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FIAN gewinnt Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank

SID Blog - 9. September 2021 - 21:04

Pressemitteilung vom 09. September 2021 Im Kampf gegen den Hunger: FIAN Deutschland gewinnt Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank
  • Die deutsche Sektion der Menschenrechtsorganisation FIAN belegt den 3. Platz im bundesweiten Nachhaltigkeitswettbewerb 
  • Im Fokus des EB-Nachhaltigkeitspreises stehen die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs)
  • An die ersten drei Plätze gehen insgesamt 20.000 Euro
Köln, 9. September 2021: Die Evangelische Bank (EB) hat die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland mit dem 3. Platz des Nachhaltigkeitspreises 2021 gewürdigt. Platz 1 geht an die Werkstattkirche Gießen, Platz 2 an die Initiative GeLeNa der Evangelischen Kirche in Mannheim. Insgesamt haben sich 46 Initiativen beworben. Die diesjährige Auslobung stand unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Preisverleihung fand am Nachmittag des 2. September 2021 pandemiebedingt digital unter www.eb.de/preisverleihung-nachhaltigkeitspreis statt.

Das Motto „Zukunft geht nur nachhaltig – Agenda 2030, fertig, los" greift den Gedanken der im Jahr 2015 verabschiedeten Agenda 2030 auf. Die Umsetzung der Agenda in Verbindung mit dem Pariser Klima-Abkommen – ebenfalls aus dem Jahr 2015 – bietet die große Chance, den Wandel hin zu nachhaltigen und emissionsarmen Lebens- und Wirtschaftsweisen weltweit zu schaffen. Eine Welt ohne extreme Armut, frei von Hungersnöten, mit eingedämmten Umweltrisiken und Klimabedingungen, die keine globalen Risiken für das Leben von Mensch und Tier überall auf der Erde mit sich bringen – für diese Vision stehen die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Warum schreibt die EB den EB-Nachhaltigkeitspreis nunmehr zum fünften Mal aus und unter-streicht damit ihr Engagement als „nachhaltige Bank"? Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank, hält dazu fest: „Wir alle sind gefragt, den abstrakten Begriff der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen. Jeder muss hier seiner Verantwortung gerecht werden. Wir in der Evangelischen Bank wollen eine lebenswerte Zukunft für nachfolgende Generationen sicherstellen und laden über unseren Nachhaltigkeitspreis auch andere dazu ein."

Renommierte Experten entscheiden über Vergabe des Preisgeldes
Mit dem ausgelobten Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro, wovon 10.000 Euro an den ersten, 7.000 Euro an den zweiten und 3.000 Euro an den dritten Platz gehen, unterstützt die Evangeli-sche Bank eine Weiterführung des sozialen Engagements der Gewinner. Darüber hinaus bietet die Bank eine Plattform, sich zu präsentieren, zu vernetzen und die Sichtbarkeit als Vorbild für andere zu erhöhen. Die Gewinnerprojekte ermittelte eine Jury aus hochrangigen Experten: Prof. Dr. Christian Klein, Professor für Sustainable Finance an der Universität Kassel, Jörg Weber, Journalist, Volljurist und Chefredakteur von ECOreporter, sowie Ingo Grastorf, Leiter des Zentrums Engagement, Demokratie und Zivilgesellschaft der Diakonie Deutschland, haben durch ihr Wissen und ihre Erfahrung drei Sieger ermittelt, die durch ihren ganzheitlichen nachhaltigen Projektansatz überzeugen konnten. Zum dritten Sieger ernannte die Jury FIAN Deutschland e.V.

Ziel 2 für nachhaltige Entwicklung: Kein Hunger
FIAN Deutschland setzt sich seit 1986 für die weltweite Durchsetzung des Rechts auf Nahrung ein. FIAN ist unabhängig von Parteien und Regierungen und besitzt offiziellen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. Die engsten Kooperationspartner sind das Forum Menschenrechte, das Forum Umwelt und Entwicklung, Brot für die Welt und Misereor. Aktuell beschäftigt sich FIAN Deutschland u. a. mit Menschenrechtsverletzungen in Brasilien, Paraguay, Ecuador, Sambia, Uganda und Kambodscha. Diese stehen meist im Zusammenhang mit Landkonflikten und Wassermangel, die durch die industrielle Agrarproduktion verursacht werden.

