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Hamburg

12.09.-14.09 | Internationale Konferenz | Globaler Dialog und Lernen für Demokratie und Nachhaltigkeit

VEN Niedersachsen - 10. Juni 2022 - 16:31

Im Rahmen des Projektes „Our Voices – Our Planet“ findet im September eine internationale Konferenz statt, die sich dem Zusammenhang zwischen Demokratie und Nachhaltigkeit widmet. 60 Teilnehmende aus verschiedenen Umwelt- und Demokratiebewegungen, Bildungseinrichtungen, Jugendinitiativen und Schulen weltweit können dabei ihre Fragen, Ideen und Perspektiven zu nachhaltigerem Leben und Arbeiten austauschen.

Kategorien: Hamburg

Europa-Union begrüßt die Initiative des Europaparlaments zur Einberufung eines EU-Konvents

Europa-Union Hamburg - 9. Juni 2022 - 16:50

Rainer Wieland MdEP, Präsident der überparteilichen Europa-Union Deutschland (EUD), erklärt dazu: „Wir stehen in Europa vor gewaltigen Herausforderungen. Deshalb muss Europa handlungsfähiger werden. Die Bürgerinnen und Bürger, das zeigen repräsentative Umfragen, wollen das. Die Konferenz zur Zukunft Europas schlägt Maßnahmen vor, die großenteils ohne Änderung der Verträge ins Werk gesetzt werden können. Aber es braucht den politischen Willen. Den Willen und die Verantwortung braucht es auch für die Einberufung eines Konvents. Denn einige Vorschläge der Konferenz bedürfen der Vertragsreform. Sie mögen nur einen kleinen Teil der Empfehlungen der Bürgerinnen und Bürger ausmachen. Sie haben aber besonderes Gewicht. Das Europäische Parlament ist sich dessen bewusst und hat nun den Weg frei gemacht für einen Konvent, wie auch wir, die überparteiliche Europa-Union, ihn schon lange fordern.“

EUD-Vizepräsidentin Gabriele Bischoff MdEP bekräftigt: „Heute wurde ein Stück europäischer Geschichte geschrieben. Das Europäische Parlament hat Vorschläge zur Änderung der Verträge im Rahmen eines Konvents mit großer Mehrheit beschlossen und erstmals seine Kompetenzen gemäß Art 48 genutzt. Jetzt liegt der Ball im Spielfeld des Rates einen Konvent einzuberufen. Damit sind die Weichen gestellt, um die EU handlungsfähiger, demokratischer, nachhaltiger und sozialer zu machen. Wir - die Europa-Union Deutschland - setzen uns entschieden dafür ein, diesen Konvent schnellstmöglich einzuberufen.“

„Das Parlament hat sich klar positioniert. Der Rat steht nun in der Verantwortung“, unterstreicht auch Rainer Wieland. „Wir europäische Föderalistinnen und Föderalisten werden den weiteren Prozess aufmerksam begleiten. Die Europa-Union Deutschland fordert die Bundesregierung auf, sich im Rat für den Konvent stark zu machen. Der Koalitionsvertrag ist offen für den Konvent. Wir wollen ihn und wir erwarten, dass die organisierte Zivilgesellschaft aktiv beteiligt wird“, so Wieland, der auch Vizepräsident des Europäischen Parlaments ist.

Das Europäische Parlament machte in seiner heutigen Entschließung zahlreiche konkrete Änderungsvorschläge zu den Europäischen Verträgen. Unter anderem fordert es einen besseren Schutz der Europäischen Grundwerte, die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips im Rat der EU, das Initiativrecht für das Europäische Parlament sowie dessen uneingeschränktes Mitbestimmungsrecht in Bezug auf den EU-Haushalt.

Die Europa-Union Deutschland und ihr Jugendverband Junge Europäische Föderalisten setzen sich seit vielen Jahren mit Nachdruck für diese Forderungen ein. Zuletzt gingen sie gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Partnern mit der #NoVeto-Kampagne an die Öffentlichkeit, die für die Einführung von Mehrheitsentscheidungen im Rat der EU wirbt.

Kategorien: Hamburg

Fast 30.000 Coronatote pro Tag seit die WTO über Freigabe von Impfstoff-Patenten verhandelt

SID Blog - 9. Juni 2022 - 3:00

Blockade des TRIPS-Waivers durch EU, GB und Schweiz kostet Leben und setzt Glaubwürdigkeit und Zukunft der WTO aufs Spiel

Berlin, 09.06.2022. 17,5 Millionen Menschen sind im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben, seit die Welthandelsorganisation (WTO) vor 20 Monaten damit begonnen hat, über die Freigabe geistiger Eigentumsrechte auf Mittel der Pandemiebekämpfung zu verhandeln. Das zeigt eine Berechnung, die Oxfam und die People's Vaccine Alliance (PVA) zwei Tage vor dem WTO-Ministerial-Treffen veröffentlichen. Die Patentfreigabe ist unerlässlich, damit einkommensschwache Länder der Pandemie durch eigene Produktion von Impfstoffen und Medikamenten begegnen können.

Statt sich auf den ursprünglichen Antrag auf einen sogenannten TRIPS-Waiver zu fokussieren, der von Südafrika und Indien im Oktober 2020 eingereicht wurde, verhandelt die WTO derzeit einen stark eingeschränkten Alternativentwurf. Dieser bezieht sich lediglich auf Impfstoffe, lässt Tests und Medikamente außen vor und würde nur für eine stark eingeschränkte Anzahl von Ländern gelten. Außerdem umfasst er nicht alle geistigen Eigentumsrechte oder einen Technologietransfer, sondern beschränkt sich auf Patente im engsten Sinn und lässt Industriestandards, Copyrights, Firmengeheimnisse und Verschwiegenheitsverpflichtungen außen vor. Oxfam und die PVA warnen, dass dieser Entwurf für Hersteller in einkommensschwachen Ländern zusätzliche Hürden errichten und die lokale Produktion von Impfstoffen weiter verhindern würde.

Auf dem afrikanischen Kontinent ist aktuell weniger als ein Fünftel der Bevölkerung doppelt geimpft. Über ein Jahr lang waren kaum Impfstoffe verfügbar, wurden dann nur sporadisch und oft erst kurz vor dem Verfallsdatum geliefert, sodass die Empfängerstaaten kaum wirkungsvolle Impfkampagnen durchführen konnten. Trotz dieser gravierenden Probleme haben es die afrikanischen Länder geschafft, 70 Prozent der Impfstoffe zu verabreichen, die sie geliefert bekommen haben. Das ist nah am europäischen Durchschnitt (73 Prozent) und mehr als in vielen europäischen Ländern, etwa Österreich (58 Prozent), Portugal (68 Prozent) oder Zypern (69 Prozent). Dies ist umso bemerkenswerter, als afrikanische Länder über weitaus begrenztere Gesundheitsbudgets verfügen – pro Kopf sind die Gesundheitsausgaben dort durchschnittlich 33-mal niedriger als in wohlhabenden Ländern.

Oxfam und die PVA betonen, dass die Blockade des Waivers laufende Handelsabkommen ebenso wie die Glaubwürdigkeit der WTO gefährdet, insbesondere in Anbetracht der Gefahr einer globalen Rezession in Verbindung mit steigenden Ernährungs- und Energiekosten.

Anna Marriott, leitende Gesundheitsexpertin von Oxfam, erklärt:

„Fast 30.000 Menschen sind jeden Tag gestorben seit Oktober 2020, als Südafrika und Indien die Freigabe des geistigen Eigentums beantragt haben. Wenn die Welt die Freigabe sofort umgesetzt hätte, könnten viele dieser Menschen noch am Leben sein."

„Die Regierungen der wohlhabenden Länder haben sich dazu bekannt, dass Impfstoffe ein globales öffentliches Gut sein sollen. Dann haben sie 20 Monate damit verbracht, genau jenen Prozess zu sabotieren, der dieses Versprechen in die Tat umgesetzt hätte. Das ist an Heuchelei kaum zu überbieten."

„Müssen wir wirklich in dieser Weltlage weiter darüber verhandeln, ob einkommensschwache Länder ihre eigenen Impfstoffe, Tests und Medikamenten produzieren dürfen, die sie für diese und zukünftige Gesundheitskrisen brauchen?"

Julia Kosgei, Gesundheitsreferentin der PVA, erklärt:

„Warum müssen Menschen in einkommensschwachen Ländern den heutigen COVID-Varianten mit Impfstoffen von gestern begegnen? Die EU-Länder müssen endlich eine echte Freigabe von Impfpatenten zulassen, um in dieser kritischen Lage verloren gegangenes Vertrauen wieder zu gewinnen."

„Wir wollen keine Almosen, wir wollen Solidarität und unsere Menschenrechte gewahrt sehen. Wir rufen alle Regierungen auf, endlich die geistigen Eigentumsrechte für Mittel zur Pandemiebekämpfung freizugeben, für diese und für zukünftige Gesundheitskrisen!"

Oxfam ist Teil der People's Vaccine Alliance, einem Bündnis von fast 100 Organisationen, das sich für die Aussetzung der Patentrechte auf COVID‑19-Impfstoffe einsetzt.



 

Globales Netzwerk stellt in Stockholm Aktionsplan für einen nachhaltigen digitalen Wandel vor

SID Blog - 7. Juni 2022 - 20:41
Mit dem Aktionsplan der CODES-Initiative rückt die Welt einer grünen digitalen Revolution näher

Eine von den Vereinten Nationen unterstützte "Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES)" von 1.000 Stakeholdern aus mehr als 100 Ländern schlägt einen Aktionsplan vor, um digitalen Wandel kraftvoll für ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung zu nutzen. Der Action Plan wurde am 2. Juni 2022 auf der internationalen Umweltkonferenz Stockholm+50 vorgestellt. Benannt werden drei wesentliche Veränderungsbedarfe und neun globale Impact-Initiativen, um Digitalisierung selbst nachhaltig zu gestalten und digitale Innovationen für die Nachhaltigkeit zu rüsten.

Die CODES-Initiative setzt sich für einen digitalen nachhaltigen Planeten ein. © Pete Linforth / Pixabay Der Action Plan und die CODES-Community zeigen die Notwendigkeit für gemeinsames Handeln, um die Einführung und Skalierung von digitalen Technologien für Nachhaltigkeitsziele zu beschleunigen. Die digitale Revolution als starken Hebel zum Erreichen globaler Nachhaltigkeit zu gestalten ist eine einmalige Gelegenheit, die rasch in die Tat umgesetzt werden muss. Richtig eingesetzt ist Digitalisierung ein entscheidendes Hilfsmittel zum Aufbau einer Zukunft, die gesünder, sicherer, sauberer und gerechter ist.

Der Action Plan richtet seine Aufmerksamkeit auf die Gestaltung, Entwicklung, Bereitstellung und Regulierung digitaler Technologien, um die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sowie anderer internationaler Umweltvereinbarungen zu erreichen. Das bedeutet, kollektives Handeln für systemische Transformation zu ermöglichen und Hindernisse zu beseitigen, die der Umsetzung und Skalierung von digitalen Technologien für Nachhaltigkeit im Wege stehen.

