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Hamburg

Weltklimarat: Den Klimawandel bekämpfen und für die Folgen Vorsorge betreiben

SID Blog - 10. August 2021 - 14:46
BMU und BMBF stellen den Bericht des Weltklimarates IPCC in Deutschland vor

Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek haben in Berlin den Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen IPCC vorgestellt. Der Bericht stellt fest, dass sich der Einfluss des Menschen auf das Klima mittlerweile deutlich nachweisen lässt und der dadurch hervorgerufene Klimawandel konkrete Auswirkungen auf Wetterextreme in allen Regionen der Welt hat. Auch ist der Klimawandel in den vergangenen Jahrzehnten schneller vorangeschritten als zuvor. Bei zunehmender Erwärmung nehmen die Risiken für Mensch und Natur weiter zu, zum Beispiel durch Änderungen im Wasserkreislauf oder durch Wetterextreme, wie Hitze oder Starkregen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze erklärt dazu:

„Es gab schon genug Weckrufe und Appelle. Der heute vorgestellte IPCC-Bericht führt uns erneut vor Augen, dass die Zeit für die Rettung des Planeten, wie wir ihn kennen, abläuft. Der Bericht verdeutlicht auch, viele Klimawandelfolgen können wir schon heute nicht mehr vermeiden - wir können uns als internationale Staatengemeinschaft nur bestmöglich darauf vorbereiten und anpassen. Das erleben wir auch bei uns in Deutschland: katastrophale Überschwemmungen nach Starkregen im Juli, anhaltende Dürre in den vergangenen Jahren. Auch die Hitzewellen mit Waldbränden in Nordamerika, Sibirien und jüngst in Griechenland und der Türkei zeigen, dass immer mehr Regionen betroffen sind.

Klimaschutz ist daher eine überlebensnotwendige Aufgabe. Wir alle haben es jetzt in der Hand, die 2020er Jahre zu einem Klimaschutzjahrzehnt zu machen und die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Noch ist es nicht zu spät dafür. Wie wir den Treibhausgasausstoß senken können, wissen wir: mit einer raschen Abkehr von Kohle, Öl und Gas, mit dem Ausbau der Sonnen- und Windkraft und der Produktion von grünem Wasserstoff als klimafreundlichem Energieträger.   Das Pariser Abkommen gibt uns den Weg vor, der UN-Klimagipfel in Glasgow in drei Monaten ist der entscheidende Moment, in dem die Weltgemeinschaft liefern muss. Wir brauchen von möglichst vielen weiteren Staaten ambitionierte Klimaziele und bei den offenen Verhandlungspunkten absoluten Einigungswillen. Mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz und der Deutschen Anpassungsstrategie hat Deutschland einen wichtigen Beitrag beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel geleistet."

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek erklärt dazu:

„Der Bericht des Weltklimarates ist wieder einmal ein nicht mehr zu überhörendes Warnsignal. Dank verbesserter Beobachtungen, Messungen und Klimamodelle gibt es heute nicht mehr den geringsten Zweifel daran, dass wir Menschen es sind, die das Klima weltweit verändern. Damit stehen wir natürlich und sehr klar in der Verantwortung, auch gemeinsam etwas zu ändern.

Wir werden deshalb nochmals spürbarer in Wissenschaft und Forschung investieren, um dem Klimawandel mit aller Kraft entgegenzutreten. Deutschland soll das Zentrum für die Entwicklung von klimafreundlichen Technologien werden. Hierzu zählen neben dem Grünen Wasserstoff für eine klimaneutrale Industrie auch Methoden zur CO2-Entnahme aus der Atmosphäre. Wichtig ist, dass wir die Menschen in unserem Land auf dem Weg zu einer nachhaltigen und CO2-freien Gesellschaft und Wirtschaft durch Dialoge und Forschung und Entwicklung abholen und mitnehmen.

Mein Haus hat in den vergangenen Jahren bereits viel auf den Weg gebracht, damit wir unsere ehrgeizigen Klimaziele erreichen. In den kommenden Jahren geben wir allein für Forschung für Nachhaltigkeit mehr als vier Milliarden Euro aus. Wir engagieren uns beispielsweise für die E-Mobilität, Grünen Wasserstoff, für die Kreislaufwirtschaft und die Bildung für Nachhaltigkeit.

Die Hochwasserkatastrophe in West- und Süddeutschland zeigt einmal mehr auf, dass wir uns auch auf Wetterextreme, die mit fortschreitendem Klimawandel häufiger erwartet werden, sehr gut vorbereiten müssen. Forschung muss dabei helfen, Extremwetter noch genauer regional vorherzusagen und Handlungsempfehlungen für kommunale und infrastrukturelle Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen in besonders durch Hitze und Überflutungen gefährdeten Gebieten zur Verfügung zu stellen. Mein Haus fördert die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu Klimaauswirkungen und -anpassungen schon jetzt mit einem Volumen von 65 Millionen Euro pro Jahr. In Zukunft gilt es, die Forschungsergebnisse noch gezielter und vor allem schneller in die Anwendung bringen."
 

