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Hamburg

Global Forum for Food and Agriculture

AgrarKoordination - 22. Januar 2021 - 22:35
18. - 22. Januar 2021 Pandemien und Klimawandel - Wie ernähren wir die Welt? Hier geht es zur Anmeldung, zum Live Stream und zur Programmübersicht: https://www.gffa-berlin.de/ https://www.gffa-berlin.de/en/programm-2021/
Kategorien: Hamburg

Milliardäre profitieren trotz Pandemie, die Ärmsten werden abgehängt

SID Blog - 22. Januar 2021 - 16:31
Oxfam-Bericht zu Covid-19-Auswirkungen

Oxfam: Menschen in Armut unterstützen, Wirtschaft demokratisieren

Berlin, 25. Januar 2021. Die Covid-19-Pandemie verschärft weltweit die soziale Ungleichheit. Während die 1.000 reichsten Menschen ihre Verluste in der Corona-Krise in nur neun Monaten wettmachten, könnte es mehr als ein Jahrzehnt dauern, bis sich die Ärmsten von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie erholt haben. Darauf weist die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht  hin, der im Vorfeld der virtuellen Veranstaltung „Davos-Agenda" erscheint. Dem Bericht zufolge droht eine Verschärfung der wirtschaftlichen Ungleichheit in fast allen Ländern gleichzeitig – zum ersten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen vor über einem Jahrhundert. Das liegt auch daran, dass die Wirtschaft vor allem auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Oxfam fordert stärkere Unterstützung von Menschen in Armut und die Ausrichtung der Wirtschaft am Gemeinwohl.

Für den Bericht „The Inequality Virus" hat Oxfam 295 Ökonom*innen aus 79 Ländern befragen lassen. 87 Prozent der Wissenschaftler, darunter führende Ungleichheitsforscher wie Jeffrey Sachs, Jayati Ghosh und Gabriel Zucman, erwarten als Folge der Pandemie in ihrem Land eine "Zunahme" oder einen "starken Anstieg" der Einkommensungleichheit. Für diesen Fall prognostiziert die Weltbank, dass noch 2030 mehr Menschen in Armut leben werden als vor der Pandemie. Einige weitere Ergebnisse des Oxfam-Berichts sind:

  • Die Corona-Krise ist für die Reichsten vorbei: Das Vermögen der (im Dezember 2020) zehn reichsten Männer der Welt ist seit Februar 2019 – trotz der Pandemie – um fast eine halbe Billion US-Dollar auf 1,12 Billionen US-Dollar gestiegen. Dieser Gewinn wäre mehr als ausreichend, um die gesamte Weltbevölkerung gegen Covid-19 zu impfen und sicherzustellen, dass niemand durch die Pandemie verarmt. Gleichzeitig erlebt die Welt die schlimmste Jobkrise seit über 90 Jahren, mit Hunderten Millionen Menschen, die Einkommen oder Arbeit verloren haben.
  • Frauen sind am stärksten betroffen, wieder einmal: In den Sektoren, in denen durch die Pandemie besonders große Einkommens- und Arbeitsplatzverluste drohen, etwa im Gastgewerbe oder im Büromanagement, sind 49 Prozent der berufstätigen Frauen beschäftigt, aber nur 40 Prozent der Männer. Frauen stellen weltweit auch etwa 70 Prozent der Arbeitskräfte im Gesundheits- und Sozialwesen – wichtige, aber oft schlecht bezahlte Jobs, die sie einem größeren Risiko aussetzen, an Covid-19 zu erkranken.
  • Ungleichheit kostet Leben: In Brasilien ist die Gefahr, an COVID-19 zu sterben, für People of Colour 40 Prozent höher als für weiße Menschen. In den USA würden fast 22.000 Schwarze Menschen und Menschen mit lateinamerikanischer Migrationsgeschichte noch leben, wäre die Gefahr an COVID-19 zu sterben für sie genauso groß wie für weiße Menschen. Untersuchungen aus Großbritannien zeigen außerdem, dass die Todesrate von an COVID-19 erkrankten Menschen in einkommensschwachen Gegenden doppelt so hoch ist wie in wohlhabenden. Ähnliche Ergebnisse gibt es auch aus Frankreich, Spanien und Indien.

Tobias Hauschild, Leiter des Teams „Soziale Gerechtigkeit" von Oxfam Deutschland, kommentiert: „Die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich erweist sich als ebenso tödlich wie das Virus. Konzerne und Superreiche müssen jetzt ihren fairen Beitrag leisten, um die Krise zu bewältigen. Aber das reicht nicht aus. Unternehmen, Märkte und Politik sind weltweit so gestaltet, dass kurzfristige Gewinninteressen zu oft über das Gemeinwohl triumphieren. Auf der Strecke bleiben Arbeitsschutz, Löhne und Menschenrechte. Diese zerstörerische Logik müssen wir umdrehen, doch mächtige Wirtschaftsinteressen verhindern bislang den nötigen Wandel. Das führt dazu, dass einige Wenige die Pandemie im Luxus überstehen, während über die Hälfte der Menschheit darum kämpft, ihre Rechnungen zu bezahlen und Essen auf den Tisch zu bringen. Deshalb reicht es nicht, Symptome zu bekämpfen. Wir müssen die Ursachen sozialer Ungleichheit an der Wurzel packen und unsere Wirtschaft solidarisch und ökologisch gerecht umgestalten."

Unterstützung des Globalen Südens und Demokratisierung der Wirtschaft

Oxfam fordert eine Demokratisierung der Wirtschaft: Unternehmen müssen so reguliert werden, dass die Interessen aller von Unternehmensentscheidungen Betroffenen berücksichtigt werden. Es braucht ein effektives, gemeinwohlorientiertes Kartellrecht und sektorspezifische Regulierungen, die eine gerechte Verteilung von Gewinnen innerhalb der Lieferkette und die Einhaltung fairer Handelspraktiken sicherstellen. Gemeinwohlorientierte Unternehmen müssen besonders gefördert werden, damit sie stärker die Märkte prägen, zum Beispiel durch Bevorzugung bei öffentlicher Beschaffung und Wirtschaftshilfen.