Mit den folgenden Vorschlägen für zentrale Veränderungsbedarfe ruft CODES Regierungen, Zivilgesellschaft, Digitalunternehmen und andere privatwirtschaftliche Akteure auf, den Action Plan aufzunehmen und sich an der raschen Implementierung von Impact-Initiativen im Anschluss an Stockholm+50 zu beteiligen:
  1. Gemeinsame Gestaltung ermöglichen: Starke Zusammenschlüsse von Expert*innen für Nachhaltigkeit und Digitalisierung arbeiten zusammen an der Gestaltung von gemeinsamen Visionen, Standards und Zielen für die Umsetzung der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung.
  2. Negative Auswirkungen abschwächen: Gemeinsames Eintreten für nachhaltige Digitalisierung hilft negative Auswirkungen von digitalen Technologien auf Umwelt und Gesellschaft abzuschwächen. Wesentliche Probleme sind etwa hohe Emissionen von Treibhausgasen, Verbrauch seltener Erden und Elektromüll, Falschinformationen und die Kluft zwischen jenen mit Zugang zu digitaler Technologie und jenen ohne.
  3. Innovation beschleunigen: Mobilisieren von Finanzierung und Ressourcen hilft gezielt die digitalen Innovationen voranzutreiben, die ökologische und soziale Nachhaltigkeit für "die Gesellschaft als Ganzes" stärken. Dazu gehören zum Beispiel der Planetare Digitale Zwilling, digitale Produktausweise, nachhaltiger digitaler E-Commerce und digital betriebene Off-Grid-Lösungen.

Der Action Plan benennt neun konkrete Impact-Initiativen um diese drei Veränderungen gemeinsam anzustoßen. Beispiele sind eine neue Clearingstelle, die gemeinsame grundlegende Standards für digitale Nachhaltigkeit und zirkuläres Wirtschaften definiert, ein Programm zur Stärkung von Forschung und Ausbildung für digitale nachhaltige Entwicklung, eine nachhaltige Beschaffungs- und Infrastrukturverpflichtung und ein regionales Netzwerk von digitalen Innovationshubs für Nachhaltigkeit.

CODES wird als "Andockstation" für die neun Impact-Initiativen fungieren und Koordination, Wissensaustausch und Ressourcen-Mobilisierung fördern. Alle Bemühungen sind weiterhin Teil des Implementierungsprozesses der Roadmap für digitale Zusammenarbeit des UN-Generalsekretärs und werden in den geplanten Summit of the Future sowie den Global Digital Compact im Jahre 2023 einfließen.

Der Action Plan for a Sustainable Planet in the Digital Age ist das Ergebnis von mehr als einem Jahr Beratungen in dem Zusammenschluss von etwa 1.000 Stakeholdern des öffentlichen und privaten Sektors, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Den ausführlichen englischen Originaltext dieser Pressemitteilung finden Sie hier.

Über CODES
Die Coalition for Digital Environmental Sustainability (CODES) ist ein globales Netzwerk für Regierungen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft, das im Rahmen des Umsetzungsprozesses für die Roadmap for Digital Cooperation des UN-Generalsekretärs gegründet wurde. Die Vision von CODES ist eine digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, die eine nachhaltige und gerechte Zukunft für alle ermöglicht. CODES wird von einer einzigartigen Mischung von Akteuren getragen - darunter UNEP, UNDP, der International Science Council, das deutsche Umweltbundesamt, Future Earth und das kenianische Umweltministerium. Sie alle sind vereint hinter der gemeinsamen Aufgabe, alle Politiken, Standards und Kooperationen voranzutreiben, die digitalen Wandel als positive Kraft für ökologische Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Naturschutz in Stellung bringen.

Über Stockholm +50
Stockholm+50 gedenkt der 1972 United Nations Conference on the Human Environment und feiert 50 Jahre weltweiter Umweltaktivitäten. Durch Anerkennung der Bedeutung des Multilateralismus bei der Bewältigung der dreifachen Krise dieses Planeten - Klima, Natur und Umweltverschmutzung - möchte die Veranstaltung als Sprungbrett dienen, um die Implementierung der UN Decade of Action zu beschleunigen und die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals), einschließlich der Agenda 2030, des Pariser Klimaschutzabkommens sowie des globalen Biodiversity Framework nach 2020, zu beschleunigen und die Einführung von grünen post-Covid-19-Sanierungsplänen zu fördern.

Weitere Informationen

Quelle: ECO-World, http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=41574

MBA Sustainability Management beim digitalen Infotag am 02. Juli kennenlernen

Sustainability Management - 7. Juni 2022 - 10:05

Am 01./02. Juli findet der nächste Infotag der Leuphana Professionel School statt – coronabedingt weiterhin im virtuellen Raum. Am 02. Juli können Interessierte vormittags in einem Online-Vortrag den berufsbegleitenden MBA Sustainability Management kennenlernen und Fragen zum Programm stellen. Weitere Infos zum Programm und Anmeldung Bild: Leuphana / Patrizia Jäger

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World Future Council und UNITAR veröffentlichen einen Bericht zum Schutz von Kindern vor gefährlichen Chemikalien

SID Blog - 4. Juni 2022 - 19:34

Pressemitteilung: World Future Council und UNITAR veröffentlichen einen Bericht zum Schutz von Kindern vor gefährlichen Chemikalien p{ margin:10px 0; padding:0; }table{ border-collapse:collapse; }h1,h2,h3,h4,h5,h6{ display:block; margin:0; padding:0; }img,a img{ border:0; height:auto; outline:none; text-decoration:none; }body,#bodyTable,#bodyCell{ height:100%; margin:0; padding:0; width:100%; }.mcnPreviewText{ display:none !important; }#outlook a{ padding:0; }img{ -ms-interpolation-mode:bicubic; }table{ mso-table-lspace:0pt; mso-table-rspace:0pt; }.ReadMsgBody{ width:100%; }.ExternalClass{ width:100%; }p,a,li,td,blockquote{ mso-line-height-rule:exactly; }a[href^=tel],a[href^=sms]{ color:inherit; cursor:default; text-decoration:none; }p,a,li,td,body,table,blockquote{ -ms-text-size-adjust:100%; -webkit-text-size-adjust:100%; }.ExternalClass,.ExternalClass p,.ExternalClass td,.ExternalClass div,.ExternalClass span,.ExternalClass font{ line-height:100%; }a[x-apple-data-detectors]{ color:inherit !important; text-decoration:none !important; font-size:inherit !important; font-family:inherit !important; font-weight:inherit !important; line-height:inherit !important; }#bodyCell{ padding:10px; }.templateContainer{ max-width:600px !important; }a.mcnButton{ display:block; }.mcnImage,.mcnRetinaImage{ vertical-align:bottom; }.mcnTextContent{ word-break:break-word; }.mcnTextContent img{ height:auto !important; }.mcnDividerBlock{ table-layout:fixed !important; }body,#bodyTable{ background-color:#FAFAFA; }#bodyCell{ border-top:0; }.templateContainer{ border:0; }h1{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:26px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; }h2{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:22px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; }h3{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:20px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; }h4{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:18px; font-style:normal; font-weight:bold; line-height:125%; letter-spacing:normal; text-align:left; }#templatePreheader{ background-color:#FAFAFA; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:9px; }#templatePreheader .mcnTextContent,#templatePreheader .mcnTextContent p{ color:#656565; font-family:Helvetica; font-size:12px; line-height:150%; text-align:left; }#templatePreheader .mcnTextContent a,#templatePreheader .mcnTextContent p a{ color:#656565; font-weight:normal; text-decoration:underline; }#templateHeader{ background-color:#FFFFFF; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:0; }#templateHeader .mcnTextContent,#templateHeader .mcnTextContent p{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:16px; line-height:150%; text-align:left; }#templateHeader .mcnTextContent a,#templateHeader .mcnTextContent p a{ color:#007C89; font-weight:normal; text-decoration:underline; }#templateBody{ background-color:#ffffff; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:2px solid #EAEAEA; padding-top:0; padding-bottom:9px; }#templateBody .mcnTextContent,#templateBody .mcnTextContent p{ color:#202020; font-family:Helvetica; font-size:16px; line-height:150%; text-align:left; }#templateBody .mcnTextContent a,#templateBody .mcnTextContent p a{ color:#fdb932; font-weight:normal; text-decoration:underline; }#templateFooter{ background-color:#FAFAFA; background-image:none; background-repeat:no-repeat; background-position:center; background-size:cover; border-top:0; border-bottom:0; padding-top:9px; padding-bottom:9px; }#templateFooter .mcnTextContent,#templateFooter .mcnTextContent p{ color:#656565; font-family:Helvetica; font-size:12px; line-height:150%; text-align:center; }#templateFooter .mcnTextContent a,#templateFooter .mcnTextContent p a{ color:#656565; font-weight:normal; text-decoration:underline; }
World Future Council und UNITAR veröffentlichen anlässlich des Weltumwelttages einen Bericht zum Schutz von Kindern vor gefährlichen Chemikalien  
  Zusammen rufen sie politische Entscheidungsträger:innen und wichtige Interessengruppen dazu auf, den Schutz der Gesundheit von Kindern vor giftigen Stoffen voranzutreiben.     

Hamburg/Genf, 3. Juni 2022 - Die Hamburger Stiftung World Future Council (WFC) und das Ausbildungs- und Forschungsinstitut der Vereinten Nationen (UNITAR) veröffentlichen anlässlich des Weltumwelttages einen Bericht, der über die negativen Auswirkungen von gefährlichen Chemikalien auf die Gesundheit von Kindern informiert, konkrete politische Empfehlungen für eine giftfreie Zukunft gibt und zukunftsgerechte, international ausgezeichnete Lösungen vorstellt.  

Mit dem Bericht fordern der WFC und UNITAR politische Entscheidungsträger:innen und wichtige Interessengruppen auf, ihre Arbeit für eine giftfreie Umwelt zu verstärken. Sie machen auf die zahlreichen Behinderungen und Krankheiten aufmerksam, die mit der Belastung durch gefährliche Chemikalien und Umweltverschmutzung in der Kindheit einhergehen, und darauf, dass wir unsere politischen Rahmenbedingungen dringend anpassen müssen, um Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Der neue Bericht "Ein gesunder Planet für gesunde Kinder" gibt Einblicke in die Auswirkungen von schädlichen Chemikalien auf die Gesundheit von Kindern und mahnt an, wie wichtig es ist, die Gesundheit von Kindern in der Entwicklung und Umsetzung politischer Maßnahmen und Gesetze mit Bezug auf Chemikaliensicherheit mitzudenken. Alle politischen Maßnahmen sollten einem kinderrechtsbasierten Ansatz folgen, um das Leben und die Gesundheit unserer Kinder und Enkelkinder bestmöglich zu schützen. Heutzutage werden die meisten Kinder vorbelastet geboren: Bereits im Mutterleib werden sie mit zahlreichen gefährlichen Chemikalien kontaminiert. Jährlich sterben vorzeitig mehr als 1,7 Millionen Kinder unter 5 Jahren aufgrund von Umweltverschmutzung und giftigen Substanzen. Giftige Luft sowie verseuchte Gewässer und Böden stellen nicht nur eine existenzielle Bedrohung für die menschliche Gesundheit im Allgemeinen dar, sie gefährden auch die Gesundheit des Planeten und die Nachhaltigkeit moderner Gesellschaften.    

