur Klage gegen die DEG: https://www.fian.de/aktuelles/pressemitteilung-fian-und-ecchr-reichen-auskunftsklage-gegen-entwicklungsbank-deg-ein/

Jahresabschlussbericht der DEG mit Auflistung der aktuellen Beteiligungen: https://www.deginvest.de/DEG-Dokumente/Download-Center/DEG_JAB_2021_DE.pdf

Studie des Deutschen Institut für Menschenrechte zur (Nicht-)Anwendung der UN-Landleitlinien der DEG bei Landbezogenen Investitionen: https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/ANALYSE/Analyse__Safeguarding_Human_Rights_in_Land_Related_Investments_bf.pdf

GPF Briefing: Folgen des Ukrainekriegs für Nachhaltigkeitsagenda und SDGs

SID Blog - 14. September 2022 - 0:11

NEUERSCHEINUNG

Folgen des Ukrainekriegs für Nachhaltigkeitsagenda und SDGs

von Jens Martens & Mel Arnecke
 
Die Welt befindet sich zurzeit im Dauerkrisenmodus. Neben der weiterhin schwelenden COVID-19-Pandemie und dem globalen Klimanotstand mit seinen Extremwetterereignissen beeinträchtigen nun auch die geopolitischen und ökonomischen Folgen des Ukrainekriegs die (Über-)Lebensbedingungen großer Teile der Menschheit.

Am deutlichsten zu spüren ist das bei der Ernährungssicherheit und der Energieversorgung. Die Weltmarktpreise stiegen 2022 auf Rekordniveau und lösten eine Inflationsspirale mit massiven Folgen aus. Die Vereinten Nationen warnen vor der bislang schwersten Krise der Lebenshaltungskosten in diesem Jahrhundert. Als Reaktion darauf sind die Notenbanken, allen voran die US-amerikanische Federal Reserve und die Europäische Zentralbank von ihrer Niedrigzinspolitik abgerückt.

Als Folge steigender Zinsen droht nun aber in den Ländern des globalen Südens eine neue Welle von Schuldenkrisen. Angesichts der „Kaskade von Krisen" (António Guterres) rückt die Verwirklichung der Agenda 2030 und ihrer Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in noch weitere Ferne. Die Vereinten Nationen versuchen dem in den kommenden zwölf Monaten mit einem Bündel von Initiativen entgegenzuwirken. Höhepunkt werden der SDG-Gipfel und der „Summit of the Future" im September 2023 sein.

Zur Onlineversion/Download des Briefings


Folgen des Ukrainekriegs für Nachhaltigkeitsagenda und SDGs
Von Jens Martens & Mel Arnecke
Herausgeber: Global Policy Forum Europe
Bonn, September 2022
www.globalpolicy.org/de



Dieses Briefing ist Teil des Projekts „Halbzeit bei der SDG-Umsetzung" des Global Policy Forums Europe, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen sowie von Engagement Global mit Mitteln des BMZ.



Für den Inhalt dieser Publikation ist allein Global Policy Forum Europe e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global gGmbH, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen wieder.






The Precariat amid Crisis, How Would the G20 Respond This?

#C20 18 - 13. September 2022 - 17:00

Having the opportunity to intervene at the G20 Labor Employment Ministerial Meeting on September 13-14, C20 SDGs and Humanitarian Working Group held the G20 LEMM Side Event meeting in Bali, September 12, 2022, themed ‘G20, Crises, and the Precariat’ to strengthen concrete recommendations to the G20.

This event aims to discuss the issue of the precariat, vulnerable workers, domestic workers, and migrant workers affected by Covid-19. “We note that although in 2014 the G20 was committed to realizing the principle of non-discrimination against women and other workers, only 3 out of 20 member countries have ratified the ILO Conventions. So, the G20’s commitment to realizing decent work deserves to be questioned,” said Wahyu Susilo, a member of SDGs and Humanitarian WG.

