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Hamburg

Viel zu lange nichts passiert - Wir brauchen mehr Verbindlichkeit bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit

AgrarKoordination - 2. August 2021 - 12:03

Man hat es ja schon beinahe vergessen, nach den Krisen der internationalen Zusammenarbeit und des Multilateralismus der letzten Jahre. Aber vor wenigen Jahren ist der internationalen Staatengemeinschaft mit der Verabschiedung der Agenda 2030 und ihren Sustainable Development Goals (Ziele für Nachhaltige Entwicklung, SDGs) etwas Bemerkenswertes gelungen. Ein globaler Plan, der weitfassende und umfangreiche Politikempfehlungen gibt, um Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Frieden zu schaffen. Umso dringender stellt sich nun die Frage: Wie weit sind wir eigentlich mit deren Umsetzung gekommen?

 

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9. Fachkonferenz für sozial verantwortliche IT-Beschaffung

BeN #Bremen - 2. August 2021 - 11:49

 Die diesjährige Fachkonferenz für nachhaltige  IT-Beschaffung findet am 21. und 22 Oktober  als hybride Veranstaltung statt. Organisiert wird  sie von FairLötet e.V. und dem Bremer  entwicklungspolitischen Netzwerk e.V..

 Sie können an der Präsenzveranstaltung in  Bremen (70 Plätze) oder online teilnehmen.

  

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Bildungsprogramm der 13. Hamburger Klimawoche im September – Jetzt buchen!

Globales Lernen in Hamburg - 2. August 2021 - 11:42

Viele treue und neue Akteure aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft bringen Spannung und Vielseitigkeit in das diesjährige Bildungsprogramm der Hamburger Klimawoche. Vom 20.09. bis zum 24.09.2021 können Hamburgs Kita-Kinder sowie Schüler*innen aller Klassenstufen kostenlos an Workshops und Exkursionen rund um die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN teilnehmen. Lehrer*innen und Erzieher*innen können sich mit ihren Gruppen ganz einfach online, über die Website der Hamburger Klimawoche, für die Angebote anmelden.

Anmeldung und weitere Infos hier>>

Das gesamte Programm der Klimawoche hier>>

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Online-Workshop: Fragerunde zur nun-Antragstellung

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 11:09
Sprache Deutsch Termin:  Donnerstag, 13.01.2022

Info/Anmeldung: norddeutsche Partnerschaft nun - norddeutsch und nachhaltig, S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung, Ansprechpartnerin: Ulrike Kusel, Tel. 040 226327764, nun-zertifizierung[at]save-our-future.de, https://www.nun-zertifizierung.de/veranstaltungen/details/online-workshop-fragerunde-zur-nun-antragstellung-1/

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Online-Workshop: Ein pädagogisches Konzept – Bildungsarbeit mit Profil

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 11:06
Sprache Deutsch Termin:  Mittwoch, 27.10.2021

Info/Anmeldung: norddeutsche Partnerschaft nun - norddeutsch und nachhaltig, S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung, Ansprechpartnerin: Ulrike Kusel, Tel. 040 226327764, nun-zertifizierung[at]save-our-future.de, https://www.nun-zertifizierung.de/veranstaltungen/details/online-workshop-ein-paedagogisches-konzept-bildungsarbeit-mit-profil-1/

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Online-Workshop: Leitbildentwicklung – für eine zielgerichtete Bildungsarbeit

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 11:04
Sprache Deutsch Termin:  Mittwoch, 29.09.2021

Info/Anmeldung: norddeutsche Partnerschaft nun - norddeutsch und nachhaltig, S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung, Ansprechpartnerin: Ulrike Kusel, Tel. 040 226327764, nun-zertifizierung[at]save-our-future.de, https://www.nun-zertifizierung.de/veranstaltungen/details/online-workshop-leitbildentwicklung-fuer-eine-zielgerichtete-bildungsarbeit/

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Workshop: norddeutsch und nachhaltig - Die nun-Zertifizierung

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 11:00
Sprache Deutsch Termin:  Dienstag, 31.08.2021

Info/Anmeldung: norddeutsche Partnerschaft nun - norddeutsch und nachhaltig, S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung, Ansprechpartnerin: Ulrike Kusel, Tel. 040 226327764, nun-zertifizierung[at]save-our-future.de, https://www.nun-zertifizierung.de/veranstaltungen/details/workshop-norddeutsch-und-nachhaltig-die-nun-zertifizierung/

GLS-BankDüsternstr. 10HamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: norddeutsche Partnerschaft nun - norddeutsch und nachhaltig, S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung, Ansprechpartnerin: Ulrike Kusel, Tel. 040 226327764, nun-zertifizierung[at]save-our-future.de, https://www.nun-zertifizierung.de/veranstaltungen/details/workshop-norddeutsch-und-nachhaltig-die-nun-zertifizierung/

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Positionen: Wir wählen unsere Zukunft

VEN Niedersachsen - 29. Juli 2021 - 19:02

Im September 2021 stehen neben den Bundestagswahlen auch die niedersächsischen Kommunalwahlen an. Die aktuelle Ausgabe der Positionen zeigt zahlreiche Standpunkte und Forderungen der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft. Dabei wird klar: Insbesondere Klimagerechtigkeit ist ein wichtiges Thema. Es werden verschiedene Aktionen vorgestellt, sich für eine Politik einzusetzen, die ein gerechtes, diskriminierungsfreies, solidarisches Miteinander verspricht.

Das Heft wurde an VEN-Mitglieder, Politiker*innen und Interessierte versendet und ist online abrufbar. Auf Wunschen senden wir Ihnen eine oder mehrere Ausgaben per Post zu.