Der Bericht liefert eine Reihe an Argumenten, schlägt konkrete Politikempfehlungen vor und stellt beispielhafte politische Lösungen vor, die international mit dem Future Policy Award ausgezeichnet wurden. Der Bericht setzt somit auch die Arbeit des WFC fort, welcher 2021 mit seinem Polit-Oscar - dem Future Policy Award - die besten Gesetze auszeichnete, die sich dem Schutz vor gefährlichen Chemikalien widmeten und somit Menschen und unseren Planeten schützen. Die global hervorgehobenen politischen Lösungen können weltweit Entscheidungsträger:innen inspirieren, ähnliche Maßnahmen umzusetzen. Der Future Policy Award ist der weltweit einzige Preis, welcher zukunftsgerechte politische Lösungen würdigt, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen schaffen. Im Jahr 2021 wurde der Future Policy Award in Partnerschaft mit UNITAR und anderen internationalen Organisationen verliehen.  

Steffi Lemke, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, Deutschland

Prof. Dr.  Michael Otto, Unternehmer, Mitgründer und Ehrenratsmitglied des World Future Council 

„Der kindliche Organismus reagiert auf Schadstoffe empfindlicher als bei Erwachsenen, da er sich noch in der Entwicklung befindet. Schädliche Einflüsse im frühen Kindesalter können Kinder ein Leben lang begleiten und somit ihre Gesundheit und ihr Wohl nachhaltig beeinträchtigen. Mit diesem Bericht wird die Kinderperspektive in die Diskussion um Chemikaliensicherheit in den Mittelpunkt gerückt. Dieses gilt auch für entsprechende politische Entscheidungen, was von enormer Wichtigkeit ist." 

Nikhil Seth, stellvertretender UN-Generalsekretär und Exekutivdirektor des Instituts der Vereinten Nationen für Ausbildung und Forschung (UNITAR)

"Gefährliche Chemikalien sind eine komplexe Herausforderung, und ihr Management ist ein Querschnittsthema der Agenda 2030. Ein Scheitern bei der Chemikaliensicherheit wird einen weiteren Rückschlag bei der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung bedeuten, die bereits durch die COVID-19-Pandemie beeinträchtigt wurde. Die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder stehen auf dem Spiel. Ich begrüße es sehr, dass diese Publikation aufzeigt, wie die Politik zum Wohle der Kinder und künftiger Generationen handeln kann."

Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Council (WFC) 

"Der World Future Council hat seinen Future Policy Award 2021 dem Thema Schutz vor gefährlichen Chemikalien gewidmet. Mit diesem Bericht möchten wir auf die besonderen Gefahren aufmerksam machen, denen Kinder durch gefährliche Chemikalien ausgesetzt sind. Gleichzeitig stellen wir wirkungsvolle politische Lösungen vor, die zeigen, dass es möglich ist, die Gesundheit von Kindern zu schützen. Sie werden von einer Reihe nützlicher Empfehlungen für politische Entscheidungsträger:innen und andere Interessengruppen begleitet, um den Schutz vor gefährlichen Chemikalien voranzutreiben." 

Bericht "Ein gesunder Planet für gesunde Kinder" 

Der vollständige Bericht ist jetzt online verfügbar: https://bit.ly/3ajk1PW.  

Weitere Informationen erhalten Sie unter: 

Future Policy Award 2021 Website: www.worldfuturecouncil.org/chemikalien 


P   Über die Stiftung World Future Council
Beim World Future Council setzen wir uns für einen gesunden Planeten mit gerechten und friedlichen Gesellschaften jetzt und in der Zukunft ein. Dafür identifizieren, entwickeln, beleuchten und verbreiten wir zukunftsgerechte Lösungen für aktuelle Herausforderungen der Menschheit und zeichnen sie alle zwei Jahre mit unserem einzigartigen Future Policy Award aus. Unser Rat besteht aus 50 herausragenden globalen Changemakern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Er bestimmt die Agenda unserer Arbeit und entwickelt dazu Stellungnahmen. Die Ratsmitglieder treffen sich jährlich beim World Future Forum, um die dringendsten Herausforderungen und die vorhandenen Lösungen dafür zu diskutieren. Jakob von Uexkull, der Gründer des Alternativen Nobelpreises, rief 2007 den World Future Council ins Leben. 



Lemke: „Wir müssen die drei planetaren Krisen gemeinsam lösen“

SID Blog - 4. Juni 2022 - 19:33

BMUV Pressedienst – Nr. 064/22
Berlin 03. JuniMONAT 2022

 

UN-Umweltkonferenz in Stockholm
Lemke: "Wir müssen die drei planetaren Krisen gemeinsam lösen"
Bundesministerin Steffi Lemke sieht positives Signal für globalen Umweltschutz durch UN-Umweltkonferenz Stockholm+50.

Die Staaten der Welt müssen ihre Anstrengungen im Kampf für mehr Umwelt-, Natur- und Klimaschutz erhöhen, fordert Bundesumweltministerin Steffi Lemke zum Abschluss der UN-Konferenz Stockholm+50. Die zweitägige internationale Konferenz endet heute in Stockholm. Sie stand unter dem Motto „A healthy planet for the prosperity of all – our responsibility, our opportunity". Anlass der Veranstaltung war das 50jährige Jubiläum der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen, die 1972 erstmals globalen Umweltschutz als Aufgabe der Vereinten Nationen etablierte. Bei der Stockholm+50-Konferenz wurden Maßnahmen besprochen, die Themen wie die sozialökologische Transformation, Kreislaufwirtschaft und Generationengerechtigkeit voranbringen sollen.

Bundesumweltministerin Steffi Lemke, die Ko-Vorsitzende eines der zentralen Konferenzsegmente war, betont: „Von Stockholm+50 gehen starke Signale aus. Wir müssen die drei planetaren Krisen unserer Zeit, die Klimakrise, die Verschmutzungskrise und die des Artenaussterbens, zusammendenken und gemeinsam lösen. Wir haben weder die Zeit noch die Ressourcen, die Krisen einzeln und nacheinander zu adressieren. Dafür sind sie zu drängend. Diese Erkenntnis hat sich zum Glück weltweit durchgesetzt. Auch müssen wir unsere Anstrengungen verstärken, um uns und jungen Menschen eine lebenswerte Welt zu erhalten. Von diesem Geist war Stockholm+50 geprägt. So ist zum Beispiel der Gedanke, dass wir die Kreislaufwirtschaft konsequent voranbringen müssen, inzwischen international breit etabliert. Besseres Recycling und langlebigere Produkte helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken, sie vermeiden Müll und schützen die Natur und die Artenvielfalt."

Das von Schweden und Kenia in Zusammenarbeit mit der UN ausgerichtete Treffen mit tausenden Teilnehmer*innen war prominent besucht: Zu den Redner*innen gehörten König Carl XVI. Gustaf von Schweden, die schwedische Regierungschefin Magdalena Andersson, UN-Generalsekretär António Guterres und John Kerry, der Klima-Sondergesandte des amerikanischen Präsidenten.

Durch die Debatten zog sich das Thema Generationengerechtigkeit. Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen, vor allem für junge Menschen – das belegen alle gängigen Studien. Das muss der Politik eine Verpflichtung sein. Zum Team des Bundesumweltministeriums gehörten auf der Stockholm+50-Konferenz zwei Jugenddelegierte, mit denen sich das Ministerium kontinuierlich austauscht. Sie und Jugenddelegierte anderer Länder brachten die Forderungen junger Menschen auf der Konferenz ein.

Eine zentrale Rolle spielte bei der Stockholm+50-Konferenz der Übergang hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Nur wenn grundlegend die Art und Weise verändert wird, wie mit Ressourcen umgegangen und konsumiert wird, können die Klimaziele erreicht und der Biodiversitätsverlust sowie die Verschmutzung des Planeten aufgehalten werden. Würden etwa alle Menschen auf der Welt so viel konsumieren wie die Menschen in Deutschland, bräuchte man drei Planeten Erde. Vor dem Treffen in Stockholm war es gelungen, im Kreis der G7, die besonders viele Ressourcen verbrauchen, ein wichtiges Ziel zu verabreden: Mit der „Berlin Roadmap" verständigten sich die führenden Industriestaaten auf einen Drei-Jahres-Plan mit ambitionierten Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz.

Bei der Stockholm+50-Konferenz wurden Forderungen laut, den Dialog über eine Kreislaufwirtschaft sowie über nachhaltigen Verbrauch und nachhaltige Produktion auf globaler Ebene fortzusetzen. Als mögliches Ergebnis dieses Dialogs wurden ein Fahrplan für die Kreislaufwirtschaft genannt, der sich von den Regierungen bis zu den Privatunternehmen an alle Beteiligten richtet. Zugleich wurde speziell für Unternehmen vom World Business Council for Sustainable Development ein globales Kreislaufwirtschaftsprotokoll mit klaren Zielen und einem Transparenzmechanismus gefordert.

Die Empfehlungen der Stockholm+50-Konferenz, die als Chair's Summary in den nächsten Wochen vorgelegt werden, dienen als Vorbereitung für die Weltklima- und die Weltnaturkonferenzen, COP27 und CBD COP, in diesem Jahr. Letztere soll einen neuen globalen Rahmen für Biodiversitätsschutz beschließen. Bundesministerin Lemke betonte die Dringlichkeit dieses Rahmens angesichts des fortschreitenden Artenaussterbens. Einen Aufschub könne sich die Weltgemeinschaft nicht mehr leisten, sagte Lemke. Zu dieser Dringlichkeit bekannten sich auch die G7-Staaten, deren Umwelt-, Klima- und Energieminister*innen sich vergangene Woche auf Einladung Lemkes in Berlin getroffen haben.

Das Bundesumweltministerium handelt entsprechend – und wird bis 2026 vier Milliarden Euro in ein Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz investieren, mit dem Wälder, Moore und Auen renaturiert werden sollen. Mit einem Artenhilfsprogramm wird das Bundesumweltministerium vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der durch die Erzeugung erneuerbarer Energien betroffenen Arten ergreifen.

Mehr Informationen über die UN-Umweltkonferenz Stockholm+50 unter dem Link: https://www.stockholm50.global/




Press Release: The new report “A Healthy Planet for Healthy Children” by the World Future Council (WFC) and UNITAR

World Future Council - 3. Juni 2022 - 12:23

Protection of children from hazardous chemicals needs to be urgently advanced, warn World Future Council and UNITAR on the occasion of the World Environment Day

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Bündnis „Niedersachsen zum Sicheren Hafen für alle“ veröffentlicht Positionspapier zur niedersächsischen Landtagswahl 2022

VEN Niedersachsen - 3. Juni 2022 - 11:38

 Anlässlich der niedersächsischen Landtagswahl 2022 hat das Bündnis „Niedersachsen zum Sicheren Hafen für alle“, dem sich bislang über 60 Selbstorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Menschenrechtsorganisationen und Initiativen angeschlossen haben, ein Positionspapier veröffentlicht. Das Bündnis fordert von der künftigen Landesregierung einen Paradigmenwechsel in der Asyl- und Migrationspolitik.