Hintergrund:

Der IPCC-Bericht zeigt deutlich auf, dass die Aktivitäten des Menschen das Klima bereits jetzt in einen Zustand versetzt haben, wie er in der bisherigen Menschheitsgeschichte noch nie aufgetreten ist. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre ist sogar so hoch wie schon seit zwei Millionen Jahren nicht mehr. Hervorgehoben wird auch die beispiellose Geschwindigkeit, mit denen die Änderungen voranschreiten. So gab es zumindest in den letzten 2000 Jahren keine so schnellen globalen Temperaturerhöhungen wie aktuell und die Konzentrationen der Treibhausgase CO2 und Methan steigen seit 1850 sogar schneller als jemals in den letzten 800 000 Jahren.

Schon bei einer globalen Erwärmung von 1,5 Grad werden Hitzewellen sowie Starkregenereignisse und somit Überschwemmungen in Europa und vielen weiteren Regionen der Welt deutlich häufiger auftreten und verheerender sein. Außerdem können besonders bei stärkerer globaler Erwärmung auch bislang unwahrscheinliche, aber katastrophale Ereignisse nicht ausgeschlossen werden. Hierzu zählen starke Änderungen in der räumlichen Verteilung von Niederschlagsmustern sowie der Zusammenbruch der Eisschilde der Arktis und Antarktis, was einen Meeresspiegelanstieg um mehrere Meter verursachen würde.

Um die Pariser Klimaziele noch erreichen zu können, müssen laut IPCC die weltweiten Treibhausgasemissionen ab den 2020er Jahren sinken – also ab sofort. Im Jahr 2050 müssen die globalen CO2-Emissionen netto Null erreichen. Hierfür sind ambitionierte Emissionsminderungen notwendig. Gleichzeitig geht der IPCC davon aus, dass zusätzlich zu diesen Minderungen CO2 spätestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts aus der Atmosphäre entfernt werden muss, um die Klimaziele zu erreichen.
 

Hintergrund zum Sechsten IPCC-Sachstandsbericht:

Der vorliegende, erste Band des Sechsten IPCC-Sachstandsberichts informiert über die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Die kommenden zwei Bände des Berichts werden im Februar und März 2022 erscheinen. Sie informieren über den weltweiten Kenntnisstand zu Risiken und Folgen des Klimawandels für Menschen und Ökosysteme, die Möglichkeiten zur Anpassung an den Klimawandel und Optionen zur Minderung des Klimawandels.

Weitere Informationen:

Presseinformationen zur Veröffentlichung: https://www.de-ipcc.de/media/content/Presseinfo_AR6-WGI.pdf

Band I des IPCC-Sachstandsberichts über Naturwissenschaftliche Grundlagen:

Informationen über den IPCC: https://www.de-ipcc.de/327.php

 

Wetter.Wasser.Waterkant.2021

AgrarKoordination - 10. August 2021 - 14:05
Über 100 Partnerorganisationen ermöglichen über 100 verschiedene Bildungsangebote aus den Themenbereichen „Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel“. Entdecken Sie bewährte und neue Angebote für alle Altersstufen. Kostenfrei für alle Hamburger Schulklassen und für Schulen aus dem Hamburger Umland vom 17. September bis 1. Oktober 2021. Auch unser Jugendbildungsprojekt Biopoli ist mit dabei:
Montag 20. September bis Donnerstag 23. September
in der KulturKapelle im Wilhelmsburger Inselpark
Georg-Wilhelm-Straße 162, 21107 Hamburg  und Freitag 24.September bis Freitag 1. Oktober
im Dialog im Dunkeln, Alter Wandrahm 4, 20457 Hamburg Anmeldungen sind ab sofort möglich:
https://www2021.de/anmeldung/ Das komplette Programm: https://www2021.de/programm/ Weitere Informationen: www2021.de
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Sustainable Entrepreneurship & Gründung – offen für Gasthörer*innen

Sustainability Management - 10. August 2021 - 10:31

Strom aus dem Meer, Terrazzoboden aus Bauschutt, verpackungsfreie Supermärkte – nachhaltige Unternehmer*innen und Gründer*innen wirken markt- und gesellschaftsverändernd. Im MBA Sustainability Management lernen Studierende im Vertiefungsmodul „Sustainable Entrepreneurship & Gründung“ Unternehmertum und Nachhaltigkeit neu zu denken. Externe können das Modul als Gasthörer*innen studieren. Theorie und Praxis zu Sustainable  & Social Entrepreneurship Klimawandel, endliche Ressourcen, bedrohte Arten … – Sustainable Entrepreneure nehmen Probleme unseres Planeten und unserer Gesellschaft zum Anlass, sie unternehmerisch zu lösen. Wie können in bestehenden Unternehmen und mit der Gründung neuer Organisationen soziale und ökologische Herausforderungen auf wirtschaftliche Weise gelöst werden? Das Vertiefungsmodul V4 Sustainable Entrepreneurship & Gründung vermittelt Einblicke in die Bereiche Unternehmertum und Gründungsmanagement. Neben fundierten wissenschaftlichen Grundlagen lernen Sie praxisnahe Inhalte kennen und anzuwenden. Diese können auch eigenen Gründungsvorhaben dienen. Sie erfahren beispielsweise, wie aus Gründungsideen nachhaltige und soziale Geschäftsmodelle werden können und welche Besonderheiten es bei der Finanzierung gibt. Schwerpunkte des Moduls: Sustainable & Social Entrepreneurship Geschäftsmodellentwicklung, Analyse und Skalierung Grundlagen & Praxis des Gründungsmanagements Studieren für morgen – online, flexibel und berufsbegleitend Das Vertiefungsmodul ist Teil des MBA …