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Stadtrundgang: Kurzfilmwanderung arbeit global

Event in #Hamburg - 29. Juli 2021 - 14:15
Sprache Deutsch Termin:  Samstag, 14.08.2021

Info/Anmeldung: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., A Wall is a Screen, Museum für Arbeit Hamburg, info[at]w3-hamburg.de, 040 39805360, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/kurzfilmwanderung-mit-a-wall-is-a-screen/

Deutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., A Wall is a Screen, Museum für Arbeit Hamburg, info[at]w3-hamburg.de, 040 39805360, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/kurzfilmwanderung-mit-a-wall-is-a-screen/

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Veröffentlichung: Human Rights of Irregular Migrants in the European Union

Europa Kolleg #Hamburg - 28. Juli 2021 - 17:35

Als Teil der Schriftenreihe des Europa-Kollegs Hamburg zur Integrationsforschung ist aktuell das Buch „Human Rights of Irregular Migrants in the European Union – Implementation of European Policy and Legislation for the Effective Protection of these Rights“ von Annalisa Morticelli im NOMOS-Verlag erschienen.

Das Buch befasst sich mit dem heiklen Thema der illegalen Migration in der Europäischen Union, durch eine juristische Rekonstruktion des Phänomens, ausgehend von seinen Ursprüngen. Der interessante Aspekt ist der Verständigungsteil zwischen Italien und Deutschland, um das Phänomen in zwei verschiedenen Mitgliedsländern zu verstehen, um die wichtigsten kritischen Fragen zu erfassen und tugendhafte Verhaltensweisen zu identifizieren, um ein möglichst homogenes System auf der Ebene der Europäischen Union zu schaffen. Die Untersuchungen wurden in Italien und in Deutschland vor allem durch die Analyse von Gesetzesdokumenten und der Doktrin zu diesem Thema durchgeführt.

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Stefanie Buchacher: Geschichten mit Substanz

Sustainability Management - 22. Juli 2021 - 13:55

Emotionen, Bindung, Austausch – wie Geschichten wirken und für eine glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation eingesetzt werden können, ist das Spezialgebiet von MBA-Alumna Stefanie Buchacher. Sie treibt den Wandel in der Modebranche als Selbstständige und angestellte CSR-Managerin voran. Im Interview zeigt sie, dass es bei „Storytelling for Sustainability“ nicht um „nette Geschichtchen“ geht und wie man Menschen für Nachhaltigkeit gewinnt. In Ihrer Masterarbeit haben Sie sich mit „Storytelling for Sustainability“ als ein Instrument für eine effektive Unternehmenskommunikation in der Bekleidungsbranche auseinandergesetzt. Was steckt dahinter? Wir lieben Geschichten: Gute-Nacht-Geschichten, Liebesgeschichten, Science Fiction. Über die Handlung können wir mit der Protagonistin miterleben und mitempfinden. Durch das Verknüpfen der eigenen Erfahrungen mit denen der Protagonistin entsteht eine Wirkung. Konflikte, Rückschläge und Fortschritte tragen zu dieser Wirkung bei und dabei braucht es nicht zwingend ein Happy End. Storytelling ist der strategische Einsatz von Geschichten und beim “Storytelling for Sustainability” geht es darum, mithilfe einer emotionalen Bindung zwischen Unternehmen und Stakeholder das unternehmerische Nachhaltigkeitsengagement wirksam zu kommunizieren und durch Partizipation einen Wandel Richtung Nachhaltigkeit zu fördern. Was sind die Potentiale und Grenzen von …

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HCD 2021 – Early Bird Vorteil sichern

Sustainability Management - 21. Juli 2021 - 11:42

Am 10. und 11. September ist es wieder soweit, die jährlichen Home Coming Days (HCD) finden statt. Neben Studierenden, Absolvent*innen und Lehrenden des MBA Sustainability Management, sind auch Bewerber*innen eingeladen, die sich früh für den MBA entscheiden. Heute für morgen managen – und für übermorgen netzwerken. Das macht den MBA Sustainability Management aus. Die jährlichen Home Coming Days (HCD) im September bieten neben einer Fachkonferenz zum Thema „Nachhaltigkeit in der Lieferkette – Problemfelder, Lösungen und Zukunftsprognosen” auch Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken. Coronabedingt werden die HCD als Stay Home Coming Days 2021 im virtuellen Raum als digitales Format stattfinden. Studierende, Absolvent*innen und Lehrende können sich jetzt anmelden. Auch Interessent*innen, die sich bis zur Early-Bird-Frist bewerben, sind herzlich eingeladen, am 10. September bei der Fachkonferenz dabei zu sein. Early-Bird-Vorteil sichern – so funktioniert’s: Online bis zum 15.08.2021 für einen Platz im 19. Jahrgang des MBA Sustainability Management bewerben  … und für die HCD anmelden: Das Anmeldeformular ausfüllen und bei der Fachkonferenz  am 10. September 2021 spannende Impulse zum Thema Nachhaltigkeit in der Lieferkette bekommen – und …

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Wie geht digital in normal? Digitale Methoden in Präsenzveranstaltungen zum Fairen Handel

#hamburg mal fair - 21. Juli 2021 - 7:25
Wie geht digital in normal? Digitale Methoden in Präsenzveranstaltungen zum Fairen Handel

19. November 2021 von 15:00 bis 17:30 Uhr, online

Digitale Quiz und Rallyes sind cool und machen vor allem jüngeren Menschen Spaß. Aber wie können diese Elemente in normal – also in Präsenzveranstaltungen – integriert werden?

In dieser Online-Fortbildung stellen wir digitale Bildungsformate und Tools vor, die nicht nur digitale Veranstaltungen auflockern, sondern auch Präsenzveranstaltungen multimedial bereichern und die Zielgruppen auf vielen Ebenen ansprechen. Alle Methoden und Anregungen drehen sich rund um den Fairen Handel und können in der eigenen Bildungsarbeit eingesetzt werden.