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The 2022 Sustainable Development Report

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:55
From crisis to sustainable development: The SDGs as a roadmap to 2030 and beyond.
PUBLISHED TODAY!
The 2022
SUSTAINABLE DEVELOPMENT REPORT
From crisis to sustainable development: The SDGs as a roadmap to 2030 and beyond. The Sustainable Solutions Development Solutions Network (SDSN) is pleased to announce the publication today of the 2022 Sustainable Development Report (SDR)! Access the SDR 2022! Since 2015, the report, including the SDG Index and Dashboards, provides the most up-to-date data to track and rank the performance of all UN member states on the Sustainable Development Goals (SDGs).

The report was written by a group of independent experts at the SDSN, led by its President, Prof. Jeffrey Sachs. The report is produced by SDSN, published by Cambridge University Press, and co-funded by Bertelsmann Stiftung. It will be officially launched during an official Stockholm+50 associated event co-hosted by the SDSN and the OECD-DAC: Mobilizing International Financing to Restore and Accelerate SDG Progress Today, June 2, 2022 | 2:00 - 3:00 pm C.E.S.T. Book your spot! This high-level event will discuss major priorities to restore and accelerate progress on the SDGs in the context of multiple and simultaneous crises.

Participants from international institutions, national governments and civil society will discuss how the international financing system could be further mobilized to support SDG transformations and investments in physical infrastructure and human capital - including in poorer and vulnerable countries.

We are proud to welcome high-level speakers, namely: Moderation will be led by Mr. Guillaume Lafortune, Vice President and Head of Paris Office, SDSN.
Agenda (Time in C.E.S.T. - Check your local time here)
14:00 | Welcoming Remarks
14:05 | International Panel
14:25 | Overview of the SDR2022 Key Findings
14:40 | Regional & Country Perspectives 
15:00 | Adjourn Join the Live Stream!




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EWIK Newsletter Juni: Transformative Bildung

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:54
Newsletter Portal Globales Lernen
www.globaleslernen.de Ausgabe Juni 2022: Transformative Bildung
Liebe Leser*innen, 

mit dem SDG 4.7 wird explizit gefordert, dass Lernende Fähigkeiten und Kenntnisse für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung erwerben. Mit der daran anknüpfenden UNESCO-Roadmap „ESD for 2030" gibt es einen weltweiten gesamtgesellschaftlichen Fahrplan für die Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die u.a. transformative Handlungen und strukturelle Veränderungen fordert und fördert. 

Die dafür notwendigen transformativen Lernprozesse sind jedoch vielschichtig und bisher nicht eindeutig definiert. Klar ist jedoch: „Was wir wissen, woran wir glauben und was wir tun, muss sich ändern. (…) Wir müssen dringend lernen, anders zu leben." (Roadmap „ESD for 2030", S. 6)

Das scheint aber nicht ganz so einfach zu sein: Wissen um Veränderungsmöglichkeiten ist zur Genüge vorhanden, nur tatkräftiges Handeln und somit ein aktiver Wandel zu einer sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Welt geht damit nicht automatisch einher. Wie kann das sein? Was übersehen wir?

Der Sozialpsychologe Harald Welzer z. B. spricht von mentalen Infrastrukturen, die einseitige Fühl-, Denk- und Handlungsmuster verfestigen. Diese gewohnten und verinnerlichten Bahnen zu verlassen und neue Pfade einzuschlagen erscheint dann manches Mal unmöglich. Doch wie können wir unser Leben als Menschen auf diesem Planeten anders verorten? Wie können Lernräume aussehen, die grundlegende Überzeugungen offenbaren und tiefgreifende Lernprozesse begünstigen? 

Mehr Fragen zu stellen anstatt fertige Antworten für vermeintliche Lösungen zu liefern, könnte eine von vielen Möglichkeiten sein. Denn letztendlich weiß kein Mensch, wie eine sozial-ökologische Transformation vonstatten gehen soll. Gute Fragen können zu einem Leitfaden für den eigenen Weg, für neue Schritte in der Bildungsarbeit und für neue gesellschaftliche Experimente sein. Länger angelegte (Gruppen-)Formate, in denen Lernende miteinander in Verbindung gehen und auch emotionale Aspekte der behandelten Themen Platz haben, ermöglichen nachhaltige Lernerfahrungen. Mithilfe von Lernräumen Irritationen zu erleben sowie Platz für Unvorhergesehenes zu lassen ist eine weitere Chance, um neue mentale Strukturen anzulegen und bekannte Pfade zu verlassen.

Um diese ungewohnten Schritte zu gehen, bedarf es Mut und Experimentierfreudigkeit. Im Globalen Lernen bis dato wenig genutzte Methoden und Herangehensweisen können eine wahre Fundgrube für solche Ver-Lernprozesse sein.

Mit der VEN-Handreichung „Globales Lernen im Wandel. Eine transformative Reise durch die Jahreszeiten." haben wir ein Experiment gewagt. Der Kreislauf von vier Jahreszeiten dient als Orientierungsmodell, Lernprozesse sowie verschiedene Ansätze der Bildungsarbeit in den Blick und sie im Spiegel der Natur genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei werden auch individuelle, gesellschaftliche und strukturelle Ebenen von Lern- und Transformationsprozessen deutlich. Eine Online-Präsentation  ermöglicht den Einsatz dieses Modells auch in der digitalen Bildung.

Außerdem hat sich eine feste Lerngruppe im Rahmen der VEN-Qualifizierungsreihe „Globales Lernen im Wandel" für neun Monate auf den Weg gemacht, mögliche Grundlagen einer transformativen Bildungsarbeit zu erforschen und ihre eigene Praxis mit neuen Erkenntnissen und ungewöhnlichen Methoden zu bereichern. 

Wir bleiben dran und experimentieren weiter. In diesem Sinne wünsche ich uns allen frischen Mut, beherzt und kühn ungewohnte Pfade zu gehen. Inspirationen und Beispiele dafür finden Sie in diesem Newsletter.

