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Hamburg

Stellungnahme „Raus aus der Corona-Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit“

#Nachhaltigkeit - 12. Juni 2020 - 0:00

Für die Bewältigung der Pandemie-Folgen in Wirtschaft und Gesellschaft wird es entscheidend sein, dass die Weichen von Beginn an richtig im Sinne der globalen Nachhaltigkeitsziele gestellt werden. Dazu veröffentlichte der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) kürzlich eine Stellungnahme mit der Empfehlung, folgende erste ausgewählte Schlussfolgerungen aus der Krise zu ziehen:

Nachhaltigkeit zum Leitprinzip für alle Schritte raus aus der Krise machen Krise als Chance zur Transformation nutzen Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt fördern Konjunkturprogramme an Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz binden Gemeinsame Wiederaufbau- und Transformationsfinanzierung schaffen Lieferketten diversifizieren und Kreislaufwirtschaft stärken Ökologische und soziale Zusammenarbeit in der EU stärken Zusammenarbeit mit dem globalen Süden intensivieren

Die Ausführungen der einzelnen Punkte finden Sie in dieser PDF-Datei oder über die Website des RNE.

Foto: Pixabay/Hans Braxmeier

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Online-Konferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 15. Juni

#Nachhaltigkeit - 12. Juni 2020 - 0:00

Unter dem Titel „Perspektive Nachhaltigkeit“ diskutieren am 15. Juni 2020 von 9:30-12:00 Uhr die Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und weitere spannende Gäste auf einer Online-Konferenz, wie der anstehende Neuaufbau als Weichenstellung für ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell genutzt werden kann.

Folgende Themenblöcke bilden das Kernstück der Online-Konferenz:

Nachhaltige Daseinsvorsorge Nachhaltiges Wirtschaften Klimaschutz und Dekarbonisierung European Green Deal und eine neue EU-Afrika Partnerschaft

Das gesamte Programm der Konferenz finden Sie hier (PDF).

Weitere Informationen zur Veranstaltung, wie den Link zum Livestream, finden Sie hier.

Das Gute an dem virtuellen Format: Sie müssen sich nicht vorab anmelden und es gibt keine Teilnahmebegrenzung. Die Veranstaltung wird zudem aufgezeichnet und ist im Nachgang auf der Website des RNE abrufbar.

Foto: Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

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June News

World Future Council - 11. Juni 2020 - 11:34

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Lecture by NATO Secretary General Jens Stoltenberg

GIGA Event - 11. Juni 2020 - 11:27
Geopolitical Implications of COVID-19 Online GIGA Lecture Series Referent*innen Jens Stoltenberg (NATO Secretary General) Moderation

Prof. Dr. Amrita Narlikar (President of the GIGA)

Adresse

Virtual event

Anmeldung erforderlich

Ein neuer Marshallplan für Europa? Ökonomische, rechtswissenschaftliche und soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise

Europa Kolleg #Hamburg - 10. Juni 2020 - 17:19

Die Corona-Pandemie hat auch Europa hart getroffen. Neben menschlichen Tragödien und überlasteten Gesundheitssystemen, werden die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Krise zunehmend sichtbar. Wie kann die Europäische Union Wege aus dieser weitreichenden Krise finden, und wie könnten diese konkret aussehen? Diese Frage stellten wir unseren Diskutanten in unserem Webinar am 28.05.2020. Direkt zum Video.

Aus wirtschaftlicher Perspektive erachtete Jens Südekum den aktuellen Merkel-Macron-Vorschlag als einen sinnvollen ersten Schritt zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Durch konkrete branchenübergreifende Maßnahmen könnten die Auswirkungen der Coronakrise abgefedert und gleichzeitig gemeinsame europäische Güter wie Klimaschutz, Digitalisierung und Grenzschutz sowie Industrie- und Innovationspolitik unterstützt werden. Die Coronakrise sieht er als Chance für die seit langem notwendige Reform der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion hin zu einer stärker koordinierten Fiskal- und Wirtschaftspolitik. Ein zentraler Punkt in diesem Kontext sei es beispielsweise, das Mandat der EZB zu verändern.  

Der Rechtswissenschaftler Markus Kotzur betonte, dass Krisen keinen Automatismus in Richtung mehr europäischer Integration auslösen. Krisen seien zwar Katalysatoren allerdings nicht zwingend zum Besseren. Den Merkel-Macron-Vorschlag beschrieb er aber als „elegante Lösung“, die den Solidaritätsaspekt der Europäischen Union demonstriere. Die aktuellen Konflikte in der Coronakrise werfen Fragen auf, die auf bekannten Kompetenzkonflikten beruhen. In diesem Kontext kritisierte er beispielsweise das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Hinblick auf das EZB-Anleihekaufprogramm. Kotzur warnte davor, Gerichte mit fundamental politischen Fragen zu betrauen und so wichtige politische Diskussion zu verrechtlichen. Er plädierte dafür, Kompetenzfragen und politische Abwägungsprozesse nicht auf die rechtliche Ebene abzuwälzen, sondern eine konstruktive Aushandlung der aktuellen Fragen und Konflikte in Form von kritischen öffentlichen Diskursen zu fördern.

