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Hamburg

Fortbildung für Bildungsreferent*innen - Digitale Methoden- und Fachkompetenzen

AgrarKoordination - 18. März 2021 - 15:13

Die Pandemie zwingt uns Bildungsarbeitende zum Umdenken. Workshops und Vorträge finden seit einem knappen Jahr fast nur noch online über Videokonferenzen statt. Ein paar Monate lang wird das ganz sicher noch so weiter gehen und auch danach können digitale Methoden die Bildungsarbeit bereichern. Außerdem könnte sich für die eine oder andere überregionale Veranstaltung auch in Zukunft das nun bewährte Onlineformat eventuell anbieten. Daher möchten wir mit der diesjährigen Methodenfortbildung im Rahmen des Biopoli-Projektes eine Hilfestellung für Eure Webinare leisten! 

Tag 1: Am Donnerstag, 18. März wird es vorwiegend um Tools und Methoden für die digitale Bildungsarbeit gehen. Von der Auswahl des Konferenzanbieters bis hin zu den vielen kostenlosen Webtools, die es zur methodischen Unterstützung gibt.  

Tag 2: Am Freitag, 19. März liegt der Schwerpunkt auf der konkreten Umsetzung von Biopoli-Bildungsinhalten zu Landwirtschafts- und Ernährungsthemen. Auch das eigene Ausprobieren, also das Gestalten / Übertragen eigener Workshopinhalte ins Digitale, wird hier Raum finden. Außerdem besteht die Möglichkeit zum Austausch bisheriger Erfahrungen mit digitalen Bildungsangeboten.

Referentinnen:

Larissa Gumgowski (freie Medienpädagogin und Bildungsreferentin)

Maike Strietholt (freie Bildungsreferentin, u.a. seit vielen Jahren bei Biopoli aktiv)

Teilnahme:

Wir laden herzlich dazu ein, an beiden Fortbildungstagen teilzunehmen. Eine Anmeldung für nur einen Tag ist aber ebenfalls möglich.

Anmeldung bis zum 26. Februar bei Jana Zotschew per Mail an jana.zotschew@agrarkoordination.de an. Den finalen Programmablauf und die Einwahldaten werden wir den angemeldeten Teilnehmer*innen vorab zustellen.

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Auftakt unserer diesjährigen Bürgerdialogreihe am 24. März um 17 Uhr

Europa-Union Hamburg - 18. März 2021 - 14:54
Bringen Sie Ihre Anliegen und Fragen ein bei unserem Online-Bürgerdialog „Oh Dear? Herausforderungen der EU-UK-Beziehungen nach dem Brexit“ und treten Sie in den virtuellen Dialog mit Annette Dittert, ARD-Korrespondentin in London und Studioleiterin des ARD UK Büros, und dem Europaabgeordneten Bernd Lange, Vorsitzender des Ausschusses für internationalen Handel des Europäischen Parlaments.
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Virtuelle Bio-Bauernhof-Rundgänge für Schulklassen in Hamburg!

Globales Lernen in Hamburg - 18. März 2021 - 14:28

Auch Hoferkundungen live vor Ort auf den Bauernhöfen sind bald wieder möglichBio-Bauern und -Bäuerinnen über die Schulter schauen – das können Hamburger Kinder und Jugendliche auch in Corona-Zeiten. Statt Hofführungen vor Ort bietet das pädagogische Team des Ökomarkt e.V. virtuelle Hofrundgänge mit pädagogischen Zusatzangeboten an. Ökologischen Anbau in der eigenen Stadt zu erleben thematisiert globale Zusammenhänge in unserer Ernährung.

Weiterlesen unter https://www.oekomarkt-hamburg.de/virtuelle-bio-bauernhof-rundgaenge-fuer-schulklassen-in-hamburg/

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5 Jahre EU-Türkei-Deal: Oxfam fordert Kurswechsel in der EU-Asylpolitik

SID Blog - 18. März 2021 - 0:22

Ein grundlegender Kurswechsel in der EU-Asylpolitik ist überfällig

Oxfam und sieben weitere Nichtregierungsorganisationen fordern Schutz der Menschenrechte von Geflüchteten

Berlin, 18.03.2021. Katastrophale Lebensbedingungen in den Aufnahmelagern für Geflüchtete, illegale Pushbacks an den europäischen Außengrenzen und schleppende Asylverfahren für Schutzsuchende: All dies sind Folgen des EU-Türkei-Deals von 2016. Das kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam heute anlässlich des fünften Jahrestages des Abkommens. Trotz dieses offensichtlich gescheiterten Ansatzes will die EU an ihrer Abschottungspolitik festhalten und im Rahmen ihres neuen Migrations- und Asylpaktes weiter fortsetzen. Oxfam und sieben weitere Organisationen fordern in einem offenen Brief einen grundlegenden Kurswechsel, der den Schutz geflüchteter Menschen gewährleistet.