Julia Wältring

Eine Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen beim VEN e. V.
EWIK-Kooperationspartner Aktuelles Gemeinschaftsstand „Globales Lernen im Unterricht" auf der Bildungsmesse didacta Vom 7. – 11. Juni 2022 findet in Köln die didacta, Europas größte Bildungsmesse, statt. Im Rahmen eines Gemeinschaftstands GLOBALES LERNEN IM UNTERRICHT stellen dort elf entwicklungspolitische Organisationen ihre Bildungsangebote vor, um globale Themen in Schule und Unterricht zu bringen – von der Grundschule bis zur Sek. II. Schauen Sie gerne vorbei, die Kolleginnen und Kollegen freuen sich über Ihren Besuch! Neue Bildungsangebote für Schulklassen und Jugendgruppen im Globalen Klassenzimmer Das Globale Klassenzimmer im Eine Welt Forum Aachen hat zwei neue Bildungsangebote für Schulklassen und Jugendgruppen entwickelt: Der Parcours „Großer Fuß auf kleiner Erde" (ab der 5. Klasse) und der Workshop „Global Stories – Geschichten nachhaltigen Handelns" (ab der 10. Klasse) können ab sofort gebucht werden. Klima-Aktionen von GEMEINSAM FÜR AFRIKA zum Mitmachen an Schulen GEMEINSAM FÜR AFRIKA möchte Schulen überzeugen, sich zusammen mit dem Verein einzusetzen für die Menschen und Generationen, die bereits jetzt oder in naher Zukunft von der Klimakrise betroffen sind oder sein werden. Ideen für verschiedene Aktionsformen finden Interessierte auf der Website von GEMEINSAM FÜR AFRIKA. Bei Interesse können per Mail Informationen zu Aktionsideen, eine Anleitung zur Umsetzung sowie ein Aktions-Kit mit den notwendigen Materialien angefragt werden.  Webinar #Diklusion: Digitale Medien und Inklusion in der Schule "Diklusion" (Digitale Medien und Inklusion) bietet vielfältige Chancen zur Teilhabe aller Lernenden im Unterricht. In diesem Webinar der CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.V. mit Diklusions-Expertin Dr. Lea Schulz soll der Frage auf den Grund gegangen werden, wie wir Lernenden in heterogenen Lerngruppen individualisiert und kooperativ begegnen können – in einem zeitgemäßen, digital-inklusiven Unterricht. Digital.Normal.Nachhaltig? Lernen zwischen Bits&Bäumen als Le(h)rnfeld für junge Menschen und BNE-Multiplikator*innen Wie kann die Zielgruppe junger Menschen in einer sich rasch entwickelnden digitalen Lebenswelt erreicht werden? Welche Herausforderung und Chancen bieten sich im Spannungsfeld zwischen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und BNE? Und welche Rolle können und sollten soziale Medien in der BNE spielen? Die Fortbildungsreihe ist der Ort, um diese Fragen zu adressieren, Erfahrungen auszutauschen, Bildungsbeispiele und -methoden kennenzulernen und eigene Kompetenzen zu sozialen Medien zu erweitern.  Methodenkoffer „Konsum und Ernährung" Der neue Methodenkoffer „Konsum und Ernährung" der Regionalen Bildungsstelle Nord von Bildung trifft Entwicklung (BtE) verbindet gemeinsames Kochen, Essen und Feiern mit transformativen Bildungsprozessen. Ziel ist es, positive Erfahrungen rund um nachhaltigeren Konsum und saisonale Ernährung zu schaffen. Dabei richtet sich das Konzept vor allem an die nicht-formelle Bildungsarbeit, kann aber auch in schulischen Kurrikula eingesetzt werden.  Zum Schwerpunkt: Bildungsmaterialien
Globales Lernen im Wandel – Eine transformative Reise durch die Jahreszeiten Die Handreichung der VEN-Fachstelle Globales Lernen geht dem transformativen Potential von Lernprozessen in der Bildungsarbeit des Globalen Lernens und in der Bildung für nachhaltige Entwicklung nach. Die Handreichung lädt ein, in der Bildungsarbeit mit neuen Denkweisen und ungewöhnlichen Herangehensweisen zu experimentieren und somit SDG 4 ganzheitlich umzusetzen. Reflektionen zu jahreszeitlichen Vorgängen dienen als Orientierungssystem für einen persönlichen und gesellschaftlichen Wandel und werden experimentell auf Ansätze und Methoden der Bildungsarbeit übertragen. Wie wollen wir gelebt haben? FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen und Projekte zu porträtieren, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und ihre Handlungsspielräume zu nutzen. Die gemeinsamen Erfahrungen und Beispiele der Akteur*innen, die Ideen aus dem FUTURZWEI-Universum und die Haltung der proaktiven Nutzung der eigenen Handlungsspielräume sind zu einem Bündel Bildungsmaterialien für den sozial-ökologischen Wandel zusammengewachsen. Der große Wandel: Wie kriegen wir die Kurve? Wie muss heute gehandelt werden, um einen lebenswerten Planeten für die nachfolgenden Generationen zu gestalten? Bei den aktuellen globalen Herausforderungen – vor allem beim Klimawandel – geht es darum, heute etwas zu tun, um Probleme in der Zukunft zu begrenzen. Ziel der Unterrichtsvorschläge bei Umwelt im Unterricht für Grundschule und Sekundarstufen ist es, mögliche Entwicklungspfade hin zu einer nachhaltigen Zukunft aufzuzeigen, in der Lösungen für die gegenwärtigen globalen Herausforderungen gefunden werden. Über die urbanen Monster einer imperialen Lebensweise Begeben Sie sich auf die Suche nach urbanen Monstern in der eigenen Stadt und erforschen Sie gemeinsam mit anderen Lernenden die materiellen und mentalen Infrastrukturen einer imperialen Lebensweise, die Wachstum und Wohlstand nur auf Kosten anderer ermöglicht. Im Zuge dieser Expeditionen wird die kritische Reflexion des eigenen Handelns mit politischen Gestaltungsmöglichkeiten einer solidarischen Gesellschaft verknüpft, die das Ziel ein gutes Lebens für alle hat. Gonna catch 'em all! Themeneinheit Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit Was bedeutet Nachhaltigkeit? Warum sollen wir generationengerecht handeln? Welche Bedürfnisse haben Menschen – heute und in Zukunft? Diesen grundlegenden Fragen widmen sich Unterrichtsmodule der Themeneinheit auf der Webplattform "Wandel vernetzt denken". Das kompetenzorientierte Unterrichtsmaterial befasst sich mit Grundlagen, Maßstäben und Anwendungen von Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit – und steht zum kostenlosen Download bereit.  Methodenhefte: „Die Welt durch andere Augen sehen" Das Bildungsmaterial basiert auf der „Through-Other-Eyes-Methode" von Vanessa Andreotti und Lynn Mario T. M. de Souza. Mit jener 'verlernen' Menschen ihre Annahmen zu den Begriffen Armut, Entwicklung, Bildung oder Gleichheit und reflektieren, wie die eigene Wahrnehmung und das eigene Handeln dadurch beeinflusst werden. Hierbei ist das Ziel nicht allein die Vermittlung von Wissen, sondern vor allem der Anstoß zu einer veränderten Selbst- und Fremdwahrnehmung. Das Material eignet sich für Erwachsene sowie Jugendliche ab 14 Jahren und kann im Selbststudium sowie in Gruppen genutzt werden. Zum Schwerpunkt: Multimediales Podcast zum Thema „transformative Bildung" Welche Rolle kann und sollte Bildung bei der Veränderung der Gesellschaft spielen? Wie muss diese Bildung gestaltet sein – und wo liegen ggf. Grenzen von Bildung? Wie sieht die transformierte Gesellschaft aus – und auf welchen Wegen ist sie zu erreichen? Und: Ist Transformation der passende Begriff für das, was wir wollen? Diesen und weiteren Fragen geht die Podcastreihe "Transformation und Bildung" von ebasa auf den Grund.  Fenster auf! Frische Gedanken in die Schule CARE möchte mit diesem Podcast das Fenster des Klassenzimmers weit aufreißen. Zu Gast sind Expert*innen und Praktiker*innen, die jede Menge spannende Themen mitbringen: Geschlechterrollen, Interkulturalität an Schulen, Diskriminierungsformen und was Lehrkräfte selbst tun können, um einen selbstbewussten und sozialen Klassenverbund zu fördern. Projektvideo: 17/17 – Auf dem Weg zur Schule der Zukunft Auf ihrer vierwöchigen Rundreise durch alle Bundesländer haben sich Nora und Timo von Teachers for Future Germany mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Bildungsexpertinnen und -experten in 16 verschiedenen Schulen ausgetauscht. Der kurze Film vermittelt Einblicke in die Reise und versammelt wesentliche Gedanken, Konzepte und Forderungen von am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schülern und weiteren Bildungsakteurinnen und -akteuren. Zum Schwerpunkt: Aktionen, Angebote, Fortbildungen
Schule im Aufbruch und Lernformat „FREI DAY" Schule im Aufbruch wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, Schulen dazu anzustiften, das historisch gewachsene Unterrichtverständnis kritisch zu prüfen und loszulassen, um einen transformativen Weg zum neuen Lernen zu ermöglichen. Schule im Aufbruch hat seit der Entstehung viele verschiedene Lernformate entwickelt, die in den Schulalltag integriert werden können. Eins dieser Formate ist der FREI DAY, bei dem sich an vier Stunden jede Woche Kinder und Jugendliche mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen, die sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen orientieren, beschäftigen. Selbstlernkurs „Lernen für den Wandel – transformativ und digital" Im Rahmen des Projekts „Digital Campus Niedersachsen" entwickelt der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) mit Unterstützung des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachen e.V. (VEN) einen Selbstlernkurs zum Thema „Lernen für den Wandel". Er richtet sich an Menschen, die in der Bildungsarbeit tätig sind und wissen möchten, wie Bildung zu einem gesellschaftlichen Wandel hin zu globaler Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit beitragen kann – und wie das auch im digitalen Raum gelingt. Lernen für den Wandel – Möglichkeiten Transformativen Lernens. Selbstlernmodul und online Fortbildung Diese Fortbildung des VNB – Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. am 14.06.2022 bietet eine Einführung in Transformatives Lernen. Wann ist Bildung transformativ? Wie kann Bildung dazu beitragen, Menschen zu motivieren und zu befähigen, neue Wege zu gehen und den Wandel mitzugestalten? Was müssen wir dafür lernen – und was müssen wir verlernen?
In einem ersten Teil bearbeiten die Teilnehmer*innen selbständig ein Online-Modul, der zweite Teil der Fortbildung findet als Online-Seminar statt. E-Learning Kurs „Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung" Bei diesem kompakten Kurs von AWO International e.V. können Multiplikatorinnen und Multiplikatoren lernen, wie Bildung und Transformation zusammengedacht werden können und welche Kernkompetenzen dafür benötigt werden. Dabei wird der ganzheitliche Ansatz mit den drei Komponenten Integratives Denken, Inklusivität und Umgang mit Komplexität vorgestellt. Außerdem wird aufgezeigt, wie Transformation erreicht werden kann. In einem interaktiven Tool geht es um den Stellenwert von Bildung für nachhaltige Entwicklung und deren vermittelte Kompetenzen. Den Wandel studieren: M.A. Transformationsstudien an der Europa-Universität Flensburg Erderwärmung. Artensterben. Ressourcenverknappung. Zunehmende soziale Ungleichheit. Corona-Pandemie. Exklusion und Entfremdung. Die Krisen der Gegenwart machen deutlich, dass das derzeitige Wirtschafts- und Kulturmodell mit seiner Orientierung am ,immer mehr' nicht zukunftsfähig ist. Doch wie lassen sich nicht-nachhaltige Gesellschaften transformieren? Dieser Frage widmet sich der Masterstudiengang Transformationsstudien der Europa-Universität Flensburg, in dem man den Wandel gesellschaftlicher Naturverhältnisse studieren kann. Zum Schwerpunkt: Hintergrundinformationen Globales Lernen. Inspirationen für den transformativen Unterricht Dieser Praxisband von Carpus e.V. zum Globalen Lernen lädt Lehrkräfte zur Auseinandersetzung mit globaler Gerechtigkeit und eurozen­trischen Perspektiven im Schulunterricht ein. Ziel ist eine post­koloniale, diskriminierungskritische und transformative Päda­gogik, die die Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Zukunft befähigt. Anhand von (Unterrichts-­)Beispielen und Alltagserfahrungen beschreibt ein diverses Team von Autorinnen und Autoren, wie Schule zur globa­len Gerechtigkeit aufklären kann. Transformatives Lernen durch Engagement Das Handbuch liefert theoretisches Hintergrundwissen, praktische Empfehlungen, Methoden und Materialien zur Durchführung von Lernwerkstätten im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Es richtet sich an Multiplikator*innen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie an Praxisakteur*innen eines sozial-ökologischen Wandels und möchte dazu ermutigen, innovative Lernformen zu erproben und sich für nachhaltigkeitsorientierte Lernkulturen einzusetzen. Learn2Change – Die Welt durch Bildung verändern In was für einer Welt wollen wir leben? Was bedeutet Gutes Leben, Wohlstand und Entwicklung? Was bedeutet Global Citizenship? Welche Rolle spielt Bildung für den Wandel? Welche erfolgreichen Tools gibt es bereits, um Menschen zu motivieren und zu befähigen, sich für globale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit einzusetzen? Das Buch vereint zivilgesellschaftliche Bildungsaktivist*innen aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika in ihrem Engagement für eine global gerechte und ökologisch tragfähige Welt. Wie transformativ ist Globales Lernen? VENRO-Diskussionspapier Wodurch zeichnen sich transformative Lernprozesse aus? Wie kann organisierte Bildung Räume hierfür schaffen? Ist es legitim, dass Bildung darauf zielt, Mensch und Welt in eine bestimmte Richtung zu verändern? Das Diskussionspapier greift nicht nur einige der drängendsten Fragen mit Blick auf Globales Lernen und Transformative Bildung auf, sondern soll überdies dazu anstoßen, das eigene Bildungsverständnis zu reflektieren. Transformation gestalten lernen In diesem Hintergrundpapier zu transformativer Bildung und transformativem Engagement wird erörtert, wie Bildung zum notwendigen sozial-ökologischen Wandel in unserer Gesellschaft beitragen kann. Es wird diskutiert, wann Bildung eine transformative Wirkung entfaltet – sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Und es werden einige Antworten auf die Frage gegeben, wie Bildung Menschen dazu befähigen und bestärken kann, selbst Veränderungen wirksam zu gestalten. Transformation zu einer zukunftsfähigen Bildung in Schule und Hochschule Die Dokumentation ist im Rahmen des gleichnamigen Projektes der Bürgerstiftung Pfalz entstanden. Ziel des Projektes war es, am Beispiel der Universität Koblenz-Landau modellhaft neue Wege in der Ausbildung der (Lehramts-)Studierenden zu erproben und nachhaltige Impulse für eine Transformation der Hochschulbildung zu setzen. Die Schulen wurden durch die Studierenden und Projektmitarbeiter*innen dabei unterstützt, Inhalte und Methoden des Globalen Lernens/der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Sinne des Whole School Approach umzusetzen. So sollen mittelfristig "unverzweckte Freiräume" geschaffen und Bildungslandschaften aufgebaut werden. Pfade der Transformation – Die Verbreitung von Bildung für nachhaltige Entwicklung im deutschen Bildungssystem Die gesellschaftliche Transformation in Richtung Nachhaltigkeit benötigt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zur Erfassung der Quantität und Qualität von BNE im deutschen Bildungssystem wird ein nationales Monitoring durchgeführt. In der im Buch vorgestellten Interviewstudie wird der Prozess der Verbreitung von BNE für die Bildungsbereiche frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen sowie bezogen auf Kommunen und Jugend analysiert. Zudem werden Hebelpunkte für eine strukturelle Verankerung von BNE identifiziert. Aus unseren Fokusrubriken Fokusrubriken sind unsere thematischen Dossiers zu aktuellen Themen:
Krieg und Frieden, Wasser, Klima, SDGs, Digitalisierung, Postwachstum, Flucht, Lebensmittelverschwendung und Abfall/Müll.  Filme zum Thema Krieg und Frieden bei „Eine-Welt-Medien" Zum Auftakt einer internationalen Syrien-Geberkonferenz in Brüssel am 10.05.2022 mahnte UN-Generalkommissar Philippe Lazzarini, die unter dem seit elf Jahren andauernden Konflikt in Syrien lebenden Menschen nicht zu vergessen. Der Krieg in der Ukraine hat andere Kriege und bewaffnete Konflikte, bei denen wie in Syrien, Afghanistan, Jemen oder Äthiopien zum Teil seit Jahrzehnten Menschen getötet, traumatisiert oder zur Flucht gezwungen werden, in den Hintergrund gedrängt und an uns gleichzeitig die Aufforderung gerichtet, genau hinzuschauen, was geschieht. Die Datenbank „Eine-Welt-Medien" hat eine Liste mit sehenswerten Spiel- und Dokumentarfilmen zu diesen "vergessenen" Kriegen und Konflikten zusammengestellt. Eine Menschenkette für die Ukraine – Die Mitmachaktion der Sternsinger Die Mitmachaktion der Sternsinger will zeigen: Wir stehen zusammen, wir vergessen kein Kind in der Ukraine, dieser Krieg geht uns alle an. Jedes Kind gestaltet eine Figur der Menschenkette mit seinen Wünschen für ukrainische Kinder. Zusammengesetzt zu einer Menschenkette kann sie dann vor Ort oder/und im Internet auf der Aktionsseite öffentlich gezeigt werden. KlimaGesundheit – Aktiv für Kitas: Kostenfreie Bildungsmaterialien für Erzieher*innen Die Folgen der Klimakrise sind in Deutschland längst spürbar und Kinder leiden besonders unter den Folgen der Klimakrise – hier sind sich Expert*innen einig. Im Rahmen des Programms "KlimaGesundheit – Aktiv für Kitas" wurden Bildungsmaterialien mit den Schwerpunkten Klimakrise und Kindergesundheit erstellt. Diese bieten zum einen Handlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze für den Kita-Alltag unter veränderten klimatischen Bedingungen. Zum anderen unterstützen sie Lehrkräfte in Fachschulen dabei, das Thema Klimafolgenanpassung in die Ausbildung von Erzieher*innen zu tragen. Neu: Leitfaden „Wandelmut! Wie wir eine sozial-ökologische Wirtschaft gestalten" Unser Wirtschaftssystem ist nicht zukunftsfähig, denn es zerstört unsere Lebensgrundlagen und stellt die Profite von Unternehmen über das Gemeinwohl von Menschen. Daher brauchen wir einen grundlegenden Wandel und keine Scheinlösungen – Wandelmut statt Wankelmut! Der neue Leitfaden „Wandelmut! Wie wir eine sozial-ökologische Wirtschaft gestalten" der Christlichen Initiative Romero (CIR) richtet den Blick auf die Problemstellen unseres aktuellen Wirtschaftssystems und stellt Lösungsansätze vor.  Glocal Move: Local Action, Global Impact – Jetzt registrieren und mitmachen! Sie sind auf der Suche nach Möglichkeiten, Jugendbeteiligung zu erhöhen, aber wie? Das Ziel der gamifizierten digitalen Plattform ist es, Challenges zu erstellen und das Engagement und die Bürger*innenbeteiligung von Jugendlichen zu erhöhen. Diese Challenges können auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene umgesetzt werden und tragen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bei. Neues vom Blog EineWeltBlaBla