Wahyu also revealed that C20 used to advocate for human trafficking, but the space is limited while the cases continuously increase. “The ironic case is that of workers case in the UK. Both countries, the victims and recipient country, are from G20 member countries. So, I hope this side event will produce concrete formulations that we will intervene at the G20 Labor Employment Ministerial Meeting,” he continued.

Chair of C20 Sugeng Bahagijo explained that this event is one example that C20 has ideas, enthusiasm, and has proposed solutions. He stressed that CSOs are not doing good for themselves, but C20 is trying to articulate or defend a better world for citizens. “C20 has one job, namely how to promote and articulate CSOs’ concerns both in the global south as well as in the global north,”

Although this is not an easy task, Sugeng is optimistic as many of the results of C20 engagements have begun to be adopted. “As an illustration, the process of policy formation at the G20 leaders is now in its second round. Policy recommendation documents have now been entered at the ministerial level. Furthermore, these documents will be processed one more level into a G20 leaders document and will be ratified in November,”

“The challenge now is how the solutions that the CSOs have voiced can be included in the document and agreed at the ministerial level and the level of the G20 leaders,” he reminded the audience. One of them which SDGs and Humanitarian Working Group frequently voice is lowering the cost of remittances from 12-13% to 6% and also social security for migrant workers.

Indian speaker Beem Reddy Mandha also briefly talked about the condition in India that the Covid-19 pandemic caused most of Asian workers, including Indians, to be sent back to their home countries. He proposed that every sending country or country of origin should have its policies or fund mechanism for the emergency return, like the fund mechanism for disaster management, and they have to rescue the migrant workers who return to their home country as migrant workers have contributed to the state’s economy by sending remittances.

Within the remaining time until the G20 Summit in November, instead of being pessimistic, an advisor to Migrant Care, Indri DS Saptaningrum, has seen good engagement with the labor ministry of Indonesia, who let EWG discussions at the ministerial level. She believes the government will welcome some additional input or proposed tax to strengthen the agenda.

Indrasari Tjandraningsih from AKATIGA Bandung said that some companies consider skill development as a cost instead of an investment, which causes no significant increase in employment. As skilled workers today could be regarded as precariat, she proposed that skill development or re-skilling should be one of the investment requirements.

Writer: Sita Mellia
Contact: sitamellia01@gmail.com

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09-20_Manzur Kadir Ahmed / Hans Dembowski - Covid-19 in Bangladesh

E+Z - 13. September 2022 - 16:13
Covid-19 caused hardship in Bangladesh, but proved less devastating than initially feared

In the summer of 2021, international media ran many stories about the devastating Covid-19 wave in India. Was Bangladesh affected in the same way?
Well, our country was hit by the pandemic, but we were not overwhelmed in the sense of dead bodies drifting in our rivers, as was apparently the case in India. In Bangladesh, charitable organisations ensured that the deceased were buried properly. When the pandemic started in 2020, we certainly felt overwhelmed, but that was largely mental. We were not sure how we would cope. Looking back, I would say that we had serious difficulties, but did not suffer a disaster.

What pandemic impacts do the poor communities feel?
The pandemic affected all communities, including the middle classes and lower-middle classes. Everyone was at risk of infection, many people did fall ill, some had to be hospitalised and some even died. However, the economic impacts hit poor people stronger. For example, all domestic helpers lost their jobs. Their employers told them to stay at home instead of coming to work because they did not want to have an outside person in their households in order to contain infection risks. Markets stayed closed, small business stopped working and transport services were drastically reduced. Even garments production stalled briefly (see Nazma Akter on www.dandc.eu). As a result, many people with low and moderate incomes temporarily lost their livelihoods, and that caused considerable pain.

