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Afghanistan – der gefährlichste Ort der Welt für Kinder

Unicef - 17. November 2020 - 15:00
Afghanistan gilt nach 40 Jahren Konflikt und Aufruhr als tödlichstes Kriegsgebiet der Welt. Das Ausmaß der Gewalt, dem Kinder hier Tag für Tag ausgesetzt sind, ist schockierend. UNICEF-Kinderschutzexpertin Susan Bahman schildert im Interview die Lage und erklärt, welche Hilfe die Kinder dringend brauchen.
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Neues Onlineformat: MMZ-Beratungscafé

Engagement Global Presse - 17. November 2020 - 13:46
Das digitale „MMZ-Beratungscafé“ bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Foto: Engagement Global

Unter dem Motto „Reinkommen, Zuhören, Fragen stellen“ startet die Fachstelle für entwicklungspolitische Beratung und Vernetzung, die Mitmachzentrale (MMZ) bei Engagement Global, am Dienstag, 15. Dezember 2020, um 15 Uhr ihr neues Onlineformat „MMZ-Beratungscafé“.

Die Veranstaltung bietet Raum für alle Fragen rund um entwicklungspolitisches Engagement. Dabei kann es um die Finanzierung von Partnerschaftsprojekten, Schulaktionen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung oder um Freiwilligendienste im Ausland gehen.

Die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung auch kurzfristig, bis zum Beginn des Beratungscafés, möglich.

Das MMZ-Beratungscafé wird ab Dezember 2020 monatlich angeboten. Der zweite Termin findet am Donnerstag, 14. Januar 2021, statt.

Die MMZ ist die zentrale Anlaufstelle für allgemeine Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement im Inland und Ausland. Die MMZ berät Einzelpersonen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Schulen und Stiftungen auch außerhalb von Veranstaltungen zu entwicklungspolitischen Förder- und Freiwilligenprogrammen, vermittelt Ansprechpersonen und Kooperationsmöglichkeiten, erschließt Finanzierungsquellen und vernetzt fachlich.

Ansprechpartnerin

Maritza Del Valle
Telefon +49 228 20 717 506
MMZ-Seminare@engagement-global.de

Weitere Informationen
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Stop Tiefseebergbau – Policy Briefing

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 13:30

Derzeit verhandeln Staaten Regeln für den Abbau mineralischer Ressourcen vom Boden unserer Ozeane. Doch was in der Erzählung von Bergbauunternehmen wie ein Märchen von grünen, sauberen Meeresrohstoffen klingt, ist eigentlich eine Geschichte von Intransparenz und Gier, die unsere Ozeane zerstören wird.

 

Wir wollen und brauchen keinen Tiefseebergbau. Warum das so ist und was zu tun ist, gibt es nachzulesen im Policy Briefing zu Tiefseebergbau.

 

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17. November 2020

ONE - 17. November 2020 - 12:11

1. Corona-Pandemie in Afrika verläuft milder als erwartet
In der Welt stellt der Afrika-Korrespondent Christian Putsch einige Thesen zum milden Verlauf der Corona-Pandemie auf dem afrikanischen Kontinent auf, um die verhältnismäßig geringen Fallzahlen des Kontinents zu erklären. So sei die Dunkelziffer weit höher als vermutet, da beispielsweise bei Bluttests rund 40% der Schwangeren und HIV-positiven Menschen in Johannesburg und Kapstadt bereits Antikörper hätten, was im Vergleich in England nur bei 4,4 % der Proben der Fall sei. Dies könne daher für eine gewisse Herdenimmunität sprechen. Zudem weise der afrikanische Kontinent eine vergleichsweise junge Altersstruktur auf. Die meisten Betroffenen von Covid-19 seien unter 60 und verzeichneten geringe Verläufe. Außerdem werde vermutet, dass bereits zirkulierte Coronaviren zu einer frühen Herdenimmunität in vielen afrikanischen Ländern beigetragen habe sowie der hohe Vitamin-D-Haushalt einen Einfluss auf mildere Krankheitsverläufe von Covid-19 habe. Allerdings treibe die Corona-Pandemie viele afrikanische Länder in das wirtschaftliche Aus – wie kürzlich Sambia – und dränge zudem Millionen Menschen in die extreme Armut.