Aus soziologischer Sicht beschrieb Monika Eigmüller einen Wandel der europäischen Öffentlichkeit durch die bedeutende Rolle der sozialen Netzwerke, die Zunahme an Verschwörungstheorien und Halbwahrheiten. Es sei eine Art „pandemic populism“ entstanden, bei dem neue Themen wie die Corona-Pandemie mit alten Konfliktlinien in Verbindung gebracht und propagiert würden. Die Medien berichteten vor allem von europäischen Konflikten um Güter und Anfeindungen zwischen Bürgern. Gleichzeitig zeige die Krise allerdings auch eine äußerst resiliente europäische Öffentlichkeit, in der sich Kommunikationsformen intensivieren und das Vertrauen in Wissenschaft steigt. Auch offenbare sich eine große Solidaritätsbreitschaft darin, dass die Debatte der Verhältnismäßigkeit der großen Einschränkungen für die Mehrheit zum Schutz weniger erstaunlich wenig geführt würde.

Insgesamt sahen die WissenschaftlerInnen in der Corona-Krise eine Chance für eine Reform des europäischen Wirtschaftsraums, die Stärkung des öffentlichen politischen Diskurses und die europäische Solidarität. Allerdings sind sich die Experten einig, dass jede dieser Chancen entschlossenes Handeln und großen Einsatz für das europäische Projekt auf allen Ebenen erfordere.

Sehen Sie sich hier das Webinar in voller Länge an.

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Europa nach Corona – solidarisch und sozial! Online Bürgerdialog mit Nicolas Schmit, EU-Kommissar für Jobs und soziale Rechte und Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales

Europa-Union Hamburg - 10. Juni 2020 - 10:30
Die Corona-Krise hat in ganz Europa Spuren hinterlassen. Geschlossene Schulen, überlastete Pflegekräfte, schlechte Arbeitsbedingungen oder die Angst vor Arbeitslosigkeit und Armut treiben viele Menschen um. Wie kann die EU dazu beitragen, diese sozialen und beschäftigungspolitischen Herausforderungen möglichst gut zu bewältigen? Wie können wirtschaftspolitische Interessen, soziale Rechte und Klimaziele miteinander in Einklang gebracht werden? Welche Schwerpunkte setzen die Europäische Kommission und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2020?
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Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen gegründet

#Nachhaltigkeit - 10. Juni 2020 - 0:00

Am 14. April wurde aus dem HOCHN-Projekt heraus die „Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen“ (DG HochN) gegründet. Sie ist ein eingetragener Verein, der die Wirkungen der Projekte HochN, Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit, netzwerk n und weiterer regionaler und lokaler Aktionen, die zwischen 2010 und 2019 teilweise mit BMBF-Förderungen liefen, als tragendes Fundament auffasst und die Arena bietet, darauf das Gerüst einer nachhaltigen Hochschullandschaft mitzubauen. In diesem Sinne verfolgt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen e. V. das Ziel, das UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2030“ im deutschen Hochschulsystem auf Grundlage bisheriger Wirkungen umzusetzen und zu verankern. Die DG HochN ist dem Whole-Institution-Approach verpflichtet und lädt Hochschulen sowie Hochschulangehörige ein, sich in Form einer DG HochN-Mitgliedschaft zu beteiligen.

Dem Vorstand gehören an: Prof. Dr. Georg Müller-Christ (Universität Bremen), Dr. Claudia Schmitt (Universität Hamburg), Prof. Dr. Ingrid Hemmer (Universität Eichstätt-Ingolstadt) sowie PD Dr. Remmer Sassen (Technische Universität Dresden).

Nähere Informationen über Anfragen per E-Mail sowie demnächst über die Website www.hoch-n.org.

Foto: UHH/Ohme

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Hilfe für die Elbe? Die Ergebnisse des Forums Tideelbe

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 15:31
Beginn: 13.11.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 7 EUR - Ort: Hamburg-Winterhude - Bemerkungen: --
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Duvenstedter Brook und Hansdorfer Brook

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 12:18
Beginn: 04.09.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 15 EUR - Ort: Hamburg-Duvenstedt - Bemerkungen: --
weitere Informationen auf politischebildunghh.kursportal.info ...
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Die Obere Tideelbe von Hamburg bis zur Staustufe Geesthacht

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 12:12
Beginn: 30.08.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 40 EUR - Ort: Hamburg-Winterhude - Bemerkungen: --
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Mehr Platz für die Elbe: Die Borghorster Elblandschaft

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 12:07
Beginn: 28.08.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 15 EUR - Ort: Hamburg-Bergedorf - Bemerkungen: --
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Die Fischbeker Heide

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 11:59
Beginn: 21.08.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 10 EUR - Ort: Hamburg-Neugraben-Fischbek - Bemerkungen: --
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Das Wittmoor - ein Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein und Hamburg

Politische Bildung - 9. Juni 2020 - 11:51
Beginn: 14.08.20 - Dauer: 1 Tag - Preis: 15 EUR - Ort: Hamburg-Duvenstedt - Bemerkungen: --
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