FIAN ist vor allem in drei Bereichen tätig: Der Verein recherchiert Menschenrechtsverstöße und unterstützt Betroffene dabei, Zugang zu Gerichten oder Entscheidungsträgern zu erhalten. Darüber hinaus reicht FIAN Fallberichte beim UN-Sozialausschuss oder dem UN-Menschenrechtsrat ein und setzt sich für eine Stärkung des UN-Menschenrechtssystems ein. Ein dritter Schwerpunkt liegt im Bereich des Netzwerkens und der Öffentlichkeitsarbeit. FIAN steht im Austausch mit der Bundesregierung (z. B. im Arbeitskreis Welternährung), informiert die Öffentlichkeit und führt Bildungsarbeit durch. Philipp Mimkes, Geschäftsführer von FIAN Deutschland, erläutert: „Menschenrechte sind eine historische Errungenschaft. Sie schützen den Einzelnen vor Repression von Staaten oder privaten Akteuren, schützen aber auch vor Hunger und Not. Die Menschenrechte zu verteidigen und zu stärken ist daher unser wichtigstes Ziel." Und weiter: „Anders als oftmals dargestellt ist der Grund für Hunger in den seltensten Fällen Nahrungsmangel, sondern meist Diskriminierung, Armut und Ungerechtigkeit. Hier setzt die Arbeit von FIAN an, indem wir uns für die Stärkung, Erhaltung und Weiterentwicklung von Menschenrechten einsetzen und damit gegen Hunger, Armut und Ungleichheit kämpfen."

„Als ein Unternehmen, das sich am christlichen Wertekanon orientiert, sehen wir uns in der Evangelischen Bank gleichermaßen in der Pflicht, eigene Beiträge zu leisten und bemerkenswerte Leistungen anderer zu fördern", begründet Sebastian Schneider, Vertriebsdirektor der Evangelischen Bank, im Rahmen der regionalen Preisübergabe das Engagement der Bank. „Das unermüdliche und unerschrockene Engagement, mit dem sich FIAN dem Welthunger entgegenstellt, ist überaus beeindruckend. Das wollen wir mit der Verleihung unseres Preises entsprechend würdigen."

Film zeigt Engagement des Vereins auf
Von allen drei Siegerprojekten, so auch von FIAN Deutschland, hat die EB professionelle Filme produzieren lassen. Sie sind ebenso wie Kurzporträts aller Projekte, die ins Rennen gegangen waren, unter www.eb.de/nachhaltigkeitspreis abrufbar.

Evangelische Bank – Die Nachhaltigkeitsbank
Die Evangelische Bank eG ist als genossenschaftlich organisiertes, modernes Kreditinstitut die nachhaltig führende Spezialbank für Kunden aus Kirche, Diakonie, Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie für alle privaten Kunden mit christlicher Werteorientierung.

Als spezialisierter Finanzdienstleister bietet die Evangelische Bank neben dem exzellenten Branchen-Know-how auch umfassende Finanzlösungen für den kirchlich-diakonischen und sozialen Bereich. Mit einer Bilanzsumme von 8,38 Mrd. Euro ist sie aktuell die größte Kirchenbank und zählt zu den größten Genossenschaftsinstituten in Deutschland. In ihrem Kerngeschäft finanziert sie soziale Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Altenpflege, Jugend- und Behindertenhilfe, Bildung, bezahlbarer Wohnraum sowie privater Wohnbau und investiert in Vorhaben, Unternehmen und Institutionen, die zur Bewahrung der Schöpfung einen positiven Beitrag leisten. Als DIE Nachhaltigkeitsbank richtet die Evangelische Bank ihr unternehmerisches Handeln nach den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) und nach den anspruchsvollen EMASplus- Kriterien aus. Zur EB-Gruppe gehören die EB-Sustainable Investment Management (EB-SIM), die EB Consult, die EB-Kundenservice, der Change Hub in Berlin, die HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie sowie die EB-Sustainable Real Estate (EB-SRE).



www.eb.de


 


 

Schutzkonferenz zum afrikanischen Regenwald: Entwicklungsminister Müller fordert ‚New Deal‘ für Waldschutz

SID Blog - 9. September 2021 - 21:04
Berlin – Ziel der Tropenwald-Konferenz ist ein besserer Schutz der Regenwälder weltweit. Im Kongobecken steht der zweitgrößte Regenwald der Erde. Gemeinsam mit Vertretern der zehn Anrainerstaaten hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller verstärkte Schutzmaßnahmen vereinbart.