2. Westsahara: Waffenruhe mit Marokko aufgehoben
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Tageszeitung (TAZ) und Telepolis melden, hat die Westsahara den seit 29 Jahren andauernden Waffenstillstand mit Marokko für beendet erklärt. Nachdem die westsaharanische Befreiungsfront Polisario eine Transitstraße zwischen Marokko und Mauretanien blockiert hätte, habe Marokko die Straße unter Schusswechsel wieder eingenommen. Die Blockade der Straße unweit Guerguerats sei ein Protest gegen das jahrzehntelange Stillschweigen der internationalen Gemeinschaft gewesen, die bereits zu Beginn der 90er-Jahre eine Wahl bezüglich des Status der Westsahara hätte vorantreiben sollen. Die ehemalige spanische Kolonie sei nach Spaniens Rückzug 1975 und einem Friedensschluss mit Mauretanien von Marokko annektiert worden und bis heute von Marokko besetzt. Völkerrechtlich gelte Westsahara noch immer nicht als entkolonialisiert. Polisario, die von Algerien unterstützt werden, werde nun „den bewaffneten Kampf zur Verteidigung der legitimen Rechte unseres Volkes“ aufnehmen, so Brahim Ghali, Vorsitzender der Polisario. UN-Generalsekretär Antonio Guterres sei „zutiefst besorgt angesichts der möglichen Konsequenzen“. Aus Sicht des Vertreters der Polisario in Madrid, Abdulah Arbi, sei die UN hinsichtlich Westsahara gescheitert: die Minurso-Mission habe lediglich den Status quo erhalten und dafür gesorgt, dass die Westsahara weiterhin von Marokko ausgebeutet werden konnte. Der erneute Ausbruch bewaffneter Kämpfe in und um die Westsahara könne nun die gesamte Region destabilisieren.

3. Kanarische Inseln neuer EU-Migrations-Hotspot
Tim Röhn und Matthis Kattnig berichten in der Welt am Sonntag, dass sich die kanarischen Inseln mittlerweile als neue Fluchtroute für Migrant*innen etabliert habe. Laut ihrem Bericht seien am vergangenen Wochenende 2.000 Migrant*innen aus diversen afrikanischen Ländern in Holzbooten auf den kanarischen Inseln angekommen. Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldete dagegen die Ankunft von 1275 Migrant*innen am Wochenende. Insgesamt hätten alleine dieses Jahr mehr als 14.000 Menschen auf der Flucht die Inseln erreicht. Unklarheit bestehe über die Zahl der Toten. Obwohl die Route eine der gefährlichsten aller Routen zu sein scheine, sähen sich tausende Menschen dazu gezwungen, diese auf sich zu nehmen. Alle anderen Schlupflöcher in die EU werden mit zunehmender Aggression gestopft. Große Teile der Bevölkerung der Kanaren sei den ankommenden Menschen mit Fluchterfahrung gegenüber immer negativer gestimmt.

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Menschenrechte, Umwelt- und Klimaschutz vor Profit

Forum Umwelt & Entwicklung - 17. November 2020 - 11:54

Drei Grundsätze zur Neugestaltung von Handel und Investitionen zur Überwindung der Krise

 

In weniger als einem halben Jahr hat die Coronavirus-Pandemie die Karten der wirtschaftlichen Globalisierung grundlegend neu gemischt. Komplexe Versorgungsketten, internationale Arbeitsteilung und Just-in-time-Operationen haben in den letzten dreißig Jahren zugenommen. Ihre Dysfunktionalitäten sind jetzt eine Quelle der Krise, nicht der Widerstandsfähigkeit.

