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Nachhaltige Ziele für Hamburg umsetzen
Aktualisiert: vor 14 Stunden 20 Minuten

Die Klimabildung der Klimawoche

15. Juni 2020 - 9:48

Während der 12. Hamburger Klimawoche, die zwischen dem 20. und 27. September 2020 stattfindet, bieten wir auch wieder ein vielfältiges kostenloses Bildungsprogramm an, um Kinder und Jugendliche aus Hamburg und Umgebung für die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die sich daraus ergebenden drängenden gesellschaftlichen Klima-, Umwelt und sozialen Fragen sowie das gesellschaftliche Miteinander zu sensibilisieren. Ab dem 3. August können die Veranstaltungen hier auf unserer Webseite gebucht werden!

Engagierte Akteure*innen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, so auch wieder die Edmund Siemers Stiftung, bieten im Klimawochen-Bildungsprogramm Workshops und Exkursionen an, in denen Schüler*innen und Kita-Kindern ein eigenes Bewusstsein für die Themen Umwelt-, Klimaschutz und nachhaltiges Zusammenleben entwickeln und Bestehendes hinterfragen können. Die angebotenen Inhalte lassen sich hervorragend mit dem Hamburger Bildungsplan verknüpfen. Lehrer*innen und Erzieher*innen können ihre Gruppen ganz einfach online über die Webseite der Hamburger Klimawoche für die Angebote anmelden – das Programm findet zwischen dem 21. und 25. September statt. Wer keine Neuigkeiten zum Bildungsprogramm verpassen möchte, kann sich in den Klimawochen-Newsletter eintragen.

„Unser kostenloses Bildungsprogramm soll einen Beitrag zum Schutz des Erdklimas und unserer Umwelt leisten sowie ein friedliches, gerechtes und diskriminierungsfreies gesellschaftliches Klima fördern“, erklärt Carla Wichmann, Koordinatorin des Bildungsprogramms der Hamburger Klimawoche. Mehr als 40 Akteure sorgen für ein breit gefächertes Bildungsprogramm der Klimawoche. So geht es in einem Modul beispielsweise um die „Biodiversität der Tiefsee“, es gibt eine Rallye über einen Biohof und im Workshop „Vom Regenwald ins Klassenzimmer“ dreht sich alles um den Artenschutz. Im  Schülerlabor erfahren die Jugendlichen lehrreiches über „Nachhaltige Energieversorgung“, in einem anderen Modul wird ein „Rollenspiel: Kinderrechte und Klimakrise“ angeboten. Die Klimawoche setzt aber auch ganz bewusst Akzente, um das gesellschaftliche Klima zu fördern. In dem Workshop „VEREINt stärker – Vorurteile und Diskriminierung erkennen und zusammen handeln“ geht es darum, wie Vorurteile zustande kommen und wie Schüler sich gegen sie positionieren können. Und auch für Kita-Kinder gibt es Angebote, so zum Beispiel den Workshop „Wale, Deine und das Klima”.

„Wir freuen uns über die gesellschaftliche Unterstützung für unser Bildungsprogramm“, sagt Frank Schweikert, Kurator der Hamburger Klimawoche. Sie reicht von der Universität Hamburg, über das Schülerforschungszentrum, Scientists4Future, die Edmund Siemers-Stiftung, vielen Vereinen bis hin zum Erzbistum Hamburg. „Schon jetzt haben unsere Partner mehr als 100 Angebote zugesagt. Die Bildungsarbeit für und mit unserer Jugend ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, um die sich die Hamburger Klimawoche seit zwölf Jahren kümmert!“ Und Frank Otto, Vorsitzender von Klimawoche e.V. ergänzt: „Die Hamburger Klimawoche ist ein weit über Deutschland hinaus reichendes Signal für die nachhaltige Entwicklung unserer Metropolregion.“

Die Workshops des Bildungsprogramms der Hamburger Klimawoche finden an spannenden Schauplätzen statt, unter anderem auch in den schwimmenden Klassenzimmern auf der Binnenalster am Jungfernsteig. Hierbei wurden die Ausflugsdampfer der Alster Touristik GmbH (ATG) kurzerhand zu Lernorten umfunktioniert – was die Schüler*innen schon in den vergangenen Jahren begeisterte. Es gibt aber auch Exkursionen in den Großstadtdschungel und einige Referenten*innen kommen auch in die Schule oder Kita.