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Technological Change, Digitalization and Life Course Inequalities

SOCIUM Bremen - 9. August 2021 - 12:23
Thematic Conference, 03.02.2022 - 04.02.2022, 8:00 - 16:00 Uhr, Haus der Wissenschaft
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Covid, and you? Mental health among young people during the pandemic

World Future Council - 9. August 2021 - 11:28

Anna was one of our interns in our team “The Rights of Children and Young People”.  During her internship, she investigated the issue of how the pandemic affects the mental health of children and teens.

Author: Anna Taylor, Covid, and you? Mental health among young people during the pandemic

Covid, and you? Mental health among young people during the pandemic

In the last 8 months, I spent a total of 30 days in a 1-room quarantine; for the first time in my life: everything new and everything different. Two years ago, I decided to finish school at the United World College in Costa Rica. And then Covid happened. As soon as I arrived in Costa Rica, I was taken to a hotel where I went into a 2-week quarantine alone. After that, I finally got to know my campus. However, I was only able to meet a small percentage of the students, as classes were only held online and most students and teachers were not on campus at all. During these times, I noticed changes in the behaviour and attitude of both my friends and myself. Since then, I have been researching about the issue of how the pandemic affects the mental health of children and teens.

During my internship at the World Future Council, I decided to investigate this topic further and conducted a survey. Because I wanted to receive a global impression of the situation, I interviewed 19 young people aged 13-20 from North and South America, Asia, Africa and Europe.

I came up with the following results:

For most young people, the pandemic is a phase of standstill rather than an opportunity for further development. Most everyday activities are either dropped or shifted to the digital. This creates a monotony that is exacerbated by the fact that people look for distraction in digital media and spend most of their time doing so.

Another big issue is the loss of motivation triggered by the lack of perspective. It is interesting to note that this phenomenon was rated similarly across all continents, although the severity of the pandemic varies greatly between countries.

The mental strain on young people is underestimated overall. The most important factors are: increasing fear of uncertainty for the future, weaker relationships with friends, fewer opportunities to meet new people. However, these seem to find little voice in daily life. Especially, regarding boys
this is an issue that is rarely addressed.

After 16 months of the pandemic, a lot has changed in my life as well: I communicate with many of my friends only virtually, avoid human contact, but above all, it has made me aware of the importance of mental well-being in relation to our health.

I would be happy if this short study on mental health could help to give more importance to the topic. On the one hand, to create a higher acceptance for the topic, on the other hand, to proactively deal with the topic; because mental health is just as important as physical health.

Pura Vida!

For the evaluation of my survey, please click on this link: Covid, and you (1).pdf

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AKTIONSTAG: Fair P(l)ay – Fairer Handel im Sport

#hamburg mal fair - 5. August 2021 - 13:47
Fair P(l)ay – Fairer Handel im Sport Aktionstag zur Fairen Woche in der Zentralbücherei Hamburg

Samstag 11. September | ganztägig
Fairness spielt zwar im Sport eine große Rolle, doch Unfairness herrscht bei der Ball- und Sportartikelherstellung: Denn menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sind bei der Produktion von Bällen, Sportkleidung und anderem Equipment an der Tagesordnung. So kann es nicht weiter gehen! Mit Filmen, Vorträgen, Interviews und  Diskussionsrunden beleuchten wir das Thema von allen Seiten. Informiere dich, wie du in deinem Verein, deiner Organisation oder im Privaten faire Alternativen unterstützen kannst und komm vorbei. Mit sportlichen Mitmachaktionen und Fußballzeltausstellung auf dem Vorplatz der Zentralbibliothek.

Programm:

#einBall
Sa. 11.09. | 13.00 – 13.15 & 15.30 – 15.45 Uhr
Doku-Fiktion über die nachhaltige Produktion von Sportbällen in Pakistan.

Faire Sportbälle aus Pakistan
Sa. 11.09. | 13.30 – 15.00 Uhr
Vortrag von Robert Weber (Bad Boyz Ballfabrik) und Interview mit Zain Ul Abideen Ahsan (Vision Technologies) in einer Live-Schalte nach Sialkot in Pakistan.

Sportlich unterwegs: Hamburg, mach dich Fair!
Sa. 11.09. | 16.30 – 18.00 Uhr
Podiumsdiskussion u.a. mit:
• Robert Weber (Bad Boyz Ballfabrik)
• Lisa Marquardt (Sport handelt Fair)

 

Ort: Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg, Hühner- posten 1, (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 HH oder Online per Live-Stream.