Kurzfristig braucht es eine Steuerpolitik, die Unternehmen und Superreiche angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt. Die Steuergelder werden dringend benötigt, um insbesondere in Ländern des Globalen Südens Menschen in Armut zu unterstützen und öffentlich finanzierte Systeme für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherung auszubauen, von denen vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen profitieren. Geld hierfür ist genug da: Hätte man die Extragewinne der 32 globalen Konzerne, die im vergangenen Jahr trotz Pandemie die größten Zuwächse hatten, mit einer einmaligen Steuer belegt, wären 104 Milliarden US-Dollar zusätzlich verfügbar.

 

Redaktionelle Hinweise:

  • Der Bericht „The Inequality Virus" steht gemeinsam mit verschiedenen Begleitdokumenten wie einer deutschen Zusammenfassung und methodologischen Erläuterungen unter SPERRFRIST 25.1.2021, 01:01 Uhr MEZ zum Download bereit unter https://oxfam.box.com/v/inequality-virus, Passwort: oxfam. Diese Pressemitteilung mit Links zu allen Begleitdokumenten ist ab Montag unter www.oxfam.de/profit-trotz-pandemie erreichbar, der Originalbericht unter www.oxfam.de/the-inequality-Virus und die deutsche Zusammenfassung unter www.oxfam.de/das-ungleichheitsvirus.
  • Oxfams Berechnungen basieren auf den neuesten und umfassendsten verfügbaren Daten. Die Zahlen zu den Reichsten der Gesellschaft stammen aus den Forbes Milliardärslisten. Da die Daten zum Reichtum im Jahr 2020 sehr volatil waren, hat das Credit Suisse Research Institute die Veröffentlichung seines jährlichen Berichts über den Reichtum der Menschheit auf das Frühjahr 2021 verschoben. Das bedeutet, dass wir nicht wie in den vergangenen Jahren das Vermögen der Milliardäre mit dem der ärmeren Hälfte der Menschheit vergleichen konnten.
  • Das Konzept einer Pandemiesteuer auf die Zusatzgewinne der größten Konzerne wird im Oxfam Briefing Paper "Pandemic Profiteers Exposed" skizziert: https://www.oxfamamerica.org/explore/research-publications/pandemic-profits-exposed/
  • Mit Stand 31. Dezember 2020 waren laut Forbes die 10 reichsten Personen der Welt: Jeff Bezos, Elon Musk, Bernard Arnault und Familie, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Larry Ellison, Warren Buffett, Zhong Shanshan, Larry Page, und Mukesh Ambani.
  • Nach Berechnungen auf Basis von Daten der Großbank Credit Suisse besaßen die 1000 weltweit reichsten Personen vor dem pandemiebedingten Börsensturz im Februar 2020 zusammen rund 9,15 Billionen US-Dollar. Nach einem zwischenzeitlichen Einbruch auf etwa 6,4 Billionen US-Dollar waren die Vermögen bereits im November mit 9,14 Billionen US-Dollar wieder bei rund 99,9 Prozent des Vorpandemiewertes angekommen, mit gewissen Umverteilungen innerhalb der Milliardär*innengruppe.
  • Die Weltbank hat simuliert, was ein Anstieg der Ungleichheit in fast allen Ländern auf einmal für die weltweite Armut bedeuten würde. Die Bank kommt zu dem Ergebnis, dass bei einem Anstieg der Ungleichheit (gemessen am Gini-Koeffizienten) um 2 Prozentpunkte pro Jahr und einem Rückgang des globalen Pro-Kopf-BIP-Wachstums um 8 Prozent im Jahr 2030 immer noch 501 Millionen Menschen mehr mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag auskommen müssen als in einem Szenario, in dem es keine Zunahme der Ungleichheit gibt. Infolgedessen wäre das globale Armutsniveau im Jahr 2030 höher als vor dem Ausbruch der Pandemie, wobei 3,4 Milliarden Menschen immer noch mit weniger als 5,50 Dollar pro Tag leben müssten. Dies ist das Worst-Case-Szenario der Bank, wobei die Projektionen für die wirtschaftliche Schrumpfung in den meisten Entwicklungsländern mit diesem Szenario übereinstimmen. Im Weltwirtschaftsausblick (Oktober 2020) geht der Internationale Währungsfonds in seinem Worst-Case-Szenario davon aus, dass das BIP erst Ende 2022 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Die OECD hat davor gewarnt, dass dies zu einem langfristigen Anstieg der Ungleichheit führen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden.

 


Situation in Deutschland

  • In Deutschland gab es im Februar 2019 insgesamt 114 Milliardär*innen mit einem Gesamtvermögen von 485 Milliarden US-Dollar. Zum Stichtag 31.12.2020 gab es trotz pandemiebedingter zwischenzeitlicher Einbrüche insgesamt 116 Milliardär*innen mit einem Gesamtvermögen von 606,8 Milliarden US-Dollar.
  • Für das durchschnittliche Jahresgehalt eines DAX-CEO (5,58 Mio. €) müsste eine durchschnittliche Pflegefachkraft in Deutschland über 156 Jahre arbeiten. Umgekehrt verdient ein DAX-CEO in 1,6 Tagen das Jahresgehalt einer Pflegefachkraft (35.600 €).
  • Die zehn reichsten Deutschen verfügten zum Stichtag 31.12.2020 über ein Gesamtvermögen von 241,9 Mrd. US-Dollar – trotz Pandemie eine Steigerung von rund 35 Prozent / 62,7 Mrd. US-Dollar gegenüber Februar 2019. Darunter sind besonders bemerkenswert:
    • Dieter Schwarz (LIDL, Kaufland, von 22,6 auf 36,8 Mrd. US$): Höchster absoluter Zugewinn in Deutschland
    • Reinhold Würth (Würth, von 11,2 auf 20,6 Mrd. US$): Würth hat in der Gruppe der zehn reichsten Deutschen den prozentual höchsten Zugewinn. In Teilen des Betriebes wurde zwischenzeitlich Kurzarbeit eingeführt.
    • Susanne Klatten und Stefan Quandt (BMW, von 21 auf 26,4 bzw von 17,5 auf 20,3 Mrd. US$): BMW hatte zwischenzeitlich knapp 40.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Im Mai hat BMW 2,50 Euro Dividende für das Geschäftsjahr 2019 pro Stammaktie gezahlt. Das entspricht einem Gesamtbetrag von 1,646 Mrd Euro. 46,8 Prozent dieser Dividende gehen direkt und indirekt an die Familien Klatten und Quandt.

