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Digital infrastructure and employment in services: evidence from Sub-Saharan African countries

DIE - 4. Oktober 2021 - 10:57

The recent boom of the services sector, especially in developing countries, coincides with the rise of digital technologies. While the former might be attributed to the latter, empirical analysis of this relationship is still limited. This paper fills this gap by examining the effect of digital infrastructure on services sector employment. Employing a panel data comprising 45 Sub-Saharan Africa countries over the period 1996–2017, we find that digital infrastructure contributes positively to services sector employment. However, further analyses reveal that the positive effect of digital infrastructure on services sector employment depends on education, institutional quality, and macroeconomic conditions as captured by the inflation rate. In particular, we find that the positive effect of digital infrastructure on services sector employment increases as institutional quality becomes better, while poor macroeconomic conditions decrease the effect of digital infrastructure on employment in services. We also find evidence suggesting that the effect of digital infrastructure on employment in the services sector tends to benefit countries at low levels of education.

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Renewable energy consumption, globalization and economic growth shocks: evidence from G7 countries

DIE - 4. Oktober 2021 - 10:53

This paper examines the asymmetric responses of renewable energy (RE) technology to globalization and economic growth shocks across the G7 countries using the Nonlinear Cointegrating Auto-Regressive Distributed Lag (NARDL) model. Our results indicate asymmetries across these countries and that positive shocks on globalization increase RE in Canada, Germany, the United Kingdom (UK), and the United States (US) while negative shocks decrease RE. However, both positive and negative globalization shocks promote RE consumption in Italy and Japan but decrease it in France. In contrast, both income shocks increase RE in France whilst positive income shocks increase RE in Canada, Germany, and Italy while negative shocks decrease RE. Positive income shock facilitates RE in the UK and the US while negative income shocks are detrimental to RE in Japan. Further analysis using panel cointegration, Fully Modified Ordinary Least Squares, and Panel Dynamic Ordinary Least Squares suggests that RE deployment in the G7 countries is mainly driven by positive shocks on income, globalization, and capital. We discuss the implications of the findings.

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Welche Zukunft hat der Entwicklungshilfeausschuss der OECD?

DIE - 4. Oktober 2021 - 9:56

Das Jahr 1961 kann man gewissermaßen als Urknall für die internationale Entwicklungspolitik betrachten. Die USA trieben unter den Vorzeichen des Kalten Krieges ein internationales System zur Unterstützung von Entwicklungsländern voran. US-Präsident John F. Kennedy führte bestehende Ansätze zur Unterstützung von Entwicklungsländern zu der mächtigen US Agency for International Development (USAID) zusammen. In der Bundesrepublik Deutschland wurde im gleichen Jahr das BMZ (zunächst Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, später dann mit der Ergänzung „und Entwicklung“) geschaffen – ein eigenes Ministerium zur Unterstützung von Entwicklungsregionen. 1961 gründete die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zudem den sogenannten Entwicklungshilfeausschuss (Development Assistance Committee / DAC), dessen 60. Geburtstag in dieser Woche gefeiert wird.


Tatsächlich ist der DAC oftmals ein Synonym für die Entwicklungszusammenarbeit „traditioneller Geber“: ein Club reicher Länder, der oft ein Inbegriff für das Fortbestehen von globalen Ungleichheiten war. Allerdings ist der Ausschuss eben auch der Ort, an dem in den vergangenen 60 Jahren wichtige Normen und Qualitätsstandards für die Entwicklungszusammenarbeit ausgehandelt wurden. Das Konzept von „öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit“ (Official Development Assistance / ODA) wurde hier erfunden. Jedes DAC-Mitglied steht außerdem regelmäßig auf dem Prüfstand, ob es sich tatsächlich an die Spielregeln hält. Ähnlich den PISA-Studien für die Bildungspolitik entfalten diese peer reviews eine sowohl disziplinierende als auch unterstützende Wirkung. Kein Mitgliedsland möchte gerne angeprangert werden, sich nicht genug an internationale Vereinbarungen zu halten. Der Zuwachs von ursprünglich acht DAC-Mitgliedern auf heute 30 lässt sich ebenfalls als Erfolg für das Gremium verbuchen. Ehemalige Entwicklungsländer wie Spanien und Südkorea sahen es als einen wichtigen Ausweis ihres sozio-ökonomischen Erfolges an, in diesen Club aufgenommen zu werden. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) würdigt in einem neuen Open Access-Buch die Geschichte des DAC umfassend.