Du bist Bildungsaktive*r in einem Weltladen, Referent*in im Globalen Lernen oder interessiert an Digitalem und Globalem Lernen? Dann melde dich an. Die Veranstaltung wird über das Videokonferenztool Zoom stattfinden. Den Zugangslink erhalten die Angemeldeten vor der Veranstaltung.

Referentinnen: Larissa Gumgowski (Medienpädagogin, Heinrich-Böll Stiftung), Friederike Lang (hamburg mal fair)

Veranstalter: Weltladendachverband und hamburg mal fair

Anmeldung bis 17.11.2021 bei Saskia Führer: s.fuehrer@weltladen.de

Kosten: 18 €, 13 € für Mitglieder im Weltladen-Dachverband

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An inspiring Future Policy Award Ceremony 2021 celebrated the world’s most impactful policies on protection from hazardous chemicals

World Future Council - 20. Juli 2021 - 16:48

What an exciting event we held on 6th July: The World Future Council is truly proud about the Future Policy Award Ceremony 2021, at which our “Oscar for best policies” distinguished five truly exemplary policies protecting people and the environment from hazardous chemicals!

Among the winners were policies from Colombia, Kyrgyzstan, the Philippines, Sri Lanka, and Sweden that effectively minimise the adverse effects of exposure to chemicals on human health and the environment. Two Gold winners and three Special Awards winners were selected from 55 nominated policies from 36 countries.

© Markus Mielek Future Policy Award 2021

Unlike the previous years, the winning policies of the Future Policy Award 2021 were celebrated with a virtual ceremony, held in Hamburg, Germany, on July 6, 2021, and had over a thousand viewers, including the awardees from across the globe. Moderated by Jennifer Sarah Boone, the event was opened by Alexandra Wandel, the Executive Director of World Future Council, who provided insights about the Future Policy Award (3:40) and with speeches by Prof. Dr Dirk Messner, President of the German Environment Agency (UBA), and Sheila Aggarwal-Khan, Director of the Economy Division of the UN Environment Programme (UNEP). (7:00) “Chemicals and chemical waste are a big topic, and we cannot treat them as a side aspect if we want to achieve the Sustainable Development Goals. We need to have more political attention for the topic of chemicals and chemical waste; the Future Policy Award makes an exciting contribution to generating this kind of attention,” said Prof. Dr Messner, President of the German Environment Agency (UBA).

Moderator Jennifer Sarah Boone interviews Prof. Dr. Messner

The presentations of the awardees were opened with a beautiful song, “We are one,” from MaximNoise and Nicole Milik, who are both passionate musicians and support the good cause of the 2021 Future Policy Award (13:00).

Special Award for Colombia, the Philippines, and Sri Lanka

Colombia’s Resolution 371 Establishing the elements to be considered in the Management Plans for the Return of Pharmaceutical Products and Expired Medicines (2009) received the first Special Award in the “Environmentally Persistent Pharmaceutical Pollutants” category. The Resolution’s remarkable feature is that it places the responsibilities and costs of implementation on the manufacturers and importers of pharmaceuticals and medications, in line with the ‘polluter pays’ principle. Providing the congratulatory speech, Mr Nikhil Seth, UN Assistant Secretary-General and Executive Director of UNITAR, acknowledged Resolution 371 as the true pioneer in the region and applauded Colombia and all stakeholders for the effective implementation of the policy. The Award was delightfully accepted by H.E. Carlos Eduardo Correa, Colombia’s Minister of Environment and Sustainable Development. (19:50)

Speech by H.E. Carlos Eduardo Correa, Colombia’s Minister of Environment and Sustainable Development

The Philippines’ Chemical Control Order for Lead and Lead Compounds (CCO, 2013-24) won the second Special Award in the Category “Lead in Paint.” The Philippines is the first Southeast Asian country to successfully implement legislation towards lead-safe paint. Acknowledging the importance of risk reduction of lead, the Deputy Secretary-General of the Organization for Economic Cooperation and Development (OECD), Mr Masamichi Kono, congratulated the Philippines and all stakeholders that contributed to the successful implementation of the Chemical Control Order for Lead and Lead Compounds (28:00). The Award was received by the Secretary of the Philippines Department of Environment and Natural Resources (DENR), H.E. Ret. General Roy Cimatu. (3:00)

The final Special Award went to Sri Lanka’s Pesticides Act and National Policy for Suicide Prevention under the Category “Highly Hazardous Pesticides (HHPs).” Thanks to the policies Sri Lanka has been successful in banning a total of 36 HHPs, which has saved about 93,000 lives over 20 years at a direct government cost of less than USD 50 per life. The Award was received by Sri Lanka’s Minister of Health, Nutrition, and Indigenous Medicine, H.E. Pavitra Devi Wanniarachchi and Minister of Agriculture, H.E. Mahindananda Aluthgamage. (38:40) In her congratulatory speech Prof. Dr Vandana Shiva, who is an internationally well renowned environmental and social activist from India and a Founding Councillor of the World Future Council, highlighted that thanks to these policies suicide rate has been reduced by an impressive 70 per cent.

Gold for Kyrgyzstan and Sweden!

Kyrgyzstan’s Resolution No. 43 won the Gold Award for being one of the few countries in the world to make the Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS) legally binding.  Kyrgyzstan’s Resolution No. 43 won the Award in the Fourth Category, “Chemicals Across the Lifecycle.” and was commended by Prof. Dr Marie-Claire Cordonier Segger, who is an expert jurist, Senior Director of the Center for International Sustainable Development Law (CISDL) and a Founding Councillor of the World Future Council. Delivering a speech on behalf of Kyrgyzstan’s Deputy of the Cabinet of Ministers and the Minister of Economy and Finance, the First Deputy Minister of Economy and Finance H.E. Daniiar Imanaliev expressed gratitude to the World Future Council for recognizing Resolution No. 43 in the prestigious Future Policy Award 2021. He also expressed their readiness to share their experience with others to create a toxic-free world.