Raphael Shilhav, Oxfams EU-Migrationsexperte im Büro Brüssel, kommentiert:

„Seit dem Inkrafttreten des EU-Türkei-Deals haben sich die Nachrichten von den griechischen Inseln fortwährend verschlimmert. Die EU versperrt mit ihrer Politik Schutzsuchenden systematisch den Weg in die Sicherheit. Deshalb sind die Menschen gezwungen, unter menschenunwürdigen Bedingungen zu leben. Sie schlafen in unbeheizten Zelten oder Containern und haben nur begrenzten Zugang zu fließendem Wasser und Strom. Vor allem Frauen berichten uns, dass sie sich nicht sicher fühlen, dass sie Gewalt, Belästigung und Ausbeutung ausgesetzt sind. Für diese dramatische humanitäre Krise ist die EU verantwortlich.

Die Verantwortlichen in Brüssel und den europäischen Hauptstädten dürfen ihre Augen vor der Realität auf den griechischen Inseln nicht länger verschließen und müssen ihren Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte nachkommen. Anstatt mit dem Migrationspakt diese gescheiterte Politik in ganz Europa zu wiederholen, müssen sie die Sicherheit und Würde von Flüchtlingen und anderen Migranten garantieren."

In ihrem offenen Brief fordern Oxfam und sieben weitere Organisationen:

  1. Niemand darf inhaftiert werden, weil er Asyl sucht: Die neuen Pläne für Aufnahmezentren auf den griechischen Inseln sehen haftähnliche Bedingungen vor. Schutzsuchende Menschen dürfen so nicht untergebracht werden. Der Vorschlag der EU berücksichtigt auch nicht die besonderen Bedürfnisse von Menschen, die nach einer langen und gefährlichen Reise in Europa ankommen, insbesondere von Frauen und Mädchen.
  1. Asylsuchende müssen unter menschenwürdigen Bedingungen leben: Die EU darf ihre Menschenrechtsverpflichtungen nicht durch die rechtlich fragwürdige Schaffung einer Übergangsphase umgehen, in der das EU-Asylrecht nicht vollständig gilt. Asylsuchende, die europäisches Territorium erreichen und hier Asyl beantragen, genießen ohne Ausnahme den Schutz durch EU-Recht und nationale Gesetze.
  1. Asylsuchende müssen Zugang zu rechtlichem Beistand und Unterstützung haben: Das Asylverfahren ist kompliziert und Asylsuchende dürfen nicht von Informationen und rechtlichem Beistand durch NGOs und den UNHCR abgeschnitten werden. Der Versuch der EU, die Asylverfahren durch zügigere Grenzverfahren zu beschleunigen, sperrt Hilfsorganisationen aus und verletzt die Rechte der Asylsuchenden.
  1. Es muss eine wirksame unabhängige Aufsicht geben: Externe Kontrolleur*innen müssen Zugang zu den Aufnahmezentren haben, insbesondere Parlamentarier*innen und NGOs. Zudem stehen die EU und ihre Mitgliedsstaaten in der Verantwortung, unabhängige und effektive Kontroll- und Beschwerdemechanismen zu schaffen.

 

Hinweise:

  • Den von Oxfam und sieben weiteren Organisationen (Amnesty International, Caritas Europe, Danish Refugee Council, Greek Council for Refugees, Human Rights Watch, International Rescue Committee, Refugee Rights Europe) unterzeichnete Offenen Brief finden Sie hier.
  • Oxfam veranstaltet am 18. März 2021 gemeinsam mit Refugee Rights Europe eine Online-Veranstaltung zum Thema "5 Jahre EU-Türkei-Deal: Wie weiter in der EU-Flüchtlingspolitik?" Anmeldungen hier.
  • Anlässlich des fünften Jahrestages des EU-Türkei-Deals hat Oxfam eine Online-Chronologie erstellt.
  • Der EU-Türkei-Deal wurde am 18. März 2016 unterzeichnet. In dem Abkommen erklärt sich die Türkei bereit, „…die rasche Rückführung aller Migranten zu akzeptieren, die keinen internationalen Schutz benötigen und von der Türkei aus nach Griechenland einreisen, und alle in türkischen Gewässern aufgegriffenen irregulären Migranten zurückzunehmen." In der Folge wurden Asylsuchende gezwungen, auf den griechischen Inseln zu bleiben, um ihre Rückkehr in die Türkei zu beschleunigen. Tausende Menschen sitzen deshalb zum Teil seit Jahren auf den griechischen Inseln fest, unter menschenunwürdigen Bedingungen. Der EU-Migrationspakt versucht, diesen Ansatz zu kopieren, wobei eins der wichtigsten Elemente die Schaffung einer so eines Screening-Verfahrens, währenddessen das EU-Asylrecht noch nicht vollständig gilt. Werden diese Pläne umgesetzt, würden die Grundrechte in Europa nicht mehr für alle Menschen gelten.
  • Oxfam ist seit 2015 auf Lesbos tätig. Seit 2019 arbeitet Oxfam über lokale Partner, um Geflüchteten Zugang zu Rechtshilfe und finanzieller Unterstützung zu ermöglichen.  

