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Hamburg

Globale Lieferketten – wie gerecht sind sie?

#hamburg mal fair - 12. Februar 2021 - 8:22
Globale Lieferketten – wie gerecht sind sie?

Die, 16. März 2020, 16:00-18:30 – Digitaler Methodenworkshop über Zoom

Wo kommen die Jeans, die ich so gerne trage, und wer hat das T-Shirt genäht, das schon so lange ungetragen in meinem Kleiderschrank liegt? In diesem Methodenworkshop betrachten wir die Lieferkette eines Kleidungsstücks und lernen die Akteure entlang der Wertschöpfungskette kennen. Wo werden Menschenrechtsverletzungen begangen und wo gibt es negative Umweltauswirkungen? Gemeinsam mit Marijke Mulder von FEMNET e.V. blicken auf die Diskussion rund um ein Lieferkettengesetz, das Unternehmen dazu verpflichten soll, Menschenrechts- und Umweltstandards entlang der kompletten Wertschöpfungskette einzuhalten. In unserem Workshop zeigen wir, wie die Thematik anhand verschiedener Methoden mit Jugendlichen im digitalen Raum und in Präsenz behandeln können.

Bild: Jorinde Bartels

Referentin: Marijke Mulder Koordinatorin Bildung und Beratung bei FEMNET e.V.

Anmeldung: Hamburger Lehrer*innen können sich über das TIS-Portal anmelden.
Außerschulische Bildungsaktive und andere Interessierte melden sich über info@hamburgmalfair.de an.

Veranstalter: Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung statt.

 

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EU-Basics: Das Europäische Parlament - Die Stimme der EU-Bürgerinnen und Bürger?

Europa-Union Hamburg - 11. Februar 2021 - 17:00
Ein virtueller Besuch im Europäischen Parlament
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Rekordjahrgang: MBA Sustainability Management startet mit 60 Studierenden

Sustainability Management - 11. Februar 2021 - 9:40
Heute für morgen managen und nachhaltige Entwicklung in der eigenen Organisation vorantreiben. Dafür bekommt der 18. Jahrgang des MBA Sustainability Management ab jetzt Wissen und Werkzeuge auf den Weg. Am Wochenende sind im virtuellen Raum 60 angehende Nachhaltigkeitsmanager*innen ins Studium gestartet. In diesem Jahr starten 60 neue Studierende am Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität und damit so viele wie nie zuvor. Und anders als sonst fand die zweitägige Einführungsveranstaltung nicht auf dem Campus in Lüneburg, sondern aufgrund der Coronapandemie im virtuellen Raum statt. Zwei Tage intensives Kennenlernen und erste Impulse zu unternehmerischer Nachhaltigkeit – es war eine digitale Premiere mit spannenden Videokonferenzen. Mit Einführungen zu nachhaltiger Entwicklung und Nachhaltigkeitsmanagement sind die Studierenden direkt in ihr erstes Fachmodul gestartet. Das CSM begrüßt alle neuen Studierenden herzlich, wir freuen uns, Sie in den nächsten Jahren auf Ihrem Weg zu begleiten. Auf die Plätze, fertig, … In 3 Minuten startet der 18. Jahrgang unseres MBA Sustainability Management @leuphana – zum ersten Mal mit einer digitalen Einführungspräsenz. Wir freuen uns! #mbaforfuture #CSR #Management #Nachhaltigkeit 🙂👌 pic.twitter.com/CycQ0uhXvG …
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Webinar „Nachhaltige Digitalisierung mitgestalten“ am 18. Februar 2021

#Nachhaltigkeit in #Hamburg - 10. Februar 2021 - 9:15
Die Digitalisierung bestimmt unseren Alltag und unser Zusammenleben – jeden Tag ein bisschen mehr. Gleichzeitig droht unserer Erde der Klimakollaps. Zudem sind Demokratien weltweit in der Krise. Diese drei Entwicklungen hängen zusammen. Was müssen wir also tun, damit die Digitalisierung nachhaltig wird und wirkt? Referent Hendrik Zimmermann gibt nicht nur einen theoretischen Input, sondern auch …

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SPD-Fraktion im Bundestag: Positionspapier zur Sahel-Region

SID Blog - 9. Februar 2021 - 17:27
Das Sahel-Engagement weiterdenken

Christoph Matschie, zuständiger Berichterstatter:

Die SPD-Fraktion im Bundestag hat heute ein Positionspapier zur Sahel-Region verabschiedet. Mit dem Papier will die SPD-Fraktion Optionen aufzuzeigen, wie das deutsche und europäische Engagement in der Sahel-Region angesichts von Instabilität und hoher Sicherheitsrisiken weiterentwickelt werden kann. Das Papier entstand im Rahmen eines mehrmonatigen Strategieprozesses unter Beteiligung von Ministerien, Think Tanks sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren.