Schwierig ist es, eine genauere Vorstellung darüber zu entwickeln, was genau die Zukunft dieses Ausschusses sein könnte und sollte. Dies hat mit mindestens drei zentralen Punkten zu tun. Erstens ist der Kontext für das Politikfeld dynamisch wie selten zuvor. Viele Entwicklungsländer – von China über Indien bis hin zu Ruanda – stellen heute selbst Entwicklungszusammenarbeit für andere Länder bereit. Das Konzept der Süd-Süd-Kooperation ist zwar nicht neu, hat aber angesichts des Umfangs vor allem der chinesischen Initiativen einen enormen Einfluss. Und die meisten dieser Länder, die Süd-Süd-Kooperationsleistungen anbieten, haben wenig Interesse daran, sich mit dem DAC abzustimmen, ODA zu berichten oder in die im DAC entwickelten Normen und Standards zu fördern und zu unterstützen. Damit repräsentiert das Gremium einen schrumpfenden Teil der prägenden Akteure von Entwicklungspolitik. Hinzu kommt, dass Entwicklungspolitik gewissermaßen zu seinen Ursprüngen zurückkehrt: geostrategische Fragen gewinnen derzeit enorm an Bedeutung; dies gilt insbesondere mit Blick auf China.


Zweitens hat die politische Unterstützung eines DAC, der sich für eine möglichst nicht an kurzfristigen Eigeninteressen orientierte und wirksame Entwicklungszusammenarbeit einsetzt, spürbar nachgelassen. Populistische Spielarten in einigen DAC-Mitgliedsstaaten (etwa in Großbritannien) und oftmals engere Haushaltsspielräume haben zu einem Aufweichen der Qualitätskriterien geführt – etwa, was als ODA anerkannt werden kann.


Drittens ist die Frage, wie zukünftig Entwicklungszusammenarbeit aussehen sollte, relevant und zugleich vage – und gerade hierzu werden Antworten aus dem Club in Paris erhofft. So lässt sich bereits heute absehen, dass die Zahl der Entwicklungsländer (etwa China und die Türkei) in den nächsten Jahren weiter abnehmen wird – also weniger Länder auf eine solche Form der Kooperation angewiesen sein werden. Eine solche ‚Graduierung‘ von der Möglichkeit, ODA zu erhalten, lässt sich für einige, aber eben auch nicht alle Entwicklungsländer absehen. Zugleich zeigen gerade die Krisen vergangener Jahre, dass Entwicklungspolitik ein zentraler Ansatz ist, um unterschiedlichsten globalen Herausforderungen zu begegnen. Dies gilt für die Covid-Pandemie über sicherheitspolitische Probleme, etwa in Afghanistan, und zunehmend auch für die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Es lässt sich erkennen, dass Entwicklungspolitik neben der Beförderung von Entwicklungsprozessen in einzelnen Ländern in Zukunft eine viel größere Rolle spielen wird beim Umgang mit globalen Krisen und der Bereitstellung globaler öffentlicher Güter.

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4. Oktober 2021

ONE - 4. Oktober 2021 - 9:54

1. UN-Blauhelmsoldat in Mali getötet

Im Norden Malis ist ein ägyptischer UN-Blauhelmsoldat durch die Explosion eines Sprengsatzes getötet worden. Darüber berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Welt, die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung. Vier weitere Soldaten seien schwer verletzt worden, als ihr Konvoi auf einen Sprengsatz traf. UN-Generalsekretär António Guterres verurteile den Angriff und fordere die malischen Behörden auf, die Verantwortlichen zu finden. In den vergangenen Wochen und Monaten habe es immer wieder Anschläge auf ausländische Soldat*innen in Mali gegeben. Vergangene Woche sei ein Soldat der französischen Operation Barkhane getötet worden. Die UN-Mission Minusma sei eine der teuersten und gefährlichsten Friedensmissionen der Vereinten Nationen. Die Bundeswehr beteilige sich mit bis zu 1100 Einsatzkräften. Außerdem seien deutsche Truppen im Rahmen der EU-Ausbildungsmission EUTM mit bis zu 600 Soldat*innen in Mali vertreten.