Mehr unter www.oxfam.de 


18.3.: Wir sprechen über lebendige Stadtentwicklung

Klimawoche - 17. März 2021 - 14:57

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Was ist lebendige Stadt? Diese Fragen stellen sich die Referent*innen, darunter Frank Schweikert, Gründer der Hamburger Klimawoche, bei der Veranstaltungsreihe „Geschichten von der Zukunft“ der WAS TUN! Stiftung. Mit ihren unkonventionellen Projekten ermuntern die Gäste uns alle, Veränderung kreativ mitzugestalten und die Chancen einer umweltgerechten Lebensweise zu nutzen.

Es diskutieren:

  • Karin Loosen, Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer, Vorstandsmitglied der Bundesarchitektenkammer, Architektin, Stadtplanerin und Partnerin der LRW Architekten und Stadtplaner PartG mbB
  • Frank Schweikert, Journalist, Wissenschaftler, Umweltaktivist, Autor, Netzwerker, Gründungsmitglied und Vorstand der Deutschen Meeresstiftung und Initiator der Hamburger Klimawoche und des Forschungsschiffes ALDEBARAN
  • Frank Engelbrecht, Pastor der St. Katharinen Gemeinde in Hamburg, Theologe, Unterstützer der Stadtquartiere Altstadt, HafenCity und Speicherstadt, Mitbegründer der Initiative „Altstadt für alle!“
  • Almut Siewert, Geografin, Dozentin für Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung, Projektleiterin der Klimainitiative STADTGEMÜSE in Hamburg.

 

Moderiert von Matthias Wolk, Vorstand WAS TUN! Stiftung für gesellschaftliches Engagement

Wie kann man den Wandel zu einer zukunftsfähigen, sozial und ökologisch gerechten Gesellschaft mit gestalten? Mit ihren persönlichen Geschichten zeigen die Gäste der Veranstaltungsreihe „Geschichten von der Zukunft“ der WAS TUN! Stiftung für gesellschaftliches Engagement, wie sie tatkräftig mit Optimismus und gesundem Menschenverstand die Brücken zwischen Herkunft und Zukunft bauen.

Mit einem Klick auf einen der nachstehenden Links seid ihr am 18.3.2021 ab 19.30 Uhr live dabei:
www.facebook.com/WasTunStiftung
www.youtube.com/WasTunStiftung

Foto: Javier Acevedo (LU’UM)

Der Beitrag 18.3.: Wir sprechen über lebendige Stadtentwicklung erschien zuerst auf Hamburger Klimawoche.

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Gutachten: "Nachhaltigkeit im Bildungswesen – was jetzt getan werden muss"

#Nachhaltigkeit - 17. März 2021 - 0:00
Das Gutachten des Aktionsrates Bildung bildet den Stand der Umsetzung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) im deutschen Bildungswesen ab und gibt Empfehlung für die weitere Entwicklung.

Foto: Pixabay/congerdesign

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Workshop: Zero Waste Solidarisch

Event in #Hamburg - 16. März 2021 - 11:53
Sprache Deutsch Termin:  Samstag, 24.04.2021

Info/ Anmeldung (Bis 23. April 2021): W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/zero-waste-solidarisch/

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung (Bis 23. April 2021): W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/zero-waste-solidarisch/

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Fachtag: 9. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Event in #Hamburg - 16. März 2021 - 11:52
Sprache Deutsch Termin:  Freitag, 23.04.2021

Info/ Anmeldung (Bis 21. April 2021): W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/9-hamburger-ratschlag-zur-umsetzung-der-un-agenda-2030-fuer-nachhaltige-entwicklung/

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung (Bis 21. April 2021): W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/9-hamburger-ratschlag-zur-umsetzung-der-un-agenda-2030-fuer-nachhaltige-entwicklung/

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Workshop: Gemeinwohlorientiert arbeiten und wirtschaften

Event in #Hamburg - 16. März 2021 - 11:49
Sprache Deutsch Termin:  Samstag, 10.04.2021

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/gemeinwohlorientiert-arbeiten-und-wirtschaften/

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053-60, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/gemeinwohlorientiert-arbeiten-und-wirtschaften/

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Die Modebranche in der Corona-Krise: Zeit zum Umdenken!

#hamburg mal fair - 16. März 2021 - 11:21
Die Modebranche in der Corona-Krise: Zeit zum Umdenken!

20.04.2021 von 17-18:30 Uhr, online über Zoom

C&A, Primark und Co bleiben wegen der Corona-Pandemie auf ihren unverkauften Kleidungsstücken sitzen. Aufträge in Milliardenhöhe wurden storniert und teilweise fertige Kollektionen nicht abgenommen. Für die Arbeiter*innen in den produzierenden Ländern wie Bangladesch, Indien oder Myanmar bedeutet das den Verlust von Arbeit, Einkommen und Existenzgrundlage. Die Corona-Krise macht einen notwenigen Wandel in der Textilbranche noch deutlicher. Doch welche Wege führen aus dieser Krise? Was kann ein gesetzlicher Rahmen bewirken? Und welche Rolle spielen faire und ökologische Textilsiegel? Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie kommen wir ins Gespräch mit

  • Annekatrin Mohr von Brands Fashion, das Unternehmen für nachhaltige Berufsbekleidung und Merchandise aus Norddeutschland, und
  • Sina Marx von FEMNET, einem Verein, der sich seit 2007 für die Rechte von Frauen in der globalen Bekleidungsindustrie einsetzt.