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller:

 „Das Klima und die Artenvielfalt sind ohne die Tropenwälder nicht zu retten.  Sie speichern etwa 20 Prozent des Kohlenstoffs an Land. 75% der Tier- und Pflanzenarten leben dort. Aber die Grünen Lungen des Planeten sind in Gefahr. Alle vier Sekunden wird weltweit Wald von der Größe eines Fußballfeldes vernichtet. Die Zerstörung der Regenwälder durch Brandrodung etwa im Amazonas, in Indonesien, oder im Kongo-Becken macht elf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen aus!

Experten schätzen, dass im Kongobecken bis 2100 kein Regenwald mehr übrig sein wird.  Das hat dramatische Konsequenzen für die gesamte Menschheit. Denn das Kongobecken ist hinter dem Amazonas-Regenwald der zweitgrößte Tropenwald und die größte CO2-Senke der Erde. Die afrikanischen Regenwälder binden mehr CO2 als alle anderen Wälder."

 „Wir müssen Brandrodung und Waldzerstörung sofort stoppen", so Müller weiter. „Wir brauchen einen ‚New Deal' für den Waldschutz. Auf der Berliner Tropenwald-Konferenz  haben sich heute alle zehn Anrainerstaaten des Kongo-Regenwaldes verpflichtet, den Waldschutz und die nachhaltige Forstwirtschaft zu verstärken. Die Deklaration wurde gemeinsam mit Wissenschaftlern und der Zivilgesellschaft der Anrainerländer erarbeitet. Wir unterstützen diesen Prozess über die zentralafrikanische Waldinitiative CAFI. Ziel ist es, 127 Millionen Hektar Wald bis 2030 zu schützen und wiederherzustellen - das ist die dreifache Größe Deutschlands. Zu den Schutzmaßnahmen gehören transparente Lieferketten für Holz aus der Region, wirtschaftliche Alternativen für die Menschen und eine enge Einbindung der indigenen Bevölkerung als den ‚Hütern der Wälder'."

 „Darüber hinaus dürfen keine Regenwälder brennen, um neue Ackerflächen zu gewinnen für das weltweit boomende Geschäft mit Soja oder Palmöl. Wir brauchen endlich eine streng überwachte Zertifizierung. Ich bin für ein EU-Importverbot für Palmöl und Soja, das auf gerodeten Waldflächen angebaut wurde."

 

  • Das Entwicklungsministerium hatte bereits im Mai 2021 den Weltnaturerbe-Fonds gegründet. Bis 2030 soll ein Kapitalstock von 1 Milliarde Dollar aufgebaut werden, um die Grundfinanzierung 30 der wichtigsten Naturschutzgebiete zu ermöglichen. Der Fonds wird dann die weltgrößte Naturschutzstiftung sein. Deutschland hat eine Anschubfinanzierung von 100 Millionen Dollar bereitgestellt.
  • Insgesamt unterstützt das Entwicklungsministerium 670 Schutzgebiete weltweit mit einer Gesamtfläche sechs Mal so groß wie Deutschland und hat zum Schutz von über 130 Millionen Hektar Wald beigetragen – einer Fläche fast vier Mal so groß wie Deutschland. 
  • Weltweit sind 420 Millionen Hektar Wald in den letzten 30 Jahren verloren gegangen – das entspricht fast der Fläche der EU. Aktuell verschwinden jährlich rund zehn Millionen Hektar Wald von der Erde – vor allem für riesige Soja- und Palmölplantagen.