Unlike all the other 2021 Awards that went to national policies, the second Gold Award was won by the Swedish Region Stockholm for its Phase-Out List for chemicals hazardous to the environment and human health in the same category, “Chemicals Across the Lifecycle.” The policy is credited for phasing out a significant proportion of hazardous chemicals since 2012, especially in the health sector. Presenting the laudatory speech for the awardee, a Co-founder and Honorary Councillor of the World Future Council, Prof. Dr Michael Otto commended the Region Stockholm for taken bold action against the use of harmful chemicals and for safeguarding children’s health. (1:00:02) On behalf of Region Stockholm, the Award was received by the Regional Chair for Environment and Transport, Mr. Tomas Eriksson, and Regional Chief Executive, Mrs. Carina Lundberg Uudelepp. (1:03:50)

Congratulation Speech of Prof. Dr. Michael Otto, Honorary Councillor of the World Future Council © Markus Mielek Future Policy Award The Way Forward for the Future Policy Award

Following the award presentations, the Ceremony was also graced with speeches from Dr Auma Obama, Founder and Director of the Sauti Kuu Foundation, and Councillor of the World Future Council, Ms Kehkashan Basu, Founder and President of the Green Hope Foundation and currently the youngest Councillor of the World Future Council, and Mr Jakob von Uexkull, Founder for both the World Future Council and Alternative Noble Prize, who congratulated the awardees for their commitment towards saving millions of lives and protecting critical environmental resources.

Concluding remarks by Alexandra Wandel, Executive Director of the World Future Council © Markus Mielek Future Policy Award

In her concluding remarks, the Executive Director of World Future Council, Alexandra Wandel, reiterated a commitment to continue spreading knowledge about these impactful policies. Asked about what theme will be considered for the next award, she revealed that “the topic is decided by our Council that will be having its annual general meeting in October. During that meeting, they will certainly decide on a highly relevant topic. Once the topic is selected, we will, of course, inform our friends and supporters.” Finally, she thanked all partners, supporters, nominators, experts, and consultants who evaluated the policies and other stakeholders who contributed to the Future Policy Award 2021. The Award Ceremony, which included beautiful artistic contributions such as a stand-up speech by comedian and science journalist Dr Eckart von Hirschhausen, a lead-free painting by NY-based illustrator George Bates and a slam poetry by Berlin-based author Naniso Twsai, ended with a beautiful song cover from the Young ClassX, “Imagine”.

Watch the Award Ceremony More about the FPA 2021

This article was written by Benjamin Dosu Jnr, Ph.D., Volunteer of the World Future Council and Research Assistant, University of Lethbridge.

Pictures of the FPA Ceremony 2021

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Welthungerhilfe zum UN-Gipfel zu Ernährungssystemen in Rom 26.-28.07.21

SID Blog - 19. Juli 2021 - 23:19

19.07.2021 | Policy Brief

Gutes Essen ist ein Menschenrecht:
Welthungerhilfe fordert vor UN Welternährungsgipfel in Rom eine Reform der Ernährungssysteme von Grund auf

Weltweit werden mehr Lebensmittel produziert als je zuvor. Trotzdem ist die Zahl der Menschen, die Hunger leiden, zuletzt dramatisch gestiegen – auf bis zu 811 Millionen Menschen im Jahr 2020. Das globale Ernährungssystem leistet zu wenig zur Überwindung des Hungers, es verhindert nicht, dass Menschen fehl- oder überernährt sind und es gefährdet unsere Lebensgrundlagen.

Der UN-Gipfel zu Ernährungssystemen (UN Food Systems Summit) im September muss eine Transformation einleiten, die es zukünftig auch zehn Milliarden Menschen ermöglicht, sich gesund zu ernähren, ohne die Natur und das Klima zu zerstören. Auf dem vorbereitenden UN-Gipfel, der vom 26. bis 28. Juli in Rom stattfindet, müssen die Weichen dafür gestellt werden. Nur wenn Lebensmittel vom Acker bis zum Teller gerecht und nachhaltig produziert werden, kann Hungerbekämpfung erfolgreich sein.

Was die Bundesregierung auf dem Gipfel tun muss, lesen Sie in unserem aktuellen Policy Brief.

Weitere Informationen zum Thema Ernährungssysteme finden Sie auf unserer Webseite und in diesem Fact Sheet.

Lisa Maria Klaus, Referentin für Landwirtschafts- und Ernährungspolitik, nimmt als Mitglied der deutschen Delegation am vorbereitenden UN-Gipfel zu Ernährungssystemen teil und steht als Gesprächspartnerin zur Verfügung.

 

Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für „Zero Hunger bis 2030“. Seit ihrer Gründung wurden mehr als 10.369 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 4,2 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.





Dramatische Entwicklung der Corona-Todeszahlen in Afrika

SID Blog - 18. Juli 2021 - 2:53
Minister Müller: „Dramatische Entwicklung der Corona-Todeszahlen in Afrika muss uns aufrütteln"

 

Berlin – In Afrika sind die Todesfälle wegen einer COVID-19-Erkrankung innerhalb einer Woche um 43 Prozent gestiegen. Dazu Bundesentwicklungsminister Gerd Müller:

 

„Die Entwicklung der Corona-Todeszahlen in Afrika ist dramatisch und muss uns aufrütteln. Viele Krankenhäuser sind an ihrer Belastungsgrenze. Das alles zeigt: Die Pandemie ist grausam, und sie ist erst dann vorbei, wenn sie weltweit beendet ist. Deutschland leistet dafür seit Beginn der Krise einen wichtigen Beitrag. Wir beteiligen uns an der medizinischen Reaktion der Weltgemeinschaft auf COVID-19 durch das Programm ACT-A mit 2,2 Milliarden Euro. Damit finanzieren wir Diagnostik, Forschung an Virus-Varianten oder auch Schutzkleidung für medizinisches Personal. Das Impfprogramm COVAX ist Teil dieser Initiative. Dadurch werden bis Anfang 2022 rund 30 Prozent der Bevölkerung in Entwicklungsländern eine Impfung erhalten. Außerdem beteiligt sich Deutschland am Aufbau einer Impfstoff-Produktion in Entwicklungsländern. Wir werden dafür 50 Millionen Euro für die Zusammenarbeit mit Südafrika und 20 Millionen Euro für die Zusammenarbeit mit Senegal bereitstellen.