„Die Stabilisierung der Sahel-Region ist von zentraler Bedeutung für Afrika aber auch für Europa, denn zerfallende Staaten stellen ein hohes Sicherheitsrisiko nicht nur für die eigene Bevölkerung, sondern auch für die internationale Gemeinschaft dar. Mit dem vorliegenden Papier möchte die SPD-Bundestagsfraktion die Debatte um das europäische Sahel-Engagement voranbringen. Dafür werden konkrete Vorschläge gemacht, um das Engagement effektiver als bisher zu gestalten. Klar ist, dass Europa auf absehbare Zeit in der Region aktiv Unterstützung leisten muss.

Durch eine stärkere Kooperation der europäischen Partner und eine Einbettung in die Außen- und Entwicklungspolitik der EU soll die Effektivität des Engagements weiter erhöht werden. Durch eine engere Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union und der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) soll die Nachhaltigkeit des europäischen Engagements verbessert werden und mehr Raum für eigenständige Lösungen vor Ort geschaffen werden.

Die SPD-Fraktion spricht sich dafür aus, die Handlungsfähigkeit des Staates zu verbessern und die Einsatzfähigkeit der Sicherheitskräfte zu erhöhen. Klare politische Zielsetzungen und eine enge Nachverfolgung im Dialog mit den Regierungen insbesondere mit der Übergangsregierung in Mali sind unabdingbar. Eine realistischere Ausbildung und das Training im Verbund sollen Streitkräfte und Polizei in die Lage versetzen, die Sicherheit selbst zu gewährleisten.

Durch die politische Fokussierung auf die den Konflikten zugrundeliegenden politischen, ökonomischen und sozialen Probleme soll die Grundlage für eine langfristige Stabilisierung der Sahel-Region geschaffen werden. Dabei müssen auch Megatrends wie Klimawandel und schnelles Bevölkerungswachstum adressiert werden."


  Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:
https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/sahel-engagement-weiterdenken
Die komplette Pressemitteilung als PDF:
https://www.spdfraktion.de/node/5148055/pdf
 

© 2020 SPD-Bundestagsfraktion -

Nr. 33/2021 - 09.02.2021
Arbeitsgruppe: Außenpolitik



Young people and the pandemic: Hamburg, Chile, and Covid-19 – Challenges in times of a pandemic

World Future Council - 9. Februar 2021 - 16:00

Anna is one of our volunteers in our team “The Rights of Children and Young People”. She currently lives in Hamburg but is originally from Chile. She tells us about how she perceives the pandemic between her origins and her current home.

Author: Anna Hanke, Hamburg, Chile, and Covid-19 – Challenges in times of a pandemic

Hamburg, Chile, and Covid-19 – Challenges in times of a pandemic  

Undoubtedly the Coronavirus has impacted us all. The speed with which our lives changed from one day to the next forced us to adapt and assume that we would begin to live what we now call the “new normal,” with half-faces, covered with masks, and with distance as the new social norm.

In my case, the pandemic surprised me in my first six months living in a new country, adding a new element of uncertainty to the life project I had started after my move from Chile to Hamburg. Like many other people, I saw that the future was becoming somewhat cloudy, and I was forced to rethink my plans. The shared experience we lived through started showing its different sides. As it happened to me, the difficulty of traveling increased the great distance that already separated me from my family, without knowing when I would be able to see them again. The job search became a challenge, and the isolation to which we were forced made more evident the loneliness experienced when living in a country that is not your own.

Although the pandemic has hindered my integration process in a new country, it is proper to recognize that having faced it in a country like Germany is a privilege. And it is inevitable to compare the situation with other countries, and in my case, with Chile.