Anmeldung unter eveeno.com/aktionstag_sport

Veranstaltung von hamburg mal fair & Fair Trade Stadt Hamburg in Kooperation mit der Zentralbibliothek der Bücherhalle Hamburg

Kategorien: Hamburg

Globale Klimagerechtigkeit: Offene Flanke der Bremer Klimaschutzstrate

BeN #Bremen - 4. August 2021 - 13:13

Termin: 6. Oktober von 14:00-17:30 Uhr
Ort: Konsul-Hackfeld-Haus

Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer. Menschen in den Ländern des Globalen Südens leiden darunter am stärksten, haben jedoch am wenigsten zur Verursachung der Klimakrise beigetragen. Hinzu kommt, dass die meisten Länder im Globalen Süden nicht über die Ressourcen für notwendige Klimaanpassungsmaßnahmen verfügen.

Kategorien: Hamburg

Wetter.Wasser.Waterkant 2021

#hamburg mal fair - 4. August 2021 - 12:44
Workshops von hamburg mal fair bei Wetter.Wasser.Waterkant 2021

Die Wetter.Wasser.Waterkant. ist ein Bildungsprogramm für Schülerinnen und Schüler in Hamburg zu den Tehmen Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit. Es geht darum konkrete Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, mit dem Ziel, dass die Erkenntnisse Spuren in den nötigen Veränderungen des eigenen Lebensstils hinterlassen. Lehrerinnen und Lehrer können für ihre Schulklassen aus mehr als 100 kostenfreien Workshops, Exkursionen oder Vorträge auswählen.

hamburg mal fair ist mit folgenden Workshops dabei:

Bittere Schokolade – Menschenrechte und Klimawandel im Fairen Handel unter der Lupe

27. Septmeber, 9:30 bis 12:30 Uhr, im Lernort KulturKapelle (geeignet für Klassenstrufe: 5 bis 9)

Foto: hamburg mal fair

Wir lieben Schokolade: In Deutschland werden pro Person im Jahr ca. 12 kg Schokolade verzehrt. Doch wie wird Schokolade eigentlich hergestellt und woher kommt sie? In dem Workshop betrachten wir zunächst die Bedingungen in den Kakao produzierenden Ländern und nehmen den Weg der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade unter die Lupe. Auch die steigenden Herausforderungen für Kakaobauern durch den fortschreitenden Klimawandel werden in dem Workshop behandelt. Dabei betrachten wir vor allem Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen, wie beispielsweise ausbeuterische Kinderarbeit. Als Gegenkonzept zum konventionellen Handel erarbeiten wir gemeinsam die Prinzipien des Fairen Handels.

Who made my clothes – Die Suche nach Nachhaltigkeit und Fairness in der Modebranche

28. September, 9:30 bis 12:30 Uhr, im Lernort KulturKapelle (geeignet für Klassenstufe: 7 bis 10)

Foto: Jorinde Bartels

Klar: Mit unserer Kleidung wollen wir unser Modebewusstsein, vielleicht sogar unsere Lebenseinstellung und Zugehörigkeit ausdrücken. Aber dass die stets kurzlebigen Modehighlights zumeist menschen- und umweltfeindlich produziert werden, vergessen wir manchmal. In unserem Workshop betrachten wir den langen Entstehungsprozess unserer Kleidung – vom Baumwollanbau bis hin zum Altkleidercontainer. Gemeinsam mit den Schüler:innen sprechen wir über Alternativen beim Shopping und stellen den Fairen Handel als ein Konzept vor, bei dem Gerechtigkeit gegenüber Mensch und Umwelt bei der gesamten Produktion berücksichtigt werden soll. Durch Filmausschnitte, interaktive Methoden und Diskussionsrunden werden die Jugendlichen angeregt, sich ihre eigenen Positionen und Wertvorstellungen zu erarbeiten

Fußball – nicht immer Fair Play

29. September, 9:30 bis 12:30 Uhr, im Lernort KulturKapelle (geeignet für Klassenstufe: 5 bis 9)

Foto: Kati Jurischka

Sport- und Fußbälle gehören zu unserem Alltag – in Schule, Verein und Freizeit. Doch wo und wie werden die Bälle hergestellt und unter welchen Arbeitsbedingungen? Gemeinsam mit uns macht ihr euch auf die Reise in die „Hauptstadt der Fußbälle“, nach Sialkot. Denn acht von zehn handgenähten Fußbällen weltweit kommen aus dieser pakistanischen Stadt. Aber können die Menschen auch vom Nähen der Bälle leben? Ihr werft einen Blick hinter die Kulissen der Sportartikelindustrie und diskutiert, ob Fair Play sowohl auf dem Platz als auch in der Ballherstellung wichtig sein sollte.

Die Reise (d)eines Smartphones – Eine Rallye zu den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

30. September, 9:30 bis 12:30 Uhr, im Lernort KulturKapelle (geeignet für Klassenstufe: 7 bis 10)

Foto: hamburg mal fair

Ein Leben ohne Smartphone könnt ihr euch gar nicht mehr vorstellen? Fast alle um euch herum besitzen vermutlich ein Smartphone und benutzen es täglich mehrere Stunden. In diesem Workshop macht ihr zunächst eine Rallye, in der es um die Auswirkungen des Handybooms auf Mensch und Umwelt geht. Dabei werdet ihr von einer App auf unseren Tablets geleitet, müsst kleine Quizze lösen, versteckte Aufgaben suchen und mit Kreide Sprüche auf den Gehweg schreiben. Danach betrachten wir den Weg des Smartphones von der Herstellung bis zur Nutzung. Neben der Rohstoffproduktion nehmen wir die Fertigung in Fabriken und das Entsorgungsproblem unter die Lupe und hinterfragen gemeinsam unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft.