 

Das alles reicht aber nicht, wir müssen noch viel mehr tun. Das Programm ACT-A ist immer noch unterfinanziert, die Lücke beträgt mindestens 16 Milliarden US-Dollar. Es fehlt an Tests, Schutzkleidung und an medizinischem Sauerstoff. Wenn wichtige Geberländer nicht endlich ebenfalls ihren Beitrag leisten, wird die Dramatik in Afrika und anderen Region weiter zunehmen."

 

Neben der medizinischen Antwort durch ACT-A leistet das Bundesentwicklungsministerium seit dem Start der Corona-Pandemie wichtige Beiträge zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise. Durch das Corona-Sofortprogramm des BMZ werden die Entwicklungsländer mit insgesamt 4,7 Milliarden Euro unterstützt.

 

Hier ausgewählte Beispiele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit:

 

  • 1 Million Menschen in 11 Ländern erhalten Hilfe zur Ernährungssicherung und verbesserten Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung, gemeinsam mit der Welthungerhilfe

 

  • Fast 3 Millionen Menschen im Bürgerkriegsland Jemen erhalten Unterstützung in Form von Schulmahlzeiten, Beschäftigungsförderung und berufsbildende Trainings, zusammen mit dem Welternährungsprogramm

 

  • In Libanon und Jordanien wird für 51.000 Flüchtlingskinder im Kontext der Syrienkrise trotz Schulschließungen die Grundschulbildung aufrechterhalten, gemeinsam mit UNRWA

 

  • Mehr als 2.700 Unternehmen in Afrika mit rund 120.000 Mitarbeitern werden beim Job-Erhalt in der Corona-Krise unterstützt, v.a. kleine und mittlere Unternehmen in Marokko, Tunesien, Ghana, Senegal, Äthiopien und Elfenbeinküste, u.a. wird die Umstellung der Produktion auf Masken, Desinfektionsmittel und andere Schutzartikel für die Pandemie-Bekämpfung gefördert

 

  • In Indien erhalten Millionen von Menschen, die in der Krisen ihren Job verloren haben, Nahrungsmittel und finanzielle Hilfen, v.a. die stark betroffenen

Wanderarbeiter; dies geschieht durch die Unterstützung des nationalen Programms „Soziale Sicherung" mit einem zinsverbilligten Kredit

 

  • Unterstützung überlasteter nationaler Gesundheitssysteme durch die Kooperation mit Unternehmen: Zum Beispiel haben wir in Brasilien zusammen mit Mercedes-Benz do Brasil mobile Gesundheitsstationen eingerichtet, die an verschiedenen Orten des Landes unentgeltlich fast eine Viertelmillion Menschen behandeln sollen

 



UN-Nachhaltigkeitsforum: Deutschland plädiert für nachhaltigen und klimafreundlichen Wiederaufbau nach Corona-Pandemie auf Basis der 2030-Agenda

SID Blog - 16. Juli 2021 - 17:47
Im Rahmen des jährlich stattfindenden Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung (HLPF) hat die Bundesregierung ihren zweiten freiwilligen Staatenbericht zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung virtuell vorgestellt. Der Bericht legt die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in, mit und in Partnerschaft mit Deutschland dar.

Nach einer Videobotschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel betonten Maria Flachsbarth (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - BMZ) und Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - BMU), dass sie die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als Kompass beim Weg aus der COVID-19-Pandemie ansehen.

Maria Flachsbarth (BMZ) appellierte, dass die von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionsdekade für nachhaltige Entwicklung gerade auch angesichts der Corona-Pandemie für einen nachhaltigen Wandel genutzt werden sollte: „Wenn wir jetzt nicht massiv umsteuern, dann droht uns eine verlorene Dekade für nachhaltige Entwicklung. Nach Corona darf nicht vor Corona sein, sonst erreichen wir die SDGs nie! Wir müssen die Globalisierung endlich nachhaltig ausgestalten und jetzt kraftvoll in den sozialen und ökologischen Wandel investieren - bei uns in Deutschland und weltweit."

Rita Schwarzelühr-Sutter (BMU) hob den dringenden Handlungsbedarf bei drei Krisen hervor, welche von der Pandemie noch verstärkt werden, nämlich der Klimakrise, der Biodiversitätskrise und der zunehmenden Vermüllung der Meere: „Die extremen Hitzewellen in vielen Teilen der Welt und die derzeitigen Hochwasser in Westeuropa führen uns gerade dramatisch vor Augen, dass unser bisheriges Handeln bei weitem nicht ausreicht, um einen nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen. Die planetaren Belastungsgrenzen sind erreicht und teilweise überschritten. Der Freiraum für gutes Leben und der Erfolg der nächsten Generationen müssen jetzt gesichert werden. Daher haben wir unser deutsches Klimaziel kräftig nachgeschärft: Klimaneutralität wollen wir bereits bis 2045 erreichen."