EineWeltBlaBla im Mai

Feminismus, Future und (Selbst-)Findung. Los ging es mit einem Gastbeitrag, in dem Rieke von ihren Erfahrungen im „Females for Future"-Camp von Modell Morgen berichtet.

Die Abholzung des Amazonas ist ein massives Problem und hat weitreichende Auswirkungen auf Menschen, Tiere und das Klima. Doch nicht nur der Amazonas ist in Gefahr. Auch das Pantanal, das größte Feuchtgebiet der Welt, leidet unter dem Menschen und den Auswirkungen des Klimawandels.

Außerdem haben wir über das Projekt Edible Connections Radio von Slow Food Deutschland berichtet, bei dem junge Menschen im Austausch mit Pionierinnen und Pionieren aus dem Globalen Süden einen Podcast zum Thema zukünftiges Lebensmittelsystem erstellen.

Seit der Verkündung, dass die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar stattfindet, wird immer wieder über Missstände im Land gesprochen. Auch Frauenrechte werden missachtet und das in nahezu allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Wir haben berichtet, wie die Lage für Frauen in Katar aussieht.

Im letzten Gastbeitrag des Monats hat Marie vom Streit um Wasser zwischen Ägypten und Äthiopien berichtet.

Zum Blog Veranstaltungen Natürlich sozial – Resilienz, Partizipation und Inklusion in Umweltbildung und BNE. Online-Fortbildungsreihe (Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist möglich) 24. Mai bis 27. Juni 2022 – online #BNEdigital – Veranstaltung im Rahmen der Digitalen BNE-Werkstatt NRW
13.06.2022 – online Inklusive BNE praktisch umgesetzt am Beispiel verschiedener inklusiver Bildungsmaterialien von bezev
14.06.2022 in Bielefeld „Der Krieg & wir" – Hintergründe, Einschätzungen und entwicklungspolitische Handlungsmöglichkeiten zum Krieg in der Ukraine und anderswo
14.06.2022 in Leipzig und online Selbstlernmodul und Online-Fortbildung | Lernen für den Wandel – Möglichkeiten Transformativen Lernens
14.06.2022 – online Flucht und Migration: Themen kindgerecht und diskriminierungssensibel vermitteln
16.06.2022 – online Es ist Zeit zu handeln! Eine soziodramatische Lernreise zum Thema Klimakrise
17.06.2022 – 19.06.2022 in Hamburg Foulspiel mit System – Katar WM 2022: Menschenrechte & Globale Gerechtigkeit im Sport 21.06.2022 – online 3. Fachtag Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) 2022
21.06.2022 in Dresden und online Webinar #Diklusion: Digitale Medien und Inklusion in der Schule
23.06.2022 – online Fachaustausch „Druck von rechts – wie begegnen wir rechtspopulistischen und autoritären Einstellungen im Globalen Lernen?"
23.06.2022 in Berlin Moderation im Globalen Lernen
01.07.2022 – 03.07.2022 in Berlin Extremwetterereignisse und globale Gerechtigkeit
08.07.2022 – 09.07.2022 in Ingelheim Gemeinsam die Welt bewegen – gemeinsam Zukunftsgeschichten gestalten. Werkstatt-Treffen „Globales Lernen für eine Nachhaltige Entwicklung in der KITA"
20.07.2022 in Heidelberg Vorschau Ausgabe Juli/August 2022
Die Sommerausgabe des Newsletter Portals Globales Lernen erscheint Anfang Juli 2022 zum Thema Regenwald / Wälder weltweit (SDG 13, 15). Zusendungen sind bis zum 22. Juni 2022 willkommen. Das könnte Sie auch interessieren:
Publikationen der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd Print-Rundbrief März 2022 Ziel 6 der Agenda 2030:
Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen Der Rundbrief erscheint viermal jährlich und berichtet über die entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Bund und Ländern, Fortbildungsangebote, Veranstaltungen, neue Materialien, Kampagnen und Aktionen.
Weitere Informationen und Bestellung Online-Newsletter
Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd Der Newsletter informiert monatlich per E-Mail über Neuigkeiten aus dem Bereich der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit.

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Armut bekämpfen und Umwelt schützen, das geht nur zusammen: Politikpapier für Bundes-Umweltministerium

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:52
Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung PIK, 02.06.2022

Armut bekämpfen und Umwelt schützen, das geht nur zusammen:
Politikpapier des Potsdam-Instituts für das Bundes-Umweltministerium

Armutsbekämpfung und ein besserer Schutz von Natur und Klima sind keine Gegensätze, wie eine neue wissenschaftliche Analyse deutlich macht. Entwicklungsziele wie weniger Armut und Ungleichheit, bessere Gesundheit und Bildung, sichere Versorgung mit Nahrung und Energie einerseits stehen in enger Wechselwirkung mit einer Stabilisierung des Klimas und dem Erhalt der Artenvielfalt andererseits. Nur gemeinsam lassen sich die Ziele erreichen, zeigt ein Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) für das Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anlässlich des heute beginnenden Stockholm+50 Gipfeltreffens.

„Wenn wir die Erde aufheizen und die Natur zerstören, gefährdet das ganz direkt unseren Wohlstand und unsere Lebensgrundlagen, und besonders stark sind die Ärmeren bei uns im Land und weltweit betroffen", erklärt Leitautor Björn Sörgel. „Klimafolgen wie etwa Wetterextreme oder Folgen der Naturzerstörung erhöhen zum Beispiel die Risiken für die Landwirtschaft, also für die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern, für die Lebensmittelpreise, und letztlich für die Ernährung und Gesundheit aller."

Umgekehrt kann das Bepreisen des Ausstoßes von CO2 und der Abbau der klimaschädlichen Subventionierung fossiler Brennstoffe sowohl die Emissionen mindern, also die Erwärmung begrenzen, als auch staatliche Einnahmen erzeugen. Diese können für Direktzahlungen an die Menschen als Ausgleich für steigende Energie- und Nahrungsmittelpreise verwendet werden; in Deutschland würde dies beispielsweise zu einem Netto-Gewinn für die ärmere Hälfte der Bevölkerung führen. Insbesondere in Ländern des globalen Südens könnten mit den Einnahmen auch dringend benötigte Investitionen in Infrastruktur, Gesundheitsversorgung oder Bildung finanziert werden.

CO2-Preis kann Emissionen mindern und Einnahmen für nachhaltige Entwicklung schaffen

Wenn außerdem in der Ernährungs- und Agrarpolitik die richtigen Anreize gesetzt würden, könnte zum Beispiel eine Ernährung mit weniger Fleisch allen nutzen: gesündere Menschen, mehr Raum für Artenschutz, und ein großer Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele – insgesamt also gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten.

„Einfach ist das alles nicht", betont Ko-Autor Ottmar Edenhofer, Direktor des PIK. „50 Jahre nach dem Stockholmer UN-Gipfel zur Umwelt des Menschen stellen sich die Herausforderungen gerechter nachhaltiger Entwicklung schärfer denn je. Unsere Modellrechnungen zeigen  aber auch die Chancen einer starken und umfassenden Klima-, Umwelt- und Sozialpolitik. In manchen Ländern, z.B. in Indien, könnte ein CO2-Preis einen guten Teil der Mittel aufbringen, die für das Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung nötig sind. Andererseits brauchen gerade viele afrikanische Länder hierfür auch Unterstützung in Milliardenhöhe."