 

2. Deutschland: 17 Millionen Impfdosen-Spenden

Deutschland hat inzwischen mehr als 17 Millionen Corona-Impfdosen an andere Staaten abgegeben, berichten die Welt, Deutschlandfunk und RP Online. Davon seien zehn Millionen Imfpfstoffdosen von AstraZeneca über die internationale Impfstoff-Initiative Covax verteilt worden. Gut sieben Millionen Impfdosen seien direkt an Länder mit akutem Bedarf gegangen, darunter die Ukraine, Namibia, Vietnam, Ägypten und Ghana. Ab Oktober solle auch der Impfstoff von Johnson & Johnson an Covax geliefert werden. Deutschland hatte zugesagt, bis Jahresende 100 Millionen Impfdosen für andere Länder bereitzustellen. Gesundheitsminister Jens Spahn habe insbesondere der Bundeswehr für ihre Unterstützung bei der Logistik gedankt. Man könne sich darauf verlassen, dass Deutschlands gespendete Impfstoffe überall auf der Welt sicher ankommen, so Spahn. Tagesschau.de berichtet darüber hinaus, dass der weltweit größte Impfstoffhersteller Serum Institute ein halbes Jahr nach dem von der indischen Regierung verfügten Exportstopp ab diesem Monat wieder Corona-Impfstoffe iefert. Das Institut war Anfang des Jahres als einer der Hauptlieferanten für Covax vorgesehen. Man plane bis Ende des kommenden Jahres mehr als eine Milliarde Impfstoffdosen zu exportieren.

 

3. Zivile Helfer müssen kontrolliert werden

Dominic Johnson thematisiert in der Tageszeitung (taz) die Abmahnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer gemeinsamen Erklärung aller wichtigen Geberländer der Vereinten Nationen. Am 28. September hatte ein WHO-Bericht schwere Vorwürfe von Kongolesinnen über Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Ausbeutung durch WHO-Personal in der Demokratischen Republik Kongo bestätigt. Die Länder erwarten von der WHO „vollen Einsatz“. Wichtig sei eine „sofortige, gründliche und detaillierte Überprüfung” der institutionellen Politik, der operativen Prozesse sowie der Führungskultur und Umstände. Ein schneller Wandel sei dringend nötig. Nach wie vor mangele es an unabhängigen Beschwerdestellen für Opfer. Außerdem genießen UN-Mitarbeiter*innen Immunität vor nationaler Strafverfolgung. Die WHO sei kein Einzelfall. Seit Jahren häufen sich Berichte über Sexualverbrechen und sexuelle Nötigung durch Mitarbeiter von Hilfswerken weltweit, so Johnson.

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Sustainabill: Die Cloud-Plattform für mehr Transparenz in den Lieferketten

reset - 4. Oktober 2021 - 6:10
Internationale Lieferketten werden immer länger. Menschenrechts- und Umweltverstöße sind damit auch schwerer erkennbar. Sustainabill schafft Anreize für Transparenz.
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More financial power for developing countries

DIE - 3. Oktober 2021 - 17:35

At the end of August, the International Monetary Fund (IMF) approved a $ 650 billion allocation of special drawing rights (SDRs). All 189 IMF members will benefit from the increase, receiving substantial financial resources for fighting the Covid-19 crisis. Rich nations will receive proportionately more SDRs and should voluntarily make a share available to poorer countries.

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Mehr Finanzkraft für Entwicklungsländer

DIE - 3. Oktober 2021 - 17:32

Ende August hat der Internationale Währungsfonds (IWF) beschlossen, die Sonderziehungsrechte (SZR) um 650 Milliarden USDollar aufzustocken. Von dieser Maßnahme werden alle 189 Mitglieder des IWF profitieren und so erhebliche Finanzspritzen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie erhalten. Reiche Länder bekommen anteilig mehr Mittel und sollten einen Teil davon freiwillig armen Ländern zur Verfügung stellen.

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COVID-19: una oportunidad para alinear las contribuciones nacionales con los objetivos de desarrollo sostenible

DIE - 3. Oktober 2021 - 13:26

Se suponía que en 2020 los gobiernos de todo el mundo iban a presentar su segunda propuesta de Contribuciones Determinadas Nacionales (NDCs), según los compromisos del Acuerdo de París. Las NDCs son los planes gubernamentales quinquenales para abordar el problema de las emisiones de carbono y adaptarse a la amenaza del cambio climático. Los deadline, igual que la COP26 (la Conferencia de las Naciones Unidas sobre el cambio climático), fueron aplazados a causa de la pandemia de la COVID-19. Con solamente cuatro meses de margen antes de la trascendental conferencia de Glasgow sobre el clima, solo 75 de un total de 192 estados –incluido el bloque de 27 estados miembros de la UE– han presentado revisiones a la propuesta de las NDCs hecha en 2015. El Reino Unido y la UE son solo 2 de los 18 principales emisores que han cumplido este plazo.