Anmeldung unter: info@hamburgmalfair.de

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Einladung zu Online-Dialogen "Ernährung und Demokratie"

AgrarKoordination - 16. März 2021 - 10:45
UNSERE IDEE
Wir nehmen den Welternährungsgipfel zum Anlass und laden euch ein, mit uns die Zukunft eines nachhaltigen Ernährungssystems zu entwerfen. Wir möchten lokale, regionale und bundesweite Initiativen, Aktivist*innen und Akteur*innen zusammenbringen, um Erfahrungen auszutauschen und über die Gestaltung nachhaltiger Ernährungssysteme zu diskutieren. Welche Initiativen funktionieren? Warum? Wo hat die lokale Politik solche Initiativen erfolgreich unterstützt, wo gibt es Barrieren?

In drei digitalen Dialogforen wollen wir den Raum für den Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie für die Vernetzung von Initiativen und Akteur*innen öffnen.

TERMINE
1.) DIENSTAG, 16. MÄRZ 2021 VON 15:00-18:00 UHR
ERNÄHRUNG UND DEMOKRATIE – OFFENER AUSTAUSCH I
u.a. mit Prof. Dr. Regina Birner zu Steuerungsproblemen von Ernährungssystemen

2.) MITTWOCH, 14. APRIL 2021 VON 17:00-20:00 UHR
ERNÄHRUNG UND DEMOKRATIE – OFFENER AUSTAUSCH II
u.a. mit Prof. Dr. Antonio Andrioli über Erfolge und aktuelle Herausforderungen der agrarökologischen Bewegung in Südbrasilien
und Prof. Dr. Stefan Selke zu Utopien sind nichts für Weicheier - Ernährung als Element der Zukunfts(mit)gestaltung im offenen Gesellschaftslabor

3.) FREITAG, 18. JUNI 2021 VON 11:00-17:00 UHR
MIT VORTRÄGEN UND ANSCHLIESSENDEM AUSTAUSCH
STÄDTISCHE ERNÄHRUNGSSYSTEME DEMOKRATISCH GESTALTEN –
EIN AUSTAUSCH ZWISCHEN LOKALPOLITIK, WISSENSCHAFT UND BÜRGER*IN

ANMELDUNG zu den Online-Dialogen Einladung mit allen Infos und Links zur Anmeldung
WOLLT IHR MITWIRKEN?

Wir freuen uns über Einblicke in Eure Arbeit, Erfahrungen oder Standpunkte!
Meldet euch bis zum 9. März bei:
Jana Zotschew (ernaehrungssysteme@agrarkoordination.de)

und nutzt unsere Digitale-Pinnwand: https://miro.com/app/board/o9J_lSIeDdM=/
Hier könnt Ihr ab sofort Eure Vorschläge für die Stärkung lokaler Ernährungssysteme eintragen.

WEITERE INFOS
Schaut Euch unser Video an: "Gerecht, gesund, global - unser Ernährungssystem mitgestalten"
https://www.youtube.com/watch?v=XD95ZLdzhQI&ab_channel=INKOTA-netzwerk Die Online-Dialoge werden veranstaltet von: Agrar Koordination, Ernährungsdemokratie jetzt! Netzwerk der Ernährungsräte, FIAN Deutschland, Forum Umwelt und Entwicklung und Inkota Netzwerk.
Kategorien: Hamburg

Was hat der Doughnut mit der Hamburger Politik zu tun?

AgrarKoordination - 16. März 2021 - 9:21

Können wir wirtschaften, ohne die ökologischen Grenzen zu überschreiten und gleichzeitig die sozialen Bedürfnisse aller Menschen befriedigen?

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Kate Raworth ist davon überzeugt und hat mit dem Buch „Doughnut Economics" einen Wegweiser geschrieben, wie dies gelingen kann. Der Doughnut beschreibt in diesem Modell den sicheren Raum, in dem gutes Leben für alle möglich ist – zwischen der ökologischen Obergrenze und dem sozialen Fundament.

Ist das realistisch? Mitten in der Corona-Krise macht sich die Stadt Amsterdam auf und richtet ihr Wirtschaften am Doughnut aus, verabschiedet eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft und beschließt Kennzahlen, an denen sie sich messen lassen will, z.B. die Halbierung des Rohstoffverbrauchs innerhalb von 10 Jahren. Begleitet wird dieser Prozess von der „Amsterdam Doughnut Coalition", einem Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, engagierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltung und Politik. Ähnliche Entwicklungen gibt es beispielsweise in Brüssel, Kopenhagen, Portland, Philadelphia, Schottland und Neuseeland – und auch in Berlin formiert sich ein entsprechendes Netzwerk.

Kate Raworth hält am 16. März 2021 um 17.45 Uhr einen Online-Vortrag und berichtet auch über die Erfahrungen aus Amsterdam. (Einladung als pdf anbei.)