Did it lead to hunger?
Many families certainly only had two meals per day instead of the three meals they are used to, but Bangladesh did not see a serious hunger crisis. In times of need, community members support one another in our country. Civil-society organisations, including ourselves, delivered food to vulnerable people, and the government adopted selective support policies for the poorest communities. Civil society, the private sector and state agencies cooperated well. That said, more people than is normally the case probably did not get sufficient amounts of vitamins and proteins. Things have been going back to normal however.

Bangladesh used to be one of the world’s poorest countries, but after three decades of fast economic growth, it is now a lower-middle income country. Would the impacts of Covid-19 have been worse if the pandemic had started in 1990 rather than in 2020?
Yes, definitely. On the other hand, our country keeps developing, so we would prove even more resilient should a similar disease emerge in 2030. Many social indicators have improved, including average incomes, literacy and life expectancy. Compared with other South Asian countries, our data regarding child and maternal mortality are very good too (as I spelled out in D+C/E+Z five years ago). The country’s birth rate has been close to the replacement rate for quite some time, so our population is not growing anymore (see Najma Rizvi on www.dandc.eu).  Our infrastructure has improved, and that includes health care. All this adds up to Bangladeshis’ average health status being better today than it was 30 years ago. Therefore, we are obviously in a better position to cope with any new health challenge.

In many countries, health systems were overwhelmed. For example, there were so many Covid-19 patients in intensive care, that there were no beds left for other patients. Important operations had to be postponed. Moreover, some patients shied away from going to clinics because they feared they might be infected there.
We obviously had those problems in Bangladesh too. Indeed, many private-sector health facilities closed for some time to avoid infection risks. Coronavirus is a global phenomenon, and it definitely caused hardship here. My point is that things did not turn out as bad as we initially feared. Among other things, we found that mobile telephones were very useful, with many people asking for – and getting – medical advice without going to health centres. In Bangladesh, almost everyone has a mobile phone today. Increased literacy rates helped too, because many people today access information on the internet. Generally speaking, the development achieved in the past decades has proved useful in this health crisis.

How do you assess long Covid?
That is hard to say. Much research still needs to be done internationally, and we hope to benefit from such information. I have had three Covid infections myself, and I now experience a kind of mild cramp that I did not have before.

Are those cramps a consequence of coronavirus?
I do not know. Eventually, clinical research will provide information. As a matter of fact, many people may be experiencing similar or other symptoms, but they do not inform us. In a developing country like Bangladesh, people will tolerate symptoms that do not really disable them without going to the doctor. Some poor people do not try to access medical care at all, given that they lack money to pay for services. To get a full picture of all Covid-related symptoms, we will need international studies.

How did the vaccination campaign go?
Well, we basically used two vaccines. The one developed by Oxford University and a Chinese one. We made good progress, but would have achieved more in shorter time if we had been allowed to manufacture a vaccine in Bangladesh. We have the industrial capacity. Oxford University prominently cooperated with AstraZeneca, the pharma multinational, but it also made an agreement with an Indian company. In return for the production license, the company promised to distribute the vaccine to developing countries in a cost-covering non-profit approach. But India stopped exporting that vaccine when its death toll started to rise fast last year. Luckily, we could rely on the Chinese vaccine at that point. Bangladeshi facilities could have produced either vaccine, and that would have reduced costs. That did not happen.

The innovative mRNA vaccines of Pfizer/­BioNTech and Moderna are considered to be more effective, but they also require better infrastructure, especially in regard to cold chains. Would it have made sense to manufacture them in your country?
Yes, of course. In our urban areas, we have the capacity to keep medical supplies cold, though I’ll admit it can be quite difficult in rural areas. One lesson for Bangladesh certainly is that we must keep improving the capacities of our pharma sector. So far, only one vaccine is under research in our country. We need more research and must become able to create innovative pharmaceuticals ourselves. We can – and will – get there.

Looking back, what kind of international support does Bangladesh need in a global pandemic?