 

Die Pandemie bringt die zugrunde liegende strukturelle Verwundbarkeit, die das Wirtschaftssystem für die Menschen und den Planeten mit sich bringt, deutlich zum Vorschein. Anstatt uns bei der Überwindung der Pandemie zu helfen, hat es das neoliberale Handels- und Investitionsregime angesichts unserer Abhängigkeit von großen und instabilen globalisierten Produktionsketten schwieriger gemacht, auf diese Krise zu reagieren.

 

Dieses Problem wurde am Beispiel der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) veranschaulicht, die nur in einigen wenigen Ländern hergestellt wurde und nicht verfügbar war, wo und wann sie am dringendsten benötigt wurde. Die Bemühungen um die Entwicklung eines Impfstoffs werden durch geistige Eigentumsrechte erschwert, die den Pharmakonzernen enorme Gewinne sichern, während die Kosten mit Steuergeldern bezahlt werden. Viele Notfallmaßnahmen, die von Regierungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit während der Pandemie ergriffen werden, laufen Gefahr, mit dem globalen Investitionsschutzregime in Konflikt zu geraten. Infolgedessen könnten Regierungen auf der ganzen Welt mit einer neuen Welle kostspieliger Konzernklagen vor internationalen Schiedsgerichten konfrontiert werden.

 

Die Pandemie ist für gefährdete Teile der Bevölkerung besonders schwerwiegend. Die Menschen im globalen Süden sind besonders hart betroffen, da sie bereits jetzt unter den schmutzigen Praktiken multinationaler Konzerne, unbezahlbaren Schuldenlasten und den Folgen eines Klimawandels leiden, den sie nicht verursacht haben. Tatsächlich wird sich der Klimawandel noch weiter verschärfen, wenn die Wirtschaftspolitik der Regierungen keinen grundlegenden Kurswechsel vollzieht. Wir sind besorgt darüber, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten weiterhin auf mehr neoliberale Handels- und Investitionsabkommen drängen, wie z.B. das kürzlich abgeschlossene Abkommen zwischen der EU und Mexiko oder das heftig kritisierte EU-Mercosur-Abkommen. Jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und unser Handelsregime neu zu bewerten, anstatt den gleichen unhaltbaren Weg fortzusetzen, der bisher immer in die Irre führte.

 

Im Jahr 2013 haben über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen das alternative Handelsmandat in einem Aufruf zur Änderung des internationalen Handelssystems und der Handels- und Investitionspolitik der EU vorgelegt. Seitdem haben sich die Klima- und Umweltkrise dramatisch verschärft und die Ungleichheit hat weiter zugenommen. Heute, inmitten einer weltweiten Pandemie, ist der Ruf nach dem alternativen Mandat dringender denn je. In vielen Ländern schwindet die Unterstützung der Bevölkerung für die Vertiefung der Liberalisierung, da die Menschen ihre negativen Auswirkungen sowohl für sich persönlich als auch für die Gesellschaft und den Planeten erleben. Wir brauchen einen sofortigen Strukturwandel.

 

 

 

Für weitere Informationen:

Hier den Vollständigen Beitrag der Website s2bnetwork.org lesen.
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Fürs Klima aufs Rad steigen

Engagement Global - 17. November 2020 - 11:32
Das Team von Engagement Global legte 12.500 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Foto: Engagement Global

Auch in diesem Jahr hat Engagement Global mit einem Team am bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilgenommen. Bei dem Wettbewerb legen die Teilnehmenden an 21 Tagen möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurück.

Zwischen dem 20. September und 10. Oktober 2020 fuhren die Mitglieder des Teams von Engagement Global insgesamt 12.500 Kilometer mit dem Fahrrad und sparten somit 1.838 Kilogramm CO² ein. Damit erreichte Engagement Global in Bonn den 8. Platz. Das erfolgreichste Teammitglied legte eine Strecke von 1173,5 Kilometern zurück. Bonn hat mit 506.421 Kilometern und 2.894 Radelnden insgesamt 74 Tonnen CO² eingespart.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Ziele der Kampagne sind, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für eine bessere Radinfrastruktur in den Kommunen zu setzen.