 

Das Bundesentwicklungsministerium hält derzeit die rotierenden Präsidentschaften der Kongobeckenwald-Partnerschaft (Congo Basin Forest Partnership) der zentralafrikanischen Waldinitiative (Central African Forest Initiative, CAFI). Aus diesem Anlass hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Vertreter der zehn Anrainerstaaten des Kongobeckens zu einem hybriden Tropenwaldsymposium eingeladen, in dessen Rahmen am Dienstag, den 7.9.2021 die Deklaration zum Schutz des Regenwaldes unterzeichnet wurde. 
Kern der Deklaration sind mehr Anstrengungen der Anrainerstaaten bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Waldschutz. Im Gegenzug verpflichten sich Staaten wie Deutschland zu verstärkter Unterstützung der Tropenwaldländer in Zentralafrika. 



REPORT LAUNCH | Spotlight on Sustainable Development 2021- Demanding justice beyond rhetoric

SID Hamburg - 9. September 2021 - 16:13

Präsentation des Berichtes SPOTLIGHT on Sustainable Development 2021
Freitag, 17. September 2021 - 15:00 bis 16:30 PLEASE REGISTER HERE!

Policy responses to the COVID-19 pandemic and resulting economic crisis have exacerbated rather than reduced global inequalities. The most visible example of this is the global disparity in the distribution of vaccines. So far more than 60 percent of people in high-income countries have received at least one dose of COVID-19 vaccine, but less than 2 percent have done so in low-income countries. In view of this dramatic disparity, the „leave no one behind“ mantra of the 2030 Agenda for Sustainable Development remains hollow.

In fact, the vested interests of economic elites continue to dominate political decision-making. Given the urgency of the COVID-19 crisis and the other unresolved global problems, most notably the climate emergency, it is high time for transformative policies, strategies and structural changes.

This year's Spotlight on Sustainable Development Report describes the highly uneven socio-economic impact of the COVID-19 crisis and analyses the policy responses to it. It explores beyond the rhetoric, highlighting deepening inequalities, self-serving and hypocritical policies and governance failures at national and international level.

Addressing the imbalance in global vaccine production and distribution, the report also examines a few key areas where political and structural changes are necessary to correct the limited and asymmetric recovery.

With this virtual launching event, we will present key findings of the report.

Brief snapshots by

  • K. M. Gopakumar, Third World Network
  • Vanita Mukherjee, Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)
  • Roberto Bissio, Social Watch

Policy conclusions by

  • Kate Donald, Center for Economic and Social Right
  • Daria Cibrario, Public Services International (PSI)
  • Isabel Ortiz, Global Social Justice

Moderators

  • Bodo Ellmers, Global Policy Forum
  • María Graciela Cuervo, Development Alternatives with Women for a New Era (DAWN)

 

PLEASE REGISTER HERE!

Participants will receive the login details for the web conversation one day before the event.

Further information on the Spotlight Report 2021 will be available shortly at www.2030spotlight.org

Workshop: Gewinne auf Kosten der Lebensgrundlagen?! - Widersprüche zwischen individuellem Gewinnstreben und dem Gemeinwohl

Event in #Hamburg - 9. September 2021 - 11:00
Termin:  Samstag, 30.10.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e. V., Museum der Arbeit Hamburg, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/gewinne-auf-kosten-der-lebensgrundlagen/

Museum der ArbeitWiesendamm 322305 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e. V., Museum der Arbeit Hamburg, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/gewinne-auf-kosten-der-lebensgrundlagen/

Kategorien: Hamburg

Workshop: Ökofeminismus als Vordenkerin des postkolonialen Feminismus?

Event in #Hamburg - 9. September 2021 - 10:49
Termin:  Samstag, 23.10.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/oekofeminismus-als-vordenkerin-des-postkolonialen-feminismus/

W3_SaalNernstweg 3422765 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/oekofeminismus-als-vordenkerin-des-postkolonialen-feminismus/

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Wie viel Europa steckt im Bundestagswahlkampf? #europamitgedacht

Europa-Union Hamburg - 8. September 2021 - 18:00

Coronapandemie, Klimaschutz, Migration – einige der zentralen Themen, die bei der nächsten Bundestagswahl, die am 26. September 2021 stattfindet, eine Rolle spielen dürften. Diese grenzüberschreitenden Herausforderungen stehen nicht nur im nationalen Kontext auf der Tagesordnung, sondern werden gleichzeitig auf europäischer Ebene intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund bieten die Wahlprogramme der aktuell im Bundestag vertretenen Parteien den deutschen Wählerinnen und Wählern abweichende europapolitische Zielsetzungen.