Anschließend an den Vortrag (auf Englisch) gibt es unterschiedliche Breakout-Räume (auf Deutsch) – einen davon für Hamburger Interessierte unter dem Titel „Doughnut4HH". Wie schaffen wir es, die Hamburger Politik vom Leitbild des Doughnut zu überzeugen? Was passiert schon in Berlin? Und wäre es nicht an der Zeit, eine „Hamburg Doughnut Coalition" zu gründen?
Der Breakout-Raum wird organisiert von der Projektgruppe Doughnut des Netzwerks hamburg.global (www.hamburg.global).
Weitere Breakout-Räume werden von der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und AfS Interkultur e.V. angeboten. Wer für seine/ihre Kommune (oder seine/ihre Community) einen eigenen Breakout-Raum moderieren möchte, meldet sich bitte bei anmeldung@hamburg.global.

Anmeldung zur Veranstaltung am 16. März: tinyurl.com/doughnut4HH

Kategorien: Hamburg

Klimakiller EU-Mercosur-Abkommen stoppen!

SID Blog - 15. März 2021 - 19:45

Protest vor der Brasilianischen Botschaft in Berlin


Berlin, 15.03.2021. Ein breites Bündnis von Nichtregierungsorganisationen und Initiativen protestiert heute vor der Brasilianischen Botschaft in Berlin gegen das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Vier Tage vor dem Globalen Klimastreik am kommenden Freitag machen die Organisationen damit auf die fatalen Auswirkungen aufmerksam, die das Abkommen auf das globale Klima sowie auf Umwelt und Menschenrechte hätte. Bauernvertreter*innen fahren zudem mit einem Trecker und Sojaschrotsäcken vor, um die Folgen der Futtermittelimporte in den Anbauländern und in Europa für Menschen und Umwelt zu verdeutlichen.


Transatlantische Erklärung gegen das Abkommen veröffentlicht

Ludwig Essig vom Umweltinstitut München erklärt: „Die neoliberale Handels- und Investitionspolitik der EU trägt zu einer dramatischen Verschärfung der sozialen und ökologischen Krisen bei. Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein Paradebeispiel für Klimazerstörung. Wer Autos für Rindfleisch tauscht, verdrängt Artensterben, Klimakrise und Menschenrechtsverletzungen."

Sven Hilbig, Handelsexperte von Brot für die Welt, sagt: „Das EU-Mercosur-Abkommen wird die Menschenrechtslage in Brasilien noch weiter verschlechtern. Besonders betroffen wären Indigene und Kleinbauern, die durch die Regierung Bolsonaro vertrieben werden, um Platz für Sojaanbau und Rohstoffausbeutung zu schaffen. Nach Einschätzung der Vereinten Nationen werden die Menschenrechte in Brasilien bereits jetzt systematisch durch die Regierung Bolsonaro verletzt. Wenn die Friedensnobelpreisträgerin EU eine wertegeleitete Handelspolitik verfolgen will, darf dieses Abkommen nicht zustande kommen."

Ein zentrales Ziel des EU-Mercosur-Abkommens ist es, die Importe von Fleisch, Soja und Ethanol in die EU zu erhöhen. All diese Produkte sind schon heute Ursachen für die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes. Ihre Erzeugung auszuweiten, treibt Brände und Abholzungen unmittelbar und unvermeidlich an. Im Gegenzug soll das Abkommen die Exportbedingungen für die deutsche Automobilindustrie verbessern.

Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, ergänzt: „Das Abkommen setzt Bäuerinnen und Bauern sowohl in der EU als auch im Mercosur einem steigenden Preisdruck aus. Es läuft den gesellschaftlichen und bäuerlichen Interessen diametral entgegen. Die Bundesregierung muss deshalb bei den anstehenden Entscheidungen um die EU-Agrarreform einen ehrlichen Systemwechsel vornehmen. Sie muss sich von der Billigexportstrategie verabschieden. Wir fordern einen nachhaltigen Agrarhandel mit strengen sozialen und ökologischen Standards. Dies muss sowohl für den Import von Agrargütern in die EU, aber genauso für den Export gelten."

Das EU-Mercosur-Abkommen steht seit langem in der Kritik – auf beiden Seiten des Atlantiks. Deswegen wird am heutigen Tag auch eine transatlantische Erklärung veröffentlicht. Weit über 400 Organisationen aus den Mercosur-Staaten und der EU, darunter knapp 50 Organisationen aus Deutschland, fordern darin, das Abkommen zu stoppen. Auch die Bevölkerung lehnt das Abkommen mehrheitlich ab: Drei von vier Bürger*innen in Deutschland sowie in der EU sprechen sich für seinen Stopp aus.



Weitere Informationen:

Erklärung des transatlantischen Bündnisses: stopeumercosur.org

EU-weite repräsentative Bevölkerungsumfrage zum EU-Mercosur-Abkommen:  www.sumofus.org/media/-of-the-public-ask-for-eu-mercosur-trade-deal-to-be-stopped-if-it-drives-deforestation—poll



Die Protestaktion wird durchgeführt von folgenden Organisationen: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V., Attac, Bloque Latinoamericano, Brot für die Welt, Deutsche Umwelthilfe, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) e.V., Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace, Misereor, NaturFreunde Deutschlands e.V., Netzwerk Gerechter Welthandel, Parents for Future Berlin, PowerShift e.V., Umweltinstitut München e.V.