"Aber es ist halt leider nichts kostenlos," so Edenhofer. "Entweder wir zahlen weiterhin für die Schäden an Klima und Natur, und damit letztendlich auch für menschliches Leid. Oder wir zahlen für die Lösungen."

Politikpapier:  https://doi.org/10.48485/pik.2022.003

Weblink zu Stockholm+50: https://www.stockholm50.global/

Weblink zur Mitteilung des Bundes-Umweltministeriums: https://www.bmuv.de/pressemitteilung/lemke-brauchen-neues-momentum-fuer-globale-umweltpolitik



UNICEF: 5,2 Millionen ukrainische Kinder benötigen humanitäre Hilfe

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:51
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Am 01. Juni ist in der Ukraine internationaler Kindertag 

UNICEF: 5,2 Millionen ukrainische Kinder benötigen humanitäre Hilfe
 

Seit Beginn des Krieges am 24. Februar wurden mindestens 262 Kinder getötet und 415 verletzt 

© UNICEF/UN0633389/Gilbertson

New York / Kiew / Köln, den 1. Juni 2022 // Der Krieg in der Ukraine hat verheerende Auswirkungen auf das Leben der Kinder und dies in einer Geschwindigkeit und einem Ausmaß wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg, erklärt UNICEF anlässlich des internationalen Tages des Kindes in der Ukraine und den Ländern der Region. Drei Millionen Kinder innerhalb der Ukraine und über 2,2 Millionen Kinder in den Ländern, die geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufgenommen haben, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund zwei von drei Mädchen und Jungen wurden wegen der Kämpfe aus ihrem Zuhause vertrieben. 

Laut dem UN-Hochkommissariat für Menschenrechte werden in der Ukraine jeden Tag im Durchschnitt mehr als zwei Kinder getötet und mehr als vier verletzt – überwiegend durch den Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten. Auch die zivile Infrastruktur, auf die Kinder angewiesen sind, wird weiter beschädigt oder zerstört – darunter bislang mindestens 256 Gesundheitseinrichtungen und jede sechste der von UNICEF unterstützten „Safe Schools" im Osten des Landes. Hunderte weitere Schulen im ganzen Land wurden beschädigt. Die Lage der Kinder im Osten und Süden des Landes, wo die Kämpfe sich intensivieren, wird immer verzweifelter. 

"Der 1. Juni ist in der Ukraine und den Ländern der gesamten Region der internationale Tag zum Schutz von Kindern", sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell. "Doch anstatt diesen Tag zu feiern, nähern wir uns dem hundertsten Tag eines Krieges, der das Leben von Millionen von Kindern erschüttert. Ohne einen sofortigen Waffenstillstand und einen ausgehandelten Frieden werden die Kinder weiter leiden. Die Folgen dieses Krieges werden   gefährdete Kinder auf der ganzen Welt treffen."

Der Krieg hat auch eine akute Kinderschutzkrise verursacht. Wenn Kinder fliehen müssen, sind sie besonders gefährdet, von ihren Familien getrennt oder Opfer von Gewalt, sexueller Ausbeutung oder Menschenhandel zu werden. Die meisten von ihnen wurden schweren traumatischen Erlebnissen ausgesetzt. Die Mädchen und Jungen brauchen dringend Sicherheit und Stabilität sowie Zugang zu Kinderschutzmaßnahmen und psychosozialer Unterstützung – insbesondere, wenn sie unbegleitet sind oder von ihren Familien getrennt wurden. Mehr als alles andere brauchen sie jedoch Frieden.

Viele Familien haben wegen dem Krieg und ihrer Flucht ihre Lebensgrundlagen verloren und es fehlt ihnen an Einkommen, um die Grundbedürfnisse der Familien decken zu können und ihre Kinder ausreichend zu unterstützen. 

UNICEF ruft erneut zu einem sofortigen Waffenstillstand und zum Schutz von Kindern auf. Angriffe auf die zivile Infrastruktur und der Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten müssen aufhören. Der uneingeschränkte und schnelle Zugang von humanitären Organisationen zu Kindern in Not muss gewährleistet sein, ganz gleich wo sie sich befinden.  

UNICEF und seine Partner leisten wichtige humanitäre Hilfe für Kinder und ihre Familien in der Ukraine und den Nachbarländern – in den Bereichen Kinderschutz, Wasser und Hygiene, Gesundheit, Ernährung und Bildung.

  • In der Ukraine haben UNICEF und seine Partner bislang lebensrettende medizinische Hilfsgüter für rund 2,1 Millionen Menschen in den vom Krieg betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt.
  • In Gebieten, in denen Wassernetzwerke beschädigt oder zerstört wurden, haben 2,1 Millionen Menschen Zugang zu sauberem Wasser erhalten. 
  • Mehr als 610.000 Kinder und Betreuer*innen wurden mit psychosozialer Unterstützung erreicht; Lernmaterial für fast 290.000 Kinder bereitgestellt. 
  • Rund 300.000 besonders bedürftige Familien haben sich bisher für Bargeldhilfen über UNICEF und das Ministerium für Sozialpolitik registriert.

In den Nachbarländern unterstützt UNICEF nationale, kommunale und lokale Einrichtungen, die wichtige Dienstleistungen und Schutzprogramme anbieten, insbesondere für besonders vulnerable Mädchen und Jungen. Dazu gehört die Schulung von Grenzschutzbeamten zur Bekämpfung des Menschenhandels, die Ausweitung von Lernangeboten und die Integration von geflüchteten Kindern in Schulen, die Beschaffung von Impfstoffen und medizinischer Ausrüstung sowie die Einrichtung von Spiel- und Lernzentren, in denen Kinder Halt und etwas Normalität finden können. 

So wurden zum Beispiel 25 sogenannte „Blue Dot"-Anlaufstellen eingerichtet – sichere Orte, an denen bedürftige Kinder und ihre Familien wichtige Hilfe erhalten. In Moldau erhielten rund 52.000 geflüchtete Menschen Bargeldhilfen im Rahmen eines gemeinsamen Programms von UNICEF und dem Flüchtlingshilfswerk UNHCR. 

Service 

» Aktuelle Bild- und Videomaterialien stehen hier zur Verfügung. 

» In unserem Blog erzählen wir die Geschichte des fünfjährigen Arthur, der mit seiner Mutter aus Mariupol geflohen ist. 


LHÜ-Info Mai 2022

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:50

LHÜ-INFO Mai 2022

AKLHÜ-Feature Leben und Wirken von ZFD-Fachkräften und Partnerorganisationen in der Ukraine

Ein Beitrag von Oliver Knabe, Vorstandsvorsitzender des forumZFD

Der völkerrechtswidrige russische Angriff vom 24.2.2022 trifft Millionen von Menschen, die allermeisten aus der Ukraine existentiell. Ihnen gilt die Solidarität und Unterstützung des forumZFD. Für die internationale Friedensorganisation mit Mitarbeitenden aus und in der Ukraine, in Deutschland und 10 weiteren Ländern wirkt er sich auch auf Kolleg*innen und Partner*innen aus. Dieser Artikel will diese Auswirkungen nachzeichnen und für das Netzwerk für internationale personelle Zusammenarbeit AKLHÜ zur Verfügung stellen.

→ Zum LHÜ-Feature

   

Personelle Zusammenarbeit (PZ) „Schnelle, unbürokratische Hilfe ist das Gebot der Stunde" - Bundesministerin Svenja Schulze im forumZFD-Interview

Svenja Schulze (SPD) ist seit Dezember 2021 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dem vorherigen Kabinett gehörte sie bereits als Umweltministerin an. Im Interview spricht sie über das zivile Engagement der Bundesregierung in der Ukraine und verspricht, sich weiterhin für eine Stärkung des Zivilen Friedensdienstes einzusetzen.

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  Kann ein Job in der Entwicklungszusammenarbeit meine Karriere voranbringen? - Ein Interview mit der ehemaligen AGIAMONDO-Fachkraft Claudia Luzar

Wie nutzen zurückgekehrte Fachkräfte ihre im Ausland erworbenen Kompetenzen für ihre berufliche Entwicklung? Claudia Luzar, Professorin an der Katholischen Hochschule in Freiburg, berichtet.

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  Freiwillige in internationalen Freiwilligendiensten 2020 und Internationale Freiwillige in Freiwilligendiensten in Deutschland 2020 – Zwei Publikationen des AKLHÜ

Insgesamt 150 internationale Freiwilligendienstträger beteiligten sich an der Entsende- und 147 an der Aufnahmestudie. Sie vermittelten 2.626 Personen in 82 Gastländer bzw. nahmen 2.867 Personen aus 119 Ländern auf. Das Besondere an der aktuellen Studie ist, dass neben den entsendeten und aufgenommenen Freiwilligen auch die Personen erfasst wurden, deren Dienst pandemiebedingt nicht stattfinden konnte.

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  Abschlussbericht mit Ergebnissen: Über die Zukunft des Eine Welt-Engagements in Nordrhein-Westfalen

Zwei Jahre hat sich das Eine Welt Netz NRW mit der Frage beschäftigt, was das Eine Welt-Engagement in Nordrhein-Westfalen in Zukunft prägen wird, vor welchen Herausforderungen Engagierte stehen und welche Unterstützungsbedarfe sie haben. Nun liegen die Ergebnisse für das Projekt „Die Zukunft des Eine Welt-Engagements in Nordrhein-Westfalen" vor! Über 1000 Fragebögen, 125 Interviews und zahlreiche Protokolle wurden ausgewertet und analysiert.

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Tipps & Termine Sei dabei! Deutschlands einzige Job- und Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT zum Thema "Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit" / 22.10.2022, Siegburg

Sie fragen sich, welche Engagementmöglichkeiten es in der entwicklungspolitischen Arbeit im In- und Ausland für Sie geben könnte? Sie würden gerne Ihre Jobmöglichkeiten bei nationalen und/oder internationalen Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit, der humanitäre Hilfe oder der Friedensarbeit ausloten? Sie möchten kritische Nachfragen stellen können? Und am liebsten möchten Sie dabei auf authentische Erfahrungsberichte von Ehemaligen zurückgreifen können?

Dann sind Sie auf der Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT genau richtig!

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  Veranstaltungstipp: Corporate Volunteering for a Post-Pandemic World (14. Juni 2022 / online)

Die International Association for Volunteer Effort (kurz IAVE) lädt zum Launch-Webinar des neuen Corporate Volunteering research report ein.

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  Intercultural Trainer Academy | 22.08.-02.09.2022 in Hamburg

Vom 22. August bis 2. September 2022 organisiert InterCultur die "Intercultural Trainer Academy" - einen englischsprachigen 10-Tage-Intensivkurs, um ein interkulturelles Trainer*innenzertifikat zu erlangen.