Beim HLPF erklärte die deutsche Delegation, dass es im Rahmen von Wiederaufbauprogrammen während und nach der Pandemie von strategischer Bedeutung ist, die Weichen hin zu einer nachhaltigeren, klimaneutralen und damit zukunftssicheren Gesellschaft zu stellen. Politische Lösungen und Programme in Reaktion auf die Corona-Krise müssen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene an der Agenda 2030 und den darin festgelegten Nachhaltigkeitszielen (SDG) ausgerichtet werden und dabei den Grundsatz, dass niemand zurückgelassen werden darf, als Handlungsmaxime verstehen. Neben Deutschland legten 41 weitere Staaten dieses Jahr einen Staatenbericht vor. Das HLPF steht dieses Jahr unter dem Motto des nachhaltigen Wiederaufbaus nach der Pandemie. Die nächste umfassende Aktualisierung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist für 2023/2024 geplant. 

Weitere Informationen

Im September 2015 haben sich alle Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (kurz: Agenda 2030) beschlossen.

Das diesjährige Hochrangige Politische Forum für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen fand vom 6. bis zum 15. Juli 2021 als vorwiegend virtuelle Veranstaltung statt. Es hat sich als zentrales Gremium für die Agenda 2030 und deren 17 globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals -SDGs) etabliert.

Mehr als 170 Staaten, d.h. 87% aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, haben bereits einen freiwilligen Staatenbericht vorgelegt, um über ihre Umsetzung der Agenda 2030 Rechenschaft abzulegen. Deutschland gehört bei Berichterstattung zu den Vorreitern und legte nun nach 2016 bereits seinen zweiten Bericht vor.

Agenda 2030: https://www.bmu.de/themen/europa-internationales-nachhaltigkeit-digitalisierung/nachhaltige-entwicklung/2030-agenda/?2030-Agenda=&cHash=b7d7bce550f756ac98ccdab26fdc3559

 

 Gemeinsame Pressemitteilung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit   

 




Schokoladenwerkstatt

#hamburg mal fair - 16. Juli 2021 - 13:13
Schokoladenwerkstatt

Herbstferienprogramm 2021 für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren

Wer isst sie nicht gerne: Schokolade! Gemeinsam gehen wir auf die lange Reise der Kakaobohne von der Plantage bis zur fertigen Schokolade. Mit kleinen Spielen, einem Bildertheater und Anschauungsobjekten erkunden wir die Schokoladenwelt. Dabei darf das Naschen und selber Schokolade herstellen natürlich nicht zu kurz kommen.

Wann? 11. – 13.10.21 (3 Tage) / täglich 10 bis 15 Uhr (ab 9:30 Uhr Betreuung mögl.)

Wo? Kulturkapelle im Inselpark, Wilhelmsburg

Wer? Kinder zwischen 7 und 11 Jahren

Kosten (inkl. tägliches Mittagessen): 15 € ermäßigt | 30 € regulär | 40 € Soli-Preis //  Geschwister 50% ermäßigt

Informationen: info@hamburgmalfair.de
Anmeldung: ferienwoche@lernort-kulturkapelle.de

 

Weitere Programme im Lernort KulturKapelle in den Herbstferien:

Erfindungen für eine bessere Welt

Du bastelst und tüftelst gerne? Dann bist du in dieser Ferienwoche genau richtig! In den vier Tagen wird es kreativ: Ihr könnt eure Idee sprudeln lassen und an eigenen fantasievollen Erfindungen arbeiten. Ihr werdet von spannende Menschen hören, deren Erfindungen die Welt verändert haben. Ihr könnt selbst überlegen welche Probleme noch gelöst werden sollten und erfinden, was es dafür bräuchte. Spiel und Spaß werden in unserer gemeinsam Zeit natürlich nicht zu kurz kommen!

Herbstferien 1 | 4. – 7.10.21 (4-Tage) / täglich 10 bis 15 Uhr (ab 9 Uhr Betreuung mögl.) / 10 bis 12 Jahren / Kosten* (inkl. tägliches Mittagessen): 20 € ermäßigt | 40 € regulär | 50 € Soli-Preis // *Geschwister 50% ermäßigt

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Millionen Kinder verpassen wichtige Impfungen | UNICEF und WHO

SID Blog - 16. Juli 2021 - 0:25
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WHO und UNICEF: Millionen Kinder verpassen wichtige Impfungen

23 Millionen Kinder haben im vergangenen Jahr Routineimpfungen verpasst / 

Höchststand seit 2009 und 3,7 Millionen mehr als 2019

© UNICEF/UN0399469/Bukhari

Genf/New York/Köln, den 15. Juli 2021 // Laut aktueller Erhebungen von WHO und UNICEF haben im Jahr 2020 23 Millionen Kinder grundlegende Routineimpfungen verpasst – 3,7 Millionen Kinder mehr als 2019. Die aktuellen Zahlen, die die globalen Unterbrechungen von Impfprogrammen im Zuge der Covid-19-Pandemie widerspiegeln, zeigen, dass die Mehrheit der Länder im vergangenen Jahr einen Rückgang der Impfraten bei Kindern verzeichnete.

Besorgniserregend ist, dass ein Großteil der Kinder – bis zu 17 Millionen – im vergangenen Jahr wahrscheinlich gar keine Impfung erhielten und dies die ohnehin schon großen Ungleichheiten beim Zugang zu Impfstoffen noch vergrößert. Die meisten der ungeimpften Kinder leben in Konfliktgebieten, entlegenen Gegenden, informellen oder marginalisierten Umgebungen, wo sie von vielfältigen Benachteiligungen betroffen sind, einschließlich des eingeschränkten Zugangs zu grundlegender Gesundheitsversorgung und wichtigen sozialen Dienstleistungen. 

"Während sich die Länder bemühen, Covid-19-Impfdosen zu erhalten, haben wir bei anderen Impfungen Rückschritte gemacht, so dass Kinder gefährdet sind, an verheerenden, aber vermeidbaren Krankheiten wie Masern, Polio oder Meningitis zu erkranken", sagte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Der Ausbruch verschiedener Krankheiten zugleich wären für die Gemeinden und Gesundheitssysteme, die bereits mit Covid-19 zu kämpfen haben, katastrophal. Es ist dringender denn je, in die Impfung von Kindern zu investieren und dafür zu sorgen, dass jedes Kind erreicht wird."