Impf-Solidarität mit armen Ländern

SID Blog - 22. Januar 2021 - 16:30
(Optional) Dieser Text erscheint NUR in der Vorschau, jedoch nicht der Haupt-E-Mail .

21.01.2021 | Pressemitteilung

Welthungerhilfe fordert Impf-Solidarität mit armen Ländern

Corona, Hunger und Armut besiegen wir nur gemeinsam oder gar nicht

Bonn/Berlin, 21.1.2021. Seit Dezember letzten Jahres sind Corona-Impfungen in vielen europäischen Ländern, aber auch in Israel und Amerika angelaufen. In Indien sollen bis zum Sommer 300 Millionen Menschen geimpft werden. Viele afrikanische Länder sind hingegen bisher leer ausgegangen, weil sie sich die teuren Impfstoffdosen nicht leisten können. Beim Treffen der EU-Regierungschefs zur Pandemiebekämpfung heute sollten deshalb verbindliche Zusagen gemacht werden, damit arme Länder die gleichen Chancen haben, die Pandemie zu bewältigen. Dabei geht es sowohl um die Finanzierung der Impfstoffe als auch um die Aussetzung von Patentrechten oder die Unterstützung der Gesundheitssysteme. Diese globale Krise kann nur gemeinsam besiegt werden, nationale Alleingänge machen angesichts einer weltweiten Pandemie keinen Sinn.

„Die WHO warnt zu Recht vor einem moralischen Versagen aufgrund eines gefährlichen Nationalismus der reichen Länder, wenn deshalb Impfstoffe für die Länder des globalen Südens nicht verfügbar sind. Es wäre ein fatales Signal, wenn es uns nicht gelingt, über die globale Impfinitiative COVAX auch ältere Menschen und Risikogruppen in den ärmsten Ländern schnell und verlässlich zu impfen. Dafür fehlen aber noch immer mehr als vier Milliarden Dollar. Gleichzeitig zeigen mehr als zwei Millionen Tote weltweit, dass eine Pandemie keine Grenzen kennt und deshalb Solidarität bei der Bekämpfung im Mittelpunkt stehen sollte. Es geht nicht allein darum, allen Menschen weltweit Zugang zu einem bezahlbaren und sicheren Impfstoff zu verhelfen. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Technologien zu COVID-19 müssen allgemein zugänglich sein, damit die weltweite Herstellung und Verteilung von Arzneimitteln sichergestellt werden. Auch die Gesundheits- und Sozialsysteme müssen gestärkt werden. Bereits jetzt bezahlen Millionen Menschen in vielen ärmeren Ländern einen hohen Preis im Zuge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise: Einkommen sind aufgrund der Ausgangssperren weggefallen, Preise für Grundnahrungsmittel gestiegen und die Ernährungslage hat sich massiv verschlechtert. Laut UN-Prognosen wird die Zahl der Hungernden weltweit um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut rutschen. Wir gefährden so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte, wenn wir bei der Bekämpfung der Pandemie nur an uns selbst denken. „Impfstoffnationalismus“ ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch wirtschaftlich und politisch unklug. Die neuen Corona-Mutationen zeigen deutlich: Wir besiegen die globale Pandemie nur gemeinsam oder gar nicht“, warnt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Weitere Informationen sowie Fotos zum Download finden Sie unter www.welthungerhilfe.de/presse


Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.



Europa zwischen den Systemen - auf dem Weg in einen neuen Kalten Krieg?

Europa-Union Hamburg - 21. Januar 2021 - 14:58
Eine digitale Veranstaltung der Europa-Union Hamburg in Kooperation mit dem Info-Point Europa und der Jungen DGAP Hamburg.
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From Crisis of Representation to Constitutional Crisis: Trump, The Far Right, and Threats to Democracy

Europa Kolleg #Hamburg - 20. Januar 2021 - 15:27

Zoom-Event am Donnerstag, den 21. Januar 2021 um 18 Uhr: David Abraham, emeritierter Professor der University of Miami, School of Law, wird im Gespräch mit Markus Kotzur das Thema „From Crisis of Representation to Constitutional Crisis: Trump, The Far Right, and Threats to Democracy“ erörtern.

Zur Anmeldung

David Abraham, Markus Kotzur

Die Ereignisse vom 6. Januar 2021, wo ein gewalttätiger Mob von Trump-Anhängern das US-Kapitol stürmte, um die friedliche Machtübergabe zu verhindern, haben sowohl einen neuen Tiefpunkt als auch ein treffendes Ende einer Trump-Präsidentschaft markiert, der es nicht an normenbrechenden und skandalösen Episoden gemangelt hat. Die Tatsache, dass Präsident Trump und seine Verbündeten nicht nur für die ständige Verbreitung von Fehlinformationen über die Glaubwürdigkeit des Wahlergebnisses verantwortlich waren, sondern auch für eine Agitation die ihre fast zwangsläufige Eskalation in den hässlichen Szenen im Kapitol fand, ist zutiefst beunruhigend.

Und doch reichen diese antidemokratischen Taktiken und Verhaltensweisen weit über Donald J. Trump und weit über die Vereinigten Staaten von Amerika hinaus. Viele der Verstimmungen seiner Anhänger, bestanden schon vor Trumps Aufstieg zur Macht und werden auch nach seiner Amtszeit (und einem möglichen Amtsenthebungsverfahren) bestehen bleiben. Ähnliche Dynamiken gibt es auch in den liberalen Demokratien jenseits des Atlantiks. Daher stehen die demokratischen Kräfte und Institutionen in Europa vor vergleichbaren Herausforderungen im Hinblick auf zunehmend radikalisierte Teile der Bevölkerung, die in ihrer Verachtung für Institutionen, für politische und mediale Eliten und für das, was sie als „das Establishment“ betrachten, ermutigt scheinen.

Professor Abraham, ein vielfach publizierter Historiker und angesehener Rechtswissenschaftler, verfügt über eine intime Kenntnis der gesellschaftspolitischen Landschaft in Europa (speziell in Deutschland) und den Vereinigten Staaten und ist daher besonders prädestiniert dafür, die jüngsten Unruhen in den USA sowie mögliche Parallelen zur Situation in Deutschland und Europa zu erörtern.