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Politische Krise ohne Ende? Konsequenzen für die EU-Georgien-Beziehungen

SWP - 1. Oktober 2021 - 14:53

Noch im Frühjahr hofften viele, dass mit den Kommunalwahlen am 2. Oktober Georgiens Politik endlich konstruktiveres Fahrwasser erreichen würde. Nach den umstrittenen Parlamentswahlen vom Herbst 2020 und dem darauffolgenden Boykott durch die Oppositionsparteien sollte ein durch EU-Ratspräsident Charles Michel vermitteltes Abkommen den Weg aus der monatelangen politischen Krise weisen. Doch vieles deutet darauf hin, dass die Spannungen zwischen Regierung und Opposition auch nach der Wahl bestehen bleiben.

Die auch als »Charles-Michel-Abkommen« bekannte Vereinbarung vom 19. April 2021 sieht richtungsweisende Reformen vor, unter anderem in den zentralen Bereichen Wahlgesetzgebung und Justiz. Eine weitere Klausel bezieht sich konkret auf die Kommunalwahlen: Die Regierungspartei »Georgischer Traum« konzediert darin mit Blick auf die innenpolitische Stabilität vorgezogene Parlamentswahlen, sollte sie weniger als 43 Prozent aller Stimmen erzielen. Ein Ende der politischen Krise, wie Charles Michel sie bei der Unterzeichnung ausrief, bedeutete das Abkommen indes nicht, war es doch von Beginn an mit Unwägbarkeiten behaftet.

Brüssel zeigt sich irritiert

Die größte Oppositionspartei »Vereinte Nationale Bewegung« (VNB) verweigerte ihre Unterschrift und verlängerte ihren Parlamentsboykott um gut einen weiteren Monat. Die Regierungspartei geriet kurze Zeit später in die Kritik, weil ihre Fortführung der als politisiert wahrgenommenen Bestellung der Richterinnen und Richter für den Obersten Gerichtshof Georgiens aus EU-Sicht das Abkommen konterkarierte. Am 28. Juli dann trat die Regierungspartei vom Abkommen zurück, verwies unter anderem auf die fehlende Unterzeichnung durch die VNB. Diese unterzeichnete plakativ am 2. September die Vereinbarung nachträglich, ohne sich bis dahin besonders konstruktiv gezeigt zu haben. Immer deutlicher zeichnete sich ab, dass die politische Krise neben der innenpolitischen auch zunehmend eine außenpolitische Dimension bekommt, indem sie auf die EU-Georgien-Beziehungen abfärbt.

Zuletzt warfen insbesondere zwei Ereignisse Schatten auf das Verhältnis: Ende August erklärte die georgische Regierung ihren Verzicht auf die EU-Makrofinanzhilfe mit der Begründung, das Land habe durch starkes Wirtschaftswachstum ausreichende Ressourcen und wolle die Auslandsverschuldung senken. Brüssel hingegen gab zu verstehen, dass Georgien die Bedingungen für die Auszahlung, nämlich Reformen zur Verbesserung der Unabhängigkeit und Transparenz der Justiz, nicht erfüllt habe. Daneben sorgte eine mögliche Überwachung von EU-Diplomatinnen und -Diplomaten durch den georgischen Geheimdienst für Aufsehen, wie sie vermeintlich aus diesem geleakte Dokumente nahelegen. In den vergangenen Wochen haben sich Beobachterinnen und Beobachter mit Blick auf das Verhältnis zwischen Brüssel und Tiflis daher immer öfter gefragt: Quo vadis?

Die Rhetorik der Regierungspartei deutet darauf hin, dass man das Bild eines folgsamen Schülers vis-à-vis einer belehrenden EU korrigieren und einen selbstbewussteren, national eigenständigen Kurs einschlagen möchte. Die Entwicklungen in den kommenden Monaten dürften zeigen, inwieweit diese machtpolitischem Kalkül geschuldet ist oder ob sie einer außenpolitisch substantielleren Kursänderung den Weg bereitet.