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Entwicklungspolitik in der "Zeitenwende" | Hungerkrisen spitzen sich zu

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:49


02.06.2022 | Pressemitteilung

Hungerkrisen spitzen sich zu: Bericht zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik fordert mehr Engagement der G7

Entwicklungspolitik in der „Zeitenwende" stellt die internationale Gemeinschaft vor neue Herausforderungen

Berlin/Osnabrück, 02.06.2022. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung einer globalen Systemkrise, die eine neue Dimension von Anforderungen an die Politik stellt. Verschärft wird diese Systemkrise durch den Krieg in der Ukraine. Die Entwicklungspolitik der Bundesregierung ist gefordert, auf das fatale Zusammenspiel von Kriegen, den Folgen der Covid-19-Pandemie, den Auswirkungen des Klimawandels und der sich zuspitzenden Hungerkatastrophe mit konkreten Hilfsmaßnahmen zu reagieren und gleichzeitig an der Beseitigung der strukturellen Ursachen anzusetzen. Denn diese Krisenphänomene treffen die verletzlichsten Gruppen, die am meisten darunter leiden, besonders hart: Menschen in Armut, Geflüchtete und Vertriebene, Kinder und Jugendliche. 

Für Millionen von Kindern müssen die schlimmsten Folgen wie Hunger, ausbeuterische Arbeit zum Überleben und der Mangel an Schule und Bildung durch Humanitäre Hilfe aufgefangen werden. „Während die Bundeswehr mit dem Beschluss vom 29. Mai kurzerhand mit einem 100 Milliarden Euro-Sondervermögen ausgestattet wurde, benötigen wir jetzt Mittel in dieser Größenordnung vor allem für zivile Zwecke: Zum Beispiel für den Aufbau zerstörter Schulen und Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine und für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt für die Kinder heute und die kommenden Generationen", so Joshua Hofert, Vorstand Kommunikation bei terre des hommes. „Gleichzeitig brauchen wir eine langfristige klare Strategie für die Förderung von Kindern und Jugendlichen durch die deutsche Entwicklungspolitik, die deren Wünsche und Forderungen mit einbezieht."

Die Bundesregierung sollte den diesjährigen G7-Vorsitz nutzen, um sich gemeinsam mit den Partnern auf verbindliche Initiativen zur weltweiten Ernährungssicherung zu verpflichten. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich eine Hungerkrise wie 2007/2008 mit knapp einer Milliarde Hungernden auf der Welt wiederholt. Die globale Ernährungssicherheit sollte höchste politische Priorität haben. Dazu gehört auch, die Finanzierung für Entwicklungszusammenarbeit an die Herausforderungen der Ernährungssicherung anzupassen. Die Bundesregierung muss gemeinsam mit den G7-Staaten insgesamt 14 Milliarden US-Dollar pro Jahr zusätzlich für Ernährungssicherung bereitstellen, um den weltweiten Hunger zu besiegen", fordert Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Weitere Informationen unter: www.welthungerhilfe.de/presse/ und www.tdh.de

Der „Kompass 2022" ist die Weiterentwicklung des jährlichen Berichts zur „Wirklichkeit der Entwicklungspolitik", den terre des hommes und Welthungerhilfe seit 1993 herausgeben. Er unterzieht weiterhin die deutsche Entwicklungspolitik einer kritischen Analyse, berücksichtigt dabei aber insbesondere die Anforderungen der 2015 beschlossenen UN-Nachhaltigkeitsagenda an die deutsche Politik.

 

Die Welthungerhilfe wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. Sie ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie setzt sich mutig und entschlossen für eine Welt ohne Hunger ein. Seit ihrer Gründung am 14.12.1962 wurden 10.369 Auslandsprojekte in rund 70 Ländern mit 4,2 Milliarden Euro gefördert. Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

terre des hommes Deutschland e.V. setzt sich als entwicklungspolitische Kinderhilfsorganisation dafür ein, Zukunft für Kinder in einer gerechten und friedlichen Welt zu schaffen, und zwar für die heute lebenden Kinder ebenso wie für nachfolgende Generationen. Die fundamentalen Prinzipien der Menschenrechte, der Toleranz und der Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig von Herkunft, legalem Status, Geschlecht, Religion und sexueller Orientierung, sind Grundlage der Arbeit.




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Einladung zum 11. Hamburger Ratschlag - 24. Juni 2022 von 13 bis 16.30 Uhr

SID Blog - 3. Juni 2022 - 4:48
Einladung zum 11. Hamburger Ratschlag zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Freitag, 24. Juni 2022 von 13 bis 16.30 Uhr

Hamburger Nichtregierungsorganisationen laden ein zum digitalen Fachtag

Moderation: Dr. Anke Butscher

Anmeldung unter: https://www.2030hamburg.de/events/11hhrat/

Teilnahme kostenlos.

Mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen hat sich die Weltgemeinschaft 2015 auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Sie sind universell gültig und nehmen Staaten, Kommunen, Zivilgesellschaft und jede einzelne Person in die Verantwortung. Auch Hamburg machte sich mit seiner Senatsdrucksache 21/9700 auf den Weg zu ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. Der Hamburger Ratschlag fordert die Einlösung dieser Verpflichtungen ein und diskutiert „das Hamburg, das wir wollen, das Hamburg, das wir brauchen".

Auf dem 11. Hamburger Ratschlag wollen wir fragen, wie nachhaltiges Wirtschaften, Arbeiten und Leben gelingen kann und wie wichtig Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht nur im schulischen, sondern auch im außerschulischen Raum ist oder sein kann.

Die Koalitionsvereinbarung für den Hamburger Senat spricht sich für nachhaltige Politik aus. Dennoch gibt es in der aktuellen Verfassungsdiskussion keinerlei Anzeichen dafür, dass zumindest in die Präambel das Nachhaltigkeitsziel aufgenommen wird. Die Corona Pandemie hat gezeigt, wie angreifbar eine Entwicklung des „immer höher, immer schneller, immer weiter" ist. Es fehlt an einer aktuellen Positionsbestimmung des Hamburger Senats zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda in Hamburg. Sie ist überfällig.

Die Weltgemeinschaft bedauert 2021 die geringen Fortschritte zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda 2030. Die Corona- Pandemie mag vieles erklären, aber nicht entschuldigen. Wir sind schließlich immer noch weit davon entfernt, global nachhaltig zu leben und zu wirtschaften. Die ökologische Katastrophe droht.

Der 11. Hamburger Ratschlag konzentriert sich auf grundsätzliche und systemische Nachhaltigkeitsfragen wie systemische Fragen der künftigen Wirtschaftsentwicklung und Stadtpolitik, auf die Chancen und Perspektiven der sozialökonomischen Transformation, die soziale Stadtteilentwicklung, aber auch auf die Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Schließlich lobt die UNESCO Hamburg für seine nachhaltige Bildungspolitik, aber wo sind Fortschritte?

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft will der Hamburger Ratschlag dazu Forderungen in drei Arbeitsgruppen diskutieren, die dem Hamburger Senat und den Bürgerschaftsfraktionen übergeben werden. Die drei Arbeitsgruppen werden nach den Aufschlägen im Plenum zur Donut-Strategie als nachhaltiges Stadtmodell und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung arbeiten und die Forderungen diskutieren, ergänzen oder abändern.

 

AG 1: Donut - Strategie - wie kann sich Hamburger Wirtschaften ändern?

AG 2: Donut-Strategie - können wir aus den Strategien von Amsterdam und Barcelona lernen?

AG 3: Bildung für nachhaltige Entwicklung - welche Chancen und Herausforderungen für eine soziale Stadtentwicklung?

Zum 11. Hamburger Ratschlag laden 20 Hamburger NRO ein, stellvertretend verantwortlich dafür Arbeitsstelle Weitblick - Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, paseo - do-and-think-tank für transformatives Lernen, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Marie-Schlei-Verein e.V., Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung e. V., SID Hamburg–Gesellschaft für internationale Entwicklung e.V. und Zukunftsrat Hamburg e.V.

 Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis zum 20.06.2022 unter https://www.2030hamburg.de/events/11hhrat/

Die Dokumente zur Vorbereitung stehen ab dem 06.06.2022 zum Download bereit unter https://www.2030hamburg.de/events/11hhrat/

 

Zeit

 

Inhalt

Wer

12.45 Uhr

Einlass

 

Dr. Anke Butscher

13.00 Uhr

Begrüßung

 

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein)

13.10 Uhr

Einleitung

 

Dr. Anke Butscher

13.15 Uhr

Inhaltlicher Aufschlag

Donut-Ökonomie für Hamburg

 

Austausch Plenum

 

Außerschulische Bildung für nachhaltige Entwicklung in Hamburg

 

Austausch Plenum

Diana Sanabria (Doughnut Coalition Hamburg)

 

Dr. Anke Butscher

 

Ralf Behrens (Referat Umweltbildung. Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft)

 

 

Dr. Anke Butscher

14.15 Uhr

Pause

 

 

14.30 Uhr

Einführung in Kleingruppenarbeit

Vorstellung der zwei Arbeitsgruppen

Dr. Anke Butscher

14.40 Uhr

Kleingruppenarbeit

 

AG 1: Donut - Strategie - Wie kann sich Hamburger Wirtschaften ändern?

 

AG 2: Donut-Strategie - können wir aus den Strategien von Amsterdam und Barcelona lernen?

 

AG 3: Bildung für nachhaltige Entwicklung - welche Chancen und Herausforderungen für eine soziale Stadtentwicklung?

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein) und Diana Sanabria (Doughnut Coalition Hamburg)

 

Jürgen Reißner (Arbeitsstelle Weitblick, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein)

 

 

Claire Grauer (paseo - do-and-think-tank für transformatives Lernen), Tina Zurek (Ökomarkt Verbraucher- und Agrarberatung) und Karsten Weitzenegger (SID Hamburg-Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg)

16.00 Uhr

Präsentation der Ergebnisse und Austausch im Plenum

Darstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Diskussion der Forderungen

Dr. Anke Butscher

16.30 Uhr

Ende

 

 

 

Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung werden am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per E-Mail verschickt.
  • Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss, Lautsprecher, Mikrofon und Kamera benötigt. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines Headsets und eines LAN-Kabels für eine stabilere Internetverbindung.
  • Zur Durchführung des online-Workshops wird das Programm Zoom benutzt. Der Veranstaltung wird über den Browser beigetreten. Hierfür einfach den Link nutzen und nach Aufforderung den Zugangscode eingeben. Für eine stabile Verbindung über den Browser empfehlen wir, ein Ethernetkabel zu nutzen.
  • Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.
  • Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte verzichtet darauf, Screenshots und Mitschnitte von der Veranstaltung anzufertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: https://zoom.us/de-de/privacy.html
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.
  • Die Datenschutzrichtlinien bezüglich der DSGVSO der Plattform www.2030hamburg.de finden Sie unter https://www.2030hamburg.de/ueber-uns/datenschutz/

 

About the new report “A Healthy Planet for Healthy Children – Policies for a Future without Toxics”

World Future Council - 2. Juni 2022 - 12:15

The report warns of the impact of hazardous chemicals on children and highlights useful policy recommendations and award-winning policies...

The post About the new report “A Healthy Planet for Healthy Children – Policies for a Future without Toxics” appeared first on World Future Council.

Kategorien: Hamburg

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