  • First of all, we need information. Unless we know what is going on in other countries, we cannot prepare for what may happen here. Honest and comprehensive information is essential. Without it, we cannot adopt evidence-based policies.
  • Technology transfer matters too, though our pharma industries have become so strong that in many cases the license to use intellectual property rights will do.
  • There is no denying that we also need funding.
  • Finally, international supply chains must be kept viable to the extent possible. Our people suffer when imports and exports become restricted.

Is there any general lesson policymakers should learn from the pandemic?
I think that Covid-19 showed us once again that we need a holistic understanding of development. Economic growth in itself is not enough. It must be used to improve infrastructure, including in the health and education sectors. Better infrastructure makes communities more resilient, and it will ultimately reinforce economic growth. These things are interrelated. In this sense, the pandemic actually proved that the Sustainable Development Goals add up to a convincing agenda.

Manzur Kadir Ahmed is a medical doctor and the chief executive of Gonoshasthaya Kendra (GK), a non-governmental organisation focused on health care.
Gonoshasthaya Kendra (GK):
https://gonoshasthayakendra.com/

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09-18_Mahwish Gul - Corona and schools

E+Z - 13. September 2022 - 15:52
UNICEF reckons that one third of the world’s schoolchildren did not get formal lessons because of Covid-19

Poverty is typically defined in financial terms. The World Bank defines those living on less than the purchasing power of $ 1.90 per day as extremely poor, while the poverty line for a lower-middle income is $ 3.20 per day. Such monetary notions of poverty are based on estimates of the cost of goods and services required to meet the basic subsistence needs.

But not all goods and services can be obtained through markets, as the World Bank acknowledges. Some require large public investments and government spending. That includes physical and social infrastructures such as the power grid, the sewerage system, schools and health care. Deficiencies in fields like this compound deprivation. A depressing global pattern is that children tend to fare worse than adults, and female persons suffer more than their male counterparts. It also matters that poverty affects different age groups in different ways. Children, for example, are not supposed to be earning a living on their own, and measures of families’ purchasing power only offer a partial assessment at best. Poverty is therefore best understood as a multidimensional phenomenon, which goes beyond income and consumption. Other aspects are critical for well-being too.

SDGs tackle a host of poverty-related issues

The first UN Sustainable Development Goal (SDG1) is therefore to end poverty “in all its forms everywhere”. Accordingly, the SDG agenda tackles a multitude of related issues, from good health (SDG3) and quality education (SDG4) to labour conditions (SDG8), infrastructure (SDG9) or environmental hazards (SDG11).

According to the UN Development Programme (UNDP), some 1.3 billion people in 101 countries suffered multidimensional poverty in 2019. Half of them were below the age of 18, and 85 % of these young persons lived either in South Asia or sub-Saharan Africa.

Multidimensional poverty tends to affect more people than poverty measured in strictly financial terms. According to the UNDP’s 2019 index for multidimensional poverty, for example, 39 % of Pakistanis suffered this kind of poverty, while only 34 % had a purchasing power below $ 3.20 per head and day. It fits the picture according to a study conducted by UNICEF, the UN Children’s Fund, in Pakistan about half of all kids below the age of 18 suffered at least one severe deprivation. For example, they lacked access to school, health care or safe drinking water. Many of them belonged to families that were not financially poor. The study found deprivation to be worst in regard to informational needs.

Increasing child poverty

Since 2019, moreover, UNICEF has reported a 10 % increase of global child poverty. The number of children living in multidimensional poverty is said to have soared to approximately 1.2 billion in 2020.

Things were especially bad in regard to education. As schools closed down, at least one third of the world’s schoolchildren were denied any kind of formal lessons. The main reason was that they lacked digital equipment. Rural areas were affected in particular. Low connectivity and unfavourable student-teacher ratios obviously compounded the problems.

There were gender angles moreover. In male-dominated societies, sons tended to get priority access to mobile devices, while daughters were denied the safe public spaces that schools offer and their development benefits from in normal times (Ipsita Basu has discussed the Indian scenario on www.dandc.eu). According to UNICEF, only up to seven percent of students could use the internet in South Asia and Sub-Saharan Africa.