Im vergangenen Jahr konnte die Hamburger Klimawoche mit ihren Akteure*innen rund 120 Workshops, Exkursionen und Jugendkonferenzen zu Nachhaltigkeitsthemen anbieten, an denen mehr als 3000 Schüler*innen teilgenommen haben.

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Kategorien: Hamburg

Aktion: Müll sammeln am Elbstrand

3. Juni 2020 - 15:34

Am 13. und 14. ist der Lange Tag der Stadtnatur Hamburg, der von der Loki Schmidt Stiftung organisiert und von der Hamburger Klimawoche, dem Bundesverband Meeresmüll und der Deutschen Meeresstiftung unterstützt wird. Wir laden alle zur großen Müllsemmel-Aktion am Elbstrand ein.

Am 2. Juni war der Abmeldestart für die diesjährigen Veranstaltungen zum Langen Tag der Stadtnatur, der diesmal wegen der Corona-Pandemie etwas kürzer ausfällt. Zudem gibt es neben speziellen Veranstaltungen mit kleinen Gruppengrößen auch zahlreiche digitale Angebote, alle Informationen finden sich unter https://tagderstadtnaturhamburg.de

Wir rufen alle Hamburger*innen zum Mitmachen auf und sich am 13. und 14. Juni an der selbstständigen Müllsammelaktion am Elbstrand zu beteiligen. Der Alte Schwede in Övelgönne ist doch ein schöner Ausgangspunkt. Oder doch lieber am Anleger Teufelsbrück starten?

Die 5 bis 13 Millionen Tonnen Plastik, die geschätzt jedes Jahr in die Meere gelangen, stellen eine erhebliche Gefahr für alle Lebewesen dar. Deshalb bieten wir über die App Litterati eine Challenge an: Lasst uns während des Tages der Stadtnatur den Elbstrand säubern und herausfinden, was alles in der Elbe schwimmt. Und mitmachen lohnt sich: Die drei besten Müllsammler*innen erhalten ein Handtuch von Kushel, die ganz ökologisch aus aufgeforsteten Rotbuchen und feinster Bio-Baumwolle hergestellt werden. Und das kann dann am sauberen Strand zum Einsatz kommen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

So kann jede*r mitmachen:

  • Auf der Seite vom Tag der Stadtnatur Hamburg zur Müllsammelaktion anmelden: https://tagderstadtnaturhamburg.de/programm/info.html?id=4604
  • Litterati-App herunterladen und mit den gleichen Namensdaten ein Konto erstellen. Nur so können wir später zu den besten Müllsammler*innen über die auf der Stadtnatur-Seite eingegebenen Daten Kontakt aufnehmen. Die App findet sich hier: https://www.litterati.org/
  • Dann den Veranstaltungscode in die App eingeben: ELBE20
  • Nun muss der gesammelte Müll fotografiert werden. Danach alle Informationen zum Müll und dem Fundort in der App eingeben und alles hochladen. Am Ende kann jede*r auf einer Karte sehen, wo wie viel Müll gesammelt wurde.

Nicht vergessen: Schickt uns bitte Fotos vom Müll sammeln! Genaue Anweisungen zur Teilnahme  gibt es nach der Anmeldung in einer Mail von uns.

Und wer Lust auf ein Quiz zum Thema hat, findet es hier.