Digitale Europasprechstunde mit Svenja Hahn (FDP/Renew Europe)

Europa-Union Hamburg - 15. März 2021 - 17:00
Fragen Sie die Abgeordnete des Europäischen Parlaments
Kategorien: Hamburg

Press Release: World experts on Hazardous Chemicals form Jury of Future Policy Award 2021

World Future Council - 15. März 2021 - 13:27
Press Release: World experts on Hazardous Chemicals form Jury of Future Policy Award 2021

Hamburg, 15 March 2021 – On today’s World Consumers Day, the World Future Council announces the names of experts forming the jury of the Future Policy Award 2021. Sometimes described as the “Oscar on best policies”, the Award will be celebrating the world’s most effective policy solutions that protect our environment and our health from hazardous chemicals.

“Today is World Consumer Rights Day. From the production, over the actual use, to the disposal of numerous products: hazardous chemicals affect everybody, and everywhere – often without our knowledge. We face a dramatic number of deaths and illnesses from hazardous chemicals”, states Alexandra Wandel, Director of the World Future Council Foundation. “This is a public health crisis, and we want to raise awareness for it. That is the reason why we picked this date for the Jury announcement.”

The seven renowned Future Policy Award 2021 Jury members are:

  • Dr. Lilian Busse, Acting Vice President and Division Head for Environmental Health and the Protection of Ecosystems, German Environment Agency (UBA).
  • Prof. Dr. Marie-Claire Cordonier Segger, Co-Founder and Senior Director, Center for International Sustainable Development Law (CISDL), and Professor of Law at the University of Waterloo, Canada.
  • Monika Gail MacDevette, Chief of the Chemicals and Health Branch, Economy Division, UN Environment Programme (UNEP).
  • Dr. Marcos A. Orellana, UN Special Rapporteur on Toxics and Human Rights.
  • Nikhil Seth, UN Assistant Secretary General, and Executive Director of the United Nations Institute for Training and Research (UNITAR).
  • Prof. Dr. Vandana Shiva, Founder, Research Foundation for Science, Technology and Ecology, India, and Founding Councillor, World Future Council (WFC).
  • Jakob von Uexkull, Founder, Right Livelihood Award, and Founder, World Future Council (WFC)

“The toxification of the planet caused by the release of hundreds of thousands of chemicals to our environment poses very serious health risks, especially to children and women,” says Marcos Orellana, UN Special Rapporteur on Toxics and Human Rights. “Effective and innovative laws and policies for the sound management of chemicals and wastes are indispensable to secure a toxic-free environment for all. I am very honoured to be part of the Future Policy Award 2021 jury, as the Award will recognize those impactful laws and policies that can help us overcome the global chemicals and wastes crisis.”

The top candidates will be announced in May 2021. The announcement of the winning policies, as well as the award ceremony will take place in July 2021.

The Future Policy Award is organised partnership with the United Nation Environment Programme (UNEP), the Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM), the International Labour Organisation (ILO), the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) and the United Nations Institute for Training and Research (UNITAR), United Nations Development Programme (UNDP), and with the support of the Michael Otto Foundation and the Jua Foundation.

This project is financially supported by:
 

The publisher is responsible for the content of this publication.


More information on our FPA 2021

Media Contact

Anna-Lara Stehn
Media and Communications Manager
World Future Council
anna-lara.stehn@worldfuturecouncil.org
+49 (0) 170 38 138 07

About the World Future Council
The World Future Council (WFC) works to pass on a healthy and sustainable planet with just and peaceful societies to our children and grandchildren. To achieve this, we focus on identifying, developing, highlighting, and spreading effective, future-just solutions for current challenges humanity is facing, and promote their implementation worldwide. The Council consists of 50 eminent global change-makers from governments, parliaments, civil societies, academia, the arts, and the business world. Jakob von Uexkull, the Founder of the Alternative Nobel Prize, launched the World Future Council in 2007. We are an independent, non-profit organisation under German law and finance our activities with institutional partnerships and donations.

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Kategorien: Hamburg

Young people and the pandemic: Keep your head up – A comment on life during the pandemic

World Future Council - 12. März 2021 - 17:05

Laura is one of our interns in our team “The Rights of Children and Young People”.  She wrote a comment on how to keep your head up during the pandemic.

Author: Laura-Marie Estermann, Keep your head up – A comment on life during the pandemic 

Keep your head up – A comment on life during the pandemic 

I was in West Africa, on a small little island named Malabo, visiting my friend who was working as a teacher in a school in Equatorial Guinea.  I remember us sitting on her bed on a Friday evening and talking about our weekend plans when she got the message that all borders will be closed from Sunday onwards because of the Coronavirus, which was still so unknown at the time. I did not know that this would be the beginning of a worldwide pandemic. 

I remember us joking about not going home and staying in the country forever. But, deep down we were all a little bit shocked. The Coronavirus arrived on an island far away from my home country and there was no easy way to go home. I remember all the conversations with the embassy and our families at home and the uncertainty of not knowing what would happen next. After weeks passing by, I was worried about the deadline for my bachelor thesis, my master’s application, and my English exam in Germany. There were so many things that had to be done at home, but I was stuck on this island.  