Governments adopted stopgap measures. For example, they opted for TV or radio lessons where digital technology was only insufficiently available. While personal interaction is possible in digitised classrooms, students following broadcasts have no such opportunity. That compounded the problem that poor parents are typically not in a good position to support their offspring’s learning. In Pakistan, a TV channel called Tele-School offered an-hour-a-day educational programming for every level of education. BBC contributor Mehreen Zahra-Malik called the minority who benefited from digital platforms the “lucky ones”.

Digital poverty

The pandemic has thus highlighted the digital divide that exists both within and between nations. UNICEF found a clear association between a country’s gross national income per capita and the percentage of students with access to digital classrooms. The notion of “digital poverty”, which predates Covid-19, has thus been reinforced. The Digital Poverty Alliance, a non-governmental initiative launched in Britain in 2021, defines it as “the inability to interact with the online world fully, when, where and how an individual needs to”. The Alliance insists that digital exclusion exacerbates existing inequalities in society and lead to new inequalities.

Once again, there is a considerable gender divide. Both access to digital devices and digital literacy tend to be less developed among women and girls, after all (for the example of Pakistan, see Sundus Saleemi on www.dandc.eu).

A crucial lesson of the Covid-19 crisis is thus that every kind of digital divide deserves public attention. The SDG motto is to leave no one behind – and that includes everyone who is still deprived of the opportunities that modern information and communication technology offers. Developing countries must build appropriate digital infrastructure and promote digital literacy. That is a message policymakers must heed at national levels, and international agencies should support related efforts.

Mahwish Gul is a consultant from Pakistan who specialises in development management. She lives in Nairobi.
mahwish.gul@gmail.com

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Resolving debt crises in developing countries: how can the G20 contribute to operationaliszing the common Framework?

DIE - 13. September 2022 - 14:34

The debt situation in many low-income countries (LICs) following the COVID-19 pandemic has deteriorated considerably. While many LICs had participated in the G20’s Debt  Service Suspension Initiative (DSSI) by April 2022, only three countries have taken part in the Common Framework for Debt Treatment beyond DSSI. To better  operationalise the Common Framework, the G20 should incentivise private and public creditor participation including those of Non-Paris Club members. In addition, G20  members should encourage the application of the comparability of treatment clause and urge multilateral creditors to participate in the debt restructuring process. The G20  should encourage full disclosure of debt among creditors by promoting the OECD Debt Transparency Initiative and by adopting the G20 Operational Guidelines. Moreover, the G20 should support local capacity building for public financial management in LICs and should promote that debt treatment under the Common Framework is subject to scaling up sustainable  investments in debtor countries. Finally, the G20 should use its weight in the managing boards of the international financial institutions to push IMF-WB debt sustainability  analyses to better include sustainability criteria.

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Die WM in Katar: Das solltest du wissen

EINEWELTblabla - 13. September 2022 - 13:37

Am 20. November startet die Männer-Fußball-WM in Katar. Im Fußballland Deutschland wird das Großereignis einer Weltmeisterschaft – besonders, wenn es um die Herrenteams geht – immer besonders freudig erwartet und ausgiebig gefeiert. Doch diesmal gibt es einen bitteren Beigeschmack. Wir haben die wichtigsten Punkte für dich zusammengetragen, die meisten Infos stammen aus Unhaltbar, dem Mini-Magazim zum Zustand des modernen Fußballs der Christlichen Initiative Romero.