Welchen Stellenwert nehmen die Europäische Union und europäische Fragestellungen im Allgemeinen in den jeweiligen Programmen ein? Diese Frage ist für die deutsche Wählerschaft von besonderem Interesse, nicht zuletzt, weil die nächste Bundesregierung maßgeblichen Einfluss auf EU-Entscheidungen nehmen wird.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Veranstaltung anlässlich der diesjährigen Bundestagswahl:

 

Wie viel Europa steckt im Bundestagswahlkampf? #europamitgedacht

Mittwoch, 08. September 2021 | 18.00 Uhr

Online über Zoom

 

Die Hamburger (Direkt)Kandidat*innen der im 19. Bundestag vertretenen Parteien präsentieren ihre europapolitischen Positionen. Die Besonderheit: die Kandidat*innen beantworten die Fragen des Publikums hinter einer digitalen Schattenwand, sodass die Inhalte im Vordergrund stehen. Erst am Schluss gibt es die Auflösung: welche*r Kandidat*in steht für welche Ziele und wer kann das Publikum überzeugen?

 

Den Link erhalten Sie am Veranstaltungstag nach voriger Anmeldung.

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Jungen Europäischen Föderalisten Hamburg e. V., Europa-Union Landesverband Hamburg e. V. und des Europe Direct Info-Point Europa Hamburg.

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Zukunft fair gestalten – Faire Woche startet am 10. September

SID Blog - 8. September 2021 - 12:54
Berlin/Köln/Mainz, 06.09.2021 – Unter dem Motto „Zukunft fair gestalten" findet vom 10. bis zum 24. September die Faire Woche, die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland, statt. Organisiert wird die bundesweite Veranstaltung vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland. Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen, Kirchengemeinden, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden bei mehr als 1.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen. Thematisch liegt der Fokus 2021 und 2022 auf dem Schutz von Menschenrechten weltweit und dem Beitrag des Fairen Handels dazu. Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum zwanzigsten Mal statt.

 

2021 lautet das Motto der Fairen Woche "Zukunft fair gestalten #fairhandeln für Menschenrechte weltweit". „Es ist wahrlich eine große Aufgabe, die wir gemeinsam zu bewältigen haben: Es geht darum zu zeigen, welchen Beitrag der Faire Handel bereits heute leistet, um Arbeitsbedingungen weltweit zu verbessern und was viele Unternehmen noch verbessern können, um auf „Zukunftsfähigkeit" umzustellen", erklärt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, Schirmherr der Fairen Woche.

 

Weltweit leiden Millionen Menschen unter prekären Arbeitsverhältnissen, ausbeuterischer Kinderarbeit und moderner Sklaverei. Die Internationale Arbeitsorganisation bezeichnet menschenwürdige Arbeit als einen entscheidenden Faktor für die Bekämpfung der Armut und für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung. „Der Faire Handel setzt seit mehr als 50 Jahren genau hier an: Er stellt den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens und trägt mit höheren Erlösen für die Produzent*innen, sicheren Arbeitsbedingungen, der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und vielen weiteren Instrumenten zu einer gerechteren Zukunft und dem Schutz von Menschenrechten bei", so Andrea Fütterer, Vorsitzende des Forum Fairer Handel.