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Kategorien: Hamburg

Mitmach-Aktion: Müll sammeln am Elbstrand

3. Juni 2020 - 15:10

Am 13. und 14. Juni ist der Lange Tag der Stadtnatur Hamburg, der von der Loki Schmidt Stiftung organisiert und von der Hamburger Klimawoche, dem Bundesverband Meeresmüll und der Deutschen Meeresstiftung unterstützt wird. Wir laden alle zur großen Müllsemmel-Aktion am Elbstrand ein.

Am 2. Juni war der Abmeldestart für die diesjährigen Veranstaltungen zum Langen Tag der Stadtnatur, der diesmal wegen der Corona-Pandemie etwas kürzer ausfällt. Zudem gibt es neben speziellen Veranstaltungen mit kleinen Gruppengrößen auch zahlreiche digitale Angebote, alle Informationen finden sich unter https://tagderstadtnaturhamburg.de

Wir rufen alle Hamburger*innen zum Mitmachen auf und sich am 13. und 14. Juni an der selbstständigen Müllsammelaktion am Elbstrand zu beteiligen. Der Alte Schwede in Övelgönne ist doch ein schöner Ausgangspunkt. Oder doch lieber am Anleger Teufelsbrück starten?

Die 5 bis 13 Millionen Tonnen Plastik, die geschätzt jedes Jahr in die Meere gelangen, stellen eine erhebliche Gefahr für alle Lebewesen dar. Deshalb bieten wir über die App Litterati eine Challenge an: Lasst uns während des Tages der Stadtnatur den Elbstrand säubern und herausfinden, was alles in der Elbe schwimmt. Und mitmachen lohnt sich: Die drei besten Müllsammler*innen erhalten ein Handtuch von Kushel, die ganz ökologisch aus aufgeforsteten Rotbuchen und feinster Bio-Baumwolle hergestellt werden. Und das kann dann am sauberen Strand zum Einsatz kommen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

So kann jede*r mitmachen:
  • Auf der Seite vom Tag der Stadtnatur Hamburg zur Müllsammelaktion anmelden.
  • Litterati-App herunterladen und mit den gleichen Namensdaten ein Konto erstellen. Nur so können wir später zu den besten Müllsammler*innen über die auf der Stadtnatur-Seite eingegebenen Daten Kontakt aufnehmen. Die App findet sich hier: https://www.litterati.org/
  • Dann den Veranstaltungscode in die App eingeben: ELBE20
  • Nun muss der gesammelte Müll fotografiert werden. Danach alle Informationen zum Müll und dem Fundort in der App eingeben und alles hochladen. Am Ende kann jede*r auf einer Karte sehen, wo wie viel Müll gesammelt wurde.

Nicht vergessen: Schickt uns bitte Fotos vom Müll sammeln! Genaue Anweisungen zur Teilnahme  gibt es nach der Anmeldung in einer Mail von uns.

Und wer Lust auf ein Quiz zum Thema hat, findet es hier.

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Kategorien: Hamburg

Nordpol im Sommer bald ohne Eis

21. April 2020 - 18:45

Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab. Das zeigt eine internationale Studie, die Prof. Dirk Notz von der Universität Hamburg koordinierte und an der 21 Institute beteiligt waren. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Uni Hamburg.

Das Forschungsteam hat aktuelle Ergebnisse von 40 verschiedenen Klimamodellen analysiert. Mit diesen Modellen wurden Simulationen durchgeführt, die von wenig Klimaschutz und ungebremsten Kohlendioxid-Emissionen in der Zukunft ausgehen. Wie erwartet, zeigen diese Simulationen einen beschleunigten Verlust von Meereis im Sommer. Doch laut Studie verschwindet das Meereis auch, wenn der CO2-Ausstoß in Zukunft rasch reduziert wird.

„Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer wieder einmal weitestgehend abschmelzen. Das hat uns überrascht“, sagt Leitautor Prof. Dirk Notz vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg.