Katar: einige Infos

Katar am persischen Golf ist ein Emirat, steht also unter der Herrschaft des Emirs und wird autoritär regiert. Der Islam ist die Staatsreligion und die Scharia die Hauptgrundlage der Gesetzgebung. Fast 90 % der Einwohner*innen sind Arbeitsmigrant*innen ohne katarische Staatsbürgerschaft, hauptsächlich aus Süd- und Südostasien. Die Menschenrechtslage im Land ist äußerst kritisch – viele Menschen leben in moderner Sklaverei. Besonders Frauen werden ihrer Rechte beraubt, sie dürfen vieles nicht selbst entscheiden und bekommen nicht einmal die Vormundschaft über ihre Kinder. (Quelle: Wikipedia)

Warum eine WM in Katar?

Warum entscheidet sich also die FIFA, der Weltfußballverband, der das Weltturnier organisiert, für Katar als Austragungsort? Ganz einfach: Fußball ist ein Riesengeschäft und Katar aufgrund seiner Gasvorkommen eines der reichsten Länder der Welt. Es wird kräftig in Sport und besonders in Fußball investiert, und so eine WM kurbelt die Wirtschaft an und spült weiteres Geld in die Kassen. Die FIFA argumentiert zwar, dass das Turnier im Land für Verbesserungen sorgen wird, doch erfahrungsgemäß ist das nicht der Fall.

Blutige Baustellen

Bereits im Vorfeld der WM in Katar sind bislang viele Menschen gestorben. Über genaue Zahlen wird zwar gestritten, doch es könnte sich um Tausende toter Arbeitsmigrant*innen handeln. Bei 50 Grad Celsius wird an sieben Tagen ohne Pausen rund um die Uhr auf den Baustellen gearbeitet – und gesunde junge Männer sterben auf mysteriöse Weise im Schlaf.

Noch eine Baustelle: die Textilindustrie

Neben der Bau- ist auch die Textilindustrie ein großes Problem: Millionen von Trikots und Bällen werden für ein Turnier in dieser Größenordnung genäht, und nur ein winziger Bruchteil des Kaufpreises (ca. 1 %) kommt bei den Näher*innen an. Diese arbeiten, zum Beispiel für adidas, unter menschenunwürdigen Bedingungen und für Hungerlöhne. Der größte Anteil des Kaufpreises geht an den Handel, der zweitgrößte an den Hersteller.

Was tun? #BoycottQatar2022

Die Initiative #BoycottQuatar2022 schreibt:

„Die WM 2022 in Qatar ist ein dem Fußball unwürdiges Turnier. Es werden so viele Gebote der sportlichen und politischen Fairness verletzt, dass es uns unverantwortlich erscheint, an diesem Ereignis teilzuhaben, ob als aktiver Sportler*in, Funktionär*in oder nur als TV-Zuschauer*in.
Daher finden wir es wichtig, dass Fußballfans gegen das Turnier in Qatar und gegen die Politik der FIFA protestieren. Bitte unterstützt unsere Initiative #BoycottQatar2022 durch eigene Diskussionen, Aktionen, Veranstaltungen – und nicht zuletzt durch eure Unterstützung für unseren Aufruf.

For the good of the game: 
Boycott Qatar 2022!“

-Katharina-

Bild von 0fjd125gk87 auf Pixabay

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Flexible Circular Plastics: Join Our Circular Week Webinar on 5 October!

SCP-Centre - 13. September 2022 - 13:01

Durable, light, low-cost and with good barrier properties – flexible plastics are a leading material in packaging applications in consumer goods, construction, and agriculture. However, their reuse potential is limited, making flexible plastics a drain on Europe’s resources and a serious pollution threat. This is why innovative solutions are needed in order to keep them in the loop for as long as possible.

As part of the Circular Week 2022, our session “Flexible Plastics in Europe’s Circular Economy” gives an overview of the current management practices as well as viewpoints to increase circularity of flexible plastics on a European scale in the future – register for the event to join the discussion!

This session will be based on a report of our ETC/CE project with the same title, which will be shared during the event. The report includes policies and initiatives that seek to improve the circularity of flexible plastics across sectors. The participants will have the opportunity to hear about the main insights and learnings from the report as well as reflect and discuss with experts on related implications and leverage points for a more sustainable and circular plastics system in Europe.