In Brüssel jedenfalls haben die Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate durchaus irritiert. Dabei greift die Sondierung eines »Wie weiter?« über das unmittelbare EU-Georgien-Verhältnis hinaus. Angesichts der Verschiebung regionaler Kräfteverhältnisse im Kontext des 44-Tage-Kriegs in und um Bergkarabach stellt sich auch die Frage nach der Rolle der Europäischen Union im Südkaukasus. Das EU-Engagement in Georgien im Verlauf dieses Jahres lässt sich als Versuch Brüssels werten, dort stärkere Präsenz zu zeigen. Dass nun offenbar die »Soft Power« der EU sowie ihre finanziellen Anreize beim bislang am zuverlässigsten pro-europäisch ausgerichteten Staat in der Region an Grenzen stößt, sollte der EU zu denken geben.

Die EU muss ihre Rolle finden

Für den Fall, dass Georgien Vereinbarungen, wie eben Reformen zur Stärkung des Rechtsstaats, nicht umsetzt, behält sich die EU die Anwendung des sogenannten »less for less«-Prinzips vor: wer weniger umsetzt, erhält auch weniger Unterstützung. Das Beispiel Makrofinanzhilfe hat aber gezeigt, dass seine präemptive Wirkung begrenzt ist. Ein Risiko des Prinzips ist zudem, dass es ein Entfremden der Partner katalysiert, statt abwendet. Anstelle von »less for less« – welches das sonst waltende Prinzip »more for more« spiegelt – könnte daher ein »better targeted«-Ansatz sinnvoller sein.

Die EU-Unterstützung würde dabei etwa noch stärker auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zugeschnitten. Sozioökonomische Problemlagen werden in Umfragen regelmäßig als prioritäre Herausforderungen genannt; die Covid-Pandemie dürfte die Haushalte weiter belasten. Die EU könnte daher versuchen, ungenutzte Potentiale des Abkommens über die vertiefte und umfassende Freihandelszone (DCFTA) für die lokale Entwicklung zu nutzen, etwa für die Modernisierung der Landwirtschaft. Daneben könnte sie mit direkter Unterstützung der Zivilgesellschaft, die örtliche Strukturen und Kapazitäten besser berücksichtigt, Teilhabe an gesellschaftlichen, sozioökonomischen und politischen Entwicklungsprozessen fördern. Auf politischer Ebene könnte eine Task Force nach dem Beispiel der »Support Group for Ukraine« Reformen engmaschig begleiten und Unterstützungsleistungen innerhalb der EU sowie mit anderen externen Akteuren koordinieren. Wie erfolgreich ein solches Instrument wäre, hängt letztlich jedoch vom politischen Willen der Regierung in Tiflis ab. Im Moment scheint es so, als hätten machtpolitische Interessen dort mehr Gewicht.

Die derzeitigen Verstimmungen zwischen Tiflis und Brüssel bedeuten nicht, dass sich die EU weniger, sondern dass sie sich mehr mit einer eigenen strategischen Vision für ihre Rolle in Georgien und im Südkaukasus auseinandersetzen sollte. Der für Dezember geplante Gipfel der Östlichen Partnerschaft etwa würde sich für die Formulierung einer solchen Vision anbieten.

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Von Köln in die Welt

Engagement Global Presse - 1. Oktober 2021 - 14:21
Ab 1. Oktober 2021 weckt eine Straßenbahn Neugier auf den internationalen Freiwilligendienst. Foto: Julia Laatsch

Die Idee, einmal etwas Anderes zu machen, sich zu engagieren und die Perspektive zu wechseln, hat seit 2008 mehr als 40.000 junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren dazu bewegt, einen weltwärts-Freiwilligendienst im Ausland zu leisten. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie konnten viele Interessierte im letzten Jahr nicht die von ihnen erhofften Auslandserfahrungen sammeln. Ab Sommer 2022 soll es jungen Erwachsenen wieder verstärkt möglich sein, sich in den weltwärts-Partnerländern in vielfältigen Projekte einzubringen. In der Regel dauern die Einsätze zwölf Monate.

Ab dem 1. Oktober 2021 fährt eine Straßenbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15, die junge Erwachsene mit dem Slogan „Lass den Dom in Kölle und geh weltwärts“ für internationales Engagement begeistern soll. Und weil sich der Schritt in die Welt oft wie ein Sprung anfühlt, visualisieren die Motive den Schritt und Sprung hinein in eine neue und spannende Herausforderung. „Wir freuen uns, in dieser lebendigen Stadt weltwärts vielen jungen Menschen vorzustellen. Dieser Freiwilligendienst bietet die Chance, sich in ganz unterschiedlichen Bereichen einzubringen, spannende Erfahrungen zu machen und dabei etwas zu bewegen, ob bei einem Arten- und Klimaschutzprojekt in Vietnam oder bei der Arbeit mit Straßenkindern in Lateinamerika“, sagt Dr. Jens Kreuter, Hauptgeschäftsführer von Engagement Global.