Then, at some point, I realized that not only life in this little west African country had stopped, but that life in Germany had stopped too. Everywhere around the world, people got stuck in countries, were isolated in their homes, shops were closed, and businesses, schools and universities shut down. Everywhere, people were affected by the Coronavirus – sometimes only in a small way and sometimes in a big way. But in the end, this pandemic affected us all.  

Now nearly one year later, we are still affected by the pandemic and every time I talk to someone, I can hear the sadness in the voice of my family and friends more and more. They are missing interactions with friends, human touches and all the other consequences of isolation. But there is one thing that cheers me up: the knowledge that I am not alone in this. I am not alone with my feelings and frustration. I am not the only one who is tired of seeing my friends only in front of a screen, studying my last years of university online and doing the same walk around the block (even though I normally hate walking) every evening again and again. I know that this is a challenging time for everyone, and this is the thing that motivates me to keep my head up. To tell my friends and those around me: it is okay how you feel. It is okay to be sad. It is okay to be unhappy from time to time. But do not forget, you are not alone in this.  

But this knowledge also means that we have a responsibility.  We have the responsibility to be there for each other, to be there for our friends and families but also for other people. This pandemic is not only challenging us, our region, or our country, it is a worldwide problem. Many West African countries and other developing nations, in particular, may struggle the most in this crisis. Therefore, we have the responsibility to address this challenge collectively. We have the responsibility to leave no one behind. No person nor any country. We should try to find solutions that fit everywhere and not only in our region. Our solution should help us to move forward in a more sustainable and united way. In the end, we cannot move on like before, while other nations are still struggling to survive. We are in this together and therefore we should care for each other.  

We are not alone in this and we can solve this together, so keep your head up – you are not alone. 

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Kategorien: Hamburg

Über 13 Millionen Menschen auf der Flucht - Syrien nach 10 Jahren: Größte Flüchtlingskrise unserer Zeit

SID Blog - 12. März 2021 - 10:49
Syrien nach 10 Jahren: Größte Flüchtlingskrise unserer Zeit

Zehn Jahre Gewalt, 6,7 Millionen Binnenvertriebene sowie 6,6 Millionen syrische
Flüchtlinge weltweit: Die Krise in Syrien hat laut UNO-Flüchtlingshilfe zur bisher
größten Fluchtbewegung im 21. Jahrhundert geführt. Die Zukunft einer ganzen Generation von Syrer*innen, aber auch der Region steht auf dem Spiel. Denn die Nachbarländer, die selbst vor großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen stehen, unternehmen zudem viele Anstrengungen für die Geflüchteten. Im Vergleich zur Einwohnerzahl hat der Libanon weltweit am meisten syrische Flüchtlinge aufgenommen - trotz Wirtschaftskrise, Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. Auch nach zehn Jahren bleibt die größte
Herausforderung die Unterfinanzierung der Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge in den
Aufnahmeländern der Region - insbesondere in Zeiten der Pandemie.

"Diese Dekade der Gewalt führt vor allem Kinder und Jugendliche in die
Perspektivlosigkeit. Fast die Hälfte der syrischen Flüchtlinge in der Region sind
unter 18 Jahre alt. Sie brauchen Bildung, ein Zuhause und genug zu essen. Neben
Frieden die einzige Zukunftschance für Syrien", mahnt Peter Ruhenstroth-Bauer,
Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, nationaler Partner des
UN-Flüchtlingshilfswerkes (UNHCR). 
Unterfinanzierung der Hilfsmaßnahmen 
Der UNHCR leistet seit dem Beginn der Krise 2011 lebensrettende Hilfe für syrische Flüchtlinge. Die Menschen erhalten Nothilfegüter wie Wasserkanister, Decken, Kleidung und sichere Unterkünfte. Hinzu kommen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie, denn viele Flüchtlinge in den Nachbarländern haben ihr Einkommen verloren. Die medizinische Versorgung ist eingeschränkt. Die Situation im Libanon ist besonders dramatisch: 89 Prozent der syrischen Flüchtlinge im Land leben inzwischen in extremer Armut, 2019 waren es noch 55 Prozent.

Die Bildung von vertriebenen syrischen Kindern wurde durch COVID-19 stark
beeinträchtigt, und die Zahl der syrischen Flüchtlingskinder, die eine Schule besuchen oder am virtuellen Unterricht teilnehmen können, ist zurückgegangen. Schon vor der Pandemie hatte mehr als ein Drittel der syrischen Flüchtlingskinder im schulpflichtigen Alter keinen Zugang zu Bildung. Doch es gibt auch positive
Nachrichten: Das weltweit erste COVID-19-Impfzentrum in einem Flüchtlingscamp wurde im Februar 2021 in Jordanien eröffnet. Das Zentrum wird vom jordanischen Gesundheitsministerium betrieben und durch den UNHCR unterstützt.