Date: 05 October
Time: 14:00-15:00 CET
Format: Online
Language: English

For details on the programme and to register for the session, please go here.

The webinar is organised within the framework of the Circular Week, an international campaign aimed at promoting circular solutions.

For further questions, please contact Arlind Xhelili.

 

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„Eine Wende! Ukraine nutzt russische Schwäche enorm gut aus“

SWP - 13. September 2022 - 11:09
Die Berichte über zurückerobertes Territorium durch das ukrainische Militär im Süden und Osten des Landes verblüffen die Experten
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HOOP Lighthouse Cities Share Experiences on Circular Bioeconomy

SCP-Centre - 13. September 2022 - 9:51

Biowaste management practices vary greatly around Europe. As part of our HOOP project, stakeholders from ten European cities and regions visited Münster, Germany and Almere, in the Netherlands to learn more from these two frontrunner cities. The inaugural study tour links to the project’s overall aim to improve urban biowaste management practices, such as separate collection and valorisation.

A central goal of the tour was to foster cross-city learning: “It’s not only really important to develop tools to foster European circular bio-economy, you also have to guarantee that other parties across Europe or worldwide have the opportunity to understand what you are doing to be able to apply it in their own territories,” noted Elisa Gambuzzi, Research & Development Technician at the Environment Department of CETENMA, a HOOP project partner,.

In the study tour, members of the HOOP Network of Cities and Regions as well as other HOOP Lighthouses learned more about how Münster and Almere manage their biowaste.

In Münster, participants took part in a guided tour of the AWM biowaste management facilities to learn how the city processes organic matter – from sorting to anaerobic digestion and composting of the digestate (i.e. the material remaining after anaerobic digestion). They had also a chance to visit Münster’s “Landfill Learning Trail”, exploring guiding principles of a modern and resource-conserving circular economy. Finally, the participants experienced firsthand Münster’s biowaste composting facility and learned how it produced quality-sealed compost from green waste.

In Almere, the highlight was one of the most successful biowaste projects to date in the city’s history, namely the production of green concrete. Participants observed this process directly onsite at CIRWINN’s premises. Green concrete was used to build a 3 kilometer-long bike path in Almere.

A visit to the Floriade Expo 2022 concluded the tour, where participants could experience new bridges built from residual material from old bridges and buildings and other constructions made from organic material.

As a result of the study tour, Münster and Almere received both recognition and constructive suggestions for their waste management innovations and facilities.

For further questions, please contact Carina Diedrich.

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Veranstaltung: 1 Jahr-Ampelkoalition – Wo stehen wir bei der Umsetzung der SDGs?

Forum Umwelt & Entwicklung - 13. September 2022 - 9:15

Zivilgesellschaftlicher Austausch

1 Jahr Ampel-Koalition – wo stehen wir bei der Umsetzung der SDGs?  

Termin: 27. September 2022

Uhrzeit: 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort: Hotel Albrechtshof, Albrechtsstraße 8, 10117 Berlin

Die neue Bundesregierung ist seit knapp einem Jahr im Amt. Mit ihrer Amtsübernahme ging die Hoffnung auf eine nachhaltigere Politik und eine beschleunigte Umsetzung der SDGs einher. Die Entwicklungen der letzten Monate haben diese Hoffnungen ausgebremst. Wir wollen daher einen Blick auf die aktuelle Nachhaltigkeitspolitik werfen und fragen: Was passiert derzeit auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zur Umsetzung der SDGs und was steht in den kommenden Monaten an?

In zivilgesellschaftlicher Runde diskutieren wir über die wichtigsten internationalen SDG-Prozesse, darunter HLPF, Umsetzung in der EU und den SDG-Summit 2023.