Die Anmeldung zu den einzelnen Workshops ist hier mögleich: https://www2021.de/anmeldung/

Weitere Informationen zu Wetter.Wasser.Waterkant 2021 und zum gesamten Programm finden Sie hier: https://www2021.de/Programmheft.pdf

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Fachmesse ENGAGEMENT WELTWEIT 2021 - Fach- und Jobmesse zur personellen Entwicklungszusammenarbeit

SID Blog - 4. August 2021 - 11:02

Deutschlands einzige Messe zum Thema "Arbeiten in der Entwicklungszusammenarbeit!" findet am 23. Oktober 2021 zum 8. Mal statt! Veranstaltungsort ist die Rhein-Sieg-Halle in der Bachstr. 1 in 53721 Siegburg

Auf der Messe erfahren Sie welche Engagement- und Jobmöglichkeiten die Entwicklungszusammenarbeit bei nationalen und/oder internationalen Organisationen, der humanitäre Hilfe oder der Friedensarbeit zu bieten hat. Über 30 Organisationen stellen sich von 10 bis 16.30 Uhr auf der Messe vor - begleitet von einem spannenden und vielfältigen Rahmenprogramm. Neben Gesprächsrunden zu Qualifizierungs- und Einstiegsmöglichkeiten in die Internationale Personelle Zusammenarbeit (IPZ) sowie zu Schlüsselkompetenzen wird in diesem Jahr der Themenschwerpunkt anlässlich der Corona-Krise auf "Krisenmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit" liegen.

Weitere Informationen unter: Fach- und Jobmesse ENGAGEMENT WELTWEIT 2021 (engagement-weltweit.de)

Neuer Gastforscher am Institut: Paul Weismann

Europa Kolleg #Hamburg - 3. August 2021 - 14:28

Wir freuen uns, Paul Weismann im August 2021 als Gastforscher am Institute for European Integration begrüßen zu dürfen. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Salzburg sowie an der London School of Economics and Political Science (LSE).

Seit mehreren Jahren ist er als Wissenschaftler am Lehrstuhl von Univ.-Prof. Dr. Stefan Griller am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht und am Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) der Universität Salzburg tätig; 2020 erfolgte die Habilitation. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im im europäischen Wirtschaftsrecht und umfasst institutionelle (EU-Agenturen, EZB) wie materielle Fragestellungen (Bankenaufsichtsrecht, Beihilferecht).

In seiner Habilitationsschrift mit dem Titel „Soft law and its importance in ensuring Member States’ compliance with Union law“ befasst er sich mit der Verortung des soft law im Unionsrecht, insbesondere mit seiner Verwendung als Mittel der Durchsetzung von Unionsrecht gegenüber den Mitgliedstaaten.  

Im Zentrum seines Forschungsaufenthalts soll die Überarbeitung seiner Habilitationsschrift zu Publikationszwecken stehen. Ausgewählte Inhalte dieser Arbeit sollen im Rahmen eines Forschungsseminars vorgestellt werden.

Der Beitrag Neuer Gastforscher am Institut: Paul Weismann erschien zuerst auf Europa-Kolleg Hamburg.

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Qualifizierungsseminar: Was ist ein gutes Auslandsprojekt?

Event in #Hamburg - 3. August 2021 - 10:09
Sprache Deutsch Termin:  Freitag, 03.09.2021 bis Samstag, 04.09.2021

Info/Anmeldung: Schmitz Stiftungen, Tel. 0211 3983770, Beratung: kpf[at]schmitz-stiftungen.org, Anmeldung: seminare[at]schmitz-stiftungen.org, https://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/

St. Ansgar-HausBildungs- und Gästehaus des ErzbistumsHamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: Schmitz Stiftungen, Tel. 0211 3983770, Beratung: kpf[at]schmitz-stiftungen.org, Anmeldung: seminare[at]schmitz-stiftungen.org, https://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/

Anmeldefrist:  Freitag, 13.08.2021
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Neue Strategie für Klimaschutz und UN-Nachhaltigkeitsziele

SID Blog - 2. August 2021 - 19:21
Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung PIK

  • Ein neuer Entwicklungspfad verbindet Klimaschutz mit einer breiten Nachhaltigkeitsstrategie
  • Die verwendeten Modelle decken erstmals die UN-Nachhaltigkeitsagenda in ihrer gesamten Breite ab
  • Ambitionierte Klimapolitik, gesunde Ernährung, internationale Klimafinanzierung und Rückverteilung von CO2-Preis Einnahmen sind entscheidend, um bis 2030 Fortschritte bei den SDGs zu erzielen

02.08.2021

Weniger Engpässe, mehr Synergien:
Neue Strategie für Klimaschutz und UN-Nachhaltigkeitsziele

Eine Welt, die den Klimawandel bekämpft und gleichzeitig große Fortschritte zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) macht, ist möglich so das Ergebnis einer neuen Studie. Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik haben eine integrierte Strategie entwickelt, die ehrgeizigen Klimaschutz mit gezielten Maßnahmen für Entwicklung, Zugang zu Nahrung und Energie, globale und nationale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit verbindet. Sie wirft ein neues Licht auf Engpässe, aber auch auf Synergien, um die Erreichung von Klima- und nachhaltigen Entwicklungszielen zu ermöglichen.