Die Möglichkeit, sich in der Welt zu engagieren und dabei fürs Leben zu lernen, zeigt Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen einer groß angelegten Kampagne. „Die meisten ehemaligen Freiwilligen melden uns zurück, dass sie ihr Freiwilligendienst im Ausland maßgeblich geprägt und ihren Blick auf Welt und sich selbst verändert hat“, berichtet Astrid Neumann, Abteilungsleiterin der Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. „Wir laden alle jungen Erwachsenen am Ende ihrer Schulausbildung, Auszubildende sowie Studierende ein, sich über weltwärts zu informieren und die Chance zu nutzen, an einem staatlich geförderten Freiwilligendienst teilzunehmen.“

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen ab 18 Jahren, die für eine längere Zeit im Ausland leben und sich international engagieren möchten. Globales Lernen, interkultureller Austausch und Engagement für eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei im Vordergrund. weltwärts wird als Gemeinschaftswerk von etwa 200 gemeinwohlorientierten Trägern in Deutschland und circa 2.000 Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien umgesetzt. Die Beratung und Unterstützung der beteiligten Akteure sowie die administrative und finanzielle Koordination verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts bei Engagement Global. Gefördert wird das Programm durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen
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Terminhinweis: Jugendliche präsentieren beim "Takeover Bellevue" ihre Anliegen

Unicef - 1. Oktober 2021 - 11:33
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender laden am 7. Oktober rund 150 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland ins Schloss Bellevue ein. 
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Positive Zwischenbilanz in Stuttgart bei der Umsetzung des Vorhabens „Kinderfreundliche Kommune“

Unicef - 1. Oktober 2021 - 11:00
Vertreter*innen der Stadtverwaltung von Stuttgart und der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. kamen heute mit Kindern und Jugendlichen aus der Region zu einem Arbeitsgespräch zusammen, um sich über die bisherige Umsetzung des aktuellen Aktionsplans für mehr Kinderfreundlichkeit auszutauschen.
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1. Oktober 2021

ONE - 1. Oktober 2021 - 10:18

1. Müller fordert Aussetzung der Steuer für fairen Kaffee

Entwicklungsminister Gerd Müller fordert zum heutigen Weltkaffeetag eine neue Regierungskoalition auf, fair angebauten und verarbeiteten Kaffee von der Kaffeesteuer zu befreien. Darüber berichten das Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Frankfurter Rundschau, der Bayerische Rundfunk und Evangelisch.de. Olaf Scholz habe diese Maßnahme als Bürgermeister von Hamburg selbst gefordert und als Finanzminister nicht umgesetzt, so Müller. Durch die Aussetzung der Steuer werde fairer Kaffee für die Verbraucher*innen in etwa so günstig wie herkömmlicher Kaffee. Das sei eine wirksame Maßnahme gegen Kinderarbeit, da dadurch die Eltern der Kinder auf den Kaffeeplantagen angemessene Einkommen bekommen, so Müller. Momentan leben die meisten Bäuerinnen und Bauern in Armut und hungern. Fairer Kaffee könne das ändern, doch dessen Marktanteil stagniere seit Jahren bei sechs Prozent. Die Kaffeesteuer betrage 2,19 Euro pro Kilo. Ohne die Steuer könne ein 500-Gramm-Päckchen fair gehandelter Kaffee, das derzeit etwa sieben Euro koste, für 1,10 Euro weniger angeboten werden.

 

2. Äthiopien verweist mehrere UNO-Mitarbeiter*innen des Landes

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland, Deutschlandfunk und evangelisch.de berichten über die Ausweisung von sieben Mitarbeiter*innen humanitärer UN-Organisationen aus Äthiopien. Sie hatten sich laut des Außenministeriums in interne Angelegenheiten des Landes eingemischt und müssen innerhalb von 72 Stunden ausreisen. Unter ihnen seien die Chefin des Kinderhilfswerks Unicef in Äthiopien, Adele Khodr, und der stellvertretende Koordinator für humanitäre Hilfe in Äthiopien, Grant Leaity. UN-Generalsekretär António Guterres habe „schockiert“ reagiert. Er habe vollstes Vertrauen in die UN-Mitarbeiter*innen in Äthiopien. Man versuche die Regierung Äthiopiens dazu zu bewegen, die Mitarbeiter*innen im Land bleiben und „ihre wichtige Arbeit fortsetzen“ zu lassen. Anfang September hatte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfen in Äthiopien der Regierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed vorgeworfen, humanitäre Hilfen in Tigray zu blockieren. Impfungen seien nicht möglich und es drohe eine schwere Hungerkrise.