The situation in Chile, which, fortunately, has not reached catastrophic states, made evident the vulnerability of so many people and families who, with the arrival of Covid-19, found themselves completely helpless and deepen the enormous inequality gap that exists in the country. Many people who, for example, depend on informal commerce lost their source of income during the total quarantine decreed by the Government and faced the difficulty of how they were going to feed their families. On the other hand, schools and universities’ closure left thousands of students without education who do not have the resources to have computers and a stable internet connection to access their educational content.

Despite it being a globally shared experience, the pandemic has made us focus on our own difficulties, which are not few. Almost everyone we know is facing a challenge. Maybe because they can’t see their families or because the uncertainty of this time affects their mental health. But we must also recognize that, unfortunately, Chile’s situation described above repeats itself in other parts of the world. Living the pandemic in Germany, but at the same time seeing the reality in Chile, has made me reflect on how we also have to be aware of what is happening outside our doors -and countries- and take charge of the challenges that we as a society are living. In this sense, I believe we as young people have an essential role in rebuilding what we’ve lost in this time. Maybe through the research of new vaccines, new ways to improve online education, or new business models that protect the most vulnerable. Many new youth-led movements prove that this and the next generations have the energy, the tireless search for the new, the determination and creativity to face the issues Covid-19 has brought.

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Das Recht auf Nahrung umsetzen! – Mit Agrarökologie, klimaresilienter Landwirtschaft und One-Health

AgrarKoordination - 9. Februar 2021 - 11:54
Am 20. Januar 2021 fand das Fachpodium von Forum Umwelt und Entwicklung, INKOTA Netzwerk, Welttierschutzstiftung, Brot für die Welt und Agrar Koordination e.V statt. Die RednerInnen näherten sich dem Thema Recht auf Nahrung mit Fokus auf die aktuell von COVID 19 am härtesten betroffenen Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven: der einer südafrikanischen Kleinfischerin, eines UN-Vertreters, einer One-Health-Expertin, sowie jeweils einer NGO-Vertreterin aus dem Bereich Klimaschutz und Menschenrechte. Hervorgehoben wurde, dass kleinbäuerliche Landwirtschaft, inklusive Fischerei, zur Grund- und Nahrungssicherung von ca. 70% der Weltbevölkerung beitragen. Agrarökologische Modelle stellten vor allem in ihrer Diversität eine wichtige Basis für ein funktionierendes lokales Nahrungssystem dar, so die einhellige Meinung des Panels. Gleichzeitig seien kleinbäuerliche NahrungsmittelerzeugerInnen in der Pandemie gegenüber großen Agrarunternehmen in ihren Vermarktungsmöglichkeiten verstärkt benachteiligt. Einig waren sich alle RednerInnen ebenfalls darin, dass die kleinbäuerlichen, agrarökologischen Versorgungssysteme dauerhaft gestärkt und krisenfest gemacht werden müssen. Diese böten zudem eine wichtige Resilienz gegenüber den Auswirkungen der Klimakrise und schützten Gesundheit, Natur und Umwelt im Sinne von One-Health. Dank der klaren und fokussierten Kurzbeiträge dieses divers besetzten Panels konnte das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge des Rechts auf Nahrung gestärkt und der Blick auf ganzheitliche Ökosystemfunktionen der Landwirtschaft geschärft werden. Link zur Videoaufzeichnung:

https://www.gffa-berlin.de/fachveranstaltungen-2021/fachpodien/fachpodium-10/

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Praktikant*in gesucht

AgrarKoordination - 9. Februar 2021 - 11:25
Die Agrar Koordination sucht ab März (oder später) eine*n Praktikant*in (mit ca. 20 bis 30 Wochenstunden, bei Interesse auch mehr), zur Unterstützung des Projektes Gutes Essen macht Schule Wir suchen: Student*innen im Bereich Ernährungswissenschaften, Umweltwissenschaften, Agrarwissenschaften, Sozialwissenschaften o.ä. mit Kenntnissen im Bereich nachhaltige Ernährung. Wir bieten:
  • Eine interessante Tätigkeit in einem netten Team
  • Einblicke in die Arbeit einer kleinen Nichtregierungsorganisation
  • Unterstützung bei der Planung einer praxisnahen Bachelor-/Masterarbeit in Zusammenhang mit dem Praktikum
  • Möglichkeit, das Praktikum (überwiegend) im Homeoffice zu absolvieren
Aufgaben:
  • Durchführung von Recherchen
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Informations- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Rückfragen und Bewerbung bitte richten an: Julia Sievers, julia.sievers@agrarkoordination.de
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Stellenanzeige Projektleiter*in (m/w/d)