"Klimapolitik ist sehr wichtig, aber sie allein wird nicht ausreichen, um die Transformation hin zu einer nachhaltigen Welt mit einem guten Leben für alle Menschen zu erreichen - einer Vision, zu der sich die Politik mit der Verabschiedung des Pariser Abkommens und der UN-Nachhaltigkeitsziele im Jahr 2015 verpflichtet hat. Kein einziges der 17 SDGs wird bis 2030 erreicht werden, wenn die Welt so weitermacht wie bisher. Und das war schon vor der COVID-19-Pandemie der Fall", sagt PIK-Wissenschaftler Björn Soergel, Erstautor der Studie, die in Nature Climate Change veröffentlicht wurde. "Aber die gute Nachricht ist: Wir haben die Möglichkeit, dies zu ändern."

Maßnahmen für ein menschenwürdiges Leben innerhalb ökologischer Grenzen

In der neuen Studie stellen die Forschenden einen nachhaltigen Entwicklungspfad vor – eine gezielte Strategie, die die Menschen vor dem Klimawandel schützt und gleichzeitig große Fortschritte in Richtung der SDGs macht. Dazu untersuchten sie verschiedene Handlungsfelder wie Ernährung, Energie oder globale und nationale Gerechtigkeit und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Nachhaltigkeitsziele. Die in der Studie verwendeten Modelle decken erstmals die UN-Nachhaltigkeitsagenda in ihrer gesamten Breite ab. Diese reicht von der Beseitigung von Armut und Hunger bis hin zu Klimaschutz und anderen Umweltzielen. Viele der Ziele stehen miteinander in Wechselwirkung und können daher nicht isoliert betrachtet werden.

Neben ambitionierter Klimapolitik zur Erfüllung des Pariser Abkommens umfasst der Nachhaltigkeitspfad auch zusätzliche Maßnahmen wie gesunde Ernährung, internationale Klimafinanzierung und eine Rückverteilung der Einnahmen aus dem CO2-Preis zur Bekämpfung von Armut. "Dies sind einige der Hebel, um bis 2030 wirkliche Fortschritte bei den SDGs zu erzielen und diesen Weg bis 2050 fortzusetzen. Sie ermöglichen es uns, einen menschenwürdigen Lebensstandard für alle Menschen zu erreichen und zugleich die ökologischen Grenzen unseres Planeten nicht zu überschreiten", so Soergel.

Gesund ernähren und gleichzeitig gesunde Ökosysteme schützen

Reine Klimaschutzpolitik könnte möglicherweise die Lebensmittelpreise weltweit erhöhen – unter anderem wegen der erhöhten Nachfrage nach Bioenergie. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn Klimaschutz mit weiteren gezielten Maßnahmen und einer Änderung des Lebensstils kombiniert wird. "Eine Umstellung unserer Ernährungsgewohnheiten hin zu weniger tierischem Eiweiß, wie in der von einer Expertenkommission empfohlenen 'Planetary Health'-Ernährung, hat weitreichende positive Effekte", erklärt PIK-Wissenschaftlerin und Ko-Autorin Isabelle Weindl. "Die 'Planetary Health'-Ernährung ist ernährungsphysiologisch ausgewogen, reduziert vor allem die Menge an tierischen Lebensmitteln und ist damit deutlich gesünder als die durchschnittliche Ernährung in Industrieländern. Außerdem würde die Nahrungsmittelproduktion viel weniger Landfläche, Wasser und Dünger benötigen sowie weniger Treibhausgase erzeugen als bei einer Ernährung mit einem hohen Anteil an Fleisch oder Milchprodukten. Eine Umstellung unserer Ernährungsgewohnheiten trägt also entscheidend zum Schutz des Klimas und unserer Ökosysteme bei."

Wie Klimapolitik den Ärmsten der Welt zugutekommen kann

In ähnlicher Weise würde ein weniger energieintensiver Lebensstil in Industrieländern den Anstieg des Energieverbrauchs ausgleichen, der für einen angemessenen Lebensstandard und den Aufbau von Infrastruktur in Entwicklungsländern erforderlich ist. Ein weiteres Handlungsfeld umfasst globale Gerechtigkeit und Armutsbekämpfung in Form von internationaler Klimafinanzierung und einer Umverteilung der Einnahmen aus den CO2-Preisen: "Wir haben festgestellt, dass Klimapolitik auch die Armut im Globalen Süden reduzieren kann. Die Bepreisung von Treibhausgasemissionen und die Verwendung eines Teils der Einnahmen aus den Industrieländern zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklungspolitik in einkommensschwachen Ländern kommt sowohl dem Planeten als auch den Menschen zugute", erklärt Soergel.