Bitte registrieren Sie sich hier, um an unserem Seminar via Zoom teilzunehmen:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_wrpmVMlMTWOb4z9J52bWMg

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine systemgenerierte E-Mail mit einem Teilnahme-Link.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


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GFFA - Fachpodium

AgrarKoordination - 20. Januar 2021 - 11:06
Veranstaltet von Forum Umwelt und Entwicklung, INKOTA Netzwerk, Agrar Koordination e.V, Welttierschutzstiftung und Brot für die Welt.
Zeit: Mittwoch, 20. Januar 2021, 17:00 – 18:00 Uhr, anschließend bis 18:30 „Deep Dive" Ort: digital (mehr Informationen zur Anmeldung finden Sie am Ende dieser Mail)
Sprachen: Deutsch, Englisch 

Das Podium zeigt die Perspektive der von COVID-19 am härtesten betroffenen Menschen auf. Es spricht die Notwendigkeit zur Einbeziehung der Betroffenengruppen in politische Entscheidungen, sowie zur Umsetzung des Menschenrechtes auf Nahrung, an. Kleinbäuerliche Landwirtschaft, inklusive Fischerei, in all ihren agrarökologischen Diversitäten, trägt zur Grund- und Nahrungssicherung von ca. 70% der Weltbevölkerung bei. Wie können diese Systeme gestärkt und auch in Krisenzeiten aufrecht erhalten werden? Das Modell der agrarökologischen Landwirtschaft wird als Basis eines lokalen Nahrungssystems vorgestellt und diskutiert. Dabei wird die essenzielle Rolle lokaler und regionaler Kleinbäuer*innen angesprochen und Fokus auf Vermarktungsmöglichkeiten gelegt. 

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie werden folgende Fragen diskutiert: Welche Rolle spielen lokale Versorgungssysteme für den Schutz von Gesundheit, Natur und Umwelt und was können wir von den kleinbäuerlichen Nahrungsmittelerzeuger*innen lernen? Welches Potential bietet der One Health-Ansatz als eine mögliche Antwort auf die Krisen unseres Ernährungssystems?Um mehr Politikkohärenz herzustellen, soll das Verständnis für die Zusammenhänge dieser Sektoren gestärkt und der Blick auf ganzheitliche Ökosystemfunktionen der Landwirtschaft gelenkt werden. Ziel ist es, gemeinsam Alternativen herauszuarbeiten, die globale Ernährungssysteme zukunftsfähig und für alle gerecht gestalten können.

Moderation

Josephine Koch
Referentin für Ressourcenpolitik im Forum Umwelt und Entwicklung

Stig Tanzmann
Referent für Landwirtschaftsfragen bei Brot für die Welt


Podiumsgäste

Michael Fakhri
Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung und Professor an der University of Oregon School of Law

Hilda Adams
Fischerin und Gründerin der Frauenkooperative WESKUSMANDJIE in Kapstadt, Südafrika

Sofía Monsalve Suárez
Generalsekretärin von FIAN International

Andrea Winkler
Co-Vorsitzende der Lancet Kommission zu One Health 

Teresa Anderson
Koordinatorin für Klimapolitik bei ActionAid International Für eine aktive Teilnahme registrieren Sie sich bitte hier : /www.gffa-berlin.de/service/online-registrierung/ Wenn Sie nur zusehen wollen, ist dies auch ohne vorherige Anmeldung möglich, da alle Veranstaltungsteile gestreamed werden: www.gffa-berlin.de/programm-2021/  
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Climate Change Incubator für grüne Start-Ups oder Initiativen (bis 25.1.2021)

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 20. Januar 2021 - 9:45
Auch wenn Corona das tragende Thema des Jahres 2020 war, so dürfen wir nicht die größte Bedrohung der Menschheit aus den Augen verlieren: den Klimawandel. Mit dem Climate Change Incubator will das Social Impact Lab Hamburg bis zu fünf grüne Start-Ups oder Initiativen dabei unterstützen, marktreife zu erlangen. Die Folgen des unachtsamen Umgangs mit den …

Climate Change Incubator für grüne Start-Ups oder Initiativen (bis 25.1.2021) Weiterlesen »

Europa und die USA: Gemeinsame Interessen hervorheben, gemeinsame Werte verteidigen

Europa-Union Hamburg - 19. Januar 2021 - 11:29
Die überparteiliche Europa-Union Deutschland und die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland stehen mit ihren Zielen in der Tradition gemeinsamer, transatlantischer Interessen und Werte, die in der Herrschaft des Rechts, den allgemeinen Menschen- und Bürgerrechten sowie besonders im europäischen Föderalismus zum Ausdruck kommen. Leider musste in den letzten Jahren eine zunehmende Erosion dieser Werte in den USA beispielsweise in Form des fehlenden Respekts der Trump-Administration gegenüber demokratischen Institutionen aber auch im Hinblick auf Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit zunehmend in Europa beobachtet werden. Die künftige transatlantische Zusammenarbeit kann und sollte daher unter dem Vorzeichen einer gemeinsamen Rückbesinnung auf besagte Werte erfolgen.
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Press Release Joint Statement Call for the abolition of nuclear weapons to assure a sustainable future

World Future Council - 19. Januar 2021 - 11:02
Press Release: World Future Council Members and Right Livelihood Laureates call for the abolition of nuclear weapons to assure a sustainable future

Stockholm/Hamburg/New York: January 19, 2021 – In a joint statement released today, 57 members of the World Future Council and recipients of the Right Livelihood Award called on governments to take action on nuclear risk reduction and disarmament in order to assure a sustainable future.

The statement was released to coincide with the inauguration of U.S. President Joseph Biden on January 20, the entry-into-force of the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW) on January 22, and the 75th Anniversary of the very first resolution of the United Nations General Assembly, UN Res 1 (1),  which was adopted by consensus on January 24, 1946, establishing the global goal of the elimination of nuclear weapons and other weapons of mass destruction.

The 1972 Biological and Toxin Weapons Convention (BTWC), with 183 States Parties, has abolished biological weapons, and the 1993 Chemical Weapons Convention (CWC), with 193 States Parties, has abolished chemical weapons,” says Paul Walker (USA), Vice Chair of the Arms Control Association and Right Livelihood Laureate in 2013. “It is now time to abolish the third class of weapons of mass destruction, nuclear weapons.”