Zurzeit ist der Nordpol das ganze Jahr über von Meereis bedeckt. Jeden Sommer schrumpft die Eisfläche, im Winter wächst sie wieder an. Im Zuge der globalen Erderwärmung hat das Meereis in den letzten Jahrzehnten bereits rapide an Fläche verloren. Für die Natur sind die Folgen problematisch: Die Meereisdecke ist Jagdrevier und unverzichtbarer Lebensraum zum Beispiel für Eisbären und Robben. Gleichzeitig spielt das Meereis eine wichtige Rolle im Klimasystem, weil seine helle Oberfläche das Sonnenlicht reflektiert und so die Arktis kühlt.

Wie viele Sommer in Zukunft eisfrei sein werden, hängt wesentlich von der Höhe der künftigen CO2-Emissionen ab, dies zeigt die Studie ebenfalls. Während bei starkem Klimaschutz eisfreie Jahre nur gelegentlich auftreten, werden sie bei höheren Emissionen normal sein. Der Mensch hat also in der Hand, wie oft das Meereis am Nordpol im arktischen Sommer komplett verloren geht.

Hier geht es zu dem entsprechenden Fachartikel.

Foto: Dirk Notz / Universität Hamburg

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Kategorien: Hamburg

Nordpol im Sommer bald ohne Eis

21. April 2020 - 13:28

Der Arktische Ozean wird mit hoher Wahrscheinlichkeit noch vor 2050 in manchen Sommern eisfrei sein, mit schwerwiegenden Folgen für die Natur. In wie vielen Jahren dies passiert, hängt entscheidend vom Klimaschutz ab. Das zeigt eine internationale Studie, die Prof. Dirk Notz von der Universität Hamburg koordinierte und an der 21 Institute beteiligt waren. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Uni Hamburg.

Das Forschungsteam hat aktuelle Ergebnisse von 40 verschiedenen Klimamodellen analysiert. Mit diesen Modellen wurden Simulationen durchgeführt, die von wenig Klimaschutz und ungebremsten Kohlendioxid-Emissionen in der Zukunft ausgehen. Wie erwartet, zeigen diese Simulationen einen beschleunigten Verlust von Meereis im Sommer. Doch laut Studie verschwindet das Meereis auch, wenn der CO2-Ausstoß in Zukunft rasch reduziert wird.

„Wenn wir die Emissionen weltweit schnell und deutlich reduzieren und so das Zwei-Grad-Ziel erreichen, wird das Arktiseis trotzdem noch vor 2050 im Sommer immer wieder einmal weitestgehend abschmelzen. Das hat uns überrascht“, sagt Leitautor Prof. Dirk Notz vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg.

Zurzeit ist der Nordpol das ganze Jahr über von Meereis bedeckt. Jeden Sommer schrumpft die Eisfläche, im Winter wächst sie wieder an. Im Zuge der globalen Erderwärmung hat das Meereis in den letzten Jahrzehnten bereits rapide an Fläche verloren. Für die Natur sind die Folgen problematisch: Die Meereisdecke ist Jagdrevier und unverzichtbarer Lebensraum zum Beispiel für Eisbären und Robben. Gleichzeitig spielt das Meereis eine wichtige Rolle im Klimasystem, weil seine helle Oberfläche das Sonnenlicht reflektiert und so die Arktis kühlt.

Wie viele Sommer in Zukunft eisfrei sein werden, hängt wesentlich von der Höhe der künftigen CO2-Emissionen ab, dies zeigt die Studie ebenfalls. Während bei starkem Klimaschutz eisfreie Jahre nur gelegentlich auftreten, werden sie bei höheren Emissionen normal sein. Der Mensch hat also in der Hand, wie oft das Meereis am Nordpol im arktischen Sommer komplett verloren geht.

Hier geht es zu dem entsprechenden Fachartikel.

Foto: Dirk Notz / Universität Hamburg

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Kategorien: Hamburg