PRESSEMELDUNG DER UNO-FLÜCHTLINGSHILFE 08/2021, Bonn, 12. März 2021 

Moselle-Deutschland: Zusammenarbeiten statt Einigeln im Kampf gegen Covid-19

Europa-Union Hamburg - 11. März 2021 - 15:25
Die Union des Fédéralistes Européens Frankreich und die Europa-Union Deutschland verurteilen die einseitige Einführung von Kontrollen bei Reisen zwischen dem französischen Departement Moselle und Deutschland. Diese Maßnahmen sind weder effektiv noch stehen sie im Einklang mit dem Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger, zwischen den EU-Mitgliedstaaten zu reisen.
Kategorien: Hamburg

Veröffentlichung in der NJW: Kultur und Verfassungrecht

Europa Kolleg #Hamburg - 11. März 2021 - 11:48

Im vergangenen Jahr standen die Corona-Pandemie und ihre Folgen im Zentrum der juristischen Diskussion, und zwar aus allen denkbaren Blickrichtungen, sei es zivil-, straf-, arbeits-, sozial oder öffentlich-rechtlich. Die Autoren Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Häberle und Prof. Dr. Markus Kotzur nähern sich in ihrem Artikel der Pandemie aus Sicht der kulturwissenschaftlichen Verfassungslehre und versuchen, von dieser Meta-Ebene aus einen Lösungsansatz für die durch die Pandemie
ausgelösten Grundrechts-, Rechtsstaats- und Demokratieprobleme zu finden. Dabei werden gleichzeitig die unions-, völker- und menschheitsrechtlichen Dimensionen hervorgehoben.

Der Artikel „Die Covid-19-Pandemie aus der kulturwissenschaftlichen Perspektive einer europäischen und universalen Verfassungslehre“ wurde kürzlich im aktuellen Heft 03/2021 der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) veröffentlicht.

Der Beitrag Veröffentlichung in der NJW: Kultur und Verfassungrecht erschien zuerst auf Europa-Kolleg Hamburg.

Kategorien: Hamburg

Ohne Impfgerechtigkeit mutiert Corona zum Hungervirus

SID Blog - 11. März 2021 - 11:43
(Optional) Dieser Text erscheint NUR in der Vorschau, jedoch nicht der Haupt-E-Mail .

Ohne Impfgerechtigkeit kein Ende der Pandemie

Corona mutiert zum Hungervirus in armen Ländern

Bonn/Berlin, 08.03.2021. Vor der anstehenden Tagung des WTO-TRIPS-Rates am 10. März warnt die Welthungerhilfe, dass Corona immer rascher zu einem Hungervirus in armen Ländern mutiert und so Entwicklungserfolge der letzten Jahrzehnte zunichtemacht. Zu Beginn der Pandemie hatte die internationale Gemeinschaft zugesagt, vorhandene Impfstoffe weltweit gerecht zu verteilen. Nach mehr als einem Jahr von Lockdowns sowie Millionen Infizierter und Toter ist von diesem Versprechen wenig übrig. Während sich die reichen Länder die Mehrheit der verfügbaren Impfdosen durch Verträge gesichert haben, sind viele ärmere Länder weitgehend leer ausgegangen, viele davon in Afrika. Zwar hat die Impfallianz COVAX damit begonnen, gerade diese Länder mit Impfstoffen zu versorgen, doch das Tempo ist zu langsam. Daher sollte jetzt über die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe entschieden werden. So könnte die globale Impfstoffproduktion an zusätzlichen Standorten weltweit zügig ausgebaut werden.

„Die EU und Deutschland sollten gemeinsam mit rund 100 weiteren Staaten für die vorübergehende Aussetzung der Patente für Corona-Impfstoffe auf Antrag von Indien und Südafrika stimmen. Für viele Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern bedeutet eine rasche Impfung auch Schutz vor einem noch dramatischeren Absturz in Hunger und Armut. Gerade in Regionen mit schwachen Gesundheitssystemen ist der rasche Zugang zu Impfstoffen eine Entscheidung über Leben und Tod. Die EU-Stimmen sind entscheidend dafür, dass die notwendige Dreiviertelmehrheit bei der WTO für die Patentfreigabe erreicht wird,“ fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie fordern gerade von armen Menschen einen hohen Preis. Lockdowns in Indien, Zimbabwe oder Sierra Leone haben dazu geführt, dass Tagelöhner oder Saisonarbeiter in der Landwirtschaft ihr Einkommen und damit ihre Ernährungsgrundlage verloren haben. In Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo oder Syrien verschärft Corona die Not von Menschen, die bereits alles verloren haben und an Hunger und Krankheiten leiden. Laut UN-Prognosen kann die Zahl der Hungernden um bis zu 130 Millionen Menschen steigen und 150 Millionen werden zusätzlich in bittere Armut abrutschen.

„Allen Menschen weltweit den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen ist eine Frage der Gerechtigkeit. Es ist aber auch eine Entscheidung darüber, wie lange uns die Pandemie mit ihren Mutationen selbst in den reichen Ländern noch im Griff hat“, betont Mathias Mogge. „Sonst sterben viele Menschen weltweit nicht unmittelbar an der Pandemie, sondern am Hungervirus im Zuge der wiederkehrenden Lockdowns.“


 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 9.830 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,95 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.




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