“The 14,000 nuclear weapons possessed by nine nuclear-armed States pose an existential threat to humanity and to future generations,” says Maria Fernanda Espinosa, Member of the World Future Council and President of the 73rd UN General Assembly. “Nuclear weapons are useless in addressing the pandemic, consume financial and human resources required to stabilize the climate and achieve the Sustainable Development Goals, and are in direct breach of the UN Charter’s requirement that member states resolve their conflicts in peaceful ways without recourse to the threat or use of force.”

Non-nuclear countries have taken an important step by negotiating the TPNW,” says Alyn Ware (New Zealand), Peace and Disarmament program Director for the World Future Council and Right Livelihood Laureate in 2009. “We encourage those ratifying the treaty to undertake effective implementation measures, including to prohibit the transit of nuclear weapons in their territorial land, air and seas, end public investments in the nuclear weapons industry and establish Ministerial positions for disarmament, as has been done in New Zealand.

“Our generation has an obligation to continue and build upon the leadership of previous generations to rid our Earth of the menace posed by nuclear weapons, once and for all”, says Neshan Gunasekera, Member of the World Future Council and Board Member of International Association of Lawyers Against Nuclear Arms. This obligation extends to all States, as customary international law prohibits the threat or use of nuclear weapons and requires their complete elimination. This has been affirmed by the International Court of Justice in 1996 and the UN Human Rights Committee in 2018.”

“Trump’s departure and a Democratic House and Senate challenges us to press Joe Biden to go  far beyond the Obama administration, let alone Trump’s (despite some disappointing carry-overs in personnel), in reducing risks of nuclear war,” says Daniel Ellsberg, a former Defense Department consultant on nuclear war-plans, who later received the  Right Livelihood Award, in part for having revealed the “Pentagon Papers.” “The US and other nuclear armed states should immediately commit to never initiate nuclear war or to “launch on warning” pre-emptively, take action to unilaterally eliminate land-based ICBMs and reduce their nuclear stockpiles well below “doomsday” capabilities, and commence urgent negotiations for the global prohibition and complete elimination of nuclear weapons, to be achieved as soon as possible.” 

“The threat of nuclear weapons is akin to the proverbial sword of Damocles that hangs by a thin thread over humanity,” says Kehkashan Basu, Founder-President of Green Hope Foundation, Councillor of the World Future Council and Winner of the 2016 International Children’s Peace Prize. “At any moment the thread might snap, putting the entire human race in peril. If we have learned anything from the climate crisis, unprecedented biodiversity loss and the COVID-19 pandemic, it is that militarism and weapons, including nuclear weapons, are useless in addressing the key human security issues of today and tomorrow.”

The statement will be presented to the UN and member states in conjunction with a global event on January 25 for the Commemoration of the 75th anniversary of UN Resolution 1 (1).

See the full statement and list of endorsers here

The post Press Release Joint Statement Call for the abolition of nuclear weapons to assure a sustainable future appeared first on World Future Council.

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Neuer Flyer ist da!

AgrarKoordination - 19. Januar 2021 - 8:08
Hier geht es zu unserem brandneuen Flyer für weitere Informationen über uns, unsere Themenschwerpunkte, Tätigkeitsfelder und aktuellen Projekte, sowie zu unserer entwicklungspolitischen Info- und Mitgliederzeitung Agrar Info und wie man uns unterstützen kann.
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Abolish nuclear weapons to assure a sustainable future

World Future Council - 18. Januar 2021 - 22:15
Abolish nuclear weapons to assure a sustainable future

 Joint statement by World Future Council members and Right Livelihood Laureates on the occasions of the Entry-into-Force of the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons and the 75th anniversary of UN Resolution 1 (1)

 

We, Right Livelihood Laureates and Members of the World Future Council, express deep concern about the existential threat to humanity and the planet from the 14,000 nuclear weapons possessed by nine nuclear-armed States, many of them poised for use at a moment’s notice by decision of unstable leaders or through use by accident, miscalculation or crisis escalation.

The production, deployment, testing, use and threat to use nuclear weapons violate the Right to Life and other international law, threaten current and future generations, provoke international conflicts and consume resources required to address the COVID-19 pandemic and climate change, and to achieve the Sustainable Development Goals.

The very first resolution of the United Nations General Assembly, UN Res 1 (1) which was adopted by consensus on January 24, 1946, established the UN goal of the elimination of nuclear weapons and other weapons of mass destruction. It is time to fulfil that goal.

On January 22, 2021, the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW) will enter into force making it illegal for States Parties to develop, test, produce, manufacture, acquire, possess, deploy, use or threaten to use nuclear weapons, or to assist or encourage such acts. The treaty is an important measure by the 51 non-nuclear countries who have ratified, and others who may subsequently join, to advance the abolition of nuclear weapons through national nuclear prohibition measures and international promotion.

We encourage all ratifying states to adopt comprehensive implementing measures, to include prohibition of the threat, use, production, testing, transit and financing of nuclear weapons within their territorial jurisdiction. In particular, the prohibition of nuclear weapons transit and financing, including public investments in the nuclear weapons industry, would impact considerably on the nuclear arms race and on the policies and practices of the nuclear-armed states.

In addition, we encourage the ratifying states to establish ministerial positions, public advisory committees and disarmament education funds to facilitate public education and effective policy to further advance the objective of a nuclear-weapon-free world, as has already been done, for example, in New Zealand.

The nuclear armed and allied states have said that they will not join the Treaty. As such, they will not be bound by it. However, they cannot escape their individual and collective obligations to achieve nuclear disarmament. They agreed to this in UNGA Resolution 1 (1). Most of them also agreed to this in joining the Non-Proliferation Treaty, Article VI of which requires them to achieve nuclear disarmament. In addition, they are bound by customary international law prohibiting the threat or use of nuclear weapons as affirmed by the International Court of Justice in 1996 and the UN Human Rights Committee in 2018.

The Entry-into-Force of the TPNW on January 22, and the 75th anniversary of UNGA Resolution 1 (1) on January 24, 2021 provide opportune occasions for non-nuclear governments and civil society to remind the nuclear armed and allied states of the illegality of the threat or use of nuclear weapons and of their nuclear disarmament obligations, and call on them to implement these immediately.