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Join Our CSR.digital Online Conference “Digital Leadership” on 8 December 2020

SCP-Centre - 17. November 2020 - 10:30

In times when working remotely has become the new normal, many organisations, including Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs), are facing numerous challenges: how to build trust in remote teams, maintain a feeling of togetherness, and ensure long-term employee satisfaction? CSR.digital will address these questions with a group of experts during the online conference “Digital Leadership – Rethinking Leadership, Staying Competitive”, 8 December, 09:30-12:30 CET. Register here to join the discussion!

On top of megatrends such as digitalisation and sustainability, the ongoing pandemic has put conventional corporate management to a test. The pandemic is also acting as an accelerator of change by pushing companies to reinvent themselves and build agile and resilient management models. The online conference “Digital Leadership – Rethinking Leadership, Staying Competitive” looks into the impact that these fast-paced changes have on SMEs in North Rhine-Westphalia (NRW) by asking the following questions:

  • How are the pandemic, digitalisation, and sustainability shaping work and leadership in SMEs?
  • How can companies maintain motivation and a sense of “we” in times of remote working?
  • How to build and maintain trust in times of high uncertainties?

Each of these questions will be briefly addressed by our panel of experts and then discussed in more detail during small interactive workshops between experts and event participants.

Speakers:

  • Lars Rückemann, Member of the Board of Directors codecentric
  • Anna Yona, Managing Director Wildling Shoes
  • Markus Baumanns, Managing Director company companions
  • Philipp Grundler, Vorwerk & Co. KG

Agenda:

  • 09:30-10:30 Brief presentation from the panel of experts
  • 10:30-10:40 Introduction to digital workshop tools
  • 10:40-11:50: Interactive online workshops
  • 11:50-12:30: Presentation of results and final discussion

Date: 8 December 2020
Time: 09:30-12:30
Format: Online
Language: German
Costs: Free

To join the conference, please register here!

CSR.digital is the first Centre for Digital Responsibility in North-Rhine Westphalia (NRW) and aims to inform and support SMEs in developing solutions for entrepreneurial challenges in the age of digitalisation and sustainability. CSR.digital – Sustainably Competitive is funded by the Ministry of Economic Affairs NRW via the EFRE fund.

For further information, please contact Anna Hilger.

Photo: Pexels.com / fauxels

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How Vaude Innovates with ‘Product-As-a-Service Business Models’

SCP-Centre - 17. November 2020 - 9:21

How many times a year does one use a drilling machine, a backpack or a tent, if at all? Most likely, just a couple of times. Despite that, consumers spend a lot of money on products that, after sporadic use, are stored for most part of the year. The story of Vaude is an example of the potential of renting models and their multiple benefits for companies and customers alike.

During the R2Pi project, the CSCP collaborated with the German clothing and outdoor company Vaude on a “Product-As-a-Service Business Model”. In one in-house strategy workshop with key participants of the relevant business units of Vaude, the CSCP set up a case study and discussed future products for Vaude’s iRentit business model.

Vaude, a sustainability pioneer in the German market, aimed to further increase value for its customers. In achieving this, the CSCP and Vaude evaluated new possibilities to expand Vaude’s product portfolio for the ‘iRentit’ offering. This particular Circular Business Model, as applied in Vaude’s case, focuses on ‘Performance’ and ‘Access over Ownership’. These ‘Product-as-a-Service’ models allow customers to rent what they need for their temporary or particular use instead of a one-time purchase. This resonates positively with the increasing trend that customers value access over ownership.  Moreover, they can try new products while saving money and storage space at home. ‘Product-as-a-Service’ models increase flexibility and ensure that resources and products are not wasted and find their way back into circulation. This enables companies to reduce their resource costs, become more resilient to global supply chain dynamics, and get a head start towards reaching the circularity goals set by the EU Green Deal. Additionally, this raises the incentives on the companies’ ends to provide stronger and better-performing products that maintain or even increase value over time.