In allen Regionen stieg die Zahl der Kinder, die lebenswichtige erste Impfdosen verpassten

Im vergangen Jahr kam es zu zahlreichen Unterbrechungen bei Routineimpfungen - Südostasien und die Region Östliches Mittelmeer waren am stärksten betroffen. Aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu Gesundheitsdiensten und Impfprogrammen stieg die Zahl der Kinder, die gar nicht geimpft wurde, in allen Regionen. Im Vergleich zum Vorjahr erhielten 3,5 Millionen mehr Kinder nicht einmal die erste Dosis des Impfstoffs gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP-1) und drei Millionen weitere Kinder nicht ihre erste Impfdosis gegen Masern.

"Diese Zahlen sollte eine klare Warnung sein. Die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Unterbrechungen haben dazu geführt, dass wir an Boden verloren haben – die Konsequenzen werden diejenigen mit ihrem Leben und ihrem Wohlergehen tragen, die am verletzlichsten sind", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Schon vor der Pandemie gab es alarmierende Anzeichen dafür, dass wir bei der Immunisierung von Kindern gegen vermeidbare Kinderkrankheiten an Boden verlieren, unter anderem mit den weit verbreiteten Masernausbrüchen vor zwei Jahren. Die Pandemie hat die Situation weiter verschlimmert. Jetzt, wo wir die gerechte Verteilung der Covid-19-Impfstoffen im Hinterkopf haben, müssen wir daran denken, dass die Verteilung von Impfstoffen schon immer ungerecht war, aber nicht sein muss."

Die aktuellen Daten zeigen, dass in Ländern mit mittlerem Einkommen der Anteil der Kinder zunimmt, die zumindest einige Impfungen verpassen. Besonders stark ist der Rückgang in Indien – dort sank die DTP-3-Durchimpfungsrate von 91 Prozent auf 85 Prozent.

Aufgrund von Finanzierungsengpässen, Fehlinformationen über Impfstoffe, Instabilität und anderen Faktoren sinkt die Durchimpfungsrate auch in Lateinamerika und der Karibik. Nur 82 Prozent der Kinder sind vollständig gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten geimpft, 2016 waren es noch 91 Prozent.

Es drohen vermeidbare Krankheitsausbrüche

Die globale Impfrate gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern und Kinderlähmung stagnierte bereits vor der Covid-19-Pandemie bei rund 86 Prozent. Diese Impfrate liegt damit weit unter den von der WHO empfohlenen 95 Prozent zum Schutz vor Masern – häufig die erste Krankheit, die wieder ausbricht, wenn Kinder nicht mit Impfstoffen erreicht werden. Sie ist ebenfalls unzureichend, um andere Krankheiten zu verhindern, die durch Impfungen vermieden werden können.

In vielen Teilen der Welt kam es wegen der Pandemie zu Unterbrechungen von Impfprogrammen, weil das Gesundheitspersonal und viele Ressourcen für den Kampf gegen Covid-19 eingesetzt wurden. In einigen Ländern wurden Gesundheitszentren geschlossen oder standen nur eingeschränkt zur Verfügung, während gleichzeitig Gesundheitsdienste womöglich aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten oder Bewegungseinschränkungen sowie Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht wahrgenommen wurden.

"Die Zahlen sind alarmierend und deuten darauf hin, dass die Pandemie jahrelange Fortschritte bei Routineimpfungen zunichtemacht und Millionen Kinder der Gefahr ausgesetzt, sich mit tödlichen, vermeidbaren Krankheiten anzustecken", sagte Dr. Seth Berkley, CEO der Impfallianz Gavi. "Dies ist ein Weckruf – wir dürfen es nicht zulassen, dass in Folge von Covid-19 Masern, Polio und andere tödliche Krankheiten wieder ausbrechen. Wir müssen zusammenarbeiten, um Ländern dabei zu helfen, sowohl Covid-19 zu besiegen, indem wir einen globalen, gerechten Zugang zu Impfdosen sicherstellen, als auch die Routineimpfprogramme wieder auf Kurs zu bringen. Die Gesundheit und das Wohlergehen von Millionen von Kindern und ihren Gemeinschaften auf der ganzen Welt hängen davon ab."  

Auch die ohnehin schon niedrigen Raten bei Impfungen gegen humane Papillomviren (HPV) – die Mädchen vor Gebärmutterhalskrebs im späteren Leben schützen – wurden durch Schulschließungen stark beeinträchtigt. In den Ländern, die den HPV-Impfstoff bisher eingeführt haben, erhielten im vergangenen Jahr etwa 1,6 Millionen Mädchen keine HPV-Impfung. Weltweit wurden nur 13 Prozent der Mädchen gegen HPV geimpft, verglichen mit 15 Prozent im Jahr 2019.

Routineimpfungen muss Priorität eingeräumt werden

UNICEF, WHO und Partner wie die Impfallianz Gavi unterstützen Länder dabei, Kindern lebensrettende Impfungen zu ermöglichen. Dazu gehört es: 

  • Gesundheitsdienste und Impfkampagnen wiederaufzunehmen, um Routineimpfungen auch während der Covid-19-Pandemie sicher durchzuführen;
  • das Gesundheitspersonal dabei zu unterstützen, Eltern über die Wichtigkeit von Impfungen aufzuklären; 
  • Impf- und Immunitätslücken zu schließen;
  • sicherzustellen, dass die Bereitstellung von Covid-19-Impfdosen unabhängig geplant und finanziert wird und nicht auf Kosten von Kinderimpfungen geht;
  • nationale Pläne zur Vorbeugung und Bekämpfung von Ausbrüchen von vermeidbaren Krankheiten umzusetzen und Impfprogramme zu stärken. 