 

3. Separatismus in Kamerun

Antonio Cascais thematisiert in der Deutsche Welle den seit 2016 andauernden Bürgerkrieg in Kamerun. Anglophone Separatist*innen wollen ihren eigenen Staat “Ambazonien”, weil sie sich seit Jahrzehnten vernachlässigt fühlen. Die Zentralregierung reagiere mit brutaler Repression. Im Jahr 2016 seien Proteste gegen die frankophone Dominanz in Kamerun eskaliert. Daraufhin sei es zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen anglophonen separatistischen Gruppierungen und der Zentralregierung gekommen. Der Konflikt zwischen dem französisch geprägten Mehrheitsstaat und den kleineren englisch geprägten Landesteilen dauere schon seit Jahrzehnten an. Momentan komme es nach wie vor oft zu tödlichen Angriffen von unterschiedlichen separatistischen Milizen auf Militärposten und Fahrzeuge der kamerunischen Armee. Die kamerunischen Sicherheitskräfte bereiten sich auf starke Konfrontationen am 1. Oktober vor, an dem offiziell die Staatsgründung Kameruns gefeiert wird. Am selben Tag feiern die Separatist*innen die Ausrufung der unabhängigen “Republik Ambazonien” im Jahr 2017.

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Die Arbeit an den SDGs bei Peer-Leader-International e.V.

EINEWELTblabla - 1. Oktober 2021 - 10:07

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich der Verein Peer-Leader-International mit den Sustainable Development Goals (SDGs) und lehnt jedes Projekt an mindestens eines der 17 Ziele an. Während der Corona Pandemie wurden dazu neue digitale Formate (Workshops, Factsheets), die zum kritischen Reflektieren und Handeln anregen sollen, entwickelt, wodurch eine breitere Zielgruppe angesprochen wird.

In dem Projekt „Future-Peers“ werden je zwei Schüler:innen aus 40 niedersachsenweiten Schulen dabei begleitet, eigene Projekte zu den SDGs hervorzubringen. Zuvor durchlaufen diese Schüler:innen eine „Ausbildung“ zum Future-Peer, die sieben Peerinare zu Themen der BNE, Projektplanung, etc. beinhaltet. Erst danach beginnen sie mit selbst gesuchten Teams an ihren Schulen die eigenen Projekte zu den SDGs zu entwickeln und durchzuführen.

Parallel dazu wurde mit unseren internationalen Partner:innen aus Südafrika, Malawi, Ukraine und Brasilien ein internationales Future-Peers-Netzwerk gegründet. So entsteht ein breiter Austausch über Themen der SDGs und lokale Umsetzungsformen.

Die Bedeutung der Arbeit an den SDGs: Warum sollte man überhaupt an den SDGs arbeiten?

Wir denken, dass es wichtig ist, an den SDGs zu arbeiten, um sich mehr seiner Umwelt bewusst zu werden, auf die weltweiten Probleme aufmerksam zu machen und zu verstehen, warum die Welt in Gefahr ist und man deshalb aktiv werden sollte.

Des Weiteren ist es wichtig, mehr über Menschenrechte, andere Kulturen und Mitmenschen zu lernen und zu begreifen, wie unterschiedlich die Lebensbedingungen in anderen Ländern sind. Durch diese nähere Verbindung zu anderen Menschen empfindet man mehr Empathie und bekommt mehr Motivation, aktiv zu werden. Auch kann es helfen, zu begreifen, dass wir in der Zukunft auch von diesen Problemen betroffen sein können und man sich deshalb auch als mögliche Betroffene versteht. Dies kann wiederum ein guter Denkanstoß für die Schüler:innen sein, sich den Problemen der Welt bewusster zu werden und sich zu überlegen, womit man sich (beruflich) in der Zukunft weiter mit befassen will.