"Anstatt den Klimawandel als isoliertes Problem zu betrachten, müssen wir Klimaschutz mit einer breiten Nachhaltigkeitsstrategie verbinden; dies erfordert eine Reihe von Politikmaßnahmen. Die Bepreisung von Treibhausgasen ist dabei ein wichtiger Eckpfeiler; weitere wichtige Handlungsfelder umfassen zum Beispiel Umverteilungsmaßnahmen, die Förderung gesunder und nachhaltiger Ernährung sowie die Reduzierung unseres Energiebedarfs", erklärt Elmar Kriegler, Ko-Autor der Studie. "Unsere Analyse stellt einen möglichen Weg in eine nachhaltige Zukunft vor und zeigt, wie menschliches Wohlergehen mit dem Schutz unseres Planeten in Einklang gebracht werden kann. Es liegt an Politik und Gesellschaft, diese Vision in konkrete Maßnahmen umzusetzen."

Artikel: Björn Soergel, Elmar Kriegler, Isabelle Weindl, Sebastian Rauner, Alois Dirnaichner, Constantin Ruhe, Matthias Hofmann, Nico Bauer, Christoph Bertram, Benjamin Leon Bodirsky, Marian Leimbach, Julia Leininger, Antoine Levesque, Gunnar Luderer, Michaja Pehl, Christopher Wingens, Lavinia Baumstark, Felicitas Beier, Jan Philipp Dietrich, Florian Humpenöder, Patrick von Jeetze, David Klein, Johannes Koch, Robert Pietzcker, Jessica Strefler, Hermann Lotze-Campen, Alexander Popp (2021): A sustainable development pathway for climate action within the UN 2030 Agenda. Nature Climate Change. DOI: 10.1038/s41558-021-01098-3

Weblink zum Artikel: https://www.nature.com/articles/s41558-021-01098-3



Exkursion zum Kattendorfer Hof: Solidarische Landwirtschaft – Was ist das?

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 15:10
Sprache Deutsch Termin:  Samstag, 28.08.2021

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info@w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/solidarische-landwirtschaft-was-ist-das/

Kattendorfer HofDorfstraße 1aKattendorfDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info@w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/solidarische-landwirtschaft-was-ist-das/

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Workshop/Planspiel: Plan A – Arbeitswelten der Zukunft

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 14:59
Sprache Deutsch Termin:  Mittwoch, 25.08.2021

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/plan-a-arbeitswelten-der-zukunft/

W3_SaalHamburgDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/plan-a-arbeitswelten-der-zukunft/

Kategorien: Hamburg

Workshop: Podcast für BIPoC

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 14:54
Sprache Deutsch Termin:  Freitag, 17.09.2021 bis Samstag, 18.09.2021

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/podcast-workshop-fuer-bipoc/

W3_SaalHamburg oder onlineDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/podcast-workshop-fuer-bipoc/

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Gesprächsrunde: Kooperativ & Kollektiv - Solidarische Arbeitsmodelle am Beispiel Kaffee

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 14:49
Sprache Deutsch Termin:  Donnerstag, 16.09.2021

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/kooperativ-kollektiv-solidarische-arbeitsmodelle-am-beispiel-kaffee/

W3_SaalHamburg oder onlineDeutschland Preview Text: 

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/kooperativ-kollektiv-solidarische-arbeitsmodelle-am-beispiel-kaffee/

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Seminar: Her mit dem Guten Leben für Alle! Wege von der imperialen zu einer solidarischen Lebensweise

Event in #Hamburg - 2. August 2021 - 14:46
Sprache Deutsch Termin:  Freitag, 03.09.2021 bis Sonntag, 05.09.2021

Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/her-mit-dem-guten-leben-fuer-alle-wege-von-der-imperialen-zu-einer-solidarischen-lebensweise/

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Info/Anmeldung: W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik, Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, Tel. 040 39805360, info[at]w3-hamburg.de, https://w3-hamburg.de/veranstaltung/her-mit-dem-guten-leben-fuer-alle-wege-von-der-imperialen-zu-einer-solidarischen-lebensweise/

Kategorien: Hamburg

Globaler Erdüberlastungstag 2021: Heute sind alle Ressourcen verbraucht!

SID Blog - 2. August 2021 - 12:19
Heute ist globaler Erdüberlastungstag! Wir haben als Weltbevölkerung alle Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem Jahr nachhaltig regenerieren könnte.
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­ News und Hintergründe zu Klima | Landwirtschaft | Unternehmensverantwortung | Bildung ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Globaler Erdüberlastungstag - Unsere Erde wird abgewickelt ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Hallo, ­ heute ist globaler Erdüberlastungstag! Wir haben als Weltbevölkerung alle Ressourcen verbraucht, die unser Planet in einem Jahr nachhaltig regenerieren könnte. Ab heute beanspruchen wir also für das restliche Jahr mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als uns rechnerisch zur Verfügung stünden. Und wir stoßen weit mehr CO2-Emissionen aus, als die Wälder und Ozeane der Welt aufnehmen können.