UNICEF und WHO arbeiten mit Ländern und Partnern zusammen, um die ehrgeizigen Ziele der globalen Impfagenda 2030 zu erreichen. Zu den Zielen gehört es, 90 Prozent der Kinder mit lebensrettenden Impfungen zu erreichen und die Zahl der ungeimpften Kinder zu halbieren.

Service

» Bild- und Videomaterialien stehen hier zur Verfügung

» Die Datensätze stehen hier zur Verfügung, ein Dashboard hier. 

Weitere Informationen

Die offiziellen WHO- und UNICEF-Schätzungen der nationalen Durchimpfungsraten basieren auf Länderdaten und stellen den weltweit größten Datensatz zu Trends bezüglich der Immunisierung durch Impfungen gegen 13 Krankheiten dar, die im Rahmen des regulären Gesundheitssystems verabreicht werden – üblicherweise in Kliniken oder Gesundheitszentren oder bei Besuchen von Gesundheitspersonal. Für 2020 wurden Daten aus 160 Ländern ausgewertet.

Weltweit sank die globale Impfrate mit drei Impfdosen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP-3) von 86 Prozent im Jahr 2019 auf 83 Prozent im Jahr 2020 – 22,7 Millionen Kinder erhielten nicht den vollen Impfschutz.

Die Impfrate mit der ersten Impfdose gegen Masern sank von 86 auf 84 Prozent – 22,3 Millionen Kinder erhielten nicht ihre erste Impfdosis gegen Masern. Die Impfrate für die zweite Dosis lag 2020 bei 71 Prozent, verglichen mit 70 Prozent im Vorjahr. Um Masern zu bekämpfen und Ausbrüche zu verhindern, ist ein Impfrate von 95 Prozent bei der erforderlichen ersten und zweiten Impfdosis erforderlich. Länder, die diese Rate nicht erreichen können, sind auf periodische landesweite Impfkampagnen angewiesen, um die Lücken zu schließen.

Zusätzlich zu den Unterbrechungen der Routineimpfungen gibt es momentan in 66 Ländern 57 verschobene Impfkampagnen gegen Masern, Polio, Gelbfieber und andere Krankheiten.


Covid-19 als Chance für eine neue Partnerschaft zwischen EU und Afrika

SID Blog - 16. Juli 2021 - 0:24


Pressemitteilung:

Covid-19 als Chance für eine neue Partnerschaft zwischen Europäischer Union und Afrika

Bonn, 15.07.2021 - Positive Meldungen über sinkende Corona-Inzidenzen prägen zurzeit die Nachrichten in den reichen Ländern des Globalen Nordens. Trotz neuer Virus-Varianten steigt die Hoffnung, dass das Schlimmste überwunden ist. Doch in den meisten Ländern des Globalen Südens sind die großen Wellen noch nicht abgeebbt.  Berichten der World Health Organization (WHO) zufolge steigen die Infektionszahlen in diesen Ländern zum Teil rasant an. Besonders gravierend ist die Lage in Afrika. SÜDWIND zeigt in einer neuen Studie auf, warum die EU eine starke wirtschaftliche Entwicklung in Afrika zum Ziel der Zusammenarbeit nach Covid-19 machen muss.

Inzidenzzahlen gehen zurück, Impfquoten steigen und die Einschränkungen werden vielerorts aufgehoben. Die Menschen in Deutschland freuen sich auf den lang ersehnten Urlaub in einem risikoarmen Land. Doch von dem neuen Tourismusboom werden die Länder Afrikas nicht profitieren. Im Gegenteil: Die Pandemie hat bereits bestehende Krisen wie den Klimawandel, die Gesundheitskrise und die Schuldenkrise vieler Staaten weiter verschärft. Für die meisten afrikanischen Länder könnte die Pandemie die mäßigen Wachstumserfolge der letzten zehn Jahren zunichtemachen. Das ist der Hintergrund, vor dem sich die neue Partnerschaft zwischen der Europäischen und der Afrikanischen Union wird bewähren müssen. Ihre Schwerpunkte sind in der „Umfassenden Strategie mit Afrika" bereits 2020 definiert worden.

„In Subsahara-Afrika stellt die Corona-Pandemie noch immer eine enorme regionale Herausforderung dar – nicht nur für die Gesundheitssysteme vor Ort, sondern auch für die öffentlichen Finanzen und für die Wirtschaft im Allgemeinen", sagt Dr. Pedro Morazán wissenschaftlicher Mitarbeiter am SÜDWIND-Institut und Autor der Studie. Afrika ist besonders anfällig, weil 56 Prozent der städtischen Bevölkerung in überfüllten und schlecht versorgten Slumwohnungen leben und 86 Prozent der Arbeitskräfte informell beschäftigt sind, die meisten von ihnen ohne Chance auf Homeoffice.

Hinzu kommt, dass Impfprogramme in vielen Ländern des Kontinents fast zum Stillstand gekommen sind; in anderen sind sie noch nicht gestartet. Die Quote der Erstimpfungen in Afrika liegt gegenwärtig bei unter drei Prozent. Rund die Hälfte der 80 ärmsten Länder der Welt verfügt über keinerlei Impfstoff, warnt die WHO; die meisten davon liegen in Afrika. „Deswegen fordert das SÜDWIND-Institut neben einer Aufstockung der EU-Hilfen zur Deckung des humanitären Bedarfs auch eine Anpassung der umfassenden Strategie an diese neuen Herausforderungen".

SÜDWIND-Publikation
Chancen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe? Die EU-Afrika Strategie nach der Corona-Pandemie



SÜDWIND setzt sich für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit ein – weltweit. Wir recherchieren, decken ungerechte Strukturen auf, machen sie öffentlich und bieten Handlungsalternativen. Wir verbinden entwicklungspolitische Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und tragen Forderungen in Kampagnen, Gesellschaft, Unternehmen und Politik. Seit 30 Jahren.




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