Anschließend schauen wir auf die SDG-Umsetzung in, durch und mit Deutschland und werden uns mit Vertreter*innen der Bundesregierung und des Bundestags austauschen. Was planen Regierung und Bundestag zur beschleunigten SDG-Umsetzung in der SDG-Aktionsdekade? Wie wird Zivilgesellschaft diesbezüglich eingebunden?

Wir freuen uns auf einen Informationsaustausch sowie anregende Diskussionen mit Euch rund um den Umsetzungsstand der SDGs.

Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteure. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 20. September unter abshagen@forumue.de.

 

Vorläufiges Programm

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Tiefseebergbau verhindern! Ein politisches Konzert mit Marie-Luise Abshagen, Ahabs Linkes Bein und CoppiCat

Forum Umwelt & Entwicklung - 12. September 2022 - 13:36

Tiefseebergbau – das bedeutet, dass in den nächsten Jahren das größte Bergbauvorhaben der Menschheitsgeschichte beginnen könnte. Menschen aus der ganzen Welt stellen sich gegen diese gefährliche neue Industrieprojekt in den Ozeanen. Statt mehr Bergbau und Meeresverschmutzung brauchen wir eine Rohstoffwende. Mit rührenden und räudigen, poetischen und politischen Texten über das Meer, die Nachbarschaft und das Reparieren von Dingen laden die Musiker*innen Ahabs Linkes Bein und CoppiCat sowie Tiefseebergbauexpertin Marie-Luise Abshagen zu einem Konzert ein, bei dem Widerstand ins Herz gehen darf.

 

https://www.ahabslinkesbein.de/

https://www.coppicat.com/

 

Mastul e.V.

Liebenwalder Str. 33
Berlin, 13347

Website:https://mastul.de/

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Bits und Bäume – Tiefseebergbau: Keine Lösung für Rohstoffhunger

Forum Umwelt & Entwicklung - 12. September 2022 - 12:53

Die voranschreitende Digitalisierung unsere Gesellschaft und vor allem Industrie geht einher mit einem erhöhten Bedarf an Rohstoffen. Dieser gestiegene Bedarf führt aber nicht zu einem verstärkten Recycling von Grundstoffen oder der Entwicklung marktfähiger Alternativprodukte, welche weniger Rohstoffe benötigen. Getrieben durch Weiterentwicklungen in Unterwassertechnologien hat sie stattdessen zu einer Goldgräber-Stimmung in den Weltmeeren und vor allem im Pazifik beigetragen. Bergbauunternehmen wollen dort mit riesigen Maschinen am Meeresboden der Tiefsee mineralische Rohstoffe abbauen.

 

Die Tiefsee ist aber keine Mondlandschaft ohne Leben sondern ein ganz besonderer Lebensraum, über den wir immer noch sehr wenig wissen. Wissenschaftler*innen warnen vor irreparabler Zerstörung von Ökosystemen, bevor wir diese überhaupt verstanden haben. Vor allem auch die Zivilgesellschaft im Pazifik stemmt sich gegen den Tiefseebergbau. Die Menschen dort haben eine enge kulturelle Bindung zum Ozean und sehen das Meer als Teil ihrer spirituellen Identität. Zudem hat der Zugriff des globalen Nordens auf Ressourcen im Pazifik und in anderen Weltregionen eine lange Tradition der Ausbeutung. Tiefseebergbau wird ein weiterer Teil dieses postkolonialen Systems sein.

 

2023 wird für Tiefseebergbau ein entscheidendes Jahr. Bei der Internationalen Meeresbodenbehörde werden derzeit Regeln für den Abbau verhandelt, die trotz des unzureichenden Wissens über dessen Auswirkungen im nächsten Jahr abgeschlossen werden könnten. Weltweit organisiert sich Protest gegen Tiefseebergbau. Es bietet sich die in der Menschheitsgeschichte einmalige Möglichkeit etwas zu verhindern, bevor es überhaupt beginnt.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Bits und Bäume 2022 Konferenz.

 

 

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