BeN #Bremen - 9. Februar 2021 - 10:20

Fachkraft für Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht in Lieferketten für Bremer Unternehmen

Für die Vorbereitung, Durchführung und Evaluation eines Zertifikatslehrgangs.

vom 01. Juni 2021 bis 31.Dezember 2022 (50%) - Elternezeitvertretung

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Workshop: Trans*solidarisch Handeln!

Event in #Hamburg - 8. Februar 2021 - 12:24
Sprache Deutsch Termin:  Samstag, 13.03.2021

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

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Filmvorführung: "The Great Hack"

Event in #Hamburg - 8. Februar 2021 - 12:21
Sprache Deutsch Termin:  Dienstag, 09.03.2021

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

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Workshop: Arbeiten in den Grenzen des Wachstums

Event in #Hamburg - 8. Februar 2021 - 12:17
Sprache Deutsch Termin:  Dienstag, 02.03.2021

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

 

OnlineDeutschland Preview Text: 

Info/ Anmeldung: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Tel. 040 398053–60, info[at]w3-hamburg.de, www.w3-hamburg.de

 

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Patentschutz schafft künstliche Knappheit bei COVID-19-Impfstoffen

SID Blog - 6. Februar 2021 - 16:10
Die drei größten Impfstoff-Hersteller bislang kaum an Produktion beteiligt / NGO-Bündnis kritisiert Schutz von Monopol-Interessen

Berlin, 05.02.2021. Wegen des Schutzes von Patentrechten herrscht bei der Versorgung mit COVID-19-Impfstoffen eine künstliche Knappheit. So sind die drei größten Impfstoff-Hersteller an der Produktion der lebensrettenden Vakzine derzeit kaum beteiligt, viele andere Hersteller bislang gar nicht. Das kritisiert die „People's Vaccine Alliance", ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, darunter EMERGENCY, Frontline AIDS und Oxfam. Das Bündnis fordert unter anderem die Aussetzung von Patentschutzregeln und die gemeinsame Technologie-Nutzung, damit alle Menschen schnellstmöglich Zugang zu sicheren und wirksamen COVID-19-Impfstoffen erhalten.

Die Anzahl der Impfdosen, die die drei größten impfstoffproduzierenden Pharmakonzernen, GlaxoSmithKline (GSK), Merck und Sanofi, 2021 produzieren wollen, werden für maximal 1,5 Prozent der weltweiten Bevölkerung reichen. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung könnte mit den Mitteln geimpft werden, die Pfizer/BioNTech, Moderne und AstraZeneca planen zu produzieren. Doch weil wirtschaftlich privilegierte Länder sehr viel mehr Dosen bestellt haben, als sie eigentlich für ihre Bevölkerung benötigen, stehen für den Schutz der Weltbevölkerung de facto sehr viel weniger zu Verfügung.

Während AstraZeneca einen Großteil seines Impfstoffes an Länder des Globalen Südens verkauft hat, haben Pfizer/BioNTech und Moderna fast ausschließlich Verträge mit wirtschaftlich privilegierten Ländern geschlossen und weigern sich zugleich, Wissen und Technologien mit anderen Herstellern zu teilen, obwohl Steuergelder von insgesamt über 100 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung der lebensrettenden Vakzine geflossen sind.

„Jedes Unternehmen, das Impfstoffe produzieren kann, muss jetzt in die Herstellung der COVID-19-Vakzine einsteigen. Mitten in einer weltweiten Pandemie können wir es Unternehmen nicht erlauben, sich hinter Geschäftsgeheimnissen zu verstecken. Der Patentschutz muss aussetzen werden, damit schnell sichere und wirksame Impfstoffe für so viele Menschen wie möglich produziert werden können. Die Profite einer Handvoll Konzerne dürfen nicht wichtiger sein als die Gesundheit von Milliarden Menschen", fordert Sandra Dworack, Entwicklungsexpertin bei Oxfam Deutschland.