The nuclear armed and allied states claim that they require nuclear deterrence for their security. However, they have a legal obligation under the UN Charter (Article 2) to achieve security without reliance on the threat or use of force in their international relations. In addition, the UN and many regional bodies and treaty organisations, provide mechanisms for achieving security and resolving conflicts through common security approaches including diplomacy, negotiation, mediation, arbitration and adjudication – instead of through militarism and war.

And, if we have learned anything from the climate crisis, unprecedented biodiversity loss and the COVID-19 pandemic, it is that militarism and weapons, including nuclear weapons, are useless in addressing the key human security issues of today and tomorrow.

The 1972 Biological and Toxin Weapons Convention (BTWC), with 183 States Parties, has abolished biological weapons, and the 1993 Chemical Weapons Convention (CWC), with 193 States Parties, has abolished chemical weapons.  It is now time to abolish the third class of weapons of mass destruction, nuclear weapons.

Measures the nuclear-armed and allied states should take include;

  1. Affirm that nuclear war cannot be won and must never be fought, stand down their nuclear forces and affirm policies never to initiate a nuclear war;
  2. Replace nuclear deterrence with security frameworks based on human security and common security, including acceptance of the compulsory jurisdiction of the International Court of Justice for international disputes not resolved by other means;
  3. Collectively join the TPNW, or alternatively start negotiations in a series of Summits or in a UN negotiating forum on the elimination of nuclear weapons under strict and effective international verification and enforcement;
  4. Cut nuclear weapons budgets, end investments in the nuclear weapons industry, and redirect these investments and budgets to support the United Nations, COVID-19 management and recovery, drastic reductions in carbon emissions to protect the climate, achievement of the Sustainable Development Goals, and public education for disarmament and the peaceful resolution of conflict; and
  5. Commit to achieving the complete, global elimination of nuclear weapons no later than 2045, the 100th anniversary of the United Nations.

In this way, humanity can abolish nuclear weapons and help assure a sustainable future.



Endorsers of the Joint RLA/WFC Statement on Nuclear Abolition for a Sustainable Future
  1. Ales Bialiatski, Belarus, Right Livelihood Laureate 2020
  2. Alexander Likhotal, Russia, Member, World Future Council
  3. Alexandra Wandel, Germany, Chair Management Board, World Future Council
  4. Alice Tepper Marlin, United States of America, Right Livelihood Laureate 1990
  5. Alyn Ware, New Zealand, Right Livelihood Laureate 2009
  6. Anda Filip, Romania, Member, World Future Council
  7. Anders Wijkman, Sweden, Member, World Future Council
  8. András Biró, Hungary, Right Livelihood Laureate 1995
  9. Andrea Reimer, Canada, Member, World Future Council
  10. Angelina Davydova, Russia, Member, World Future Council
  11. Angie Zelter for Trident Ploughshares, United Kingdom, Right Livelihood Laureate 2001
  12. Anwar Fazal, Malaysia, Right Livelihood Laureate 1982
  13. Ashok Khosla, India, Member, World Future Council
  14. Cherie Nursalim, Indonesia, Member, World Future Council
  15. Chico Whitaker, Brazil, Right Livelihood Laureate 2006
  16. Fernando Rendón, for  Festival Internacional de Poesia de Medellin, Colombia, Right Livelihood Laureate 2006
  17. Dan Ellsberg, United States of America, Right Livelihood Laureate 2006
  18. Dipal Barua, for Grameen Shakti, Bangladesh, Right Livelihood Laureate 2007, Member, World Future Council
  19. Frances Moore Lappé, United States, Right Livelihood Laureate 1987, Member, World Future Council
  20. Gino Strada, Italy, Right Livelihood Laureate 2015
  21. Hafsat Abiola, Nigeria, Member, World Future Council
  22. Hans Herren, Switzerland, Right Livelihood Laureate 2013, Member, World Future Council
  23. Hanumappa R. Sudarshan,India, Right Livelihood Laureate 1994
  24. Helen Mack, Guatemala. Right Livelihood Laureate 1992
  25. Helmy Abouleish, Egypt, Right Livelihood Laureate 2003, Member, World Future Council
  26. Herbie Girardet, UK, Honorary Member, World Future Council
  27. Hunter Lovins, USA, Right Livelihood Laureate 1983
  28. Ida Kuklina for Committee of Soldiers’ Mothers of Russia, Russia, Right Livelihood Laureate 1996
  29. Jacqueline Moudeina, Chad, Right Livelihood Laureate 2011
  30. Jakob von Uexküll, Founder of the Right Livelihood Award and the World Future Council
  31. Jan L McAlpine, USA, Member, World Future Council
  32. Jean Ann Bellini for Comissão Pastoral da Terra, Brazil, Right Livelihood Laureate 1991
  33. Juan E. Garcés, Spain, Right Livelihood Laureate 1999
  34. Julia Marton-Lefèvre, Hungary, Member, World Future Council
  35. Kehkashan Basu, Canada, Member, World Future Council
  36. Khadija Ismayilova, Azerbaijan, Right Livelihood Laureate 2017
  37. Mageswari Sangaralingam for SAM Sarawak, Malyasia, Right Livelihood Laureate 1988
  38. Maria Fernanda Espinosa, Ecuador, Member, World Future Council
  39. Marie-Claire Cordonier Segger, Canada, UK, Switzerland, Member, World Future Council
  40. Martín von Hildebrand for COAMA, Colombia, Right Livelihood Laureate 1999
  41. Maude Barlow, Canada, Right Livelihood Laureate 2005, Member, World Future Council
  42. Neshan Gunasekera, Sri Lanka, Member, World Future Council
  43. Nnimmo Bassey, Nigeria, Right Livelihood Laureate 2010
  44. Ole von Uexküll, Executive Director, Right Livelihood Foundation
  45. Paul Walker, United States of America, Right Livelihood Laureate 2013
  46. Raul Montenegro, Argentina, Right Livelihood Laureate 2004
  47. P K Ravindran for Kerala Sastra Sahitya Parishat (KSSP), India, Right Livelihood Laureate 1996
  48. Sam Perlo-Freeman, for the Campaign Against the Arms Trade, Right Livelihood Laureate 2012
  49. Shrikrishna Upadhyay, Nepal, Right Livelihood Laureate 2010
  50. Sima Samar, Afghanistan, Right Livelihood Laureate 2012
  51. Sulak Sivaraksa, Thailand, Right Livelihood Laureate 1995
  52. Tony Colman, UK, Member, World Future Council
  53. Tony Rinaudo, Australia, Right Livelihood Laureate 2018
  54. Theo van Boven, the Netherlands, Right Livelihood Laureate 1985
  55. Walden Bello, the Philippines, Right Livelihood Laureate 2003
  56. Wes Jackson,  United States of America, Right Livelihood Laureate 2000
  57. Yetnebersh Nigussie, Ethiopia, Right Livelihood Laureate 2017

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Fortbildung für Multiplikator*innen in 2021

AgrarKoordination - 15. Januar 2021 - 16:33

Wie schaffen wir Veränderung? Wie kann eine sozial-ökologische Transformation, eine Entwicklung hin zu mehr globaler Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit innerhalb der planetaren Grenzen, gelingen?