 

„Der Globale Süden ist sowohl von der Pandemie als auch von der Klimakrise am stärksten betroffen. Diese verschärfen die soziale Ungleichheit und lassen auch die Kinderarbeit steigen", schildert Nyagoy Nyong'o, Global CEO von Fairtrade International mit Sitz in Nairobi, die Auswirkungen für die Länder des Globalen Südens. „Der Faire Handel stärkt die Produzentinnen und Produzenten in den Anbauländern, indem er Einkommen sichert, Zukunftsperspektiven schafft und den Weg zum internationalen Markt ebnet." Die gegenwärtigen Krisen seien ein Grund mehr, um den Fairen Handel nach vorne zu bringen. Besonders Frauen und Mädchen sind von der Pandemie und ihren Folgen hart betroffen. Hier geht es um unmittelbare gesundheitliche, wie auch um längerfristige ökonomische Folgen. Zudem sind Frauen in Krisenzeiten noch stärker von häuslicher und sexualisierter Gewalt bedroht.

 

Die Pandemie hat die Kluft zwischen armen und reichen Menschen und Staaten noch weiter vergrößert, so dass es jetzt erst recht darauf ankommt, Menschenrechte im internationalen Handel zu schützen und die Globalisierung gerecht zu gestalten: „Während eine Näherin in Bangladesch sechzehn Stunden täglich in der stickigen Fabrik auch für uns Kleidung herstellt und sich dabei einem hohen Infektionsrisiko aussetzt, verhängen einige Import-Länder Exportstopps für Impfstoffe. Das ist weder gerecht noch zukunftsfähig. Wir müssen umdenken und #fairhandeln", fasst Bundesminister Müller den Handlungsbedarf zusammen.

 

Zum Auftakt der Fairen Woche 2021 lautet sein dringender Aufruf: „Wir, Unternehmen, die Zivilgesellschaften und die Politik, können und müssen noch besser und lauter werden – für Menschenrechte, ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Wirtschaften. COVID ist der Weckruf: Wir müssen jetzt handeln!" Jede*r kann dazu beitragen, die Zukunft fair zu gestalten, zum Beispiel durch den Kauf fair gehandelter Produkte, einem Engagement im Weltladen, einer Fairtrade-Initiative oder bei anderen Akteuren des Fairen Handels. Die Faire Woche lädt vom 10. bis 24. September bei rund 1.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel, seine Wirkungen und die Menschen dahinter kennenzulernen – ob live vor Ort oder digital. Den Veranstaltungskalender finden Sie unter www.fairewoche.de/kalender.

 

Auftakt der Fairen Woche: Seien Sie live dabei!

Am Donnerstag, den 09. September 2021 um 15.00 Uhr wird die Faire Woche eröffnet – und Sie können live dabei sein. Zum Auftakt der 20. Fairen Woche wollen wir darüber sprechen, welchen konkreten Beitrag der Faire Handel zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften leistet, wie sich die Fair-Handels-Bewegung ihren Beitrag zu einer fairen Zukunft für alle vorstellt, welchen Herausforderungen der Faire Handel in den nächsten Jahren gegenübersteht und wie die konkrete Unterstützung der Produzent*innen in Zeiten von Corona aussieht. Falls Sie dabei sein und sich interaktiv beteiligen möchten, bitten wir um Anmeldung unter auftaktFW@forum-fairer-handel.de.

 

Nähere Informationen zum Auftakt erhalten Sie unter www.faire-woche.de/die-faire-woche/faire-woche-2021/auftaktveranstaltung

 

Informationen zu weiteren Programmhighlights im Rahmen der Fairen Woche 2021 können Sie dem PDF anbei sowie dem Veranstaltungskalender der Fairen Woche unter www.faire-woche.de/kalender/kalender entnehmen.     

 


Europaherzblatt im Bundestagswahlkamp: Wer überzeugt am meisten? #europamitgedacht

Europa-Union Hamburg - 8. September 2021 - 11:30
Europapolitisches Blinddate mit Kandidat*innen zur Bundestagswahl
Kategorien: Hamburg

Globaler Klimastreik FFF

Globales Lernen in Hamburg - 8. September 2021 - 8:01
Save the date: 24. September 2021 – Klimastreik auf der ganzen Welt

Wer in Hamburg den Klimastreik unterstützen möchte kann sich z.B. bei der Ortsgruppe als Helfer:in melden:

Hamburg

Infomaterial könnt Ihr bestellen unter:

Klimastreik am 24. September 2021 – Mobimaterial – #AlleFürsKlima

Wir streiken für das Klima. Gemeinsam. Am 24. September.  #AlleFürsKlima

Kategorien: Hamburg

Sozialpolitik in der Pandemie

SOCIUM Bremen - 7. September 2021 - 16:54
08.10.2021 - 08.10.2021, 13-18 Uhr, online
Kategorien: Hamburg

20. Käte Hamburger Dialog: "Power and Authority in Internet Governance: What Role for the State?"

Event in #Hamburg - 7. September 2021 - 15:23
Termin:  Mittwoch, 08.09.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research, Ansprechpartner: Tobias Niclas Schäfer, Tel. 0203 3795235, schaefer[at]gcr21.uni-due.de, Power and Authority in Internet Governance: What Role for the State? | KHK/GCR21

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research, Ansprechpartner: Tobias Niclas Schäfer, Tel. 0203 3795235, schaefer[at]gcr21.uni-due.de, Power and Authority in Internet Governance: What Role for the State? | KHK/GCR21

Kategorien: Hamburg

Faire Woche – #FAIRHANDELN für Menschenrechte Weltweit

Globales Lernen in Hamburg - 6. September 2021 - 22:43

„Zukunft fair gestalten – #FAIRHANDELN für Menschenrechte weltweit“ – unter diesem Motto zeigt die Faire Woche vom 10. – 24. September, dass menschenwürdige Arbeit ein entscheidender Faktor zur Bekämpfung von Armut und für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung ist. Bundesweit und auch in Hamburg laden Weltläden, Organisationen und Vereine ein, die eigenen Konsummuster auf den Prüfstand zu stellen und darauf hinzuwirken, dass Schieflagen bei den Handels- und produktionsbedingungen korrigiert werden. In einer Live-Schaltung sprechen wir mit Produzent:innen aus Pakistan über faire Ballproduktion, lernen auf einer Barkassenfahrt die Arbeitsbedingungen der Matrosen der Frachtschiffe kennen, erstellen auf einer Fahrradrallye gemeinsam eine Fair Trade Karte für Hamburg und gestalten im Planspiel die Arbeitswelt der Zukunft. Passend zur Fairen Woche startet die Kampagne „Hamburg, mach dich Fair!“

Das umfangreiche Programmheft gibt es HIER.

Kategorien: Hamburg

Faire Arbeitsbedingungen schaffen – Der Status Quo im Kongo und in Peru

VEN Niedersachsen - 6. September 2021 - 12:15

Die diesjährige bundesweite Faire Woche findet zum Thema "Menschenwürdige Arbeitsbedingungen" statt. Auch in Niedersachsen gibt es zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen unter dem Motto "Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit". Der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen vermittelt dazu Begegnungen mit Expert*innen, die zu den Arbeitsbedingungen im Globalen Süden berichten: etwa beim Coltananabau im Kongo oder in der Landwirtschaft in Peru. Sie diskutieren, welche Veränderungen es in Politik und Konsum braucht, um faire und menschenwürdige Arbeitsbedingungen herzustellen.

Kategorien: Hamburg

Führung für Familien und Kinder: Wer ist Rudolf? „Hey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?“

Event in #Hamburg - 6. September 2021 - 11:34
Termin:  Sonntag, 21.11.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.deWer ist Rudolf? – MARKK (markk-hamburg.de)

Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der WeltRothenbaumchaussee 6420148 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.deWer ist Rudolf? – MARKK (markk-hamburg.de)

Kategorien: Hamburg

Führung für Familien und Kinder: Wer ist Rudolf? „Hey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?“

Event in #Hamburg - 6. September 2021 - 11:32
Termin:  Sonntag, 07.11.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.deWer ist Rudolf? – MARKK (markk-hamburg.de)

Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der WeltRothenbaumchaussee 6420148 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.deWer ist Rudolf? – MARKK (markk-hamburg.de)

Kategorien: Hamburg

The Good Council – The official podcast of the World Future Council

World Future Council - 6. September 2021 - 11:21
The Good Council – The official podcast of the World Future Council, season 1 out now

First episode with founder of the World Future Council, Jakob von Uexkull, to be launched 6 September 2021.
Hamburg, 6th of September 2021 – The new podcast series of the World Future Council, The Good Council, launches today for the first season of intergenerational dialogues involving the World Future Council’s youth forum, Youth:Present. Each dialogue involves two changemakers—Councillors and Youth:Present representatives or young WFC members—who discuss their work towards a sustainable present and a common future.