The workshop with Vaude was customised to the company’s specific needs focussing on understanding and setting the current ‘iRentit’ business model into context, and then, as a second step, innovating on new business model options in order to expand Vaude’s renting activities.

During the EU funded Horizon 2020 project ‘R2Pi – The route to the Circular Economy’, the CSCP and its consortium partners had the opportunity to further develop a process that supports companies in creating a circular vision and engaging with the most relevant stakeholders on the way. If you are keen on learning more about our Circular Business Innovation journey please contact us. At the CSCP, we have a passion for circularity and look forward to collaborating with you exploring your circular opportunities

For further details, please contact Patrick Bottermann.

 

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Nachhaltige Finanzanlageberatung Goldmarie: „Keine Kompromisse bei Klimaschutz und Sozialverträglichkeit“

reset - 17. November 2020 - 7:53
Zwei Mathematikerinnen haben eine eigene Software entwickelt, um nachhaltige Aktienportfolios zusammenzustellen. Was zunächst für den Eigenbedarf entstand, wird jetzt zu einem Business. Die beiden Gründerinnen von Goldmarie Finanzen, Caroline Löbhard und Jennifer Rasch, im Interview.
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The Difficult Normalisation of Relations between Arab Countries and Bashar al‑Assad

SWP - 17. November 2020 - 0:00

The Syrian civil war seems to have been decided in favour of the regime of President Bashar al-Assad. Meanwhile, the process and the debate about the normalisation of relations between Arab states and Syria, as well as the country’s possible readmis­sion into the Arab League (AL), have already begun. A return to normality would help strengthen the legitimacy of the Syrian regime. This, however, would run counter to efforts by Germany, the European Union (EU) and the USA, who seek to force the Syrian regime by means of sanctions and isolation to negotiate a political solution to the con­flict. In addition to Syria’s contentious return to the AL, the articles examined here discuss the motives of those Arab countries wishing to normalise relations with Damascus, and the influence that external actors and the Covid pandemic exert on this process.

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The Arctic Council as a success case for transnational cooperation in times of rapid global changes?

DIE - 16. November 2020 - 20:20

In times of rapid global changes, agreements such as the Paris Climate Agreement illustrate the growing need for transnational cooperation to solve complex and interrelated challenges that affect humanity at large. In past decades, a number of forums and institutions formed to enhance cooperation and coordinate different approaches and policies transnationally. Not all of them have been assessed to be a success. The Arctic Council is a forum that is widely perceived as facilitating transnational cooperation – also in times of rapid global changes. This article explores systematically in how far the Arctic Council can be considered an example to learn from and identifies useful “ingredients” for strengthening transnational cooperation more generally. First, by drawing on global governance research this study shows that in the literature, very different perspectives consider similar factors as strengthening transnational cooperation. Second, it outlines how the AC has adhered to various factors identified in the literature but also recognises the need to improve its process management. The concluding section argues that particularly the Arctic Council’s focus on knowledge generation and expertise has encouraged the maintenance of robust transnational cooperation.

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Multilateralism as a tool: Exploring French military cooperation in the Sahel

DIE - 16. November 2020 - 19:21

President François Hollande entered public office in 2012 with a non-interventionist agenda that promised to draw down French troops in Africa and promoted collective African and European mechanisms to reduce France’s military footprint in the region. One year later, the same president deployed 4,000 combat troops to Mali, initially without any multilateral participation. To understand this apparent contradiction between multilateral rhetoric and operational unilateralism, this article looks at France’s efforts in previous years to establish African and European military operations in support of the Malian state. The article finds that France’s commitment to multilateralism is genuine yet not absolute – meaning that French policy-makers do not shy away from operational unilateralism if conditions on the ground seem to require swift and robust military action, as long as they can count on the political support of key international partners.