Projekte wie Future-Peers sind von Vorteil, da Schüler:innen in Teams arbeiten und dadurch mehr Motivation und Ideen sammeln, sie sich untereinander vernetzen und sich gegenseitig ergänzen können. Außerdem ist die Arbeit mit jungen Menschen insofern von Vorteil, da sie die Informationen meist besser aufnehmen können und die Probleme bereits im jungen Alter verstehen. Dadurch wird es auch in der Zukunft einfacher, daran zu arbeiten und sich nicht erst über die SDGs informieren zu müssen.

Eines der wichtigsten Ziele ist es für uns, die Denkweise der Schüler:innen zu ändern, dass andere sich um Themen wie die SDGs kümmern werden und man somit selbst nichts machen müsse. Im Gegensatz dazu sollen die Schüler:innen von sich selbst aus aktiv werden und sich keine Ausreden überlegen, warum sie nicht aktiv werden sollten.

Unser Ansatz, Jugendliche zu motivieren, sich mit den SDGs zu befassen und dabei nicht stehen zu bleiben, sondern selbst im eigenen Lebensumfeld aktiv zu werden, führt immer wieder zu neuen Umsetzungsformen und ‚Erprobungsräumen‘.

Weitere Informationen und Kontakt

Mehr zu der Arbeit von Peer-Leader-International e.V., sowie aktuellen Projekten gibt es unter:

www.peerleader.org 
https://peerleader.org/materialien/
https://peerleader.org/tools/
https://peerleader.org/projekte/

Bei weiteren Fragen oder Interesse an anderen Projekten von Peer-Leader-International e.V. schreibt gerne eine E-Mail an folgende Adresse: info@peerleader.org

-Lara Thomes, Maryna Blyshchuk, Pietro Marongiu, Mareike Brunken-

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In focus: CPDE’s partnership with the Fiji Council of Social Services (FCOSS)

CSO Partnership - 1. Oktober 2021 - 9:15

In Fiji, CPDE’s support in terms of capacity building, monitoring and participation in policy spaces such as that at the Voluntary National Reviews (VNRs) has been instrumental in catalysing work in public finance, localisation in humanitarian financing and response, national and regional trade discussions, and overall development discourse.

Since the 2019 VNR, Fiji Council of Social Services (FCOSS) efforts to work closer with CSOs and the Fijian government to ensure better coordination across various development sectors have significantly increased. FCOSS has taken up projects on public finance management and have used our experience from 2019 VNR to try and improve how communities and CSOs are engaging across various development sectors with the relevant government agencies and ensuring better outcomes for grassroots communities.

CPDE contributed to FCOSS participation at country level by supporting the work on Human Rights monitoring at the community level, and through the GPEDC third monitoring round support which enabled FCOSS to bring in affiliates and begin discourse on EDC monitoring at sub-national level. A lot of the learning from CPDE work was directed into Public Finance Management work with PIANGO – the regional CPDE secretariat for the Pacific – and this is now into the second year of implementation. The work with CPDE is linked to localising humanitarian assistance which has continued with the support of PIANGO and the Australian Humanitarian Partnership consortium of Plan International Australia and Childfund Australia.

In terms of organisational efforts in influencing local, national and regional development actors’ behaviors, in 2021, Fiji CSOs were able to present concrete budget submissions directly to the Minister for Finance through a 2 hours virtual consultation process and Q&A session. This is significant as there had been no pre-National Budget Announcement consultations in the last 15 years. After that, FCOSS was asked to help organise a dialogue between the Fiji Govt, CSOs and UN Forum on humanitarian response coordination. This discussion was attended by Australian and New Zealand government representatives, the country’s biggest donors. Further, FCOSS helped plan and organise the country-level consultation on a regional development pathway called the Pacific 2050 strategy and later engaged in regional level discussions. Amongst other priorities, the need for better EDC monitoring and coordination was advocated in this arena.

In this context, the support of CPDE towards FCOSS participation in VNR at the UN and other advocacy events in NY have contributed to building traction around our national CSO messages[U2] . This helped change the attitudes/perceptions of Pacific governments and international NGOs who are direct partners in FCOSS’ work. Working indirectly has had its positive impacts where these partners are beginning to share civil society’s advocacy messages in negotiation spaces with development actors. However, there is still a lot of room for improvement as Covid-19 caused a regression of these gains.

Know more about the organisation via this link.#

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Am Ball bleiben: Deutsche Indo‑Pazifik‑Politik

SWP - 30. September 2021 - 17:28
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Partner oder Rivalen? Vom Umgang mit autoritären Mächten

SWP - 30. September 2021 - 17:19
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