Established in 2007, the World Future Council is a foundation that envisions a healthy and sustainable planet with just and peaceful societies – now and in the future. To achieve this, the foundation identifies, develops, highlights, and disseminates future-just solutions for the current challenges of humanity. Every year, it celebrates outstanding policies in areas of urgent attention, such as biodiversity, rights of women and children, or protection from hazardous chemicals, with the Future Policy Award. This podcast series provides a behind-the-scenes insight into how a revolutionary idea became reality, from the very beginnings to its current agenda, offering inspiration, best practices, entertainment, and food for thought.

“For the first season of this new podcast series, we’re bringing together our co-founders and Councillors with young activists and entrepreneurs from around the globe in intergenerational dialogues”, says Alexandra Wandel, Chair of the Management Board, “We are very excited by this podcast which covers some inspiring stories, and personal insights between the trailblazers and changemakers who make up the World Future Council”.

The first episode of this brand-new season focuses on the establishment of the World Future Council, told by founder Jakob von Uexkull, as well as his concerns for the present and hopes for the future. How can the course of destruction be reversed? And is humanity still up for the challenge?

Part of the first season are Youth:Present representatives Raina Ivanova (Germany) and Patricia Kombo and Akinyi Obama-Manners (both from Kenya). They talk to German pioneer and thinker Prof. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Kenyan environmentalist Wanjira Mathai (known for furthering the Green Belt Movement founded by Wangari Mathai), and Nigerian human rights activist Hafsat Abiola-Costello, respectively. Together with Greta Thunberg of Sweden, Raina is currently part of the first legal challenge by 16 young activists to the United Nations Committee on the Rights of the Child. Patricia is promoting education for sustainable development in Kenya, including by planting trees, for which she has also been named a UNCCD Land Hero by the United Nations Convention to Combat Desertification. And Akinyi Obama-Manners is advancing children’s education at Kenyan foundation Sauti Kuu, founded by Auma Obama.

Also featured in this first season of The Good Council are co-founders Prof Herbert Girardet, expert on regenerative cities and Club of Rome member, and Dr Michael Otto, Chairman of the Supervisory Board of the Otto Group in Hamburg, Germany. Both discuss successes of the work of the World Future Council, as well as what each person can do in their lives individually.

“In order to build our common future, it is of utmost importance to consult all generations. In particular, young people of today will be leaders of tomorrow – without them, we will not be successful in preserving our planet for future generations. That’s why intergenerational dialogues, as in The Good Council, play a crucial role in that endeavour, and I very much enjoyed being part of it,” says Jakob von Uexkull, Founder of the World Future Council and the Alternative Nobel Price.

Each episode will inform and entertain by providing listeners with inspirational stories of people and best practices that will help people and the planet towards achieving sustainable solutions for our common future. New episodes will be released every other Monday, starting 6 September 2021.

All episodes will be available at https://www.worldfuturecouncil.org/the-good-council/, on Apple Podcasts, Spotify or wherever you listen.


MEDIA CONTACT
Anna-Lara Stehn
Media & Communications Manager
World Future Council
anna-lara.stehn@worldfuturecouncil.org
+49 (0) 1703813807

The post The Good Council – The official podcast of the World Future Council appeared first on World Future Council.

Kategorien: Hamburg

Führung: „Hey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?“

Event in #Hamburg - 6. September 2021 - 11:19
Termin:  Sonntag, 26.09.2021 Sprache Deutsch

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.de„Hey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?“ – MARKK (markk-hamburg.de)

Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der WeltRothenbaumchaussee 6420148 HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: Museum am Rothenbaum Kulturen und Künste der Welt (MARKK), Tel. 04042 88790, info@markk-hamburg.de„Hey Hamburg, kennst du Duala Manga Bell?“ – MARKK (markk-hamburg.de)

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