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Neuer Bericht des UNGC und UNICEF über Familienfreundliche Arbeitsplätze in globalen Lieferketten

Global Compact - 16. November 2020 - 18:10
Familienfreundliche Arbeitsplätze: Leitlinien und Maßnahmen zur Förderung menschenwürdiger Arbeit in globalen Lieferketten.
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Bundeskabinett benennt BM Müller als Kandidaten für UNIDO

SID Blog - 16. November 2020 - 16:06
Das Kabinett hat Minister Müller als deutschen Kandidaten für die Leitung der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) benannt.

Die UNIDO ist ein wichtiger Partner Deutschlands für globale Entwicklung und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Entwicklungsländern. Diesen Bereich hat die deutsche Entwicklungspolitik unter anderem mit der „Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung" in den letzten Jahren massiv ausgebaut.

Es gibt weitere, starke Bewerber für die Wahl im November 2021. Der Bewerbungsprozess läuft ab jetzt, ist transparent und offen.

Gerd Müller verfügt über langjährige Erfahrung in internationaler Entwicklungszusammenarbeit und wirtschaftlichen Entwicklung: Im Europäischen Parlament war er u.a. Mitglied der parlamentarischen Versammlung der Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks. Von 2005 bis 2013 arbeitete er als Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium zu den Schwerpunkten Welternährung und internationale Agrar-Entwicklungsprojekte. Seit 2013 ist er Bundesentwicklungsminister und hat insbesondere die Zusammenarbeit mit Afrika, Eine Welt ohne Hunger, den internationalen Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und die Berufsausbildung stark ausgebaut. Zuletzt hat das BMZ ein Corona-Soforthilfe-Paket auf den Weg gebracht, das neben der unmittelbaren Pandemiebekämpfung einen Fokus auf den Schutz von Arbeitsplätzen in den Entwicklungsländern legt. Deutschland ist heute - nach den USA - zweitgrößter Geber weltweit. 

Quelle: BMZ Ticker


16. November 2020

ONE - 16. November 2020 - 15:53

1. Äthiopien-Konflikt weitet sich aus
Wie zahlreiche Medien, darunter die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Tageszeitung (TAZ), berichten, weitet sich der Konflikt in der nördlichen Tigray-Provinz Äthiopiens weiter aus. Die Tigray-Region, die mehr Autonomie von der äthiopischen Zentralregierung anstrebe, werde seit etwa einer Woche vom äthiopischen Staat bombardiert. Auch amharische Mitstreiter*innen kämpfen an der Seite der Militärs aus Addis Abeba. Nicht zuletzt deshalb habe die Tigray-Region nun mit schweren Geschützen zurückgeschossen und die amharischen Städte Bahir Dar und Gondar sowie sogar den Flughafen der eritreischen Hauptstadt Asmara mit Raketen befeuert. Da die jeweiligen Flughäfen von der zentraläthiopischen Regierung als Stützpunkte für ihre Angriffe auf Tigray verwendet wurden, mache diese Tatsache sie zu einem legitimen Ziel, so Debretsion Gebremichael, Vorsitzender der TPLF (Volksbefreiungsfront von Tigray). Abiy Ahmed habe in einer Pressemitteilung am Sonntag erklärt, dass Eritrea nicht an der innenpolitischen Auseinandersetzung Äthiopiens beteiligt sei. Von Seiten Eritreas selbst gäbe es noch keine offizielle Stellungnahme zum Geschehen. Die TPLF habe die Zusammenarbeit der äthiopischen Zentralregierung mit Eritrea als Verrat bezeichnet. Zudem habe die TLPF letzte Woche in Mai-Kadra nach Angaben von Amnesty International ein Massaker verübt, bei dem laut Augenzeugenberichten hunderte Menschen getötet worden seien. Laut der sudanesischen Nachrichtenagentur Suna seien bereits 25.000 Menschen aus Tigray in den Sudan geflüchtet. Der bewaffnete Konflikt zwischen Äthiopiens Zentralregierung und der Tigray-Region könnte national wie international schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Innerhalb des Landes herrschten schon seit Langem Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und gemäß der Verfassung seien die Regionen Äthiopiens weitgehend autonom, was auch das Recht auf eine Abspaltung beinhalte. Gelänge Tigray dies, könnten auch andere Regionen des Landes diesem Versuch nachkommen würden. Dies würde die von Ahmed Abiy angestrebte Einheit Äthiopiens gefährden. Zudem könnte eine potenzielle Beteiligung Eritreas an dem Konflikt auch zu einer Destabilisierung Somalias, wo äthiopische Friedenstruppen stationiert sind, sowie der gesamten Region führen.