Diese und weitere Fragen rund um Entwicklungspolitik, Umwelt- und Klimaschutz werden in der Fortbildungsreihe von Februar bis Oktober 2021 vom kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche diskutiert und in vielseitigen Workshops vertieft.

Zusammen mit dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt bietet die Agrar Koordination einen Workshop zu den Themen zukunftsfähige Landwirtschaft und Ernährung an.

Alle Daten und Themen im Überblick:

  • 20. Februar Auftakt – Grundlagen des transformativen Lernens
  • 19.-21. März „Klimagerechtigkeit“ – Dimensionen der Klimagerechtigkeit, Auswirkungen von Klimapolitik, solidarische Lebensweise und kreative Protestformen
  • 23.-25. April „Am und im Meer“ – Lebensraum Ostsee, Ozean im Klimasystem, Meeresverschmutzung und Fischereipolitik
  • 4.-6. Juni „Wirtschaft und Menschenrechte“ – Welthandel und Fairer Handel, Lieferketten, Gemeinwohlökonomie, Beispiele: Kaffee und Elektromobilität
  • 7. August „Entwicklung – Definition und Diskurse“ - Der Human-Development-Ansatz und das Donut-Modell (online)
  • 23.-27. August „Studienwoche Exkursionen und Projektbesuche im Norden“ – Ökofaire Beschaffung, Energie, Mobilität und Tourismus, Biografisches Arbeiten und Schöpfungstheologie
  • 17.-19. September „Landwirtschaft und Ernährung“ – Agrarökologie, Europäische Klima- und Agrarpolitik, planetare Gesundheit und Solidarische Landwirtschaft
  • 30. Oktober Abschlusstag

Anmeldungen: bis zum 15. Januar bei Ines Behrends ines.behrends@ked.nordkirche.de

Die Gruppe: Teilnehmen können haupt- und ehrenamtliche Multiplikator*innen aus Vereinen, Initiativen und kirchlichen Kontexten, jüngere und ältere Erwachsene, die im Umwelt- und Klimaschutz oder in der entwicklungspolitischen Bildung arbeiten und sich engagieren.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des KED 

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Fleischindustrie und Wanderarbeit

AgrarKoordination - 15. Januar 2021 - 13:04
Dass die Arbeits- und Wohnsituation von Arbeiter*innen in Fleisch verarbeitenden Gewerbe schlecht ist, geriet in letzter Zeit zunehmend in die Medienöffentlichkeit – als es in den Schlachtereien und Unterkünften geballt zu Corona-Ausbrüchen kam. Ende 2020 wurde dann endlich das neue Arbeitsschutzkontrollgesetz verabschiedet, welches u.a. Werkvertragsarbeit weitestgehend verbietet.
In diesem Podcast kommen drei Menschen zu Wort, die im norddeutschen Raum mit Arbeiter*innen des Fleischgewerbes in Kontakt sind oder die Situation in und um die Schlachtbetriebe seit Längerem beobachten.

Die freie Journalistin Maike Strietholt im Gespräch mit Helga Zichner, Jens Haverland und Heike Riemann. Hier zum Podcast
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What is just transition?

World Future Council - 13. Januar 2021 - 23:00
What is just transition and what does it mean?

The term just transition is on everybody’s lips. But what does it actually mean? There have been many transitions over the decades, from automatization, to relocation of entire industries, leading to job gains in one region and job losses in another. There have always been “winners” and “losers” in transitions.

To avoid these pitfalls, the concept of a just transition has been created. The concept has its roots in the work of labour unions and environmental justice initiatives. Low-income communities of people of colour were seeking just pathways of a transition towards jobs outside of industries polluting the air and the environment, harming the health of workers, and burdening their communities. Over the past years, the concept expanded its reach and relevance for fields beyond the labour market.

Costs and benefits are fairly distributed

A just transition of the energy sector, of economies and regions away from fossil-based towards a sustainable value creation, solves the issues of injustice resulting from:

  • Exclusion from social and political participation of affected groups,
  • Ignorance of particular interests and needs of groups of society, in particular, those of workers in unsustainable sectors whose jobs will get lost in the economic reorganisation,
  • Benefits being accumulated by only a small part of relevant stakeholders,
  • Lack of re-skilling concepts for workers losing their jobs due to restructuring of the energy landscape towards a renewable based energy system,
  • Lack of the creation of new jobs in sectors and fields that are in accordance with climate and environmental targets in the regions where jobs are lost due to restructuring,

A just transition of the energy sector means ensuring that costs and benefits of a world powered with renewables are fairly distributed. It therefore “must create alternatives to people and regions trapped in fossil fuel dynamics through new economic opportunity, education and skills trainings and adequate social safety systems.”[1] A just transition is thus a future-oriented concept, guided by principles of sustainability and climate justice. It should leave no one behind, and thus decisions made, need to benefit those most underprivileged appropriately. By doing so, benefits and burdens of the transition are equally distributed according to social equity.

Just transition example

One recent example is the EU’s Just Transition Fund. With the strengthening of its Just Transition Fund as part of the COVID-19 recovery package, the European Union is sending a powerful signal to its members and beyond: moving towards renewables make economic sense and can be designed in a socially just and fair way. With the fund, the EU binds financial support measures dedicated to the just transition of regions heavily reliant on fossil economies, such as coal mining. The fund is part of the EU’s Green Deal. Due to the economic crisis resulting from the COVID pandemic, this Just Transition Fund has been reinforced to accelerate the post-COVID recovery and is dedicated to finance a transition towards a future that is under the EU’s climate neutrality target of 2050 and is leaving no one behind in terms of jobs, social and democratic participation, the liveability of the region, etc.