Wissenstransfer und Ausweitung der Produktion innerhalb kurzer Zeit möglich

Nach Angaben von UNICEF werden derzeit nur 43 Prozent der weltweiten Kapazitäten zur Herstellung von COVID-19-Impfstoffen genutzt. Kürzlich hatte das dänische Pharmaunternehmen Bavarian Nordic angeboten, 240 Millionen Impfdosen in seinen Produktionsanlagen herzustellen, doch keines der drei Unternehmen, die die Rechte an den bislang zugelassenen Impfstoffen halten, ist auf das Angebot eingegangen. Auch im Globalen Süden gibt es ungenutzte Produktionskapazitäten. Das Serum Institute of India produziert bereits Hunderte Millionen COVID-19-Impfstoffe im Auftrag von AstraZeneca und Novovax – und entwickelt darüber hinaus eigene. 20 weitere Impfstoffhersteller gibt es allein in Indien, viele mehr in anderen Ländern. Sie könnten innerhalb kurzer Zeit ihre Produktionskapazitäten ausweiten, um sichere und wirksame Impfstoffe herzustellen.

Bislang nur 55 Impfungen gegen COVID-19 in den ärmsten Ländern

Bislang wurden weltweit mehr als 108 Millionen Menschen geimpft, aber nur 4 Prozent in Ländern des Globalen Südens, die meisten davon in Indien. Von den ärmsten Ländern war bislang nur Guinea in der Lage zu impfen: 55 Menschen. Wirtschaftlich privilegierte Länder haben dagegen genug Impfdosen aufgekauft, um ihre Bevölkerung dreimal zu impfen. Wenn Regierungen nicht gegensteuern, wird in vielen Ländern des Globalen Südens bis zum Ende des Jahres nur jeder zehnte Mensch eine Impfung erhalten haben.

Die „People's Vaccine Alliance" fordert US-Präsident Joe Biden sowie die Regierungen Großbritanniens und der EU auf, den Druck auf die Impfstoffhersteller zu erhöhen und sie dazu zu bewegen, Wissen und Technologien für die Produktion von COVID-19-Vakzinen offenzulegen und auf ihre Patente zu verzichten. Zudem müssen die Regierungen dafür sorgen, dass alle anderen großen Impfstoffhersteller sich an der Produktion beteiligen. Darüber hinaus fordert die Allianz von wirtschaftlich privilegierten Ländern wie Deutschland, in öffentliche Produktionsanlagen vor allem in Länder des Globalen Südens zu investieren.

 

Redaktionelle Hinweise:

  • Die Forderung nach freizugänglichen Impfstoffen wird unterstützt von vielen politischen Führungspersönlichkeiten, Gesundheitsexpert*innen und Ökonom*innen. Mehr Informationen unter: https://peoplesvaccine.org
  • GlaxoSmithKline (GSK), Merck und Sanofi haben sich gemeinsam verpflichtet, dieses Jahr 225 Millionen Impfdosen zu produzieren. In dieser Woche hat GSK erklärt, zusätzlich mit dem Unternehmen CureVac einen Impfstoff zu entwickeln, der gegen neuere Varianten des Corona-Virus wirksam sein soll, und den Hersteller bei der Produktion seines Impfstoffes zu unterstützen, der sich aktuell noch in der Testphase befindet. Vergangene Woche kündigte zudem Sanofi an, in die Produktion von 125 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech einzusteigen.
  • Mit Stand vom 4. Februar meldete Bloombergs globaler Impfstoff-Tracker insgesamt 108 Millionen verabreichte COVID-19-Impfdosen in 67 Ländern.: https://www.bloomberg.com/graphics/covid-vaccine-tracker-global-distribution/
  • Wir beziehen uns auf das UNICEF-Impfstoff-Dashboard: https://www.unicef.org/supply/covid-19-vaccine-market-dashboard

 


Mehr unter www.oxfam.de 

EUD-Präsidiumsmitglied Harm Adam zum Internationalen Tag der Solidarität mit Belarus am 7. Februar 2021