2. Müller: neuer Leiter der UNIDO?
Berichten des Redaktionsnetzwerks Deutschland und des Handelsblatts zufolge wurde der scheidende deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller von der Bundesregierung offiziell für das Amt des Generaldirektors der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) nominiert. Die UNIDO diene als industriepolitisches Forum für Entwicklungs- und Industriestaaten und befasse sich unter anderem mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze in den Ländern des globalen Südens. Die Wahl des neuen UNIDO-Leiters werde im November 2021 stattfinden. Unklar ist noch, ob Müller den Posten erhalten werde. Der deutsche Entwicklungsminister stehe zudem derzeit unter Kritik: die Bild am Sonntag wirft ihm vor, die Begleitung seiner Ehefrau auf Dienstreisen jener von Oppositionspolitiker*innen vorgezogen und letztere somit benachteiligt zu haben sowie die Reisekosten seiner Frau durch deutsche Steuergelder finanzieren zu lassen. Zudem habe er sich Schwarzbrot in afrikanische Länder liefern lassen und übernachte vor Ort in Luxushotels. Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichten, weise der Minister diese Kritik zurück. Die Reisekosten von Müllers Ehefrau seien zu 100 Prozent von ihr selbst übernommen worden und ihre Begleitung habe keinen Einfluss auf die Mitreise von Fachpolitiker*innen gehabt, so der Sprecher des Entwicklungshilfeministeriums.

3. Sambia teilweise zahlungsunfähig
Wie unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet, haben die privaten Gläubiger Sambias eine Verlängerung der Frist für die Schuldenzahlung verweigert. Das Land im Süden des afrikanischen Kontinents habe aufgrund der Corona-Pandemie erhöhte Ausgaben zur Bekämpfung des Virus gehabt. Zudem sei die Nachfrage für Rohstoffe gesunken, was für Sambia als weltgrößten Kupferproduzenten schwere wirtschaftliche Folgen gehabt habe. Angesichts der angespannten finanziellen Lage gäbe es keine andere Möglichkeit, als Zahlungen für den Schuldendienst auszusetzen, so der sambische Finanzminister Bwalya Ngandu. Sambia sei nun als erstes afrikanisches Land zum Teil zahlungsunfähig – ein Problem, vor dem NGOs wie beispielsweise Erlassjahr.de bereits gewarnt hätten. Sie hätten gefordert, private Gläubiger verbindlich in das Schuldenmoratorium der G20-Staaten einzubeziehen.

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Debating the Nuclear Weapons Ban Treaty: Regional Perspectives

GIGA Event - 16. November 2020 - 14:21
Online event Online event Veranstaltung Referent*innen Prof. Dr. Harsh Pant (King’s India Institute, Delhi University), Prof. Dr. Jo-Ansie van Wyk (Unisa), Dr. Oliver Meier (IFSH), Prof. Dr. Maria Rost Rublee (ISA), Prof. Dr. Monica (PUC) Moderation

Leonardo Bandarra (GIGA)

Forschungsschwerpunkte Macht und Ideen Regionen GIGA Institut für Asien-Studien Anmeldung erforderlich

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