For a just transition to be just, fair and inclusive, political decision makers are required to provide the necessary framework in terms of policies, incentives as well as securities to guarantee continuity and sustainability, by:

  • Facilitating inclusive and participatory decision-making through Multi-Actor Partnerships. These MAPs should reflect all relevant stakeholders.
  • Assessing the needs and motivations of workers, labour unions, fossil fuel companies and other actors.
  • Basing political decisions on science and setting clear, obligatory phase-out and phase-in targets.
  • Providing assistance (political, conceptual and structural, financial) to a just transition of affected regions and communities.

[1] https://www.irena.org/newsroom/articles/2018/Dec/An-Opportunity-for-Poland-and-the-World-to-Tackle-Climate-Change



More about our work in Climate & Energy

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Neue Discussion Papers veröffentlicht

Europa Kolleg #Hamburg - 13. Januar 2021 - 14:49

Das Institut für Europäische Integration freut sich, die Discussion Papers der Gastforscherinnen Nataliya Stranadko und Nilyufar Abdulatova zu veröffentlichen.

Frau Stranadko ist Doktorandin an der Mark O. Hatfield School of Government der Portland State Universität Oregan in den USA. Ihr Paper „EU–US Climate Cooperation: Challenges and Opportunities for the Implementation of the Paris Agreement” ist im Rahmen des „Europe and Beyond“ Fellowship-Programms entstanden und analysiert die Rolle bilateraler und transatlantischer Kooperation sowie informeller Vereinbarungen zwischen nationalen und subnationalen Akteuren in der globalen Klima-Governance.
+Link

Frau Abdulatova ist Dozentin für Rechtswissenschaft an der Westminster International University in Tashkent. In ihrem Paper „Transparency in the extractive industries sector as a legal tool for strengthening Good Governance: the EU’s approach” vergleicht sie zwei bekannte legale Mechanismen zur Förderung von Good Governance: Extractive Industries Transparency Initiative und EU-Richtlinien. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Transparenzprinzipien als Instrument zur Stärkung der fiskalischen und nicht-fiskalischen Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor, erörtert.
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Kinderrechte ins Grundgesetz: Einigung der Koalition ist inhaltlich noch unzureichend

SID Blog - 12. Januar 2021 - 19:14
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Kinderrechte ins Grundgesetz: Einigung der Koalition ist inhaltlich noch unzureichend

© UNICEF/UNI331932/Bänsch

Berlin/Köln, 12. Januar 2021 // Wie der Berichterstattung zu entnehmen ist, hat sich die Bundesregierung offenbar auf einen Formulierungsvorschlag zur Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz verständigt. Die zuständige Arbeitsgruppe innerhalb der Bundesregierung soll den Entwurf heute Abend endgültig beschließen. 

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, der Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland, in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind) begrüßt, dass die Bundesregierung sich nach zähem Ringen auf einen gemeinsamen Formulierungsvorschlag einigen konnte, der nun im Deutschen Bundestag diskutiert werden soll. 

Aus Sicht des Aktionsbündnisses ist der Vorschlag, wie er nun auf dem Tisch liegt, allerdings unzureichend. Dies betrifft beispielsweise die Formulierungen zum Kindeswohl sowie zum Recht des Kindes auf Beteiligung, die hinter der UN-Kinderrechtskonvention und auch hinter der geltenden Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zurückbleiben. Das Kindeswohl muss ein vorrangig zu berücksichtigender Gesichtspunkt sein, wenn auch nicht immer Vorrang haben. Dieses Ansinnen muss auch in der Formulierung für die Grundgesetzesänderung zum Ausdruck kommen. Darüber hinaus darf die Beteiligung von Kindern sich nicht auf das rechtliche Gehör beschränken, sondern muss als umfassendes Beteiligungsrecht formuliert werden. 

Gerade in der aktuellen Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, dass die Rechte und Belange von Kindern und Jugendlichen zu oft übersehen werden. Wir fordern alle Fraktionen im Bundestag deshalb auf, sich für eine Verbesserung der Formulierung stark zu machen und das parlamentarische Verfahren in diesem Sinne konstruktiv zu begleiten. In der Debatte um den endgültigen Verfassungstext müssen Kinder und Jugendliche selbst sowie Kinder- und Familienverbände beteiligt werden.


Neues Quiz: Die Rolle von Frauen im Agrarsektor

AgrarKoordination - 12. Januar 2021 - 15:36
Wie ist die Situation der Frauen im Agrarsektor in Deutschland? Wie hoch ist der Anteil von weiblichen Beschäftigten in der globalen Landwirtschaft? Was ist Empowerment und wofür steht der Women's Empowerment in Agriculture Index?
Diese und weitere spannende Fragen laden dazu ein, zum Experten oder zur Expertin auf dem Gebiet zu werden. Ideal auch für den Schulunterricht. Hier geht es zum Quiz. Viel Erfolg!
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Übergabe Forderungskatalog

BeN #Bremen - 12. Januar 2021 - 14:28

Am 12.01.2021 haben wir unseren Forderungskatalog für ein Lieferkettengesetz gemeinsam mit dem Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) sowie dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) an die CDU Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann übergeben.

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Vorführung: Dokumentarfilm "Der marktgerechte Mensch"

Event in #Hamburg - 12. Januar 2021 - 11:12
Sprache Deutsch Termin:  Dienstag, 19.01.2021

Info/ Anmeldung: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/der-marktgerechte-mensch/

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/der-marktgerechte-mensch/

Kategorien: Hamburg

Neues Methodenheft erschienen

AgrarKoordination - 11. Januar 2021 - 0:00

Im Heft werden 18 Methoden für die Gestaltung für den Schulunterricht und von Seminaren zu den Themen Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung vorgestellt. 

Die Methoden lassen sich in verschiedenen Phasen einer Bildungsveranstaltung einsetzen. So kann mit den vorgestellten Methoden eine Einheit geplant werden. Es lässt sich aber auch ein ganzer Projekttag oder eine Projektwoche damit gestalten. Berücksichtigt wurden viele verschiedene Herangehensweisen zum Thema.

Das Heft kann in unserem Shop bestellt werden.
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