Europa-Union Hamburg - 5. Februar 2021 - 8:38
Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat zu Solidaritätsaktionen mit Belarus am 7. Februar aufgerufen. Seit der manipulierten Präsidentschaftswahl vom 9. August 2020 kämpft dessen Bevölkerung für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Tichanowskaja bittet alle Menschen, die die belarussische Bevölkerung in ihrem gewaltfreien Kampf unterstützen, am 7. Februar 2021, Solidaritätsaktionen unter Einhaltung der Corona-Regeln durchzuführen. Politiker und Prominente werden gebeten, die Kampagne in den sozialen Werken mit dem Hashtag #standwithbelarus zu unterstützen.
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Neuer Vorstand der Europa-Union im EU-Parlament

Europa-Union Hamburg - 4. Februar 2021 - 15:48
Am 03.02.2021 wählten die 63 Mitglieder der Europa-Union Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament einen neuen Vorstand. Der neue Vorsitzende, der Abgeordnete Niklas Nienaß, kündigte eine enge Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Verband der Europa-Union sowie mit dem Bundesverband der JEF an. Nienaß (Grüne) zur Seite stehen als Stellvertretende Vorsitzende Hildegard Bentele (CDU), Europa-Union Vizepräsidentin Gabriele Bischoff (SPD), der langjährige Europa-Union Landesvorsitzende Bayern Markus Ferber (CSU) und Andreas Glück (FDP).
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Bremen Global Championship 2021

BeN #Bremen - 4. Februar 2021 - 10:53

Es ist wieder soweit, das umwelt- und entwicklungspolitische Schulfußballturnier Bremen Global Championship (BGC) geht in die 13. Runde! Das diesjährige Motto des Turniers lautet „Klima for Future“. Gemeinsam mit neun anderen Organisationen möchte das BeN damit Jugendliche auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam machen und zum nachhaltigen Handeln bewegen.

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Bremer Global Championship 2021

BeN #Bremen - 4. Februar 2021 - 10:53

Es ist wieder soweit, das umwelt- und entwicklungspolitische Schulfußballturnier Bremer Global Championship (BGC) geht in die 13. Runde! Das diesjährige Motto des Turniers lautet „Klima for Future“. Gemeinsam mit neun anderen Organisationen möchte das BeN damit Jugendliche auf das Thema Klimagerechtigkeit aufmerksam machen und zum nachhaltigen Handeln bewegen.

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Briefing "Auf Stand-by - Bericht über die 6. Tagung der UN-Arbeitsgruppe für ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (Treaty)"

SID Blog - 3. Februar 2021 - 21:37

Neuerscheinung

Auf Stand-by

Bericht über die sechste Tagung der UN-Arbeitsgruppe für ein
verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten („Treaty")
Briefing

Vom 26. bis 30. Oktober 2020 tagte die zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur Formulierung eines verbindlichen Abkommens zu Wirtschaft und Menschenrechten zum sechsten Mal im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) in Genf. Grundlage der Diskussionen war der im August 2020 vom ecuadorianischen Vorsitzenden der Arbeitsgruppe vorgestellte zweite überarbeitete Abkommensentwurf („Second Revised Draft").

Die Tagung war überschattet von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Sie fand in einem hybriden Format statt, d. h. mit der Möglichkeit zur Teilnahme vor Ort oder virtuell. Von den 66 teilnehmenden Staaten erklärten viele, sie hätten aufgrund der COVID-19-Einschränkungen keine abgestimmten Regierungspositionen vorbereiten können. Es fanden daher keine zwischenstaatlichen Verhandlungen statt, sondern lediglich Diskussionen über den Abkommensentwurf. Wesentliche Streitpunkte, u.a. zur Frage des Anwendungsbereichs des Abkommens und den Haftungsregeln wurden wieder aufgebracht und konnten während der Tagung nicht beigelegt werden.

Ob die EU und ihre Mitgliedsstaaten sich bis zur nächsten Tagung im Herbst 2021 endlich für ein Verhandlungsmandat für den Prozess durchringen werden, hängt stark vom Ambitionsniveau der angekündigten europäischen Gesetzesinitiative und weiterer Initiativen, wie dem deutschen Lieferkettengesetz ab. Eine aktive Beteiligung der EU wird eine Signalwirkung auf andere bislang unbeteiligte Industrienationen haben.
Auf Stand-by
Bericht über die sechste Tagung der UN-Arbeitsgruppe für ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten („Treaty")

Briefing

Herausgeber: Global Policy Forum Europe und Rosa-Luxemburg-Stiftung
Autorin: Karolin Seitz
Berlin/Bonn, Februar 2021

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