Letztes Jahr war der „Earth Overshoot Day" während der Pandemie um drei Wochen nach hinten gerutscht, da der Verbrauch geringer war. Dass es dieses Jahr bereits am 29. Juli - fast so früh wie 2019 - so weit ist, zeigt: Die Erde wird weiter abgewickelt.

Klar ist, dass unser Fußabdruck sich verringern muss. Aber wir brauchen ebenso eine Veränderung der Rahmenbedingungen! Dazu hat Germanwatch den Handabdruck (Hand Print) entwickelt. Er steht für die strukturverändernden Hebel, die wirklich jede:r von uns in Bewegung setzen kann.

Ihr Stefan Rostock
Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung,
NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung

PS: Nachhaltigkeit muss auch zur Richtschnur des Regierungshandelns werden. Dies ist eine unserer 10 Kernforderungen für die kommende Bundestagswahl. ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ "Um die ständige Überdehnung der Grenzen des Planeten zu stoppen, brauchen wir auch eine engere internationale Kooperation auf mehreren Ebenen. So muss die Bundesregierung jetzt zum Beispiel mit ihren europäischen Partner:innen die Umsetzung des Europäischen Green Deals beschleunigen. Mit dem Fit-for-55-Paket liegt eine insgesamt solide Basis der EU-Kommission auf dem Tisch."
- Audrey Mathieu, Referentin für EU-Klimapolitik ­ ­ ­ ­ ­ Mehr zum Fit-for-55-Paket ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Weitere aktuelle Themen ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Studie ­ ­ ­ Weniger Konfrontation, mehr Kooperation ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Der CO2-Grenzausgleich soll verhindern, dass EU-Unternehmen ihre Produktion in Nicht-EU-Länder mit weniger ambitionierter Klimapolitik verlagern. Die Germanwatch-Studie „Less confrontation, more cooperation" analysiert die Wahrnehmung des CO2-Grenzausgleichs in China, Russland und der Ukraine und gibt Empfehlungen, wie die internationale Akzeptanz gesteigert werden kann. ­ Zur Studie ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Analyse und Ausblick ­ ­ ­ Umgang mit Schäden und Verlusten infolge des Klimawandels ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Die Folgen des Klimawandels sind bereits deutlich zu erkennen. Wie reagieren die besonders betroffenen Länder des Climate Vulnerable Forums auf die damit einhergehenden Risiken? Die Studie „National Financial Instruments and Mechanisms to Manage Climate Risks and Impacts" greift diese Frage auf, indem sie bestehende und geplante Finanzinstrumente und -mechanismen untersucht. ­ Zur Studie ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Studie ­ ­ ­ Digitalisierung der bayerischen Landwirtschaft ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Klimakrise, Luftverschmutzung, Rückgang der Biodiversität – die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Auch die Digitalisierung sollte eingesetzt werden, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Wir untersuchen, wie die u.a. in Bayern geplanten Datenplattformen ausgestaltet werden können, um positive Effekte für die Ökologisierung der Landwirtschaft zu erzielen. ­ Zur Studie ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ▶ Alle aktuellen Meldungen, Publikationen und Pressemitteilungen finden Sie auf unserer Webseite.   ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Termine ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 20.08.2021 ­ ­ ­ Online-Diskussionsveranstaltung ­ Grenzenloses Fleischwachstum? Über reelle Gefahren und alternative Wege ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 31.08.2021 ­ ­ ­ Podiumsdiskussion ­ Klima. Gerecht. Gestalten! ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ 10.09.2021 ­ ­ ­ Bildungsveranstaltung ­ Nimm den Wandel in die Hand …! ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Weitere Germanwatch-Termine ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Folgen Sie uns auf: ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Germanwatch e.V. | info@germanwatch.org | www.germanwatch.org
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Viel zu lange nichts passiert - Wir brauchen mehr Verbindlichkeit bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit

AgrarKoordination - 2. August 2021 - 12:03

Man hat es ja schon beinahe vergessen, nach den Krisen der internationalen Zusammenarbeit und des Multilateralismus der letzten Jahre. Aber vor wenigen Jahren ist der internationalen Staatengemeinschaft mit der Verabschiedung der Agenda 2030 und ihren Sustainable Development Goals (Ziele für Nachhaltige Entwicklung, SDGs) etwas Bemerkenswertes gelungen. Ein globaler Plan, der weitfassende und umfangreiche Politikempfehlungen gibt, um Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Frieden zu schaffen. Umso dringender stellt sich nun die Frage: Wie weit sind wir eigentlich mit deren Umsetzung gekommen?

 

Agrar Info Artikel zum Download oder als Print

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9. Fachkonferenz für sozial verantwortliche IT-Beschaffung

BeN #Bremen - 2. August 2021 - 11:49

 Die diesjährige Fachkonferenz für nachhaltige  IT-Beschaffung findet am 21. und 22 Oktober  als hybride Veranstaltung statt. Organisiert wird  sie von FairLötet e.V. und dem Bremer  entwicklungspolitischen Netzwerk e.V..

 Sie können an der Präsenzveranstaltung in  Bremen (70 Plätze) oder online teilnehmen.

  

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